Findet man mit diesen 10 Regeln heute noch den Mann fürs Leben?

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Testen Sie die Dating-Tipps dieses US-Bestsellers.

Heute gemann_jagt-frau_xs_thetank_photocaseht es um die 10 besten Dating-Regeln. Die habe ich mir natürlich nicht ausgedacht, sondern in einem schon etwas älteren Bestseller gelesen: „Die Kunst, den Mann fürs Leben zu finden“ von Ellen Fein und Sherrie Schneider.

Weibliche und männliche Feministinnen, Emanzipations-Theoretiker aber auch Muttersöhne, Leser von Ratgebern zum Flachlegen und andere nicht erwachsene Männer müssen also jetzt ganz tapfer sein.

Die Regeln – zu Anfang waren es zehn, mittlerweile sind es vierunddreißig – klingen erst mal ziemlich antiquiert. Kein Wunder, die Autorinnen haben sie ja auch von einer Großmutter, die in Amerika 1917 ihren Freundinnen und Arbeitskolleginnen bei deren Liebeskummer half.

Aber die Not mit den Männern ist weiterhin aktuell. Manchmal sitzen in meiner Praxis Frauen und klagen mir ihr Leid:

  • „Wir haben uns zweimal getroffen. Alles war wunderbar – auch der Sex. Und dann meldete er sich nicht mehr. Nicht mal auf meine vielen Anrufe und SMS antwortet er. Warum?“
    Ich sage dann meist: „Weil er nicht interessiert ist.“
  • „Ich habe ihm das Studium finanziert, seine halbe Abschlussarbeit geschrieben – und dann hat er mich nach dem Diplom mit einer Anderen betrogen und sitzen lassen. Wie kann er so unfair sein?“
    Ich antworte dann: „Weil er zu tief in Ihrer Schuld stand und glaubte, das nie wiedergutmachen zu können.“
  • „Mein Mann hat in unserer Ehe immer wieder Potenzprobleme. Er ist jünger, verdient weniger als ich, da könnte er doch wenigstens im Bett zeigen, dass er ein richtiger Mann ist.“
    Meine Antwort: „Streik ist die einzige Waffe der Ohnmächtigen.“

Regeln für Liebessüchtige.

Vor einem Jahr schrieb ich eine Rezension über das Buch von Julia Kathan: „Alles für ein bißchen Liebe“. Als ich nochmal die 10 Merkmale las, an denen man feststellen kann, ob Liebessucht bei einem vorliegt  wurde mir klar, dass das Buch „The Rules“ ein Gegenmittel für Liebessucht ist.

Aber wie jedes Entziehungsprogramm sind die Regeln hart. Vor allem für Frauen, die wenig Selbstbewusstsein haben und glauben, es dem Mann möglichst leicht machen zu müssen. Hier einige Kostproben:

 

Sprechen Sie einen Mann nicht zuerst an (und fordern Sie ihn nicht zum Tanzen auf)
Das berücksichtigt ein Naturgesetz: nämlich, dass Männer gerne jagen. Als Frau mögen Sie das albern finden, aber das ist unerheblich, was Sie denken oder für richtig befinden. Es geht nur darum, was funktioniert.

Fragen Sie einfach mal sich selbst und Ihre Freundinnen, wie sie Männer kennenlernten – und was daraus geworden ist. Wenn Sie einen Mann zuerst ansprechen, kriegen Sie nie heraus, ob er es auch von sich gemacht hätte. Was aber ein erstes wichtiges Zeichen wäre.

 

Nehmen Sie nach Mittwoch nie eine Einladung für Samstag an. So wirken Sie beschäftigt.
Viele Männer halten gerne mehrere Eisen im Feuer. Deshalb melden Sie sich gerne spät bei einer Frau, um zu sehen, ob sie schon etwas vorhat.

Wenn Sie da mitspielen, haben Sie in der Achtung des Mannes schon von vornherein verloren. Sie mögen das für manipulative Spielereien halten. Aber die meisten Männer denken so. Viele Frauen übrigens auch.
 

Machen Sie mit ihm Schluß, wenn Sie von ihm zum Geburts- oder Valentinstag kein romantisches Geschenk bekommen.
Eine geschiedene Klientin berichtete mir mal, dass ihr Ihr Mann zum Geburtstag ein Bügeleisen geschenkt hatte. Wenn Sie so was Ähnliches erleben, sollten Ihre Alarmglocken klingeln.

Denn eine Liebesbeziehung braucht Zeichen und Symbole. Ein richtiger Mann weiß das. Unerwachsene Männer verstehen es nicht, warum sich ihre Freundin nicht über einen Toaster zum Geburtstag freut.

 

Beenden Sie alle Telefongespräche nach zehn Minuten, rufen Sie einen Mann nie an, und – jetzt kommt’s: Rufen Sie nicht zurück.

Er ruft nicht an, weil er nicht interessiert ist.

Mit Ihrer Freundin können Sie gern stundenlang telefonieren. Denn die interessiert das, welches Missgeschick Sie beim Friseur erlebten. Oder warum sich ein Verflossener bei Ihnen wieder meldete. Einen Mann interessiert das in aller Regel nicht.

Da sie oder er aber nicht dauernd etwas Spannendes erlebt haben, reichen zehn Minuten meist, um etwas wichtiges Persönliches auszutauschen. Wenn er das Gespräch beendet, weil er nichts mehr zu sagen weiß oder Ihr Gerede nicht mehr erträgt, ist das kein guter Start. Beenden Sie deshalb das Gespräch nach etwa zehn Minuten. Das macht sie in seiner Phantasie interessanter.

Wenn Sie nicht zurück rufen, was Ihnen vermutlich schwer fallen dürfte, wenn Sie interessiert sind, geben Sie ihm dadurch die Möglichkeit zu spüren, wie wichtig sie IHM sind. Und das wollen Sie doch wissen. Also, vermasseln Sie es nicht.

 

Beenden Sie alle Verabredungen, und beenden Sie sie spätestens nach drei Stunden.
Ganz klar, die Verknappungstechnik funktioniert bei Männern und Frauen. Nur noch heute! Nur noch fünf Stück auf Lager.

Was selten ist, kommt uns wertvoller vor, weil es nicht jeder hat oder haben kann. Beugen Sie der Situation vor, dass Ihre neue Bekanntschaft nach einem langen Abend sagt, dass er morgen früh raus muss. Beenden Sie die Verabredung und lassen Sie den Mann spüren, ob sich eine Sehnsucht nach Ihnen entwickelt.

 

Reden Sie nicht zu viel. Hören Sie ihm zu. Und geben Sie nur wenig von sich preis. So erfahren Sie mehr über ihn und bleiben geheimnisvoll.
Die meisten Männer reden gern selbst gern und können schlecht zuhören. Sie erklären Ihnen lieber die Welt oder die Abseitsregel. Reden Sie deshalb selbst nicht zu viel, denn sonst erfahren Sie zu wenig, was für eine Art Mann vor sich haben.
 

Gönnen Sie ihm bei der ersten Verabredung nicht mehr als einen flüchtigen Kuß. Kein Sex beim ersten Date.
Viele Männer legen es darauf an, möglichst früh eine Frau ins Bett zu kriegen. Aber nicht weil sie wirklich an der Frau interessiert sind, sondern eher wegen des sexuellen Kicks und um ihre Anziehungskraft zu testen.

Dabei mitzumachen ist völlig in Ordnung, wenn es Ihnen auch nur um oberflächliche Beziehungen und sexuelles Vergnügen geht. Wenn Sie aber einen Lebenspartner suchen, ist es die völlig falsche Strategie.

