Hören Sie auf zu jammern! Sie haben es doch gewählt.

Kommentare 42
Karriere

Wie unzufrieden sind Sie mit Ihrem Job? Oder: Sind Sie eine Ente oder ein Adler?

opfermodus, selbstverantwortung,corssen,

Nach der neuesten Gallup-Umfrage machen 63 Prozent der Mitarbeiter hierzulande nur noch Dienst nach Vorschrift.

Hmm.

Ich war auch schon oft in meinem Beruf unzufrieden. Als mir nach meiner Banklehre klar wurde, dass ich es bei guter Führung höchstens mal zum Zweigstellenleiter schaffen würde, ging ich zu IBM.

Datenverarbeitung, damals noch mit Lochkarten, schien mir eine zukunftsweisende Branche zu sein. Doch als ich dort als Operator an einer IBM 360 sah, dass die wirklich interessanten Jobs die Programmierer hatten, war ich wieder unzufrieden. Denn dafür war Abitur Voraussetzung.

So landete ich als ungelernter Texter in einer Werbeagentur. Ging eine Weile prima, bis eine Rezession kam und ich gekündigt wurde. Dann landete ich dort, wo viele abgebrochene Existenzen damals landeten: in der Maschmeyer-Branche.

Tolle Sache damals, mit zwei Stunden am Tag viel Geld verdient. (Damals ging das noch.) Aber ich fühlte mich unterfordert. Den Rest meines Lebens Lebensversicherungen verkaufen? Hmm.

Ich wollte eigentlich schon lange Psychologie studieren, hatte aber kein Abitur. Und so holte ich das nach. Zweieinhalb anstrengende Jahre auf dem Nürnberg-Kolleg. Latein, Infinitesimalrechnung, Nebenflüsse des Amazonas – all das, wo ich dachte, dass ich für dieses Leben hinter mich gebracht hatte.

Mein Abiturschnitt war dann 2,3. Zu wenig für den Numerus Clausus in Psychologie. Also mindestens ein Jahr warten. Was tun?

Da kaufte ich ein Flugticket nach Israel, weil ich gelesen hatte, dass man dort im Kibbuz überall problemlos gegen Kost und Logis arbeiten konnte. Und pflückte ein Jahr lang Tausende von Orangen, schlachtete Hühner und fuhr Brot aus. Nach einem Jahr kam der Studienplatzbescheid – ich war am Ziel.

Warum schreibe ich das so ausführlich?

Laut dem jährlich erhobenen Engagement-Index des Gallup-Instituts ist die Mehrzahl der Mitarbeiter in Deutschland mit ihrem Arbeitsplatz unzufrieden:

  • Nur 14 % sind hoch motiviert
  • 63 % machen nur Dienst nach Vorschrift
  • 23 % haben bereits innerlich gekündigt
  • Mit ihrer Bezahlung sind 58 Prozent zufrieden aber die meisten vermissen Lob und Anerkennung vom Chef

Die Zahlen werden jährlich erhoben und sind über die Jahre etwa gleich. Doch was kann man daraus schließen?

„Das Versagen der Chefs“ titelt die WELT. „Viele Firmen haben ein Führungsproblem“ … „Führungskräfte sind somit reinste Wertevernichter.“

Das ist so kurz wie einseitig, finde ich.

Natürlich tut es gut, von anderen in seinem Tun wahrgenommen, respektiert und anerkannt zu werden. Doch beim Fehlen derartiger Wertschätzung innerlich zu kündigen oder nur mit halber Kraft das Nötigste zu tun und schon montags das Wochenende herbeizusehnen, ist billig.

Diesen Angestellten möchte ich zurufen:

„Sie wollen genau diesen Arbeitsplatz – und keinen anderen!“

„Quatsch!!! Das stimmt nicht,“ höre ich entschiedenen Widerspruch. „Ich habe diesen Job nicht gewählt. Was soll ich denn sonst machen? In meinem Alter/mit meiner Ausbildung/etc. finde ich doch nichts Besseres.

Ich bleibe dabei. „Sie sind genau an dem Arbeitsplatz, den Sie wollten – alles andere war Ihnen zu umständlich, zu teuer, zu unsicher, zu …“

Denn wenn wir uns für etwas entscheiden, vergleichen wir immer den Preis, den wir dafür zahlen müssen. Da sind wir alle Schnäppchenjäger. Wollen den höchsten „Wert“ zu den geringsten Kosten.

Wer mit seinem Vorgesetzten unzufrieden ist, kann beispielsweise

  • das Gespräch mit ihm suchen
  • sich versetzen lassen
  • sich woanders bewerben
  • sich selbständig machen
  • kündigen und HARTZ IV beantragen.

