Welcher Satz hat Ihr Leben stark beeinflusst?

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Persönlichkeit

Denken Sie mal kurz nach - und schreiben Sie ihn mir.

zeichen_gott

Manchmal beim Stöbern in der Buchhandlung oder bei Amazon kommt mir ein Buch unter, wo ich denke: „Verdammt, das hätte ich auch gerne geschrieben!“

Und da ich immer auf der Suche bin nach originellen Themen für diesen Blog, geht es mir auch manchmal bei Artikeln in Zeitschriften so. Jüngst passierte mir das, als ich die neue Ausgabe der BRIGITTE las mit dem Dossier „Der Satz Ihres Lebens“.

Beim Lesen dachte ich darüber nach, welche Sätze mein Leben bisher geprägt haben. Als erstes fiel mir ein Satz meines Vaters ein. Er hatte nach dem Krieg Automechaniker gelernt und hatte sich vom Reparaturannehmer zum Autoverkäufer hochgearbeitet.

Ich war sieben als er mir seinen prägenden Satz sagte:

„Soviel gedacht“ (dabei deutete er auf seinen Daumen)
„ist soviel geschafft!“ (dabei deutete er auf seinen ganzen Arm).

Auf sehr einprägsame Weise wollte er mir damit den Wert geistiger Arbeit im Gegensatz zu körperlicher Arbeit vermitteln. Der Satz hat mich immer wieder mal geleitet, denn nachdem ich frühzeitig vom Gymnasium abging, überlegte ich, eine Schreinerlehre zu machen. Es kam dann aber doch alles ganz anders.

Einen anderen wichtigen Satz hörte ich während des Studiums von meinem Statistikprofessor Heinrich Wottawa. Er sprach sehr anschaulich über den 2. Satz der Thermodynamik, nach dem Wärme nicht von selbst von einem Körper niedriger Temperatur auf einen Körper höherer Temperatur übergehen kann. Konkret: Wasser kühlt von alleine ab, wenn man nicht dauernd Wärme wieder zuführt.

Der Professor übertrug jedoch diese physikalische Gesetzmäßigkeit auf andere Lebensbereiche und fasste sie genial kurz zusammen:

„Meine Damen und Herren, alles wird von alleine schlechter – wenn man nichts dagegen tut.“

Der Satz traf mich wie ein Blitz.

Ich begriff plötzlich ganz vieles. Warum es wichtig ist, ständig zu lernen, weil unser Gelerntes veraltet. Warum es nützlich ist, den Rasen zu mähen oder die Wohnung zu putzen. Warum auch Produkte einen Lebenszyklus haben und Relaunches brauchen. Warum Ehen von ganz allein schlechter werden. Und welchen Sinn körperliche Bewegung hat.

 

Welche Sätze beeinflussen uns?

Sätze, die uns durchs Leben begleiten, dienen uns oft als Richtschnur für bestimmte Situationen. Sie geben Struktur oder veranschaulichen bestimmte Werte. Die bekannteste Form sind Sprichworte:

  • Abwarten und Tee trinken.
  • Man muss das Eisen schmieden solange es heiß ist.
  • Viele Köche verderben den Brei.

Solche Sätze hört man zuerst in der Kindheit von Eltern oder Lehrern. Es sind keine Wahrheiten, sondern Handlungsempfehlungen oder Sichtweisen, die eine Orientierung geben. Deswegen werden sie ja oft zitiert.

Im Lebensdrehbuch jedes Menschen gibt es aber auch andere Sätze, die meist noch mehr Einfluss haben als Sprichworte. Hierzu gehören die bekannten fünf Antreiber:

  • Sei perfekt! Sei stark! Streng dich an! Mach schnell! Mach’s allen recht!

Diese inneren Antreiber sind dem Betreffenden meist noch recht geläufig, wenn er auch oft nicht mehr weiß, für wen oder warum man sich so verhalten sollte. Man hat sie verinnerlicht, findet sie zuweilen unsinnig und kann sich dennoch ihrem kontrollierendem Einfluss schwer entziehen.

Noch gravierender sind Sätze, die uns unbewusst leiten und meist schicksalhaft in unser Leben wirken. Bert Hellinger hat mit seiner Arbeit des Familienstellens eindrucksvoll gezeigt, wie schwere Krankheiten  durch Verstrickungen und Schicksalsbindungen mit beeinflusst und aufrechterhalten werden können.

Solche Dynamiken, die in Aufstellungen identifiziert werden können, sind verinnerlichte „Sätze“ wie beispielsweise die

  • Identifizierung mit einem toten Familienmitglied („Ich folge Dir nach“),
  • die Übernahme von Schuld, Leid und Verstrickung eines anderen Familienmitgliedes („Lieber ich als Du…“)
  • oder die Loyalität im Leid („Mir darf es nicht besser gehen als Dir“).

In meinen Persönlichkeitsseminaren und Coachings arbeite ich oft mit solchen Sätzen, die innere Konflikte repräsentieren. Das sind innere Verbote, die sich meist in der Kindheit und Jugend als „logische“ Reaktion auf schwierige Situationen entwickelt haben und die damals beste Lösung für die Situation war.

Heute sind solche inneren Verbote natürlich selten noch sinnvoll und schränken unseren Verhaltensspielraum enorm ein. Doch wir können diese Verbote trotzdem nicht einfach außer Kraft setzen. Der innere Konflikt hält uns fest im Griff.

Mit entsprechenden Sätzen, die meist eine Erlaubnis darstellen, können solche unbewussten Konflikte spürbar gemacht haben. Dazu muss der Betreffende jedoch achtsam sein. Also am besten die Augen schließen, die Aufmerksamkeit nach innen richten und auf die ersten spontanen Reaktionen achten.

Sätze, mit denen ich oft arbeite, weil sie häufige menschliche Konflikte betreffen, sind beispielsweise:

  • „Du musst nichts mehr beweisen.“
  • „Dein Leben gehört dir.“
  • „Du musst nicht immer stark sein.“

Es ist sehr bewegend und klärend, wenn jemand diese Sätze in Achtsamkeit hört und selbst in Ich-Form sagt. Meist werden lange zurückgehaltene Gefühle frei und man begreift unmittelbar, warum und wie das angesprochene innere Thema sich durch das Leben zieht. In meinem Buch „Ich kann auch anders“ finden Sie viele solcher Lösungssätze.

 

Welcher Satz hat Ihr Leben beeinflusst?

Meist sind es Sätze, die uns in einer Notlage begegnet sind und etwas in uns zum Schwingen brachten. Wir haben plötzlich etwas besser verstanden oder wussten was zu tun ist.

Positive lebensbeeinflussende Sätze stehen oft im Widerspruch zu dem, was wir bis dahin geglaubt haben oder was uns bis dato wahr erschien. Auf einem Seminar vor vielen Jahren hörte ich auf die Frage aus dem Publikum „Und was ist mit Gott?“ die Antwort des Trainers: „Gott ist eine türkische Putzfrau und es geht ihr gut.“

Solche Sätze verstören uns im ersten Moment, enthalten aber in ihrer Kürze eine Weisheit, die uns anspricht oder zeigen einen Weg aus einem Entscheidungskonflikt. So ist der bekannte Satz „Love it, change it or leave it“ für mich immer mal wieder eine Aufforderung, mich für eine dieser drei Möglichkeiten zu entscheiden – anstatt auf eine vierte zu warten.