Es mag altmodisch klingen, aber Sie müssen herauskriegen, ob er gerne mit Ihnen Zeit verbringt  auch ohne Hormonkick. Ob er sich mit Ihnen wohlfühlt, sich gerne mit Ihnen unterhält, sich für Sie interessiert. Und das finden Sie nicht heraus, wenn Sie zu früh mit ihm ins Bett gehen.

Das ist nicht moralisch gemeint. Es nimmt nur vorweg, was in einer Beziehung ohnehin stattfindet: Neunzig Prozent geteilte Zeit – und wenn’s hoch kommt – zehn Prozent Leidenschaft.

 

Überlassen Sie ihm die Führung. 
Das ist für älteste Schwestern besonders schwer. Aber auch für andere dominante Frauen. Sie glauben es, häufig besser zu wissen und versuchen, den Mann nachzuerziehen.  Vielleicht haben Sie auch oft Recht, doch ein Kennenlernen ist keine Quizshow.

Und wenn Männer über etwas nicht Bescheid wissen, fühlen sie sich nicht gut. Deswegen können Männer ja auch weitschweifig von etwas reden ohne viel Ahnung von der Materie zu haben. Weil Sie sich bei dem Satz „Das weiß ich nicht“ völlig bescheuert vorkommen.

Wenn Sie ihm aber jetzt dauernd Ratschläge und ungebetene Tipps geben, mag das seine Allgemeinbildung erweitern und Ihr Selbstbewusstsein stärken. Aber er wird Sie nicht mehr anrufen.

Lernen oder üben Sie stattdessen, sich anzuvertrauen. Und entspannen Sie sich in der Gewissheit, dass es genug andere Gelegenheiten gibt zu zeigen, wie klug, kreativ oder allwissend Sie sind.
 

Lieben Sie nur Männer, die Sie auch lieben.
Ein ganz wichtiger Punkt. Menschen ändern sich wenig. Das bedeutet: so wie Ihr neuer Bekannter am Anfang ist, wird er wohl auch in Zukunft sein.

Viele Frauen blicken über Dinge, die sie am Anfang am den Mann stören, großzügig hinweg. Und denken dann, dass sie IHN schon zurecht biegen werden, wenn Sie erst einmal zusammen sind. Oder ER sich ändern wird, wenn er Sie wirklich liebt.

Verabschieden Sie sich von diesem Traum. Und achten Sie auf  Ihre Gefühle in den ersten Wochen und Monaten. Das fällt Ihnen natürlich umso schwerer, je abhängiger Sie sich von einem Mann fühlen bzw. Sie Ihr Glück von einer Beziehung abhängig machen.

 

 Wie aus dem Benimmbuch der Oma.

So klingen die Regeln auf den ersten Blick. Nur etwas für prüde Ami-Girls, die auf Keuschheitsbällen ihr Jungfrauen-Gelübde ablegen. Aber doch nichts für fortschrittliche europäische Frauen – nach 40 Jahren EMMA.

Aber trotz über vierzig Jahren Emanzipationsbewegung und vielen wichtigen Errungenschaften wissen viele nicht:

  • Wie abhängig sich manche Frauen machen,
    indem Sie sich zum Beispiel für sein Hobby interessieren. Sei es Fliegenfischen, Modellflugzeugbau, oder Meerschweinchenzucht, in der irrigen Hoffnung, der Mann würde sich dann für sie interessieren.
  • Wie viele Frauen Männern nachlaufen, die nichts von ihnen wissen wollen.
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    Funkloch? Ein Mann, der Sie will, findet immer einen Weg.

    Und lauter kreative Erklärungen finden, warum ER nicht ebenso engagiert ist: Er hat gerade ein wichtiges Projekt … Seine letzte Trennung hat er noch nicht ganz verwunden ... Er ist so herrlich schusselig und hat bestimmt meine Telefonnummer verloren …
    Oder sich von Männern angezogen fühlen, die unzuverlässig sind, ein Drogenproblem, Finanzsorgen oder eine vollgemüllte Wohnung haben und eher eine Sozialarbeiterin brauchen als eine Partnerin.

  • Wie viele zu wenig Selbstwertgefühl haben.
    Deswegen erzählen sie bei den ersten Treffen, wie einsam sie sind, wie unglücklich ihre letzte Beziehung verlief, wie idiotisch sich ihr Chef verhält. Sie sprechen Männer an, rufen den Mann an oder lassen sich auf frühen Sex ein – einfach, weil sie die Bestätigung suchen.

Zusammengefasst legen die Regeln nahe: sich rar machen, geheimnisvoll sein, nicht gleich reagieren auf eine SMS oder einen Anruf auf dem AB, vielbeschäftigt tun, am Anfang nicht zu viel von sich zeigen, auch nicht  Gefühle, bevor er seine nicht offenbart hat.

Kurz gefasst: Behandle den Mann, den Du willst wie jemanden, den Du nicht willst! Erwachsene Männer zieht das an. Unerwachsenen Männern ist das schnell zu schwierig.

Es ist wie mit einem Sechstausender-Berg. Der steht einfach steil da. Verschickt keine Einladungen und organisiert keinen Fahrstuhl. Kümmert sich nicht drum, dass an seiner Spitze kaum Sauerstoff ist. Hüllt sich oft in Nebel. Für Männer ist das eine Herausforderung. Oder wie es Luis Trenker ausdrückte: „Der Berg ruft!“

Oberflächlich betrachtet kann man diese Regeln altmodisch finden, die Spontanität tötend oder manipulativ. Aber ich finde, es geht dabei um etwas anderes.

Letztlich geht es um Respekt.

Zum einen der Respekt der Frau sich selbst gegenüber.
Wenn Sie einem Mann hinterher laufen, sich zu schnell öffnen, Dinge zulassen, die Sie nicht mögen, sich schlecht behandeln lassen etc. werden Sie sich bald ärgern. Erst über ihn und dann über sich selbst, weil Sie dazu beigetragen haben.

Aber das Schlimmste: Sie verlieren den Respekt vor sich selbst.

 

Zum anderen der Respekt des Mannes vor der Frau.
Damit tun sich ohnehin manche Männer schwer, weil sie unbewusst eine Mutterprojektion auf Frauen haben. Viele haben Angst vor Frauen, weil sie sich innerlich abhängig fühlen.

Die Frau wird dann entweder als übermächtig erlebt, die man möglichst nett behandeln muss, um sie nicht zu verstimmen. Oder sie wird als minderwertig betrachtet. Dazu gehören dann all die Flachlege-Anleitungen à la „Wie ich sie schon am ersten Abend rumkriege.“ Das ist nichts anderes als Angst vor der Frau in Gestalt eines unsicheren Mannes, der sich nur stark fühlt, wenn er die Frau verletzt hat.

Die Regeln geben einer Frau klare Richtlinien über ihre Grenzen. Und die meisten Männer erleben das als Herausforderung, diese Grenzen auszutesten. („Der Berg ruft!“)

Beispiel: Wenn Sie als Frau auf seinen Anruf nicht zurückrufen, reagieren die Luschen gekränkt und ziehen sich zurück. Ein Mann, der wirklich an Ihnen interessiert ist, wird wieder anrufen, um herauszufinden, was los ist.

 

Mein Fazit:

Die Regeln können Frauen helfen, nicht weiterhin mit bindungsscheuen oder „falschen“ Partnern Zeit zu vergeuden. Vor allem Frauen, die dazu tendieren, „den Hund zum Jagen zu tragen“ und aus eigener Unsicherheit zu viel Initiative zeigen, können von der Lektüre profitieren. Und es sind Regeln, keine Gesetze.

Am besten, Sie machen ein Experiment daraus.

