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Wie man über den Körper dem eigenen Ich näherkommt.

In meinen Seminaren und im Coaching arbeite ich oft mit dem Ansatz der Hakomi – Körperpsychotherapie. Hier eine kurze Darstellung.

Hakomi ist ein körperbezogenes, prozessorientiertes, tiefenpsychologisch fundiertes Verfahren, das in den 70er Jahren von Ron Kurtz in den USA entwickelt wurde. Das Wort ”Hakomi” hatte Ron Kurtz geträumt und er entdeckte danach, dass das in der Sprache der Hopi-Indianer eine Frage und gleichzeitig eine Antwort bedeutet:
“Wie stehst Du in Beziehung zu diesen verschiedenen Welten?”
oder auch “Wer bist Du?”

Er fand das so bezeichnend für seine Methode, dass er ihr diesen Namen gegeben hat.

Die Prinzipien von Hakomi:

Innere Achtsamkeit
Normalerweise befinden wir uns im Alltagsbewusstsein. Von da aus denken und handeln wir, unsere Erfahrungswerte fliessen uns ständig zu und lassen uns viele Dinge automatisch und mit geringem Energieaufwand tun.

Innere Achtsamkeit – ein Weg zu sich selbst.

Wer bin ich? Wie bin ich? Und was soll ich hier? Diese Fragen treiben wohl jeden immer mal um – spätestens in der Midlife-Krise.

Doch wie findet man Antworten auf diese Fragen? Unser Alltagsbewusstsein – also der Zustand, in dem wir den größl;ten Teil des Tages sind – ist kein wirksames Mittel, um tiefere Ebenen unseres Selbst zu erfahren und zu verändern. Deshalb stehen wir beim Ringen um Veränderung oft an dem Punkt, dass wir das Problem mit dem Verstand durchaus gut erkennen, aber die Lösungsversuche funktionieren nicht.

An dieser Stelle hilft uns innere Achtsamkeit, eine Form der Aufmerksamkeit, die sich in den meditativen Disziplinen schon seit Jahrtausenden bewährt hat.