Wie Ihre Geschwisterposition Ihre Karriere und Ihre Beziehung beeinflusst.

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Oder stimmt das gar nicht?

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Wie erfolgreich sind Sie in Ihrem Beruf? Hören Sie manchmal, Sie seien fachlich top aber nicht durchsetzungsstark?  Haben Sie öfters Rivalitätskonflikte mit Chefs oder Kollegen? Neben den Eigentümlichkeiten Ihres Unternehmens und den Persönlichkeitseigenschaften der anderen kann dazu auch Ihre Geschwisterposition beitragen.

Denn als Kind absolviert man schon früh ein intensives Rollentraining in sozialen Beziehungen. Und zwar täglich, in vielen Situationen. Was Sie im Kinderzimmer lernten – oder nicht lernten –prägt Sie für den Rest Ihres Lebens.

Ich zum Beispiel habe mir früher immer einen Bruder gewünscht.
Einfach als Verstärkung gegenüber den beiden Erwachsenen. Mit einem Geschwister kann man sich, wenn’s gut läuft, verbünden. Man hat jemanden, der so ähnlich ist wie man selbst: Kind oder Jugendlicher.

Als Einzelkind war ich mit vielem allein.

Ich habe mir dann in der Phantasie einen größeren Bruder erschaffen. Ich las immer wieder Daniel Defoe’s Roman „Robinson Crusoe“. Er handelt von einem Schiffbrüchigen, der sich auf eine unbewohnte Insel rettet. Dort ist er auch allein aber er lernt, sich selbst zu versorgen. Aber auch er leidet unter der Einsamkeit und rettet vor den Kannibalen einen Eingeborenen, tauft ihn ‚Freitag‘, und macht ihn zu seinem Gefährten.

Klarer Fall von Einzelkindschickal!
Dass die Position innerhalb einer Geschwisterreihe die Persönlichkeit beeinflusst, gilt in manchen psychologischen Forschungsrichtungen als Tatsache. Und in der Küchenpsychologie sowieso. Aber stimmt das wirklich?

Hat die Geschwisterposition wirklich einen Einfluss?

Eine Studie von Psychologen der Universitäten Leipzig und Mainz, die jetzt in der renommierten Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America“ (PNAS) veröffentlicht wurde, scheint das zu widerlegen. Welche Persönlichkeit uns als Erwachsene auszeichnet, hänge kaum damit zusammen, wo wir in der Geburtenreihenfolge zwischen unseren Geschwistern stehen.

Zentrale Persönlichkeitseigenschaften des bekannten Persönlichkeitstest „Big Five“ wie Extraversion, emotionale Stabilität, Verträglichkeit und Gewissenhaftigkeit korrelierten nicht mit der Geschwisterposition. Hier können Sie Ihre Big Five selbst testen.

Aber in meinen Persönlichkeitsseminaren und Coachings mache ich mitunter doch andere Erfahrungen.

Herbert A. kommt zu einem Coaching zu mir, weil er immer wieder Auseinandersetzungen mit Chefs hat. Schon zwei Unternehmen hat er deswegen in den letzten fünf Jahren verlassen (müssen). In der neuen Firma, in der er gerade vier Monate ist, zeichnet sich wieder eine ähnliche Entwicklung ab. Seine – wie er findet – sachliche Kritik trifft bei seinem Vorgesetzten auf wenig Verständnis. Das wiederum kann mein Klient nicht akzeptieren. Wenn der Chef wenigstens sich mit ihm über die kritischen Punkte auseinandersetzen würde, anstatt ihn einfach zu ignorieren.
Auf meine Frage, ob Herr A. diese Gefühle des Übergangenwerdens aus seiner Biographie kennt, werden wir schnell fündig. „Mit meinem Bruder, der fünf Jahre älter ist, war es genauso. Er hat mich einfach nicht ernst genommen. Ich wollte seine Anerkennung aber oft hat er mich einfach stehen lassen.“

Wie wir mit anderen Menschen umgehen können, wie man sich in Konflikten am besten verhält, wie man mit Leistung und Anerkennung umgeht, all das lernt man nicht als Erwachsener auf einem Seminar, sondern als Kind in der eigenen Familie.


Eltern und Geschwisterposition beeinflussen Ihr Konfliktverhalten.

Streiten zum Beispiel die Eltern nie unterbinden sie vielleicht auch Streitigkeiten bei den Kindern und versuchen immer, Harmonie herzustellen. Dann lernt man früh, sich zurückzunehmen, sich in andere einzufühlen, die eigenen Bedürfnisse und Gefühle zu verdrängen. Sich durchzusetzen lernt man jedoch mangels guter Rollenmodelle kaum. Das mag einem später für bestimmte Auseinandersetzungen fehlen.

geschwisterposition, beziehung, streit, persoenlichkeits-blog.de, kopp-wichmannHerrscht aber in der Familie das Modell vor, dass einer schreit und dominiert, und der andere ist still und passt sich an, lernt man früh, dass Konflikte mit den Themen Macht und Ohnmacht zu tun haben. Was nicht stimmen muss, denn Konflikte haben vor allem mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Interessen zu tun.
Doch als Kind versteht man nicht, dass nur die Eltern dieses Konfliktmuster haben. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass man eine der beiden Rollen übernimmt oder gegen den Dominierenden lautstark aufbegehrt.

Die in den ersten zehn bis zwölf Lebensjahren gemachten emotionalen Erfahrungen und die dabei entwickelten Strategien prägen unser Verhalten bis ins Erwachsenenleben.
Weil die damals erworbenen Strategien funktionieren – und unser Verhalten basiert immer auf Strategien, die sich bewährt haben und unbewusst verinnerlicht wurden.

Auch wenn wir dafür ein gewissen Preis zahlen, der mitunter sehr hoch sein kann, halten wir an den Strategien – oft gegen die eigene Vernunft – fest. Einfach, weil wir unter Stress, zum Beispiel in einem heftigen Konflikt mit dem Partner, unbewusst  zu der funktionierenden Strategie „greifen“.


Welche Geschwisterposition legt nun welche Verhaltensmuster nahe?

Der Psychologe Walter Toman und der amerikanische Familienforscher Kevin Leman untersuchten Tausende von Familien über Jahrzehnte. Sie fanden heraus, dass sich Menschen, je nach ihrem Platz in der Familie, unterschiedlich – aber statistisch vorhersagbar –  entwickeln.

Das ist umso erstaunlicher, da Geschwister ja einen Großteil ihrer genetischen Anlagen, der Erziehung und der sozialen Herkunft teilen. Doch die Eltern und die, soweit vorhandenen, Geschwister sind unsere ersten Interaktionspartner.  Mit ihnen probieren wir aus, was geht – „in der Welt“ – und was nicht mit Menschen klappt. Dabei gibt es folgende statistisch auffälligen Besonderheiten:

  • Erstgeborene sind meist erfolgreicher als jüngere Geschwister.
    Sie verdienen mehr und finden leichter Vollzeitjobs. Sie wählen öfter anspruchsvolle technische, juristische oder medizinische Berufe – und dort Führungspostionen.
  • Die meisten erfolgreichen Manager in Großunternehmen sind ältere Brüder von Brüdern.
    Vermutlich, weil sie früh lernten, wie man mit Jungen umgeht. Auch älteste Schwestern von Brüdern (wie Angela Merkel), finden als kleines Mädchen schnell raus, wie Jungs ticken – und wie man sie behandeln muss.
    Erstgeborene setzen sich auch mehr mit Autorität und den Eltern auseinander. Sie identifizieren sich leichter mit deren Werten, verhalten sich konformistischer und konventioneller im Beruf.
    Es fällt ihnen schwerer, ganz gegen den Strom zu schwimmen oder etwas völlig Verrücktes anzufangen, weil sie meist früh hörten: „Nun sei doch vernünftig, du bist schließlich der Älteste“ und ähnliche Botschaften, die mehr auf Verantwortung zielen denn auf das Ausleben eigener Impulse.
  • Mittlere Geschwister lernen früh, flexibel zu sein.
    Kinder in der „Sandwich-Position“ haben einerseits meist weniger Privilegien oder bekommen weniger Aufmerksamkeit als Erstgeborene. Andererseits haben sie aber auch weniger Freiheiten, als sie zum Beispiel den jüngsten Geschwistern zugestanden werden.
    Sie laufen so mit und gelten mitunter als „pflegeleicht“. Das erreichen sie dadurch, dass sie meist geschickt vermitteln und ohne allzu große elterliche Kontrolle ihre eigenen Wege gehen können.
    Sie sind flexibler, auch widersprüchlicher und rebellischer als die Ältesten und orientieren sich früh außerhalb der Familie. Wohl auch, weil man ihnen in der Familie kein so großes Augenmerk schenkt wie dem ältesten oder jüngsten Geschwister.
  • Nesthäkchen bekommen meist von Geburt an besonders viel Aufmerksamkeit.
    Teils genießen sie „Welpenschutz“ von den älteren Geschwistern. Oft auch von den Eltern, weil es das letzte Kind ist und mit ihm die Elternphase zu Ende geht.
    Jüngste Geschwister sind oft lauter, auffälliger und stehen gern im Mittelpunkt. Als Erwachsene sind sie oft begnadete Selbstdarsteller, die früh gelernt haben, dass es im Leben nicht auf die geleistete Arbeit ankommt, sondern wie man sich „verkauft“. Mit Charme, Humor und einen gewinnenden Wesen schaffen sie es, aufzufallen und sich die gewünschte Aufmerksamkeit zu sichern.

