Wer mein Blog oder meine Persönlichkeitsseminare kennt, weißl;, dass ich für viele Probleme (Führung, Zeitmanagement, Gesundheit) meist ganz andere Ursachen anführe als die gängige Methoden und Ratgeberseiten.
Hier möchte ich Ihnen zum Thema ‘Stress’ einige ungewohnte Anregungen geben:
1. Es gibt keinen Stress. Stress müssen Sie sich selbst machen.
Es gibt wenige Situationen, Nahrungs- und Flüssigkeitsmangel oder zu wenig Raum, die physiologischen Stress auslösen aber derlei erleben wir ja nur in Notlagen.
Im normalen Berufsalltag oder im Privatleben gibt es Situationen. Situationen, die wir nicht mögen, die uns unangenehm sind – aber die ‘verursachen’ keinen Stress. Den Stress, den Sie dabei möglicherweise erleben, den müssen Sie sich schon selbst machen.
- Ein Beispiel: Wenn Sie zu einem wichtigen Meeting-Termin fahren und unterwegs in einen Stau geraten, so dass Sie nicht rechtzeitig da sein werden, ist das eine Situation, die Sie nicht mögen. Punkt, mehr nicht.
Fangen Sie jetzt an, sich über die anderen Idioten auf der Autobahn aufzuregen, wodurch Ihr Blutdruck steigt und Sie sich ausmalen, welche schlimmen Folgen Ihr Zuspätkommen haben wird – diesen Stress machen Sie selbst!
Sie könnten auch anrufen, dass Sie es nicht rechtzeitig schaffen und sich entspannt zurücklehnen, eine schöne CD hören und die unverhoffte Pause genießl;en. Denn auf den Stau haben Sie keinerlei Einfluss. Aber wie Sie den Stress erleben, darauf haben Sie maximalen Einfluss.
Aber Sie müssen wissen, wie.
Diese kluge Feststellung stammt von Professor Karlheinz Geißl;ler, der schon viele gute Bücher über das Thema ‘Zeit’ geschrieben hat
Dieses nach Vilfredo Frederico Pareto Prinzip ist auch als 80/20-Regel benannt.
Mit dieser vergleichsweise einfachen, aber sehr effektiven Methode soll man seinen Tagesablauf besser planen können. Pro Tag bedarf es hiermit (nach Lothar J. Seiwert) nur einige Minuten, um die Aufgaben des kommenden Tag zu strukturieren. Den Namen hat die Methode von den Anfangsbuchstaben der fünf Schritte:




