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	<title>Der Persönlichkeits-Blog &#187; Emotionale Intelligenz</title>
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	<description>Intelligenter arbeiten.    &#124;    Bewusster leben.   &#124;    Ein Blog von Roland Kopp-Wichmann</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 04:46:53 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Sind Sie eine Solarzelle oder eher ein Akku? - Plädoyer für den Wert von Introvertiertheit in einer lauten Welt.</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 07:48:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Emotionale Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerschaft]]></category>
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		Plädoyer für den Wert von Introvertiertheit in einer lauten Welt.Summt Ihr Kopf, wenn zu viel um Sie herum los ist? Tanken Sie Kraft durch Alleinsein? Warten Sie darauf, in Meetings gefragt zu werden? Sind Sie nach einem Tag im Großraumbüro erschlagen? Findet man Sie auf einer Party in der Bibliothek oder im Garten? Feiern Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[		<script type="text/javascript">
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		<h3>Plädoyer für den Wert von Introvertiertheit in einer lauten Welt.</h3><p>S<a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/10/mann_introvertiert_xs_iStock_000010151721XSmall.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-7226" title="mann_introvertiert_xs_iStock_000010151721XSmall" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/10/mann_introvertiert_xs_iStock_000010151721XSmall.jpg" alt="mann introvertiert xs iStock 000010151721XSmall Sind Sie eine Solarzelle oder eher ein Akku?" width="266" height="195" /></a><em>ummt Ihr Kopf, wenn zu viel um Sie herum los ist? </em><br />
<em>Tanken Sie Kraft durch Alleinsein?</em><br />
<em> Warten Sie darauf, in Meetings gefragt zu werden?</em><br />
<em> Sind Sie nach einem Tag im Großraumbüro erschlagen?</em><br />
<em> Findet man Sie auf einer Party in der Bibliothek oder im Garten?</em><br />
<em> Feiern Sie Ihren Geburtstag lieber im kleinen Kreis als mit einer großen Fete?</em></p>
<p>Die gute Nachricht: Sie sind vermutlich introvertiert.</p>
<p>Die schlechte Nachricht: wir leben in einer extravertierten Welt und da werden Introvertierte oftmals komisch angesehen. Sich zu präsentieren, seine Ideen zu verkaufen, gilt in vielen Berufen als notwendige Eigenschaft für Erfolg.</p>
<p><strong>Extravertierte sind wie Solarzellen</strong>, sie können das gut. Sie knüpfen gern Kontakt, reden mühelos über sich und ihre Projekte, verbreiten gute Stimmung. Sie blühen in Gesellschaft regelrecht auf und laden sich im Kontakt mit anderen auf und steigern so ihren Energielevel.</p>
<p><strong>Introvertierte sind eher Akkus.</strong> Sie brauchen Rückzug und Ruhe, um Kräfte zu sammeln. Was Extravertierte an- und aufregend, stimulierend und belebend empfinden, ist für Introvertierte oft störend oder überwältigend.<span id="more-7221"></span></p>
<p>Der Begriff  &#8221;Introversion &#8221; wurde bereits 1921 von <a href="http://lexikon.stangl.eu/1924/introvertiertheit-introversion/" target="_blank">C.G. Jung</a>  geprägt. Fast alle Persönlichkeitstest fragen diese Eigenschaft ab. Die Dimension Introversion vs. Extraversion ist auch Teil des BIG FIVE, eines weltweit anerkannten Tests, der fünf Grunddimensionen der Persönlichkeit abfragt.</p>
<ul>
<li>Introversion/Extraversion</li>
<li>Neurotizismus</li>
<li>Verträglichkeit</li>
<li>Offenheit für Neues</li>
<li>Gewissenhaftigkeit</li>
</ul>
<p>Hier ein Online-Test <a title="Zum BIG FIVE Test" href="http://de.outofservice.com/bigfive/" target="_blank">zu Ihren BIG FIVE &#8230;</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Schüchterne sind nicht introvertiert.</strong></h3>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/10/frau-ablehnung-tratsch-xs-Gernot-Krautberger-Fotolia.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-7232" title="introvertiert, extravertiert, xs Gernot Krautberger - Fotolia" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/10/frau-ablehnung-tratsch-xs-Gernot-Krautberger-Fotolia.jpg" alt="frau ablehnung tratsch xs Gernot Krautberger Fotolia Sind Sie eine Solarzelle oder eher ein Akku?" width="240" height="160" /></a>Auf den ersten Blick könnte man das verwechseln, doch gibt es große Unterschiede. Wer schüchtern ist, wünscht sich meist mehr Kontakt, traut sich aber nicht, fremde Menschen anzusprechen, weil er Angst hat, abgelehnt zu werden. Schüchterne sind nicht gerne allein, es ist nur oft ihre letzte Wahl.</p>
<p>Introvertierte haben nicht diese Angst vor Kritik, vor Ablehnung oder Verlassenwerden. Sie besuchen auch gerne Ereignisse, wo viele Menschen sind, stehen aber dort lieber am Rand und beobachten das Ganze als selber aktiv mitzumischen. Hierzu ein guter <a href="http://www.neuropool.com/berichte/selbsthilfe/ist-schern-sein-falsch-die-wahrheit-introvertierte.html" target="_blank">Blogartikel</a>.</p>
<p>Wer schüchtern ist, vergleicht sich auch oft mit extravertiert angelegten Menschen und schneidet dabei schlecht ab. Introvertierte wissen, dass sie &#8220;anders&#8221; ticken, sind damit aber meist in Frieden.</p>
<p>Es sind oft eher die Extravertierten, die irritiert reagieren, wenn jemand nicht auf ihrer Wellenlänge schwingt: <em>&#8220;Was bist Du denn immer so still?&#8221;</em> oder <em>&#8220;Du musst mal mehr aus Dir rausgehen&#8221;</em> sind dann die gut gemeinten Ratschläge. Und tatsächlich leben wir in einer Gesellschaft, in der hohe Extraversion, Kontaktstärke und &#8220;Sich-Verkaufen&#8221; hoch angesehen sind.</p>
<p>Wer ein Assessment-Center durchlaufen hat und im anschließenden Feedback die Beurteilung <em>&#8220;zu zurückhaltend, für Führungsaufgaben nicht geeignet&#8221;</em> bekommen hat, spürt die negativen Konsequenzen ganz persönlich.</p>
<p>Auch in einer Talkshow werden nachdenkliche, reflektierte Menschen weniger eingeladen als extravertierte Stars, die auf jede Frage &#8211; meist ohne nachzudenken &#8211; eine dezidierte Meinung äußern können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Probleme zwischen Introvertierten und Extravertierten</h3>
<p>In der Partnerwahl ziehen sich Menschen mit unterschiedlichem Naturell oft an. Die lebhafte Frau sucht den stillen, ruhenden Pol. Der extravertierte Mann braucht eine Partnerin, die ihm gerne zuhört und sich nicht dauernd selber in Szene setzen muss. Doch was einen zu Beginn beim Anderen anzog, kann mit der Zeit ins Gegenteil umschlagen.</p>
<p>Der ruhende Pol wird als einsilbig oder lahm erlebt, die Lebhafte als notorische Selbstdarstellerin. Das zeigt sich besonders im unterschiedlichen Gesprächsverhalten und den möglichen Missverständnissen.</p>
<p>In ihrem Artikel &#8220;Die Stillen im Lande&#8221; in <a title="psychologie-heute-Artikel" href="http://www.psychologie-heute.de/archiv/detailansicht/news/die_stillen_im_lande/" target="_blank">psychologie heute 1/2011</a> beschreibt Anna Roming dies treffend:</p>
<blockquote><p>Introvertierte Menschen denken nach, ehe sie etwas sagen. Extravertierte dagegen denken, während sie sprechen.<br />
Das führt dazu, dass Introvertierte in Gesprächen häufig zu kurz kommen, weil das Gegenüber ihre Signale missversteht.<br />
Der introvertierte Gesprächspartner nimmt die Äußerungen seines Gegenübers auf und versucht, sich seine eigenen Gedanken dazu zu machen. Der Extravertierte bewertet das als Engagement und Aufforderung, weiterzureden.<br />
Das aber ist für den Introvertierten fatal. Er wird von der nächsten Aussage seines Gesprächspartners in seinen Gedanken unterbrochen, kann die eingehenden Informationen nicht angemessen verarbeiten.</p></blockquote>
<p>Das gilt auch für den beruflichen Bereich. Introvertierte melden sich in Meetings selten zu Wort. Das kann als Desinteresse oder Unkenntnis ausgelegt werden. Will man ihre Meinung erfahren, muss man sie meist fragen. Doch wird fälschlicherweise zuweilen als Arroganz des Introvertierten, als wolle dieser hofiert werden, interpretiert werden.</p>
<p>Auch in Brainstormings sind sie nicht die idealen Teilnehmer. Der Wunsch, genauer nachzudenken, hemmt die erwünschte <a title="Was bedeutet Logorrhoe?" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Logorrhoe" target="_blank">Logorrhoe</a>. Introvertierte bevorzugen das ruhige Zweiergespräch, in dem Ideen und Argumente hinterfragt, durchdacht und vertieft werden können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Besondere Merkmale von Introvertierten.</strong></h3>
<p><span class="Apple-style-span" style="font-family: consolas, 'deja vu sans mono', 'lucida sans typewriter', monaco, monospace; font-size: 14px; line-height: 18px; white-space: pre;"><iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=praxisfurps05-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3570500845&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=transparent&amp;bg1=transparent&amp;f=ifr&nou=1" marginheight="0" marginwidth="0" style="float:right; width:120px; margin-left:10px; height:240px; background-color:#FFFFFF; border:1px solid #000000;"></iframe></span>In dem schönen Buch <em>&#8220;Still. Die Bedeutung von Introvertierten in einer lauten Welt&#8221;</em> hat die Autorin Susan Cain einige Unterschiede zu Extravertierten beschrieben und mit Studien belegt.</p>
<ul>
<li>Sie sind eher bedrohungs- als belohnungssensitiv.<br />
Extravertierte sind von äußeren Belohnungen abhängiger, sorgloser und deshalb anfälliger für Abenteuer und  riskante Unternehmen. Introvertierte prüfen erst mögliche Nachteile und können länger abwägen.</li>
<li>Sie kommen leichter in den &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Flow_(Psychologie)" target="_blank">Flow</a>&#8220;.<br />
Dieses Gefühl der völligen Vertiefung und des Aufgehens in einer Tätigkeit ist ja unabhängig von anderen Menschen und deren Anerkennung. Da dies Introvertierte weniger brauchen, ist das für sie bei vielen unspektakulären Beschäftigungen ein natürlicher Zustand.</li>
<li>Unter ihnen finden sich viele <a title="Website über Hochsensibilität" href="http://www.zartbesaitet.net/" target="_blank">hochsensible Menschen</a>.<br />
Diese haben eine sehr feine Wahrnehmung und werden noch mehr als Introvertierte von einem &#8220;normalen&#8221; Ausmaß an Reizen schnell überflutet und ziehen sich zurück.</li>
</ul>
<p>Das Buch setzt sich auch kritisch mit dem Mythos des charismatischen Führers auseinander und gibt gute Tipps für Lehrer und Eltern, die auf introvertierte Kinder treffen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 style="text-align: justify; text-indent: 16px;"><strong>Und in der Partnerschaft?</strong></h3>
<p><span class="pullquote">Denkbar ist es schon, dass zwei Introvertierte sich verlieben, einen Leuchtturm mieten und dort glücklich leben &#8211; aber meist verläuft es anders.</span></p>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/10/paar-schweigt-sich-an-xs-©-bilderbox-Fotolia.com_.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-7231" title="Introvertiert, extravertiert Bild: bilderbox - Fotolia.de" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/10/paar-schweigt-sich-an-xs-©-bilderbox-Fotolia.com_.jpg" alt="paar schweigt sich an xs © bilderbox Fotolia.com  Sind Sie eine Solarzelle oder eher ein Akku?" width="271" height="180" /></a>Gegensätze ziehen sich an und die Partner erleben mit der Dauer der Beziehung aber auch schmerzhaft, wie das eigene Verhalten unabsichtlich den anderen stören oder verletzen kann.</p>
<p>So können Introvertierte sich kaum vorstellen, wie kränkend ihr nachdenkliches Schweigen für den extravertierten Partner sein kann. Umgekehrt machen es sich Extravertierte selten bewusst, wie sehr eine lautstark vorgetragene Beschwerde den introvertierten Partner verängstigen kann und er dies vor allem nicht gleich kommunizieren wird, sondern sich erst einmal zurückzieht. Dies wiederum interpretiert der Extravertierte als Desinteresse, Abblocken usw. reagiert mit Nachsetzen &#8211; und der Teufelskreis ist fertig.</p>
<p>Wie in jeder Partnerschaft gilt es also, eine neue Fremdsprache zu lernen. Die Sprache und Erlebniswelt des anderen nicht abzuwerten, weil sie so konträr zur eigenen Art ist, die man ja als normal empfindet. Vielmehr braucht es eine vorurteilsfreie Neugier und viel Dialog darüber, wie der andere eine Situation oder ein Verhalten wahrnimmt und interpretiert.</p>
<p>Hier ein <a title="Interview mit Susan Cain" href="http://www.randomhouse.de/webarticle/webarticle.jsp?aid=29347" target="_blank">Interview</a> mit der Autorin, eine <a title="Leseprobe" href="http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?mid=4&amp;serviceAvailable=true&amp;showpdf=false&amp;edi=215562#tabbox" target="_blank">Leseprobe</a> und noch ein guter <a title="Rezension" href="http://www.geistundgegenwart.de/2011/08/still-die-bedeutung-von-introvertierten.html?showComment=1319466371899#c8401062636860619620" target="_blank">Blogartikel</a>.</p>
<h3 style="text-align: justify; text-indent: 16px;"><strong>Mein Fazit:</strong></h3>
<p>Natürlich ist weder Extraversion noch Introversion besser oder schlechter. Dieser Artikel soll Introvertierten Mut machen, zu ihrer Art, in der Welt zu sein, mehr zu stehen. Sich nicht anstecken zu lassen vom Kult der Extraversion, nach dem Eindruck schinden und Selbstreklame wichtiger wären.</p>
<p>Introversion ist eine Persönlichkeitseigenschaft, die ergänzt jedoch nicht grundsätzlich verändert werden kann. Aber auch nicht verändert werden muss.</p>
<p>Wenn Sie sich also das nächste Mal in einer großen Runde, wo es verbal hoch hergeht, nicht wohlfühlen und es Sie drängt, mal die Bibliothek zu inspizieren, brauchen Sie sich nicht schlecht zu fühlen.</p>
<p>Denken Sie einfach dran: <em>&#8220;Ich bin eben introvertiert &#8211; und das ist gut so.&#8221;</em></p>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="article 32 Sind Sie eine Solarzelle oder eher ein Akku?" width="32" height="32" /> Welche Erfahrungen und Meinungen haben Sie dazu?<br />
</a></h2>
<p>PS: Wenn Ihnen dieser Beitrag gefiel, dann sagen Sie es doch bitte weiter: auf Facebook, Twitter oder per Email.</p>
<p><a href="#respond">… oder schreiben Sie einen Kommentar.</a><br />
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<p style="text-align: right;"><small>Foto: © &#8211; bilderbox, G. Krautberger &#8211; Fotolia.com, istock.com<br />
</small></p>
<p><object id="Player_86c09c92-4923-400b-87c1-73c7ad0381ca" width="500px" height="175px" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="quality" value="high" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://ws.amazon.de/widgets/q?rt=tf_cw&amp;ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fpraxisfurps05-21%2F8010%2F86c09c92-4923-400b-87c1-73c7ad0381ca&amp;Operation=GetDisplayTemplate" /><embed id="Player_86c09c92-4923-400b-87c1-73c7ad0381ca" width="500px" height="175px" type="application/x-shockwave-flash" src="http://ws.amazon.de/widgets/q?rt=tf_cw&amp;ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fpraxisfurps05-21%2F8010%2F86c09c92-4923-400b-87c1-73c7ad0381ca&amp;Operation=GetDisplayTemplate" quality="high" allowscriptaccess="always" /></object></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Jeder wünscht sich Respekt, doch wie erweist man anderen Respekt?</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Aug 2011 05:41:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
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		Rezension des Buches von René Borbonus: &#8220;Respekt! Wie Sie Ansehen bei Freund und Feind gewinnen.&#8221; Jeder wünscht sich Respekt. Der Fußgänger am Zebrastreifen. Ein Lehrer von seinen Schülern. Die Arbeitslose auf der Behörde. Ein alter Fahrgast in der U-Bahn. Der Wartende in der Schlange. Der Prominente in seinem Urlaub. Der Richter vom Angeklagten. Der Ober [...]]]></description>
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		}</script>
		<h4><strong><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/08/l%C3%B6we_xs_pepipepper-photocase.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-6989" title="löwe_xs_pepipepper, photocase" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/08/l%C3%B6we_xs_pepipepper-photocase.jpg" alt="l%C3%B6we xs pepipepper photocase Jeder wünscht sich Respekt, doch wie erweist man anderen Respekt? " width="268" height="288" /></a>Rezension des Buches von René Borbonus: &#8220;Respekt! Wie Sie Ansehen bei Freund und Feind gewinnen.&#8221;</strong></h4>
<p>Jeder wünscht sich Respekt.</p>
<p>Der Fußgänger am Zebrastreifen. Ein Lehrer von seinen Schülern. Die Arbeitslose auf der Behörde. Ein alter Fahrgast in der U-Bahn. Der Wartende in der Schlange. Der Prominente in seinem Urlaub. Der Richter vom Angeklagten. Der Ober vom Gast.</p>
<p>Die Liste ist endlos.</p>
<ul>
<li>Doch was ist überhaupt Respekt?</li>
<li>Wie kommuniziert man respektvoll?</li>
<li>Und wie geht man mit Respektlosigkeiten um?</li>
</ul>
<p>Um diese wichtigen Fragen geht es in dem neuen Buch von <a href="http://www.rene-borbonus.de/" target="_blank">René Borbonus</a>: <strong>&#8220;Respekt! Wie Sie Ansehen bei Freund und Feind gewinnen.&#8221; <span id="more-6986"></span></strong><br />
&nbsp;</p>
<h4><strong>Die Wiederentdeckung einer vergessenen Tugend</strong></h4>
<p>&nbsp;<br />
<iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=praxisfurps05-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3430201101&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=transparent&amp;bg1=transparent&amp;f=ifr&nou=1" marginheight="0" marginwidth="0" style="float:left; width:120px; margin-right:10px; height:240px; background-color:#FFFFFF; border:1px solid #000000;"></iframe>heißt es treffend auf dem Buchumschlag. Denn wird nicht allenthalben der Mangel oder gar der vollständige Verlust von Respekt beklagt? Das Wirtschaftsmagazin brandeins widmete seine gesamte <a title="Alle Artikel von brandeins online lesen." href="http://www.brandeins.de/archiv/magazin/respekt.html" target="_blank">Mai-Ausgabe</a> diesem Thema.</p>
<p>Von einem Polizisten hörte ich mal: <em>&#8220;Früher bei einer Prügelei war Schluss, wenn einer am Boden lag. Heute wird dann oft erst richtig zugetreten.&#8221;</em></p>
<p>Respekt vor dem Opfer? Fehlanzeige. Selbst kämpfende Hunde haben eine Beißhemmung. Viele Beispiele aus der letzten Zeit scheinen nahezulegen, dass Respekt zum altertümlichen Fremdwort verkommen ist.</p>
<p>Eine deutsche Großbank erwirtschaftet 2,5 Mrd. Gewinn und entlässt 6400 Mitarbeiter, die dies mit ermöglicht haben. Ein südländischer Staat schmuggelt sich mit falschen Bilanzzahlen in die EU und lässt sich dort &#8220;retten&#8221;. Zwei wegen angeblicher Vergewaltigung angeklagte prominente Männer werden freigesprochen und verlieren dennoch Ansehen und Stellung.</p>
<p>Renè Borbonus stellt klar:</p>
<blockquote><p><em>Respekt ist nicht nur Voraussetzung für eine funktionierende Gesellschaft. Es ist der Schlüssel zum ganz persönlichen Erfolg. Wer beruflich und privat langfristig etwas erreichen will, kommt mit einem egoistischen und arroganten Verhalten nicht weit. &#8230;</em></p>
<p><em>Mit anderen Worten: Nur wer lernt, mit anderen respektvoll umzugehen, wird am Ende selbst Respekt und Anerkennung gewinnen.</em></p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Respekt ist keine Frage des Wertes.</strong></h4>
