Emotionaler Missbrauch: Wenn Sie danach googlen, betrifft es Sie vermutlich.

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BEWUSSTER LEBEN

Und was Sie dann tun müssen.

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„Mein Partner behandelt mich immer wieder schlecht, aber wegen der Kinder verzeihe ich ihm immer wieder.“
„Sie war schon von Beginn unserer Beziehung extrem eifersüchtig aber ich dachte, das legt sich wieder.“
„Ich überlege oft, mich zu trennen, aber dann würde er mir noch mehr das Leben zur Hölle machen.“

Kommen Ihnen solche oder ähnliche Gedanken bekannt vor?
Dann kann es sein, dass Sie in einer Beziehung leben, in der Sie emotional missbraucht werden.

Emotionaler Missbrauch in Beziehungen liegt vor, wenn ein Mensch dem anderen das Recht auf dessen Gefühle negiert oder absichtlich die emotionale Bindung des Anderen ausnutzt, um diesem emotional zu schaden. Leider tun wir das alle immer mal wieder. Ob es wirklich sich um eine Missbrauchsbeziehung handelt, hängt jedoch davon ab, wie oft und wie lange das auftritt und ob die Verhaltensweisen ein generelles Muster in der Partnerschaft darstellen.

In der Regel findet emotionaler Missbrauch in intimen Beziehungen statt. Es kann aber auch im Arbeitskontext auftreten, dann spricht man von Mobbing.

Emotionaler Missbrauch ist für das Selbstwertgefühl des „Opfers“ verheerend, weil man die Wunden und Narben nicht sieht und viele Menschen in Ihrer Umgebung, es sei alles in Ordnung. Nicht selten gelten Paare, in der massive verbale oder physische Gewalt vorkommt, in der Außenwelt sogar als Traumpaar. Zu den seelischen Wunden kommen oft massive Scham- und Schuldgefühle und meist fühlt sich der misshandelte Mensch völlig allein gelassen in seinem Schmerz, weil er auch oft nicht wagt, sich jemandem anzuvertrauen.

Erstes Anzeichen, dass ernste Probleme sich in einer Partnerschaft zeigen, ist das Auftreten der 4 Apokalyptischen Reiter.

Hier die wichtigsten Anzeichen für emotionalen Missbrauch in einer Partnerschaft:

1. Sie werden zunehmend isoliert.

Der emotional missbrauchende Partner betrachtet Sie als sein Eigentum. Er/sie will Sie ganz für sich allein und hat Angst, Sie mit jemand zu „teilen“. Er will nicht akzeptieren, dass Sie auch ein Recht auf ein Leben außerhalb der Partnerschaft haben. Das kann sich auf Ihre eigene Familie, auf Freunde, Bekannte, Arbeitskollegen usw. beziehen.

Eine Frau berichtet:
„Es fing mit Verhörfragen an à la „Wo warst du?“. Dann rief er mich immer wieder unter einem Vorwand auf dem Handy an, um zu kontrollieren, wo ich mich aufhielt. Am Schluss verfolgte er mich wie ein Privatdetektiv nach Büroschluss heimlich im Auto, weil er nicht glauben konnte, dass ich zum Einkaufen im Supermarkt so viel Zeit brauche.“

 


 

2. Sie werden verbal massiv entwertet.

Dazu gehören beleidigende Bezeichnungen wie Schlampe, Nichtsnutz, Versager, Idiot etc. aber auch Spitznamen, die für Sie entwertend sind. Vor allem wenn dies in Gesellschaft vor anderen geschieht, ist der emotionale Schaden noch größer.

Wehren Sie sich gegen solche Herabsetzungen, kann es weitergehen. Sie werden als „empfindliche Mimose“ oder als „kritikunfähiger Macho“ usw. tituliert.

Ein Mann berichtet:
„Auf Parties flirtete meine Frau öfters offensiv mit anderen Männern. Wenn ich sie beiseite zog und sie bat, das zu unterlassen, machte sie unser Gespräch öffentlich und rief zum Beispiel lachend: „Mein Mann hat was dagegen, dass ich mir von anderen Männern das hole, was er mir zu Hause nicht geben kann.“

 


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3. Sie oder die Anderen sind immer schuld.

Die Schuld für ein Missgeschick, ein Missverständnis, ein Versehen oder einen nicht erfüllten Wunsch immer beim anderen zu suchen, belastet jede Beziehung. Vor allem, wenn die Schuld immer bei Ihnen landet. Wenn dann noch ein heftiger Wutanfall folgt, Gegenstände oder böse Beschimpfungen fliegen, ist das ein wichtiges Zeichen, dass Sie in einer emotional missbrauchenden Beziehung leben.

„Oft spürte ich schon an der Art, wie er abends die Haustür aufmachte, wie sein Tag war. Dann hatte er sich wieder über den blöden Chef und die idiotischen Kunden geärgert – aber ausbaden musste es immer die ganze Familie. Einschließlich des Hunds, der einen Tritt bekam.“

 


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4. Ihr Partner greift oft zu Alkohol und Drogen.

Nicht alle Menschen, die andere emotional missbrauchen nehmen Drogen oder trinken zu viel Alkohol – aber viele. Sucht kann zu unkontrollierten Ausbrüchen an Gewalt führen, weil es die Kontrollmöglichkeiten einschränkt. Drogenmissbrauch kann zu emotionalem Missbrauch und Gewalt in Beziehungen führen.

„Ich kannte das schon aus meiner Kindheit. Wenn der Vater betrunken nach Hause kam, versuchten alle, sich in Sicherheit zu bringen. Wer das nicht rechtzeitig schaffte, war der Sündenbock und kriegte alles ab.“

 


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5. Sie fürchten sich vor Ihrem Partner.

Wenn Sie vor Ihrem Partner immer wieder Furcht erleben, stimmt etwas nicht. Emotional missbrauchende Menschen versuchen, den anderen mit Gewalt, Drohungen, Dominanz und Machtspielen einzuschüchtern.

„Am schlimmsten waren Situationen, wenn er mit seiner Sportwaffe herumfuchtelte, wenn er extrem wütend war. Dass er uns alle umbringen würde und dann sich selbst, schrie er dann.“

 


 

6. Sie werden wie ein Diener oder Sklave behandelt.

Manche Partner empfinden sich als höherwertig und behandeln den anderen respektlos ohne sich etwas dabei zu denken. Wenn Sie wie ein Diener oder Sklave behandelt werden, ist das ein sicheres Zeichen für emotionalen Missbrauch. Er/sie erwartet, dass nur seine/ihre Wünsche und Vorstellungen zählen und Sie zu gehorchen haben.

„Eines Tages sagte er mir, dass seine Geliebte jetzt hier einziehen würde. Das wäre praktischer. Aus diesem Grund dürfe ich auch nicht mehr im Schlafzimmer schlafen, sondern im Wohnzimmer auf der Gästecouch. Natürlich protestierte ich anfangs. Doch als es jedes Mal danach Schläge gab, resignierte ich. Die Kraft, mich zu trennen, hatte ich schon lange nicht mehr.“

 


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7. Ihr Partner ist extrem eifersüchtig.

Ein häufiges Warnsignal für emotionalen Missbrauch ist extreme Eifersucht. Das kann sich auf Sie, Ihre Freunde oder Eltern, Ihren Job und selbst Ihre Ziele und Träume beziehen.

„Ich hätte gewarnt sein müssen, als sie mir nach einem halben Jahr unserer Beziehung verbieten wollte, an dem jährlichen Betriebsausflug teilzunehmen, weil sie jede freie Minute nur mit mit verbringen wolle. Ich willigte ein und interpretierte ihr Verhalten als große Liebe zu mir, was ein Fehler war.“

 


 

8. Sie werden mit falschen Gefühlen manipuliert.

Menschen, die emotional missbrauchen, sind Meister in der Kunst der Manipulation. Er/sie schmeichelt Ihnen, droht, Sie zu verlassen, wenn Sie nicht gehorchen, ist tödlich beleidigt und redet tagelang nicht mit Ihnen, wenn Sie sich nicht seinen Wünschen und Vorstellungen beugen. Sie/er kann Ihnen das Wort im Mund rumdrehen und Sie können es nicht klarstellen. Manchmal entschuldigt er sich hinterher, wenn Sie nachgegeben haben, um sich beim nächsten Mal wieder genauso zu verhalten.

„Warum kannst du mich nicht so akzeptieren, wie ich bin? Wenn du mich wirklich lieben würdest, könntest du das.“
„Was machst Du mit mir? Ich kenne mich so gar nicht. Manchmal glaube ich, du hast mich verhext.“

 


 

9. Sie erleben körperliche Übergriffe.

Das kann mit „harmlosem“ Schubsen oder Haareziehen anfangen über eine Ohrfeige zu realen Schlägen oder Angriffen mit Messern oder anderen Waffen. Wenn der Missbrauchende überhaupt darüber spricht, wird die Schuld immer woanders gesucht. Der Stress, die Nerven, die Kinder – und am einfachsten etwas an Ihnen hat ihn/sie so „aus der Fassung gebracht“, dass er zuschlagen „musste“.

