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Test123

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Theorie der kognitiven Dissonanz — oder warum Sie sich nicht von Ihren Telekom — Aktien trennen.

Jeder kennt das Gefühl: War das jetzt die richtige Entscheidung? Hab’ ich das optimale Produkt, den richtigen Job, den richtigen Partner gewählt? Vor allem nach einer Entscheidung tauchen die nagenden Selbstzweifel auf.

  • In den 1950er Jahren scharte Marian Keech viele Anhänger um sich. Sie eine Vorhersage empfangen habe, dass eine gewaltige Flut alle Menschen auf der Erde töten werde und nur die Anhänger ihrer Sekte würden von fliegenden Untertassen gerettet.

    Was taten die Sektenanhänger, als die prophezeite Katastrophe ausblieb?

  • Sie haben nach sorgfältiger Prüfung ein neues Auto gekauft, als sie in einer renommierten Autozeitschrift einen negativen Testbericht über Ihr gerade erstandenes Wunschauto lesen.

    Wie gehen Sie mit dieser Information um?

  • Im Jahre 2001 kaufen Sie sich – angeregt durch Werbespots von Prominenten mehrere Telekom-Aktien zum Kurs von umgerechnet 14 €. Nahe dem Kurshöhepunkt i 2001 kaufen Sie auf Empfehlung Ihres Bankberaters noch einmal Telekom-Aktien zum Kurs von 105 € dazu. Seit 2004 pendelt der Telekom-Kurs um die 14 €-Marke.

    Warum verkaufen Sie nicht?

Früher hatten Könige einen Hofnarren. Heute übernimmt diese Aufgabe oft ein Coach.

Je höher es jemand auf der Karriereleiter geschafft hat, um so einsamer ist er. Nicht, weil er zuwenig Zeit hat für persönliche Kontakte. Sondern weil er Macht hat. Macht bedeutet auf der einen Seite Einfluss. Die Fähigkeit und Möglichkeit, Dinge zu bewegen. Doch die Macht hat eine Nebenwirkung. Bei vielen Menschen weckt sie Ängste. Die Angst, beurteilt zu werden, im schlimmsten Fall verurteilt zu werden. Für die Führungskraft hei&szligl;t das konkret: Sie verlieren das Feedback der Umgebung. Vor allem das ehrliche Feedback.

Denn Ihre Umgebung fühlt sich abhängig von Ihrem Wohlwollen – ist es im Einzelfall wohl auch. Daher teilen sich die Menschen in Ihrer Umgebung in zwei Gruppen:

1. Jene, die Ihre Arbeit nur loben und positiv sehen. Und die Gefahren, Risiken und Fehler schlicht übersehen, weil sie Sie bewundern.

2. Jene, die Ihnen schmeicheln, die zwar genauer Risiken und Gefahren sehen, aber Ihnen gegenüber darüber nichts mitteilen.

Beide Gruppen sind gefährlich, die zweite noch mehr, da sie langfristige Ziele verfolgt. Das Problem ist in der Machtpsychologie gut bekannt. Die Führungskräfte früherer Zeiten – die Könige – fanden einen Ausweg: es ist der Narr.

Obwohl auch er sein Brot vom König bezieht, ist er vom Lob des Königs unabhängig. Denn er schielt auf keine weiteren Vergünstigungen. Die Rolle des Narren kennt keine Beförderung. Darin gründet seine Stärke und sein Mut, dem König auch unangenehme Wahrheiten zu sagen. Ohne das Korrektiv des Narren neigen manche Führungskräfte zu Hochmut und eigenen Narreteien. (”beratungsresistent” hei&szligl;t die schöne Umschreibung dafür).

Haben Sie einen ”Narren” in Ihrer Umgebung? Jemand der Ihnen den Spiegel vorhält, so dass Sie sich ungeschminkt darin erkennen können?

Dann sichern Sie …

Sie haben Übergewicht und wollen Ihren Body-Mass-Index wissen? Nehmen Sie lieber ein Maßband.

Dicke Frauen sind fett. Männer haben Format. Ein Problem haben beide gemeinsam. Denn ein erhöhter Taillenumfang steigert das Risiko, in den nächsten fünf Jahren ein metabolisches Syndrom und später einen Schlaganfall oder Herzinfarkt zu erleiden, um 46 Prozent (!).

Insofern erlaubt das Anlegen eines Ma&szligl;bands in der Höhe des Bauchnabels eine zuverlässigere Vorhersage über Gesundheitsrisiken als der Body-Mass-Index (BMI). Das kritische Ma&szligl; liegt bei Frauen bei einen Bauchumfang ab 88 cm und bei Männern ab 102 cm.

Einen solchen Wert erreichen in Deutschland immer mehr Menschen. Nur ein Drittel der deutschen Männer sind noch normalgewichtig. Bei den Frauen sind es etwas weniger als die Hälfte.

Doch Gewicht zu verlieren ist nicht einfach, vor allem wenn man jenseits des vierzigsten Geburtstags ist. Denn danach verlangsamt sich der Stoffwechsel und diesselben Kalorien, die man als Fünfundzwanzigjähriger folgenlos verputzte, schlagen jetzt stärker an.

Diätrezepte und Jojo-Effekte sind hinreichend bekannt. Ich möchte hier mehr auf die psychischen Effekte von Zuviel-Essen eingehen. In meiner Praxis als Psychotherapeut und Coach erlebe ich immer wieder, dass deutliches Übergewicht für viele Menschen auch eine wichtige Funktion haben kann. Welche zum Beispiel?