Warum Krankheit zum Leben dazugehört.

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Ein Vortrag, der mich nachdenklich machte.

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Über dieses Thema hielt diese Woche Professor Guido Adler, selber 70 Jahre, vor 300 meist älteren Zuhörern in der Kopfklinik in Heidelberg einen spannenden Vortrag.

Das Thema, dass Krankheit zum Leben dazugehört, geht eigentlich gegen den herrschenden Zeitgeist. Denn egal wohin man schaut, Tipps und unfehlbare Rezepte, wie man möglichst lange gesund bleibt, findet man zuhauf. Hier eine kurze Liste bei Amazon:

  • Nie wieder krank mit der Kraft des Teebaumöls
  • Geheilt! Wie Menschen den Krebs besiegen
  • Krebs besiegen mit Mantraheilung
  • Heilen mit Vitalstoffen: Wie Sie Krankheiten für immer besiegen.
  • Die Heilkraft der Bewegung: Wie Sie Krankheiten besiegen und Ihr Leben verlängern

Die Weltgesundheitsorganisation WHO definiert Gesundheit als einen Zustand völligen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens. Das wünschen sich viele und je nach Lehre joggen sie, meditieren, arbeiten viel oder wenig, ernähren sich bewusst mit viel, wenig oder ganz ohne Fleisch.

Sie alle eint die Hoffnung, das beste Rezept gegen Krankheit gefunden zu haben. Facebook-Gründer Mark Zuckerberg und seine Frau Priscilla Chan wollen sogar alle Krankheiten der Welt besiegen und spenden dafür drei Milliarden Dollar. Das soll in den nächsten 80 Jahren passieren. Hier seine Rede dazu …

Doch Krankheit ist normal, Gesundheit nur eine Phase.

Auf diese provozierende Kurzform brachte Guido Adler seine Ausführungen. Denn seitdem es die Menschheit gibt, gibt es Krankheiten – und die Klage darüber. Oder wie schon Sokrates sagte: „Leben heißt, lange krank sein.“

Und Forscher rechnen uns vor:

Zwar könnten 80 Prozent der Herz-Kreislauf-Todesfälle vermieden werden durch gesunde Ernährung, mehr Bewegung und Verzicht aufs Rauchen. Aber auch wenn man in der Lage wäre, jedes kranke Herz und Gefäß zu reparieren oder zu ersetzen, wäre das nur ein Pyrrhussieg. Dann stürben zwar weniger Menschen an Herzkrankheiten, aber weil sie älter werden, erkrankten sie dann häufiger an Krebs.
Hätte man auch den besiegt, stünden als nächstes Alzheimer oder Rheuma auf der Beschwerdenliste. Hätte man auch dagegen ein neues Mittel, drohten bisher unbekannte Leiden. Darüberhinaus sind wir durch Reisen, neue Technologien und die Globalisierung  immer neuen Gefahren und Erregern ausgesetzt.

Es ist wie der Wettlauf wie zwischen Hase und Igel.

Die zweite Gefahr lauert in unserem Erbgut. Auch wenn eines Tages Forscher unterscheiden könnten, welche Zell-Mutationen gefährlich sind und diese ausschalten könnten, wären Krankheiten nicht besiegt. Denn niemand weiß heute, welche Gene Menschen in Zukunft brauchen. Der Natur ist das alles egal. Sie experimentiert, sie hat keinen Bauplan und schon gar nicht einen Plan B.

Die Natur spielt. Mit uns.

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Der menschliche Körper ist eben alles andere als perfekt.

Bandscheibenvorfall, Arthrose und Krampfadern werden uns weiter plagen, weil wir eigentlich nicht für den aufrechten Gang gebaut sind. So haben sich Schwachstellen in der Gesamtkonstruktion eingeschlichen, quasi „Designkompromisse“ zwischen den anatomischen Gegebenheiten und der Anpassung an neue Umweltbedingungen.

