Bundesliga, EM, WM: Warum interessieren sich Männer so für Fußball?

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„Das sind Gefühle, wo man schwer beschreiben kann.“ Jürgen Klinsmann

Heute Abend ist es wieder soweit. Millionen von Männern – und ein paar Frauen, deren Männer fußballbegeistert sind, sitzen vor dem Fernseher oder einer großen Leinwand. Sie schauen anderen Männern dabei zu, wie sie einen Ball in eines der beiden Toren zu bringen suchen. Was ist daran so spannend?

Bei Wikipedia findet man eine Liste aller Sportarten (es sind ca. 250, von Apnoetauchen bis Zwergenwerfen). Aber keine ist so populär wie Fußball. Was ist also daran, dass Männer, denen es sonst schwer fällt, sich für das nächste Wochenende festzulegen, sich ein Jahr vorher Eintrittskarten für ein Spiel reservieren, wo die Akteure nicht mal feststehen.

Die Frage hat mich nicht losgelassen (vielleicht habe auch ich die Frage nicht losgelassen) und mir kamen dazu folgende Gründe:

  1. Beim Fußball dürfen Männer alle Gefühle zeigen.
    Der Alltag und der Konkurrenzkampf im Beruf fordert ja von den meisten Männern, dass sie funktionieren, ordentlich angezogen sind und sich auch so benehmen. Doch wo sind die Gefühle der Männer? Das fragen sich ja auch Millionen von Frauen nach einigen Jahren Beziehungen. Haben Sie keine mehr (außer Nörgeln, Jammern und vor Wut schreien natürlich) oder sind sie nur verschüttet.
    Beim Fußball ist das anders. Auch nach fünfzehn Jahren Beziehung mit einem Verein sind die Gefühle nicht erkaltet. Denn Fußball ist ein öffentlich anerkannter Raum, in dem Männer zeigen dürfen, dass sie auch starke Gefühle haben. Sie bemalen sich das Gesicht, tragen bunte Hemden, Hüte und Schals , machen Krach mit allerlei Gerätschaften oder der eigenen Stimme. Bei einem Tor darf man sich wildfremden Menschen in die Arme werfen, bei einer Niederlage kann man hemmungslos schluchzen, laut schimpfen und fluchen, bei einem Sieg darf man laut singend durch die Straßen ziehen, ohne dass einer schief guckt. Fußball ermöglicht so ein intensives Verbundenheitsgefühl mit anderen, wie es heutzutage selten geworden ist.
    [youtube]http://de.youtube.com/watch?v=UsjtWb0r4Xc[/youtube] Vom Standpunkt der Psychohygiene ist demnach Fußball unverzichtbar.
  2. Beim Fußball gibt es wenige, einfach zu verstehende Regeln.
    Das Leben ist ja oft ganz schön kompliziert und undurchsichtig. Was ist der Schengen-Raum? Warum muss die private Altersvorsorge zweimal versteuert werden? Warum steht das langweilige Buch eines Komikers über den Jakobsweg monatelang auf der Bestsellerliste?
    Beim Fußball ist das anders. Es genügen zwei Gegenstände, um ein Tor zu markieren. Man kann es drinnen oder draußen spielen. Allein, zu zweit, zu mehreren. Die Regeln sind einfach: die geschossenen Tore werden addiert, wer am meisten hat, gewinnt. (Man vergleiche die Zählweise beim Tennis: 0, 15, 30, 40, deuce, Break, Tie-Break usw. oder die Regeln beim Eishockey). Anders als im richtigen Leben gilt, was ein Mann in Schwarz sagt, auch wenn zweiundzwanzig Mann oder das halbe Stadion es anders gesehen haben. Die Entscheidung gilt und ist nicht vor dem Bundesverfassungsgericht überprüfbar. Das Komplizierteste ist noch die Abseitsregel.
    Fußball ermöglicht also eine Transparenz, die im politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Leben nicht mehr gegeben ist. Die Überschaubarkeit der Regeln und des Spiels verschaffen dem Einzelnen auch einen Expertenstatus, von dem aus er mit anderen „Experten“ in jeder Kneipe ins Gespräch kommen kann. Das Eingeständnis „Von Fußball versteh‘ ich nix“ kommt in manchen Kreisen einem sozialen Offenbarungseid gleich, das höchstens noch Frauen zugestanden wird.
  3. Beim Fußball dürfen Menschen Nationalstolz zeigen.
    Aus historischen Gründen tun wir uns ja schwer mit dem Nationalbegriff. Andere Länder wie Amerika, Frankreich oder die Schweiz haben keine Mühe, den Stolz auf ihr Land verbal zu äußern. Wer bei uns sagt: „Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein!“ oder außerhalb einer Europameisterschaft eine Deutschlandfahne im Garten hisst, wird schnell rechtsradikaler Gesinnung verdächtigt.
    Beim Fußball ist das anders. Plötzlich dürfen auch wir Flagge zeigen, in der Fußgängerzone mit anderen „Deutschland! Deutschland!“ rufen und niemand schaut uns schief an. Wir dürfen zeigen, dass wir uns zu unserem Land zugehörig fühlen – und dürfen auch heftig auf andere Länder schimpfen. Im Fußball dürfen wir auch unseren männlich-aggressiven Impulsen auf andere gefahrlos nachgeben und müssen uns nicht dafür schämen. Schießen, jagen, angreifen, platt machen, ein Bein stellen, – selbst die Blutgrätsche gehören zum fußballerischen Repertoire. Und die Strafe ist tragbar. Ein Freistoß, eine gelbe oder rote Karte. Im richtigen Leben gibt es für derlei aggressive Verhaltensweisen ganz andere Sanktionen.

