Wie Sie in nur 5 Tagen etwas Wichtiges in Ihrem Leben verändern können.

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Karriere / Methoden / Persönlichkeit

Auch wenn Sie das bisher nicht geschafft haben.

raucherbein kleiner

Etwas bei sich verändern ist leicht.

Man besorgt sich die nötige Information – und fängt an.

So haben Sie sich in das Menü Ihres neuen Fernsehers eingearbeitet. Oder gelernt, wie man Rosen schneidet. Sogar ein Vier-Gänge-Menü letzte Weihnachten haben Sie so hingekriegt – obwohl Kochen nicht Ihr Spezialdisziplin ist. Also: Informationen besorgen – und machen!

Etwas bei sich verändern ist schwer.

Sie haben sich die nötige Information besorgt, und – Sie fangen nicht an.

Sondern finden alle möglichen Gründe.

  • Dass das ja noch Zeit hat
  • Dass Sie erst noch mehr Informationen brauchen.
  • Sie unsicher sind, ob das nicht auch Nachteile hat, wenn Sie das verändern.
  • Sie sich einfach nicht aufraffen können.

Wie kommt das?

Warum tun wir bestimmte Dinge, die wir tun sollten oder müssen, einfach nicht?

Den Grund für diese menschliche Eigenheit haben Jack und Sharon Brehm schon 1966 gefunden. Sie nannten sie das „Gesetz der psychologischen Reaktanz“. Es besagt:

„Wenn jemand Sie dazu auffordert, etwas zu tun, werden Sie wahrscheinlich keine große Lust haben, es zu tun, selbst wenn Sie es sonst vielleicht gern getan hätten.“

Dieses Reaktanz-Gesetz ist seitdem der Alptraum von Politikern, Führungskräften, Polizisten, Gesundheitsexperten, Lehrern – und allen Eltern. Je mehr diese Autoritäten versuchen, uns dazu zu bringen wollen,

  • bei der Steuer nicht zu schummeln,
  • uns an die Geschwindigkeitsbegrenzung zu halten,
  • uns gesünder zu ernähren und mehr zu bewegen,
  • statt auf PC und Smartphone mehr in die Bücher zu schauen …

Es klappt nicht. Wir sehen es ein, dass es besser wäre. Und tun es trotzdem nicht.

Warum Sie sich bisher zu manchen Sachen nicht motivieren konnten.

Okay, dass wir es nicht mögen, etwas zu tun, was uns ein anderer aufträgt, lässt sich ja noch leicht verstehen.

Aber wenn wir es selbst sind, die etwas ändern wollen oder müssen – warum geht das oft genauso schwer?

Auch hier spielt die psychologische Reaktanz eine Rolle. Nur ist dabei die Autorität, die uns zu etwas bringen will, nicht außerhalb von uns – sondern in uns selbst: Und zwar in Form

  • eines schlechten Gewissens
  • eines inneren Anspruchs
  • eines inneren Wertes

Und gegen diese inneren Autoritäten leisten wir oft genauso erbitterten Widerstand wie gegen die äußeren „Vorgesetzten“.

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Ein paar Beispiele:

  • Sie sind chronisch unpünktlich und wollen das ändern.
  • Sie sind wenig fit und wollen sich in einem Studio anmelden.
  • Sie sind schon Mitglied in einem Studio, gehen aber selten hin.
  • Sie sind mit Ihrem Gewicht unzufrieden und wollen abnehmen.
  • Sie wollen seit Monaten Ihren Schreibtisch aufräumen.
  • Sie wollen endlich mit dem Rauchen aufhören.
  • Sie wollen den tropfenden Wasserhahn reparieren.
  • Sie machen alles auf den letzten Drücker und wollen früher anfangen.
  • Sie wollen mehr Zeit mit der Familie verbringen.

Kurz gefasst kann man sagen: Immer wenn wir von außen ein „sollte“ oder „müsste“ vernehmen, tun wir meist nicht das Empfohlene. Verschieben es auf später – immer wieder. Oder haben Ausreden.