Und jetzt interessiert mich:

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Der Autor

Bloggt hier wöchentlich seit Juli 2005. Leitet intensive Persönlichkeitsseminare: 6 TN, 3 Tage, 1 Coach.
Schreibt Bücher, eBooks und eMail-Kurse.
Zeichnet jetzt sogar Cartoons.

120 Kommentare

  1. 1971 – als meine Frau mir sagte, dass sie von Karma und Reinkarnation überzeugt ist.

  2. Osman sagt

    Bin zufällig auf Ihre Seite gestoßen, finde es toll hier, super Beitrag! Freundliche Grüße und mein Satz: „We do not remember days, we remember moments.“

  3. Mein Lieblingssatz ist „Nutze alles an Talent, was du hast! Es wäre sehr still im Wald, wenn nur die begabtesten Vögel singen würden.“

  4. Oleg sagt

    Mein bester Satz:
    „Nur der verdient sich Freiheit, wie das Leben, der taeglich sie erobern muss!“

  5. Nein, überlegen Sie sich bessere. Und handeln Sie danach.
    Zum Beispiel: „Es gibt viel zu tun. Was bringt mir kurz- und mittelfristig den meisten Nutzen?“

  6. whitemask sagt

    ich handle meist nach dem motto : es gibt viel zu tun, lassen wir es sein…!
    mein lieblingssatz ist: wie,was, was ist los?
    positive sätze sind das wohl nicht, was?!

  7. Sabine sagt

    Schon einige male habe ich mich was getraut und mir dabei jedes mal mit Schiller selbst Mut gemacht:

    „Wer nichts waget, der darf nichts hoffen.“

    (aus Wallenstein)

  8. Jeannine sagt

    „Ändere, was Du ändern kannst…zu allem anderen ändere Deine Einstellung.“

  9. Sabine Grolimund sagt

    Aushalten. Durchhalten. Maulhalten.

  10. Hermann Gahm sagt

    Mein Religionslehrer sagte immer: „Habe vertrauen zu Gott, aber schließe Dein Auto ab!“.

    Mein Großvater sagte mal: „Schlittenfahren, Heiraten und Sterben sollte schnell gehen, sonst ist es nicht schön“.

  11. Insgesamt haben mich sehr viele Sätze im Leben geprägt. Da ich mit richtigem Name Schmied heiße, lebe ich seit Verlassen der Schule vor allem nach dem Satz: „Jeder ist seines Glückes Schmied.“

    Warum? Einen weiteren schönen Satz dazu hatte einst Martin Luther King gesagt: “Kein Problem wird gelöst, wenn wir träge darauf warten, dass Gott sich darum kümmert“ Und um noch ein i-Tüpfelchen draufzusetzen: „Keine Wirkung, ohne Ursache.“ Diese Worte stammen wiederum von Da Vinci.

    In der Hinsicht bin ich also sehr rational und hinterfrage mich so gut es geht jeden Tag, um mich weiterzuentwickeln und um bestimmte Ziele zu erreichen. Leider gibt es so viele schöne Sätze, bei denen man am liebsten schreien möchte: „Ja, genau so ist es!“ Aber Sie haben nur nach einem Satz gefragt. Ihrer Bitte wollte ich damit gerecht werden 🙂

    Beste Grüße

    Chris K. Modorok von http://www.faszination-fortschritt.com

  12. Karin Mager sagt

    Hallo Sylvia,
    zu deinem Kommentar von heute fällt mir der Satz ein, den ich irgendwo gehört habe und den ich auch sehr ermutigend finde: „Gott braucht deine Arme!“

    Lieben Gruß, Karin

  13. Ja, der Satz ermächtigt. Erinnert an die Selbstverantwortung und kann dann Kraft schenken.
    Manche verzweifeln ja unter einem schweren Schicksalsschlag und fragen: „Wie konnte Gott das zu lassen?“

  14. Sylvia sagt

    Meine Mutter hatte Multiple Sklerose und sass ab etwa Ende 20 bis zu ihren frühen Tod im Rollstuhl. Einmal sagte sie ziemlich frustriert zu mir, sie würde nicht an Gott glauben und untermauerte das zynisch mit dem Satz:
    „Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott.“
    Ich war damals vielleicht 12 oder 13 Jahre alt und zunächst irritiert. Heute bin ihr sehr dankbar für diesen Satz. Ich empfinde ihn wie eine Art Erlaubnis dafür, mein Leben selbst in die Hand zu nehmen und mich glücklich zu sein.

  15. Ein schöner Satz!
    Und immer wieder erstaunlich, wie stark und lange solche Botschaften aus der Kindheit – die negativen wie die positiven – wirken.

  16. Lieber Roland,
    gerade lese ich diesen Blog und er machte mich neugierig, welcher Satz in mir wohl hochkommt, wenn ich mir einen Moment Zeit nehme, nachzuspüren.
    Und schon stand mir der Moment wieder lebhaft vor Augen: Ich bekomme als 12jährige in der Volksschule (es war in den 60ern) die Ergebnisse eines Rechentests zurück – das erste Mal mit einer Eins. Der Lehrer sagte dazu: „Ich wusste immer, dass du das kannst.“ – Dieser Lehrer hat mir auch durch viele Sonderaufgaben vermittelt, dass er großes Vertrauen in meine Fähigkeiten hat. Und das stand so total im Gegensatz zu den ständig abwertenden Botschaften meiner Eltern, die wahrscheinlich als Kinder auch nicht freundlich behandelt worden sind.

    Immer wenn ich Selbstzweifel habe, erinnere ich mich an diesen Satz meines Lehrers, der die negativen Botschaften aus meinem Elternhaus übertönt.

  17. renate pleninger sagt

    „Es kann nicht anders sein, als es gewesen ist“

  18. Robert sagt

    Wen du erkennen willst, lerne zu handeln.

  19. Ja, solche Sätze können einen ein Leben lang verfolgen. Und entweder man glaubt sie oder – wie in Ihrem Fall – sie fordern einen heraus, das Gegenteil zu beweisen.
    Schön, dass Sie den zweiten Weg gewählt haben.

  20. Schwalbe sagt

    Lieber Herr Kopp-Wichmann,
    meine Grundschullehrerin sagte in der dritten Klasse zu mir „Dumm geboren, nichts dazu dazugelernt“. Dieser Satz, so schnell daher gesagt, klingt mir auch nach 30 Jahren noch in den Ohren.
    Meine unbewusste Reaktion hierauf „Der werd ich es zeigen“.
    Heute bin ich Zahnärztin und Zahntechnikerin und selbständig in eigener Praxis tätig.
    Ich höre sie immer noch und hoffe dies mit dem Achtsamkeitskurs abschließen zu können. Meine innere Reaktion beim Schreiben dieser Zeilen offenbart mir den Bedarf. Ich habe sie achtsam wahrgenommen, nicht jedoch wahr genommen.
    Herzliche Grüße

  21. Kompjuter sagt

    Hallo Herr Kopp-Wichmann,
    ich habe bereits viele von Ihren Videos und Beiträgen gesehen / gelesen. Vielen Dank dafür.

    Zu Ihrer Frage meine Antwort:
    „Wenn du liebst, was du tust, wirst du nie wieder in deinem Leben arbeiten.“

    Autor leider unbekannt, angeblich Konfuzius.

