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Mrz 07 2010

Was müssen Sie tun, damit Ihr Kunde, Mitarbeiter oder Ehepartner nicht flüchtet?

menschen fluechten web francovolpato Fotolia Was müssen Sie tun, damit Ihr Kunde, Mitarbeiter oder Ehepartner nicht flüchtet?

Vorsicht: Flüchtende Kunden!

Rezension des Buches “Kunden auf der Flucht?” von Anne M. Schüller

Eine private Frage: “Ist Ihnen Ihr Partner treu? Und wenn ja, warum?”
Oder anders gefragt: “Sind Sie Ihrem Partner gegenüber loyal?” Und wenn ja oder nein, warum?

Als ich das neue Buch von Anne M. Schüller über Kundendenloyalität  las, musste ich sofort an Parallelen zum Beziehungsleben denken. Denn in beiden Fällen geht es um besondere Beziehungen und wie man sie erhält.

Doch nicht nur im Privaten lösen sich immer mehr einmal eingegangene Beziehungen auf, wenn man die steigenden Scheidungszahlen betrachtet. Auch im Wirtschaftsleben ist der flüchtende Kunde auf dem Vormarsch. Laut dem “Kundenmonitor 2007″ würden nur noch 51 Prozent der Befragten ihre Bank bestimmt wieder wählen. Bei Mobilfunkanbietern sind es nur noch 41 Prozent. Kein Zweifel: die Kundentreue sinkt und die Bereitschaft, den Anbieter zu wechseln, steigt. Denken Sie nur an Ihr eigenes Kaufverhalten.

Nach Schüllers Ansicht tragen zu dieser Abwanderungsbereitschaft viele Unternehmen kräftig bei. Vor allem durch:

  • Austauschbarkeit
  • Preis-Aktionismus
  • emotionale Kälte
  • ständig wechselnde Ansprechpartner

Doch stabile und dauerhafte Kundenbeziehungen sind die Lebensversicherung jedes Unternehmens. Doch diese zu pflegen ist schwierig, wenn alle zwei Jahre der Marketingleiter wechselt und ein neues Konzept umgesetzt wird.

Warum ist Kundenloyalität wichtig?

Anhand von Forschungsergebnissen der Neurobiologie zeigt die Autorin deutlich, dass unsere Kaufentscheidungen durch entsprechende Prozesse im Gehirn entschieden werden. Studien zeigen, dass bei sehr loyalen Kunden das Belohnungszentrum aktiviert wird und Glückshormone ausgeschüttet werden. Bei wenig loyalen Kunden bleibt diese Aktivierung aus.

Das Buch ist in drei Teile gegliedert:
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Feb 28 2010

Jetzt in einem Tag innere Achtsamkeit erfahren.

blatt mit tropfenphotocase917498173 300x225 Jetzt in einem Tag innere Achtsamkeit erfahren.

Zeit können wir nicht erleben. Nur diesen einen Moment.

Achtsamkeit ist das wichtigste Werkzeug der Selbsterkenntnis.

Immer mal wieder wurde ich gefragt, ob ich nicht ein kürzeres Seminar als drei Tage hätte. Sozusagen als Schnupperseminar und als ersten Einstieg in das Kennenlernen von sich selbst. Das gibt es jetzt.

Innere Achtsamkeit wird  immer mehr als ein zentraler Wirkfaktor in Coaching, Therapie und anderen Veränderungsmethoden anerkannt. Sie verhilft zu mehr Bewusstheit, dem Abbau von Stress, vertiefter Entspannung.Viele Formen der Meditation nutzen innere Achtsamkeit als Weg der Selbsterkenntnis.

Ein  guter Artikel dazu erschien dazu in der Trainerzeitschrift “managerseminare”: Achtsamkeit im Coaching mit sich selbst und anderen

Was bedeutet Achtsamkeit?

Ich lernte innere Achtsamkeit vor dreißig Jahren im Rahmen meiner HAKOMI-Ausbildung bei Ron Kurtz kennen. Seitdem hat dieses Werkzeug meinen Arbeitsstil wesentlich geprägt.

Mit Achtsamkeit schaltet man um vom Alltagsbewusstsein auf eine Wahrnehmung nach innen. So kann man erleben, wie man Eindrücke und Wahrnehmungen innen subjektiv bewertet und interpretiert. Wie wir unsere Welt erleben, hängt im Wesentlichen davon ab, wie wir sie – meist unbewusst- interpretieren. Jeder konstruiert sich seine eigene Welt und lebt darin.