Sie könnten all das tun. Und es hätte natürlich Konsequenzen. Vielleicht wäre in der neuen Abteilung der Chef toll aber das Team unmöglich. Oder Sie hätten bei einer anderen Firma einen längeren Anfahrtsweg. Ihr Versuch, sich selbständig zu machen, könnte in der Insolvenz enden und dann wären Sie vielleicht auch wieder bei Hartz IV.

Weil Sie das alles nicht wollen, sind Sie in dieser Firma an genau diesem Platz. Es waren nicht die Umstände oder das Schicksal. Es ist auch nicht die Notwendigkeit, Ihre Familie zu ernähren.

Denn Sie müssen Ihre Familie nicht ernähren. Sie könnten Ihren Partner dazu bewegen, dass er/sie arbeiten geht und Sie kümmern sich um die Kinder. Sie könnten sich massiv einschränken, auf dem Campingplatz wohnen und von Gelegenheitsjobs leben. Sie könnten als Obdachloser leben und endlich viel Zeit haben.

All das sind mögliche Optionen. Und die haben Sie – bis jetzt – alle ausgeschlagen. Und sich für den Job unter dem Chef mit der Bezahlung und den Kollegen entschieden. Niemand sonst hat das für Sie entschieden.

Und – gratuliere! – es war Ihre beste Wahl. Denn für alle anderen Optionen war Ihnen der Preis zu hoch.

Doch warum jammern Sie dann?

Natürlich erleben Sie das anders. Dass Sie nicht gewählt haben. Dass die Umstände, das Leben, der Zufall Sie an diese Stelle gebracht haben. Und dass es keine Alternative gibt.

Aber das stimmt nicht.

Denn Sie können immer wählen. Sie sind völlig frei. Sie können alles tun, was Sie wollen, wirklich alles. UND: Sie tragen die Konsequenzen.

Und jetzt kommt das Jammern ins Spiel. Wenn Sie eine Situation nicht akzeptieren – mit all ihren Begleitumständen – und Sie sie nicht verändern können aber auch nicht verlassen wollen – dann entsteht ein Unwohlsein in Ihnen. Und dann fangen Sie an zu jammern.

Das Jammern ändert natürlich nichts. Aber Sie fühlen sich ein bisschen besser dabei. Und vor allem ist es Ihr stiller Protest, dass Ihnen etwas nicht gefällt und Sie es aber trotzdem wählen. Jeden Tag.

Und das Gute am Jammern ist auch: Sie finden ganz schnell Kontakt zu anderen Menschen, die auch gern jammern. Jammern Sie mal an der Haltestelle, dass der Bus heute wieder Verspätung hat. Wildfremde Menschen werden Ihnen beipflichten und noch mehr Themen zum Jammern liefern.

Hat man wirklich alles gewählt?

Natürlich nicht. Was Ihnen zustößt oder zufällt haben Sie nicht gewählt. Aber wie Sie damit umgehen, das wählen Sie.

Niemand wünscht sich ein behindertes Kind. Niemand wählt eine Krebserkrankung. Aber wie Sie damit umgehen, dafür entscheiden Sie sich – aus vielen Möglichkeiten.

Sie müssen sich nicht um Ihr behindertes Kind kümmern. Sie könnten die Familie verlassen, eine Strandbar an der Copacabana eröffnen  oder das Kind zur Adoption freigeben. Aber Sie leben dann wohl ein Leben lang mit Ihren Schuldgefühlen.

Sie müssen auch keine Krankheit ertragen. Sie können sich umbringen. So wie es Gunther Sachs tat, weil er seine Alzheimer Erkrankung als „auswegslos“ empfand.

Es geht mir nicht um eine moralische Diskussion.

Es geht mir darum, dass es keine Opfer gibt. Es gibt nur eine Opferhaltung.

Ihr Chef ist nicht schuld.

Wenn nach der Gallup-Studie 63 Prozent der Mitarbeiter nur Dienst nach Vorschrift tun, dann ist das nicht die Schuld der Vorgesetzten.

Klar, gutes Gehalt, nette Kollegen, sichere Betriebsrente, kurzer Weg zur Arbeit – und dann noch einen Chef, der einen lobt, das wäre super! Aber Ihr Chef muss Sie nicht loben. Steht nicht in Ihrem Arbeitsvertrag. Und wenn Sie trotzdem darauf beharren, dass er das tun müsste, sonst … dann machen Sie sich zum Opfer.

Denn wenn Ihre Führungskraft Ihnen nicht genug Anerkennung gibt, dann gibt es mehrere Möglichkeiten (siehe oben). Dienst nach Vorschrift und innere Kündigung fühlen sich nämlich nicht gut an. Die Familie leidet, wenn Sie mit dieser Einstellung nach Hause kommen und Ihren Frust ablassen. Ihre Energie und Phantasie, an Ihrer Lage etwas zu ändern, werden auch darunter leiden.

