Forum „Ziemlich beste Partner“

 

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12 Kommentare

  1. Wille reicht nicht. Die Schnittmenge an Wünschen und Werten muss groß genug sein, sonst streitet man dauernd über den „richtigen“ Weg.

  2. Beatrice Müller-Morf sagt

    @Kessy
    Mein Partner und ich sind im 10.Jahr zusammen. Von Beginn weg war es schwierig für mich, unsere ganz verschiedenen Werte gemeinsam zu leben:
    -Gemeinsam wohnen versus getrennt
    -nicht planen/ planen
    -Wirkung gegen aussen/Innenleben
    -Schönheiten im Alltag/Stress
    -Abmachungen/sich nicht festlegen wollen
    -Bedürfnis nach Zärtlichkeit/Distanz

    In diesem Stil könnte ich noch weitere Punkte aufzählen. Für sich sorgen wäre ein solcher: Genügend Schlaf, geeignete Lebensmittel, gesunder Lebensrhythmus. Oder das Schimpfen über andere zu Gunsten von zukunftsgerichteten Plänen zu minimieren. Sich nicht bei jeder Äusserung von mir angegriffen zu fühlen, zu agieren statt zu reagieren

    Ich bin 62 Jahre alt, mein Partner 66. Diesen Kurs sehe ich als letzte Möglichkeit, das Steuer in unserer Beziehung herum zu reissen. Wir leiden beide unter dieser Situation und schaffen es trotzdem nicht, uns zu trennen.
    Auch haben wir beide den Eindruck, uns stark anzupassen und zurück zu stecken.
    Von meiner Seite her habe ich den Eindruck, viel in die Beziehung zu investieren, mein Partner allerdings auch. Wir streiten oft und heftig, weil ich mich gefühlsmässig abgeschnitten fühle.
    Dies alles zeigt leider auf, dass viel Wille bei uns nicht reicht und ich tendiere mittlerweile tatsächlich zur Meinung dass es Menschen gibt, mit denen eine Beziehung unmöglich ist.

  3. ZBPartnerIn sagt

    Das mit der Projektion habe ich mir auch schon gedacht als ich in Lektion 2 die Übung gemacht habe … Ich bin bereit an mir selbst zu arbeiten und mich selbst zu erkennen, um etwas zu ändern. Die Verachtung bezieht sich darauf, dass er sich sehr schwer tut sich zu entscheiden, wenn es um größere Veränderungen geht (z.B. ein zweites Kind, Umzug, Jobwechsel, eine große Reise) – ich wünsche mir mehr Mut. Ich verachte die Zögerlichkeit und den mangelnden Mut, etwas zu entscheiden.

  4. Sie können klären, ob es wirklich etwas mit Ihrem Partner zu tun hat oder es sich um eine Projektion handelt.
    Was genau verachten Sie denn an ihm?

  5. ZBPartnerIn sagt

    In Lektion 2 habe ich mit Erschrecken festgestellt, dass ich tatsächlich Verachtung für meinen Partner entwickelt habe. Es ist sehr schwer, es vor mir selbst einzugestehen, ich finde es auch extrem heikel, es meinem Partner gegenüber zu formulieren. Ich möchte es aber nur zu gern lösen, denn es ist wirklich Gift für unsere Beziehung.
    Was kann ich jetzt tun, um für mich besser damit klar zu kommen, denn ich nehme es mir selbst sehr übel.

  6. hop sagt

    hallo , ihr Seminar ist sehr interessant zu lesen,und ich denke auch für jemanden der sich neu mit verschiedenen Themen oder Problemen beschäftigt und nach Lösungen sucht, auch zu verstehen. Danke und Lob dafür.!
    ich selbst, verfolge ihre Webseminare schob etwas länger und hatte mich nun auch zu dem“ ziemlich beste Freunde“ Seminar angemeldet. auch in der Hoffnung, noch etwas tun zu können um meine /unsere Ehe zu retten, aber ich denke dies geht nur , zusammen und wenn der Partner noch etwas Interesse/ Willen zeigt.
    für mich, kann ich zwar hier und da noch sehen das meine Gedanken nicht ganz falsch waren und warum, was bei uns schief läuft, aber wenn der Partner nicht gesprächsbereit ist, egal welche Angebote man ihm macht. wird es schwierig etwas zu verändern.
    gerade in dem nun letzten 7. Kapitel habe ich schon in vielen Punkten meinen Mann beschrieben gesehen, was aber von diesem selbstverständlicher weise vom Tisch gewischt wird, das er kein Problem mit Vater / Eltern .. hat, ich kann zwar so Erkenntnis mitnehmen, aber mehr leider auch nicht.

