Wie man Minderwertigkeitsgefühle erkennt und überwindet.

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Persönlichkeit / Psychologie

mann-klein-mit-grossem-mann-xs-a-rolphoto-fotoliaDas Gefühl, minderwertig zu sein, ist leider ein weit verbreitetes. Betroffene leiden an Schüchternheit, unangemessener Verlegenheit, übertriebener Bescheidenheit, starker Eitelkeit oder gesteigertem Geltungsbedürfnis sowie starkem Verlangen nach Lob und Anerkennung. All diese Symptome können starke Hinweise auf diese negative Emotion sein. Minderwertigkeitsgefühle verbergen sich aber auch hinter der Maske von Unnahbarkeit, Kälte und Aggressivität, die von anderen dann als arrogant erlebt wird.

Menschen, die sich minderwertig fühlen, haben etwa Angst, …

  • …ihre Meinung zu sagen.
  • …ihre Wünsche und Bedürfnisse zu äußern.
  • …Forderungen abzulehnen und Nein zu sagen.
  • …Ihren Unmut oder Ärger zu äußern.
  • …etwas Neues zu riskieren.
  • …Lob und Anerkennung anzunehmen.
  • …nicht perfekt zu sein.

Ursprünglich geht der der Begriff des Minderwertigkeitsgefühls auf Alfred Adler, einen Schüler Sigmund Freuds, zurück …

Diesen Artikel schrieb ich als Gastbeitrag für den Blog des Wirtschaftswoche-Redakteurs, Jochen Mai.

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Foto: © rolphoto – Fotolia.com

Der Autor

Bloggt hier wöchentlich seit Juli 2005. Leitet intensive Persönlichkeitsseminare: 6 TN, 3 Tage, 1 Coach. Schreibt Bücher, eBooks und eMail-Kurse. Zeichnet jetzt sogar Cartoons.

5 Kommentare

  1. Ich leide seit langem an Angststörung und dadurch an starker Unsicherheit.
    Das schränkt mich total ein und offen mit Menschen umzugehen, fast unmöglich. Lange habe ich auf Hilfe von Außen gehofft, aber vergeblich:(
    Jetzt habe ich angefangen mich selbst zu heilen, nach dem Motto Frau/Mann ist sich selbst der bessere Arzt. Ich mache fortschritte, fast Täglich. Ich schreibe AKTIV mit und nicht nur das gewohnte PASSIVE mitlesen.
    Für alle die Probleme wie Unsicherheit, Angst, Schüchtern oder ähnliches haben, möchte ich gerne folgendes Buch empfehlen. Ich lese es zum dritten Mal und es hilft mir immer wieder vom Neuen:
    http://www.amazon.de/Meine-ganz-persönliche-Erfahrung-Martinez/dp/149059146X

  2. Rolf sagt

    Meiner Meinung nach gibt es keine MinderwertigkeitsKOMPLEXE, sondern tatsächliche Minderwertigkeit, deren Ursprung darin liegt, diese (von wem auch immer)ständig vor Augen geführt zu bekommen. Oder mit Otto Waalkes zu sprechen:“ Ich habe keine Minderwertigkeitskomplexe – ICH BIN MINDERWERTIG!“ Woody Alles sagte einmal:“Ich würde niemals Mitglied in einem Club werden, der so Typen wie mich als Mitglieder aufnimmt.

    Auf ein Neues
    Rolf

  3. Heidi sagt

    Hallo Bobbi,
    ein gutes oder starkes Selbswertgefühl würde ich auf keinen Fall gleich stellen mit zu sehr von sich selbst eingenommen zu sein. Wenn jemand den Eindruck macht, dass er zu sehr von sich selbst eingenommen ist, dann versucht er sein Minderwertigkeitsgefühl „auszugleichen“. Er versucht sich selbst zu geben, was er von anderen nicht bekommt.
    Mit einem guten Selbstwertgefühl kann man Rü´ckschritte auch so verkraften, dass sie einen nicht runter ziehen und Fehlschläge werden zu neuen Herausforderungen und Möglichkeiten.
    Grüße aus Schwaben von Heidi

  4. Bobbi sagt

    Ein gewisses Maß an Minderwertigkeit ist doch auch gesund, würde ich mal behaupten. Ist man zu sehr von sich eingenommen, so ist ein Rückschlag schlimmer zu verkraften, als wenn man sich diesbezüglich zu hoch einschätzt. Das mit dem „Nein“ sagen, können auch viele nicht, die über keine Minderwertigkeitskomplexe verfügen. Klar sollte man seine Meinung immer offen äußern können, doch kann man damit oftmals ziemlich anecken.

  5. VIelen Dank für den interessanten Beitrag. Ich glaube aber auch, dass selbstbewusste Menschen sich viel von Ihren Tipps zu Herzen nehmen können.

    Viele Grüße,

    Gunther

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