    Mit herzlichem Gruß
    Kompjuter

  22. Ino sagt

    Meine Mutter meinte früher häufig, im fragenden Tonfall, wenn ich sie etwas gefragt hatte: „Einmal dumm gefragt, reicht fürs ganze Leben.“
    was dazu geführt hat, dass ich Bücher gewälzt habe, um möglichst niemanden mit meinen Fragen zu belästigen. nicht so günstig, obwohl meine Mutter eigentlich nur wollte, dass wir selbständig denken lernen (hab sie später mal gefragt)

    Meine Oma, ihre Mutti, hatte einen ähnlichen Satz: „Wer nicht fragt, weiß nicht.“ – ähnliches Prinzip, aber aus einer völlig anderen Perspektive.

    viel später beeindruckte mich ein lieber Freund mit: „Wünsche alles, brauche nichts.“

  23. Matthias sagt

    Erneut ein nachdenkenswerter Artikel mit vielen nachdenkenswerten Kommentaren.

    Mein erster Spruch kam von meinem Vater, lange bevor ich Latein lernte:
    „Quidquid agis prudenter agas et respice finem“ Äsop
    (alles was du tust, tue es weise und bedenke das Ende) – er selbst hat sich nicht besonders dran gehalten, ich mich auch nicht, aber das war vielleicht auch so beabsichtigt.

    Mein zweiter Spruch stand im Chirurgie-Hörsaal an der Wand:
    „Was ist das Schwerste von allem?
    Was dir das Leichteste dünkt.
    Mit den Augen zu sehen,
    was vor den Augen dir liegt.“ Goethe
    Anfangs nur praktisch verstanden kamen später mehr und mehr Aspekte der Achtsamkeit hinzu.

    Mein dritter Spruch stammt von einem Allgäuer Bergbauern:
    „Vui gibt’s wos ma ned braucht“
    (den gibt’s auch von Aristoteles, aber ich glaube nicht, dass der den kannte)
    Ein wunderbarer Spruch sich nicht nur mit kommerziellen Dingen auseinanderzusetzen.

    Mein vierter Spruch stammt tatsächlich von Roland Kopp-Wichmann:
    „Einen burn-out muss man sich hart erarbeiten“
    und hat schon manchem in meinem Umfeld einen Denkanstoß gegeben.

    Und der letzte Spruch wird John Lennon oder wem auch immer zugeschrieben:
    „Everything will be okay in the end.
    If it’s not okay, it’s not the end.“

  24. Frau SSL sagt

    People come to you

    for a reason

    a season

    or a lifetime.

    Passt. Immer.
    Am interessantesten finde ich die Begegnungen mit den Menschen, die mir aus einem bestimmten Grund geschickt werden. Es ist oft faszinierend wenn ich nach einer gewissen Zeit denke: „Ach, deswegen wurdest Du mir (oder ich Dir) geschickt!“

    Und am schönsten finde ich die Begegnungen mit den Lifetime-Menschen.

    Deswegen finde ich auch den Satz: Ich liebe Dich! den Satz meines Lebens.

  25. Anita Roll sagt

    Ich erinnere mich noch genau daran… ich befand mich damals in einer Situation, die mich höchst unzufrieden machte und dann besuchte ich ein fachliches Seminar, und da las ich den Satz, der mein Leben verändern sollte:
    „Es ist nicht gesagt, dass es besser wird, wenn sich etwas ändert. Aber… wenn es besser werden soll, dann MUSS sich etwas ändern.“
    Dieser Satz prägt seitdem mein Leben…. es gibt noch viele Sätze die im Grunde das Gleiche aussagen, aber dieser gefällt mir doch am besten.

  26. Aus den Bremer Stadtmusikanten:

    „Etwas Besseres als den Tod finden wir überall.“

    Es gibt immer noch einen Weg auch in scheinbar aussichtsloser Situation.

    Ich habe ihn erst als Erwachsene verstanden.

  27. Michael Homeyer sagt

    Was meine Eltern mir gegeben haben, hat mich reich gemacht; das, was sie mir nicht zu geben vermochten, hat mich stark gemacht.

  28. Nicole sagt

    In meiner Kindheit fand ich den Spruch meiner Mutter. „Man weiß nie wofür es gut ist“ nicht besonders tröstlich.

    Mittlerweile habe ich darin aber etwas sehr wichtiges entdeckt und auch immer wieder erfahren: Jede schlimme Siutation bietet einem auch etwas gutes. Manchmal muss man allerdings sehr genau hinschauen und vor allem akzeptieren was man nicht ändern kann und sich auf das konzentrieren was man daraus gutes für sich selber machen kann.

    Danke, für einen weiteren tollen Denkanstoß!

  29. Sarah sagt

    Wirklich geholfen hat mir der Satz „Du musst eine stärke Verpflichtung dir selbst gegenüber eingehen.“ Ich glaube er war aus einem Buch von Bärbel Mohr oder in dem Buch Aussöhnnung mit dem inneren Kind zu finden.

    Ein weiterer Satz ist „You never know“ 🙂

  30. „Umso älter, desto ich!“ = Filmtitel über ein intimes Portrait der Sängerin und Performerin Marie-Thérèse Escribano. So ein kurzer Satz, soviel Aussage. Seit Genesung nach meinem Burnout lebe ich genau dieses Motto und kann es nur wärmsten weiterempfehlen. Ganz bei mir sein und dementsprechend zu agieren, mag zwar einige irritieren, aber es tut soooooo gut 😉

  31. Monica Blume-Hedemann sagt

    „…der Satz, den ich nie vergesse: „Lieber fünf Minuten lang feige, als ein ganzes Leben lang tot.“ Feige bin ich eigentlich dennoch nicht besonders.“

  32. Schöner Artikel. Meine Sätze:

    „Nimm Dir in Deinem Leben was Du willst – und zahle den Preis dafür.“

    „Wer etwas nicht will, findet Gründe – wer etwas will, findet Wege.“

    Viele Grüße, Michael Müller

  33. Hallo Frau Maß,
    das ist neben den vielen guten Sätzen, die man erfährt, ein weiterer Vorteil dieses Artikels: man fängt an zu reflektieren und erkennt wie Sie, wie sehr einen ein Satz von früher beeinflusst hat.

    Danke für Ihren Kommentar.

  34. Jutta Maß sagt

    Hallo Herr Wichmann,

    bei mir war es der Satz von meiner Mutter „Nie Amboss sein, sondern immer Hammer“.
    Jetzt wird mir grad bewusst, was das für eine Bürde für mich war und noch ist.

    Herzliche Grüße
    Jutta Maß

  35. Adaeze sagt

    Alles ist gut.

    Lebe wie du, wenn du stirbst, wünschen wirst gelebt zu haben.

    Gib mir die kraft, dinge zu ändern, die ich ändern kann. Gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann. Und gib mir die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

    Last but not least: liebe deinen nächsten, wie dich selbst. Alles kommt zu dir zurück.

  36. ujott sagt

    Meine Mutter hatte einen Standard-Satz, der wohl trösten sollte, dies aber nie tat: „Bis du Großmutter bist, ist das vorbei.“ Zum einen konnte ich bei diesem Satz das darunter liegende „stell dich nicht so an“ nie überhören… zum anderen habe ich keine Kinder, werde also nicht Großmutter… Also ist „das“ nie vorbei?! Ganz blöder Satz!

    Heute fasziniert mich eher der Satz: „the secret of success is to be ready, when your opportunity comes“ – bin ich bereit, wenn mir eine Chance vor die Füße fällt?

  37. Evamaria Posern sagt

    Hallo Herr Kopp Wichmann,
    das sind die Sätze die mir spontan eingefallen sind:

    Wenn alle arbeiten, haben auch alle Freizeit. (Das sagte meine alleinerziehende Mutter immer zu uns Kindern, wenn wir nicht helfen wollten)
    Von Nichts, kommt nichts.
    Arbeit ist hart und kein Spass.
    Man kann sich auf niemanden verlassen, außer auf sich selbst.
    Für ne richtige Krankheit braucht man ne richtigen Arzt und richtige Medizin. (da muss ich immer sehr lachen, wenn Menschen das sagen)
    Das Leben ist kein Zuckerschlecken.
    Wir sind doch nicht bei wünsch Dir was.
    Wenn Du dies oder jenes nicht für mich machst, mach ich auch nix für Dich.
    Das Leben ist zu kurz für schlechte Laune!
    Der hat mich schon oft aus grummeligen Situationen gebracht.

    Das wars erst mal 🙂
    Ein schönes WE.

  38. Das Dasein ist köstlich.
    Man muss nur den MUT haben, sein eigenes Leben zu führen.
    Peter Rosegger
    dieses Zitat beflügelt mich u ich habe Mut u FREUDE ! Mein eigener Satz; alles ist gut wie es ist! Ein guter Satz von meinem Sohn Joerg; „Hüte deinen Wortschatz, brich dein Schweigen nur wenn du bereit bist zu ernten, was du mit deinen Worten säst „! und ich rede jetzt „bewusster“ auch Eltern können von Kindern lernen…Liebe was dich umgibt und du wirst von Liebe umgeben sein! Allen hier alles Liebe! Herzlicht Monika

  39. susanne vokroj sagt

    Ich habe im Zuge einer Ausbildung ein Kommunikationsseminar besucht und der erste Satz war „Kommunikation ist, was ankommt“ Das hat tatsächlich mein Leben verändert.
    Wenn in einem Gespräch ein Konflikt zu entstehen droht, nehme ich mich heute zurück und versuche zu erspüren, was mein Gegenüber bewegt. Auch wenn ich plötzlich beleidigt reagiere, überlege ich, was hat mein Gegenüber bei mir ausgelöst, weniger was hat er/sie gesagt. Das Seminar ist schon viele Jahre her, aber der Einleitungssatz hat einen Lernprozess in Gang gesetzt, der noch immer andauert.

  40. Gabriele K. sagt

    *Die Kunst eines erfüllten Lebens ist die
    Kunst des „Lassens“:
    Zulassen
    Weglassen
    Loslassen
    es geschehen lassen.
    (Ernst Ferstl)

    *Das Gras wächst nicht schneller, indem man
    daran zieht.
    (Chinesiches Sprichwort)

  41. Hallo Herr Schmidt,
    gute Sätze, danke.
    Den ersten von Hermann Hesse kannte ich noch nicht. Den könnte ich glatt über den Eingang meiner Therapiepraxis schreiben.

  42. Bastian Schmidt sagt

    Jeder dieser Sätze enthält eine Wahrheit, die mich sehr berührt.

    „Nichts auf der Welt ist dem Menschen mehr zuwider, als den Weg zu gehen, der ihn zu sich selber führt!“ – H. Hesse –

    „Mitleid ist das hauptsächlichste und vielleicht das einzige Gesetz der Existenz der ganzen Menschheit.“ – F. Dostojewskij: Der Idiot –

    „Wir wollen uns weder vor Dieben fürchten, noch vor Mördern. Das sind die Gefahren von außen, die kleinen Gefahren. Fürchten wir uns vor uns selbst! Die Vorurteile sind die Diebe, die Laster die Mörder. Die großen Gefahren sind in unserem Inneren.“
    -V. Hugo: Les Misérables –

    „Aus so krummem Holze, als woraus der Mensch gemacht ist, kann nichts ganz Gerades gezimmert werden.“ -I. Kant-

    „Wer das Unendliche sucht, der schließe die Augen.“ -Milan Kundera-

  43. Hallo Renate,
    schöne Sätze. Vor allem den dritten sollte man Politikern manchmal ins Stammbuch schreiben.
    Und Sie haben Recht. Wichtige Sätze prägen unser Lebensdrehbuch. Deshalb ist die Beschäftigung mit solchen „Sätzen des Lebens“ ganz aufschlussreich.

    Danke für Ihren Kommentar.

  44. Renate sagt

    Aus dem Text des Liedes „Greatest love of all“ blieb mir der Satz im Gedächtnis:
    „I decided long ago, never to walk in anyone’s shadows“;
    ich ertappe mich oft dabei, ihn zu singen. Was ich irgendwo mal aufschnappte, aber mir sehr oft durch den Kopf geht, sind diese beiden Sätze:

    „Nichts ist leicht und geschieht von selbst.“
    Und:
    „Akzeptiere nie eine kurzfristige Lösung für ein langfristiges Problem.“

    Gerade der letzte Satz passt für so viele Lebenssituationen, das überrascht mich immer wieder.

    Es ist interessant, sich mit dieser Frage zu beschäftigen, welche Sätze einen prägen. Sage mir deinen Satz und ich weiß, wer du bist? Da ist sicher was dran. Danke für diese Anregung!

  45. Peter Abele sagt

    „Wer nie einen Fehler macht, macht wahrscheinlich sowieso nicht viel.“
    Dieser Satz hängt bei uns neben der Küchentür und schenkt mir jeden Morgen beim Verlassen des Hauses Gelassenheit und Energie, mich im Alltag einzubringen.

  46. Robby sagt

    Finde heraus, was Du willst und lerne es einzufordern.

    Besitz besetzt.

    Führen heißt hinter den Menschen zu gehen.

  47. Tobias Namnieks sagt

    Ich habe mal eine kleine Auswahl zusammengestellt:

    „Wenn du von der Gesellschaft akzeptiert werden möchtest, musst du dich erstmal selbst akzeptieren.“

    „Man muß seinen Traum finden, dann wird der Weg leicht.“ – Hermann Hesse

    „A reader lives a thousand lives before he dies. The man who never reads lives only one.“

    „You must be the change you wish to see in the world.“ – Mohandas Gandhi

    „Everybody is a genius. But if you judge a fish by its ability to climb a tree, it will live its whole life believing that it is stupid.“ – Albert Einstein

  48. Frank sagt

    …den Satz hat dann wohl Steve bei Sören geklaut
    :-).
    Mich selbst haben natürlich auch viele Sätze geprägt: Vor allem solche wie : „Was sollen die Nachbarn denken“ – …dies dann leider auch nachhaltig im Negativen.

    Vor einigen Wochen habe ich auf einem Seminar zum ersten Mal die Stanford-Rede von Steve Jobs gesehen – und die hat mich sehr bewegt –

    Insbesondere der Abchluß: „Stay hungry – stay foolish“ – dieser Satz und diese Empfehlung , die er den Absolventen zuruft – Ist für mich mein persönlicher Leitsatz geworden, den ich für mich damit verbinde, jeden Tag neugierig aufs Leben, auf neue Erfahrungen und andere Menschen zu sein – und sich jeden Tag zu vergegenwärtigen – wie einzigartig jeder Tag sein kann, gerade auch bei den kleinen Dingen – man muss sich nur dafür öffnen und genau hinschauen..

  49. „Leben kann man nur vorwärts, Leben verstehen nur rückwärts“ (Sören Kierkegaard) Diesen Satz finde ich unheimlich wichtig, um das Leben verstehen zu lernen. Seit ich mit TeilnehmerInnen in meiner Bildungsarbeit auch biografisch arbeite, ist mir dieser Spruch ein ständiger Begleiter und hängt in jedem Seminar/Workshop zum Thema.
    Herzlichst Sabine Schuster

  50. Vanessa von der Lieth sagt

    Also ich habe mir zwei Titel von Xavier Naidoo zum „Motto des Jahres“ gemacht und bin die letzten Jahre ganz gut damit gefahren:

    „Dieser Weg wird kein leichter sein, dieser Weg wird steinig und schwer“ – heißt für mich, dass es zwar manchmal nicht einfach ist, man aber trotzdem am Ball bleiben sollte und nicht aufgeben soll

    und

    „Was wir alleine nicht schaffen, das schaffen wir dann zusammen“ – einfach mal um Hilfe bitten, wenns grad kneift!