Zum besseren Verständnis  vom “Nutzen” der Achtsamkeit hierzu einige Texte:

Das Leben ist jetzt – nicht später!

Lange hatte es für mich so ausgesehen,
als ob mein Leben gleich anfangen würde -
mein wirkliches Leben.
Aber immer war noch irgend etwas im Wege:
Etwas, was ich erst noch kriegen müsste,
Zeit, die erst noch vergehen müsste,
eine Schuld, die erst noch abgetragen werden müsste.
Aber dann würde mein Leben beginnen.
Schließlich dämmerte mir,
dass diese Hindernisse
mein wirkliches Leben waren.

Thomas Merton

Abwaschen, um abzuwaschen

Wenn man abwäscht, sollte man nur abwaschen, d. h. man sollte sich dabei völlig bewusst sein, dass man abwäscht. Auf den ersten Blick mag das ein wenig albern erscheinen. Warum sollte man solches Gewicht auf eine so einfache Sache legen? Aber das ist genau der Punkt: Die Tatsache, dass ich hier stehe und diese Schalen abwasche, ist eine wunderbare Wirklichkeit. Ich bin völlig ich selbst, folge meinem Atem und bin mir meiner Gegenwart, meiner Gedanken und Handlungen bewusst. Ich kann so unmöglich unbewusst umhergeschleudert werden wie eine Flasche, die von den Wellen hin und her geworfen wird. … Es gibt zwei Arten, Geschirr zu spülen. Einmal, damit man hinterher sauberes Geschirr hat, und die zweite Art besteht darin, abzuwaschen, um abzuwaschen.

Thich Nhat Hanh, Das Wunder der Achtsamkeit

Die Kraft der Gegenwart

Mach dir einfach ganz intensiv den gegenwärtigen Moment bewusst. In deinem alltäglichen Leben kannst du das mit jeder Routinehandlung üben, die sonst nur ein Mittel zum Zweck ist. Gib ihr deine volle Aufmerksamkeit, so dass sie zum Zweck selber wird. Wann immer du beispielsweise die Treppen zu Hause oder bei der Arbeit hinauf- oder hinuntergehst, achte genau auf jeden Schritt, jede Bewegung, auch auf deinen Atem.
Sei ganz gegenwärtig. Oder wenn du deine Hände wäschst, gib allen Sinneswahrnehmungen, die dazugehören, deine Aufmerksamkeit: dem Geräusch und Gefühl des Wassers, der Bewegung deiner Hände, dem Duft der Seife und so weiter. Oder wenn du in dein Auto steigst, halte einen Moment lang inne, nachdem du die Türe geschlossen hast und beobachte deinen Atemfluss. Werde dir eines stillen, aber kraftvollen Gefühls von Gegenwärtigkeit bewusst.
Es gibt ein sicheres Kriterium, an dem du deinen Erfolg mit dieser Übung messen kannst: Den Grad an Frieden, den du in dir spürst.

Eckhart Tolle, Jetzt!

Jede kleinste Aktion

Jede kleinste Aktion, die wir vollziehen – die Stiege hinaufgehen, die Türe öffnen, die Hände waschen, an der roten Ampel warten – sollte von großer innerer Wachheit begleitet werden.

Wenn wir zur Arbeit gehen oder zum Bahnhof oder zum Einkaufen, dann haben wir einen ganz anderen Schritt. Wir sind nicht mehr bei uns selber. Wir sind nicht mehr im Augenblick. Wir sind nicht mehr im Leben. Leben ist daher nur im Augenblick.
Es gibt so viele Gelegenheiten, wirkliches Leben einzuüben, d. h. ganz bei uns zu sein, ganz bei dem zu sein, was wir tun. Es mag dann vielleicht schwer fallen, zu lesen und gleichzeitig Musik zu hören. Es geht nicht zusammen. Ich möchte es noch viel banaler ausdrücken: Man sollte nicht mit der Zeitung auf die Toilette gehen.
Wir haben wieder zu lernen, wie man isst, Salat putzt, zur Arbeit geht, Feierabend macht. So mancher, der sich auf den Zenweg oder auf den Weg zur Kontemplation macht, hat verkehrte Erwartungen. Satori ist im Augenblick. Es ist nicht ein von der Welt abgehobener Zustand, sondern die Erfahrung der Welt in diesem Augenblick.