„Ich bin eigentlich eine ganz friedfertige Frau. Aber mit deinen Eigenheiten provozierst du mich immer wieder zu solchen Wutausbrüchen. Ich will dich nicht schlagen aber du schaffst es immer wieder, dass es soweit kommt.“

 


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10. Sie misstrauen zunehmend Ihrer Wahrnehmung.

Harmlose Vergnügen werden Ihnen als Zeichen, dass Sie ihn/sie nicht mehr lieben, ausgelegt. Missverständnisse werden Ihnen als absichtliche Lügen untergeschoben. Mit der Zeit misstrauen Sie Ihrer Wahrnehmung, weil der Partner Ihnen gleichzeitig beteuert, wie sehr er sie liebt und warum Sie dagegen so „böse“ zu ihm sind.

„Ich wäre ein kompletter Versager, beschimpfte sie mich in Streits, weil ich kurz hintereinander aus drei Jobs gekündigt wurde. Wir lebten dann von ihrem Gehalt und ich kümmerte mich um unser Kind. Aber auch da machte ich ihrer Meinung nach alles falsch. Als ich mich verzweifelt trennen wollte, hielt sie mich zurück mit den Worten, dass sie nur mich liebe und sie mir alles verzeihe.“

 


 

Betroffen sind Frauen und Männer.

Emotionaler Missbrauch geschieht zwar häufiger von Männern an Frauen, aber auch Männer sind oft Opfer Ihrer Partnerinnen. Und auch in gleichgeschlechtlichen Beziehungen kommt das vor.

Das gängige Bild ist oft ein schwacher, leicht kränkbarer Mann mit narzisstischen Anteilen, der mit allen Mitteln versucht, nicht schwach zu wirken. Aber Frauen, vor allem solche mit einer Borderlinestörung, sind ähnlich manipulativ und können einen Mann genauso „fertigmachen“.

Zwar fängt ein Partner mit dem emotionalen Missbrauch an. Aber der andere setzt meist zu spät oder zu halbherzig eine deutliche Grenze oder trennt sich. Das ermuntert den missbrauchenden Partner oft weiterzumachen.

Oft hat ein oder haben beide Partner in der Kindheit ähnliche Erfahrungen gemacht und „gelernt“, dass man mit solchen Verhaltensweisen durchkommt bzw. man dagegen macht- und wehrlos sei.

„Als ich meine Mutter als Teenager fragte, warum sie immer wieder sich vom Vater schlagen lasse, erklärte sie mir, dass Männer eben so von Natur aus seien. Damals glaubte ich das nicht und schwor mir, dass ich mich nie von einem Mann so schlecht behandeln lassen würde. Als mein Mann mir seine zweite lange Affäre gestand, erklärte ich das zuerst mit seinem geschäftlichen Stress und den Geldsorgen wegen unseres Hausbaus. Erst als mir meine Freundin die Augen öffnete und mit Hilfe einer Therapie gelang es mir, mich von ihm zu trennen.“

Übrigens: Es gibt noch andere Warnzeichen, dass Ihre Beziehung gefährdet ist.

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Gibt es Missbrauch in Ihrer Partnerschaft?
Machen Sie den Test.

Notieren Sie einfach die Zahlen der Fragen, bei denen sie ehrlicherweise zustimmen müssen.
Und zählen Sie Anzahl der Ja-Antworten zusammen.
Wenn Sie unsicher sein sollten, was das Ergebnis bedeutet, schreiben Sie etwas dazu im Kommentarfeld. Ich antworte Ihnen.
Nehmen Sie einen Phantasienamen, um anonym zu bleiben.

Mein Partner/meine Partnerin …

  1. Schreit mich oft an oder beleidigt mich.
  2. Hat  oft heftige Wutausbrüche.
  3. Macht oft abfällige, zynische oder sarkastische Bemerkungen über mich.
  4. Macht mich oft lächerlich, indem er mich nachäfft.
  5. Kritisiert mich laufend und macht mich klein.
  6. Sagt oder macht Dinge, um mich zu ärgern oder zu ängstigen.
  7. Wertet meine Gefühle als unnormal, hysterisch oder überempfindlich ab.
  8. Ist oft bei Meinungsverschiedenheiten unerreichbar und lenkt nie ein.
  9. Macht meine Leistungen kleiner oder nichtig.
  10. Macht mir oft Schuldgefühle oder erpresst mich damit.
  11. Wirft mir Verhaltensweisen vor, die ich nicht gemacht oder gesagt habe.
  12. Macht sich über mein Aussehen, meine Figur, meine Besonderheiten lustig.
  13. Wird schnell wütend, wenn etwas nicht nach seinem/ihrem Kopf geht.
  14. Ist extrem eifersüchtig und verdächtigt mich grundlos.
  15. Bestraft mich mit Ignorieren, Übersehen, nicht zuhören.
  16. Überschreitet oft meine Grenzen.
  17. Hält oft gemeinsam getroffene Vereinbarungen nicht ein.
  18. Überwacht meine Telefonate, eMails und Schritte im Haus unddraußen.
  19. Macht mich für seine Unzufriedenheit und Misserfolge verantwortlich.
  20. Zeigt bei Enttäuschung oft kindliches Verhalten (schmollen, betteln etc.)
  21. Manipuliert mit Sex oder dem Entzug davon.
  22. Verleugnet sein missbrauchendes Verhalten völlig.
  23. Droht häufig mit Beziehungsabbruch, um seinen Willen durchzusetzen.
  24. Etikettiert meine Gefühle als irrational, kindisch, verrückt usw.
  25. Verweigert konsequent seine Mithilfe bei Hausarbeit oder Kindererziehung.
  26. Teilt Haushaltsgeld penibel zu und verlangt genaue Abrechnung dafür.
  27. Schiebt mir die Schuld für sein Verhalten und unsere Beziehungssituation zu.
  28. Hält mich davon ab, allein etwas zu unternehmen.
  29. Wirft Gegenstände nach mir oder zerstört absichtlich Dinge, die ich mag.
  30. Droht mir mit Gesten, Worten oder Mimik.
  31. Fordert Sex auch wenn ich nicht will.
  32. Hetzt Menschen gegen mich auf.
  33. Droht mit verbaler, körperlicher oder sexueller Gewalt.
  34. Redet schlecht über mich vor und mit den Kindern.
  35. Droht unseren Kindern, Freunden, Nachbarn.

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Gewinnen Sie wieder die Kontrolle über Ihr Leben!

Sich aus den Fängen einer Beziehung, in der Sie emotional missbraucht werden, zu befreien, ist kein leichter Weg.
Egal, ob Sie sich gemeinsam Hilfe suchen, weil Sie noch Hoffnung haben oder sich trennen wollen, vieles ist zu bedenken. Es fühlt sich erst einmal zu steinig und hoffnungslos an.

Es geht vielleicht um die Kinder, Ihr finanzielles Auskommen, die Meinung Ihrer Eltern und Schwiegereltern.

Aber weiter diese Situation auszuhalten und zu ertragen ist zwar bisher Ihre „beste“ Strategie. aber nur, weil Sie bislang keinen anderen Weg sahen.

  • Sich einzugestehen, dass Sie dringend Hilfe brauchen,  ist der erste Schritt.
  • Sich zu informieren und sich helfen zu lassen, der zweite Schritt.

 

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Bilder: © pixabay.com, Flikr.com


Sind Sie zum ersten Mal hier?

Da besonders viele Leser über diesen Artikel zum ersten Mal auf meinen Persönlichkeits-Blog kommen, hier ein paar weitere beliebte Texte zum Einstieg:


 

Der Autor

Bloggt hier wöchentlich seit Juli 2005. Leitet intensive Persönlichkeitsseminare: 6 TN, 3 Tage, 1 Coach. Schreibt Bücher, eBooks und eMail-Kurse. Zeichnet jetzt sogar Cartoons.

91 Kommentare

  1. Schuldgefühle machen und Ihre Reaktion „Ich fühlte mich verantwortlich ihn glücklich zu machen.“ sind Bestandteile von emotionalem Missbrauch.