Natürlich sind die hier aufgeführten Zusammenhänge vor allem statistische Zusammenhänge, die für den Einzelfall nichts aussagen müssen. Und die Geschwisterposition ist nur eine von mehreren Umweltbedingungen, die uns früh prägen. Jeder Platz zwischen Brüdern und Schwestern hat also seine Vor- und Nachteile, hält Chancen und Risiken für die Karriere bereit.


 

Walter Toman unterschied in seinem Werk folgende Geschwisterpositionen und fand diese Persönlichkeitsmerkmale dabei überzufällig vorherrschend:

Älteste Schwestern

Sie übernehmen gern die Bemutterungs-, Aufpaß- und Beschützerinnenrolle.
Sie können gut Trost spenden, sind hilfsbereit und haben früh gelernt, eigene Interessen zugunsten der jüngeren (oft männlichen) Geschwister zurückzustellen. Sie sind meist nicht die großen Rebellinnen, sondern, weil sie sich mit den Eltern und deren Werten identifizieren, auch eher folgsam. Sie behalten gern den Überblick und die Kontrolle. Sie können sich gut zusammenreißen, was bis zur Überlastung und einem Burnout gehen kann. Meist sind sie sehr tüchtig, aber auch streng und korrekt.

Jüngste Schwestern

Sie haben die Tendenz, sich führen und verwöhnen zu lassen.
Schließlich haben sie früh gelernt, dass sie von schweren oder unangenehmen Aufgaben auf wundersame Weise verschont wurden.  Dabei sind sie ehrgeizig und können ausdauernd konkurrieren. Meist sind sie impulsiv, lebenslustig, manchmal auch wankelmütig und etwas unzuverlässig, denn sie lieben Abwechslung und Aufregung.

Älteste Brüder

geschwisterposition, beziehung, streit, persoenlichkeits-blog.de, kopp-wichmannSie werden früh in eine Führungs- und Verantwortungsrolle gedrängt.
Werte wie Sorge für andere, Leistung und harte Arbeit, andere beschützen und verteidigen werden ihnen abverlangt. Deshalb entwickeln sie klare Vorstellungen, was richtig und falsch ist und sind bei der Durchsetzung dieser Urteile mitunter streng oder tyrannisch. Durch die Verantwortungsrolle machen sie sich mehr Sorgen als andere Geschwister, dafür erwarten sie von ihren jüngeren Geschwister große Treue und Loyalität.

Durch ihr starkes Sicherheitsbewusstsein sind sie an Geld und Besitz stark interessiert, machen daher auch ungern Schulden und lieben ihre geordneten Verhältnisse. Spontaneität will bei ihnen wohl überlegt sein. Im Finden ihrer Lebensziele sind nicht besonders originell oder einfallsreich, im Verfolgen dieser Ziele jedoch sehr zielstrebig und ausdauernd.

Jüngste Brüder

Sie kennen von klein auf das Gute aus unterschiedlichen Rollen.
Sie können also einerseits sich gut führen lassen, gehen aber gern auch in Opposition oder lieben das wetteifernde Gerangel. Da man von ihnen keine große Verantwortung verlangte, können sie als Erwachsene oft unbekümmert ihren eigenen Wünschen und Interessen nachgehen. Dabei lassen sie sich gern (z. B. von ältesten Schwestern) verwöhnen und bemuttern.

Sie sind kontaktfreudig, aber auch zuweilen mutig oder frech. Ein langfristiger Erwerb von Besitz und Eigentum lockt sie nicht. Vielmehr sind sie am Genießen des Augenblicks und den Freuden des Lebens interessiert. Wenn das mit finanziellen Schulden einhergeht, sehen sie das locker. Ständig neue Ideen, aber oft wenig Ausdauer, diese auch erfolgreich durchzuführen, kennzeichnet sie. Die große Linie fasziniert sie, von Details und Kleinigkeiten sind sie schnell gelangweilt. Pingelige Vorschriften und ständige Hektik sind ihnen ein Graus.

Einzelkinder

In ihrer Geschwisterposition besteht für sie die Welt nur aus Erwachsenen.
Völlig ungeübt in der Auseinandersetzung mit etwa Gleichaltrigen haben sie große Mühe, etwas zu teilen oder nicht im Mittelpunkt zu stehen. Dafür haben sie ein großes Einfühlungsvermögen für die Interessen erwachsener Bezugspersonen.
Sie sind oft nicht besonders selbständig und leistungsbewusst, denn sie  erwarten ihr Leben lang einen roten Teppich, also freundlich gewährte Unterstützung durch Eltern oder andere ältere Erwachsene.

