Die Sedona-Methode: Vier Fragen, mit denen Sie negative Gefühle verändern können.

455 Leser in dieser Woche
Achtsamkeit
Angst, Mann, chamaeleon, pixabay

Wie Sie Ängste, Grübeleien und anderen Gedankenballast loswerden können.

Angst, Mann, chamaeleon, pixabay - schmal-sw

Seit längerer Zeit probiere ich mit mir selbst und einigen Klienten eine neue Methode der Veränderung aus, die SEDONA-Methode. Ich will Sie hier vorstellen. Sie besteht aus vier Fragen und stammt aus dem Buch „Die Sedona Methode“ des Amerikaners Hale Dwoskin, der sie wiederum von seinem Lehrer Lester Levenson übernommen hat. Obwohl sie sehr einfach klingt, ist sie äußerst wirkungsvoll.

Wie gehen Sie mit unangenehmen Gefühlen um?

Also Gefühlen wie Angst, Furcht, Sorgen, Stress, Zorn, Eifersucht, Neid? Kaum jemand ist ja davor gefeit und jeder hat seine eigene Strategie, mit negativen Gefühlen umzugehen.

  • Sie verdrängen die Gefühle.
    Lenken sich also ab mit Arbeiten, Essen, Frustkäufen, Internetsucht usw.
    Auf die Dauer hat das meist unangenehme Folgen.
  • Sie spalten Ihre Gefühle ab.
    Das ist noch „effektiver“ als Verdrängung, denn Sie spüren dann die Gefühle gar nicht mehr. Doch diese sind ja trotzdem nicht weg, sondern nur weg-gesperrt. Wer das länger macht, erlebt oft unerklärliche Muskelverspannungen, Unausgeglichenheit und Stress.
  • Sie projizieren sie auf andere.
    Dabei geben Sie Ihrem Gegenüber die Verantwortung für die eigenen destruktiven Gefühle. Man fragt: „Warum kannst du mich eigentlich nicht leiden?“ und merkt nicht, dass man es selbst ist, der den anderen nicht ausstehen kann.
  • Sie erleben Ihre Gefühle total intensiv.
    Das macht das Leben sehr bunt aber auch anstrengend, und es kann sein, dass Sie sich Ihren Gefühlen ausgeliefert fühlen.

Eine gute Methode, um negative Gefühle zu reduzieren oder sogar aufzulösen, ist EFT (Emotional Freedom Technique). Dabei klopft man bestimmte Meridianpunkte am eigenen Körper. Hier eine gute Beschreibung von Konstanze Quirmbach darüber.

Was Gefühle angeht, leben wir ja oft noch in der Steinzeit.

Angreifen oder flüchten ist unser biologisches Erbe, mit dem alle Lebewesen in der Evolution die besten Erfahrungen gemacht haben. Der Neocortex, der eine dritte Möglichkeit bietet, nämlich etwas vernünftig von verschiedenen Seiten zu beleuchten und dann angemessen zu entscheiden, scheint oft abgeschaltet zu sein.

Egal ob man Donald Trumps Politikversprechen, Erdogans Versuche, seine Kränkbarkeit in den Griff zu kriegen, das Ausschlachten von Überfremdungsängsten durch rechte Parteien in Europa  oder die „Argumentation“ der Brexit-Befürworter der letzten Wochen anschaut: viele Menschen können ihre Gefühle schlecht regulieren und hoffen auf jemanden, der sie von diese unguten Gefühlen, die ja meistens Ängste sind, erlöst.

In der Schule lernen unsere Kinder zwar, wie man eine Gedichtanalyse in vier Sprachen  anfertigt. Wissen darüber, wie man Konflikte löst oder mit seinen Gefühlen zurechtkommt, scheint jedoch weniger wichtig. Im Gegensatz dazu geben einige spirituelle Lehrer höchst lebenspraktische Tipps für den Umgang mit Emotionen.

Thich Nhat Hanh empfiehlt zum Beispiel, auf Gefühle wie auf ein schreiendes Kind zu reagieren, das Aufmerksamkeit fordert. In einer solchen Situation sagt man als kompetenter Elternteil dem Kind ja auch nicht, dass es sofort damit aufhören soll oder dass es böse oder unfähig ist.  Stattdessen nähert man sich dem Kind ruhig, nimmt es in den Arm, versucht es, zu trösten, nimmt also seine Gefühle ernst und versucht, sie zu verstehen.

