Acht Beispiele wie Angestellte und Freiberufler die digitale Revolution nutzen können.

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Über das Buch "Morgen weiß ich mehr" von Marcus Klug und Michael Lindner

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Schon gemerkt?

Die Welt ändert sich rapide. Die Arbeitswelt befindet sich in einem fundamentalen Umbruch. Soundsoviele Berufe werden in ein paar Jahren wegfallen. Wegrationalisiert oder von Robotern, die nie Urlaub machen oder mehr Geld wollen, ersetzt. Wie finden Sie diese Aussicht? Erschreckend? Oder zucken Sie müde mit den Schultern angesichts der digitalen Revolution mit immer mehr Fremdbestimmung durch Algorithmen. Manipulationen durch Social Bots usw.?

Sie wollen nicht resignieren, haben aber keine rechte Idee, wie Sie sich die neuen Entwicklungen zunutze machen können?

Dann habe ich einen klasse Buchtipp für Sie:
„Morgen weiß ich mehr – Intelligenter lernen und arbeiten nach der digitalen Revolution“.

Die Autoren Marcus Klug und Michael Lindner haben ein Buch über neue Arbeits- und Lernformen  aus einer veränderten Perspektive verfasst. Dabei lernten sie selbst viel Neues.

  • Sie führten dazu zahlreiche Gespräche und Interviews
  • Entdeckten neue Zusammenhänge und ungewohnte Perspektiven.
  • Experimentierten mit zahlreichen digitalen Werkzeugen.
  • Führten für die Veröffentlichung im Vorfeld eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne auf Startnext durch.
  • Durchliefen einen Transformationsprozess, um Leser dazu anzuregen, mehr zu wagen und zu experimentieren.

Die beiden Autoren sind davon überzeugt, dass wir unser Lernen und unsere Arbeit dank des Internets auf eine Weise gestalten können, die uns wesentlich mehr Möglichkeiten in der Umsetzung von eigenen Ideen und Freiheiten bietet. Und dazu bringen Sie viele mutmachende Beispiele von Menschen, die das schon verwirklicht haben.

Wollten Sie nicht schon immer mal …?

Stellen Sie sich vor, Sie würden für ein Unternehmen arbeiten, in dem sie selber frei entscheiden könnten, an welchen Projekten Sie arbeiten wollen, zu welchen Zeiten und an welchen Orten.

Oder stellen Sie sich vor, Sie würden schon morgen eine Weltreise beginnen, an jene Orte, die Sie schon immer besuchen wollten, ohne sich dabei Gedanken machen zu müssen, wie Sie das finanzieren und wie Sie das mit Ihrer Arbeit regeln können. 

Oder stellen Sie sich vor, dass Sie gemeinsam mit anderen Menschen, die über die ganze Welt verstreut sind, an inspirierenden Lernprojekten mit-wirken würden, bei denen es um wirklich positive Veränderungen geht.
Wäre 
das nicht toll? All das ist möglich.

In diesem Buch geht es um solche Fragen:

  • Wie machen Sie mehr aus Ihren Talenten?
  • Wie können Sie all die tollen Möglichkeiten nutzen, die Ihnen das Internet für die Gestaltung des Wandels bietet?
  • Und wie können Sie mehr Freiheit und Unabhängigkeit in Ihrem Leben gewinnen?

Aber das Buch ist keine schnelle „Wie werde ich reich und glücklich in 4 Wochen-„Anleitung. Es ist ein fundiertes Sachbuch und enthält:

  • 4 Kapitel zu den Schwerpunkten „Zukunftsvisionen“, „Lernen im digitalen Wandel“, „Wissens-und Kreativarbeit“ sowie „Strategie“
  • 3 Interviews mit Ralph Müller-Eiselt (Experte für digitale Bildung), Ehrenfried Conta Gromberg (Smart Business Concepts) und Thomas Sattelberger (Ex-Telekom-Personalvorstand)
  • Einen Anhang mit mehr als 120 Komponenten zu Themen wie „Ihre persönliche Online-Weiterbildung“, „Eigene Wissensprodukte gestalten und vertreiben“,“Tools für produktives Arbeiten und agiles Management“ und „Das virtuelle Büro“
  • Zusätzliches Video-Material als Bonus, etwa ein Interview mit Prof. Dr. Dirk Baecker (Universität Witten/Herdecke) zum Thema„Management im digitalen Wandel“

Für wen ist das Buch über die digitale Revolution?

