Alle Artikel mit dem Schlagwort: Ego

Wenn Führungskräfte sich ihrer Angst stellen und das Nichts entdecken.

33 Leser in dieser Woche
Kommentare 5
Achtsamkeit / Persönlichkeit

Ein Persönlichkeits-Interview mit Paul Kohtes. Angst ist unter männlichen Führungskräften ein Tabuthema.  Das zeigt deutlich der Satz eines Vorstandsvorsitzenden, der zu dem Thema interviewt wurde: „Angst ist ein Wort, das ich nicht kenne.“ Dass dies eher ein frommer Wunsch ist, kann man in der Dissertation „Topmanagement und Angst“ von Gabi Harding nachlesen. Sie hat Top-Entscheider zu ihrer Arbeit und speziell zu ihren Ängsten im Job interviewt. Darin kommt sie kommt sie zu dem Schluss, dass […]

Was wir alles im Namen der Ehre uns und anderen antun.

22 Leser in dieser Woche
Kommentare 1
Persönlichkeit

Früher duellierte man sich mit Pistolen. Heute auf der Autobahn mit dem Druck aufs Gaspedal, wenn man vom falschen Auto überholt wird. Ein Fußballspieler will mit einem brutalen Kopfstoß, die Ehre seiner Schwester retten. Wer in der Dorfkneipe einen anderen Mann „Schlappschwanz“ schilt, wird schnell eingeladen, die Sache „draußen“ zu klären. Und auch Adolf Tegtmeier begründet den Mord an seiner Schwiegermutter mit den Worten: „Also, sie hat mir Schimpfworte – – Ehrenkränkungen hat sie ausgestoßen, […]

Wie man sein Ego schützt, das Gesicht verliert und die Abfindung rettet.

30 Leser in dieser Woche
Kommentare 1
Allgemein / Emotionale Intelligenz / Karriere / Persönlichkeit / Psychologie

Mehdorn, Zumwinkel & Co. Warum fällt es manchen Managern schwer, Fehler zuzugeben? Wo Menschen arbeiten, passieren Fehler. Das ist nicht schön, zuweilen auch teuer aber es ist menschlich. Eine angemessene Reaktion auf Fehler ist, den Fehler zu bemerken, ihn zuzugeben und sich dafür zu entschuldigen. So einfach ist das. Dass derlei nicht selbstverständlich ist, zeigt der Vorfall, dass US-Präsident Obama bei der Auswahl seines Personals daneben griff. Das kommt vor. Seine Reaktion war simpel: „Sorry, […]

Was männliche Führungskräfte von Obama lernen können.

252 Leser in dieser Woche
Kommentare 33
Karriere / Persönlichkeit

Das letzte Mal, dass ich eine Nachrichten im Fernsehen verfolgte und mir immer wieder die Tränen kamen, war beim Fall der Mauer in Berlin. Letzte Nacht war es wieder so weit. Ich saß da, schaute die Bilder der Menschen, als das Ergebnis der US-Wahl verkündet wurde, sah die begeisterten Menschen – und war ergriffen. Da mir das bei einer Bundestagswahl noch nie passierte und ich auch zu Amerika keine besonderen Beziehungen pflege, dachte ich, dass […]

Selbst, Ich und Ego – eine Begriffsbestimmung und eine Anleitung.

46 Leser in dieser Woche
Kommentare 3
Persönlichkeit

Um sich selbst und seine Handlungsweisen besser zu verstehen und möglicherweise zu verändern, ist ein tieferes Verständnis darüber, wie diese drei Bereiche zusammenspielen, aus meiner Sicht unerlässlich. Im Folgenden will ich versuchen, diese zu definieren und voneinander abzugrenzen. Ich folge dabei teilweise den Überlegungen von Detlef Bartel

Das Selbst.
Mit ihm werden wir geboren und es verändert sich das ganze Leben hindurch nicht. Es existiert außl;erhalb von Raum und Zeit und bildet die Quelle unseren Bewusstseins. Das Selbst ist unsere eigentliche geistige Energiequelle. Als Teil der universalen Bewusstheit ist sein Kraftreservoir unendlich. Energiemangel entsteht durch den Verbrauch körperlicher als auch geistiger Aktivität. In beiden Fällen gilt, dass Energie nur durch Ruhe und Passivität wiedergewonnen werden kann. Der Sportler ruht sich nach einer anstrengenden Leistung aus. Nach des Tages Mühen schöpfen wir neue Kraft im Schlaf. Aber auch in stillen Zeiten oder der Meditation verbinden wir uns mit dem Selbst und können so den Energiefluss verbessern.

Das Ich.
Wenn das Selbst die passive Basis des Ich ist, kann das Ich als Zentrum betrachtet werden, in dem sich alle Gehirnfunktionen treffen. Dazu gehören unsere Gedanken, Wünsche, Vorlieben, Gefühle, Wahrnehmungen, Erinnerungen, Hoffnungen, Entscheidungen, Handlungskonzepte usw.

Wenn wir vor einer Entscheidung stehen und in einem ruhigen, entspannten Zustand das Für und Wider mehrerer Optionen abwägen, ist das Ich eine Art “innerer Regisseur”, der die Vorstellungen und Interessen aller innerer Instanzen angemessen berücksichtigt und dann eine ausgeglichene Entscheidung fällt. Das Ich regiert praktisch immer aus der Mitte heraus, indem es auch die sozialen Aspekte einer Entscheidung mitberücksichtigt.

Warum ist die Mitte des Ich so wichtig?