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	<title>Der Persönlichkeits-Blog &#187; Partnerschaft</title>
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	<description>Intelligenter arbeiten.    &#124;    Bewusster leben.   &#124;    Ein Blog von Roland Kopp-Wichmann</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 04:46:53 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Wollen Sie bei meinem neuen Buch über „Beziehungen“ mitschreiben? - Was Sie schon immer über Partnerschaft, Fremdgehen und Ehekrisen wissen wollten.</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 21:12:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Partnerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Affäre]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
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		<category><![CDATA[Fremdgehen]]></category>

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		<description><![CDATA[		<script type="text/javascript">
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		Was Sie schon immer über Partnerschaft, Fremdgehen und Ehekrisen wissen wollten.Obwohl die Scheidungszahlen seit Jahren steigen, steht der Wunsch nach einer funktionierenden Partnerschaft bei den meisten Menschen ganz oben an. Das neue Smartphone, die Gehaltserhöhung oder eine toller Urlaub können einen kurz erfreuen. Doch neben einer sinnvollen, gut bezahlten Arbeit ist es vor allem eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[		<script type="text/javascript">
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						if ( reg.test(email_fld.value) == false ) msg += '- Valid Email Required';
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		}</script>
		<h3>Was Sie schon immer über Partnerschaft, Fremdgehen und Ehekrisen wissen wollten.</h3><p>O<a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2012/02/armor-xs-photocase393663823.jpg"><img class="alignright  wp-image-7612" title="armor xs- photocase393663823" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2012/02/armor-xs-photocase393663823.jpg" alt="armor xs photocase393663823 Wollen Sie bei meinem neuen Buch über „Beziehungen“ mitschreiben?" width="332" height="258" /></a>bwohl die Scheidungszahlen seit Jahren steigen, steht der Wunsch nach einer funktionierenden Partnerschaft bei den meisten Menschen ganz oben an.</p>
<p>Das neue Smartphone, die Gehaltserhöhung oder eine toller Urlaub können einen kurz erfreuen. Doch neben einer sinnvollen, gut bezahlten Arbeit ist es vor allem eine glückliche Beziehung, die das Leben erfüllen kann.</p>
<p>Wer in seine  Bekannten- oder Freundeskreis schaut, erlebt jedoch, dass das Führen einer guter Beziehung über eine gewisse Zeit keine einfache Sache ist.</p>
<ul>
<li>Entweder trennt man sich nach einigen Jahren.</li>
<li>Oder einer geht fremd und die Beziehung zerbricht darüber.</li>
<li>Man ist unglücklich, traut sich aber nicht, zu trennen.</li>
<li>Man lebt wie Bruder und Schwester in einer Wohngemeinschaft zusammen.</li>
<li>Außer dem Beruf und der Sorge für die Kinder gibt es keine Gemeinsamkeiten.</li>
<li>Man führt immer wieder dieselben fruchtlosen Kämpfe.<span id="more-7608"></span></li>
</ul>
<h3></h3>
<h3><strong>Doch wie führt man eine gute Beziehung?</strong></h3>
<p>Zahllose Beziehungs-Ratgeber in Zeitschriften oder Buchform versuchen, die fehlenden Informationen nachzuliefern. Auch wenn die meisten Tipps nützlich und brauchbar erscheinen, helfen sie einem Paar in einer Krise oft wenig.</p>
<p>Entweder zieht der Partner nicht mit oder man traut sich nicht, bestimmte Dinge anzusprechen oder etwas Neues auszuprobieren. Die alten Gewohnheiten, mögen Sie noch so ungünstig sein, sind wie unsere zweite Natur. Wir wissen, dass es nichts bringt – und machen dennoch genau so weiter.</p>
<p>Nach meiner langjährigen Erfahrung als Ehemann und Paartherapeut hat dies vor allem mit drei Dingen zu tun:</p>
<ol start="1">
<li>Eine Paarbeziehung wird geprägt durch die Beziehungsmuster der jeweiligen Eltern. Unbewusst versucht jeder Partner, dieses Muster zu wiederholen – oder es genau anders zu machen.</li>
<li>Erlebte Enttäuschungen und seelische Wunden aus früheren Beziehungen, die nicht verarbeitet wurden, machen uns vorsichtig und wir versuchen, uns in der aktuellen Beziehung davor zu schützen <em>(„Nie wieder will ich erleben, dass …“)</em></li>
<li>Ein geringes Selbstwertgefühl lässt uns glauben, dass wir nicht wirklich liebenswert sind, sondern viel dafür tun müssen, damit der andere uns liebt und bei uns bleibt. Dann versucht man zum Beispiel, es dem Anderen immer recht zu machen oder klammert, weil man Angst, schnell verlassen zu werden.</li>
</ol>
<p>Doch warum kommen unsere tiefsten Ängste, die wir so gründlich zu verstecken zu verstecken suchen, in einer Partnerschaft irgendwann doch ans Licht?</p>
<h3></h3>
<h3><strong>Eine Beziehung ist die kleinste Selbsterfahrungsgruppe der Welt.</strong></h3>
<p>Im Beruf können Sie eine Rolle spielen, eine gut aussehende Maske aufsetzen, sich hinter bestimmten Regeln verstecken oder Ihre Ängste überspielen.</p>
<p>In einer Beziehung geht das nicht.</p>
<p>Beim alltäglichen Beisammensein, in persönlichen Gesprächen oder beim Sex zeigen wir uns – ob wir wollen oder nicht – wie wir wirklich sind. Uns selbst mag das gar nicht so vorkommen. Wir mögen in bestimmten Verhaltensweisen gar nichts Problematisches sehen. Aber unser Partner, der uns von außen sieht, erlebt und spürt oft besser, was mit uns los ist.</p>
<p>Das ist eine große Chance – und eine große Bedrohung.</p>
<p><span class="pullquote">Der Partner erlebt uns ungeschminkt, manchmal nackt – im wahrsten Sinne der Worte. Wir werden gesehen, wie wir wirklich sind. Da hilft uns nicht der toller Lebenslauf, die Höhe unseres Gehalts, unsere Statussymbole. Es geht in einer Beziehung nicht darum, was wir haben.</span></p>
<p>Es geht in einer Beziehung darum, wie wir sind. Und vor allem, wie wir in Beziehungen sind. Diese Fähigkeit ist gefragt – und gefordert.</p>
<h3></h3>
<h3><strong>Was sind Ihre stärksten Beziehungsmuster?</strong></h3>
<ul>
<li>Können Sie entspannt in Ihrer Beziehung sein oder passen Sie dauernd auf etwas auf?</li>
<li>Fühlen Sie sich gleichberechtigt in Ihrer Beziehung sein oder muss einer oft größer oder kleiner sein?</li>
<li>Kämpfen Sie viel mit Ihrem Partner oder können Sie auch nachgeben und sich anvertrauen?</li>
<li>Können Sie Ihre Bedürfnisse und Wünsche einbringen oder warten Sie, dass man Ihre Gedanken liest.</li>
<li>Können Sie sich in Ihren Partner einfühlen oder beurteilen Sie dessen Reaktionen und Gefühle nur nach Ihren Maßstäben?</li>
</ul>
<p>Mein neues Buch über Beziehungen soll die wichtigsten Themen, die zu einer guten Partnerbeziehung gehören, behandeln. Wie gewohnt nicht mit schlichten Tipps <em>(„Lächeln Sie Ihren Partner öfter an“)</em>, sondern fundiert, mit psychologischem Tiefgang und ersten Lösungsschritten:</p>
<ul>
<li>Was langjährige Paare anders machen.</li>
<li>Welche destruktiven Beziehungsmuster Sie haben.</li>
<li>Woher Ihre Muster kommen und welche Ängste Sie damit regulieren.</li>
<li>Wie Sie Ihre Beziehungsmuster Schritt für Schritt verändern können.</li>
</ul>
<h3></h3>
<h3><strong>Doch dazu brauche ich Ihre Hilfe!</strong></h3>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2012/02/portraet180.jpg"><img class="alignright  wp-image-7620" title="portraet180" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2012/02/portraet180.jpg" alt="portraet180 Wollen Sie bei meinem neuen Buch über „Beziehungen“ mitschreiben?" width="148" height="229" /></a>Aus meiner 30-jährigen Erfahrung als Paartherapeut weiß ich viel, wie Menschen sich in einer Paarbeziehung das Leben schwer machen können. Und wie hilflos man sich in den eigenen Mustern verstricken kann.</p>
<p>Mein neues Buch über Beziehung soll kein allgemeiner Ratgeber werden.</p>
<p><strong>Mein neues Buch schreibe ich speziell für Sie – die Leserin, den Leser dieses Persönlichkeits-Blogs.</strong> Deshalb veröffentliche ich es auch nicht in einem etablierten Verlag, sondern es erscheint nur hier als eBook oder eMailkurs.</p>
<p>Damit ich es so individuell wie möglich schreiben kann, brauche ich Ihre  Fragen und Themen, die Sie besonders interessieren. <strong>Nennen Sie im Kommentar einfach die Zahl (oder mehrere) vor dem Thema, das Sie besonders interessiert:</strong></p>
<ol>
<li>Was haben Sie in Beziehungen erlebt und bisher nicht überwunden?</li>
<li>Woran sind bisher Ihre Partnerschaften gescheitert?</li>
<li>Was würden Sie gerne an „Frauen“ und „Männern“ besser verstehen?</li>
<li>Welchen Einfluss hat die Herkunftsfamilie auf Beziehungen?</li>
<li>Wie bleibt man ein Paar, wenn ein Kinder kommt?</li>
<li>Was tun, wenn man selbst oder der Partner fremdgeht?</li>
<li>Wie bewältigt man Krisen in einer Beziehung?</li>
<li>Wann ist es sinnvoll, eine Paartherapie zu machen?</li>
<li>Wie trennt sich man sich am besten und wie kommt man voneinander los?</li>
<li>Wie überwindet man den Schmerz einer Trennung?</li>
</ol>
<p><strong>Nennen Sie im Kommentar einfach die Zahl vor dem Thema, das Sie besonders interessiert.<br />
</strong></p>
<p>Sie können auch gern zusätzliche Themen oder Fragen hier unten als Kommentar angeben oder wenn Sie ganz anonym bleiben wollen, mir Ihren Beitrag per eMail <a title="Ihre eMail an mich." href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/kontakt">hier schreiben.</a></p>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="article 32 Wollen Sie bei meinem neuen Buch über „Beziehungen“ mitschreiben?" width="32" height="32" /> WAs ist Ihre Frage zum Thema &#8220;Beziehungen und Partnerschaft&#8221;?<br />
</a></h2>
<p>PS: Wenn Ihnen dieser Beitrag gefiel, dann sagen Sie es doch bitte weiter: auf Facebook, Twitter oder per Email.</p>
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						<div style="padding-bottom:5px;font-family:Trebuchet MS, sans-serif;font-size:14px;"><span style="font-size: medium;"><span style="color: #0000ff;"><strong><span style="font-size: small;">M&ouml;gen Sie diese Art von Artikeln?<br />Dann abonnieren Sie doch meinen Newsletter.<br /></span></strong></span><strong><br /></strong></span></div>
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							<div align="center" style="float:left; margin:0px 5px 0px 10px;">Emailadresse:&nbsp;</div>
								<input type="text" name="email" value="" id="sbmgValidateFormPostPg2_email" style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;font-size:11px;width:185px;border:1px solid #BABABA;  background-color:#FFFFFF" />
						</div>
						
						<div align="left" style="padding-bottom:8px;  padding-right:15px; padding-left:45px; margin:0px 10px 0px 5px;">
							<div style="float:left; margin:0px 5px 0px 10px;">&nbsp;</div>
								<input name="submit" type="submit" style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;font-size:13px;font-weight:bold;border:1px solid #6B4000; border-right-width:2px; border-bottom-width:2px; background-color:#FEB333; color:#03042E; font-weight:normal" value="Will ich haben" />
						</div>	
						<div style="line-height:13px;padding-bottom:5px;font-family:Trebuchet MS, sans-serif;font-size:12px;"></div><div align="center" ><a href="http://www.maxblogpress.com/go.php?offer=&pid=35" target="_blank" style="font-size:x-small;color:#000000;text-decoration:underline">Powered by Subscribers Magnet</a></div></div></div></form><div id="vgwpixel"><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/4f0329d7eabb4fe5ae0ab551dcfc765a" width="1" height="1" alt=" Wollen Sie bei meinem neuen Buch über „Beziehungen“ mitschreiben?"  title="Wollen Sie bei meinem neuen Buch über „Beziehungen“ mitschreiben?" /></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sind Sie eine Solarzelle oder eher ein Akku? - Plädoyer für den Wert von Introvertiertheit in einer lauten Welt.</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/7221/wert-von-introvertiertheit-in-extravertierter-welt</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 07:48:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Emotionale Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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		<description><![CDATA[		<script type="text/javascript">
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		Plädoyer für den Wert von Introvertiertheit in einer lauten Welt.Summt Ihr Kopf, wenn zu viel um Sie herum los ist? Tanken Sie Kraft durch Alleinsein? Warten Sie darauf, in Meetings gefragt zu werden? Sind Sie nach einem Tag im Großraumbüro erschlagen? Findet man Sie auf einer Party in der Bibliothek oder im Garten? Feiern Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[		<script type="text/javascript">
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		<h3>Plädoyer für den Wert von Introvertiertheit in einer lauten Welt.</h3><p>S<a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/10/mann_introvertiert_xs_iStock_000010151721XSmall.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-7226" title="mann_introvertiert_xs_iStock_000010151721XSmall" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/10/mann_introvertiert_xs_iStock_000010151721XSmall.jpg" alt="mann introvertiert xs iStock 000010151721XSmall Sind Sie eine Solarzelle oder eher ein Akku?" width="266" height="195" /></a><em>ummt Ihr Kopf, wenn zu viel um Sie herum los ist? </em><br />
<em>Tanken Sie Kraft durch Alleinsein?</em><br />
<em> Warten Sie darauf, in Meetings gefragt zu werden?</em><br />
<em> Sind Sie nach einem Tag im Großraumbüro erschlagen?</em><br />
<em> Findet man Sie auf einer Party in der Bibliothek oder im Garten?</em><br />
<em> Feiern Sie Ihren Geburtstag lieber im kleinen Kreis als mit einer großen Fete?</em></p>
<p>Die gute Nachricht: Sie sind vermutlich introvertiert.</p>
<p>Die schlechte Nachricht: wir leben in einer extravertierten Welt und da werden Introvertierte oftmals komisch angesehen. Sich zu präsentieren, seine Ideen zu verkaufen, gilt in vielen Berufen als notwendige Eigenschaft für Erfolg.</p>
<p><strong>Extravertierte sind wie Solarzellen</strong>, sie können das gut. Sie knüpfen gern Kontakt, reden mühelos über sich und ihre Projekte, verbreiten gute Stimmung. Sie blühen in Gesellschaft regelrecht auf und laden sich im Kontakt mit anderen auf und steigern so ihren Energielevel.</p>
<p><strong>Introvertierte sind eher Akkus.</strong> Sie brauchen Rückzug und Ruhe, um Kräfte zu sammeln. Was Extravertierte an- und aufregend, stimulierend und belebend empfinden, ist für Introvertierte oft störend oder überwältigend.<span id="more-7221"></span></p>
<p>Der Begriff  &#8221;Introversion &#8221; wurde bereits 1921 von <a href="http://lexikon.stangl.eu/1924/introvertiertheit-introversion/" target="_blank">C.G. Jung</a>  geprägt. Fast alle Persönlichkeitstest fragen diese Eigenschaft ab. Die Dimension Introversion vs. Extraversion ist auch Teil des BIG FIVE, eines weltweit anerkannten Tests, der fünf Grunddimensionen der Persönlichkeit abfragt.</p>
<ul>
<li>Introversion/Extraversion</li>
<li>Neurotizismus</li>
<li>Verträglichkeit</li>
<li>Offenheit für Neues</li>
<li>Gewissenhaftigkeit</li>
</ul>
<p>Hier ein Online-Test <a title="Zum BIG FIVE Test" href="http://de.outofservice.com/bigfive/" target="_blank">zu Ihren BIG FIVE &#8230;</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Schüchterne sind nicht introvertiert.</strong></h3>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/10/frau-ablehnung-tratsch-xs-Gernot-Krautberger-Fotolia.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-7232" title="introvertiert, extravertiert, xs Gernot Krautberger - Fotolia" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/10/frau-ablehnung-tratsch-xs-Gernot-Krautberger-Fotolia.jpg" alt="frau ablehnung tratsch xs Gernot Krautberger Fotolia Sind Sie eine Solarzelle oder eher ein Akku?" width="240" height="160" /></a>Auf den ersten Blick könnte man das verwechseln, doch gibt es große Unterschiede. Wer schüchtern ist, wünscht sich meist mehr Kontakt, traut sich aber nicht, fremde Menschen anzusprechen, weil er Angst hat, abgelehnt zu werden. Schüchterne sind nicht gerne allein, es ist nur oft ihre letzte Wahl.</p>
<p>Introvertierte haben nicht diese Angst vor Kritik, vor Ablehnung oder Verlassenwerden. Sie besuchen auch gerne Ereignisse, wo viele Menschen sind, stehen aber dort lieber am Rand und beobachten das Ganze als selber aktiv mitzumischen. Hierzu ein guter <a href="http://www.neuropool.com/berichte/selbsthilfe/ist-schern-sein-falsch-die-wahrheit-introvertierte.html" target="_blank">Blogartikel</a>.</p>
<p>Wer schüchtern ist, vergleicht sich auch oft mit extravertiert angelegten Menschen und schneidet dabei schlecht ab. Introvertierte wissen, dass sie &#8220;anders&#8221; ticken, sind damit aber meist in Frieden.</p>
<p>Es sind oft eher die Extravertierten, die irritiert reagieren, wenn jemand nicht auf ihrer Wellenlänge schwingt: <em>&#8220;Was bist Du denn immer so still?&#8221;</em> oder <em>&#8220;Du musst mal mehr aus Dir rausgehen&#8221;</em> sind dann die gut gemeinten Ratschläge. Und tatsächlich leben wir in einer Gesellschaft, in der hohe Extraversion, Kontaktstärke und &#8220;Sich-Verkaufen&#8221; hoch angesehen sind.</p>
<p>Wer ein Assessment-Center durchlaufen hat und im anschließenden Feedback die Beurteilung <em>&#8220;zu zurückhaltend, für Führungsaufgaben nicht geeignet&#8221;</em> bekommen hat, spürt die negativen Konsequenzen ganz persönlich.</p>
<p>Auch in einer Talkshow werden nachdenkliche, reflektierte Menschen weniger eingeladen als extravertierte Stars, die auf jede Frage &#8211; meist ohne nachzudenken &#8211; eine dezidierte Meinung äußern können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Probleme zwischen Introvertierten und Extravertierten</h3>
<p>In der Partnerwahl ziehen sich Menschen mit unterschiedlichem Naturell oft an. Die lebhafte Frau sucht den stillen, ruhenden Pol. Der extravertierte Mann braucht eine Partnerin, die ihm gerne zuhört und sich nicht dauernd selber in Szene setzen muss. Doch was einen zu Beginn beim Anderen anzog, kann mit der Zeit ins Gegenteil umschlagen.</p>
<p>Der ruhende Pol wird als einsilbig oder lahm erlebt, die Lebhafte als notorische Selbstdarstellerin. Das zeigt sich besonders im unterschiedlichen Gesprächsverhalten und den möglichen Missverständnissen.</p>
<p>In ihrem Artikel &#8220;Die Stillen im Lande&#8221; in <a title="psychologie-heute-Artikel" href="http://www.psychologie-heute.de/archiv/detailansicht/news/die_stillen_im_lande/" target="_blank">psychologie heute 1/2011</a> beschreibt Anna Roming dies treffend:</p>
<blockquote><p>Introvertierte Menschen denken nach, ehe sie etwas sagen. Extravertierte dagegen denken, während sie sprechen.<br />
Das führt dazu, dass Introvertierte in Gesprächen häufig zu kurz kommen, weil das Gegenüber ihre Signale missversteht.<br />
Der introvertierte Gesprächspartner nimmt die Äußerungen seines Gegenübers auf und versucht, sich seine eigenen Gedanken dazu zu machen. Der Extravertierte bewertet das als Engagement und Aufforderung, weiterzureden.<br />
Das aber ist für den Introvertierten fatal. Er wird von der nächsten Aussage seines Gesprächspartners in seinen Gedanken unterbrochen, kann die eingehenden Informationen nicht angemessen verarbeiten.</p></blockquote>
<p>Das gilt auch für den beruflichen Bereich. Introvertierte melden sich in Meetings selten zu Wort. Das kann als Desinteresse oder Unkenntnis ausgelegt werden. Will man ihre Meinung erfahren, muss man sie meist fragen. Doch wird fälschlicherweise zuweilen als Arroganz des Introvertierten, als wolle dieser hofiert werden, interpretiert werden.</p>
<p>Auch in Brainstormings sind sie nicht die idealen Teilnehmer. Der Wunsch, genauer nachzudenken, hemmt die erwünschte <a title="Was bedeutet Logorrhoe?" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Logorrhoe" target="_blank">Logorrhoe</a>. Introvertierte bevorzugen das ruhige Zweiergespräch, in dem Ideen und Argumente hinterfragt, durchdacht und vertieft werden können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Besondere Merkmale von Introvertierten.</strong></h3>
<p><span class="Apple-style-span" style="font-family: consolas, 'deja vu sans mono', 'lucida sans typewriter', monaco, monospace; font-size: 14px; line-height: 18px; white-space: pre;"><iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=praxisfurps05-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3570500845&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=transparent&amp;bg1=transparent&amp;f=ifr&nou=1" marginheight="0" marginwidth="0" style="float:right; width:120px; margin-left:10px; height:240px; background-color:#FFFFFF; border:1px solid #000000;"></iframe></span>In dem schönen Buch <em>&#8220;Still. Die Bedeutung von Introvertierten in einer lauten Welt&#8221;</em> hat die Autorin Susan Cain einige Unterschiede zu Extravertierten beschrieben und mit Studien belegt.</p>