In dem Moment, wo Sie sich bewusst machen, dass Sie sich für diesen Platz, wo Sie gerade sind im Leben, entschieden haben – nach wohlüberlegtem Preisvergleich – können Sie sich damit auch versöhnen.

  • Dass mein Chef mich nicht lobt, gefällt mir nicht, aber ihn darauf anzusprechen, traue ich mich nicht. Trotzdem bleibe ich.
  • Mich woanders zu bewerben, dazu bin ich zu feige – deshalb bleibe ich. .
  • Mich selbständig zu machen wäre eine Option, aber die finanzielle Unsicherheit ist mir zu riskant. Deswegen bleibe ich.

Die Überschrift gilt natürlich für alle Lebensbereiche. Da wo Sie derzeit im Leben sind, das haben Sie gewählt. Den Ort, wo Sie wohnen. Die Partnerschaft, in der Sie leben. Die Regierung, deren Gesetze Sie befolgen.

Sie haben das alles gewählt. Und Sie wählen es jeden Tag wieder.

Also, hören Sie – bitte – auf zu jammern.

Und was hat das mit Adlern und Enten zu tun? 

Sie haben zwei grundsätzliche Möglichkeiten, Ihr Leben zu gestalten:

  1. ein aktives selbst gesteuertes Leben, in dem Sie die Verantwortung für sich selbst und Ihr Handeln übernehmen. Dafür steht der Adler.
  2. ein eher passives Leben, in dem Sie andere und die Umstände für Ihr Leben verantwortlich machen. Dafür steht die Ente.

Viele Menschen wollen zwar die Vorteile des Adlers für sich haben, aber nicht den Preis dafür zahlen.

Woran erkennen Sie eine Ente?

Sind Sie schon einmal ein paar Minuten später in den Frühstücksraum eines Hotels gekommen, und die offizielle Frühstückszeit war vorbei? Eine Bedienungs-Ente wird Ihnen sagen: „Tut mir leid, aber Sie sind zu spät. Haben Sie nicht das Schild draußen gelesen? Frühstück gibt es nur bis zehn. Quak, quak, quak…“
Ein Adler wird dagegen sagen: „Das Buffet ist leider schon abgeräumt, kann ich Ihnen schnell noch etwas in der Küche fertigmachen lassen? Was hätten Sie gerne?“

Hier noch einige Unterschiede zwischen Enten und Adler:

  • Enten erzählen sich gegenseitig ihre negativen Erlebnisse. Sie halten sogar Entenversammlungen zu diesem Zweck ab.
    Adler sprechen vor allem über positive Dinge.
  • Enten tun nur das Nötigste – und oft noch nicht einmal das.
    Adler tun mehr als jemand von ihnen verlangt oder erwarten könnte.
  • Enten arbeiten langsam. Sie haben so Sprüche drauf wie: „Ich bin hier  auf der Arbeit und nicht auf der Flucht.“
    Adler erledigen alles so schnell  wie irgend möglich.
  • Enten wissen alles besser  und suchen Ausreden, warum etwas nicht geht.
    Adler finden Lösungen, wie es trotzdem gehen könnte.
  • Enten scheuen das Risiko.
    Adler haben auch manchmal Angst, aber sie tun es  trotzdem.
  • Enten warten darauf, dass sie gefüttert werden, und wenn sie nicht genug bekommen, quaken sie.
    Adler übernehmen Verantwortung und holen  sich, was sie wollen.
  • Enten müssen lieben, was sie haben.
    Adler holen sich, was sie lieben.

PS: SWR3 hat mich vor einiger Zeit dazu auch interviewt. Hier das Gespräch …

Keine Lust mehr auf den Opfermodus?
Buchen Sie ein Coaching mit mir.

 

Hören Sie dazu den Podcast.

kommentar Wie zufrieden Sind Sie in Ihrem Job?

PS: Wenn Ihnen dieser Beitrag gefiel, dann sagen Sie es doch bitte weiter: auf Facebook, Twitter oder per Email.

… oder schreiben Sie einen Kommentar.
… oder abonnieren Sie neue Beiträge per Email oder RSS.

Foto: © privat, claudiaarndt photocase.com

Der Autor

Bloggt hier wöchentlich seit Juli 2005. Leitet intensive Persönlichkeitsseminare: 6 TN, 3 Tage, 1 Coach. Schreibt Bücher, eBooks und eMail-Kurse. Zeichnet jetzt sogar Cartoons.

42 Kommentare

  1. Heike sagt

    Der Artikel gefällt mir sehr gut. Jetzt weiß ich, dass ich ein Adler bin.

  2. „Die Aussage vom Jammern auf hohem Niveau ist kein dummer Spruch.“
    Ich finde schon, weil man dabei immer „nach unten“ vergleicht. Also das eigene Schicksal verlgeicht mit Menschen, denen es noch schlechter geht. Aber Unglück und Leid lässt sich nicht in eine Rangliste zwängen. Derjenige, der Diabetes und Rheuma hat und darüber klagt, jammert dem gegenüber, der gelähmt im Rollstuhl sitzt oder Paraplegiker ist, jammert auch auf hohem Niveau.

