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Selbstbewusstsein kann man nicht trainieren. Aber was dann?

Bei der Wahl des neuen Wirtschaftsministers Karl-Theodor zu Guttenberg konnte man mal wieder staunen. Wie schaffen es Menschen, sich selbstbewusst eine Aufgabe zuzutrauen, für die sie bisher kaum Erfahrung nachweisen können? Und wo die Auswahlkriterien des Vorgesetzten vor allem darin bestanden, dass man keinen anderen hatte, man jung genug war und des innerparteilichen Proporzes wegen

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Sind Sie ältester Bruder, Einzelkind oder Nesthäkchen? Wie Ihre Geschwisterposition Ihre Karriere und Ihre Beziehung beeinflusst.

Wie erfolgreich sind Sie in Ihrem Beruf? Hören Sie manchmal, Sie seien fachlich top aber nicht durchsetzungsstark?  Haben sie öfters Rivalitätskonflikte mit Chefs oder Kollegen? Dafür kann neben den Eigentümlichkeiten Ihres Unternehmens und den Persönlichkeitseigenschaften der anderen auch etwas beitragen, was Ihnen vielleicht bisher völlig unbewusst war: die Position in Ihrer Herkunftsfamilie. Denn als Kind

Selbst, Ich und Ego – eine Begriffsbestimmung und eine Anleitung.

Um sich selbst und seine Handlungsweisen besser zu verstehen und möglicherweise zu verändern, ist ein tieferes Verständnis darüber, wie diese drei Bereiche zusammenspielen, aus meiner Sicht unerlässlich. Im Folgenden will ich versuchen, diese zu definieren und voneinander abzugrenzen. Ich folge dabei teilweise den Überlegungen von Detlef Bartel

Das Selbst.
Mit ihm werden wir geboren und es verändert sich das ganze Leben hindurch nicht. Es existiert außl;erhalb von Raum und Zeit und bildet die Quelle unseren Bewusstseins. Das Selbst ist unsere eigentliche geistige Energiequelle. Als Teil der universalen Bewusstheit ist sein Kraftreservoir unendlich. Energiemangel entsteht durch den Verbrauch körperlicher als auch geistiger Aktivität. In beiden Fällen gilt, dass Energie nur durch Ruhe und Passivität wiedergewonnen werden kann. Der Sportler ruht sich nach einer anstrengenden Leistung aus. Nach des Tages Mühen schöpfen wir neue Kraft im Schlaf. Aber auch in stillen Zeiten oder der Meditation verbinden wir uns mit dem Selbst und können so den Energiefluss verbessern.

Das Ich.
Wenn das Selbst die passive Basis des Ich ist, kann das Ich als Zentrum betrachtet werden, in dem sich alle Gehirnfunktionen treffen. Dazu gehören unsere Gedanken, Wünsche, Vorlieben, Gefühle, Wahrnehmungen, Erinnerungen, Hoffnungen, Entscheidungen, Handlungskonzepte usw.

Wenn wir vor einer Entscheidung stehen und in einem ruhigen, entspannten Zustand das Für und Wider mehrerer Optionen abwägen, ist das Ich eine Art “innerer Regisseur”, der die Vorstellungen und Interessen aller innerer Instanzen angemessen berücksichtigt und dann eine ausgeglichene Entscheidung fällt. Das Ich regiert praktisch immer aus der Mitte heraus, indem es auch die sozialen Aspekte einer Entscheidung mitberücksichtigt.

Warum ist die Mitte des Ich so wichtig?

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