Eckhart Tolle spricht über den „Schmerzkörper“. Darunter versteht er die Summe unseres biographischen Leidens, das sich zu einem negativen Energiefeld verdichtet hat.

Man kann sich den Schmerzkörper wie einen Speicher vorstellen, in dem alles Leiden gesammelt wird. Dieser Speicher wird vom Ego genutzt, um sich die eigene Existenz zu sichern. Er hilft, die eigene Identität zu spüren und zu festigen. Hier lesen sie mehr dazu …

Nicht umsonst stellt Byron Katie öfters die wichtige Frage: „Wer wärst du ohne deine Geschichte?“

 

Hier die Anleitung zur Sedona-Technik mit den vier Fragen.

Dies sind die vier einfachen Fragen:

1. Können Sie dieses Gefühl in diesem Moment akzeptieren?

2. Könnten Sie dieses Gefühl jetzt loslassen – nur für diesen Moment?

3. Würden Sie dieses Gefühl loslassen?

4. Wann?

Am besten, Sie probieren es einmal selbst aus! Denn nichts überzeugt mehr als die eigene Erfahrung. Wenn Sie sich gerade jetzt über etwas ärgern oder Sorgen machen oder zwanghaft nachgrübeln – schließen Sie die Augen, gehen Sie nach innen und denken Sie an diese konkrete Sache, an die Person oder Situation, die Sie frustriert. Fühlen Sie, was Sie gerade fühlen.

1. Frage: Können Sie dieses Gefühl in diesem Moment akzeptieren?

 

sedona methode, quälende gedanken

Gegen eigene Gefühle kann man nicht gewinnen. Sie zu unterdrücken, zu bekämpfen, sich auszureden – all das funktioniert nicht, meist wird das unangenehme Gefühl nur stärker. Wie bei der bekannten Aufforderung, jetzt bloß nicht an einen blauen Elefanten zu denken.

Das Interessante an dieser Frage ist, dass egal ist, was Sie antworten.
Ob Sie als Reaktion denken „Nein, kann ich nicht akzeptieren“ oder „Ja, kann ich akzeptieren“ – beides ist in Ordnung.
Wichtig ist jedoch, dass Sie ehrlich sind – zu sich selbst. Und dass Sie spontan antworten, also nicht lange nach der richtigen  Antwort suchen.

Vielleicht ist das Gefühl so stark, dass Sie gar nicht anders können als es zu akzeptieren. Oder es handelt sich um eine körperlichen Schmerz, und Sie wissen, dass Sie ihn ertragen müssen. Aber: Sie dürfen sich auch weigern, Ihr Gefühl zu akzeptieren. Es gibt kein Muss.

 

2. Frage: Und könnten Sie dieses Gefühl jetzt loslassen – nur für diesen Moment?

 

luftballons, pixabay

Auch diese Frage ist raffiniert. Sie werden ja nicht aufgefordert, das Gefühl loszulassen. Die Frage zielt vielmehr auf Ihre Wahlfreiheit, die Sie in diesem Moment haben – aber meistens nicht so erleben.

Wieder spielt es keine Rolle, wie Sie antworten.Mit „ja“ oder „nein“. Nur spontan ohne langes Nachdenken sollte es sein.

Hierbei ist es wichtig, das wahrgenommene Gefühl wirklich zu spüren. Oft geben  wir uns mit Symbolisierungen oder Konstrukten zufrieden. „Ich habe Stress.“ „Ich ärgere mich.“ Doch ist es leichter, wenn wir zu dem Gefühl die passenden Körperempfindungen dazu spüren. Hitze im Gesicht, Enge im Hals, Druck auf den Schultern usw. Denn diese Körperempfindungen können Sie auch leichter loslassen als die diffusen Begriffe Stress, Ärger oder Angst.

Loslassen können Sie übrigens immer. Sie streiten mit Ihrem Partner.  Das Telefon klingelt. Sie gehen dran und reden mit völlig normaler Stimme reden Sie mit dem Anrufer. In diesem Moment haben Sie Ihren Ärger losgelassen, um ihn, wenn das Telefongespräch beendet ist, wieder aufzugreifen und weiter zu streiten.