<ul>
<li>Sie sind eher bedrohungs- als belohnungssensitiv.<br />
Extravertierte sind von äußeren Belohnungen abhängiger, sorgloser und deshalb anfälliger für Abenteuer und  riskante Unternehmen. Introvertierte prüfen erst mögliche Nachteile und können länger abwägen.</li>
<li>Sie kommen leichter in den &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Flow_(Psychologie)" target="_blank">Flow</a>&#8220;.<br />
Dieses Gefühl der völligen Vertiefung und des Aufgehens in einer Tätigkeit ist ja unabhängig von anderen Menschen und deren Anerkennung. Da dies Introvertierte weniger brauchen, ist das für sie bei vielen unspektakulären Beschäftigungen ein natürlicher Zustand.</li>
<li>Unter ihnen finden sich viele <a title="Website über Hochsensibilität" href="http://www.zartbesaitet.net/" target="_blank">hochsensible Menschen</a>.<br />
Diese haben eine sehr feine Wahrnehmung und werden noch mehr als Introvertierte von einem &#8220;normalen&#8221; Ausmaß an Reizen schnell überflutet und ziehen sich zurück.</li>
</ul>
<p>Das Buch setzt sich auch kritisch mit dem Mythos des charismatischen Führers auseinander und gibt gute Tipps für Lehrer und Eltern, die auf introvertierte Kinder treffen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 style="text-align: justify; text-indent: 16px;"><strong>Und in der Partnerschaft?</strong></h3>
<p><span class="pullquote">Denkbar ist es schon, dass zwei Introvertierte sich verlieben, einen Leuchtturm mieten und dort glücklich leben &#8211; aber meist verläuft es anders.</span></p>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/10/paar-schweigt-sich-an-xs-©-bilderbox-Fotolia.com_.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-7231" title="Introvertiert, extravertiert Bild: bilderbox - Fotolia.de" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/10/paar-schweigt-sich-an-xs-©-bilderbox-Fotolia.com_.jpg" alt="paar schweigt sich an xs © bilderbox Fotolia.com  Sind Sie eine Solarzelle oder eher ein Akku?" width="271" height="180" /></a>Gegensätze ziehen sich an und die Partner erleben mit der Dauer der Beziehung aber auch schmerzhaft, wie das eigene Verhalten unabsichtlich den anderen stören oder verletzen kann.</p>
<p>So können Introvertierte sich kaum vorstellen, wie kränkend ihr nachdenkliches Schweigen für den extravertierten Partner sein kann. Umgekehrt machen es sich Extravertierte selten bewusst, wie sehr eine lautstark vorgetragene Beschwerde den introvertierten Partner verängstigen kann und er dies vor allem nicht gleich kommunizieren wird, sondern sich erst einmal zurückzieht. Dies wiederum interpretiert der Extravertierte als Desinteresse, Abblocken usw. reagiert mit Nachsetzen &#8211; und der Teufelskreis ist fertig.</p>
<p>Wie in jeder Partnerschaft gilt es also, eine neue Fremdsprache zu lernen. Die Sprache und Erlebniswelt des anderen nicht abzuwerten, weil sie so konträr zur eigenen Art ist, die man ja als normal empfindet. Vielmehr braucht es eine vorurteilsfreie Neugier und viel Dialog darüber, wie der andere eine Situation oder ein Verhalten wahrnimmt und interpretiert.</p>
<p>Hier ein <a title="Interview mit Susan Cain" href="http://www.randomhouse.de/webarticle/webarticle.jsp?aid=29347" target="_blank">Interview</a> mit der Autorin, eine <a title="Leseprobe" href="http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?mid=4&amp;serviceAvailable=true&amp;showpdf=false&amp;edi=215562#tabbox" target="_blank">Leseprobe</a> und noch ein guter <a title="Rezension" href="http://www.geistundgegenwart.de/2011/08/still-die-bedeutung-von-introvertierten.html?showComment=1319466371899#c8401062636860619620" target="_blank">Blogartikel</a>.</p>
<h3 style="text-align: justify; text-indent: 16px;"><strong>Mein Fazit:</strong></h3>
<p>Natürlich ist weder Extraversion noch Introversion besser oder schlechter. Dieser Artikel soll Introvertierten Mut machen, zu ihrer Art, in der Welt zu sein, mehr zu stehen. Sich nicht anstecken zu lassen vom Kult der Extraversion, nach dem Eindruck schinden und Selbstreklame wichtiger wären.</p>
<p>Introversion ist eine Persönlichkeitseigenschaft, die ergänzt jedoch nicht grundsätzlich verändert werden kann. Aber auch nicht verändert werden muss.</p>
<p>Wenn Sie sich also das nächste Mal in einer großen Runde, wo es verbal hoch hergeht, nicht wohlfühlen und es Sie drängt, mal die Bibliothek zu inspizieren, brauchen Sie sich nicht schlecht zu fühlen.</p>
<p>Denken Sie einfach dran: <em>&#8220;Ich bin eben introvertiert &#8211; und das ist gut so.&#8221;</em></p>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="article 32 Sind Sie eine Solarzelle oder eher ein Akku?" width="32" height="32" /> Welche Erfahrungen und Meinungen haben Sie dazu?<br />
</a></h2>
<p>PS: Wenn Ihnen dieser Beitrag gefiel, dann sagen Sie es doch bitte weiter: auf Facebook, Twitter oder per Email.</p>
<p><a href="#respond">… oder schreiben Sie einen Kommentar.</a><br />
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<p style="text-align: right;"><small>Foto: © &#8211; bilderbox, G. Krautberger &#8211; Fotolia.com, istock.com<br />
</small></p>
<p><object id="Player_86c09c92-4923-400b-87c1-73c7ad0381ca" width="500px" height="175px" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="quality" value="high" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://ws.amazon.de/widgets/q?rt=tf_cw&amp;ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fpraxisfurps05-21%2F8010%2F86c09c92-4923-400b-87c1-73c7ad0381ca&amp;Operation=GetDisplayTemplate" /><embed id="Player_86c09c92-4923-400b-87c1-73c7ad0381ca" width="500px" height="175px" type="application/x-shockwave-flash" src="http://ws.amazon.de/widgets/q?rt=tf_cw&amp;ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fpraxisfurps05-21%2F8010%2F86c09c92-4923-400b-87c1-73c7ad0381ca&amp;Operation=GetDisplayTemplate" quality="high" allowscriptaccess="always" /></object></p>
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		<title>Was für ein Typ Vater war Ihr Vater? Und was für einer sind Sie?</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/5140/was-fur-ein-typ-vater-war-ihr-vater</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Sep 2011 05:57:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Partnerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Ablösung]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
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		Sohn und Vater. Das scheint mitunter eine schwierige Beziehung zu sein. Mit vielen abgewehrten Gefühlen. War doch über Jahrhunderte die Sozialisation eines Jungen durch die Devise &#8220;Sei stark!&#8221; geprägt. Das hat auch eine biologische Ursache, wie der Neurobiologe Gerald Hüther hier in einem Rundfunkinterview erklärt. In der Generation meines Vaters waren Körperkontakt, emotionale Nähe  oder [...]]]></description>
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		<p>S<a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/05/vater-sohn-springt-xs-iStock_000005012679.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-7055" title="vater sohn springt xs iStock_000005012679" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/05/vater-sohn-springt-xs-iStock_000005012679.jpg" alt="vater sohn springt xs iStock 000005012679 Was für ein Typ Vater war Ihr Vater? Und was für einer sind Sie?" width="296" height="216" /></a><strong><em>ohn und Vater. Das scheint mitunter eine schwierige Beziehung zu sein. Mit vielen abgewehrten Gefühlen. War doch über Jahrhunderte die Sozialisation eines Jungen durch die Devise &#8220;Sei stark!&#8221; geprägt.</em></strong></p>
<p>Das hat auch eine biologische Ursache, wie der Neurobiologe Gerald Hüther hier in einem <a title="Interview des NDR mit Gerald Hüther" href="http://www.youtube.com/watch?v=wIakU6bfrOI" target="_blank">Rundfunkinterview </a>erklärt.</p>
<p>In der Generation meines Vaters waren Körperkontakt, emotionale Nähe  oder das Zeigen von Gefühlen verpönt. So erzählt auch <a href="http://www.focus.de/magazin/archiv/mein-vater-spd-bedeutet-aerger_aid_592960.html" target="_blank">Markus Söder</a> in einem Interview: <em>&#8220;Hätte mein Vater mich jemals gefragt: „Junge, wie geht es dir?“, dann hätte ich Sorge gehabt, dass etwas nicht stimmt.&#8221;</em></p>
<p>Ja, so waren oder sollten sie sein, die Männer und Jungen vergangener Tage: <em>»Flink wie Windhunde, zäh wie Leder und hart wie Kruppstahl« </em>Dieses Männerbild Hitlers hatten die Väter des letzten Jahrhunderts verinnerlicht. Geeignet, um frohgemut in den Krieg zu ziehen, da war für Kinderkram kein Platz.</p>
<p>Auch mein Vater war so geprägt.<span id="more-5140"></span> Nie wäre es ihm in den Sinn gekommen, einen Kinderwagen zu schieben oder seinen einzigen Sohnemann ins Bett zu bringen. In einer FOCUS-Serie erzählen prominente Männern meiner Generation von ihrem Vater:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.focus.de/panorama/boulevard/mein-vater-er-haette-mich-halb-umgebracht_aid_653159.html" target="_blank">Reinhold Messner</a>, der von seinem Vater immer wieder verprügelt wurde.</li>
<li><a href="http://www.focus.de/panorama/boulevard/mein-vater-er-hat-uns-jede-jahreszahl-erklaert_aid_620718.html" target="_blank">Burkard Dregger</a>, dem sein Politikervater früh geschichtliches Denken beibrachte,</li>
<li><a href="http://www.focus.de/panorama/boulevard/mein-vater-ich-nannte-ihn-bapp_aid_648705.html" target="_blank">Wolfgang Niedecken</a>, der das Zerwürfnis mit seinem Vater bedauert.</li>
<li><a href="http://www.focus.de/panorama/boulevard/mein-vater-zuletzt-war-er-doch-stolz-auf-mich_aid_640239.html" target="_blank">Paul Maar</a>, der lange auf die Anerkennung seines Vaters wartete.</li>
<li><a href="http://www.focus.de/panorama/boulevard/mein-vater-der-traurigste-aller-komoedianten_aid_629778.html" target="_blank">Peer Juhnke</a>, der seinen Vater den &#8220;traurigsten Komödianten&#8221; fand.</li>
<li><a href="http://www.focus.de/panorama/boulevard/mein-vater-mit-zwoelf-aufgehoert-mit-ihm-zu-reden_aid_612518.html" target="_blank">Thomas Ostermeier</a>, der mit zwölf aufhörte, mit seinem Vater zu reden.</li>
</ul>
<p>Da sind viele Väter heute anders. Das Vaterbild hat sich grundlegend gewandelt. Laut der Studie <a title="Studie &quot;Männer in Bewegung&quot;" href="http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Service/Publikationen/publikationen,did=121150.html" target="_blank">&#8220;Männer in Bewegung&#8221;</a>des Bundesfamilienministeriums gehen die meisten Väter anders mit ihrem Nachwuchs um: Sie kuscheln, bringen ihn ins Bett oder schnallen ihn sich beim Spaziergang vor den Bauch. 
<p><span class="pullquote">Wer sich heute weigert, im Geburtsvorbereitungskurs mitzuhecheln, ist als moderner Mann schnell untendurch.</span></p>
<p>Heute sollen viele Männer nicht nur der Ernährer sein, sondern sich auch aktiv am Aufwachsen ihrer Kinder beteiligen. Diese Doppelrolle erwarten heutzutage nicht nur viele Frauen, die Kinder und der gesellschaftliche Zeitgeist (Stichwort: Elterngeld).</p>
<p>Auch viele Männer selbst haben sich das zum Ziel gesetzt. Und fühlen sich manchmal dadurch auch überfordert. Die Vereinbarkeit von Karriere und Familienleben ist somit auch ein Problem für moderne Männer geworden. Für Frauen war sie das ja schon länger.</p>
<h4><strong>Welche Vater-Typen gibt es? </strong></h4>
<p>Licht ins Dunkel der verschiedenen Väter-Stile bringt eine Untersuchung von zwei Soziologen, die zeigt, wie sich die Rolle des Vaters im Lauf der Jahre gewandelt hat und wie sich das auf die Familie auswirkt.</p>
<p>Aus ihren Interviews mit über 1500 Interviews konnten sie sechs verschiedene Vater-Typen herausfiltern (hier eine Zusammenfassung der <a href="http://www.holy.or.at/texte/Bambey%20A.,%20Gumbinger%20H.-W.%20Vaterbild%20im%20Umbruch.pdf" target="_blank">Studie</a>).</p>
<p>1. <strong>Der Fassaden-Vater</strong> (25%)<br />
<em>&#8220;Dieser Typus hat nur eine sehr diffuse Vorstelllung davon, wie er als Vater sein will. Er ist in Erziehungsfragen oft überfordert und hat keine hinreichenden Lösungen, um Alltagsprobleme zu bewältigen. Hinter der Fassade des fürsorglichen, überlegenen und gewissenhaften Vaters zeigt er sich eher hilflos.&#8221; </em></p>
<p><strong>2. Der Vater am Rand</strong> (10%)<br />
<em>&#8220;Dieser Vater fühlt sich in seinem Engagement von der Mutter erheblich in Frage gestellt. Er ist davon überzeugt, dass seine Partnerin seinen erzieherischen Kompetenzen misstraut, und seiner Wahrnehmung nach möchte die Mutter ihn aus der Beziehung zum Kind sogar tendenziell ausschließen. </em></p>
<p><em>In seiner Art, sich mit dem Kind zu beschäftigen, fühlt er sich von seiner Partnerin kritisiert. Er geht ohnehin davon aus, dass die Beziehung zum Kind für seine Partnerin wichtiger ist als die Paarbeziehung.&#8221;</em></p>
<p><em></em><strong>3. Der Vater als Ebenbürtiger</strong>(29%)<br />
<em>&#8220;Diese Väter nehmen sich als partnerschaftlich, dem Kind zugewandt, geduldig und als von der Partnerin hoch akzeptiert wahr. Traditionelle Rollenklischees lehnen die ebenbürtigen Väter ab, und sie fühlen sich in ihrer Rolle sicher.</em></p>
<p><em>Dieser Vater schreibt sich selbst ein hohes Engagement und emotionale Kompetenz zu. Die Qualität der familialen Beziehungen und die der Partnerschaft bewertet er als ausgesprochen gut.&#8221; </em></p>
<p><strong>4. Der patriarchalische Vater </strong>(18%)<br />
<em><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/05/vater-20er-Jahre-xs-kinderwagen-Foto-time-photocasea-xqshrmx1.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-7056" title="vater 20er Jahre xs kinderwagen Foto time photocasea xqshrmx1" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/05/vater-20er-Jahre-xs-kinderwagen-Foto-time-photocasea-xqshrmx1.jpg" alt="vater 20er Jahre xs kinderwagen Foto time photocasea xqshrmx1 Was für ein Typ Vater war Ihr Vater? Und was für einer sind Sie?" width="256" height="256" /></a>&#8220;Er sieht seine Aufgabe insbesondere darin, für den Unterhalt der Familie zu sorgen, er verbindet damit überhaupt ein traditionelles Rollenverständnis. Für Alltagsfragen der Betreuung und Erziehung der Kinder ist in allererster Linie die Mutter zuständig, insbesondere auch für die emotionale Zuwendung. </em></p>
<p><em>Die Väter sind – auch in ihrer Selbstbeschreibung – emotional distanziert, gestalten die Beziehung zum Kind eher über gemeinsame sportliche Aktivitäten oder technische Interessen.&#8221;</em></p>
<p><strong>5. Der überforderte Vater.</strong> (13%)<br />
<em>&#8220;Der unsichere, gereizte Vater ist in seiner väterlichen Rolle stark verunsichert. Er reagiert in aller Regel ungeduldig und stark gereizt auf Bedürfnisse des Kindes und fällt </em><em>daher durch das problematischste Vater-Kind-Verhältnis der gesamten Untersuchung auf. </em></p>
<p><em>Zwar stehen diese Väter den Anforderungen, die mit dem Bild einer neu definierten Vaterschaft verbunden sind, im Grunde aufgeschlossen gegenüber, sie befinden sich jedoch oftmals mit traditionellen Orientierungen dieser Väter im Widerstreit.&#8221;</em></p>
<p><strong>6. Der Vater als Partner</strong> (6%)<br />
<em>&#8220;Diese Väter hatten keinen entschiedenen Kinderwunsch. Die Vaterschaft verändert jedoch ihre Identität grundlegend, der partnerschaftliche Vater richtet sein Leben insgesamt stark danach aus, der Fürsorge der Kinder gerecht zu werden. </em></p>
<p><em>Der Unterschied zum ebenbürtigen Vater macht sich unter anderem am gleichzeitigen Beharren an männlich geprägten Rollenvorstellungen in der Erziehung fest.&#8221;</em></p>
<p>Mit diesem Raster der verschiedenen Väter-Typen fällt es nun leichter, einige journalistische Beiträge der letzten Monate einzusortieren.</p>
<h4><strong>Haben es prominente Söhne schwerer?</strong></h4>
<p>Sich von den Eltern abzulösen, ist ja kein leichter Prozess, wie ich in mehreren Beiträgen in diesem Blog und einem Buch bereits ausführlich dargelegt habe. Doch wie ist es, wenn man der Sohn eines prominenten Mannes ist?</p>
<p>Dazu zwei Beispiele.</p>
<p><em> &#8221;Wenn ein Sohn die Firma nicht will, hat der Vater versagt.&#8221; </em>Diese Lebensweisheit verdanken wir <a href="http://www.focus.de/panorama/boulevard/und-auf-ewig-nur-der-kleine-wenn-ein-sohn-die-firma-nicht-will-hat-der-vater-versagt_aid_651212.html" target="_blank">Wolfgang Grupp</a>, 69. Sie kennen den Herrn sicher aus dem Werbespot für Trigema, wo immer vor der Tagesschau ein Affe T-Shirts empfiehlt.</p>
<p>Und der Chef mit scharfgezogenem Scheitel und hochgeschlossenem Kragen sichtlich stolz durch die Reihen seiner Näherinnen schreitet und verkündet, dass seine Firma ausschließlich in Deutschland fertige und deshalb deutsche Arbeitsplätze sichern helfe.</p>
<p>Auf die Frage im <a href="http://www.focus.de/panorama/boulevard/und-auf-ewig-nur-der-kleine-wenn-ein-sohn-die-firma-nicht-will-hat-der-vater-versagt_aid_651212.html" target="_blank">FOCUS-Interview</a> <em>&#8220;Sind Sie stolz auf Ihren Sohn?&#8221;</em> antwortet der Senior: <em>&#8220;Ich habe bis jetzt nichts Negatives erlebt.&#8221;</em></p>
<p><em></em>Mehr über diesen Vater aus dem vorigen Jahrhundert <a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,758351,00.html" target="_blank">hier&#8230;</a></p>
<p>Im Frühjahr 2011 veröffentlichte Walter Kohl sein Buch &#8220;Leben oder gelebt werden&#8221; und beschreibt darin, wie er die bekannten Familienurlaube am Wolfgangsee erlebte aber auch wie furchtbar der RAF-Terror sein schulisches Leben beeinflusste.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=ipRb5alWOY8">httpv://www.youtube.com/watch?v=ipRb5alWOY8</a></p>
<p style="text-align: left;">Hier noch die <a title="Sendung &quot;Beckmann&quot; über Väter und Söhne" href="http://www.youtube.com/watch?v=5FDvxKpjjr4" target="_blank">Sendung</a> von Beckmann über Walter Kohl und den Sohn von Joachim Gauck.</p>
<h4><strong> Man kann nicht nicht erziehen.</strong></h4>
<p>Die obigen Vater-Typen zeigen unterschiedliche Einstellungen und Verhaltensweisen von Vätern. Wichtig daran sind mir drei Dinge:</p>
<p><strong>1. Der Vater hat immer einen Einfluss.</strong><br />
<a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/05/father-son-peeing.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-7057" title="father son peeing" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/05/father-son-peeing.jpg" alt="father son peeing Was für ein Typ Vater war Ihr Vater? Und was für einer sind Sie?" width="266" height="193" /></a>Auch ein Vater, der sich nach der Geburt davonmachte oder in der Kindheit eines Jungen zwar körperlich anwesend aber emotional nicht verfügbar war, beeinflusst die Entwicklung eines Jungen.</p>
<p>Denn  durch seinen nicht eingenommen Platz lässt der Vater automatisch mehr Raum für die Mutter. Da Jungen in den frühen Jahren in Kindergarten, Grundschule und weiteren Schulen ohnehin hauptsächlich von weiblichen Autoritätsfiguren umgeben sind, kommt es bei manchen Jungen zu einer fatalen Entwicklung im Männerbild.</p>
<p>Da sie zuviel von Frauen umgeben sind und zu wenig männliche Vorbilder haben, entwickeln sie eine <strong>Umwegs-Identifikation</strong>. <a title="Der Männertherapeut Björn Süfke" href="http://www.faz.net/artikel/C30176/therapeut-bjoern-suefke-im-gespraech-ah-da-ist-ja-meine-gefuehlswelt-30488473.html" target="_blank">Björn Süfke</a> erklärt es so:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Wenn die Jungen drei oder vier Jahre alt sind, dann verstehen sie Geschlechtskonstanz, also, dass sie Jungen sind und dass sie Männer werden müssen. Deshalb suchen sie Informationen darüber, wie Männer sind – aber sie haben im Grunde gar keine reale Vorgabe: Wie sind eigentlich Männer? Ganz normale Männer aus Fleisch und Blut? </em></p>
<p><em>Dafür erleben die Jungen täglich, wie Frauen sind. Und die Frauen in ihrem Umfeld präsentieren viel von dem, was eigentlich ganz normal menschlich ist. Sie sind fürsorglich, traurig, sie sind hilflos, mal ärgerlich, mal liebevoll. </em></p>
<p><em>Und die Jungen schlussfolgern nun unbewusst, dass all diese Gefühle typisch weiblich sind, also nicht männlich. Um ein Mann zu werden, verdrängen sie diese Gefühle, spalten sie regelrecht ab. </em></p>
<p><em>Und von der Gesellschaft werden sie darin noch bestärkt. Gerade unter Jugendlichen wird ja alles, was irgendwie den Touch von Weiblichkeit hat, abgewertet, es gilt als „schwul“, als schwach, als unmännlich.&#8221; </em></p></blockquote>
<p><strong> 2. Es ist wichtig, seine eigene Vaterrolle zu finden.<br />
</strong>Die Rolle des &#8220;ebenbürtigen Vaters&#8221; (Typ 3) hat sich aus meiner Sicht als Reaktion auf das traditionelle, patriarchalische Vaterbild entwickelt, unter dem viele Männer als Kind gelitten haben.</p>
