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	<title>Der Persönlichkeits-Blog &#187; Buchbesprechungen</title>
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	<description>Intelligenter arbeiten.    &#124;    Bewusster leben.   &#124;    Ein Blog von Roland Kopp-Wichmann</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 04:46:53 +0000</lastBuildDate>
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		<title>REWORK: 88 coole Tipps, wie Sie endlich Ihr Ding starten. - Ihr Buch, Ihren Blog, Ihre Website, Ihre Geschäftsidee.</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 04:04:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchbesprechungen]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
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		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
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		Ihr Buch, Ihren Blog, Ihre Website, Ihre Geschäftsidee.Die ketzerische Business-Bibel REWORK &#8211; Business intelligent &#38; einfach&#8221; zeigt, wie man ein bestehendes Unternehmen von überflüssigem Ballast befreit. Aber vor allem macht es Mut, sich selbstständig zu machen. Schon die Grafik auf dem Buchcover machte mich neugierig. Der Totenkopf ist nicht das Logo der Piratenpartei, sondern warnt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[		<script type="text/javascript">
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		<h3>Ihr Buch, Ihren Blog, Ihre Website, Ihre Geschäftsidee.</h3><p>Die<a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/11/rework.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-7269" title="rework" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/11/rework-300x291.jpg" alt="rework 300x291 REWORK: 88 coole Tipps, wie Sie endlich Ihr Ding starten." width="300" height="291" /></a> ketzerische Business-Bibel REWORK &#8211; Business intelligent &amp; einfach&#8221; zeigt, wie man ein bestehendes Unternehmen von überflüssigem Ballast befreit. Aber vor allem macht es Mut, sich selbstständig zu machen.</p>
<p>Schon die Grafik auf dem Buchcover machte mich neugierig. Der Totenkopf ist nicht das Logo der Piratenpartei, sondern warnt vor Meetings. Und auch auf der Rückseite kommt man gleich zur Sache: <em>ASAP ist Gift. Feuere Workaholics. Mach es wie die Drogendealer. Planen heisst raten.</em></p>
<p>Die zwei Softwareunternehmer Jason Fried und David Heinemeir Hansson haben ein Buch geschrieben, das in den USA sofort als neues Manifest enthusiastisch gelobt wurde. Unter anderem von Internetgurus wie Seth Godin, Jeff Bezos, Penelope Trunk,  und</p>
<p>Ganz kann ich den Hype nicht teilen aber auf jeden Fall ist <a title="Die Website zum Buch" href="http://37signals.com/rework/" target="_blank">REWORK </a>ein Buch, das Mut macht, indem es alte Zöpfe über Unternehmensgründung, Geschäftserfolg und Führungsprinzipien in Frage stellt.. Und das sehr glaubwürdig, weil es von zwei Unternehmern geschrieben wurde, die ihre Erfahrungen mit ihrer eigenen Firma beschreiben. Also so wie auf dem Bonustrack einer DVD mancher Filmen  verraten wird,  mit welchen Tricks und Spezialeffekten der Regisseur gearbeitet hat. Das ist also der Backstage-Report von zwei erfolgreichen Gründern.<span id="more-7267"></span></p>
<p>Das Buch enthält 88 Beiträge, die selten mehr als zwei Seiten haben. Kurz, prägnant, kreativ und effektiv schildern die Autoren ihre Sicht der Dinge. Schreiben freimütig über ihre Fehler und über das, was letztlich für sie funktioniert hat.</p>
<p>Hier die Beiträge, die ich am besten fand, wenn Sie schon länger mit einer Idee im Kopf herumlaufen und bisher die Umsetzung noch nicht geschafft haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>1. Planen heißt raten</strong></h3>
<p>Schon öfter habe ich mich auf diesem Blog über den Unsinn von Prognosen und Fünf-Jahren-Plänen lustig gemacht. Die Wirtschaftswelt, das Verhalten der Konkurrenz einschließlich das der eigenen Führung ist so unvorhersehbar, dass man sich den ganzen Aufwand schenken kann.</p>
<p>Pläne vermitteln eine Pseudo-Sicherheit. Die Autoren schlagen deshalb vor, einen Strategieplan nur noch „Strategievermutung“ zu nennen. Analog könnte man dann den Etatplan der Regierung „Haushaltsvermutung“ nennen, denn er wird ja ebenso nachträglich immer geändert.</p>
<p><strong><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/11/pfeil-nach-rechts_farbig.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-7270" title="pfeil nach rechts_farbig" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/11/pfeil-nach-rechts_farbig.jpg" alt="pfeil nach rechts farbig REWORK: 88 coole Tipps, wie Sie endlich Ihr Ding starten." width="65" height="51" /></a></strong><em>Legen Sie also los. Lassen Sie die Idee einer perfekten Strategie fallen. Machen Sie eine Strategie-Vermutung. Keinen wasserdichten Kostenplan, lieber eine Kostenvermutung. Kein ausgefeiltes Inhaltsverzeichnis, sondern eine Inhaltsvermutung.<br />
Aber fangen Sie an.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>2. Sie brauchen weniger als Sie denken</strong></h3>
<p>Um sich selbstständig zu machen, braucht es nicht viel. Die modernen Technologien kosten wenig oder sind teilweise gratis. Vieles, wofür man früher Personal brauchte (z.B. Sekretariat) können Sie heute selbst erledigen.</p>
<p>Sie brauchen kein großes Büro, sondern können von der Küche aus starten. Sie brauchen keinen Buchhalter, sondern machen das mit einer Finanzsoftware selber. Vielleicht brauchen Sie auch kein Ladengeschäft, sondern verkaufen via Internet.</p>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/11/pfeil-nach-rechts_farbig.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-7270" title="pfeil nach rechts_farbig" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/11/pfeil-nach-rechts_farbig.jpg" alt="pfeil nach rechts farbig REWORK: 88 coole Tipps, wie Sie endlich Ihr Ding starten." width="65" height="51" /></a><em>Vielleicht werden Sie mal größer aber am Anfang brauchen Sie weniger als Sie denken. Einen Laptop, damit Sie überall arbeiten können. Für einen Blog gibt es die kostenlose Software WordPress. Für ein Buch brauchen Sie keinen Verleger, seit es BOD gibt.  Für Websites gibt es jede Menge günstiger oder kostenloser Möglichkeiten.</em></p>
<p><em>Sie brauchen kein Sabbatical, nicht Ihren Jahresurlaub, um loszulegen. Sie brauchen nur weniger fernsehen, morgens eine Stunde früher aufstehen. Sie brauchen sich nur von Ihren Ausreden verabschieden.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>3. Beziehen Sie Stellung</strong></h3>
<p>Es fordert Mut, einen Standpunkt einzunehmen. &#8220;Mit einer kompromisslosen Haltung und festen Überzeugung gewinnen Sie die wahren Fans. Ihre Kunden setzen sich dann für Sie ein und empfehlen Sie weiter.</p>
<p>Doch starke Meinungen können auch abschrecken. Sie sind dann nicht &#8220;everybody&#8217;s darling&#8221;.</p>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/11/pfeil-nach-rechts_farbig.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-7270" title="pfeil nach rechts_farbig" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/11/pfeil-nach-rechts_farbig.jpg" alt="pfeil nach rechts farbig REWORK: 88 coole Tipps, wie Sie endlich Ihr Ding starten." width="65" height="51" /></a><em>Machen Sie keine weitere Mee-too-Dienstleistung. Unterscheiden Sie sich. Schreiben Sie kein Buch, das es so schon gibt. Machen Sie keine Website, wie es hundert andere gibt. Machen Sie es anders. Aber nicht, um einfach anders zu sein, sondern um Ihre Werte und Ihren Standpunkt deutlich zu machen.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>4. Entscheidungen bedeuten Fortschritt </strong></h3>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/11/Entscheidung-xs-Helder-Almeida-Fotolia.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-7281" title="Entscheidung xs Helder Almeida - Fotolia" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/11/Entscheidung-xs-Helder-Almeida-Fotolia-300x200.jpg" alt="Entscheidung xs Helder Almeida Fotolia 300x200 REWORK: 88 coole Tipps, wie Sie endlich Ihr Ding starten." width="300" height="200" /></a>&#8220;Wann immer es möglich ist, sollten Sie aus &#8216;Denken wir noch ein bisschen darüber nach&#8217; ein &#8216;Entscheiden wir jetzt&#8217; machen.&#8221; &#8230; &#8220;Problematisch wird es, wenn Sie Entscheidungen in der Hoffnung hinausschieben, dass Ihnen später die perfekte Lösung einfallen wird. Sie wird Ihnen nicht einfallen.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/11/pfeil-nach-rechts_farbig.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-7270" title="pfeil nach rechts_farbig" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/11/pfeil-nach-rechts_farbig.jpg" alt="pfeil nach rechts farbig REWORK: 88 coole Tipps, wie Sie endlich Ihr Ding starten." width="65" height="51" /></a><em>Ich habe es mir angewöhnt, die meisten Entscheidungen sofort zu treffen. Über wichtige Entscheidungen schlafe ich eine Nacht. Denn ich habe festgestellt, dass durch längeres Warten ich eventuell noch mehr Informationen bekomme, dies aber mein Entscheiden aber nicht erleichtert. Und einmal getroffene Entscheidungen kann man oft auch revidieren. Wenn nicht, muss man sie akzeptieren. Alles &#8220;hätte ich&#8221;, wenn doch&#8221; ist Zeitverschwendung.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>5. Verraten Sie Ihr Wissen</strong></h3>
<p><span class="pullquote">Geben Sie Ihre wichtigsten Informationen frei. &#8220;Denn wenn Sie Ihr Wissen vermitteln, bauen Sie eine Bindung auf, die man mit traditionellen Marketingmethoden niemals erreichen kann.&#8221;</span></p>
<p>Machen Sie es wie die berühmtesten Köche.  &#8221;Sie veröffentlichen ihre Rezepte in Kochbüchern und zeigen ihre Zubereitungsmethoden in Kochsendungen.</p>
<p>Normalerweise halten Unternehmen ihre Geheimnisse unter Verschluss. Doch Sie als Einzelunternehmer oder Selbständiger brauchen nicht so paranoid zu reagieren. Sie brauchen trotzdem keine Angst zu haben, dass Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung überflüssig wird. Weil jeder weiß, dass ein Kochrezept und die Zutatenliste noch nicht ein tolles Menü macht.</p>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/11/pfeil-nach-rechts_farbig.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-7270" title="pfeil nach rechts_farbig" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/11/pfeil-nach-rechts_farbig.jpg" alt="pfeil nach rechts farbig REWORK: 88 coole Tipps, wie Sie endlich Ihr Ding starten." width="65" height="51" /></a></p>