Loslassen geschieht jedoch nicht auf direkten Befehl. Es macht wenig Sinn, zu einem anderen oder zu sich selbst zu sagen: „Lass endlich los!“ Deshalb ist hier der indirekte Weg so wertvoll. Das sanfte Andeuten, dass es einen anderen Weg gibt, das in der Frage „Könntest Du loslassen?“ liegt, macht eher den Weg frei zu jener Fähigkeit, die jeder von uns besitzt.

 

3. Frage: Würden Sie dieses Gefühl loslassen?

 

sedona-methode, gefühle loslassen, persoenlichkeits-blog

Wieder ehrlich und spontan antworten. Sie können die Frage bejahen oder verneinen. Ihre Gefühle zu akzeptieren ist ein Teil des Loslassens. Ablehnung und Negierung halten die Gefühle fest.

Diese Frage zielt darauf, was Sie wollen. Nicht darauf, was Sie können. Denn oft erlebt man ja quälende Gefühle und denkt: „Ich will sie los sein, kann aber nicht.“

Loslassen hat meist seinen eigenen Rhythmus. Manchmal geht es sehr schnell, manchmal braucht es mehrere Sitzungen mit mehreren Durchläufen an aufeinander folgenden Tagen. Haben Sie deshalb Geduld. Schon das Beschäftigen mit dem Gefühl und den vier Fragen verändert etwas in Ihnen.

Und  dann kommt die letzte Frage.

 

4. Frage: Wann? Wann würden Sie das Gefühl loslassen?

Veränderung geschieht nicht, indem Sie sich etwas vormachen. Seien Sie also ehrlich zu sich selbst und antworten Sie spontan auf diese Frage. Wieder spielt es keine Rolle, was Sie antworten: Jetzt! Gestern! Morgen vielleicht? Nie!!!

Die Frage  bringt Sie ins Hier und Jetzt. Sie lässt ahnen, dass Veränderung möglich ist.  Sie können auch anders. Sie können auch loslassen. Wann würden Sie gerne loslassen?

Antwortet man darauf mit „Übermorgen“ oder „Wenn ich mal Zeit dazu habe“, hat man damit schon zugestimmt, dass man loslassen möchte – und loslassen kann.

Wenn Sie jetzt den Prozess der vier Fragen durchlaufen haben, spüren Sie vielleicht jetzt schon eine kleine Veränderung. Aber am besten ist es, diese vier Fragen immer wieder sich zu stellen.

Die Sedona-Methode ist nicht auf Gefühle beschränkt.

Sie können genauso gut unangenehme Gedanken, limitierende Überzeugungen oder bedrängende Phantasien damit loslassen. Vermutlich wirkt die Methode auch dann, weil natürlich Gedanken, Einstellungen oder Phantasien auch mit Gefühlen verbunden sind.

mann traurig, pixabayWarum funktioniert die Methode, wo sie doch so simpel klingt? Ich denke, Sie ermöglicht genau das, was einem, wenn man ein Problem hat, schwer zugänglich ist.

  • Sie bringt Sie in Kontakt mit sich selbst.
    Charakteristisch für problematische Situationen ist ja, dass man nicht in seiner Mitte ist, sondern in Grübeleien oder Katastrophenszenarien gefangen ist. Die Gefühlslage ist mitunter auch unklar.
    Anders ausgedrückt, dass ein Teil vom „Inneren Team“ gerade auf Ihrem Regiestuhl sitzt. Anstatt Sie selbst.
    Die vier Fragen der Sedona-Methode stärken das Ich. Und das Ich kann erkennen, dass es ein Teil ist, der gerade dieses unangenehme Gefühl hat. Und dass es Teile in Ihnen gibt, die die betreffende Situation anders interpretieren.

 

 