<p>Jetzt versucht man, ein besserer Vater zu sein.</p>
<p>Das ist einerseits gut, weil es den eigenen Kindern und den Männern selbst gut tut, mehr Beziehung zu erleben. Aber es kann auch zu einer Übertreibung führen, in der man sich gar nicht mehr traut, ein Machtwort zu sprechen, um bloß nicht so autoritär wie der eigene Vater zu werden.</p>
<p>Zu diesem Finden der eigenen Vaterrolle gehört aus meiner Sicht ein wichtiger Schritt dazu: <strong>die Versöhnung mit dem eigenen Vater.</strong> Das ist ja auch der Untertitel des Buches von Walter Kohl.</p>
<p>Dies kann ein langer, schmerzhafter Weg sein. Den man auch meistens alleine gehen muss, weil der reale Vater entweder nicht mehr lebt oder sich emotional weiterhin verweigert. <em>&#8220;Die öffentliche Zurschaustellung und Vermarktung meines Privatlebens durch <strong>Dritte</strong> empfinde ich als unangemessen,&#8221;</em> war die Reaktion des Altbundeskanzlers auf das Buch seines Sohnes.</p>
<p>Wie dieser Versöhnungsweg aussehen kann, habe ich <a title="Mein Blogartikel über die Aussöhnung mit dem Vater." href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/143/ein-mann-braucht-den-frieden-mit-seinem-vater">hier beschrieben</a>. Sie können auch ein <a title="Ein Mann braucht den Frieden mit seinem Vater." href="http://www.youtube.com/watch?v=seVvVzipQnA" target="_blank">Video </a>dazu ansehen.</p>
<p><strong>3. Der Quelle zum Mannsein liegt in der Beziehung zum Vater.<br />
</strong><em>&#8220;Wenn  ein Mann in der Therapie weint, ist es fast immer wegen seines Vaters&#8221;,</em> fanden die Autoren Dan Kindlon und Michael Thompson heraus, als sie das männliche Gefühlsleben untersuchten. (Zitat aus FOKUS)</p>
<p><em>&#8220;Sehr wenig rühre Männer zu Tränen. Ein Mann könne über seine gescheiterte Ehe, schwierige Kinder, Enttäuschungen im Beruf, ruinöse Geschäftsentscheidungen und körperliches Leiden mit trockenen Augen sprechen.&#8221; (Und wenn der Lieblingsverein absteigt, will ich noch ergänzen.)</em></p>
<p>Als erwachsener Mensch, egal ob Mann oder Frau, braucht man ja das Beste von beiden Eltern. Die weibliche und die männliche Seite. Wenn man als Mann eine Seite überbetont oder abspaltet, hat das gravierende Folgen für den Kontakt zu den eigenen Kindern, die Beziehung zum Partner und auf das eigene Leben.</p>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="article 32 Was für ein Typ Vater war Ihr Vater? Und was für einer sind Sie?" width="32" height="32" /> Wie war ihr vater?<br />
Und was für ein Vater sind sie?</a></h2>
<p>&nbsp;</p>
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</small></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Testen Sie: Ist Ihr Partner ein Muttersohn, Casanova oder Prinz?</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Aug 2011 17:09:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Partnerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ablösung]]></category>
		<category><![CDATA[Affären]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Fremdgehen]]></category>
		<category><![CDATA[Muttersohn]]></category>

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		Mein Buch &#8220;Frauen wollen erwachsene Männer&#8221; Jetzt als Taschenbuch! &#160; Mittlerweile bin ich ja fast so eine Art Experte in Sachen &#8220;Muttersohn&#8221; geworden wie etliche Interviews zeigen. (Maxi, Brigitte, SWR2, Freundin). Demnächst kommt noch eins in Men&#8217;s Health. DOCH WORAN ERKENNT MAN NUN, OB MAN MIT EINEM &#8220;UNERWACHSENEN&#8221; MANN ZUSAMMEN IST? Für mich ist dies [...]]]></description>
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		<h4><strong>M<a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/08/kuckuck_muttersohn_privat.gif"><img class="alignright size-medium wp-image-6899" title="kuckuck_muttersohn_privat" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/08/kuckuck_muttersohn_privat-300x198.gif" alt="kuckuck muttersohn privat 300x198 Testen Sie: Ist Ihr Partner ein Muttersohn, Casanova oder Prinz?" width="300" height="198" /></a>ein Buch &#8220;Frauen wollen erwachsene Männer&#8221; Jetzt als Taschenbuch!</strong></h4>
<p>&nbsp;<br />
Mittlerweile bin ich ja fast so eine Art Experte in Sachen &#8220;Muttersohn&#8221; geworden wie etliche Interviews zeigen. (<a title="Interview in Maxi" href="http://www.vorsicht-persoenlichkeitsentwicklung.de/wp-content/uploading//mx07_kleiner-prinz.pdf" target="_blank">Maxi</a>, <a title="Interview und Test in Brigitte" href="http://woman.brigitte.de/leben-lieben/liebe-sex/muttersoehnchen-1052037/" target="_blank">Brigitte</a>, <a title="Ein Interview beim SWR2" href="http://www.frauen-wollen-erwachsene-maenner.de/nichterwachsene-und-berufsjugendliche-ein-interview-bei-swr2-matinee" target="_blank">SWR2,</a> <a title="Ein Artikel über Affären, Fremdgehen usw." href="http://www.freundin.de/Artikel/Interview-mit-Dipl.-Psychologe-Roland-Kopp-Wichmann-ueber-Affaeren_1392212.html" target="_blank">Freundin</a>). Demnächst kommt noch eins in Men&#8217;s Health.</p>
<h4><strong>DOCH WORAN ERKENNT MAN NUN,</strong><br />
<strong> OB MAN MIT EINEM &#8220;UNERWACHSENEN&#8221; MANN ZUSAMMEN IST?</strong></h4>
<p><strong></strong>Für mich ist dies ein guter Sammelbegriff, denn der &#8220;Muttersohn&#8221; ist ja nur eine mögliche Entwicklung, wenn es dem Jungen nicht gelungen ist, rechtzeitig aus der weiblichen Sphäre in die Welt der Männer zu gelangen. Denn dazu braucht es einen Vater, der physisch und emotional für den Jungen erreichbar ist.</p>
<p>Hier ein Test.<br />
Einfach die Fragen beantworten und die Punkte zusammenzählen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span id="more-6893"></span></p>
<h4><strong>WIE EMPFINDEN SIE STREITS MIT IHREM PARTNER?</strong></h4>
<p>Anstrengend, weil er keinen klaren Standpunkt bezieht.   <em> 5 Punkte</em><br />
Anstrengend, weil er stur ist und nie nachgibt.    <em> 5 Punkte</em><br />
Nicht angenehm aber wir kommen meist zu einer Lösung.       <em>1 Punkt</em></p>
<p><em>Unerwachsene Männer erleben eine Auseinandersetzung als gefährlich.</em> <em>Sie versuchen entweder, unbedingt ihren Kopf durchzusetzen. Oder sie vermeiden Auseinandersetzungen ganz, da ein Kompromiss oder gar ein Nachgeben für sie schnell einer schmachvollen Niederlage gleicht.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Wie gut kann Ihr Partner Verantwortung übernehmen?</strong></h4>
<p>Ziemlich gut, beruflich wie privat.<em>    1 Punkt</em><br />
Beruflich gut, privat weniger.    <em>4 Punkte</em><br />
Ganz schlecht.    <em>5 Punkte</em></p>
<p><em>Erwachsensein heißt, Verantwortung übernehmen wollen, für sich selbst und für andere. Wer das verweigert, sabotiert oder abschiebt, zeigt, dass er innerlich noch auf der Stufe des Kindes oder des Jugendlichen steht, der will, dass andere das für ihn übernehmen.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Wie ehrlich ist Ihr Partner?</strong></h4>
<p>Ehrlich sein fällt ihm ziemlich schwer.   <em> 4 Punkte</em><br />
Damit hat er keine Probleme.   <em> 1 Punkt</em><br />
Ich kann ihm nichts beweisen, traue ihm aber nicht.<em>    3 Punkte</em></p>
<p><em>Nicht abgelöste Männer fühlen sich in der Partnerschaft oft kontrolliert. Deshalb lügen sie oder machen bestimmte Dinge heimlich. Die Partnerin wird dadurch unbewusst als ständig kontrollierende Mutter erlebt. </em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Können Sie sich auf Ihren Partner verlassen?</strong></h4>
<p>Ja, fast immer.    <em>1 Punkt</em><br />
Das probiere ich lieber nicht aus.    <em>3 Punkte</em><br />
Nein, sehr selten.    <em>5 Punkte</em></p>
<p><em>Verbindlichkeit ist schwierig für unerwachsene Männer. Sie halten sich gerne eine Hintertür offen. Dem Partner etwas versprechen und entsprechend handeln, erleben sie nicht als praktisch sondern als Einmischung in die eigene Freiheit.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Wie reagiert Ihr Partner, wenn ihm etwas misslingt?</strong></h4>
<p>Er ärgert sich oder ist enttäuscht und sucht dann nach einer Lösung.<br />
<em> 1 Punkt</em><br />
Er ist stundenlang niedergeschlagen.   <em> 4 Punkte</em><br />
Er gibt immer anderen die Schuld daran.    <em>5 Punkte</em></p>
<p><em>Erwachsene Männer können ihre Gefühle selbst regulieren. Weder jammern sie ewig, noch suchen sie die Schuld bei anderen. Muttersöhne jedoch wollen gern lange getröstet und aufgerichtet werden.</em></p>
<p><em><br />
</em></p>
<h4><strong>Wie sah seine Wohnung aus, als Sie ihn kennenlernten?</strong></h4>
<p>Ziemlich aufgeräumt und nett eingerichtet.  <em> 1 Punkt</em><br />
Chaotisch wäre noch untertrieben.    <em>5 Punkte</em><br />
Er hatte damals gar keine eigene Wohnung.    <em>5 Punkte</em></p>
<p><span class="pullquote"><em>Ein Prinz muss seine Sachen nicht in Ordnung halten, dafür gibt es schließlich Bedienstete.</em></span> <em>Für Pubertierende ist das Chaos im Zimmer gelebter Protest gegen die Spießigkeit der Eltern. Nur blöd, wenn man mit 42 immer noch in der Pubertät steckt.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Wie ist der Sex mit Ihrem Partner?</strong></h4>
<p>Welcher Sex?   <em>5 Punkte</em><br />
Gut.    <em> 1 Punkt</em><br />
Wenn ich nicht anfangen würde, hätten wir keinen.   <em> 4 Punkte</em></p>
<p><em>Casanovas sind in der Eroberungsphase sexuell interessiert, in der Beziehung weniger.</em> <em>Prinzen wollen verführt werden. Muttersöhnen ist Sex nicht so wichtig.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong> Wer bestimmt in Ihrer Beziehung?</strong></h4>
<p>Letztlich setzt er sich immer durch.      <em>5 Punkte</em><br />
Meistens ich.      <em> 5 Punkte</em><br />
Mal er, mal ich oder wir gemeinsam.       <em>1 Punkt</em></p>
<p><em>Für Machos oder Muttersöhne ist es schwer, eine Partnerschaft auf Augenhöhe zu führen. Sie kennen in einer Beziehung nur oben oder unten. Fühlen sich also schnell dominiert oder ordnen sich gleich unter.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Was haben Sie gedacht, als Sie sich in Ihren Partner verliebt haben?</strong></h4>
<p><strong></strong>Den will ich und keinen anderen.    <em>1 Punkt</em><br />
Aus dem kann man noch was machen.    <em>4 Punkte</em><br />
Wenn er mich liebt, wird er sich ändern.    <em>5 Punkte</em></p>
<p><em>In der Verliebtheit sehen wir im anderen das Potenzial aber auch schon die Begrenzung. Es ist nicht möglich, andere Menschen zu verändern. Und Menschen aus sich heraus ändern sich auch ungern.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Wie geht Ihr Partner mit seinen Eltern um?</strong></h4>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/08/mutti_bestie_-xs_tiefpics-photocase.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-6900" title="mutti_bestie_ xs_tiefpics- photocase" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/08/mutti_bestie_-xs_tiefpics-photocase-199x300.jpg" alt="mutti bestie  xs tiefpics photocase 199x300 Testen Sie: Ist Ihr Partner ein Muttersohn, Casanova oder Prinz?" width="199" height="300" /></a>Er bewundert und idealisiert sie.    <em>5 Punkte</em><br />
Respektvoll aber nicht unkritisch.    <em>1 Punkt</em><br />
Er verachtet oder bekämpft sie.    <em>5 Punkte<br />
</em>Er hat schon lange keinen Kontakt zu ihnen.    <em>4 Punkte</em></p>
<p><em>Die gelungene Ablösung von den Eltern zeigt sich in einem entspannten Umgang mit diesen. Keine Machtkämpfe, kein Ausweichen, sondern ein angemessener Kontakt mit gegenseitiger Akzeptanz und Einbeziehung der Partnerin.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Wie verhält sich Ihr Mann auf einer Party gegenüber anderen Frauen?</strong></h4>
<p>Er baggert alle an.   <em> 5 Punkte</em><br />
Freundlich, interessiert, bleibt aber mit mir in Kontakt.  <em>  1 Punkt</em><br />
Er schaut allen nach, streitet es aber hinterher ab.   <em> 4 Punkte</em></p>
<p><em>Im Kontakt mit anderen wird deutlich, ob Mann und Frau sich so verhalten, dass deutlich wird, dass sie als Paar zusammengehören oder ob der Mann die Paarbeziehung als Fessel empfindet, die er abzuschütteln versucht.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Wie verhält sich Ihr Mann, wenn Sie in seinem Beisein flirten?</strong></h4>
<p>Er macht mir hinterher eine Szene.    <em>5 Punkte</em><br />
Er ist gekränkt und zieht sich zurück.   <em>5 Punkte</em><br />
Er gönnt mir den Spaß.    <em>1 Punkt</em></p>
<p><em>Muttersöhne fühlen sich oft unsicher in der Beziehung. Sie wollen zwar ihrerseits viel Freiraum,  reagieren</em><em> aber </em><em> empfindlich, wenn die Partnerin sich jemand anderem zuwendet oder nicht jederzeit verfügbar ist.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2> Die Test-Auswertung</h2>
<p><strong>Sie wissen ja: bei einem Test kommt nichts Neues raus.<br />
</strong>Sonst könnten Sie ja mit dem Ergebnis gar nichts anfangen. Deshalb ist dieser Test auch nicht wissenschaftlich validiert. Vielmehr sollen die Fragen Sie für eine vielleicht bislang unbewusste Dynamik in Ihrer Beziehung sensibilisieren.</p>
<p><strong>Eine niedrige Punktzahl zwischen 12 und 20</strong><br />
zeigt vermutlich, dass Ihr Partner mit den Jahren nicht nur älter, sondern auch erwachsen geworden ist. Vielleicht hat er andere schreckliche Macken oder Sie sind einfach glücklich mit ihm.<br />
<em>(Aber warum haben Sie dann den Test überhaupt gemacht?)</em></p>
<p><strong>Eine mittlere Punktzahl zwischen 21 und 45</strong><br />
bestätigt Ihnen wahrscheinlich, dass Ihr vages Gefühl, dass Ihr Partner sich bisweilen seltsam verhält, stimmt. Das Problem ist: Muttersöhne sehen überhaupt kein Problem in Ihrem Verhalten und erfinden dafür die kreativsten Erklärungen. <em>(&#8220;Was soll daran komisch sein, wenn ich jeden Sonntag bei meiner Mutter esse? Sie macht nun mal den besten Schweinebraten.&#8221;)</em></p>
<p><strong>Eine hohe Punktzahl zwischen 45 und 60</strong><br />
geht meist einher mit einer niedrigen Sexualfrequenz. Wahrscheinlich fühlen Sie sich manchmal als alleinerziehende Mutter mit zwei kleinen und einem großen Kind. Oder als Teil einer Wohngemeinschaft zur gemeinsamen Lebensbewältigung und Schuldentilgung.</p>
<h2>Was tun?</h2>
<p>Das ist gar nicht so einfach, denn wie gesagt, Sie als Partnerin spüren meistens die Defizite in der Beziehung.  Oder sind im Lauf der Zeit zu einem <strong>nacherziehenden Muttermonster mutiert</strong>, das Sie selbst nicht leiden können.</p>
<p>Aber Muttersöhne, Prinzen, Casanovas oder Machos sehen fast nie ein Problem bei sich. Denn sie sind ja zufrieden &#8211; wenn nur die Frau nicht so viel nörgeln würde.</p>
<p><strong><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/08/hotel_mama_xs_Günter-Menzl-Fotolia.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-6907" title="hotel_mama_xs_Günter Menzl - Fotolia" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/08/hotel_mama_xs_Günter-Menzl-Fotolia.jpg" alt="hotel mama xs Günter Menzl Fotolia Testen Sie: Ist Ihr Partner ein Muttersohn, Casanova oder Prinz?" width="198" height="269" /></a>Sie gehen auch brav zur Paartherapie mit.</strong> Aber wenn es eine weibliche Therapeutin ist, sollte man sich den Besuch sparen und lieber für ein gemeinsames Abendessen ausgeben.</p>
<p>Wenn überhaupt, lässt sich ein Muttersohn höchstens von einem Mann sagen,</p>
<ul>
<li>dass seine starke emotionale Nähe zu seiner Mutter ein entscheidender Störfaktor für seine Paarbeziehung darstellt;</li>
<li>dass er als Junge sicher gute Erfahrungen mit seinem Vater vermisst hat, dass das sehr schade ist und er das betrauern muss, um seinen Frieden mit ihm zu machen;</li>
<li>dass er seine Partnerin via &#8220;Projektion&#8221; zur Mutter macht. Entweder zur &#8220;guten&#8221; Mutter, die seine Wünsche erfüllt und ihn umsorgt oder zur &#8220;bösen&#8221; Mutter, die ihn kontrollieren und bestrafen will.<br />
Und dass seine Partnerin das nicht verdient hat.</li>
</ul>
<p>Es geht mir hier nicht darum, einen bestimmten Männertyp zu kritisieren. Meine Ausführungen sind beschreibend gemeint. Ihr Partner ist auch nicht schuld. Er ist nur in einer unbewussten Dynamik verstrickt, von der er bis jetzt nichts weiß.</p>
<h4><strong>Sie als seine Partnerin aber wohl auch.</strong></h4>
<p>Denn Sie haben sich diesen Mann ausgesucht. Vermutlich weil Sie auch noch nicht ganz erwachsen sind, sondern ebenfalls innerlich noch an einen Elternteil gebunden sind.</p>
<p>Entweder an Ihre Mutter, die Sie heimlich verachten und jetzt eine bessere Mutter sein wollen. Oder an Ihren Vater, den Sie bewundern und idealisieren &#8211; und neben dem kaum ein Mann eine Chance hat.</p>
<p>Sie merken schon, die Problematik ist verzwickt &#8211; und sehr häufig. Das zeigt ja auch das große Interesse an meinem Buch, dem der Verlag deshalb jetzt sogar eine Taschenbuchausgabe nachschob, was mich sehr freut.</p>
<p><iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=praxisfurps05-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3451063824&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=transparent&amp;bg1=transparent&amp;f=ifr&nou=1" marginheight="0" marginwidth="0" style="float:right; width:120px; margin-left:10px; height:240px; background-color:#FFFFFF; border:1px solid #000000;"></iframe><strong>Am besten, Sie lesen das Buch gemeinsam.</strong> Dafür ist es nämlich geschrieben. Wenn Sie dazu eine Frage haben, einfach hier als Kommentar schreiben, und ich antworte Ihnen.</p>
<p>PS: Der Buchtitel löst nach wie vor interessante Reaktionen aus. Die witzigsten habe ich <a title="Reaktionen auf den Buchtitel." href="http://www.frauen-wollen-erwachsene-maenner.de/feedback-buchtitel" target="_blank">hier</a> gesammelt.</p>
<p>Die ersten 18 Seiten des Buches mit dem <strong>Inhaltsverzeichnis</strong>, der <strong>Einleitung</strong> und dem ersten Kapitel lesen Sie <a title="Eine Leseprobe" href="http://www.amazon.de/Frauen-wollen-erwachsene-M%C3%A4nner-abl%C3%B6sen/dp/3783132355/ref=sr_1_2?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1313856146&amp;sr=1-2#reader_3783132355" target="_blank">hier &#8230;</a></p>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="article 32 Testen Sie: Ist Ihr Partner ein Muttersohn, Casanova oder Prinz?" width="32" height="32" /> Welche Erfahrungen haben Sie mit dem Thema?<br />
</a></h2>
<p>PS: Wenn Ihnen dieser Beitrag gefiel, dann sagen Sie es doch bitte weiter: auf Facebook, Twitter oder per Email.</p>
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</small></p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008<br /> Dieser Feed ist nur für den persönlichen, nicht-kommerziellen Gebrauch bestimmt.<br /> Das Nutzen dieses Feed auf anderen Websites oder Blogs verletzt das Urheberrecht. Wenn dieser Inhalt nicht in Ihrem Newsreader enthalten ist, verletzt das Ansehen des Inhalts Urheberrechte. (Digital Fingerprint:<br /> )</small><form action="http://5466.cleverreach.de/subscribe.php" method="post" onsubmit="return sbmgValidateFormPostPg8('email','email')"><input type="hidden" name="form_id" value="6380" /><input type="hidden" name="customers" value="23437" /><input type="hidden" name="required" id="required" value="email," /><div align="center" style="padding:6px;;"><div align="left" style="width:250px; height:auto; border:1px solid #E3E3E3; background-color:#E3E3E3; ;  padding:10px 15px 10px 15px; ">
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							<div style="float:left; margin:0px 5px 0px 10px;">&nbsp;</div>
								<input name="submit" type="submit" style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;font-size:13px;font-weight:bold;border:1px solid #6B4000; border-right-width:2px; border-bottom-width:2px; background-color:#FEB333; color:#03042E; font-weight:normal" value="Will ich haben" />
						</div>	
						<div style="line-height:13px;padding-bottom:5px;font-family:Trebuchet MS, sans-serif;font-size:12px;"></div><div align="center" ><a href="http://www.maxblogpress.com/go.php?offer=&pid=35" target="_blank" style="font-size:x-small;color:#000000;text-decoration:underline">Powered by Subscribers Magnet</a></div></div></div></form><div id="vgwpixel"><img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/ac928888d2cd4587a100f07b647b1b35" width="1" height="1" alt=" Testen Sie: Ist Ihr Partner ein Muttersohn, Casanova oder Prinz?"  title="Testen Sie: Ist Ihr Partner ein Muttersohn, Casanova oder Prinz?" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Er war der beste Sex meines Lebens!“</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jul 2011 05:31:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Partnerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Affäre]]></category>
		<category><![CDATA[Liebessucht]]></category>
		<category><![CDATA[Seitensprung]]></category>

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		<description><![CDATA[		<script type="text/javascript">