<p>Sondern eine Frage der Wertschätzung, meint der Autor. Denn die lateinische Wurzel <em>&#8220;respicere&#8221;</em> bedeutet <em>&#8220;zurücksehen&#8221;</em>. Meint also <em>&#8220;Rücksicht&#8221;</em> und <em>&#8220;Berücksichtigung&#8221;</em>. Das lässt sich auch mit <em>&#8220;Achtsamkeit&#8221;</em> übersetzen.</p>
<p>Und Achtsamkeit, somit auch Respekt lässt sich lernen, ist also <em>&#8220;eine kommunikative Aufgabe, eine Verpflichtung dazu, sein Gegenüber wahrzunehmen und in seiner Persönlichkeit, seiner Menschenwürde und seinem Anliegen ernst zu nehmen.&#8221;</em></p>
<p>Wie kann man in einem Gespräch Respekt zeigen? Dazu empfiehlt Borbonus die <strong>Sieben-Punkte-Strategie</strong> von Kerry Patterson:</p>
<ol>
<li>Konzentrieren Sie sich im Gespräch, auf das, was Sie wollen.</li>
<li>Achten Sie darauf, wann Sie unter Stress geraten.</li>
<li>Zeigen Sie Ihre Fakten.</li>
<li>Entschuldigen Sie sich, wenn es angebracht ist.</li>
<li>Deeskalieren Sie, wenn es nötig ist.</li>
<li>Fragen Sie Ihren Gesprächspartner, wie er zu seiner Haltung kommt.</li>
<li>Dokumentieren Sie die Entscheidung und die Umsetzung.</li>
</ol>
<p>Diese Schritte klingen einfach, werden aber in der Praxis oft sträflich vernachlässigt, weil vielen Menschen ihr Ego in die Quere kommt &#8211; und sie es noch nicht einmal bemerken. Doch es gibt einen Ausweg.<br />
&nbsp;</p>
<h4><strong>Lernen Sie, Ihre Gefühle zu hinterfragen.</strong></h4>
<p>&nbsp;<br />
Das ist für mich das wichtigste Kapitel (S. 127) und basiert auf einem wichtigen Ansatz der Kognitionspsychologie: <strong></strong></p>
<blockquote><p><strong>Gefühle entstehen nicht einfach von selbst, sondern sind die Folge von Erkenntnissen oder Annahmen über bestimmte Ereignisse, Personen oder Situationen sind.</strong></p></blockquote>
<p>Wenn Sie also Ihre Gefühle besser verstehen oder verändern möchten, brauchen Sie <em>nur</em> Ihre Annahmen, Informationen, Optionen und Bewertungen zu überdenken. Dabei hilft diese Übersicht:<br />

<table id="wp-table-reloaded-id-8-no-1" class="wp-table-reloaded wp-table-reloaded-id-8">
<thead>
	<tr class="row-1 odd">
		<th class="column-1">Bewertung</th><th class="column-2">Gefühl</th>
	</tr>
</thead>
<tbody>
	<tr class="row-2 even">
		<td class="column-1">"Das ist prima, welch ein Glück!"</td><td class="column-2">Freude</td>
	</tr>
	<tr class="row-3 odd">
		<td class="column-1">"Da schadet mir jemand, und das macht er auch noch mit Absicht."</td><td class="column-2">Wut</td>
	</tr>
	<tr class="row-4 even">
		<td class="column-1">"Wenn das passiert, das wäre schrecklich!"</td><td class="column-2">Angst</td>
	</tr>
	<tr class="row-5 odd">
		<td class="column-1">"Es ist etwas geschehen, was einen Verlust für mich bedeutet."</td><td class="column-2">Trauer</td>
	</tr>
	<tr class="row-6 even">
		<td class="column-1">"Ich habe von jemand, der mir viel bedeutet, nicht genügend Beachtung erfahren."</td><td class="column-2">Kränkung</td>
	</tr>
	<tr class="row-7 odd">
		<td class="column-1">"Ich muss das unbedingt schaffen!"</td><td class="column-2">Druck</td>
	</tr>
	<tr class="row-8 even">
		<td class="column-1">"Wie peinlich, dass das öffentlich geworden ist."</td><td class="column-2">Scham</td>
	</tr>
</tbody>
</table>
</p>
<p>Dieses Schema können Sie auch gut in Situationen nutzen, wo Ihr Gesprächspartner emotional wird. Dieser wird meist gar nicht wissen, warum er sich so aufregt und respektlos wird. Er hält seine Gefühle meist für eine angemessene Reaktion auf Ihren Standpunkt.</p>
<p>Aber wenn <em>Sie</em> seine zugrundeliegenden Befürchtungen verstehen, können Sie verhindern, dass seine Gefühle zu stark werden. Gute Interventionen dafür finden Sie in dem Buch von Francois Lelord (siehe unten).</p>
<p>Neben vielen Denkanstößen und kritischen Betrachtungen unseres täglichen Lebens, vereint das Buch von René Borbonus wichtige Konzepte der Kommunikation und stellt sie in einen neuen wichtigen Zusammenhang: Nämlich,  dass Respekt als &#8220;soziales Gleitmittel&#8221; für das Zusammenleben unverzichtbar ist.</p>
<p><span class="pullquote"><strong>Insofern beginnt Respekt zunächst bei sich selbst.</strong> Ganz konkret darin, dass man sich &#8220;getrennt&#8221; von anderen erlebt. Sich abgrenzen kann ohne den anderen zu verletzen.</span></p>
<p>Das ist bei unterschiedlichen Interessen für viele gar nicht so leicht.<br />
&nbsp;</p>
<h4><strong>Warum Neinsagen oft schwierig ist.</strong></h4>
<p>&nbsp;<br />
Respektvoll nein zu sagen, kann auch heißen, keine Begründung für seine Ablehnung zu liefern. Denn jedes Argument kann vom anderen wieder hinterfragt und ad absurdum geführt werden, wie Horst Evers hier beispielhaft beim Brotkauf zeigt.</p>
<p style="text-align: center;">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=JwmqKa1KWlc">http://www.youtube.com/watch?v=JwmqKa1KWlc</a></p>
</p>
<p>Respekt heißt also meiner Meinung nach: sich abzugrenzen und gleichzeitig den Kontakt zum Anderen nicht abzuschneiden, sondern zu halten.</p>
<p>So verstehe ich auch die Interventionen von <a href="http://www2.hellinger.com/home/" target="_blank">Bert Hellinger</a> zur Ablösung von den eigenen Eltern, mit denen ich bisweilen in meinen Persönlichkeitsseminaren arbeite. Man löst sich nicht, indem seine Eltern hasst, verachtet oder ignoriert. Sondern man löst sich &#8211; auf der erwachsenen Ebene &#8211; indem man sie achtet und ihnen dankt. Sehen Sie hierzu mein <a title="Wie man als Mann Frieden mit seinem Vater macht." href="http://www.youtube.com/watch?v=seVvVzipQnA" target="_blank">Video</a>.<br />
&nbsp;</p>
<h4><strong>Mangelnder Respekt führt oft zu langwierigen Konflikten.</strong></h4>
<p>&nbsp;<br />
Die Angst vor dem Fremden und die fehlende Akzeptanz des Verschiedenen führt oft zu Verwicklungen, in denen sich jeder im Recht fühlt und den anderen zu bekämpfen sucht. Doch mangelnder Respekt führt oft zu noch größerer Respektlosigkeit auf der Gegenseite.</p>
<p>Respekt verschafft man sich nicht dadurch, dass man den verachtet und darauf pocht, dass er der andere einen respektieren müsse. Das ist pure Rechthaberei.</p>
<p>Ganz im Gegenteil. Respekt verschafft man sich, indem man ihn zeigt.</p>
<p>So ist auch Hellingers Deutung, wann und wie der Nahost-Konflikt beendet werden könnte, zu verstehen: <em>&#8220;Wenn die Israelis den von ihnen im Krieg getöteten Palästinensern Respekt erweisen und um sie trauen. Und gleichzeitig die Palästinenser den von ihnen getöteten Israelis Respekt erweisen und sie betrauern.&#8221;</em></p>
<p>Das ist schwer. Krieg zu führen und ein über fünfzigjähriges Blutvergießen   scheint da leichter zu sein. Es ist schwer, weil beide Seiten dafür ihr Rechthaben <em>(&#8220;Wir reagieren nur auf die Angriffe der anderen.&#8221;)</em> aufgeben müssten. Und weil beide Völker sich als gleichrangig betrachten müssten.<br />
&nbsp;</p>
<h4><strong>Verdienen auch unsere Feinde Respekt?</strong></h4>
<p>&nbsp;<br />
Unbedingt. Selbst mit schlimmsten Widersachern und Todfeinden kann die Kommunikation gelingen. Voraussetzung ist, dass man Respekt gegenüber dem anderen zeigt. Dazu gehört, dass man auf Augenhöhe spricht, die Leistungen des anderen anerkennt und aufrichtig ist.</p>
<p>In diesem <a href="http://www.business-wissen.de/beruf-karriere/respekt-wie-sie-ansehen-gewinnen/" target="_blank">Artikel</a> zeigt René Borbonus am Beispiel des Verhörs Gefangener im Irak-Krieg zeigen, wie Respekt vermittelt wird.</p>
<p>Respekt bedeutet ja nicht Akzeptanz oder Einverständnis. Es ist vielmehr der Versuch, verstehen zu wollen, was den anderen zu seinen Ansichten und Handlungen veranlasst hat. Ohne gleich zu urteilen, was falsch oder richtig ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Mein Fazit:</strong></h4>
<p>Ich empfehle das Buch von René Borbonus wärmstens . Es ist kein schnell zu lesendes How-To-Do-Buch, mit dem Sie die Loyalität oder Motivation Ihrer Mitarbeiter oder Kunden erhöhen können.</p>
<p>Es regt vielmehr zu einer inneren Auseinandersetzung an, wie Sie eigentlich Beziehungen zu anderen Menschen führen. Beruflich wie privat.</p>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/08/old-runningshoes-xs-iStock_000002647835X.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-7002" title="old runningshoes xs iStock_000002647835X" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/08/old-runningshoes-xs-iStock_000002647835X-300x209.jpg" alt="old runningshoes xs iStock 000002647835X 300x209 Jeder wünscht sich Respekt, doch wie erweist man anderen Respekt? " width="300" height="209" /></a>René Borbonus widerlegt auch das Vorurteil auf, dass Respekt etwas mit Schwäche zu tun habe.</p>
<p>Respekt entsteht vielmehr durch Lob, Anerkennung, Wertschätzung, Achtsamkeit. Übrigens nicht nur gegenüber Lebewesen.</p>
<p>Der Autor beobachtete eine Japanerin, die ihre alten Joggingschuhe wegwerfen wollte. An der Mülltonne verbeugte sie sich vor ihren alten Tretern und murmelte ein paar Dankesworte.</p>
<p>Wie bitte?</p>
<p><em>&#8220;Sie bedankte sich nicht einfach bei einem Stück Schuhwerk. Sie bedankte sich für die Arbeit all jener, die diese Schuhe erdacht, gefertigt, ausgeliefert und verkauft hatten. &#8230; Sie bedankte sich für ihre gute Gesundheit, an der die Schuhe ihren Anteil hatten.&#8221;</em></p>
<p>Wie gesagt: Respekt hat weniger mit dem realen Wert zu tun. Sondern mit unserer Wertschätzung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="article 32 Jeder wünscht sich Respekt, doch wie erweist man anderen Respekt? " width="32" height="32" /> Wen oder was können Sie respektieren? Und wo hört bei ihnen der Respekt auf?<br />
</a></h2>
<p>PS: Wenn Ihnen dieser Beitrag gefiel, dann sagen Sie es doch bitte weiter: auf Facebook, Twitter oder per Email.</p>
<p><a href="#respond">… oder schreiben Sie einen Kommentar.</a><br />
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<p style="text-align: right;"><small>Foto: © &#8211; pepipepper &#8211; phtoocase.com, istock.com<br />
</small></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><object id="Player_90cc7b88-f008-4ae4-9736-063358d67082" width="500px" height="175px" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="quality" value="high" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://ws.amazon.de/widgets/q?rt=tf_cw&amp;ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fpraxisfurps05-21%2F8010%2F90cc7b88-f008-4ae4-9736-063358d67082&amp;Operation=GetDisplayTemplate" /><embed id="Player_90cc7b88-f008-4ae4-9736-063358d67082" width="500px" height="175px" type="application/x-shockwave-flash" src="http://ws.amazon.de/widgets/q?rt=tf_cw&amp;ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fpraxisfurps05-21%2F8010%2F90cc7b88-f008-4ae4-9736-063358d67082&amp;Operation=GetDisplayTemplate" quality="high" allowscriptaccess="always" /></object></p>
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		<title>Worauf es ankommt im Leben.</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/6433/worauf-es-ankommt-im-leben</link>
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		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 07:23:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Emotionale Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensdrehbuch]]></category>
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		<description><![CDATA[		<script type="text/javascript">
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			if ( msg == '' ) return true;
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		Was Steve Jobs Ihnen über Das Lieben und das Sterben sagen kann. Aus einer Rede bei der Abschlussfeier  einer Universität. „Ich fühle mich geehrt, heute mit Euch hier zu sein, bei Eurer Abschlussfeier an einer der besten Universitäten der Welt. Um die Wahrheit zu sagen, ich habe nie einen Hochschulabschluss gemacht und gerade bin ich [...]]]></description>
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		}</script>
		<h3><span style="color: #ff0000;">Was Steve Jobs Ihnen über Das Lieben und das Sterben sagen kann.</span></h3>
<p>Aus ei<a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/06/baby_grandpa_xs_Franz-Pfluegl-Fotolia.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-6436" title="baby_grandpa_xs_Franz Pfluegl - Fotolia" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/06/baby_grandpa_xs_Franz-Pfluegl-Fotolia.jpg" alt="baby grandpa xs Franz Pfluegl Fotolia Worauf es ankommt im Leben." width="276" height="184" /></a>ner Rede bei der Abschlussfeier  einer Universität.</p>
<p>„Ich fühle mich geehrt, heute mit Euch hier zu sein, bei Eurer Abschlussfeier an einer der besten Universitäten der Welt. Um die Wahrheit zu sagen, ich habe nie einen Hochschulabschluss gemacht und gerade bin ich näher an einem Hochschulabschluss als je zuvor.</p>
<p>Heute will ich Euch drei Geschichten aus meinem Leben erzählen. Das ist alles. Keine große Sache. Nur drei Geschichten.</p>
<h3><strong>Die erste Geschichte handelt </strong>vom Verbinden der Punkte.</h3>
<p>Ich ging nach sechs Monaten vom Reed College ab, blieb dort aber für etwa achtzehn weitere Monate als Gast, bevor ich wirklich ganz gegangen bin. Aber, warum bin ich ausgeschieden?<span id="more-6433"></span></p>
<p>Es begann noch bevor ich geboren wurde. Meine leibliche Mutter war eine junge, unverheiratete Universitätsabsolventin und <strong>sie entschied sich, mich zur Adoption frei zu geben.</strong> Sie war sehr davon überzeugt, dass ich von Leuten mit einem Universitätsabschluss adoptiert werden sollte.</p>
<p>So wurde alles dafür arrangiert, dass ich bei der Geburt von einem Anwalt und seiner Frau adoptiert werden würde. Doch genau als ich auf die Welt kam, entschieden die sich in letzter Minute, dass sie lieber ein Mädchen hätten. So wurden meine Eltern, die auf der Warteliste standen, mitten in der Nacht angerufen und gefragt: <em>„Wir haben hier eine unerwartete Geburt eines Jungen. Wollen sie ihn?“</em> Sie sagten:<em> „Natürlich.“</em></p>
<p>Meine leibliche Mutter fand später heraus, dass meine Mutter nie eine Universität absolviert und mein Vater nie die High-School abgeschlossen hatte. Sie weigerte sich, die Adoptionspapiere zu unterschreiben und war erst einige Monate später damit einverstanden, als meine Eltern versprochen hatten, dass ich irgendwann zur Universität gehen würde.</p>
<p>Das war der Beginn meines Lebens.</p>
<p>Und so ging ich 17 Jahre später auf die Hochschule. Aber naiv wie ich war, habe ich ein College ausgesucht, das fast so teuer war wie Stanford und alle Ersparnisse meiner Eltern aus der Arbeiterklasse wurden für meine Universitätsgebühren ausgegeben. Nach sechs Monaten konnte ich den Sinn darin nicht mehr sehen.</p>
<p>Ich hatte keine Ahnung, was ich mit meinem Leben anfangen wollte und keine Ahnung, wie die Universität mich darin unterstützen würde, dieses herauszufinden. Und hier stand ich nun und hatte das ganze Geld ausgegeben, das meine Eltern in ihrem Leben gespart hatten.</p>
<p>So entschied ich mich, die Schule zu verlassen und <strong>darauf zu vertrauen, dass alles gut gehen würde.</strong> Das war ziemlich beängstigend damals, aber zurückblickend war es eine der besten Entscheidungen, die ich je getroffen habe. Von der Minute, als ich ausschied, konnte ich aufhören, die Pflichtkurse zu besuchen, die mich nicht interessierten und mit denen zu beginnen, die mir interessant erschienen.</p>
<p>Es war nicht alles Sonnenschein. Ich hatte keinen Schlafraum und so schlief ich auf dem Boden im Zimmer eines Freundes. Ich gab Colaflaschen für fünf Cent Pfand ab, um mir Essen zu kaufen und ich ging jede Sonntagnacht die sieben Meilen durch die Stadt für eine gute Mahlzeit in der Woche am Hare Krishna Temple.</p>
<p>Ich liebte es. Und vieles von dem, in das ich hinein stolperte, indem ich meiner Neugier und meiner Intuition folgte,  zeigte sich später als unbezahlbar.</p>
<p>Ein Beispiel.<br />
<a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/06/kalligraphie_-xs_goldkatze-photocase.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-6442" title="kalligraphie_ xs_goldkatze- photocase" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/06/kalligraphie_-xs_goldkatze-photocase-300x198.jpg" alt="kalligraphie  xs goldkatze photocase 300x198 Worauf es ankommt im Leben." width="300" height="198" /></a>Das Reed College bot zu jener Zeit einen der besten Kalligraphie-Kurse im Land an. Quer durch den Campus war jedes Poster, jedes Schild  wunderschön von Hand mit kalligraphischer Schrift versehen. Weil ich ausgeschieden war und keine regulären Kurse besuchen musste, entschied ich mich für einen Kalligraphie-Kurs, um zu lernen, wie man das macht.</p>
<p>Ich lernte alles über Serifen- und San Serifen-Schriftarten, über den unterschiedlichen Abstand zwischen den verschiedenen Kombinationen von Buchstaben; eben über all das, was großartige Typografie großartig macht. Es war wunderschön, geschichtlich, künstlerisch ausgetüftelt, in einer Art und Weise, wie sie Wissenschaft nicht einfangen kann und ich fand es faszinierend.</p>
<p><strong>Nichts von alledem hatte auch nur den Hoffnungsschimmer einer praktischen Anwendung in meinem Leben.</strong> Aber zehn Jahre später, als wir den ersten Macintosh-Computer entworfen haben, kam das alles zu mir zurück.</p>
<p>Und wir bauten alles in den Mac ein. Es war der erste Computer mit wunderschöner Typografie. Wenn ich niemals diesen Kurs im College besucht hätte, hätte der Mac niemals verschiedene Schriftarten oder Proportionalschrift gehabt. Und da Windows einfach den Mac kopierte, ist es wahrscheinlich, dass kein PC sie je bekommen hätte. Wäre ich niemals ausgeschieden, wäre ich niemals in diesen Kalligraphie-Kurs gegangen und PC’s würden heute nicht die wunderschönen Schriftarten haben, die sie haben.</p>
<p>Natürlich war es nicht möglich, in die Zukunft blickend diese Punkte miteinander zu verbinden, während ich noch an der Universität war. Aber es war sehr klar, als ich zehn Jahre später zurückblickte.</p>
<blockquote><p>Du kannst die Punkte nicht verbinden, wenn Du nach vorne blickst. Du kannst die Punkte nur verbinden, wenn Du zurück blickst. So musst Du daran glauben, dass sich die Punkte irgendwie in der Zukunft verbinden werden.</p></blockquote>
<p>Du musst an etwas glauben – Deinen Bauch, Schicksal, Leben, Karma oder was auch immer. <strong>Denn daran zu glauben, dass am Ende sich die Punkte verbinden werden, gibt Dir die Zuversicht, Deinem Herzen zu folgen. </strong>Auch wenn es Dich vom wohl ausgetretenen Pfad wegführt – und das macht den ganzen Unterschied.</p>
<h3><strong>Meine zweite Geschichte </strong>ist über Liebe und Verlust</h3>
<p>Ich hatte Glück. Ich fand ziemlich früh im Leben, was ich geliebt habe. Woz und ich starten Apple in der Garage meiner Eltern als ich zwanzig war. Wir arbeiteten hart und in zehn Jahren wuchs Apple von uns beiden in der Garage zu einem &#8220;Zwei-Milliarden-Dollar-Unternehmen&#8221; mit mehr als 4000 Mitarbeitern heran.</p>
<p>Wir hatten gerade unser bestes Produkt geschaffen, den Macintosh, ein Jahr bevor ich dreißig wurde. Und dann wurde ich gefeuert. <strong>Wie kann jemand gefeuert werden von dem Unternehmen, das er gegründet hatte?</strong></p>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/06/schreibtisch_kuendigung-xs-view7-photocase.jpg"><img class="size-full wp-image-6525 alignright" title="schreibtisch_kuendigung xs view7 - photocase" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/06/schreibtisch_kuendigung-xs-view7-photocase.jpg" alt="schreibtisch kuendigung xs view7 photocase Worauf es ankommt im Leben." width="234" height="342" /></a>Nun, als Apple wuchs, stellten wir jemanden ein, von dem ich glaubte, er wäre sehr talentiert darin, das Unternehmen mit mir zu führen. Für das erste Jahr liefen die Dinge gut. Aber als unsere Visionen für die Zukunft sich zu unterscheiden begannen, kam es zu einer Auseinandersetzung.</p>
