Dieses Buch von Jordan Peterson empfehle ich allen frustrierten Männern.

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„Ist Dein Buch auch wichtig für frustrierte Frösche?“

Jordan Peterson hat sich in den letzten Jahren zu einer Art Internet-Berühmtheit entwickelt.  Hierzulande kennt ihn kaum jemand, was sich vielleicht bald ändern wird. Der klinische Psychologe war außerhalb seines Fachgebietes bis 2016 relativ unbekannt, als durch ein Fernsehinterview sein Name in aller Munde war. Spätestens wenn sein Buch „12 Rules for Life. An Antidote to Chaos“, das im Januar 2017 rauskam, auf Deutsch übersetzt ist, wird es wohl auch hier heiße Debatten geben.

Seitdem hat er eine ganze Reihe überwiegend junger, männlicher Anhänger angezogen, die ihm sehr dankbar sind, dass sie durch ihn ihr Leben wieder in den Griff kriegten.

Vor einiger Zeit machte sein Name Schlagzeilen vor allem in den USA, als er von Cathy Newman im Channel 4 interviewt wurde. Denn der Sender hatte danach „Sicherheitsratschläge“ eingeholt, weil die Interviewerin von einer großen Zahl frauenfeindlicher Mails und Drohungen überschwemmt wurde.

Jordan Peterson, 55 Jahre alt, ist Professor für Psychologie an der University of Toronto,und sieht sich selbst als Kulturkritiker. Aber vor allem ist er ein scharfer Gegner von politischer Korrektheit.

So kritisierte er  2016 den Bill C-16 der kanadischen Regierung. Dieser Gesetzentwurf schlug vor, die Geschlechtsidentität und -orientierung in das kanadischen Menschenrechtsgesetz aufzunehmen, was verhindern soll, aufgrund der Äußerung des Geschlechts diskriminiert zu werden.

Peterson argumentierte, dass der Gesetzentwurf in direktem Widerspruch zur Meinungsfreiheit stehe und sagte, dass er sich weigern würde, geschlechtsneutrale Pronomen zu verwenden, wenn es von einem nicht-binären Studenten verlangt würde. „Nicht-binär“ bedeutet hier also jemand, der sich weder als männlich noch weiblich bezeichnet. Allerdings hätte er nichts dagegen, Transsexuelle mit ihrem bevorzugten Pronomen anzusprechen.

Auf seinem YouTube-Kanal mit über 150 Millionen Views, findet man Videos über Identitätspolitik, die Macht der Mythologie, die Bibel, die Heiligkeit der Ehe, die Gefahren des postmodernen Feminismus und die Ideologie des weißen Privilegs. Aber auch ein Video über ein einziges Kapitel von Nietzsche. Natürlich verbreitet er seine Ansichten auch über Twitter. Dort hat er über 300.000 Follower.

Seit einigen Monaten ist er auf Werbetour für sein neues Buch „12 Rules for Life“. In London kamen zu seinen Lesungen Tausende Interessierter. In anderen Städten wurden seine Auftritte abgesagt, weil man Ausschreitungen befürchtete.


Was macht seine Ansichten so provokant?

Er beschreibt sich selbst als klassisch britisch-liberal. „Ich bin sehr für Offenheit nach allen Seiten, damit tendiere ich nach links. Andererseits bin auch gewissenhaft, was mich nach rechts kippt. Philosophisch gesehen bin ich ein Individualist, kein Kollektivist der Rechten und Linken. Metaphysisch bin ich ein amerikanischer Pragmatiker, der stark vom psychoanalytischen und klinischen Denken von Freud und Jung beeinflusst wurde.“

Kritiker haben Jordan Peterson beschuldigt, ein „Provokateur“ zu sein. Er wurde auch als „der kluge Kopf des dummen Mannes“ bezeichnet. Er kritisiert „political correctness“ zu Themen wie Transgender-Rechte, kulturelle Aneignung und Umweltschutz. Er hat auch die Meinung geäußert, dass der Aktivismus der sozialen Gerechtigkeit in Wahrheit eine verkleidete autoritäre Bewegung sei.