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		Warum verliebe ich mich immer wieder in den Falschen? Teil 2 Da war er endlich. Der Silberstreifen am Horizont. Die Liebe ihres Lebens. Diesmal gab es kein Vertun – das Schicksal meinte es am Ende doch gut mit ihr. Nach all den verzweifelten Versuchen den Richtigen zu finden und doch immer wieder in die falsche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[		<script type="text/javascript">
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		<h3 class="sub"><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/07/superhero-xs-iStock_000005054795XSmall.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-6710" title="superhero xs iStock_000005054795XSmall" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/07/superhero-xs-iStock_000005054795XSmall-200x300.jpg" alt="superhero xs iStock 000005054795XSmall 200x300 Er war der beste Sex meines Lebens!“" width="161" height="234" /></a>Warum verliebe ich mich immer wieder in den Falschen? Teil 2</h3>
<p>Da war er endlich. Der Silberstreifen am Horizont. Die Liebe ihres Lebens. Diesmal gab es kein Vertun – das Schicksal meinte es am Ende doch gut mit ihr. Nach all den verzweifelten Versuchen den Richtigen zu finden und doch immer wieder in die falsche Kiste gegriffen zu haben, war er die Erlösung.</p>
<h3><strong>Wie es anfangen kann</strong></h3>
<p>Man kannte sich aus Kindertagen im Ausland, verlor sich 30 Jahre aus den Augen und begegnete sich unerwartet im Netz der unbegrenzten Möglichkeiten wieder. Was für ein Zufall, denn<strong> er steckte seit längerem in der Ehekrise</strong> und sie war gerade taufrisch aus dem Tal einer heftigen Depression aufgestiegen.</p>
<p>Eine alleinerziehende Mutter von zwei Kindern, erfolgreich im Beruf, eine hilfreiche Therapie hinter sich, um die alten Wunden zu heilen. Sie fühlte sich reif und frei für ein neues Leben (eigentlich ohne Mann). Schließlich kannte sie jetzt ihre Verhaltensmuster, die sie über die Jahre hinweg immer wieder aufs Neue in den Beziehungsruin gestürzt hatten.</p>
<p>So nahmen die Dinge ihren Lauf. Man traf sich, erlebte unbeschwerte Stunden und Tage, verstand sich beinahe wortlos, verschickte ellenlange Mails und hatte den besten Sex seines Lebens.</p>
<p>Für sie war klar, dass dieser Weg zum Ziel führte. Zumindest in ihrer Fantasie. <strong>Wenn sie (angeblich) alles verkörperte was die Ehefrau nicht bereit war zu geben, dann waren die beiden doch das perfekte Paar.</strong> Selbst die Rahmenbedingungen sind erfolgversprechend. Auf was also noch länger warten – es ist Zeit, die Scheidung einzureichen und den Schritt ins gemeinsame, neu gefundene Glück zu wagen…<span id="more-6698"></span></p>
<h3><strong>Das lange Warten beginnt</strong></h3>
<p><strong> </strong><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/07/wartet-am-telefon_xs_Peter-Atkins-Fotolia.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-6628" title="wartet am telefon_xs_Peter Atkins - Fotolia" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/07/wartet-am-telefon_xs_Peter-Atkins-Fotolia.jpg" alt="wartet am telefon xs Peter Atkins Fotolia Er war der beste Sex meines Lebens!“" width="228" height="154" /></a>Die erwähnten sechs Monate, die eigentlich laut Julia Kathan und Roland Kopp-Wichmann zu einer Entscheidungsfindung reichen sollten, verlängern sich um ein weiteres, langes, halbes Jahr der quälenden Ungewissheit wie es zwischen Barbie und Ken weiter geht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sie ist sich sicher, er braucht nur noch ein Quäntchen mehr Zeit, bis er seine erfolglose Paartherapie und seine Einsichten aus den Einzelcoachings in die Tat umsetzt und sich trennt. Bis er wirklich all seine Unsicherheiten fein säuberlich in seiner Excel-Liste abgearbeitet und einen Haken daran gemacht hat. Schließlich steht viel auf dem Spiel. Doch dann, ja dann ist er endlich frei für sie. Seine ideale Partnerin.</p>
<p>Irgendwann merkt Barbie bei all dem Verständnis, dass sie langsam aber sicher wütend wird. Wie lange soll sie denn noch dastehen wie bestellt und nicht abgeholt? Wann kommt denn der entschiedene Prinz auf dem verdammten Gaul endlich daher geritten, und reicht ihr die rote Baccara Rose?</p>
<p>Barbie geht immer noch regelmäßig zu Ihrem Therapeuten, der sich das Drama geduldig anschaut. Zwar stellt er jede Menge Fragen, die sie sehr sehr nachdenklich stimmen, doch schließlich <strong>will sie sich und dem Rest der Welt (vor allem ihrer Mutter) beweisen, dass sie sich definitiv nicht geirrt hat.</strong></p>
<p>Nicht diesmal.</p>
<p>Denn diesmal hat der Typ weder einen von der Mutter verachteten Seemannsgang. Noch hat er den falschen Beruf, der der Tochter nicht würdig ist und ein Stockfisch, der seine auflockernden Smalltalk-Fähigkeiten am Haken gelassen ist er ebenfalls nicht. Er ist charmant, weitgereist, läuft gerade sowie aufrecht. Seitens der Mutter gibt es diesmal nichts auszusetzen – also ein absoluter Hauptgewinn.</p>
<h3><strong>Und wie es oft endet.</strong></h3>
<p>Also fasst sich Barbie ein Herz und stellt ihrem Herzbuben auf Anraten ihres Therapeuten ein Ultimatum. <em>„Auf einer Skala von 0-10 – wie weit bist Du denn mit Deiner Entscheidung?“</em> (0 = keinen Plan wie ich mich entscheiden soll 10 = 100% klar was ich will &amp; „Für den Fall, dass Du bei 5 bist, was braucht es denn, damit Du Dich bis zum Jahreswechsel auf der Skala bei 7 oder 8 befindest?“).</p>
<p>Es dauert keine zwei Tage (nach zwei schlaflosen Nächten und mit der besten Freundin im Kreis drehen) bis die lang ersehnte E-Mail ins Postfach geflattert kommt. Die Überschrift lautet: <em>„Die Antwort ist 10“.</em></p>
<p>Das Herzklopfen will gar kein Ende nehmen als sie dann nur einen Klick entfernt den 5-seitigen Abschiedsbrief liest.</p>
<h3><strong>Welche Frau kennt das noch?</strong></h3>
<p>Die Frauen, die das in ähnlicher Form schon einmal durchgemacht haben, wissen, wie schwer der Brocken an gefühlter Ablehnung zu verdauen ist und wie verdammt weh es tut. Denn hier beginnt das Drama schon wieder von vorne – <strong>nur mit einem anderen Mann in der Rolle des Hauptdarstellers</strong>.</p>
<p>Nagende Selbstzweifel, was man alles falsch gemacht hat, das Selbstwertgefühl bei gefühlten -20° Celsius und der tiefe Fall in die Endlosspirale, <strong>mal wieder nicht genügt zu haben</strong>.</p>
<p>Liegt der Schlüssel der Erkenntnis wirklich in der Kindheit und Jugend? Es ist in der Tat das bekannte Drama des inneren Kindes. <strong>Eine Reinszenierung altbekannter Auftritte aus der Kindheit.</strong> Ist dieser Mann wirklich der Hauptdarsteller in diesem Film?</p>
<p>Nein, ist er nicht. Der eigentliche Akteur ist schon über 20 Jahre tot. In diesem Fall war es der Vater, der lange krank war, und alle in der Familie mussten Rücksicht auf ihn nehmen, damit er sich nicht aufregt. Denn das hätte im schlimmsten Fall einen erneuten Herzinfarkt bedeuten können und das Risiko erhöht, dass er deswegen stirbt.</p>
<p><strong>Klein Barbie wäre eventuell (mit) schuld daran gewesen.</strong></p>
<ul>
<li>Also verhält sie sich unauffällig.</li>
<li>Lehnt sich nicht gegen Entscheidungen der Eltern auf.</li>
<li>Ist immer das liebe, brave Mädchen, das keinen Ärger verursacht.</li>
<li>Ist pflegeleicht und vermeidet jeglichen Streit.</li>
<li>Will nicht am Tod eines geliebten Menschen schuld sein.</li>
</ul>
<p><span class="pullquote">Genauso wenig traut sie sich als Erwachsene, ihrem Geliebten ihre Enttäuschung oder ihren Ärger über so manche Unachtsamkeit mitzuteilen. Er könnte sie ja verlassen.</span></p>
<p>Hinzu kommt, dass Barbies Vater emotional unerreichbar ist. Genauso wie die Mutter. Denn die beiden sind tagtäglich gedanklich und emotional mit den Sorgen des Überlebens beschäftigt. Die Eltern sich zwar faktisch fürsorglich und da für das Mädchen, doch emotional spielt sich ein ganz anderer Film ab.</p>
<p>Das Kind von damals fühlt sich wenig in seinen Bedürfnissen verstanden, des Öfteren auch nicht ernst genommen und auf gewisse Weise abgelehnt, weil es nie an erster Stelle steht. Stehen darf. Es läuft einfach nebenher.</p>
<p><strong>Genauso wie das Kind von damals, läuft die erwachsene Frau bei dem noch gebundenen Mann auch nebenher.</strong> Sie spielt nicht die erste Geige in diesem Konzert, sondern ist immer nur an besonderen Stellen des Stücks herauszuhören. Sie bleibt angepasst und versucht es ihm auf allen Ebenen recht zu machen.</p>
<h3><strong>Wir reinszenieren Konflikte von früher</strong></h3>
<p><iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=praxisfurps05-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3930243466&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=transparent&amp;bg1=transparent&amp;f=ifr&nou=1" marginheight="0" marginwidth="0" style="float:right; width:120px; margin-left:10px; height:240px; background-color:#FFFFFF; border:1px solid #000000;"></iframe>Julia Kathan spricht in ihrem Buch davon, dass man als Frau endlich versucht, als Erwachsene in dem Trauerspiel „die Oberhand zu gewinnen“ und das unerwünschte Gefühl von damals hinter sich zu lassen. <strong>Aber genau das ist zum Scheitern verurteilt.</strong></p>
<p>Warum? Weil es bedeutet, dass man eben nicht das unschuldige Opfer eines beziehungs- oder entscheidungsunfähigen Mannes geworden ist, sondern dass man mit allen Mitteln der Kunst den Mann manipuliert hat. Natürlich geschieht diese Manipulation nicht bewusst.</p>
<p>Sie ist überzeugt, dass sie ihn liebt und glaubt ehrlich daran, dass diese Beziehung eine &#8220;everlasting lovestory&#8221; wird. Dass die beiden wahrlich für einander bestimmt sind. Um dem wiederum Rechnung zu tragen kommt Manipulation ins Spiel.</p>
<p>Wie manipuliert?</p>
<p><strong>Indem sie sich so in Szene setzt, dass sie die Defizite der konkurrierenden Ehefrau bewusst noch mehr ausgleicht. </strong></p>
<ul>
<li><strong> </strong>Möglicherweise passen die beiden tatsächlich auch im Alltag viel besser zu einander als Superman zu seiner Frau.</li>
<li>In echter Vorfreude, Zeit mit ihrem Geliebten zu verbringen und um ihren Selbstwert zu steigern, ist es deshalb auch nie ein Problem, wann immer Ken sich meldet, dass Barbie garantiert Zeit für ihn hat.</li>
<li>Wenn er sich spontan donnerstags abends von zuhause loseisen kann, rennt Barbie so gut sie in ihren 10 cm-High-Heels kann, mit wehenden Fahnen und verführerischen Dessous zu ihrem Helden.</li>
<li>Der Sex ist leidenschaftlich, wild und ungestüm. So spielt frau garantiert nicht die zweite Geige sondern beschafft sich mit einem Solo-Gastspiel der erotischen Art einen Applaus mit Zugabe.</li>
</ul>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/07/lippenstift-hemdkragen-xs-Inger-Anne-Hulbækdal-Fotolia.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-6704" title="lippenstift hemdkragen xs Inger Anne Hulbækdal - Fotolia" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/07/lippenstift-hemdkragen-xs-Inger-Anne-Hulbækdal-Fotolia.jpg" alt="lippenstift hemdkragen xs Inger Anne Hulbækdal Fotolia Er war der beste Sex meines Lebens!“" width="153" height="201" /></a>Allerdings sollte bei ihr spätestens dann eine Fehlermeldung eingehen, wenn Superman sich noch in Ihrem Beisein eifrig mit Gallseife an die Beseitigung eventueller Beweislast auf dem Hemdskragen zu schaffen macht.</p>
<p>Oder er alle Türen seines Familienvans weit öffnet, damit der verführerische Duft der Femme fatale sich schnellstmöglich verzieht.</p>
<h3><strong>Die Ent – Täuschung naht.</strong></h3>
<p>Glaubt mir, das deutet garantiert nicht auf glückliche Zweisamkeit in naher Zukunft hin. Schließlich steht der Vertuschungsakt mächtig im Vordergrund. Da soll alles noch schön geheim bleiben.</p>
<p>Und nein, es ist auch nicht der beste Sex, den sie je hatte.</p>
<p>Denn in der Retrospektive bei Tageslicht betrachtet war sie nämlich keinen Meter bei sich, sondern damit beschäftigt, <strong>ihre Standing Ovation damit zu verdienen, indem sie alles tat, was ihm gefällt. </strong>Was ihn anmacht. Was er weder als Hauptspeise noch als Dessert zuhause bekommt. Sie hat es freiwillig und gerne getan.</p>
<p>Sie verwechselt das nur dummerweise mit gutem, erfüllendem Sex.</p>
<p>Es ist nicht so, dass sie nicht auf ihre Kosten kommt- der Herr ist durchaus ein einfühlsamer Liebhaber. Aber wirklich erfüllender Sex hat etwas mit Liebe, tiefen Gefühlen und Geborgenheit zu tun.<strong> Nicht mit Manipulation und sich auf die Schulter klopfen,</strong> weil man sich offensichtlich als phänomenale Liebhaberin erwiesen hat.</p>
<p>Mit einem seltsamen Gefühl der Zufriedenheit und gleichzeitig unerträglicher Leere kehrt sie im Morgengrauen in ihre Wohnung zurück. Ist sie doch nur die Frau für gewisse Stunden? Ein Objekt der Begierde?</p>
<p>Sie sollte sich ihm doch näher fühlen und nicht innerlich panisch werden und darüber nachdenken, ob das möglicherweise ihr letztes Treffen gewesen sein könnte. Vor allem nachdem er ihr wieder versichert hat, wie wunderbar sie zusammen passen.</p>
<p>Mit Sicherheit ist sie für ihn etwas Besonderes, aber will sie das auf diese Weise sein? In der Hoffnung, dass er sich für sie entscheidet?</p>
<p><strong>Solange er nicht ganz bei ihr ist, ist er noch ganz bei seiner Ehefrau.</strong> Sie weiß das, will es aber nicht wahrhaben. Also zieht sie unbewusst weiter an ihm und verliert ihn am Ende.</p>
<h3><strong>Mein Rat an liebessüchtige Frauen</strong></h3>
<ol>
<li><strong>Wenn wir Frauen echte Liebe (er)leben wollen, dann müssen wir auch echt sein.</strong><br />
Das bedeutet in der Konsequenz im Hier und Jetzt genau hinzuschauen, was wir da eigentlich machen. Unsere unbewussten Konflikte zu kennen. Raus aus der Opferrolle und vor allem Finger weg von der subtilen Manipulation.</li>
<li><strong>Warum verliebt man sich immer wieder in den Falschen? </strong><br />
<a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2007/08/marin-conic-fotoliacom-fotolia_small.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-808" title="marin-conic-fotoliacom-fotolia_small" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2007/08/marin-conic-fotoliacom-fotolia_small.jpg" alt="marin conic fotoliacom fotolia small Er war der beste Sex meines Lebens!“" width="189" height="149" /></a>Solange unsere unbewussten Konflikte nicht vollständig an die Oberfläche befördert worden sind, so lange werden wir gezielte Schachzüge ausprobieren, um am Ende als Gewinnerin da zu stehen. Und doch fühlen wir uns am Ende dem Spiel nicht wirklich gewachsen.<br />
Und in diesem Spiel gibt es immer zwei Verlierer. Denn er wird niemals zum Erlöser und eine gesunde, erwachsene Beziehung auf Augenhöhe ist mit ziemlicher Sicherheit ausgeschlossen.</li>
<li><strong>Warum hat es so geendet?</strong><br />
Er hat sich nicht notwendigerweise wegen seiner Familie gegen uns entschieden, sondern weil er sich unterschwellig manipuliert gefühlt hat und keine Lust auf Schachmatt hatte.</li>
<li><strong>Werdet wachsam, wenn Ihr die Merkmale der Liebessucht in einer Beziehung bemerkt</strong><br />
– und zieht Konsequenzen. Denn auch für Barbie ist dann sicher ein Happy End in Sicht. Und der beste Sex liegt noch vor ihr.</li>
</ol>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="article 32 Er war der beste Sex meines Lebens!“" width="32" height="32" /> Kennen Sie eine ähnliche GEschichte?<br />
</a></h2>
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<p style="text-align: right;">Ein Gastbeitrag von<br />
<strong>Susanne Asser,</strong> Trainerin und Coach,<br />
mit einer klassischen Geschichte<br />
aus ihrem Freundeskreis</p>
<p style="text-align: right;"><small> © <small>Fotos: Peter Atkins,  Inger Anne Hulbaekdal, Marin Conic, Fotolia.com, istock.com<br />
</small></small></p>
<p><object id="Player_588e474a-a2ea-4c02-8a27-e31b57ed2891" width="500px" height="175px" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="quality" value="high" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://ws.amazon.de/widgets/q?rt=tf_cw&amp;ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fpraxisfurps05-21%2F8010%2F588e474a-a2ea-4c02-8a27-e31b57ed2891&amp;Operation=GetDisplayTemplate" /><embed id="Player_588e474a-a2ea-4c02-8a27-e31b57ed2891" width="500px" height="175px" type="application/x-shockwave-flash" src="http://ws.amazon.de/widgets/q?rt=tf_cw&amp;ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fpraxisfurps05-21%2F8010%2F588e474a-a2ea-4c02-8a27-e31b57ed2891&amp;Operation=GetDisplayTemplate" quality="high" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<p><noscript><A href="http://ws.amazon.de/widgets/q?rt=tf_cw&#038;ServiceVersion=20070822&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=V20070822%2FDE%2Fpraxisfurps05-21%2F8010%2F588e474a-a2ea-4c02-8a27-e31b57ed2891&#038;Operation=NoScript" _mce_href="http://ws.amazon.de/widgets/q?rt=tf_cw&amp;ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fpraxisfurps05-21%2F8010%2F588e474a-a2ea-4c02-8a27-e31b57ed2891&amp;Operation=NoScript">Amazon.de Widgets</A></noscript></p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008<br /> Dieser Feed ist nur für den persönlichen, nicht-kommerziellen Gebrauch bestimmt.<br /> Das Nutzen dieses Feed auf anderen Websites oder Blogs verletzt das Urheberrecht. Wenn dieser Inhalt nicht in Ihrem Newsreader enthalten ist, verletzt das Ansehen des Inhalts Urheberrechte. (Digital Fingerprint:<br /> )</small><form action="http://5466.cleverreach.de/subscribe.php" method="post" onsubmit="return sbmgValidateFormPostPg10('email','email')"><input type="hidden" name="form_id" value="6380" /><input type="hidden" name="customers" value="23437" /><input type="hidden" name="required" id="required" value="email," /><div align="center" style="padding:6px;;"><div align="left" style="width:250px; height:auto; border:1px solid #E3E3E3; background-color:#E3E3E3; ;  padding:10px 15px 10px 15px; ">
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		<title>&#8220;Warum verliebe ich mich immer in den Falschen?&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jul 2011 04:23:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Partnerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[abwehrmechanismus]]></category>
		<category><![CDATA[Aufschieberitis]]></category>
		<category><![CDATA[Liebessucht]]></category>
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		An diesen 10 Merkmalen erkennen Sie eine Liebessucht. Diesen Stoßseufzer höre ich immer wieder in meiner Praxis. Meist von Frauen obwohl es auch liebessüchtige Männer gibt. Das Drehbuch ist immer gleich. Sie lernt einen interessanten Mann kennen. Nach den ersten Treffen oder einer leidenschaftlichen Nacht meldet er sich nicht mehr. Auf die Frage &#8220;Warum ruft [...]]]></description>
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		<h3><span style="color: #ff0000;">An diesen 10 Merkmalen erkennen Sie eine Liebessucht.</span></h3>
<p>Di<a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/07/wartet-am-telefon_xs_Peter-Atkins-Fotolia.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-6628" title="wartet am telefon_xs_Peter Atkins - Fotolia" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/07/wartet-am-telefon_xs_Peter-Atkins-Fotolia.jpg" alt="wartet am telefon xs Peter Atkins Fotolia Warum verliebe ich mich immer in den Falschen?" width="276" height="184" /></a>esen Stoßseufzer höre ich immer wieder in meiner Praxis. Meist von Frauen obwohl es auch liebessüchtige Männer gibt.<em> </em></p>
<p>Das Drehbuch ist immer gleich. Sie lernt einen interessanten Mann kennen. Nach den ersten Treffen oder einer leidenschaftlichen Nacht meldet er sich nicht mehr.</p>
<p>Auf die Frage<em> &#8220;Warum ruft er mich nicht an?&#8221;</em> findet die Frau dann einfallsreiche Erklärungen wie Telefonnummer verloren, Arbeitsüberlastung, familiäre Verpflichtungen. Doch sind diese fast immer falsch. Meist ist es der <strong>Beginn eines  unbewussten Beziehungskarussells</strong> zwischen zwei Menschen mit Beziehungsdefiziten. Julia Kathan beschreibt das sehr treffend in ihrem Buch <strong>&#8220;Alles für ein bißchen Liebe?&#8221;, </strong>dem ich hier weitgehend folge.</p>
<p>Der &#8220;falsche&#8221; Partner ist dann mal der <strong>verheiratete Familienvater</strong> mit zwei Kindern, der sich nicht entscheiden kann. Oder der beziehungsunfähige Marketingchef, <span id="more-6624"></span>der zwar nichts gegen eine heiße Affäre hat, sich nach vielen Enttäuschungen aber derzeit nicht wieder binden möchte.</p>
<h3><strong>Wie das Drama beginnt.</strong></h3>
<p>Vielleicht ist es auch der <strong>arbeitslose Alkoholiker</strong>, der gerade seinen Entzug abgebrochen hat oder der <strong>coole Künstler</strong>, der dringend finanzielle Unterstützung für seine erste Ausstellung braucht. Mit ihrem instinktiven Radar ortet die liebessüchtige Frau genau jene <strong>Männer mit chronischer Verantwortungs-Allergie</strong>, die eine intensive Beziehung scheuen.</p>
