Monthly Archives: Juli 2007

Manchmal muss man einfach radikal alles anders machen.

Es gibt ja zwei entgegengesetzte Standpunkte zum Thema ‘Veränderung’:
1. Never change a running system!
2. Jetzt erfinden wir alles mal ganz neu.

Doch was stimmt jetzt im Einzelfall? Warum ist diese Entscheidung zuweilen oft so schwierig?

Das hat aus meiner Sicht mit unseren Bildern (Modellen) der Wirklichkeit zu tun, über die wir verfügen. Immer wieder taucht in meinen Blog-Beiträgen der Merksatz auf: Die Landkarte ist nicht die Landschaft!” Dieser Satz beschreibt den Umstand, dass wir, wenn wir etwas tun, was offensichtlich funktioniert, wir bald glauben, dass es nur so geht. Doch wie schon Franz Beckenbauer wusste: ““Der Grund war nicht die Ursache, sondern der Auslöser” Mehr dazu hier

Ein schönes Beispiel, wie man jahrzehntelang etwas machen kann, obwohl es anders besser und schneller geht, zeigt ein Beispiel aus der Bauch-Chirurgie. Dort stand jahrzehntelange fest:

Katzenfotos – very funny!

http://icanhascheezburger.com/ Diese Website hat fast schon Kultstatus aufgrund ihrer außergewöhnlichen Fotos – und der speziellen “Katzensprache, in der die witzigen Kommentare verfasst sind. Hier drei Kostproben: Mehr Katzenfotos hier: Wenn Sie auch ein lustiges Katzenfoto haben, her damit. Ich veröffentliche es gerne, wenn es gut ist. PS: Wenn Ihnen dieser Beitrag gefiel … dann empfehlen

Diese zwölf Persönlichkeitsmerkmale brauchen Sie als Selbständiger.

In der neuesten Ausgabe des Weiterbildungsmagazins “managerSeminare” ist ein Artikel, wie man als Trainer, Berater oder Coach eine Existenz gründet. Hierzu meine Erfahrungen, welche Merkmale Sie mitbringen sollten, wenn Sie selbständig sind oder sich machen wollen – und langfristig damit erfolgreich sein wollen.

1. Flexibilität
Früher war ich mal Bankkaufmann. Dann EDV-Operator (IBM 360!), Werbetexter und dann Vermögensberater bei Bonnfinanz. Als ich mit fünfundzwanzig Jahren den Entschluss fasste zu studieren, fehlte mir das Abitur. Das holte ich dann in zweieinhalb mühevollen Jahren im Nürnberg-Kollege nach (noch einmal Caesar’s ‘Gallischen Krieg’ übersetzen und Infinitesimalgleichungen lösen). Da ich noch eine Weile auf den Studienplatz warten musste, ging ich nach Israel in den Kibbuz um zu arbeiten. Ein ganzes Jahr lang. Bis der Studienplatz-Bescheid mich dort erreichte.
Seit über zwanzig Jahren bin ich nun als Führungskräftetrainer, Coach und Psychotherapeut selbständig. Dabei hat sich mein ziemlich kurvenreicher Berufsweg, über den kaum ein Personaler in einer Bewerbung erfreut sein dürfte, gut bewährt. Denn als Selbständiger müssen Sie sich ständig auf neue Märkte, neue Kunden, neue Entwicklungen einstellen können.

  • Wie sehen Sie sich? Was haben Sie in Ihrem Leben schon alles gemacht? Machen Sie ein Kompetenzprofil mit allen Tätigkeiten, die Sie in Ihrem Leben schon gemacht haben. Beruflich und privat. Alles gehört mit hinein. Wahrscheinlich werden Sie staunen.

2. Optimismus
Selbständig zu sein, ist nichts für Sicherheitsliebhaber. Ihre Geschäftsidee mag noch so gut sein, es wird Zeit brauchen, bis sie sich durchsetzt. Und vor allem in der Anfangszeit, wenn die Rechnungen sich stapeln und die Aufträge auf sich warten lassen, liegen Sie zuweilen nachts wach und grübeln, ob Sie nicht verrückt waren, sich selbständig zu machen.

  • Bleiben Sie optimistisch. Malen Sie sich Ihr “worst-case-Szenario” aus, was schlimmstenfalls passieren könnte, dass Sie zum Beispiel Insolvenz anmelden und – notfalls mit Ihrer Familie – unter der Brücke leben müssen. Das ist zwar nicht wahrscheinlich, mindert aber Ihre – meist irrealen – Ängste. Sie werden es überleben – zur Not eben unter der Brücke, aber Sie werden leben.