  51. Hallo liebe Frau Klein,
    ja, der Satz öffnet wirklich sofort. Ganz im Gegensatz zum Unwort des Jahres 2011: „alternativlos“.

  52. Von den Eltern habe ich eher Sätze mitbekommen, von denen ich mich gerne verabschieden möchte. Ein Satz meines Vaters ist mir noch in Erinnerung, den ich zwar immer irgendwie arrogant und überheblich fand, der aber wohl dennoch Spuren hinterlassen hat.
    „Was kümmert mich das Volk?!“ Einen Teil, der darin steckte, fand ich ja durchaus gut. Wenn alle die Hecke gerade schnitten, schnitt mein Vater sie schräg. Meine Freundinnen hatten Gelsenkirchener Barock Möbel, wir hatten schon in den 50er und 60er Jahren hochmoderne helle Möbel, weiße Wände und bunte moderne Bilder.

    Und ich denke dieses „Ich mache, was zu mir passt und was mir gefällt“ habe ich durchaus als positive Botschaft mitgenommen. Auch wenn er sonst in vielen Punkte auch total angepasst und konservativ war (und ist- aber mit 93 darf er das 🙂

    Ein Satz, der für mich auf jeden Fall sehr erhellend und wichtig war, habe ich bei einer NLP-Fortbildung vor vielen Jahren kennengelernt habe:

    „Es gibt mindestens immer eine dritte Möglichkeit.“

    So oft denken wir entweder-oder und wenn ich dann an diesen Spruch denke, ist das sofort sehr öffnend. Und mir fällt dann oft nicht nur eine dritte Möglichkeit, sondern oft auch eine vierte oder fünfte Möglichkeit ein.

  53. Hallo Peter,
    Poppers Theorie hat mich im Studium auch stark beschäftigt. Für alle, die nicht wissen, worum es da geht:

    Sind alle Schwäne weiß? Die klassische Sicht der Wissenschaftstheorie war, dass es Aufgabe der Wissenschaft ist, solche Hypothesen zu „beweisen“ oder aus Beobachtungsdaten herzuleiten. Das erscheint jedoch schwer möglich, da dazu von Einzelfällen auf eine allgemeine Regel geschlossen werden müsste, was logisch nicht zulässig ist. Doch wenn wir einen schwarzen Schwan finden, können wir logisch folgern, dass die Aussage, alle Schwäne seien weiß, falsch ist. Der Falsifikationismus strebt somit nach einem Hinterfragen, einer Falsifizierung, von Hypothesen statt dem Versuch eines Beweises.

    Danke für Deinen Kommentar.

  54. Peter sagt

    Hallo Roland,
    drei Sätze fallen mir spontan ein, die mich schon über einen recht langen Zeitraum begleiten:

    1. „Du gehst immer den Weg des geringsten Widerstandes“.

    2. „No risk, no fun.“

    3. „Alle Schwäne sind weiß.“

    Den ersten Satz sagte meine Deutschlehrerin am Ende der 10. Realschulklasse zu mir, als ich ihr erzählte, dass ich eine Berufsausbildung machen würde. Ich hatte eine 3 in Deutsch, was meine schlechteste Note war, aber ich hatte damals auch keine Lust, mehr zu geben. Drei Jahre später bin ich dann nochmal für drei Jahre aufs Gymnasium gegangen und habe danach studiert und promoviert.

    Den zweiten Satz sage ich natürlich häufig im Scherz, aber ich habe ihn auch schon in Situationen, in denen ich mich nicht leicht entscheiden konnte, vor mir hergesagt, um mir Mut für meine Entscheidung zuzusprechen.

    Der dritte Satz stammt aus dem berühmten Beispiel zu Poppers Falsifationstheorie. Abgesehen von der wissenschaftlichen Seite hat mich dieser Satz wohl kritischer, hinterfragender werden lassen.

    Beste Grüße,
    Peter

  55. Hallo Herr Megnin,
    ganz wichtige Erkenntnis. Ein Satz unter den Kommentaren hier „Wem du die Schuld gibst, dem gibst du die Macht“ geht in dieselbe Richtung.
    Was man stattdessen tun können, zeigt Ihr Satz.
    Danke.

  56. Pascal Megnin sagt

    Hallo Herr Kopp- Wichmann,

    eine sehr wichtige Erkenntnis, die mich oft begleitet ist folgende: Verantwortung übernehmen bedeutet in gewisser Weise sich selbst und anderen verzeihen können. Nur so wird man ungefesselt frei von der Vergangenheit. Dann wird die Frage “ Warum tut mir die Welt sowas an?“ zu “ Was tue ich mir selbst an?“. Erst dann kann man an sich selbst arbeiten und braucht sich nicht mehr als Opfer zu fühlen.

    Beste Grüße

    Pascal

  57. Anregender Artikel! Dankeschön!

    Ja, manche Sätze von damals werden zur Haltung / Einstellung.
    Zwei Sätze von meinem Vater:
    1- Was gut ist und du es magst, stelle vor Spiegel, dann hast du doppelte davon
    2- Was dir nicht gut tut, werfe in Mülleimer, und du siehst es nicht mehr.

  58. Burkhard Thiele sagt

    Meine zwei wichtigsten Sätze lauten: „Das Ereignis macht die Welt. Das Erlebnis machen wir draus.“

  59. Hallo Diana,
    ich finde, beide Sprüche drücken vor allem verschleierte Aggression aus. Mit “Lehrjahre sind keine Herrenjahre” kann man gut respektloses Verhalten bemänteln.
    Wer einem Trostsuchenden mit “denk nicht, du bist die einzige auf der Welt, der es schlecht geht” will damit vor allem seine Unfähigkeit oder Unwilligkeit zur Empathie verdecken.
    Macht man das mit Kindern öfters, lernen diese früh sich abzuschotten von Menschen und sich nur noch auf ihre Unabhängigkeit zu verlassen. Das ist eine kluge Strategie, die einem später im Leben in Partnerschaften aber auch im Weg stehen kann, Helfen kann auch Nähe schaffen.

    Danke für Ihren Kommentar

  60. Diana sagt

    Bei mir zu Hause kommen häufig die Sprüche „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“ und meine allerliebster Spruch, wenn ich mal jammere um ein bisschen Mitleid oder Trost zu bekommen, höre ich oft „denk nicht, du bist die einzige auf der Welt, der es schlecht geht.“ vielleicht habe ich mir wegen diesem Satz auch abgewöhnt zu lange im Mitleid zu baden, oder anderen Menschen zu erzählen, wenn es mir mal nicht so gut geht…hmmm manchmal sicherlich ganz gut, schließlich will nicht jeder der fragt wie es einem geht, gleich das Leid des anderen zu hören bekommen, aber manchmal ist es sicherlich auch negativ, alles mit sich selber auszumachen und nicht wirklich darüber zu reden.

