Ich freue mich sehr über den „Liebster Award“!

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Und nominiere sechs andere Blogs dafür.

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Mein Blog hat ganz überraschend den Liebster Award erhalten.

Vielen Dank für die Nominierung an Heike Holz. In ihrem Blog geht es um die Themen Körpersprache, Kommunikation, Rhetorik, Motivation, Mentaltraining, Umgangsformen. Mit ihrer speziellen Knips-dein-Licht-an-Methode™  hilft sie Menschen, ihre Potenziale besser zu leben.

 

Was ist der „Liebster Award“ überhaupt?
Diese Auszeichnung wird von einem Blogger zum nächsten weitergereicht und ist eine Wertschätzung für dessen ArbeLiebsterAward_3lilapples-300x225it.

Die Regeln dabei sind:

– Wenn du nominiert wirst, bekommst du elf Fragen gestellt.
– Beantworte diese in einem Blogpost.
– Verlinke die Seite des  Menschen, der dich nominiert hat, in deinem Post.
– Überlege dir selbst 11 Fragen und gib sie an 3 – 6 Blogger weiter.
– Die Blog-Links füge in deinen Artikel ein und informiere sie darüber.
– Die ganze Aktion ist freiwillig.

Hier meine Antworten auf die 11 Fragen von Heike Holz:

 

Aus welchem Grund schreibst du einen Blog?

Ich war schon immer kreativ, habe bereits als Junge geschrieben und gezeichnet. Nach meinem Spätabitur wollte ich sogar mal Kunst studieren.

Da ich in meinem Beruf als Therapeut und Trainer viel zuhöre, braucht es, glaube ich, auch eine Möglichkeit, wo ich etwas herausbringen kann. Zumal das Blog-Schreiben immer eine gute Gelegenheit ist, ein bestimmtes Thema gedanklich zu durchdringen und zusammenzufassen.

Der Blog ist aber auch mein wichtigstes Marketing-Instrument. Ich mache für meine Seminare und Coachings keine Akquise, schicke keine Prospekte und bewerbe mich nicht bei Unternehmen als Trainer.

Statt dessen mache ich reines Pull-Marketing. Menschen, die beruflich oder privat etwas suchen, landen im Internet je nach Suchbegriff auf einer meiner Websites und vor allem auf dem Blog. Denn den betreibe ich seit 2005, er umfasst mittlerweile über 700 Artikel und ist deshalb gut vernetzt.

Aus den Blogartikeln mache ich auch Podcasts und manchmal ein Video. So ist das Blogschreiben für mich die beste Art, mich digital als „Marke“ zu zeigen und auf angenehme Art neue Interessenten zu gewinnen.

 

Wen willst du mit deinem Blog erreichen?

Erst einmal Menschen, die an dem Blogthema „Persönlichkeit“ interessiert sind. Und speziell Menschen, die von schnellen Tipps und Küchenpsychologie genug haben und eine vertiefte Ansicht über persönliche Probleme suchen. Mir liegt auch daran, Menschen, die von Hause aus wenig Berührung mit psychologischen Hintergründen von Verhaltensweisen haben dafür zu sensibilisieren.

Dazu versuche ich bei aller Ernsthaftigkeit den Blog unterhaltsam und leicht lesbar zu machen. Ich verwende oft Humor und habe seit einem Dreivierteljahr begonnen, eigene Cartoons dazu zu zeichnen.

Auf diese Weise ist das Schreiben meines wöchentlichen Artikels für mich eine zwar zeitintensive aber sehr befriedigende „Arbeit“.

 

Welche Menschen haben dich am meisten inspiriert und geprägt?

Ich arbeitete nach dem Abitur, als ich auf meinen Studienplatz in Psychologie wartete, ein Jahr in einem Kibbuz in Israel. Dort 1976 in Beersheva in einer Second-hand-Buchhandlung entdeckte ich ein Buch von Krishnamurti.

Damals fing meine Beschäftigung mit den Grundfragen des Lebens an. Wichtig für mich war auch der Hypnotherapeut Milton Erickson, von dem ich damals fast alles las, was es gab und auch eine 5-jährige Ausbildung in der Methode machte.

Ganz wichtig war die Begegnung mit Ron Kurtz, dem Gründer der HAKOMI-Methode. Er lehrte damals (1982) als Erster Achtsamkeit in der Arbeit mit Menschen und seine gewaltlose, humorvolle Art ist bis heute der Kompass meiner Arbeit mit Menschen.

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https://www.youtube.com/watch?v=rcRda7-tsXU

Geprägt hat mich auch meine Frau. Denn als wir uns vor zweiunddreißig Jahren kennenlernten, war ich ein ziemlich introvertierter Sucher, der sich gerade auf ein dreijähriges Retreat im Osten von Kanada bei einem buddhistischen Lama vorbereitete.

