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	<title>Der Persönlichkeits-Blog &#187; Neurobiologie</title>
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	<description>Intelligenter arbeiten.    &#124;    Bewusster leben.   &#124;    Ein Blog von Roland Kopp-Wichmann</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 17:47:41 +0000</lastBuildDate>
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		<title>10 Prozent der Deutschen sind gefühlsblind. Sie auch?</title>
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		<pubDate>Sat, 14 May 2011 14:04:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Emotionale Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Neurobiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Alexithymie]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühlsblindheit]]></category>

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		“Verkopft, verschlossen oder abgebrüht.” Bekommen Sie das öfter zu hören? Das könnte ein Hinweis auf Alexithymie sein: die Unfähigkeit, Gefühle wahrzunehmen und auszudrücken. Täglich haben wir es mit Menschen zu tun und müssen beruflich wie privat mit Ihnen auskommen. Ist der Kollege jetzt nur unzufrieden oder doch eher wütend? Ist die Bemerkung des Partners jetzt [...]]]></description>
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		<p><em><strong>“V</strong></em><em><strong><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/05/pokerspieler_alexithymie_xs_Peter-Atkins-Fotolia.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-5389" title="pokerspieler_alexithymie_xs_Peter Atkins - Fotolia" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/05/pokerspieler_alexithymie_xs_Peter-Atkins-Fotolia-300x200.jpg" alt="pokerspieler alexithymie xs Peter Atkins Fotolia 300x200 10 Prozent der Deutschen sind gefühlsblind. Sie auch?" width="278" height="191" /></a></strong></em><em><strong>erkopft, verschlossen oder abgebrüht.” Bekommen Sie das öfter zu hören?</strong></em></p>
<p><em><strong>Das könnte ein Hinweis auf Alexithymie sein: die Unfähigkeit, Gefühle wahrzunehmen und auszudrücken.<br />
</strong></em></p>
<p><strong><em>Täglich haben wir es mit Menschen zu tun und müssen beruflich wie privat mit Ihnen auskommen. Ist der Kollege jetzt nur unzufrieden oder doch eher wütend? Ist die Bemerkung des Partners jetzt freundlich gemeint oder ironisch?</em></strong></p>
<p>Dabei hilft uns oft unsere Verstandes-Intelligenz nur bedingt. Doch zum Glück verfügt jeder von uns — in unterschiedlichem Ausmaß — zum Entschlüsseln menschlichen Verhaltens noch über eine andere Fähigkeit: die <em>“emotionale Intelligenz”. </em>Was ist das eigentlich?</p>
<p>Nach dem Schöpfer dieses Begriffs, <a href="http://rkwichmann.vodpod.com/?video_id=379242">Daniel Goleman</a>, umfasst die ‘emotionale Intelligenz’ fünf Komponenten:</p>
<p><span> </span><span> </span></p>
<ul style="margin-top: 0cm;" type="disc">
<li class="MsoNormal"><strong><span>Selbstreflexion</span></strong><span><br />
Selbstreflexive Menschen kennen ihre Stärken und Schwächen, wissen über ihre Wirkung auf andere Personen und <strong>sind sich über die eigenen Gefühle      und Stimmungen und deren Konsequenzen auf das eigene Handeln oft bewusst.<span id="more-5360"></span></strong><br />
</span></li>
<li class="MsoNormal"><strong><span>Selbstkontrolle</span></strong><span><br />
Selbstkontrollierte Menschen können ihre impulsiven Gefühlsregungen so regulieren, dass sie angemessen und zielgerichtet zum Ausdruck kommen.      “Erst denken und dann handeln” ist die Maxime.<br />
</span></li>
<li class="MsoNormal"><strong><span>Motivation</span></strong><span><br />
Motivierte Menschen lassen sich weniger durch Geld oder andere externe      Faktoren beeinflussen. Zielorientierung und das absolute Bestreben, die gesteckten Ziele auch zu erreichen, sind ihre inneren Motivatoren.<br />
</span></li>
<li class="MsoNormal"><strong><span> </span></strong><span> </span><strong><span>Soziale Kompetenz</span></strong><span><br />
Sozial kompetente Menschen verfügen über ein großes Netzwerk sozialer Kontakte. Sie knüpfen schnell Kontakte und wissen, wie sie diese Kontakte      pflegen und behalten. </span><strong> </strong></li>
<li class="MsoNormal"><strong><span>Empathie</span></strong><span><br />
Empathische Menschen haben die <strong>Fähigkeit, sich in die Emotionen und die Situationen Ihrer Gesprächspartner hineinzuversetzen.</strong> Sie können durch Geschick und sensible Gesprächsführung eine Vertrauensbasis aufbauen und behandeln ihre Gegenüber mit Respekt und positiver Wertschätzung.</span></li>
</ul>
<p><span class="pullquote"> </span>Doch vielen Menschen fällt es schwer, Gefühle zu erkennen. Sowohl die eigenen wie auch die anderer Menschen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Alexithymie</strong> — oder Gefühlsblindheit — ist ein  Persönlichkeitsmerkmal, das etwa 10% der Bevölkerung betrifft. Das sind immerhin mehr als 10 Millionen Menschen in Deutschland. Einer Studie nach betrifft es mehr Männer als Frauen.</p>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/05/rot_gruen-schwaeche.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-5365" title="rot_gruen-schwaeche" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/05/rot_gruen-schwaeche.jpg" alt="rot gruen schwaeche 10 Prozent der Deutschen sind gefühlsblind. Sie auch?" width="152" height="152" /></a>Vielen “Gefühlsanalphabeten” ist ihr Problem gar nicht bewusst. Sie sind oft sehr intelligent, haben einen ausgezeichneten technischen und logischen Verstand.</p>
<p>Aber ähnlich wie ein Mensch mit einer <a title="Hier ein Test dazu." href="http://www.onmeda.de/selbsttests/rotgruenblindheit_test.html" target="_blank">Rot-Grün-Schwäche</a> (gemeint sind nicht notorische CDU-Wähler) auf diesem Bild keine Zahl erkennt, können gefühlsblinde Menschen innere Zustände keinem Gefühl zuordnen. So wie Menschen mit einer <a title="Hier ein Test zur Melodietaubheit" href="http://www.nidcd.nih.gov/tunetest/dtt.asp" target="_blank">Melodietaubheit</a> nicht tanzen können und nicht verstehen, was an Musik schön sein soll.</p>
<p>Nur im engen Kontakt mit Angehörigen oder in der Partnerschaft wird das Gefühlsdefizit schmerzlich wahrgenommen. In einem Test werden beispielsweise Versuchspersonen gefragt:</p>
<p><em>»Sie fahren über eine Brücke und sehen jemanden  außerhalb des  Schutzgitters stehen. Er schaut ins Wasser.</em><br />
<em> Wie würden  Sie sich fühlen?</em><br />
<em> Wie würde sich diese Person fühlen?«</em></p>
<p>Gefühlsblinde antworten beispielsweise: <em>»Ich wäre  irritiert. Was der andere empfindet,  weiß ich nicht.« </em>Angemessener wäre vielleicht eine Antwort wie:  <em>»Ich wäre ziemlich erschrocken  und würde überlegen, wie ich dem Menschen  am Gitter helfen kann. Er ist vermutlich verzweifelt und hat Angst.«</em></p>
<p>Alexithyme Menschen empfinden keine Freude, keine Trauer, fühlen sich in vielen emotionalen Situationen “neutral”. Manchmal gehen sie zum Arzt, weil sie sich Körperempfindungen wie Herzklopfen oder Magendrücken nicht erklären können.</p>
<p>Ein Mensch ist vielleicht total wütend, hat einen roten Kopf und geballte Fäuste und kann aber nicht kommunizieren, was er fühlt. Fragt man: <em>‘Sind Sie ärgerlich? Oder haben Sie Angst?’</em>, dann sagen sie,<em> ‘Ich weiß, da passiert  etwas in meinem Körper, aber ich habe keine Ahnung, was es ist’.”</em></p>
<h3><strong>Wie lernen Menschen Gefühle?</strong></h3>
<p>Zwar ist jedem Menschen ist ein Repertoire  mimischer Gesichtsausdrücke  für die primären Gefühle wie Trauer, Freude oder Neugier angeboren. Doch  bis ein Kind sagen kann, <em> “Jetzt kriege ich Angst”</em>, muss es viele Male gespiegelt bekommen, was seine Empfindung bedeutet.</p>
<p>Zwei amerikanische Psychologen   entwickelte schon in den 60er Jahren  eine Klassifikation der emotionalen Gesichtsausdrücke, das <em>Facial Action Coding System</em>. Sie umfasst <strong>sieben Basisemotionen</strong>,   die kulturübergreifend bei allen Menschen in gleicher Weise erkannt  und  ausgedrückt werden. Diese Gesichtsausdrücke sind nicht kulturell   erlernt, sondern genetisch bedingt.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/07/baisemotionen.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1748" title="emotionen, gefuehle, zorn, aerger, wut, freude, ekel" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/07/baisemotionen.jpg" alt="baisemotionen 10 Prozent der Deutschen sind gefühlsblind. Sie auch?" width="252" height="217" /></a>Diese sieben Basisemotionen sind:</p>
<p style="padding-left: 30px;">1.Freude<br />
2. Wut<br />
3. Ekel<br />
4. Angst<br />
5. Überraschung<br />
6. Trauer</p>
<p> </p>
<p>Säuglinge schauen viel auf die Gesichter der Eltern und lernen dabei, ihre  Empfindungen zu benennen. Weint das Kind, hört es im besten Fall: <em>“Du weinst  ja! Hast du Aua im Bauch? Bist du traurig?”</em> Schon mittels dieser frühen Babysprache lernt  das kindliche Gehirn, körperliche Empfindungen zu  deuten und mit Wahrnehmungen  wie Angst oder Freude zu verknüpfen.</p>
<p>Dabei gelangen die  Informationen im Gehirn vom  limbischen  System, das für Emotionen zuständig ist, in den Frontalcortex, der für Kategorisierung,  Überlegung und Sprache zuständig ist.</p>
<p><strong>Zwei Ursachen für Alexithymie:</strong></p>
<ol>
<li>Jemand, der deutliche alexithyme Züge hat, konnte vielleicht als Kind  nicht alle Entwicklungsschritte durchlaufen, weil es Probleme in der Interaktion zwischen ihm und seiner Umgebung gab. Entweder weil es keine beständige Bezugsperson gab oder weil diese nicht in der Lage war, angemessen zu reagieren.<br />
Ich habe mit Klienten gearbeitet, wo ein Elternteil alkoholkrank oder  drogensüchtig war und die über lange Zeit mit sehr reduzierter  Interaktion aufgewachsen waren.<br />
Auch Eltern, die selbst an Alexithymie, an Depressionen oder   eine  labile Persönlichkeit haben, können u.U. ihrem Kind zu wenige  Erklärungen für seine Emotionen liefern. Oder es mangelt es  an den  passenden Ausdrücken, um Gefühle für sich und andere zu   benennen.</li>
<li> Eine andere Erklärung für Alexithymie ist, dass das Nichtfühlen eine Art Schutzmechanismus darstellt, mit dem ein Mensch sich vor zu vielen negativen Gefühlen unbewusst  abschirmt. Traumaforscher wissen, dass auch das  Gefühlsleben von Erwachsenen verschüttet werden kann, wenn jemand durch ein Verbrechen oder im Krieg großer  Brutalität ausgeliefert ist..</li>
</ol>
<p>Die Veränderung von Gefühlsblindheit ist nicht einfach. Neben den Unikliniken in Greifswald und Mainz gibt es in vielen anderen Kliniken Experten zu diesem Thema. Therapien, die den meisten Erfolg aufweisen, arbeiten nicht nur mit verbalen Verfahren, sondern auch mit Methoden, die das Körpererleben oder Selbsterleben anregen, wie zum  Beispiel Kunst– oder Tanztherapie.</p>
<p>Wichtig ist zuerst die Diagnose. Einen ersten Hinweis auf Alexithymie kann dieser<strong> <a title="Zum Alexithymie-Test" href="http://www.alexithymie.com/test.html" target="_blank">Online-Test</a></strong> geben:</p>
<h3><strong>Wie gut können Sie Gefühle erkennen?</strong></h3>
<p><a title="Zum Test von Mikro-Expressions" href="http://www.cio.com/article/facial-expressions-test" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-5376" title="mikroexpression_test" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/05/mikroexpression_test.jpg" alt="mikroexpression test 10 Prozent der Deutschen sind gefühlsblind. Sie auch?" width="220" height="261" /></a>Die Fähigkeit, Gefühle schnell zu erkennen und benennen zu können, ist für jede Kommunikation hilfreich. Wie sieht das bei Ihnen aus?</p>
<p>Hier können Sie testen, wie gut Sie sog. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Microexpression" target="_blank">Mikroexpressions</a> erkennen sollen. Für den Bruchteil einer Sekunde wird ein Gesichtsausdruck gezeigt und Sie sollen herausfinden, welches Gefühl damit ausgedrückt wurde.</p>
<p><a href="http://www.cio.com/article/facial-expressions-test" target="_blank">Einfach auf das Bild und auf eine Nummer klicken.</a></p>
<p><strong>Fazit: </strong>Doch auch wenn Sie jetzt feststellen, dass Sie tatsächlich Probleme haben, Gefühle wahrzunehmen, ist das kein Beinbruch.</p>
<p><span class="pullquote">In vielen Berufen ist Gefühlsblindheit kein Hindernis, wenn nicht sogar  Einstellungskriterium. Zum Beispiel als Selbstmordattentäter, englischer  Thronfolger, professioneller Pokerspieler oder Fussballtrainer bei Arminia Bielefeld.</span></p>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="article 32 10 Prozent der Deutschen sind gefühlsblind. Sie auch?" width="32" height="32" /> Und wie stehen Sie zu Gefühlen?<br />
</a></h2>
<p>PS: Wenn Ihnen dieser Beitrag gefiel, dann sagen Sie es doch  bitte weiter: auf Facebook, Twitter oder per Email.<br />
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							<div align="center" style="float:left; margin:0px 5px 0px 10px;">Emailadresse: </div>
								<input type="text" name="email" value="" id="sbmgValidateFormPostPg2_email" style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;font-size:11px;width:185px;border:1px solid #BABABA;  background-color:#FFFFFF" />
						</div>
						
						<div align="left" style="padding-bottom:8px;  padding-right:15px; padding-left:45px; margin:0px 10px 0px 5px;">
							<div style="float:left; margin:0px 5px 0px 10px;"> </div>
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						</div>	
						<div style="line-height:13px;padding-bottom:5px;font-family:Trebuchet MS, sans-serif;font-size:12px;"></div><div align="center" ><a href="http://www.maxblogpress.com/go.php?offer=&pid=35" target="_blank" style="font-size:x-small;color:#000000;text-decoration:underline">Powered by Subscribers Magnet</a></div></div></div></form><div id="vgwpixel"><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/a1a264278b5a4b6184dc9056a9bbfa68" width="1" height="1" alt=" 10 Prozent der Deutschen sind gefühlsblind. Sie auch?"  title="10 Prozent der Deutschen sind gefühlsblind. Sie auch?" /></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ihre Wahrnehmung der Welt ist eine Phantasie, die mit der Realität übereinstimmt.</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/4484/ihre-wahrnehmung-der-welt-ist-eine-phantasie-die-mit-der-realitat-ubereinstimmt</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Dec 2010 09:50:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neurobiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
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		<description><![CDATA[		<script type="text/javascript">
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		aber inwieweit können Sie dann Ihrer Wahrnehmung trauen? Jedem Menschen kommt es so vor, dass er die physische Welt einfach und direkt wahrnehmen kann. Und genau das ist eine Illusion unseres Gehirns. In seinem Buch “Wie unser Gehirn die Welt erschafft” schreibt Chris Frith: “Selbst wenn all unsere Sinne völlig intakt sind und unser Gehirn [...]]]></description>
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		<h3><strong><em><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/12/frau-dick-duenn-xs-Xenia-Luise-Fotolia.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-4492" title="frau dick duenn xs Xenia-Luise - Fotolia" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/12/frau-dick-duenn-xs-Xenia-Luise-Fotolia.jpg" alt="frau dick duenn xs Xenia Luise Fotolia Ihre Wahrnehmung der Welt ist eine Phantasie, die mit der Realität übereinstimmt." width="184" height="276" /></a>aber inwieweit können Sie dann Ihrer Wahrnehmung trauen?</em></strong></h3>
<p><strong><em> Jedem Menschen kommt es so vor, dass er die physische Welt einfach und direkt wahrnehmen kann. Und genau das ist eine Illusion unseres Gehirns.</em></strong></p>
<p>In seinem Buch <em>“Wie unser Gehirn die Welt erschafft” </em>schreibt Chris Frith:</p>
<p><em>“Selbst wenn all unsere Sinne völlig intakt sind und unser Gehirn normal funktioniert, haben wir keinen direkten Zugang zur physischen Welt. Es fühlt sich vielleicht so an, als hätten wir diesen direkten Zugang, doch das ist eine Illusion unseres Gehirns.”</em></p>
<p>Auf der nächsten Party können Sie das mit einem berühmten <a href="http://www.postgazette.com/healthscience/19980219bhand1.asp" target="_blank">Trick</a> demonstrieren. Sie brauchen dazu nur einen <a href="http://www.horrorklinik.de/catalog/product_info.php?cPath=665_1711&amp;products_id=22171" target="_blank">Gummiarm </a>und einen Schirm aus Pappe:</p>
<p>Dann bitten Sie einen Gast, seinen linken Arm auf den Tisch zu legen und verdecken diesen <span id="more-4484"></span>für ihn mit dem Schirm. Den Gummiarm legen Sie so, als ob er zu dem Gast gehört und dieser ihn sehen kann. Dann streichen Sie mit zwei Pinseln mehrmals gleichzeitig über den Arm des Gastes und den Gummiarm. Dieser spürt anfangs die Berührung auf seinem Arm und sieht den Pinselstrich auf dem Gummiarm.</p>
<p>Jetzt kommt’s: nach einigen Minuten verschwindet das Berührungsgefühl aus dem linken Arm. Es ist jetzt im Gummiarm. Das Gefühl ist auf magische Weise aus dem Körper in einen ganz anderen Teil der realen Welt gewandert.</p>
