„Was sind Ihre Stärken?“ Die finden Sie nicht mit einer Stärken-Schwächen-Liste.

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Stärken- und Schwächen-Analysen oder die berühmte Frage beim Vorstellungsgespräch „Was sind Ihre Stärken und Schwächen?“ sind beliebt. Zahlreiche Bewerbungsratgeber geben Tipps, wie man jetzt seine vermeintlichen Stärken findet, ausbaut – und verkauft.

Eine Menge Coaches, Blogger, Berater, Trainer, HR-Experten und  Personalentwickler beschäftigen sich mit dem Thema. Wollen helfen, das individuelle Stärken-Schwächen-Profil mit Hilfe von Fragen, Listen oder Interviews zu bestimmen.

Ich halte wenig von solchen Tools, verwende sie daher in meinen Coachings auch nicht.

Trotzdem freute es mich, dass meine geschätzte Kollegin Svenja Hofert zu einer Blogparade mit dem Titel „Was sind Ihre Stärken?“ aufrief. Dazu hat sie 7 Fragen vorgeschlagen, die ich hier mit meinen Erfahrungen beantworte.

„Wie haben Sie Ihre Stärken entdeckt?“

Im Grunde durch Zufall in jungen Jahren. Ich war zweiundzwanzig Jahre alt und im Freundeskreis waren zwei Menschen, die immer wieder darüber sprachen, keinen Sinn mehr im Leben zu sehen.

Die nächtlichen Diskussionen gingen darum, was denn so wichtig sein sollte im Leben, dass man es nicht lieber beendete. Ich war damals Bankkaufmann in Frankfurt, lebte mit meiner ersten Frau zusammen und konnte mit dem Thema erst nichts anfangen.

Ich wusste auch keine guten Antworten auf diese Fragen. Kein Wunder in dem jungen Alter. Aber irgendwie packte mich die Sache doch. Auch weil die zwei Freunde es todernst meinten.

Und ich merkte, dass ich gut zuhören konnte. Und Fragen stellen konnte, die tiefer gehende Gespräche ermöglichten. Sozusagen über Gott und die Welt. Bei denen wir bei allem tödlichen Ernst aber auch viel lachten. Über die Absurdität des Daseins. Und das Dilemma, sich nicht nicht entscheiden zu können.

So fand ich zu meiner wichtigsten Stärke, die meinen Lebensweg dann nachhaltig ändern sollte: Schwierige menschliche Fragen und Konflikte tiefgründig und gut verständlich zu behandeln. Wenn möglich mit etwas Humor.

„Wie finden Sie Stärken bei anderen heraus?“

Sicher nicht wie der Personalberater in diesem Interview:

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https://www.youtube.com/watch?v=RZExoFk5O_8

Sondern indem ich mir anschaue, was der andere Mensch am liebsten tut. Oder was er am liebsten tun würde, wenn er für seinen Lebensunterhalt nicht mehr sorgen müsste.

Und dann frage ich, was ihn daran eigentlich fasziniert. Ich stelle mich also dumm und lasse mir ganz genau erklären, was toll daran ist:

  • Sonntagmorgens früh aufzustehen, stundenlang im kalten Wasser zu stehen und zu angeln. Und dann den gefangenen Fisch wieder ins Wasser zu befördern.
  • Davon zu träumen, eine Weltreise zu machen und in jedem besuchten Land ein paar Monate zu arbeiten und mit den Menschen zu leben. Und wie der Mensch diese Reise organisieren würde.
  • Als Buchhalter den ganzen Tag mit Zahlen zu tun zu haben und kleinste Unstimmigkeiten entdecken können. Und warum ihm das nie langweilig wird.
  • Für ein Schulprojekt in Afrika Spender ausfindig zu machen und diese zu motivieren, nicht nur Geld zu geben, sondern auch einen Teil ihres Jahresurlaubs dafür zu investieren.

Die Antworten sind erst einmal vernünftig oder etwas unklar oder ziemlich weitschweifig. Es braucht Geduld und die richtigen Fragen, um die dahinter liegenden Motive und Fähigkeiten zu entdecken. Und das sind dann oft die Stärken dieses Menschen.

Derjenige erlebt das aber oft nicht so. Er denkt meist: „Aber das ist doch nichts Besonderes. Das kann doch jeder.“ Was aber nicht stimmt.