  • Sie schafft eine Distanz zum Problem oder dem Gefühl.
    Erstaunlicherweise können wir ja unserem Partner oder einem Freund bei seinen  Problemen oft gut helfen. Wir hören uns das in Ruhe an, fragen vielleicht nach, machen uns ein Bild von der Gesamtsituation. All das ist möglich, weil es nicht unser Problem ist. Weil wir einen großen Abstand dazu haben und aus dieser Distanz klarer sehen. Die vier Fragen der Sedona-Methode können dasselbe bewirken.
  • Sie schafft inneren Raum.
    Haben wir ein Problem, meldet sich meist auch eine strenge Stimme in uns, die erklärt, dass wir selbst schuld sind. Und dass wir das locker hätten vermeiden können, wenn wir nur anders gehandelt hätten. Und was wir jetzt unbedingt tun müssen, damit es nicht noch schlimmer wird.
    Dieser innere Druck, der sich dadurch aufbaut, ist zusätzlich unangenehm. Aber vor allem: er motiviert uns selten zum Handeln. Statt dessen suchen wir eine Ausrede, warum das schon alles richtig sei, wir aber im Moment nun gerade nicht so handeln können.
    Die Fragen erzeugen keinen Druck. Sie fragen nach. Sie deuten eine mögliche Richtung an aber lassen uns völlige Freiheit, ob und wann wir in diese Richtung gehen wollen.
  • Sie führt uns in den gegenwärtigen Moment.
    Alle Entspannungsmethoden und Meditationsformen funktionieren so. Etwas ändern können Sie nur in diesem Moment, also jetzt. Denn das negative Gefühl, den quälenden Gedanken haben Sie auch jetzt. Auch wenn er sich auf die Vergangenheit oder die Zukunft bezieht: Das Gefühl spüren Sie jetzt.

 

Hier noch einmal die vier Fragen der Sedona-Methode:

1. Können Sie dieses Gefühl in diesem Moment akzeptieren?

2. Könnten Sie dieses Gefühl jetzt loslassen – nur für diesen Moment?

3. Würden Sie dieses Gefühl loslassen?

4. Wann?

intensiv-coaching mit roland Kopp-wichmannWenn Sie mit dieser Methode nicht weiter kommen, ist vielleicht mein Intensiv-Coaching der beste Weg.
Lesen Sie hier, was Sie in 3 Stunden erreichen können.

kommentar Mit welchem Problem könnten Sie die Methode ausprobieren?

PS: Wenn Ihnen dieser Beitrag gefiel, dann sagen Sie es doch bitte weiter: auf Facebook, Twitter oder per Email.
… oder schreiben Sie einen Kommentar.
… oder abonnieren Sie neue Beiträge per Email oder RSS.

Foto: © pixabay,  © www.photocase.com

Hören Sie dazu den Podcast.

Der Autor

Bloggt hier wöchentlich seit Juli 2005. Leitet intensive Persönlichkeitsseminare: 6 TN, 3 Tage, 1 Coach. Schreibt Bücher, eBooks und eMail-Kurse. Zeichnet jetzt sogar Cartoons.

41 Kommentare

  1. Lieber Herr Kopp-Wichmann,
    ich kenne und nutze die Sedona-Methode inzwischen 7 Jahre und finde sie eine der genialsten Möglichkeiten, Blockaden aufzulösen.
    Wie einige schon angesprochen haben, ist dafür ein Zugang zur Körperwahrnehmung – was nicht identisch mit dem Fühlen ist – erforderlich. Dieser Zugang lässt sich anhand von einigen einfachen Übungen trainieren.
    Was meist stärker im Wege steht, sind Überzeugungen wie „das kann doch nicht so einfach sein!“ Diese könnte man zwar auch mit Sedona verändern, doch dazu müsste man… Ja, das kann ein Teufelskreis sein 😉

    Ein weiteres Hindernis ist, dass viele sich schwer tun mit dem Loslassen, das im Buch (und auch in Ihrem Beirag) nicht weiter erklärt wird. Daher bin ich dazu übergegangen, dafür eine kurze Anleitung zu bieten, mit der dies leichter gelingt. Diese ist auch in einer kurzen Audio-Anleitung enthalten, die ich meinen Teilnehmenden zum Üben der Methode vorstelle.

    Herzlichst, Ulrike Bergmann

  2. hi,
    gefällt mir gut der artikel.
    daher werd ich zu diesem artikel
    auf meinem blog einen link setzen.
    danke also für diese 4 fragen.
    beste wünsche

  3. Hallo Thomas,
    danke für die wichtige Ergänzung.
    Ich denke, Punkt 3) wirkt so gut, weil durch die Meditation sich der Geist beruhigt, Sie dann besser spüren können, worum es geht und dann, wenn der Konflikt gelöst ist, auch die Meditation besser ist.

  4. Thomas sagt

    Habe die Methode vor einem Jahr entdeckt. Bei manchen Dingen funktioniert sie bei mir sehr effektiv, v.a. beim Lösen von alten Ängsten, die sich situationsbedingt immer mal melden. Als ich sie da zum ersten Mal benutzt habe (anstatt mich abzulenken), konnte ich die Wirkung kaum glauben.