  2. Isai sagt

    Mittlerweile bin ich seit über einem Jahr von meinem Exfreund getrennt. Immer noch beschäftigt mich aber die Frage, ob ich Opfer vom emotionalem Missbrauch wurde. Die Beziehung basierte meinerseits vorwiegend auf Mitleid. Er hatte nicht viele Freunde, kennt vom Elternhaus das Druckmittel „Schuldgefühle“ nur allzu gut. Gängige Mittel um mich zu „binden“ waren definitiv Liebesentzug, schmollen, oder das „Opfer“ spielen seinerseits. Wenn ich äußerte, an einem Tag keine Lust auf Sex zu haben, dann war der ganze Tag gelaufen und ich konnte weder Umarmungen noch sonst etwas erwarten oder aber er missachtete die Grenze, indem er es immer wieder versuchte und letztlich evtl. ein „einknicken“ meinerseits zu erzeugen. Der Liebesentzug saß so hart, dass ich oft einlenkte und das kurzfristig kleinere Übel wählte. Ich fühlte mich verantwortlich ihn glücklich zu machen. Ich selbst hatte nichts davon, musste auch des öfteren weinen. Mich quält die Frage, ob das schon unter sexuellen Missbrauch zählt oder nicht, immerhin habe ich schon zugestimmt, mir wurde ja nicht gedroht, (zumindest wurde es nie so ausgesprochen und körperliche Gewalt war nicht präsent) aber frei war meine Entscheidung eigentlich auch nicht.
    Ich habe ihm die Problematik mit dem Verstärker/ Liebesentzug auch sehr oft erklärt. Ich sagte ihm, dass mich diese komplette Ignoranz unfrei in meiner Entscheidung macht und egal wie ich handle, auf kurz oder lang immer der Verlierer sei. Er beteuerte zwar, das zu verstehen, rechtfertigte sich aber damit, dass diese Abweisung ihn sehr verletzt. Das ging so lange, bis ich irgendwann fest der Überzeugung war, dass ich tatsächlich Ursprung des Problems sei. Ich suchte meine Frauenärztin auf um mir eine andere Pille verschreiben zu lassen, weil ich dachte, dass diese vielleicht meine Libido negativ beeinflusst. Ich weiß nicht, warum es für mich so eine große Bedeutung hat, das zu definieren, aber es ist tatsächlich die Frage, die mich noch bis heute beschäftigt.
    Generell konnte ich folgende Punkte bejahen: 4,6,8,10,12,13,14,15,16,20,21,22

  3. Suchen Sie sich therapeutische Unterstützung. Das ist keine Liebe, sondern eine ungesunde Abhängigkeit, aus der Sie anscheinend allein nicht rauskommen.

  4. Christine sagt

    Guten Abend Herr Kopp-Wichmann,

    ich habe Ihren Test „Gibt es Missbrauch in Ihrer Partnerschaft?“ ausgefüllt um kam auf 19 Ja-Antworten.
    Ich bitte Sie freundlich um eine Rückmeldung bezüglich der Bedeutung meines Ergebnisses.
    Beste Grüße, Christine

  5. Corneiia Witt sagt

    Ich bin seit 2jahren in einer Beziehung und am Anfang war es liebenswert u ich fühlte mich geliebt.
    Ich gab meine wohnung auf und zog nach 3 monaten zu ihm.300km entfernt von meinem Wohnort,mit der Zeit merkte ich das er oft aggressiv wurde ..ja er schlug mich auch.ich bin zurück gefahren lebte bei meiner Tochter..14 Tage später war ich wieder bei ihm.
    Das ging ca 7tage gut dann fing er mich zu beleidigen als Hure,Schlampe usw.für seine laune war ich zuständig,er macht keine Fehler.Ich fühlte mich nicht mehr geliebt und habe oft geweint.
    Ich hatte fragen wieso er ständig frauen likt und auch mit ihnen kommuniziert.
    Doch er sagte, ich schreibe nicht und du siehst es zu eng..das war es.
    Er lenkte ständig ab ,fing andere Themen an die nichts mit der sache zu tun haben.
    Er war oft aggressiv und meinte muss mich wieder beruhigen indem er bier trinken muss.
    Aber nach der 3 flasche ging es los…ich bin ne drecksau ,gehe fremd ,widder ..nein danke..usw.
    Habe ich dagegen gesprochen ging es richtig los.Er schmiss mir als ich im Bett lag einen Plastik Teller ins Gesicht ,verletzte mich schwer unter dem Auge es blutete stark.
    Es kam..am anderen Tag ich sei selber schuld durch meine fragerei.
    Ich bin wieder von ihm weg ,zu meiner tochter gefahren 300km entfernt in meine Heimatstadt.
    Tja 10 Tage ging es gut dann fuhr ich wieder zu ihm obwohl er mir oft schrieb ich soll niemehr kommen und ich hätte mit allen was die ich kenne.ich würde nur Stress und Ärger machen usw.
    Doch ich fuhr trotzdem.
    So nahm das Schicksal seinen lauf von verbalen Demütigung bis hin das er mich zusammen getreten hat und meinte ich schreie extra ,das die Nachbarn es mit bekommen.
    Ja wie sollte es sein?packte wieder paar Klamotten und fuhr wieder 300km zu meiner tochter.
    In der Zeit beleidigte er mich weiter bei Messenger.nun dauerte es 8 Wochen bin trotz allem wieder zu ihm doch er wusste nix davon.Die Zeit verkürzte sich mit seinen Vorwürfen und Beleidigungen ..ich sei physisch krank und diverse Sachen wie Halts Maul.
    Er hat sich nie entschuldigt ,nein ich bin an allem Schuld für sein Verhalten.
    Ich liebe ihn und komm nicht lps von ihm..warum nur?bin wieder in meiner Heimatstadt habe mir eine kleine Wohnung gemietet.Ich bin einsam und denke ständig an ihm!
    Was ist das bloß.Ich bin abhängig von seiner angeblichen liebe zu mir.
    Was soll ich bloss tun?
    habe auch schon abgenommen und fühle mich oft schlecht.
    Liebe Grüße aus iserlohn Conny 52 Jahre

  6. AuchnureinMensch sagt

    Hallo,
    ich bin ein Mann und meine Partnerin erfüllt ca. 33 der Punkte des Tests. Ich habe mit meiner Partnerin einen 2 Jährigen Sohn und sie ist zunächst berufsbedingt in eine andere Stadt gezogen, was es zusätzlich schwer macht meinen Sohn zu sehen. Die Fronten sind inzwischen zu verhärtet, das wir einen Vermittler brauchen. Wen kann ich am Besten um Rat fragen? Wohin kann ich mich da wenden?

  7. Antonia sagt

    Hallo!
    10 Sachen haben bei mir gestimmt. Mein Partner ist depressiv, und meint, dass er sich deshalb so verhält. Wenn wir streiten droht er mir manchmal sich umzubringen.
    Ich weiß nicht was ich tun soll

  8. Joy sagt

    1,2,3,4,5,6,7,8,9,10,11,12,13,14,15,16,17, 19,20,21,22, 24,25,26,27,28,31,32,33,34

    Gesamt: 30 Ja

  9. Ylayali sagt

    Ich bon mir unsicher, ich jatte Zehra Ja-Antworten. Es Sind nicht die extremen, ganz klaren Anzeichen wie physische Gewalt oder direkte Beleidigungen. Aber von den subtileren Problemen sind durchaus einige da.

  10. Silvia sagt

    Die Kinderpädagogin hier in Frauenhaus sagte mir „ich ziehe den Hut vor Frauen die mit ihren Kindern zu uns kommen weil ,Sie in diesem Moment die vollste Verantwortung für sich und ihr/e Kind/er übernehmen“ .