Willigis Jäger, Suche nach dem Sinn des Lebens

Meditation und Atemübungen in der Schule

Meditation, Atemübungen, Vorstellungsübungen im entspannten Zustand können die seelische Gesundheit erheblich fördern. Sie fördern die innere Ruhe und Entspannung, lassen uns die Bedeutung von Ereignissen besser für uns selbst sehen …
Und wenn wir als Lehrer einmal am Tag oder auch in fast jeder Unterrichtsstunde 1 bis 5 Minuten lang derartige Übungen im Klassenraum mit unseren Schülern gemeinsam machen, so fördern wir die seelische Gesundheit von uns und unseren Schülern. Wir ermöglichen es den Schülern, mehr in sich selbst zentriert zu sein.
Und falls die Zeit zu knapp sein sollte: Auch nur eine Minute lang das Bewusstsein auf die eigene Atmung zu zentrieren ist hilfreich. Diese Übungen sind nicht Selbstzweck. Sie können wesentlich dazu beitragen, dass wir meditativer in unserem Alltag leben, mit einem größeren Bewusstsein für das, was wir in jedem Moment fühlen und tun. Die Auswirkungen für das seelische und soziale Klima in einer Schule würden enorm sein, wenn Lehrer in ihren Klassen kurze Zeit diese Übungen machten und selbst mehr meditativ leben würden.

Reinhard Tausch

Wenn wir still sitzen

Wenn wir still sitzen und einfach nur ein- und ausatmen, entwickeln wir Kraft, Konzentration und Klarheit.

Thich Nhat Hanh, Heute achtsam leben

Wenn Sie sich dafür interessieren, innere Achtsamkeit persönlich kennenlernen möchten,empfehle ich Ihnen mein Seminar.

Die Kraft der Gegenwart

Mach dir einfach ganz intensiv den gegenwärtigen Moment bewusst.

In deinem alltäglichen Leben kannst du das mit jeder Routinehandlung üben, die sonst nur ein Mittel zum Zweck ist. Gib ihr deine volle Aufmerksamkeit, so dass sie zum Zweck selber wird. Wann immer du beispielsweise die Treppen zu Hause oder bei der Arbeit hinauf- oder hinuntergehst, achte genau auf jeden Schritt, jede Bewegung, auch auf deinen Atem. Sei ganz gegenwärtig. Oder wenn du deine Hände wäschst, gib allen Sinneswahrnehmungen, die dazugehören, deine Aufmerksamkeit: dem Geräusch und Gefühl des Wassers, der Bewegung deiner Hände, dem Duft der Seife und so weiter. Oder wenn du in dein Auto steigst, halte einen Moment lang inne, nachdem du die Türe geschlossen hast und beobachte deinen Atemfluss. Werde dir eines stillen, aber kraftvollen Gefühls von Gegenwärtigkeit bewusst. Es gibt ein sicheres Kriterium, an dem du deinen Erfolg mit dieser Übung messen kannst: Den Grad an Frieden, den du in dir spürst.

Eckhart Tolle, Jetzt!

kommentar Welche Beispiele kennen Sie für soziale Ansteckung?
Wie haben Partner oder Freunde Sie positiv oder negativ beeinflusst?

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Welche Erfahrung haben Sie gemacht?

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Foto: © Photocase.com
Die Texte habe ich bei Christoph Simma gefunden

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Feb 27 2010

Persönlichkeitsentwicklung – wie geht das?

psychiater maus katze xxs sabine voigt Fotolia Persönlichkeitsentwicklung   wie geht das?

"Neuerdings bekomme ich Schuldgefühle, wenn ich Mäuse jage."

Ein Podcast-Gespräch zwischen zwei Therapeuten über Veränderung.

Es begann damit, dass ich Dr. med. Marco Ramadani über Twitter zufällig kennenlernte. Wir besuchten unsere jeweiligen Blogs und fanden Gemeinsamkeiten und Unterschiede.

Eines Tages schlug Marco vor, aus der virtuellen Bekanntschaft ein reales Zusammentreffen zu  machen und er besuchte mich in meiner Heidelberger Praxis. Dort unterhielten wir uns über eine Stunde lang über unsere jeweiligen Arbeitsansätze.

Dr. med. Marco Ramadani ist niedergelassener Arzt in
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Feb 20 2010

Wie kann man andere beeinflussen, Gutes zu tun?

Warum der “freie Wille” oft eine Illusion ist.

Wenn man Menschen fragt, warum sie ein bestimmtes Verhalten zeigen, können sie es oft entweder nicht erklären oder berufen sich darauf, dass es ihre freie Entscheidung war und sie sich auch ganz anders hätten verhalten können.