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Das Sachbuch Morgen weiß ich mehr. Intelligenter lernen und arbeiten nach der digitalen Revolution“  richtet sich an Kopfarbeiter und Kreative, die mehr über die gesellschaftlichen Folgen der Digitalisierung wissen wollen und sich dabei fragen, wie wir alle morgen lernen und arbeiten werden. Es ist speziell nützlich für:

  • Angestellte und Selbständige, die mit der Gestaltung und Verarbeitung von Wissen und Informationen zu tun haben: Und die sich fragen, wie man digitale Möglichkeiten nutzen und sich mit smarten Konzepten und Strategien in einem bestimmten Feld als Experte positionieren kann, um mehr aus den eigenen Talenten zu machen.
  • Führungskräfte, die mehr über agile Methoden des Managements wissen wollen, Organisationskonzepte und Methoden wie unter anderem Holocracy und Scrum.
  • Personen aus dem Bildungssektor, die sich fragen, welche größeren Veränderungen sich in den Bereichen Bildung  und Lernen – bedingt durch die Digitalisierung – abzeichnen.
  • Designer, die sich für die Entwicklung von digitalen Beratungs-  und Geschäftsmodellen und die Erweiterung Ihrer Gestaltungsmöglichkeiten interessieren.
  • Jeden, der sich für die Themen „Neues Arbeiten“ und „Lernen“ interessiert und genauer wissen will, welche Entwicklungen sich abzeichnen, und zwar sowohl in Bezug auf die Licht- als auch die Schattenseiten.

Darüber hinaus schärft das Buch anhand von außergewöhnlichen Beispielen von Einzelpersonen und Organisationen den Blick für die Möglichkeiten, die im Übergang zum digitalen Zeitalter vor uns liegen und ermutigt zur aktiven Gestaltung des Abenteuers Digitale Zukunft.

Hier acht Beispiele, wie Menschen die digitale Revolution für sich schon nutzen:

Matthias Matting ist Physiker und Journalist und einer der erfolgreichsten deutschen Selfpublishing-Autoren.
Er hat bereits über 50 Bücher auf diese Weise veröffentlicht und betreibt im Internet auch eine eigene Plattform zu der Frage, wie Selfpublishing funktioniert: www.selfpublisherbibel.de. Dort erfährt man beispielsweise, wie eigene Buchmanuskripte in spezielle E-Book-Formate für Amazon und Co. umgesetzt werden (ePub) oder welche Möglichkeiten es generell gibt, eigene E-Books zu vermarkten. Darüber hinaus bietet er Online-Kurse zum Selfpublishing auf Udemy an.
In der Zukunft wird es immer mehr Menschen geben, die eigene Wissensprodukte – so wie Matting – produzieren und vertreiben werden. Das ist eine eigene Art von Do-It-Yourself-Kultur, die stark auf die Möglichkeiten des Internets setzt, ähnlich wie Chris Anderson das in seinem Buch Makers von 2013 beschrieben hat.

Salman Khan war einst Finanzanalyst.
Heute ist er ein Bildungsunternehmer, der vor allem jungen Erwachsenen zeigt, wie es gelingen kann, sich mehr freie Zeit einzuräumen und das Lerntempo wesentlich eigenständiger zu bestimmen. Neben seiner Arbeit als Finanzanalyst begann Khan als Autodidakt Erklärvideos zu produzieren und auf YouTube hochzuladen, um seiner Cousine Nachhilfe in Mathematik zu geben.
Mit der Zeit wurden diese Videos immer häufiger abgerufen. Schließlich waren sie so erfolgreich, dass sich Khan dazu entschloss, seine Festanstellung als Finanzanalyst aufzugeben und seine ganze Energie auf die Gestaltung und Verbreitung von Lerninhalten zu konzentrieren. Zu diesem Zweck gründete Khan auch die Khan Academy: eine Online-Plattform zum Lernen.

