10 Tipps, wie Sie sinnvoller leben könnten.

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Was ist der Sinn des Lebens?

Wenn Sie der Sprachsoftware von Apple „Siri“ diese Frage stellen, gibt sie Ihnen „42“ als Antwort. Diese Antwort ist natürlich geklaut.

Und zwar aus Douglas Adams Buch „Per Anhalter durch die Galaxis“. Dort gibt der Supercomputer „Deep Thought“ nach 7,5 Millionen Jahren Rechenzeit die Antwort auf die Frage „nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest“.

Mhm, aber so kommen wir auch nicht weiter. Aber die Frage ist ja wichtig. Und allzu leicht passiert es, dass wir durch das Labyrinth des Lebens rennen, ohne sich über diese Frage große Gedanken zu machen. Im täglichen Alltagsstress und den vielen Aufgaben und Pflichten geraten Fragen nach dem Sinn leicht an den Rand.

Oftmals braucht es erst eine handfeste Krise, dass man aufwacht.

  • Der Partner verlässt uns.
  • Im Beruf verliert man seine Motivation oder sogar den Job.
  • Eine Krankheit zwingt einen zu langen Stunden des Nachdenkens.

Und dann sind es vor allem zwei Fragen, die auftauchen:

„Spielt das, was ich mache, eine Rolle?“
„Und – ist es mir wichtig?

Das Gefühl, dass das, was Sie tun, einen wirklichen Sinn und eine Bedeutung hat, die Ihnen wichtig ist, kann einen ernomen Unterschied in Ihrem Leben machen.

Es macht das Aufstehen jeden Tag zur aufregendsten Sache der Welt – anstatt einer täglichen Quälerei. Denn Sie können es  kaum erwarten, anzufangen. Vielleicht vergessen Sie zwischendurch, regelmäßig zu essen, weil Sie gerade an einer spannenden Sache dran sind. Oder am Abend kann Sie die neue Serie auf Netflix nicht reizen, weil Sie etwas Wichtigeres wissen.

Aber wie können wir ein sinnvoller leben?

Darüber habe ich auf diesem Blog schon einmal geschrieben. Und zwar über den Sinn-Ansatz von Tatjana Schell.

Die Antwort ist meist kompliziert. Sie kann von vielen Faktoren abhängen. Ich habe 10 Ideen aufgeschrieben, von denen ich glaube, dass sie Ihnen helfen können, jeden Tag etwas mehr Sinn in Ihrem Leben zu finden, so dass Sie morgens neugierig aufstehen um zu sehen, was der Tag bringen wird.

1. Wissen, was wichtig ist

Wissen, was für Sie wichtig ist. Schreiben Sie Ihre 5 wichtigsten Dinge auf, von denen Sie glauben, dass sie die Essenz dessen sind, wie Sie das Leben leben wollen.

Das können Dinge sein wie „1 halbe Stunde mit meinem Partner“ „,“ oder „Jeden Tag 1/2 Stunde singen, Musik machen, Musik hören“ beinhalten. Es können auch komplexere Ideen sein wie „Etwas tun, was mir Angst macht“ und „Mich von 3 überflüssigen Sachen befreien“ beinhalten.

 

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2. Folgen Sie Ihr Leidenschaft.

Zu tun, woran Ihr Herz hängt, ist das, was das Leben lebenswert macht und unserem Leben Sinn und Zweck gibt.

Jedes Mal, wenn Sie etwas tun, das Sie lieben, erleben Sie Zufriedenheit und Freude. Einen Weg zu finden, Ihre Leidenschaft für etwas zu nutzen, um der Welt etwas zurückzugeben, wird Ihrem Leben Sinn geben.

Wenn Sie es schaffen, mit Ihrer Leidenschaft auch Ihren Lebensunterhalt zu bestreiten – wunderbar! Wenn nicht , nehmen Sei sich jeden Tag Zeit dafür. Indem Sie an Ihrer Leidenschaft arbeiten und ein Experte darin werden, haben Sie vielleicht irgendwann doch die Möglichkeit, damit Geld zu verdienen. Seien Sie bereit, diese Gelegenheit zu nutzen!

3. Entdecken Sie Ihren Sinn des Lebens.

Wenn Sie angeben müssten, warum Sie hier auf der Welt sind? Was Ihre „Aufgabe“ ist? Was Ihnen das Wichtigste im Leben ist? Was wäre Ihre Antwort?

Die häufigsten Antworten, die Menschen auf diese Frage geben, sind:

  • Es gibt keinen Sinn.
    Und führen Philosophen wie Nietzsche und Schopenhauer als prominente Befürworter dieser Position an. Aber Nihilismus macht einen selten froh.
  • Der Sinn liegt in meiner Religion.
    Viele Menschen finden den Sinn in einem Leben, das durch die jeweiligen Gebote einer Religion oder spirituellen Ausrichtung vermittelt werden.
  • Der Sinn liegt in der Suche nach dem Glück.
    Den Wunsch, Leid zu vermeiden und möglichst positive Gefühlszustände zu erreichen, motiviert die meisten Menschen. Doch Studien zeigen, dass auch Menschen unter widrigsten Umständen und mit viel Leid geschlagen ihr Leben sehr sinnvoll finden.
  • Der Sinn liegt in der Arbeit, in der Liebe und im Spiel.
    Dieser Definition werden wohl die meisten Menschen zustimmen. Arbeit gibt uns Struktur, sichert den Unterhalt und kann uns Sinn geben. Liebe zu anderen Menschen stillt unser Bedürfnis nach Zugehörigkeit und Vertrauen. Und alle Formen des Spiels erinnern uns daran, dass das Leben nicht immer ernst sein muss.

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4. Leben Sie bewusster.

Ein Großteil des Tages leben wir im Autopilot. Das ist sehr praktisch und hat mit unserem Gehirn zu tun.

Doch wenn Sie sich auf die Suche nach Ihrem Sinn machen, müssen Sie raus aus den gewohnten Routinen des Autopilots. Und sich Ihrer selbst und Ihrer Handlungen bewusster werden.

Heißt konkret; Hinterfragen Sie öfter, was Sie gerade tun – und warum Sie es tun. Was sind Ihre Motive, Ihre Ängste, Ihre Hoffnungen, die dahinter stecken. Auf diese Weise kommen Sie mit der Zeit dahin, Ihr Leben mehr nach Ihren  Prinzipien, Ihrem Lebenszweck und Ihrer Leidenschaft leben.

Überprüfen Sie öfter Ihre Handlungen, indem Sie eine Bestandsaufnahme machen, wenn Sie von Ihrem Weg abgekommen sind. Arbeiten Sie darauf hin, dass Sie künftig solche Verhaltensweisen korrigieren. Achtsamkeit ist ein großartiges Werkzeug, um diese Aufgabe zu erfüllen. Es hilft Ihnen, Ihre Bewusstheit zu steigern.

 

5. Sagen Sie mehr Nein als Ja.

Wenn Sie zu oft Ja zu etwas sagen, was Ihnen nicht wirklich am Herzen liegt, werden Sie immer weniger Zeit und Energie haben, zu den Dingen, die wirklich Sinn für sie machen.

Fokussieren Sie sich. Sie werden nicht nur weniger Stress haben, weil Sie nicht mehr versuchen, so viele Aufgaben zu jonglieren. Sie werden auch erfolgreicher sein in dem, was Ihnen wirklich wichtig ist. Versuchen Sie, Ihr Ziel mit etwas in Einklang zu bringen, das Sie mit Leidenschaft verfolgen, so dass Sie einen inneren Antrieb haben, das zu verfolgen, worum es geht.

 

6. Schätzen Sie Menschen mehr als Sachen.

Das Versprechen des Kapitalismus lautet: „Kauf das – und Du bist glücklich!“ Egal, ob es die neuen Nike-Schuhe, das iPhone oder ein Auto ist.

Sie wissen selbst, dass dieses Versprechen nur kurz hält. Nach ein paar Wochen sind es nur Turnschuhe, ein Samtphone, ein Dach über dem Kopf. Die hedonistische Adaptation sorgt dafür, dass wir nach einem stark positiven oder negativen Lebensereignis schnell zu einem relativ stabilen Level von Glücklichsein zurückkehren.

Überlegen Sie sorgfältiger, wofür Sie Geld und Zeit aufwenden.  Sinnvoller erlebt werden auf die Dauer nicht Dinge, sondern gemachte Erfahrungen, vor allem solche mit Freunden, dem Partner und der Familie.

 

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7. Entwickeln Sie mehr Mitgefühl.

Mehr Sinn hat meist mit Menschen zu tun. Je mehr Sie sich mit anderen Menschen verbinden, umso befriedigender wird Ihr Leben auch sein. Um sich mit Menschen zu verbinden, brauchen Sie Empathie. Also die Fähigkeit, sich in andere einzufühlen. Zu spüren, was andere bewegt, ängstig oder freut.

Die Grundlage für Mitgefühl mit anderen ist zunächst mal ein freundlicher Umgang mit sich selbst, also Selbstliebe.

Der Dalai Lama sagt: „Damit jemand im Stande ist, wahrhaft Mitgefühl gegenüber anderen zu entwickeln, benötigt er oder sie zunächst eine Grundlage, auf der Mitgefühl kultiviert werden kann. Diese Grundlage ist die Fähigkeit, mit seinen eigenen Gefühlen verbunden zu sein und für sein eigenes Wohlergehen zu sorgen. Fürsorge für andere setzt Fürsorge für sich selbst voraus.“

Für manche ist dieses Mitgefühl der Sinn des Lebens, wodurch ihm eine tiefere Bedeutung verliehen wird.

8. Geben Sie der Welt etwas zurück.

Das meiste, was Sie heute ausmacht, wurde möglich durch das, was Sie von der Welt bekommen haben.

Nahrung, Wasser, Luft, Schulen, Straßen, Häuser – und vor allem das Handeln anderer Menschen. Wenn Sie mehr Sinn in Ihr Leben bringen möchten, tun Sie etwas, das Ihre Überzeugungen und Leidenschaften widerspiegelt und mit dem Sie gleichzeitig der Welt etwas zurückgeben. Dadurch verbinden Sie sich mehr mit den Menschen und dem Leben und finden unweigerlich einen Sinn in Ihrem Tun. Wenn du mehr von diesen Aktivitäten kultivieren, werden Sie feststellen, dass Ihr Leben sinnvoller und reicher wird.

 

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9. Vereinfachen Sie Ihr Leben

Indem Sie Ihr Leben vereinfachen, haben Sie mehr Zeit, das zu tun, was Sie erfüllt und Ihrem Leben einen Sinn gibt. Es kann auch dazu beitragen, Stress abzubauen und Ihr gesamtes Leben einfacher zu gestalten. Es kann auch Ihre Produktivität erheblich verbessern. Wenn Sie noch nie versucht haben, die Dinge zu vereinfachen, ist es wirklich ein tolles Gefühl.

 

10. Tägliche Ziele setzen

Am Morgen, bevor Sie Ihren Tag beginnen, erstellen Sie eine Liste von 3 Zielen, die Sie erfüllen und die für Sie sinnvoll sind.

Stellen Sie sicher, dass sie sich an Ihre Prinzipien und Überzeugungen halten. Machen Sie die Liste nicht zu lang. Wenn Sie zu viele Dinge auf die Liste setzen, werden Sie den Drang verspüren, Multitasking zu betreiben, was nicht gut ist, oder Sie werden sich überfordert fühlen, was auch nicht gut ist.

Wenn Sie versuchen, weniger zu tun, werden Sie am Ende mehr tun.

Das Wichtigste ist, dass Sie anfangen.
Am besten, jetzt!

Wenn Sie bei Ihrer Sinnsuche Unterstützung brauchen,
schauen Sie mal hier …

 

kommentar Was ist für Sie ein sinnvolles Leben?