<p>Dabei war die Chefetage auf seiner Seite. Und so war ich mit 30 draußen. Und sogar ziemlich öffentlich raus geworfen. Das, was das einzige Ziel meines erwachsenen Lebens war, war nun vorbei und verwüstet.</p>
<p>Ich war ein ziemlich öffentlicher Versager und ich überlegte sogar aus der Gegend wegzuziehen. Aber etwas begann langsam, in mir zu dämmern &#8211; ich liebte immer noch, das was ich tat. Der Verlauf mit Apple hatte das kein bisschen verändert. Ich war gefeuert &#8211; aber meine Leidenschaft war immer noch da. <strong>Und so entschied ich mich, von Neuem zu beginnen.</strong></p>
<p>Ich hatte es damals nicht gesehen, aber es stellte sich heraus, dass von Apple gefeuert zu werden, das Beste war, was mir je passieren konnte.</p>
<p>Der Druck, erfolgreich zu sein, war ersetzt worden, von der Leichtigkeit, wieder ein Anfänger zu sein, weniger sicher in allem.</p>
<p>Es befreite mich, um eine der kreativsten Phasen in meinem Leben zu beginnen. Während der nächsten fünf Jahre startete ich eine Firma namens NeXT, eine andere Firma namens Pixar und verliebte mich in eine wundervolle Frau, die meine Frau werden wollte.</p>
<p>Pixar entwickelte den ersten computeranimierten Film der Welt, <em>Toy Story</em>, und ist jetzt das erfolgreichste Animationsstudio der Welt. In einer bemerkenswerten Wendung der Dinge, kaufte Apple NeXT und ich war zurück bei Apple und die Technologie, die wir bei NeXT entwickelt haben, ist nun das Herz von Apples gegenwärtiger Renaissance. Und Laurene und ich haben eine wundervolle Familie zusammen.</p>
<p>Ich bin mir ziemlich sicher, nichts von dem wäre jemals geschehen, wenn ich nicht bei Apple gefeuert worden wäre. Es war bitter schmeckende Medizin, aber ich schätze, der Patient brauchte sie.</p>
<p>Manchmal trifft Dich das Leben mit einem Ziegelstein auf den Kopf. Verliere nicht Deinen Glauben.</p>
<p>Ich bin überzeugt, dass das Einzige, was mich weitermachen ließ, war, dass ich geliebt habe, was ich tat. <strong>Ihr müsst finden, was Ihr liebt.</strong> Und das ist genauso wahr in bezug auf Eure Arbeit als auch für Eure Liebespartner.</p>
<blockquote><p>Eure Arbeit wird einen großen Teil Eures Lebens ausfüllen und der einzige Weg, wirklich erfüllt zu sein, ist das zu tun, wovon Ihr glaubt, dass es eine großartige Arbeit sei. Und der einzige Weg, großartige Arbeit zu tun, ist zu lieben, was Ihr tut.</p></blockquote>
<p>Wenn Ihr es bis jetzt nicht gefunden habt, sucht weiter und bleibt nicht stehen. <strong>Und wie es mit allen Herzensangelegenheiten ist, Ihr werdet es wissen, wenn Ihr es gefunden habt.</strong> Und wie jede große Beziehung wird es mit dem Lauf der Jahre besser und besser.</p>
<p>Also bleibt aufmerksam, bleibt nicht stehen.</p>
<h3><strong>Meine dritte Geschichte </strong>handelt vom Tod</h3>
<p>Als ich 17 war, las ich ein Zitat, das ungefähr so klang: <em>„Wenn Du jeden Tag so lebst, als wäre es Dein letzter, wirst Du höchstwahrscheinlich irgendwann recht haben.“ </em></p>
<blockquote><p>Das Zitat hatte mich tief beeindruckt und seit damals habe ich über 33 Jahre lang, jeden Morgen in den Spiegel geschaut und mich selbst gefragt: <em>„Wenn heute der letzte Tag in meinem Leben wäre, würde ich dann das tun wollen, was ich mir heute vorgenommen habe?“</em></p>
<p>Und wann immer die Antwort für zu viele Tage hintereinander „nein“ war, wusste ich, ich muss etwas verändern.</p></blockquote>
<p><strong>Mich zu daran zu erinnern, dass ich bald tot sein werde, </strong>ist das wichtigste Werkzeug, das mir geholfen hat, die großen Entscheidungen in meinem Leben zu treffen.</p>
<p>Weil fast alles &#8211; alle äußeren Erwartungen, der ganze Stolz, die ganze Angst vor Peinlichkeit und Versagen – diese Dinge fallen einfach weg im Angesicht des Todes und es bleibt nur das übrig, was wirklich wichtig ist.</p>
<p><span class="pullquote">Sich zu erinnern, dass man sterben wird, ist der beste Weg, den ich kenne, um der Falle zu entgehen zu glauben, man hätte etwas zu verlieren. <strong>Du bist vollkommen nackt. Es gibt keinen Grund, nicht Deinen Herzen zu folgen.</strong></span></p>
<p>Ungefähr vor einem Jahr wurde bei mir Krebs diagnostiziert. Ich hatte eine Untersuchung um 7:30 Uhr am Morgen und es war deutlich ein Tumor auf meiner Bauchspeicheldrüse zu sehen. Ich wusste nicht mal, was eine Bauchspeicheldrüse ist.</p>
<p>Mein Arzt riet mir nach Hause zu gehen und meine Angelegenheiten in Ordnung zu bringen, <strong>womit Ärzte meinen, man soll sich vorbereiten zu sterben.</strong> Es bedeutet zu versuchen, Deinen Kindern all das zu sagen, wovon Du dachtest, Du hättest die nächsten zehn Jahre Zeit &#8211; in nun mehr nur wenigen Monaten. Es bedeutet, dass alles geklärt sein soll, damit es später so leicht wie möglich für Deine Familie sein wird. Es bedeutet, Dich zu verabschieden.</p>
<p>Ich lebte mit dieser Diagnose den ganzen Tag. Später am Abend hatte ich eine Biopsie, wo sie mir ein Endoskop in den Hals gesteckt haben, durch meinen Magen in die Eingeweide, wo sie mit einer Nadel einige Zellen von dem Tumor entnommen haben.</p>
<p>Ich war betäubt, aber meine Frau, die dabei war, erzählte mir, dass, als sie sich die Zellen unter dem Mikroskop ansahen, die Ärzte zu weinen begannen, weil es sich herausstellte, dass dies eine sehr seltene Form von Bauchspeicheldrüsenkrebs war, der mit einer Operation heilbar ist. Ich hatte die Operation und zum Glück, ich bin wieder gesund.</p>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/06/grabstein_bye.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-6443" title="grabstein_bye" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/06/grabstein_bye.jpg" alt="grabstein bye Worauf es ankommt im Leben." width="190" height="265" /></a>Das war meine engste Begegnung mit dem Tod und ich hoffe, das wird so bleiben für die nächsten Jahrzehnte. Das durchlebt zu haben, gibt mir die Möglichkeit, Euch mit mehr Gewissheit sagen zu können, <strong>dass der Tod ein nützliches aber rein geistiges Konzept ist:</strong> Niemand will sterben.</p>
<p>Selbst Menschen, die in den Himmel kommen wollen, wollen nicht sterben, um dorthin zu gelangen. Und dennoch ist der Tod das Schicksal, das wir alle teilen. Niemand ist jemals entkommen.</p>
<ul>
<li>Und das ist so, wie es sein sollte, denn der Tod ist sehr wahrscheinlich die beste Erfindung des Lebens.</li>
<li>Er ist der Anwalt für Veränderung im Leben.</li>
<li>Es räumt das Alte weg, um Platz zu machen für das Neue.</li>
<li>Gerade jetzt seid Ihr das Neue, aber eines Tages, nicht sehr weit von heute, werdet Ihr langsam zum Alten werden und weggeräumt werden. Tut mir leid, dass ich so drastisch bin &#8211; aber es ist einfach die Wahrheit.</li>
<li>Deine Zeit ist begrenzt, also verschwende Sie nicht damit, das Leben anderer zu leben. Lasse Dich nicht von Dogmen einfangen, welche ein Leben nach den Überlegungen anderer Leute bedeuten.</li>
<li>Lass nicht den Lärm anderer Meinungen Deine eigene innere Stimme zum Verstummen bringen.</li>
<li>Und das Allerwichtigste:<br />
<strong>Habe den Mut, Deinem eigenen Herzen und Deiner Intuition zu folgen. Irgendwie wissen sie bereits, was Du wirklich werden willst. Alles andere ist zweitrangig.</strong></li>
</ul>
<p>Hier die Rede im englischen Original:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=UF8uR6Z6KLc&amp;feature=player_embedded">httpv://www.youtube.com/watch?v=UF8uR6Z6KLc&amp;feature=player_embedded#</a>!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mein Fazit:</strong><br />
Diese tolle Rede von Steve Jobs kann ich in vielen Punkten unterstreichen. Ich habe mal als Vertreter Versicherungen verkauft.  Als ich Jahre später Verkaufstrainings leitete, kamen mir meine damaligen Erfahrungen sehr zugute.<br />
Dann war ich mal Werbetexter in einer Frankfurter Agentur. Ich hätte nie gedacht, dass ich viele Jahre später dieses Wissen, wie man verkaufsfördernde Texte schreibt,  noch mal brauchen würde.<br />
Ich wurde auch in drei Firmen gekündigt, was mir zu erkennen half, dass ich offenbar wenig teamfähig bin und deshalb besser mein eigenes Ding machen sollte.<br />
Es stimmt, was Steve Jobs sagt: <em>&#8220;Du kannst die Punkte nicht verbinden, wenn Du nach vorne blickst. Du kannst die Punkte nur verbinden, wenn Du zurück blickst.&#8221;</em><strong><br />
</strong></p>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/06/podcast.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-4041" title="podcast" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/06/podcast.gif" alt="podcast Worauf es ankommt im Leben." width="61" height="13" /></a>Diesen Beitrag können Sie sich hier auch anhören.<br />
[Audio-Datei]</p>
<h2><strong><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="article 32 Worauf es ankommt im Leben." width="32" height="32" /> Welche Punkte Ihres Lebens haben sich im Nachhinein verbunden?<br />
Und was würden Sie in Ihrer Rede über Ihr Leben noch erwähnen?<br />
</a></strong></h2>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: right;"><strong><small><br />
</small></strong><small>Fotos: © Franz Pfluegl &#8211; Fotolia.com, goldkatze u. view 7 /photocase.com</small><strong><small><br />
</small></strong></p>
<p style="text-align: right;">Gefunden auf der Website von <a href="http://www.ganzgesundsein.de" target="_blank">Renate Richter</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>10 Prozent der Deutschen sind gefühlsblind. Sie auch?</title>
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		<pubDate>Sat, 14 May 2011 14:04:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Emotionale Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Neurobiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Alexithymie]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
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		<p><em><strong>&#8220;V</strong></em><em><strong><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/05/pokerspieler_alexithymie_xs_Peter-Atkins-Fotolia.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-5389" title="pokerspieler_alexithymie_xs_Peter Atkins - Fotolia" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/05/pokerspieler_alexithymie_xs_Peter-Atkins-Fotolia-300x200.jpg" alt="pokerspieler alexithymie xs Peter Atkins Fotolia 300x200 10 Prozent der Deutschen sind gefühlsblind. Sie auch?" width="278" height="191" /></a></strong></em><em><strong>erkopft, verschlossen oder abgebrüht.&#8221; Bekommen Sie das öfter zu hören?</strong></em></p>
<p><em><strong>Das könnte ein Hinweis auf Alexithymie sein: die Unfähigkeit, Gefühle wahrzunehmen und auszudrücken.<br />
</strong></em></p>
<p><strong><em>Täglich haben wir es mit Menschen zu tun und müssen beruflich wie privat mit Ihnen auskommen. Ist der Kollege jetzt nur unzufrieden oder doch eher wütend? Ist die Bemerkung des Partners jetzt freundlich gemeint oder ironisch?</em></strong></p>
<p>Dabei hilft uns oft unsere Verstandes-Intelligenz nur bedingt. Doch zum Glück verfügt jeder von uns &#8211; in unterschiedlichem Ausmaß &#8211; zum Entschlüsseln menschlichen Verhaltens noch über eine andere Fähigkeit: die <em>&#8220;emotionale Intelligenz&#8221;. </em>Was ist das eigentlich?</p>
<p>Nach dem Schöpfer dieses Begriffs, <a href="http://rkwichmann.vodpod.com/?video_id=379242">Daniel Goleman</a>, umfasst die &#8216;emotionale Intelligenz&#8217; fünf Komponenten:</p>
<p><span> </span><span> </span></p>
<ul style="margin-top: 0cm;" type="disc">
<li class="MsoNormal"><strong><span>Selbstreflexion</span></strong><span><br />
Selbstreflexive Menschen kennen ihre Stärken und Schwächen, wissen über ihre Wirkung auf andere Personen und <strong>sind sich über die eigenen Gefühle      und Stimmungen und deren Konsequenzen auf das eigene Handeln oft bewusst.<span id="more-5360"></span></strong><br />
</span></li>
<li class="MsoNormal"><strong><span>Selbstkontrolle</span></strong><span><br />
Selbstkontrollierte Menschen können ihre impulsiven Gefühlsregungen so regulieren, dass sie angemessen und zielgerichtet zum Ausdruck kommen.      “Erst denken und dann handeln” ist die Maxime.<br />
</span></li>
<li class="MsoNormal"><strong><span>Motivation</span></strong><span><br />
Motivierte Menschen lassen sich weniger durch Geld oder andere externe      Faktoren beeinflussen. Zielorientierung und das absolute Bestreben, die gesteckten Ziele auch zu erreichen, sind ihre inneren Motivatoren.<br />
</span></li>
<li class="MsoNormal"><strong><span> </span></strong><span> </span><strong><span>Soziale Kompetenz</span></strong><span><br />
Sozial kompetente Menschen verfügen über ein großes Netzwerk sozialer Kontakte. Sie knüpfen schnell Kontakte und wissen, wie sie diese Kontakte      pflegen und behalten. </span><strong> </strong></li>
<li class="MsoNormal"><strong><span>Empathie</span></strong><span><br />
Empathische Menschen haben die <strong>Fähigkeit, sich in die Emotionen und die Situationen Ihrer Gesprächspartner hineinzuversetzen.</strong> Sie können durch Geschick und sensible Gesprächsführung eine Vertrauensbasis aufbauen und behandeln ihre Gegenüber mit Respekt und positiver Wertschätzung.</span></li>
</ul>
<p><span class="pullquote"> </span>Doch vielen Menschen fällt es schwer, Gefühle zu erkennen. Sowohl die eigenen wie auch die anderer Menschen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Alexithymie</strong> &#8211; oder Gefühlsblindheit &#8211; ist ein  Persönlichkeitsmerkmal, das etwa 10% der Bevölkerung betrifft. Das sind immerhin mehr als 10 Millionen Menschen in Deutschland. Einer Studie nach betrifft es mehr Männer als Frauen.</p>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/05/rot_gruen-schwaeche.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-5365" title="rot_gruen-schwaeche" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/05/rot_gruen-schwaeche.jpg" alt="rot gruen schwaeche 10 Prozent der Deutschen sind gefühlsblind. Sie auch?" width="152" height="152" /></a>Vielen &#8220;Gefühlsanalphabeten&#8221; ist ihr Problem gar nicht bewusst. Sie sind oft sehr intelligent, haben einen ausgezeichneten technischen und logischen Verstand.</p>
<p>Aber ähnlich wie ein Mensch mit einer <a title="Hier ein Test dazu." href="http://www.onmeda.de/selbsttests/rotgruenblindheit_test.html" target="_blank">Rot-Grün-Schwäche</a> (gemeint sind nicht notorische CDU-Wähler) auf diesem Bild keine Zahl erkennt, können gefühlsblinde Menschen innere Zustände keinem Gefühl zuordnen. So wie Menschen mit einer <a title="Hier ein Test zur Melodietaubheit" href="http://www.nidcd.nih.gov/tunetest/dtt.asp" target="_blank">Melodietaubheit</a> nicht tanzen können und nicht verstehen, was an Musik schön sein soll.</p>
<p>Nur im engen Kontakt mit Angehörigen oder in der Partnerschaft wird das Gefühlsdefizit schmerzlich wahrgenommen. In einem Test werden beispielsweise Versuchspersonen gefragt:</p>
<p><em>»Sie fahren über eine Brücke und sehen jemanden  außerhalb des  Schutzgitters stehen. Er schaut ins Wasser.</em><br />
<em> Wie würden  Sie sich fühlen?</em><br />
<em> Wie würde sich diese Person fühlen?«</em></p>
<p>Gefühlsblinde antworten beispielsweise: <em>»Ich wäre  irritiert. Was der andere empfindet,  weiß ich nicht.« </em>Angemessener wäre vielleicht eine Antwort wie:  <em>»Ich wäre ziemlich erschrocken  und würde überlegen, wie ich dem Menschen  am Gitter helfen kann. Er ist vermutlich verzweifelt und hat Angst.«</em></p>
<p>Alexithyme Menschen empfinden keine Freude, keine Trauer, fühlen sich in vielen emotionalen Situationen &#8220;neutral&#8221;. Manchmal gehen sie zum Arzt, weil sie sich Körperempfindungen wie Herzklopfen oder Magendrücken nicht erklären können.</p>
<p>Ein Mensch ist vielleicht total wütend, hat einen roten Kopf und geballte Fäuste und kann aber nicht kommunizieren, was er fühlt. Fragt man: <em>&#8216;Sind Sie ärgerlich? Oder haben Sie Angst?&#8217;</em>, dann sagen sie,<em> &#8216;Ich weiß, da passiert  etwas in meinem Körper, aber ich habe keine Ahnung, was es ist&#8217;.&#8221;</em></p>
<h3><strong>Wie lernen Menschen Gefühle?</strong></h3>
<p>Zwar ist jedem Menschen ist ein Repertoire  mimischer Gesichtsausdrücke  für die primären Gefühle wie Trauer, Freude oder Neugier angeboren. Doch  bis ein Kind sagen kann, <em> &#8220;Jetzt kriege ich Angst&#8221;</em>, muss es viele Male gespiegelt bekommen, was seine Empfindung bedeutet.</p>
<p>Zwei amerikanische Psychologen   entwickelte schon in den 60er Jahren  eine Klassifikation der emotionalen Gesichtsausdrücke, das <em>Facial Action Coding System</em>. Sie umfasst <strong>sieben Basisemotionen</strong>,   die kulturübergreifend bei allen Menschen in gleicher Weise erkannt  und  ausgedrückt werden. Diese Gesichtsausdrücke sind nicht kulturell   erlernt, sondern genetisch bedingt.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/07/baisemotionen.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1748" title="emotionen, gefuehle, zorn, aerger, wut, freude, ekel" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/07/baisemotionen.jpg" alt="baisemotionen 10 Prozent der Deutschen sind gefühlsblind. Sie auch?" width="252" height="217" /></a>Diese sieben Basisemotionen sind:</p>
<p style="padding-left: 30px;">1.Freude<br />
2. Wut<br />
3. Ekel<br />
4. Angst<br />
5. Überraschung<br />
6. Trauer</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Säuglinge schauen viel auf die Gesichter der Eltern und lernen dabei, ihre  Empfindungen zu benennen. Weint das Kind, hört es im besten Fall: <em>&#8220;Du weinst  ja! Hast du Aua im Bauch? Bist du traurig?&#8221;</em> Schon mittels dieser frühen Babysprache lernt  das kindliche Gehirn, körperliche Empfindungen zu  deuten und mit Wahrnehmungen  wie Angst oder Freude zu verknüpfen.</p>
<p>Dabei gelangen die  Informationen im Gehirn vom  limbischen  System, das für Emotionen zuständig ist, in den Frontalcortex, der für Kategorisierung,  Überlegung und Sprache zuständig ist.</p>
<p><strong>Zwei Ursachen für Alexithymie:</strong></p>
<ol>
<li>Jemand, der deutliche alexithyme Züge hat, konnte vielleicht als Kind  nicht alle Entwicklungsschritte durchlaufen, weil es Probleme in der Interaktion zwischen ihm und seiner Umgebung gab. Entweder weil es keine beständige Bezugsperson gab oder weil diese nicht in der Lage war, angemessen zu reagieren.<br />
Ich habe mit Klienten gearbeitet, wo ein Elternteil alkoholkrank oder  drogensüchtig war und die über lange Zeit mit sehr reduzierter  Interaktion aufgewachsen waren.<br />
Auch Eltern, die selbst an Alexithymie, an Depressionen oder   eine  labile Persönlichkeit haben, können u.U. ihrem Kind zu wenige  Erklärungen für seine Emotionen liefern. Oder es mangelt es  an den  passenden Ausdrücken, um Gefühle für sich und andere zu   benennen.</li>
<li> Eine andere Erklärung für Alexithymie ist, dass das Nichtfühlen eine Art Schutzmechanismus darstellt, mit dem ein Mensch sich vor zu vielen negativen Gefühlen unbewusst  abschirmt. Traumaforscher wissen, dass auch das  Gefühlsleben von Erwachsenen verschüttet werden kann, wenn jemand durch ein Verbrechen oder im Krieg großer  Brutalität ausgeliefert ist..</li>
</ol>
<p>Die Veränderung von Gefühlsblindheit ist nicht einfach. Neben den Unikliniken in Greifswald und Mainz gibt es in vielen anderen Kliniken Experten zu diesem Thema. Therapien, die den meisten Erfolg aufweisen, arbeiten nicht nur mit verbalen Verfahren, sondern auch mit Methoden, die das Körpererleben oder Selbsterleben anregen, wie zum  Beispiel Kunst- oder Tanztherapie.</p>