Und warum es mit diesem eMail-Kurs endlich klappen kann.

Der eMail-Kurs beschreibt die Instant-Influence-Methode von Michael Pantalon. Da der darin beschriebene Prozess aber recht komplex ist, habe ich ihn für Ihre eigene Motivation mit meinen Erfahrungen als Coach und Therapeut angereichert.

Und so konzipiert, dass Sie ihn durch die tägliche Aufgabe per eMail höchstwahrscheinlich auch gleich ausprobieren wollen.
Jetzt wissen Sie schon mal, dass es nicht an Ihrer Bequemlichkeit, fehlendem Leidensdruck oder mangelnder Selbstdisziplin lag, dass Sie verschiedene wichtige Dinge in der Vergangenheit nicht angepackt oder erledigt haben.

Sondern an den falschen Gründen.
Sie haben eine Menge guter Gründe gehört, warum Sie sich mehr bewegen, gesünder ernähren, härter arbeiten, mehr im Haushalt helfen, endlich was für sich tun sollten, mit Rauchen aufhören, sich um Ihre Altersvorsorge kümmern, endlich die Steuererklärung vom letzten Jahr … machen sollten.

Aber die Gründe kamen alle von außen – von anderen Menschen. Oder von Ihrem inneren Kritiker.
Die Gründe waren noch nicht mal falsch. Die jeweils aufgezeigten Folgen und Konsequenzen konnten Sie durchaus nachvollziehen.

Aber getan haben Sie trotzdem nichts.

Weil es nicht wirklich Ihre Gründe waren.
Aber nur wenn Sie etwas wollen, tun Sie es auch. Ganz nach dem Satz:
Wer etwas will, findet Wege. Wer etwas nicht will, findet Gründe.

Doch was wären Ihre Gründe?

Die kennen Sie in dieser Sache gar nicht. Sonst würden Sie es tun. Stattdessen sind Sie vor allem mit dem Abwehren der Vorschläge von außen beschäftigt. Weil Sie Ihre Autonomie bewahren wollen.

Mit diesem eMail-Kurs finden Sie Ihre Gründe.

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In einem einfachen 6-Schritte-Prozess, der aus sechs besonderen Fragen besteht. Mit diesen sechs Fragen entdecken Sie Schritt für Schritt Ihre eigenen Gründe, warum Sie etwas verändern könnten.

Jeden Tag erhalten Sie eine eMail von mir mit nur einer einzigen Frage.

Die es aber in sich hat. Und damit wird Ihr Prozess ins Rollen kommen.

Das merken Sie schon an der ersten Frage. Die Sie immer wieder den Tag über beschäftigen wird. Und Sie ziemlich neugierig machen wird auf die zweite Frage. Die kommt am nächsten Tag. Und so weiter. Eine knappe Woche lang.

Und Sie werden vermutlich staunen, was dabei herauskommt.

Denn oft ist Ihre eigentliche Motivation eine ganz andere als Sie dachten. Und Ihre Gründe, etwas zu verändern, sind ganz andere als die, die Sie für vernünftig und überzeugend hielten.

Aber die Gründe kommen aus Ihnen – nicht von außen. Deswegen spüren Sie nicht den Impuls, sie abzuwehren mit einem „Ja, aber …“

Sondern reagieren mit einem „Stimmt eigentlich. Genau das will ich.“

Und Sie fangen es an. Versprochen.

Laden Sie sich jetzt die Probelektion herunter.

und lesen Sie mehr über diesen wirksamen Ansatz der Selbstmotivation.

 

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Natürlich wieder mit meiner 100-Prozent-Zufriedenheits-Garantie.

 

kommentar Wie motivieren Sie sich bisher?

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 Bilder: www.cartoon4you.de,  Daniel-Ernst- fotolia

Der Autor

Bloggt hier wöchentlich seit Juli 2005. Leitet intensive Persönlichkeitsseminare: 6 TN, 3 Tage, 1 Coach. Schreibt Bücher, eBooks und eMail-Kurse. Zeichnet jetzt sogar Cartoons.