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Der Autor

Bloggt hier wöchentlich seit Juli 2005. Leitet intensive Persönlichkeitsseminare: 6 TN, 3 Tage, 1 Coach. Schreibt Bücher, eBooks und eMail-Kurse. Zeichnet jetzt sogar Cartoons.

8 Kommentare

  1. Der Sinn des Lebens.. Meiner Meinung nach erklärt sich vieles leichter, wenn man in die Welt der Tiere blickt und das Verhalten unserer Spezies dahingehend adaptiert. Dabei gefallen mir die Worte von Vorredner Michael besonders gut: „Der Sinn des Lebens [ist] das Leben selbst. Leben bedeutet Weitergabe des Lebens und Optimierung des Lebens durch Evolution.“ Für mich mit die besten Worte, die ich zu diesem Thema gehört habe. Sie erklären mir so irgendwie alles.

  2. Den Autopilot abschalten und bewusster leben, das trifft den Nagel auf den Kopf. Sinnvoll Leben heißt für mich auch glücklich zu sein und möglicht viel vom dem zu tun, was mir wirklich Spaß macht.

  3. Michael sagt

    @Gerda Hoffmann
    Sie schrieben: „Ich muss Ihnen einfach antworten, was Sie schreiben, klingt so verbittert, dass es mir weh tut!“

    Verbittert möchte ich mich nicht bezeichnen. Ich habe durchaus Freude am Leben, ja ich bedaure, daß es in nicht allzu fernen Tagen vorbei ist. Ich habe gerne und auch ganz gut gelebt.
    Im Übrigen ist meine Sicht der Welt gar nicht sooo weit von der Ihren entfernt. Ich habe meine Sicht bloß radikal formuliert. Ich habe nicht behauptet, ich wüßte definitiv, daß mit dem Tod alles zu Ende sei. Ich kann als denkender Mensch zwar hoffen, aber nicht daran glauben.

    @Roland Kopp-Wichmann
    Sie schrieben: „Wie halten Sie es dann mit der Liebe? Die kann man ja auch nicht „beweisen“, sondern nur erleben.“

    Jeder (ich korrigiere mich, fast jeder) erlebt während seines Lebens die Liebe. Es ist die Liebe seiner Eltern, später zu einem Partner, vielleicht auch die Liebe eines Tieres. Damit ist die Liebe im Gegensatz zu einem Gott real.
    Die Liebe ist das beste Antidepressivum auf dieser Welt.

  4. Echt gut geschrieben, so eine richtige Life Coaching Lesson (gibt bestimmt auch deutsche Wörter dafür …), danke!

  5. Gerda Hoffmann sagt

    Hallo Michael,
    ich muss Ihnen einfach antworten, was Sie schreiben, klingt so verbittert, dass es mir weh tut! Ich gebe Ihnen Recht, kein Mensch weiß, was nach dem Tod passiert. Aber Religiosität ist keine Geisteskrankheit, sondern meiner Meinung nach eine Antwort auf die vielen unbeantworteten Fragen der Menschheit. Oder auch Wunschdenken, nennen Sie es wie Sie möchten. Es hilft sicherlich vielen Menschen, dass Leben leichter zu ertragen (abgesehen davon, dass es auch zu Unterdrückung, Missbrauch und Kriegen geführt hat – wie andere Ideologien auch). Es gibt Wissenschaftler wie Harald Lesch (den ich sehr schätze) die nicht behaupten, sie wüssten, was nach dem Tod passieren würde. Wir wissen noch so vieles nicht.
    Ja, ich stimme Ihnen zu, so wie sich viele Menschen das „Paradies“ vorstellen, das ist sicher ein Konstrukt unseres Gehirns. Aber selbst, wenn nach dem Tod alles aus ist, ist es nicht schön, auf ein erfülltes Leben zurückblicken zu können? Ein erfülltes oder sinnvolles Leben sieht sicherlich für jeden anders aus. Ich interpretiere Goethes Spruch „Der Sinn des Lebens ist das Leben selbst“ so: Freude am Leben haben, das Leben genießen, immer wieder Dinge tun, die uns beleben … Ich wünsche Ihnen ein gutes Leben! Es ist nie zu spät.

