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Drama-Dreieck: Welche Rolle spielen Sie in Konflikten?

Die meisten Menschen mögen keine Konflikte. Sie versuchen, diese zu vermeiden, indem sie ihnen ausweichen, sie bagatellisieren oder “gute Miene zum bösen Spiel” machen.

Doch Konflikte sind nur der Preis dafür, dass es Wahlmöglichkeiten gibt. Wenn es in einer Situation keine Handlungsalternative gibt, entsteht kein Konflikt. (In den meisten Restaurants gibt es dicke Speisekarten – und die entsprechende ‘Qual der Wahl’. Bei meinem Lieblingswirt im Urlaub in Südfrankfreich, gibt es jeden Tag nur ein Gericht – und somit keinen Konflikt.)

Ein typisches Verhalten von Menschen in Konflikten beschreibt das Drama-Dreieck der Transaktionsanalyse von Stephen Karpman. Hier gibt es drei definierte Rollen:

1. Das Opfer
Dies ist die vermeintlich “schwache” Position. Dem Opfer wirft man etwas vor, oder er/sie wird für etwas verantwortlich gemacht. Doch das Opfer ist nicht nur passives Opfer, sondern übernimmt diese Rolle auch, indem es sich selbst als machtlos erlebt und die anderen beiden Rollen im Drama-Dreieck als mächtig.
Sich als Opfer zu erleben, hat auch einen Nutzen. Man darf jammern, denn die anderen sind ja verantwortlich dafür, dass es einem schlecht geht. Man selbst sieht sich nicht in der Lage, seine Situation zu ändern. Doch diese ‘ohnmächtige’ Position ist auch machtvoll, gibt das Opfer doch die gesamte Verantwortung für sein Handeln und dessen Folgen an andere ab. Opfer bleiben selten allein, denn sie üben eine magische Anziehungskraft aus auf die zweite Rolle.

Theorie der kognitiven Dissonanz – oder warum Sie sich nicht von Ihren Telekom – Aktien trennen.

Jeder kennt das Gefühl: War das jetzt die richtige Entscheidung? Hab’ ich das optimale Produkt, den richtigen Job, den richtigen Partner gewählt? Vor allem nach einer Entscheidung tauchen die nagenden Selbstzweifel auf.

  • In den 1950er Jahren scharte Marian Keech viele Anhänger um sich. Sie eine Vorhersage empfangen habe, dass eine gewaltige Flut alle Menschen auf der Erde töten werde und nur die Anhänger ihrer Sekte würden von fliegenden Untertassen gerettet.

    Was taten die Sektenanhänger, als die prophezeite Katastrophe ausblieb?

  • Sie haben nach sorgfältiger Prüfung ein neues Auto gekauft, als sie in einer renommierten Autozeitschrift einen negativen Testbericht über Ihr gerade erstandenes Wunschauto lesen.

    Wie gehen Sie mit dieser Information um?

  • Im Jahre 2001 kaufen Sie sich – angeregt durch Werbespots von Prominenten mehrere Telekom-Aktien zum Kurs von umgerechnet 14 €. Nahe dem Kurshöhepunkt i 2001 kaufen Sie auf Empfehlung Ihres Bankberaters noch einmal Telekom-Aktien zum Kurs von 105 € dazu. Seit 2004 pendelt der Telekom-Kurs um die 14 €-Marke.

    Warum verkaufen Sie nicht?

Wie Sie wütende Gesprächspartner beruhigen: mit “P-A-L-M-E – “

Oft werden Konflikte dadurch verschärft, dass einer der Kontrahenten wütend und dementsprechend laut wird. Meist leidet darunter der sachliche Teil des Gesprächs. Und die anderen Konfliktteilnehmer leiden auch.
Doch was tun?
Selbst laut werden, verschärft meist die Diskussion. Gutgemeinte Tipps wie “Jetzt regen Sie sich doch nicht so auf!” werden selten dankbar aufgenommen.
Besser: Wenn jemand auf der PALME sitzt, können Sie ihm (und sich!) helfen, indem Sie folgende Technik anwenden:

Wie formuliert man Ich-Botschaften?

Es gibt kaum ein besseres Werkzeug, um Diskussionen, Konflikte und sonstige schwierige Gesprächssituationen zu entkrampfen als Ich-Botschaften.
Sie sorgen schnell dafür, dass das Gespräch persönlicher wird und wirken fast immer deeskalierend.
Doch Ich-Botschaften zu formulieren, vor allem unter Stress, ist gar nicht so leicht. Der Satz “Ich finde, dass du ein Blödmann bist” erfüllt nicht die notwendigen Kriterien. Wie Sie es besser machen, steht hier …