  7. Nein, das ist nicht vorgesehen.
    Die Übungen dienen der Selbstreflektion und als Grundlage für Gespräche mit dem Partner.

  8. Alienmama sagt

    Hallo,
    wird es eine Analyse zu den Übungen am Ende der Lektionen geben oder eine Auswertung?

  9. Thyk sagt

    Hallo,
    ich zähle jetzt 55 Lenze und bin etwas länger als die Dauer zur Silberhochzeit verheiratet. Zusätzlich habe ich wegen anderer diverser Probleme schon einiges an „therapeutischer Betreuung“ hinter mir, sodass ich mich nicht mehr als Durchschnittsbürger sehe – im Hinblick auf das Thema: „..ich kenne mich!?!“.
    Was mir wesentlich erscheint um eine langjährige Partnerschaft neu aufleben zu lassen ist: „das Wollen“.
    Wie meine Vorschreiberin „Kessy“ lese ich in verschiedenen Themenbereichen und bin auch (zumindest theoretisch) davon überzeugt, mit jedem zusammenleben zu können. Eine ganz wesentliche Grundvoraussetzung wäre aber die gegenseitige Bereitschaft „des Wollens“, wie oben schon gesagt. Es geht aber hier nicht um neue Partner, sondern um das „weiter zusammenleben wollen“ mit seinem langjährigen Lebensgefährten.
    Solch ein „wollen“ ist nicht gleich zu setzen mit „rauchen aufhören wollen“.
    Um solch ein „wollen“ auch gefühlstechnisch zu haben oder zu erleben, nämlich mit Echtheits-Anspruch, war es bei mir notwendig um die Begriffe – Zufriedenheit, Verzeihen/Vergeben, Sucht/Verlangen, Wahrheit, und viele andere Begriffe – neues zu lesen, zu verstehen und anzunehmen.

    Erst mit einem anderen Verständnis war ich in der Lage, zu wählen und Entscheidungen zu treffen. Das stellt dann ein echtes „Wollen“ dar, dass nicht von Logik oder Abwägungen geprägt ist, in die – zumindest ich – gern falle. Ich würde sogar sagen, dass es nicht um meine Bereitschaft des Wollens geht, sondern erst mal um viele Kleinigkeiten die zuvor verändert werden sollten, die meine eigene Person betreffen. Besonders im Bereich Sucht, Verlangen und Begehren ist es hilfreich die menschlichen Unzulänglichkeiten und auch Bedürfnisse besser und näher kennen zu lernen. Sind diese angenommen worden und verändert, stellt sich ein „wollen“ eventuell ganz von selber ein.

    Denn niemand kann z.Z. besser mit mir umgehen und kennt mich so genau, wie meine jetzige Frau. Und umgekehrt genauso. Warum also nicht weiter (oder wieder) dafür sorgen, dass ein Miteinander auch ein miteinander ist?

  10. Kessy sagt

    Nun, dann starte ich mal mit einem Beitrag:
    Ich war 3,5 Jahre mit meinem Partner liiert (das erste Jahr unverbindlich ‚inkognito‘, was mir sehr schwer gefallen ist). Es ging auch in der Beziehung ständig um das Thema „Verbindlichkeit und Freiheit“. Ich wollte mehr Verbindlichkeiten als er und glaubte, in vielem meine Wünsche als Recht einfordern zu können (z.B. das Abbrechen der Kontakte seiner Parallel“bekanntschaften“), da es ja scheinbar bei allen Paaren im Umfeld auch klappte. Der Emailkurs hat mir viele meiner „schwarzen Flecken“ aufgedeckt und damit sehr viel zur Selbsterkenntnis beigetragen. Letztendlich habe ich mich in der Praxis aber doch nicht so verhalten können, wie es notwendig gewesen wäre. Ich denke auch deshalb, weil eine Partnerschaft den Einsatz beider Seiten bedingt und jedes Verständnis und jede Geduld Grenzen haben.

    Nach etlichen weiteren Büchern schwanke ich nun zwischen zwei Auffassungen: 1- wenn man mit sich selbst im reinen ist, kann man mit jedem Partner zusammen sein. und 2 – Es gibt einfach Partner deren Charakter (Prägung) und Wertesystem so unterschiedlich sind, dass man noch so sehr aneinander und an der eigenen Toleranzschwelle arbeiten kann, aber gemeinsam nie wirklich glücklich wird.

    Daher möchte ich mit den folgenden Fragen gern an das Forum wenden:
    – Welche Erfahrungen haben die anderen Forummitglieder?
    – Wie sehr sollte man an sich und an der Beziehung arbeiten und persönliche Bedürfnisse zurückstecken?

  11. JR0001 sagt

    Gibt es sonst noch KEINE Einträge??

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