  6. Hallo Michael,
    danke für Ihren ausführlichen Kommentar. Nich viele Menschen können mit der von Ihnen aufgezeigten „Sinnleere“ leben. Deshalb gibt es ja auch Religionen und andere Ansätze, dem Leben etwas Sinn zu geben.
    Für Sie als Naturwissenschaftler zählen natürlich nur Daten und Fakten. Wie halten Sie es dann mit der Liebe? Die kann man ja auch nicht „beweisen“, sondern nur erleben.
    Ehrlicherweise schreiben Sie ja, dass sie gläubige Menschen beneiden. 😉

  7. Beim Lesen Ihres Beitrages passierte mir was merkwürdiges. Punkt für Punkt lief ein Abgleich mit meiner derzeitigen Lebenssituation ab. Insgesamt hab ich festgestellt, dass einige bis viele Punkte zutreffen und sich ein großes „JA!“ in meinem Bauch ausgebreitet hat.
    Jedoch ist es so, dass der „Autopilot“ dafür gesorgt hat, dass mir dies im Alltag gar nicht so bewusst war.

    Vielen Dank für diesen tollen Beitrag, der mir persönlich aufgezeigt hat, dass ich lernen muss, den „Autopiloten“ abzuschalten.

    Viele Grüße und einen schönen Sonntag wünscht,
    Melanie

  8. Michael sagt

    Sehr geehrter Herr Kopp-Wichmann,
    gerne lese ich ihre Blogbeiträge. Viele haben mir Denkanstöße vermittelt. Wie Sie stehe ich im letzten Drittel des Lebens. Es versteht sich von selbst, daß man sich spätestens in dieser Lebensphase Gedanken über den Sinn des Lebens macht. Ich möchte Ihnen und den anderen Lesern meine Gedanken dazu mitteilen.

    In ihrem Blogbeitrag geben sie Empfehlungen, Zufriedenheit im Leben zu finden. Wenn Zufriedenheit der Sinn des Lebens ist, so haben sie das Thema gut dargestellt. Zufriedenheit ist aber meiner Meinung nach nur eine Methode von der zentralen Frage abzulenken, was der wirkliche Sinn des Lebens sein könnte. Zufriedenheit ist eine Bewältigungsstrategie.

    Meine Sicht des Lebens aus philosophischer und naturwissenschaftlicher Perespektive:
    Aus naturwissenschaftlicher Sicht ist der Sinn des Lebens das Leben selbst. Leben bedeutet Weitergabe des Lebens und Optimierung des Lebens durch Evolution. Jede von Menschen erzielte Verbesserung, wie eine Verlängerung des Lebens, bringt dem Einzelnen Vorteile. Strategisch ist sie sinnlos.

    Aus philosophischer Sicht ist das Leben sinnlos. Die Zeit nach unserem Tod entspricht der vor unserer Geburt. Es ist das Nichts, in das wir wieder zurückkehren. Diese Vorstellung ist für die meisten Menschen unerträglich. Man baut sich Hilfskonstruktionen in Form der Religionen. Religiosität ist eine angeborene Geisteskrankheit. Die Lehren der Religionen und die damit verbundenen Riten sind einfach lächerlich, stillen aber das menschliche Bedürfnis nach Sinn.

    Viele Menschen geben ihrem Leben einen persönlichen Sinn. Kinder, soziales Engagement oder einfach etwas bewegen wollen sind keine wirklichen Lösungen. Wir können so kurzfristig über unseren Tod in Erinnerung bleiben, mehr aber auch nicht.

    Meine Erkenntnis habe ich im Laufe meines Lebens durch Beobachtungen und persönliche Erfahrungen gewonnen. Sie ist meine Sichtweise und zugegebenermaßen desillusionierend. Ich möchte niemanden zu irgendetwas bekehren. Im Gegenteil, ich beneide konventionell gläubige Menschen um ihre Krücke, die ich nicht habe. Aber als Naturwissenschaftler kann ich nicht anders.

    Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit.

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