Dass dem oft nicht so ist, sondern das eigene Verhalten bisweilen von psychologischen Gesetzen beeinflusst wird, zeigt das Video.

Wie würden Sie sich in dem Aufzug verhalten?

Wenn Ihre Mitfahrer sich seltsam aber mehrheitlich so verhalten, dass sie sich zur Wand drehen, den Hut abnehmen, wieder aufsetzen? Erklären lässt sich dieser Einfluss von Fremden durch das

“Prinzip der sozialen Bewährtheit”.

Danach achten wir genau darauf, was andere tun und richten danach oft unser Verhalten aus. Auf welch indirekte Weise dieses Prinzip wirken kann, zeigt ein
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Feb 18 2010

Machen Sie auch was mit Büchern?

Bücher verschaffen Weitblick

Bücher verschaffen Weitblick.

Dann ist hier eine coole Aktion für Sie.

Im Zeitalter des Rund-um-die-Uhr-Fernsehens hat es das Bücherlesen zwar schwer. Groucho Marx meinte aber: “Fernsehen bildet. Immer, wenn der Fernseher an ist, gehe ich in ein anderes Zimmer und lese.”

So halte ich es auch oft. Mittlerweile bin ich aber auch vom Buchleser zum Buchschreiber mutiert und habe dazu eine tolle Aktion entdeckt.

Bücher haben ja ein enormes Potenzial, Menschen zu verbinden.Ich bin gerade hier im Urlaub in Ägypten und wenn ich am Strand entlang laufe, schaue ich immer neugierig, was für Bücher die Leute so lesen. Ich bete inständig, dass ich mal jemanden treffe, der gerade eines meiner beiden Bücher liest.

Da würde ich dann hingehen und fragen, wie ihm oder ihr das Buch gefällt. Äußert derjenige sich negativ,
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Feb 14 2010

Ein Programmtipp: “In Treatment” auf 3sat schauen.

Leider sehen nicht alle Therapeuten so gut aus.

Leider sehen nicht alle Therapeuten so gut aus.

Was geschieht eigentlich  in einer Psychotherapie?

Noch immer ist das für viele Menschen, die niemals eine therapeutische Paxis von innen gesehen haben, eine offene Frage. Die häufigsten (Vor-)urteile, die ich schon gehört habe, sind:

  • “Da wird dauernd in Deiner Kindheit herumgestochert.”
  • “Man sucht einen Schuldigen für die gegenwärtige Misere. Meistens ist es die Mutter.”
  • “Der Therapeut gibt Dir Tipps und Ratschläge.”
  • “Du redest die ganze Zeit und die Therapeutin sagt nix. Außer zum Schluss ‘Auf Wiedersehen’”.
  • “Therapeuten haben selber eine Klatsche und hoffen, wenn sie mit Dir arbeiten, sich selber zu helfen.”

Wenn man nicht jemanden Im Bekannten- oder Freundeskreis hat, der einem etwas fundierter über den Ablauf einer Psychotherapie berichten kann, erfährt man ja tatsächlich wenig, was der Realität einigermaßen nahe kommt.
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Feb 13 2010

Eine kleine Übung, um zufriedener zu werden.

Eine Kinderbuch mit einer Weisheit für alle

Ein Kinderbuch mit einer Weisheit für alle.

Als meine Tochter klein war, las ich ihr manchmal aus diesem Buch vor. Darin ging es um Oma Agathe, die mit den Ausmaßen ihres Hauses unzufrieden war. Sie seufzt und klagt tagein und tagaus, denn in ihr Haus passt nichts hinein, es ist zu eng und zu klein.

Ein weiser Mann hat die rettende Idee: “Dein Huhn muss ins Haus!” Zum Huhn nimmt sie auch noch die Ziege, das Schwein und die Kuh bei sich auf. Und jetzt kann Oma Agathe sich in ihrem Haus wirklich nicht mehr rühren.

Wieder hat der weise Mann eine Idee: “Schmeiß alle Tiere hinaus!”

Oma Agathe ist völlig verwundert und überglücklich: “Hurra! Mein Haus ist gar nicht mehr zu eng und zu klein.”

Das Kinderbuch geht auf eine alte jüdische Lehrgeschichte ähnlichen Inhalts zurück und zeigt uns – etwas sachlicher ausgedrückt – dass fast alles relativ ist.