Vier Wochen die Nettigkeits-Nummer à la „Du ich versteh das“ und „Nicht so schlimm!“ und „Ich muss ihn doch an mich binden“ und schauen einfach, was passiert. Sie übersehen dabei eins: Männer wissen immer was sie wollen. Und setzen Himmel und Hölle in Bewegung, um es zu kriegen.

Vor allem Frauen, die sich fragen „Wieso falle ich immer auf dieselben Typen rein“, empfehle ich einen 4-Wochen-Test mit den Regeln.

Wie gesagt, kein Buch für Frauen, die dadurch dreißig Jahre emanzipatorischen Kampf bedroht sehen. Oder eine Beziehung als zweiköpfige Selbsthilfegruppe verstehen. Und auch kein Buch für Männer, die es toll finden, wenn die Frau nach dem Restaurantbesuch vorschlägt, die Rechnung zu teilen oder gar ganz zu übernehmen.

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Bilder: © – theTank, boerdi, photocase.com,, istock.com

Der Autor

Bloggt hier wöchentlich seit Juli 2005. Leitet intensive Persönlichkeitsseminare: 6 TN, 3 Tage, 1 Coach. Schreibt Bücher, eBooks und eMail-Kurse. Zeichnet jetzt sogar Cartoons.

64 Kommentare

  1. Marie sagt

    Das Buch ist mir ein paar Jahren quasi wie von selbst in die Hände gefallen. Ich habe es sehr aufmerksam gelesen und mir über die Aussagen viele Gedanken gemacht. Nach und nach habe ich vergangene Bekanntschaften und Beziehungen vor den Gesichtspunkten der Ratschläge analysiert. Auch die Beziehungen in meinem Freundeskreis waren vor meinen Analysen nicht mehr sicher. Immer mehr fallen mir einzelne Muster in Beziehungen auf. Wenn ich diese Muster den Ratschlägen im Buch gegenüber stelle, dann deckt sich eine gesunde und glückliche Beziehung mit dem, was dieses Buch vorschlägt. In Beziehungen, die mit Problemen behaftet sind, ist in allen Fällen irgendetwas entgegen der Ratschläge passiert. Meistens entstehen die Beziehungsprobleme dann, wenn die Frau nicht die notwendige Geduld hat und sich – egal in welcher Beziehungsphase sie sich mit ihrem Auserwählten befindet – viel zu früh auf ein Ereignis einlässt, welches für ihn einfach noch nicht gekommen ist. Frauen wollen Sicherheit und lassen sich daher sehr schnell und viel zu verbindlich auf einen Mann ein.

    Ich schließe mich davon nicht aus. Ich kann zwar Beziehungen analysieren und sagen wo der Casus Knaxus liegt, auch in meiner Beziehung. Aber aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, es ist verdammt schwer die Regeln beherzt anzuwenden und dabei nicht einzuknicken. Denn sie gehen mit einem Verzicht einher. Ich z.B. sollte jetzt am besten den gemeinsamen Urlaub mit meinem Partner absagen. Denn ein gemeinsamer Urlaub tut uns im Moment nicht gut. Es würde uns wieder vor Augen halten wie eine feste Partnerschaft ablaufen könnte und wie das Zusammenleben funktionieren würde. Doch so weit ist mein Herzensobjekt nicht. Ich bin leider viel zu schnell vorgeprescht und müsste jetzt die Reißleine ziehen. Aber das bedeutet für mich natürlich auch den Verzicht auf Zweisamkeit und auf den Urlaub.

    Es ist ein hartes Geschäft und ich wünsche all meinen „Leidensgenossinnen“ viel Kraft und viel Erfolg. Jede von uns hat die Chance auf eine erfüllende Beziehung. Wir müssen uns nur rar machen und den Männern unmissverständlich klar machen, dass wir kein selbstverständliches abrufbares Nebenherlaufhäschen sind.

  2. Hallo,
    Gut geschrieben, mit ein paar Tipps könnte ich mich zwar nicht identifizieren aber mit dem Rest kann man was anfangen.
    Gruß

  3. Eigentlich bin ich nicht so ein Fan solcher bestimmten Muster, aber hier sind einige gute Ansätze dabei!

    Am Ende gilt es jedoch einfach auch man selbst zu sein, was bringt es einem sich an Dinge zu halten, die man eigentlich selber nicht verkörpert. Nach einigen Monaten stellt der Partner dann eine Veränderung fest und lernt einen völig anderen Menschen kennen. Sowas wird ja auch oft in Chats gesehen. Beim Chatten schummelt man bis zum geht nicht mehr und am Ende steht eine völlig andere Person vor einem.

    Dennoch ein schön geschriebener Artikel!

  4. Ich denke man macht sich mit dieser ganzen Sache viel zu viel Stress. Man sollte es einfach auf sich zukommen lassen.

  5. Olga sagt

    https://www.youtube.com/watch?v=dZEfnGADNzI

    Soll nicht als Werbung dienen. Das Buch lass ich 3 Mal und die 18 Regeln noch öfters. Viele Bücher kann man lesen (ihres auch) weil man Interesse hat zu solche Sachbücher. Ich lese gerne in Ihrem Blog, am meisten gefiel mir, verlasse die Komfortzone und den armseligen Kerlen, habe ich ein Rat geben. Verlasse die Komfortzone, du bist langweilig. Der Richtige ist dann der Richtige, wenn man schafft eine gute Beziehung zu führen und keine on/off Sachen.

  6. Tom sagt

    Wie kann man nur solchen Schwachsinn schreiben.

  7. Johansson sagt

    HAHAHA! Sowas funktioniert nur bei den Yankees. Unsere Kultur ist eine andere.

  8. Tessa sagt

    Hahaha, genau das habe ich mir gedacht. Du möchtest hier gerne der Größte bleiben.

    Übringes, ich hatte immer Beziehungen auf Augenhöhen. Ich habe den Männern, die ich letztendlich geliebt habe, genauso in Hinbabe aus der Hand gefressen, wie sie mir. Es ist und war immer ein wunderschönes Gefühl.

    Es gibt immer auch Frauen, die wissen, wie man mit Männern umgeht und es gibt immer Männer, die zwar große Reden schwingen, aber letztendlich nicht darauf klar kommen, wenn eine Frau die Klaviatur wirklich beherrscht. Nicht wahr *Augen zwinker*

    Schönen Gruß, ich muss breit grinsen ….

  9. Hmm, man könnte Ihr Verhalten auch manipulativ nennen. Und obwohl ( oder vielleicht gerade deswegen) weil Ihr Vater Sie so angehimmelt hat, brauchen Sie ja auch heute noch laufend Anerkennung und „Erfolg“. Aber mit Männern, „die einem aus der Hand fressen“, kommt man ja auch schwer auf Augenhöhe.

  10. Tessa sagt

    Bravo, kann ich nur sagen.

    Ich habe mich seit jeher so verhalten, in Bezug auf Männer. Ich habe sie jagen lassen, ich habe sie warten lassen. Ich habe ihnen durch „ungewollte“ Hinweise gezeigt, dass sie ernst zu nehmende Konkurrenten haben und diese auch schon mal auftauchen lassen. Ich lasse sie den ersten Schritt machen, ich komme öfter zu spät oder sage öfter ab.

    Aber ich belohne sie auch. Ich zeige ihnen, dass ich ihnen vertraue und ihren Rat suche, ich lass sie mich retten, wenn ich hilflos bin. Ich lasse mir ihre Schulter leihen, wenn ich traurig bin. Ich sage ihnen, wenn ich etwas sehr sexy an ihnen finde.

    Nach einem wundervollen gelungenen Abend, an dem ich bekocht wurde, lobe ich ihn als unglaublich reizvoll und wundervoll verführerisch (ich habe ihn wohlgemerkt noch nicht an mich ran gelassen, bisher, denn bevor er mich ins Bett bekommt, muss er lange, lange jagen). Aber danach bin ich dann erst mal für einige Zeit unerreichbar.