  61. Simone sagt

    „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“
    aus Der kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupéry

  62. Christine Omar sagt

    „Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann“ Francis Picabia

  63. Meinen derzeitigen inneren Umbruch begleitet ein Zitat von Virginia Satir: „Was ich heute bin, ist ein Hinweis auf das, was ich gelernt habe, aber nicht auf das, was mein Potential ist.“

    Danke für Ihre stets wertvollen Beiträge. Eine Fülle der Inspiration und Anschubser meine Gedanken immer mal wieder aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

  64. Vielen Dank für Ihren anregenden Artikel. Ich habe gleich nachgedacht, welche Sätze mich geleitet oder beeinflusst haben.

    Von meiner Mutter erinnere ich mich am meisten an den Spruch:“Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.“ Das tat mir allerdings nicht gut, da ich dadurch irgendwann meine Lebensbalance verlor.

    Was mich berührte waren Sprüche wie:“Gebe Menschen nicht einen Fisch, damit sie sich einmal ernähren können, sondern lehre ihnen das Fischen, damit sie sich dauerhaft ernähren können.“, „Wenn du Hilfe suchst, dann schaue an deine Arme herunter und erkenne, dass da zwei Hände sind.“ und „Wer A sagt, muss nicht unbedingt B sagen.“

    Es sind Sätze, die mir in den Zeiten, wo ich sie gelesen habe, sehr geholfen haben, dass man vieles auch anders sehen kann.

  65. Hallo JoHe,
    wenn Sie öfters meine Artikel lesen, werden Sie bemerkt haben, dass dies auch meine Perspektive auf das Leben ist. Egal ob Castaneda, die Buddhisten oder eben auch Frankl, immer geht es um den Sinn des Lebens, den man eher erkennt, wenn man den Tod als Freund betrachtet. Als Freund im Leben, ohne den das Leben schal wäre.
    Danke für Ihren Kommentar.

  66. JoHe sagt

    Der Satz meines Lebens stammt von meinem Vater: „Das letzte Hemd hat keine Taschen!“. Ich beschäftige mich oft mit dem Tod, dem eigenen. Schon als kleines Kind hatte ich Todesängste und wollte von meiner Mutter wissen, „was danach ist“! Erklären konnte Sie es mir natürlich nicht, Gewissheit und Glauben ist eben nicht dasselbe. Und so hat mich denn der Satz meines Vaters geprägt und mir klar gemacht, das nur das, was ich im Kopf und Herzen habe für mein Leben wirklich Sinn macht. In diese Kategorie passt auch der Spruch „Du hältst Dich für unentbehrlich? Dann geh mal auf den Friedhof und sehe Dich um, da liegen lauter Unentbehrliche!“

    Das spricht alles nicht gegen Ziele und Lebensentwürfe. Es kommt mir eher auf die Werte an, die diese anschieben. Ich halte mich selber nicht für hochgeistig, aber auch nicht für übermateriell. Ich weiß nicht, ob in meiner letzten, schweren Stunde jemand da ist, der meine Hand hält, und ja, ich fürchte mich immer noch vor meinem Sterben – vor allem vor der Angst darin.

    Es scheint nur vordergründig widersinnig, für mich ist die aktive Auseinandersetzung mit dem eigenen Tod eine enorme Lebenstriebfeder geworden. Daraus kann ich auch in schwierigen Lagen Kraft gewinnen, denn es relativiert vieles und verschiebt die Gewichte. Daher bin ich auch empfänglich für Nietzsches „Wer ein Warum zu leben hat, erträgt fast jedes Wie.“. So ist denn auch Viktor Frankls „Sinn“ etwas, was bei mir einige Saiten anklingen läßt. Das läßt sich ganz gut mit Saint-Exupéry fassen: „Einzig die Richtung hat einen Sinn. Es kommt darauf an, daß du auf etwas zugehst, nicht daß du ankommst; denn man kommt nirgendwo an, außer im Tode.“

  67. ja genau, sorry, die Frösche –

    Guten Morgen, wollte gleich einen Spaziergang am Rheinufer machen, da gibt es Enten im Rheinauhafen. Die schaue ich mir mal genauer an. mfG. Karl

  68. Yelena sagt

    Sehr geehrter Herr Kopp-Wichmann,

    mir sind spontan drei Sätz eingefallen, die mir immer wieder in den Sinn kommen.

    1. Man kann erst dann wirklich frei und glücklich sein, wenn man akzeptiert, dass man alle Entscheidungen des bisherigen Lebens selbst getroffen hat.
    2. Herr, gib mir die Kraft, Dinge zu ändern, die ich ändern kann. Gib mir die Gelassenheit, Dinge zu akzeptieren, die ich nicht ändern kann. Und gib mir die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
    3. Wenn ein törichter Mann unglücklich ist, fragt er: „Wer hat mir das angetan?“. Wenn ein weiser Mann unglücklich ist, fragt: „Was habe ich bisher getan, um mich von meinem Leid zu befreien?“

    Gruß Yelena

  69. „quamquam sunt sub aqua sub aqua maledicere temptant“ – aus dem Zitatenschatz von Dr. Mönnich bedarf einer Übersetzung, es heißt wohl so: „das Schnattern der Enten hört man noch, wenn sie tauchen“ – und das macht schrrrr und das macht brrrrr und wirbelt am Ufer Schlick auf. Das trübt die Klarheit. Oder außerhalb der Parklandschaft und allgemein kann man sagen: „Taucht man aufgeblasene Hohlkörper unter, dann verursachen sie immer noch Pupsblasen, die platzen, drum halt dir besser Ohren und Nase zu.“
    Und wieder ein wunderbarer Wintertag zum Arbeiten und Freude haben. Alles Gute!

  70. Sabine Mehlhart sagt

    Seit meiner Kindheit begleitet mich ein Spruch, den meine Oma gestickt in einem kleinen Bilderrahmen besaß. Vor allem der erste Satz berührt mich noch heute:
    „Und immer wenn Du denkst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her…“
    Das ist so eine Art von Ur-Vertrauen und macht alles sofort ein bisschen leichter.

  71. Liebe Frau Ast,
    ja, die gute alte Lehre vom Maßhalten ist immer noch aktuell.

    Die vielen Kommentare auf meinen Artikel haben mich auch überrascht und freuen mich sehr.

    PS: Ich habe die Idee ja auch geklaut.

  72. Meine Sätze änderten sich und ändern sich mit jedem Entwicklungsschritt, den ich getan habe und tue.

    Seit einigen Jahren lautet mein Satz: „Meden agan. – Nichts zu sehr.“ (und auch DAS nicht zu sehr).

    Interessant finde ich, dass ich damit schon fast dort wieder angekommen bin, wo ich in meiner Kindheit/Jugend – schlecht – mit gestartet bin, dem Spruch meiner Oma:“Nach Lachen kommt Weinen!“. Sie wollte mich sicher fürs Leben vorbereiten, allerdings verinnerlichte ich das völlig anders, msstraute dem Lachen, dem Glück, und das gründlich. Sie hatte leider, leider vergessen, zu erwähnen, dass nach Weinen irgendwann auch wieder Lachen kommt.

    Ich arbeite viel mit Motto-Zielformulierungen, wo es ’nur‘ darum geht, EINEN bewegenden Satz für sich zu finden oder sich eben erst mal von einem begrenzenden zu verabschieden, wie Sie das ja auch hier im Artikel schon beschrieben haben. Deshalb gefiel mir der Satz mit dem „Denn die Sprache der Menschen ist ihrem Leben gleich.“ sofort ausgeschrieben gut.

