Wer sich heute im Job sicher fühlt, hat vergessen, wie man einen Frosch kocht.

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Karriere

Wirft man einen Frosch in einen Topf mit heißem Wasser, springt er umgehend wieder heraus. Setzt man den gleichen Frosch aber in wohltemperiertes Wasser und erhöht nur langsam die Temperatur, fühlt er sich wohl, genießt die Wärme, macht irgendwann schlapp und lässt sich kochen, bis er tot ist.

Dies ist weniger ein Kochrezept als eine eindringliche Metapher, wie Menschen sich an verschlechternde Umstände gewöhnen, wenn die Veränderungen schrittweise – und nicht auf einmal – eintreten:

  • Preiserhöhungen sind so ein Beispiel.
    Egal ob für den Cappuccino, den Liter Benzin oder die Tageszeitung. Erhöhungen von 10 Cent bemerkt kaum einer. Hätte der Ober vor zehn Jahren von mir für eine Tasse Kaffee 5 Mark verlangt, hätte ich protestierend das Lokal verlassen.
  • Datenschutz und Überwachung
    Es gab mal eine geschützte Privatsphäre ohne einen staatlichen Datenschutzbeauftragten. Heute wird man auf öffentlichen Plätzen gefilmt, der Staat hat Einblick in mein Konto, meine Daten stehen tausendfach in allen möglichen Listen, mein Haus wird von Google Streetview abgebildet …
  • Übergewicht oder mangelnde Fitness
    Wer über die Jahre zehn Kilo zugenommen hat, merkt das nur an der Kleidergröße. Doch man gewöhnt sich dran, genauso wie an das Schnaufen beim Treppensteigen. Würde man dem Betreffenden die zehn Kilo auf einmal aufpacken, würde er sich heftig wehren.

Auch an den schleichenden Strukturwandel auf dem Arbeitsmarkt gewöhnen wir uns.

Schon seit Jahren ist Deutschland auf dem Weg von einer Industriegesellschaft in eine Dienstleistungsgesellschaft. Dieser Trend hat sich durch die Wirtschaftskrise noch verstärkt. Bekannte Unternehmen, die noch vor Jahren als sichere Arbeitgeber galten, sind weg vom Markt: Märklin, Schiesser, Quelle, Rosenthal, Karstadt u.v.a.

Jobs, die lange Zeit als krisensicher galten, sind weggebrochen und werden auch bei anziehender Konjunktur nicht in der gleichen Anzahl wieder entstehen. Immer mehr werden unbefristete Arbeitsverhältnisse durch Zeitverträge ersetzt. Auch wenn Regierungsmitglieder unterschiedlicher Parteien noch vom Ziel der Vollbeschäftigung träumen – seien Sie kein Frosch!

Überall zerbröselt der über Jahrzehnte gewohnte Gesellschaftsvertrag zwischen großen Unternehmen einerseits und Arbeitern und Angestellten auf der anderen Seite. Früher boten Firmen über Jahrzehnte einen sicheren Arbeitsplatz mit einem sicheren Auskommen und bekamen dafür die ebenso lange Treue der Beschäftigten. Es war eine Win-win-Situation.

Heute in Zeiten des Shareholder-Values zählen meist Vierteljahresberichte und Börsenratings, nicht erreichte Umsatzziele werden sofort im Aktienkurs abgestraft.

Machen wir uns nichts vor.
Die bequemen Jahre sind vorbei. Nicht nur in Griechenland. Überall, auch in Europa und hier in Deutschland. Wer die Titelgeschichte des STERN dieses Woche las, bekam einen Eindruck, welche gewaltige Konkurrenz auf dem Weltmarkt uns zum Beispiel in China erwächst.

Bei uns sorgen die Umkehr der Alterspyramide, Erosion des Rentensystems, eine drückende Zins- und Schuldenlast für enorme Folgeprobleme, u.a. dafür, dass in vielen Städten und Gemeinden kein Geld für die Reparatur von Schlaglöchern (!)  mehr da ist.

Jetzt kommen Jahre, die uns alle fordern werden. Jahre voller Risiken – und Gelegenheiten. Seien Sie kein Frosch!

