Wieder in der Nettworking-Falle?

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Allgemein

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nettworking

Freundlich sein ist etwas anderes als nett sein.
Freundlichkeit hat Grenzen.
Nettsein meistens nicht.

Denn nette Menschen wollen es immer allen recht machen.
Weil sie Angst vor Konflikten haben.
Weil sie von allen geliebt werden möchten.

Im Beruf geht es aber nicht um Liebe.
Sondern um Geld und Respekt.
Es müssen Sie nicht alle mögen.

Wer nett ist, wird ausgenutzt.
Und hoffen, dass die anderen die Grenzen erkennen, die man sich selbst nicht traut aufzuzeigen.
Doch die anderen tun das nicht.
Weil sie von netten Menschen profitieren.
Und denken, dass man ja den Mund aufmachen könnte.

Nettworking ist doppelte Arbeit.
Die aber nicht doppelt honoriert wird.

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Cartoon: © www.cartoon4you.de

Der Autor

Bloggt hier wöchentlich seit Juli 2005. Leitet intensive Persönlichkeitsseminare: 6 TN, 3 Tage, 1 Coach. Schreibt Bücher, eBooks und eMail-Kurse. Zeichnet jetzt sogar Cartoons.

7 Kommentare

  1. Im Beruf darf es ohnehin nicht darum gehen, gemocht zu werden. Da gerät man schnell in die Falle. Es geht darum, respektiert zu werden. In seiner Rolle und für seine Arbeit. Wenn einen dann noch jemand zusätzlich mag, ist das schön, darf aber nicht das Grundmotiv für das eigene Handeln sein.

  2. Da kann ich Ihnen nur vollkommen zustimmen. Ich war nett und man hat es einem nicht gedankt. Jetzt bin ich nur noch freundlich und es danken einem die Leute.

    Das ist meiner Meinung nach der Unterschied

  3. Silvia Wolf sagt

    So ist es, RKW. Dieses Verhaltensmuster abzulegen ist echt nicht leicht. Es ist so einfach in den bekannten Rollen und Verhaltensmuster zu verharren, weil – die kennt man ja. Das andere – Neue – ist mit Risiko behaftet. Unbekannt. Und das liegt nun mal in der Natur des Menschen – glaube ich jedenfalls – dass Angst vor dem Unbekannten in den Köpfen viel dazu beiträgt, Dinge dann lieber nicht zu tun. Und eben nichts zu verändern.

    Aber der Cartoon ist echt klasse.

  4. Stimmt, aber das Ablegen ist nicht so leicht. Denn wie Silvia schreibt, hat man das meist in der Vergangenheit gelernt und bekam dafür Anerkennung. Diese zu riskieren scheint einem sehr gefährlich.

  5. Susanne Asser sagt

    Everybody’s darling ist eine gaaaaanz doofe Rolle. Das gute an doofen Rollen ist, dass man sie ablegen kann Und den Cartoon finde ich voll gelungen!

  6. Silvia Wolf sagt

    Trifft exakt den Punkt!! Nur – so sehe ich das – sind die mit dem Everybodys Darling-Syndrom in der Regel die, die von zuhause als falsches Lernmodell eins mitbekommen haben:Geliebt wirst Du nur, wenn Du es allen recht machst. Ob es Dir recht ist, ist völlig ohne Belang. Ich kann davon ein Lied singen, ich war früher auch so. Irgendwann ¨rumst¨ es im Karton, dann kommt ein Burn-Out und alles wird anders. Verstrickungen und Verknotungen werden gelöst und der Mensch reflektiert sich, sein Verhalten und das der Umwelt das erste Mal. Nettigkeit und Gutütigkeit sind zwei Kumpane, denen man nicht erliegen sollte. Seien sie auch noch so charmant.

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