<p><em>Ich tue dies auch immer wieder auf diesem Blog oder in meinen Büchern. Mein zweites Buch &#8220;Ich kann auch anders&#8221; ist die Sammlung von Kochrezepten, wie ich in meinen Persönlichkeitsseminaren mit Menschen arbeite. Und Sie können alle Methoden daraus auf sich anwenden. Oder als Trainer und Coach mit anderen Menschen damit arbeiten. Die Autoren von REWORK haben mit ihrem Buch ihr Kochbuch über Unternehmensführung vorgelegt.</em></p>
<p><em>Wie sähe Ihr Kochbuch aus? Was für Informationen könnten Sie weitergeben?</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>6. Bauen Sie sich ein Publikum auf</strong></h3>
<p>„Alle Unternehmen haben Kunden. Wer Glück hat, hat Fans. Doch besonderes Glück haben Unternehmen mit einem Publikum.“ … „Anstatt sich zu bemühen, die Leute zu erreichen, sollen diese Leute zu ihnen kommen. Ein Publikum kommt oft – und von selbst – zurück, um zu sehen, was man zu sagen hat.“</p>
<p>Das erreicht man natürlich am besten über einen Blog, denn eine Website ist zu statisch. Das erreichen Sie auch nicht über Directmail (wieviele Prospekte aus Ihrem Briefkasten schauen Sie an?) Das erreichen Sie nicht über Anzeigen (viel zu teuer und neben all den anderen zu wenig einprägsam). All das ist Push-Marketing. Sie versuchen, Ihr Produkt mit hohem Aufwand in den Markt zu drücken.</p>
<p><a style="text-decoration: underline; color: #222233; text-align: justify; text-indent: 16px;" href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/11/pfeil-nach-rechts_farbig.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-7270" style="border-style: initial; border-color: initial;" title="pfeil nach rechts_farbig" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/11/pfeil-nach-rechts_farbig.jpg" alt="pfeil nach rechts farbig REWORK: 88 coole Tipps, wie Sie endlich Ihr Ding starten." width="65" height="51" /></a></p>
<p><em>Warum machen Sie es nicht wie die Blumen? Locken Sie Ihre Kunden an anstatt sich ihnen aufzudrängen. Mein Blog ist ein gutes Beispiel. Über irgendein Stichwort bei Google sind Sie hier gelandet. Oder Sie haben meine Artikel abonniert. Ich versuche lediglich, interessante Beiträge zu schreiben. Und vertraue darauf, dass diese ihre Leser finden werden.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>7. Marketing ist keine Abteilung</strong></h3>
<p>Sondern Marketing ist nach Ansicht jede Kommunikation Ihres Unternehmens. Insofern passiert Marketing 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche.</p>
<ul>
<li>Sobald Sie ans Telefon gehen, ist das Marketing.<br />
<em>(Die Zeit in der Warteschleife ist auch Marketing.)</em></li>
<li>Jede Email ist Marketing.<br />
<em>(Und die Schnelligkeit, mit der Sie antworten.) </em></li>
<li>Wenn Sie Software entwickeln, ist jede Fehlermeldung Marketing.<br />
<em>(Und Ihre Rückgabebedingungen sind Marketing.)</em></li>
<li>Jeder Text auf Ihrer Website oder Ihrem Blog ist Marketing.</li>
</ul>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/11/pfeil-nach-rechts_farbig.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-7270" title="pfeil nach rechts_farbig" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/11/pfeil-nach-rechts_farbig.jpg" alt="pfeil nach rechts farbig REWORK: 88 coole Tipps, wie Sie endlich Ihr Ding starten." width="65" height="51" /></a></p>
<p><em>Es ist wie beim Verlieben. Ihre Kleidung und Ihr Benehmen wirken. Ob Sie zurückrufen und wie schnell wirken. Ihre Entschuldigung, wenn Sie was vergessen haben, wirkt. Was Sie Ihrem Partner zum zehnten Hochzeitstag schenken, wirkt.</em></p>
<p><em>Betrachten Sie mit dieser Perspektive Ihre geschäftlichen Aktivitäten. Ihre Website, Ihre Geschäftsauslagen, Ihre Emails.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>8. Bieten Sie weniger als die Konkurrenz.</strong></h3>
<p>Anstatt die Konkurrenz zu übertrumpfen, versuchen Sie es mit weniger. &#8220;Gewöhnen Sie sich an, Nein zu sagen selbst zu vielen Ihrer besten Ideen. Nutzen Sie die Kraft des Verweigerns, um Prioriäten zu setzen. Sie werden ein Nein selten bedauern. Aber wie oft mussten Sie es büßen, dass Sie Ja gesagt haben?&#8221;</p>
<p><strong><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/11/pfeil-nach-rechts_farbig.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-7270" title="pfeil nach rechts_farbig" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/11/pfeil-nach-rechts_farbig.jpg" alt="pfeil nach rechts farbig REWORK: 88 coole Tipps, wie Sie endlich Ihr Ding starten." width="65" height="51" /></a></strong><em></em></p>
<p><em>Nehmen Sie als Beispiel das iPhone, das iPad oder die Flip-Kamera. Alles sehr erfolgreiche Gadgets, die weniger Eigenschaften besitzen als etliche Konkurrenzprodukte.</em></p>
<p><em>Machen Sie aus Ihrem Geschäft keinen Bauchladen. Wenn Sie versuchen, es allen Kunden rechtzumachen, verwässern Sie Ihr Marketing. Suchen Sie sich lieber eine Nische, in der Sie ganz spezielle Angebote machen. Besser Sie sind unter den ersten Drei Ihrer Marktnische als Nummer 764 in einem großen Feld.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>9. Starten Sie jetzt.</strong></h3>
<p><iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=praxisfurps05-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3570501256&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=transparent&amp;bg1=transparent&amp;f=ifr&nou=1" marginheight="0" marginwidth="0" style="float:right; width:120px; margin-left:10px; height:240px; background-color:#FFFFFF; border:1px solid #000000;"></iframe>Vielleicht gehen Sie schon längere Zeit mit Ihrer Idee schwanger. Vielleicht haben Sie auch noch eine lange Liste mit Dingen, von denen Sie glauben, dass Sie sie vorher klären müssen. Das kann auch eine Verzögerungstaktik sein.</p>
<blockquote><p>Die Autoren stellen eine gute Frage: &#8220;Was würden Sie weglassen, wenn Sie Ihr Unternehmen innerhalb von zwei Wochen an den Start bringen müssten?&#8221;</p></blockquote>
<p>So eine Frage klärt plötzlich ganz viel. Was wichtig ist und was Sie weglassen können. Plötzlich können Sie sich auf das Wesentliche konzentrieren.</p>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/11/pfeil-nach-rechts_farbig.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-7270" title="pfeil nach rechts_farbig" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/11/pfeil-nach-rechts_farbig.jpg" alt="pfeil nach rechts farbig REWORK: 88 coole Tipps, wie Sie endlich Ihr Ding starten." width="65" height="51" /></a></p>
<p><em>Sofort anfangen ist auch deshalb wichtig, weil Ihre Inspiration ein Verfallsdatum hat (S. 279). &#8220;Wenn Sie etwas tun wollen, müssen Sie es jetzt tun. Sie können es nicht auf die lange Bank schieben und zwei Monate warten, bis Sie Zeit haben. Später sind Sie nicht mehr so enthusiastisch und energiegeladen.</em></p>
<p>Wenn Sie richtig inspiriert sind, können Sie die Arbeit von zwei Wochen in 24 Stunden erledigen. Inspiration ist etwas Magisches, sie steigert die Produktivität enorm, sie motiviert unglaublich.</p>
<p>Aber sie wartet nicht auf Sie.</p>
<p>Hier ein Artikel zum Thema &#8220;<a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/2761/wer-sich-heute-im-job-sicher-fuehlt-hat-vergessen-wie-man-einen-frosch-kocht">Selbständigkeit</a>&#8221; und noch <a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/1728/diese-zwolf-eigenschaften-brauchen-sie-als-selbstandiger">einer</a>.</p>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="article 32 REWORK: 88 coole Tipps, wie Sie endlich Ihr Ding starten." width="32" height="32" /> Was ist Ihr Ding?<br />
Wann fangen Sie An?<br />
Was hält Sie ab?<br />
</a><br />
<span class="Apple-style-span" style="font-family: constantia, 'hoefler text', 'palatino linotype', serif; font-size: 16px; letter-spacing: normal; text-transform: none;">PS: Wenn Ihnen dieser Beitrag gefiel, dann sagen Sie es doch bitte weiter: auf Facebook, Twitter oder per Email.</span></h2>
<p><a href="#respond">… oder schreiben Sie einen Kommentar.</a><br />
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<p style="text-align: right;"><small>Foto: © 37signals.com, Helder Almeida &#8211; Fotolia.com<br />
</small></p>
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		<title>Jeder wünscht sich Respekt, doch wie erweist man anderen Respekt?</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Aug 2011 05:41:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchbesprechungen]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionale Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>

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		Rezension des Buches von René Borbonus: &#8220;Respekt! Wie Sie Ansehen bei Freund und Feind gewinnen.&#8221; Jeder wünscht sich Respekt. Der Fußgänger am Zebrastreifen. Ein Lehrer von seinen Schülern. Die Arbeitslose auf der Behörde. Ein alter Fahrgast in der U-Bahn. Der Wartende in der Schlange. Der Prominente in seinem Urlaub. Der Richter vom Angeklagten. Der Ober [...]]]></description>
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		<h4><strong><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/08/l%C3%B6we_xs_pepipepper-photocase.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-6989" title="löwe_xs_pepipepper, photocase" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/08/l%C3%B6we_xs_pepipepper-photocase.jpg" alt="l%C3%B6we xs pepipepper photocase Jeder wünscht sich Respekt, doch wie erweist man anderen Respekt? " width="268" height="288" /></a>Rezension des Buches von René Borbonus: &#8220;Respekt! Wie Sie Ansehen bei Freund und Feind gewinnen.&#8221;</strong></h4>
<p>Jeder wünscht sich Respekt.</p>
<p>Der Fußgänger am Zebrastreifen. Ein Lehrer von seinen Schülern. Die Arbeitslose auf der Behörde. Ein alter Fahrgast in der U-Bahn. Der Wartende in der Schlange. Der Prominente in seinem Urlaub. Der Richter vom Angeklagten. Der Ober vom Gast.</p>
<p>Die Liste ist endlos.</p>
<ul>
<li>Doch was ist überhaupt Respekt?</li>
<li>Wie kommuniziert man respektvoll?</li>
<li>Und wie geht man mit Respektlosigkeiten um?</li>
</ul>
<p>Um diese wichtigen Fragen geht es in dem neuen Buch von <a href="http://www.rene-borbonus.de/" target="_blank">René Borbonus</a>: <strong>&#8220;Respekt! Wie Sie Ansehen bei Freund und Feind gewinnen.&#8221; <span id="more-6986"></span></strong><br />
&nbsp;</p>
<h4><strong>Die Wiederentdeckung einer vergessenen Tugend</strong></h4>
<p>&nbsp;<br />
<iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=praxisfurps05-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3430201101&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=transparent&amp;bg1=transparent&amp;f=ifr&nou=1" marginheight="0" marginwidth="0" style="float:left; width:120px; margin-right:10px; height:240px; background-color:#FFFFFF; border:1px solid #000000;"></iframe>heißt es treffend auf dem Buchumschlag. Denn wird nicht allenthalben der Mangel oder gar der vollständige Verlust von Respekt beklagt? Das Wirtschaftsmagazin brandeins widmete seine gesamte <a title="Alle Artikel von brandeins online lesen." href="http://www.brandeins.de/archiv/magazin/respekt.html" target="_blank">Mai-Ausgabe</a> diesem Thema.</p>
<p>Von einem Polizisten hörte ich mal: <em>&#8220;Früher bei einer Prügelei war Schluss, wenn einer am Boden lag. Heute wird dann oft erst richtig zugetreten.&#8221;</em></p>
<p>Respekt vor dem Opfer? Fehlanzeige. Selbst kämpfende Hunde haben eine Beißhemmung. Viele Beispiele aus der letzten Zeit scheinen nahezulegen, dass Respekt zum altertümlichen Fremdwort verkommen ist.</p>
<p>Eine deutsche Großbank erwirtschaftet 2,5 Mrd. Gewinn und entlässt 6400 Mitarbeiter, die dies mit ermöglicht haben. Ein südländischer Staat schmuggelt sich mit falschen Bilanzzahlen in die EU und lässt sich dort &#8220;retten&#8221;. Zwei wegen angeblicher Vergewaltigung angeklagte prominente Männer werden freigesprochen und verlieren dennoch Ansehen und Stellung.</p>
<p>Renè Borbonus stellt klar:</p>
<blockquote><p><em>Respekt ist nicht nur Voraussetzung für eine funktionierende Gesellschaft. Es ist der Schlüssel zum ganz persönlichen Erfolg. Wer beruflich und privat langfristig etwas erreichen will, kommt mit einem egoistischen und arroganten Verhalten nicht weit. &#8230;</em></p>
<p><em>Mit anderen Worten: Nur wer lernt, mit anderen respektvoll umzugehen, wird am Ende selbst Respekt und Anerkennung gewinnen.</em></p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Respekt ist keine Frage des Wertes.</strong></h4>
<p>Sondern eine Frage der Wertschätzung, meint der Autor. Denn die lateinische Wurzel <em>&#8220;respicere&#8221;</em> bedeutet <em>&#8220;zurücksehen&#8221;</em>. Meint also <em>&#8220;Rücksicht&#8221;</em> und <em>&#8220;Berücksichtigung&#8221;</em>. Das lässt sich auch mit <em>&#8220;Achtsamkeit&#8221;</em> übersetzen.</p>
<p>Und Achtsamkeit, somit auch Respekt lässt sich lernen, ist also <em>&#8220;eine kommunikative Aufgabe, eine Verpflichtung dazu, sein Gegenüber wahrzunehmen und in seiner Persönlichkeit, seiner Menschenwürde und seinem Anliegen ernst zu nehmen.&#8221;</em></p>
<p>Wie kann man in einem Gespräch Respekt zeigen? Dazu empfiehlt Borbonus die <strong>Sieben-Punkte-Strategie</strong> von Kerry Patterson:</p>
<ol>
<li>Konzentrieren Sie sich im Gespräch, auf das, was Sie wollen.</li>
<li>Achten Sie darauf, wann Sie unter Stress geraten.</li>
<li>Zeigen Sie Ihre Fakten.</li>
<li>Entschuldigen Sie sich, wenn es angebracht ist.</li>
<li>Deeskalieren Sie, wenn es nötig ist.</li>
<li>Fragen Sie Ihren Gesprächspartner, wie er zu seiner Haltung kommt.</li>
<li>Dokumentieren Sie die Entscheidung und die Umsetzung.</li>
</ol>
<p>Diese Schritte klingen einfach, werden aber in der Praxis oft sträflich vernachlässigt, weil vielen Menschen ihr Ego in die Quere kommt &#8211; und sie es noch nicht einmal bemerken. Doch es gibt einen Ausweg.<br />
&nbsp;</p>
<h4><strong>Lernen Sie, Ihre Gefühle zu hinterfragen.</strong></h4>
<p>&nbsp;<br />
Das ist für mich das wichtigste Kapitel (S. 127) und basiert auf einem wichtigen Ansatz der Kognitionspsychologie: <strong></strong></p>
<blockquote><p><strong>Gefühle entstehen nicht einfach von selbst, sondern sind die Folge von Erkenntnissen oder Annahmen über bestimmte Ereignisse, Personen oder Situationen sind.</strong></p></blockquote>
<p>Wenn Sie also Ihre Gefühle besser verstehen oder verändern möchten, brauchen Sie <em>nur</em> Ihre Annahmen, Informationen, Optionen und Bewertungen zu überdenken. Dabei hilft diese Übersicht:<br />

<table id="wp-table-reloaded-id-8-no-1" class="wp-table-reloaded wp-table-reloaded-id-8">
<thead>
	<tr class="row-1 odd">
		<th class="column-1">Bewertung</th><th class="column-2">Gefühl</th>
	</tr>
</thead>
<tbody>
	<tr class="row-2 even">
		<td class="column-1">"Das ist prima, welch ein Glück!"</td><td class="column-2">Freude</td>
	</tr>
	<tr class="row-3 odd">
		<td class="column-1">"Da schadet mir jemand, und das macht er auch noch mit Absicht."</td><td class="column-2">Wut</td>
	</tr>
	<tr class="row-4 even">
		<td class="column-1">"Wenn das passiert, das wäre schrecklich!"</td><td class="column-2">Angst</td>
	</tr>
	<tr class="row-5 odd">
		<td class="column-1">"Es ist etwas geschehen, was einen Verlust für mich bedeutet."</td><td class="column-2">Trauer</td>
	</tr>
	<tr class="row-6 even">
		<td class="column-1">"Ich habe von jemand, der mir viel bedeutet, nicht genügend Beachtung erfahren."</td><td class="column-2">Kränkung</td>
	</tr>
	<tr class="row-7 odd">
		<td class="column-1">"Ich muss das unbedingt schaffen!"</td><td class="column-2">Druck</td>
	</tr>
	<tr class="row-8 even">
		<td class="column-1">"Wie peinlich, dass das öffentlich geworden ist."</td><td class="column-2">Scham</td>
	</tr>
</tbody>
</table>
</p>
<p>Dieses Schema können Sie auch gut in Situationen nutzen, wo Ihr Gesprächspartner emotional wird. Dieser wird meist gar nicht wissen, warum er sich so aufregt und respektlos wird. Er hält seine Gefühle meist für eine angemessene Reaktion auf Ihren Standpunkt.</p>
<p>Aber wenn <em>Sie</em> seine zugrundeliegenden Befürchtungen verstehen, können Sie verhindern, dass seine Gefühle zu stark werden. Gute Interventionen dafür finden Sie in dem Buch von Francois Lelord (siehe unten).</p>
<p>Neben vielen Denkanstößen und kritischen Betrachtungen unseres täglichen Lebens, vereint das Buch von René Borbonus wichtige Konzepte der Kommunikation und stellt sie in einen neuen wichtigen Zusammenhang: Nämlich,  dass Respekt als &#8220;soziales Gleitmittel&#8221; für das Zusammenleben unverzichtbar ist.</p>
<p><span class="pullquote"><strong>Insofern beginnt Respekt zunächst bei sich selbst.</strong> Ganz konkret darin, dass man sich &#8220;getrennt&#8221; von anderen erlebt. Sich abgrenzen kann ohne den anderen zu verletzen.</span></p>
<p>Das ist bei unterschiedlichen Interessen für viele gar nicht so leicht.<br />
&nbsp;</p>
<h4><strong>Warum Neinsagen oft schwierig ist.</strong></h4>
<p>&nbsp;<br />
Respektvoll nein zu sagen, kann auch heißen, keine Begründung für seine Ablehnung zu liefern. Denn jedes Argument kann vom anderen wieder hinterfragt und ad absurdum geführt werden, wie Horst Evers hier beispielhaft beim Brotkauf zeigt.</p>
<p style="text-align: center;">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=JwmqKa1KWlc">http://www.youtube.com/watch?v=JwmqKa1KWlc</a></p>
</p>
<p>Respekt heißt also meiner Meinung nach: sich abzugrenzen und gleichzeitig den Kontakt zum Anderen nicht abzuschneiden, sondern zu halten.</p>
<p>So verstehe ich auch die Interventionen von <a href="http://www2.hellinger.com/home/" target="_blank">Bert Hellinger</a> zur Ablösung von den eigenen Eltern, mit denen ich bisweilen in meinen Persönlichkeitsseminaren arbeite. Man löst sich nicht, indem seine Eltern hasst, verachtet oder ignoriert. Sondern man löst sich &#8211; auf der erwachsenen Ebene &#8211; indem man sie achtet und ihnen dankt. Sehen Sie hierzu mein <a title="Wie man als Mann Frieden mit seinem Vater macht." href="http://www.youtube.com/watch?v=seVvVzipQnA" target="_blank">Video</a>.<br />
&nbsp;</p>
<h4><strong>Mangelnder Respekt führt oft zu langwierigen Konflikten.</strong></h4>
<p>&nbsp;<br />
Die Angst vor dem Fremden und die fehlende Akzeptanz des Verschiedenen führt oft zu Verwicklungen, in denen sich jeder im Recht fühlt und den anderen zu bekämpfen sucht. Doch mangelnder Respekt führt oft zu noch größerer Respektlosigkeit auf der Gegenseite.</p>
<p>Respekt verschafft man sich nicht dadurch, dass man den verachtet und darauf pocht, dass er der andere einen respektieren müsse. Das ist pure Rechthaberei.</p>
<p>Ganz im Gegenteil. Respekt verschafft man sich, indem man ihn zeigt.</p>
<p>So ist auch Hellingers Deutung, wann und wie der Nahost-Konflikt beendet werden könnte, zu verstehen: <em>&#8220;Wenn die Israelis den von ihnen im Krieg getöteten Palästinensern Respekt erweisen und um sie trauen. Und gleichzeitig die Palästinenser den von ihnen getöteten Israelis Respekt erweisen und sie betrauern.&#8221;</em></p>
<p>Das ist schwer. Krieg zu führen und ein über fünfzigjähriges Blutvergießen   scheint da leichter zu sein. Es ist schwer, weil beide Seiten dafür ihr Rechthaben <em>(&#8220;Wir reagieren nur auf die Angriffe der anderen.&#8221;)</em> aufgeben müssten. Und weil beide Völker sich als gleichrangig betrachten müssten.<br />
&nbsp;</p>
<h4><strong>Verdienen auch unsere Feinde Respekt?</strong></h4>
<p>&nbsp;<br />
Unbedingt. Selbst mit schlimmsten Widersachern und Todfeinden kann die Kommunikation gelingen. Voraussetzung ist, dass man Respekt gegenüber dem anderen zeigt. Dazu gehört, dass man auf Augenhöhe spricht, die Leistungen des anderen anerkennt und aufrichtig ist.</p>
<p>In diesem <a href="http://www.business-wissen.de/beruf-karriere/respekt-wie-sie-ansehen-gewinnen/" target="_blank">Artikel</a> zeigt René Borbonus am Beispiel des Verhörs Gefangener im Irak-Krieg zeigen, wie Respekt vermittelt wird.</p>
<p>Respekt bedeutet ja nicht Akzeptanz oder Einverständnis. Es ist vielmehr der Versuch, verstehen zu wollen, was den anderen zu seinen Ansichten und Handlungen veranlasst hat. Ohne gleich zu urteilen, was falsch oder richtig ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Mein Fazit:</strong></h4>
<p>Ich empfehle das Buch von René Borbonus wärmstens . Es ist kein schnell zu lesendes How-To-Do-Buch, mit dem Sie die Loyalität oder Motivation Ihrer Mitarbeiter oder Kunden erhöhen können.</p>
<p>Es regt vielmehr zu einer inneren Auseinandersetzung an, wie Sie eigentlich Beziehungen zu anderen Menschen führen. Beruflich wie privat.</p>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/08/old-runningshoes-xs-iStock_000002647835X.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-7002" title="old runningshoes xs iStock_000002647835X" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/08/old-runningshoes-xs-iStock_000002647835X-300x209.jpg" alt="old runningshoes xs iStock 000002647835X 300x209 Jeder wünscht sich Respekt, doch wie erweist man anderen Respekt? " width="300" height="209" /></a>René Borbonus widerlegt auch das Vorurteil auf, dass Respekt etwas mit Schwäche zu tun habe.</p>
<p>Respekt entsteht vielmehr durch Lob, Anerkennung, Wertschätzung, Achtsamkeit. Übrigens nicht nur gegenüber Lebewesen.</p>
<p>Der Autor beobachtete eine Japanerin, die ihre alten Joggingschuhe wegwerfen wollte. An der Mülltonne verbeugte sie sich vor ihren alten Tretern und murmelte ein paar Dankesworte.</p>
<p>Wie bitte?</p>
<p><em>&#8220;Sie bedankte sich nicht einfach bei einem Stück Schuhwerk. Sie bedankte sich für die Arbeit all jener, die diese Schuhe erdacht, gefertigt, ausgeliefert und verkauft hatten. &#8230; Sie bedankte sich für ihre gute Gesundheit, an der die Schuhe ihren Anteil hatten.&#8221;</em></p>
<p>Wie gesagt: Respekt hat weniger mit dem realen Wert zu tun. Sondern mit unserer Wertschätzung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="article 32 Jeder wünscht sich Respekt, doch wie erweist man anderen Respekt? " width="32" height="32" /> Wen oder was können Sie respektieren? Und wo hört bei ihnen der Respekt auf?<br />
</a></h2>
<p>PS: Wenn Ihnen dieser Beitrag gefiel, dann sagen Sie es doch bitte weiter: auf Facebook, Twitter oder per Email.</p>
<p><a href="#respond">… oder schreiben Sie einen Kommentar.</a><br />
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<p style="text-align: right;"><small>Foto: © &#8211; pepipepper &#8211; phtoocase.com, istock.com<br />
</small></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><object id="Player_90cc7b88-f008-4ae4-9736-063358d67082" width="500px" height="175px" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="quality" value="high" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://ws.amazon.de/widgets/q?rt=tf_cw&amp;ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fpraxisfurps05-21%2F8010%2F90cc7b88-f008-4ae4-9736-063358d67082&amp;Operation=GetDisplayTemplate" /><embed id="Player_90cc7b88-f008-4ae4-9736-063358d67082" width="500px" height="175px" type="application/x-shockwave-flash" src="http://ws.amazon.de/widgets/q?rt=tf_cw&amp;ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fpraxisfurps05-21%2F8010%2F90cc7b88-f008-4ae4-9736-063358d67082&amp;Operation=GetDisplayTemplate" quality="high" allowscriptaccess="always" /></object></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die 20 schwierigsten Probleme von Führungskräften &#8211; und wie man sie löst.</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/4991/die-20-schwierigsten-probleme-von-fuehrungskraeften-und-wie-man-sie-loest</link>
		<comments>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/4991/die-20-schwierigsten-probleme-von-fuehrungskraeften-und-wie-man-sie-loest#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 Apr 2011 14:54:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchbesprechungen]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Führungskraft]]></category>

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		<description><![CDATA[		<script type="text/javascript">
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		Führungskräfte sind heute meist gut ausgebildet. Haben Erfahrungen gesammelt. Und trotzdem wartet der konkrete Führungsalltag dann mit Überraschungen auf. Mitarbeiter, Vorgesetzte und gar der Sprung in die Topetage können einen vor Herausforderungen stellen, die erst einmal überwältigend scheinen. Kann da ein Buch von 200 Seiten helfen? Ja, wenn es so präzise und konzentriert geschrieben wurde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[		<script type="text/javascript">
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		<p>F<em><strong>ü<a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/04/fuehrungskraft_problem_xs_Markus-Bormann-Fotolia-com.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-4992" title="fuehrungskraft_problem_xs_Markus Bormann - Fotolia-com" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/04/fuehrungskraft_problem_xs_Markus-Bormann-Fotolia-com.jpg" alt="fuehrungskraft problem xs Markus Bormann Fotolia com Die 20 schwierigsten Probleme von Führungskräften   und wie man sie löst." width="281" height="219" /></a>hrungskräfte sind heute meist gut ausgebildet. Haben Erfahrungen gesammelt. Und trotzdem wartet der konkrete Führungsalltag dann mit Überraschungen auf. Mitarbeiter, Vorgesetzte und gar der Sprung in die Topetage können einen vor Herausforderungen stellen, die erst einmal überwältigend scheinen.</strong></em></p>
<p><em><strong>Kann da ein Buch von 200 Seiten helfen?</strong></em></p>
<p>Ja, wenn es so präzise und konzentriert geschrieben wurde wie dieses. Und wenn es nicht von einem Manager verfasst wurde, der aus seinem Führungsstil gleich eine neue Philosophie des Führens macht. Sondern von  einem weiblichen Coach, der in den letzten 16 Jahren in über 15.000 Stunden mehr als 800 Führungskräfte erfolgreich beraten hat.</p>
<p>Das Buch heißt: <span id="more-4991"></span><strong>&#8220;Ärmel hoch! Die 20 schwierigsten Führungsthemen und wie Top-Führungskräfte sie anpacken&#8221;</strong> von Gudrun Happich.</p>
<p>Deshalb ist es auch kein weiterer Ratgeber zum Thema &#8220;Führung&#8221;, sondern ein Brevier der häufigsten Fälle, mit denen sich Führungskräfte immer wieder konfrontiert sehen. Wie zum Beispiel:</p>
<ul>
<li>Wie übersteht man die ersten 100 Tage?</li>
<li>Gestern Mitarbeiter &#8211; heute Führungskraft.</li>
<li>Der Chef mischt sich ständig ein.</li>
<li>Wie hält man ein Team zusammen?</li>
<li>Wie führt man seinen Chef?</li>
<li>Wie man der Perfektionismusfalle entgeht.</li>
<li>Wie man ein strategisches Netzwerk aufbaut.</li>
</ul>
<p>In meinen Coachings gehe ich ja meist so vor, dass ich den psychologischen Hintergrund des Problems beleuchte. Also welche inneren Einstellungen und Ängste jemanden daran hindern, das Problem anzupacken.</p>
<p>Denn meist handelt es sich meiner Erfahrung nach nicht um ein Informationsdefizit. Sondern um einen Mangel an Selbstkenntnis, wie die Führungskraft sich durch unbewusste &#8220;Landkarten&#8221; daran hindert, das oft Naheliegende zu tun.</p>
<p>Gudrun Happich geht einen anderen Weg. Sie ist Diplom-Biologin und mit diesem Hintergrund der Bionik findet sie einprägsame Bilder, wie die Natur ähnliche Probleme angeht und löst.</p>
<p>Am Beispiel, wie Ihr Blutgerinnungssystem darauf reagiert, wenn Sie sich in den Finger schneiden, lassen sich wichtige Prioritäten erkennen:</p>
<ol>
<li>Ein Ereignis erfordert eine Reaktion.</li>
<li>Das System fragt sofort: Was ist jetzt das höchste Ziel?</li>
<li>Daran ausgerichtet fällt die Entscheidung (beim blutenden Finger zum Beispiel: Überleben).</li>
<li>Ein festgelegter Mechanismus läuft ab, um das Ziel zu erreichen.</li>
</ol>
<p>Die nachrangigen Ziele der Natur nach dem Überleben sind Wachstum, dann die Vermehrung &#8211; immer in dieser Reihenfolge.</p>
<p><strong>Also kein Klären der Schuldfrage. Keine Erklärungen über die Unwahrscheinlichkeit dieses Ereignisses. Kein Verlagern der Verantwortlichkeit. </strong></p>
<p>Als Beispiel wird Helmut Schmidt angeführt, wie dieser 1972 angesichts der Bedrohung Hamburgs durch eine riesige Sturmflut  handelte. Die meisten Entscheider wussten nicht weiter. Einen Einsatzplan für eine derartige Katastrophe gab es nicht. So ordnete Schmidt den Einsatz der Bundeswehr an, weil die als einzige über genügend Motorboote und Hubschrauber verfügte.</p>
<h3><strong>Wie Sie mit nicht erfüllbaren Vorgaben umgehen.</strong></h3>
<p>Das Kapitel hat mir besonders gut gefallen, auch weil ich diese Problematik in meinen Persönlichkeitsseminaren und Coachings öfters höre.</p>
<p>Die Autorin beschreibt treffend, wie jemand schleichend in eine Überforderung gerät, weil in einer Notsituation sich der Vorgesetzte meist an die Tüchtigsten wendet und ihnen das neue Problem noch draufpackt. Oft mit den Worten: &#8220;Das packen Sie schon &#8230;&#8221;</p>
<p>Oder auch der Fall, dass der Chef ein Ziel vorgibt, bei dem von vornherein klar ist, dass es nicht zu erreichen ist. Vor allem, wenn der Chef Unmögliches verlangt und Hinweise, dass das nicht geht, übergeht, ist es wichtig, die eigene Grenze zu ziehen anstatt zu glauben, dass man es erzwingen könne.</p>
<p><span class="pullquote">Wer jedoch den Unsinnsspruch <em>&#8220;Geht nichts, gibt&#8217;s nicht!&#8221;</em> zum Lebensmotto erkoren hat, sitzt jetzt in der Falle.</span></p>
<p>Und kommt dann oft zum Coach und will wissen, wie es trotzdem geht.</p>
<p>Da bleibt dem Coach dann nur die Rolle des Großvaters oder der Großmutter, die der Führungskraft mitfühlend und geduldig erklärt, dass es tatsächlich Dinge gibt, die nicht machbar sind.</p>
<h3><strong>Wer profitiert von dem Buch?</strong></h3>
<p>Führungskräfte und solche, die es werden wollen. Aber auch für Mitarbeiter, Freiberufler und Selbständige ist es sehr lohnend. Behandelt es doch etliche Themen wie Selbstmanagement, Networking und Entscheidungsfindung, die auch für diese Zielgruppe relevant sind.</p>
<p><iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=praxisfurps05-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3280054044&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=transparent&amp;bg1=transparent&amp;f=ifr&nou=1" marginheight="0" marginwidth="0" style="float:right; width:120px; margin-left:10px; height:240px; background-color:#FFFFFF; border:1px solid #000000;"></iframe>Speziell für Führungskräfte, die ins Topmanagement aufsteigen, ist Kapitel 10 wichtig. Hier können Sie einen <a title="Kapitel 10" href="http://book2look.de/vBook.aspx?id=9783280054048" target="_blank"><strong>Blick </strong></a>hineinwerfen. In die ersten 62 (!) Seiten des Buchs können Sie <a href="http://www.amazon.de/gp/reader/3280054044/ref=sib_dp_pt#reader-link" target="_blank"><strong>hier</strong></a> reinschauen.</p>
<p>Gudrun Happich hat auch einen <a title="Zum Leistungsträger-Blog" href="http://leistungstraeger-blog.de/" target="_blank"><strong>Leistungsträger-Blog</strong></a>, in dem aktuelle Führungsfragen erörtert und besprochen werden.</p>