Seine These für die jungen frustrierten Männer lautet:

Jeder junge Mann im Westen braucht eine Aufgabe und ein Ziel.
Bisher war der Westen auch organisiert wie zum Beispiel im Tierreich der Hummer. Männer seien immer an der Macht bei allen Tierarten, wo die Weibchen kleiner sind als die Männer. Zum Beispiel eben bei den Hummern, deren Gemeinschaft er als ideale Gesellschaft ausführlich beschreibt.
(Bei der Gottesanbeterin ist das Verhältnis übrigens anders.)

Wie bei den Hummern mit ihren 350 Millionen Jahren an praktischer Weisheit sei das auch im Westen gewesen – bis der  böse postmoderne Feminismus kam und viele anfingen, von Gleichberechtigung zu faseln. Deswegen müsse diese Bewegung unbedingt bekämpft werden, wie er in diesem Vortrag erklärt.

Klar, dass er auch von Antirassismus, Frauenquote und Transgender-Rechten nichts hält. Das alles ist für ihn moderner Neo-Marxismus. Und er plädiert in seinen Vorträgen eher für einen neoliberalen Individualismus.

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Jordan Peterson sieht sich als Vaterfigur für junge frustrierte Männer.

In vielen Staaten der USA gibt es eine Generation junger Männer, die desillusioniert, verärgert und frustriert sind. Selbstmord zum Beispiel ist eine Pandemie unter jungen weißen Männern im Amerika. Viele von ihnen sind arbeitslos, sind pornografiesüchtig. Ihre zwischenmenschlichen Beziehungen sind entweder nicht vorhanden oder gewalttätig oder sonstwie gestört. Das scheint aber niemanden zu interessieren.

Das ist bei uns nicht anders. Bei der letzten Bundestagswahl war bei den Männern in Ostdeutschland die AfD mit 26 Prozent die stärkste Partei – 13 Prozentpunkte mehr als bei den Männern im Westen. Wissenschaftler sind darüber wenig überrascht. Was bei US-Präsident Donald Trump der zornige weiße Mann in den Appalachen war, ist bei der AfD der zornige Ossi im Erzgebirge – eine starke Wählergruppe.

Über „Männerthemen“ in den Medien zu sprechen, ist auch hierzulande nicht schick. Zwar hat bald jedes größere Unternehmen eine „Frauenbeauftragte“. Als jedoch 2017 (!) der erste  „Männerbeauftragte“ in Nürnberg seine Arbeit aufnahm, war das sofort eine Meldung in SPIEGEL online wert.

Hier will sich Jordan Peterson als ein guter Vater zeigen, der bei Gesprächen über die Notlage junger Männer zu Tränen gerührt ist. Seine Mission ist, das Leben dieser vergessenen Männer zu verbessern. So rät er jungen Männern beispielsweise:

  • ihre sexuellen Instinkte zu zügeln,
  • Frauen mit Respekt zu behandeln,
  • Sex bis zur Heirat hinauszuzögern,
  • Auf Pornografie zu verzichten.

Deshalb hat er in den USA einen enormen Zulauf. Hunderttausende suchen seinen Rat, um ihr Leben zu verändern. Tausende schreiben ihm,  dass er ihnen geholfen hat,  statt wütend und unangemessen zu reagieren, jetzt ehrgeizig und kooperativ zu handeln. Für eine Generation von Männern, die oft ohne Vater aufgewachsen sind, wirkt er wie ein Erlöser.

Kritiker werfen ihm vor, dass jemand sein will, der alles weiß und alles erklären kann. Dazu dient ihm sein enormes Wissen und seine Beredsamkeit.  Im Interview auf Channel 4 gab er sich als unverletzlicher Rechthaber und untermauerte seine Thesen mit einer Mischung aus Studien, unzweifelhaften Autoren und gesundem Menschenverstand.

Aber seine Argumente enthalten auch schwer beweisbare Verschwörungstheorien und grobe Missverständnisse von Themen wie Postmoderne, Geschlechtsidentität und dem kanadischem Recht. Seine Meinung zu Trump („Wer so erfolgreich war und ist wie Trump, an dem muss doch was dran sein“) ähnelt der üblichen Argumentation von Trump-Bewunderern. Und was er zu EU und zum Brexit von sich gibt, ist für einen sich liberal gebenden Professor eher peinlich.

