Leben Frauen länger oder sterben Männer früher?
Das ist keine Scherzfrage, sondern der Titel eines Artikels des deutschen Demographen Marc Luy Er untersuchte die Lebensdaten von zwölftausend Mönchen und Nonnen in bayerischen Klöstern von 1804 – 1975. Dabei wollte er herausfinden, ob es einen Unterschied in der Lebenserwartung zwischen Männern und Frauen gibt, wenn diese in gleichen sozialen Verhältnissen leben (deshalb seine Stichprobe in Klöstern).
Das erstaunliche Ergebnis: die Lebenserwartung von Nonnen ist etwa genauso lange wie bei Frauen außl;erhalb von Klöstern (ca. 82 Jahre). Mönche leben im Schnitt genau so lange (ca. 80 Jahre). Die Lebenserwartung von Männern außl;erhalb von Klöstern liegt jedoch deutlich darunter – bei nur 76 Jahren!
Wie kann man das erklären?
Gängige Seminare – wie auch viele Bücher zu dem Thema geben gute Tipps, wie man die Zeit “in den Griff bekommt.” Zum Beispiel durch: Schreibtisch aufräumen, Aufschieberits und Perfektionismus vermeiden, Delegieren oder Nein-Sagen.
Das Nickerchen am Arbeitsplatz ist kein Zeichen von Schwäche – sondern vielmehr die beste Vorsorge gegen Herzinfarkt. Das hat jedenfalls eine griechische Studie ergeben.
Obiges Zitat von William Shakespeare, der dies Julius Cäsar sagen ließl;, gilt in deutschen Führungsetagen immer weniger. Vielmehr ist Jugendlichkeit, Gesundheit und Leistungsfähigkeit gefragt. Und die assoziieren die meisten Menschen weniger mit einem Bauch. Dicke sind in den Führungsetagen heute eher unterrepräsentiert. Doch warum gilt Shakespeares Leitspruch heute nicht mehr?