    Noch drei Beobachtungen:
    1. eine prima Lösung für unterwegs, weil sie sich gut im Gehen praktizieren lässt.

    2. ich brauche so 2 bis 4 Durchläufe bis sich das Loslassen gefühlt einstellt. Dagegen wirken bei mir noch mehr Durchlaufe nicht besser als die ersten zwei bis vier. D.h. ich kann damit oft loslassen, aber nicht den so erreichten Zustand noch beliebig positiv verstärken.

    3. Eine Kombi, die ich bei größerer mentaler Anspannung nutze, wenn ich Zeit habe: 10 Minuten Meditieren, dann Gefühle spüren und mit Sedona befragen, dann wieder meditieren. Bringt mir mehr Ausgeglichenheit als Meditation alleine.

  5. Anna-Maria sagt

    Sehr schön…
    Auch eine gute Möglichkeit mit dem Rauchen aufzuhören könnte ich mir vorstellen.

    Aber einfach ins Hier und Jetzt kommen ist sowieso DIE Lösung.
    Eckardt Tolle schrieb in seinem Buch Jetzt-die Kraft der Gegenwart „mit dem Hier und Jetzt wird man immer fertig“
    Und das stimmt nach meinen Erfahrungen.
    Die Sedona-Methode scheint mir eine gute Sache.
    Danke für die Info und diesen Blog.
    Anna-Maria

  6. Hallo Manfred,
    das Gehirn lernt am besten, wenn dabei eine starke emotionale Beteiligung mit verbunden ist. Also das Jefühl.
    Deswegen tun sich ja auch Schüler mit dem öden Vokabellernen schwer (kein Gefühl), zu lernen, wie man rasend schnell SMS mit zwei Daumen schreibt, lernen sie aber ganz allein – und freiwillig.

    Freut mich, dass Ihnen meine Artikel gefallen.

  7. Manfred sagt

    Da habe ich mich seit langem schon von einer Sucht befreit…. fängt gerade wieder an -:). Dabei wollte ich ,,nur“ die einzelnen Tools von ,,Tools“ in mein Tagebuch kopieren…. (Denke, ist erlaubt?). Buch habe ich dank Ihnen.
    Geschätzter Herr Kopp-Wichmann, ja, bei Ihrem Blog kann man süchtig werden…
    Nun aber zu Sedona: Seit längerem übe ich die Methode (Buch habe ich), kann jedoch nicht sagen, dass es mir Erfolg gebracht hat. Dachte, da hast du wenigstens ebbes gemacht gegen deine ungeliebten Zwänge.

    Wenn ich jetzt Ihre Kommentare hier lese, dann glaube ich, dass ich zu „mechanisch“ geübt habe, wie vielleicht ein paar Vokabeln!? Also, mit Jefühl wohl. Ernsthaft: Ihren Vorschlag, Belastendes aufzuschreiben und dann später weiter „bearbeiten“, will ich aufnehmen. Wobei ich da eher ein wenig Bammel davor habe, ob meine panikartig einschießenden „unschicklichen“ Gedanken mitmachen. Meist will/muß ich dann noch ein paar „,Rechtfertigungsgedanken“ zusätzlich dranhängen. On verra…

    Herzlichen Dank für Ihre Seite(n) – vielleicht spare ich so den Therapeut -:). Zumal man ja auf Anhieb nicht sagen, ob’s in die Hose geht oder nicht.
    Werde meine Erfahrungen gerne berichten, wenn’s beliebt…
    Manfred

  8. ich experimentiere auch schon länger mit den Methoden von Hale Dwoskin und Katie Byron herum. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Menschen, die Gefühle schlecht zuordnen können mit der Sedona-Method eher Schwierigkeiten haben, weil das Gefühl hier ziemlich genau benannt und gespürt werden muß. Das ist nicht jedermanns Sache.

    Mit The Work von Byron Katie mache ich bessere Erfahrungen, weil es hier mehr um das Loslassen des Denkens geht und damit natürlich auch ein Veränderungs-Shift bei den Gefühlen passiert.

    Toller Blog gefällt mir sehr gut.

  9. Ja, die Sedona-Methode klingt zu einfach, um wirksam zu sein. Aber sie ist hochwirksam. Und das mit nur vier Fragen.
    Danke für Ihren Kommentar.