    Und sie fressen mir aus der Hand. Es ist eine Tatsache.

    Das klingt vielleicht wirklich sehr taktisch, aber es ist nichts Anderes als eine Bedienungsanleitung für Männer.

    Ich bin 40 Jahre alt und habe lange, meist erfüllte Beziehungen gelebt. Ich war nie lange Single. Ich habe gerade jetzt eine freie Zeit in der ich viel flirte und sehr viel Erfolg habe. Ich habe das Gefühl, es ist nicht anders als zu der Zeit als ich 20 war. Frau muss einfach nur wissen wie es geht.

    Was mir wohl sehr geholfen hat, war eine Kindheit mit einem Vater der sich viel um mich gekümmert hat und mich fast angehimmelt hat. Das ist sehr selten und dafür bin ich ihm immer noch sehr dankbar.

    Diese Kindheitserfahrung hat mir sehr viel Selbstwert mitgegeben und mir irgendwie die Gewissheit gegeben: Männer die mich mögen, die geben alles und werden investieren. Alle anderen Männer interessieren mich erst gar nicht.

    Ich freu mich weiterhin des Lebens und kann nur allen Frauen raten es ähnlich zu machen, wie oben beschrieben.

    Nur eines noch; macht euch nicht zu geheimnisvoll, sondern zeigt euch auch. Denn wenn ihr was Interessantes zu bieten habt, dann gebt es auch bekannt, Männer sind dankbar, wenn man ihnen zeigt, dass man ihnen vertraut und etwas anvertraut. Es muss immer aussehen wie ein Geschenk, das ein Mann sich verdient hat, wenn Frau sich ihnen anvertraut. Das könnt ihr sogar so aussprechen. Sie fressen einem dann aus der Hand.

    Und in Abständen immer mal schön hilflos tun und sich helfen lassen. Sie sind soooo gerne Retter und Helden 😉

    Aber wohl dosiert, denn nur Männer ohne Selbstwert wollen dauerhaft lebensunfähige Weibchen.

    Grundsätzlich sollte Frau also auch lebenskompetent und vielseitig interessant sein. Andeutungen dieser Fähigkeiten reichen oft schon.

  11. Xandi sagt

    Mir sagte er er
    will das selbe wie ich er
    will mich hatte
    wenig Zeit gestresst
    .
    Dann las ICH .“Warum ist das leben nur so??
    da trifft man jemanden und man glaubt das man fliegen kann, dann kommt alles anders als man es sich
    erhofft.
    und dennoch bin ich froh diesen menschen getroffen und kennen gelernt zu haben
    denn jetzt weis ich wieder mehr über mich und ich möchte auch die gefühle nicht missen die ich erlebt
    habe auch wenn es nur kurz war
    drum möchte ich mich auch bei diesen menschen bedanken
    es war schön DANKE!“
    Er meinte ,er hat tiefe Gefühle für sie war
    vor mir .
    kann ich dir zur zeit nicht sagen
    „es hat sich heute viel verändert und auch in den letzten tagen“ und „drum brauche ich auch mal zeit alles wieder in die
    richtigen bahnen zu bringen und ruhe“ wo ich stehe „das kann er nicht sagen“ .
    Bin traurig.ER ÜBER SIE .ich hab sie recht gern und habe tiefe gefühle für sie wo ich gedacht habe dass ich die nicht
    mehr haben könnte
    Er meinte ,er hat tiefe Gefühle für sie war
    vor mir .
    „es hat sich heute viel verändert und auch in den letzten tagen“ und „drum brauche ich auch mal zeit alles wieder in die
    richtigen bahnen zu bringen und ruhe“ wo ich stehe „das kann er nicht sagen“ .
    nein ist es ja auch nicht und ich habe ja gesagt können wir gerne machen nur du machst ja heute schon den ganzen tag
    ein fass auf und ein drama schau du hörst nicht zu und sulst dich in deiner eigen trauer/wut…hab nie gesagt du bist die Einzige.du bist nie zwischen zwei
    menschen gestanden und warst auch nie einen
    Lückenbüßerin.Nun hat er sich drauf versteift und Schluss gemacht und ich frage mich hab ich alles kaputt gemacht

  12. katrin sagt

    Hallo Herr Kopp-Wiechmann,

    ich hätte da mal eine Frage, was wäre im Falle eines sehr schüchternen Mannes. Kann man ihn zunächst ansprechen (und trotzdem nicht alles gleich offen legen) und dann die Strategie wechseln, damit er „jagen“ muss?

    Beste Grüße

  13. Stupsi sagt

    Sehr geehrter Herr Kopp-Wichmann,

    Sie haben vollkommen Recht, und sie können toll schreiben finde ich! Mich hat Ihr Regelwerk nicht nur zum Lachen gebracht, sondern mir heute abend auch gleich noch auf die Schnelle geholfen. Ich glaube auch nicht, dass Sie das so starr meinen, wie manche Kommentatoren hier es anscheinend empfinden. Aber es ist einfach ein feiner Leitfaden, an dem frau sich gut orientieren kann. Vielleicht finden sich unsichere Menschen anders, aber aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das nicht gut geht dann auf die Dauer. Jetzt gehe ich in Richtung Selbstsicherheit und da kommen mir Ihre Tipps wie gerufen. Also vielen Dank und weiter so!

  14. Büchner sagt

    Die Regeln klingen erst einmal seltsam, aber schaut man sich eine Tierdoku an, versteht man den Hintergrund. Es funktioniert. Emanzipation hin oder her. Männer müssen kein Mammut mehr jagen, aber das Regal aufbauen 😉 Leider versteht die Masse der Männer die Emanzipation als Ausrede nichts mehr dafür tun zu müssen, um ihre Gene in die nächste Generation zu bekommen. Im Grunde sind wir alle Tiere. Nur Frust und Unverständnis bei den Männern.

  15. Büchner sagt

    Gute Zusammenfassung. Seit ich das befolge geht es mir blendend.

  16. OMG! das ist ein OMG-seite… also dann gebt mir die kugel… cheezus! ich glaube diese anweisungen werden millionen von zufriedenen pärchen generieren… wuahahaha!

  17. Aleksandra Jovic sagt

    Ich hab seit Juli einen FB Freund der mitbekam das ist seit Herbst solo bin nun wollte er mich auf ein Kennenlernkaffee einladen ..beschreibt nebenbei seine Geldknappheit und das er nicht weit fahren kann. Und jede Nachricht (PN) beeinhaltet sexuelle Vorlieben .Ich hab ihm gesagt ,dass ich vorerst allein sein möchte ,alles kein Thema ist .Dann schreibt er ,einfach mal kennenlernen und sehen ob Chemie passt doch es gefällt mir nicht wie er schreibt und die Betonung auf seine sexuellen Vorlieben .Was halten sie davon,Herr Kopp-Wichmann ?
    lg,Xandi

  18. Kurzhaarig sagt

    Was will sich Frau damit für einen Mann angeln?

    Einen Vernünftigen bekommen sie dadurch nicht, weil es nur abschreckend und desinteressiert rüberkommt.

    Die „guten“ Männer wurden nur verarscht, weil ihr Frauen keinen Dieser wollt und an Machos, großen Schwänzen und Kohle interessiert seid. Der Geldgeber hütet bestenfalls sogar die Kinder, die höchstwahrscheinlich nicht mal von ihm sind und ihr macht „Überstunden“ und werdet eigentlich irgendwo von einem Riesendödel durch genommen. Und der Typ der euch fickt, Vogel noch jede Menge andere und ihr freut euch, weil er für euch Zeit hatte.