    Wieviel (Wort- und Lebens) Weisheit hier auf einem einzigen Haufen! Tolle Idee (auf die ich gerne selbst gekommen wäre).
    Herzliche Grüße

  73. Ortbauer sagt

    Hallo Herr Kopp-Wichmann,
    ich bin ein großer Fan Ihres Newsletters und liebe die neue Nahrung für Geist, Herz und Seele.
    Mich begleitet der Spruch meiner Mutter schon seit über 40 Jahre sehr kraftvoll und positiv durchs Leben: „Ein kreativer Mensch findet für jedes Problem mehrere Lösungen“
    Herzliche Grüße

  74. Carsten sagt

    „Ohne Ende kein Anfang“ und der Satz mit dem Wollen, den Wegen und den Gruenden, der hier ja auch schon genannt wurde…

  75. Menschen, die viel jammern, vergessen, dass mit dem, was sie gewollt haben auch die Begleitumstände (z.B. Stress) „mitgewählt“ haben. Sie beschweren sich darüber, dass Sie nur die Sache wollten aber nicht die Begleitumstände.

  76. Jurgita sagt

    Ich habe mal beim Mittagessen meiner Schwiegermutter erzählt, wie stressig mein Studium ist. Anstatt mich zu trösten, hat sie gesagt: „Das hast du doch so gewollt!“. Diesen Satz werde ich nie vergessen.Es ist hart, aber wahr: ich habe es so gewollt.

  77. Dr. J. Mönnich sagt

    Das Schwierigste – mit dem nötigen Humor betrachtet- daran ist, diesen (blöden) Fehler nicht bei den eigenen Kindern wieder zu machen….

  78. Hallo,
    den Spruch kenne ich auch aus dem Latein-Unterricht. Er ist so herrlich lautmalerisch und klingt wie Froschgequake, um das es ja auch geht …

    Es stimmt, die individuell gehörten Sätze sind viel gravierender. Die guten wie die schlechten. Weil es die eigenen Eltern sagen, von denen man abhängig ist, fällt es erst mal nicht so leicht, sich davon zu distanzieren. Man kann es glauben oder dagegen rebellieren, aber auch dann hängt es einem nach.

    Danke für Ihren Kommentar.

  79. Dr. J. Mönnich sagt

    Zwei der häufig ausgesprochenen Sätze aus meinem Elternhaus sind:
    “ Was Du nicht willst, das man Dir tut, das füg auch keinem anderen zu..“ und
    „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“ (unter diesem Deckmantel wäre beinahe ein Vergehen des Lehrmeisters am weiblichen Lehrling vertuscht worden)
    Mein Lieblingsspruch ist der vom Lateinlehrer zitierte Hexameter: “ quamquam sunt sub aqua sub aqua maledicere temptant „.

    Was ich aber viel gravierender finde, sind die Sätze, die kein „Allgemeingut“ sind, sondern individuell gehandhabt werden. So habe ich lange gebraucht, den Satz meiner Eltern : „Wenn Du so weitermachst, dann wirst Du …(dies und jenes)sowieso nicht schaffen!“ einigermaßen loszuwerden. Er hat weder mein damaliges Verhalten positiv beeinflußt noch hat er sich bewahrheitet- eher belastet und die Freude an vielem genommen..

  80. Hallo Frau Bürgisser,
    das ist ein ganz wichtiger Satz, der klar macht, warum Beschuldigen in Beziehungen zwischen Menschen oder Staaten nichts bringt. Man fühlt sich vielleicht moralisch überlegen verbleibt aber in der Opferposition, weil der andere ja schuld hat.
    Danke.

  81. Daniela Bürgisser sagt

    „Wem du die Schuld gibst dem gibst du die Macht.“

    Dieser Satz hat für mich weitreichende Folgen für mein Denken und Handeln.

    Herzlicher Gruss

    Daniela Bürgisser

  82. danke für Ihre Post! ist anregend!
    Ich dachte ich hätte keinen Satz des Lebens, denn ich versuche, die Welt nicht mit einer Brille anzuschauen, das heisst möglichst jeden Tag neu schauen, was Bedeutung hat. Aber gerade als ich das dachte, viel mir der Satz ein, den ich in der Schule von Heraklit gehört hatte:
    Panta rhei- alles fließt, oder du steigst nicht zweimal in den gleichen Fluss…

  83. Hallo Wolfgang,
    schön, Dich hier zu treffen.
    Aber der Satz, den ich Dir gab, lautete vermutlich: „Du musst nicht perfekt sein, um weiterzukommen.“

    Alles Gute für Dich.

  84. Wolfgang Baumgärtner sagt

    Hallo Roland,
    Ich denke heut noch manchmal an den Satz, den Du mir gegeben hast in Nürnberg während der Business Coach Ausbildung. Ein Satz, der mir eben mehr oder weniger spontan beim Lesen des Blogs einfiel: ich muss perfekt sein, um weiterzukommen – stelle aber immer wieder fest, dass ich es nicht bin. Eine Variante. was perfekt ist, entscheiden immer die anderen.
    Das macht z.B Gehaltsverhandlungen richtig schwer.
    Und nochmals danke für den Satz von damals – ich lebe etwas leichter heute.
    Wolfgang

  85. Der Tod lächelt uns alle an, das einzige was man machen kann ist zurücklächeln!
    Wird Mark Aurel zugeschrieben

  86. Réne Schwämmlein sagt

    Du musst nur einmal mehr aufstehen als Du umgeworfen wirst.
    Winston Churchill.

  87. Elfriede Meißl sagt

    Mein Vater, der schon vor dem 2. Weltkrieg Soldat war, hat immer gesagt: 5 Minuten vor der Zeit ist des Soldaten Pünktlichkeit. Das hat mich mein Leben lang begleitet und oft genug in Stress versetzt.

  88. Uwe Linke sagt

    tue da wo du bist, das was du kannst mit dem was du hast.
    Roosevelt

  89. Sigrid Reuter sagt

    Alles geben die Götter ihren Lieblingen ganz, die Freuden, die Unendlichen , die Leiden , die Unendlichen, ganz (Johann, Wolfgang von Goethe)“

  90. bei Bert Brecht fand ich sein erstes Stück, das er mit 15 schrieb über eine Bauernfamilie im Krieg, die sich den Kanonendonner rundum durch Bibelsprüche erträglich macht, so die Angst verdrängt.
    Sprüche sind wohl so alt wie die Welt.
    Einen, den ich nie vergessen kann, der stammt aus dem Ingenieurstudium vor 35 Jahren, als der Professor täglich wiederholte:
    „Die beste Basis für ein gesichertes Fundament sind gute Grundlagen.“
    Vielleicht ein guter Spruch für das Portal zum irgendwann mal in Betrieb zu nehmenden Hauptstadtflughafen.

    Gegenwärtig beschäftige ich mich mit einfachen, wirklich für jeden anwendbaren Techniken zum Beseitigen von selbst-limitierenden Sprüchen und Glaubenssätzen über sich selbst. Das hier sollte wirklich helfen:

    Man nimmt ein Blatt Papier und faltet es in der Mitte.
    Links schreibt man die begrenzenden Sprüche. (zum Beispiel: `ich bin immer zu spät`, `… werde meistens übersehen´, `meine Kunden zahlen immer schlecht…´usw.
    Auf der rechten Seite steht dann genau das Gegenteil: `wie leicht mir doch Pünktlichkeit fällt´, `die Leute freuen sich, wenn ich komme´, `meine Kunden zahlen gerne und pünktlich meine Rechnungen´.