Ob Digital Native oder Digital Naiv – wachen Sie auf!

Die skizzierten Veränderungen – weltweit verursacht und hausgemacht – wirken sich jetzt schon auf das Berufsleben und damit die wirtschaftliche Grundlage von uns allen aus. Egal ob noch nicht gezeugtes Baby, Azubi oder Abiturient, Angestellter, Selbständiger oder Rentner, es betrifft uns alle in vielfältiger Weise. Hier will ich mich vor allem die Jobchancen konzentrieren.

„Der Wettbewerb um die kreativen Köpfe ist im 21. Jahrhundert spielentscheidend für den Erfolg eines Unternehmens“, prophezeit Telekom-Personalvorstand Thomas Sattelberger. Das hört sich nach Chance an, wird aber auch zu einem Verdrängungswettbewerb um gute Berufs- und Aufstiegschancen führen.

Mit „Digital Natives“ oder als „Generation Internet“ bezeichnet man die nach 1980 Geborenen. Sie wuchsen mit den Technologien des digitalen Zeitalters auf und nutzen Computerspiele, E-Mails, Internet, Handy, MP3-Player und Instant Messaging als wichtige Bestandteile ihres Lebens.

Wenn meine Tochter Samstagabend sich mit Freundinnen in der Stadt trifft, gibt es keinen festen Treffpunkt. Alle stimmen sich via Handy laufend ab, wo jeder gerade ist und wohin man als nächstes geht. Schwarmintelligenz der Achtzehnjährigen, sozusagen.

Erkläre ich ihr, dass man „früher“ Briefe mit der Hand oder einer Schreibmaschine verfasste, zum Telefonieren auf der Strasse in eine Zelle ging oder zum Recherchieren von Informationen in Bibliotheken per Fernleihe Fotokopien anforderte, guckt sie nur verständnislos: „Echt?“

Durch die Neuroplastizität des Gehirns führt diese tägliche Beschäftigung mit den Werkzeugen des Web 2.0 auf die Dauer zu anderen Denkmustern, neuen Hirnstrukturen und zu einem anderen Verhaltensweisen, Informationen zu verarbeiten.

Junge Menschen sind gewohnt, Informationen schnell zu empfangen, parallel mehrere Dinge zu tun (Multitasking). So können die Digital Natives zu Vorreitern für neue Lebens- und Arbeitsmodelle werden. Dies wirkt sich auch auf vor 1980 Geborene aus, wenn auch etliche berufliche Erfolgreiche tapfer versuchen, diese Entwicklung zu ignorieren, wie dieser Bericht von vor 3 Jahren zeigt:

httpv://www.youtube.com/watch?v=ANmWgzANKTE[/youtube]

Wie können solche neuen Arbeitsformen aussehen?

Alexander Greisle nennt auf seinem work-innovation.de/blog u.a. folgende Punkte:

  • Hochgradig vernetztes Arbeiten im Tagesgeschäft, sowohl im Haus als auch extern. Räumliche und zeitliche Grenzen verschwimmen.
  • Collaborative Werkzeuge gehören zum Alltag, vom Chat bis hin zum Web-Office.
  • Ausgeprägte soziale Netzwerke, die – obwohl oft ausschließlich virtuell – einen höheren Vertrauensbonus haben als unbekannte Kollegen.
  • Suchen statt merken. Die Informationsdichte ist viel zu hoch um sich alles zu merken. Statt dessen wird gesucht und gefunden.
  • Probieren statt studieren. Hemmungen gegenüber neuen Möglichkeiten sind gering und manchmal unreflektiert, Grenzen werden in Frage gestellt.
  • Zusammentragen von Lösungskomponenten statt das Rad neu zu erfinden.
  • Hinterfragen und Nachrecherchieren von Empfehlungen.
  • Schnelle, spontane und persönliche Kommunikation statt lang geplanter Meetings.
  • „Always On“ kombiniert mit einer flexiblen Zeitauffassung um das Leben in Balance zu halten.
  • Multitasking und Kommunikation auf mehreren Kanälen gleichzeitig.
  • Schnelles Handeln mit hohem Vertrauensvorschuss in das Internet und den Computer.