    Ihr Frauen braucht Typen denen ihr hinterher rennen müsst, ansonsten habt ihr kein Interesse? Außer er hat das nötige Kleingeld.

  19. Peter Hering sagt

    Ich möchte nur eines von euch Frauen wissen ? Wo habt ihr blos diese weisheit her, nach diesen Schreiben, gibt es bei Euch nur schwarz oder weis. Habt Ihr noch nie andere Männer kennen gelernt ? Meine Mutter Gott hab sie Gnädig hat mir von Jugend an, und das sind schon ein paar Jahrzehnte her, hat mal zu mir gesagt ,, Junge denke daran jede Frau die du Schlägst, könnte die Mutter deiner kinder sein. 37 Jahre war ich verheiratet bevor meine liebe Frau verstarb, aber ich habe weder meine Frau noch die Kinder jemals geschlagen, denn mit solchen Methoden erreicht man garnichts. Also überlegt vorher bevor Ihr über uns den Stab brecht, denn nicht alle Männer sind gewalttätig, dass wollte ich nur mal so amrande sagen.

  20. andrea sagt

    das mache ich schon immer so, und zwar sehr erfolgreich.Benimm dich wie eine Königin, dann wirst du wie eine Königin behandelt.Jedoch funktioniert das nicht bei allen Nationalitäten. Der eingeborene Mann wird in der Regel unhöflich, da er zumeist unter Minderwertigkeitskomplexen leidet und krampfhaft versucht einen König darzustellen. Zumeist mit einem Cabriolet. Mit Hund auf dem Beifahrersitz.

  21. Christian R sagt

    Zu dem was Petra Schäfer schrieb:
    „Erst mal an Emeline: Das Buch gibt Rezepte, wie es klappen kann, wenn man sich psychologisch so verhält, dass ein wirklich interessierter Mann sich verliebt. Bei Ihnen hat es nichts mit den Regeln zu tun, wenn es schiefgegangen ist, sondern wahrscheinlich damit, dass dieser Mann, der sich nicht mehr gemeldet hat, von Anfang an nur ein Ziel hatte: Sex (und weiter nichts).“

    Meine Antwort: Es riecht wieder nach Manipulation hier. Klar, es koennte ja sein dass ein Mann der sich zu wenig verausgabt bei der Jagd einfach nur schnellen Sex will. KOENNTE ! Aber muss nicht sein. Und warum nicht stattdessen das mit dem Manne abklaeren, also auf Vertrauen bauen und einen Dialog suchen ? Anstatt dieses herum-testen von Leuten. Ich jedenfalls bin einer der eine tiefe Beziehung will und doch aber nicht auf die altbackene Rolle des Jaegers abgestellt werden will. Ich kann daher nur sagen dass die Strategie viele gute Maenner aussieben wird die was auf sich halten und gerade auch selbstbewusste Frauen schaetzen welche Initiative ergreifen und nicht wie ein Mauerbluemchen darauf warten auf dass „ER“ sich dem Eroberungszirkus verschreibt. Aber wie ich ja schon sagte, solche Frauen will ich denn auch gar nicht und die fallen bei mir durchs Raster. Insofern stimmt es allerdings: es ist auch ein automatisches Sieb-kriterium fuer Maenner, nicht nur fuer Frauen. Nur dass dann beide irgendwo belaemmert dastehen denn es haette ja zu einer tollen Beziehung kommen koennen wenn sie nur beide wollten. Doppelmoral jedenfalls zieht bei mir nicht. Was Frauen duerfen, das duerfen Maennner auch.

    Dann gibt es noch eine Facette: sollen denn diese altbackenen Ratschlaege nur in Bezug auf Beziehungen mit Maennern gelten ? Wie ist es von Frau zu Frau ? oder Frau zu einer Frau die mal ein Mann war ? Da naemlich beginnen diese ganzen Geschlechterspezifischen Rollenzuordungen ohnehin zu verschwimmen, und zwar zu Recht. Es gibt nicht DEN Mann oder DIE Frau. Zwar aeusserlich biologisch zuzuordnen, aber innerlich ist es gar nicht so eindeutig. Dieses Buch nimmt jedoch an als sei alles schoen in geordneten Schubladen vorhanden, so eben wie es das traditionelle Amerikanische Schwarz-Weiss-Denken wuenscht.

  22. Hallo Stefanie,
    stimmt, eine Neuauflage wäre nicht schlecht. Grundsätzlich denke ich, dass eMails, sms und Whatapp genauso zu behandeln ist wie ein Anruf.

  23. Stefanie sagt

    Vielen Dank für diesen Beitrag zu dem Buch. Wenn frau das Buch liest gewinnt sie tatsächlich oft den Eindruck dies sei eher für „prüde Ami-Vorstadt-Girls“. Dein Beitrag hat mir sehr geholfen neu über das Buch zu denken. In dem Buch werden die Regeln allerdings sehr dogmatisch gesehen – also schon wie ein Gesetz – was mich etwas gestört hat. Ein wenig sollte man sich doch auch auf sein Bauchgefühl verlassen können, wann man die Regeln EIN WENIG(!) lockerer nimmt.

    Meine Frage an Sie wäre zu dem Thema „nie zurück rufen“ Wie soll ich auf sms oder Emails reagieren?
    gar nicht? unter bestimmten Umständen bzw. erst auf die 2./3. Nachricht? und wie?
    im Zeitalter von Internet und Handy sowie whatsapp bedürfte das Buch eine Neuauflage.

    Vielen Dank vorab für Ihre Antwort.

  24. Petra Schäfer sagt

    Erst mal an Emeline: Das Buch gibt Rezepte, wie es klappen kann, wenn man sich psychologisch so verhält, dass ein wirklich interessierter Mann sich verliebt. Bei Ihnen hat es nichts mit den Regeln zu tun, wenn es schiefgegangen ist, sondern wahrscheinlich damit, dass dieser Mann, der sich nicht mehr gemeldet hat, von Anfang an nur ein Ziel hatte: Sex (und weiter nichts). Es könnte auch sein, dass seine Ex wieder aufgetaucht ist oder eine andere Frau.

    Jedenfalls funktionieren die Regeln auf jeden Fall, wenn die Frau dem Mann wirklich gefällt und er nicht nur seinen Spaß haben möchte.( Bei so einem Mann kann es nicht funktionieren, aber das merkt man nicht immer sofort). Dank der Regeln können Sie aber stolz auf sich sein-so wurde er automatisch ausgesiebt ohne Sie benutzt zu haben.(Vermutlich hat er gemerkt, dass er nicht schnell genug an sein kurzfristiges Ziel kommt).

    Ich habe auch Erfahrungen mit den Regeln gemacht-bin jetzt erstmals, seit ich das Buch gelesen habe, in einer bisher länger währenden glücklichen Beziehung.
    Wenn ich es mal wieder nachlässig werde, spüre ich das sofort am Verhalten des Partners. Es ist überhaupt nicht schwer, sich daran zu halten, weil selbstbewusste Frauen sich immer von Natur aus so verhalten würden. Daher hebt es auch das Selbstbewusstsein, Erfolge damit zu erzielen.
    Und man merkt, dass es noch andere schöne Dinge im Leben gibt, als sich nur auf den Partner zu fixieren. Anfangs fiel es mir schwer, ihm abzusagen, wenn er sich kurzfristig mit mir treffen wollte. Aber nach der Absage wurde ich mit einem viel besseren Verhalten des Partners in mehreren Bereichen belohnt. Ich hatte mir Respekt erarbeitet!
    Es funktioniert übrigens hier genauso wie in Amerika, weil es nur mit Psychologie und unserer Natur zu tun hat.
    Und natürlich schimpfen hier besonders die Männer, mit wenigen bewundernswerten Ausnahmen-das Buch ist für Frauen geschrieben. Es geht nicht gegen die Männer sondern für gute Beziehungen. Davon profitiert doch der Mann, wenn sich die Eroberung interessant gestaltet-oder?