<p>Auch ein anderes bekanntes <a href="http://homepage.univie.ac.at/andreas.olbrich/kap2.pdf" target="_blank">Experiment</a> zeigt, dass uns unter bestimmten Umständen, das, was wir tun, nicht bewusst ist. Das Gehirn spielt uns wieder einen Streich. Dazu passt, dass das visuelle Bild auf der Netzhaut unseres Auges nur zweidimensional ist. Dennoch konstruiert unser Gehirn daraus einen lebhaften Eindruck einer dreidimensionalen Welt.</p>
<p>Wie schafft das Gehirn das?</p>
<h3><strong>Mit seltenen Ereignissen oder großen Zahlen können wir schlecht umgehen.</strong></h3>
<p>Unser Gehirn arbeitet wie ein Bayes-Computer. Das berühmte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bayestheorem" target="_blank">Bayes-Theorem</a> gibt an, wie sehr man seine Überzeugung über einen bestimmten Sachverhalt (A) angesichts neuer Information x verändern soll.</p>
<p>Das Bayes-Theorem zeigt, dass wir Ereignisse schlecht einordnen können, wenn es um seltene Ereignisse und große Zahlen geht. So zeigten <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2701252/" target="_blank">Wolfe et. al.</a>, dass Mitarbeiter bei der Gepäckdurchleuchtung am Flugzeug gefährliche Gegenstände wie Messer oder Sprengstoff gut entdeckten, wenn diese häufig auftraten. Waren die Zielobjekte aber selten — was gottseidank ja der Fall ist — sank ihre Erkennungsrate drastisch.</p>
<p>Deshalb sind Terrorwarnungen hierzulande zwar gut gemeint, verändern aber unser Verhalten nicht. Müssten wir fast täglich damit rechnen, dass in unserer Umgebung eine Bombe explodiert — wie im Irak — würden wir uns mit Sicherheit verhalten.</p>
<p>Genau wie ein Bayes-Computer macht unser Gehirn <strong>Vorannahmen aufgrund mentaler Landkarten</strong>, wie etwas auszusehen hat. Mithilfe dieses Modells kann das Gehirn voraussagen, welche Signale unsere Sinne empfangen sollten. Diese Annahmen werden mit den tatsächlichen Signalen verglichen und dabei gibt es natürlich Fehler. <strong>Aufgrund dieser Unterschiede lernt das Gehirn, sein Modell zu verbessern. </strong>Wenn auch nicht bei allen Menschen.</p>
<p><strong><a href="http://img217.imageshack.us/img217/5959/2000710dsketchtq2.jpg"><img class="alignright" title="http://img217.imageshack.us/img217/5959/2000710dsketchtq2.jpg" src="http://img217.imageshack.us/img217/5959/2000710dsketchtq2.jpg" alt="2000710dsketchtq2 Ihre Wahrnehmung der Welt ist eine Phantasie, die mit der Realität übereinstimmt." width="158" height="282" /></a>Käse </strong>ist zum Beispiel für Franzosen lebendig. Sie würden ihn nie  pasteurisieren oder in den Kühlschrank legen. Für Amerikaner ist Käse tot. Deshalb kann man ihn auch in Folie einschweißen.</p>
<p><strong>Cola </strong>verbinden wir mit brauner Farbe. Eine neue Variante von Cola, die bei identischem Geschmack von grüner Farbe wäre, hätte es beim Verbraucher schwer.Auch der grüne Ketchup konnte sich trotz identischem Geschmack beim Verbraucher nicht durchsetzenn.</p>
<p>Deswegen werden ja auch bei <strong>teuren Weinen</strong> immer noch richtige Korken verwendet, obwohl ein Drehverschluss aus Metall viel vorteilhafter wäre. Das Problem liegt im Modell des Konsumenten, der guten Wein mit einem richtigen Korken verbindet.</p>
<p>Können wir objektiv den Geschmack eines Biers beurteilen?</p>
<p>In diesem Versuch werden zwei Sorten Bier angeboten, von denen ein Glas einen Spritzer Essig enthält. Wenn die Versuchspersonen nichts davon wissen, beurteilen Sie beide Biere ähnlich. Werden Sie jedoch über den Spritzer in einem Glas informiert, lehnen sie den Geschmack heftig ab. Hier das <a href="http://www.ted.com/talks/lang/eng/beau_lotto_optical_illusions_show_how_we_see.html" target="_blank"><strong>Video </strong></a>dazu.</p>
<p>Wieder hat die objektive Produkteigenschaft des Biers das Urteil der Tester weniger beeinflusst als deren Erwartung.</p>
<h3><strong>Woher kommen unsere mentalen Modelle?</strong></h3>
<p>Etliche davon durch Millionen Jahre Evolution. Gewisse Fakten über die Welt verändern sich kaum und werden zu starken Vorannahmen. Dass zum Beispiel aufgrund der Schwerkraft Gegenstände nach unten fallen. Oder dass Sonnenlicht von oben kommt. Aus den daraus entstehenden Schatten schließen wir auf die Lage von Gegenständen.</p>
<p>Wenn Ihr Gehirn jedoch ein falsches Vorwissen hat, werden auch Ihre Sinne getäuscht. Sie nehmen etwas wahr, was gar nicht da ist. Das kann man gut an einer Hohlmaske demonstrieren. <strong>Unser Gehirn hat über Gesichter die Hypothese, dass die Nase hervorsteht. </strong>Aber jetzt schauen Sie mal genau hin, wie wenig Sie hier Ihren Augen trauen können:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=QbKw0_v2clo">http://www.youtube.com/watch?v=QbKw0_v2clo</a></p>
<p>Wenn Sie bei Sekunde 0.19 das Video anhalten, müssen Sie zugeben, dass Sie etwas sehen, was nicht so ist. Sie wissen, dass die Nase bei der Hohlmaske nach außen gewölbt ist. Sie “sehen” aber etwas anderes. Ihr Gehirn korrigiert Ihre reale Sinneswahrnehmung. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf.</p>
<p>Unsere Wahrnehmung wird also durch unsere Erwartung bestimmt. Die tatsächliche Wahrnehmung entsteht erst in uns. Sie wird durch Erwartungen und Erfahrungen aktiv verändert.</p>
<p>Deswegen funktionieren auch viele <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kippfigur#Der_Necker-W.C3.BCrfel" target="_blank"><strong>optischen Täuschungen</strong></a>. <img class="alignright" title="optische tauschung, bluete oder verwesung, wikipedia" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/9/93/Picture_puzzle.jpg/220px-Picture_puzzle.jpg" alt="220px Picture puzzle Ihre Wahrnehmung der Welt ist eine Phantasie, die mit der Realität übereinstimmt." width="161" height="223" />Wenn also zwei unterschiedliche Objekte in der äußeren Realität dieselben sensorischen Informationen liefern. Da das Gehirn keinen Grund hat, eine Version zu bevorzugen, sehen Sie in dem Bild entweder einen Totenschädel oder zwei Frauen. Ihre Wahrnehmung springt hin und her, weil beide Eindrücke gleich plausibel sind.<br />
<em>Tipp: Stellen Sie sich das gleiche Bild mit geschlossenen Augen vor. Was passiert jetzt?</em></p>
<p>Noch ein Beispiel.</p>
<p><strong>Ob eine Tomate rot ist, hat wenig mit der Tomate zu tun. </strong>Die Wellenlänge des Lichts bestimmt die Farbe eines Objekts. Wird eine Tomate mit weißem Licht bestrahlt, sehen wir sie rot, weil die Tomate rotes Licht reflektiert.</p>
<p>Wenn wir eine Tomate mit blauem Licht anstrahlen, kann sie kein rotes Licht reflektieren. Sehen Sie dann eine blaue Tomate? Nein. Unser Gehirn korrigiert unsere Wahrnehmung sofort und liefert uns die korrekte rote Tomatenfarbe.</p>
<p>Ähnlich ist es auch hier.<img class="alignright" title="farbtäuschung, optische illusion" src="http://www.apfel-herz.de/uploads/abilder/Links/OptischeIlluGrau.jpg" alt="OptischeIlluGrau Ihre Wahrnehmung der Welt ist eine Phantasie, die mit der Realität übereinstimmt." width="279" height="226" /> Der Grauton der Fläche A ist identisch mit dem der Fläche B. (Auch wenn Ihnen Ihr Gehirn etwas anderes sagt.)</p>
<p>Mehr Täuschungen über Farbe finden Sie auf dieser <a href="http://www.lottolab.org/articles/illusionsoflight.asp" target="_blank">Website</a> und auf diesem <a href="http://www.ted.com/talks/lang/eng/beau_lotto_optical_illusions_show_how_we_see.html" target="_blank">Videovortrag</a>.</p>
<h3><strong>Was lernen wir daraus? </strong></h3>
<p>Die Schlussfolgerungen sind einigermaßen bestürzend. <strong>Was Sie täglich wahrnehmen, ist eben nicht die objektive Welt.</strong> Sondern Sie nehmen die Modelle Ihres Gehirns wahr, die dieses von der Welt kreiert. Anders gesagt: Ihre Wahrnehmungen sind Phantasiebilder, die sich mit der Realität einigermaßen decken.</p>
<p><span class="pullquote">Unser Wissen um die physische Welt ist also höchst subjektiv. Was wir über die reale Welt zu wissen glauben, kommt von einem Modell unseres Gehirns, das dieses aufgrund von Vorannahmen und sensorischen Daten geschaffen hat.</span></p>
<p>Aber woher wissen wir, dass unser Modell von der Welt, das unser Gehirn entwirft, richtig ist?</p>
<p><strong>Die Antwort ist einfach: wenn das Modell für uns funktioniert. </strong>Können wir uns damit “richtig” verhalten und den nächsten Tag erleben? Das Problem der “Richtigkeit” oder “Wahrheit” taucht erst auf, wenn zwei Gehirne miteinander kommunizieren und man feststellt, dass das Modell unseres Gegenübers sich von dem unsrigen unterscheidet.</p>
<p>Das passiert ja nun jeden Tag. Politisch, beruflich wie privat:</p>
<ul>
<li>Welches ist die beste Werbestrategie für das neue Haarshampoo?</li>
<li>Sind 5 Euro mehr für Hartz 4 Empfänger eine Erhöhung oder ein Witz?</li>
<li>Sollte man Vorsätze an Silvester fassen? Und wenn ja, welche?</li>
<li>Wann ist die Wohnung unaufgeräumt? Und wann ordentlich?</li>
<li>Sind jetzt Glühlampen oder Energiesparlampen richtig?</li>
</ul>
<h3><strong>Warum wir Vorurteile brauchen.</strong></h3>
<p>Das Gehirn braucht für seine Modelle “Vorurteile”. Der Begriff ist negativ belegt, doch unser Gehirn braucht solche Vorannahmen. Mit ihnen wird der Kreislauf von Vermutungen und Vorhersagen in Gang gesetzt, durch den unser Modell der Welt immer präziser wird. <strong>Deswegen lernt man ja auch mehr aus Fehlern als aus Erfolgen.</strong></p>
<p>Den ersten Hinweis über einen anderen Menschen und sein mögliches Verhalten gibt uns das vermutete Geschlecht. Schon Dreijährige haben entsprechende Stereotypen über Geschlechter verinnerlicht.</p>
<p>Ihr Gehirn kann zum Beispiel <strong>aus nur 15 tanzenden Punkten eine menschliche Figur erkennen</strong>. Kann erkennen, ob die Figur weiblich oder männlich ist. Nervös oder entspannt. Glücklich oder traurig. Wohlgemerkt nicht aus einem Bild, sondern aus weißen Punkten auf einer schwarzen Hintergrund! <strong><a href="http://biomotionlab.ca/Demos/BMLwalker.html" target="_blank">Probieren Sie es hier aus.</a></strong></p>
<p>Vielleicht erklären die Thesen hier auch das überraschende Ergebnis einer <a href="http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/placebos-wirken-auch-ohne-taeuschung-4938.php" target="_blank">Studie</a>, nachdem ein Placebo bei Patienten mit Reizdarmsyndrom selbst dann wirkte, <strong>wenn man den Menschen sagte, dass es ein Placebo sei.</strong> Das Gehirn könnte also trotzdem eine Wirkung erschaffen.</p>
<p><iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=praxisfurps05-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3827423430&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=transparent&amp;bg1=transparent&amp;f=ifr&nou=1" marginheight="0" marginwidth="0" style="float:right; width:120px; margin-left:10px; height:240px; background-color:#FFFFFF; border:1px solid #000000;"></iframe>Mit anderen Worten: Ihr Gehirn erschafft die Welt. Das ist auch der Titel des Buches von Chris Frith, aus dem ich hier einiges beschrieben habe. Absolut lesenswert!</p>
<p>Das bedeutet aber auch: <strong>Sogar unser “Ich” ist ein Konstrukt unseres Gehirns.</strong> Eine beeindruckende Erfahrung, dass das “Ich” konstruiert ist, und dass es noch etwas anderes in uns Menschen gibt, das Selbst, erlebt man während dieser <a href="http://www.das-zeitlose-selbst.de/Audio-CD.htm" target="_blank">Meditation</a>.</p>
<h3><strong>Mein Fazit:</strong></h3>
<p>Das Thema fasziniert mich auch deshalb, weil es meine Arbeit direkt berührt. Denn wer seine <a href="http://www.seminare4you.de" target="_blank">Persönlichkeit</a> besser kennenlernen oder sein Verhalten ändern will, muss herausfinden, mit welchem Modell von sich oder dem jeweiligen Verhalten sein Gehirn bisher arbeitet.</p>
<p>In einigen Artikeln dieses Blogs habe ich das genauer beschrieben:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/982/selbstbewusstsein-kann-man-nicht-trainieren" target="_self">Selbstbewusstsein kann man nicht trainieren. Aber was dann?</a></li>
<li><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/2794/ist-aelterwerden-nur-eine-selbsterfuellende-prophezeiung" target="_self">Ist Älterwerden nur eine selbsterfüllende Prophezeiung?</a></li>
<li><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/2679/wie-das-achtsamkeitsbuch-von-halko-weiss-ihr-leben-veraendern-kann" target="_self">Wie das Achtsamkeitsbuch von Halko Weiss et.al. Ihr Leben verändern kann.</a></li>
<li><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/105/change-blindness-warum-wir-das-offensichtliche-meist-nicht-sehen" target="_self">Change blindness: warum wir das Offensichtliche meist nicht sehen.</a></li>
<li><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/132/sie-muessen-nicht-immer-perfekt-sein-neu" target="_self">Wie Sie aus der Psychofalle Perfektionismus herausfinden.</a></li>
</ul>
<p>Oder anders gesagt: <strong>wenn Sie etwas verändern wollen, müssen Sie erst mal herausfinden, wie Sie das unerwünschte Verhalten produzieren. </strong>Also mehr über das Modell herausfinden, das Ihr Gehirn zu diesem Thema bis jetzt gespeichert hat und als Grundlage für Ihr Verhalten benutzt.</p>
<p>Die gute Nachricht: Wenn Sie sich bewusst gemacht haben, welche Landkarte von der Welt Sie bisher benutzen, können Sie diese auch aktualisieren. Manche dieser Modelle von der Welt davon haben Sie schon als kleiner Junge oder kleines Mädchen gebildet.</p>
<p>Aber mit einem Stadtplan, der dreißig, vierzig Jahre oder noch älter ist, würden Sie doch niemals eine lange Reise antreten, oder?</p>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="article 32 Ihre Wahrnehmung der Welt ist eine Phantasie, die mit der Realität übereinstimmt." width="32" height="32" /> Welche Schlüsse ziehen Sie persönlich aus all dem?<br />
</a></h2>
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<p style="text-align: right;"><small>Foto: © Xenia Luise Fotolia.com<br />
</small></p>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/06/podcast.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-4041" title="podcast" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/06/podcast.gif" alt="podcast Ihre Wahrnehmung der Welt ist eine Phantasie, die mit der Realität übereinstimmt." width="61" height="13" /></a>Diesen Beitrag können Sie sich hier anhören oder  <a href="http://kopp-wichmann.podspot.de/post/ihre-wahrnehmung-der-welt-ist-eine-phantasie-die-mit-der-realitat-ubereinstimmt/" target="_blank"><b>herunterladen</b></a>.<br />
[Audio-Datei]</p>
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		<title>7 populäre Irrtümer und Ausreden über persönliche Veränderung.</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Aug 2010 17:39:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neurobiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Abnehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Gewohnheit]]></category>
		<category><![CDATA[SMART-Formel]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>

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		“Ich habe einfach nicht genug Leidensdruck!” sagte vor einiger Zeit ein Teilnehmer im Seminar. Er wollte damit erklären, warum seine bisherigen Versuche, nicht unpünktlich zu sein, nichts gefruchtet hatten. Diese Äußerung brachte mich darauf, mal die sieben häufigsten Erklärungen aufzuschreiben, die Menschen immer wieder sich und anderen sagen, wenn es nicht gelang, das eigene Verhalten [...]]]></description>
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			if ( msg == '' ) return true;
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		<p><strong> </strong><strong><em>“I<a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/08/nicht-zuständig.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-3646" title="nicht zuständig" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/08/nicht-zuständig-218x300.jpg" alt="nicht zuständig 218x300 7 populäre Irrtümer und Ausreden über persönliche Veränderung." width="218" height="300" /></a>c</em></strong><strong><em>h habe einfach nicht genug Leidensdruck!” sagte vor einiger Zeit ein Teilnehmer im Seminar. Er wollte damit erklären, warum seine bisherigen Versuche, nicht unpünktlich zu sein, nichts gefruchtet hatten.</em></strong></p>
<p>Diese Äußerung brachte mich darauf, mal die sieben häufigsten Erklärungen aufzuschreiben, die Menschen immer wieder sich und anderen sagen, wenn es nicht gelang, das eigene Verhalten zu verändern.</p>
<h3><strong>1. “Nicht genügend Leidensdruck.”</strong></h3>
<p>Die Vorstellung, dass genügend Druck Menschen zu einer Veränderung bringen könne, ist ja weit verbreitet. Bei der Hartz 4-Gesetzgebung spielt ja auch die Überlegung mit, dass man durch immer weniger Unterstützung mehr Menschen dazu motivieren könne, zu arbeiten.</p>
<p>Oder das größte Argument gegen das “<a id="aptureLink_6nwstpxPXV" href="http://www.unternimm-die-zukunft.de/"><strong>bedingungslose Grundeinkommen</strong></a> <strong> </strong>” ist, dass dann doch die meisten Leute auf der faulen Haut lägen. Anders gesagt: der Druck der Existenzsicherung allein treibt uns alle morgens ins Büro.</p>