Auch Jochen Mai vertritt in seinem Blogbeitrag die Ansicht, dass eine neue Generation von Fachkräften notwendig ist – hoch spezialisierte Freiberufler, die projektweise für verschiedene Unternehmen arbeiten und als Experten ihre Marktnischen besetzen: vom Arbeitnehmer zum Wissenzulieferer.

Wenn Jobs immer unsicherer werden,
warum machen Sie dann nicht jetzt „Ihr Ding“?

Viele Menschen gehen zugunsten der Jobwahl enorme Kompromisse ein. Hat man einen neuen Arbeitgeber – oft in einer anderen Stadt – gefunden, muss der Partner meist mitziehen und seinerseits dort eine berufliche Aufgabe finden. Die Suche nach einem  Kindergartenplatz, einer bezahlbaren Wohnung, Umzug und Eingewöhnen in die neue neue soziale Umgebung kommen dazu.

All das kann eine spannende Erfahrung sein. Kann aber auch zu enormem Frust führen, wenn der neue Arbeitgeber nicht hält, was versprochen wurde, wenn die Verlängerung des Zeitvertrags oder in Aussicht gestellte Aufstiegschancen wegen einer Firmenfusion platzen.

Viele Menschen sind gut ausgebildet, leisten täglich Enormes und wissen dennoch, dass sie beim nächsten Strategiewechsel, beim nächsten neuen Abteilungsleiter ohne Job dastehen können. Immer mehr Angestellte machen sich deshalb selbständig. Kein Wunder, dass die Anzahl der Selbständigen in den freien Berufen in Deutschland jedes Jahr um fünf Prozent steigt. Siehe Grafik.

Doch was ist die Alternative zu einem angestellten Job? Welche Möglichkeiten gibt es?

In dem Buch von „Meconomy“ wird der Weinliebhaber und Videoblogger Gary Vaynerchuck zitiert mit der Frage:

„Was wollen Sie jeden Tag tun, bis ans Ende Ihres Lebens?
Tun Sie genau das. Und ich schwöre, dass Sie damit Geld verdienen können.“

Hierzu einige Anregungen.

1. Machen Sie doch Ihr Hobby zum Beruf.

Und arbeiten Sie, wo und wie Sie wollen. Das können handwerkliche Tätigkeiten sein.

Jon-Hendrik Matthies war mal Schiffsmakler, verlor seinen Job und erinnerte sich an sein Kochhobby. Heute beliefert er mit  www.suppedito.de Wochenmärkte in Hamburg mit köstlichen Suppen.

Wenn Sie kaum kochen können aber eine clevere Idee haben, können Sie sich trotzdem erfolgreich selbständig machen. Mit einer einfachen Köstlichkeit beliefert die www.kalter-hund-manufaktur.de Cafés, Restaurants, Hotels und private Feiern – in Berlin und an fünf weiteren Standorten.

Aber auch wenn Sie nichts herstellen, können Sie sich in einer Nische mit attraktiven Angeboten ein berufliches Standbein schaffen, wie beispielsweise diese beiden mit ihrem Online-Shop für Delikatessen gezeigt haben.

Aber vor allem digitale Fähigkeiten, also das was Sie am Computer tun und verbreiten können, eignen sich für einen neben- oder hauptberuflichen Umstieg. Wenn alles um Sie herum unsicher wird, dann ist jeder auf sich selbst zurückgeworfen. Das kleinste sinnvolle System, auf das Sie sich noch verlassen können, ist Ihr Kopf – und die Ideen darin.

Dann haben Sie auch nie wieder Motivationsprobleme. Am wohlsten fühlen Sie sich doch, wenn Sie Ihre ganze Energie in etwas einbringen können, was Sie wirklich interessiert und bei dem Sie sich am wenigsten verbiegen müssen und selbst bestimmen können, wann und wie Sie sich dafür engagieren.

An diesem Beitrag beispielsweise recherchiere und schreibe ich heute schon den ganzen Tag. Es ist ein Feiertag – 1. Mai – ich verdiene damit kein Geld, aber es macht Spaß und ich habe das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun.

