„Wie wird man glücklich?“ Ein Interview mit Boris Grundl.

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Buchbesprechungen / Glück

Oder: Muss man immer Scheiße fressen, um zu wachsen.

marienkäfer, Photo credit Daniela Hartmann via Foter - schmal

„Glück gehabt!“ oder gilt eher: „Glück muss man sich erarbeiten!“ Wie findet man das Glück oder kommt es von alleine zu einem? Ganz viele Glücksratgeber versprechen Anleitungen.

Bei den alljährlichen Glücksumfragen liegt Deutschland immer im hinteren Drittel. Und ganz arme Länder an der Spitze. Hängen also Geld, Gesundheit oder Erfolg gar nicht zusammen?

Zu diesen Fragen habe ich Boris Grundl interviewt. Viele andere Interviews zu diesem spannenden Thema finden Sie hier im Glücksarchiv.

Eine meiner großen Lebensängste war die Angst, mal im Rollstuhl zu sitzen. Deswegen habe ich auch Artikel über prominente Menschen mit einer Behinderung geschrieben.

Weder in meinem Leben noch in dem meiner Freunde gibt es so eine Erfahrung. Deshalb denke ich, es ist die große Abhängigkeit von anderen Menschen, die diese Angst repräsentiert.

Und mein Unabhängigkeitsstreben ist schon sehr groß.

Deswegen bewundere ich auch Menschen, die über diesem Schicksal nicht verzweifelt sind. Sondern es angenommen haben und damit erfolgreich umgehen.

Boris Grundl war 25 Jahre alt, als er bei einem Klippensprung in Mexiko sich das Rückgrat brach. Hier können sie seine Lebensgeschichte lesen.

Heute ist Grundl einer der erfolgreichsten Management-Trainer.
Hat eine eigene Akademie gegründet und trainiert Führungskräfte.
Er ist das personifizierte „Ende der Ausreden“, wie eine Zeitschrift ihn nannte.

Denn jedes Gejammer über zu schwer, geht nicht, unmöglich, schaff ich nicht usw. gilt anhand seiner Geschichte nicht mehr.
Oder man erkennt: es sind Ausreden.

Der Mann braucht zwei Stunden bis er nach dem Aufwachen angezogen im Rollstuhl sitzt.

Und mir erzählen Leute, sie hätten morgens keine Viertelstunde, um zu meditieren, zu laufen, in einem Buch zu lesen oder was ihnen halt wichtig ist. Das Interview basiert auf seinem Buch „Mach mich glücklich – Wie Sie das bekommen, was jeder haben will“.

“Anerkennen, was ist“ zieht sich wie ein Leitfaden durch das Buch.
Deshalb bat ich ihn, zu vier Kapitelüberschriften aus dem gleichnamigen Buch von Bert Hellinger etwas zu sagen:

  • Leiden ist leichter als lösen
  • Wer sich zu gut ist, böse zu sein, zerstört die Beziehung
  • Besserwisser weigern sich, zu wissen
  • Das Glück ist eine Leistung der Seele

Das Interview ist lang geworden. Fast eine ganze Stunde. Den ersten teil können Sie hier als Video sehen:

 

Das ganze Interview können Sie als Podcast in zwei Teilen hören und als 29-Seiten-Transkript lesen auf meiner neuen Persönlichkeits-Plattform

www.life-coaching-club.de

 

Photo: Daniela Hartmann via Foter.com

kommentar Was macht Sie glücklich?

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Bild: © www.cartoon4you.de

Der Autor

Bloggt hier wöchentlich seit Juli 2005. Leitet intensive Persönlichkeitsseminare: 6 TN, 3 Tage, 1 Coach.
Schreibt Bücher, eBooks und eMail-Kurse.
Zeichnet jetzt sogar Cartoons.

2 Kommentare

  1. „Der Kritiker gilt mehr als der Schöpfer“ Das stimmt leider. Kritik impliziert leider oft, dass der Kritiker es besser gekonnt hätte, denn er hat ja den Fehler „erkannt“. Dass er den erkannten Fehler zwar nicht, dafür aber zwanzig andere Fehler gemacht hätte, wird übersehen.

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