<p>All diesen Männern ist gemeinsam, dass nach anfänglich starkem Interesse an Geist und Körper der Frau nach kurzer Zeit der Kontakt einseitig wird. ER ruft nicht oder ziemlich verzögert zurück. Findet alle möglichen Gründe, warum ein Treffen derzeit &#8211; leider, leider &#8211; nicht geht.</p>
<p>Die Frau wird jetzt aber nicht misstrauisch und denkt sich <em>&#8220;Er steht einfach nicht auf mich&#8221;</em> und zieht sich zurück, um abzuwarten. Statt dessen füllt sie die Funkstille mit stundenlangen Grübeleien, was wohl mit ihm los ist,  warum er sich nicht meldet, was sie falsch gemacht hat, wie sie es richtig anstellen könnte &#8230; und fängt an, den beziehungsscheuen Mann zu erobern. Den Rückzug des Mannes kompensiert sie mit zahllosen Telefonaten oder SMS, die ihm zeigen sollen, wie wichtig ER in ihrem Leben geworden ist.</p>
<p>Leider führt das nicht zum gewünschten Ergebnis. Im Gegenteil: <strong>der Mann fühlt sich belagert,</strong> meldet sich noch sporadischer mit diversen Ausflüchten und zieht sich noch mehr in seine Burg zurück. Was zu verstärkter Belagerungsaktivität der liebessüchtigen Frau führt. Ein klassischer Teufelskreis.</p>
<p>Das Besondere an derlei Konstellationen ist: es sind keine Mauerblümchen, die Angst haben, sonst keinen abzukriegen. In der Regel sind es <strong>starke, attraktive Frauen, die beruflich fest im Leben stehen,</strong> vielleicht schon Kinder erziehen &#8211; und die aber jede Menge Minderwertigkeitskomplexe haben.</p>
<p>Deswegen verhallen auch wohlgemeinte Fragen von Freundinnen <em>&#8220;Hast Du das denn nötig, so einem hinterher zu laufen?&#8221;</em> ungehört. Die Antwort ist <em>&#8220;Offensichtlich hat die Frau es nötig.&#8221;</em> Aber warum?</p>
<h3><strong>Es sind meist drei Gründe:</strong></h3>
<p><strong>1. Starkes Selbstwertproblem</strong><br />
Liebessüchtige sind überkritisch mit sich selbst, werten sich in vielem ab und lieben sich selbst wenig. Deshalb suchen sie die ganze Bestätigung und Anerkennung bei anderen. In diesem Fall bei dem Mann. Doch da uns andere durch ihr Verhalten oft das widerspiegeln, was in uns schlummert, verstärkt der  zögerliche Mann durch sein Verhalten noch das Gefühl der Wertlosigkeit.</p>
<p>Ursache für ein zu geringes Selbstwertgefühl ist oft mangelnde Geborgenheit in Kindheit und Jugend. Frühe negative und leidvolle Beziehungserfahrungen des Kindes durch mangelnde Liebe und Zurückweisung, Misshandlung, Schläge oder emotionale Vernachlässigung prägen entscheidend die Beziehungslandkarte des liebessüchtigen Menschen.</p>
<p>Da Kinder schlecht abstrahieren können, beziehen sie solche Erfahrungen immer auf sich, suchen die Schuld unbewusst bei sich und entwickeln die Überzeugung, dass sie es sind, die nichts taugen, überflüssig oder eine Last sind.</p>
<p>Schon als Kinder lernen solche Menschen dann früh, Verantwortung zu tragen, sich um andere zu kümmern und sich <strong>durch enorme Leistungen wenigstens etwas Aufmerksamkeit</strong> zu verdienen. Eigene Wünsche müssen dabei verleugnet oder unterdrückt werden. In der liebessüchtigen Beziehung werden dann diese alten Beziehungsmuster reaktiviert.</p>
<p><strong>2. Angst, verlassen zu werden<br />
</strong>Liebessüchtige Frauen empfinden, wenn sie allein mit sich sind, oft eine innere Leere. Der Partner soll diese Leere füllen, tut es auch ein Stück, aber sein Rückzug konfrontiert die Frau schnell mit der drohenden Leere.</p>
<p><strong>Verlustängste haben ihre Wurzeln meist in der Kindheit.</strong> Trennung der Eltern, ein langer Aufenthalt in einem Krankenhaus oder Kinderheim, Tod eines Elternteils sind alte Wunden, die mitunter kaum vernarbt sind. Befürchtet die erwachsene Frau, verlassen zu werden, können die alten existenziellen Ängste des Kindes aufbrechen.</p>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/07/schnecken_paar_xs_sylvi.bechle-photocase.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-6646" title="schnecken_paar_xs_sylvi.bechle- photocase" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/07/schnecken_paar_xs_sylvi.bechle-photocase.jpg" alt="schnecken paar xs sylvi.bechle photocase Warum verliebe ich mich immer in den Falschen?" width="280" height="195" /></a>Anstatt auf das Zurückweichen des Mannes mit Skepsis und Abwarten zu reagieren, bekommt die liebessüchtige Frau Angst, dass ER sie verlassen könnte und startet das volle Kontrollprogramm, wie Julia Kathan in ihrem empfehlenswerten Buch gut beschreibt:</p>
<ul>
<li><em>&#8220;Wo warst du solange?&#8221;</em></li>
<li><em>&#8220;Wieso hast du mich nicht angerufen?&#8221;</em></li>
<li><em>&#8220;Liebst du mich noch?&#8221;</em></li>
<li><em>&#8220;Wann trennst du dich endlich von ihr?&#8221;</em></li>
<li><em>&#8220;Wann sehen wir uns endlich?&#8221;</em></li>
<li><em>&#8220;Warum sagst du mir nicht, dass du mich vermisst?&#8221;</em></li>
</ul>
<p>Zudem <strong>sind Liebessüchtige besonders loyal</strong> und bewerten Treue sehr hoch. Eine notwendige Trennung fällt ihnen auch deswegen schwer,  weil sie den Schmerz und die Verzweiflung des Anderen im voraus nachempfinden und zu vermeiden suchen.</p>
<p><strong>3. Bindungswunsch und Näheangst.</strong><br />
Das klingt erst einmal widersinnig, denn die liebessüchtige Frau tut ja viel, um immer wieder Bindung zu suchen und herzustellen. Doch sucht sie sich dafür ausgerechnet einen Mann, bei dem sie unbewusst sicher sein kann, dass er rechtzeitig auf der Beziehungsbremse steht. Die dahinter liegende Logik: <span class="pullquote">Starke Sehnsucht ist leichter zu ertragen solange nicht die Erfüllung droht.</span></p>
<p>Anders ausgedrückt: der Liebessüchtige kann gefahrlos Nähe und Bindung suchen, wenn er damit rechnen kann, dass der Andere durch seinen Rückzug wieder für die notwendige Distanz sorgt.</p>
<p>Liebessüchtige Menschen halten auch eine Beziehung für das kostbarste Gut der Welt und sind bereit, alles zu tun, um die einmal begonnene Verbindung aufrechtzuerhalten. <strong>Doch löst diese Beziehung äußerst ambivalente Gefühle aus. </strong></p>
<p>Die Wonnen des Zusammenseins werden überlagert von der Verlassenheitsangst und führen dann oft zum typisch anklammernden Verhalten. Denn die häufig ausbleibenden Reaktionen von IHM  triggern die erlebten Trennungen  und die damit verbundenen Todesängste.</p>
<p><strong>Doch wie unterscheidet man nun eine starke Liebe von Liebessucht?</strong></p>
<p>Ich spreche hier vor allem von liebessüchtigen Frauen. Das Problem haben  auch Männer, aber seltener.</p>
<h3><strong>Hier die 10 Merkmale von Liebessucht.</strong></h3>
<ol>
<li>ER scheint Ihnen sehr viel mehr zu bedeuten als Sie ihm. ER meldet sich unregelmäßiger bei Ihnen als Sie sich bei IHM.</li>
<li>Sie müssen viele Zugeständnisse machen, um mit IHM zusammen zu kommen.</li>
<li>SEINE Probleme stehen im Vordergrund &#8211; und Ihre eigenen Themen vergißt er &#8211; und Sie auch.</li>
<li>Sie beachten Männer, die sich für Sie interessieren, kaum. Männer, die stark an Ihnen interessiert sind oder an Ihnen klammern, verachten Sie.</li>
<li>Sie können sich nicht vorstellen, ohne IHN zu leben. Allein der Gedanken an einen Verlust stürzt Sie in Verzweiflung.</li>
<li>Wenn sie nicht mit IHM zusammen sind, fühlen sie sich leer, unattraktiv, wertlos und unvollständig. Nur in SEINER Nähe fühlen sie sich geborgen.</li>
<li>Bei wiederholten Vertröstungen werden Sie nicht misstrauisch und ziehen sich zurück, sondern finden kreative Erklärungen und Entschuldigungen für sein Verhalten.</li>
<li>Sie verwechseln quälendes Warten, dramatische Streits, sklavische Abhängigkeit mit Liebe.</li>
<li>Sie vernachlässigen Ihre bisherigen Freundinnen, Aktivitäten und Hobbys. Ihre Aufmerksamkeit kreist nur noch um IHN.</li>
<li>Sie verachten sich manchmal selbst, was Sie alles mit sich machen lassen, können aber nicht damit aufhören.</li>
</ol>
<h3><strong>Was tun?</strong></h3>
<p>Meiner Erfahrung nach ist liebessüchtiges Verhalten &#8211; wie jedes Suchtverhalten -  nicht leicht zu verändern. Denn allzu schmerzhafte Gefühle von damals und heute sind damit verknüpft. Aber es ist möglich. Mitunter schafft man es auch nicht allein. Dann ist eine professionelle Unterstützung in Form einer Psychotherapie vielleicht hilfreich.</p>
<p>Hier einige erste Schritte:</p>
<p><strong>Stärken Sie Ihren Selbstwert.<br />
</strong><strong><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/07/i_hate_you_xs_.marqs-photocase2.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-6642" title="i_hate_you_xs_.marqs- photocase" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/07/i_hate_you_xs_.marqs-photocase2-300x207.jpg" alt="i hate you xs .marqs photocase2 300x207 Warum verliebe ich mich immer in den Falschen?" width="300" height="207" /></a></strong>Kern der Liebessucht ist das geringe Selbstwertgefühl. Deswegen fällt es Ihnen so schwer, sich rechtzeitig zurückzuziehen oder die Beziehung in angemessener Zeit zu beenden.</p>
<p>Überlegen Sie, wo Sie anderweitig Anerkennung und Wertschätzung erhalten können. Bei der Arbeit, bei Freundinnen &#8211; und vor allem durch sich selbst. Das Buch von Julia Kathan gibt hier wertvolle Anregungen</p>
<p><strong>Setzen Sie IHM eine enge Frist zur Entscheidung.<br />
</strong>Der Hauptfehler des Liebessüchtigen ist, dass er aus Angst vor dem möglichen Ende notwendige Konsequenzen hinauszögert oder ganz unterlässt. Dies ist jedoch die indirekte Aufforderung oder Ermutigung für den anderen, dass er genauso weiter machen kann.</p>
<p>In <em>&#8220;Alles für ein bißchen Liebe&#8221; </em>schreibt die Autorin zu Recht:</p>
<blockquote><p>Ein verheirateter Mann, der sich nicht nach sechs Monaten zwischen dir und seiner Frau entscheidet,weiß nicht, was er will.<br />
Oder besser: Er weiß sehr genau, was er will. Es soll einfach alles so weitergehen.</p></blockquote>
<p><strong>Lassen Sie abklären, ob eine Depression bei Ihnen vorliegt.<br />
</strong>Denn viele der oben beschriebenen Einstellungen und Verhaltensweisen sind Kennzeichen einer depressiven Störung: Schwierigkeit, wütend zu werden,    überstarke Liebesbedürftigkeit, große Bereitschaft, zu helfen und sich aufzuopfern und ein geringes Selbstwertgefühl.</p>
<p>Eine Depression muss behandelt werden. Sie verschwindet selten von allein. Wenn doch, kann sie Sie bei der nächsten Krise wieder einholen.</p>
<p><strong>Hören Sie auf, ihn verändern zu wollen.</strong><br />
Man kann andere Menschen nicht verändern. Sie können nur sich selbst verändern. Zum Beispiel, indem Sie nicht weiter wie ein Planet um ihn als Zentrum kreisen, sondern sich selbst in den Mittelpunkt Ihres Lebens stellen.</p>
<p>Schreiben Sie in einem klaren Moment eine Checkliste, woran Sie einen beziehungsscheuen Mann erkennen und auf welche Art Mann Sie fliegen. Wenn Sie dann in Realität wieder auf einen solchen treffen, lesen Sie Ihre Checkliste &#8211; und gehen Sie auf Abstand, vor allem, wenn Sie von ihm schlecht behandelt werden.</p>
<h3><strong>Fazit:</strong></h3>
<p><strong>Was einem unbewusst ist, kann man nicht erkennen.</strong> Viele betroffene Frauen glauben, dass sie nur unglücklich verliebt sind &#8211; und sie irgendwann doch noch mit dem geliebten Partner zusammen kommen werden.</p>
<p>Wachen Sie auf!<br />
Denn Sie verwechseln ewiges Warten und das leidvolle Hin und Her mit leidenschaftlicher Liebe.</p>
<p>Doch dieser Irrglaube ist Teil des Problems. Vielen Frauen ist nicht bewusst, dass sie eigentlich an Liebessucht leiden und wie aussichtslos diese Beziehung ist. Und wie sehr mangelnde Selbstliebe und Wertschätzung für die eigene Person das Problem aufrechterhalten.</p>
<p><strong>Noch ein Wort an die Männer.</strong> Liebessüchtige Frauen geraten oft an einen &#8220;Muttersohn&#8221;. Also an einen Mann, der es als Junge nicht geschafft hat, von der weiblichen Sphäre in die Welt der Männer zu gelangen. Und fortan als braver Junge, Casanova, Held oder Mafiaboss durchs Leben geht.</p>
<p>Auch der Muttersohn weiß nicht um seine Problematik und lässt sich deshalb oft mit einer liebessüchtigen Vatertochter ein, die ihm anfangs sehr attraktiv vorkommt, sich jedoch mit der Zeit für ihn als kontrollierende, klammernde Mutterfigur entpuppt.</p>
<p>Beide Partner müssen aus meiner Sicht an der inneren Ablösung von ihren verinnerlichten Eltern arbeiten. Darüber habe ich ein ganzes Buch geschrieben, das im August als Taschenbuch neu aufgelegt wird. Es heißt: <a title="Hier zu den 30 Besprechungen dieses Buchs." href="http://www.amazon.de/product-reviews/3783132355/ref=cm_cr_pr_top_recent?ie=UTF8&amp;showViewpoints=0&amp;sortBy=bySubmissionDateDescending" target="_blank">&#8220;Frauen wollen erwachsene Männer.&#8221;</a></p>
<p>Und dem wird wohl jede liebessüchtige Frau zustimmen.</p>
<p>Hier einige spezielle Buchtipps von mir zum Thema &#8220;Liebessucht&#8221;.</p>
<p><object id="Player_b5cf14d1-b881-4a12-b3ce-b04b6d365744" width="500px" height="175px" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="quality" value="high" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://ws.amazon.de/widgets/q?rt=tf_cw&amp;ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fpraxisfurps05-21%2F8010%2Fb5cf14d1-b881-4a12-b3ce-b04b6d365744&amp;Operation=GetDisplayTemplate" /><embed id="Player_b5cf14d1-b881-4a12-b3ce-b04b6d365744" width="500px" height="175px" type="application/x-shockwave-flash" src="http://ws.amazon.de/widgets/q?rt=tf_cw&amp;ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fpraxisfurps05-21%2F8010%2Fb5cf14d1-b881-4a12-b3ce-b04b6d365744&amp;Operation=GetDisplayTemplate" quality="high" allowscriptaccess="always" /></object></p>
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<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="article 32 Warum verliebe ich mich immer in den Falschen?" width="32" height="32" /> Wie denken Sie über Liebessucht?<br />
</a></h2>
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</small></p>
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						</div>	
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		<title>Amy Chua: die Mutter des Erfolgs und das Drama des begabten Kindes.</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Feb 2011 10:59:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Partnerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[abwehrmechanismus]]></category>
		<category><![CDATA[Autorität]]></category>
		<category><![CDATA[PISA-Studie]]></category>
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		<p><strong><em>Wie <a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/02/hund-am-piano_amy-chua.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-4765" title="hund am piano_amy-chua" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/02/hund-am-piano_amy-chua-223x300.jpg" alt="hund am piano amy chua 223x300 Amy Chua: die Mutter des Erfolgs und das Drama des begabten Kindes." width="223" height="300" /></a>schreibt man einen Bestseller? Man nehme irgendein Thema und besetze eine extreme Position. Begründe sie mit ein paar Argumenten und eigenen Ansichten. Da die Medien immer neuen Stoff brauchen, ist der Erfolg fast schon programmiert.<br />
Nach dem Rezept verfuhren schon erfolgreich Eva Hermann, Thilo Sarrazin und Charla Muller (das ist die Frau, die ihrem Mann zum Geburtstag 365 Nächte Sex schenkte.) So weit, so belanglos. Im Fall von Amy Chua packt mich das Thema aber persönlich. Deshalb dieser Artikel. </em></strong></p>
<p><em>&#8220;Seid erdrückend streng und brutal fordernd, denn nur so wird man  erfolgreich!&#8221; </em>Das ist das wörtliche <a href="http://online.wsj.com/article/SB10001424052748704111504576059713528698754.html" target="_blank">Credo</a>, mit dem Amy Chua, eine  aus China stammende US-Professorin, ihre Kinder erzog.   Der Verlag nennt das Buch  <em>&#8220;Die Mutter des Erfolgs &#8211; Wie ich meinen Kindern das Siegen beibrachte&#8221;</em>ein packendes und hochkomisches Buch über Familie und Erziehung&#8221;. Wobei Dressur oder Drill wohl passendere Begriffe wären.<span id="more-4763"></span></p>
<p><em>&#8220;Zwingt die  Kinder zu ihrem Glück&#8221;</em>, rät sie, und man fragt sich,  um wessen Glück es hier eigentlich geht. Beunruhigend finde ich, dass das Buch in den USA kurz nach Erscheinen  ein Riesenerfolg wurde. Und auch hierzulande steht es auf der <a href="http://www.amazon.de/gp/feature.html/ref=br_lf_m_1000127753_grlink_2?ie=UTF8&amp;plgroup=2&amp;docId=1000127753" target="_blank">SPIEGEL-Bestsellerliste</a> bereits auf Platz 6. Zum Glück liegt Michael Mittermeier mit seinem <a href="http://www.amazon.de/Achtung-Baby-Michael-Mittermeier/dp/3462042025/ref=br_lf_m_1000127753_1_5_ttl?ie=UTF8&amp;s=books&amp;pf_rd_p=230699187&amp;pf_rd_s=center-3&amp;pf_rd_t=1401&amp;pf_rd_i=1000127753&amp;pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&amp;pf_rd_r=0ZS3T3Q15EFEVBBX76RR" target="_blank">Erziehungsbuch </a>noch vor ihr.</p>
<p>Freimütig erklärt Frau Chua im <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,741314,00.html" target="_blank">Interview</a> die Unterschiede zwischen dem Erziehungsverhalten in China und den westlichen Ländern:</p>
<blockquote><p>Chinesische Eltern drillen ihre Kinder jeden Tag. Wenn das Kind keine  perfekten Noten nach Hause bringt, hat es einfach nicht hart genug  gearbeitet.<br />
Westliche Eltern werden ihr Kind für eine Eins minus loben.  Die chinesische Mutter jedoch wird nach Luft schnappen und fragen, was  falsch gelaufen ist.</p></blockquote>
<p>Damit es in Zukunft nicht wieder so falsch läuft, kann die Autorin ein breites Arsenal von Disziplinierungsmaßnahmen aufzählen, die sie an ihren beiden Töchtern erfolgreich ausprobierte:</p>
<ul>
<li>Wasser verweigern und nicht die Toilette benutzen dürfen, bis eine Lektion perfekt sitzt.</li>
<li>Androhen, die Plüschtiere des Kinds zu verbrennen oder keine Geschenke zu Weihnachten und Geburtstag für vier Jahre.</li>
<li>Nie bei Freunden übernachten, an keiner Schulaufführung teilnehmen</li>
<li>Natürlich kein Handy, kein PC, keine Playstation</li>
<li>Kein anderes Instrument als Klavier oder Geige lernen.</li>
</ul>
<p><iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=praxisfurps05-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3312004705&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=transparent&amp;bg1=transparent&amp;f=ifr&nou=1" marginheight="0" marginwidth="0" style="float:left; width:120px; margin-right:10px; height:240px; background-color:#FFFFFF; border:1px solid #000000;"></iframe>Als Ihr Ehemann sich einmal in eine Erziehungsschlacht einmischen will und Zweifel äußert, ob die Mutter nicht wegen des Einübens eines Klavierstücks mit der 7-jährigen Lulu etwas übertreibe, wird auch er belehrt, dass er nur immer der Gute sein wolle. Sie dagegen bleibe eisern dran, auch wenn sie dafür gehasst werde.</p>
<p>Irgendwann in der Nacht, ohne Wasser und ohne Toilettengang, kann die Siebenjährige das schwierige Klavierstück tatsächlich spielen und staunt: &#8220;<em>Mama schau &#8211; es ist ganz einfach!&#8221;</em> Danach kuschelten beide noch lange im Bett der Mutter.</p>
<p>Ist das nicht rührend?</p>
<h3><strong>Das Drama des begabten Kindes.</strong></h3>
<p><iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=praxisfurps05-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3518374508&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=transparent&amp;bg1=transparent&amp;f=ifr&nou=1" marginheight="0" marginwidth="0" style="float:right; width:120px; margin-left:10px; height:240px; background-color:#FFFFFF; border:1px solid #000000;"></iframe> Als ich das Buch von Amy Chua in einer Buchhandlung durchblätterte und etliche Rezensionen im Netz gelesen hatte, musste ich an <a href="http://www.alice-miller.com/index_de.php" target="_blank">Alice Miller</a> denken. Ihr Buch fiel mir 1997 in die Hände und nach der Lektüre verstand ich zum ersten Mal, warum ich Psychotherapeut werden wollte.</p>
<p>Hier kurz gefasst Alice Millers damals revolutionäre Erkenntnisse, die aber auch heute noch gültig sind:</p>
<p><em>&#8220;Das Drama des begabten, das heißt sensiblen, wachen Kindes besteht  darin, dass es schon früh Bedürfnisse seiner Eltern spürt und sich ihnen  anpasst, indem es lernt, seine intensivsten, aber unerwünschten Gefühle  nicht zu fühlen.&#8221;</em></p>
<p><em>&#8220;Diese Anpassung an elterliche Bedürfnisse führt oft zur Entwicklung der Als-Ob-Persönlichkeit, zu einem &#8216;falschen Selbst&#8217;. Der Mensch zeigt nur das, was von ihm gewünscht wird &#8211; und verschmilzt ganz mit dem Gewünschten.&#8221;</em></p>