„Wie entwickeln Sie Ihre Stärken oder die von anderen?“

Gar nicht.

Stärken entwickeln sich von allein. Und zwar durch die Leidenschaft, die man für etwas empfindet.

Das ist meine Ansicht, weil es so bei mir war. Ich bin Einzelkind und meine Eltern haben mich nie groß gefördert. Mit war oft langweilig und so suchte ich Beschäftigung. Ich habe mir also alles selbst gesucht.

Als mir klar wurde, dass ich gern mit Menschen über den Sinn des Lebens spreche, fing ich an zu lesen. Bücher (das Internet gab es 1970 noch nicht!) von Philosophen, Schriftstellern, Musikern, Junkies …

Stärken verleihen enorme Motivation.

Man will es wissen. Wer sich zum Beispiel für Zinnsoldaten interessiert, wälzt Kataloge, liest sich in die Geschichte von Schlachten ein, diskutiert mit anderen. Und dadurch wird er immer besser, weil seine Stärken stärker werden. Und zwar von ganz allein.

Aber manche Menschen wünschen sich auch mehr Anleitung und Förderung. Auch Kinder sagen das oft. Leider erst, wenn sie erwachsen sind.

„Was waren wichtige Erkenntnisse beim Stärken-Finden?“

Dass man sich entscheiden muss. Prioritäten setzen. Das ist mein größter Engpass.

Wie jeder Mensch habe ich mehrere Stärken.

  • Ich kann gut zeichnen.
    Deswegen hätte ich mich fast auf der Kunstakademie angemeldet.
  • Ich kann gut singen und Jazzgitarre spielen.
  • Ich kann gut schreiben.

Insofern können Stärken auch leicht zu Schwächen werden. Man verzettelt sich. Will alles leben. Und das geht nicht.

Ich habe das Cartoonzeichnen, für das ich über ein Jahr schwer geübt habe, derzeit aufgegeben. Weil ich merkte, dass ich nicht auf zu vielen Hochzeiten tanzen will.

Weil ich dem Schreiben und der Arbeit mit Menschen den Vorrang gegeben habe. Und weil auch mein Tag nur 24 Stunden hat. Obwohl ich durch mein Alter (67) weniger Schlaf brauche als früher.

„Welche Stärken braucht man in Zukunft?“

Ich glaube, dass es auf drei Stärken vermehrt ankommen wird:

  1. Ausdauer
  2. Lust an der Anstrengung
  3. Toleranz

Wir leben in einer Zeit und einer Kultur, in der Mühelosigkeit und Spaß hochgejubelt werden. Und dass im Prinzip alles erreichbar ist. Millionär mit 25 werden, und das natürlich nur online. Der Traumfrau aus Weißrussland in der Disko begegnen.  Vegetarisch leben und nie mehr krank werden etc.

Was gern verschwiegen wird: fast alle, die viel erreichen, haben sehr hart dafür gearbeitet. Nicht drei, vier Monate, sondern Jahre. Viele Jahre.

Dieser Blog, in dem Sie gerade lesen, hat 10.000 Visits. Nicht im Jahr – im Monat. Warum? Weil ich seit zehn Jahren fast jede Woche so einen Artikel wie diesen schreibe. Und so mit der Zeit eine große Zahl von Lesern und Fans gefunden habe.

Also Ausdauer ist wichtig.

Aber Ausdauer ist anstrengend. Und wir wollen es lieber leicht und bequem:

  • Im Auto beschleunigen wir von null auf hundert mit einer leichten Fußbewegung.
  • Warum selber kochen, wenn convenience food in sieben Minuten in der Mikrowelle heiß gemacht werden kann?
  • Durch einen Finger-Wisch auf Tinder findet man einen willigen Partner.
  • „Abnehmen im Schlaf“ verspricht ein Buch-Bestseller seit vielen Jahren.

Schnelle Mühelosigkeit ist das neue Mantra, das uns Technologien und Tipps versprechen. Mit vielem klappt das auch. In meinem Elternhaus musste ich noch die Kohlen aus dem Keller hochtragen. Heute genügt ein kurzer Dreh am Heizkörperthermostat. Schöne neue Welt!

Doch viele Dinge lassen sich nicht automatisieren. Brauchen Zeit und Anstrengung. Eine jahrelange Beziehung führen. Einen Garten pflegen. Kinder erziehen. Eine Karriere aufbauen. Ein sinnvolles Leben gestalten.