2. Schaffen Sie sich eine Patchwork-Identität

Als ich mit 20 Jahren im Kreditreferat der Dresdner Bank Ludwigshafen arbeitete, war klar, dass ich, wenn ich mich nicht zu dumm anstellte, dort langsam aber sicher aufsteigen würde. Ich entschied mich dagegen.

Wer damals gewettet hätte, dass die Bank mal geschluckt werden würde, wäre ausgelacht worden. Aber die Biographien und Berufspläne unserer Eltern wie gute Ausbildung, Festanstellung, 9-to-5-Arbeitszeiten und eine sichere Rente verlieren immer mehr an Bedeutung.

Zwar lange vor 1980 geboren, fing ich früh an, meine verschiedenen Interessen und Talente auszuprobieren. War Bankkaufmann, EDV-Operator, Werbetexter, Versicherungsvertreter, Kibbuzarbeiter. Heute arbeite ich als Psychotherapeut, Trainer, Coach, schreibe Bücher, mehrere Blogs. Wer weiß, was ich im Alter noch anfange …

Ihre Identität ist kein monolithischer Block, sondern kann verstanden werden als Summe von Teilidentitäten, die sich je nach Kontext oder im Austausch mit anderen Menschen zeigen. Denn unsere individuellen Lebenswege sind immer weniger festgelegt.

Nicht, was Sie gelernt haben oder Ihre Eltern Ihnen erzählt haben, worauf es im Leben ankommt, entscheidet heute Ihren weiteren Berufsweg – sondern Ihre eigenen Ideen und Entscheidungen.

Doch „sein Ding zu machen“ ist keine Hängematte. Nur mit Bereitschaft zu lebenslangem Lernen, einer Offenheit für neue Techniken und Entwicklungen und einem gerüttelt Maß an Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten werden Sie den Sprung schaffen.

3. Arbeiten Sie etwas, was für Sie Sinn macht.

Oder wie ich auf einem Graffiti las: „Tu, was Du liebst, dann wirst Du keinen Tag Deines Lebens arbeiten.“

  • Wie oft sitzen Sie in Meetings oder Besprechungen und denken: „Was mache ich eigentlich hier?“
  • Wie oft hatten Sie eine Idee, die dann in den starren Hierarchien Ihrer Firma versandete?
  • Wie oft scheiterte ein guter Vorschlag von Ihnen an internen Revierkämpfen?

Doch hören Sie auf zu jammern. Das Leben ist nicht mehr ein Schienennetz, auf dem man, einmal aufgesetzt, die kommenden Jahre weiterfahren muss oder kann, eventuell mal an einer Weiche etwas abzweigen kann aber irgendwann pünktlich im Rentenalter ankommt.

Besser passt heute das Bild des „Lebensbaukasten“ – also die Einstellung, sein Leben nicht zu erleiden, sondern in jeder Lebensphase aktiv zu gestalten. Dazu steht Ihnen das Internet als „Ideenbaukasten“ rund um die Uhr zur Verfügung.

Eine Menge Wissen ist im Internet kostenlos verfügbar.
Das können Sie nutzen, um herauszufinden, was Sie wirklich interessiert. Schauen Sie nur mal, was auf dem neuen Portal von YouTube zu finden ist: Hunderte von Lehrfilmen amerikanischer Universitäten.

Auf AcademicEarth finden Sie kostenlose Vorlesungen aus Berkeley, Harvard, Princeton, Standford, Yale und dem MIT.

Der  Videoratgeber www.hausgemacht.tv gibt Tipps für das alltägliche Leben in Schritt-für-Schritt-Videoanleitungen.

Noch mehr Infoquellen im Internet finden Sie auf dem Produktivitätsblog www.imgriff.com

Sie haben keine Idee? Sie trauen sich da nicht zu? Bevor Sie es nicht ausprobiert haben, wissen Sie nicht, was Sie können. Warum sollten Sie nicht das Gleiche können, was viele andere andere auch schon riskiert haben? Nicht umsonst bringen verschiedene Magazine das Thema als Titelgeschichte: „Erfinden Sie Ihren Job neu“ rät das Handelsblatt.