Heute bin ich froh, dass ich mich von ihrem Lebensentwurf anstecken ließ.

 

Was ist dein Erfolgsrezept für ein zufriedenes, glückliches Leben?

Ich glaube, es gehören drei Dinge dazu.

Zum einen die Ablösung von den Eltern, was ja ein jahrelanger Prozess sein kann. Das heißt, als Erwachsener sie so anzunehmen, wie sie sind. Nichts mehr von ihnen zu erwarten oder sie abzuwerten. Letztlich also seinen Frieden mit ihnen zu machen. Auf diesem Blog habe ich ja schon öfter darüber geschrieben.

Dann muss man auch seinen Frieden mit dem Leben finden. Also zu akzeptieren, dass es Leid gibt, dass das Leben nicht gerecht ist und wir die Welt nicht retten können. Dass das Leben ein kostbares, einmaliges Wunder ist – das aber auch ganz schnell vorbei sein kann.

Und dann braucht man „etwas“, das man lieben kann.

Am besten einen oder mehrere Menschen, die einen hoffentlich auch zurücklieben. Und man braucht eine Tätigkeit, die man liebt. Wenn man daraus einen Beruf machen kann – wunderbar. Wenn nicht, hilft einem eine Tätigkeit, die das eigene Leben mit Stolz und vor allem Sinn erfüllt.

 

Was ist dein Lebensmotto?

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Wir alle haben auch mal Niederlagen. Welchen Tipp hast du, wie man am besten damit umgeht?

Am wichtigsten ist, nicht in die Opferposition zu rutschen. Also allein die Umstände verantwortlich zu machen  und sich so hilflos und schwach zu denken.

Man hat nicht alles verursacht, was einem passiert, aber wie wir etwas interpretieren und damit umgehen und reagieren, liegt sehr in unserer Hand. Das gilt für Schicksalsschläge wie auch für berufliche oder private Entwicklungen.

Hilfreich ist es auch, eine kleine Zeitreise in die Zukunft zu machen. Und sich vorzustellen, wie man diese Niederlage in zwei, fünf oder zehn Jahren betrachten wird. Oder vom eigenen Totenbett aus. Denn das ist die beste Position, um zu beurteilen, was wirklich wesentlich war.

 

Welches Buch sollte jeder gelesen haben?

Am besten eins von  meinen.

 

Welcher Film hat dich begeistert?

Ich gehe selten ins Kino. TV gucke ich auch selten. Bleiben also nur „“Filme“ auf DVD. Und da bin ich ein großer Fan von „The Mentalist“. Die Serie ist intelligent gemacht, nicht so Schmalspur-Drehbücher wie im Tatort. Der Hauptdarsteller ist sympathisch, hat Humor und auch einen hypnotherapeutischen Hintergrund.

 

Welche Person aus dem öffentlichen Leben würdest Du gerne einmal persönlich kennen lernen?

Ich würde gerne Hugh McLeod treffen, einen amerikanischen Cartoonisten, dessen Website gapingvoid mich vor einiger Zeit überhaupt zum Cartoon-Zeichnen inspiriert hat.

Meine frühen Sachen waren stark von seinem Stil beeinflusst. Mittlerweile habe ich aber einen anderen Weg eingeschlagen. Dennoch finde ich seine Produktivität beeindruckend und auch die Verbindung seiner Cartoons und den kreativen Texten wunderbar.

 

Wie kannst Du am besten entspannen?

Seit einem Dreivierteljahr habe ich mich auf’s Cartoon-Zeichnen gestürzt, also auf das Lernen. Das mache ich fast jeden Tag. Einmal, weil es die Mentorin des Kurses empfohlen hat. Aber auch, weil ich da ziemlich alles um mich herum vergesse.

Wenn ich mir überlege, wie ich ein Motiv darstellen will, dann die Zeichnung komponiere, etliches verbessere, Farben hinzufügen – bin ich ganz im Moment und im Flow.

Welches Land/Ort/Urlaubsziel steht auf deiner Wunschliste?

Ich würde gern mal vier oder sechs Wochen in New York leben. Da war ich zwar schon zweimal. Aber dort eine Weile leben, alle Museen anschauen, mich treiben lassen und vor allem diese ganz bestimmte Atmosphäre auf mich wirken lassen, würde mich sicher kreativ sehr beflügeln.