<p>Wichtig ist zuerst die Diagnose. Einen ersten Hinweis auf Alexithymie kann dieser<strong> <a title="Zum Alexithymie-Test" href="http://www.alexithymie.com/test.html" target="_blank">Online-Test</a></strong> geben:</p>
<h3><strong>Wie gut können Sie Gefühle erkennen?</strong></h3>
<p><a title="Zum Test von Mikro-Expressions" href="http://www.cio.com/article/facial-expressions-test" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-5376" title="mikroexpression_test" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/05/mikroexpression_test.jpg" alt="mikroexpression test 10 Prozent der Deutschen sind gefühlsblind. Sie auch?" width="220" height="261" /></a>Die Fähigkeit, Gefühle schnell zu erkennen und benennen zu können, ist für jede Kommunikation hilfreich. Wie sieht das bei Ihnen aus?</p>
<p>Hier können Sie testen, wie gut Sie sog. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Microexpression" target="_blank">Mikroexpressions</a> erkennen sollen. Für den Bruchteil einer Sekunde wird ein Gesichtsausdruck gezeigt und Sie sollen herausfinden, welches Gefühl damit ausgedrückt wurde.</p>
<p><a href="http://www.cio.com/article/facial-expressions-test" target="_blank">Einfach auf das Bild und auf eine Nummer klicken.</a></p>
<p><strong>Fazit: </strong>Doch auch wenn Sie jetzt feststellen, dass Sie tatsächlich Probleme haben, Gefühle wahrzunehmen, ist das kein Beinbruch.</p>
<p><span class="pullquote">In vielen Berufen ist Gefühlsblindheit kein Hindernis, wenn nicht sogar  Einstellungskriterium. Zum Beispiel als Selbstmordattentäter, englischer  Thronfolger, professioneller Pokerspieler oder Fussballtrainer bei Arminia Bielefeld.</span></p>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="article 32 10 Prozent der Deutschen sind gefühlsblind. Sie auch?" width="32" height="32" /> Und wie stehen Sie zu Gefühlen?<br />
</a></h2>
<p>PS: Wenn Ihnen dieser Beitrag gefiel, dann sagen Sie es doch  bitte weiter: auf Facebook, Twitter oder per Email.<br />
<a href="#respond">… oder schreiben Sie einen Kommentar.</a><br />
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<p style="text-align: right;"><small>Foto: © Peter Atkins Fotolia.com<br />
</small></p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008<br /> Dieser Feed ist nur für den persönlichen, nicht-kommerziellen Gebrauch bestimmt.<br /> Das Nutzen dieses Feed auf anderen Websites oder Blogs verletzt das Urheberrecht. Wenn dieser Inhalt nicht in Ihrem Newsreader enthalten ist, verletzt das Ansehen des Inhalts Urheberrechte. (Digital Fingerprint:<br /> )</small><form action="http://5466.cleverreach.de/subscribe.php" method="post" onsubmit="return sbmgValidateFormPostPg8('email','email')"><input type="hidden" name="form_id" value="6380" /><input type="hidden" name="customers" value="23437" /><input type="hidden" name="required" id="required" value="email," /><div align="center" style="padding:6px;;"><div align="left" style="width:250px; height:auto; border:1px solid #E3E3E3; background-color:#E3E3E3; ;  padding:10px 15px 10px 15px; ">
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							<div style="float:left; margin:0px 5px 0px 10px;">&nbsp;</div>
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						</div>	
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		</item>
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		<title>Zwei Arten, mit seinen Bedürfnissen umzugehen.</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/4413/zwei-arten-mit-seinen-beduerfnissen-umzugehen</link>
		<comments>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/4413/zwei-arten-mit-seinen-beduerfnissen-umzugehen#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 16:14:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Emotionale Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Bedürfnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Gelassenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation]]></category>

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		<description><![CDATA[		<script type="text/javascript">
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			if ( msg == '' ) return true;
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		Wann sollen wir unsere Bedürfnisse befriedigen und wann zufrieden sein mit dem, was wir haben? Ein Gastbeitrag von Ingo Zacharias. Stellen Sie sich vor, Sie sind seit 30 Jahren verheiratet. Da lernen Sie auf einmal einen Mann/eine Frau kennen, die in Ihnen erst starke sexuelle Gefühle und dann auch Liebesgefühle weckt. Sie sind immer noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[		<script type="text/javascript">
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		<p><em><strong>Wann <a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/12/werner-foto-von-arte.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-4415" title="werner foto von arte" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/12/werner-foto-von-arte.jpg" alt="werner foto von arte Zwei Arten, mit seinen Bedürfnissen umzugehen." width="247" height="214" /></a>sollen wir unsere Bedürfnisse befriedigen und wann zufrieden sein mit dem, was wir haben?</strong></em></p>
<p>Ein Gastbeitrag von <a href="http://www.heiterundgelassen.de/" target="_blank">Ingo Zacharias</a>.</p>
<p>Stellen Sie sich vor, Sie sind seit 30 Jahren verheiratet. Da lernen Sie auf einmal einen Mann/eine Frau kennen, die in Ihnen erst starke sexuelle Gefühle und dann auch Liebesgefühle weckt. Sie sind immer noch in einer insgesamt guten Verbindung mit Ihrem Ehepartner und doch gehen Sie diesem neuen Verlangen nach und befinden sich schnell mit Ihrem neuen (und gleichaltrigen) Partner im „dritten Frühling“.</p>
<p>Recht schnell haben Sie ein schlechtes Gewissen gegenüber Ihrem Ehemann/Ihrer Ehefrau, doch zugleich erleben Sie, dass Ihre Gefühle stärker sind und Sie immer wieder die Zeit mit Ihrer neuen Liebe verbringen wollen – und es auch tun. Kurze Zeit später beichten Sie Ihrem Ehemann/Ihrer Ehefrau alles. Sie betonen, wie leid es Ihnen tut, wie es Sie selbst schmerzt, dass es so gekommen ist, aber Sie sagen auch, dass es Sie „einfach überkommen habe“ und dass Sie „nichts gegen die Gefühle tun konnten“.</p>
<p>Schwer vorstellbar? Vor allem nach 30 Ehejahren? Und doch:</p>
<ul>
<li>Was empfinden Sie, wenn Sie sich dieses Szenario vorstellen? Sympathie? Verständnis?</li>
<li>Oder eher Ablehnung und Gedanken wie „Das kann man doch nicht tun“, „Da sollte man sich doch zusammenreißen können“?<span id="more-4413"></span></li>
</ul>
<p>In dem <a href="http://www.arte.tv/de/film/CANNES-2008/2045420.html" target="_blank"><strong>Film Wolke 9</strong></a>,der letzte Woche auf Arte gezeigt wurde, wird genau dieses Szenario dargestellt. Und die spannende Frage, die sich für mich dabei auftat, war:</p>
<blockquote><p><em>„Wann ist es richtig, den eigenen Gefühlen, Wünschen und Bedürfnissen nachzugehen und wann ist es richtig, diesen ‚inneren Sturm’ vorbeiziehen zu lassen und dann zufrieden mit dem weiter zu leben, was man schon hat?“</em></p></blockquote>
<p>Dabei geht es mir nicht um ein moralisches „richtig“  oder „falsch“, sondern um ein inneres Erkennen, was ich brauche, um glücklich und zufrieden zu sein.</p>
<p>Wahrscheinlich unterscheiden wir als erstes, wie glücklich die Ehe in den 30 Jahren war. Hat der Ehepartner, der jetzt ‚fremdgeht’, unbewusst schon lange das Gefühl gehabt, dass er seine Wünsche zugunsten des anderen zurück hält oder sich nicht mehr in einer lebendigen Verbindung mit dem anderen sieht?</p>
<p>Unter diesen Umständen würden wir wohl viel eher Verständnis aufbringen und den Menschen vielleicht sogar in dem Drang, noch einmal „richtig zu leben“, unterstützen. Zugleich gäbe es die Möglichkeit zu schauen, inwieweit diese unerfüllten Bedürfnisse doch noch mit dem Ehepartner gelebt werden können.</p>
<p>Aber wenn, wie in diesem Szenario, insgesamt eine gute Verbindung auch jetzt noch da ist, was dann? Ist man dann schlicht „egoistisch“? Nur auf sich und seine Bedürfnisbefriedigung fixiert?</p>
<p>Selbst wenn Sie diese Unterscheidung teilen, bleiben doch Fragen wie:<br />
-    Wo ziehe ich für mich die Grenze zwischen einer glücklichen und einer unglücklichen Beziehung?<br />
-    Wo ist der Übergang zwischen dem Gefühl „Ich bin bisher zu kurz gekommen“/„Ich will noch etwas anderes“ und „Es ist gut so, wie es ist“?</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><span class="pullquote"><strong>Unsere Vorstellung von Glück bestimmt unsere Bewertung der Situation.</strong></span></p>
<p><strong> </strong>Für mich handelt es sich dabei um ein höchst subjektives Erleben, das maßgeblich davon beeinflusst wird, wie ich mir vorstelle, glücklich sein zu können. Die (vereinfachende) Gegenüberstellung von einem „weltlichem“ und einem „spirituellem“ Leben zeigt dabei zwei grundsätzlich verschiedene Betrachtungsweisen auf:</p>
<p>Unter einem <strong>„weltlichen Leben“</strong> verstehe ich ein Leben,<br />
-    das Zufriedenheit und Glück über die Befriedigung eigener Wünsche und Bedürfnisse herzustellen versucht<br />
-    das nur äußere Objekte wie ein Auto, ein eigenes Haus, Erfolg im Beruf, ein gutes Essen, den richtigen Partner oder auch einen gesunden Körper als Mittel kennt, um Wohlbefinden zu erleben</p>
<p>Nahezu ein Idealbild für ein „easy living“ auf der rein weltlichen Ebene finden Sie hier in dem Video der Country-Rock-Gruppe „Kid Rock“:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=pS2cEb_JbOc">http://www.youtube.com/watch?v=pS2cEb_JbOc</a></p>
<p>Unter einem<strong> „spirituellen Leben“ </strong>verstehe ich,<br />
-    die Erkenntnis, dass uns äußere Dinge nie dauerhaft zufrieden stellen können, weil sie nicht von Dauer sind und wir nicht wissen, wann sie sich wie verändern oder auflösen<br />
-    ein Leben in heiterer Gelassenheit mit dem, was schon da ist, verbunden mit einem Tun, dass Dinge und Umstände verändern und verbessern will, ohne aber darin sein „Seelenheil“ zu suchen</p>
<p>Hier ein Video mit dem <strong>Zen-Mönch Thich Nhat Hanh</strong>, der sich einerseits immer sehr in der Welt engagiert hat und doch immer wieder die zentrale Bedeutung eines inneren Erlebens von „Ich bin innerlich schon angekommen“ betont:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=QdO1vZJgUu0">http://www.youtube.com/watch?v=QdO1vZJgUu0</a></p>
<p>Je mehr ich mich der weltlichen Perspektive nahe fühle, desto eher werde ich versuchen, eigene Bedürfnisimpulse auch zu befriedigen. Und umgekehrt werde ich aus der spirituellen Perspektive eher versuchen zu erkennen, dass auch dieses äußere Objekt mir nicht wirklich eine Gestilltheit des Herzens bringen kann, nach der ich mich so sehne.</p>
<h3><strong>Jeder Mensch hat einen ganz einzigartigen Selbstausdruck.</strong></h3>
<p>Aber selbst wenn ich in Kontakt mit dieser spirituellen Sichtweise bin, bin ich doch ein einzigartiges Individuum mit ganz eigenen Stärken und  Fähigkeiten, einer eigenen Geschichte, und von da her auch mit ganz eigenen, oft nicht gelebten Bedürfnissen. Und das auch noch mit verschiedenen Schwerpunkten im Laufe meines Lebens.</p>
<p>Selbst ein Mensch, der sich in jungen Jahren entschieden hat, Mönch oder Nonne zu werden, führt dann zwar ganz explizit ein spirituelles Leben, hat diese Entscheidung aber getroffen, weil er damit einem inneren Bedürfnis folgt. In diesem Sinne war dieser Mensch auch „egoistisch“ und hat dafür vielleicht sogar seinen Partner oder seine Familie verlassen.</p>
<h3><strong>Für sich selbst einstehen und lassen können</strong></h3>
<p>Ich versuche immer wieder ganz bewusst zu erkennen, dass ich durch etwas außerhalb von mir nie einen grundsätzlichen Frieden in meinem Inneren finden kann, und doch gibt es da in mir dieses natürliche Streben nach einem authentischen Selbstausdruck meines Wesens.</p>
<p>Oder wie es heute oft heißt: nach Selbstverwirklichung. Und das ist prinzipiell überhaupt nicht egoistisch. Zugleich ist die Gefahr groß, in einer oberflächlichen „Selbstbefriedigung“ in Form von Erfolg, Anerkennung und Geld stecken zu bleiben.</p>
<p>So bleibt eine Antwort auf die Eingangsfrage dieses Artikels immer eine ganz persönliche. Selbst wenn es uns gelingt, weitgehend frei von gesellschaftlichen Normen und Zwängen an diese Frage heranzugehen, ist es für mich eine große, unsere ganze Selbstverantwortung fordernde Lebenskunst, für sich selbst einzustehen und zu handeln und von sich und seinen Bedürfnissen lassen zu können.</p>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="article 32 Zwei Arten, mit seinen Bedürfnissen umzugehen." width="32" height="32" /></a><strong><strong>Wie empfinden Sie bei dem geschilderten Szenario?</strong></strong></h2>
<p><strong>Wann ist es Ihnen wichtig, eigene Bedürfnisse auch zu leben?</strong></p>
<p><strong>Und wo können Sie davon lassen – aus Einsicht oder „nur“ aus Vernunft?</strong></p>
<p>Schreiben Sie doch Ihre Erfahrungen hier als Kommentar.<strong> </strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Mehr interessante Artikel von Ingo Zacharias lesen Sie auf seinem <strong><a href="http://www.heiterundgelassen.de/" target="_blank">Blog</a></strong>.</span><strong><br />
</strong></p>
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<p style="text-align: right;"><small>Foto: © ARTE<br />
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		</item>
		<item>
		<title>Wie erwachsen sind Sie eigentlich?</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/4403/wie-erwachsen-sind-sie-eigentlich</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Nov 2010 10:51:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Emotionale Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Ablösung]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>

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		<description><![CDATA[		<script type="text/javascript">
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		Älter wird man von allein. Aber auch erwachsen? In meinen Seminaren versuchen wir, aktuelle Probleme im beruflichen und privaten Bereich auf dem Hintergrund von unbewussten Konflikten aus der Herkunftsfamilie zu klären und zu bearbeiten. Dabei wird vielen Teilnehmern immer wieder schmerzlich bewusst, wie tief sie in manchen Situationen noch in kindliche Verhaltensmuster verstrickt sind. Dafür [...]]]></description>
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		<p><em><strong>Älter wird man von allein. Aber auch erwachsen?</strong></em> <em><strong>I</strong><strong>n <a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/11/boss-schimpft-xs-Catalin-Petolea-Fotolia.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-4405" title="boss schimpft xs Catalin Petolea - Fotolia" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/11/boss-schimpft-xs-Catalin-Petolea-Fotolia.jpg" alt="boss schimpft xs Catalin Petolea Fotolia Wie erwachsen sind Sie eigentlich?" width="265" height="225" /></a>meinen <a href="http://www.seminare4you.de">Seminaren </a>versuchen wir, aktuelle Probleme im beruflichen und privaten Bereich auf dem Hintergrund von unbewussten Konflikten aus der Herkunftsfamilie zu klären und zu bearbeiten. Dabei wird vielen Teilnehmern immer wieder schmerzlich bewusst, wie tief sie in manchen Situationen noch in kindliche Verhaltensmuster verstrickt sind.</strong></em></p>
<p>Dafür gibt es viele Beispiele:</p>
<ul>
<li>Ein Mitarbeiter ärgert sich über eine ungerechte Rüge seines Vorgesetzten. Anstatt dies in einem Gespräch zu klären, lässt er sich von seinem Hausarzt für eine Woche krankschreiben.</li>
<li>Im Projekt lief etwas schief. Anstatt nach der Ursache und Lösungsmöglichkeiten zu suchen, brüllt der Projektleiter alle zusammen (&#8220;Alles Idioten hier!&#8221;). Keiner traut sich, den Leiter auf sein unpassendes Verhalten hinzuweisen.</li>
<li>Jemand stellt sein Auto im absoluten Halteverbot ab. Als er nach einer Viertelstunde den Strafzettel am Scheibenwischer entdeckt, wirft er ihn zornentbrannt auf die Straße und hat den Rest des Tages schlechte Laune.</li>
</ul>
<h3><strong>Aber woran erkennt man, ob man erwachsen ist?</strong></h3>
<p>Zentral ist dabei aus meiner Sicht<span id="more-4403"></span> die geglückte Ablösung von den Eltern. Der Erwachsene geht dabei seinen eigenen Weg im Leben und bleibt gleichzeitig mit den Eltern in einer guten Weise verbunden. Gelingt dies nicht oder versäumt man diese, kann es passieren, dass man als Erwachsener  in bestimmten Situationen mit anderen zu kindlichen Strategien greift.</p>
<p>Doch diese Ablösung ist nicht leicht, passiert selten von selbst und ist meist mit äußeren oder inneren Konflikten und heftigen Gefühlen verbunden. In der Arbeit mit Menschen erlebe ich vier Formen von Nicht-Erwachsensein:</p>
<p><strong>1. Anpassung</strong><br />
Hier verhält sich der Erwachsene so, wie es die Eltern von ihm erwarten. Oft wohnt man dann geographisch in der Nähe, besucht sich oft oder hält die Nähe über sehr häufige Besuche oder Telefonate.</p>
<p>Die Beteiligten finden dabei gar nichts Seltsames, bezeichnen es als ein &#8220;inniges Verhältnis&#8221;. Nur der Partner oder Außenstehende wundern sich, prallen aber mit ihren Ansichten an der familiären Front regelmäßig ab.</p>
<p><strong>2. Rebellion</strong><br />
Hier ist es andersherum, der Erwachsene tut genau das Gegenteil von dem, was die Eltern oder andere Autoritätspersonen von ihm erwarten. Oft zieht man dabei absichtlich sehr weit weg vom Wohnort der Eltern, um so für mögliche Besuche eine gute Ausrede zu haben.</p>
<p><strong>Doch Rebellion ist Anpassung mit umgekehrtem Vorzeichen</strong> &#8211; und genau so leicht vorhersagbar. In der Pubertät ist Rebellion eine wichtige Strategie, um sich von den Eltern abzugnabeln. Doch manche Menschen reagieren im gesetzten Alter noch pubertär und bekämpfen lustvoll &#8220;die da oben&#8221;.</p>
<p><span class="pullquote">Bisweilen findet man dann im Betriebsrat oder einer Gewerkschaft auch ein äußerlich akzeptiertes Schlachtfeld für den inneren Guerillakrieg.</span></p>
<p><strong>3. Kontaktabbruch</strong><br />
Manche Erwachsene sind von den Eltern so verletzt oder enttäuscht, dass sie seit Jahren keinen Kontakt mehr zu ihnen haben und ihrem eigenen Kind sogar die Großeltern verweigern.</p>
<p>So notwendig einem eine solche Kontaktsperre für das eigene psychische Wohlergehen vorkommen mag, es ist keine gute Lösung. Für beide Seiten nicht. Denn auf der inneren Leinwand bleiben die Eltern damit riesengroß und furchterregend und man selber klein und schwach.</p>
<p>Das entspricht aber nicht der Realität. Eltern und erwachsene &#8220;Kinder&#8221; sind gleich groß, sind auf Augenhöhe, doch wenn die inneren Bilder das äußere Geschehen überlagern, scheint manchem der Kontaktabbruch als einzige Waffe. Oft auch, um die Eltern nachträglich zu bestrafen oder sich zu rächen.</p>
<p><strong>4. Unberechtigte Erwartungen</strong><br />
Ich bin immer wieder erstaunt, wie gestandene Männer oder Frauen von ihren &#8211; oft hochbetagten Eltern erwarten, dass diese sich noch ändern müssten. Sie erwarten eine Entschuldigung für erlittenes Unrecht, nicht erhaltene Wärme oder Verständnis usw.</p>
<p>Auch hier zeigt sich, wie ein Erwachsener sein Wohlergehen noch  abhängig macht vom vermeintlich &#8220;richtigen&#8221; oder &#8220;gerechten&#8221; Verhalten eines Elternteils. Und der Erwachsene ist vielleicht 45 Jahre alt &#8211; und die Mutter 79!</p>
<h3><strong>Doch wie löst man sich von den Eltern?</strong></h3>
<p>Das hat meist weniger mit äußeren Handlungen zu tun, sondern mehr mit einer Veränderung der inneren Einstellung zu den Eltern. Doch ist diese Änderung der eigenen Landkarte oft nicht leicht und fast immer von heftigen Gefühlen begleitet. Vor diesen Gefühlen fürchten sich viele Erwachsene und die vier oben beschriebenen Verhaltensweisen helfen ja auch zuverlässig, diese Emotionen nicht oder weniger zu spüren.</p>
<p><strong>Aber Nichtgefühltes ist nicht verschwunden.</strong> Der unaufgelöste Konflikt besteht weiterhin. Weniger zwischen dem Erwachsenen und den Eltern, denn manchmal sind die Eltern ja auch längst tot. Der Konflikt lagert als giftiger &#8220;Restmüll&#8221; in dem Menschen selbst als innere Spannung.</p>
<p>Wenn Sie Ihren Frieden mit Ihren Eltern machen wollen, hier einige hilfreiche Betrachtungsweisen:</p>
<ul>
<li><strong>Ihre Eltern haben Ihnen Ihr Bestes gegeben.</strong><br />
Das mag nicht das Beste gewesen sein, das vorstellbar ist, aber es war das Beste, was Ihre Eltern im Rahmen ihrer Möglichkeiten zur Verfügung hatten.<br />
Meist können Eltern nur das weiter geben, was Sie selbst als Kind bekommen haben. Und gerade ältere Erwachsene hatten Eltern, die noch den Krieg erleben und verarbeiten mussten. Und infolgedessen mehr mit Existenzfragen beschäftigt waren als mit Themen der bestmöglichen Erziehung. Sie selber mussten &#8220;funktionieren&#8221; und verlangten das unbewusst auch von Ihnen.</li>
<li><strong>Ihre Eltern schulden Ihnen nichts mehr.</strong><br />
Ihre Mutter hat Sie unter Schmerzen und Gefahr für das eigene Leben geboren. Ihre Eltern haben Sie unter großen Mühen und Entbehrungen großgezogen. Mit anderen Worten: der Job Ihrer Eltern ist getan, sonst wären Sie jetzt nicht hier und könnten das lesen.<br />
Ihre Eltern haben Ihnen das Wichtigste geschenkt: das Leben. Was Sie jetzt daraus machen, liegt ganz bei Ihnen. So lange Sie noch darauf warten, dass Ihre Eltern sich ändern, etwas einsehen, sich entschuldigen, machen Sie sich kleiner und abhängig.</li>
<li><strong>Ihre Eltern waren und sind &#8220;nur&#8221; Menschen.</strong><br />
Es sind nicht die bewundernswerten Vorbilder von früher &#8211; aber auch nicht die Monster, als die Sie Ihnen vielleicht als Siebenjährigem vorkamen. Es sind einfach ganz normale Leute mit Vorzügen und Schwächen.<br />
Und Elternsein ist keine leichte Aufgabe. Das merkt man spätestens mit eigenen Kindern. Und früher gab es kaum vernünftige Erziehungsratgeber und wenig Diskussion oder Bewusstheit für elterliche und kindliche Belange.</li>
<li><strong>Sie brauchen Ihren Eltern nicht verzeihen oder vergeben. </strong><br />
Das ist nicht angemessen. Wer vergibt oder verzeiht, kommt sich schnell großherzig und edel vor. Und wird innerlich dann größer als die bösen und uneinsichtigen Eltern. Es gibt aber gar  nichts zu verzeihen.<br />
Denn was Ihnen Ihre Eltern möglicherweise angetan haben, hatte nichts mit Ihnen zu tun. Und viel mehr mit den unverarbeiteten Konflikten Ihrer Eltern, mit deren Hilflosigkeit und Überforderung in bestimmten Situationen.<br />
Glauben Sie nicht? Schauen Sie ein paar Folgen von<a href="http://rtl-now.rtl.de/die-super-nanny.php" target="_blank"><strong> &#8220;Super-Nanny&#8221; </strong></a>und Sie können bei anderen Eltern sehen, wie diese sich durch Vier- oder Fünfzehnjährige an den Rand der Verzweiflung bringen lassen, rumbrüllen und zuschlagen. Nicht weil die Kinder böse sind oder die Eltern, sondern weil die Eltern mit ihrer Rolle überfordert sind.</li>
</ul>
<p>Doch diese Einsichten allein helfen meistens nicht. Es braucht die emotionale Auseinandersetzung mit den Eltern. Das geht selten mit den realen Eltern. Oft würden Sie mit Ihren Fragen oder Gefühlen von ihnen nicht verstanden werden oder Sie erfahren nur Rechtfertigungen oder vehementes Abstreiten, wenn Sie über Schwieriges sprechen wollen.</p>
<p>Die gute Nachricht dabei: <strong>Sie brauchen Ihre realen Eltern dazu nicht.</strong></p>
<p>Hier ein Experiment, um etwas über Ihre Bindung zu Ihren Eltern bzw. die Ablösung zu erfahren.</p>
<blockquote><p>Setzen Sie sich an einen ruhigen Platz, an dem Sie ein paar Minuten ungestört sind. Schließen Sie Ihre Augen und richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf Ihren Körper, Ihre Gefühle und Ihre Gedanken. Anders gesagt: werden Sie innerlich achtsam.<br />
Dann stellen Sie sich mit geschlossenen Augen Ihre beiden Eltern vor, wie diese in einem für Sie passenden Abstand vor Ihnen stehen.</p>
<p>Beobachten Sie, was sich Ihnen verändert, wenn Sie Ihre Eltern innerlich vor sich sehen oder spüren. Spannt sich etwas an? Atmen Sie schneller? Bekommen Sie ein komisches Gefühl? Haben Sie einen bestimmten Gedanken?</p>
<p>Jetzt kommt das Experiment. Sagen Sie laut zu Ihren Eltern den Satz: <em><strong>&#8220;Ihr seid meine Eltern &#8211; und ich achte Euch.&#8221;</strong></em></p>
<p>Beobachten Sie genau, was vielleicht schon jetzt beim Lesen dieses Experiments in Ihnen abläuft. Und was Sie, wenn Sie das Experiment machen, alles in Ihnen passiert.</p></blockquote>
<p>Auf diese Weise können Sie erleben, auf welche Weise Sie mit Ihren Eltern derzeit verbunden sind. Ängstlich, vorwurfsvoll, ablehnend, skeptisch? Oder wohlwollend und im Frieden.</p>
<p><iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=praxisfurps05-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3783132355&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=transparent&amp;bg1=transparent&amp;f=ifr&nou=1" marginheight="0" marginwidth="0" style="float:right; width:120px; margin-left:10px; height:240px; background-color:#FFFFFF; border:1px solid #000000;"></iframe>Ich kann Sie beruhigen: viele Menschen haben ungeklärte Themen mit ihren Eltern, die sich auf die unterschiedlichste Weise zeigen können. Zum Beispiel in der Partnerschaft, wie ich am Beispiel von nicht abgelösten Männern in meinem ersten Buch beschrieben habe.</p>
<p>Manchmal ist es auch hilfreich, sich professionelle Unterstützung bei dieser Ablösungsarbeit zu holen, denn die dabei auftretenden inneren Konflikte und Gefühle können heftig sein. Unterstützend kann zum Beispiel eine tiefenpsychologisch orientierte <a href="http://www.psychotherapiesuche.de" target="_blank">Psychotherapie</a> oder eine <a href="http://www.hellinger.com" target="_blank">Familienaufstellung </a>sein.</p>
<p>Eine andere Möglichkeit ist, Ihre ungeklärten Eltern-Themen im Beruf kreativ zu bearbeiten, wie es beispielsweise mein Lieblingskomiker hier tut:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=NChyZufvrPI">http://www.youtube.com/watch?v=NChyZufvrPI</a></p>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="article 32 Wie erwachsen sind Sie eigentlich?" width="32" height="32" /> Wie sehr sind Sie im Frieden mit Ihren Eltern?<br />
</a></h2>
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<p style="text-align: right;"><small>Foto: © &#8211; </small>Catalin Petolea <small>Fotolia.com<br />
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		<title>Führungskraft fand raus, was hinter der Redeangst steckt.</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 11:58:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
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		Warum Tipps und Ratschläge manchmal nicht helfen. Dies ist Originalbericht einer Führungskraft, die vor ein paar Monaten ein Persönlichkeitsseminar bei mir besuchte. Er zeigt deutlich, dass man für die Lösung von Problemen manchmal ganz woanders suchen muss. (Im Mitarbeitergespräch ) Hallo Chef, ich hab da Probleme mit Präsentationen vor Mitarbeitern und hohem Arbeitsaufkommen, weil ich [...]]]></description>
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		<div id="attachment_3006" class="wp-caption alignright" style="width: 185px"><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/06/my-nightmare-vortrag-xs-iStock_000007067719XSmall.jpg"><img class="size-medium wp-image-3006 " title="my nightmare vortrag xs iStock_000007067719XSmall" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/06/my-nightmare-vortrag-xs-iStock_000007067719XSmall-175x300.jpg" alt="my nightmare vortrag xs iStock 000007067719XSmall 175x300 Führungskraft fand raus, was hinter der Redeangst steckt." width="175" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Ängste mögen irrational sein, haben aber oft eine tiefere Ursache.</p></div>
<h2><span style="color: #ff6600;"><em>Warum Tipps und Ratschläge manchmal nicht helfen.</em></span></h2>
<p><em>Dies ist Originalbericht einer Führungskraft, die vor ein paar Monaten ein Persönlichkeitsseminar bei mir besuchte. Er zeigt deutlich, dass man für die Lösung von Problemen manchmal ganz woanders suchen muss.</em></p>
<p>(Im Mitarbeitergespräch )<br />
Hallo Chef, ich hab da Probleme mit Präsentationen vor Mitarbeitern und hohem Arbeitsaufkommen, weil ich dann immer sehr schnell in eine Stressfalle hineingerate.</p>
<p>Chef: Mach doch mal so ein Seminar.<br />
Ich: Oh, klingt ganz gut!</p>
<p>(Grübelei im Büro)<br />
Ist ja schon komisch, für so ein Seminar anzufragen. Die denken doch alle der hat nicht alle Tassen im Schrank. Mit mir ist doch eigentlich alles in bester Ordnung. Ja ok, ich hatte Privaten Stress und ist doch klar das man dies mit auf die Arbeit schleppt. Ja ok, ich habe auch auf der Arbeit hier und da einige Probleme, aber die habe ich doch wieder voll im Griff, oder?</p>
<p>Ein paar Sachen habe ich schon rausgesucht. Work-Life-Balance hier und da, ach sieh mal da, die bieten ja noch viel mehr an was in diese Richtung geht.</p>
<p>Persönlichkeitstraining? Hört sich aber gut an! Was machen die denn da? Ah ja, die zeigen dir wie du dich vor anderen z.B. Kollegen in einem Meeting besser präsentieren kannst. Lass doch erst mal sacken!</p>
<p>(Grübelei im Büro)<br />
Ich weiß nicht, ob dass das Richtige für mich sein soll!? Aber irgendwas muss ich doch machen!</p>
<p>(Grübelei im Büro)<br />
Jetzt rege ich mich schon wieder über die Kollegen auf, das grenzt ja schon an Mobbing. Hinzu kommt noch, dass ich mich jedes Mal vor einer Präsentation wie ein elendes Stück Scheiße fühle, wenn ich da vorne stehe. Diese Stimmungsschwankungen hauen mich einfach um.<br />
Ich werde mir jetzt was raussuchen! So, der gefundene Kram sagt mir immer noch nicht wirklich zu. Ich suche doch noch ein bisschen weiter.<br />
Wow, was  habe ich denn da gefunden? Seminare4you?<span id="more-3000"></span></p>
<p>Hier steht etwas über <a href="http://www.seminare4you.de/selbstbewusstsein" target="_self">&#8220;Selbstbewusster im Job&#8221;</a>. Ein Bild, auf dem jemand mit der Faust auf den Tisch haut und die Beschreibung des Seminars sagt mir auch zu. Ich fühle mich verstanden. So was würde mir ja schon eher zusagen!<br />
Aber die werden mich alle für bescheuert halten, wenn ich mich dort anmelde, ich bin doch eigentlich schon sehr selbstbewusst.<br />
Ganz abgesehen von diesen Stimmungsschwankungen, die mich jedes Mal wieder aus der Bahn werfen. Ach was soll’s! Ich meld mich jetzt an.</p>
<p>Auf zum Chef!<br />
War gar nicht so einfach für mich, vor den Kollegen und auch dem Chef zu sagen, dass ich an einem Persönlichkeitsseminar teilnehmen möchte. Den anderen Kollegen habe ich einfach erzählt, dies sei ein normales Persönlichkeitsseminar, in dem man Präsentationstechniken lernen kann.</p>
<p>So, der Weiterbildungsantrag ist durch und die Anmeldung zum Seminar ist erledigt.<br />
Ach du Scheisse! Was geht denn jetzt in mir vor? Ich bin nervös, mache mir Gedanken wo die Probleme stecken könnten. Schreibe alles nieder und fühle mich schon wieder in einem Tief. Irgendwie geht es mir immer schlecht, wenn ich über meine Probleme nachdenke. Egal, der Termin ist bald. Jetzt zieh ich das durch!</p>
<h2><strong>(1. Tag)</strong></h2>
<p>Ich stehe um 6 Uhr auf und kann alles noch in Ruhe erledigen. Bevor ich losfahre, kann ich mich noch von meinen Sohn und meiner Frau verabschieden. Oh Mann, der Kleine hat Scharlach und die ganze Arbeit bleibt wieder an meiner Frau hängen.</p>
<p>Auf dem Weg nach Heidelberg gehen mir viele Dinge durch den Kopf.<br />
Gutes Timing! Nach Parkplatzsuche und verlaufen in Heidelberg finde ich doch noch die Seminarräume. Ich glaube eine Minute vor Beginn bin ich dort angekommen. Auf der Klingel stand „Psych.Praxis“, wo bist du denn hier gelandet?</p>
<p>Der Trainer macht mir die Türe auf,  bittet mich, die Schuhe auszuziehen und im Seminarraum Platz zu nehmen. Ich bin anscheinend wie immer der Letzte, vier Teilnehmer sitzen bereits auf  ihren Stühlen und gucken gespannt in die Runde.<br />
Gleich geht´s los.</p>
<p>Ist ja klar, wir beginnen mit einer Vorstellrunde. Ich hasse Vorstellrunden, dabei komme ich mir immer so minderwertig vor. Na ja, lass laufen!<br />
Nachdem sich der Erste vorgestellt hatte, wollte ich der nächste sein, um nicht noch nervöser zu werden, als ich bereits war. Krampfhaft wie immer stellte ich mich vor. Das Beste bei solchen Vorstellrunden ist, dass ich das Vorstellen der Anderen meist gar nicht richtig mitbekomme. Ich bin dann meistens so mit meinen Komplexen beschäftigt, dass ich da kaum eine Chance habe, etwas mitzubekommen.</p>
<p>Ja da haben wir wieder die typische Situation, ich habe anfangs nicht alles mitbekommen und muss dann hinterher die Namen und Sonstiges rausbekommen. Ja, ich könnte doch einfach noch mal fragen? Nee, die Blöße werde ich mir bestimmt nicht geben. Hat doch bisher immer so geklappt!</p>
<p>Der Trainer (Roland) bietet uns das „Du“ an und beginnt mit dem Ablauf des Seminars. Er erklärt uns die Funktionsweisen der &#8220;Landkarten&#8221; in unserem Kopf. <strong>Die Landkarte ist nicht die Landschaft! </strong>Wir erlernen die innere Achtsamkeit und versuchen über Gruppengespräche unser Anliegen zu finden. Hier fällt es mir sehr schwer, mich für ein Anliegen zu entscheiden. Ich habe doch jede Menge dieser Anliegen. Ich habe mich für eines entschieden. Ich möchte mich nicht mehr von anderen als Trottel darstellen lassen! Mit Hilfe von Roland finden wir folgenden Satz:</p>
<blockquote><p><strong>Ich verschaffe mir Respekt!</strong><br />
Interessant! Der Satz gefällt mir.</p></blockquote>
<h2>(2. Tag)</h2>
<p>Am nächsten Morgen machen wir eine Phantasiereise in die Vergangenheit. Mit geschlossenen Augen stellen wir uns unser Elternhaus vor, als wir ungefähr 7 Jahre alt waren. Ich kann das Haus mit allen Details erkennen, ich sehe die große Glastür mit dem großen Türgriff. Kann diese öffnen und fliege so durch die Zimmer des Hauses.</p>
<p>Ich sehe mich als Siebenjährigen und meine Mutter in der Küche sitzen. Das ist sehr komisch, denn ich hatte eigentlich noch kaum Erinnerungen von meiner Kindheit. Wir sollen eine Position außerhalb des Hauses von schräg oben einnehmen und beobachten was geschieht. Wir sollen uns alle Familienmitglieder aus diesem Haus vorstellen wie sie an einem Tisch sitzen.<br />
Geht nicht! Geht nicht! Ich bekomme nicht alle zusammen. Vielleicht an einem Feiertag? Ja, jetzt sehe ich mich bei meiner Kinderkommunion und tatsächlich, alle sitzen an einem Tisch. Mir kommen Erinnerungen, wie mein Vater oft betrunken meiner Mutter und meinem großen Bruder das Leben zur Hölle macht. Erinnerungen wie ich sie von meinem Bruder Peter drüber kriege.</p>
<p>Die Gefühle in mir brechen zusammen, ich fange fast zu weinen an! Doch irgendwie schaffe ich es nicht, vor der Gruppe in Tränen auszubrechen. Das geht doch nicht vor Leuten, wie stehst du dann da, wie ein Weichei.</p>
<p>Nach der Pause habe ich mich wieder gefangen. Nun sollen wir unser Anliegen ein weiteres Mal klären. Hat sich vielleicht etwas verändert?</p>
<p><em><strong>Ich verschaffe mir Respekt!</strong></em><br />
Der Satz passt immer noch! Ich bin zwar noch heftig mit meiner Zeitreise beschäftigt, schaffe es aber mit Hilfe einer Teilnehmerin darüber zu reden.</p>
<p>Als nächstes analysieren wir unsere Antreiber. Durch einen Fragebogen mit Punktezahlen wird schnell klar, welche bei mir am stärksten ausgeprägt sind.</p>
<blockquote><p>1.    Mach es allen recht!<br />
2.    Sei Perfekt!<br />
3.    Streng dich an!<br />
Mit diesen Ergebnissen fühle ich mich bestätigt!</p></blockquote>
<p>Nun sollen wir ein Bild malen: unsere Herkunftsfamilie, die heutige Berufssituation und das derzeitige Privatleben.</p>
<p>Nach dem Mittagessen beginnt das Einzelcoaching. Ich melde mich als Erster. Man bin ich aufgeregt! Ich erkläre mein Bild sowie die Zusammenhänge in den jeweiligen Gruppen.</p>
<p>Ich spreche darüber, dass ich ein Pflegekind bin und mit 1,5 Jahren mit meinen beiden Geschwistern von meinen leiblichen Eltern übers Jugendamt in eine Pflegefamilie gegeben wurde. Bin also ohne meine Geschwister aufgewachsen.</p>
<p>Ich soll mir meine Mutter vorstellen, was mir sehr schwer fällt, denn ich weiß nicht, wie sie aussieht oder wie alt sie ist. Mit Anstrengung fühle ich aber doch Wärme und Zugehörigkeit zu meiner Mutter. Weiterhin soll ich mir noch vorstellen, dass meine Eltern beide hinter mir sitzen. Hier kann ich mich gar nicht mehr wirklich konzentrieren und meine Gefühle wahrnehmen. Wahnsinn, in Gedanken spuken in mir eher Hass,  Liebe  und Nähe. Ich kann die Gefühle nicht wirklich fassen!</p>
<p>Roland fragt mich, ob ich mich für meine Herkunft schäme.</p>
<p>Hierbei kann ich nicht wirklich zustimmen. Eigentlich ging es mir in der Pflegefamilie doch immer gut. Ich habe doch viel Spielzeug bekommen und konnte auch immer mit meinen Freunden losziehen. Wir sind oft im Wintersport gewesen, wo meine „Eltern“ die eigenen Bedürfnisse auch zurückgestellt haben. Ich hatte wunderbare Zeiten mit Oma und Opa. Dann war die Sitzung beendet und die nächste Teilnehmerin mit ihrem Einzelcoaching ist dran.</p>
<p>Sacken lassen! Feierabend. Nach einem anstrengenden Tag sind wir noch mit der Gruppe auf das Heidelberger Schloß gestiegen. Viele Treppen. Belohnt wurden wir dann mit einer wunderschönen Aussicht und klasse Wetter.</p>
<h2>(3. Tag)</h2>
<p>6:40 werde ich wach. Natürlich wieder 10 Min. vor dem Wecker. Ich habe eigentlich sehr gut geschlafen, mein Kopf hat zwar kräftig gearbeitet, aber der Alkohol von gestern hat meinen Körper vielleicht doch ein wenig lahmgelegt.</p>
<p>Beim Zähneputzen fällt mir auf, heute ist etwas anders. Ich verstehe nicht was, aber ich fühle mich saumäßig wohl. Ich packe meine Sachen zusammen und gehe zum Frühstück.</p>
<div id="attachment_3010" class="wp-caption alignright" style="width: 217px"><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/06/vortrag-uni-xs-John-Johnson-Fotolia.jpg"><img class="size-full wp-image-3010" title="vortrag uni xs John Johnson - Fotolia" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/06/vortrag-uni-xs-John-Johnson-Fotolia.jpg" alt="vortrag uni xs John Johnson Fotolia Führungskraft fand raus, was hinter der Redeangst steckt." width="207" height="291" /></a><p class="wp-caption-text">Einen Vortrag wie ein entspanntes Gespräch führen.</p></div>
<p>Aber hallo! Da ist es wieder! Ich spüre eine sehr große Energie, die ich bei jeder Handlung im Frühstücksraum erfahre. Klingt komisch, ist aber so! Ich denke an den Satz von gestern:<em><strong> Ich schäme mich für meine Herkunft!</strong></em></p>
<p>Wow, diesmal bewege ich mich durch den Raum, erledige Sachen wie Brot und Aufschnitt holen ohne mich dafür zu schämen!  Oops, was habe ich denn da gedacht! Ich habe mich sonst dafür geschämt? Wie? Häh?</p>
<p>Ich genieße die kraftvolle Energie und mein Frühstück. Ich könnte durch den ganzen Frühstücksraum tanzen → ohne mich zu schämen!<br />
Ich beobachte alle andern Hotelgäste bei ihrem Frühstück → ohne mich zu schämen!<br />
Mein Frühstück dauerte fast eine Stunde lang. War da jetzt noch was anderes drin im Weizen? Normalerweise habe ich nach ein paar Bier schon ein bisschen Kopf und fühle mich dann immer schlecht!<br />
