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Wie ich lernte, mit meinem “inneren Kritiker” besser umzugehen.

Warum erreichen wir manchmal unsere Ziele nicht, obwohl wir uns anstrengen? Warum sind wir unzufrieden, wenn wir ein lang ersehntes Ziel erreicht haben? Aus aktuellem Anlaß habe ich zu diesem Thema auf meinem “Buch-Blog” einen Beitrag verfasst. Hier kommen Sie hin:

Zeitmanagement: Software, Organizer, Blackberry, Seminar? Was hilft denn nun gegen Zeitmangel?

Letzte Woche bekam ich eine Anfrage für ein Seminar von einer Softwarefirma. Ob ich ein Seminar über Zeitmanagement für etwa zwanzig Entwickler leiten könnte. Auf meine Frage, wie lange das denn dauern solle, bekam ich die Antwort: “Unsere Mitarbeiter haben wenig Zeit. Wir dachten so an drei, vier Stunden.” Dies erinnert mich an die Geschichte

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Sieht Ihre Work-Life-Balance auch oft so aus?

Für ihren beruflichen Erfolg zahlen die meisten Menschen denselben Preis: Arbeitsüberlastung, Stress, Gesundheitsprobleme und zu wenig Privatleben. Die gängigsten Methoden damit umzugehen, ähneln sich auch:

  • Ertragen – ”Was soll ich machen?
  • Rationalisieren – ”In meiner Position wird ein solcher Einsatz einfach erwartet.”
  • Verleugnen – ”Burnout? Kann mir nicht passieren. Meine medizinischen Werte sind okay.”
  • Kompensation – ”Klar lebe ich ungesund – aber das kompensiere ich mit dem Geld.”
  • Verdrängen – ”Okay, vierzehn Stunden sind zu viel. Aber ich bin hart im Nehmen.”

Wenn Sie Ihr Leben auch zu unausgeglichen erleben, unterliegen Sie vermutlich zwei verbreiteten Denkfehlern:
1. Beruf und Privatleben sehen Sie als getrennte Bereiche.
Doch in Wahrheit hängen beide eng zusammen und wirken ständig aufeinander.

2. Sie kalkulieren zu wenig die ”Kosten” Ihrer Entscheidungen.
Im Job dagegen stellen Sie ständig Kosten und Nutzen einander gegenüber.

Es geht um die Balance zwischen diesen vier Lebensbereichen:
Beruf – Beziehung/Familie – Gesundheit – Persönlichkeit/Sinn.

Klar ist: kommt nur einer der vier Bereiche über längere Zeit zu kurz, hat das negative Auswirkungen auf die anderen drei Bereiche. Erfolgreiche Menschen investieren meist viel Zeit und Energie in den Beruf – und hoffen, dass die restlichen Bereiche sich irgendwie ergeben. (Im Job würden Sie nie glauben, dass wenn Sie sich nur auf Produkt A konzentrieren, die Projekte B bis D von alleine laufen.)

Selbst, Ich und Ego – eine Begriffsbestimmung und eine Anleitung.

Um sich selbst und seine Handlungsweisen besser zu verstehen und möglicherweise zu verändern, ist ein tieferes Verständnis darüber, wie diese drei Bereiche zusammenspielen, aus meiner Sicht unerlässlich. Im Folgenden will ich versuchen, diese zu definieren und voneinander abzugrenzen. Ich folge dabei teilweise den Überlegungen von Detlef Bartel

Das Selbst.
Mit ihm werden wir geboren und es verändert sich das ganze Leben hindurch nicht. Es existiert außl;erhalb von Raum und Zeit und bildet die Quelle unseren Bewusstseins. Das Selbst ist unsere eigentliche geistige Energiequelle. Als Teil der universalen Bewusstheit ist sein Kraftreservoir unendlich. Energiemangel entsteht durch den Verbrauch körperlicher als auch geistiger Aktivität. In beiden Fällen gilt, dass Energie nur durch Ruhe und Passivität wiedergewonnen werden kann. Der Sportler ruht sich nach einer anstrengenden Leistung aus. Nach des Tages Mühen schöpfen wir neue Kraft im Schlaf. Aber auch in stillen Zeiten oder der Meditation verbinden wir uns mit dem Selbst und können so den Energiefluss verbessern.

Das Ich.
Wenn das Selbst die passive Basis des Ich ist, kann das Ich als Zentrum betrachtet werden, in dem sich alle Gehirnfunktionen treffen. Dazu gehören unsere Gedanken, Wünsche, Vorlieben, Gefühle, Wahrnehmungen, Erinnerungen, Hoffnungen, Entscheidungen, Handlungskonzepte usw.

Wenn wir vor einer Entscheidung stehen und in einem ruhigen, entspannten Zustand das Für und Wider mehrerer Optionen abwägen, ist das Ich eine Art “innerer Regisseur”, der die Vorstellungen und Interessen aller innerer Instanzen angemessen berücksichtigt und dann eine ausgeglichene Entscheidung fällt. Das Ich regiert praktisch immer aus der Mitte heraus, indem es auch die sozialen Aspekte einer Entscheidung mitberücksichtigt.

Warum ist die Mitte des Ich so wichtig?

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