  • Ob wir einen Preis als teuer oder günstig empfinden, hängt von unseren
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Feb 10 2010

Wie Sie aus der Psychofalle Perfektionismus herausfinden.

paar versohnend small sxc 579186 15382511 Wie Sie aus der Psychofalle Perfektionismus herausfinden. Wer perfekt sein will, ist oft unsicher.

Sie Sie auch perfektionistisch? Trösten Sie sich: Sie sind nicht allein, wie diese Umfrage zu meinem Buch zeigt …

Viele Menschen machen sich das Leben unnötig schwerer, indem sie versuchen, perfekt zu sein. Fotomodelle hungern sich einer Idealfigur entgegen. Die Projektmitarbeitern, die eine Präsentation von einer Viertelstunde vorbereiten soll, wendet dafür sechs Stunden auf. Der beste Verkäufer des Teams, ist unzufrieden, weil er diesen Monat fünf Prozent unter dem Ergebnis des Vormonats liegt.

Haben Sie Lust auf ein kleines Experiment? Ja?
Dann schließen Sie die Augen, werden Sie etwas ruhiger und sagen Sie dann innerlich den Satz zu sich:

“Ich muss nicht immer perfekt sein.”

Welche Reaktionen konnten Sie innerlich beobachten? Atmeten Sie spürbar aus? Wurde es auf den Schultern leichter? Gab es eine Stimme, die Sie warnte oder sonst einen ablehnenden Kommentar?

Dann kann es sein, dass auch Sie im Leben von einem “Sei perfekt” – Antreiber gelenkt werden. Solche Menschen bringen es ziemlich weit im Leben. Sie sind erfolgreich, belastbar, bei Vorgesetzten meistens geschätzt. Meistens – denn Sie haben auch die Tendenz, isch zu verzetteln.

Vor allem eines fehlt ihnen im Leben: sie können selten zufrieden sein. Denn auch wenn etwas gut genug ist, ist es für sie immer noch nicht perfekt.

Perfekt sein wollen ist eine Falle.

Denn oft ist für eine gegebene Situation gar kein perfektes Ergebnis gefordert. Auch hier hilft die
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Feb 07 2010

Wie haben Sie die Abwesenheit Ihres Vaters erlebt?

grabstein Daddy web iStock 000000284512XSmall Wie haben Sie die Abwesenheit Ihres Vaters erlebt?“Wo ist Papa?”

In meinen Persönlichkeitsseminaren oder Psychotherapien kommt der abwesende Vater immer wieder zur Sprache. Bei dieser Entwicklung gibt es mehrere Formen:

1. Die völlige Abwesenheit

  • Der Vater ist vor der Geburt gestorben oder verschollen.
  • Das Kind wurde zur Adoption freigegeben.
  • Die Mutter kennt den Vater nicht oder wollte seinen Namen nicht preisgeben.

2. Die teilweise Abwesenheit

  • Der Vater verstarb in den ersten Lebensjahren des Kindes.
  • Die Eltern trennten sich früh.

3. Die emotionale Abwesenheit

  • Hier lebt das Kind zwar mit den Eltern oder dem Vater aber der Vater ist beruflich bedingt sehr selten zu Hause.
  • Der Vater ist zwar körperlich anwesend aber emotional nicht präsent.

Der Vater hat für jedes Kind eine enorme Bedeutung.

Ich kann mich erinnern, dass ich in meinem Psychologiestudium ein Seminar
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Feb 04 2010

Wie bringt man Menschen dazu, ihr Verhalten zu ändern?

alles verboten 300x225 Wie bringt man Menschen dazu, ihr Verhalten zu ändern?

Oder kann man sich nur selbst ändern?

Generell stimmt zwar, dass man andere Menschen nicht motivieren kann. Man kann sie aber bedrohen, bestrafen oder bestechen. Und angesichts dieser Konsequenzen ändern dann viele Menschen ihr Verhalten. Aber das sollten wir im Sinne der political correctness nicht “motivieren” nennen.

Doch wie sonst bringt man andere dazu, ihr Verhalten in eine gewünschte Richtung zu ändern?

Es gibt zwei Schritte:

  1. Einladen statt zwingen.
  2. Spaß statt Ernst.

Wer Kinder hat, weiß: wenn es Spaß macht, räumen Kinder sogar ihr Zimmer auf. Das Problem: wie bringt man Spaß rein? Zum Beispiel:
Wie bringt man Menschen dazu, sich mehr zu bewegen, also zum Beispiel die Treppe statt des Fahrstuhls zu benutzen?
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