Hier ein paar unkonventionelle Ideen, wie Menschen sich selbständig gemacht haben:

  • Sie interessieren sich für Stricken?
    Mit Häkeldecken, Topflappen und Eierwärmer vermarktet Manfred Schmidt Selbstgehäkeltes auf www.omaschmidtsmasche.de

Natürlich brauchen Sie dazu nicht gleich Ihren Job kündigen. Gehen Sie auf Nummer Sicher und starten Sie erst mal nebenberuflich. Dann beginnt Ihr persönlicher Aufschwung in Ihrem Wohnzimmer. In einer ruhigen Ecke starten Sie ganz entspannt mit einem gut durchdachten Geschäftskonzept.

Noch mehr Ideen zusammen mit komplett ausgearbeiteten Geschäftskonzepten finden Sie hier …

Welche 12 Eigenschaften Sie als Selbständige/r brauchen, habe ich in diesem Blogbeitrag beschrieben.

4. Sie müssen nicht alles allein machen.

Das Internet erweitert Ihren Wirkungskreis beträchtlich. Über Google finden Sie jede Menge Ideen und vielleicht auch Ihre Geschäftsnische. Zu jeder Idee finden Sie im Netz eine Menge Artikel, in Foren, Blogs und Websites stoßen Sie auf Gleichgesinnte und können sich mit Ihnen austauschen. Im Internet finden sie für fast alles wichtige Werkzeuge, die meisten davon kostenlos. Außerdem können Sie sich mit anderen Menschen vernetzen.

Eine tolle Möglichkeit, sich die Arbeit zu erleichtern, sind „Virtuelle Assistenten“. Delegieren Sie einfach unangenehme und zeitraubende Arbeiten, um sich auf die wichtigen Dinge Ihres neuen Geschäfts zu konzentrieren. Internetrecherchen, eine Präsentation zusammenzufügen oder die günstigste Reiseverbindung heraussuchen.All das können Sie delegieren oder outsourcen.

Es gibt drei Internetdienste, die preiswert (ab 9,50 €/Stunde und weniger) für Sie arbeiten:
www.strandschicht.de oder https://getfriday.com/ oder http://www.free-days.com/

In dem Moment, wo Ihr Stundenlohn höher liegt als der des virtuellen Dienstleisters, lohnt es sich, solche Aufgabe zu delegieren.

5. Wir werden alle länger aktiv bleiben müssen.

Die Rente mit 67 ist doch erst der Anfang. Wer diese aus Gesundheitsgründen nehmen muss, wird immer weniger auf dem Konto erhalten. Um die Kosten des demografischen Wandels zu finanzieren, wird es für viele notwendig werden, länger zu arbeiten.

Nicht nur um etwas dazu zu verdienen, sondern auch um nicht depressiv zu werden und eine mögliche Pflegebedürftigkeit finanzieren zu können. Eine tolle Möglichkeit, dies zu kombinieren, habe ich hier auf meinem anderen Blog beschrieben …

Wenn schon länger arbeiten, dann hoffentlich mit einer Aufgabe, die einem Befriedigung und Sinn gibt.

Wie, Sie haben noch keine so richtige Idee? Hier noch einige Links aus dem Buch „Mecononomy“ von Markus Albers, aus dem ich einige Ideen hier zitiert habe und das ich Ihnen zur weiteren Inspiration empfehle. Man kann es auf seiner Website als Download kaufen. Auch sein vorheriges Buch passt zum Thema und ist lesenswert:

  • Ein Artikel aus der Wirtschaftswoche berichtet über Gründer in der Wirtschaftskrise oder in diesem Beitrag, wohin immer mehr Deutsche hin auswandern.
  • „Über freies Arbeiten und das digitale Erwachsenwerden“ nennt Steffen Büffel seinen Erfahrungen mit der Selbständigkeit.

Eine gute Frage zum Schluss, um Ihren Wünschen näher zu kommen, lautet:
Angenommen, Sie könnten nicht scheitern – was würden Sie dann gerne in Ihrem Leben tun?

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Foto: © Mikael Damkier – Fotolia.com

Der Autor

Bloggt hier wöchentlich seit Juli 2005. Leitet intensive Persönlichkeitsseminare: 6 TN, 3 Tage, 1 Coach. Schreibt Bücher, eBooks und eMail-Kurse. Zeichnet jetzt sogar Cartoons.

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