<p><em>&#8220;In Krisen klagen diese Menschen über Gefühle der Leere, Sinnlosigkeit, Heimatlosigkeit. Der Mensch ist sich selbst fremd geworden. Vor allem wenn sie realisieren, dass all die &#8216;Liebe&#8217; die sie sich mit soviel Anstrengungen und Selbstaufgabe erobert haben, gar nicht dem galt, der sie in Wirklichkeit waren. Dass die Bewunderung und der Stolz des Elternteils der Schönheit und Leistung galt und nicht dem Kind, wie es war.&#8221;<br />
</em></p>
<h3><strong>Kennzeichen dieser &#8220;begabten Kinder&#8221; sind:</strong><em><br />
</em></h3>
<ul>
<li><strong>Schon früh sind sie statt Kind kleine Erwachsene.<br />
</strong>Sie werden früh vor allem wegen ihrer Leistungen gelobt. Oft waren sie schon im ersten Lebensjahr trocken und halfen bereits im Alter von zwei bis fünf Jahren geschickt bei der Pflege der Geschwister.</li>
<li><strong>Als Erwachsene sind sie oft perfektionistisch. </strong><br />
Erreichen berufliche größte Ziele, können dies aber nicht genießen. Sind ruhelos, getrieben, wollen immer noch mehr beweisen, wie gut sie sind. <strong>Narzissmus oder Depression <strong>sind oft der Preis als Erwachsene.</strong></strong><br />
Der &#8216;grandiose&#8217; Mensch wird überall bewundert und er tut sehr viel  dafür.  Bleibt die Bewunderung einmal aus, werden diese Menschen meist  depressiv, denn sie unterliegen der Illusion, dass Bewunderung Liebe  sei. Zuweilen haben grandiose Menschen auch einen depressiven Partner, um den  sie sich aufopferungsvoll kümmern &#8211; und wieder bewundert werden.</li>
<li><strong>Sie können sich sehr gut in andere Menschen einfühlen.</strong><br />
Denn sie haben früh gelernt, zu spüren, was ihre &#8220;bedürftigen&#8221; Eltern brauchen. Sie entwickeln ein besonderes Gespür für die unbewussten Signale der Bedürfnisse des anderen, meist der Mutter.<br />
Wenn eine unsichere Mutter Unzufriedenheit oder Ärger ihres Kindes  als Kritik an ihrer Mutterrolle interpretiert, lernen begabte Kinder, diese Gefühle zu unterdrücken. Spüren keinen Hunger, spalten körperliche Schmerzen ab, sitzen stundenlang brav im Wartezimmer des Kinderarztes.</li>
<li><strong>Sie spüren eigene Gefühle, Wünsche und Bedürfnisse </strong><strong>schlecht</strong><strong>.<br />
</strong><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/02/drama_begabtes_kind_xs_iStock_000015539616XSmall.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-4771" title="drama_begabtes_kind_xs_iStock_000015539616XSmall" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/02/drama_begabtes_kind_xs_iStock_000015539616XSmall.jpg" alt="drama begabtes kind xs iStock 000015539616XSmall Amy Chua: die Mutter des Erfolgs und das Drama des begabten Kindes." width="277" height="183" /></a>Es geht ihnen als Erwachsener durchweg gut. Eifersucht, Neid, Zorn, Verlassenheit, Ohnmacht, Angst scheinen sie nicht zu kennen. Immer Null Problemo.<br />
Aus ihrer großen Angst vor Liebesverlust haben sie eine enorme Anpassungsbereitschaft entwickelt. Lassen sich im Beruf ausnutzen oder im Privatleben beschimpfen, verprügeln, missbrauchen &#8211; ohne sich zu schützen.</li>
<li><strong>Die Eltern versuchen, ihre eigenen Bedürfnisse über das Kind zu befriedigen.</strong><br />
Obwohl beide Eltern nur Volksschulabschluss haben, wird das Kind manchmal mit zu großen Leistungsansprüchen überfordert. Das Kind wird zur Erfüllung eigener nicht gelebter Träume gebraucht. Fast immer mit der Rechtfertigung, dass es das Kind besser haben soll.<br />
Die Eltern sind selbst unsichere Kinder, die nun endlich ein schwächeres Wesen haben, bei dem sie sich stark fühlen können.</li>
</ul>
<h3><strong>verunsicherte Eltern suchen Orientierung.</strong></h3>
<p>Die <a href="http://www.welt.de/multimedia/archive/00452/fsl_pisa_1_DW_Polit_452208a.jpg" target="_blank">PISA-Studien</a> haben viele Eltern und Politiker weltweit aufgeschreckt.  Verlieren wir etwa noch mehr den Anschluss? Dabei geht es mir nicht so sehr um das Buch von Amy Chua. In den USA, wie auch in China gab es schon wütende Proteste darüber und etliche Versuche  einer differenzierteren Betrachtungsweise auch in <a href="http://www.3sat.de/page/?source=/nano/gesellschaft/151570/index.html" target="_blank">China</a>. Auch die Rezensenten bei <a href="http://www.amazon.de/product-reviews/3312004705/ref=dp_top_cm_cr_acr_txt?ie=UTF8&amp;showViewpoints=1" target="_blank">Amazon</a> beurteilen das Buch eher negativ.</p>
<p>Sogar die Autorin selbst rückte danach etwas von ihren Thesen ab. So durfte die zweite Tochter, die massivsten Widerstand zeigte, den Geigenunterricht aufgeben. Und übt jetzt &#8211; freiwillig &#8211; genauso verbissen Tennis.</p>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/02/arbeit_macht_frei.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-4768" title="arbeit_macht_frei" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/02/arbeit_macht_frei.jpg" alt="arbeit macht frei Amy Chua: die Mutter des Erfolgs und das Drama des begabten Kindes." width="275" height="185" /></a><strong>Gesellschaften wie Menschen machen im Lauf der Zeit einen Reifungsprozess durch.</strong> In Deutschland glaubte man in vergangenen Zeiten auch daran, dass manche Frauen Hexen sind oder Juden minderwertig. Und mit noch viel drastischeren &#8220;Erziehungsmethoden&#8221; suchte man, sie zu bessern.</p>
<p>Insofern sehe ich einen <strong>Zusammenhang zwischen den Erziehungsmethoden und den gelebten Werten einer Gesellschaft</strong>. Auch in Deutschland war in den 50-er Jahren &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarze_P%C3%A4dagogik" target="_blank">schwarze Pädagogik&#8221;</a> vorherrschend und die Prügelstrafe normal. Und Babys sollten nur alle vier Stunden gestillt werden (weil sie angeblich früh  Struktur brauchen) und bei Schreien bloß nicht aufnehmen und trösten, sondern schreien lassen (weil das die Lungen kräftigt).</p>
<p>Ausgedacht hatte sich das damals der Kinderarzt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benjamin_Spock" target="_blank">Dr. Benjamin Spock</a>. Durch  sein 1946 veröffentlichtes Buch, das sich 50 Millionen mal verkaufte, wurde er für fast alle Kinderärzte &#8211; auch in Deutschland  zum Guru, dessen Thesen niemand anzweifelte. Interessanterweise  musste sich Spock bereits im Kindesalter um seine fünf jüngeren Geschwister kümmern. Da kommt man natürlich zwangsweise auf Ideen, wie sich Kinderaufzucht optimieren lässt.</p>
<p><span class="pullquote">Und in Ländern wo Gewalt, Folter und Todesstrafe zum berechtigten Arsenal des Staates gehören, beeinflusst das wohl auch die Denkweisen von Eltern, wie sie mit ihren &#8220;Untertanen&#8221; umgehen sollten. Natürlich immer nur zu deren Besten.</span></p>
<p>In Frau Chuas <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,741314,00.html" target="_blank">Erziehungsbild </a>sieht das so aus: <em>&#8220;Ich bin mir sicher, dass meine Kinder zu jeder Zeit wussten, dass ich  sie liebe. Die Botschaft an die Kinder darf natürlich nicht lauten:  &#8220;Wenn du keine Eins nach Hause bringst, liebe ich dich nicht mehr.&#8221; Die  Botschaft muss lauten: &#8220;Du kannst eine Eins bekommen, weil du ein  starkes, schlaues Kind bist.&#8221; Wenn ein Kind in der Mathematik oder beim  Klavierspielen richtig gut ist, bekommt es Anerkennung. Daraus entsteht  Befriedigung &#8211; und schließlich Glück.&#8221;</em></p>
<p>Ja, die Liebe muss immer herhalten, wenn Dominanz und brutale Machtausbeutung vom Empfänger nicht so richtig verstanden werden. &#8220;<em>Ich liebe euch doch alle!&#8221;</em> bekannte 1989 ja auch der entmachtete Stasi-Chef Erich Mielke. Und Ägyptens Ex-Präsident Mubarak wehrte sich ebenso eine Zeitlang gegen seinen Rücktritt, weil er doch immer nur seinem geliebten Land und den Menschen dienen wolle.</p>
<h3><strong>Die Kehrseite des Drills.</strong></h3>
<p>Dass der enorme Drill von klein auf nur zu ihrem Besten ist, haben wohl etliche Chinesen noch nicht so richtig verstanden. Denn die häufigste <a href="http://www.faz.net/s/Rub501F42F1AA064C4CB17DF1C38AC00196/Doc~E0331342D7097478596A6455AB526FFF8~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Todesursache</a> unter jungen chinesischen Erwachsenen zwischen 20 und 35 Jahren ist der Selbstmord. Rund 250.000  Menschen im Jahr töten sich in China selbst. Nach einem Bericht von  „China Daily“ machen 2,5 bis 3,5 Millionen &#8220;erfolglos&#8221; den Versuch.</p>
<p>Wie gesagt, mir geht es nicht primär um das Buch, sondern um die Unsicherheit vieler Eltern, wie man es richtig macht. Und wobei man anfällig werden kann für den Einfluss von Experten.</p>
<p>Als ich meine Mutter mal fragte, ob sie sich auch nach dem 4-Stunden-Modell beim Stillen gerichtet habe, bejahte sie das. Und fügte hinzu: <em>&#8220;Es tat mir in der Seele weh, wenn Du vor Hunger manchmal geschrien hast, aber der Kinderarzt hatte es mir verboten nachzugeben.&#8221;</em></p>
<p>Im <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,744032,00.html" target="_blank">SPIEGEL Nr. 6/2011, S. 109</a>, verharmlost die Kindheitsforscherin Donata Elschenbroich, die eigentlich ein vernünftiges <a href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,197025,00.html" target="_blank">Buch </a>geschrieben hat, die Thesen der Tigermutter in grotesker Weise:</p>
<ul>
<li><em>&#8220;Dass geübt werden muss, um etwas zu erreichen, ist eine Einsicht, der man sich schwer verschließen kann.&#8221; &#8230;&#8221;Wenn man zuguckt, mit welcher Beharrlichkeit Einjährige das Laufen üben,  können Eltern sich vor Augen führen: Ohne Üben geht eben nichts. Man  braucht mindestens 10.000 Stunden, um in einem Sport oder an einem  Instrument souverän zu werden.&#8221;<br />
</em>(Laufen lernen macht das Kind aber von selbst, nicht durch den Druck der Eltern.)</li>
<li><em>&#8220;Der Versuch, den Kindern nicht als autoritärer Vater oder als fordernde Mutter gegenüberzutreten, nimmt den Eltern manchmal die Kraft der Vision, was ihr Kind schaffen kann.&#8221;</em><em>&#8230;&#8221;Frau Chua hat sich Bildungsziele selbst gesetzt und lebt sie. Da kommt was in Gang zu Hause.&#8221;</em><br />
(Kindern haben ihre eigene Visionen, für die wenig Zeit und Raum bleibt, wenn man die Vision der Eltern erfüllen muss.)<em></em></li>
<li><em>&#8220;Jetzt wäre es nur noch interessant, wie diese beiden Töchter in 10, 20 Jahren mit ihren eigenen Kindern umgehen.&#8221;</em></li>
</ul>
<p><strong>Oh, diesem Informationsdefizit kann ich nachhelfen. </strong>Denn in meiner Praxis und meinen <a href="http://www.seminare4you.de" target="_blank">Persönlichkeitsseminaren</a> erlebe ich häufig derlei Auswirkungen:</p>
<p><strong>Studenten</strong>, die Einserkandidaten sind, wegen massiver <strong>Prüfungsangst</strong> wochenlang Beruhigungsmittel schlucken und überzeugt sind, dass sie diesmal durchfallen.<br />
<strong>Manager</strong>, die mit 42 Jahren alle ihre Lebensträume erreicht haben und verraten, dass sie ab und zu zwanghaft auf der Autobahn bei Tempo 180 daran denken müssen, wie es wäre, jetzt fünf Sekunden die Augen schließen. <strong>Führungskräfte</strong>, die so leicht kränkbar sind, dass sie ausbleibende Bewunderung schon als massive Kritik erleben, dann beleidigt schmollen oder verbal zurückschlagen.</p>
<p>Aufschlussreich auch die 230 Kommentare auf meinen Artikel &#8220;<a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/319/welche-folgen-hat-es-als-kind-geschlagen-worden-zu-sein" target="_blank">Welche Folgen es hat, als Kind geschlagen worden zu sein.&#8221;</a></p>
<h3><strong>Hier fördert das Konzept des &#8220;Drama des begabten Kindes&#8221; sehr das Verständnis.</strong></h3>
<p>Der Starke, der um seine Ohnmacht weiß, weil er sie erlebt  und gefühlt hat, braucht  nicht dauernd durch Machtgehabe sich seiner Position zu vergewissern. Und hat auch nicht den Drang, eigene Schwächegefühle durch Verachtung für andere zu kompensieren.</p>
<p>Doch Alice Miller schreibt richtig: <em>&#8220;Die meisten Menschen wollen nichts von ihrer Geschichte wissen und wissen daher auch nicht, dass sie im Grunde ständig von ihr bestimmt werden, weil sie in ihrer unaufgelösten, verdrängten Kindheitssituation leben.</em></p>
<p><em>Sie wissen nicht, dass sie Gefahren fürchten und umgehen, die einst reale Gefahren waren, aber es seit langem nicht mehr sind. Sie werden von unbewussten Erinnerungen sowie von verdrängten Gefühlen und Bedürfnissen getrieben, die oft beinahe alles, was sie tun und lassen in pervertierter Weise bestimmen, solange sie unbewusst und ungeklärt bleiben.&#8221;</em></p>
<p><em><strong>Verschiedene Abwehrmechanismen </strong>helfen dabei, wie</em></p>
<ul>
<li><em>Verleugnung ((z.B. des eigenen Leidens)</em></li>
<li><em>Rationalisierung (&#8220;Ich schulde meinem Kind eine Erziehung.&#8221;)</em></li>
<li><em>Verschiebung (&#8220;Nicht mein Vater, sondern mein Kind tat mir weh.&#8221;)</em></li>
<li><em>Idealisierung (&#8220;Vaters Schläge haben mir nicht geschadet.&#8221;)</em></li>
<li><em>Umkehr des passiven Erleidens in aktives Handeln.<br />
</em></li>
</ul>
<h3><strong>Ein neues Führungsmodell?</strong></h3>
<p>Schon länger suche ich nach einem Thema für mein drittes Buch. Vielleicht sollte ich ein neues Führungshandbuch schreiben. Einfach die Rezepte von Frau Chua auf Mitarbeiterführung übertragen.</p>
<p>Ein möglicher Titel:<strong> &#8220;Der Vater des Erfolgs &#8211; Wie ich meinen Mitarbeitern das Siegen beibrachte.&#8221;</strong></p>
<p>Und die Rezepte von Amy Chua müsste man nur anpassen. Wenn Ihr Team nicht dauernd Spitzenleistungen abliefert, drohen Sie einfach mit diesen Motivationshilfen:</p>
<ul>
<li>Urlaubsanspruch verfällt und Weihnachtsfeiern werden verboten.</li>
<li>Gehaltszahlungen und Boni werden auf Jahre ausgesetzt.</li>
<li>Zugang zu Wasserautomat und Kaffeemaschine wird gesperrt.</li>
<li>Bei Termindruck wird der WC-Schlüssel beim Chef aufbewahrt.</li>
</ul>
<p>Aber ich fürchte, diese Empfehlungen würden sich nicht durchsetzen. Gewerkschaften und Betriebsrat würden dagegen Sturm laufen.</p>
<p>Leider haben Kinder hierzulande keine gute Lobby. Die Vierbeiner haben wenigstens einen Tierschutzverein.</p>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/06/podcast.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-4041" title="podcast" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/06/podcast.gif" alt="podcast Amy Chua: die Mutter des Erfolgs und das Drama des begabten Kindes." width="61" height="13" /></a>Diesen Beitrag können Sie sich hier anhören.<br />
[Audio-Datei]</p>
<p>Oder auch hier als <strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=w_S9PlhiSbc">Video </a></strong>anschauen.</p>
<p>In der ARD-Sendung <a href="http://www.wdr.de/themen/global/webmedia/webtv/getwebtv.phtml?p=4&amp;b=284" target="_blank">&#8220;Hart aber fair&#8221;</a> vom 16.2.11 wurde das Thema auch sehr kontrovers diskutiert.</p>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="article 32 Amy Chua: die Mutter des Erfolgs und das Drama des begabten Kindes." width="32" height="32" /> Mit Welchen Erziehungsmethoden haben Sie Erfahrungen?<br />
Als Kind und als Elternteil?<br />
</a></h2>
<p>PS: Wenn Ihnen dieser Beitrag gefiel, dann sagen Sie es doch  bitte weiter: auf Facebook, Twitter oder per Email.<br />
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</small></p>
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		<title>5 Gründe, warum ich als Führungskräftetrainer für die Frauenquote bin.</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Feb 2011 08:20:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
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		<p><strong><em>Ich<a href="http://polpix.sueddeutsche.com/polopoly_fs/1.1028384.1290695290!/image/image.jpg_gen/derivatives/536x536/image.jpg" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-4734" title="frau_diktat_chef_frauenquote" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/02/frau_diktat_chef_frauenquote.jpg" alt="frau diktat chef frauenquote 5 Gründe, warum ich als Führungskräftetrainer für die Frauenquote bin." width="270" height="270" /></a> sage es gleich vorweg: </em><em>&#8220;Ich bin für eine verbindliche Frauenquote in Unternehmen ab einer bestimmten Größe.&#8221; Schon lange. Über die Höhe, ob 30, 40 oder 50 Prozent kann man reden. Was mich so langsam  aber nervt, sind die &#8220;Argumente&#8221; der Gegner. Und auch das jüngste Veto der Kanzlerin, die damit ihre Ministerkolleginnen zugunsten des Friedens mit der FDP ausbremst.</em></strong></p>
<p>Selbst im männerlastigen <a href="http://www.spiegel.de/thema/managerinnen/" target="_blank">SPIEGEL </a>wird darüber nachgedacht und auch die <a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/fuehrungspositionen-frauenquote-jetzt-1.1053172" target="_blank">SÜDDEUTSCHE ZEITUNG</a> bricht eine Lanze dafür.</p>
<p>Hier ein paar Gründe, warum eine Frauenquote längst überfällig und in naher Zukunft auch notwendig ist.<span id="more-4732"></span></p>
<ol>
<li><strong>Weil der Arbeitsmarkt dringend Fach- und Führungskräfte braucht.</strong><br />
Und die sitzen nicht nur im Ausland, wobei ja hierzulande dafür  durch entsprechende Regelungen gesorgt wird, dass bloß nicht zu viele kommen. Nein, die größte Personalreserve wird schwanger und kann schwer Beruf und Familie vereinbaren. Oder hat Kinder großgezogen und bekommt schwer eine Chance.</li>
<li><strong>Weil Frauen anders führen &#8211; und manchmal besser.</strong><br />
Die Unternehmensberatung McKinsey fand in ihrer Studie <a href="http://www.mckinsey.at/html/publikationen/women_matter/2008/women_matter_02.asp" target="_blank">&#8220;Women Matter 2&#8243;  (2008)</a> Verhaltensweisen, die Führungskräfte in den nächsten Jahren brauchen, um auf die globalen Herausforderungen richtig zu reagieren. Dabei zeigte sich, dass weibliche Führungskräfte  häufiger als Männer  auf Führungseigenschaften wie &#8220;Inspiration&#8221;und &#8220;partizipative  Entscheidungsfindung&#8221; zurückgreifen.<br />
Eine <a href="http://www.catalyst.org/publication/82/the-bottom-line-connecting-corporate-performance-and-gender-diversity" target="_blank">Studie </a>zeigte, dass Firmen mit einem starken Frauenanteil im Top-Management zwischen 1996 und 2000 höhere Aktien- und Eigenkapitalrenditen erzielten  .</li>
<li><strong>Weil Chancengleichheit nicht von allein entsteht.</strong><br />
Vor zehn Jahren gab es &#8211; zur Abwehr eines geplanten Gleichstellungsgesetzes &#8211; bereits eine &#8220;freiwillige Vereinbarung&#8221; der Wirtschaft, um die Chancen der Frauen nachhaltig zu verbessern. Mit geringem Erfolg. Jetzt soll es wieder eine verordnete &#8220;Selbstverpflichtung&#8221; der Unternehmen geben. Doch gilt dafür der Spruch: <strong><em>&#8220;Wer den Sumpf trockenlegen will, darf nicht die Frösche fragen.&#8221;</em></strong><br />
Ich erinnere mich noch an die Einführung der <a href="http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/18821/anschnallen_bitte.html" target="_blank">Gurtpflicht </a>im Auto im Jahr 1976. Männer fürchteten den Verlust ihrer Freiheit, Frauen bangten um ihren Busen.<br />
Bei der Einführung des Rauchverbots in Kneipen ab 2007 beschworen viele Wirte drastische Umsatzausfälle und ein massenhaftes Kneipensterben. Nichts davon ist eingetreten (<a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/gastronomie-und-rauchverbot-das-maerchen-von-der-pleitewelle-1.932697" target="_blank">SZ</a>). nicht einmal auf dem <a href="http://www.oktoberfest.de/de/article/Aktuell/Meldungen/5,7+Millionen+Besucher,+6,5+Millionen+Ma%C3%9F+Bier,+800+Millionen+Euro+Umsatz/1485/" target="_blank">Oktoberfest</a>.<br />
Aber die Änderung gewohnter Einstellungen oder Verhaltensweisen kommt einem zu Beginn meist als unangenehm oder enorm schmerzhaft vor. Müll trennen? Tempo 30? Selbstbedienung am Geldautomaten? Und nach einer Weile hat man sich daran gewöhnt und wundert sich über das lautstarke Gedöns vorher.</li>
<li style="text-align: left;"><strong>Weil das deutsche Arbeitsmodell patriarchalische Strukturen widerspiegelt. </strong><br />
In den fünfziger Jahren war das normal. Vati als Familienoberhaupt konnte über alle Angelegenheiten seiner Frau entscheiden. Wollte seine Gattin arbeiten, brauchte sie dazu die Einwilligung ihres Mannes. Erst eine <a href="http://www.frauenportal.essen.de/3gesetz1.htm" target="_blank">Gesetzesänderung </a>1957 änderte das.<br />
Kein Wunder, dass die Frauen damals mit den Nerven völlig fertig waren und Hilfe brauchten:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=r6OczveU0Xg">http://www.youtube.com/watch?v=r6OczveU0Xg</a></p>
<p>Insofern ist der Widerstand vieler Männer auch verknüpft mit der Angst, dass eine Frauenquote auch das Leben der Männer ändern könnte. Denn ein Paar, bei dem beide Partner arbeiten, wird auch die <strong>Kinderfrage neu regeln</strong> müssen. Und eben andere Modelle finden müssen als heutzutage, wo eben derjenige weiter arbeitet, der mehr verdient. Und das ist bisher fast immer der Mann.<br />
Doch auch Väter wollen mehr mit ihrem Nachwuchs zu tun haben. Die Einführung der Vätermonate beim Elterngeld hat ja hier schon einiges bewegt.</li>
<li style="text-align: left;"><strong>Weil wir sonst international noch mehr den Anschluss verlieren.</strong><br />
Kaum ein Besuch eines deutschen Politikers in China, Russland oder ähnlichen Staaten, der nicht mahnend auf die mangelnde Einhaltung der Menschenrechte hinweist.<br />
Bei uns steht die Gleichberechtigung von Mann und Frau schon lange im Grundgesetz. Doch in der Praxis? Bei der Frauenpräsenz in Führungspositionen der deutschen Wirtschaft teilen wir uns den Platz mit Indien. Brasilien, China oder Russland liegen noch vor uns. (!)<br />
51 Prozent der Universitätsabgänger sind mittlerweile Frauen. Aber nur 3,2 Prozent davon landen auf Vorstandsposten. Dass dies nur an den sagenhaften Fähigkeiten von uns Männern liegen soll, kann ich nicht glauben.<br />
Andere Länder wie Norwegen, Finnland oder andere <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Frauenquote#Andere_L.C3.A4nder" target="_blank">Länder </a>sind uns da weit voraus.</li>
</ol>
<h3><strong>Doch was sind die Argumente gegen eine Frauenquote?</strong></h3>
<p>Stellvertretend für viele fasst Blogger-Kollege Jochen Mai dies in seinem <a href="http://karrierebibel.de/drei-grunde-warum-frauenquoten-quatsch-sind/" target="_blank">Artikel</a> zusammen:</p>
<p><strong>Diskriminierung.</strong> &#8220;Jede Quote – ob bezogen auf Geschlecht, Hautfarbe, Religion oder Alter – ist nur eine andere Form der <a href="http://karrierebibel.de/chancengleichheit-warum-frauenquoten-keine-losung-sind/">Diskriminierung</a>.&#8221;<br />
Würde eine Frauenquote eingeführt, wären dann die Männer diskriminiert.<br />
Dasselbe Argument hörte ich bei der Einführung des Rauchverbots in Gaststätten dass Raucher dadurch diskriminiert werden würden. Und vorher die Mehrzahl der Nichtraucher, die passiv mitrauchten? Das war keine Diskriminierung? Seltsame Logik.</p>
<p><strong>Mittelmaß.</strong> &#8220;Wer mittels Quoten einstellt, fördert  letztlich Mittelmaß.&#8221;<br />
Die Befürchtung ist, dass wegen des Erfüllens der Quote letztlich ein schlechterer Bewerber eingestellt werden könnte. Auch das ist doch nicht stimmig. Die Qualifikation eines Bewerbers lässt sich doch nie objektiv vorher bestimmen. Man muss ausprobieren, ob es passt.</p>
<p>Aber wie mir ein Personaler mal in einer Seminarpause verriet, gibt es in seinem Unternehmen Richtlinien, für bestimmte Positionen die Bewerbungen von Frauen gleich auszusortieren.<br />
Jochen Mai fragt: <em>&#8220;Und welches Unternehmen wurde jemals mittels Quote spitze?&#8221;</em> Eines ist hier in <a href="http://www.brandeins.de/archiv/magazin/lebensplanung/artikel/der-ladymacher.html" target="_blank">brandeins </a>beschrieben. Aber Gegenfrage: Wie viele Unternehmen &#8211; man nehme nur mal ein paar deutsche Landesbanken &#8211; mit reiner Männerriege sind nicht spitze? Von der internationalen Finanzkrise ganz zu schweigen.</p>
<p><strong>Populismus.</strong> &#8220;Die <a href="http://karrierebibel.de/frauenquoten-%E2%80%93-notwendigkeit-oder-notigung/">Frauenquote</a> ist nichts anderes als PR-Getöse, ein populistisches Signal zum Employer Branding.&#8221;<br />
Das mag bei Herrn <a href="http://www.sueddeutsche.de/bayern/csu-beschliesst-frauenquote-schwer-umkaempft-bis-ins-ziel-1.1017943" target="_blank">Seehofer </a>so gewesen sein. Und es stimmt, solange man nicht etliches an den Strukturen verbessert, dass Frauen besser Beruf und Familie verbinden können, bliebe es eine populistische Forderung. Ein Lippenbekenntnis. Aber die gegenwärtige Debatte ist notwendig, damit viele Menschen sich damit &#8211; wieder mal &#8211; damit befassen.</p>
<h3><strong>Und deshalb bin ich für eine Frauenquote.</strong></h3>
<p><iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=praxisfurps05-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3442127807&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=transparent&amp;bg1=transparent&amp;f=ifr&nou=1" marginheight="0" marginwidth="0" style="float:right; width:120px; margin-left:10px; height:240px; background-color:#FFFFFF; border:1px solid #000000;"></iframe>Malcolm Gladwell hat in seinem Buch <em>„Tipping Point – Wie kleine Dinge Großes bewirken können“</em> gezeigt, dass es oft einer kritischen Masse bedarf, damit Veränderungen Schwung bekommen. So wie in der Chemie chemische Reaktionen durch das Vorhandensein eines Katalysators beschleunigt werden. Gladwell zeigt, dass Menschen in ihrem Handeln sehr stark von den Umgebungsbedingungen der jeweiligen Situation beeinflusst werden.</p>
<p>Eine verbindliche Frauenquote für Unternehmen ab einer gewissen Größe würde vielleicht diese Reaktionen nach sich ziehen:</p>
<p><strong>Die Unternehmen würden aktiv mehr Frauen fördern.</strong><br />
Um die Quote zu erfüllen, könnten sie nicht warten, ob sich genügend geeignete Frauen bewerben &#8211; wie es bei der Selbstverpflichtung der Fall wäre. Nach dem Motto: <em>&#8220;Wir würden ja mehr Frauen einstellen, aber es bewerben sich wo wenig.&#8221;</em> So hat auch der norwegische Unternehmerverband für Frauen Seminare angeboten, die sie für die kommenden Aufgaben in Aufsichtsräten fit machen sollten.</p>
<p>Sowas gibt es hierzulande auch schon. Der &#8220;Verband deutscher Unternehmerinnen&#8221; VDU bietet das <a href="http://www.vdu.de/aufsichtsgremien/projektinformationen" target="_blank">Projekt</a> <strong>&#8220;Stärkere Präsenz von Frauen in Aufsichtsratgremien&#8221; </strong>an, zu dem sich 150 Frauen anmelden können.</p>
<p>Der jetzt schon spürbare Fachkräftemangel hat ja auch etliche Firmen dazu bewogen zu prüfen, ob ältere Arbeitnehmer &#8211; also Menschen ab 40 &#8211; tatsächlich hirnorganisch schon so stark abgebaut haben, dass man sie nicht gebrauchen kann. Und siehe da, auch diese Menschen können und wollen arbeiten &#8211; und können es sehr gut.</p>
<p><strong>Die Unternehmen würden familienfreundlicher werden.</strong><br />
Es braucht nicht nur eine Frauenquote, sondern auch eine <strong>Kindergartenquote</strong>. Das wäre Aufgabe der Städte und Gemeinden wie auch der Unternehmen. Wie das gehen kann, habe ich in diesem <a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/4469/kind-und-karriere-wie-laesst-sich-das-vereinbaren" target="_self">Blogartikel</a> beschrieben.<br />
Und bestimmte Dinge gehen nur durch Auflagen. Siehe  beim Thema Umweltschutz und <strong>Emissionsrechtehandel</strong>. Da hat man auch nicht auf eine freiwillige Selbstverpflichtung gesetzt. Hier wurde eine &#8220;<strong>Verschmutzungsquote</strong>&#8221; staatlicherseits bestimmt, an die die Unternehmen sich zu halten hatten.<br />
Umso unsinniger finde ich  deshalb das Argument von FDP-Generalsekretär Christian Lindner, der sagte, eine Quote wäre ein  &#8216;Eingriff in die Vertragsfreiheit und auch in die Personalpolitik der  Unternehmen.&#8221; Als würde der Staat über Gesetze, Auflagen und Grenzwerte nicht dauernd in die Unternehmenspolitik eingreifen.</p>
<p><strong>Der Stellenwert von Arbeit würde </strong><strong>sich </strong><strong>langfristig verändern.</strong></p>
<p><span class="pullquote">In meine <a href="http://www.seminare4you.de" target="_self">Seminare </a>kommen immer wieder Führungskräfte, die nach den Ursachen für ihren Burnout oder das Scheitern ihrer Ehe suchen. Die Gründe sind meist die gleichen:</span></p>
<p>- Arbeitszeiten von 10 Stunden und mehr plus Arbeit oder grüblerische Gedanken ins Wochenende mitnehmen;<br />
- Nicht abschalten können bzw. in der Freizeit erschöpft auf dem Sofa rumhängen und bei jedem Kindermucks aus der Haut fahren;<br />
- Perfektionismus, ein <a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/2836/wie-sie-damit-aufhoeren-koennen-es-anderen-recht-zu-machen" target="_self"><strong>&#8220;Mach&#8217;s-allen-Recht-Antreiber&#8221;</strong></a> und ein Selbstbild von grenzenloser Belastbarkeit;<br />
- Ein Selbstbild, das klagloses Funktionieren fordert <em>(&#8220;Die anderen können es doch auch!&#8221;),</em> mit dem man dann körperliche und seelische Warnzeichen ignoriert, das Nachdenken über den Sinn des eigenen Tuns immer wieder verschiebt und davon träumt, im Ruhestand all das nachzuholen, was man ein Leben lang aufschob.<br />
- Präsentismus, bei dem man sich nicht traut, früher nach Haus zu gehen, weil die Kollegen auch noch da sitzen und beschäftigt tun oder weil man das Genöle der Ehefrau und die notwendige Konfliktklärung scheut;<br />
- Wünsche und Vorwürfe der Partnerin bzgl. mehr Zeit miteiander mit immer denselben Rechtfertigungen abschmettern.</p>
<p>Zu einer neuen Arbeitskultur gehören deshalb <strong>flexible Arbeitszeiten</strong> für Männer und Frauen, in denen eben nicht nur ein Arztbesuch, sondern auch die Theateraufführung der Tochter ein wichtiger Termin ist.<br />
Dazu gehören <strong>Verantwortungsbereiche,</strong> die teilbar oder von vornherein kleiner sind, so dass diese auch mit einem normalen Arbeitstag von 9 bis 5 zu schaffen sind.<br />
Dazu gehören <strong>andere Werte</strong>, in denen es nicht nur um Profit geht, sondern auch um das Klima im Unternehmen, den Gesundheits- und Zufriedenheitsgrad der Mitarbeiter, den Sinn oder Beitrag, den das Unternehmen leistet.<br />
Dass das alles keine utopischen Hirngespinste sind, sondern durchaus von einigen Vorständen gedacht und ausgesprochen werden, zeigt dieser <a href="http://www.bwstiftung.de/fileadmin/Programme_Projekte/Downloads/Bildung/Lebenslanges_Lernen/chancen_gleichheit/Vortrag_Thomas_Sattelberger_29-11-2010.pdf" target="_blank">Vortrag</a> von Thomas Sattelberger, Telekom-Personalvorstand.</p>
<p><strong>Mehr Frauen würden sich noch mehr zutrauen.<br />
</strong>Für gesellschaftliche Veränderungen braucht es entweder eine k<strong>ritische Masse</strong>, wie man jetzt im arabischen Raum beobachten kann. Fünf Demonstranten kann man noch von der Straße holen und verhaften. Fünfzigtausend nicht mehr. Und der Veränderungsfunke sprang von Tunesien auf Ägypten, Jordanien, den Jemen über.<br />
Dies hat in kürzester Zeit mehr bewirkt als alle doppelzüngigen Appelle westlicher Außenminister nach mehr Demokratie. Auch die Türkei verändert ihre Strukturen nicht aus &#8220;Selbstverpflichtung&#8221; und Einsicht, sondern weil sie sich Hoffnungen auf einen EU-Beitritt macht.<br />
Neben der kritischen Masse ist es die <strong>Funktion von Vorbildern</strong>, die enormen Einfluss auf das individuelle Denken und Handeln von Menschen hat. Nicht umsonst hat die ägyptische Regierung zeitweise das Internet und den Handyverkehr abgeschaltet. Weil eine Nachricht, die viele Empfänger erreicht, eine enorme Sprengkraft und Energie für Veränderungen freisetzt.<br />
- Depression gab es schon immer. Erst durch das Bekenntnis von Robert Enke wurde es ein öffentliches Thema.<br />
- Auch Homosexualität gab es schon immer. Erst als einige Politiker sich outeten, merkten viele, dass Schwulsein nichts mit beruflichen Fähigkeiten zu tun hat.<br />
- Die tägliche Begegnung im Fernsehen mit weiblichen Ministerinnen und einer Bundeskanzlerin wäre noch vor einem Jahrzehnt undenkbar gewesen. Doch durch das Vorbild und das Erleben, dass Frauen es zumindest oft nicht schlechter machen als Männer &#8211; und teilweise auch besser &#8211; kann ermutigen. Und vor allem dazu beitragen, dass eine Frau in einer Führungsrolle nicht mehr als Ausnahme argwöhnisch beäugt wird, sondern als Normalität. Und zwar von Frauen und Männern.</p>
<p><strong>Mehr Frauen würden ihr Selbstbild ändern.<br />
</strong>In meinen Coachings sehe ich es häufig, dass Frauen Einstellungen haben, mit denen man schwer an die Spitze kommt. Immer hübsch bescheiden und nett sein, superkritisch mit sich selbst und eigene Leistungen nicht kommunizieren, sondern herunterspielen. Schuldgefühle haben, wenn es um Gehaltsforderungen geht und vor allem das &#8220;<strong>Rabenmutter-Syndrom</strong>&#8221; pflegen.</p>
<p>So wird das nix mit der Frauenquote. Denn dazu braucht es auch eine kritische Masse von Frauen, die anders leben wollen als ihre Mütter.</p>
<h3><strong>Doch Argumente allein helfen nicht.</strong></h3>
<p>Wie bei jeder Diskussion lassen sich für jede Position gute Gründe finden. <strong>Letztlich beginnt Veränderung immer im Kopf des Einzelnen.</strong> Und dem Entschluss, etwas Neues zu riskieren. Jeder muss sich dazu auseinandersetzen mit seinen inneren Landkarten zu dem Thema. Und den dazu gehörenden Ängsten. Also konkret:</p>
<ul>
<li><em>Welche inneren Bilder und Gefühle tauchen bei Ihnen als Frau auf, wenn Sie sich in einer Führungsrolle mit einem sehr guten Gehalt vorstellen?</em><br />
Geht das überhaupt? Oder kommen gleich Ängste auf, zum Beispiel vor dem Neid von anderen.</li>
<li>Welche inneren Bilder und Gefühle tauchen bei Ihnen als Mann auf, wenn Sie sich als Vorgesetzte eine Frau vorstellen?<br />
<em>&#8220;Das geht gar nicht&#8221;, sagte mal ein Bereichsleiter im Coaching zu mir, &#8220;die Kinder kriegen sie schon, wie wir pinkeln sollen, wollen sie bestimmen &#8211; und jetzt auch noch im Job gleichberechtigt sein, nee!&#8221;</em></li>
</ul>
<p>Diese Bilder, Erfahrungen und Gefühle sind wichtig und bestimmen vor allem Ihre emotionale Meinung zu diesem Thema. Wer im Elternhaus elterliche Führung nur als Dominanz erlebt hat, die widerspruchslos befolgt werden musste, hat oft unbewusst Einstellungen übernommen, die sich argumentativ schwer verändern lassen.</p>
<p>Was ist Ihre Meinung zur Frauenquote? Erstaunlicherweise sind ja auch etliche Frauen gegen die Quote. Deshalb können Sie hier &#8211; nach Geschlecht getrennt &#8211; abstimmen:</p>
<p><script src="http://twtpoll.com/js/badge.js" type="text/javascript"></script> <script src="http://twtpoll.com/badge/?twt=6e2rcj&amp;b=1" type="text/javascript"></script></p>
<p>Wir leben in einer Zeit der großen Veränderungen. Politisch und gesellschaftlich. Dieter Nuhr sagte dazu: <em>„Von so    einer Regierung hätten wir in den 70er Jahren nicht zu träumen gewagt. Eine    Frau vorneweg, ein Schwuler, ein Behinderter, ein Waisenkind mit    Migrationshintergrund, eine siebenfache Mutter, eine Schwangere, eine Witwe    – und das ist die konservative Regierung.&#8221;</em></p>
<p>Sogar die Kirchen diskutieren Reformen. Zulassung von Frauen zum Priesteramt und ein Überdenken ihrer sexualfeindlichen Haltung nach innen und außen. Denn auch die Kirchen haben Personalprobleme. Vom Kundenproblem ganz zu schweigen.</p>
<p><strong>Wann ist Gleichberechtigung in Deutschland erreicht?<br />
</strong>Ganz einfach: wenn an der Spitze eines Unternehmens eine lesbische Frau steht &#8211; und gravierende Fehler macht. Gehen muss, eine Riesenabfindung erhält &#8211; und sich niemand darüber aufregt.</p>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="article 32 5 Gründe, warum ich als Führungskräftetrainer für die Frauenquote bin." width="32" height="32" /> Was ist ihre Meinung zur Frauenquote?<br />
</a></h2>
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<p style="text-align: right;"><small>Foto: © -Süddeutsche Zeitung<br />
</small></p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008<br /> Dieser Feed ist nur für den persönlichen, nicht-kommerziellen Gebrauch bestimmt.<br /> Das Nutzen dieses Feed auf anderen Websites oder Blogs verletzt das Urheberrecht. Wenn dieser Inhalt nicht in Ihrem Newsreader enthalten ist, verletzt das Ansehen des Inhalts Urheberrechte. (Digital Fingerprint:<br /> )</small><form action="http://5466.cleverreach.de/subscribe.php" method="post" onsubmit="return sbmgValidateFormPostPg16('email','email')"><input type="hidden" name="form_id" value="6380" /><input type="hidden" name="customers" value="23437" /><input type="hidden" name="required" id="required" value="email," /><div align="center" style="padding:6px;;"><div align="left" style="width:250px; height:auto; border:1px solid #E3E3E3; background-color:#E3E3E3; ;  padding:10px 15px 10px 15px; ">
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		<title>Lügen wirklich alle Männer?</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Jan 2011 11:07:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		„VERGISS ES EINFACH. Männer lügen alle.  ALLLEEEEEE!!!! Weil sie feige sind. Schwaches Geschlecht. Können eigentlich fast nix dafür&#8230;“ Ein Gastbeitrag von Susanne Asser. So das resignative Zitat meiner hübschen, intelligenten Freundin, Anfang vierzig, die zum wiederholten Male belogen und betrogen wurde. Das erste Mal war‘s die große Liebe.  Man traf sich so oft wie möglich, [...]]]></description>
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		<p><em><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/01/Ein_Beispiel.htm"></a>„V<a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/01/maenner-lügen-xs-iStock_000006273432.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-4556" title="maenner lügen xs iStock_000006273432" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/01/maenner-lügen-xs-iStock_000006273432.jpg" alt="maenner lügen xs iStock 000006273432 Lügen wirklich alle Männer?" width="280" height="279" /></a>ERGISS ES EINFACH. Männer lügen alle.  ALLLEEEEEE!!!! Weil sie feige sind. Schwaches Geschlecht. Können eigentlich fast nix dafür&#8230;“ </em></p>
<p><em>Ein Gastbeitrag von Susanne Asser.<br />
</em></p>
<p>So das resignative Zitat meiner hübschen, intelligenten Freundin, Anfang vierzig, die zum wiederholten Male belogen und betrogen wurde. Das erste Mal war‘s die große Liebe.  Man traf sich so oft wie möglich, verlebte schöne Wochenenden und Urlaube miteinander. Nach einem Jahr wurden gemeinsam Pläne zum Zusammenziehen geschmiedet.</p>
<p>Kisten und Koffer waren gepackt. Meine Freundin kam glückselig mit Hab und Gut in Nürnberg an, wo ihr dann der ehrenwerte Prinz eröffnete, er habe nicht mit offenen Karten gespielt – er sei verheiratet und wolle die Beziehung zu ihr nun beenden.</p>
<p>Als sie nach geraumer Zeit der Schock überwunden hatte, versuchte sie <span id="more-4552"></span>noch zweimal, der Liebe eine Chance zu geben. Mit demselben Ergebnis. Auf meine Frage, was denn passiert sei, sagte sie: „<em>Beide haben mich belogen, betrogen und mich obendrein für komplett blöd gehalten, indem sie trotz eindeutiger Beweise alles leugneten!“ </em></p>
<p>Ich kann mir gut vorstellen, dass Psychotherapeuten (v.a. Familienaufsteller) jetzt schnell denken: <em>“Welche Geschichte oder Dynamik spielt da aus dem Familiensystem dahinter? Was ist das Thema, das diese Frau so oft begleitet?“</em> Wer weiß, vermutlich hat es doch etwas mit dem <strong>„Gesetz der Anziehung“</strong> auf sich.</p>
<p>Diese Geschichte  und weitere Gespräche mit Freundinnen und Bekannten in den vergangenen Monaten haben mich nachdenklich gestimmt und zu diesem Artikel angeregt: Lügen alle Männer?</p>
<h3><strong>Lügen Männer und Frauen aus unterschiedlichen Gründen?</strong></h3>
<p>Was ist bloß mit den Männern los? war mein erster Gedanke. Andererseits ist solches Verhalten ja nicht auf Männer begrenzt. Frauen tun sich mit der Wahrheit oft genauso schwer, wenn es an Eingemachtes geht.</p>
<p>Warum lügen Menschen überhaupt?</p>
<p><span class="pullquote">Beim Lügen geht es ja um den <strong>Versuch, unangenehme Gefühle zu vermeiden.</strong> Meistens Scham und Angst vor Strafe. Insofern  hat die Tendenz zum Lügen viel mit der eigenen Einstellung zu Konflikten und dem Aufrechterhalten des Selbstbildes zu tun.</span></p>
<p>Nach meiner Beobachtung haben Frauen oft weniger Angst, sich mit unangenehmen Gefühlen auseinanderzusetzen, weil auf der weiblichen Landkarte &#8220;schwache&#8221; Gefühle eher erlaubt sind als bei Männern.</p>
<p>Die obigen Aussagen habe ich auf Facebook, in einer „Geheimen Gruppe“, die nur aus Männern bestand, zur Diskussion gestellt. Hier einige Zitate:</p>
<ul>
<li><em>„Das ist jetzt natürlich eine wunderbare Steilvorlage für uns Typen, in Zukunft unser Lügen auch noch &#8220;wissenschaftlich&#8221; zu untermauern&#8230;“<br />
</em></li>
<li><em>“Ich kann das so nicht stehen lassen. Einerseits stimmt es: Alle Männer lügen. Auf der anderen Seite: Alle Männer? Man muss differenzieren: Wann lügen sie? Warum lügen sie? Welche Gründe  haben sie? Das wäre sonst eine logische Ableitung nach dem Schema:  &#8220;Herbert lügt. Herbert ist ein Mann. (Alle) Männer lügen.&#8221;</em></li>
<li><em>&#8220;Ich würde mir dann eher die Frage stellen: Wieso treffe ich immer  wieder in meinem Leben auf Männer, die lügen? Gibt es irgendetwas, wo  ich selbst nicht ehrlich zu mir bin und wird mir so ein Spiegel  vorgehalten?&#8221; &#8211; aber das wäre eine andere Kiste.&#8221; </em></li>
</ul>