    Jetzt liest man immer einen Satz der linken Spalte einmal laut. (Dabei auf das Gefühl achten, das meistens so ist – neutral – , als wäre dies tatsächlich eine Nachricht in der Tagesschau oder eine Matheformel.)
    Dann nimmt man den Positivsatz rechts und spricht ihn langsam, betont, achtsam zehn mal hintereinander aus: einmal – `meine Kunden zahlen gerne und pünktlich!´ ein zweites Mal:…, und noch mal – auf das Gefühlt achten. Es ändern sich die Straßen im Hirn. Und es ändert sich die Quantenelektrodynamik.

    Viel Spaß und einen schönen Feierabend allerseits.

  91. Kurz und knapp auf den Punkt gebracht. Erinnert mich an den Satz, mit dem ich oft arbeite: „Wer etwas will, findet Wege. Wer etwas nicht will, findet Gründe.“

  92. Cristina sagt

    Öffne der Veränderung deine Arme, aber verliere dabei deine Werte nicht aus den Augen. (Dalai Lama)

  93. Herbert Steinhaus sagt

    Der Beweis des Wollens ist das TUN.

  94. ein satz meiner oma: „lasst es euch recht gut gehen!“
    sie war eine sehr schlichte frau, nicht sehr gebildet, hatte 6 kinder und einen alkoholkranken mann … den satz sagte sie auch noch am sterbebett im pflegeheim – und ich rufe ihn mir immer wieder gerne ins gedächtnis und verwende ihn als geburtstagswunsch an freunde („von der resl-oma“)

    unsere aufgabe hier und jetzt ist es, gut für uns zu sorgen – dafür zu sorgen, dass wir ein GUTES leben haben … und sich gelegentlich mal wieder gedanken zu machen, was denn wirklich ein gutes leben ausmacht. und der gute alte erich fromm stellt hier eine entscheidende frage: haben oder sein?
    liebe grüsse aus wien!
    (und danke für ihre anregungen, ideen, denkanstösse, …)

  95. Melanie oppermann sagt

    Mein Satz meines Lebens lautet:
    Über zwei Dinge sollte man sich nicht ärgern: die man ändern kann und die man nicht ändern kann.

  96. Hallo liebe Frau Winter,
    ein kluger Satz. Erinnert mich an die Erfahrung, die man Menschen sagen kann, die viel grübeln und alle möglichen Katastrophenszenarien entwerfen:
    „Überlege mal, was alles nicht eingetreten ist, über das du dir Sorgen gemacht hast. Und das was tatsächlich Schlimmes passiert ist, darüber hast du dir vermutlich vorher keine Gedanken gemacht.

    Danke für Ihren Kommentar.

  97. Silke I. Winter sagt

    „In 20 Jahren wirst du die Dinge mehr bereuen, die du NICHT getan hast, als die, die du getan hast“

  98. Hallo Claudia,
    ein guter Punkt, auf den Sie da hinweisen. Fast alle Sprüche, vielleicht mal von den lateinischen abgesehen, klingen „banal“, sind oft Alltagsweisheiten, könnten zum Sprichwort aufsteigen – aber für den betreffenden Menschen sind sie sehr mit Gefühlen aufgeladen. Ähnlich wie ein Popsong, den wir in einer bestimmten Situation gehört haben, ist jeder Spruch wohl mit einem bestimmten Menschen und einer emotionalen Situation verknüpft.

    So wird es auch mit dem Satz Ihrer Mutter sein. Die Vorgängerversion von „Mensch, mach DEIN Ding!“

  99. ClaudiaBerlin sagt

    Der sehr gute Artikel macht auch gleich das Dilemma der kommerziellen Autoren und Literaten deutlich: Ein Satz, der für ein Individuum in einer konkreten Lebenssituation große Bedeutung gewinnt, ist nicht unbedingt ORIGINELL oder sprachlich interessant – also nicht immer „als Ware“ vermarktbar.

    Gerade hab ich mit einer alten „Weisheit“ einen Blog-Artikel gestartet – der Satz bringt genau zum Ausdruck, worum es mir im folgenden dann geht. Aber ein Kommentierender warf mir sofort vor, eine abgestandene Metapher benutzt zu haben – tja, aber NUR SIE hat nun mal für mich gestimmt! (falls Interesse: hier lesen.)

    Ebenso ein Satz meiner Mutter, der für mich in dem Moment nur ermunternd war (also kein „Aha-Erlebnis“), mich für alle Zeiten auf den eigenen Weg zu bringen:

    „Kind, denk nicht dran, was Andere meinen, sondern mach‘, was du für richtig hältst!“

  100. Gabriele Keller sagt

    kein Satz, nur zwei Worte begleiten mich zur Zeit: „Bleibe neugierig!“.

  101. Barbara sagt

    Zwei Sätze begleiten mich schon lange:

    „Was Du nicht willst, dass man Dir tut, das füg auch keinem anderen zu.“

    „Und ich habe mich so gefreut“, sagst du vorwurfsvoll, wenn dir eine Hoffnung zerstört wurde. Du hast dich gefreut – ist das nichts?“ – Marie von Ebner-Eschenbach

  102. Armin sagt

    Es gibt nur drei Entscheidungsmöglichkeiten im Leben (nicht zwei oder vier) Love it, change it, leave it!

  103. Mo sagt

    „Es gibt Tage, da verspeist man den Bären, und Tage, da wird man eben vom Bären verspeist.“ (The Big Lebowski)

  104. Ti Na W sagt

    Es sind zwei Sätze und sie haben mich überleben lassen. Dadurch habe ich gewusst, irgendwie geht es immer weiter.

    Es gibt Menschen, die nicht mehr an die Sonne glauben können,
    wenn es einmal Nacht wird.
    Ihnen fehlt das bißchen Geduld,
    zu warten, bis der Morgen kommt.

    (Phil Bosmans)

  105. Axel Schmidt sagt

    Der Satz, der mich seit einiger Zeit begleitet, lautet: „Du hast Dir nichts vorzuwerfen, lass dir nichts vorwerfen.“

  106. „Einer meiner Lieblingssätze: „Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein.“

  107. Oliver Winkel sagt

    „Ist vielleicht mehr als ein Satz. Nichts hat mich mehr beeinflusst: “Your time is limited, so don’t waste it living someone else’s life. Don’t be trapped by dogma — which is living with the results of other people’s thinking. Don’t let the noise of others’ opinions drown out your own inner voice. And most important, have the courage to follow your heart and intuition. They somehow already know what you truly want to become. Everything else is secondary.” (Steve Jobs)“

  108. Ich übersetze mal den letzten: „„Wage es, weise zu sein.“
    Nach Nietzsche: Auch der Mutigste von uns hat nur selten den Mut zu dem, was er eigentlich weiß.

  109. Do Fritzsche sagt

    Möge ich die Kraft haben hinzunehmen, was ich nicht ändern kann, den Mut zu ändern, was ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden. …und.. sapere aude!

  110. Danke für Ihren Kommentar. Ich übersetze mal für Nicht-Lateiner:
    2. Denn die Sprache der Menschen ist ihrem Leben gleich.
    3. Lasst uns Gutes tun, solange noch Zeit dafür ist.

  111. Agata d'Oliwinska sagt

    Lieber Herr Kopp-Wichmann,

    beim Lesen diesen Artikels sind mir spontan drei Sätze eingefallen, die mich in der letzten Zeit sehr oft begleitet haben.

    1. „Reibung erzeugt Wärme.“
    2.“Talis hominibus fuit oratio qualis vita“
    3. „Dum tempus habemus operemur bonum“

    Danke für Ihre Artikeln. Sie sind mir immer ein lieber Gast, der mich anhält innezuhalten

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