<p><strong>Mein Fazit: </strong>Sehr empfehlenswert! Vor allem für die erste Gruppe von Menschen, die Danny Kaye meinte, als er riet:</p>
<p><em>&#8220;Es gibt zwei Möglichkeiten, Karriere zu machen: Entweder leistet man wirklich etwas, oder man behauptet, etwas zu leisten. Ich rate zur ersten Methode, denn hier ist die Konkurrenz bei weitem nicht so groß.&#8221;</em></p>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="article 32 Die 20 schwierigsten Probleme von Führungskräften   und wie man sie löst." width="32" height="32" /> Welches Führungsproblem Drückt Sie am meisten?&nbsp;</p>
<p></a><a href="#respond"></a><a href="#respond"></a><a href="#respond"></a><a href="#respond"></a><a href="#respond"></a></h2>
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		<title>Wie Sie künftig selbstbewusster Gehalts- und Honorargespräche führen.</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Feb 2011 18:06:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchbesprechungen]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Hochstapler-Syndrom]]></category>
		<category><![CDATA[Innere Achtsamkeit]]></category>
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		Immer wieder erlebe ich in meinen Persönlichkeitsseminaren oder Coachings, wie negativ sich unbewusste Glaubenssätze auf den Beruf oder das Privatleben auswirken können. Besonders deutlich wird das, wenn es bei Selbstständigen oder Freiberuflern um das Thema &#8220;Honorar&#8221; geht.  Einwände wie &#8220;Das ist aber ganz schön teuer!&#8221; oder &#8220;Ihr Konkurrent macht das aber billiger&#8221; bringen viele ins [...]]]></description>
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		<p><strong><em>Immer <a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/02/mann_gehaltsforderung_honorarverhandlung_preisgespraech_xs_pixarno-Fotolia.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-4864" title="mann_gehaltsforderung_honorarverhandlung_preisgespraech_xs_pixarno - Fotolia" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/02/mann_gehaltsforderung_honorarverhandlung_preisgespraech_xs_pixarno-Fotolia.jpg" alt="mann gehaltsforderung honorarverhandlung preisgespraech xs pixarno Fotolia Wie Sie künftig selbstbewusster Gehalts  und Honorargespräche führen." width="236" height="331" /></a>wieder erlebe ich in meinen <a href="http://www.seminare4you.de">Persönlichkeitsseminaren</a> oder Coachings, wie negativ sich unbewusste Glaubenssätze auf den Beruf oder das Privatleben auswirken können.<br />
Besonders deutlich wird das, wenn es bei Selbstständigen oder Freiberuflern um das Thema &#8220;Honorar&#8221; geht.  Einwände wie &#8220;Das ist aber ganz schön teuer!&#8221; oder &#8220;Ihr Konkurrent macht das aber billiger&#8221; bringen viele ins Schwitzen. Und dann ist der Ausweg des Preisnachlasses nicht weit. </em><em>Doch es gibt bessere Wege.</em></strong></p>
<p>Innere Einstellungen wirken wie Filter auf unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Vorurteile über Menschen oder Ausländer sind so ein Filter. Und prägen unseren ersten Eindruck &#8211; je nach Vorurteil &#8211; in positiver oder negativer Richtung.</p>
<p><strong>Beim Thema &#8220;Geld&#8221; spielt die eigene Einstellung eine entscheidende Rolle.</strong> Diese inneren Haltung fällt natürlich nicht vom Himmel, und wird auch nicht vererbt, sondern wird meist in der Herkunftsfamilie erworben. Macht man sich diese unbewussten Einstellungen nicht bewusst, kann es sein, dass man sie &#8220;lebt&#8221; und für &#8220;real&#8221; hält.</p>
<p>Die Beraterin <a href="http://www.ulla-sebastian.de/pub-geldinhalt.htm" target="_blank">Dr. Ulla Sebastian</a> nennt vier Grundüberzeugungen zum Thema &#8220;Geld&#8221;:<span id="more-4849"></span></p>
<ol>
<li><strong><em>Geld ist harte Arbeit.<br />
</em></strong>Wer als Kind oder Heranwachsender in seiner Familie erlebt hat, dass jeder Pfennig umgedreht werden musste. Dass beide Eltern arbeiteten und es dennoch hinten und vorne nicht reichte, lernt früh, dass einem im Leben nichts geschenkt wird und man sich alles hart erarbeiten muss.</li>
<li><strong><em>Geld ist schmutzig.<br />
</em></strong>Manchmal wird dem Geld eine böse teuflische Macht verliehen. Es soll die Welt regieren, kann den Charakter verderben, Freundschaften zerstören usw. Rein und anständig bleiben kann man demnach nur, wenn man den Kontakt damit möglichst vermeidet.</li>
<li><strong><em>Es ist unehrenhaft, für seine Arbeit Geld zu fordern.<br />
</em></strong>Vor allem in sozialen Berufen ist diese Einstellung verbreitet. <em>&#8220;Schämen Sie sich nicht, mit Ihrer therapeutischen Arbeit sich am Leid anderer Menschen zu bereichern?&#8221;</em> wurde ich mal in einer Gesprächsrunde befragt.<br />
Auch das biblische Wort vom Kamel, das eher durch ein Nadelöhr geht &#8230; eignet sich dazu, Schuldgefühle bezüglich des Gelds zu entwickeln.</li>
<li><strong><em><strong><em>Es ist nie genug da.<br />
</em></strong></em></strong>Was &#8220;genug&#8221; ist, hängt meist nicht von den tatsächlichen Gegebenheiten ab, sondern mehr von den eigenen Erwartungen, Wünschen und Erwartungen. Wer eine &#8220;<strong>Armutseinstellung</strong>&#8221; sich zu eigen gemacht hat, befürchtet, dass &#8220;immer&#8221; zu wenig Geld da ist. Entweder weil er es im doppelten Sinn nicht &#8220;verdient&#8221;, oder fürchtet, dass er es doch bald wieder verlieren könnte. Auch hier haben Erfahrungen aus der Familie oft einen prägenden Einfluss.<strong><em><strong><em> </em></strong></em></strong></li>
<li><strong><em><strong><em>Geld ist nur etwas für die anderen             und nichts für mich.<br />
</em></strong></em></strong>Das ist die Einstellung von &#8220;den Großen da oben und den Kleinen hier unten&#8221; wie es der gerade verstorbene Peter Alexander bereits 1954 dargestellt hat:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=z4-qy34Q-jc">http://www.youtube.com/watch?v=z4-qy34Q-jc</a></p>
</li>
<li><strong><em><strong><em>Geld ist nicht wichtig.<br />
</em></strong></em></strong>In meinen spirituellen Lehr- und Wanderjahren lebte ich auch von Bafög und stilisierte die faktische Geldknappheit zur überlegenen Anschauung über das Wesentliche und das Unwesentliche im Leben hoch.<br />
<em>&#8220;Man braucht nicht viel zum Leben&#8221;</em> kann zwar auch Ausdruck einer bescheidenen Lebensweise sein. Öfter wird aber auch die eigene &#8220;Not&#8221; zur Tugend und einer moralischen Verachtung über Besserverdienende vergoldet.</li>
</ol>
<p><iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=praxisfurps05-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3842328192&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=transparent&amp;bg1=transparent&amp;f=ifr&nou=1" marginheight="0" marginwidth="0" style="float:right; width:120px; margin-left:10px; height:240px; background-color:#FFFFFF; border:1px solid #000000;"></iframe></p>
<h3><strong>Ein Experiment zu Ihrer Einstellung zum Geld.</strong></h3>
<p>Um sich die eigene Einstellung zum Geld bewusster zu machen, fand ich diesen <a href="http://www.possumani.de/wohlstandsquiz.php" target="_blank">Test</a> hilfreich. Und vor allem einige Fragen aus dem Buch &#8220;Ganzheitliche Werbung &#8211; Innere und äußere Aspekte Ihres Geschäftserfolgs&#8221; (eine Rezension finden Sie <a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/4833/wie-geht-ganzheitliches-marketing-fur-spirituelle-unternehmerinnen#more-4833" target="_self">hier</a>) :</p>
<ul>
<li>Ich befürchte, dass meine Familie oder Freunde mich nicht mehr mögen, wenn ich viel Geld habe.</li>
<li>Es wäre mir unangenehm, wenn mich andere Menschen beneiden würden.</li>
<li>Ich habe Angst, irgendwann als Blender entlarvt zu werden.</li>
<li>Ich stehe nicht gerne im Mittelpunkt.</li>
<li>Ich finde, Geld verdirbt den Charakter.</li>
<li>Nur oberflächliche Menschen sind an weltlichem Erfolg interessiert.</li>
<li>Wenn ich sehr wohlhabend wäre, würde ich mich schuldig fühlen.</li>
<li>Es wäre mir unangenehm, mehr Geld als meine Eltern oder Geschwister zu verdienen.</li>
</ul>
<p>Probieren Sie aus, diese Sätze vor sich hin zu sagen und beobachten Sie mit &#8220;innerer Achtsamkeit&#8221; Ihre inneren Reaktionen. Was verändert sich in Ihrem Körper? Was fühlen Sie, wenn Sie die Sätze sagen? Welche Gedanken  &#8211; positive, negative, skeptische &#8211; können Sie innerlich wahrnehmen?</p>
<p><strong>Negative oder sabotierende Einstellungen zum Thema &#8220;Geld&#8221;</strong> <strong>zu verändern, ist nicht immer leicht. </strong>Oft spielen unbewusste Loyalitätsbindungen eine wichtige Rolle. Ein entsprechendes Seminar, ein Coaching oder auch eine Psychotherapie kann hier klärend helfen.</p>
<p>Gute Tipps für Gehaltsgespräche finden Sie <a href="http://business.germanblogs.de/archive/2010/10/09/gehaltsverhandlungen-fuehren-strategien-und-tipps-fuer-eine-gehaltserhoehung.htm" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>Doch was können Sie tun, wenn Sie nicht so lange warten wollen? Weil Sie schon demnächst ein Gespräch haben, bei dem Sie Ihr Honorar nennen müssen?</p>
<h3><strong>Hier 4 Tipps für Preis- und Honorargespräche.</strong></h3>
<p>In meiner Zeit als Verkaufstrainer habe ich oft Verkäufer, Selbstständigen und Freiberufler gezeigt, wie man seine Preise so verkauft, dass wenn der Kunde nach einem Rabatt oder Nachlass fragt, man standhaft bleibt.</p>
<ol>
<li><strong>Die Frage nach einem Rabatt ist ein Kaufsignal.</strong><br />
Das ist ganz wichtig. Ein Kunde, der an Ihrer Dienstleistung oder Ihrem Produkt nicht interessiert ist, fragt nicht nach, ob man am Preis noch was machen kann. Ihm ist Ihr Preis egal.<br />
Der Kunde, der sagt <em>&#8220;Zu teuer!&#8221;</em> drückt damit schon mal aus, dass er Ihr Angebot haben will. Es geht jetzt nur noch darum, zu welchem Preis.</li>
<li><strong>Sie müssen entschlossen sein, am Preis nichts zu verändern.</strong><br />
Viele Berater aber auch manche Kunden betrachten &#8211; wie in einem orientalischen Basar &#8211; den <strong>genannten Preis als Diskussionsgrundlage</strong>. Im Basar wissen Sie, dass der erstgenannte Preis viel zu hoch ist. Es ist ein Spiel.<br />
Wenn Sie aber in der Honorarfrage nicht spielen wollen, brauchen Sie die feste Haltung:<em> &#8220;Ich verhandle nicht über den Preis.&#8221;</em><br />