  25. patricia sagt

    also auch die sogenannten Lebenspartner die haben keine Lust zu heiraten alle haben angst vor Verantwortung die man dann ja auch mit übernimmt. die Spielchen gehen gut bis man vielleicht 65 Jahre ist -egal ob frau oder Mann und dann ? sind die spielenden allein und freuen sich auf einen einsamen Lebensabend, den hintern wischt dann irgendeine Schwester vom Pflegedienst ab, das Süppchen kocht das uneheliche balg

    tja schöne freie aber einsame Welt viel Spaß ich mach da nicht mehr mit – ich glaube nicht mehr an die Liebe

  26. Julia sagt

    An Christian R. : Ich hätte gern unverfänglich und auf sachlicher Ebene ihre Emailadresse. Schicken Sie mir doch bitte eine Mail. LeliaWolke@web.de
    Vielen Dank

  27. Christian R sagt

    Zu dem was Roland K.W. schrieb :“Männer, die unnahbar scheinen, wortkarg, wenig interessiert aber dann doch, reizen viele Frauen mehr als kommunikationsgeübte Männer, die in den ersten fünf Minuten über ihre Gefühle reden müssen.“

    Meine Antwort: Ja, natuerlich, das habe ich ja auch erlebt. Ich stelle das auch nicht in Abrede dass diese Vorlieben nach wie vor weit verbreitet sind und Leute auf billige weise damit punkten können. Aber diese seit eventuell Jahrtausenden evolutionaer gepraegten Selektions-Schemata sind laengst ueberfaellig. Denn allzuoft klagen ja genau dieselben Frauen spaeter ueber die Kommunikationsunfaehigkeiten genau dieser Maenner die sie so anzogen.

    Ich habe es doch selbst erlebt, fuehlte mich von unnahbaren Frauen angezogen, nur um immer wieder auf die Schnauze zu fallen. Ja schoen, man hat dann zwar jemanden erobert, fuer ne kurze Zeit, aber am Ende zahlt man/frau einen hohen emotionalen Preis. Wenn die Menschheit als ganzes wachsen soll dann sind nahbare, empathische Menschen die authentisch sind genau das was die Menschheit braucht. Die ueberkommenen Selektionskriterien hingegen werden nur weiter das fortschreiben was die Menschheit ins Verderben bringt. Ob es um die Zerstoerung unserer natuerlichen Lebensgrundlagen geht, um Kriege, Macht und Geldgier mit all dem uns gelaeufigen resultierendem Leid, die Grundlage ist immer die gleiche: Mangelnde Empathie, Kommunikationsfaehigkeit und Selbstkenntnis.

    Der Markt der Partnersuche hat ueber Jahrtausende den Macho heraufgezuechtet. Weil zu einstweilen koerperliche Staerke ausschlaggebend war. Selbst wenn das auch heute manchmal noch gilt, so sehen wir die unweigerlichen Begleiterscheinungen, welche ich jedenfalls auf globaler Ebene lieber eintauschen wuerde gegen eine insgesamt friedfertigere Gesellschaft. Wenn wir Stueck fuer Stueck den Markt aendern indem wir was anderes fordern – auch wenn es manchmal gegen unsere eingebaute Straehne geht – dann besteht wenigstens der Hauch einer Chance dass dies graduell eine positive Veraenderung in allen Lebensbereichen mit sich bringt.

  28. Sophie sagt

    So ein gequierlter Quatsch!

    Falls es DEN Mann und DIE Frau geben sollte mag es auch Regeln für alle geben.
    Aber die gibt es nicht.
    Wie Christian R schreibt ist die Basis für eine Beziehung Authentizität.

    Und übrigens: Nicht jeder Mann (und auch nicht jede Frau) will einen Berg erklimmen!
    Manches treibt es nicht in die Ferne, gar ins Nachbarland und er verbringt den Urlaub glücklich im Schrebergarten mit den vertrauten Nachbarn. Der andere nutzt jede Gelegenheit die Welt zu sehen und ist hungrig nach dem Unbekannten.
    Welcher ist DER Mann?
    Es gibt sie beide und noch 5.379 dazwischen.

    Und ist es denn zu glauben? Es gibt auch schüchterne Männer, Männer mit Minderwertigkeitsgefühlen und Unsicherheiten.

  29. Das Prinzip funktioniert ja auch umgekehrt. Männer, die unnahbar scheinen, wortkarg, wenig interessiert aber dann doch, reizen viele Frauen mehr als kommunikationsgeübte Männer, die in den ersten fünf Minuten über ihre Gefühle reden müssen.

    Ich denke, in beiden Fällen wirkt das Marketing-Prinzip der Verknappung. Was selten ist oder gemacht wird (siehe Apple) wirkt eben wertvoller und eventuelle Fehler verzeiht man großzügiger. Das mag manchem nicht ins Weltbild passen, aber wie Sie schreiben, muss jede/r damit seine Erfahrungen machen – und daraus lernen.

  30. Julie P. sagt

    Viele Frauen in meinem Kollegen – und Bekanntenkreis halten diese Regeln für obsolet, doch über welche Erfahrungen berichten sie immer und immer wieder? Nach dem schnellen Sex warten sie auf Anrufe und Mails, die nicht kommen. Rufen dann ihrerseits an und schreiben, „weil ja die Frau von heute selbst die Initiative ergreift“ und lösen damit Fluchtreflexe bei dem Objekt ihres Begehrens aus. Mir sagten bereits einige Männer, dass sie sich anstrengen wollen bei einer Frau. Einer meinte wörtlich, wenn sie es ihm nicht so richtig schwer macht, geht er davon aus, dass andere Männer sie ebenso leicht haben können. Es heißt oft, Männer wären von Natur aus bequem, doch ich habe das auch anders erlebt. Wenn ein Mann sich für eine Frau interessiert, wird er Wüsten durchqueren und Berge besteigen, um zu ihr gelangen und sich anstrengen, um sie zu gewinnen. Serviert sie sich auf einem Silbertablett, nimmt er u.U. das Angebot gerne an, doch trifft er eine Frau, die sein Interesse weckt,wird er sich um diese bemühen und nicht länger mit der Frau befassen, die sich ihm anbietet, ihn betüdelt und sich kümmert.

    Es gibt Verhaltensweisen, männliche und weibliche, die sich seit Urzeiten nicht geändert haben. Die „Frau von heute“ will das oft nicht wahrhaben, weil sich die berufliche und gesellschaftliche Situation für Frauen heute anders darstellt. Dabei vergessen sie vielleicht, dass man im Beruf zwar „seinen Mann stehen muss“, wie es so schön heißt, – bei der Suche nach einem Partner jedoch ihre Weiblichkeit betonen sollten. Mann und Frau sollten sich ergänzen, auf einem Schiff kann es keine zwei Kapitäne geben. Natürlich kann man sich darüber lustig machen, aber dann muss man auch mit den Konsequenzen leben und darf nicht jammern, wenn schon zum wiederholten Male eine Beziehung in die Brüche gegangen ist.

    Selbstredend wird es immer Ausnahmen von irgendwelchen Regeln geben… aber das Beispiel von Dora, mit dem Bergmassiv finde ich sehr zutreffend.

  31. Bin ganz Ihrer Meinung.
    Schöne Metapher mit dem Berg und seiner Anziehung für die Männer. Man stelle sich den Mount Everest mit einer Seilbahn vor. Oder dem Versprechen, jeder, der es auf den Gipfel schafft, bekomme fünftausend Dollar. Da kämen dann eben keine „richtigen Mannsbilder“.