    Deutschland im Fußballfieber

  4. Fußball bietet gefahrlose Identifikationsmöglichkeiten.
    Identifikation ist wichtig, um die eigene Identität zu stützen. Doch womit kann man sich gut identifizieren, vor allem über lange Zeit? Mit einer politischen Partei vielleicht. Doch je nachdem wo man wohnt oder für welches Unternehmen man sich bewirbt, kann es riskant sein, die politische Gesinnung zu offenbaren („Und warum wollen Sie als Ortsvorsitzender der „Grünen“ bei uns im Atomkraftwerk arbeiten?“). Sich im Beruf mit seinem Unternehmen zu identifizieren, fällt je nach dem Image des Unternehmens (Telekom, Nokia etc.) auch nicht immer leicht.
    Beim Fußball ist das anders. Unabhängig vom Erfolg des Vereins (FC Schalke, St. Pauli etc.) kann man sich gut damit ein Leben lang identifizieren. Zudem weiß und erlebt man, dass man damit nicht allein ist. Im Stadion oder vor dem Fernseher sieht und spürt man die Bestätigung und soziale Anerkennung durch die anderen. Selbst Dax-Vorstände und die jeweiligen Kanzler zeigen durch ihre Präsenz, dass Fußball gesellschaftsfähig ist. Das wäre beim Frauenboxen anders. Zudem ermöglicht die Identifikation mit einem Verein flexible Lösungen. Hat der Verein gewonnen, triumphiert man „Wir haben gewonnen!“. Verliert der Verein, kann man sagen: „Die haben verloren.“
  5. Fußball ermöglicht quasi-religöse Gefühle.
    Viele Menschen haben ein Bedürfnis nach Zugehörigkeit zu etwas Größerem. Der Glaube an Gott und eine Verankerung mit den etablierten Kirchen sind für viele immer weniger attraktiv. Die steigenden Kirchenaustritte zeigen dies. Der Sonntag oder kirchliche Feiertage werden (außer in Niederbayern) nicht zum Kirchgang sondern eher als Tag zur freien Verfügung erlebt und verbracht.
    Beim Fußball ist das anders. Spieltage oder Meisterschaften sind Feiertage, die monatelang vorher reserviert werden. Fanartikel wie Schals, Fahnen und Abzeichen können als kultische Gegenstände gesehen werden. Wie bei Marienprozessionen in südlichen Ländern werden sie durch die Stadt getragen. Fußballstars werden als „Heilige“ verehrt. Ein Foto, eine Berührung oder ein Autogramm ist für den Fußballanhänger so wertvoll wie für den Gläubigen ein Besuch des Papstes. Fangesänge, Klatschrhythmen oder eine La-Ola-Welle können als gemeinsame Ritualhandlungen verstanden werden.