Denn wenn Sie immer und vor allem schnell mit dem Preis runtergehen, gewinnen Sie vielleicht einen Auftrag. Aber Sie verlieren auch an Respekt. Denn der Kunde empfindet Ihren ersten Preis als überhöht, weil Sie ja schnell nachgegeben haben. Damit haben Sie aber Tür und Tor geöffnet für weitere &#8220;Sonderleistungen&#8221;.<br />
Irgendwann werden Sie aber doch die Grenze ziehen müssen, weil sonst der Auftrag sich für Sie nicht mehr rechnet. Deshalb ziehen Sie besser von Beginn an Ihre Grenze.<br />
<iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=praxisfurps05-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3952368016&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=transparent&amp;bg1=transparent&amp;f=ifr&nou=1" marginheight="0" marginwidth="0" style="float:right; width:120px; margin-left:10px; height:240px; background-color:#FFFFFF; border:1px solid #000000;"></iframe>Gute Tipps zu Honorarverhandlungen finden Sie auch bei <a href="http://www.markus-sikor.de/blog/2007/02/07/wie-verhandle-ich-honorare/" target="_blank">Markus Sikor</a>. Ein gutes Buch dazu hat Matthias Pöhm geschrieben. Daraus stammt auch die schlagfertige Antwort auf die Frage nach einem Nachlass:<br />
<em> </em><span class="pullquote"><em>&#8220;Selbstverständlich können wir mit dem Preis nach unten. Auf welche Leistungen wollen Sie denn verzichten?&#8221;</em></span></li>
<li><strong>Wie Sie den Vergleich mit einem Wettbewerber kontern.</strong><br />
Wenn ich eine Kamera oder einen Staubsauger kaufen will, weiß ich, dass das Produkt überall identisch ist. Unterschiede gibt es allenfalls in der Beratung oder dem Service.<br />
Doch die Leistungen eines Zahnarztes, einer Steuerberaterin, einer Yogaschule, eines Coaches oder eines Trainers sind nicht identisch &#8211; und somit nicht vergleichbar.<br />
Wenn also ein Interessent mit dem klassischen Einwand kommt: <em>&#8220;Das macht Ihr Konkurrent aber günstiger!&#8221; </em>können Sie sagen:<br />
<em>&#8220;Ich kenne den Anbieter nicht. Aber ich vermute, dass er nicht so spezialisiert ist und nicht über die gleiche Erfahrung verfügt wie ich. Sonst wäre sein Preis nicht so niedrig.&#8221;</em><br />
Wichtig bei all diesen Formulierungen ist, dass Sie sie überzeugend rüberbringen. Wenn Sie dabei stottern, rot anlaufen, verlegen lächeln, aus einer Aussage eine Frage machen usw. wird Ihr Kunde das merken.<br />
<strong>Üben Sie also.</strong> Nehmen Sie die Formulierungen auf und hören Sie beim Abspielen genau hin. Spielen Sie es einem Freund, einer Freundin vor und fragen Sie nach Feedback. Wenn es nach mehreren Versuchen immer noch nicht ruhig und überzeugen klingt, müssen Sie entweder an Ihrem Produkt oder an Ihrer Einstellung zum Geld arbeiten.</li>
<li><strong>Lassen Sie preisfeilschende Kunden los.</strong><br />
Das ist nicht leicht, aber eine äußerst wirksame Methode. Die können Sie sich natürlich vor allem leisten, wenn Sie finanziell nicht so klamm sind, dass Sie jeden Auftrag nehmen müssen &#8211; egal zu welchem Preis. Aber dann stimmt nicht nur Ihr Preis nicht, sondern auch Ihr Angebot oder Ihr Marketing nicht.<br />
Vor einiger Zeit rief mich vormittags eine große Versicherung an und fragte nach einem Nachlass von 30 Prozent, da sie vier Teilnehmer auf einmal für meine Seminare anmelden wollten. Ich war einen Moment in Versuchung &#8211; und in der nächsten Minute schrieb ich eine Mail, dass ich grundsätzlich keine Rabatte gebe. Abends hatten sich die vier Teilnehmer angemeldet.<br />
Hierzu passende Formulierungen sind:<br />
<em>&#8220;Ich überlege gerade, ob ich der richtige Anbieter für Sie sind?&#8221;<br />
&#8220;Ich überlege, ob Sie der richtige Kunde für mich sind.&#8221;<br />
&#8220;Mein Honorar verhandle ich nicht. Aber ich helfe Ihnen gern, den billigsten Anbieter zu finden.&#8221;</em><br />
Oder ganz frech:<em> &#8220;Klar, können wir am Preis was machen. Ich kann ihn höher setzen.&#8221;</em></li>
</ol>
<p>Geld eignet sich sehr als Projektionsfläche für eigene unerfüllte Wünsche aber auch für nicht verarbeitete Ängste. Den Deutschen &#8211; und nicht nur den Schwaben unter uns &#8211; wird ja oft nachgesagt, dass sie eher sparsam oder gar geizig sind. Wen wundert&#8217;s da, dass es ein bekanntes Sprichwort dazu gibt: &#8220;Geld allein macht nicht glücklich,&#8221;</p>
<p>Stimmt möchte man sagen. Ich kenne zwei Ergänzungen dazu: <em>&#8220;Stimmt, es gehören auch noch Wertpapiere, Gold und Immobilien dazu.&#8221; </em>Oder wie es Peter Falk (Columbo) ausdrückte: <em>&#8220;Geld allein macht nicht unglücklich.&#8221;</em></p>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="article 32 Wie Sie künftig selbstbewusster Gehalts  und Honorargespräche führen." width="32" height="32" /> Wie geht es Ihnen in Preisgesprächen? Und wie reagieren Sie?<br />
</a></h2>
<p>PS: Wenn Ihnen dieser Beitrag gefiel, dann sagen Sie es doch  bitte weiter: auf Facebook, Twitter oder per Email.<br />
<a href="#respond">… oder schreiben Sie einen Kommentar.</a><br />
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<p style="text-align: right;"><small>Foto: © &#8211; pixamo Fotolia.com,<br />
</small></p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008<br /> Dieser Feed ist nur für den persönlichen, nicht-kommerziellen Gebrauch bestimmt.<br /> Das Nutzen dieses Feed auf anderen Websites oder Blogs verletzt das Urheberrecht. Wenn dieser Inhalt nicht in Ihrem Newsreader enthalten ist, verletzt das Ansehen des Inhalts Urheberrechte. (Digital Fingerprint:<br /> )</small><form action="http://5466.cleverreach.de/subscribe.php" method="post" onsubmit="return sbmgValidateFormPostPg8('email','email')"><input type="hidden" name="form_id" value="6380" /><input type="hidden" name="customers" value="23437" /><input type="hidden" name="required" id="required" value="email," /><div align="center" style="padding:6px;;"><div align="left" style="width:250px; height:auto; border:1px solid #E3E3E3; background-color:#E3E3E3; ;  padding:10px 15px 10px 15px; ">
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						</div>
						
						<div align="left" style="padding-bottom:8px;  padding-right:15px; padding-left:45px; margin:0px 10px 0px 5px;">
							<div style="float:left; margin:0px 5px 0px 10px;">&nbsp;</div>
								<input name="submit" type="submit" style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;font-size:13px;font-weight:bold;border:1px solid #6B4000; border-right-width:2px; border-bottom-width:2px; background-color:#FEB333; color:#03042E; font-weight:normal" value="Will ich haben" />
						</div>	
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		</item>
		<item>
		<title>Wie geht &#8220;Ganzheitliches Marketing für spirituelle Unternehmer/Innen?&#8221;</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/4833/wie-geht-ganzheitliches-marketing-fur-spirituelle-unternehmerinnen</link>
		<comments>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/4833/wie-geht-ganzheitliches-marketing-fur-spirituelle-unternehmerinnen#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Feb 2011 06:53:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchbesprechungen]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionale Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Neuromarketing]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[		<script type="text/javascript">
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		Das war mein erster Gedanke, als ich das Buch von Michaela Albrecht in Händen hielt. &#8220;Auf auf effektive und einfühlsame Art Werbung machen?&#8221;. Wie soll das denn gehen? Doch schon die Einleitung machte mich so neugierig, dass ich das ganze Buch in zwei Tagen durchlas. Und hier will ich es Ihnen empfehlen. Vor allem, wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[		<script type="text/javascript">
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		<p>D<a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/02/litfass-werbung-marketing-xs-dephoto-Fotolia.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-4841" title="litfass, werbung, marketing xs dephoto - Fotolia" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/02/litfass-werbung-marketing-xs-dephoto-Fotolia.jpg" alt="litfass werbung marketing xs dephoto Fotolia Wie geht Ganzheitliches Marketing für spirituelle Unternehmer/Innen?  " width="342" height="228" /></a><em><strong>as war mein erster Gedanke, als ich das Buch von Michaela Albrecht in Händen hielt. &#8220;Auf auf effektive und einfühlsame Art Werbung machen?&#8221;. Wie soll das denn gehen?<br />
Doch schon die Einleitung machte mich so neugierig, dass ich das ganze Buch in zwei Tagen durchlas. Und hier will ich es Ihnen empfehlen.</strong></em></p>
<p>Vor allem, wenn Sie folgende Fragen mit sich herumtragen:</p>
<ul>
<li>Eigne ich mich überhaupt für eine Selbstständigkeit?</li>
<li>Ist mein Produkt oder meine Dienstleistung marktfähig?</li>
<li>Wie weiß ich, ob und wer mein Angebot braucht?</li>
<li>Und wie finde ich eine passende Zielgruppe?</li>
</ul>
<p>Egal, ob Sie daran denken, sich selbständig zu machen oder ob Sie schon etliche Zeit selbstständig sind: das Buch<em> &#8220;Ganzheitliche Werbung: Innere und äußere Aspekte Ihres Geschäftserfolgs&#8221; </em>ist ein total praktisches Handbuch für all Ihre Fragen.</p>
<p>Aber es ist nicht einfach eine Toolbox mit vielen praktischen Tipps und Checklisten. Davon gibt es viele. Und dann würde ich es auf diesem Blog auch nicht empfehlen. Denn die Autorin verfolgt einen ähnlichen Ansatz wie ich bei ihrer Arbeit.<span id="more-4833"></span></p>
<p><iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=praxisfurps05-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3842328192&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=transparent&amp;bg1=transparent&amp;f=ifr&nou=1" marginheight="0" marginwidth="0" style="float:right; width:120px; margin-left:10px; height:240px; background-color:#FFFFFF; border:1px solid #000000;"></iframe>Sie weiß, dass es manchmal mit noch so richtigen Tipps nicht getan ist. Nämlich immer dann, <strong>wenn einen persönliche Themen oder ungeklärte Konflikte daran hindern, das Notwendige zu tun</strong>.</p>
<p>Doch was sind &#8220;spirituelle Unternehmer&#8221;? Auf Seite 1 steht die Definition dafür. Zwei Punkte daraus: <em> </em></p>
<ol>
<li><em>&#8220;Er weiß, dass die äußere Welt eine Reflexion der inneren Welt ist, und dass er mit seinen Gedanken seine Wirklichkeit erschafft.&#8221;</em></li>