21 Kommentare

  1. Ursula Georgi sagt

    Lieber Herr Kopp-Wichmann, herzlichen Dank für Ihren e-mail Kurs „sich selbst motivieren“.
    Irgendwie hat mir der e-mailKurs plötzlich leuchtend klar gemacht, dass ich wirklich eigene Gründe habe, mich zu verändern, z.B. mehr Gemüse zu essen als Mensch mit Diabetes: weil ich möglichst gesund alt werden will.Denn ich werde nächstes Jahr 70 und überdenke vieles.So habe ich auch spontan eine relativ hohe Zahl- 7 – in der Skala gewählt und so gemerkt, ja im Groben ich traue es mir auch zu. und meine 1.kleine Regel lautet: Vor jedem Essen erst ein Stück Rohkost. Gestern und heute hat es schon geklappt. Ganz herzlichen Dank für Ihre Hilfe. U.Georgi

  2. Wirklich gut beschrieben.
    Ich persönlich bin davon überzeugt, dass die Gründe zum großen Teil darin bestehen, die intrinsische Motivation zu finden um nachhaltig seine Ziele auch wirklich zu erreichen. Menschen, die etwas lieben und gerne machen erreichen Dinge, einfach weil sie dafür brennen.

  3. Danke, dass ich bei Ihrer Blogparade dabei sein durfte.
    Fragen sind ganz wichtig. Das wusst schon dieser Herr und schrieb dazu:

    Man muss den Dingen die eigene, stille ungestörte Entwicklung lassen,
    die tief von innen kommt und durch nichts gedrängt oder beschleunigt werden kann,
    alles ist austragen – und dann gebären…

    Reifen wie der Baum, der seine Säfte nicht drängt und getrost in den Stürmen des Frühlings steht,
    ohne Angst, dass dahinter kein Sommer kommen könnte.

    Er kommt doch!

    Aber er kommt nur zu den Geduldigen, die da sind, als ob die Ewigkeit vor ihnen läge,
    so sorglos, still und weit.

    Man muss Geduld haben

    Mit dem Ungelösten im Herzen, und versuchen, die Fragen selber lieb zu haben,
    wie verschlossene Stuben, und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache
    geschrieben sind.

    Es handelt sich darum, alles zu leben.
    Wenn man die Fragen lebt, lebt man vielleicht allmählich,
    ohne es zu merken, eines fremden Tages in die Antworten hinein.

    Rainer Maria Rilke

  4. Ganz herzlichen Dank für diesen wunderbaren Beitrag zu meiner Blogparade.

    Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie schnell die passenden Fragen etwas in Bewegung bringen und man dann doch ggf. die Richtung ändern kann. Trotz aller Gewohnheiten. 🙂

    Herzliche Grüße, Gabi Golling

  5. Andrea sagt

    Seit ein paar Jahren verfolge ich Ihre Artikel und Podcasts und wollte Ihnen danken. Sie sind immer sehr interessant und inspirierend, denkanstossend.
    Vielen Dank, machen Sie bitte weiter!!!

  6. Genauso ging es mir als ich das erste Mal von der Methode hörte.
    Es geht eben darum, seine eigenen Gründe zu finden. Und mit den Fragen geht es plötzlich ganz leicht.

  7. Rainer Krebs sagt

    Offengestanden, ich war ziemlich skeptisch!
    Wie soll man mit sechs Fragen etwas anpacken wollen, was man die ganze Zeit nicht angegangen ist?

    Aber ich habe Ihrem Garantieversprechen vertraut und den Kurs bestellt. Muss sagen, er hält, was Sie versprochen haben.

    Schon mit der ersten Frage merkte ich, dass etwas sehr Positives in mir ausgelöst wurde. Und mit den weiteren Fragen wurde es dann ziemlich konkret, warum ich das jetzt doch angehen will.
    Danke!!!