    Marienprozession in Marbella

  6. Beim Fußball sind die Voraussetzungen gerecht verteilt.
    Wer Basketball spielen will, muß möglichst groß sein. Wer Radrennfahrer werden will, sollte eine entsprechende Beingeometrie mitbringen und Dopingmittel vertragen. Als Skispringer darf man keine Höhenangst haben.
    Beim Fußball ist das anders. Ob man groß oder klein ist, ob man schnell rennen kann oder nicht – im Fußball braucht es keine spezielle körperliche Voraussetzung. Bestimmte körperliche Nachteile können durch entsprechende Fertigkeiten kompensiert werden. Intellektuelle Beschränktheit oder ein Schulabschluß, der im Berufsleben wenig Aufstiegsmöglichkeiten böte, sind im Fußball kein Hindernis. Auch begrenzte intellektuelle Fähigkeiten oder ein vertracktes Privatleben, selbst wenn dies in der Presse vor der Fernsehkamera millionenfach verbreitet werden, geraten dem Fußballer selten zum Schaden. Im Gegenteil: man wird dann gern parodiert oder ist Mittelpunkt in Radio-Sketchen.
  7. Beim Fußball dürfen Männern anderen Männern nahe kommen.
    Körperkontakt zwischen Männern ist in unserer Gesellschaft immer noch weitgehend verpönt. Wenn zwei Paare sich verabschieden, umarmen sich die Frauen herzlich – die Männer geben sich die Hand. Dass nach einem gelungenen Projektabschluss sich die Mitarbeiter beseligt in die Arme sinken – ziemlich undenkbar. Die Angst, für schwul gehalten zu werden, steckt tief in den meisten Männern drin.
    Beim Fußball ist das anders. Nach einem Tor liegen sich die Mitspieler in den Armen, herzen und küssen sich, zuweilen liegen sie auf dem Rasen sogar aufeinander (!) – und Millionen schauen erfreut zu. Apropos Homophobie: Wissen Sie von einem schwulen Fußballer? Rein statistisch müssten es die doch geben. Zwar gibt es mittlerweile homosexuelle Parteivorsitzende und Bürgermeister. Aber das traditionelle Männerbild ist im Fußball noch intakt. Wohl auch deshalb verkündete 1981 die FIFA, das in einigen Ländern verbreitete Küssen der Spieler während des Spiels sei „unmännlich, übertrieben gefühlsbetont und deshalb unangebracht“.
  8. Beim Fußball kann man sozial aufsteigen und reich werden.
    Heute eine Karriere zu planen wird immer schwieriger. Zu viele Unwägbarkeiten können einem in die Quere kommen. Vor allem: je höher man auf der Karriereleiter steigt, umso mehr werden soziale Fähigkeiten und emotionale Intelligenz wichtig.
    Beim Fußball ist das anders. Hier klappt das Aufstiegsrezept „Vom Tellerwäscher zum Millionär“ noch. Und im Fußball erstaunlich öfter als in anderen Sportarten. Man denke an Hochsprung oder Biathlon. Mit Fleiss, Schmerzresistenz und einer gewissen Ballbegabung kann man es sehr weit bringen. Vom Versicherungskaufmann bis zum „Kaiser“ wie Franz Beckenbauer. Oder man wird als Sechzehnjähriger gleich Fußballprofi und bringt es auf ein Vermögen von rund 174 Millionen Dollar wie David Beckham.
  9. Beim Fußball können normale Menschen prominent werden und anderen die Welt erklären.
    Manch einer würde ja gerne seine Lebenserfahrung auch an andere weitergeben. Doch sind Sie abends, als Sie aus dem Büro kamen, schon mal von einem Reporter gefragt worden, wie Sie Ihre heutige Arbeit einschätzen würden? Wohl kaum.
    Im Fußball ist das anders. Da dürfen auch Männer, auf deren Meinung man sonst vielleicht nicht viel geben würde, ihren Sachverstand verbreiten. Zum Beispiel darüber,

    • wie man unbefangen mit Fremdwörtern umgeht:
      „Die Sanitäter haben mir sofort eine Invasion gelegt.“ (Fritz Walter jun.)
    • wie man mit den Wechselfällen des Lebens umgeht:
      „Erst hatten wir kein Glück, dann kam noch Pech dazu.“ (Jürgen Wegmann)
    • wie man souverän mit Kritik umgeht:
      „Und wenn ich über’s Wasser laufe, sagen meine Kritiker: Nicht mal schwimmen kann er.“
    • wie man zu erwartende Niederlagen bewältigt:
      „Wenn wir hier nicht gewinnen, treten wir ihnen wenigstens den Rasen kaputt.“
    • dass Erkenntnisgewinn nicht einfach ist:
      „Die Realität ist anders als die Wirklichkeit.“ (Berti Vogts)
    • wie wichtig Toleranz ist:
      „Das muß man verstehen, daß er Schwierigkeiten hat, sich einzugewöhnen. Er ist die deutsche Sprache noch nicht mächtig.“ (Jürgen Wegmann)
    • wie wichtig Ehrlichkeit im Sport sein kann:
      „Das Training war heute kurz. Wir haben an unseren Stärken gearbeitet.“ (Josef Hickersberger)

Bleibt jetzt nur noch die Frage, warum auch Frauen sich für Fußball interessieren? Und warum sie, wenn man die letzten Erfolge vergleicht, sogar besser sind.