    Das Buch betont eben sehr stark, dass es große Unterschiede zwischen Frauen und Männern gibt. Der Gender-Wahn will aber möglichst viele Unterschiede einebnen und uns weismachen, das wäre alles nur eine Sache der richtigen oder falschen Erziehung.

    Danke für Ihren Kommentar.

  32. Dora sagt

    Habe die anderen Kritiken gelesen und stellte fest, dass die meisten die sogenannten „Regeln“ als überzogen und altbacken ablehnen. Ich hingegen nicht, denn sie stimmen absolut. Nun warum??
    In vielen Foren liest man ständig von enttäuschten Frauen und?? eben genau die Frauen, welche diese Regeln in aller Form mißachten, schneller Sex, hinterherlaufen und warten auf Mails und Telefonate, welche nicht kommen.
    Dazu sage ich nur eines, siehe Beispiel eines hohen Bergmassivs im Nebel, starr, unbeweglich, cool und tchja, wie soll ich sagen fast egal wirkend und??
    Bergsteiger a la couleur, Windrichtungen, Länder und „richtige Mannsbilder“ wollen ihn dennoch erklimmen, warum??
    Weil er reizt, gefährlich scheint, unerreichbar, mächtig und stolz.
    Für mich sagt das alles aus, der Berg tut nichts und erweckt dennoch alle Sehnsüchte der Männer, die ihn erleben wollen.

  33. Franziska Kast sagt

    Also, für mich persönlich käme ein Partner, den diese Verhaltensformen anziehen, eh nicht in Frage. Klingt mir alles doch ein bisschen zu sehr nach dem vorletzten Jahrhundert. Ihm in allem die Führung überlassen? Ihm wegen eines derart hanebüchenen Schwachsinns wie einem vergessenen Valentinstag den Laufpass geben? Was ist schlimm an einem Toaster zum Geburtstag, wenn meiner gerade verreckt ist? Was will ich mit einem Mann, den ich derart manipulieren muss? Entweder es besteht von beiden Seiten Interesse, oder eben auch nicht. Macht man sich nicht doch eher zum Obst, jemanden, der KEIN Interesse hat, mit derart oberflächlichen hard-to-get-Spielchen erobern zu wollen? Das führt doch eh zu nix. Nichts für ungut, aber meine Welt wäre das nicht…

  34. JT sagt

    Hallo allerseits,

    irgendwo stimmt dieser ich schreib mal quatsch.
    Aber nicht hier in Europa, sondern den USA.
    Der kulturelle Hintergrund hier in Europa ist ganz anders, deshalb kann dies hier nicht funktionieren.

    Wenn europäische Frauen diese Regeln befolgen,
    sollen sie sich dann nicht wundern wieso es nicht klappt, einen intelligenten zuverlässigen Partner zu finden.
    Den ein zuverlässiger Mensch sei es eine Frau oder ein Mann, würde sich auch einen zuverlässigen Partner wünschen/suchen. Wenn meine Frau mich damals nicht angerufen hätte, wenn Sie es gesagt hat, bzw. wenn Sie diese „Regeln“ befolgt hätte, wären wir jetzt nicht verheiratet und hätten keinen Sohn. Ganz einfach. MfG JT

  35. Christian R sagt

    Solche altbackenen Ratschlaege machen mich teils traurig, teils wuetend.
    Es ist ein rueckschritt in die Steinzeit.
    All diese manipulativen Spielchen, und vor allem DOPPELMORAL. Wenn Maenner dieselben spielchen trieben wie hier den Frauen angeraten wuerde, wuerde das keine Frau mit sich machen lassen. So eine Volksverdummung !

    Frauen die so manipulieren sind bei mir unten durch. Dass Maenner die damit keine Geduld haben als „unreif“ abgekanzelt werden ist eine Frechheit und eine Verdrehung der Tatsachen. Eher umgekehrt. Maenner die was von sich halten, intelligent sind und Selbstbwewusstsein haben werden sich zu Recht nicht abgeben mit solch manipulativen Frauen.

    Ich jedenfalls schaetze Frauen die initiative ergreifen, authentisch sind (also anrufen wenn sie anrufen wollen anstatt zurueckzuhalten) und die Rechnung teilen und nicht materialistisch sind. Das ist fuer mich echte und gelebte Gleichberechtigung. Alles andere ist ranziger quasi-feminismus.

    Frauen wollen ja auch Maenner die authentisch sind und bei denen sie wissen woran sie sind. Ausserdem ist dieses „sich rar machen“ gefaehrlich. Einmal haette ich dabei fast eine Beziehung verloren weil es zu einem Missverstaendnis kam. All diese Ratschlaege laufen auf folgende Annahmen heraus:
    * man kann dem anderen nicht vertrauen, dass er auf direkte fragen authentisch antwortet.
    muss ihn also manipulieren indem frau ihn testet.
    * klartext zu reden ist angeblich unromantisch. Nur dass diese spielchen zeitverschwendung sind.
    Bezeichnenderweise raet dieser Artikel frauen wiederum dazu nicht zeit zu verschwenden. wieder also doppelmoral.
    * Geschenke machen und so ist ein lippenbekenntnis fuer Grosszuegigkeit. Wie hingegen steht es um
    wirklich wichtige grosszuegigkeit in Bereichen die wirklich zaehlen ? Zuhoeren, Zeit verbringen fuer Nachdenklichkeit,
    gute Kommunikation, innere Arbeit an sich selbst ? davon ist hier nichts zu hoeren.

    Den Maennern kann ich hier nur sagen:
    Erwartet mehr von den Frauen und lasst Euch nicht darauf ein.
    Den Frauen kann ich hier sagen:
    Lasst Euch nicht von solchen Ratschlaegen irrefuehren.
    Wenn Euch Maenner verlassen dann auch nicht zuletzt weil Ihr nach
    den falschen Kriterien sucht. Maenner die sich auf solche spiele einlassen
    sind nicht die mit dem reifsten Charakter.

  36. lisa sagt

    schon lang nicht mehr so viel müll gelesen

  37. Nicole sagt

    Ein wirklich interessanter Artikel. Ich denke es geht weniger um eine exakte Einhaltung aller dieser Regeln, aber sie bieten eine gute Richtlinie um sich selbst einmal zu fragen, ob man eventuell etwas erzwingen will, wenn man sich so gar nicht daran halten will. Eine gute Partnerschaft braucht – eben anderen Elementen- Zeit um sich zu entwickeln und das läßt sich nicht durch pausenlosen Kontakt oder Kontaktversuche beschleunigen.

  38. Emeline sagt

    Ich finde diese Regeln sehr gut. Muss allerdings dazu sagen, dass sie nicht immer funktionieren.
    Ich befolge diese Regeln selbst. Aber eher als Instinkt.
    Ich rufe niemals an, wenn er anruft ruft hebe ich nie sofort ab, meistens warte ich bis der Anruf in Abwesenheit da steht. Dann rufe ich mind. 30 min später erst zurück oder schreibe meistens sogar eine Nachricht “du hattest angerufen?!”

    Was treffen angeht, lege ich mich nie fest.
    Ich habe grundsätzlich immer was gepalnt und egal was der Mann mir bietet, ich sage nie zu. Sage nur du kannst dich später ja mal melden dann sage ich dir ob ich Lust habe.

    Ansonsten “warte” ich auf seine Meldung und melde mich nie.
    Ich gebe nicht viel Preis von meinem Leben, höre nur zu bis ich erst einmal Vertrauen habe. Sex ist daher auch erst einmal kein Thema.

    Küssen ist leider dass was mir besonders gefällt… und wenn mir der Typ gefällt lasse ich mich darauf ein. Doch ich fange nicht an. Diese Dates gibt es so gar nicht mehr man trifft sich jetzt auf Partys und irgendwann kommt es dazu.