<li><em>&#8220;Er weiß, dass alles mit allem verbunden ist.&#8221;</em></li>
</ol>
<p>Gleich zu Beginn (S. 48) geht es deshalb um das Thema: <strong>&#8220;Stehen mir alte Glaubensmuster im Weg &#8211; und wenn ja, welche?</strong>&#8221; In meinen Coachings und Seminaren erlebe ich ja auch immer, dass die meisten Menschen wissen, was sie tun sollten oder müssten &#8211; und es aber nicht tun. Hier einige Beispiele aus meiner Praxis:</p>
<ul>
<li>Der Inhaber eines Friseursalons hat etliche Wettbewerbe gewonnen &#8211; traut sich aber nicht, entsprechend Werbung für sich zu machen.<br />
<em>(&#8220;Es liegt mir nicht, wie ein Marktschreier aufzutreten.&#8221;)</em></li>
<li>Eine Heilpraktikerin hilft kompetent vielen hoffnungslosen &#8220;Fällen&#8221;. Bei der Frage nach dem Honorar gerät sie ins Stottern und &#8220;vergisst&#8221; auch immer wieder, Rechnungen zu schreiben.<br />
<em>(&#8220;Ich kann mich doch nicht am Leid anderer bereichern.&#8221;)</em></li>
<li>Ein selbständiger Handelsvertreter hat immer wieder Mühe, Interessenten anzurufen. Von Kaltakquise ganz zu schweigen.<br />
<em>(&#8220;Ich will mich nicht so aufdrängen. Das ist doch lästig.&#8221;)</em></li>
</ul>
<p>Hier merkt man, dass Michaela Albrecht nicht nur ein Bein in Marketing und Werbung hat, sondern &#8211; auch ähnlich wie ich &#8211; noch einiges anderes gemacht hat. Sie war Anwältin, stieg um und ist u.a. Trainerin für <strong>&#8220;Gewaltfreie Kommunikation&#8221; </strong>nach <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marshall_B._Rosenberg" target="_blank">Marshall B. Rosenberg</a>.</p>
<p>Hier ein <a href="http://www.woerterfall.de/download_kommunikation.php" target="_blank">Überblick</a> über diese Methode. Einen ersten Eindruck bekommen Sie auch diesem Video vom Gründer dieses Ansatzes:</p>
<p style="text-align: center;">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=T0cdFOflTeA">http://www.youtube.com/watch?v=T0cdFOflTeA</a></p>
</p>
<p>Aber zurück zum Marketing. Es geht in dem Buch um einen anderen Weg in der Werbung. Einen, der den Interessenten nicht für dumm verkaufen will, ihm unhaltbare Versprechungen macht oder auf seine Bedenken nicht eingeht. Eine Parallele zu dem Ansatz von Michaela Albrecht fand ich bei einem anderen Werber, meinem Blogger-Kollegen Bernd Röthlingshöfer.</p>
<p>Auch er wendet sich gegen klassische Werbe&#8221;feldzüge&#8221;, plädiert eher für ein Marketeasing und hat ein <a href="http://berndroethlingshoefer.typepad.com/smc/2008/05/das-karlsruher.html" target="_blank">Manifest zur &#8220;Fairen Kommunikation&#8221;</a> verfasst.</p>
<p>Eines der wichtigsten Kapitel in dem Buch <em>&#8220;Ganzheitliche Werbung: Innere und äußere Aspekte Ihres Geschäftserfolgs&#8221;</em> lautet:</p>
<h3><strong>Wie finde ich die passende Zielgruppe?</strong></h3>
<p>Ich selbst habe in der Anfangszeit dabei große Fehler gemacht. Fragte mich jemand, für wen meine Persönlichkeitsseminare geeignet sind, antwortete ich: &#8220;Für jeden. Männer wie Frauen. Alter ziemlich egal. Auch der Beruf spielt keine Rolle.&#8221;</p>
<p>Dementsprechend unscharf und nichtssagend sah auch meine erste Website aus. Eben der typische Bauchladen mit allen möglichen Angeboten, und denselben nichtssagenden Phrasen, wie ich es immer noch bei vielen Trainerkollegen sehe.</p>
<p>Ich wusste zwar, dass es besser wäre, mich auf eine Marktnische zu konzentrieren, hatte aber Angst, all die anderen Interessenten dadurch außer Acht zu lassen. Hier sind die Argumente und vor allem die Hilfsmittel von Michaela Albrecht enorm hilfreich. Ich wollte, ich so eine praktische Anleitung schon damals gehabt.</p>
<p>Hier eine kurze Beschreibung, wie Sie mit Hilfe des Buchs ziemlich genau Ihre Marktnische bestimmen können. Es hilft wenig, sich eine anonyme Gruppe von Menschen vorzustellen wie mittlere Führungskräfte, die an persönlicher Veränderung interessiert sind. Das würde so in etwa meine Zielgruppe beschreiben aber es ist viel zu allgemein und zu wenig trennscharf.</p>
<p>Die Autorin rät, sich nicht eine Zielgruppe vorzustellen, sondern eine einzige konkrete Person. Und ganz genau zu beschreiben, wie diese Person ist, was sie mag und was nicht.</p>
<p>Hier ein paar Fragen aus dem entsprechenden Fragebogen aus dem Buch:</p>
<ul>
<li>Wie alt ist meine Zielperson und ist sie ein Mann oder eine Frau?</li>
<li>Lebt sie auf dem Land oder eher in der Stadt?</li>
<li>Welches Einkommen hat sie monatlich zur Verfügung?</li>
<li>Welche politische Einstellung könnte sie haben?</li>
<li>Welche Werte sind ihr wichtig?</li>
<li>Über welchen Humoristen oder Comedian lacht sie am meisten?</li>
<li>Welche Ängste hat sie?</li>
<li>Fühlt sie ihre Emotionen oder ist sie eher verstandesgesteuert?</li>
</ul>
<p>Der Originalfragebogen im Buch enthält noch viel mehr Fragen. Der Vorteil dieses Vorstellens einer Zielperson liegt darin, dass Sie genauer wissen oder spüren, wie Sie Ihr Zielpublikum ansprechen sollten.</p>
<p>Welche Farben zu Ihrem Produkt passen. Welches Logo Ihre Zielperson anspricht. Welche Fotos zu Ihrer Arbeit passen. In welchem Sprachstil Sie Ihre Interessenten ansprechen sollten. Welche Informationen über Ihr Produkt Ihre Kunden wollen u.v.m.</p>
<p>Sie schreiben dann eben nichts ins Blaue hinein. Und (wichtig!) Sie schreiben vornehmlich das, was Sie über Ihr Produkt denken, sondern können sich besser in Ihre Kunden anhand Ihrer Zielperson hineinversetzen.</p>
<p>Denn es macht einen Riesenunterschied, ob Sie für einen Manager im Nadelstreifenanzug texten oder für die 35-jährige Mutter von drei Kindern, die halbtags arbeitet oder für die zwanzigjährige Studentin, die zum ersten Mal allein wohnt.</p>
<p>Ich empfehle dieses Buch wärmstens, weil es wirklich einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt. Damit ist gemeint, dass sich die <strong>Glaubenssätze und Kernüberzeugungen, die Sie im Privatleben behindern oft auch im Beruf zeigen. </strong>Meistens müssen diese persönlichen Themen erst identifiziert und bearbeitet werden, bevor eine gute Marketingstrategie oder ein überzeugendes Wrbekomzept seine Wirkung entfalten kann.</p>
<p>Anhand vieler Beispiele, auch eigener Fehlschläge, schildert die Autorin den zuweilen mühsamen Weg von innen nach außen. Das ist der große Unterschied zu vielen anderen Ratgebern zu diesem Thema. Diese behandeln nur die Strategien, Tipps und Ratschläge, übersehen jedoch die inneren Bremsen des Lesers.</p>
<p>Das Buch behandelt alle Aspekte, die man für einen selbstständigen Geschäftserfolg braucht. Lesen Sie hier das <a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/02/Inhaltsverzeichnis.pdf">Inhaltsverzeichnis</a><strong></strong>.</p>
<p>Ich habe nur einen Kritikpunkt und das sind die selbstgemachten  Grafiken, sowohl auf dem Titel als auch im Buch. Bei einer Neuauflage  wünsche dem Buch professionelleres Bildmaterial.</p>
<p>Der Stil ist sehr persönlich, überhaupt nicht belehrend oder abgehoben. Hier schreibt eine erfahrene Werberin ihre eigenen Sackgasse und die Wege, wie Sie da wieder raus fand. Das macht dem Leser Mut. Hier eine <a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/02/Leseprobe.pdf">Leseprobe</a>.</p>
<p>Hier die <a href="http://www.woerterfall.de/index.php" target="_blank">Website </a>von Michaela Albrecht. Dort können Sei auch ein signiertes Exemplar bestellen.</p>
<p>Ich habe den Fragebogen zur gewünschten Zielperson auch mal gemacht. Heraus kam u.a., dass ich mir Leser wünsche, die intelligent sind, gerne sich weiterbilden, ganzheitlich denken und Dieter Nuhr mögen.</p>
<p>Vermutlich sind Sie auch so.</p>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="article 32 Wie geht Ganzheitliches Marketing für spirituelle Unternehmer/Innen?  " width="32" height="32" /> Welche Erfahrungen haben Sie dazu?<br />
</a></h2>
<p>PS: Wenn Ihnen dieser Beitrag gefiel, dann sagen Sie es doch  bitte weiter: auf Facebook, Twitter oder per Email.<br />
<a href="#respond">… oder schreiben Sie einen Kommentar.</a><br />
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<p style="text-align: right;"><small>Foto: © &#8211; dephoto Fotolia.com,<br />
</small></p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008<br /> Dieser Feed ist nur für den persönlichen, nicht-kommerziellen Gebrauch bestimmt.<br /> Das Nutzen dieses Feed auf anderen Websites oder Blogs verletzt das Urheberrecht. Wenn dieser Inhalt nicht in Ihrem Newsreader enthalten ist, verletzt das Ansehen des Inhalts Urheberrechte. (Digital Fingerprint:<br /> )</small><form action="http://5466.cleverreach.de/subscribe.php" method="post" onsubmit="return sbmgValidateFormPostPg10('email','email')"><input type="hidden" name="form_id" value="6380" /><input type="hidden" name="customers" value="23437" /><input type="hidden" name="required" id="required" value="email," /><div align="center" style="padding:6px;;"><div align="left" style="width:250px; height:auto; border:1px solid #E3E3E3; background-color:#E3E3E3; ;  padding:10px 15px 10px 15px; ">
						<div style="padding-bottom:5px;font-family:Trebuchet MS, sans-serif;font-size:14px;"><span style="font-size: medium;"><span style="color: #0000ff;"><strong><span style="font-size: small;">M&ouml;gen Sie diese Art von Artikeln?<br />Dann abonnieren Sie doch meinen Newsletter.<br /></span></strong></span><strong><br /></strong></span></div>
						<div style="padding-bottom:7px;font-family:Trebuchet MS, sans-serif;font-size:12px;"><span style="font-size: small;">Etwa 1x im Monat erfahren Sie damit Neues aus meinem Blog und &uuml;ber spezielle Angebote. <br />Wenn Sie sich jetzt eintragen, bekommen Sie meine 7 wichtigsten Blog-Artikeln per eMail als Geschenk.</span><span style="font-size: small;"> (Sie k&ouml;nnen ihn jederzeit wieder abbestellen.)</span></div><div align="right" style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;font-size:14px; padding-bottom:5px;  margin:0px 10px 0px 5px; padding-right:15px; width:45; color:#000000;font-family:;font-weight:bold " >
							<div align="center" style="float:left; margin:0px 5px 0px 10px;">Emailadresse:&nbsp;</div>
								<input type="text" name="email" value="" id="sbmgValidateFormPostPg10_email" style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;font-size:11px;width:185px;border:1px solid #BABABA;  background-color:#FFFFFF" />
						</div>
						
