Mal eine einfache Frage: “Ist dieses Glas halb voll oder halb leer?” Die ganz Schlauen wissen natürlich sofort: “Sowohl als auch.” Und der Diplomingenieur weiß: “Das Glas ist um die Hälfte größer als es sein müsste”. Aber es geht hier nicht um Theorien, sondern um Ihre Wahrnehmung. Was sehen Sie? Oder: Wie sehen Sie das …
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Immer wieder passiert es mir, dass ein Klient, der wöchentlich zu mir kommt, mich fragt: “Das Bild da an der Wand, das ist neu. Stimmt’s?”
Als Menschen können wir nie die Wirklichkeit an sich wahrnehmen. Sondern nur unsere subjektive Wahrnehmung der Wirklichkeit. Genau genommen: Jeder Mensch konstruiert seine eigene Wirklichkeit. Im Alltag erleben wir das natürlich anders. (“Das ist doch ein Auto!”) Das ist praktisch, da diese Prozesse unbewusst ablaufen und wir uns so eine stabile Welt phantasieren.
Es gibt im Grunde nur zwei Arten, Menschen zu führen:
Dieser Grundsatz des Konstruktivismus beschreibt ein Dilemma des Lebens. Dass wir uns nämlich nicht direkt auf die Realität beziehen können, sondern uns immer innere Bilder (Landkarten) von der Realität machen.