  11. Anik sagt

    Hallo, ich lese seit mehreren Jahren schon Beiträge und Informationionen über verschiedene Verhaltensweisen. Jetzt schreibe ich zum ersten mal einen Beitrag/Kommentar. Ich bin seit 17 jahren verheiratet und habe 3 Kinder. Mittlerweile bin ich in einem Zustand, wo ich nur noch verzweifelt bin und einen Ausweg suche, aber nicht finde. Am Anfang kamen mir schon viele seiner Verhaltensweisen seltsam, respektlos und egoistisch vor. Diese Verhaltensweisen übt er aber nur zu Hause aus. Sein Ansehen draussen ist ihm sehr wichtig und er hat auch einen guten Ruf. Was er schon von Anfang an getan hat und immer noch tut, ist ignorieren. Wenn ihm was nicht passt, er nicht die Antwort oder Aufmerksamkeit erhält, welche er erwartet, dann ignoriert er mich, schweigt nur. Und das dann 5-15 Tage lang. Früher habe ich viel geweint, ihn angebettelt oder mich entschuldigt für etwas, was ich nichtmal wusste. Jahrelang habe ich ihn behandelt wie ein Pascha, weil ich es aus meinem Elternhaus nur so kannte oder aus Welchem Grund kann ich auch nicht genau sagen. Weder Finanzen, Renovier- oder Reperaturarbeiten, Haushalt, Termine oder sonstigen Verantwortungen hat er mitgemacht. Viele Diskussionen hatten wir schon. Er hat sich jedesmal quergestellt, gebockt oder war beleidigt. Es war ihm egal auch wenn Konsequenzen drohten, wie z.B Mahnungen etc. Er hat es liegen gelassen und mich somit dann irgenwie gedrängt nach und nach alle anfallenden Arbeiten zu übernehmen. Sein Tagesablauf war dann so: Essen Arbeit Spielothek und wenn er kein Geld mehr hatte dann kam ihn in den Sinn dass er eine Familie hat mit die er was unternehmen kann. So und seit 7 Jahren bin ich immer hin und her mit meinen Gedanken. Letztes Jahr habe ich einen Nervenzusammenbruch gehabt nach seinem langen ignorieren. Und seitdem wehre ich mich. Es wird alles nur schlimmer. Mittlerweile ignoriert er auch die Kinder. Wird bei auseinandersetzungen ausfallen und zerstört Gegenstände. Er hilft eine Woche im Haushalt, macht mir einen Kaffee und schenkt mir Blumen obwohl ich ihm mehrmals gesagt habe, dass ich das nicht will. Ich habe ihm gesagt, wenn er mich meint zu ignorieren, dass ich darauf anders reagieren werde. Was ich mittlerweile auch tue. Ich fahre mit den Kindern raus. Und das bringt ihn zum Wahnsinn. Jetzt habe ich seit 6 Monaten schwere Magendarmprobleme mit längerem KH aufenthalte gehabt. Auch das ist ihm irgendwie egal. Er kommt nun mit der Situation nicht klar, dass ich mich um mich kümmere. Ich weiss ich muss weg. Nur weiss ich nicht wie. Die Kinder 14, 13, 9 alles Mädchen haben bis vor einem Jahr nicht viel Detailliertes mitbekommen. Dank seinen lauten Ausrastern ist es nicht mehr so. Gesprochen habe ich mit den Kindern auch schon. Die möchten nicht das wir uns trennen. Wenn ich mich scheiden lasse werden die Kinder leiden. Wenn ich bleibe werde ich weiterhin leiden. Ich bin verzweifelt…

  12. desperately sagt

    Ich habe 26 ig Antworten die perfekt auf meinen Partner zutreffen, nicht nur ein bisschen .. sondern haargenau.. das macht mein Leben zur Hölle .. er hat mir alles genommen.. was ich hatte..

  13. conny sagt

    habe am schluss des Testes nicht gesehen ab wievielen „Ja“ antworten emotionaler Missbrauch vorligt

  14. Tina sagt

    Hallo ,

    19 fragen konnte ich direkt mit ja beantworten…
    Also werde ich wohl emotional missbraucht oder?

  15. Jeny sagt

    Guten Tag ich habe 15 aussagen die zustimmen…was heisst das für mich?

  16. Lisa sagt

    Hallo. Ich schreibe hier deswegen, weil ich vor zwei Monaten von einem Mann verlassen wurde, der sich ähnlich verhalten hat. Noch immer beschäftigt mich der Grund der Trennung sowie die teilweise sehr verletzenden Worte wie bspw “So wie du dich im Moment verhältst bin ich mir mittlerweile auch nicht mehr sicher, ob du dich mit meinen Freunden verstehen wirst!“ (ich habe ihm einige Wochen zuvor meine Ängste offenbart, womöglich nicht gut anzukommen bei seinen Freunden). Der Auslöser für diese Aussage war eine Meinungsverschiedenheit im Voraus, die ihn dazu bewegt hat, mir einige fiese Worte an den Kopf zu knallen. Die oben genannte Aussage war nur eine von mehreren. Unter anderem hat er ohne Grund mein Handy durchforstet, als ich im Bad war. Dabei habe ich ihn ertappt und gefragt, was das denn soll. Die Antwort: “Ich hatte ein komisches Gefühl.“ – daraufhin hat er mir, weil ich einem flüchtigen Bekannten per Whatsapp bei einer misslichen Lage versucht habe zu helfen (und dabei nicht erwähnt habe, dass ich in einer Beziehung bin), Untreue vorgeworfen mit den Worten, ich würde zweigleisig fahren und solle mir einen anderen Vollidioten suchen, der so etwas mitmacht. Dagegen habe ich mich versucht zu wehren, weil das einfach nicht der Wahrheit entsprach. In diesem Rahmen hat er einen Wutanfall bekommen, sich mit dem Kopf Richtung Boden gekniet und die Hände über dem Kopf verschränkt. Dabei hat er vor Wut Tränen vergossen und mir weiter Vorwürfe gemacht. Egal was ich gesagt habe, es hat ihn nicht interessiert. Ich habe mich tausendmal entschuldigt und mich erklärt. Nach einigen Stunden hat er sich dann auf eine “Versöhnung“ eingelassen, die allerdings nicht wirklich anhielt. Von da an wurden die Vorwürfe immer häufiger und er sah immer nur das Negative in mir. Immer war alles böse Intention und indirekt meine Schuld (Aussage: “Ja für mich war das ein Vertrauensbruch, so schnell kann ich das nun mal nicht vergessen“). Seine teilweise grenzwertigen Reaktionen waren in seinen Augen demnach gerechtfertigt und wirklich entgegnen konnte ich nichts.

    Oben haben sich 11 Ja-Antworten ergeben, bei einigen weiteren (ca. 3) treffen Anteile zu, aber nicht zu 100%.

    Kann dies als emotionale Gewalt/ narzisstische Beziehung oder Ähnliches gelten, wenn ich während der Beziehung bereits starke Selbstzweifel bekommen habe sowie ihm alles recht machen wollte? Oder gilt das lediglich als eine misslungene Beziehung?
    Teilweise ging es so weit, dass ich nicht einmal mehr meine Meinung vertreten/ Dinge entgegnet habe, weil ich Angst vor erneuten Auseinandersetzungen hatte. Ich fühlte mich klein, beschämt, als würde ich alles falsch machen und wertlos sein. Dies habe ich zu einem für mich aussichtslosen Moment geäußert, da ich einfach am Ende meiner Kräfte war. Da äußerte er dann immer, er möchte sich ändern und er meine das doch alles nicht so. Trotz allem hat sich nichts verändert, stattdessen hat er sich dann aus dem Nichts distanziert und zwei Tage später getrennt da “die Gefühle weniger sind und es wahrscheinlich doch nicht passt.“
    Seither quäle ich mich mit Selbstvorwürfen, der Suche nach Gründen und extremen Trauerphasen. Ich denke die meiste Zeit, ich sei tatsächlich Schuld an allem und hätte alles anders machen müssen. Auch wenn ich weiß, dass hinter bestimmten Fehlern oder Missverständnissen nie böse Absichten meinerseits steckten. Es fühlt sich kurz gesagt an, als hätte er mir mimmeinet seinen ständigen Vorwürfen meine Energie entsaugt. Möglicherweise haben Sie zusätzlich Tipps, wie man nach einer solchen Trennung agieren sollte?
    Vielen Dank schon einmal im Voraus für die Hilfe.
    Freundliche Grüße

  17. Mathilda sagt

    Hey. Ich habe bei dem Test „gibt es Missbrauch in Ihrer Partnerschaft“ 10 eindeutige Ja’s. Bei drei Antworten ist es schwankend. Muss ich mir ernsthafte Sorgen machen und das Weite suchen?
    Vielen Dank schon mal.
    Liebe Grüße
    Mathilda

  18. P.S. sagt

    Ich komme gerade aus einer solchen Beziehung und es war die Hölle. Es wurde ignoriert, geschwiegen, körperliche Nähe zuerst in Aussicht gestellt ( Komm her ) und dann in demütigender Weise verweigert ( Geh weg ). Vereinbarungen wurden nicht eingehalten. Gegenüber seiner Tochter wurde ich ausgegrenzt, wenn sie zu Besuch da war, und in ihrem Beisein bloß gestellt. Obwohl er zugesagt hatte, hier mit mir ein Team zu sein und hinter mir zu stehen, wenn die Tochter sich um ihre Aufgaben drücken wollte und uns gegeneinander ausspielen wollte. In der Situation war ich dann immer die Böse und er hat sich mit ihr gegen mich zusammen getan. Jetzt habe ich mich getrennt. Nach einem trotzdem tränenreichen Abschied kam dann komplette Funkstille neben rein sachlichen organisatorischen Fragen, die noch zu klären sind. Aus den Augen- aus dem Sinn. Er sieht nur seine Verletzungen. Meine werden nach wie vor ignoriert. Selbst jetzt nach der Trennung leide ich unter dieser Erfahrung und es ist mehr als hart, ganz alleine da durch zu gehen. Ich habe mich noch nie so schlecht gefühlt. Ich habe eine Therapeutin und hoffe sehr, dass ich es schaffe, wieder alle Teile meiner Persönlichkeit zusammen zu bringen. Ich kann nur jeder Frau raten: Wenn es weh tut, ist es keine Liebe! Und dann nichts wie weg. So schnell es geht. Denn die ersten Anzeichen sind von Anfang an da. Man muss sie nur ernst nehmen und konsequent danach handeln.