<p>Doch meine Erfahrung ist anders.<span id="more-3642"></span> Die meisten Menschen sind enorm leidensfähig und ziehen das einer Veränderung auch vor. In einem Klinikpraktikum während meines Psychologiestudiums betreute ich  mal Raucher, denen gerade das Bein abgenommen worden war. Und als ich sah, was das erste war, was diese Menschen taten, als sie gerade aus der Narkose erwacht waren, wusste ich, dass das Konzept des Leidensdrucks nichts taugt.</p>
<h3><strong>2. “Man kann einen anderen Menschen ändern.”</strong></h3>
<p>Dieser Glaubenssatz ist ja den meisten Frauen und allen Verkaufsleitern zu eigen. Wenn etwas nicht so läuft, wie man sich das vorstellt, muss man eben auf den Menschen einwirken und ihn ändern.</p>
<p>Viele Frauen starten dann Nacherziehungsprogramme und der Vertriebsleiter das nächste Incentive. Aber wie wir spätestens nach Reinhard Sprengers “Mythos Motivation” wissen: es geht nicht.</p>
<p>Sicher, Sie können Menschen bedrohen, bestechen, bestrafen. Und aus Angst tun Menschen vieles, was sie freiwillig nicht tun würden. Aber deswegen haben sie doch nicht ihr Verhalten geändert. Sondern Sie gehorchen oder unterwerfen sich jemandem, den sie als mächtig erleben.</p>
<p>Wenn jemand unter der Folter etwas gesteht, was er zuvor weigerte preiszugeben, kann nur der Zyniker von einer Verhaltensänderung sprechen. Das merkt man spätestens dann, wenn der Druck nachlässt oder der Incentivewettbewerb mal ausfällt.</p>
<p><span class="pullquote">Nein, Menschen lassen sich nicht ändern. Sie nicht, ich nicht. Jeder Mensch ändert sich, wenn überhaupt, nur aus freien Stücken.</span></p>
<h3><strong>3. “Das ist bei mir vererbt.”</strong></h3>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/08/dicker-mann-mit-bier-xs-©-PeJo-Fotolia.com_.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3659" title="PeJo-Fotolia.com_" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/08/dicker-mann-mit-bier-xs-©-PeJo-Fotolia.com_.jpg" alt="dicker mann mit bier xs © PeJo Fotolia.com  7 populäre Irrtümer und Ausreden über persönliche Veränderung." width="232" height="153" /></a>Wofür muss die Vererbungslehre alles herhalten. Schlechte Manieren, Liebe zum Alkohol oder fettem Essen, Faulheit oder Perfektionismus. Alles vererbt. <em>“Das liegt bei uns in der Familie. Schon mein Vater war jemand, der alle tyrannisierte.”</em></p>
<p>Der Vorteil dieser Argumentation liegt in der Schuldabwehr. Ja, wenn es die Gene sind, dann kann ich ja nichts für mein Verhalten. Sicher, es gibt offenbar eine gewisse genetische Disposition zum Beispiel für Depression, Fettzellen und Alkoholismus. Doch eine Disposition ist keine Determination. Vererbt wird eine gewisse Veranlagung, doch was man daraus macht oder wie man damit umgeht, ist persönliche Entscheidung.</p>
<p>Das sieht man ja in der eigenen Familie, wenn man auf seine Geschwister schaut. Sie haben mit Sicherheit eine ähnliche genetische Ausstattung, verhalten sich aber gemeinhin ganz unterschiedlich.</p>
<h3><strong>4. “Männer/Frauen sind ebenso.”</strong></h3>
<p>Eine Variation des vorherigen Punktes. Da wird dann evolutionsmäßig begründet, warum Frauen nicht einparken und Männer schlecht zuhören können sollen.</p>
<p>Leider verwechseln hier die meisten Menschen Wahrscheinlichkeit und Wirklichkeit. Und unterschätzen die Macht von selbst erfüllenden Prophezeiungen. So galt lange Zeit das Diktum, dass Mädchen schlechter in Mathematik seien als Jungen. Breit angelegte Schulversuche zeigen jedoch, dass in reinen Mädchenklassen diese “natürlichen” Defizite in der  mathematischen Begabung fast vollständig verschwinden.</p>
<p>Das Fatale daran ist, dass Vorurteile eben auch auf die Betroffenen wirken können.</p>
<h3><strong>5. “Ich habe zu wenig Disziplin.”</strong></h3>
<p>Disziplin ist etwas anderes Motivation. Wer motiviert ist, nicht durch andere, sondern durch ein Ziel, das er sich selbst gesetzt hat,verfügt fast immer über die notwendige Ausdauer, auch Durststrecken zu überwinden.</p>
<p>Andersherum, wer zu wenig motiviert ist, weil der das Ziel oder den Sinn nicht kennt, erlahmt schneller in seinen Bemühungen und schimpft sich dann der fehlenden Disziplin.</p>
<p>Über diesen wichtigen Unterschied habe ich einen eigenen Artikel verfasst, den Sie <a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/2292/aufschieberitis" target="_self">hier lesen können …</a></p>
<h3><strong>6. “Die Umstände haben mich dazu gezwungen.”</strong></h3>
<p>Das ist der beliebte Sachzwang. Oder der dominante Chef. Oder der manipulierende Partner. Auch hier geht es im Kern um das Zuschreiben von Schuld — anstatt um das Übernehmen von Verantwortung.</p>
<p>Von einigen existenziellen Situationen abgesehen, kann niemand Sie zu irgend etwas zwingen. Jemand kann versuchen, Sie zu bestechen, bedrohen oder bestrafen. Aber es gehören trotzdem zwei dazu.</p>
<p><em>“Geld oder Leben!”</em> Selbst diese Drohung zeitigt unterschiedliche Reaktionen. Wer gerade mit Suizidabsichten auf dem Weg zur Brücke ist, hört diese Frage anders als jemand, der gerne lebt.</p>
<h3><strong>7. Mein Aszendent, (</strong><strong>Biorhythmus, der </strong><strong>Mond, der Fön usw.) ist gerade schlecht.”</strong></h3>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/08/Wahrsager-xs-iStock_000012567806XSmall.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3658" title="Wahrsager xs iStock_000012567806XSmall" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/08/Wahrsager-xs-iStock_000012567806XSmall.jpg" alt="Wahrsager xs iStock 000012567806XSmall 7 populäre Irrtümer und Ausreden über persönliche Veränderung." width="247" height="207" /></a>Auch eine Variation von Nummer sechs. Ich will nicht verhehlen, dass es für manches einen richtigen Zeitpunkt gibt. Doch ob der von außen kommt, ist fraglich. Meist sind es doch nicht fremde Mächte, schlechte Schwingungen oder das Schicksal, das uns hindert, das zu vollbringen, was wir wollen.</p>
<p>Jemand, der fest entschlossen ist, etwas zu erreichen und — ganz wichtig — von seiner angeblichen schlechten Sternenkonstellation nichts weiß, wird auftauchende Hindernisse zum Anlass nehmen, diese zu umgehen oder sich mehr anzustrengen.</p>
<p>Weil er unbedingt sein Ziel verfolgt, kann er keine Ausreden gebrauchen.</p>
<h3><strong>Was braucht es dann zu einer Veränderung?</strong></h3>
<p>Bei sich selbst sind es vor allem drei Dinge. Erstens  Ihren Entschluss, dass Sie etwas ändern wollen. Ein Entschluss ist mehr als eine Absicht. Es ist eine Entscheidung, die Sie für sich selbst treffen.</p>
<p>Zweitens ein klar formuliertes Ziel, was Sie ändern wollen. Dazu eignet sich die<strong> SMART-Formel</strong>. Ihr Ziel sollte also so definiert sein:</p>
<ul>
<li>S-pezifisch,<br />
also möglichst genau beschrieben sein.</li>
<li>M-essbar<br />
also in irgendeiner Weise quantifizierbar. Nicht nur besser oder mehr, sondern um wie viel.</li>
<li>A-ktionsauslösend<br />
also etwas beschreiben, was Sie tun können, nicht etwas, worauf Sie warten müssen, dass es ein anderer tut.</li>
<li>R-ealistisch<br />
Überschätzen Sie sich nicht. Lieber ein realistisches, kleineres Ziel nehmen, das Sie auch tatsächlich zeitlich und kräftemäßig bewältigen können als ein zu ambitioniertes Ziel, das Sie überfordert.</li>
<li>T-erminiert<br />
Ganz wichtig ist ein Starttermin oder eine Frist, bis zu der Sie das Ziel erreicht haben.</li>
</ul>
<p>Ein schlecht definiertes Ziel lautet also: <em>“Ich müsste mal wieder was für meine Fitness tun.” </em>Ein gut formuliertes dagegen: <em>“Ab übermorgen jogge ich jeden zweiten Abend für 5 Minuten.”</em></p>
<p>Als drittes brauchen Sie Ausdauer. Durchhaltevermögen. Das hängt mit unserem Gehirn zusammen. Alle Gewohnheiten sind dort über neuronale Verschaltungen tief eingegraben. Wenn Sie jetzt etwas verändern wollen, müssen Sie das neue Verhalten eine Weile durchhalten, bis es sich neuronal in Ihrem Gehirn eingenistet hat.</p>
<p>Manche Untersuchungen sagen, es braucht 21 Tage. Sicher ist, mit jedem  Tag stärken Sie das Neue und machen daraus eine neue, “alte” Gewohnheit.</p>
<h3><strong>Und wie ändert man das Verhalten eines anderen?</strong></h3>
<p>Die schlechte Nachricht — oder die gute, wie man’s nimmt: GAR NICHT.  Wie oben beschrieben, kann man andere nicht ändern.</p>
<p>Die gute Nachricht: auch Sie kann man nicht ändern. Da scheitert jeder an der Autonomie des anderen. Entweder man ändert selbst etwas oder es bleibt eben so, wie es ist.</p>
<p>Eine Hoffnung gibt es. <strong>Man kann andere zur Veränderung einladen. </strong>Durch das eigene Vorbild oder indem man es attraktiv für den anderen macht, sich anders zu verhalten.</p>
<p>Ein Beispiel: Angenommen, Sie wollten dafür sorgen, dass mehr Leute ihr Altglas zum Container bringen anstatt es so zu entsorgen. Wie macht man das am besten? Durch Androhungen von Strafen? Durch moralische Appelle an das ökologische Gewissen? Durch mehr Anzeigen und Plakate?</p>
<p>Oder man lädt die Leute ein, sich in die gewünschte Richtung zu verhalten. Zum Beispiel so:</p>
<p>[youtube]
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=zSiHjMU-MUo">http://www.youtube.com/watch?v=zSiHjMU-MUo</a></p>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="article 32 7 populäre Irrtümer und Ausreden über persönliche Veränderung." width="32" height="32" /> Was sind ihre Erfahrungen mit persönlicher veränderung?<br />
</a></h2>
<p>PS: Wenn Ihnen dieser Beitrag gefiel, dann sagen Sie es doch  bitte weiter: auf Facebook, Twitter oder per Email.<br />
<a href="#respond">… oder schreiben Sie einen Kommentar.</a><br />
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<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/06/podcast.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-4041" title="podcast" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/06/podcast.gif" alt="podcast 7 populäre Irrtümer und Ausreden über persönliche Veränderung." width="61" height="13" /></a>Diesen Beitrag können Sie sich hier anhören oder  <a href="http://kopp-wichmann.podspot.de/post/7-populare-irrtumer-und-ausreden-uber-veranderung" target="_blank"><b>herunterladen</b></a>.<br />
[Audio-Datei]</p>
<p style="text-align: right;"><small>Foto: © — Fotolia.com, istock.com<br />
</small></p>
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<hr /><small>Copyright © 2008<br /> Dieser Feed ist nur für den persönlichen, nicht-kommerziellen Gebrauch bestimmt.<br /> Das Nutzen dieses Feed auf anderen Websites oder Blogs verletzt das Urheberrecht. Wenn dieser Inhalt nicht in Ihrem Newsreader enthalten ist, verletzt das Ansehen des Inhalts Urheberrechte. (Digital Fingerprint:<br /> )</small><form action="http://5466.cleverreach.de/subscribe.php" method="post" onsubmit="return sbmgValidateFormPostPg6('email','email')"><input type="hidden" name="form_id" value="6380" /><input type="hidden" name="customers" value="23437" /><input type="hidden" name="required" id="required" value="email," /><div align="center" style="padding:6px;;"><div align="left" style="width:250px; height:auto; border:1px solid #E3E3E3; background-color:#E3E3E3; ;  padding:10px 15px 10px 15px; ">
						<div style="padding-bottom:5px;font-family:Trebuchet MS, sans-serif;font-size:14px;"><span style="font-size: medium;"><span style="color: #0000ff;"><strong><span style="font-size: small;">Mögen Sie diese Art von Artikeln?<br />Dann abonnieren Sie doch meinen Newsletter.<br /></span></strong></span><strong><br /></strong></span></div>
						<div style="padding-bottom:7px;font-family:Trebuchet MS, sans-serif;font-size:12px;"><span style="font-size: small;">Etwa 1x im Monat erfahren Sie damit Neues aus meinem Blog und über spezielle Angebote. <br />Wenn Sie sich jetzt eintragen, bekommen Sie meine 7 wichtigsten Blog-Artikeln per eMail als Geschenk.</span><span style="font-size: small;"> (Sie können ihn jederzeit wieder abbestellen.)</span></div><div align="right" style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;font-size:14px; padding-bottom:5px;  margin:0px 10px 0px 5px; padding-right:15px; width:45; color:#000000;font-family:;font-weight:bold " >
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						</div>
						
						<div align="left" style="padding-bottom:8px;  padding-right:15px; padding-left:45px; margin:0px 10px 0px 5px;">
							<div style="float:left; margin:0px 5px 0px 10px;"> </div>
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						</div>	
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		</item>
		<item>
		<title>Tabuthema “Depression”: Wirkung der Psychoanalyse im Gehirn nachgewiesen.</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/2143/tabuthema-depression-wirkung-der-psychoanalyse-im-gehirn-nachgewiesen</link>
		<comments>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/2143/tabuthema-depression-wirkung-der-psychoanalyse-im-gehirn-nachgewiesen#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 05 Dec 2009 05:12:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Neurobiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
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		Alles, was im Deutschen mit der Vorsilbe “Psych…” anfängt, ist vielen Menschen immer noch höchst suspekt. Nur so ist zu erklären, dass die Witwe von Robert Enke auf der Pressekonferenz des Vereins zum Selbstmord ihre Mannes sagte: “Er hat seine Krankheit geheim halten wollen, um sein Privatleben zu schützen und seine Karriere als Fußball-Profi nicht [...]]]></description>
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		<p><em><strong><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/12/therapie-couch-NL-shop-Fotolia.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3604" title="therapie couch NL shop - Fotolia" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/12/therapie-couch-NL-shop-Fotolia.jpg" alt="therapie couch NL shop Fotolia Tabuthema Depression: Wirkung der Psychoanalyse im Gehirn nachgewiesen." width="243" height="144" /></a>Alles, was im Deutschen mit der Vorsilbe “Psych…” anfängt, ist vielen Menschen immer noch höchst suspekt.<br />
Nur so ist zu erklären, dass die Witwe von Robert Enke auf der Pressekonferenz des Vereins zum Selbstmord ihre Mannes sagte: “Er hat seine Krankheit geheim halten wollen, um sein Privatleben zu schützen und seine Karriere als Fußball-Profi nicht zu gefährden.”</strong></em></p>
<p>Dieser Satz ist verständlich und gleichzeitig erschreckend. Offenbart er doch wie die Depression — immerhin die häufigste seelische Erkrankung — trotz viel</p>
<p>Aufklärung und einer langsam wachsenden Akzeptanz in der deutschen Bevölkerung noch weitgehend tabuisiert ist.</p>
<p>Noch stärker wirkt vermutlich nur die ebenfalls tabuisierte Vermutung, dass es auch im beliebtesten deutschen Sport rein statistisch homosexuelle Fußballer geben muss.  Ich habe aber noch nie von einem gehört. Man kann zwar mittlerweile hierzulande als schwuler Mann Bürgermeister der Hauptstadt oder Außenminister werden — aber im Fußball darf man weder homosexuell noch depressiv sein.</p>
<p>Das hat wohl auch damit zu tun, dass die nicht-medikamentöse Behandlung von seelischen Störungen, die Psychotherapie, noch mit vielen Vorurteilen und falschen Einstellungen zu kämpfen hat.</p>
<p>Zwar darf man beispielsweise als US-Präsident wie damals Ronald Reagan <span id="more-2143"></span>sich von einer Astrologin beraten lassen. Aber ein Politiker, der zugäbe, öfters einen Psychotherapeuten aufzusuchen, könnte gleich sein Rücktrittsgesuch bzw. den Rentenantrag stellen.</p>
<div id="attachment_2155" class="wp-caption alignright" style="width: 282px"><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/12/freud-couch.jpg"><img class="size-medium wp-image-2155 " title="freud couch Foto: privat  London Freud Museum" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/12/freud-couch-300x264.jpg" alt="freud couch 300x264 Tabuthema Depression: Wirkung der Psychoanalyse im Gehirn nachgewiesen." width="272" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Hier  fing es an. Die Couch von Sigmund Freud.</p></div>
<p>In meiner Praxis höre ich von Klienten manchmal diesbezügliche Ängste:</p>
<ul>
<li>“Bin ich jetzt verrückt, wenn ich zu Ihnen komme?”</li>
<li>“Mein Mann/meine Frau weiß nicht, dass ich hier bin.”</li>
<li>“Mein Arbeitgeber darf nie erfahren, dass ich hier mit Ihnen rede.”</li>
</ul>
<p>Die gleichen Menschen hätten keine Probleme zu sagen, dass sie beim Internisten, Angiologen oder Orthopäden waren. Dass sie beim <strong><a id="aptureLink_bAS2p5fIXF" href="http://themen.germanblogs.de/archive/2009/08/25/der-proktologe-und-die-proktologische-untersuchung.htm">Proktologen</a></strong> waren, würden sie vermutlich in gleicher Weise verschweigen. Aber durch den entsprechenden Buch-Bestseller werden langsam auch diese <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3832180575?ie=UTF8&amp;tag=persoenlichkeitblog-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3832180575"><strong>“Feuchtgebiete”</strong></a> gesellschaftsfähiger.</p>
<p>Nur mit der Psychotherapie, der Psychoanalyse, der Psychiatrie, dem Psychologen — eben all diese Sachen mit “Psych” davor, wird es wohl noch länger dauern. Da hilft nur permanente Aufklärung und konsequente Medienarbeit.</p>