  3. Singeline sagt

    Die Aussage vom Jammern auf hohem Niveau ist kein dummer Spruch. Denn vermutlich hat ja mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung ganz andere Sorgen(Wasser, Essen, Obdach, Frieden, prekäre Arbeitsverhältnisse)als ihre Persönlichkeitsentwicklung.
    Dass ein Mensch für sein Wachstum, seine Selbstverwirklichung dann eben als konsequente Folge Obdachlosigkeit oder Hartz4 selbstverantwortlich für diese Entscheidung in Kauf nehmen solle, halte ich für eine Aussage von Menschen in einer anderen sozialen Liga. Übrigens erhält man keine staatliche existenzielle Unterstützung, wenn man sich bewusst dafür entschieden hat, sich in diese Lage zu bringen und den Job gekündigt hat.
    Auch dass z.B. eine Frau ihren Mann nicht verlässt wg. der Aussicht, dann tot geschlagen zu werden, hat nichts mit bequemer Ente-Opfer-Komfortzone zu tun. Auch das ist in Zeiten von Frauenhäusern und Hartz4 keine Seltenheit (davor noch häufiger).
    Dass man sich als Konsequenz nicht in der Befriedigung grundlegender, existenzieller Bedürfnisse verschlechtern will oder gar ganz aufs Weiterleben verzichten will , ist gesund.

  4. „Trotzdem habe ich Angst, den Job zu kündigen, ohne dass ich eine Alternative habe. Ist das feige?“
    Nein, das ist klug. Sie sorgen gut für sich und bleiben, so lange Sie keine bessere Alternative haben.
    Bleiben Sie dran.

  5. SH sagt

    Ich habe einen Job, der mich kank macht. Über vier Jahre lang habe ich mich beworben. Die Absagen kamen meist mit dem Kommentar, dass ich überqualifiziert sei – so ein Quatsch. Beim Arbeitsamt sagte man mir, dass ich in meinem Alter in Deutschland keine Chane hätte, wieder einen Job zu bekommen (damals war ich Mitte 40, inzwischen bin ich über 50). Dann habe ich dank Verhaltenstraining gelernt, mit dem Job umzugehen. Ich muss mich alleine finanzieren, da gibt es keinen Partner, der mich unterstützen könnte. Nun habe ich einen Vorgesetzten, der sich an seiner Macht ergötzt und mir das Leben zur Hölle macht. Selbst wenn ich die Dinge so erledige, wie er es möchte, ist es falsch – es ist immer falsch. Außerdem arbeite ich in seiner Wahrnehmung nicht. Nun habe ich mich meiner Adlerfedern erinnert und befinde mich wieder im Bewerbungsmarathon. Ich hoffe sehr, dass sich die Zeiten verändert haben und mir jemand auch mit über 50 eine Chance gibt. Mittlerweile glaube ich wirklich, dass selbst Hartz IV besser ist, als den Job ertragen zu müssen. Trotzdem habe ich Angst, den Job zu kündigen, ohne dass ich eine Alternative habe. Ist das feige?
    Danke für den Artikel, er motiviert mich, meine Flügel noch weiter auszubreiten, weiter an der Veränderung zu arbeiten und nicht aufzugeben. Ich bin kein Opfer!

  6. El sagt

    Haha – Entenversammlungen !! Das ist genial.
    Ich bin wohl keine – denn an den Versammlungen erkenne ich sie und ich meide diese Versammlungen, wo ich nur kann. Aber so ein richtig motivierter Turbo-Adler bin ich auch noch nicht.
    Vielleicht bin ich ein Adler mit Entenfedern …. oder sowas ??

  7. Christine sagt

    Ein toller Artikel, dem ich nur zustimmen kann. Jammern raubt einem selbst und anderen nur Kraft und Energie. Ich selbst halte mich lieber an „Kein Nachteil ohne Vorteil“ und fahre damit sehr gut.

    Quakende Enten sortiere ich inzwischen aus meinem Leben aus, wenn auch nach Jahren absolut keine Bereitschaft zur Veränderung besteht. Sollen sie jemand anderem die Ohren vollquaken – ich arbeite dann doch lieber an meinen Projekten. Die sind zahlreich und spannend 🙂

    BTW: Die Einleitung stimmt für mich nicht. Sie schreiben:
    Und der Diplomingenieur weiß: “Das Glas ist um die Hälfte größer als es sein müsste”.