Warum empfehle ich trotz dieser großen Vorbehalte trotzdem sein Buch?


„12 Rules for Life“ ist vor allem ein Selbsthilfebuch.

Jahrelang hat er auf dem anonymen OnlineForum „Quora“ Fragen beantwortet. Darunter sind viele nützliche Tipps und auch ein paar humorvolle Antworten:

„Was ist der depressivste Einzeiler?“
„Das Leben ist eine sexuell übertragbare Krankheit mit einer Sterblichkeitsrate von 100 Prozent.“

In den Rezensionen zu seinem Buch wird oft Kritik geübt und Jordan Peterson in die Nähe der alternativen Rechte-Strömung Alt-Right, und White males gerückt. Bedenklichen Strömungen, die Donald Trump perfide für seinen Wahlerfolg auszunutzen verstand. Davon kann ich jedoch in dem Buch kaum etwas entdecken.

Jeder der 12 Punkte ist mit Beispielen aus seiner therapeutischen Praxis illustriert. Die häufigen Bibelzitate können religionsfremde Leser stören. Doch der Autor hat sich viel mit der Bibel und religiösen Symbolen beschäftigt. Und er nutzt die biblischen Geschichten als eine Art Menschheitswissen, das über Generationen weitergegeben wurde.

Seine Regeln sind einfach. Man braucht seiner Ansicht nach keinen komplizierten Plan mit kryptischen Fachbegriffen. Jeder kann sein Leben mit einfachen kleinen Schritten verändern. Das ist ja auch mein Ansatz in meinen eMail-Kursen. Jeden Tag ein bisschen mehr, jeden Tag ein bisschen besser.

Damit Sie einen Geschmack von seinem Buch bekommen, hier einige seiner früheren Empfehlungen, die in das Buch eingeflossen sind:

  • Sagen Sie die Wahrheit.
  • Tun Sie nichts, was Sie hassen.
  • Handeln Sie so, dass Sie die Wahrheit darüber sagen können, wie Sie sich verhalten.
  • Verfolgen Sie das Sinnvolle, nicht das Zweckmäßige.
  • Wenn Sie sich entscheiden müssen, seien Sie derjenige, der Dinge tut, anstatt derjenige, der gesehen wird, Dinge zu tun.
  • Seien Sie achtsam.
  • Angenommen, der Mensch, dem Sie zuhören, könnte etwas wissen, was Sie wissen müssen. Hören Sie ihm gut genug zu, damit er es mit Ihnen teilen kann.
  • Arbeiten Sie daran, die Romantik in Ihren Beziehungen aufrechtzuerhalten.
  • Seien Sie vorsichtig, mit wem Sie gute Nachrichten teilen.
  • Seien Sie vorsichtig, mit wem Sie schlechte Nachrichten teilen.jordan peterson,12 Rules for Life,kopp-wichmann,persoenlichkeits-blog,
  • Machen Sie mindestens an jedem Ort, wo Sie sich aufhalten, eine Sache besser.
  • Stellen Sie sich vor, wer Sie sein könnten, und machen Sie das zu Ihrer wichtigsten Aufgabe.
  • Erlauben Sie sich nicht, arrogant oder nachtragend zu werden.
  • Versuchen Sie, ein Zimmer in Ihrem Haus so schön wie möglich zu gestalten.
  • Vergleichen Sie sich mit dem, was Sie gestern waren, nicht mit dem, was heute jemand anderes ist.
  • Arbeiten Sie so hart wie möglich an mindestens einer Sache und sehen Sie, was passiert.
  • Wenn Sie alte Erinnerungen immer noch zum Weinen bringen, schreibe sie sie sorgfältig und vollständig auf.
  • Pflegen Sie Ihre Beziehungen zu Menschen.
  • Verunglimpfen Sie nicht leichtfertig soziale Einrichtungen oder künstlerische Leistungen.
  • Behandeln Sie sich selbst so, als wären Sie jemand, für den Sie verantwortlich sind.
  • Bitten Sie jemanden, Ihnen einen kleinen Gefallen zu tun, damit er oder sie Sie bitten kann, Ihnen in Zukunft einen Gefallen zu tun.
  • Knüpfen Sie Freundschaften mit Menschen, die das Beste für Sie wollen.
  • Versuchen Sie nicht, jemanden zu retten, der nicht gerettet werden will, und seien Sie sehr vorsichtig, wenn es darum geht, jemanden zu retten, der es tut.
  • Nichts, was gut gemacht ist, ist unbedeutend.
  • Bringen Sie Ihr Haus in Ordnung, bevor Sie die Welt kritisieren.
  • Ziehen Sie sich wie die Person an, die Sie sein wollen.
  • Seien Sie präzise in Ihrer Rede.
  • Stehen Sie aufrecht – mit den Schultern nach hinten.
  • Vermeiden Sie nichts Schreckliches, wenn es Ihnen im Weg steht – und tun Sie keine unnötig gefährlichen Dinge.
  • Lassen Sie nicht zu, dass Ihre Kinder etwas tun, was Sie nicht mögen.
  • Verwandeln Sie Ihre Partnerin nicht in ein Dienstmädchen.
  • Verbergen Sie keine unerwünschten Dinge im Nebel.
  • Beachten Sie, dass die Gelegenheit lauert, wo die Verantwortung aufgegeben wurde.
  • Lesen Sie etwas, das von jemandem geschrieben wurde, der großartig ist.
  • Streicheln Sie eine Katze, wenn Sie eine auf der Straße antreffen.
  • Stören Sie Kinder nicht, wenn sie Skateboard fahren.
  • Lassen Sie die Tyrannen damit nicht durchkommen.
  • Schreiben Sie einen Brief an die Regierung, wenn Sie etwas sehen, das repariert werden muss – und schlagen Sie eine Lösung vor.
  • Denken Sie daran, dass das, was Sie noch nicht wissen, wichtiger ist als das, was Sie bereits wissen.
  • Seien Sie dankbar, trotz Ihres Leidens.

