Wie Sie Ihr Gedankenkarussell ganz schnell stoppen.

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Achtsamkeit

Das geht leicht als Sie denken.

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Sie kennen das bestimmt.
Nachts wachen Sie auf und können nicht mehr einschlafen.
Jetzt fallen Ihnen aber nicht die schönsten Momente Ihres Lebens ein.

Sondern lauter unnützes Zeug.
Sie müssen den Handwerker wegen der Waschmaschine anrufen.
Ihre Mutter hat bald Geburtstag und Sie noch kein Geschenk.
Wie hieß noch mal das Buch, das Ihnen ein Freund so dringend empfahl?

Grübeleien eben.

Dasselbe kann Ihnen bei der Arbeit passieren.
Oder bei einem Meeting, das jetzt nicht ultraspannend ist.
Oder wenn Ihnen Ihr Partner erzählt, wie sein Tag war.
Oder Sie haben einen Fehler gemacht und Ihr innerer Kritiker stürzt sich auf Sie.

Sie sind unkonzentriert.
Und dann geht das Gedanken-Karussell los.
Viele unnütze, unerwünschte oder negative Gedanken tauchen auf.
Wie aus einer unterirdischen Quelle, die nie versiegt.

Wie Sie unerwünschte Gedanken stoppen.

Es ist gar nicht so schwierig.
Sie müssen nur Ihre Augenbewegungen kontrollieren.
Denn Augen und Gedanken hängen eng zusammen.

Deshalb denken Sie ja beim Spiel Ihres Lieblingsvereins auch an nichts anderes.
Oder wenn Sie ein spannendes Buch lesen.
Oder konzentriert am PC arbeiten.

Weil Ihre Augen konzentriert auf etwas schauen.
Dann ist kein Platz für herumwandernde Gedanken.
Sie sind voll und ganz mit dem beschäftigt, was Sie tun.

Jetzt kommt ein Experiment zum Gedankenstoppen.


Fixieren Sie einen Punkt in Ihrer Umgebung.
Egal, wo Sie gerade sind.
(Aber nicht beim Autofahren.)

Nehmen Sie einen Punkt, der sich nicht bewegt.
Und schauen Sie nur auf diesen Punkt.
Wenn Sie sich nicht entscheiden können,
nehmen Sie diesen hier:

                             .

Machen Sie das eine Weile.
Nur auf den Punkt starren.
Sonst nichts.

Und jetzt versuchen Sie, während Sie auf den Punkt
starren, an etwas anderes zu denken.


Ha! Gemerkt?
Das geht nicht. Wenn Sie an etwas anderes denken, verlieren Sie den Punkt.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf meiner neuen Persönlichkeits-Plattform www.life-coaching-club.de

Der Autor

Bloggt hier wöchentlich seit Juli 2005. Leitet intensive Persönlichkeitsseminare: 6 TN, 3 Tage, 1 Coach. Schreibt Bücher, eBooks und eMail-Kurse. Zeichnet jetzt sogar Cartoons.

4 Kommentare

  1. Das Experiment zum Gedankenstoppen hat mir sehr gut gefallen. Danke dafür.

  2. Guter Tipp!
    Bißchen wie eine paradoxe Intervention. Statt den Gedanken verscheuchen zu wollen ihn eher provozieren: „Was ist mein nächster Gedanke?“

  3. In einem meiner Kurse hatte eine TN einen ‚Tipp“ aus der Alexander-Technik, den ich noch nicht kannte, mir ob seiner Schlichtheit ebenfalls sofort gefiel.
    Sobald das Gedankenkarussell losgeht, sich „fragen“: Was ist mein nächster Gedanke? Hilft kurzfristig jedenfalls ganz gut.

    Herzliche Grüße aus dem Norden

  4. Ein guter Tipp, Herr Kopp-Wichmann!

    Ich habe ein schönes Stop-Schild 🙂

    Herzliche Grüße
    Soheila Mojtabaei

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