    Das Glas ist doch doppelt so gross, als es sein müsste, wenn es halb voll ist. Wenn es um die Hälfte grösser wäre, wäre es doch zu 2/3 voll 😉

  8. Maya sagt

    Also bis vor 1 Jahr hatte ich gedacht, ich hätte mich von einer Ente in einen Adler verwandelt. Aber nun jammere ich über meine Selbsständigkeit!!! Meinen Job mache ich mit Leidenschaft und meine MItglieder/Kunden sehen mich auch als Adler. Bis vor kurzem habe ich noch Sozialhilfe bekommen, weil ich meine Krankenkassenbeiträge, Miete etc. nicht mehr zahlen konnte. Bei meinem Freund musste ich weitere Schulden aufnehmen… Nun ist es ganz gar nicht nach Plan gelaufen und mit einem Einkommen von nur 500€ mtl. nicht ausreichend!!! Die Betriebsentwicklung ist seit Monaten rückläufig und ich weiß nicht weiter…Jede Zeile hat wahrscheinlich die Ente gesprochen und nicht der Adler?! Ich habe bereits sehr früh gelernt Verantwortung zu übernehmen und scheue auch keiner Veränderung, nur wird die Konsequenz hier ziemlich schwer ausfallen… Also warte ich auf bessere Zeiten, oder ziehe ich einen Schlussstrich?!

  9. Es ist immer wieder wichtig von anderen Leute Artikel zu lesen um dadurch auf neue Ideen zu kommen. Toller Artikel und hilfreich. Weiter so. Bin immer wieder dankbar über solche Artikel.

    Gruss Rüdiger

  10. ophelia sagt

    Das macht richtig Spaß zu lesen. Alles Dinge die ich mir nur noch denke, wenn ich andere jammern höre. Laut sagen darf man das leider nicht, da steht man sehr schnell alleine da. Ich bin zufrieden mit meinem Job, auch wenn ich „nur“ Verkäuferin bin. Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied…
    Lieben Gruß,
    ophelia

  11. Hallo Herr Kopp-Wichmann,
    Ihr Beitrag ist lesefreudig geschrieben und stößt sicherlich auf viel Interesse. Da ich ebenfalls ein bisschen blogge, habe ich mir erlaubt, inhaltlich eine Gegenposition einzunehmen. Falls es Sie interessiert, siehe hier: http://bit.ly/MZKlNC
    Über Kommentare freue ich mich natürlich.

  12. Hallo Tanja,
    ich denke, Adler sein in Ihrer Situation heißt: Ausprobieren, ob es geht in der neuen Stelle. Und wenn Sie merken, dass es Ihnen zu viel wird, rechtzeitig (!) Ihre Grenzen anerkennen und wieder kündigen – ohne sich ein schlechtes Gewissen zu machen.

    Ente sein, hieße, den Job nicht annehmen aber immer wieder grübeln, ob es nicht besser gewesen wäre, ihn anzunehmen.

    Danke für Ihren Kommentar.

  13. Tanja sagt

    Ich glaube, ich bin eine Mischung aus Ente und Adler. Gerne wäre ich mehr Adler. Wie stellt „Frau“ das an? Sie sprechen von Verantwortung übernehmen und nicht passiv bleiben.

    Nun stecke ich aktuell in einer Zwickmühle. Krankheit und mit einem Bein im Burnout war ich nun ein halbes Jahr ohne Arbeit. Um meine Gesundheit kümmere ich mich, um meine seelischen Dinge möchte ich mich jetzt kümmern. Das dauert aber.

    Nun habe ich ein Jobangebot bekommen (das erste seit 1,5 Jahren Suche). Als PR-Beraterin in einer Agentur mit seeeehr langen Arbeitszeiten. Ich bin verunsichert, ob ich das schaffe. Hinzu kommt, dass ich noch nie in einer Agentur war und der Chef zweifelt, ob ich mit der Arbeitsweise, Kunden u.s.w. umgehen kann. Das verunsichert mich doppelt.

    Was ist nun Verantwortung übernehmen? Ausprobieren oder passiv bleiben, indem ich ablehne und weiter darauf warte, das etwas kommt, was besser „passt“ (wobei ich nicht weiß, was mich wirklich glücklich machen würde). Welche Einstellung hätte der Adler, welche die Ente? Der Chef ist über meine Erkrankung aufgeklärt und räumt mir auch Zeit für den Arzt ein. Nur die psychische Komponente ist wirklich die Frage. Wenn Sie jetzt sagen, horchen Sie in sich rein..joa. Man muss ja „Miete“ zahlen und wieder einen Fuß auf den Boden kriegen beruflich. Tja. Adler oder Ente.

    Ich will Adler sein!

  14. Lieber Herr Kopp-Wichmann,
    Ihren sehr schönen und wertvollen Beitrag habe ich inzwischen mehreren Bekannten und Kunden empfohlen und auch in meinem Blogbeitrag letzte Woche http://bit.ly/GPrhhi verwendet.
    Zum Thema „schlechte Chefs“ habe ich von einer Leserin das Feedback bekommen, dass die ja höchst funktional wären, weil die Mitarbeiter sich dann selbst organisieren müssten. Interessanter Gedanke, trifft aber wohl nur zu, wenn der Chef einfach gar nicht führt. Für die Chefs, die durch ihre Führung die Mitarbeiter am Arbeiten hindern, trifft das aber leider nicht zu – und die sind nach meiner Einschätzung die „richtig schlechten“ Chefs.