Wahnsinniges Gefühl, aber erklären kann ich es immer noch nicht richtig.</p>
<p>Wir sind wieder im Seminarraum und beginnen die Morgenrunde. Ich kann es kaum erwarten und erzähle der Gruppe gleich, was ich beim Frühstück erlebt habe.</p>
<p>Jetzt werden noch die letzten beiden Einzelcoachings durchgeführt..<br />
In jedem Einzelcoaching wurden die Anliegen der Teilnehmer genauer untersucht, um die zuständigen „Landkarten“ und inneren Konflikte zu finden, die für die heutigen Probleme mitverantwortlich sein könnten. Jetzt liegt es nur noch an uns, diese Hinweise auch zu nutzen und einzusetzen. Wir haben alle sehr viel voneinander gelernt. Noch viel mehr, wir waren wie Verbündete, die auf einem Level offenherzig ohne jemanden zu verletzten, kommunizieren konnten. Noch mal ein Dank an die tolle Gruppe.</p>
<p>Wir haben noch zusammen zu Mittag gegessen und uns dann herzlich voneinander verabschiedet.<br />
Auf der Rückfahrt schossen mir die Gedanken nur so durch den Kopf. Beim Autofahren kann ich anscheinend sehr gut nachdenken. Ich fragte mich wie lange es bei mir dauern würde, bis ich einen Durchblick erhalten würde. Ich dachte über die Situation vom Frühstück nach. Ja warte mal, wenn ich mich da durch den Raum bewege ohne mich zu schämen? Was kann das bedeuten?</p>
<p>Jetzt fällt es mir wieder ein, ich habe mich sonst dafür geschämt, wenn ich nach ein paar Bierchen beim Frühstück saß, weil mit Restalkohol in der Birne&#8230;, nein anders, jeder konnte erkennen,  dass ich gesoffen hatte! Krass!</p>
<p>In diesem Moment werde ich von einer Flut wunderbarer Gefühle überflutet. Das war so was von befreiend. Dann kamen mir die Gedanken nur noch Schlag auf Schlag:</p>
<ul>
<li>Ich musste einen Bericht 20mal lesen bevor ich mich überwinden konnte in mit schlechtem Gewissen zu versenden → weil ich mich schämte</li>
<li>Beim Bäcker hatte ich Probleme, mein Kleingeld zu zählen → weil ich mich schämte</li>
<li>In der Schule konnte ich meist einfachste Aufgaben nicht erledigen → weil ich mich schämte</li>
<li>Ich konnte vor Leuten nicht weinen → weil ich mich schämte</li>
<li> Ich konnte nicht an der Tafel/ Flipchart schreiben → weil ich mich schämte</li>
<li> Ich konnte nicht vor Leuten reden → weil ich mich schämte</li>
<li> Ich habe nie gerne gesungen → weil ich mich schämte</li>
<li> Ich fühlte mich schlecht, weil ich keine Markenklamotten trug → weil ich mich schämte</li>
<li>Ich konnte meiner Frau selten von meinen Gefühlen erzählen → weil ich mich schämte</li>
<li>Bei einer üblichen Verkehrskontrolle konnte ich nie den Polizisten ins Gesicht schauen → weil ich mich schämte</li>
<li> Ich konnte nur schwer im Beisein anderer Leute telefonieren, selbst im Büro wartete ich immer, dass der Kollege das Büro verließ → weil ich mich schämte</li>
<li> Beim Gang durch die Stadt fühlte ich mich oft beobachtet und unwohl → weil ich mich schämte</li>
<li>usw.</li>
</ul>
<p>Die Gefühle, die mich dabei überkamen, waren schon hammermäßig, und je weiter ich darüber nachdachte, desto mehr Situationen kamen mir in den Sinn.<br />
Komisch, dass mir das bei diesen alltäglichen Situationen nie wirklich bewusst geworden war. Es war halt so! Ich dachte dieser Zustand ist normal.<br />
Ein Gedanke ließ mich jedoch nicht los. Ich saß also wieder bewusst im Auto auf dem Weg nach Hause. Dann passierte es…………, es war mit einem Plopp zu vergleichen!  → <em><strong>Jetzt bin ich frei!</strong></em></p>
<p>Diese Erkenntnis zwang mich wieder zu einem Stopp. Diesmal stand ich an einer Autobahnraststätte. Ich nutzte den Stopp für einen Espresso, ging also mit total verheulten Augen ins Segafredo, setzte mich an die Bar und bestellte mir einen.<br />
Das Beste daran: Ich schämte mich kein bisschen dafür! Ich war glücklich!</p>
<p>Auf dem weiteren Weg nach Hause habe ich immer wieder  ganz laut geschrien:<br />
<strong>HIER BIN ICH,  HIER BIN ICH,  HIER BIN ICH,  HIER BIN ICH,  HIER BIN ICH,</strong></p>
<p>Ein klasse Gefühl!<br />
Zu Hause wurde mir klar, dass sich ohne irgendwelche Ängste und Schuldgefühle auch die Beziehung zu meinem Sohn und zu meiner Frau noch vertiefen wird. Ich erzählte meiner Frau die komplette Geschichte und fühlte mich sehr gut dabei. Wir redeten bis mitten in die Nacht hinein. <strong>Hier bin ICH!</strong></p>
<h2>Mein Kommentar:</h2>
<p>Ein häufiger Einwand, den ich von Menschen höre, wenn ich von meinem Ansatz erzähle, lautet: <em>&#8220;Wie soll denn etwas, das dreißig oder vierzig Jahre her ist, mich heute noch beeinflussen?&#8221;</em></p>
<p>Der Teilnehmerbericht zeigt, wie frühe Konflikte, die einem unbewusst sind, das eigene Verhalten ungünstig beeinflussen können. Und warum Tipps und Ratschläge zum besseren Präsentieren in diesem Fall wohl wenig geändert hätten. (Was nicht heißt, dass diese nicht nützlich sein können.) Ist der innere Konflikt identifiziert und ein Stück bearbeitet, merkt der Teilnehmer an seinen starken Gefühlen, dass er auf dem richtigen Weg ist.</p>
<p>In meinen Persönlichkeitsseminaren versuchen wir in drei Tagen, jenen zentralen Konflikt zu identifizieren, der hinter dem problematischen Erleben steckt. Das ist ziemlich anstrengend und bewegend für alle Beteiligten &#8211; und sehr effektiv.</p>
<p>Viele Methodenseminare vermitteln Tipps und Werkzeuge. Wenn damit kein persönlicher Konflikt verbunden ist, sind solche methodischen Informationen hilfreich und können geübt und umgesetzt werden. Doch viele Softskills berühren innere Themen.</p>
<p><strong>Ein Beispiel:</strong><br />
&#8220;Zuhören&#8221; ist eine prima Methode. Auch für Führungskräfte. Dass manche das nicht gut beherrschen, ist kein Informationsmangel. (&#8220;Mund halten, Ohren und Geist öffnen&#8221;) Sondern hat mit den persönlichen Themen zu tun, die Zuhören berührt.</p>
<p>Zum Zuhören darf man beispielsweise nicht immer Recht haben müssen. Man muss den inneren Freiraum haben, dass andere Menschen andere Ansichten und Wünsche haben &#8211; und dass das in Ordnung ist. Zum Zuhören gehört auch, dass man eine andere Meinung nicht gleich als Kritik oder Kränkung erlebt, sondern als eine mögliche Bereicherung zum Thema. Und dass man sich bei all dem auch noch gut fühlt, also in einem gleichberechtigten Austausch.<a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/06/burnout-xxs-MS-Fotodesign-Fotolia.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3016" title="burnout xxs M&amp;S Fotodesign - Fotolia" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/06/burnout-xxs-MS-Fotodesign-Fotolia.jpg" alt="burnout xxs MS Fotodesign Fotolia Führungskraft fand raus, was hinter der Redeangst steckt." width="258" height="80" /></a></p>
<p>Da aber viele Menschen mit den skizzierten Themen einen Konflikt haben, ist wirkliches Zuhören nicht allzu häufig. Das löst man aber nicht, indem man noch ein Buch über <em>&#8220;Richtiges Zuhören&#8221;</em> liest. Sondern der Einzelne muss sich mit dem beschäftigen, was Zuhören in ihm auslöst.</p>
<p>Deshalb</p>
<ul>
<li>haben auch Zeitprobleme nichts mit der Zeit, sondern mit dem Thema &#8220;Grenzen&#8221; zu tun;</li>
<li>kann man Selbstbewusstsein oder Authentizität nicht trainieren &#8211; sondern nur &#8220;sein&#8221;;</li>
<li>haben Machtkämpfe weniger mit dem Chef und mehr mit dem eigenen Vater zu tun;</li>
<li>hat Stress und Burnout weniger mit dem Arbeitsanfall sondern mit Ihrem fehlenden &#8220;Neinsagen&#8221; zu tun;</li>
<li>hat Konfliktscheu etwas mit den Beziehungserfahrungen dazu aus der eigenen Biografie zu tun.</li>
</ul>
<p><strong>Mehr Infos über meine Seminare finden Sie hier: <a id="aptureLink_sEvXljgdr3" href="http://www.seminare4you.de/">www.seminare4you.de </a></strong></p>
<p>PS: Der Teilnehmer hat übrigens zwei Wochen nach dem Seminar seine leibliche Mutter besucht, die all die Jahre zwanzig Kilometer von ihm entfernt wohnte.</p>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="article 32 Führungskraft fand raus, was hinter der Redeangst steckt." width="32" height="32" /> Welche Erfahrung haben Sie in Persönlichkeitsseminaren gemacht?<br />
Was hat Ihnen geholfen?</a></h2>
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<p style="text-align: right;"><small>Foto: © John Johnson, M&amp;S Fotodesign &#8211; Fotolia.com u. istock.com<br />
</small></p>
<p style="text-align: right;"><small></small></p>
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							<div style="float:left; margin:0px 5px 0px 10px;">&nbsp;</div>
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						</div>	
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		<title>Wie Sie damit aufhören können, es anderen recht zu machen.</title>
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		<pubDate>Sat, 15 May 2010 17:14:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Emotionale Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Altruismus]]></category>
		<category><![CDATA[Antreiber]]></category>
		<category><![CDATA[Egoismus]]></category>

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		<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/05/mann-sohn-tragen-esel-darmstad-privat.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2845" title="mann, sohn tragen esel, darmstad - privat" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/05/mann-sohn-tragen-esel-darmstad-privat.jpg" alt="mann sohn tragen esel darmstad privat Wie Sie damit aufhören können, es anderen recht zu machen." width="202" height="294" /></a>Kein Zweifel, Menschen, die versuchen, selbstlos zu sein und ihr Leben vor allem nach den Erwartungen anderer zu richten sind beliebt. Und kennen jede Menge Sprüche und Zitate berühmter Leute als Rechtfertigung: &#8220;Egoismus ist die Zärtlichkeit der Ellenbogen.&#8221; ((<em>Samuel Taylor Coleridge</em>) oder &#8220;Jeder muss sich entscheiden, ob er im Licht der Nächstenliebe oder im  Dunkel der Eigensucht leben will.&#8221; <em>(Martin Luther King).</em></p>
<p>Doch wie so oft bei moralischen Appellen wird nur schwarz-weiß argumentiert, anstatt im Sinne eines Sowohl &#8211; als auch.</p>
<p><strong>Wie ist das bei Ihnen? Welcher der folgenden Aussagen stimmen Sie zu?</strong></p>
<ul>
<li>Ich fühle mich verantwortlich, dass diejenigen, die mit mir zu tun  haben, sich wohl fühlen.</li>
<li>Es ist wichtig für mich, von anderen akzeptiert zu werden.</li>
<li>Ich versuche oft herauszufinden, was andere von mir erwarten, um mich  danach zu richten.</li>
<li>Es ist mir wichtig, von anderen zu erfahren, ob ich meine Sache gut  gemacht habe.</li>
<li>Ich stelle meine Wünsche und Bedürfnisse zugunsten anderer Personen  zurück.</li>
<li>Es ist mir unangenehm, andere Leute zu kritisieren.</li>
<li>Wenn jemand sich über mich ärgert, tue ich alles dafür, dass es wieder gut wird zwischen uns.</li>
</ul>
<p>Wenn mehrere dieser Aussagen auf Sie zutreffen, kann es sein, dass Sie auch versuchen, es anderen recht zu machen.<span id="more-2836"></span></p>
<p>Viele Menschen richten sich zu sehr nach dem, was andere Menschen erwarten. In gewisser Weise ist das gut, denn der Mensch ist ein soziales Wesen und in vielerlei Weise von anderen abhängig. Doch gibt es wie bei allen Übertreibungen auch deutliche Nachteile, die man leicht übersieht.</p>
<h3>1. Sie können es gar nicht allen recht machen.</h3>
<p>Eine bekannte Fabel von Äsop illustriert das:</p>
<blockquote><p><em>Ein Mann reitet auf seinem Esel nach Haus und läßt seinen Sohn zu Fuß  nebenher laufen. Kommt ein Wanderer und sagt: &#8220;Das ist nicht recht,  Vater, dass Ihr reitet und lasst Euren Sohn laufen; Ihr habt stärkere  Glieder.&#8221;</em></p>
<p><em>Da stieg der Vater vom Esel herab und ließ den Sohn reiten.  Kommt wieder ein Wandersmann und sagt: &#8220;Das ist nicht recht, Bursche,  dass du reitest und lässt Deinen Vater zu Fuß gehen. Du hast jüngere  Beine.&#8221;</em></p>
<p><em>Da saßen beide auf und ritten eine Strecke. Kommt ein dritter  Wandersmann und sagt: &#8220;Was ist das für eine Quälerei, zwei Kerle auf  einem schwachen Tier? Sollte man nicht einen Stock nehmen und Euch  beide hinabjagen?&#8221; Da stiegen beide ab und gingen zu Fuß,  rechts und links der Vater und Sohn und in der Mitte der Esel.</em></p>
<p><em>Kommt ein  vierter Wandersmann und sagt: &#8220;Ihr seid drei kuriose Gesellen. Ist&#8217;s  nicht genug, wenn zwei zu Fuß gehen? Geht&#8217;s nicht leichter, wenn einer  von Euch reitet?&#8221; Da band der Vater dem Esel die vordern Beine zusammen,  und der Sohn band ihm die hinteren Beine zusammen, zogen einen starken  Baumpfahl durch, der an der Straße stand und trugen den Esel auf der  Achsel heim.</em></p></blockquote>
<p>Eigentlich wissen Sie das ja längst. Es ist unmöglich, es allen recht zu machen. Selbst wenn Sie das könnten: vermutlich bliebe einer übrig, dem das nicht ganz recht wäre &#8211; Sie selbst.</p>
<p>Selbst der berühmteste Schriftsteller, der bekannteste Pianist, der angesagteste Rockstar schafft es nicht, alle zufrieden zu stellen. Es wird immer mehrere geben, denen etwas nicht gefällt. Oft genau das, was anderen gerade sehr gut gefällt.</p>
<p>Also, was ist Ihr Leben? Nur eine Sammlung von To-do-Listen, auf denen die Wünsche, Vorstellungen und Erwartungen anderer Menschen stehen?</p>
<h3>2. Die Erwartung anderer entspringen deren Sicht der Welt. Und die ist nicht &#8220;richtig&#8221;.</h3>
<p>Und die ist niemals objektiv, auch wenn derjenige sie als vernünftig, rational und als einzig richtige Weltsicht darstellt. Das lernt man ja auch, wenn man Zeitung liest. Soll man in der gegenwärtigen wirtschaftlichen Situation die Steuern erhöhen oder senken? Für jede Seite lassen sich gute Argumente finden. Der Konsum würde dadurch gedrosselt oder angekurbelt. Selbst die Wirtschaftsweisen haben unterschiedliche Ansichten dazu. Es gibt nicht die Wahrheit.</p>
<p>Wenn Sie das mal in der Tiefe begriffen haben, dann können Sie fortan auch Ihre &#8220;Wahrheit&#8221; leben. Denn die ist so subjektiv wie die der anderen. Mit anderen Worten, so falsch oder genauso richtig. Mit dem wichtigen Unterschied, dass es sich dabei um Ihr Leben handelt &#8211; Ihre Zeit, Ihre Energie.</p>
<h3>3. Wer es allen recht machen sucht, ist nicht automatisch selbstlos.</h3>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/05/tshirt-egoismus-xs-Helmut-Niklas-Fotolia.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2846" title="tshirt egoismus xs Helmut Niklas - Fotolia" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/05/tshirt-egoismus-xs-Helmut-Niklas-Fotolia.jpg" alt="tshirt egoismus xs Helmut Niklas Fotolia Wie Sie damit aufhören können, es anderen recht zu machen." width="218" height="256" /></a>Keine Frage, Menschen mit einem &#8220;Mach&#8217;s allen recht &#8211; Antreiber&#8221; sind meist beliebt. Da wo andere Menschen eine Bitte abschlagen, keine Lust haben oder einfach &#8220;nein&#8221; sagen, kann man sich auf die Menschen, die immer nett sein wollen, verlassen.</p>
<p>Aber das hat seinen Preis. Denn solche Menschen tun dies nicht vor allem, weil sie nur edel, hilfreich und gut sind. Fast könnte man sagen, sie handeln auch egoistisch. Ist Ihnen doch oft die Meinung anderer <strong>über sich selbst</strong> so wichtig, dass sie dem alles unterordnen.</p>
<p>Meist tun sie es aus ganz anderen Gründen:</p>
<ul>
<li><strong>Sie haben Angst vor Konflikten.</strong><br />
Wer immer sich nach den Wünschen anderer richtet, hat mit anderen Menschen meist ein konfliktfreies Leben. (Wie es innen aussieht, ist eine andere Sache.) Er bekommt auch viel Anerkennung und Sympathie für sein pflegeleichtes Wesen.<br />
&#8220;Mit dir kann man prima Urlaub machen, du machst alles mit.&#8221;<br />
&#8220;Es gibt so viele egoistische Typen. Mit dir ist das ganz anders.&#8221;</li>
<li><strong>Sie befürchten Ablehnung.<br />
</strong>Wer als Kind oft gehört oder erlebt hat, dass seine Wünsche blödsinnig,  überflüssig oder zu teuer sind, beschliesst oft, sich diese Blöße nicht mehr zu geben und fortan nur noch das zu tun, was andere wollen oder verlangen.<br />
Dahinter steckt oft die Befürchtung, dass ein angemessenes Abgrenzen vom anderen nicht ertragen werden würde. Mit anderen Worten, dass dies die Beziehung zu stark belasten würde.<br />
Das mag, je nach Situation und Beziehungsstand auch zuweilen passieren. Doch das brauchen Sie nicht persönlich nehmen <em>(&#8220;Ich weiß, leicht gesagt.&#8221;</em>) So wie der andere das &#8220;Recht&#8221; hat, auf Ihr Verhalten ärgerlich oder enttäuscht zu sein, dürfen Sie sich abgrenzen.</li>
<li> <strong>Sie neigen zu starken Schuldgefühlen.<br />
</strong>Wer ein hohes Selbstideal hat, die buddhistische Lehre missverstanden hat oder glaubt, dass er sein Leben hier dauernd verdienen muss, ist oft mehr an den Wünschen anderen interessiert als an den egenen Bedürfnissen. Weil er von sich weiß, dass er dann die halbe Nacht lang wachliegt und sich mit seinen Schuldgefühlen plagt.Da liegt es oft näher, sich übertrieben tugendhaft zu verhalten und seine Wünsche zu unterdrücken, gleichsam als vorweg genommene Buße für das vermeintliche sündhafte Wünschen.<br />
Manchmal kann sich das auch in das Gegenteil verkehren. Wer nur gibt und nichts vom anderen nimmt, sorgt oft für Schuldgefühle beim anderen. Das ist ein sehr subtiler, unbewusster Mechanismus.Schon öfters beobachtete ich, dass ein Paar sich nach dem erfolgreich   abgeschlossenen Studium eines Partners trennt. Der eine Partner hat   währenddessen gearbeitet und Studium und Unterhalt des anderen   vollkommen finanziert &#8211; und wird verlassen. Beide können sich das nicht  erklären.<br />
Äußere ich dann die Hypothese in Richtung des Partners, der sich trennt: <em> &#8220;Vielleicht wurde Ihnen klar, dass Sie zu stark in der Schuld Ihrer  Freundin stehen und das Gegebene nie ausgleichen können&#8221; </em>, kommt oft  Klarheit in die Dynamik. Wenn einer viel gibt und nichts nimmt, schafft  das leicht ein enormes Beziehungsgefälle, dem der andere sich durch  Beziehungsflucht entzieht.</li>
<li><strong>Sie kleben Rabattmarken.<br />
</strong>Die Älteren unter meinen Lesern kennen noch die Rabattmarken, die  man  beim Einkauf bekam, ordentlich in ein entsprechendes Buch klebte,   sammelte und irgendwann gegen etwas Schönes einlösen konnte. Mittlerweile heißt   dieses Prinzip &#8220;Payback-Punkte&#8221;, ist aber nicht so sinnlich erfahrbar   wie eine Sammlung Rabattmarkenbücher.&nbsp;</p>
<p>Im psychologischen Bereich gibt es   dieses Prinzip <em><strong>&#8220;Jetzt sparen &#8211; später belohnen!&#8221;</strong></em> aber auch. Da   funktioniert das innerlich, quasi mit virtuellen Rabattmarken.Fühlt sich jemand durch einen anderen gekränkt und kann dies nicht mit   demjenigen in der Beziehung klären, wird oft innerlich eine oder mehrere   Rabattmarke geklebt. Nach dem Motto:<em> &#8220;Das merk&#8217; ich mir.&#8221; </em>Oder<em> &#8220;Man   sieht sich immer zweimal im Leben.&#8221;</em> Auch in der Partnerschaft klappt das   vorzüglich. Eingelöst werden diese vollgeklebten Markenbücher dann durch etwas, das man sich dann &#8220;leistet&#8221;: also zwei Tage Krankfeiern,   einen Seitensprung oder einen  sündhaft teuren Luxusartikel.</li>
</ul>
<h2><strong>Wie hört man jetzt damit auf?<br />
</strong></h2>
<p>Wie meist helfen schlichte Tipps wenig: &#8220;Seien Sie selbstbewusster!&#8221; &#8220;Denken Sie mehr an sich selbst.&#8221; &#8220;Machen Sie sich von der Meinung anderer weniger abhängig.&#8221;</p>
<p>Es ist wichtig, zu verstehen, wann und warum Sie sich so verhalten.</p>
<ul>
<li>Nicken Sie oft beim Zuhören dem anderen zu?