<p><strong>Tatsache ist: viele Menschen lügen.</strong></p>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/01/frauen_luegen_pinochio-xs_iStock_000000335618XSmall.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-4560" title="frauen_luegen_pinochio xs_iStock_000000335618XSmall" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/01/frauen_luegen_pinochio-xs_iStock_000000335618XSmall.jpg" alt="frauen luegen pinochio xs iStock 000000335618XSmall Lügen wirklich alle Männer?" width="252" height="239" /></a>Auf Facebook berichtet jemand: <em>&#8220;Ich habe damit schon in Kindheit und Jugend begonnen. Als Kind, um mich zu schützen. Als Jugendlicher um besser da zu stehen. Irgendwann merkte ich, dass Lügen anstrengend ist, weil man sich an die ganzen Lügen merken muss und nicht vergessen darf, wem man welche Version erzählt hat. Das mag Gehirn,  Merkfähigkeit und Kreativität trainieren, macht aber das Leben ganz schön kompliziert.&#8221;</em></p>
<p><em>Danach beschloss ich, nur noch die Wahrheit zu sagen. Das war zwar auch anstrengend, weil ich manchen vor den Kopf stieß und es kostete auch einige &#8220;Freundschaften&#8221;. Aber es macht das Leben um einiges einfacher.&#8221;</em></p>
<p>Lügen bleibt meist nicht unbemerkt.</p>
<p><em>&#8220;Denn langfristig spürt das Gegenüber natürlich auch die Lügen. Wenn auch meist nur unbewusst. Man kann es nicht beweisen &#8211; aber es bleibt ein komisches Gefühl, wenn man sich mit so jemandem unterhält.&#8221;</em></p>
<p><em>Wenn Menschen &#8211; Männer wie Frauen &#8211; lügen, geschieht es meist aus Unsicherheit. Vor allem, wenn Männer beim Fremdgehen Frauen belügen dann vor allem deshalb, weil sie sich tief im Innern unsicher sind.&#8221;</em></p>
<p>Zu dem Thema bekam ich noch den Kommentar eines Coaches:</p>
<p><em>“Ich finde die Diskussion amüsant. Denn wie kommen wir dazu, Aussagen in Lüge und Wahrheit zu klassifizieren? Schon allein unsere unterschiedlichen Wahrnehmungen der Realität stellt das Konzept von Lüge und Wahrheit auf eine arge Probe.</em></p>
<p><em>Als Coach wirst Du häufig von Kunden belogen, weil sie gerne besser dastehen wollen als Sie sich selbst wahrnehmen. Doch die Essenz dieser Lügen ist wieder eine Wahrheit. Denn so würden sie gerne sein. Also erzählen Dir die Menschen immer die Wahrheit, nur ist sie eben manchmal Realität und manchmal Fiktion.“</em></p>
<p>Ich selbst halte die Sichtweise mit der mangelnden Konfliktbereitschaft am plausibelsten, denn das zeigt sich z.B. in folgendem Szenario, bei dem nicht gleich mit der Wahrheit rausgerückt wird.</p>
<blockquote><p><em>Ein frustrierter Ehemann beginnt z.B. während einer langjährigen Partnerschaft eine längere Affäre. Ihm ist  von Beginn an eigentlich klar, dass er seine Familie und das, was er mit ihr aufgebaut hat, niemals für die andere Frau verlassen wird.</em></p>
<p><em>Auf der anderen Seite weiß er, dass die Frau, mit der er ein Dreiecksverhältnis eingeht, eine langfristige Beziehung sucht. Warum dann nicht gleich mit offenem Visier antreten? Weil </em><em>„dating from a point of strength“ risikoärmer ist?  Zu diesem  Thema sind schon Tausende Blogbeiträge, Zeitschriftenartikel und Bücher verfasst worden.</em></p></blockquote>
<p>Sind Männer am Ende einfach nur Schweine?</p>
<h3><strong>Hat Lügen etwas mit der Midlife-Krise zu tun?</strong></h3>
<p>Ich möchte hier etwas tiefer gehen. Sich als Mann oder Frau einzugestehen, dass man vor etlichen Jahren aus den falschen Gründen den Partner gewählt hat, ist eine bittere Erkenntnis. Vielleicht mit dem Gefühl,  in diesem Punkt, versagt zu haben.</p>
<p>Im Grunde ist so eine Krise auch eine Chance. Wären beide Partner jetzt ehrlich zueinander, könnten sie einander eine neue Chance geben, ihr Glück mit jemand anderem zu finden.</p>
<p>Ich habe mit vielen Männern und Frauen um die 40, die ihre Partner so Mitte Ende zwanzig oder gar früher geheiratet haben, geredet. Dabei habe ich folgende Gemeinsamkeiten festgestellt:</p>
<ul>
<li>Außer, dass sie ihre berufliche Richtung kannten und wussten, dass sie eine Familie gründen wollten, stellen sie in der Retrospektive fest, dass sie erst ab Mitte 30 wirklich wissen, was sie wollen.</li>
<li>In der Karriere hat man rauschende Erfolge  gefeiert und erste niederschmetternden Pleiten eingefahren. Man weiß, wie sich Kinder auf eine Beziehung auswirken, besonders dann,  wenn diese von vornherein keine stabile Basis zur Grundlage hatte.</li>
<li>Oft spielt in Beziehungen auch die Achtung und der Respekt vor den Eltern des Partners eine wichtige Rolle. Denn wie soll man seinen Partner respektieren und achten,  wenn man vor dessen Eltern keine Achtung hat? Schließlich gäbe es ihn ohne diese Eltern nicht.</li>
<li>Manchmal werden auch die Kinder vorgeschoben. Hierzu <a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/01/ein-Beispiel.htm">ein Beispiel</a>. Oft haben sich auch die Wünsche und Erwartungen geändert. Nur werden diese aus Angst vor den Konsequenzen geheim gehalten.  Lieber tätowiert man sich den Opferstempel auf die Stirn und hält noch  eine Weile aus. Nur mit dem Fremdgehen hält man(n) es zu Hause noch aus.<br />
Ich bin überzeugt, dass in vielen Fällen, wenn als Grund, sich  nicht zu trennen, die Kinder angegeben werden, obwohl klar ist, dass das  Haltbarkeitsdatum der Paarbeziehung definitiv abgelaufen ist, es vor allem um nicht gelöste Ablösungskonflikte von den  Eltern geht.</li>
<li>In der Mitte des Lebens ist dann möglicherweise auch die Lösung aus einer Beziehung möglich, die in der Rückschau betrachtet doch nur zweite Wahl war. Vielleicht findet sich erst in der zweiten Lebenshälfte  für viele der Partner erster Wahl.</li>
</ul>
<p>Sieht das Fazit bezüglich der männlichen Lügen etwa so aus, wie einer meiner Freunde die Eingangsfrage beantwortete: <em>„Ja, alle Männer lügen. Aber eine Welt mit brutal ehrlichen Männern wäre bestimmt nicht zwingend lebenswerter, oder?“</em></p>
<p><strong> Mein Plädoyer:</strong> Beziehungen ändern sich. Jeder, der den Mut zur Selbstreflexion hat,  entdeckt im Laufe der Jahre vieles, was ihm im Vorfeld gar nicht bewusst war und es öffnen sich unerwartet verlockende Türen und Tore.</p>
<p>Für Beziehungen heißt das: Schauen, was man <em>wirklich</em> will, &#8220;Landkarten&#8221; über das gemeinsame Leben miteinander abgleichen und Konsequenzen daraus ziehen, statt sich selbst etwas vorzumachen.</p>
<p>Da sich 2011 noch in der Phase der guten Vorsätze befindet, bleiben doch noch ganze 357 Tage zur „mannhaften“ Umsetzung. Die Investition zahlt sich langfristig garantiert aus!</p>
<p><em>Dies ist ein Gastbeitrag von <a href="http://formamentis.de/susanne-asser" target="_blank">Susanne Asser</a>, einer freiberuflichen Trainerin.</em></p>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="article 32 Lügen wirklich alle Männer?" width="32" height="32" /> Was meinen Sie dazu?<br />
Warum Lügen Männer?<br />
Warum lügen Frauen?<br />
</a></h2>
<p>PS: Wenn Ihnen dieser Beitrag gefiel, dann sagen Sie es doch  bitte weiter: auf Facebook, Twitter oder per Email.<br />
<a href="#respond">… oder schreiben Sie einen Kommentar.</a><br />
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<p style="text-align: right;"><small>Fotos: © istock.com<br />
</small></p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008<br /> Dieser Feed ist nur für den persönlichen, nicht-kommerziellen Gebrauch bestimmt.<br /> Das Nutzen dieses Feed auf anderen Websites oder Blogs verletzt das Urheberrecht. Wenn dieser Inhalt nicht in Ihrem Newsreader enthalten ist, verletzt das Ansehen des Inhalts Urheberrechte. (Digital Fingerprint:<br /> )</small><form action="http://5466.cleverreach.de/subscribe.php" method="post" onsubmit="return sbmgValidateFormPostPg18('email','email')"><input type="hidden" name="form_id" value="6380" /><input type="hidden" name="customers" value="23437" /><input type="hidden" name="required" id="required" value="email," /><div align="center" style="padding:6px;;"><div align="left" style="width:250px; height:auto; border:1px solid #E3E3E3; background-color:#E3E3E3; ;  padding:10px 15px 10px 15px; ">
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						<div style="padding-bottom:7px;font-family:Trebuchet MS, sans-serif;font-size:12px;"><span style="font-size: small;">Etwa 1x im Monat erfahren Sie damit Neues aus meinem Blog und &uuml;ber spezielle Angebote. <br />Wenn Sie sich jetzt eintragen, bekommen Sie meine 7 wichtigsten Blog-Artikeln per eMail als Geschenk.</span><span style="font-size: small;"> (Sie k&ouml;nnen ihn jederzeit wieder abbestellen.)</span></div><div align="right" style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;font-size:14px; padding-bottom:5px;  margin:0px 10px 0px 5px; padding-right:15px; width:45; color:#000000;font-family:;font-weight:bold " >
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		<title>Kind und Karriere &#8211; wie lässt sich das vereinbaren?</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/4469/kind-und-karriere-wie-laesst-sich-das-vereinbaren</link>
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		<pubDate>Sat, 18 Dec 2010 15:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
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		Trotz  hoher Scheidungsraten bleibt das Modell Familie aktuell. Doch wie verträgt sich das mit dem Beruf? Vor allem, wenn beide Karriere machen wollen. Theoretisch ist das heutzutage möglich. Familienfreundlichkeit wird zunehmend ein Argument für Unternehmen, um im Kampf um begehrte Mitarbeiter zu punkten. Doch wie schaffen Paare den Spagat zwischen Familie und Karriere? In einem [...]]]></description>
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		<h3><em><strong>T<a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/12/familie-kind-xs-eyezoom1000-Fotolia.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-4470" title="familie, kind xs eyezoom1000 - Fotolia" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/12/familie-kind-xs-eyezoom1000-Fotolia.jpg" alt="familie kind xs eyezoom1000 Fotolia Kind und Karriere   wie lässt sich das vereinbaren?" width="276" height="184" /></a>rotz  hoher Scheidungsraten bleibt das Modell Familie aktuell. Doch wie verträgt sich das mit dem Beruf? </strong></em></h3>
<p><em><strong>Vor allem, wenn beide Karriere machen wollen. Theoretisch ist das heutzutage möglich. Familienfreundlichkeit wird zunehmend ein Argument für Unternehmen, um im Kampf um begehrte Mitarbeiter zu punkten. Doch wie schaffen Paare den Spagat zwischen Familie und Karriere?</strong></em></p>
<p>In einem interessanten <a href="http://www.brandeins.de/archiv/magazin/unberechenbar-die-oekonomie-der-familie/artikel/family-business.html" target="_blank">Interview </a>in brandeins erklärt der Soziologe Armin Nassehi den Wandel des Familienmodells:  <em>&#8220;Alle sozialutopischen Ideen &#8211; von rechts bis links &#8211; haben ein Problem mit der Familie, weil sie sie als natürliches Gegenmodell zur Gesellschaft verstehen. Wer die Gesellschaft verändern will, der muss die Leute in die Gesellschaft holen &#8211; und das heißt immer &#8211; raus aus der Familie. Diese Leute sind stark daran interessiert, dass zum Beispiel Kinder in Schulen und Gruppen reinkommen, die der Staat organisiert und kontrolliert.&#8221;</em></p>
<p>An die Stelle des Staats treten immer mehr Firmen,<span id="more-4469"></span> die Betriebskindergärten oder eine flexible Kinderbetreuung anbieten. Aus dem selben Grund: sie wollen Mann und Frau aus der Familie an den Arbeitsplatz holen. Familienfreundlichkeit gilt im <a href="http://www.karriere.de/bewerbung/war-for-talents-arbeitgeber-suchen-qualifizierten-nachwuchs-6684/" target="_blank"><em><strong>&#8220;War of talents&#8221;</strong></em></a> mittlerweile als Wettbewerbsvorteil.</p>
<p>Das kostet eine Firma eine Menge Geld, bringt aber auch etwas. Denn durch den demografischen Wandel wird sich der bestehende Fachkräftemangel noch verschärfen. Da liegt es nahe, speziell Frauen den Verbleib oder Wiedereinstieg nach der Familiengründung zu erleichtern.</p>
<p>Denn viele gut ausgebildete Frauen bekommen auch deshalb keine Kinder, weil sie Probleme mit dem Berufsalltag fürchten. Zum Vergleich:  in <a href="http://www.welt.de/politik/article3025853/Frankreich-ist-Fruchtbarkeitseuropameister.html" target="_blank">Frankreich </a>ist die Geburtenquote von gut ausgebildeten Frauen deutlich höher als bei uns.</p>
<p>Denn dort ist es normal, dass eine Frau mit guter Ausbildung arbeitet und Kinder hat. In Deutschland herrscht da allenthalben noch das <em><strong>&#8220;Rabenmutter-Gespenst&#8221;</strong></em> und Frauen müssen erst ihre Schuldgefühle überwinden oder lernen, derlei spitze Bemerkungen zu überhören.</p>
<h3><strong>Doch wie lassen sich Familie und Beruf vereinbaren?</strong></h3>
<p>Der Soziologe Nassehi schlägt vor, das Ganze als ein herausforderndes logistisches Projekt anzugehen. Man muss verschiedene Einzelinteressen koordinieren, unterschiedliche Arbeitszeiten koordinieren, jeweilige Freizeitverhalten zusammenbringen.</p>
<p>Dazu braucht es viel Kommunikation und Organisation und dauernde Verhandlungen. Was viele beruflich aus Projektteams kennen, muss man jetzt auch in der Familie lernen.</p>
<p>Unterstützt wird dieser Trend auch von der Politik. <em>„Zur richtigen Zeit am richtigen Ort.“</em> Unter diesem Motto startete das  Bundesfamilienministerium dieses Jahr gemeinsam mit dem Deutschen  Industrie- und Handelskammertag (DIHK) die Initiative „<strong>Familienbewusste  Arbeitszeiten“</strong> in Berlin.</p>
<p>Sie soll Arbeitgeber dabei unterstützen, mehr familienfreundliche  Arbeitszeitmodelle anzubieten. Denn davon profitieren nicht nur die  Beschäftigten, sondern auch die Unternehmen, wie diese <a href="http://www.erfolgsfaktor-familie.de/default.asp?id=520" target="_blank">Datenbank mit 100  guten Beispielen</a> zeigt.</p>
<p>Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist nicht länger nur Privatangelegenheit des Paares, sondern auch ein gesamtgesellschaftliches Anliegen. <a href="http://www.gewerkschaftsjugend-niedersachsen.de/Unsere-Plakate.194.0.html" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-4472" title="samstags gehoert vati" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/12/samstags-gehoert-vati.jpg" alt="samstags gehoert vati Kind und Karriere   wie lässt sich das vereinbaren?" width="179" height="252" /></a>Vorbildhaft ist hier Microsoft Deutschland, denn dort gibt es viele Formen von Teilzeitmodellen, Jobsharing und virtuelle Teams, die per Internet zusammen arbeiten.</p>
<p>Aber die enorme Flexibilität bedeutet für Vater und Mutter auch eine enorme Kraftanstrengung. Mancher wünscht sich vielleicht die Losung dieses Plakats von 1956 zurück, als die Strukturen noch von außen gesetzt wurden.</p>
<p>Denn wenn beide arbeiten und sich um den Nachwuchs kümmern, braucht das auch bestimmte Voraussetzungen:</p>
<ul>
<li><strong>Beide Partner müssen sich selbst Strukturen schaffen.</strong><br />
Wenn beide arbeiten und sich um die Kinder kümmern, bedeutet das auch oft ständige Hetze und keinen geregelten Feierabend. Denn wenn man von der beruflichen Aufgaben nach Hause kommt, wartet die Familienarbeit. Einkaufen, kochen, aufräumen, Hausaufgaben betreuen usw.<br />
Die gewonnenen Freiräume und die dadurch fehlenden Strukturen erfordern, dass man sich selbst Grenzen setzt und Strukturen schafft.</li>
<li><strong>Eine Partnerschaft auf Augenhöhe.</strong><br />
Früher im patriarchalen Modell konnte der Mann bestimmen und lästige Diskussionen abkürzen, weil er der Ernährer war &#8211; und Trennung für viele Frauen der wirtschaftliche Ruin gewesen wäre. Im partnerschaftlichen Modell muss dagegen fast alles ausgehandelt werden. Das braucht Zeit und zwei Partner, die die entsprechende Reife mitbringen und sich nicht hinter tradierten Rollenmodellen verstecken.</li>
<li><strong>Mehr Kinderbetreuungsmöglichkeiten durch den Arbeitgeber.</strong><br />
D<a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/12/Vater-mit-Baby-xs-H.-Eichinger-Fotolia_15325251_XS.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-4475" title="junger vater mit baby H. Eichinger Fotolia.com" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/12/Vater-mit-Baby-xs-H.-Eichinger-Fotolia_15325251_XS.jpg" alt="Vater mit Baby xs H. Eichinger Fotolia 15325251 XS Kind und Karriere   wie lässt sich das vereinbaren?" width="207" height="242" /></a>as kann ein Unternehmen in eigener Regie tun oder delegieren. So wie viele Betriebe die Kantine abgeschafft und durch ein Catering-Unternehmen ersetzt haben, geht das auch bei der Kinderbetreuung. Der gemeinnützige <a href="http://www.froebel-gruppe.de/" target="_blank"><strong>Trägerverein Fröbel</strong></a> beispielsweise betreibt bundesweit über 100 Kindergärten, Horte und Beratungszentren, hat 1800 Mitarbeiter, die sich um 10.000 Kinder kümmern. Für das Unternehmen ist so ein Service kostenneutral, für die Eltern aber unbezahlbar und somit oft ein wichtiges Entscheidungskriterium bei der Wahl eines neuen Arbeitgebers.</li>
<li><strong>Gute Vorbilder und ein Mentalitätswandel in Deutschland.</strong><br />
<em>&#8220;Ich war überrascht, dass man sich hier entschuldigen muss, wenn man als Mutter arbeiten will&#8221;,</em> wird eine Französin, die von Kanada hierher zog, in diesem <a href="http://www.brandeins.de/archiv/magazin/unberechenbar-die-oekonomie-der-familie/artikel/gleichung-mit-unbekannten.html" target="_blank">brandeins-Artikel </a>zitiert.<br />
Doch das ändert sich. Nicht nur durch die Einführung des Elterngelds wird es in naher Zukunft immer normaler, dass auch Väter ihre Kinder betreuen &#8211; und Frauen in Spitzenpositionen kommen. Jedenfalls ist die die Voraussage einer Studie der <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,551591,00.html" target="_blank">Deutschen Bank</a> für das Jahr 2020.</li>
<li><strong>Die Einsicht, dass nicht alles geht.</strong><br />
Trotz Skype, Smartphone, E-Mail und anderen Möglichkeiten der digitalen Welt: der persönliche Kontakt lässt sich nicht ersetzen. Ein Vater drückt in dem <a href="http://www.brandeins.de/archiv/magazin/unberechenbar-die-oekonomie-der-familie/artikel/gleichung-mit-unbekannten.html" target="_blank">Artikel </a>diesen schwierigen Erkenntnisprozess so aus: <em>&#8220;Wenn man ganz nach oben will, darf man keine Kompromisse eingehen. Man macht Karriere, je mehr man bereit ist, Dinge zu tun, die nicht jeder tun will. Heute heißt das vor allem: Mobilität.&#8221;</em></li>
</ul>
<h3><strong>Mein Fazit:</strong></h3>
<p>Familie hat ihren Preis. Karriere auch. Ich selbst war in meiner Trainertätigkeit lange Zeit über 100 Tage im Jahr unterwegs. Bis ich erkannte, dass dies zwar Geld und Renommee bringt &#8211; aber letztlich familienschädlich ist.</p>
<p>In meinen Coachings und Persönlichkeitsseminaren erlebe ich immer wieder, dass die Entscheidung zwischen Job und Kind auch von <strong>Erfahrungen aus der eigenen Herkunftsfamilie beeinflusst</strong> wird. Entweder man macht dasselbe, weil man es nicht anders kennt.</p>
<p>Oder man erinnert sich, wie die eigene Mutter in späteren Jahren es bedauerte, dass sie einen beruflichen Wiedereinstieg &#8220;wegen den Kindern &#8221; immer wieder aufschob. Oder wie einem der eigene Vater als Kind fremd wurde, weil er selten anwesend war. Und man entscheidet sich, es anders zu machen.</p>
<p>Hilfreich ist auch eine <strong>Auseinandersetzung mit den eigenen Werten.</strong> Also mit der Frage, was dem eigenen Leben wirklich Sinn gibt. Ist es tatsächlich die nächste Stufe auf der Karriereleiter? Und was ist der Preis dafür? Andererseits ist ein Job mit weniger Reisetätigkeit oder geregelten Arbeitszeiten mitunter mit einer Zurückstufung verbunden.</p>
<p><strong>Diese Frage kann man am besten aus der Rückschau auf das eigene Leben beantworten:</strong></p>
<p><em><span class="pullquote">Angenommen, Sie schauen mit siebzig oder achtzig Jahren zurück auf Ihr Leben. Was hat dann Bestand? Was bleibt wertvoll? Und was schrumpft aus dieser Perspektive in seiner Bedeutung?</span></em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Jeder Mensch und jedes Paar muss klären, was ihm wichtig ist und wie das zusammengehen kann.</p>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="article 32 Kind und Karriere   wie lässt sich das vereinbaren?" width="32" height="32" /> Wie haben Sie den Konflikt &#8220;Kind und Karriere&#8221; gelöst?<br />
</a></h2>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/06/podcast.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-4041" title="podcast" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/06/podcast.gif" alt="podcast Kind und Karriere   wie lässt sich das vereinbaren?" width="61" height="13" /></a>Diesen Beitrag können Sie sich hier anhören oder  <a href="http://kopp-wichmann.podspot.de/post/kind-und-karriere-wie-lasst-sich-das-vereinbaren/" target="_blank"><b>herunterladen</b></a>.<br />
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