Markus Albers war über viele Jahre als Journalist in Festanstellungen tätig.
Etwa als geschäftsführender Redakteur der deutschen Vanity Fair, bevor er sich dazu entschloss, für mehr Freiheit und Selbstbestimmung an seinem Arbeitsplatz zu sorgen. Mittlerweile hat er beispielsweise eine Portfolio-Website eingerichtet, auf der er seine Arbeiten präsentieren kann, außerdem bloggt und twittert er regelmäßig. Daneben hat er auch ein Buch ohne die Unterstützung eines Verlags herausgegeben und damit das Marketing selbst in die Hand genommen. Meconomy heißt das Werk, in dem es um die eigene Markenbildung geht. Es erschien 2010 als E-Book auf verschiedenen Plattformen, zum Beispiel auf Amazon.

Conni Biesalski liebt das Reisen und lebt als digitale Nomadin.
Viele Blogger nennen „Die 4-Stunden Woche“ von Timothy Ferriss als Inspirationsquelle. Outsourcing, Delegation und die Regelung des alltäglichen Informationsflusses sind Hilfsmittel, die geschickt eingesetzt werden können, um möglichst schnell Zeiträume für den Entwurf eines alternativen Lebensentwurfes zu schaffen, so die Grundidee von Ferriss.
Ein Beispiel für Menschen, die von Ferriss inspiriert worden sind, ist die Reisebloggerin Conni Biesalski, die sich als „Digitale Zen Nomadin“ bezeichnet (http://www.connibiesalski.com/). Ihr Büro ist ihr Rucksack, sie ist weltweit insbesondere als Reisebloggerin unterwegs, hat vorher als Festangestellte in einer PR-Agentur gearbeitet und sich peu à peu ihren Traum von einem alternativen Leben erfüllt. Hier ein Interview mit ihr.

Stefan Hiene verschickt regelmäßig seine Aufwachmedizin.
Er schaut in seinem Newsletter, den er nur verschickt, wenn er was zu sagen hat, hinter gesellschaftliche Fassaden und vermittelt grundlegende Zusammenhänge, die für Sie wichtig sein können, wenn Sie ein Leben mit weniger Zwängen und mehr Freiheit leben möchten. Hiene gehört zu einer neuen Generation von Caoches, die das alte Expertenmodell überwunden haben.
http://stefanhiene.de/

Tim Schlenzig merkte als erfolgreicher Unternehmensberater, dass er das gar nicht sein wollte.
Er wollte lieber frei sein, sein eigenes Dinge machen und Zeit für das wirklich Wichtige haben. Seit über vier Jahren lebt er von seinen Websites, unter anderem von dem Blog My MonkEr erreicht damit mittlerweile 350.000 Leser im Monat. Auf seinem Blog bietet er verschiedene e-Books an wie „Wie man die Dinge nicht mehr so persönlich nimmt … und sich von Zorn, Enttäuschungen und Verletzungen befreit“ oder auch „Zehn Gewohnheiten, die Dein Leben verändern. Gelassen und fokussiert Ziele erreichen.“

Bernd Geropp hat als Trainer und Coach für Führungskräfte eine erfolgreiche Podcast-Reihe gestartet.
Blogs muss man lesen, daneben kann man also nichts anderes machen. Podcasts kann man fast überall nebenbei hören, wo die Aufmerksamkeit gerade nicht gebraucht wird. Also beim Auto- oder Bahnfahren, im Flieger, beim Sport oder Spazieren gehen. Seit Juni 2013 erscheint sein Podcast „Führung auf den Punkt gebracht“ wöchentlich.
Mittlerweile hat er eine Leadership-Plattform gegründet, auf der Führungskräfte und Unternehmer gegen eine Jahresgebühr einen umfangreichen Onlinekurs mit Aufgaben und Checklisten abrufen können.

Auch mein Persönlichkeits-Blog wird von Marcus Klug auf den Seiten 241 – 247 ausführlich vorgestellt.
Er hebt besonders hervor, dass ich mir über die letzten elf Jahre einen guten Ruf als Experte aufgebaut habe. Das hat den Vorteil, dass ich für meine Persönlichkeitsseminare und Coaching keine Akquise mache, sondern die Teilnehmer von sich aus mich suchen.