<p>Sarah Kuttner hat das ja dankenswerter Weise mit ihrem Buch <strong><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3100422058?ie=UTF8&amp;tag=persoenlichkeitblog-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3100422058">“Mängelexemplar”</a> </strong>gemacht. In Interviews hat sie aber abgestritten, dass das Buch eigene Erfahrungen schildere. Das belegt einerseits vielleicht ihre enorme Einfühlsamkeit in einen depressiven Menschen oder andererseits den erfahrenen Rat ihres Lektors — wer weiß?</p>
<p>Jede noch so kleine Entdeckung in der Krebsforschung, die eine wirksame Behandlung  möglich scheinen lässt, wird in fast allen Medien sofort verbreitet. Mit den psychotherapeutischen Methoden ist das anders. Deshalb will ich diesen Blog nutzen, um eine wichtige berufsspezifische Meldung zu verbreiten, die helfen kann, auch bislang skeptische Menschen von der Wirksamkeit psychotherapeutischer Arbeit zu überzeugen:</p>
<h2>Die Wirkung von Psychoanalyse wurde im Gehirn nachgewiesen.</h2>
<p>Und zwar nicht bei Mäusen, sondern bei Menschen. Genau gesagt, bei Menschen mit einer Depression.</p>
<p><em>“Auch wenn wir erst am Anfang stehen, zeigen die ersten Befunde, dass der Erfolg der Therapie beim Patienten messbar ist”</em>, erklärte <strong><a id="aptureLink_X5cYn8z5B3" href="http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/news/psychoanalyse-deutliche-wirkung-im-gehirn-bewiesen_aid_436191.html">Prof. Anna Buchheim</a>, </strong>Psychologin an der Universität Innsbruck. Psychoanalyse behandelt seelische Leiden nicht mit Medikamenten, sondern versucht, die Ursachen der Krankheit im Unterbewussten der Patienten aufzudecken und zu behandeln. Die Wirksamkeit dieser Therapieform ist zwar längst bewiesen und Millionen von Patienten könnten das wohl auch bezeugen. Aber wir sind eben wissenschaftsgläubig und erst wenn man etwas schwarz auf weiß sieht, sind wir geneigter, unsere Vorurteile vielleicht zu überdenken.</p>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/12/gehirn-ct1.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2167" title="gehirn ct magnetresonanz, computertomographie, foto: privat" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/12/gehirn-ct1.jpg" alt="gehirn ct1 Tabuthema Depression: Wirkung der Psychoanalyse im Gehirn nachgewiesen." width="159" height="169" /></a>In diesem Fall aber nicht “schwarz auf weiß” sondern mehr “grau auf weiß”. Denn für die Studie wurden 20 chronisch Depressive aus Bremen zum Anfang ihrer Therapie in einen Kernspintomographen gelegt, der die Aktivität ihrer Gehirne sichtbar macht. <em>“Wir zeigten ihnen individuell auf ihr Krankheitsbild zugeschnittene Reize”</em>, erläuterte Buchheim. Das seien zum Beispiel Bilder oder Schlüsselsätze gewesen, die die Patienten mit ihren unbewussten Konflikten konfrontierten. Nach sieben und nach 15 Monaten wurde die Kernspinuntersuchung wiederholt.</p>
<p>Das Ergebnis ist deutlich: Zu Anfang der Behandlung war die Aktivität in Regionen des Gehirns, die für Ängste und Furcht zuständig sind, viel höher als bei den späteren Messungen. <em>“Schon nach sieben Monaten war eine deutliche Minderung dieser Hyperaktivität zu beobachten”</em>, berichtete Buchheim. Zwar seien Depressionen viel zu komplex, als dass ihre Erklärung auf die Aktivität von Gehirnregionen beschränkt werden könne. Dass die Therapie aber tatsächlich biologische Prozesse im Gehirn konkret beeinflusst, sei bisher ohne Beweis gewesen. Frau Buchheim schließt mit der Vision: “<em>Aber vielleicht ist es eines Tages möglich, dass Analytiker ihre Therapien mit Hilfe der Hirnforschung optimieren.”</em></p>
<p>Das wäre natürlich revolutionär. Statt sich zur Behandlung auf die Couch zu legen würden die Patienten in die Röhre des CT geschoben. Und der Psychoanalytiker könnte die Wirkung seiner Interventionen gleich auf dem Gehirnbild des Patienten nachprüfen. (Kleiner Scherz!</p>
<p>Das Ganze ist eine Folge der <strong><a id="aptureLink_hoLsgcxFVO" href="http://neurowissenschaften.suite101.de/article.cfm/neuroplastizitaet_das_wandelbare_gehirn">Neuroplastizität unseres Gehirns</a>.</strong></p>
<p>Kurz gesagt:  Unser Gehirn ist nicht festgelegt , sondern ändert sich ständig je nach Gebrauch des Benutzers. Bei häufigem Nichtgebrauch größerer Bereiche passiert dasselbe wie bei unseren Muskeln: If you don’t use it, you loose it. Oder positiver ausgedrückt: das, womit wir uns täglich viel beschäftigen, hinterlässt deutliche Spuren in unseren Gehirnen. <strong><a id="aptureLink_sbKGTGk47d" href="http://www.dr-mueck.de/Gehirn/Nervenbahnung-Neuroplastizitaet.htm">Es wird gebahnt</a></strong> und wir verhalten uns tendenziell immer wieder so, weil diese Bahnen wie eine breite sechsspurige  Autobahn in unserem Gehirn wirken.</p>
<p>Das hat zur zur Folge, dass wir bestimmte Fähigkeiten trainieren können:</p>
<ul>
<li>Wer sich lange Zeit mit Wein beschäftigt, erwirbt die Fähigkeit, schon am Geschmack die Herkunft und vielleicht sogar die Rebsorte zu erkennen.</li>
<li>Wer jahrelang nachmittags bestimmte Fernsehprogramme verfolgt, wird ein Spezialist für Gerichtsshows oder den Diskussionsstil von arbeitslosen Unterschichtsangehörigen.</li>
<li>Wer mal ins Fernsehen zu “Wetten dass” will, braucht dafür in seinem Gehirn auch eine Spezialbegabung, die er sich antrainieren kann. Da lernt man dann, eine Kuh am Schmatzen zu erkennen, Frauen den BH mit Essstäbchen zu öffnen oder Zungenbrecher rasend schnell und fehlerlos aufzusagen:<br />
[youtube width=“325” height=“244”]http://www.youtube.com/watch?v=wQU80saG70U[/youtube]</li>
</ul>
<p>Bei denjenigen, die sich nun längere Zeit im Rahmen einer Psychotherapie mit ihren Ängsten auseinandersetzen, die ja meist mit unbewältigten Konflikten aus der Herkunftsfamilie und Biografie zusammenhängen, hinterlässt diese Tätigkeit  eben auch Spuren im Gehirn.<br />
<iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=praxisfurps05-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3451060035&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=transparent&amp;bg1=transparent&amp;f=ifr&nou=1" marginheight="0" marginwidth="0" style="float:right; width:120px; margin-left:10px; height:240px; background-color:#FFFFFF; border:1px solid #000000;"></iframe><br />
Die zitierte Untersuchung ist ein Meilenstein auf dem Weg zur Anerkennung von Psychotherapie und zu einem hoffentlich entspannteren Verhältnis bezüglich seelischer Problemen und deren Behandlung.</p>
<p>Wenn Sie sich über <strong>Psychoanalyse</strong> informieren wollen, hier eine gute <strong><a id="aptureLink_t4iRgHtkdR" href="http://www.psia-heidelberg.de/?Psychotherapie_hilft">Website</a></strong> oder <strong><a id="aptureLink_er8ixoUhjd" href="http://www.dpv-psa.de/">hier… </a></strong></p>
<p>Was die Gesellschaftsfähigkeit von Psychotherapie angeht, sind uns die Amerikaner etwas voraus. Oder könnten Sie sich vorstellen, dass Minister Seehofer mit seiner Frau so etwas <a id="aptureLink_Ky0u8kJJ4B" href="http://www.bild.de/BILD/politik/2009/10/29/barack-und-michelle-obama/bei-der-eheberatung.html"><strong>verraten würden …</strong></a></p>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="article 32 Tabuthema Depression: Wirkung der Psychoanalyse im Gehirn nachgewiesen." width="32" height="32" /> Welche Einstellung haben Sie zu Psychotherapie?<br />
Wie würden Ihr Partner, Freunde, Kollegen, Chef reagieren, wenn Sie eine Psychotherapie machten?</a></h2>
<p>PS: Wenn Ihnen dieser Beitrag gefiel, dann sagen Sie es doch  bitte weiter: auf Facebook, Twitter oder per Email.<br />
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<p><small> <noscript><A HREF="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=V20070822%2FDE%2Fpraxisfurps05-21%2F8010%2F19497dbf-f8f8-4ae7-ae07-aeff6f1cd6f3&#038;Operation=NoScript" mce_HREF="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fpraxisfurps05-21%2F8010%2F19497dbf-f8f8-4ae7-ae07-aeff6f1cd6f3&amp;Operation=NoScript">Amazon.de Widgets</A></noscript></small></p>
<p style="text-align: right;"><small>Fotos: © privat,  NL shop, </small><small>fotofrank — fotolia.com<br />
</small></p>
<p style="text-align: right;"><small></small></p>
<hr /><small>Copyright © 2008<br /> Dieser Feed ist nur für den persönlichen, nicht-kommerziellen Gebrauch bestimmt.<br /> Das Nutzen dieses Feed auf anderen Websites oder Blogs verletzt das Urheberrecht. Wenn dieser Inhalt nicht in Ihrem Newsreader enthalten ist, verletzt das Ansehen des Inhalts Urheberrechte. (Digital Fingerprint:<br /> )</small><form action="http://5466.cleverreach.de/subscribe.php" method="post" onsubmit="return sbmgValidateFormPostPg8('email','email')"><input type="hidden" name="form_id" value="6380" /><input type="hidden" name="customers" value="23437" /><input type="hidden" name="required" id="required" value="email," /><div align="center" style="padding:6px;;"><div align="left" style="width:250px; height:auto; border:1px solid #E3E3E3; background-color:#E3E3E3; ;  padding:10px 15px 10px 15px; ">
						<div style="padding-bottom:5px;font-family:Trebuchet MS, sans-serif;font-size:14px;"><span style="font-size: medium;"><span style="color: #0000ff;"><strong><span style="font-size: small;">Mögen Sie diese Art von Artikeln?<br />Dann abonnieren Sie doch meinen Newsletter.<br /></span></strong></span><strong><br /></strong></span></div>
						<div style="padding-bottom:7px;font-family:Trebuchet MS, sans-serif;font-size:12px;"><span style="font-size: small;">Etwa 1x im Monat erfahren Sie damit Neues aus meinem Blog und über spezielle Angebote. <br />Wenn Sie sich jetzt eintragen, bekommen Sie meine 7 wichtigsten Blog-Artikeln per eMail als Geschenk.</span><span style="font-size: small;"> (Sie können ihn jederzeit wieder abbestellen.)</span></div><div align="right" style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;font-size:14px; padding-bottom:5px;  margin:0px 10px 0px 5px; padding-right:15px; width:45; color:#000000;font-family:;font-weight:bold " >
							<div align="center" style="float:left; margin:0px 5px 0px 10px;">Emailadresse: </div>
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						<div style="line-height:13px;padding-bottom:5px;font-family:Trebuchet MS, sans-serif;font-size:12px;"></div><div align="center" ><a href="http://www.maxblogpress.com/go.php?offer=&pid=35" target="_blank" style="font-size:x-small;color:#000000;text-decoration:underline">Powered by Subscribers Magnet</a></div></div></div></form><div id="vgwpixel"><img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/8f9b45409bde46ef852ff6d63f9a4859" width="1" height="1" alt=" Tabuthema Depression: Wirkung der Psychoanalyse im Gehirn nachgewiesen."  title="Tabuthema Depression: Wirkung der Psychoanalyse im Gehirn nachgewiesen." /></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Männer — das schwache Geschlecht und sein Gehirn</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/1930/maenner-das-schwache-geschlecht-und-sein-gehirn</link>
		<comments>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/1930/maenner-das-schwache-geschlecht-und-sein-gehirn#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 18:25:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neurobiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
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		Ein Hirnforscher fordert bessere Vorbilder für Jungs. Die Überschrift ist der Titel des neuen Buchs von Gerald Hüther, das ich gerade lese. Schon als ich in der Buchhandlung den ersten Einleitungssatz las, war ich angetan: Wie wird ein Mann ein Mann? Oder präziser: Wie wird aus dem, was ein Mann werden könnte, schließlich das, wofür [...]]]></description>
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						if ( reg.test(email_fld.value) == false ) msg += '- Valid Email Required';
			if ( msg == '' ) return true;
			else alert(msg);
			return false;
		}</script>
		<h2><a href="http://www.amazon.de/M%C3%A4nner-schwache-Geschlecht-sein-Gehirn/dp/3525404204/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1257089636&amp;sr=1-1-spell"><img class="alignright size-medium wp-image-1935" title="hüther_männer" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/11/hüther_männer-178x300.jpg" alt="hüther männer 178x300 Männer   das schwache Geschlecht und sein Gehirn" width="178" height="300" /></a><span style="color: #ff6600;"><em>Ein Hirnforscher fordert bessere Vorbilder für Jungs.</em></span></h2>
<p>Die Überschrift ist der Titel des neuen Buchs von <a id="aptureLink_NmPFFK5Crj" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gerald%20H%C3%BCther">Gerald Hüther</a>, das ich gerade lese. Schon als ich in der Buchhandlung den ersten Einleitungssatz las, war ich angetan:</p>
<blockquote><p><em>Wie wird ein Mann ein Mann? Oder präziser: Wie wird aus dem, was ein Mann werden könnte, schließlich das, wofür sich der Betreffende irgendwann hält: ein Mann?</em></p></blockquote>
<p>Sie merken, der Autor kann denken und spritzig formulieren. Ich erlebte ihn persönlich auf einem Vortrag in <a id="aptureLink_FUA0JiXyuI" href="../article/198/die-bilder-in-ihrem-gehirn-entscheiden-was-fuer-ein-leben-sie-fuehren">Heidelberg</a>. Diesen Vortrag können Sie sich übrigens auch <a href="http://www.demographie-netzwerk.de/iv.-know-how-kongress-2009/videos/video-vortrag-prof.-dr.-gerald-hther.html?flvspeed=dslfast" target="_self">hier anschauen. </a></p>
<p>Heute morgen beim Frühstück las ich dann ein Interview mit ihm in der <a id="aptureLink_l2pfAilieA" href="http://www.faz.net/s/Rub64992C04CF2F4A2E8399BD4B893B56FE/Doc~E074B1FC9362847B88B38FEB8A954655B~ATpl~Ecommon~Scontent.html">FRANKFURTER ALLGEMEINE SONNTAGSZEITUNG</a> (Nr. 44) unter dem Titel: <strong>“Supermans Irrweg”</strong>. Anschaulich, fundiert und nicht ideologisch getrieben erklärt er, was es mit dem Einfluss der Gene und der angeblich angeborenen männlichen Aggression auf sich hat.</p>
<div style="float:right;"><!-- BEGIN PARTNER PROGRAM - DO NOT CHANGE THE PARAMETERS OF THE HYPERLINK --><br />
<a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=425416&amp;site=4594&amp;type=b47&amp;bnb=47" target="_blank"><br />
</a></p>
<p><!-- END PARTNER PROGRAM --></div>
<p>Hier ein paar Zitate:<span id="more-1930"></span></p>
<ul>
<li><em>“Typische Verhaltensunterschiede zwischen Männern und Frauen sind <strong>nicht genetisch determiniert</strong>. Diese gängige Vorstellung müssen wir aufgeben.” … “Der entscheidende Punkt ist nicht, wie sich erwachsene Hirne unterscheiden, sondern wie es dazu kommt.“<br />
</em></li>
<li><em>“Schon kleine Jungs, die auf die Welt kommen, orientieren sich stärker im Außen und benutzen deshalb mit besonderer Begeisterung die Hirnregion, die dabei aktiv wird.” … “Das Gehirn ist ein Organ, mit dem wir uns in der Welt orientieren, aber es wird erst im Kontakt mit dieser Welt geformt. Sprich: <strong>Unser Hirn w</strong></em><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=425416&amp;site=4594&amp;type=b47&amp;bnb=47" target="_blank"><img class="alignright" style="border: 0pt none;" src="http://banners.webmasterplan.com/view.asp?ref=425416&amp;site=4594&amp;b=47" border="0" alt=" Männer   das schwache Geschlecht und sein Gehirn" width="180" height="150" title="Männer   das schwache Geschlecht und sein Gehirn" /></a><em><strong>ird so, wie wir es benutzen</strong>, besonders wenn wir dabei begeistert sind.“<br />
</em></li>
<li><em>Man kann das kindliche Gehirn mit einem Orchester vergleichen. Eigentlich ist die Besetzung bei Männern und Frauen gleich. Aber wegen der vorgeburtlichenTestosteroneinwirkung rücken im Orchester der kleinen Jungen die Pauken und Trompeten stärker nach vorne, während die harmonischen Instrumente in den Hintergrund treten.“<br />
</em></li>
<li><em>“Ausgemacht ist nur, dass <strong>Jungs im Durchschnitt mehr Halt im Außen brauchen</strong>. Sie orientieren sich stärker im Raum und suchen nach etwas, das ihnen Bedeutsamkeit verschafft. Neugeborene Mädchen haben das weniger nötig. Die haben in sich selbst genug Halt.” …<br />
“Männern fehlt ein zweites X-Chromosom. Das kann mit einem Auto ohne Ersatzrad vergleichen.” … “Das macht das männliche Geschlecht anfälliger. ” … “Wenn ein Kind konstitutionell schwächer ist, muss es mehr tun, um Stabilität zu finden. Nicht umsonst <strong>haben Jungs diese Affinität zu allem, was gewaltig und stark aussieht</strong>.” … “Das ist alles männlich. Aber nicht, weil die Gene das bestimmen würden. Sondern weil die Suche der kleinen Jungs nach Halt in kulturelle Bahnen gelenkt wird.“<br />
</em></li>
<li>Hierzu ein bezeichnendes Beispiel von einem rumänischen Jungen, <a id="aptureLink_2WJePDaS7R" href="http://talk.excite.de/nachrichten/6394/5jahriger-Giuliano-Stroe-ist-der-starkste-Junge-der-Welt">Giuliano Stroe</a> , der schon ein Sixpack hat aber noch nicht mal sechs Jahre alt ist und als stärkstes Kind der Welt gilt:
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=PndJi2Sia2w">http://www.youtube.com/watch?v=PndJi2Sia2w</a></p>
</li>
</ul>
<p>Welche wichtige Eigenschaft Eltern ihren Kindern vorleben und mitgeben können, präsentiert Joachim de Posada in einem Vortrag. Anhand einer <a id="aptureLink_5vpRVPxebq" href="http://www.newyorker.com/reporting/2009/05/18/090518fa_fact_lehrer">Studie</a> spricht er über die Wichtigkeit, Frustrationstoleranz aufzubauen und es auszuhalten, dass man auf eine versprochene Belohnung eine Weile warten muss.</p>