  19. Ich sagt

    30 von 35. Vor der Reha waren es 31, aber bezüglich Arbeitsteilung wurde ihm dort nachhaltig der Kopf gewaschen. Und die gesicherte Diagnose „narzisstische Persönlichkeitsstörung“ attestiert. Jetzt sind wir getrennt, doch ich bin isoliert-im gemeinsamen Eigenheim weit weg von denen wenigen die mir geblieben sind. Das Jugendamt stellt keine Begleitung für die Besuchskontakte zur Verfügung, Sie halten ihn für stabil und glauben ihm die Lügen, die er über mich erzählt -geschickt verpackt in mit Spitzen versehenen Lobeshymnen, so wie er sie auch der Polizei erzählt wenn sie einschreiten mussten. Ich muss also die Kontakte selbst überwachen um meine Kinder zu schützen. Wer kann mir helfen??? Ich habe solche Angst, dass der Terror weitergeht. Wohin kann ich mich wenden wenn Polizei und Jugendamt meine Glaubwürdigkeit infrage stellen?

  20. Sie brauchen unbedingt Hilfe.
    Sprechen Sie Ihren Hausarzt an. Suchen Sie nach Adressen von Frauenhäusern und Beratungsstellen in Ihrer Nähe. Sie können auch direkt eine Psychotherapeutin aufsuchen: http://www.therapie.de
    Alles ist besser, als einfach nur weiter abzuwarten.

  21. Andrea sagt

    Von Anfang an droht mein Mann mir mit dem Ende unserer Ehe. Ich soll ausziehen, oft sind es Dinge, die ich sage, welche ihn wütend auf mich machen. Ich habe darüber mit anderen Menschen gesprochen, die mir versichern, das dies keine Ausfälle von mir seien, sondern das er es für sich nutzt, um seine Wut zu rechtfertigen. Ich habe Gewalt unter Alkohol erlebt, was er mir im Streit vorwirft, das ich ihn dazu getrieben habe. Ein anderes Mal bereut er es und sieht seine Schuld. In seinem Elternhaus gab es nur derben Streit und auch Schläge für die Mutter, welche ich aber als sehr dominant erlebe. Mein Mann hasst sie lt. eigener Aussage und hängt doch sehr an ihr. Er ist von 4 Kindern der letzte der mit 46, auf mein Bestreben, aus dem Elternhaus , wir hatten dort eine Wohnung, vor einem Jahr auszog. Ich dachte es wird dann besser, aber außer der physischen Gewalt hat sich nichts zum Vorteil geändert. Wenn ich versuche selbstständiger zu handeln oder nein zu seinen Vorhaben, die mir nicht behagen, zu sagen, gibt es Streit. Ich werde angeschrien, die schlimmsten Schimpfwörter fallen, danach will er immer, dass ich aus seinem Leben verschwinde. Oft folgt tagelanges Schweigen, welches ich mit einfachen Fragen zu durchbrechen versuche. Er rührt mein Essen nicht an, er geht bis morgens alleine fort. Manchmal hat er sich bei Dating Portalen angemeldet und Frauen angeschrieben. Immer offen, das ich es verfolgen konnte. Mir wird oft auch krankhafte Eifersucht vorgeworfen. Ich glaube nicht, das ich das bin, aber er ist so extrem charmant zu anderen Frauen, das tut weh und manchmal lasse ich mich zu Bemerkungen hinreißen, die dann wieder Streit verursachen. Ich bin grundsätzlich für jeden Streit die Ursache. Nebenbei bin ich auch noch „Neugescheit“, wie meine gesamte Familie. Ich bin vor 10 Jahren aus dem Ruhrgebiet aufs Unterfränkische Land gezogen. Habe einen guten Job für ihn aufgegeben, meine 2 Söhne aus 1. Ehe, meine Eltern, meinen Exmann und das Haus. Ich merke schon, ich könnte noch Stunden weiterschreiben… Ich habe mich hier finanziell auch abhängig gemacht, denn ich verdiene nicht mehr das Geld wie vorher. Mein Mann hat mir auch schon gesagt, er wüsste, wie er Zahlungen an mich verhindern kann. Hat dann auch hirnlose Beispiele, wie, er bringst in Thailand durch, das nix übrig bleibt. Ich soll bei Trennung mit einer einmaligen Zahlung zufrieden sein…. ich höre jetzt auf zu schreiben, das geht ins uferlose. Nur eins noch, er kann auch sehr lieb und lustig sein, andere Menschen sind von seiner positiven Art begeistert und keiner würde mir glauben. Manchmal glaube ich ihm seine Worte, ich mache ihn zu diesem Monster. Wer ist meine 1. Anlaufstelle? Meine Eltern sind verstorben, meine erwachsenen Kinder will ich damit nicht konfrontieren, sie mögen ihn eh nicht, und er sie nicht. Soll ich meinem Hausarzt fragen? Welche Beratungsstellen gibt es? Irgendwas muss ich verändern… ich habe in dieser Zeit auch einen Morbus Crohn diagnostiziert bekommen. Ich könnte noch endlos schreiben….

  22. Birke Stahl sagt

    Zehn Fragen konnte ich sofort mit Ja beantworten.

  23. Lila sagt

    Hallo, danke für diesen klaren Bericht. Ich habe mich erst vor kurzem von meinem Mann getrennt, welcher höchstwahrscheinlich ein verdeckter Narzisst ist. Unsere beiden Kinder (20&17) sind zum Glück mit mir geflohen.
    Jeder von uns hat nun einen Therapeuten die uns unterstützten um diesen seelischen Missbrauch zu verarbeiten. Unglaublich wie lange man braucht um diesen Missbrauch zu glauben und wie oft man danach noch zweifelt. Deshalb nochmals vielen Dank für ihren Bericht, er macht mich stark.

  24. Manche Menschen lassen sich schlecht behandeln, weil sie innerlich überzeugt sind, dass sie nichts Besseres verdienen.
    Manchmal ist es auch die negative Aufmerksamkeit, die man dadurch erhält, und die einem immer noch besser vorkommt als gar nicht wahrgenommen zu werden.

  25. Martin sagt

    16-17 Fragen habe ich mit Ja beantwortet. Es ist so zerstörend, unsere Beziehung und alles. Wir streiten so heftig und so oft, aber „leider“ sind auch so oft tolle Momente da und voller Liebe. Wir sind seit mehr als 5 Jahren in Paar und streiten seit über 4 Jahren extrem. Aber ich will sie nicht verlieren… oder doch? Ich hatte in einer Beziehungspause schon eine wunderbare neue gefunden aber es wieder beendet weil ich zu meiner Ex zurück bin, die mich dann wieder „missbrauchte“. Das schrecklichste was ich hier grad feststellen musset ist sogar, dass ich anscheinend auch schon anfange „zurück“ zu missbrauchen obwohl ich so nicht bin… sie macht mich dazu. Rede ich mir jedenfalls ein? Sie ist wieder weg und hat ihren Koffer gepackt „Wir reden in ein paar Tagen“. Ich wurde zurückgelassen, wie so oft. Sie hilft mir nie, immer bin ich nur für Sie da. Ich kann nicht mehr, ich kann mich nicht trennen. Eine Paarberatung hat auch nichts gebracht, ich bin ganz allein.

  26. Sonne sagt

    4 Antworten Nein, 31 mit ja

    Was können Sie mir empfehlen?

  27. Janine sagt

    Von dem Test haben bei mir 5 Punkte von 35 oder was das waren zugetroffen.
    – Z.B. Überschreitet meine Grenzen oft, sieht sein Missbräuchlches Verhalten nicht ein, macht mir subtil Schuldgefühle,…

    Woher weiß ich dass es wirklich keinen Sinn mehr hat?

    LG

  28. Annika sagt

    Ich habe 8 ja Antworten gezählt. Wie sollte ich das Ergebnis einordnen?

    Vielen Dank vorab!