<p><div id="attachment_2849" class="wp-caption alignright" style="width: 185px"><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/05/frau-hält-kopf-schief-xs-Klaus-Eppele-Fotolia.jpg"><img class="size-full  wp-image-2849" style="border: 4px solid black; margin-top: 4px; margin-bottom: 4px;" title="frau hält kopf  schief xs Klaus Eppele - Fotolia" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/05/frau-hält-kopf-schief-xs-Klaus-Eppele-Fotolia.jpg" alt="frau hält kopf schief xs Klaus Eppele Fotolia Wie Sie damit aufhören können, es anderen recht zu machen." width="175" height="187" /></a><p class="wp-caption-text">Zeigen Sie auch öfters diese Demutsgeste?</p></div></li>
<li>Fragen Sie öfters danach, wie es dem anderen geht ohne dass es Sie gerade interessiert?</li>
<li>Haben Sie Lust, abends zu Hause zu bleiben und befürchten, Ihr Partner könnte Sie langweilig finden?</li>
<li>Trauen Sie sich nicht, die Bitte um einen Gefallen abzulehnen, weil Sie Angst haben, der andere mag sie dann nicht?</li>
<li>Tarnen Sie Ihren Sexschmöker in der U-Bahn mit der Zeitung, damit man nicht denkt &#8230;?</li>
<li>Legen Sie öfters den Kopf schief?</li>
</ul>
<p>Wichtig ist &#8211; wie immer, wenn Sie etwas verändern wollen: Bewusstheit.</p>
<p><strong>Jetzt passiert es gerade!</strong> Oder noch besser: &#8220;Jetzt versuche ich wieder, es anderen recht zu machen.&#8221; Und neugierig und mitfühlend mit sich selbst zu erforschen, was gerade in Ihnen vorgeht. Wem wollen Sie gerade gefallen? Auf wessen Anerkennung warten Sie gerade? Was sind Ihre Befürchtungen, was passieren könnte?</p>
<p>Dieses Erforschen kann Ihnen bewusst machen, dass ein &#8220;altes&#8221; Programm in Ihnen gerade abläuft. Die Fünfjährige oder der Junge von acht Jahren will brav sein, weil ihm sonst die Zuneigung oder Anerkennung entzogen würde.</p>
<p>Die gute Nachricht: Sie sind erwachsen. Sie brauchen diese besondere Zuneigung nicht mehr so. Es wäre vielleicht &#8220;nice to have&#8221;. Aber nicht mehr lebensnotwendig.</p>
<p>Probieren Sie statt des alten Programms etwas Neues aus. Die folgenden Sätze sind Möglichkeiten, sich angemessen von anderen abzugrenzen.</p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>- &#8220;Ich bin nicht für dich. Ich bin nicht gegen dich. Ich bin für mich.&#8221;</strong></p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>- &#8220;Ich bin anders als du.&#8221;</strong></p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>- &#8220;Ich bin getrennt von anderen.&#8221;</strong></p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>- &#8220;Meine Wünsche sind genauso wichtig.&#8221;</strong></p>
<p>Dabei geht es nicht darum, im Sinne des positiven Denkens diese Sätze gebetsmühlenhaft zu wiederholen. Es geht nicht um ein Umprogrammieren. Sondern um ein tieferes Verstehen, was Sie gerade treibt, etwas zu tun, was Sie eigentlich nicht wollen.</p>
<p>Am meisten lernen Sie über sich, wenn Sie diese achtsam denken oder &#8211;  wenn Sie allein sind &#8211; laut vor sich hinsagen und Ihre inneren  Reaktionen beobachten.</p>
<p>Übrigens: <em>&#8220;Die Liebe zu sich selbst ist der Beginn einer  lebenslangen Romanze&#8221;, </em>wusste schon Oscar Wilde.<em><br />
</em></p>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="article 32 Wie Sie damit aufhören können, es anderen recht zu machen." width="32" height="32" /> Was sind Ihre Erfahrungen damit?<br />
Was hat Ihnen geholfen, Ihr Verhalten zu ändern?</a></h2>
<p>PS: Wenn Ihnen dieser Beitrag gefiel … dann empfehlen Sie ihn doch weiter.<br />
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		<title>Was Sie nicht zugeben, können Sie nicht ändern.</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Mar 2010 11:45:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Emotionale Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[abwehrmechanismus]]></category>
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		Über den klugen Umgang mit Ängsten. Letzte Woche volle Tage in meiner Praxis. Eine Erkenntnis, die sich durch die Tage zog, war, dass manche Menschen etwas Offensichtliches leugnen, um sich selbst nicht mit einer unangenehmen Wahrheit zu konfrontieren. Ein Ehepaar, bei dem die Frau auf die detaillierten Beschwerden Ihres Mannes stereotyp mit dem Kopf schüttelte [...]]]></description>
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		<h2><span style="color: #ff6600;"><em><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/03/mann-gorilla-xs-RTimages-Fotolia.com_.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2651" title="mann gorilla xs RTimages - Fotolia.com" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/03/mann-gorilla-xs-RTimages-Fotolia.com_.jpg" alt="mann gorilla xs RTimages Fotolia.com  Was Sie nicht zugeben, können Sie nicht ändern." width="185" height="212" /></a>Über den klugen Umgang mit Ängsten.</em></span></h2>
<p>Letzte Woche volle Tage in meiner Praxis. Eine Erkenntnis, die sich durch die Tage zog, war, dass manche Menschen etwas Offensichtliches leugnen, um sich selbst nicht mit einer unangenehmen Wahrheit zu konfrontieren.</p>
<ul>
<li>Ein Ehepaar, bei dem die Frau auf die detaillierten Beschwerden Ihres Mannes stereotyp mit dem Kopf schüttelte und hinterher ihre Version darstellte. Teilweise konnte man sich nicht einigen, wie lange ein Urlaub letztes Jahr war (zwei oder drei Wochen).</li>
<li>Eine Mann mit starken psychosomatischen Beschwerden, wurde bis zu seinem 16. Lebensjahr von seinem Vater regelmäßig geschlagen und hält daran fest, dass er sich das wahrscheinlich alles einbildet.</li>
<li>Eine Führungskraft beklagt sich bitter im Coaching , dass sie in vier Jahren bei drei Firmen nicht die  Probezeit überstand. Man habe ihn völlig falsch eingeschätzt und ihm keine Zeit gegeben, seine Fähigkeiten zu zeigen.</li>
<li>Eine Klientin mit Panikattacken, erfolgreiche Abteilungsleiterin, die  sich jedoch gegenüber Kunden und Mitarbeitern minderwertig fühlt, weil  sie nicht studiert hat. Eine Bereichsleiterin will wissen, warum sie bei ihren Ausführungen in Meetings immer sofort von Männern unterbrochen werde. Da zeigten sich doch die männlichen Seilschaften und eine Frauenquote würde daran nichts ändern.</li>
<li>Dazu passt auch: Ein ehemaliger<a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/808/506973/text/" target="_blank"> Verteidigungsminister</a>, der damals zurück trat, erklärt im Untersuchungsausschuss, er habe &#8211; im Nachhinein betrachtet &#8211; alles richtig gemacht.</li>
</ul>
<p>Bei all diesen Beispielen spielen psychische Abwehrmechanismen eine wichtige Rolle, wie ich sie <a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/73/ueber-abwehrmechanismen-oder-warum-george-bush-im-irak-immer-siegen-wird" target="_self">in einem früheren Beitrag</a> ausführlich beschrieben habe. Abwehrmechanismen sind ein Versuch der Selbststeuerung und Gefühlsregulierung. Sie werden in <em>reifere</em> (z. B. <a title="Verdrängung (Psychoanalyse)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Verdr%C3%A4ngung_%28Psychoanalyse%29">Verdrängung</a>) und <em>unreifere</em> (z. B. Spaltung) unterteilt. Jeder von uns bedient sich ihrer öfters, denn sie sind die Voraussetzung zur Bewältigung  unbewusster psychischer Konflikte.</p>
<p>Ziel einer Veränderungsarbeit ist jedoch, solche inneren Konflikte durch eine bewusstere Problembewältigung bzw.  Konfliktverarbeitung zu lösen, denn Abwehrmechanismen lösen den inneren Konflikt nicht, sondern &#8211; wie der Name sagt &#8211; sie wehren ihn ab. Die Arbeit an diesen Widerständen, mit denen der Klient sich schützt, ist anstrengend &#8211; für beide Seiten. <span id="more-2645"></span>Wichtig auf meiner Seite ist dabei eine akzeptierende Haltung. Jeder Druck durch heftiges Überzeugen-Wollen oder indirekter durch offenes oder verstecktes Abwerten des anderen sind kontraproduktiv. Psychotherapie oder Coaching sind ja keine moderne Besserungsanstalt. Sondern beides ist vor allem ein freier Raum, wo jemand alles berichten kann, was ihn plagt und sicher sein kann, dass ich es mir nur anhöre. Auch nicht zu verändern suche.</p>
<p><strong>Diese Haltung des Nicht-Verändern-Wollens ist zentral. </strong>Denn der Klient kommt ja meistens mit dem Wunsch des Veränderns. Ich soll diese Angst wegmachen. Er will diese schrecklichen Gefühle loswerden. Doch Psychotherapie oder Coaching folgt nicht dem medizinischen Modell der Veränderung. Der Arzt kann etwas herausschneiden, wegoperieren, behandeln.</p>
<p>Im seelischen Bereich, wenn ich mal die medikamentöse Behandlung ausklammere, die zuweilen notwendig ist, geht es um das Aufdecken, Verstehen und Verarbeiten von inneren Konflikten. Jedes Verhalten macht da erst mal Sinn, wenn es auch dem Betreffenden völlig sinnlos erscheint. Auch &#8220;unsinnige&#8221; Verhaltensweisen können als sinnvolle Strategien betrachtet werden, die einmal notwendig für das eigene physische und psychische Überleben waren. Herauszufinden ist nun, wann und wo diese Strategie einmal sinnvoll war und warum der Klient heute noch so krampfhaft daran festhält.</p>
<p>Meist geht es dabei heute um das Selbstbild, also das Bild, das wir wollen, dass uns andere so sehen. Das soll natürlich möglichst gut und fleckenlos sein. Doch alle Menschen haben Fehler, böse oder schlechte Seiten. Und jetzt kommt die Überschrift dieses Beitrags ins Spiel. Wenn andere mir etwas sagen, was ich mit meinem Selbstbild nicht vereinen kann oder will, muss ich es abwehren.</p>
<p>Das ist menschlich, führt aber nicht weiter. Was Sie nicht zugeben, können Sie nicht ändern. Und vor allem den anderen überzeugen Sie damit selten, wenn Sie das Unangenehme verdrängen, leugnen oder woanders hin projizieren.</p>
<h2>Wie können Sie nun konkret etwas verändern?</h2>
<p>Nach meiner Erfahrung ist es notwendig, die Angst dahinter und den zugrunde liegenden Konflikt kennenzulernen. Das ist wie gesagt, nicht leicht, denn der Betreffende wird meist erst einmal vehement abstreiten, dass a) das Ganze etwas mit ihm zu  tun hat, b) er überhaupt eine Angst hat und c) es da einen Konflikt gibt. Gutes Zureden, vernünftige Argumente etc. sind nutzlos. Der andere wird gute Gegenargumente, wortreiche Erklärungen bieten, wütend werden oder resignierend verstummen.</p>
<p><iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=praxisfurps05-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3783134129&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=transparent&amp;bg1=transparent&amp;f=ifr&nou=1" marginheight="0" marginwidth="0" style="float:right; width:120px; margin-left:10px; height:240px; background-color:#FFFFFF; border:1px solid #000000;"></iframe><br />
Deshalb halte ich viel von Experimenten, mit denen derjenige etwas bei sich untersuchen kann. Das Experiment ist manchmal nur ein Satz, den ich denjenigen bitte, zu sagen &#8211; aber in Achtsamkeit (wie in meinem Buch ausführlich beschrieben). Manchmal lasse ich mir aber auch Experimente einfallen, die der Klient in der Realität ausführen soll. Dabei ist schon das Nennen des Experiments so aufregend, dass der Mensch merkt, dass das Gesagte den inneren Konflikt berührt.</p>
<p>Bezogen auf einiger der obigen Beispiele sieht das so aus:</p>
<ul>
<li>Den Mann, der bei den Schilderungen seiner Frau immer mit dem Kopf schüttelte, fragte ich: <em>&#8220;Angenommen, nur mal angenommen, Ihre Frau hätte mit nur zwanzig Prozent ihrer Aussagen Recht &#8211; was würde das für Sie bedeuten?&#8221;</em><br />
Der Mann dachte kurz nach und antwortete:<em> &#8220;Das würde bedeuten, dass ich ein schlechter Ehemann wäre und sie nicht liebte &#8211; und beides stimmt nicht.&#8221;</em><br />
Schwupps, da war der innere Konflikt auf dem Tisch. Und ihm wurde etwas klarer, warum er sich die Kritik seiner Frau nicht in Ruhe anhören, sondern vehement abwehren musste.</li>
<li>Die dreimal in der Probezeit gekündigte Führungskraft fragte ich:<em> &#8220;Können Sie sich vorstellen, dass das auch etwas mit Ihnen zu tun haben könnte?&#8221;</em> Der Mann verneinte heftig und verwies stattdessen auf seine erstklassigen Ausbildungen und Diplome. Als ich etwas provokativ sagte, dass die drei Firmen also einen kapitalen Fehler gemacht hätten und seine überragenden Fähigkeiten nicht erkannten und das sicher mal bereuen würden, antwortete er erleichtert: &#8220;Genauso ist es!&#8221;<br />
Manche Menschen ziehen eben das Träumen und Rechthaben vor anstatt dem Feedback anderer Menschen eine Chance zu geben. Ich erzähle dann manchmal die Fabel vom dem Affen im Zoo, der träumte, dass er ein mächtiger Löwe sei und sich auch so verhielt. Lief, guckte und brüllte wie ein Löwe. Dumm nur, dass ihm die Zoobesucher immer nur Bananen und Erdnüsse gaben.</li>
<li>Dem Mann, der seine Prügelerinnerungen für Hirngespinste hielt, schlug ich vor, sich jeden Tag nur eine Minute vorzustellen, dass sein Vater das tatsächlich getan haben könnte. Der Klient ließ sich darauf ein und kam ziemlich verstört zur nächsten Sitzung. Ihm war klar geworden, wie viel Angst er noch hatte, dass der Vater, der mittlerweile 85 Jahre alt war und in einem Pflegeheim lebte, zurückkommen könnte. Er spürte aber auch, welche ungeheure Wut tief unten in ihm selbst schlummerte und noch nicht heraus durfte.</li>
<li>Bei der Klientin, die ihren Selbstwert von einem Studium abhängig machte, kam mir eine völlig verrückte Idee, die ich ich verriet:<em> &#8220;Ich stelle mir gerade vor, Sie würden ab morgen einen Button tragen auf dem steht: &#8216;Ich habe nicht studiert&#8217;.&#8221;</em> Zu meiner Verblüffung fing die Frau zu lachen an prustete:<em> &#8220;Das mach ich!&#8221;</em> Nach einer Weile zögerte sie:<em> &#8220;Und wenn mich jemand fragt, was das soll?&#8221; </em>Dann empfahl ich, sie solle sagen, dass es einfach ein Experiment wäre.</li>
<li>Wenn Sie Ihren eigenen inneren Konflikten auf die Spur kommen wollen, kann ich meine <a href="http://www.seminare4you.de" target="_self">Persönlichkeitsseminare</a> empfehlen. Die sind ziemlich intensiv aber wirken nachhaltig, wie Sie aus den <a href="http://www.seminarbewertung.de/atino_crm/start.php4?seitenauswahl_id=88&amp;trainer_id=1210" target="_self">Kommentaren hier</a> lesen können.</li>
</ul>
<h2>Wozu brauchen wir Heilige?</h2>
<p>Im öffentlichen Leben sieht man das Vertuschen und Verbergen ja allenthalben. Egal ob in der Politik oder im Wirtschaftsleben, es wird gelogen, getäuscht, geschmiert &#8230; Sicher fallen Ihnen ein paar Beispiele aus der letzten Zeit ein. Manchmal passiert auch etwas Unerwartetes. Jemand gibt ein Fehlverhalten zu und zieht daraus die Konsequenzen.</p>
<p>Wie jüngst <a href="http://www.focus.de/panorama/vermischtes/margot-kaessmann-geldstrafe-nach-trunkenheitsfahrt_aid_493102.html" target="_blank">Margot Käßmann</a>, die nachdem sie betrunken Auto fuhr, erwischt wurde und von ihren Ämtern als EKD-Ratsvorsitzende und Landesbischöfin zurück trat. Ich verstehe den Schritt aber ich finde ihn trotzdem nicht gut. Mir persönlich wäre ein hoher kirchlicher Würdenträger, der &#8220;nicht nur sein Gewissen erforscht&#8221; sondern mal einen Fehler zugibt und im Amt bleibt, lieber.</p>
<p>Die Argumente im Fall Käßmann waren, sie könnte künftig keine Kritik mehr an gesellschaftlichen Mißständen üben, weil jeder Lokalreporter sie dann auf ihr eigenes Fehlverhalten verweisen würde. Wieso eigentlich? Warum ist es in einer demokratischen, sich aufgeklärt gebenden Gesellschaft scheinbar unmöglich, Fehler, die niemandem geschadet haben, zu machen, sie zuzugeben, daraus zu lernen und weiter sein Amt auszuüben?</p>
<p><strong>Der Grund liegt in uns. Wir brauchen  Heilige.</strong> Menschen, die wir anbeten und idealisieren können, jedenfalls eine Zeit lang. Bis sie eben einen Fehler machen. Und dann stoßen wir sie erbarmungslos vom Thron und empören uns. Und das Spiel beginnt von Neuem.</p>
<p>Halten wir wirklich so wenige Ambivalenzen aus? Jeder von uns hat doch dunkle Seiten. Wer ist noch nicht angesäuselt Auto gefahren? Hat bei der Steuererklärung geschummelt? Etwas zum Schaden seiner Firma getan? Aber von &#8220;denen da oben&#8221; fordern wir moralische Reinheit und makelloses Verhalten. Ich halte das für ein unerwachsenes, kindisches Verhalten. Als Kinder idealisieren wir auch unsere Eltern, bis wir dann mit der Zeit merken, dass es eben auch nur Menschen mit Stärken und Schwächen sind. Sinken Sie dann in unserer Achtung? Ja, ein Stück, aber das ist notwendig und hoffentlich eine gute Lehre fürs Leben.</p>
<p>&#8220;Was Sie nicht zugeben, können Sie nicht ändern&#8221;, lautet die Hypothese dieses Beitrags. Weil wir vorhin bei den kirchlichen Würdenträgern waren und dass deren angebliche Makellosigkeit auch Teil eines Systems ist, dass die Menschen eben in gute und böse Individuen aufteilt. Dass das mit der Wirklichkeit wenig zu tun hat, zeigen ja die aktuellen Mißbrauchsfälle in kirchlichen und pädagogischen Einrichtungen. Diese Fälle sind ja auch nur so lange möglich, weil ganz viele wegschauen. Weil es in das persönliche Weltbild von einem Direktor, einem Priester usw. nicht passt, dass diese eben nicht nur gut sind.</p>