Doch in den vier Milliarden Jahren Evolution laufen wir erst 150.000 Jahre auf zwei Beinen. Unser Skelett hat sich zwar im Laufe dieser Zeit an den aufrechten Gang angepasst, das Ergebnis ist aber längst nicht optimal, weil die Evolution so schrecklich langsam ist. Sie lässt sich mit dem Erkennen und Reparieren von Fehlern noch mehr Zeit wie der VW-Konzern.

Doch manche profitieren von den Evolutionsfehlern. Donald Trump zum Beispiel hatte als junger Mann einen Fersensporn. Diese schmerzhafte Entzündung entsteht, weil die Sehnen und Muskeln im Fuß zu schwach sind. Dieser Umstand rettete Trump wohl das Leben, denn er wurde ausgemustert und musste nicht in den Vietnam-Krieg. Wie gesagt, die Evolution macht Fehler.

Viele Gesundheitsgefahren sind hausgemacht.

Weil unsere Vorfahren sesshaft wurden und sich Tiere hielten, kämpfen wir heute vielfach mit Bakterien und Viren. 58 Prozent der 14.000 bekannten Krankheitserreger sprangen vom Tier auf den Menschen über. Masern und Tuberkulose stammen ursprünglich vom Rind, die Grippe verdanken wir dem Schwein. Und auch unsere moderne Lebensweise kann krank machen. Manche Krankheiten werden von Touristen, die aus einem entlegenen Gebiet kommen, eingeschleppt.

Wenig ändern können wir auch an unserer genetischen Ausstattung. Schreibfehler im Erbgut können über Generationen weitergegeben werden oder bei der Bildung von Eizellen und Spermien neu entstehen. Die Folge sind angeborene Erkrankungen wie z.B. Blutgerinnungsstörungen, Mukoviszidose oder die Stoffwechselstörung Phenylketonurie.

Krebs ist Zufall.

Diese Schreibfehler in den Genen sind auch schuld an einer der häufigsten Alters­erkrankungen, dem Krebs. Vor jeder Zellteilung im Körper wird das Erbgut verdoppelt, bei den vielen Millionen Zellteilungen sind Fehler unvermeidlich. Wird dabei zufällig ein Bereich umgeschrieben, der die Vermehrung und Lebensdauer der Zellen kontrolliert, beginnen diese zu wuchern.

Das passiert während eines Menschenlebens häufig. Deshalb ist unser Körper darauf gut vorbereitet und verfügt über effektive Abwehr­mechanismen. Aber im Alter lassen diese nach. Deshalb tritt zum Beispiel Darmkrebs oder Prostatakrebs überwiegend in der zweiten Lebenshälfte auf – und die Wahrscheinlichkeiten, daran zu erkranken nehmen dramatisch zu.

Prof. Guido Adler

Ob und an welchem Krebs man allerdings erkrankt, ist übrigens meist reiner Zufall. Und nur zum Teil eine Folge des Lebensstils.

  • 60 Prozent aller Krebserkrankungen entstehen durch zufällige Mutationen von Genen,
  • 5 Prozent durch Vererbung
  • Und nur für 35 Prozent ist der Lebensstil verantwortlich.
    Das gilt sogar für Lungenkrebs. Wer Pech hat, bei dem bauen zwei Enzyme nicht mehr zuverlässig die krebserregenden Stoffe im Tabakrauch ab – und das liegt in der Regel an der genetisch festgelegten Enzymausstattung und nicht am Rauchen selbst.

Einer der häufigsten Krankheitsgründe ist: das Alter.
Und da die Deutschen im Schnitt immer länger leben, werden sie häufiger krank. Das ist  – ganz fies gesagt – auch im Sinn der Evolution. Denn die Spezies Mensch braucht zum Überleben seine Alten (also alle nach dem 35. Geburtstag) nicht mehr. Bis dahin sollten wir  ja unsere eigentliche Hauptaufgabe, die Fortpflanzung, erfüllt haben – und könnten abtreten.