  15. Hallo Herr Kopp-Wichmann,
    stimmt. Ich kann mich gut erinnern und bin auch regelmäßig Besucher Ihres Blogs (kurze Klammer auf: schauen Sie doch mal bei unserem vorbei: http://www.leadership-development.de). Da hab ich auch schon mal das eine oder andere über Verantwortung und Symbiosen geschrieben. Gerade bei unseren aktuellen Gedanken zu „Systemischer Führung“ kommen wir immer wieder an dem Thema „Verantwortung/Symbiosen und Komplementärverantwortung vorbei. Und es scheint, darin mehr Klarheit und Transparenz zu schaffen, könnte allen Beteiligten zum Vorteil gereichen.
    Beste Grüße
    Henning Keber

  16. Hallo Herr Keber,
    lang ist’s her, dass ich Sie damals in Bensheim besucht habe. 😉
    Sehe ich auch so: wenn heute „von oben“ an Selbstverantwortung appelliert wird, kommt das gleich als Bevormundung, Einmischung und v.a. als Drücken vor der eigenen Verantwortung an. Schwieriges Bild, den „Ball der Verantwortung“ zwischen Führungskraft und Mitarbeiter legen, finde ich. Denn wer zuerst danach greift, der hat sie dann auch, die Verantwortung, oder?

    Danke für Ihren Kommentar.

  17. Glückwunsch. Das Stichwort „Selbstverantwortung“ scheint heutzutage immer schwieriger anschlussfähig zu sein…..

    Nur nicht nachlassen, tun wir auch nicht in unseren Führungsberatungen. Den „Ball der Verantwortung“ zumindest mal zwischen beide legen: Führungskraft und Mitarbeiter. Partnerschaftlich eben …
    Beste Grüße
    Henning Keber

  18. Hallo Christian,
    willkommen bei den Adlern! Und es stimmt, zufriedene Enten können angenehme Zeitgenossen sein. Quakende Enten weniger.

  19. Da bin ich ja froh, mich zeitig von den Enten losgesagt zu haben und meinen eigenen Weg gegangen zu sein. Das ist zwar zuweilen auch nicht immer leicht, aber die Arbeit und die Arbeitsergebnisse erfüllen einen mit Freude. Genug Geld verdienen funktioniert so wie von selbst.

    Heute arbeite ich als Internetmarketer angestellt und selbständig mit verschieden Projekten, die mich echt fordern und aufüllen und verdammt viel Spaß machen. Besonders dann, wenn man stets positives Feedback bekommt.

    Bis man sich aber aus dem Entensog herausgearbeitet hat, muss man sich aber doppelt anstrengen. Aber Anstrengung trägt fast immer Früchte, die man irgendwann ernten kann, weil man vielleicht mehr Geld verdient oder einen anderen Zugewinn in der Lebensqualität bekommt. Ich habe aber auch Verständnis für diejenigen, die sagen, dass sie eher Freizeit-orientiert leben möchten und sich deshalb nicht so anstrengen. Das müssen die selber wissen. Ich respektiere das und einige meiner Bekannten und Freude leben nach dieser Philosophie. Ich würde das niemals angreifen. Die können natürlich auch nicht erwarten, jemals mehr Geld zu verdienen. – Das muss jeder für sich selber entscheiden.

  20. Hallo Max,
    man muss seinen Job nicht als Berufung sehen und jeden Morgen mit seligen Augen die Bürotür aufschließen. Es ist völlig in Ordnung, seinen Job nur als Broterwerb zu betrachten – dann aber bitte nicht jammern. Dann macht die Arbeit vielleicht wenig Spaß aber dafür kann man seine Miete pünktlich zahlen.

    Danke für Ihren Kommentar.

  21. Ich lese zwischen den Zeilen eine große Portion Frust, die zumindest in Teilen gerechtfertigt ist, wenn man diese Statistiken liest. Natürlich mangelt es an vielen Stellen am nötigen Ehrgeiz und Ihre Geschichte ist ein beeindruckendes Beispiel, wie es auch gehen kann. Es gibt aber auch genügend gegenteilige Geschichten, die man nicht fallen lassen sollte. Das grundlegende Problem ist, dass viele ihre Arbeit als Job und nicht im ursprünglichen Sinne als Beruf im Sinne von Berufung verstehen.