<p>Hier kommt ein Experiment zu dem Thema, das Sie mal selbst ausprobieren können. Streng katholisch Gläubige will ich vorher aber auffordern, jetzt, diese Website zu schließen und nicht weiterzulesen. Ich möchte Ihre religiösen Gefühle nicht verletzen und das meine ich ernst. Ebenso möchte ich Leute warnen, die den Teufel immer noch in der Hölle verorten und es nicht aushalten, &#8220;teuflische&#8221; also vor allem böse, aggressive oder sexuelle Seiten in sich anzuerkennen. Am besten, Sie schauen sich dieses Video und verlassen dann diesen Blog:</p>
<p>[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=m7t0hyzAfYw[/youtube]</p>
<p><strong>Also, hier kommt das Experiment.</strong></p>
<p>Stellen Sie sich vor, der Papst würde in der kommenden Osteransprache statt des Segens &#8220;Urbi et orbi&#8221; in verschiedenen Sprachen, den ja nun jeder zur Genüge kennt und der doch wenigen wirklich nützt, Folgendes sagen:<em> &#8220;Zum Schluss noch etwas Persönliches. Ich habe lange damit gerungen, ob ich Euch, meinen Gläubigen, das Folgende zumuten kann. Auch habe ich mein Gewissen gründlichst erforscht und herausgekommen dabei ist, dass es tatsächlich stimmt &#8211; manchmal onaniere ich.&#8221;</em></p>
<p><strong>Was passiert in Ihnen, wenn Sie das lesen? </strong><br />
Das Experiment ist ja nur für Sie bestimmt. Sie sollen dabei etwas über sich herausfinden.</p>
<p>Also mir ginge es so. Im ersten Moment wäre ich schockiert. Und dann &#8211; plötzlich würde mir Herr Benedikt sympathisch werden, ganz ehrlich. Ich würde denken: Wowww, ein Mensch! Da könnte er noch so viele farbige Kleidchen und Käppis tragen, ich würde denken, das ist ein Mann- und kein Papstdarsteller. Das ist ein Mann, der Mut hat und zu seiner Sache steht.</p>
<p>Okay, Ende der Utopie. Aber die spannende Überlegung ist doch, warum wird das nie geschehen? Weil der Papst<em> sowas</em> nicht macht oder weil all die katholischen Gläubigen glauben wollen, dass er <em>sowas </em>nicht macht. Würden noch mehr aus der Kirche austreten? Oder würden vielleicht auch Leute wieder eintreten?</p>
<p>Zurück zu Ihnen. Ängste löst man nicht auf, indem man sie ignoriert, mit Alkohol oder Medikamenten betäubt, sondern indem man sich ihnen stellt. Sie erst einmal vor sich selbst zugibt. Das erfordert eine Menge Mut. Ich weiß, wovon ich spreche, denn in meiner zehnjährigen Psychoanalyse bin ich vielen meiner Ängste begegnet.</p>
<p>Die gute Nachricht ist: es ist wie mit dem Gespenst im Schrank. Solange Sie den Schrank nicht aufmachen, erschrecken Sie bei jedem Geräusch. Gibt es es mal kein Geräusch im Zimmer, beruhigt Sie das aber auch nicht, ganz im Gegenteil. Es hilft nur eins: hingehen und die Schranktür aufmachen. Die gute Nachricht: fast nie ist wirklich ein Gespenst drin.</p>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="article 32 Was Sie nicht zugeben, können Sie nicht ändern." width="32" height="32" /> Wovor haben Sie Angst? Und wie gehen Sie damit um?<br />
Schreiben Sie mir hier, gerne auch anonym. Ich antworte Ihnen?</a></h2>
<p>PS: Wenn Ihnen dieser Beitrag gefiel … dann empfehlen Sie ihn doch weiter. Einfach hier unten auf<strong> “Artikel weiterempfehlen”</strong> klicken.</p>
<p><a href="#respond">… oder schreiben Sie einen Kommentar.<br />
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Einfach links Adresse bei <img src="http://persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/feed-icon-28x28.jpg" alt="feed icon 28x28 Was Sie nicht zugeben, können Sie nicht ändern." width="16" height="16" title="Was Sie nicht zugeben, können Sie nicht ändern." /> eintragen.</p>
<p style="text-align: right;"><small>Foto: © RT Images &#8211; Fotolia.com<br />
</small></p>
<p style="text-align: right;">
<hr /><small>Copyright &copy; 2008<br /> Dieser Feed ist nur für den persönlichen, nicht-kommerziellen Gebrauch bestimmt.<br /> Das Nutzen dieses Feed auf anderen Websites oder Blogs verletzt das Urheberrecht. Wenn dieser Inhalt nicht in Ihrem Newsreader enthalten ist, verletzt das Ansehen des Inhalts Urheberrechte. (Digital Fingerprint:<br /> )</small><form action="http://5466.cleverreach.de/subscribe.php" method="post" onsubmit="return sbmgValidateFormPostPg18('email','email')"><input type="hidden" name="form_id" value="6380" /><input type="hidden" name="customers" value="23437" /><input type="hidden" name="required" id="required" value="email," /><div align="center" style="padding:6px;;"><div align="left" style="width:250px; height:auto; border:1px solid #E3E3E3; background-color:#E3E3E3; ;  padding:10px 15px 10px 15px; ">
						<div style="padding-bottom:5px;font-family:Trebuchet MS, sans-serif;font-size:14px;"><span style="font-size: medium;"><span style="color: #0000ff;"><strong><span style="font-size: small;">M&ouml;gen Sie diese Art von Artikeln?<br />Dann abonnieren Sie doch meinen Newsletter.<br /></span></strong></span><strong><br /></strong></span></div>
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							<div align="center" style="float:left; margin:0px 5px 0px 10px;">Emailadresse:&nbsp;</div>
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						<div align="left" style="padding-bottom:8px;  padding-right:15px; padding-left:45px; margin:0px 10px 0px 5px;">
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		<item>
		<title>Die Sedona-Methode: Vier Fragen, mit denen Sie etwas verändern können.</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/1746/die-sedona-methode-vier-fragen-mit-denen-sie-etwas-verandern-konnen</link>
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		<pubDate>Sun, 12 Jul 2009 19:30:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Sedona]]></category>
		<category><![CDATA[Wut]]></category>

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		<description><![CDATA[		<script type="text/javascript">
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		Seit längerer Zeit probiere ich mit mir selbst und einigen Klienten eine neue Methode der Veränderung aus, die SEDONA-Methode. Ich will Sie hier vorstellen. Die Methode besteht aus vier Fragen und stammt aus dem Buch „Die Sedona Methode“ des Amerikaners Hale Dwoskin, der sie wiederum von seinem Lehrer Lester Levenson übernommen hat. Dies sind die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[		<script type="text/javascript">
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		<p><em><strong>S</strong></em><em><strong><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/07/angst-photocase547629773.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-5884" title="angst - photocase547629773" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/07/angst-photocase547629773-300x225.jpg" alt="angst photocase547629773 300x225 Die Sedona Methode: Vier Fragen, mit denen Sie etwas verändern können." width="281" height="213" /></a></strong></em><em><strong>eit längerer Zeit probiere ich mit mir selbst und einigen Klienten eine neue Methode der Veränderung aus, die SEDONA-Methode. Ich will Sie hier vorstellen.</strong></em></p>
<p><em><strong>Die Methode besteht aus vier Fragen und stammt aus dem Buch „Die Sedona Methode“ des Amerikaners Hale Dwoskin, der sie wiederum von seinem Lehrer Lester Levenson übernommen hat.</strong></em></p>
<p>Dies sind die vier einfachen Fragen:</p>
<blockquote><p><em><strong>1. Können Sie dieses Gefühl in diesem Moment akzeptieren?</strong></em></p>
<p><em><strong>2. Könnten Sie dieses Gefühl jetzt loslassen – nur für diesen Moment?</strong></em></p>
<p><em><strong>3. Würden Sie dieses Gefühl loslassen?</strong></em></p>
<p><em><strong>4. Wann?</strong></em></p></blockquote>
<p>Probieren Sie es doch einmal selbst aus! Wenn Sie sich gerade jetzt über etwas ärgern oder Sorgen machen oder zwanghaft nachgrübeln &#8211; schließen Sie <span id="more-1746"></span>die Augen, gehen Sie nach innen und denken Sie an diese konkrete Sache, an die Person oder Situation, die Sie frustriert. Fühlen Sie, was Sie gerade fühlen.</p>
<h3><strong>1. Können Sie dieses Gefühl in diesem Moment akzeptieren? </strong></h3>
<p>Gegen eigene Gefühle kann man nicht gewinnen. Sie zu unterdrücken, zu bekämpfen, sich auszureden. All das funktioniert nicht, meist wird das unangenehme Gefühl nur stärker.</p>
<p><strong>Das Interessante an dieser  Frage ist, dass es egal ist, was Sie antworten. </strong>Wichtig ist jedoch, dass Sie ehrlich sind – zu sich selbst. Und dass Sie spontan antworten, also nicht lange nach der richtigen  Antwort suchen.</p>
<p>Vielleicht ist das Gefühl so stark, dass Sie gar nicht anders können als es zu akzeptieren. Oder es handelt sich um eine körperlichen Schmerz, und Sie wissen, dass Sie ihn ertragen müssen. Aber: Sie dürfen sich auch weigern, Ihr Gefühl zu akzeptieren. Es gibt kein Muss.</p>
<h3><strong>2. Und könnten Sie dieses Gefühl jetzt loslassen – nur für diesen Moment?</strong></h3>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/07/luftballons-xs-a-petra-bihlmaier-fotoliacom.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1747" title="luftballons, freiheit sedona, loslassen, Akzeptanz" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/07/luftballons-xs-a-petra-bihlmaier-fotoliacom.jpg" alt="luftballons xs a petra bihlmaier fotoliacom Die Sedona Methode: Vier Fragen, mit denen Sie etwas verändern können." width="231" height="173" /></a>Auch diese Frage ist raffiniert. Sie werden ja nicht aufgefordert, das Gefühl loszulassen.  Die Frage zielt vielmehr auf Ihre Wahlfreiheit, die Sie in diesem Moment haben aber meistens nicht so erleben.</p>
<p>Wieder spielt es keine Rolle, wie Sie antworten. Nur spontan ohne langes Nachdenken sollte es sein.</p>
<p>Hierbei ist es wichtig, das wahrgenommene Gefühl wirklich zu spüren. Oft geben  wir uns mit Symbolisierungen oder Konstrukten zufrieden.<em> „Ich habe Stress.“ „Ich ärgere mich.“ </em>Doch ist es leichter, wenn wir zu dem Gefühl die passenden Körperempfindungen dazu spüren. Hitze im Gesicht, Enge im Hals, Druck auf den Schultern usw. Denn diese Körperempfindungen können Sie auch leichter loslassen als die diffusen Begriffe Stress, Ärger oder Angst.</p>
<p>Loslassen können Sie übrigens immer. Sie streiten mit Ihrem Partner.  Das Telefon klingelt. Mit normaler Stimme reden Sie mit dem Anrufer. Sie haben den Ärger in diesem Moment losgelassen, um ihn, wenn das Telefongespräch beendet ist, wieder aufzugreifen und weiter zu streiten.</p>
<p>Loslassen geschieht jedoch nicht auf direkten Befehl, auch nicht, wenn wir es selbst sind, die das von uns verlangen: <em>„Lass endlich los!“</em> Deshalb ist hier der indirekte Weg so wertvoll. Das sanfte Andeuten, dass es einen anderen Weg gibt, das in der Frage <em>„Könntest Du loslassen?“</em> liegt, macht eher den Weg frei zu jener Fähigkeit, die jeder von uns besitzt.</p>
<h3><strong>3. Würden Sie dieses Gefühl loslassen?</strong></h3>
<p>Wieder ehrlich und spontan antworten.</p>
<p>Diese Frage zielt darauf, was Sie wollen. Nicht darauf, was Sie können. Denn oft erlebt man ja quälende Gefühle und denkt: <em>„Ich will es los sein, kann aber nicht.&#8221;</em></p>
<p>Und  dann kommt die vierte Frage.</p>
<h3><strong>4. Wann? Wann würden Sie es loslassen?</strong></h3>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/07/frau-fragend-_smaller_photocase.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1751" title="frau-fragend-skeptisch, abwarten,zweifel, photocase" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/07/frau-fragend-_smaller_photocase.jpg" alt="frau fragend  smaller photocase Die Sedona Methode: Vier Fragen, mit denen Sie etwas verändern können." width="146" height="177" /></a>Veränderung geschieht nicht, indem Sie sich etwas vormachen. Seien Sie also ehrlich zu sich selbst und antworten Sie spontan auf diese Frage. Wieder spielt es keine Rolle, was Sie antworten: <em>Jetzt! Gestern! Morgen vielleicht? Nie!!!</em></p>
<p>Die Frage  bringt Sie ins Hier und Jetzt. Sie lässt ahnen, dass Veränderung möglich ist.  Sie können auch anders. Sie können auch loslassen. Wann würden Sie gerne loslassen?</p>
<p>Antwortet man darauf mit <em>„Übermorgen“</em> oder <em>„Wenn ich mal Zeit dazu habe“</em>, hat man damit schon zugestimmt, dass man loslassen möchte &#8211; und kann.</p>
<p>Wenn Sie jetzt den Prozess der vier Fragen durchlaufen haben, spüren Sie vielleicht jetzt schon eine kleine Veränderung. Aber am besten ist es, diese vier Fragen immer wieder sich zustellen.</p>
<p><strong>Die Sedona-Methode ist nicht auf Gefühle beschränkt.</strong> Sie können genauso gut unangenehme Gedanken, limitierende Überzeugungen oder bedrängende Phantasien damit loslassen. Vermutlich wirkt die Methode auch dann, weil natürlich Gedanken, Einstellungen oder Phantasien auch mit Gefühlen verbunden sind.</p>
<p>Warum funktioniert die Methode, wo sie doch so simpel klingt. Ich denke, Sie ermöglicht genau das, was einem, wenn man ein Problem hat, schwer zugänglich ist.</p>
<ul>
<li><strong> Sie bringt Sie in Kontakt zu sich selbst. </strong><br />
Charakteristisch für problematische Situationen ist ja, dass man nicht in seiner Mitte ist, sondern in Grübeleien oder Katastrophenszenarien gefangen ist. Die Gefühlslage ist mitunter auch unklar.</li>
<div style="float: right;">
<p><!-- BEGIN PARTNER PROGRAM - DO NOT CHANGE THE PARAMETERS OF THE HYPERLINK --></p>
<p><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=425416&amp;site=4594&amp;type=b47&amp;bnb=47" target="_blank"></a></p>
<p><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=425416&amp;site=4594&amp;type=b47&amp;bnb=47" target="_blank"> </a></p>
<p><!-- END PARTNER PROGRAM --></p>
</div>
<li><strong>Sie schafft eine Distanz zum Problem oder dem Gefühl. </strong>Erstaunlicherweise können wir ja unserem Partner oder einem Freund bei seinen  Problemen oft gut helfen. Wir hören uns das in Ruhe an, fragen vielleicht nach, machen uns ein Bild von der Gesamtsituation. All das ist möglich, weil es nicht unser Problem ist. Weil wir einen großen Abstand dazu haben und aus dieser Distanz klarer sehen. Die vier Fragen können dasselbe bewirken.</li>
<li><strong> Sie schafft inneren Raum. </strong><br />
Haben wir ein Problem, meldet sich meist auch eine strenge Stimme in uns, die erklärt, dass wir selbst schuld sind. Und dass wir das locker hätten vermeiden können, wenn wir nur anders gehandelt hätten.&nbsp;</p>
<p>Und was wir jetzt unbedingt tun müssen, damit es nicht noch schlimmer wird.Dieser innere Druck, der sich dadurch aufbaut, ist zusätzlich unangenehm. Aber vor allem: er motiviert uns selten zum Handeln. Statt dessen suchen wir eine Ausrede, warum das schon alles richtig sei, wir aber im Moment nun gerade nicht so handeln können.Die Fragen erzeugen keinen Druck. Sie fragen nach. Sie deuten eine mögliche Richtung an aber lassen uns völlige Freiheit, ob und wann wir in diese Richtung gehen wollen.</li>
<li> <strong>Sie führt uns in den gegenwärtigen Moment. </strong>Diesen Weg weisen alle Entspannungsmethoden und Meditationsformen funktionieren so. Dieses Büchlein soll Ihnen helfen, Ärger und Frustration zu beseitigen, während Sie mitten im Leben stehen, während Sie gerade darunter leiden.</li>
</ul>
<p>Hier noch einmal die vier Fragen:</p>
<p><strong><em>1. Können Sie dieses Gefühl in diesem Moment akzeptieren?</em></strong><a style="&quot;border: none;" href="&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/gp/product/3935767781?ie=UTF8&amp;tag=praxisfurps05-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3935767781&quot;&gt;&lt;/a&gt;" target="_self"><img class="alignright size-full wp-image-1749" title="sedona" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/07/sedona.jpg" alt="sedona Die Sedona Methode: Vier Fragen, mit denen Sie etwas verändern können." width="128" height="185" /></a></p>
<p><strong><em>2. Könnten Sie dieses Gefühl jetzt loslassen – nur für diesen Moment?</em></strong></p>
<p><strong><em>3. Würden Sie dieses Gefühl loslassen?</em></strong></p>
<p><strong><em>4. Wann?</em></strong></p>
<p>Das Buch dazu gibt es hier &#8230;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3935767781?ie=UTF8&amp;tag=praxisfurps05-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3935767781">Die Sedona-Methode: 5 einfache Schritte</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=praxisfurps05-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3935767781" border="0" alt=" Die Sedona Methode: Vier Fragen, mit denen Sie etwas verändern können." width="1" height="1" title="Die Sedona Methode: Vier Fragen, mit denen Sie etwas verändern können." /></p>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="article 32 Die Sedona Methode: Vier Fragen, mit denen Sie etwas verändern können." width="32" height="32" /> Mit welchem Problem könnten Sie die Methode ausprobieren?<br />
</a></h2>
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<p style="text-align: right;"><small>Foto: © &#8211; Fotolia.com, istock.com<br />
</small></p>
<p style="text-align: right;"><small>Den ersten Hinweis auf die Methode bekam ich von einem Blogleser.<br />
Foto: © Petra Biehlmaier &#8211; Fotolia.com</small></p>
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