    Aber sehen wir es mal so. Ein Junge macht all das mit. Ruft jeden Tag an(sofort nach der Arbeit) um sie zu treffen. Wird auch oft “sitzen gelassen” auch mit der Aussage “ich schlafe jetzt lieber”. Er rennt ihr förmlich hinterher.
    Nach einger Zeit kommt sie an den Punkt wo sie es zulässt und macht mit ihm rum. Denn sie will ihn ja. Aber versucht weiter beschäftigt zu sein.

    Es läuft alles perfekt. Sie bekommt gesagt dass er sich verliebt und sie turteln miteinander rum.

    Doch dann plötzlich bekommt man eine SMS, dass er in Moment nichts festes möchte und angeblich immer betrunken war als all das geschah – was nicht der Fall war.

    Zum Sex kam es nie. Jetzt ist Funkstille.
    Sie hat Gefühle zu gelassen und jetzt ein gebrochenes Herz und weiß nicht weiter.
    Für ihn Spaß für sie unerfüllte Hoffnungen.

    Die Regeln schützen einfach nicht vor dem gebrochenem Herzen. Kerle spielen auch dieses Spiel mit. Besonders wenn man ihnen auch freundschaftlich egal ist. Denn dann treiben sie es so lange wie der Sex gut ist…

  39. Bibi sagt

    …die tipps find ich gut und fühl mich auch nicht bedroht (als moderne emanzipierte frau, meine ich). Manche dinge haben eben schon immer funktioniert, und das hat eben seine gründe…

  40. Leider suchen viele Frauen nicht das Weite, wenn Männer ihre Spielchen treiben (Nummer geben lassen und nicht zurückrufen, Terminnot vortäuschen statt ein klares Nein, Freitagabend anrufen, ob sie Samstag schon was vor hat etc.)

  41. Peter sagt

    So viel Unsinn gibts nur selten in solch komprimierter Form. Nicht zurückrufen? Gespräche nach zehn Minuten beenden? Ab Mittwoch kein Date fürs Wochenende annehmen? […] Also ein halbwegs normal veranlagter Mann mit Selbstbewusstsein und ein wenig Grips durchschaut solche Spielchen und sucht das Weite.

  42. Ich befürchte gerade, das die Kunst eher darin liegt, ihn zu behalten. Gefunden habe ich ihn vielleicht schon …

  43. Liebe Frau Kathan,
    wer die „REGELN“ authentisch einsetzt, braucht sie nicht. Die Frau verhält sich einfach danach ohne jemals davon gelesen zu haben.
    Ich gebe Ihnen auch Recht, dass das ZIEL für das eigene Glück nicht ein anderer Mensch sein kann.

    Die Frage ist ja, wie man zu dieser „tiefen Selbstliebe“ findet? Und da verstehe ich die REGELN als eine enorme Erlaubnis für Frauen, Grenzen zu ziehen, nein zu sagen, sich wertvoller zu fühlen, indem man nicht alles mitmacht. Das mögen für den Anfang Krücken sein, aber sie können einen in eine positive Selbstwertspirale bringen. Genauso wie die Merkmale der Liebessucht, die Sie in Ihrem tollen Buch beschreiben, die Frau immer wieder in eine destruktive Selbstunsicherheits-Spirale bringen.

    Danke für Ihren Kommentar.

  44. Lieber Herr Kopp-Wichmann,

    meiner Ansicht nach kann man THE RULES nicht „durchhalten“…und sie führen auch nicht langfristig zum „Ziel“, wenn das ZIEL ein anderer Mensch ist!

    Alles im Leben spiegelt sich. Somit zeigt es sich, wenn die „REGELN“ aufgesetzt und nicht authentisch sind.. Dann ist es eher so, als würde man mit den „REGELN“ einen Mann manipulieren wollen. Meiner Meinung nach geht es darum, zu einer tiefen Selbstliebe zu finden, die eigenen Qualitäten aber auch den eigenen Schatten zu ergründen, anzunehmnen und zu transformieren und Männer als Heilsbringer aus der Pflicht zu entlassen…

    Das ist eine Reise, die nicht über Nacht geschieht… aber man/frau gewinnt dadurch vor allem: das wunderschöne Gefühl, das eigene Leben zu transformieren und Lebensfreude in den Mittelpunkt zu stellen…statt einen Partner.
    Alles Liebe,

    Julia Kathan

  45. Gratulation!
    Es sind eben Regeln, die oft zutreffen, was ja nicht heißt, dass Menschen sich nicht auch anders finden können.
    Aber bei den Frauen, die oft männermäßig ins Klo greifen, sehe ich eben genau das Gegenteil dieser Regeln. Und meistens verteidigen sie diese auch noch vehement.

  46. Hallo Herr Kopp-Wichmann,
    klingt alles so plausibel, dass ich mich wundere, dass ich meinen Mann gefunden habe und halten konnte, obwohl ich nach den Regeln alles falsch gemacht habe.

    Das Bild mit dem 6000er hat mir besonders gut gefallen.

  47. ‎“DEN Mann fürs Leben“ zu finden ist aber etwas ganz anderes als „DEN Mann für für einen Lebensabschnitt“ – wie lange der immer sei (eine Nacht? einen Urlaub lang? während der Aufzucht der Kinder?). So suggeriert der Buchtitel, als ob es ein paar (erlernbare) Regeln gäbe, die sicher zum ersten Ziel führen.

  48. Ich kenn das Buch nicht, aber ich finde diese Konzepte so etwas von gestern: DEN Mann fürs Leben, DIE Frau fürs Leben. Werden hier nicht die Menschen zu völlig unrealistischen Vorstellungen verführt?

  49. Samuel Schmidt sagt

    Ist es nicht leichter den Mann/die Frau fürs Leben zu finden, als der Mann/die Frau fürs Leben zu sein? Natürlich hat es etwas mit Erwartungen, Geduld und Prinzipien zu tun.
    Das Problem sind nicht Regeln, sondern Rezepte. Bin gespannt was da kommt. Wenns Quatsch wäre, hätte es wohl keine 90 Jahre überlebt.

  50. Hallo Toni,
    Ihr Eindruck überrascht mich, ich hoffe, dass ich etwa gleich viel Artikel zu Themen schreibe, die auch Männer interessieren.
    Bei den Beziehungsthemen stimmt Ihr Eindruck wohl. Aber nicht weil Männer „das Problem“ darstellen, sondern weil Frauen eher an Beziehungsthemen interessiert sind.

    Das mit dem Selbstwertgefühl stimmt natürlich. Insofern ist es theoretisch auch ein Artikel für Männer, ihr Kennenlernverhalten zu überprüfen. In der Praxis aber wohl doch wieder eher ein Artikel für Frauen, die eben noch nicht so selbstsicher sind.

  51. Toni sagt

    Hallo Herr Kopp-Wichmann,

    nur mein Eindruck, aber Sie schreiben in Ihrem Blog sehr viel für Frauen, über ihre Benachteiligungen und wie sie am Besten mit dem Männern umgehen sollten um das Beste für sich dabei rauszuholen.

    Ist das der Tatsache geschuldet dass in der Mehrzahl vermutlich Frauen Ihren Blog konsumieren (psychologische Themen im Allgemeinen) oder sollten wirklich nur Männer Ihrer Meinung nach „das Problem“ darstellen, mit dem „Frau“ optimal umgehen darf?

    Meine Meinung zu dem Artikel: Wie auch für Männer gilt: Ein hohes Selbstwertgefühl sorgt dafür, dass all diese Tipps unnötig sind und Frau von sich aus „alles richtig“ macht.

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