  29. Paul sagt

    20 Fragen. Und trotz Paarberatung und dem Versuch an der Beziehung zu arbeiten fühle ich mich mit jedem Tag der vergeht schwächer und trauriger. Mein Leben fühlt sich nur noch wie eine Qual an. Und jeder der auch nur ein wenig bescheid weiß rät mir zur Trennung. Und nichts hält mich hier. Keine Kinder, keine Verpflichtilungen. Trotzdem ertrage ich weiter …

  30. Hallo Emma,
    wenn Sie ehrlich sind, wissen Sie es doch selbst, was zu tun ist.
    „Ich denke, wenn mir eine Freundin diese Geschichte erzählen würde wäre mein Rat: Trenn dich!“

  31. Emma sagt

    Hallo
    Ich bin zur Zeit in einem großen Zwiespalt.
    Vor vier Monaten habe ich einen Mann kennengelernt. Er war sehr lieb, aufmerksam und wollte immer mit mir zusammen sein. Er sprach extrem schnell von Liebe, gemeinsamer Zukunft, Kindern, heiraten.
    Das ging mir alles sehr schnell, fühlte sich zu gut um wahr zu sein an. Also bremste ich ihn immer wieder aus, sagte ich möchte das ganze langsam angehen, ihn kennenlernen und vor allem Vertrauen aufbauen. Ich erzählte ihm auch von meinen schlechten Erfahrungen mit Männern aus der Vergangenheit. Sein Kommentar war, dass nicht alle gleich seien und ich ihm Vertrauen müsste.
    In den vier Monaten habe ich herausgefunden, dass er mich vielfach belogen hat. Ich gebe zu, ich habe aufgrund eines sehr unguten Gefühls spioniert. Er wollte mein Telefon sehen, Nachrichten lesen, hat immer gefragt mit wem ich schreibe, spreche, mich treffe. Da ich nichts zu verbergen habe, habe ich ihm all diese Informationen gegeben. Anfangs habe ich ihm vertraut und nicht kontrolliert, dafür aber aus Interesse fragen über seine Gegenwart und Vergangenheit gestellt, welche er mir nicht oder sehr ungern beantwortet hat. Als bei mir Skepsis aufkam, bat ich ihn um das gleiche Recht sein Telefon einsehen zu dürfen. Er war sichtlich nervös. Später habe ich sein Telefon noch einmal kontrolliert als er schlief, den PIN hatte er mir ja gesagt. Desweiteren habe ich Kontakt zu Personen aufgenommen mit denen er regelmäsigen Kontakt hat.
    Es hat sich also herausgestellt, dass er mehrfach gelogen hat. In Bezug auf die Anzahl seiner Geschwister, die Identität seiner Geschwister. Auch über seine Ex und die gemeinsamen Kinder hat er nicht die Wahrheit gesagt. Angeblich besteht kein Kontakt. Das ist nachweislich nicht richtig. Sie ruft ihn häufig an, er ruft sie hin und wieder an.
    Der Grund für die Lügen sei mangelndes Vertrauen seinerseits in meine Person. Andererseits hätte ich zu oft gefragt und ihn unter Druck gesetzt.
    Nun sage ich dass ich Zeit brauche um ihm wieder Vertrauen zu können und dass er auch etwas dafür tun muss. Das versteht er nicht wirklich, erwartet dass ich allein das Vertrauen wiedererlange.
    Er integriert mich nicht von sich aus in sein Leben, kennenlernen von Freunden, Familie usw. muss ich einfordern.
    Er ist fühlbar eifersüchtig auf andere Menschen, würde das aber nie zugeben. Dabei habe ich keine Geheimnisse, biete ihm die Teilnahme an Treffen an. Daran hat er jedoch kein Interesse, sondern bleibt allein zu Hause und fragt mich nach einiger Zeit wo ich denn wäre.
    Mittlerweile bin ich so unzufrieden dass mich jeder Fehler den er macht aufregt. Ich fühle mich eingeengt, nicht ernst genommen und kann nicht mehr Vertrauen. All das macht er mir zum Vorwurf. Hin und wieder Frage ich mich ob es tatsächlich an mir liegt. Ich habe ja wirklich Probleme zu Vertrauen, bin auch ein sehr Freiheits liebender Mensch.
    Im nächsten Moment denke ich: Nein, das ist alles sein Fehler!
    Und dann wieder kommt die Frage auf ob wir beide etwas für die Problematik getan haben und daher auch gemeinsam einen Ausweg aus der situation finden können.
    Denn er hat ja auch viele gute und liebevolle, hilfreiche Seiten.
    Und ich war in letzter Zeit oft sehr abwertend. Ich kann nicht mehr glauben was er sagt. Werde schnell böse weil ich mich vonn ihm bedroht fühle. Ich meine nicht körperlich. Ich meine dass ich das Gefühl habe er vereinnahmt mich, belügt mich, spielt mit mir….
    Er sagt seine Vergangenheit wäre nicht wichtig, nur die gemeinsame Gegenwart zählt. Und er behauptet er wäre sehr gut zu mir, das wäre alles was ich wissen muss um ihn zu lieben.
    In unserer gemeinsamen Gegenwart lügt er jedoch. Und lügt solange bis es nicht mehr anders geht. Und ich bin nicht mal sicher ob die letzten Informationen die Wahrheit sind.
    Ich denke, wenn mir eine Freundin diese Geschichte erzählen würde wäre mein Rat: Trenn dich!
    Aber da ist immer noch so ein Funken Hoffnung, dass alles wieder gut wird. Diese Frage ob ich nicht auch zu dem Problem etwas beigetragen habe. Die Frage ob das was ich erlebe psychischer Missbrauch ist oder ob ich schon wieder Gespenster sehr…..

  32. Universe sagt

    16×Ja – Ich lernte vor zwei Jahren einen Mann kennen. Er zeigte Interesse. Wir trafen uns einige Male. Es entwickelte sich keine stabile Partner- oder
    Freundschaft. Nachdem er sich zwischenzeitlich anderweitig orientierte, trafen wir uns vor einiger Zeit noch einmal. Er will aktuell keinen Kontakt. Wenn wir Kontakt hatten, verhielt er sich von Beginn an auffällig ambivalent. Ich hatte Probleme, damit umzugehen und alles zu verkraften. Er weiß um mein Interesse an ihm. Er öffnete sich mir gegenüber sehr, will bzw. kann aber an meinem Leben nicht (mehr) teilhaben.

  33. Sabine sagt

    Meine Auswertung ist 21 fragen mit ,,JA,, beantwortet!

  34. Kerstin Rebentisch sagt

    Hallo, wenn ich ehrlich bin, habe ich noch nie etwas über emotionalen Missbrauch gehört. Bei 20 Antworten habe ich zugestimmt. Mir geht es in unserer Ehe nicht gut. Doch die Trennung schaff ich nicht. Handelt es sich um emotionaler Missbrauch? Liebe Grüße

  35. Anke Czichon sagt

    Hallo zusammen,
    leider musste ich , nachdem ich versuchen wollte meinen Mann zu verstehen, warum er mich seit fast zwei Jahren so behandelt feststellen das ich mich in einer emotionalen missbrauchten Beziehung befinde.
    Bei den Fragen konnte ich 31 mal mit Ja Antworten.
    Leider wohnen wir in einem Haus was mir gehört und er weiß das er nicht ausziehen muss und meine Anwältin sagt ich könne Ihn nicht aus der Ehewohnung werfen.
    Wie schaffe ich es ihn loszuwerden ?

  36. Mit Ihrer Partnerin darüber reden, wie es Ihnen in der Beziehung geht. Klappt das nicht, sich professionelle Beratung holen.

  37. Jörg Michalek sagt

    Sehr geehrte(r)…
    Ich habe den Test siehe oben gemacht und komme erschreckenderweise auf 16 Ja -Antworten. Wie kann es weitergehen?

  38. Jede gute, vor allem tiefenpsychologisch orientierte Psychotherapie kann Ihnen helfen. Denn dass Sie das solange mit sich haben machen lassen, hat vermutlich auch etwas mit dem zu tun, was Sie in Kindheit und Jugend erlebt haben.
    Therapeuten in Ihrer Nähe finden Sie hier: http://www.therapie.de

  39. Martha sagt

    Meine Ehe ist vor einem Jahr nach vielen anstrengenden Jahren in die Brüche gegangen. Es war absehbar, aber ich habe die Augen vor dem Ausmaß des emotionalen Missbrauchs (auf beiden Seiten) verschlossen. Mein Mann ist dank seiner neuen Partnerin darüber hinweg, ich nicht, obwohl ich unter seinem massiven Missbrauch (20 Punkte) sehr gelitten habe. Er fand sein Verhalten immer nachvollziehbar, hat es nie als Teil unserer Probleme gesehen. In meinem Umfeld höre ich immer nur „sei doch froh, dass er endlich weg ist“ und ernte Unverständnis, dass ich immer noch so unter der Trennung leide. Ich verstehe es selbst nicht. Da ich immer als stark und einigermaßen selbstbewusst galt, glaubt mir auch kaum jemand, unsere Beziehung galt als solide. Welche Art von Therapie hilft einem nach emotionalem Missbrauch wieder zu einem einigermaßen stabilen Selbstwertgefühl zu kommen?

  40. Jule sagt

    Ich habe 7x mit ‚ja‘ geantwortet (5, 7, 8, 10, 11, 24, 27).
    Was könnte das für meine Beziehung bedeuten?
    Mein Partner ist nicht immer so, aber es kommt nach meinem Gefühl zu oft vor und verletzt und verwirrt mich dann. Am schwersten ist es, wenn er keine oder sehr geringe Einsicht zeigt. Manchmal zeigt er auch welche, sich von sich aus entschuldigen fällt ihm aber sehr schwer.