„Gesundheit ist ein vorübergehender Glücksfall und nicht die zu erwartende Norm.“

Dieser Satz von Prof. Adler hat sich mir eingeprägt. Über meine Schwierigkeiten, Krankheit als natürlichen Bestandteil des Lebens zu akzeptieren, habe ich ja in einem Extra-Blogbeitrag geschrieben.

Statt sich also für unverwundbar zu halten oder zu versuchen, möglichst alle krankmachenden Einflüsse zu vermeiden und sich um den gesündesten Lebensstil zu kümmern, rät Professor Adler zur Gelassenheit im Umgang mit Krankheit. Das geht natürlich umso leichter, je gesünder und schmerzfreier man ist. Aber dennoch halte ich seinen Vortrag für bemerkenswert.

Denn er ermöglicht eine wichtige Änderung der eigenen Einstellung.

Betrachtet man Krankheit als Abweichung von der Norm fühlt man sich, wenn einen doch eine Krankheit erwischt, schnell als Versager. Vielleicht noch verbunden mit Schuld- und Schamgefühlen, weil man zu wenig Sport getrieben und zu viel Pizza gegessen hat. Betrachtet man aber Krankheiten als die Regel, weil sie jeden irgendwann erwischen können, darf man sich über die gesunden Zeiten freuen. Ohne über- oder hochmütig zu werden.

Diese Einstellung ist jetzt kein Freibrief für alle möglichen schlechten Gewohnheiten und Exzesse. Natürlich gibt der Professor auch ein paar goldene Regeln für einen gesunden Lebensstil. Das sind neben den Klassikern wie Obst, Gemüse, Fisch, Gewichtskontrolle und ausreichend Bewegung auch ein paar nicht so gängige:

  • So oft wie möglich Händewaschen!
  • Jährlich zur Grippeschutzimpfung!
  • Forschen Sie in Ihrer Herkunft nach vererbten Krankheiten!
  • Bekommen Sie Kinder!
  • Und machen Sie öfter intermittierendes Fasten!
    Darüber gibt es hier einen Erfahrungsbericht von mir.

Und noch etwas erwähnte Professor Adler – was den Erhalt der Gesundheit angeht:

Im globalen Maßstab ist es für die Gesundheit der Menschheit wichtiger,
dass es sauberes Wasser, genügend zu essen und Frieden im Land gibt als die Anzahl der Ärzte.

Zum Glück gibt es in Deutschland von all dem genug  – und wir können letztere dank der gesetzlicher Krankenversicherung auch bezahlen.

Hören Sie dazu den Podcast.

Wie ist Ihre Einstellung zu Krankheiten?

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Bilder: © Gustavo deVito, patriziasoliani via visualhunt
Uniklinik Heidelberg

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Der Autor

Bloggt hier wöchentlich seit Juli 2005. Leitet intensive Persönlichkeitsseminare: 6 TN, 3 Tage, 1 Coach.
Schreibt Bücher, eBooks und eMail-Kurse.
Zeichnet jetzt sogar Cartoons.

12 Kommentare

  1. Liebe Frau Hermanns,
    wenn man Leid erfährt und darin sofort oder irgendwann danach einen Sinn darin „entdeckt“, bedeutet das ja, dass das Leben gelenkt wird durch eine unsichtbare Kraft. Die Freundliche Grüße man Gott, Karma oder sonst was nennen. Und diese Kraft will, dass wir etwas lernen, um es danach besser zu machen. Das Leben ist damit also eine Schule, in der man auch „sitzenbleiben“ kann, also dieselbe Erfahrung nochmal machen mussen, bis man seine „Lektion“ gelernt hat und weiterkommen darf.
    Ich kenne dieses Konzept und glaube auch, dass es vielen Menschen hilft, mit Unglück und Leid besser zurechtzukommen. Aber für mich klingt es allzu menschlich und wenig „göttlich“.