<p>In dem Experiment wird Vierjährigen ein Marshmellow gegeben und gesagt, dass sie es eine Viertelstunde lang nicht essen sollen. Wenn sie das schaffen, würden sie ein zweites Marshmellow bekommen. Dann verlässt der Versuchsleiter den Raum.</p>
<p>Erstaunlich, was einige Kinder alles anstellen, um diese Aufgabe zu meistern. Noch erstaunlicher, was man feststellte, als man die Kinder nach 18 (!) Jahren wieder aufsuchte, um zu sehen, was aus ihnen geworden war. <a href="http://www.ted.com/talks/lang/ger/joachim_de_posada_says_don_t_eat_the_marshmallow_yet.html" target="_self"><strong><br />
Hier das Video.</strong></a></p>
<p>Noch einmal Gerald Hüther in dem Interview: <iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=praxisfurps05-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3833807474&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=transparent&amp;bg1=transparent&amp;f=ifr&nou=1" marginheight="0" marginwidth="0" style="float:right; width:120px; margin-left:10px; height:240px; background-color:#FFFFFF; border:1px solid #000000;"></iframe></p>
<blockquote><p><em>“Jungs brauchen weder Puppen noch Panzer, sondern stabile Bindungen und Aufgaben, an denen sie wachsen können. Und wir müssen sie vor ungünstigen Rahmenbedingungen schützen.” … “<strong>Es muss jemand da sein, der uns zeigt, wie und wofür wir unser Gehirn benutzen.</strong>” …</em></p>
<p><em>“Wir dürfen unsere Kinder, Jungen wie Mädchen, auf ihrer Suche nach einem Platz in der Gesellschaft nicht sich selbst oder gar den Medien überlassen.”</em></p></blockquote>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="article 32 Männer   das schwache Geschlecht und sein Gehirn" width="32" height="32" /> Was ist Ihre Meinung?<br />
</a></h2>
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</script></p>
<p style="text-align: right;"><small>Den Hinweis auf den stärksten Jungen<br />
verdanke ich Michael Röhrig<br />
</small></p>
<p style="text-align: right;"><small></small></p>
<hr /><small>Copyright © 2008<br /> Dieser Feed ist nur für den persönlichen, nicht-kommerziellen Gebrauch bestimmt.<br /> Das Nutzen dieses Feed auf anderen Websites oder Blogs verletzt das Urheberrecht. Wenn dieser Inhalt nicht in Ihrem Newsreader enthalten ist, verletzt das Ansehen des Inhalts Urheberrechte. (Digital Fingerprint:<br /> )</small><form action="http://5466.cleverreach.de/subscribe.php" method="post" onsubmit="return sbmgValidateFormPostPg10('email','email')"><input type="hidden" name="form_id" value="6380" /><input type="hidden" name="customers" value="23437" /><input type="hidden" name="required" id="required" value="email," /><div align="center" style="padding:6px;;"><div align="left" style="width:250px; height:auto; border:1px solid #E3E3E3; background-color:#E3E3E3; ;  padding:10px 15px 10px 15px; ">
						<div style="padding-bottom:5px;font-family:Trebuchet MS, sans-serif;font-size:14px;"><span style="font-size: medium;"><span style="color: #0000ff;"><strong><span style="font-size: small;">Mögen Sie diese Art von Artikeln?<br />Dann abonnieren Sie doch meinen Newsletter.<br /></span></strong></span><strong><br /></strong></span></div>
						<div style="padding-bottom:7px;font-family:Trebuchet MS, sans-serif;font-size:12px;"><span style="font-size: small;">Etwa 1x im Monat erfahren Sie damit Neues aus meinem Blog und über spezielle Angebote. <br />Wenn Sie sich jetzt eintragen, bekommen Sie meine 7 wichtigsten Blog-Artikeln per eMail als Geschenk.</span><span style="font-size: small;"> (Sie können ihn jederzeit wieder abbestellen.)</span></div><div align="right" style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;font-size:14px; padding-bottom:5px;  margin:0px 10px 0px 5px; padding-right:15px; width:45; color:#000000;font-family:;font-weight:bold " >
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						</div>
						
						<div align="left" style="padding-bottom:8px;  padding-right:15px; padding-left:45px; margin:0px 10px 0px 5px;">
							<div style="float:left; margin:0px 5px 0px 10px;"> </div>
								<input name="submit" type="submit" style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;font-size:13px;font-weight:bold;border:1px solid #6B4000; border-right-width:2px; border-bottom-width:2px; background-color:#FEB333; color:#03042E; font-weight:normal" value="Will ich haben" />
						</div>	
						<div style="line-height:13px;padding-bottom:5px;font-family:Trebuchet MS, sans-serif;font-size:12px;"></div><div align="center" ><a href="http://www.maxblogpress.com/go.php?offer=&pid=35" target="_blank" style="font-size:x-small;color:#000000;text-decoration:underline">Powered by Subscribers Magnet</a></div></div></div></form><div id="vgwpixel"><img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/a9ff721cd7cb4d5b8ec74be7dca9d101" width="1" height="1" alt=" Männer   das schwache Geschlecht und sein Gehirn"  title="Männer   das schwache Geschlecht und sein Gehirn" /></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum Menschen Veränderungen ablehnen — und wie man es trotzdem schafft.</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/1211/warum-menschen-veraenderungen-ablehnen-und-wie-man-es-trotzdem-schafft</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Apr 2009 20:58:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Neurobiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
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		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
		<category><![CDATA[Widerstand]]></category>

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		<description><![CDATA[		<script type="text/javascript">
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		Eigenes Verhalten zu verändern, ist mitunter schwierig. Das hat etwas mit der Persönlichkeit und unserem Gehirn zu tun. Okay, positiv klingende Veränderungen finden wir toll. Deswegen ist ja auch die Abwrackprämie so ein Erfolg. Man bekommt Geld geschenkt für etwas, was man sowieso haben will. Und die Aktion ist zeitlich befristet. Da werden ganz viele [...]]]></description>
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		<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/04/mann-stoppt-a-cagrioner-fotoliacom.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1212" title="Man saying no to everything" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/04/mann-stoppt-a-cagrioner-fotoliacom-246x300.jpg" alt="mann stoppt a cagrioner fotoliacom 246x300 Warum Menschen Veränderungen ablehnen   und wie man es trotzdem schafft." width="176" height="215" /></a></p>
<h2><em><span style="color: #ff6600;">Eigenes Verhalten zu verändern, ist mitunter schwierig. Das hat etwas mit der Persönlichkeit und unserem Gehirn zu tun.</span></em></h2>
<p>Okay, positiv klingende Veränderungen finden wir toll. Deswegen ist ja auch die Abwrackprämie so ein Erfolg. Man bekommt Geld geschenkt für etwas, was man sowieso haben will. Und die Aktion ist zeitlich befristet. Da werden ganz viele zu Schnäppchenjägern.</p>
<p>Aber im allgemeinen mögen Menschen keine Veränderungen. Schon gar nicht welche, wo sie auf etwas Gewohntes verzichten müssen. Und wer im Urlaub  schon seine Lieblingsliege mit dem Handtuch reservieren muss, ist vermutlich für die anstehenden Veränderungen in einer Rezession nicht wirklich optimal eingestimmt.</p>
<p>Aber zurück zu unserer Veränderungsunwilligkeit. Hier zwei Beispiele:</p>
<ul>
<li><strong>Erinnern Sie sich noch an die Einführung der Sommerzeit?</strong><br />
Ist schon eine Weile her, nämlich im April 1980 wurde sie eingeführt. Als Begründung wurde die Energieeinsparung genannt. Hat sich zwar als Märchen herausgestellt, aber trotzdem.<span id="more-1211"></span><br />
Alle möglichen Gründe dagegen wurden angeführt. Von den Umstellungsschwierigkeiten der Milchkühe bis zu Verspätungen der Bahn und der Notwendigkeit, die Uhren in Haushalt und Büro umzustellen.</li>
<li><strong>Erinnern Sie sich noch an das frühere Ladenschlußgesetz?<br />
</strong>Alle Läden mussten um 18.30 Uhr schließen. Brauchte man abends noch einen Liter Milch, musste man zum Bahnhof oder zur Tankstelle fahren.<br />
Die Argumente gegen eine Erweiterung der Ladenöffnungszeiten waren gewaltig. Mit dem Gesundheitsrisiko für das Verkaufspersonal wurde argumentiert und der schlichten Frage, wer denn bitteschön abends um zwanzig Uhr noch einkaufen wolle. Nun, ich kaufe öfters abends in meinem Supermarkt noch ein und ich bin nie allein.</li>
</ul>
<p>Nein, wir Menschen mögen im allgemeinen keine Veränderungen. Das hat auch etwas mit unsrem Gehirn zu tun. Das Gehirn ist faul und setzt gern auf Bewährtes. Sie haben Ihr Bücherregal umgeräumt und suchen nach einem bestimmten Buch? Automatisch greifen Sie ein paar Tage noch an die Stelle, wo das Buch früher stand.</p>
<p>Aus demselben Grund sind auch Vorurteile so schwer zu widerlegen. Wir mögen noch so viele andere Erfahrungen machen, es ist angenehmer, diese als Ausnahmen einzuordnen als sein einmal gefasstes Urteil zu revidieren.</p>
<h2>Aber warum wehren sich Menschen so gegen Veränderungen?<a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/04/streik_against-erverything_a-hellotim-fotoliacom.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1213" title="streik_against-erverything_a-hellotim-fotoliacom" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/04/streik_against-erverything_a-hellotim-fotoliacom.jpg" alt="streik against erverything a hellotim fotoliacom Warum Menschen Veränderungen ablehnen   und wie man es trotzdem schafft." width="186" height="187" /></a></h2>
<p>Das Interessante dabei ist ja: hat man eine Veränderung erst einmal eingeführt und den ersten Sturm der Ablehnung ausgehalten, wollen die wenigsten Menschen wieder den alten Zustand vor der Veränderung zurück. (Oder hätten Sie gerne wieder die alten Ladenschlußzeiten?)</p>
<p>Der Grund ist mal wieder in der Psyche des Menschen zu  finden:</p>
<blockquote><p><em>Der befürchtete Verlust des Gewohnten wiegt schwerer als die Aussicht auf einen mögliche Gewinn.<br />
Hat man sich erst einmal an das Neue gewöhnt — und die damit verbundenen Vorteile — wird dies zum neuen Maßstab, also zum Gewohnten, das man nicht mehr hergeben möchte.</em></p></blockquote>
<p>Dies kennen Sie vielleicht auch aus dem persönlichen Bereich:</p>
<ul>
<li>Dem Umzug in eine neue Stadt steht man vielleicht zu Beginn skeptisch gegenüber. Hat man sich eingewöhnt und eingelebt, will man oft nicht mehr zurück.</li>
<li>Wer fastet, denkt die ersten zwei Tage soviel ans Essen wie sonst nicht. Ist diese Phase vorbei, freut man sich über die neu gewonnene Leichtigkeit im Denken und Spüren und wundert sich, wie viel Zeit man sonst für Mahlzeiten braucht.</li>
<li>Wem als Sportmuffel zu mehr Bewegung geraten wird, ist davon erst einmal nicht begeistert. Der Verlust der Bequemlichkeit wird als wertvollstes Gut eisern verteidigt. Erst wenn man mal eine Weile es ausprobiert hat, merkt man zumeist die positiven Konsequenzen körperlicher Betätigung und will sie dann nicht mehr missen.</li>
</ul>
<h2>Wie kann man dies für persönliche Veränderung nutzen?</h2>
<p>Menschen mögen nichts diktiert oder aufgezwungen bekommen. Da spielt es keine Rolle, ob das Neue von außen kommt oder von innen in Form eines inneren Gewissensappells “Du mußt!”.</p>
<p>Vielmehr ist es hilfreich, sich selbst in eine Situation zu bringen, in der man das Neue nicht machen muss, sondern ausprobieren kann. Mit anderen Worten, wo man die Freiheit spürt, wieder zum Alten zurückkehren kann.</p>
<p><strong>Der Trick dabei ist, dass man sich selbst oder dem Gehirn genug Zeit geben muss, das neue Verhalten gründlich kennenzulernen. </strong></p>
<p>In meinen Seminaren oder Coachings habe ich die Erfahrung gemacht, dass die beste Form dafür ist, ein Experiment mit sich selbst zu machen. Und danach zu entscheiden, ob man mit dem Neuen fortfahren möchte oder lieber doch zum Gewohnten zurückkehrt.</p>
<h2><strong>Überlegen Sie doch jetzt einmal, was Sie gerne verändern möchten. </strong></h2>
<h2><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/04/dicker-mann-mit-bier-xs-a-pejo-fotoliacom.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1214" title="Nicht schon wieder" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/04/dicker-mann-mit-bier-xs-a-pejo-fotoliacom.jpg" alt="dicker mann mit bier xs a pejo fotoliacom Warum Menschen Veränderungen ablehnen   und wie man es trotzdem schafft." width="238" height="154" /></a></h2>
<ul>
<li>Keinen Kaffee und statt dessen lieber Wasser trinken?</li>
<li>Sich im Alltag mehr bewegen (z.B. Treppe statt Aufzug)?</li>
<li>Pünktlich sein?</li>
<li>Nett zu Ihrem Partner sein?</li>
<li>Ihre Mitarbeiter ausreden lassen?</li>
<li>Eine Stunde früher aufstehen oder abends früher nach Hause gehen?</li>
</ul>
<p>Und machen Sie ein Experiment daraus. Nach meiner Erfahrung muss das Experiment mindestens drei oder vier Wochen dauer, damit sich Ihr Körper und Ihre Psyche darauf einstellen können und die damit verbundenen positiven Effekte realisieren.</p>
<p>Der Trick besteht darin, eine “schlechte” Angewohnheit durch eine gute Gewohnheit zu ersetzen. Glauben Sie mir: es funktioniert. Beim Ladenschluß hat es mit einem ganzen Volk geklappt!</p>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="article 32 Warum Menschen Veränderungen ablehnen   und wie man es trotzdem schafft." width="32" height="32" /> Was sind Ihre Erfahrungen mit Veränderungen?</a></h2>
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<p style="text-align: right;"><small>Foto: © CagriOner, hellotim, PeJo www.fotolia.com</small></p>
<p style="text-align: right;"><small></small></p>
<p><small></small></p>
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						<div style="padding-bottom:5px;font-family:Trebuchet MS, sans-serif;font-size:14px;"><span style="font-size: medium;"><span style="color: #0000ff;"><strong><span style="font-size: small;">Mögen Sie diese Art von Artikeln?<br />Dann abonnieren Sie doch meinen Newsletter.<br /></span></strong></span><strong><br /></strong></span></div>
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							<div style="float:left; margin:0px 5px 0px 10px;"> </div>
								<input name="submit" type="submit" style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;font-size:13px;font-weight:bold;border:1px solid #6B4000; border-right-width:2px; border-bottom-width:2px; background-color:#FEB333; color:#03042E; font-weight:normal" value="Will ich haben" />
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		<title>Aussehen, Geld, Intelligenz, Humor? Was zählt bei der Partnerwahl?</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Oct 2008 17:33:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neurobiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
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		Alle paar Monate liest man die Umfrage einer Frauenzeitschrift zu diesem Thema. Meist stehen da neben dem Aussehen, Verlässlichkeit, Familiensinn, Treue und der berühmte Humor auf den vorderen Plätzen. Die Reihenfolge wechselt je nach Umfrage. Wie schön, die “inneren Werte” zählen also am meisten. Das hört sich einfach gut an. Aber stimmt es auch? Die [...]]]></description>
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		<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2008/10/striptease_c2a9-tomasz-trojanowski-fotoliacomfotolia_5419339_small.jpg"><img style="margin: 5px; float: left;" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2008/10/striptease_c2a9-tomasz-trojanowski-fotoliacomfotolia_5419339_small.jpg" alt="striptease c2a9 tomasz trojanowski fotoliacomfotolia 5419339 small Aussehen, Geld, Intelligenz, Humor? Was zählt bei der Partnerwahl?" width="274" height="182" title="Aussehen, Geld, Intelligenz, Humor? Was zählt bei der Partnerwahl?" /></a>Alle paar Monate liest man die Umfrage einer Frauenzeitschrift zu diesem Thema. Meist stehen da neben dem Aussehen, Verlässlichkeit, Familiensinn, Treue und der berühmte Humor auf den vorderen Plätzen. Die Reihenfolge wechselt je nach Umfrage.</p>
<p><strong>Wie schön, die “inneren Werte” zählen also am meisten.</strong> Das hört sich einfach gut an. Aber stimmt es auch? Die Wissenschaft ist sich darüber eher uneins. Es gibt hier vor allem zwei Hypothesen:</p>
<ol>
<li><strong>Die Hypothese “Gleich und Gleich gesellt sich gern“</strong><br />
Sie postuliert, dass wir einen Partner suchen, der uns in wesentlichen Bereichen ähnlich ist. Also zum Beispiel beim sozialen Status, der Intelligenz, Vorstellungen über Familie und Kinder usw.<span id="more-453"></span><br />
<strong></strong><br />
Dass dies zumindest auf das Äußere zutrifft, haben der Wahrnehmungsforscher David Perrett, an der schottischen St. Andrews University untersucht. Dazu veränderte er Gesichter von Testpersonen so, dass sich weibliche Gesichter in männliche verwandelten und umgekehrt. Diese Bilder wurden dann den Versuchspersonen wieder vorgelegt. Das erstaunliche Ergebnis: Viele reagierten auf ihr gegengeschlechtliches Abbild sehr positiv, obwohl ihnen nicht bewusst war, dass sich dahinter ihr eigenes Gesicht verbarg.</li>