Für all das gibt es noch keine App. Und wird es hoffentlich nie eine geben. Damit man all diese Aufgaben nun nicht widerwillig hinter sich bringt, braucht es eine bestimmte Stärke:

Lust an der Anstrengung.

Die Bereitschaft, für ein Ziel sich ins Zeug zu legen. Hindernisse zu überwinden. Trotz Motivationsloch weiter zu machen. Sich nicht nur anzustrengen. Sondern auch Lust dabei aufkommen zu lassen.

Ein Grandslam-Turnier im Tennis zu erreichen ist kein Spaß. Monate der harten körperlichen  und mentalen Vorbereitung. Immer wieder muss man sich quälen. Und dann das Turnier selbst. Und zum Schluss wird man vielleicht nur Vierter.

Hoffentlich hatte man jetzt die ganze Zeit auch immer mal wieder Lust an der Anstrengung. Sonst schmeißt man nach der Niederlage den Schläger in die Ecke und sagt dem Tennis Adieu.

Die dritte Stärke ist Toleranz.

Das sieht man derzeit ja an dem Flüchtlingsthema. Die Welt wächst zusammen. Nicht nur im Internet. Auch in der Nachbarschaft. Auch im Beruf. Nicht nur wir können überall in der EU oder in der Welt leben und arbeiten. Auch andere Menschen, also die „Ausländer“ können bei uns leben, arbeiten, auf Partnersuche gehen.

Das geht gegen einen tief im Menschen verwurzelten Instinkt: die Angst vor dem Fremden. Früher lebten alle Nationen abgeschottet. Schlagbaum, Passkontrolle, Verweigerung des Aufenthaltsrechts.

Davon müssen wir uns wohl verabschieden. Und wer längere Zeit mit Flüchtlingen Zeit verbracht hat, macht eine erstaunliche Entdeckung. Auch „Flüchtlinge“ sind in erster Linie Menschen. Mit Bedürfnissen, Ängsten und Träumen. Kein Deut anders oder besser als wir.

Die Stärke der Toleranz, vielleicht gepaart mit einer angemessenen Akzeptanz, ist eine Stärke, die wir alle noch mehr in Zukunft entwickeln müssen.

„Welche Bedeutung haben Stärken im Arbeitsleben?“

Dort haben sie eine ambivalente Bedeutung.

Wegen seiner Stärken wird jemand eingestellt. Im Mitarbeitergespräch wird er dann auf seine Schwächen, die er beheben soll, hingewiesen. Die Stärken werden als selbstverständlich hingenommen.

An einem Gewichtheber wird man nicht rumnörgeln, dass er nicht schnell genug laufen kann. Dem introvertierten Programmierer schlägt man aber vor, seine Kontaktfähigkeit mit Kunden zu verbessern. Der karriererebetonte Partner soll in der Elternzeit entdecken, dass es auch noch andere Werte als Geldverdienen gibt.

Eierlegende Wollmilchsau.

Stärken sind immer einseitig. Okay, im Sport gibt es Zehnkämpfer. Aber die sind in allen Disziplinen auch nur Durchschnitt. Nie besser als der Sportler in der Einzeldisziplin mit seiner  Stärke.

Stärken haben als Gegenpol immer auch Schwächen im Gepäck.

Das schnellste Auto hat nicht den größten Kofferraum und nicht den geringsten Spritverbrauch. Beim Kauf unseres nächsten Wagens ist uns das klar. Im Beruf gilt der Hinweis „Das kann der nicht!“ als schrecklicher Makel.

„Welche Stärken werden gern unterschätzt?“

Da will ich vor allem die Selbstreflektion nennen.

Auf diesem Blog schreibe ich viel über den Autopilot-Modus. Also den Bewusstseinzustand, in dem wir den größten Teil des Tages sind. Unser Alltagsbewusstsein mit den passenden Routinen im Denken und Verhalten.

Jener Modus, der uns erlaubt, zu frühstücken, dabei die Zeitung zu lesen und mit einem Ohr zu hören, ob das Smartphone neue Mails ankündigt. Ungeheuer praktisch – aber völlig ungeeignet, wenn wir komplizierte Probleme lösen möchten.

Da hört man von den meisten Menschen sofort Tipps und Ratschläge.