Die hier beschriebenen Charakterisierungen der jeweiligen Geschwisterpositionen machen deutlich, dass diese in der prägenden Phase der Kindheit vor allem Erfordernisse und Annehmlichkeiten der jeweiligen Rolle sind. Erst später entwickeln sich daraus Persönlichkeitsmerkmale.


Die Geschwisterposition kann sich auch privat zeigen.

Welchen Partner wir wählen aber vor allem, ob und wie wir über die Jahre mit ihm auskommen – oder eben nicht – wird ebenso von unseren frühen Beziehungserfahrungen mitbestimmt.

In  meiner Arbeit mit Paaren habe ich immer wieder folgende Beobachtungen gemacht:

  1. geschwisterposition, beziehung, streit, persoenlichkeits-blog.de, kopp-wichmannMachtkonflikte gibt es oft, wenn das Paar aus zwei Erstgeborenen besteht.
    Beide haben gelernt, die Führung zu beanspruchen und können sich aber auf der anderen Seite schlecht anschließen oder dem anderen einfach mal folgen.
  2. Weibliche „Nesthäkchen“ fühlen sich oft von ältesten Brüdern angezogen – und umgekehrt.
    Der Mann kann dann seine Führungsqualitäten voll einbringen und die Frau hat wenig Probleme damit, sich anzuschließen – wenn sie genügend Aufmerksamkeit bekommt (was zuweilen dem Mann schwerfällt, weil er ja selbst nach Aufmerksamkeit hungert.)
  3. „Muttersöhne“ wollen in der Beziehung vor allem versorgt werden – oder die Partnerin versorgen. Jedenfalls vermeiden sie meist die Auseinandersetzung, was früher oder später jede Frau zur Verzweiflung treibt und die Beziehung in eine Sackgasse.
  4. Männliche Einzelkinder haben selten gelernt, dass sie nicht immer die meiste Aufmerksamkeit (von einer Frau) bekommen können.
    Deshalb tun sie sich oft mit dem Kinderwunsch der Partnerin schwer und haben auch später die Einstellung, dass das Thema „Kinder“ eigentlich Sache der Frau ist.
  5. Die Kinderzahl der Herkunftsfamilie wird in der Paarsituation wiederholt.
    Was ein Mann und eine Frau unter „Familie“ verstehen, hat viel mit den beiden Herkunftsfamilien zu tun. Kommen beide Partner aus einer „Zwei-Kind-Familie“ werden sie meist ein oder zwei Kinder haben.
    Kommen beide Partner aus Familien mit drei, vier oder mehr Kindern, werden sie meist nicht nur ein oder zwei Kinder haben wollen. Das hat weniger etwas mit den finanziellen oder beruflichen Möglichkeiten zu tun, sondern mit dem inneren Bild beider Partner, wann eine Familie „komplett“ ist.

Was kann Ihnen jetzt Ihre Geschwisterposition sagen?

Bei bestimmten schwierigen Situationen ist es hilfreich, zu prüfen, ob Ihnen die Situation auch deswegen Probleme macht, weil Sie – emotional und unbewusst – in Ihnen einen Konflikt aus längst vergessenen Kindertagen berührt. Um dies klarer zu bekommen, können Sie sich fragen:

  • Woran erinnert mich diese Situation?
  • Woher kenne ich das Gefühl?
  • Woran erinnert mich mein eigenes Verhalten?

Hierbei sollten Sie nicht zu viel nachdenken, sondern eher auf das achten, was Ihnen spontan einfällt.
Denn es geht ja um wichtige Informationen aus dem eigenen Unbewussten. Und das erschließt sich einem nicht über eine kluge gedankliche Analyse, sondern eher über Einfälle, Erinnerungen, Gefühle und Assoziationen.

Wie ist Ihre Geschwisterposition?
Und welche Stärken und Schwächen können Sie damit erklären?

 

Schreiben Sie doch hier Ihre Meinung als Kommentar. Ich bin gespannt – und werde Ihnen antworten.

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Danke für Ihr Interesse.

Fotos: Fotolia.com © Tatyana Gladskih, Andi Berger, Ken Hurst, sxhu.com
Inspiriert durch einen Artikel in der
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (Nr. 244)

Der Autor

Bloggt hier wöchentlich seit Juli 2005. Leitet intensive Persönlichkeitsseminare: 6 TN, 3 Tage, 1 Coach. Schreibt Bücher, eBooks und eMail-Kurse. Zeichnet jetzt sogar Cartoons.