Bevor jetzt ein größerer Shitstorm über mich hereinbricht, noch einmal eine hoffentlich eindeutige Klarstellung.

Ich bin für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern und anderen Geschlechtern.
Trump und fast alle seiner Ansichten finde ich schrecklich, aber ich bin für die Demokratie.
Frauen, die mit Mitte zwanzig keinen Kinderwunsch haben, halte ich nicht für „psychologisch falsch orientiert“ (Zitat von J. Peterson).
Ich verurteile sexuelle Belästigung von Frauen – und Männern.
Und ich halte Hummer nicht für die klügsten Tiere – trotz ihrer 350 Millionen alten praktischen Weisheit. Sonst würden Sie ja vielleicht uns lebend kochen.

Aber junge frustrierte Männer, die vielleicht arbeitslos, partnerlos und perspektivlos bei Youporn herumlungern, die tun mir leid. Ihnen empfehle ich dieses Buch.

Es wäre mir auch lieber gewesen, es hätte der untadelige Pater Anselm Grün geschrieben.

Hören Sie dazu den Podcast.

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Der Autor

Bloggt hier wöchentlich seit Juli 2005. Leitet intensive Persönlichkeitsseminare: 6 TN, 3 Tage, 1 Coach. Schreibt Bücher, eBooks und eMail-Kurse. Zeichnet jetzt sogar Cartoons.

8 Kommentare

  1. Freut mich, dass Sie Peterson auch gut finden.
    An einem Buchshop mit Empfehlungen und Amazon-Link bin ich schon länger dran.

  2. Ula sagt

    Dieses Interview ist meiner Meinung nach geprägt vom schlechten Interviewstil der Journalistin.
    Sie ist die ganze Zeit nur damit beschäftigt, den Psychologen auf Aussagen festzunageln, die er gar nicht getätigt hat.
    Dabei hört sie ihm nicht zu, sondern erkürzt das von ihm Gesagte stets so, dass eine provokante These dabei herauskommt, die er selbst gar nicht geäußert hat.
    Das bringt weder das Interview voran, noch ermöglicht es dem Zuschauer, ein breiteres Bild von den Thesen des Psychologen zu erhalten.
    Der Psychologe versucht im Gespräch, zu differenzieren und Themen von verschiedenen Seiten zu beleuchten.
    Es wäre interessant gewesen, mehr davon zu hören.