Unsere Politiker machen es uns ja vor. Für total komplexe Situationen, die keiner so recht durchblickt einen Lösungsvorschlag präsentieren, der sich in einem Tagesschau-Beitrag von fünfzehn Sekunden erklären lässt. Donald Trump braucht dafür nur drei.

Selbstreflektion ist die Stärke, sich hinterfragen zu können:

  • Warum tue ich das? Warum denke ich so?
  • Was ist das Motiv dahinter? Welche Angst vielleicht?
  • Könnte es auch ganz anders sein als ich denke?
  • Was hält mich ab, es anders zu sehen oder zu tun?

Der Preis der Selbstreflektion ist Unsicherheit.

Plötzlich ist nichts mehr richtig, weil man den Wahrheitsgehalt relativiert. Wer darauf verzichtet, immer Recht zu haben, öffnet sich für andere Meinungen. Und plötzlich wird jede Situation komplexer.

Das mögen viele Menschen nicht.

Aber es macht flexibel. Denn jetzt öffnen sich mehr Optionen. Von denen auch keine „richtig“ oder „falsch“ ist. Das heißt, man muss es ausprobieren. Experimentieren. Vielleicht scheitern, also Erfahrungen sammeln, wie es nicht geht. Und trotzdem weitermachen.

Mein Fazit: Wie entwickelt man Stärken?

Vor allem durch das Überwinden von Widerständen.

Das habe ich bei Werner Kieser gelernt. Dolly Parton wusste es aber schon früher: „Storms make trees take deeper roots.“

Begrüßen Sie also den Widerstand. Hadern Sie nicht damit. Er mag unangenehm, lästig und anstrengend sein. Aber er hilft Ihnen, Ihre Stärken zu steigern.

Hören Sie dazu den Podcast.

kommentar Wie haben Sie Ihre Stärken entdeckt?

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Bild: © amphotolt Fotolia.de

Der Autor

Bloggt hier wöchentlich seit Juli 2005. Leitet intensive Persönlichkeitsseminare: 6 TN, 3 Tage, 1 Coach. Schreibt Bücher, eBooks und eMail-Kurse. Zeichnet jetzt sogar Cartoons.

15 Kommentare

  1. Claudia Rinne sagt

    Man „muss es“ wohl auch mal so sehen:

    Was ist denn die Stärke daran, wenn jemand (s. obiges Bsp.) einen introvertierten Programmierer vorhält, was er nicht ist?

    Was ist stark daran, ggf. nach Jahren von Predigten betreffend der Umsatzoptimierung den Hinweis zu geben, dass – betrachtet für einen Intervall der Erziehungszeit – auch der Familie eine Priorität zusteht?

    Wie heißt es bei den Personalern und Verkäufern: Wer fragt, der führt… Und wohin wollen die in diesem Sinne fragen(?), bzw. führen? Als ob es in diesem Spiel der Wertungen nicht auch darum gehen würde, die Leute – mit den ständigen Vermerken, was sie eben nicht sind, nicht können, nicht haben – entsprechend klein zu halten. Als ob sich hier ein archetypisches/archaisches Machtgefälle einer Vater / Sohn Beziehung ggf. wiederspiegelt.

    Insofern ist es vorrangig eine Pflicht, bzw. Disziplin sich selbst gegenüber, die eigenen Stärken zu kennen.

  2. Yvonne Fischer sagt

    Lieber Herr Kopp-Wichmann, Sie schreiben einfach tolle Blogbeiträge. Ich lese Ihre Artikel immer wieder gern, wollte dies Ihnen aber auch endlich einmal mitteilen. Vielen Dank.

  3. Elfriede Meißl sagt

    Auch wenn man seine Stärken kennt, ist es nicht immer leicht, sie auch erfolgreich einzusetzen. Ich bin froh, daß es mir doch oft gelungen ist, im Rahmen meiner Jobs, die viel von mir verlangt haben, was ich gar nicht so gerne gemacht habe, auch immer wieder meine Stärken ausleben konnte.

    Die Freude, dann dafür auch noch Anerkennung zu bekommen, wiegt den Frust, der nebenbei halt auch vorkommt, wieder auf.

  4. Liebe Frau Matt,
    Ihr beruflicher Weg beeindruckt mich. Immer genauer spüren und dann die entsprechenden Schritte auch wagen. Das ist ein gutes Rezept für Sinnfindung und Erfüllung.