  22. Hallo Herr Widmayer,
    es gibt so einige Arbeitnehmer-Mythen in Deutschland. Dass der Chef einen loben muss. Dass Arbeit Spaß machen muß. Dass eine Anstellung eine Garantie für lebenslange Beschäftigung ist, dass also der Angestellte kündigen darf, das Unternehmen aber nicht (gerade bei Schlecker wieder zu beobachten).

    Es ist halt leichter , ein schlechter Chef zu sein als ein guter. Viel leichter.

    Danke für Ihren Kommentar.

  23. Absolut lesenswert! Jammern hilft, nützt aber nichts! Schönes Zitat: “Aber Ihr Chef muss Sie nicht loben. Steht nicht in Ihrem Arbeitsvertrag. Und wenn Sie trotzdem darauf beharren, dass er das tun müsste, sonst … dann machen Sie sich zum Opfer.” Also, nicht über die “schlechten” Chefs jammern, sondern sich einen anderen suchen. Es gibt sie nämlich, die guten Chefs! Und wenn das Viele täten, dann gäbe es vielleicht ziemlich bald viele bessere Chefs. Einfach weil die “schlechten” bald keine Mitarbeiter mehr hätten…

  24. Hallo Herr Golob,
    das ist ein wichtiger Gedanke von Ihnen: „Gibt man dem Anderen die Schuld, gibt man dem Anderen die Macht.“ Der Mächtige bekommt seine Kraft von den Ohnmächtigen, die glauben, dass sie „ohne Macht“ sind. In dem Moment, wo „Ohnmächtige“ erkennen, dass sie auch Macht haben, verändert sich alles.
    Das sieht man ja gerade in etlichen arabischen Ländern. Jahrzehntelange halten sich fürchterliche Despoten an der Macht, weil ein ganzes Volk von Millionen Menschen glaubt, dass es schwächer ist als ein einziger Mann. In dem Moment, wo ein Volk erkennt, dass das nur eine Einstellung ist, dass ein Herrscher niemals ein ganzes Volk unterdrücken kann – plötzlich fliegt die Diktatur auseinander.

    Danke für Ihren Kommentar.

  25. Sehr schöner Beitrag!

    Verantwortung beginnt und endet immer beim ICH, jeder hat seine Hausaufgaben zu machen.
    Gibt man dem Anderen die Schuld, gibt man dem Anderen die Macht, aber den Preis, den darf man dennoch immer schön selbst bezahlen, denn die eigene, existenzielle Verantwortung ist niemals teilbar, niemals.

  26. Hallo Dennis,
    danke für Ihren begeisterten Kommentar. Ihr Blog ist ja noch recht jung, also nicht zu enttäuscht sein über das Feedback. Ich habe auch Jahre gebraucht mit diesem Blog hier. Auf die Deutschen würde ich es nicht gleich schieben. Ich glaube, Enten sind international verbreitet.

  27. Hallo an Autor und alle Beteiligten,

    Ich muss ehrlich sagen, so etwas in deutscher Sprache zu lesen ist für mich wirklich einzigartig.
    Bis jetzt habe ich so etwas nur in englisch lesen dürfen
    Ich schreibe das hier, weil ich einen Blog über persönliche Entwicklung führe, gerade AUF DEUTSCH und das Feedback ist recht mager – ich bin mal so frech/frei zu behaupten, Deutsche legen herzlich wenig Wert darauf, sie haben andere „Prioritäten“.

    „Viele Menschen wollen zwar die Vorteile des Adlers für sich haben, aber nicht den Preis dafür zahlen.“ –> DAS ist sowas von Richtig und so VIELE Menschen verstehen es nicht, dass es förmlich weh tut!

    Danke für diesen außerordentlichen Beitrag und bitte schreiben Sie mehr 🙂

    MfG Dennis

  28. Jan sagt

    ich bin noch ziemliches Junggemüse und habe noch keine schlechten Erfahrungen gesammelt. Ich bin aber auch erst seit einem Jahr in der Ausbildung. Bis jetzt hatte ich auf meinem Arbeitsplatz keine Probleme. Ich hoffe diese kommen auch nicht so schnell. Ich möchte mich später auch selbstständig machen und mein eigener Chef sein 🙂

  29. Hallo Martin,
    musste erst mal nachschlagen, was HOAI bedeutet. Ist doch kein Szenekürzel, sondern offenbar die „Honorarordnung für Architekten und Ingenieure“. Wieder was gelernt.
    Ja, Sie haben eben anscheinend den sicheren Hafen des öffentlichen Dienst gewählt und zahlen einen Preis dafür. Aber wie Sie ehrlicherweise schreiben, Selbständigsein hat auch sein Preis und ist nicht das reine Paradies. „Wer jammert sollte erst an seine eigenen Unzulänglichkeiten denken“ ist nicht meine Botschaft. Man muss auch schauen, was für ein Typ man ist, welche Stärken und Schwächen man hat und ob die zu der gegebenen Position passen.
    Gut finde ich Ihren Ansatz, sich als Angestellter wie ein freiberuflicher Unternehmer zu sehen. Wo sind Möglichkeiten? Und nicht primär nach den Begrenzungen suchen.