  10. paul wagner sagt

    hallo

    ich habe mir vor ca. einem jahr das buch zur
    sedona methode gekauft, gelesen und beschäftige mich wöchentlich damit. ich habe
    viele meiner probleme nach den anleitungen
    des buches bearbeitet und bin zu folgender erkenntniss gekommen. meine problemchen und
    probleme sind immer noch vorhanden aber in einer sehr abgeschwächten form. das schönste daran ist, ich trage wekzeuge in mir, die ich sofort und jeder zeit gezielt
    beim auftreten eines problems einsetzen kann. ich möchte mich hier einmal bei allen bedanken die an dieser großartigen methode
    mitgearbeitet haben. danke.

  11. Danke für den Artikel. Ich kenne die Methode zwar schon doch macht mir dein Artikel soviel Freude das ich die gerade das erste mal angewendet habe. Und ich kann sagen es funktioniert.

    Mal sehen ob ich da nicht eine Trance draus machen kann. 🙂

    Ich sage dann bescheid.

  12. Seit 40 Jahren bin ich aktiv im Verkauf.
    Seit dieser Zeit beschäftige ich mich mit Verkaufspsychologie und Lebensfragen.
    Mit der Sedona-Methode ist ein Feld hinzu gekommen, das unschätzbar wertvoll ist.
    Ich danke dafür
    -Hans-Peter Vagt
    Hamburg

  13. Pingback: Wie lerne ich, loszulassen? - Lovetalk.de

  14. Pingback: Anonymous

  15. thomaszierich sagt

    Hallo ich habe auch eben mal nach der Sedona Methode gegoogelt und diesen Artikel hier gefunden. http://www.kikidan.com/artikel/die-sedona-methode.html Die Sedona Methode wird mit den Augen des Modells von Nlp betrachtet und kommentiert. Was meint ihr sollte die Sedona Methode nicht auch zum Modell von Nlp gehören, da sie dem doch eigentlich so ähnlich ist ?

  16. Su FIscher sagt

    Hab´s noch nicht probiert, klingt aber vielversprechend.Danke!

  17. Barbara Luzi sagt

    DIe Methode (und alle dazu gehörenden Techniken) ist TOLL und funktioniert.
    Ich habe die Methode in Sedona gelernt und bin ein SEDONA-METHODEN COACH.

    Bereit für Klienten mit
    – LIebeskummer
    – Gewichtsproblemen
    – Stress am Arbeitsplatz
    – dem Wunsch nach Veränderung

    skyped mich (barbaraluzi in Hamburg) und wir machen eine Probesession.

  18. Andrea Schulz sagt

    Ich habe von Bekannten gehört, dass diese Methode auch beim Abnehmen helfen kann.
    Ich kann es mir schwer vorstellen…
    Mache viele Jahre schon immer mal wieder Diäten und werde immer dicker…
    Ich bin soooo verzweifelt.
    Mit freundl. Grüßen

    Andrea aus Waren (Müritz)

  19. Hallo Roland,

    bin auf der Suche nach deutschsprachigem Inhalt über die Sedona Methode auf Ihre Webseite gestoßen – gefällt mir sehr gut!

    Ich selber versuche so oft wie möglich die Sedona Method anzuwenden, dies, gemeinsam mit EFT (Emotional Freedom Technique) haben mir sehr sehr geholfen, mich und andere besser zu verstehen und Situationen besser zu akzeptieren und zu meistern.

    Seit wann kenne Sie diese Methode und wenden Sie sie regelmäßig an?

    Viele Grüße

    Ricardo Diaz

  20. Hallo Petra,
    probieren Sie es damit:
    1. Kann ich dieses Gefühl, dass ich mir hässlich vorkomme (nicht gefalle usw.) in diesem Moment akzeptieren?

    2. Könnte ich dieses Gefühl jetzt loslassen – nur für diesen Moment?

    3. Würde ich dieses Gefühl loslassen?

    4. Wann?

    Viel Erfolg und danke für Ihre Frage.

  21. Petra sagt

    Hallo

    Ich habe jetzt viel über diese Methode gelesen nur weiß ich nicht wie man sie wirklich anwendet. hab zwar alles gelesen aber ich brauch da immer ein beispiel.

    Kann mir wer ein Beispiel schreiben wie ich das anwenden kann??

    Wie ist das wenn ich z.B. den gedanken habe ich bin häßlich

    dann schau ich dass ich den Gedanken fallen lassen kann und/oder akzepiere oder wie??