    Als Viktor Frankl im Konzentrationslager das Leid um sich herum sah, suchte er auch nach einem Sinn. Und fand ihn in der Aufgabe, zu überleben um hinterher der Welt darüber zu berichten, was ihm auch glückte. Die Suche nach einem Sinn halte ich in bestimmten Situationen für wertvoll, aber ich glaube nicht, dass er vorgegeben ist, sondern dass man ihn erschafft.

  2. Karina Hermanns sagt

    Sehr geehrter Herr Kopp-Wichmann,
    es drängt mich, etwas klar zu stellen. Ich meine den Umgang mit der Annahme eigener Erkrankungen, die den betroffenen Menschen selbst angehen. Nicht das Szenario, dass Sie beschrieben haben. Das wäre in der Tat ein Ausdruck von Zynismus, der mir fern liegt.
    Vielleicht war ich nicht klar in meinen geschriebenen Worten, das mögen Sie mir bitte nachsehen.
    Dennoch glaube ich, dass es auch einen tieferen Sinn hat, wenn man einen Menschen durch einen schrecklichen Unfall oder andere furchtbare Umstände verliert. Dieser Sinn erschließt sich jedoch oftmals spät bis manchmal gar nicht. Und das ist absolut nicht zynisch gemeint, dies ist eine Erkenntnis aus eigener leidvoller Erfahrung, die sich selbstverständlich nicht auf andere Menschen erstrecken muss.
    In der Hoffnung, ein (von mir empfundenes) Missverständnis ins rechte Licht gerückt zu haben, verbleibe ich mit besten Grüßen

  3. Liebe Frau Hermanns,
    ich möchte Ihnen widersprechen. Natürlich gibt es den Zufall, der ohne Berechnung und Mitschuld zuschlägt. Was anderes ist es, wenn man auf einem Konzert durch einen Terrorangriff liebe Menschen verliert? Eine Lernaufgabe? Das fände ich zynisch.

    Das Konzept ist ja ganz nützlich, wenn man aus dem, was einem widerfährt, etwas lernen kann oder will. Aber es bleibt ein Konzept, kein Naturgesetz, auch kein psychologisches Gesetz.
    Es hilft einem nur, etwas Sinn hineinzulegen, was einem sonst völlig sinnlos und grausam erschiene. Es ist also ein Akt der Kontrolle über etwas, das man nicht kontrollieren konnte.

  4. Karina Hermanns sagt

    Hallo Herr Kopp-Wichmann,
    wieder ein sehr interessantes und wichtiges Thema, dass Sie aufgreifen.
    Ich kann der Aussage „Krankheit ist normal, Gesundheit nur eine Phase“ nicht folgen. Krankheit ist auch nicht zufällig, da es keine Zufälle gibt. Schaut man sich den tieferen Sinn des Wortes Zufall an, ändert sich die Perspektive. Wenn ein Mensch krank wird, dann ist ihm dies aus einem bestimmten Grund oder auch mehreren zugefallen, sagen wir als Lernthema.

    Es macht keinen Sinn, das zu ignorieren und weiterzugehen. Denn es holt den Menschen ein, immer und immer wieder (bei mir waren es 30 Jahre), bis er sich seinem Lernthema stellt und sich bemüht, die Sprache des Körpers und der Seele zu verstehen; zu verstehen, was die Krankheit sagen will und entsprechende Änderungen vorzunehmen. Und Seele und Körper wollen mit uns sprechen. Sie warten regelrecht darauf. Das setzt allerdings voraus, dass die Krankheit angenommen und durchlebt wird. Ja, bewusst ins Leiden hineingehen.