    Viel Erfolg und danke für Ihren Kommentar.

  30. Martin sagt

    Mal wieder ein hilfreicher Beitrag, DANKE.

    War über 10 Jahren selbstständig und bin auch an meinen eigenen Schwächen gescheitert – die Suche nach Anerkennung kommt in der mit Füßen getretenen HOAI nicht vor!

    So habe ich mich über 45 dem öffentlichen Dienst hingegeben, und „leide“ momentan unter einer sog. Führungskraft, die noch viel mehr Schwächen hat als ich selbst.

    Ich denke für mich häufig, diese „Fresse“, also sehr häufig schlecht gelaunt etc., demotiviert mich, und das zu einer Arbeit für (relativ) wenig Geld.

    Schmarren, Blödsinn, ich habe viel positives erlebt (soziale Kontakte, interessante Menschen und Projekte, Alltagsstrukturen, ..), so dass ich einfach nur glücklich sein darf und irgendwie auch bin.

    Denn der Job im ö Dienst bietet mir persönlich trotz und gerade dieses Vorgesetzten ein breites Feld an Aktivitäten, wenn ich diese annehme bzw. etwas unternehme wie ehemals als Freiberufler.
    Und das mache ich jetzt auch für mein Ego, damit ich vor mir im Spiegelbild bestehen kann.

    Wer jammert sollte erst an seine eigenen Unzulänglichkeiten denken, so lautet wohl die Botschaft.

    Danke, dass noch mal so verstanden zu haben.

    Martin, Heidelberg 2009

  31. Ein großartiger Artikel, nur befürchte ich, dass diejenigen, die er wirklich betrifft, ihn nicht verstehen werden: „Der sagt, man soll ein behindertes Kind zur Adoption freigeben!“

    Besonders hat mir die Strandbar an der Copacabana gefallen. ;D

  32. hat mir gut gefallen.
    und stimmt!!
    danke – das gibt stoff zum nachdenken.

  33. Hallo Herr Funke,
    der Artikel richtet sich ja an den jammernden Mitarbeiter. Dass Sie als Führungskraft Ihre Verantwortung des Führens wahrnehmen können, ist davon unberührt. Selbstverständlich zahlen sich Anerkennung und Förderung bei den Mitarbeitern aus. Nicht bei allen. Manche sind mit der Übertragung von Selbstverantwortung auch überfordert, wollen lieber klare Richtlinien.

    Die Führungskraft kann jedoch nur selbst die Verantwortung sehen und übernehmen. Doch der Mitarbeiter, der trotz möglicher fehlender Anerkennung, bleibt, dies nicht akzeptiert, sondern das Unternehmen durch Dienst nach Vorschrift straft, handelt meiner Meinung nach pubertär.

    Danke für Ihren Kommentar.

  34. Th. Funke sagt

    Ihre Ausführungen sind grundsätzlich richtig – jeder sei seines Glückes Schmied.
    Als wir in er Familie vor langer Zeit auch einmal (im Nachhinein übrigen grundlos) das Jammern begannen sagte unser damals 6-jährige Tochter (sie konnte kaum über den Tisch schauen): „Weinen hilft da gar nicht!“ Wie recht sie hatte. Ich glaube nur nicht, dass der Umkehrschluss gilt und möchte die Führungskräfte nicht so leicht und schnell aus der Verantwortung entlassen.

    Das Motto „Wenn es hier jemanden bei mir nicht gefällt, kann er ja gehen“ widerspricht meinen Grundüberzeugungen, wie ein Chef sein soll. Als Basis gilt der Respekt gegenüber dem Mitarbeiter als Mensch mit dem Versuch, eine Atmosphäre des Vertrauens und der Offenheit zu schaffen, die es den Mitarbeitern leicht macht, gern zur Arbeit zu kommen. Dass damit auch deren Arbeitsleistung fast automatisch steigt, ist wohl unbestritten. Und vielleicht habe ich damit ja sogar den Einen oder Anderen das Jammern abgewöhnt :-))

  35. Hallo Alexander,
    ja, das ist toll, wenn man das geschafft hat: sich von den eigenen Ängsten nicht lähmen zu lassen und etwas Besseres zu finden.
    Meinen Glückwunsch.

  36. Nach meiner Ausbildungszeit habe ich mich gleich Selbstständig gemacht. Es war für mich mit viel Risiko verbunden, einige Ängste standen im Weg, die ich erst auflösen musste.

    Rückwirkend gesehen, bin ich sehr froh darüber den Schritt gegangen zu sein. Ich wahr überhaupt nicht glücklich mit meiner Arbeit.
    Mittlerweile verhält sich das ganz anders. Ich liebe was ich mache 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.