<li><strong>Evolutionspsychologen behaupten dagegen,</strong> dass die Partnerwahl weitgehend genetisch determiniert ist und dass alle Männer und alle Frauen ähnliche Vorlieben haben.Belege für die zweite Hypothese liefert eine <a href="http://www.sueddeutsche.de/wissen/artikel/647/131414/" target="_self"><strong>Studie über Speed-Dating</strong></a>.</li>
</ol>
<blockquote><p><em>“Demnach behaupten Versuchspersonen zwar, sie hätten gerne einen Partner, der denselben sozialen Status habe und ähnlich attraktiv sei wie die Befragten selbst.Aber wenn es tatsächlich an die Partnerwahl gehe, folgten sie doch dem alten Muster, das ihnen die Evolution eingepflanzt habe: Männer seien demnach auf junge, fruchtbare Frauen aus; diese wiederum bevorzugten einflussreiche, tatkräftige Männer. Und in jedem Falle sei ein attraktives Äußeres der wichtigste Reiz, künde es doch von guten Genen und verspreche gesunden Nachwuchs.”</em></p></blockquote>
<h2>Doch was genau ist denn weibliche Attraktivität?</h2>
<p>Nun für uns Männer ist dies — rein evolutionsbiologisch betrachtet — vor allem die Fruchtbarkeit einer Frau. Denn wenn wir den ganzen romantischen Unsinn mal beiseite lassen, wollen wir vor allem unser Erbgut weitergeben. Dazu hat uns die Natur mit unbewussten Fähigkeiten ausgestattet, die einen schon fast an übersinnliche Kräfte glauben lassen:</p>
<ul>
<li><strong>Männer können die fruchtbaren Tage einer Frau “spüren”.<br />
</strong>Warum sie das können? Nun, rund um den Eisprung wird eine Frau als attraktiver wahrgenommen, (übrigens von Männern und Frauen). Und wie hat man das nun festgestellt, dass Männer diese Gabe haben?<br />
Ganz einfach: in ihrer <a href="http://www.google.de/url?sa=t&amp;source=web&amp;ct=res&amp;cd=2&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.unm.edu%2F~gfmiller%2Fcycle_effects_on_tips.pdf&amp;ei=-57oSIiIDpK80gXb6biRCw&amp;usg=AFQjCNGCQXWoj2bWjTnIgxJPunf_7zN-RA&amp;sig2=Fxmf8FfcCW1dac5FEIgCQw" target="_blank"><strong>Untersuchung</strong></a> stellten Geoffrey Miller von der University of New Mexico und seine Kollegen fest, dass Striptease-Tänzerinnen während ihrer fruchtbaren Tage weit mehr Trinkgeld als in anderen Zyklusphasen verdienen. Die Forscher hatten dazu 18 Striptease-Profis über zwei Monate täglich Bericht erstatten lassen und statistisch ausgewertet. (Und wurden dafür auch mit einem alternativen Nobel-Preis ausgezeichnet)<br />
Das bedeutet natürlich auch, dass Frauen irgendwie signalisieren können, wann sie ihre fruchtbaren Tage haben. Aber wie machen sie das?</li>
<li><strong>Männer können die Fruchtbarkeit einer Frauen “sehen”.</strong><br />
<span class="text_12px">Wissenschaftliche Tests zeigen, dass Männer ein bestimmtes Verhältnis von Taillenumfang und Hüftumfang (nämlich </span><span class="text_12px">das Verhältnis von 0,7) </span><span class="text_12px">besonders attraktiv finden.<br />
Kleiner Trost: Es kommt dabei weniger auf die schlanke Silhouette an als darauf, dass eben der Körperbau möglichst diesem Index entspricht. Die wissenschaftliche Erklärung dafür: Kurvenreiche Frauen mit üppiger Oberweite und einem guten Taillen-Hüfte-Index besitzen eine sehr viel höhere Menge des weiblichen Geschlechtshormons Östradiol (ein für die Fruchtbarkeit verantwortliches Östrogen). Diese Frauen haben eine zwei– bis dreimal so hohe Chance, schwanger zu werden, als Frauen mit einer niedrigeren Menge des Hormons. Östradiol beeinflusst aber gleichzeitig die </span><span class="text_12px">Ausbildung von Brust, Taille und Hüfte.</span><strong>Kleiner Test für Männer: Welches Bild finden Sie am attraktivsten?</strong><span class="text_12px"> (Auflösung folgt unten)<br />
</span></li>
</ul>
<p><span class="text_12px"> </span><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2008/10/badeanzug_taille_06.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-456" title="badeanzug_taille_06" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2008/10/badeanzug_taille_06.jpg" alt="badeanzug taille 06 Aussehen, Geld, Intelligenz, Humor? Was zählt bei der Partnerwahl?" width="150" height="225" /></a><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2008/10/badeanzug_taille_07.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-457" title="badeanzug_taille_07" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2008/10/badeanzug_taille_07.jpg" alt="badeanzug taille 07 Aussehen, Geld, Intelligenz, Humor? Was zählt bei der Partnerwahl?" width="150" height="225" /></a><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2008/10/badeanzug_taille_08.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-458" title="badeanzug_taille_08" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2008/10/badeanzug_taille_08.jpg" alt="badeanzug taille 08 Aussehen, Geld, Intelligenz, Humor? Was zählt bei der Partnerwahl?" width="150" height="225" /></a></p>
<ul>
<li><span class="text_12px"><strong>Männer mögen vor allem “Kindchen-Frauen“<br />
</strong></span>Der von dem Verhaltensforscher Konrad Lorenz geprägte Begriff des “<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kindchenschema" target="_self">Kindchenschemas</a>” bezeichnet wichtige Merkmale beim Kleinkind und auch bei Jungtieren. Das sind vor allem großer Kopf, große,  gewölbte Stirn, große runde Augen, kleine, kurze Nase, runde Wangen, kleines Kinn. Das hat die Natur so eingerichtet, damit Eltern durch diese Merkmale die Schwäche und Hilfsbedürftigkeit des Kleinen erkennen und dadurch zu Schutz– und Pflegeverhalten animiert werden.</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2008/10/katemoss.jpg"><img style="margin: 5px;" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2008/10/katemoss.jpg" alt="katemoss Aussehen, Geld, Intelligenz, Humor? Was zählt bei der Partnerwahl?" width="150" height="177" title="Aussehen, Geld, Intelligenz, Humor? Was zählt bei der Partnerwahl?" /></a><p class="wp-caption-text">Kate Moss entspricht voll dem Kindchenschema als Frau.</p></div>
<p>Die Wissenschaftler haben übrigens eine tolle Website dazu gemacht: <strong><a href="http://www.beautycheck.de/" target="_blank">http://www.beautycheck.de/</a><br />
</strong>Dort können Sie etliche erstaunliche Untersuchungen zur Attraktivität nachlesen — für beide Geschlechter. Und sogar selbst in Online-Experimenten herausfinden, was Sie beim anderen Geschlecht attraktiv finden.</p>
<p>Erwachsene Frauen wie beispielsweise das Supermodel  Kate Moss  — oder für Männer meines Jahrgangs eher Brigitte Bardot — entsprechen  diesem Kindchenschema. Um zu zeigen, dass die meisten Männer auf ein solches Aussehen anspringen,  veränderten Wissenschaftler an der Universität Regensburg Frauenporträts am Computer:  von eher männlich bis zu superweiblich. Dabei zeigte sich, dass ein symmetrisches Gesicht mit großen Augen, kleiner Nase und vollen Lippen in der Gunst der männlichen Testpersonen am besten abschnitt.<br />
Die Erklärung dafür? Erscheinen Frauen mit solchen Merkmalen einem Mann besonders schutzbedürftig und kitzeln seine Versorgerqualitäten? Wohl eher nicht. Vielmehr hängen diese weiblichen Gesichtszüge mit der Ausschüttung des weiblichen Sexualhormons Östrogen in der Pubertät zusammen. Hohe Östrogenspiegel sprechen für Gesundheit und Fruchtbarkeit, was bei der Partnerwahl entscheidende Kriterien sind.</li>
</ul>
<h2>Und was finden Frauen attraktiv?</h2>
<p>Da sind die Untersuchungsergebnisse längst nicht so zahlreich — und auch nicht so einheitlich.</p>
<ul>
<li><strong>Frauen mögen “harte” und “weiche” Männer.</strong><br />
Zwar gelten ein breiter Kiefer und ein markantes Kinn als sehr männlich und sexy. Weisen derlei Gesichtsmerkmale doch auf einen hohen Testosteronspiegel hin. Und während des Eisprungs finden Frauen auch solche Männer deutlich attraktiver. Denn der hohe Testosteronspiegel verspricht die besten Chancen auf gesunden Nachwuchs – das entscheidende Kriterium während der fruchtbaren Tage.<br />
Zum Trost: in den übrigen Tagen stehen Frauen eher auf Männer mit weicheren Gesichtszügen. Evolutionsbiologen erklären das mit dem niedrigeren Testosteronspiegel, der Männer zu zuverlässigeren Partnern und guten Vätern machen soll.</li>
<li><strong>Manche Frauen suchen sich einen Partner, der dem Vater ähnelt.<br />
</strong>Eine Studie an der Wayne-State– Universität in Detroit ergab: Frauen, die als Mädchen ein inniges Verhältnis zu ihrem Vater hatten, suchen sich später auch Partner, die ihrem Vater ähnelten. Um mögliche genetische Faktoren auszuschließen, wurden nur Adoptivtöchter ausgewählt. Dann legten sie Versuchspersonen Fotos der Frauen sowie ihrer Ehemänner und Adoptiveltern vor. Das Ergebnis: eine überdurchschnittlich häufige Ähnlichkeit zwischen Vätern und Ehemännern.</li>
<li><strong>Frauen prüfen bei der Partnerwahl das Erbgut des Mannes.</strong><br />
Die Frage ist: wie? Ganz einfach: mit ihrer Nase. Forscher fanden heraus, dass Frauen Männer bevorzugen, die sie gut riechen können, d.h., deren Geruch sich von ihrem eigenen möglicht unterscheidet. Claus Wedekind von der Universität Bern entdeckte, dass sich Ehepartner, die in langjährigen glücklichen Ehen leben, in ihrer Duftnote mehr unterscheiden als Partner von Ehen, die früh geschieden wurden.<br />
Evolutionsbiologisch erklärt: Bestandteile im Körpergeruch entsprechen jenem Genabschnitt, der für das Erkennen von „eigen“ und„fremd“ im Körper zuständig ist. Je mehr sich die genetische Ausstattung beider Partner unterscheidet, umso höher ist die Chance auf gesunden Nachwuchs. Allerdings beeinflusst die Pille das <a href="http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/evolutionsbiologie-liebe-auf-den-ersten-duft_aid_154188.html" target="_self">Geruchsempfinden</a></li>
</ul>
<h2>Und was spielt noch bei der Partnerwahl eine Rolle?</h2>
<ul>
<li><strong>Warum man sich in Gefahr leichter verliebt.</strong><strong></strong><br />
Auch die Situation entscheidet mit, ob wir uns verlieben. In gefährlichen Situationen, etwa bei einem Unfall, einer Prüfung oder einem anderen aufregenden Erlebnis steigt das körperliche Erregungsniveau.<br />
Trifft man in derlei Situationen auf einen attraktiven möglichen Partner, übertragt sich die körperliche Erregung leicht auf diesen — und man glaubt, man ist verliebt.Wissenschaftler sprechen nüchtern von „Erregungstransfer“. Diesen Zusammenhang bewiesen die US-Psychologen Art Aron und Donald Dutton in ihrem berühmten <a href="http://www.google.de/url?sa=t&amp;source=web&amp;ct=res&amp;cd=1&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.fpce.uc.pt%2Fniips%2Fnovoplano%2Fps1%2Fdocumentos%2Fdutton%26aron1974.pdf&amp;ei=4MroSJznMJXM0gX5zpmOCw&amp;usg=AFQjCNGV_Wv8wUmfqM7VftL4Q1GbCS5rUw&amp;sig2=qC-zdyEbdGtjlrKXcoeHeA" target="_blank"><strong>“Brücken-Experiment”</strong></a>: Dabei wurden männliche Testpersonen wurden von einer schönen Frau um die Beantwortung eines Fragebogens gebeten, außerdem verriet sie ihre Telefonnummer. Das Experiment wurde an zwei verschiedenen Orten durchgeführt. Das Ergebnis: aus der ersten Gruppe riefen nur 12 Prozent der Männer die gegebene Telefonnummer an. Bei der zweiten Gruppe waren es 50 Prozent.</p>
<p>Ach ja, die Männer der ersten Gruppe erlebten das Experiment auf einer Betonbrücke. Die Männer der zweiten Gruppe trafen dieselbe (!) Frau auf einer schwankenden Hängebrücke.</p>
<p>Die Psychologen folgerten: Die durch die Angst auf der zweiten Brücke erzeugte ängstliche Erregung — flauer Magen, zittrige Knie — wurde auf die Frau projiziert. Sie wirkte unter diesen Umständen anziehender. Auf Männer reagierten die heterosexuellen Testpersonen übrigens neutral. Dieser Zusammenhang wurde übrigens auch chemisch nachgewiesen. Männer, denen etwas Adrenalin gespritzt worden war, fanden Frauen attraktiver als Männer, denen kein Stresshormon verabreicht worden war.</li>
<li><strong>Warum Sie sich während des Eisprungs leichter verlieben.</strong><br />
Ob es zwischen zwei Menschen funkt, hängt auch vom weiblichen Zyklus ab. Dass Frauen während ihrer fruchtbaren Tage Frauen öfter berührt werden, stellten Psychologen fest, die in einer Disco die entsprechenden Körperkontakte zählten. Nicht zuletzt zeigen die Frauen in dieser Phase auch mehr Haut.<br />
Ein britisch– tschechisches Forscherteam belegte, dass weibliche Gesichtszüge während der fruchtbaren Tage attraktiver erscheinen. Die Wissenschaftler hatten Frauen kurz vor dem Eisprung und während einer unfruchtbaren Phase fotografiert und dann die Aufnahmen Männern und Frauen zur Beurteilung vorgelegt. Die meisten Befragten fanden die Gesichter attraktiver, die kurz vor dem Eisprung aufgenommen wurden.</li>
<li> <strong>Von wegen innere Werte.<br />
</strong>Ein Professor analysierte Bekanntschaftsanzeigen. Das Ergebnis ist nicht überraschend: Frauen legen Wert auf das Einkommen des Partners. Männer mit guten Chancen betonen Atribute wie Status, Ehrgeiz, Zielstrebigkeit und Kinderwunsch. Sie selbst aber wünschen sich vor allem schöne, junge Partnerinnen. Die können sie auch bekommen — wenn sie Geld und Status bieten. Dann schauen Frauen auch über den sonst von ihnen bevorzugten Altersunterschied von 3,7 Jahren hinweg.<br />
Das kann man wieder evolutionsbiologisch erklären: Frauen tauschen Schönheit gegen Status, denn erfolgreiche Männer bieten Frauen und Kind die besten Chancen. Hier ein <a href="http://forum.gofeminin.de/forum/couple1/__f13198_couple1-Partnerwahl-Geld-macht-sexy.html" target="_self"><strong>Interview</strong></a> mit dem Professor.</li>
</ul>
<p><strong>Noch drei Links </strong>zu diesem spannenden Thema:<br />
Eine Präsentation, wie sich Anziehung und Beziehung im Lauf der Jahre ändern, <a href="http://www.google.de/url?sa=t&amp;source=web&amp;ct=res&amp;cd=4&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.fb12.uni-dortmund.de%2Flehrstuehle%2Fiso%2Fgerontologie%2Flehrangebot%2FLebenslagen%2520im%2520Alter_23_10_07.pdf&amp;ei=elXoSImtDYbQ0QXvoJ2OCw&amp;usg=AFQjCNESW3V4NGvAFfGEdDx01kgz5UXnNA&amp;sig2=5anA8XH2cGO7JOdPjb-kVg" target="_blank">finden Sie hier …</a><br />
Eine Facharbeit zum Thema “Weibliche Attraktivität” <a href="http://biofacharbeit.meine-hp.net/1/3.htm" target="_blank">finden sie hier …</a><br />
Und eine Zusammenfassung vieler Studien zur weiblichen Attraktivität <a href="http://www.weibliche-attraktivitaet.de/" target="_blank">finden Sie hier …</a><br />
<strong>Testauflösung: </strong>die meisten Männer finden das mittlere Bild am attraktivsten. Es entspricht genau dem 0,7 Index.</p>
<p><strong>Meine Meinung dazu: </strong>natürlich sagt die Attraktivität eines Partners zu Beginn wenig aus über die Qualität der Beziehung. Aber wer bisher glaubte, dass seine Wahl eben allein von seinem persönlichen Geschmack abhinge, wird durch die zitierten Untersuchungen eines Besseres belehrt. Unsere Evolutionsgeschichte beeinflusst uns offensichtlich mehr als uns oft bewusst ist.</p>
<h2>Und was sind Ihre Erfahrungen mit diesem Thema?</h2>
<h2>Worauf haben Sie geachtet bei der Partnerwahl?</h2>
<h2>Wie — und in was –haben Sie sich verliebt?</h2>
<p><strong><em><span style="cursor: pointer" title="Zur Detailansicht." onclick="location.href='/zitat_4038.html';"><span style="cursor: pointer" title="Zur Detailansicht." onclick="location.href='/zitat_3249.html';"><em>PS: Wenn Ihnen dieser Beitrag gefiel …</em></span></span><span style="cursor: pointer" title="Zur Detailansicht." onclick="location.href='/zitat_4038.html';"><span style="cursor: pointer" title="Zur Detailansicht." onclick="location.href='/zitat_3249.html';"><em>… dann empfehlen Sie ihn doch </em><em>weiter. Einfach hier unten auf “Weitersagen”</em><em> klicken. </em><br />
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</span></span><span style="cursor: pointer" title="Zur Detailansicht." onclick="location.href='/zitat_4038.html';"><span style="cursor: pointer" title="Zur Detailansicht." onclick="location.href='/zitat_3249.html';">Danke für Ihr Interesse.</span></span></em></strong></p>
<p style="text-align: right;"><small>Foto: © Tomasz Trojanowski — Fotolia.com</small></p>
<p><small></small></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie ändern Menschen ihr Verhalten?</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/398/wie-andern-menschen-ihr-verhalten</link>
		<comments>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/398/wie-andern-menschen-ihr-verhalten#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Sep 2008 15:48:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Emotionale Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Neurobiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Abwehrstrategie]]></category>
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		<description><![CDATA[		<script type="text/javascript">
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		“Ich will so bleiben, wie ich bin!” lautet ein Werbeslogan für fettreduzierte Lebensmittel mit dem verheißungsvollen Markennamen “Du darfst”. Doch wer seine Lebensmaximen morgens von der Margarinepackung abliest, muss sich nicht wundern, wenn das Versprochene nicht immer eintritt. Denn natürlich hat es die Natur so eingerichtet, dass bei allem Lebendigen nichts so bleibt wie es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[		<script type="text/javascript">
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		<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2008/09/mann_mit_tute-fotolia_xs_7245656_xs.jpg"><img style="margin: 5px; float: left;" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2008/09/mann_mit_tute-fotolia_xs_7245656_xs.jpg" alt="mann mit tute fotolia xs 7245656 xs Wie ändern Menschen ihr Verhalten?" width="178" height="227" title="Wie ändern Menschen ihr Verhalten?" /></a></p>
<p><strong>“Ich will so bleiben, wie ich bin!</strong>” lautet ein Werbeslogan für fettreduzierte Lebensmittel mit dem verheißungsvollen Markennamen <em><strong>“Du darfst”</strong></em>. Doch wer seine Lebensmaximen morgens von der Margarinepackung abliest, muss sich nicht wundern, wenn das Versprochene nicht immer eintritt.</p>
<p>Denn natürlich hat es die Natur so eingerichtet, dass bei allem Lebendigen nichts so bleibt wie es ist. Glücklicherweise sorgen unsere Wünsche, Bedürfnisse und das Leben mit seinen Herausforderungen dafür, dass nicht sehr lange etwas so bleibt, wie es ist. Kurz gesagt, die meisten Menschen wollen immer wieder mal etwas in ihrem Leben verändern. Was die spannende Frage aufbringt: Wie kann man eigentlich etwas verändern?</p>
<p>Da dies ein Persönlichkeitsblog ist, habe ich die Frage umformuliert zu: Wie ändern Menschen ihr Verhalten?</p>
<p>Es gibt im Grunde zwei Arten, zu lernen bzw. sein Verhalten zu ändern.</p>
<ol>
<li><strong>Lernen durch neue Information.</strong><br />
Angenommen, Sie kochen Pellkartoffeln und mögen aber keine Schale mitessen. Wie kriegen Sie die Schale von der Kartoffel?<br />
Nun, wahrscheinlich nehmen Sie bisher ein Messer — oder Ihre Finger — und puhlen mühsam die Schale ab. So haben Sie es gelernt. Aber es gibt noch eine andere Methode. Damit haben Sie jede gekochte Kartoffel in weniger als fünf Sekunden (!) geschält. Wissen Sie wie?Hier kommt der Trick:<br />
<span id="more-398"></span>[youtube]http://de.youtube.com/watch?v=wjz3NV8l0zI[/youtube]</p>
<p>So, für den Rest Ihres Lebens können Sie das jetzt. Das ist Lernen auf Anhieb. Kein Nachdenken, kein Üben — jemand zeigt Ihnen, wie es geht und ab dem Moment können Sie es.Punktum.</p>
<p>Das ist so ähnlich, wie wenn Sie als Computer-Neuling in einer Anleitung lesen  <em><strong>“<em>Press Any Key</em> To Continue”</strong></em> und Sie verzweifelt auf Ihrer Tastatur die Taste mit der Bezeichnung “Any” suchen.</li>
<li><strong>Gemeinerweise lassen sich nicht alle Dinge so schnell lernen.</strong><br />
Der von mir fachlich sehr geschätzte Trainer <a href="http://www.rhetorik-seminar.ch/powerletter-archiv/Powerletter51.php" target="_blank">Matthias Pöhm</a> schreibt in seinem neuesten Newsletter dazu:<em>“Dann gibt es aber die zweite Art zu lernen: Die ist wie beim Klavierspielen: Man kann es Ihnen zeigen, aber Sie müssen es erst Stunden, Tage und Wochen üben, bevor Sie es wirklich selbst beherrschen.”</em><em>… 95 Prozent des Lernens ist wie Klavierspielen lernen. Deswegen nennt sich unser Beruf “Trainer”. Weil wir neues Verhalten trainieren müssen, wenn jemand Fortschritte machen soll. Die Fortschritte passieren nicht über das “Kennen” sondern über das “Können”.</em></p>
<p><em>Wenn ich zu Vorträgen eingeladen werde, wo mir der Veranstalter sagt; “aber diese Leute wollen keine Übungen machen, die sind das nicht gewohnt. Die wollen nur zuhören und Anregungen haben” dann lehne ich inzwischen diese  Vorträge ab. Da können die ja gleich in die Kirche gehen und die Predigt hören, da ändert sich nämlich auch nichts.</em></p>
<p><em>In meinen 11 Jahren, in denen ich jetzt Trainer bin, habe ich eines lernen müssen: Sie lernen fast nichts über das Vermitteln, Sie lernen fast alles über das Trainieren. Deswegen funktionieren Ihre Memos nicht, die Sie an Ihre Mitarbeiter schicken, um neues Verhalten vorzugeben. Deswegen funktionieren die immer selben Anweisungen beim Morgenmeeting nicht. Deswegen funktionieren die Plakate mit Sinn stiftenden Botschaften an den Wänden Ihrer Firmenflure nichts. Sie ändern fast nichts über das Sagen, Sie ändern fast alles über das Trainieren.</em></p>
<p><em>Und jetzt wissen Sie auch, warum sich unsere Welt nicht weiter bewegt. Alle Botschaften, die aus uns einen besseren Menschen machen sollen, sind schon 100.000 fach gesagt worden. GESAGT. Geändert hat sich nichts. Wir müssen diese Botschaften trainieren, trainieren, trainieren, trainieren!</em></p>
<p><em></em><em>Wenn Ihnen jemand sagt: “<strong>Kümmere Dich doch nicht, was andere von Dir denken!” </strong>Dann hat diese Botschaft noch fast keinen Menschen geändert. Jetzt müssen Sie ein Übungsprogramm durchziehen, in dem Sie Stück für Stück Dinge tun, die Sie bisher nur deswegen nicht getan haben, weil Sie die Angst haben: “Was könnten die Anderen jetzt von mir denken”.</em></p>
<p><em>Da nehmen Sie z.B. eine Plastikente, binden sie an eine Schnur und ziehen Sie so durch die Fußgängerzone. Alleine! Zuhause in den vier Wänden mit Ihren Kindern, würden Sie so etwas tun. Der einzige Grund, dass Sie es draußen nicht tun ist: “Was denken die anderen von mir?”.</em></p>
<p><em>So ein Trainingsprogramm ist den meisten zu hart. Sie wollen es einfacher haben. Aber das ist der Weg, wie Sie jedes wünschenswerte Verhalten erreichen können. Es dauert halt Wochen, Monate und Jahre. So können Sie lernen, Eifersucht in Ihr Gegenteil zu verkehren, so können Sie lernen, einem Menschen in Not zu helfen, selbst wenn Sie Ihr eigenes Wohl riskieren, so können Sie lernen, dass Sie auch dann geben, selbst wenn Sie schon fast nichts mehr haben, so können Sie lernen, jeden Menschen als Teil von Ihnen zu sehen.”</em></li>
</ol>
<p>Kollege Pöhm hat in vielem recht, finde ich. In meinen Vorträgen baue ich auch gerne Übungen ein, weil es einen Unterschied macht, ob jemand hört, dass es ein Unbewusstes gibt — oder ob er es erlebt. Ob ich darüber spreche, dass prägende Erfahrungen aus der Biographie heute unser Verhalten beeinflussen — oder ob jemand das ganz konkret im Vortrag spüren kann.</p>
<p>Eine Übung wie die mit der Plastikente habe ich früher in meinen <a href="http://www.persoenlichkeits-trainings.com/?p=85">“Selbstbewusstseinsseminar” </a>auch gemacht. Da ging es darum, in der Fußgängerzone rückwärts zu laufen oder mit erhobenen Händen laut “Uhh!” zu rufen. Ich bin aber davon abgekommen. Vor allem, weil mir der nachhaltige Effekt zu gering war. Die Teilnehmer haben sich eben meist zusammengerissen, ihre Angst für fünf Minuten überwunden und dann gestaunt, dass tatsächlich nichts passiert. Die meisten Passanten bemerken es gar nicht. Andere lachen. Ganz mutige fragen: “Kann ich mitlaufen?” Aber es passiert rein gar nichts.</p>
<p><strong>Was zeigt, dass die “Angst vor den anderen” nicht “von den anderen” kommt.</strong> Sondern dass die Angst etwas mit Ihnen zu tun hat. Dass der Konflikt “innen” ist — nicht außen. Das ist wie mit dem Feuerlaufen, was vor einigen Jahren der große Renner als Seminar war. Natürlich ist es ein Riesenerlebnis, wenn man etwas schafft, wovor man große Angst hat und dass einem unmöglich erscheint. Aber auch dort lässt die Umsetzung der gewonnen Stärke oft zu wünschen übrig. Wer barfuß über glühende Kohlen lief, traut sich deshalb nicht unbedingt, bei seinem Chef eine längt fällige Gehaltserhöhung einzufordern. Oder seinem Partner zu sagen, was einen an ihm oder ihr stört.</p>
<p>Um Ängsten wirkungsvoll zu begegnen, hilft es selten — auf einem Gebiet Tapferkeit bewiesen zu haben. <strong>Wichtiger ist meiner Ansicht nach, die Quelle der Angst genauer zu untersuchen. </strong>Denn unsere tiefsten Ängste sind fast immer Erlebnisse aus Beziehungserfahrungen. Wenn jemand Angst davor hat, “was die anderen denken könnten”, dann bezieht sich das ja nicht auf die Menschen heute in der Fußgängerzone. Sondern meist ist es eine emotional prägende Erfahrung, die man als Kind oder Jugendlicher gemacht. Zum Beispiel, wenn man auf dem Dorf wohnte, wo die soziale Kontrolle stark war und wo man spürte, dass es oft die Angst der Eltern war, ausgeschlossen zu werden aus der Gemeinschaft. Und diese Angst hat man unbewusst übernommen.</p>
<p><strong>Deshalb mache ich in meinen Trainings keine Rollenspiele mehr, </strong> wo man im Seminar neue Verhaltensweisen einübt, was aber in der Wirklichkeit dann doch nicht so klappt. Sondern wir schauen auch in die Vergangenheit, woher diese Ängste kommen. Und dort findet man fast immer eine entsprechende Situation. Die muss man bei der Bearbeitung ein Stück emotional nacherleben. Denn Veränderung passiert nicht über den Verstand — da hat Kollege Pöhm völlig recht. Das Lernen muss unter die Haut gehen, damit im Gehirn neue Verschaltungen gebahnt werden. Das ist intensiv, manchmal sehr emotional — aber auch höchst wirksam.</p>
<p>Aber das ist erst der Anfang. Bei meinen 3-Tage-Seminaren, die max. sechs Teilnehmer haben, schaffen wir es fast immer, einen grundlegenden inneren Konflikt aufzuspüren, der den Menschen bisher hindert, sein Verhalten in die gewünschte Richtung zu verändern.*</p>
<p><strong>Aber nach dem Seminar geht die Arbeit weiter.</strong> Jeder Teilnehmer, der etwas verändern will, muss jetzt dranbleiben. Und das neue Verhalten “üben” (wie beim Klavierspielen). Konkret kann das heißen:</p>
<ul>
<li><strong>Wer mit seiner Zeit Probleme hat,</strong> kann täglich üben, sich mehr abzugrenzen, nein zu sagen, seine Perfektionsansprüche überprüfen, sich bewusst mehr Zeit für “Nichtstun” zu reservieren.</li>
<li><strong>Wer Angst hat sich zu äußern, </strong>kann täglich üben, in Meetings mindestens dreimal etwas zu sagen, seinem Kollegen zu widersprechen,  an der Supermarktkasse bitten, vorgelassen zu werden usw.</li>
<li><strong>Wer dominant oder arrogant auftritt,</strong> kann lernen, sich zurückzunehmen, Fragen zu stellen anstatt Erklärungen abzugeben, sich für andere zu interessieren anstatt nur sich selbst darzustellen.</li>
<li><strong>Wer über Stress klagt,</strong> kann sich vornehmen, jeden Tag eine halbe Stunde spazieren zu gehen, ein Buch zu lesen, zu meditieren, einen Yoga-Kurs zu besuchen etc.</li>
</ul>
<p>All das ist am Anfang nicht einfach. Das hat vor allem neurobiologische Gründe. Unsere Gewohnheiten im Denken, Fühlen und Handeln sind jahrzehntelang gespurt wie sechsspurige Autobahnen. Hier die Ausfahrt zu nehmen und einen anderen Weg einzuschlagen, ist zwar möglich — aber ungewohnt. Aber die  meisten Veränderungen passieren nur so. Nicht allein durch eine großartige Erkenntnis oder die begeisternde Rede des Vorstandsvorsitzenden.</p>
<p>Wenn Ihnen diese Ausführungen zu anstrengend vorkommen, hier noch ein schneller Tipp, wie Sie mühelos Zeit sparen können. Indem Sie zum Beispiel zweimal täglich <strong>Ihr T-shirt in eineinhalb Sekunden ausziehen</strong> können:</p>
<p>[youtube]http://de.youtube.com/watch?v=cZAOW8cE1-A[/youtube]* “fast immer” heißt, dass ich bei meinen Seminaren eine <a href="http://www.persoenlichkeits-trainings.com/?p=361">100%-Zufriedenheitsgarantie gebe.</a></p>
<p>PS: Zu dem Thema gibt es einen Artikel bei XING mit einer lebhaften Diskussion. <a href="https://www.xing.com/app/forum?op=showarticles;id=3663147">Lesen Sie …</a></p>
<p><img class="size-medium wp-image-501 alignright" title="vortragspult_sxchu-photo-656339_small" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2008/10/vortragspult_sxchu-photo-656339_small.jpg" alt="vortragspult sxchu photo 656339 small Wie ändern Menschen ihr Verhalten?" width="100" height="75" /></p>
<p style="text-align: right;">PS: Wäre das nicht ein gutes Thema<br />
für einen Vortrag in Ihrer Organisation?<br />
<strong><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/presse" target="_self">Sprechen Sie mich an</a></strong></p>
<p style="text-align: right;">
<h2>Was sind Ihre Erfahrungen mit Veränderungen?</h2>
<h2>Was haben Sie — und vor allem — wie verändert?</h2>
<h2>Teilen Sie doch hier Ihre Erfahrungen mit.</h2>
<p><em><strong>PS: Wenn Ihnen dieser Beitrag gefiel …<span style="cursor: pointer;" title="Zur Detailansicht." onclick="location.href='/zitat_4038.html';"><span style="cursor: pointer;" title="Zur Detailansicht." onclick="location.href='/zitat_3249.html';">… dann empfehlen Sie ihn doch weiter.<br />
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… oder abonnieren Sie neue Beiträge einfach per Email. Einfach links </span></span></strong></em><em><span style="cursor: pointer" title="Zur Detailansicht." onclick="location.href='/zitat_4038.html';"><span style="cursor: pointer" title="Zur Detailansicht." onclick="location.href='/zitat_3249.html';"><strong>Adresse bei   <img src="http://persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/feed-icon-28x28.jpg" alt="feed icon 28x28 Wie ändern Menschen ihr Verhalten?" width="16" height="16" title="Wie ändern Menschen ihr Verhalten?" /> </strong>.</span></span></em><em><strong><span style="cursor: pointer;" title="Zur Detailansicht." onclick="location.href='/zitat_4038.html';"><span style="cursor: pointer;" title="Zur Detailansicht." onclick="location.href='/zitat_3249.html';"> eintragen.</span></span></strong></em></p>
<p style="text-align: right;">Foto: © Emin Ozkan — Fotolia.com</p>
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		<title>Welche Folgen hat es, als Kind geschlagen worden zu sein?</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Aug 2008 20:01:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neurobiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Abwehrstrategie]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Kindheit]]></category>
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		<category><![CDATA[trauma]]></category>

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		<description><![CDATA[		<script type="text/javascript">
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		Ein ernstes Thema, das ich auch unter dem Eindruck des Intensivseminars, das ich letzte Woche leitete, schreibe. Trotz etlicher Erfahrungen mit Menschen zu diesem Thema, bin ich doch immer wieder auf’s Neue betroffen, wenn ich miterlebe, wie körperliche Strafen, die jemand vor zwanzig, dreißig Jahren oder länger erlitten hat, sich auf das spätere Leben auswirken [...]]]></description>
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		<p><strong><em>E</em></strong><strong><em>i</em></strong><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2008/09/kind_angst_xs_fotolia_1445122_xs.jpg"><img class=" alignright" style="margin: 5px;" title="fotolia.com" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2008/09/kind_angst_xs_fotolia_1445122_xs.jpg" alt="kind angst xs fotolia 1445122 xs Welche Folgen hat es, als Kind geschlagen worden zu sein?" width="273" height="185" /></a><strong><em>n ernstes Thema,</em></strong><strong><em> das ich auch unter dem Eindruck des <a href="http://www.seminare4you.de/?p=89">Intensivseminars,</a> das ich letzte Woche leitete, schreibe. Trotz etlicher Erfahrungen mit  Menschen zu diesem Thema, bin ich doch immer wieder auf’s Neue  betroffen, wenn ich miterlebe, wie körperliche Strafen, die jemand vor  zwanzig, dreißig Jahren oder länger erlitten hat, sich auf das spätere  Leben auswirken können.</em></strong></p>
<p><strong><em> </em></strong></p>
<p>Ich muss schon sehr genau hinhören und hinspüren, um mitzukriegen, dass jemand körperliche Gewalt in seiner Kindheit andeutet. Denn das Thema ist immer noch tabuisiert und vor allem auch schambesetzt. Doch wenn jemand beim Schildern seiner Biographie erwähnt, dass “<em>es zu Hause streng zuging” </em>oder der Vater <em>“ziemlich autoritär war” </em>oder <em>“die Mutter keinen Widerspruch duldete”</em>, werde ich meist hellhörig und frage nach, was der Betreffende damit meint.</p>
<p>Zur Sprache kommen dann zuweilen Schilderungen von heftigen Ohrfeigen und Prügeln mit Zaunlatten, Gürteln, Lederpeitschen, Baumzweigen, Kohleschaufeln, Teppichklopfern, Rohrstöcken oder bloßen Händen usw. Der Zeitpunkt ist oft unvorhersehbar. Wenn der <em>“Elternteil schlecht drauf war”</em>, wenn <em>“man nicht schnell genug weg war”</em> oder regelmäßig am Samstagabend als gefürchtetes Wochenendritual.</p>
<p>Ich frage auch immer nach, bis zu welchem Lebensalter geschlagen wurde und wie es aufhörte. Dabei erfahre ich, dass es meist in der Pubertät aufhört, bei manchen aber auch erst mit achtzehn, neunzehn Jahren, als sie sich entschlossen, auszuziehen. Manchmal hört der Elternteil von selbst auf, zuweilen auch nur durch die handfeste Drohung des Jugendlichen. Meist werden Jungen, speziell die ältesten, am meisten geschlagen, aber auch viele Mädchen.</p>
<h3><strong>Wie gehen Erwachsene mit der Erinnerung an Schläge in ihrer Kindheit um?</strong></h3>
<p>Eine häufige Form ist <span id="more-319"></span>die <strong>Bagatellisierung</strong>.<br />
Zumeist erkennbar an der Schlussfolgerung <em>“Das hat mir aber nicht geschadet!“</em><br />
Ich verstehe diesen Satz immer als den Versuch, den Konflikt zu lösen zwischen dem guten Bild, das man von den Eltern hat und den Szenen, wo man geschlagen wurde.</p>