    Und ganz wichtig: nicht werten, einfach anschauen, Fragen stellen und Antworten erhalten. Ich darf das sagen, da ich seit 3 Jahren (seit meiner Erkrankung, die mir als Lernthema zugefallen ist), nach diesem Prinzip handle und lebe. Und wenn ich mir anschaue, was seitdem alles geschehen ist (NUR POSITIVES), dann staune ich, was möglich wird und ist und gehe weiter in Gottvertrauen.
    Wie sagte schon der Analytiker C.G. Jung: der Weg zur Seele führt durch das schwere Gemüt.
    In diesem Sinne Ihnen und allen, die dies vielleicht lesen, für morgen einen schönen sonnigen Feiertag.
    Herzliche Grüße
    Karina Hermanns

  5. Liebe Frau Schuster,
    ja, Ihre Niedergeschlagenheit kann ich gut nachvollziehen. Mit ging es letztes Jahr genauso. Man braucht dann einfach Zeit, um das zu verdauen und zu verarbeiten. Aber dann geht es immer irgendwie weiter.
    Alles Gute für Sie!

  6. Brita Schuster sagt

    Lieber Herr Kopp-Wichmann,

    das Thema Ihrer Sonntagsperlen hat perfekt in meine momentane Stimmung gepasst. Vor ca. 7 Wochen wurde eine Schlafapnoe diagnostiziert – daraus ließ sich so einiges an meinen Beschwerden erklären und hat mich nachdenklich und auch traurig gestimmt. Dann am Donnerstag der Verdacht auf ein Glaukom. Ich war schon sehr niedergeschlagen. Ihr Artikel hat mir gezeigt, das Thema Gesundheit/Krankheit anders zu betrachten.

    Vielen Dank dafür und herzliche Grüße
    Brita S.

  7. Hallo Martina,
    bei kleineren Krankheiten kann man gut genervt sein, weil sie einem wie eine Störung vorkommen und man weiß, dass ja bald wieder alles in Ordnung kommt. Bei den schweren Päckchen braucht man eine andere Haltung.
    PS: Text war nicht zu lang.

  8. Martina Stauch sagt

    Hallo Roland,
    danke für deine Sonntagsperlen ☺
    Meine Haltung zu Krankheiten, wenn sie mich persönlich treffen, ist meistens Genervtheit, weil ich so schnell wie möglich wieder meinem gewohnten Alltagswahnsinn nachgehen will. Das liegt wohl auch daran dass ich keine schlimme Krankheit hab. Aber geliebte Menschen in meinem Umfeld haben schwerere Päckchen zu tragen. Mein Schwiegersohn hatte vor sechs Jahren einen schweren Motorradunfall, der schwere körperliche Beeinträchtigungen zur Folge hat. Zum Zeitpunkt des Unfalls kannte meine Tochter ihn erst ein halbes Jahr. Aber ihre Liebe zu ihm ist so stark , dass sie ihn nicht aufgegeben hat. Das hat mit Sicherheit dazu beigetragen dass er überhaupt noch am Leben und so gesund geworden ist, dass er sich am Leben freut zumal beide eine kleine Tochter haben.
    Ich hoffe mein Text war dir nicht zu lang. Und ich wünsche dir alles Gute , eine schöne und gute Zeit.
    Gruß Martina

  9. Die Wahrscheinlichkeit für eine bestimmte Krankheit zu reduzieren, bedeutet, die Wahrscheinlichkeit für eine andere Krankheit zu erhöhen. Das ist nur logisch und sollte eigentlich offensichtlich sein, aber irgendwie scheint unsere Psyche diesen Sachverhalt einfach auszublenden.

  10. Micha L. sagt

    Lieber Herr Kopp- Wichmann,

    Ihre Sonntagsperlen sind ein wichtiger und fester Bestandteil „meines“ Sonntags – meist sind sie das Erste, was ich nach dem Aufstehen lese.

    Neben Ihrer sehr angenehmen Art, das jeweilige Thema rüberzubringen, gefallen mir vor allem Ihre fein- bzw. hintersinnigen Anspielungen.

    So habe ich auch heute die Sonntagsperlen wieder mit großem Genuss gelesen – ich habe einige neue und interessante Dinge gelernt und musste trotz des ernsten Themas beim Abschnitt zu den Evolutionsfehlern sehr schmunzeln…

    Vielen Dank!
    Ich freue mich auf viele weitere Sonntagsperlen!

    Herzliche Grüße
    Micha L.

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