Studie: Führungskräfte brauchen vor allem soziale Kompetenzen

www.seminare4you.de Was den Aufsteigern beim Wechsel auf die nächste Führungsebene die meisten schlaflosen Nächte bereitet, sind entgegen mancher Erwartungen, nicht mangelnde Qualifikation oder fehlendes Fachwissen. Die befragten Manager sahen die größl;ten Hindernisse auf dem Weg nach oben im Bereich der Soft Skills. Auf den vorderen Plätzen der größl;ten Herausforderungen stehen das Navigieren durch die interne Politik, Networking und die Fähigkeit, sich auf andere Arbeits- und Denkweisen umzustellen.

Wie eine Studie der internationalen HR-Beratung DDI, die weltweit 600 Führungskräfte befragte, ergab, bereiten Machtspiele im Unternehmen rund 65 Prozent der befragten Führungskräfte Kopfzerbrechen. Laut Studie treffen viele Aufsteiger unvorbereitet auf den Kampf um Macht und nützliche Beziehungen. Der Grad der Schwierigkeit, die interne Politik für Führungskräfte darstellt, nimmt jedoch mit steigendem Level der Führungsebene ab. So rangiert die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Kollegen und Vorgesetzten bei strategischen Führungskräften lediglich noch auf Platz vier der ganz großl;en Herausforderungen.

Die Untersuchung zeigt,

Kreativitätsmethoden: Wie Sie neue Ideen finden.

Neue Ideen braucht jeder. Egal ob Sie in Ihrem Job eine kreative Lösung für ein Problem suchen oder als Selbständiger eine neue Geschäftsidee oder zusätzliche Dienstleistung suchen. Kreativ zu sein, heißt, Dinge zu sehen, die jeder andere auch sieht, und dann Verbindungen herzustellen, die vorher niemand sonst sah. Zum Beispiel besteht das Geschäftsmodell aus der

Zeitmanagement im Urlaub? “Wir haben das Nichtstun verlernt.”

Diese kluge Feststellung stammt von Professor Karlheinz Geißl;ler, der schon viele gute Bücher über das Thema ‘Zeit’ geschrieben hat

  • “Was also ist die Zeit? Wenn mich niemand fragt, weißl; ich es. Wenn ich es jemandem erklären will, der fragt, weißl; ich es nicht” wusste schon Augustinus.

Unsere kulturelle Landkarte behandelt die Zeit ja, als wäre sie ein Ding. Als könne man sie managen, nutzen, sparen oder gar totschlagen. Mein Ministerpräsident Oettinger hat letzte Woche in Zusammenhang mit der Modernisierung des Stuttgarter Bahnhofs sogar behauptet: “Wir kaufen uns damit Zeit!” Wirklich erstaunlich, aber bekanntlich können meine Landsleute ja alles – außl;er Hochdeutsch)

Zurück zu Professor Geißl;ler, der beschreibt, warum die Zeit im Urlaub nicht für jeden erholsam ist:

“Keine Reiseführer, kein Gepäck, am besten nackt.”

Unter dieser neugierig machenden Überschrift steht in der heutigen FRANKFURTER ALLGEMEINE SONNTAGZEITUNG ein Interview mit dem bulgarischen Schriftsteller Ilija Trojanow Darin plädiert er für eine ganz andere Form des Reisens, die er seit Jahren praktiziert und so begründet:

  • “Je weniger Gepäck, desto besser. Man kriegt überall auf der Welt alles, was man braucht, zumindest für das jeweilige Land. Mit fremden Bedürfnissen in ein neues Land zu reisen ist immer eine schlechte Idee.”
  • Hat man vorher Reiseführer gelesen ”… besteht der Urlaub darin, dass man das Bild vor Ort erwartet, das man erwartet. Viele Indienreisende gehen zum Taj Mahal, aber die wenigsten kommen euphorisch zurück. Im Gegenteil, sie monieren, dass es voll und schmutzig ist und Bettler gibt. Auf den Fotos haben Sie eine jungfräuliche Version, neben der die Realität enttäuscht. … Es ist meist das Unerwartete, das begeistert.”
  • _“Nackt (zu reisen) bedeutet, sich nicht zu scheuen vor