 

 

Hier eine Leseprobe des Buches „Morgen weiß ich mehr“:

Haben Sie Lust bekommen, mehr darüber zu erfahren, wie die digitale Revolution auch Ihr leben bereichern und verändern kann. Lesen Sie hier …

Wie geht es weiter?

Das Buch wird durch eine Podcast-Serie mit dem Titel „DieWissensmacher: Mehr Gestaltung im digitalen Wandel“ ergänzt, die im April/Mai 2017 startet. Darin geht es um die Frage, wie wir unsere kreativenFähigkeiten als Personen, die viel mit Kopf und Computer arbeiten, mehr entfalten können, wenn Routine- und Verwaltungsarbeiten in Zukunft immer stärker automatisiert und an Roboter delegiert werden.

Zusätzlich wird es eine zweite Auflage zu diesem Sachbuch geben. Wenn Sie sich für diese Aktionen interessieren und noch weitere Impulse erhalten wollen, tragen Sie sich in den „Morgen weiß ich mehr“-Newsletter hier ein: www.digitalistbesser.org 

Ist die Digitalisierung Bedrohung oder Chance?

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Nach Überzeugung der Autoren bietet die digitale Revolution viele Chancen zu mehr Selbstbestimmung, mehr Freiheit und Gestaltung. Vorausgesetzt, Sie wissen, wie Sie die Vorteile für sich nutzen können. Die Flexibilisierung hat positive Auswirkungen nicht nur auf die Arbeit, sondern auch auf das Lernen und den Bildungserwerb.

So können Sie heute Ihre Kompetenzen mit Hilfe des Internets sehr viel einfacher erweitern. Von kurzen Weiterbildungen bis zu ganzen Studiengängen gibt es bereits viele digitale Angebote, so dass Sie sich auch neben der Arbeit neue Fähigkeiten  aneignen können.

Bei der Arbeit können Sie infolge der digitalen Revolution heute sehr viel einfacher selbst aktiv werden und Ihre Arbeit gestalten, also auch eigene Ideen und Projekte entwickeln und umsetzen. Dabei müssen Sie nicht mehr zwischen Selbständigkeit oder Anstellung entscheiden. Beides ist auch gleichzeitig möglich.

Viele Menschen wechseln jetzt schon zwischen verschiedenen Formen von Arbeit, indem sie zum Teil als Angestellte und zum Teil selbständig arbeiten. Entscheidend ist, diese Möglichkeiten zu sehen und ein Ziel zu haben. Vielleicht wollen Sie sich mit digitalen Mitteln selbständig machen. Vielleicht wollen Sie in Ihrem Job weiterkommen oder mit einem Thema bekannter werden und Ihre Expertise ausbauen. So können Sie sich heute beispielsweise relativ einfach mit einer Website oder einem Blog eine Kommunikationsplattform aufbauen, ein Format entwickeln und damit ein größeres Publikum ansprechen.

Hier eine Anleitung, wie ich das mit diesem Blog gemacht habe.

  1. Sie starten mit einer Idee für ein Thema, das Sie interessiert und in dem Sie sich sehr gut auskennen.
    Mit dieser Idee starten Sie einen Blog oder eine Website.
  2. Für diesen Blog schreiben Sie eine ziemliche Weile – ich denke an ein Jahr mindestens – regelmäßig sehr gute Artikel.
    Diese Artikel machen Sie lesefreundliche mit starken Überschriften und auffälligen Bildern.
    Wichtig: Noch nichts verkaufen. Keine Banner. Keine Werbung. Nur Nutzen für den Leser bieten.
  3. Gleich von Anfang an kümmern Sie sich darum, die Email-Adressen Ihrer treuesten Leser zu bekommen. Das erreichen Sie durch einen Newsletter, für den sich Interessenten eintragen können. Damit das möglichst viele machen, schaffen Sie einen kleinen Anreiz dafür. Am einfachsten mit einem PDF von ein oder zwei Seiten mit dem Titel „Das Wichtigste zum Thema X (Ihrem Blogthema)“.
  4. Wenn das gut klappt, können Sie aus Ihren Beiträgen einen Podcast machen. Das schafft zusätzliche Leser, denn viele Menschen wollen nicht lange Artikel lesen, haben aber nichts dagegen, denselben Artikel im Auto oder der Bahn vom Smartphone anzuhören.
  5. Dann können Sie daran denken, ein virtuelles Produkt zu produzieren. Ein eBook, einen Online-Kurs, ein Webinar oder eine Dienstleistung. Diese können Sie dann auf Ihrem Blog oder den Abonnenten Ihres Newsletters anbieten.