    HILFE bin echt ein Doofi auf dem gebiet glaube aber das es funktionieren kann.

    LG Petra

  22. Pingback: Mit 4 Fragen zu mehr Gelassenheit – Volker Hepp

  23. Hallo,
    das ist eine reizvolle Idee. Aber um keinen Ärger mit dem Copyright zu bekommen, müsste ich da ja ein eigenes Manuskript erstellen. Aber wenden Sie sich doch mal an den Verlag mit Ihrer Idee.

    Danke für Ihren Kommentar.

  24. Hülya Schäfer sagt

    Lieber Herr Kopp-Wichmann,
    bin von der Sedona Methode begeistert und hätte sehr gerne noch eine Audio Version davon. Habe in Ihrer Homepage gelesen dass Sie auch e Books produziert haben.
    Könnten Sie sich eventuell vorstellen die Sedona Methode als e Book aufzunehmen?
    Ich denke dass sich viele Menschen dafür interessieren würden.

  25. Hallo Herr Naurath,
    das mit den Bällen ist ein guter Tipp, meinen Dank dafür. Dass Jonglieren das Gehirn auf andere „Gedanken“ bringt, ist in Studien gut untersucht. Ich denke, es ist die Fokussierung auf etwas „Sinnfreies“, was dabei so erholsam wirkt.

    Freut mich sehr, dass Ihnen mein Blog gute Anregungen gibt.

  26. Joachim Naurath sagt

    Lieber Herr Kopp-Wichmann,
    die „Sedona“-Methode kenne ich nicht, wohl aber die Achtsamkeit auf im Alltag oft unterdrückte, scheinbar vergessene Gefühle. Dabei haben nach meiner Erfahrung solche auf den ersten Eindruck einfache Fragen dann ihren Charme, wenn ihre Beantwortung „eingeübt“ wird: Mit der Zeit kann neue innere Kraft entstehen.
    Auch über körperliche Empfindungen komme ich meinen Gefühlen auf die Spur („kalte Füße“ deuten auf Angst, „dicker Hals“ steht für Ärger, „rasendes Herz“ signalisiert Stress) und kann Veränderungen anstoßen, die leiblich und seelisch bedeutsam sind.
    Meine beste „Medizin“, die in keiner Apotheke zu haben ist, besteht aus z.Zt. aus drei kleinen Bällen – einfach mehrmals täglich ein paar Minuten Jonglieren:
    Eine heilsame Unterbrechung, die Körper und Geist anregt und ununterbrochen das Loslassen einübt…
    Am Anfang ist Geduld gefragt und auch später gelingt nicht alles -aber ist es nicht ebenso mit unseren Veränderungen?
    Abschließend mein Dank an Sie für ihre kreativen Ansätze, mit denen Sie langjährige Erfahrung bereichern. Damit sind Sie für mich zu einem wertvollen „Rat-Geber“ geworden!

  27. Eva Reinartz sagt

    Lieber Herr Kopp-Wichmann, ich habe das Buch über die Sedona-Methode gelesen und praktiziere die Methode auch, habe aber das Gefühl, dass ich das mit einer Audio-CD o.ä. besser könnte. Nun habe ich im Internet nur ein Paket zum Kauf gefunden, das aus 20 (!)
    CDs besteht. Wissen Sie vielleicht von einem Sedona-CD-Programm, das etwas komprimierter ist oder von Seminaren in Deutschland , die man besuchen kann?

  28. Liebe Frau Wiegand, lieber Frank,

    die Kommentare zeigen, dass es eben keine Methode gibt, die für jeden passt. Jeder muss ausprobieren, was für ihn stimmig ist und ihm weiterhilft.

    Ich denke, Sedona wirkt vor allem auf das Unbwusste und die Gefühle. Das muss man erleben, liest man nur die Fragen, kann man das nicht vorstellen.

    Danke für Ihre Kommentare.