  5. Lieber Herr Kopp- Wichmann,
    super Artikel! Bei mir ist das etwas ähnlich und doch anders.
    In meinem Leben gab es immer wieder Phasen, die ich so sehe wie den Wachstum eines Kindes: Füllen und dann Strecken.

    Mein allererster Beruf war das Gründen eines Zirkus. Da wollte ich Spaß, Lebensfreude, Sport, Aufregung, nichts Spießiges und war gerade 18 Jahre alt. Das hat super funktioniert, Gelder floßen, tolle Gastartisten, Deutschlands jüngste Zirkusdirektorin, Medienaufmerksamkeit. Dann stellte ich mir nach 3 Jahren die Frage, wie mein Leben so in 10 Jahren aussehen soll, was wohl ein tieferer Sinn meines Lebens wäre. Bin zurück an die Schule, habe meine Mission in Heilpädagogik gesehen. Schon in meinem ersten Job in einem Heim für „schwer erziehbare“ Jugendliche sah ich meine Aufgabe in der Elternberatung. Hierfür belegte ich Kurse in Paartherapie, Kommunikationstraining, NLP, Metaprogramme, Arbeit mit inneren Kindern, Trauma Techniken etc. und stellte aus der Fülle der Aufgaben in einem Kinderheim heraus fest: richtig gut bin ich in Paartherapie. Richtig Spaß und Erfolg hab ich dabei auch. Das mach ich nun seit fast 20 Jahren in eigener Praxis.
    Also aus er Fülle heraus in die Präzision oder Entschlackung gegangen.
    Gerade bin ich wieder in einer Füllungphase: ich binde Hypnose und pferdegestützte Therapie mit in die Praxis ein. Ich bin sehr gespannt, was dann in der nächsten Phase wichtig für mich ist.
    Vielen Dank für den schönen Sonntagsmorgen mit dem nachdenklich machenden Artikel.
    Vera Matt

  6. Manu sagt

    Ich leide an Angstzuständen und starker Unsicherheit, dein Beitrag ist super und ich bewundere Stärke und Sicherheit in vielen Aspekten. Habe lange Zeit auf Hilfe von Aussen gehofft, leider vergebens. Jetzt nach dem Motto, sich selbst ist Frau/Mann der bessere Arzt, versuche ich mein Leben selbst zu bestimmen und mich selbst zu heilen.
    Ich mache konstant Fortschritte und traue mich sogar AKTIV mitzuschreiben und nicht nur PASSIV mitzulesen.
    Mir hat folgendes Buch sehr geholfen, ich lese es jetzt zum dritten Mal und es öffnet mir jedesmal von neuen die Augen. Ich finde das es gut zum Thema passt, obwohl der Blickwinkel ein ganz anderer zu scheinen mag…
    http://www.amazon.de/Meine-ganz-persönliche-Erfahrung-Martinez/dp/149059146X

  7. M. Sieloff sagt

    Ich mag die Begriffe „Stärken/Schwächen“ nicht so gerne. Aus meiner Sicht gibt es nur Eigenschaften. Dem zitierten Programmierer würde ein Personaler seine mangelnde Kontaktfähigkeit als Schwäche unterstellen. Doch ist es genau seine Introvertiertheit, die ihn dazu bringt, stundenlang über seiner Arbeit zu brüten, um am Ende zu einer erfolgreichen Lösung zu kommen. Würde er diese Arbeit ständig unterbrechen, um mit Kunden zu plaudern, …
    Es kommt letztlich nur darauf an, dass die Eigenschaften eines Menschen am richtigen Platz oder in der richtigen Situation zum Einsatz kommen.

  8. Auch „Flüchtlinge“ sind in erster Linie Menschen. Mit Bedürfnissen, Ängsten und Träumen. Kein Deut anders oder besser als wir.

    Danke dafür, sollten sich viele ins Gedächnis rufen.

  9. Amini sagt

    Wow ein Wirklich toller Bericht. Ich denke jeder Mensch kann sich irgendwie mit dem Thema Identifizieren. Wirklich toll, regt zum nachdenken an.

  10. Hallo,
    ich fand den Beitrag spannend. Ich beschäftige mich gerade viel mit „den Fragen des Lebens“. Wo komme ich her, wo stehe ich und wo kann es noch hingehen?
    Freue mich diese Seite entdeckt zu haben.
    Viele Grüße Britta!

  11. Der Blog hat 10.000 Visits im Monat? Fehlt da nicht eine Null?

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