<p>Häufig ist auch die <strong>Verdrängung</strong>.<br />
Immer wieder berichten mir Menschen, dass sie an die ersten acht oder zehn Jahre ihrer Kindheit keinerlei Erinnerung haben. Kein Bild, kein Gefühl, nichts. Erst im Rahmen der gemeinsamen Arbeit kommt manchmal ein Stück schmerzlicher Erinnerung wieder zurück.</p>
<h3><strong>Welche Folgen haben Schläge in der Kindheit auf einen Erwachsenen?</strong></h3>
<p>Die Folgen sind mannigfach. Ich will hier nur einige der Konsequenzen und Entscheidungen nennen, die mir bei meiner Arbeit mit Menschen begegnet sind.</p>
<ul>
<li><strong>Angst und Vertrauensverlust in Beziehungen.</strong><br />
Als Kind geschlagen zu werden, ist immer eine Situation, wo das Kind unbewusst Entscheidungen trifft. Wo es auf schmerzhafte Weise lernt, wie es in Beziehungen zugeht. Dass es um Macht geht. Dass man dem anderen, dem man vertraut hat, nicht trauen kann. Dass gleich wieder etwas passieren kann. <span class="text_zitatdkultur">Mögliche Folgen sind auch Gefühle des Ausgeliefertseins, der Hilflosigkeit, des Verlassenseins, das man als Erwachsener immer wieder erlebt.<br />
</span></li>
<li><strong>Beschränkte Konfliktlösungsmöglichkeiten.</strong><br />
Wer geschlagen wird, fühlt sich hilflos und gedemütigt. Um damit in Zukunft umzugehen, gibt es nur wenige Strategien. Die eine ist, sich zu unterwerfen — und den vermeintlich Stärkeren heimlich zu verachten. Die andere ist, sich zu schwören, dass einem so etwas “später im Leben” nie wieder passieren wird. Und zwar indem man selbst stark wird.</li>
<li><strong>Probleme in der Identitätsentwicklung.</strong><br />
In Seminaren treffe ich hin und wieder auf ganz sanfte Männer, die  verständnis– und rücksichtsvoll sind, nie laut werden. Einerseits angenehme Personen, aber auch ein großes Stück aggressionsgehemmt. Oft fühlen diese Menschen selbst, dass ihnen eine größere Portion Männlichkeit fehlt.<br />
Wenn man dann in der Biographie forscht, was der Grund dafür sein könnte, graben wir zuweilen gemeinsam heftige Prügelerfahrungen aus. Frage ich, wie das “Nicht-Mann-Sein” und diese Erinnerungen zusammenhängen, hört man manchmal den einleuchtenden Satz: <em>“Nur Männer schlagen!” </em>Oder: <em>“Ich wollte nie so werden wie mein Vater!“<br />
</em></li>
<li><strong>Selbstwertprobleme.</strong><br />
Wer geschlagen wird, erlebt, dass dem anderen seine Gefühle, Überzeugungen oder Regeln wichtiger sind als die eigene Person. Als Kind kann man noch schlecht unterscheiden zwischen sich und dem anderen. Kann zum Beispiel schwer erkennen, dass Eltern zuweilen überfordert sind (was kein Freispruch für Schlagen ist).<br />
Meist sucht das Kind dann nach einem Grund für die Züchtigung. Vor allem, wenn der schlagende Elternteil sich nicht entschuldigt und die Verantwortung für sein Ausrasten dem Kind zuschiebt, sucht man als Kind die Schuld bei sich selbst. Weil man zu frech war oder Widerworte gab. Weil man schlecht in der Schule ist. Weil man überhaupt auf der Welt ist. </p>
<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 198px"><a href="http://persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/frau_verbirgt_gesicht_sall_photocase45sqbpyjwjad.jpg"><img style="margin: 5px;" src="http://persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/frau_verbirgt_gesicht_sall_photocase45sqbpyjwjad.jpg" alt="frau verbirgt gesicht sall photocase45sqbpyjwjad Welche Folgen hat es, als Kind geschlagen worden zu sein?" width="188" height="188" title="Welche Folgen hat es, als Kind geschlagen worden zu sein?" /></a><p class="wp-caption-text">Wer geschlagen wird, lernt frühe Lektionen über seinen Wert.</p></div></li>
<li><strong>Abgrenzungsprobleme</strong>.<br />
Wer als Kind geschlagen wird, erlebt eine massive Grenzverletzung. Und hat in der Folge oft Probleme, sich als Erwachsener angemessen abzugrenzen. Also Nein zu sagen, es anderen nicht immer recht zu machen, auch mal andere zu enttäuschen etc. Auch eigene Grenzen zu spüren, zu respektieren und flexibel damit umzugehen, kann schwierig sein.</li>
<li><strong>Probleme mit eigenen Kindern</strong>.<br />
Wer Gewalt als Mittel der Erziehung erlebt hat, spürt manchmal die Tendenz, sich auch so zu verhalten. Diese Gefahr ist umso größer, je weniger man sich mit dem eigenen Geschlagenwerden und den dabei erlebten Gefühlen auseinandergesetzt hat. Manche streichen ihren Wunsch nach eigenen Kindern auch ganz, aus Angst, sich in schwierigen Situationen nicht im Griff zu haben und ebenso zum Schläger zu werden.</li>
<li><strong>Unkontrollierbare Aggressivität.</strong><br />
Als geschlagenes Kind erlebt man enorme Wut und Zorn, doch müssen diese heftigen Affekte unterdrückt und verdrängt werden. Doch unterdrückte Gefühle verschwinden nicht. Oft bahnen sie sich einen Weg in zerstörerischen Aktionen gegen andere (Kriminalität) oder gegen sich selbst (Autoaggression, Suizid, Drogenmissbrauch).</li>
</ul>
<h3><strong>Was kann man tun?</strong></h3>
<p>Darauf gibt es keine schnelle Antwort. Aber allgemein kann ich sagen, dass das Bewusstmachen des Erlebten — im Gegensatz zum Verdrängen oder Bagatellisieren — ein erster wichtiger Schritt ist. Schon allein damit kommt man ein Stück aus der “Kindheits-Trance” heraus, da man den eigenen erlebten Schmerz zum ersten Mal wichtiger nimmt als das Motiv der Eltern oder die heilige Fassade des <em>“Was sollen denn die anderen Leute denken?”</em></p>
<div id="attachment_645" class="wp-caption alignright" style="width: 266px"><a href="http://persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/schlagerei-small_photocase4wrvfvpz44fd1.jpg"><img class="size-medium wp-image-645" style="margin: 5px;" title="schlagerei-small_photocase4wrvfvpz44fd1" src="http://persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/schlagerei-small_photocase4wrvfvpz44fd1.jpg" alt="schlagerei small photocase4wrvfvpz44fd1 Welche Folgen hat es, als Kind geschlagen worden zu sein?" width="256" height="171" /></a><p class="wp-caption-text">Wenn man früh Opfer von Schlägen ist, trifft man Entscheidungen für das ganze Leben.</p></div>
<p>In weiteren Schritten kann man sich mit den schmerzlichen Erlebnissen auseinandersetzen. In einzelnen Fällen ist es möglich, mit den realen Eltern ein klärendes Gespräch zu führen.</p>
<p>Auch Eltern lernen manchmal dazu und können spät im Leben etwas bereuen oder falsch finden, das sie jahrzehntelang eisern verteidigten. Aber oft trifft man auch auf erneutes Unverständnis und eine Wand der Ignoranz <em>(“Das bildest Du Dir doch alles ein!”)</em></p>
<p>Manchmal ist auch professionelle Hilfe nützlich,um in dem inneren Gespinst von Erinnerungen, Verdrängungsimpulsen und Verwirrung einen gangbaren Weg für sich zu finden. Letztlich aktiv zu werden im Sinne eines “Gut-für-Sich-Sorgens” ist auf jeden Fall besser als weiter im Leben in der Opferposition des geschlagenen Kindes zu verharren.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-217" title="Podcasts von Roland Kopp-Wichmann" src="http://www.vorsicht-persoenlichkeitsentwicklung.de/wp-content/uploading//podcastman.jpg" alt="podcastman Welche Folgen hat es, als Kind geschlagen worden zu sein?" width="65" height="65" /> Diesen Beitrag können Sie sich hier als Podcast anhören:<br />
[Audio-Datei]</p>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="article 32 Welche Folgen hat es, als Kind geschlagen worden zu sein?" width="32" height="32" /> </a><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-admin/post.php?post=319&amp;action=edit&amp;message=1#respond">Was sind Ihre Erfahrungen und Meinungen zu diesem Thema?</a><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-admin/post.php?post=319&amp;action=edit&amp;message=1#respond"><br />
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		<title>Gehirnjogging, Sudoku oder Gingko-Tropfen: Wie bleibt Ihr Gehirn jung?</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/247/gehirnjogging-sudoku-oder-gingko-tropfen-wie-bleibt-ihr-gehirn-jung</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Aug 2008 06:27:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Neurobiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Alter]]></category>
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		<description><![CDATA[		<script type="text/javascript">
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		Geheimrezepte, um möglichst lange alt und rüstig zu bleiben, gibt es nicht allzu viele. Regelmäßig liest man in Interviews mit Hundertjährigen, dass sie entweder dauernd Knoblauch zu sich nehmen, meist lange gearbeitet haben und täglich ihr Glas Rotwein (Whisky oder Portwein) zu sich nehmen. Noch nie habe ich jedoch gelesen, dass ein Hundertjähriger im Interview [...]]]></description>
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			var msg = '';
						if ( reg.test(email_fld.value) == false ) msg += '- Valid Email Required';
			if ( msg == '' ) return true;
			else alert(msg);
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		}</script>
		<p><a href="http://www.flickr.com/photos/49503002894@N01/64242903/" target="_blank"><img style="margin: 5px; float: left;" src="http://farm1.static.flickr.com/24/64242903_4bc8c328b3_m.jpg" border="0" alt="64242903 4bc8c328b3 m Gehirnjogging, Sudoku oder Gingko Tropfen: Wie bleibt Ihr Gehirn jung?" width="240" height="183" title="Gehirnjogging, Sudoku oder Gingko Tropfen: Wie bleibt Ihr Gehirn jung?" /></a>Geheimrezepte, um möglichst lange alt und rüstig zu bleiben, gibt es nicht allzu viele. Regelmäßig liest man in Interviews mit Hundertjährigen, dass sie entweder dauernd Knoblauch zu sich nehmen, meist lange gearbeitet haben und täglich ihr Glas Rotwein (Whisky oder Portwein) zu sich nehmen. Noch nie habe ich jedoch gelesen, dass ein Hundertjähriger im Interview sein langes Leben auf sein regelmäßiges Joggen zurückführte -;).</p>
<p>Statistisch erwiesen ist jedoch, dass Verheiratete länger leben als Singles. Es stimmt also nicht das zynische Bonmot von älter werdenden Singles, dass Verheirateten das Leben nur länger vorkomme.</p>
<p><strong>Ein Grund könnte in der regelmäßigeren Kommunikation mit dem angegrauten — nein angetrauten — Menschen liegen.</strong> Das legt zumindest  eine neue Studie der University of Michigan nahe. Die Forschergruppe um Oscar Ybarra untersuchte, ob sozialer Kontakt auch die intellektuelle Leistungsfähigkeit verbessert:</p>
<p class="bodytext">Dazu wurden Versuchspersonen in drei Gruppen aufgeteilt:<span id="more-247"></span></p>
<ol>
<li>Hier sollten die Teilnehmer zehn Minuten lang miteinander diskutieren.</li>
<li>Hier musste jeder ein zehnminütiges Gehirnjogging mit Kreuzworträtseln und anderen Aufgaben, absolvieren.</li>
<li>Hier durfte man für zehn Minuten ein Video anschauen.</li>
</ol>
<p>Danach wurde allen drei Gruppen derselbe Test für intellektuelle Leistungsfähigkeit vorgelegt.</p>
<p>Was meinen Sie? Gab es Unterschiede in den drei Gruppen. Denn egal ob Diskussion, Kreuzworträtsel oder Video — das Gehirn ist jedes Mal daran aktiv beteiligt.</p>
<p class="bodytext">Doch das Ergebnis bestätigte die Hypothe der Forscher: die erste und zweite Gruppe waren im Leistungstest gleich gut und beide Gruppen waren deutlich besser als die “Video-Gruppe. Sozialer Kontakt hat also eine ähnliche Wirkung auf unsere Denvermögen wie Gehirnjogging. Wahrscheinlich deshalb, weil sozialer Kontakt unser Gehirn ganz schön beansprucht. <strong></strong>Denn bei einem Gespräch mit mehreren hören wir nicht nur zu, sondern beobachten unser Gegenüber, seine Mimik und Gestik interpretieren, denken nach wägen die Aussagen der anderen gegen unsere eigenen ab usw.</p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.flickr.com/photos/54515939@N00/898258521/" target="_blank"><img style="margin: 5px; float: left;" src="http://farm2.static.flickr.com/1289/898258521_05acf0bf43_m.jpg" border="0" alt="898258521 05acf0bf43 m Gehirnjogging, Sudoku oder Gingko Tropfen: Wie bleibt Ihr Gehirn jung?" width="207" height="276" title="Gehirnjogging, Sudoku oder Gingko Tropfen: Wie bleibt Ihr Gehirn jung?" /></a><strong>Allerdings gilt dies nur für den Kontakt von Angesicht zu Angesicht.</strong> Nach Ansicht der Autoren trainiert sozialer Kontakt über das Internet unser Gehirn sehr viel weniger, da die Kommunikation langsamer verläuft und wir nur Worte lesen und schreiben, Mimik und Gestik jedoch wegfallen. Demnach halten Emails, Messenger-Services und Co. also unser Gehirn weniger fit als der direkte Austausch mit anderen.</p>
<p class="bodytext">Doch halt, wenn Sie jetzt sagen: “Prima, ich kommuniziere den ganzen Tag, per Telefon und Handy, schreibe Mails, abends chatte ich noch.” Gemäß den Forschern aus USA gilt der obige Effekt nur für reale Gespräche von Angesicht zu Angesicht. Die anderen Kommunikationsformen sind ja eingeschränkter, man sieht den anderen nicht oder der Kontakt verläuft insgesamt langsamer. Da ist unser Gehirn weniger gefordert.</p>
<p class="bodytext">Mit anderen Worten: klappen Sie jetzt Ihren Laptop zu und sprechen Sie mit einem realen Menschen. Oder blicken Sie wenigstens ab und zu vom Monitor auf — und sprechen mit jemanden. Oder trinken Sie wenigstens ein Gläschen Portwein.</p>
<h2>Mich interessiert Ihre Meinung.</h2>
<h2>Tun Sie etwas, um sich geistig fit zu halten?</h2>
<h2>Wenn ja, verraten Sie mir hier Ihren Tipp?</h2>
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<p style="text-align: left;"><em><span style="cursor: pointer" title="Zur Detailansicht." onclick="location.href='/zitat_4038.html';"><span style="cursor: pointer" title="Zur Detailansicht." onclick="location.href='/zitat_3249.html';"><strong>Danke für Ihr Interesse.</strong></span></span></em></p>
<p class="bodytext">
<p style="text-align: right;">Foto:<small><a title="creative commons" href="http://www.photodropper.com/creative-commons/" target="_blank"><img src="http://persoenlichkeits-blog.de/wp-content/plugins/photo_dropper//images/cc.png" border="0" alt="cc Gehirnjogging, Sudoku oder Gingko Tropfen: Wie bleibt Ihr Gehirn jung?" width="16" height="16" align="absmiddle" title="Gehirnjogging, Sudoku oder Gingko Tropfen: Wie bleibt Ihr Gehirn jung?" /></a> <a href="http://www.photodropper.com/photos/" target="_blank">photo</a> credit: kk+</small><br />
<small><a title="creative commons" href="http://www.photodropper.com/creative-commons/" target="_blank"><img src="http://persoenlichkeits-blog.de/wp-content/plugins/photo_dropper//images/cc.png" border="0" alt="cc Gehirnjogging, Sudoku oder Gingko Tropfen: Wie bleibt Ihr Gehirn jung?" width="16" height="16" align="absmiddle" title="Gehirnjogging, Sudoku oder Gingko Tropfen: Wie bleibt Ihr Gehirn jung?" /></a> <a href="http://www.photodropper.com/photos/" target="_blank">photo</a> credit: <a title="oceanoaloha" href="http://www.flickr.com/people/oceanoaloha/" target="_blank">oceanoaloha</a></small></p>
<p style="text-align: right;">Studie gefunden bei:<a class="alignright" href="http://www.forschung-erleben.uni-mannheim.de/index.php?id=24&amp;tx_ttnews[pointer]=5&amp;tx_ttnews[tt_news]=41&amp;tx_ttnews[backPid]=26&amp;cHash=5ae6e52115" target="_blank">Forschung erleben</a></p>
<p style="text-align: right;">
<h2 style="text-align: center;">Ich will mehr dazu lesen:</h2>
<p style="text-align: left;">
<hr /><small>Copyright © 2008<br /> Dieser Feed ist nur für den persönlichen, nicht-kommerziellen Gebrauch bestimmt.<br /> Das Nutzen dieses Feed auf anderen Websites oder Blogs verletzt das Urheberrecht. Wenn dieser Inhalt nicht in Ihrem Newsreader enthalten ist, verletzt das Ansehen des Inhalts Urheberrechte. (Digital Fingerprint:<br /> )</small><form action="http://5466.cleverreach.de/subscribe.php" method="post" onsubmit="return sbmgValidateFormPostPg20('email','email')"><input type="hidden" name="form_id" value="6380" /><input type="hidden" name="customers" value="23437" /><input type="hidden" name="required" id="required" value="email," /><div align="center" style="padding:6px;;"><div align="left" style="width:250px; height:auto; border:1px solid #E3E3E3; background-color:#E3E3E3; ;  padding:10px 15px 10px 15px; ">
						<div style="padding-bottom:5px;font-family:Trebuchet MS, sans-serif;font-size:14px;"><span style="font-size: medium;"><span style="color: #0000ff;"><strong><span style="font-size: small;">Mögen Sie diese Art von Artikeln?<br />Dann abonnieren Sie doch meinen Newsletter.<br /></span></strong></span><strong><br /></strong></span></div>
						<div style="padding-bottom:7px;font-family:Trebuchet MS, sans-serif;font-size:12px;"><span style="font-size: small;">Etwa 1x im Monat erfahren Sie damit Neues aus meinem Blog und über spezielle Angebote. <br />Wenn Sie sich jetzt eintragen, bekommen Sie meine 7 wichtigsten Blog-Artikeln per eMail als Geschenk.</span><span style="font-size: small;"> (Sie können ihn jederzeit wieder abbestellen.)</span></div><div align="right" style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;font-size:14px; padding-bottom:5px;  margin:0px 10px 0px 5px; padding-right:15px; width:45; color:#000000;font-family:;font-weight:bold " >
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