  29. Frank sagt

    …., ich habe in meinem vorherigen Kommentar etwas Wesentliches vergessen:
    VIELEN DANK, Roland Kopp-Wichmann, für die inspirierend geschriebende Darstellung der Sedona-Methode. Sie hat mich sehr angeregt, die Methode wieder mehr in mein Reaktion-Repertoire zu integrieren. Gruß, Frank

  30. Frank sagt

    Hallo,
    ich möchte gerne auf den Kommentar von Cristoph Simon Bezug nehmen, da er in Einklang mit meinen persönlichen Erfahrungen steht.
    Ich habe „The Work“ von Byron Katie vor der „Sedona-Methode“ entdeckt und war nach anfänglicher Skepzis (Gehirnwäsche ? Unkritisch ? Zu „Amerikanisch“ ?) Durch intensives Selbstausprobieren von „The Work“ (4 Fragen und die Umkehrung des Gedanken) sehr schnell begeistert.
    Die Sedona-Methode scheint mir ebenfalls sehr wirkungsvoll zu sein, wenn es gelingt, sie als schnelles Reaktionsmuster auf aufkommende und bewußt-gemachte Gefühle zu entwickeln.
    Was mich an „The Work“ sehr anspricht, ist die Möglichkeit einer schriftlichen Auseinandersetzung mit eigenen Gedankenmustern. Dadurch ist es mir sehr gut gelungen, mir meine Gedankenmuster und deren Verquickungen mit meiner Gefühlswelt bewußt zu machen. Gerade die Arbeit in Schriftform empfinde ich als sehr intensiv und produktiv.
    Beide Methoden sind eingängig und toll beschrieben in „30 Minuten für die Auflösung von Ärger und Frust“ von Moritz Boerner.
    Ich stimme Cristoph Simon sehr zu, daß „Sedona“ den Zugang über die Gefühle (erinnert mich daher etwas an das Focusing von Eugene T. Gendlin) und „The Work“ eher über Gedanken bahnt (inbesondere in den Gedanken, die wir über unsere Mitmenschen hegen und die uns so indirekten Zugang zu unserer Denkweise im Allgemeinen ermöglichen).
    Ich hoffe sehr, Cristoph Simon nimmt es mir nicht übel, daß ich mich an seinen Kommentar dranhänge, aber die Übereinstimmung mit meiner Erfahrung hat mich sehr angesprochen.
    Alles Gute !
    Frank

  31. Lieber Herr Kopp-Wichmann.
    schön, dass Sie die Sedona-Methode hier vorstellen. Ich „sedoniere“ schon länger und bin immer wieder über die postive Wirkung verblüfft. Mit Sedona bin ich mir schon oft auf die „Schliche“ gekommen und habe das Problem in einer anderen Form erkannt und verarbeitet. Es hilft, um auch tiefer an den eigentlichen Kern zu stoßen und bewusster damit umzugehen.

    Für Außenstehende ist vielleicht schwierig zu verstehen, dass 5 Fragen das Gefühl des Loslassens bewirken. Viele reagieren auch skeptisch, zumindet aber kritisch.

    Um die Methode in vollem Umfang kennen zu lernen, ist das Buch empfehlenswert.

    Danke für Ihren Beitrag.

    Grüße Sie ganz herzlich,
    Elita Wiegand

  32. Hallo Alexander,
    auf irgendeinem Blogbeitrag hatte ich dieses Video auch schon mal verwendet. Trotzdem danke.

    Manche Therapeuten arbeiten ja so, wenn auch nicht ganz so drastisch. Das Video erinnert mich teilweise auch an die Arbeit von Frank Farelly. Allerdings hatte der bessere Ergebnisse.

  33. Hallo Christoph,
    Sie haben Recht, dass mit Sedona man recht genau seine Gefühle spüren muss, um sie zu akzeptieren und dann eventuell loszulassen.

    Die Arbeit von Byron Katie kenne ich nur am Rande. Haben Sie nicht Lust, einen Gastbeitrag für meinen Blog zu schreiben?

    Freut mich sehr, dass Ihnen mein Blog gefällt.

  34. Hallo,

    ich experimentiere auch schon länger mit den Methoden von Hale Dwoskin und Katie Byron herum. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Menschen, die Gefühle schlecht zuordnen können mit der Sedona-Method eher Schwierigkeiten haben, weil das Gefühl hier ziemlich genau benannt und gespürt werden muß. Das ist nicht jedermanns Sache.

    Mit The Work von Byron Katie mache ich bessere Erfahrungen, weil es hier mehr um das Loslassen des Denkens geht und damit natürlich auch ein Veränderungs-Shift bei den Gefühlen passiert.

    Toller Blog gefällt mir sehr gut.

    Gruß,
    Christoph

Kommentare sind geschlossen.