    Die Dame tut den Frauen und der Gleichstellungsbewegung damit keinen Gefallen.
    Gleiches Gehalt für gleiche Leistung ist ein Ziel, das unbedingt anzustreben ist.
    Aber: gleiches Gehalt, nur weil ich eine Frau bin, das ist genauso falsch, wie die jahrzehntelange Bevorzugung von Männern aufgrund ihres Geschlechts.

    Erst wenn Leistung ohne Ansehen der Person honoriert wird, sind wir so weit, dass wir von Lohngerechtigkeit sprechen können.

    Die Frage, ob so viele Frauen denn tatsächlich unbedingt ein Unternehmen leiten wollen, ist gerechtfertigt.
    Wenn sie es wollen, sollten sie es tun.
    Wenn sie eine andere Wahl treffen, sollte man auch das respektieren dürfen.

    Interessanterweise führen Frauen anders als Männer, und auch die Art Unternehmen, das sie führen, unterscheidet sich oftmals.
    Liegt das nur daran, dass sie nur dort die Chance bekommen, CEO zu werden, oder liegt es vielleicht auch daran, dass sie keine Lust haben, männliches Verhalten zu kopieren? Vielleicht haben Frauen erkannt, dass sie erst dann gleichberechtigt sind, wenn sie so arbeiten können, wie sie es wollen?

    Spannende Fragen.

    Interviews wie dieses helfen nicht weiter. Das müssen auch Frauen lernen.
    Ein Dialog zwischen zwei gleichberechtigten Menschen, sich gegenseitig zuhören, und Neues entwickeln, das wäre ein guter Weg.

    Frauen, die nur draufschlagen, statt zu argumentieren, sind genauso fehl am Platz, wie Männer, die meinen, der Chef muss ein Mann sein.
    Auf Augenhöhe sein sieht anders aus.

  3. Johannes Klein sagt

    Lieber Herr Kopp-Wichmann,

    ich verfolge Ihren guten Blog/Podcast schon lang.
    Auch hier mal wieder eine gute Buchempfehlung.

    Ich bin über Peterson bereits vor etwa drei Jahren auf youtube gestolpert.
    Auch wenn ich – wie Sie – in vielen Punkten nicht mit ihm übereinstimme, ist er doch eine beeindruckende, mutige und inspirierende Persönlichkeit, die mir über einige meiner Unzulänglichkeiten und auch den gegenwärtigen Zeitgeist die Augen geöffnet hat…

    Ich würde mich freuen, wenn es irgendwann auf Ihrem Blog Literaturempfelungen von Ihnen in Form einer Rubrik gäbe, vielleicht sogar unterteilt in verschiedene Themengebiete.
    Mit einer Verlinkung zu amazon oder so wäre das vielleicht sogar rentabel…

    Besten Dank, Johannes Klein

  4. Die Männerversteherin sagt

    Sehr gut! Männer sind verunsichert. Sollen sie der Frau in die Jacke helfen, oder kann eine erwachsene Frau das alleine? Wie verhält sich ein Mann, der weder Macho noch Weichei sein will? Viele wissen es nicht.

  5. Von dem halte ich gar nichts, hat auch nichts mit Selbstbestimmung und Leben lernen zu tun …nur zu verstehen, woher das kommt, wenn man die amerikanische Psyche etwas kennt, und dazu muss man etwas laenger in den USA oder wenigstens ausserhalb Europas gelebt haben. Trump zu loben, weil er viel Geld mit Immobilien in New York verdient hat? Ich moechte nicht wissen, wie … ausserdem ist ja bei den Immobilienpreisen in New York City und den Steigerungen dort ein Gewinn vorprogrammiert, wenn man mit einer Million US Dollar beginnt, und das vor sehr langer Zeit!

  6. Nimue sagt

    Ich empfehle jedem frustrierten Mann, Ihren Artikel zu lesen, dann spart er sich die Ausgaben für das Buch. Die von Ihnen am Schluss aufgeführten Punkte reichen eigentlich. Sie sind ja auch universell.

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