  41. Yvonne sagt

    Sehr geehrter Herr Wichmann
    Ihre Fragen habe ich mir gespart den ich weiß das ich in so einer Beziehung gelebt habe. Bis es zum Eklat kam als ich keinen Ausweg mehr gesehen habe,
    Und versucht habe mir das Leben zu nehmen.
    Inzwischen ist einige zeit vergangen und ich habe einen neuen Partner der komplett anders ist aber ich werde meine Angst nicht los wieder so etwas zu erleben auch wenn ich offen mit meinem jetzigen Partner drüber besprochen hab und er meine Ängste versteht und alles dafür das es mir gut geht. Bleibt doch die angst.
    Egal wie sehr man an sich arbeitet

  42. Matthaiw sagt

    Ich habe durch eigene Erfahrung erkannt das der erste Schritt erstmal zu erkennen das man in einer Missbrauchsbeziehung lebt und sich von der Illusion einer Liebesbeziehung befreien muss, sehr schmerzhaft ist und viel Mut kostet.

  43. N. sagt

    Ist dem missbrauchenden Partner bewusst was er tut oder ist dieses Verhalten eher unbewusst?

  44. Ich glaube, Sie verwechseln mit Unterwerfung und gequält werden. Holen Sie sich Hilfe, um sich aus dieser Beziehung zu befreien.

  45. Diana sagt

    ich meine ich habe jetzt 20 Fragen mit Ja beantwortet … aber ich liebe ihn trotzdem egal ob er mich würgt oder nicht… er sagt mir auch immer wenn ich mich jemals von ihm trennen würde er mein leben zur hölle machen wird. ih bin gerade mal 15 und er 17 ich weiß nicht ob ich das mehr aushalte

  46. Butterfly sagt

    Ich war sehr einsam, als ich mich in ihn verliebte. Und plötzlich war ich in einer Beziehung. Wir waren jede freie Minute zusammen. Zum ersten Mal war ich glücklich. Aber es gab Momente, wo er mich ignoriert hat. Und wenn ich mich darüber oder über irgend etwas beschwerte, ignorierte er mich oft tagelang. Ich verstand die Welt nicht mehr. Wie froh war ich, wenn wir uns wieder versöhnten, obwohl er mir für jeden Streit die Schuld gab. Hauptsache, ich hatte ihn wieder. Letztes Mal war ich sauer, weil er zu spät zum Essen kam. Ich dachte, das ist ja wohl mal echt seine Schuld, aber wieder strafte er mich tagelang mit Ignoranz. Als ich nach Tagen zu ihm kam, sagte er:“Angefangen hat das ja schon 2 Tage vorher. Da warst du schon so komisch.“ Also, ist es meine Schuld, dass er 1 Stunde zu spät kam. Ich weiß, ich muss mich trennen und zurückkehren in meine Einsamkeit. Es wird schwer, denn ich liebe ihn noch immer.

  47. Zwei Drittel Ja-Antworten? Die Schlussforlgerung können Sie doch selbst ziehen. Sie leben in einer Beziehung, in der emtoitonaler Missbrauch öfters vorkommt – und Sie das zulassen.

  48. Irene sagt

    Lieber Herr Kopp-Wichmann,
    jetzt habe ich die Ja-Antworten zusammen gezählt und komme auf 25 Ja-Antworten von 35 möglichen.
    Was bedeutet das jetzt aus Ihrer Sicht für mich?

  49. Jane sagt

    Hallo!wie fange ich an….ich denke ich gehören zu den Menschen die emotional vergewaltigt werden.
    Ich bin vor einem Jahr nach Australien zu meinem Freund gegangen und wusste zumindest von seinen Depressionen,ich dachte mir damals das wird schon….!
    Mittlerweile Habe ich mir schon von mehreren Leuten anhören „müssen“ was da eigentlich mit mir gemacht wird…emotionale Vergewaltigung!
    wie häufig kommt mein Freund schlecht gelaunt von der Arbeit und redet nicht mit mir,frage ich vorsichtig bekomme ich ein aggressives „shut up“!mit anderen Menschen redet er normal,ebenso schreibt ehr Nachrichten mit Freunden etc.,nur ich werde wie dreck behandelt.
    Wenn ich mal nicht Funktioniere wie er will oder den Weg wähle den er wählt um ein problem zu lösen rastet er aus,schreit mich an,sagt mir wie dämlich ich bin…es tut weh!
    Niemals höre ich ein „tut mir
    Leid“,eine Zeit lang habe ich mich für mein „falsches“ verhalten entschuldigt….
    Es passiert so viel und es wird schlimmer!
    Schon lange haben wir keinen Sex,nur wenn er betrunken ist.
    Ich habe vor zwei Tagen in seinem Handy geschnüffelt weil ich ein ungutes Gefühl hatte/habe (ja ich weiß es ist falsch!!!) er hat seinem Cousin geschrieben er sei nie in der Stimmung mit mir zu schlafen,stattdessen würde er gerne mit andern Frauen schlafen,es tat so unfassbar weh das zu lesen und ich bekomme es nicht aus meinem Kopf,drauf ansprechen kann ich ihn auch nicht!
    Sein Cousin hat ihm geraten es einfach zu tun!
    Ich Weiß nicht was ich tun soll,wirklich Freunde habe ich hier nicht!
    Das richtige wäre eine Trennung,ich schaffe es aber nicht!?
    Ich habe Angst!

  50. Martina Grabner sagt

    5/6/7/8/10/11/13/14/15/16/18/19/20/24/27/28/31/32 treffen leider zu, ich bin ein Nervenbündel und fühle mich total unwohl in seiner Nähe

  51. Blumenschein sagt

    Emotionalermissbrauch geschieht zwar heufiger von Männer an Frauen .Wenn keine Ahnung hat sollte man so was nicht veröffentlichen

  52. Ihr Partner braucht eine Therapie, sonst wird die Beziehung weiterhin belastend bleiben.
    Sie können nicht um die Beziehung kämpfen, denn das Problem hat Ihr Partner. Er muss es lösen.

  53. Mohn sagt

    Es fällt mir selber schwer, es einzugestehen, aber bei mir treffen 15 Punkte zu. Besonders die ersten. Mein Freund versucht sehr häufig mir die Schuld für alles zu geben. Wenn er abends nicht schlafen kann, wenn er Stress in der Arbeit hat usw. Wenn ich ihm eine falsche Information sage, weil ich es nicht besser wusste, meint er, lüge ich absichtlich. Wenn er müde und hungrig ist, legt er sich nicht schlafen oder isst was, sondern terrorisiert mich mich mit absurden Vorwürfen und wird dabei extrem aggressiv. In Rage bin natürlich ich die jenige, die seinerseits zum Psychologen sollte.
    Allerdings muss ich sagen, dass es durchaus auch Momente gibt, in denen er sehr selbstreflektiert ist, zum Beispiel dass er weiß, dass er extrem aggressiv ist, wenn er müde oder hungrig ist und vor allem, wenn er eine kleine Menge Alkohol getrunken hat. Außerdem hat er eine Zwangsstörung, die sich darin äußert, dass er extrem ordentlich ist und gerade Zahlen nicht mag. Aber vielleicht habe ich das unterschätzt und sie kann sich auch in anderen Lebenslagen äußern?
    Zugegeben bin ich die jenige, die öfters mit Schlussmachen droht, weil ich sein Verhalten unerträglich finde und mittlerweile liegen meine Nerven auch schon so blank, dass ich bei seinen Provokationen und Vorwürfen die Kontrolle verliere und zur Furie werde. Ich sehe nicht ein, dass ein Mann, besonders mein Freund, den ich in vielen Dingen auch sehr schätze, an meinem Selbstbewusstsein rüttelt und mich schlecht macht. Und mir dann aber wieder nachläuft, auch wenn ich das nicht will, um zu „reden“, was bei ihm meistens Schuldzuweisungen sind. Habe ihm deswegen gesagt, ich möchte ihn für fünf Tage nicht sehen und dass er mich auch nicht anrufen soll. Was er verzweifelt versucht.
    Eigentlich tut er mir ja Leid- er ist der jenige, der enorme Verlust- und Versagensängste hat und nachts nicht schlafen kann. Ich habe mir mittlerweile schon Hilfe gesucht und gedenke, eine Psychotherapie zu machen. Nur glaube ich, dass er das dringender nötig hat als ich. Das er etwas gegen seine Zwangsstörung machen möchte, hat er von selbst einmal gesagt.
    Ich würde nur so gerne wissen, ob es Sinn hat, um diese Beziehung noch zu kämpfen. Eine Trennung würde mir jetzt im Moment nicht leicht fallen. In Krisensituationen hat mein Partner mich immer unterstützt, zum Beispiel vor Prüfungen und wenn ich krank bin.
    Liebe Grüße

  54. Hallo, es sind 13 Übereinstimmungen, was genau bedeutet das? Vielen Dank im voraus. LG

  55. navailma sagt

    Hier meine Auswertung:
    2.ja
    3.ja
    5.ja
    6.ja
    7.ja
    8.ja
    9.ja
    10.ja
    11.ja
    12.ja
    13.ja
    14.ja
    16.ja
    17.ja
    20.ja
    22.ja
    24.ja
    34.ja

    Das sieht nach viel aus 🙁

  56. Das liegt im mittleren Bereich.
    „Und manchmal ist es schon so, dass ich glaube, was er mir sagt z.B. dass ich nie mehr so einen tollen Typen wie ihn finde und dann eben zweifle, auch an mir selber.“ Ja, Manipulatoren haben oft großes Charisma und werden für die seltsamsten Angebersprüche nicht ausgelacht sondern verehrt. Das passiert ja gerade im US-Wahlkampf auch.