Das Ganze ist ziemlich viel Arbeit, wenn es gut werden soll. Und das muss es, denn Schrott gibt es genug im Internet. Das werden Sie nur hinkriegen, wenn Sie von Ihrem Thema wirklich begeistert sind und sich in die technische Realisierung reinknien. Einiges davon können Sie an virtuelle Assistenten delegieren, aber vieles bleibt dennoch an Ihnen hängen oder Sie müssen sich zumindest einigermaßen auskennen.

Wie Sie das neben Ihrem Hauptberuf in Ihrer Freizeit beginnen können, habe ich in diesem Blogbeitrag beschrieben.

Hören Sie dazu den Podcast.

kommentarWie könnten Sie die digitale Revolution für sich nutzen?
O
der wie tun Sie das bereits?

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Bilder: © Kevin McShane via Visual Hunt, pixabay.com

Der Autor

Bloggt hier wöchentlich seit Juli 2005. Leitet intensive Persönlichkeitsseminare: 6 TN, 3 Tage, 1 Coach.
Schreibt Bücher, eBooks und eMail-Kurse.
Zeichnet jetzt sogar Cartoons.

4 Kommentare

  1. Sehr guter Artikel, wird gleich geteilt!

    Viele haben noch nicht verstanden, dass es auch andere Modelle gibt als 9-17 Uhr arbeiten oder halsbrecherischer Unternehmer.

    Es gibt sehr viel dazwischen. Und Tim und Conni sind da tolle Beispiele und viele Blogger folgen ihrem Modell.

    Tim Ferriss hat mich auch inspiriert. Bei 4 Stunden pro Woche bin ich noch nicht, aber immerhin schon bei der 4-Tage-Woche. Bald kommt die 3-Tage-Woche.

    Und die Strategie zum Schluss mit den 5 Schritten finde ich sehr gut auf den Punkt. Vor allem sollte man es mit dem „Verkaufen“ nicht übereilen. Ich habe mit meinem Blog die ersten 2 Jahre keinen einzigen Cent verdient – aber mehrere tausend Leser gewonnen. Heute ernte ich die Früchte. Ich glaube das ist der Punkt: Viele Menschen können einfach nicht die Belohnung hinauszögern und pflücken einfach die niedrig hängende Frucht: ein 9-17 Uhr Job, den man ungern ausübt, aber immerhin Schmerzensgeld bekommt.

    LG, Walter

  2. Den Eindruck habe ich auch. Aber das ging wohl vielen Menschen schon immer so. Ich habe gelesen, dass bei er Erfindung der Eisenbahn, die damals mit 30 Stundenkilometer fuhr, Fahrgäste mit Panik reagierten ob dieses atemberaubenden Tempos.
    Eine natürliche Grenze setzt vielleicht irgendwann unser Gehirn in seiner Funktion als Arbeitsspeicher. Es sei denn, es passt sich bei Ihrem Enkel genauso schnell an.

  3. Elfriede Meißl sagt

    Ich glaube, das Problem heute ist, daß die Veränderungen viel schneller passieren als früher. In meiner 40-jährigen Berufslaufbahn konnte ich mich leichter auf die Veränderungen einstellen.

    Am Anfang habe ich noch Lochkarten eingetippt, mit x Durchschlägen auf der Schreibmaschine geschrieben. Nach der Karenz bei meiner Tochter habe ich das erste Schreibprogramm gelernt, damals noch auf Hostrechnern. Danach kamen die PCs. Zuerst Floppy Discs, dann die kleinen und dann die ersten email-Arten und das Internet.

    Aber es war immer genug Zeit, sich darauf einzustellen.

    Schon bei meiner Tochter geht alles viel schneller und wie es bei meinem Enkel weitergehen wird – wer weiß. Es wird ihnen aber nichts anderes übrigbleiben, sich dieser Situation zu stellen und das beste daraus zu machen.

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