 

Die folgenden Blogs nominiere ich für den Liebster Award:

Bernd Geropp: www.mehr-fuehren.de/blog
Er macht spannende Podcast-Interviews über Themen wie Mitarbeitermotivation, Teamentwicklung, Change-Management. Dabei meist mit Menschen, die einen neuen, kreativen Ansatz vertreten. Jedes Interview gibt es sogar als Transkript zum Nachlesen.

Tim Schlenzig: http://mymonk.de
Er hat eine ähnliche Entwicklung wie ich gemacht. War mal in einem seriösen Beruf und hat einen radikalen Schnitt gemacht, weil er merkte, dass er gar keine „große Karriere“ wollte. Sondern frei sein, sein Ding machen und Zeit für das wirklich Wichtige zu haben.
In seinem Blog geht es um innere Krisen wie Stress und Burnout und wie man sie bewältigt, um daran zu wachsen.

Daniel Rettig: www.alltagsforschung.de
Er ist Journalist und sammelt Studienergebnisse zu Phänomenen des Alltags und wie sie unser Leben erschweren oder erleichtern können. Verblüffend und wissenswert, was er immer wieder ausgräbt und auch schon in zwei Bestseller-Büchern veröffentlicht hat.

Juliane Gassert: www.einfachwein.net
Sie war mal Restaurantleiterin, ist ausgebildete Sommelière und berichtet auf ihrem noch jungen Blog über Weine und empfehlenswerte Restaurants und das alles in einer sehr originellen Schreibe. Außerdem berät sie Menschen bei Einladungen darüber, welcher Wein zum Essen und zum persönlichen Geschmack der Gäste passt.

Ivan Blatter: https://ivanblatter.com/blog
Er schreibt über das neue Zeitmanagement, hat originelle Tipps für mehr Produktivität, veröffentlicht Podcasts darüber zum Anhören für unterwegs und hat auf seinem Blog ein sehr klares, schönes Design, das den Charakter seiner Themen sehr gut unterstreicht.

Nicola Bähr-Heinen: www.familienrechts-blog.de
Sie ist Anwältin für Familien- und Verkehrsrecht und hat sich auf die rechtliche Unterstützung von alleinstehenden Frauen spezialisiert. Sie unterstützt sie bei der Neugestaltung ihres Lebens nach Trennung und Scheidung. Sie schreibt über wichtige Gerichtsurteile, hält Vorträge und bietet sogar eine Online-Scheidung an.

 

Und Hier sind meine Fragen für die Nominierten:

  1. Warum betreiben Sie einen Blog?
  2. Wen oder was wollen Sie mit Ihrem Blog erreichen?
  3. Was würden Sie tun, wenn Sie nicht mehr für Ihren Lebensunterhalt sorgen müssten?
  4. Worauf sind Sie bisher in Ihrem Leben stolz?
  5. Welche negative Eigenschaft haben Sie und was tun Sie dagegen?
  6. Wie kommen Sie auf neue Ideen für Ihren Blog?
  7. Was tun Sie für Ihre persönliche Weiterentwicklung?
  8. Wofür sind Sie Ihren Eltern dankbar?
  9. Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
  10. Was ist Ihr Life-Hacking Tipp Nr. 1, der Ihr Leben leichter macht?
  11. Welches Musikvideo auf YouTube gehört zu Ihren Favoriten?

Und jetzt bin ich gespannt auf Ihre Antworten.
 

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Bild: © www.cartoon4you.de

Der Autor

Bloggt hier wöchentlich seit Juli 2005. Leitet intensive Persönlichkeitsseminare: 6 TN, 3 Tage, 1 Coach. Schreibt Bücher, eBooks und eMail-Kurse. Zeichnet jetzt sogar Cartoons.

4 Kommentare

  1. Danke für die Glückwünsche!

    @Maria Ast: Und ja, solche „Grundlagentexte“ zu schreiben, ist tatsächlich viel Arbeit. 😉

  2. Glückwunsch zum Liebster-Award, für den ich auch gerade nominiert wurde.
    Unter Punkt 6 schrieb ich als eine meiner Antworten:

    Haben Sie aktuell einen Lieblingsblog?

    Nein. Weil? Weil ich ehrlich gesagt, kaum dazu komme. Ich lese viel Fachliteratur, coache, schreibe viel, u.a. grad an meinem ersten Buch!!!.
    Gerne lese ich hin und wieder noch im Persönlichkeitsblog von Herrn Kopp-Wichmann. Ich bin häufig zu faul, so schöne Grundlagentexte zu verfassen wie er – und gebe lieber meine (kritischen) comments dazu bei ihm ab.

  3. Nicola Bähr-Heinen sagt

    Herzlichen Glückwunsch! Eine Anerkennung, die Du nun wirklich mehr als verdient hast.

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