  8. Sophie König sagt

    Vielen Dank für diesen sehr „einleuchtenden“ Kurs, sehr gut gestellte Fragen!

  9. Hallo Herr Kopp-Wichmann,
    ja dieser Online-Kurs war wirklich aufregend und spannend! Und ich habe die für mich wichtigen Gründe entdeckt, warum ich mit meinen Büchern an die Öffentlichkeit gehen möchte: weil ich gerne etwas Neues ausprobiere, andere Sichtweisen kennenlerne und dadurch wieder „Futter“ für mein 3. Buch bekomme. Mal sehen was geht! Jedenfalls herzlichen Dank für dieses wunderbare „Schmankerl“.
    Herzliche Grüße
    Gerda Hoffmann

  10. Sabine sagt

    Vielen Dank für die dritte Lektion.

    Ihre tollen Beiträge können süchtig machen, ich bin schon seit ein paar Jahren ein treuer Fan Ihrer klugen Gedanken und freue mich auf Weiteres.

    Habe in meinem Leben schon einiges davon bestätigt gefunden (oft die Schwierigkeiten, manchmal auch die erfreulichen Erfahrungen) und manches auch schon umsetzen können (mit der Zeit immer mehr und mehr).

  11. So ging es mir auch, als die Methode auf einem Workshop kennenlernte.
    Einfache Fragen – aber was für eine Wirkung für den inneren Veränderungsprozeß!

  12. Rolf Kraus sagt

    Die Fragen haben es in sich, schrieben Sie.

    Das kann ich voll bestätigen. Ich habe jetzt zwei Fragen erst bekommen und mir ist schon vieles klar geworden.

    Bin gespannt, wie es weitergeht.

  13. Meist sind das innere Anteile, die einen warnen wollen, dass rauskommt, dass man doch nichts kann („Hochstapler-Syndrom“ – Artikel hier auf dem Blog).

  14. Seit einem Jahr habe ich mich viel mit Motivation beschäftigt und auch viel geschafft. Meine Gesundheit verbessert, mein 2. Buch geschrieben und seit kurzem nehme ich sogar Gesangsunterricht (obwohl ich nur ein bisschen singen wollte). Nur eine Sache schiebe ich ständig vor mir her, die zwar nicht lebensnotwendig ist, und vielleicht war auch die Zeit noch nicht reif dafür. Aber ich glaube es hat andere Gründe, warum es mir schwer fällt mit meinen Büchern an die Öffentlichkeit zu gehen. Deshalb freue ich mich auf diesen Email-Kurs und bin sehr gespannt darauf.

  15. Ja, die inneren Teile wollen einen immer vor etwas beschützen – haben aber leider Scheuklappen.
    In dem im eMail-Kurs beschriebenen Konzept bekommt man Kontakt zu einer anderen Seite von sich.

  16. Petra B. sagt

    Wie heißt es im Film „The Secret“ so schön:
    „…wenn Ihre ‚Innere Stimme‘ lauter ist als die Stimmen da draußen, sind Sie der Meister Ihres Lebens…“.
    Es ist also wichtig, seine eigene „Innere Stimme“ erst einmal „hören“ zu können, denn oft genug ist sie vom „Inneren Kritiker“ oder „Inneren Antreiber“ usw. überlagert. Und in der heutigen Reizüberflutungszeit ist es schwer, soweit zur Ruhe zu kommen (vom Re-agieren zum Agieren), dass mir meine eigene „Innere Stimme“ überhaupt bewusst werden kann – und habe ich sie „gehört“, ist es wichtig, mit den Stimmen des Inneren Kritikers oder Antreibers Frieden zu schließen. Immerhin wollten sie nie etwas Böses, sondern mich nur vor „Bösem“ bewahren. Dies zu erkennen, bedeutet für mich „erwachsen“ zu werden. Meine Innere Stimme sagt mir schon, was ich dann wie zu machen habe – und es macht Spaß! Insofern ist Selbstmotivation eigentlich kein Thema mehr ;-).

    Herzliche Grüße
    Petra B.

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