Nachtrag 16.6.08
Wer die obigen Zitate liest, könnte ja auf die Idee kommen, dass Fußballspieler nicht unbedingt allzu intelligent sein müssen. Weit gefehlt, wie jetzt der Tübinger Neurologie-Professor Thier kundtat. Die Anforderungen an das Gehirn eines Fußballspielers seien vielfältiger und komplexer als die Leistung, die von einem Schachspieler verlangt werde. Denn Letzterer denke nur eindimensional, der Kicker jedoch mehrdimensional. Denn der Profifußballer brauche eine Gespür für den Raum, Ballgefühl und permanente Koordination. Diese Gehirntätigkeit könne durchaus mit der Leistung eines Konzertpianisten vergleichen werden. Die komplexere Leistung beim Fußball könne man auch daran sehen, dass beim Schach ein Computer gegen den Menschen gewinnen könne. Jedoch sei ein Fußball-Roboter jedem Fünfjährigen glatt unterlegen.

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Der Autor

Bloggt hier wöchentlich seit Juli 2005. Leitet intensive Persönlichkeitsseminare: 6 TN, 3 Tage, 1 Coach. Schreibt Bücher, eBooks und eMail-Kurse. Zeichnet jetzt sogar Cartoons.

7 Kommentare

  1. Hallo Réka,
    ich denke auch, dass Prägung der frühen Jahre eine entscheidende Rolle dabei spielt. Andererseits konnte man zur WM 2006 und jetzt zur EM 2008 viele Mädchen und Frauen beim Public Viewing sehen. Es scheint also auch eine ansteckende Begeisterung dabei mitzuspielen.
    Danke für Ihren Kommentar.

  2. Réka sagt

    „Warum interessieren sich Männer so für Fußball?“
    Es gibt eine Menge Fragen in diesem Satz. Z. B.:
    1. Warum wird jemand zu einem Fan?
    2. Warum Fußball?
    3. Warum Männer?

    Warum wird ein Mensch – wie Stefan sehr gut gezeigt hat: oft ein Kind – zu einem Fan?
    Ich kann allen, die sich für dieses Thema interessieren, den Roman Ballfieber (Fever Pitch) von Nick Hornby empfehlen.
    Identifikation, Nationalstolz / Lokalpatriotism, quasi-religiöse Gefühle: diese sind häufig ein Teil des Phänomens. Aber jeder Fan hat eine eigene, ganz individuelle Geschichte. Diese Story hängt oft – wie auch im Hornbys Fall – mit der Familie zusammen, und macht schon aus dem kleinen Kind einen Fan.

    Warum Fußball? Die wichtigste Ursache ist meiner Meinung nach, dass Fußball in Europa große Traditionen hat. Es ist wahr, dass es keine besonderen körperlichen Eigenschaften fordert, und die Regeln sind relativ einfach. Aber in den USA sind Sportarten, über die man so was nicht sagen kann, ausgesprochen populär.

    Warum Männer? Das weiß ich wirklich nicht. Vielleicht hat es auch ganz viel mit Traditionen zu tun.
    Ich bin eine Frau, und Fan des ungarischen Basketballvereins Körmend. In unserem Publikum würde ich den Anteil der Frauen zwischen 35% und 40% schätzen. So scheint diese Frage bei uns nicht so relevant zu sein, und auch die Anzahl der weiblichen Fußballfans stieg in den letzten Jahrzehnten bedeutend.

  3. Hallo Stefan,
    ich glaube, dass das Interesse an kämpferischen Sportarten zum Großteil vererbt wird. Von welcher Sportart nun ein Junge „infiziert“ wird, hat wohl viel mit der Kultur und der Herkunftsfamilie zu tun. Hier bekommt man die entsprechenden Anregungen oder eben auch Abneigungen mit.

  4. Ein schön geschriebener Artikel. Kompliment! Was ich mich aber immer noch frage ist, wieso schon die meisten Jungs im frühesten Kindesalter verrückt nach Fußball sind. Die oben genannten Gründe treffen da ja wohl kaum zu. Liegt es „in den Genen“ oder werden sie von ihren Vätern „infiziert“? Durch unsere Familie zumindest zieht sich die Abneigung gegen Fußball wie ein roter Faden durch die Generationen. Es ist nicht leicht, anders zu sein …

  5. Lars Zanders sagt

    Toller Artikel, spritzig, witzig, lehrreich und amüsant: ich muss mir jetzt ernsthaft überlegen, ob ich nicht auch Fussballfan werden soll 😉

  6. Hallo Jo,
    gute Frage. Ich glaube, die Ursachen sind vielschichtig. Sicher, wenn man als Junge mit seinem Vater Fußbal spielen konnte, kann einen das prägen. Andererseits kenne ich viele Männer, die das nicht gemacht haben.

    Danke für Ihren Kommentar.

  7. Jo sagt

    Und was ist mit der Frage, warum es auch Männer gibt, die nichts daran finden wenn 22 Leute einem Ball nachrennen?
    Die obigen Gründe klingen alle sehr plausibel und gut nachvollziehbar, ich glaube aber, dass dabei die Erziehung nicht außer acht zu lassen ist, bzw. „seine“ eigene Sportart, welche man aktiv ausübt

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