    „Oder er schiebt mir die Schuld für sein Verhalten und unsere Beziehungssituation zu (Frage 27) – ich hätte das aus ihm gemacht, dass er nun so ist und ich müsse dafür die Verantwortung tragen.“
    Das ist übelste Männerlogik, mit der manche sogar eine Vergewaltigung rechtfertigen.
    WACHEN SIE AUF!

    Vermutlich sind Sie innerlich überzeugt, dass Sie nichts Besseres verdient haben. Aber das stimmt nicht.

  57. Zuri sagt

    Lieber Herr Kopp-Wichmann,
    vielen Dank für diesen im Moment sehr passenden Beitrag.
    Bei dem Test bin ich bei knapp 15 Fragen die ich mit JA beantwortet habe. Und manchmal ist es schon so, dass ich glaube, was er mir sagt z.B. dass ich nie mehr so einen tollen Typen wie ihn finde und dann eben zweifle, auch an mir selber. Oder er schiebt mir die Schuld für sein Verhalten und unsere Beziehungssituation zu (Frage 27) – ich hätte das aus ihm gemacht, dass er nun so ist und ich müsse dafür die Verantwortung tragen.
    Wie sehen sie das?
    Was sagen mir knapp 15 JA-Antworten?
    DANKE SCHÖN!

  58. Indem man Grenzen aufzeigt und sich Respekt verschafft: Klar in der Sache und freundlich Im Ton.
    Aber nichts im Leben ist umsonst. Manche Menschen reagieren darauf gekränkt und man verliert auch Kunden.

  59. Isabella Piller - Hille sagt

    Missbrauchssituationen gibt es ebenso häufig in beruflichen Beziehungen und auch Kunden oder Gäste missbrauchen das „Personal“ gerne.
    Wie wehrt man sich dagegen, ohne einen Kunden zu verlieren?

  60. peter sagt

    ich empfehle ihnen, Anja Hascher :

    alice miller: das drama des begabten kindes!

    ein wenig altbacken, weil nicht alle kinder mehr in heteronormativen “elternhäusern “ wachsen …aber sehr schön um die gewaltbeziehung von begleit- oder bezugspersonen zu kindern beschreibt und analysiert!
    mir hat es sehr geholfen!

  61. Freut mich, liebe Frau Hascher, wenn Sie den Artikel gut fanden.
    Auch wenn die Eltern schrecklich waren wie in Ihrem Fall, glaube ich dennoch, dass es notwendig ist, seinen Frieden mit ihnen zu machen. Das geht mir den realen Eltern oft nicht, kann man aber stellvertretend innerlich genauso gut – und genauso emotional – tun. >Hier habe ich darüber geschrieben.

  62. Anja Hascher sagt

    Vielen Dank für diesen Artikel. Ich kam erst heute dazu, ihn zu lesen. Zum Glück lebe ich so was nicht in meiner Beziehung, aber genauso war es bei meiner narzisstischen Mutter. Das haben Sie richtig gut beschrieben. Danke. Das wird vielen Leuten weiterhelfen.

    Ich habe zum Glück keinen Kontakt mehr zu meinen Eltern und würde ihn auch nicht mehr suchen. Das, was Sie so unter „Eltern“ schreiben, trifft vielleicht bei 90 % aller Fälle zu, bei emotionalem Missbrauch von Müttern mit einem Co-Narzissten als Vater ändert sich allerdings nie etwas und ich denke, dass Leute, die nicht ALLES zum Thema gelesen haben, wieder nur alleine gelassen werden, wenn sie lesen, es wäre unreif, keinen Kontakt zu haben.

    Meine narzisstisch gestörte Mutter wird im Alter immer schlimmer, selbst die 14 und 16 Jahre alten Töchter telefonieren nur noch alle paar Wochen mit den Großeltern. Was mir sehr geholfen hat, war nicht nur eine Therapie, sondern auch das Buch „Leben mit narzisstischen Eltern“ (das ganze spielte sich zum Glück ja „nur“ noch am Telefon oder bei viermaligen „Antrittsbesuchen“ ab, endete aber immer in einer Depression und wochenlange Angst vor Weihnachten oder den Sommerferien), eine Selbsthilfegruppe und das Buch „Sag ja zum Erfolg“ von Jürgen Höller.

    Einfach toll, was der schreibt. Ich habe ungefähr den Rauminhalt eines Gäste-WC’s an Büchern über Psychologie gelesen. Aber in „Sag ja zum Erfolg“ steht kompakt das praktische Wissen für ein erfolgreiches Leben, Strategien und Techniken zum Aufbau von Selbstbewusstsein und Abbau von Ängsten bis zum Finanziellen, wie man sich als Selbständiger z.B. ein Jahresgehalt ausrechnet, sein Geld erst einmal gut verdient, spart und anlegt und auch mal für schöne Dinge ausgibt, drin. Dazu gibt es auch ein Arbeitsheft, damit man das gelernte auch gleich umsetzt.

    Ihnen alles Gute und danke für Ihren Blog.

  63. Carl sagt

    Guten Tag,

    nur ein kurzes Spontanfeedback, nachdem ich heute erstmals Ihre Stimme gehört habe und zwar in Ihrem Beitrag über emotionalen Missbrauch.
    Ich weiß nicht, ob es so gewollt war, aber Ihre Stimme und der Tonfall machten den Podcast zu einem richtig gruseliges Erlebnis. Die gesenkte, betont ruhige Stimme, das langsame Sprechen – in einem Thriller könnte eine Stimme kaum bedrohlicher wirken. Absolut passend zu diesem bedrückenden Inhalt.

    Herzliche Grüße
    Carl

  64. Moin Moin!

    Ich find es toll, dass Sie dieses Thema aufgegriffen haben.

    Man liest leider zu selten davon. Es ist kein typisches „Blogartikel-Thema“ in dem Bereich Persönlichkeitsentwicklung, dabei sollte es das eigentlich sein.

    Liebe Grüße
    Marten

  65. Das ist schon ein heftiger Wert. Sieht so aus, als wären Sie beide in einer Eskalationsschleife. Das kann gefährlich sein.

  66. Missi sagt

    Was darf ich mir bei 17-18 mit ja beantworteten fragen denken? Wobei ich ehrlich zugeben muss, dass ich mich selbst bei 4-5 fragen wieder erkenne, da ich mir diese mittlerweile als eine Art Schutzmechanismus angeeignet habe.

  67. Bis 10 Punkte im Test kann man noch als „normal“ durchgehen lassen, obwohl das natürlich trotzdem die Beziehung belastet.
    Je öfter und länger solche Verhaltensweisen auftreten, umso schlimmer.

  68. sarah sagt

    Hallo,

    ich finde das Thema sehr interessant, aber mich würde doch interessieren wo die Grenze zum Krankhaften liegt, denn ich denke jeder von uns weist die eine oder andere Charaktereigenschaft auf, wenn er einmal böse ist. Natürlich nicht alle, denn einige der oben genannten Punkte sind ja ziemlich heftig. Aber ich denke doch, dass ein Mensch, wenn er wütend ist, nicht mehr rational denken kann und dann ungerecht werden kann.
    Oder treten die oben beschrieben Verhaltensweisen auch ein, ohne dass die Person sich geärgert hat? Also ein sogenannter „böser „Mensch bzw. krank. Das würde mich interessiern. Danke

  69. Lisa sagt

    Hallo,

    es sind 10 übereinstimmngen, was genau bedeutet das?
    Vielen Dank im Voraus.

    LG

  70. Hallo,
    Ihr Partner zeigt offensichtliche etliche Verhaltensweisen, die emotional missbrauchend sind.
    Sie sollten das ganz klar erkennen als das, was es ist und nicht beschönigen, verleugnen oder entschuldigen. Je untätiger Sie sind, umso wird es zunehmen. Vielleicht haben Sie Angst, ihn mit seinem Verhalten zu konfrontieren aber mittel- oder langfristig riskieren Sie damit Ihre körperliche und seelische Gesundheit.
    Sie sollten handeln, sich mehr mit dem Thema beschäftigen und Ihre Kraft, sich zu wehren, wiederfinden.

  71. Jenny sagt

    Ich habe 12 von 35 Punkten mit “ja“ beantwortet. Was bedeutet das für unsere Beziehung?

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