						<div align="left" style="padding-bottom:8px;  padding-right:15px; padding-left:45px; margin:0px 10px 0px 5px;">
							<div style="float:left; margin:0px 5px 0px 10px;">&nbsp;</div>
								<input name="submit" type="submit" style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;font-size:13px;font-weight:bold;border:1px solid #6B4000; border-right-width:2px; border-bottom-width:2px; background-color:#FEB333; color:#03042E; font-weight:normal" value="Will ich haben" />
						</div>	
						<div style="line-height:13px;padding-bottom:5px;font-family:Trebuchet MS, sans-serif;font-size:12px;"></div><div align="center" ><a href="http://www.maxblogpress.com/go.php?offer=&pid=35" target="_blank" style="font-size:x-small;color:#000000;text-decoration:underline">Powered by Subscribers Magnet</a></div></div></div></form><div id="vgwpixel"><img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/7bdda7e33b134709be1be59598c4e2f7" width="1" height="1" alt=" Wie geht Ganzheitliches Marketing für spirituelle Unternehmer/Innen?  "  title="Wie geht Ganzheitliches Marketing für spirituelle Unternehmer/Innen?  " /></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Es gibt keine Sachentscheidungen. Letztlich entscheidet Ihr Gefühl.</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/4786/es-gibt-keine-sachentscheidungen-letztlich-entscheidet-ihr-gefuehl</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Feb 2011 12:28:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchbesprechungen]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Switch]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensänderung]]></category>

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		<description><![CDATA[		<script type="text/javascript">
		function sbmgValidateFormPostPg11(name,email) { 
						var email_fld = document.getElementById('sbmgValidateFormPostPg11' + '_' + email);
			var reg = /^([A-Za-z0-9_\-\.])+\@([A-Za-z0-9_\-\.])+\.([A-Za-z]{2,4})$/;
			var msg = '';
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			if ( msg == '' ) return true;
			else alert(msg);
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		Manche Menschen betonen, dass  ihre Entscheidungen rein rational und sachlich getroffen wurden und auf objektiven Fakten beruhen. Das klingt beruhigend, wenn uns der Arzt erklärt, warum ein Eingriff notwendig ist oder ein Politiker argumentiert, warum wir in Afghanistan  Krieg führen oder Atomkraft unverzichtbar ist. Aber gibt es wirklich reine Sachentscheidungen? Hierzu einige interessante Informationen: Neurobiologische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[		<script type="text/javascript">
		function sbmgValidateFormPostPg12(name,email) { 
						var email_fld = document.getElementById('sbmgValidateFormPostPg12' + '_' + email);
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			var msg = '';
						if ( reg.test(email_fld.value) == false ) msg += '- Valid Email Required';
			if ( msg == '' ) return true;
			else alert(msg);
			return false;
		}</script>
		<p><em>M</em><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/02/Entscheidung-xs-Helder-Almeida-Fotolia.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-4803" title="Entscheidung xs Helder Almeida - Fotolia" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/02/Entscheidung-xs-Helder-Almeida-Fotolia-300x200.jpg" alt="Entscheidung xs Helder Almeida Fotolia 300x200 Es gibt keine Sachentscheidungen. Letztlich entscheidet Ihr Gefühl." width="300" height="200" /></a><em>anche Menschen betonen, dass  ihre Entscheidungen rein rational und sachlich getroffen wurden und auf objektiven Fakten beruhen.<br />
Das klingt beruhigend, wenn uns der Arzt erklärt, warum ein Eingriff notwendig ist oder ein Politiker argumentiert, warum wir in Afghanistan  Krieg führen oder Atomkraft unverzichtbar ist.</em> <em>Aber gibt es wirklich reine Sachentscheidungen?</em></p>
<p><strong>Hierzu einige interessante Informationen:</strong><br />
Neurobiologische Untersuchungen zeigen: Schon ca. 300 Millisekunden bevor wir uns entscheiden, zeigt sich in unserem Gefühlszentrum, dem limbischen System,  der entsprechende Impuls. Das würde bedeuten, dass alle unsere Entscheidungen zuerst im limbischen System  gefällt und erst danach mit unserem bewussten Verstand (Neocortex) begründet werden.</p>
<p>Ganz krass formuliert es ein <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/hintergrund/wissenschaft/was_will_wenn_wir_wollen_1.528019.html" target="_blank">Hirnforscher</a>: <em>&#8220;Wir tun nicht, was wir wollen. sondern wir wollen, was wir tun!&#8221;</em> Ich will hier nicht in diese Debatte einsteigen, sondern eher zeigen, warum die Behauptung in der Überschrift stimmt. <span id="more-4786"></span></p>
<p>Jeder weiß, dass der <strong>Verstand </strong>zwar präzise arbeitet, jedoch vor allem  in &#8220;Wenn-Dann-Beziehungen&#8221; denkt. Doch vieles im Leben folgt nicht diesem logischen Modell, sondern ist verzwickt und komplex, rückbezüglich und paradox. Um hier durchzusteigen, hilft uns das <strong>Gefühl</strong>. Es ist zwar unpräziser, kann aber solche komplexen Sachverhalte besser einschätzen und beurteilen.</p>
<p><strong><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/02/bewerber-auswahl-xs-Iosif-Szasz-Fabian-Fotolia.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-4817" title="bewerber, auswahl  xs Iosif Szasz-Fabian - Fotolia" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/02/bewerber-auswahl-xs-Iosif-Szasz-Fabian-Fotolia.jpg" alt="bewerber auswahl xs Iosif Szasz Fabian Fotolia Es gibt keine Sachentscheidungen. Letztlich entscheidet Ihr Gefühl." width="164" height="314" /></a>Ein Beispiel:</strong> Angenommen, Sie wollen im Job einen Mitarbeiter einstellen oder suchen privat einen Babysitter oder eine Putzfrau, und Sie bekommen dreißig Bewerbungen. Wie entscheiden Sie, wer in die engere Wahl kommt?</p>
<p>Sie schauen sich zuerst die Fotos an, dabei fallen schon einige Bewerber raus. Rational eoder gefühlsmäßige Entscheidung? In die engere Wahl kommen dann vielleicht fünf Personen, die nach Ihrer Einschätzung fachlich alle gleich gut geeignet sind.</p>
<p>Der eine will etwas mehr Geld, einer kann erst in zwei Monaten anfangen, einer ist Ihrem Team oder Ihrem Partner sympathisch aber  Ihnen nicht so. Flugs haben Sie fünf, sechs verschiedene Kriterien, die für Sie unterschiedlich wichtig sind. Wie entscheiden Sie jetzt, wen Sie nehmen? Mit einem Excel-Sheet, in das Sie alle Merkmale eintragen, gewichten, bewerten?</p>
<p><strong>Komplizierte Entscheidungen müssen  vor allem emotional verträglich sein. </strong> Gefühl und Verstand müssen zustimmen, damit wir uns entscheiden. Doch wenn die Datenlage nicht eindeutig ist, entscheiden Sie immer nach Gefühl. Zum Beispiel, wenn Sie einen Joghurt kaufen und die Wahl zwischen 22 Sorten haben.</p>
<h3><strong>&#8220;Halt! Bei uns zählen nur reine Fakten.&#8221;</strong></h3>
<p>Das höre ich jetzt die Diplomingenieure und Techniker rufen. Dazu habe ich ein schönes Beispiel bei meinem Trainerkollegen Matthias <a href="http://www.rhetorik-seminar.ch/powerletter-archiv/pdf/78.pdf" target="_blank">Pöhm</a> gefunden:</p>
<p><em>&#8220;Das stimmt nicht. Wir zum Beispiel haben in unserer   Firma ganz klare Einkaufskriterien. Wir sind Zulieferer der   Automobilindustrie und kaufen Wälzlager ein. Wir haben die   Anforderungen, dass die Legierungs-Schichtdicke für ein Wälzlager   mindestens 0.8 mm dick sein muss. Wenn&#8217;s drunter ist, wird nicht   gekauft. Das sind ganz präzise Qualitätsanforderungen, da spielt Gefühl   keine Rolle&#8221;.</em></p>
<p><em>Ich frage dann: &#8220;Wie wurde denn entschieden, dass die Schichtdicke   0.8 mm sein muss und nicht etwa 0.6 mm oder 0.9 mm?&#8221; – &#8220;Ja, das waren   Messungen, die wir gemacht haben. Die Anforderung war, dass das   Wälzlager im 48 Stunden Dauerbetrieb maximal einen Abrieb von 3.5   Promille haben darf. Und dann kam raus, 0.8 mm erfüllt das.&#8221; Darauf ich:   &#8220;Wie wurde denn entschieden das es 48 Stunden Dauerbetrieb sein soll   und nicht etwa 40 Stunden und wie wurd</em><em>e denn entschieden dass der Abrieb 3.5 Promille sein darf und nicht etwa 3.8 Promille oder 2.9 Promille?&#8221;&#8230; </em>Ich brauche maximal zwei Fragen und ich bin bei einer Gefühls-Entscheidung gelandet.&#8221;</p>
<p>Auch solche &#8220;harten&#8221; Faktenlagen werden ab einer bestimmten Entscheidungstiefe danach beurteilt, wann sich die Verantwortlichen &#8220;sicher&#8221;, &#8220;gut&#8221; oder &#8220;im grünen Bereich&#8221; fühlen.</p>
<h3><strong>Aber prüfen Sie es selbst bei sich.</strong></h3>
<p>Wie entscheiden Sie, wann Sie ein neues Auto kaufen und welches? Wann bezahlen Sie eine Rechnung &#8211; gleich oder legen Sie sie erst einmal beiseite? Und wann bezahlen Sie sie dann?</p>
<p>Ich bin sicher, wenn Sie solche Entscheidungsprozesse bei sich selbst genauer untersuchen, werden Sie immer eine Gefühlsentscheidung finden.  <strong>Denn auch rationale Überlegungen messen wir an den &#8220;guten&#8221; oder &#8220;unguten&#8221; Gefühlen, die wir dabei haben. </strong>Denn in unsere Gedanken fließen immer persönliche Werte ein und diese Werte sind immer hochemotional.</p>
<p>Ob wir angesichts einer Katastrophe, die wir im TV sehen, uns zu einer Spende entschließen, hat nichts mit unserem Kontostand zu tun. Der eine fühlt sich besser, wenn er etwas spendet. Der andere fühlt sich besser, wenn er nichts gibt.</p>
<p>Unser Entscheidungsverhalten hat auch biologische Gründe. Denn Ihr Gehirn belohnt Sie für Entscheidungen, die gut oder positiv für Sie sind, indem es den Botenstoff Dopamin ausschüttet, was sich immer sehr gut und belohnend anfühlt.</p>
<h3><strong>Welche Konsequenzen hat das für Veränderungen?</strong></h3>
<p>Scheitern viele Veränderungen deshalb, weil die Gefühle zu wenig berücksichtigt werden? Oder ist es nicht so einfach?</p>
<p><iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=praxisfurps05-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3651000001&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=transparent&amp;bg1=transparent&amp;f=ifr&nou=1" marginheight="0" marginwidth="0" style="float:right; width:120px; margin-left:10px; height:240px; background-color:#FFFFFF; border:1px solid #000000;"></iframe> Gerade las ich die englische Ausgabe des neuen Buchs von Dan and Chip Heath  <em><strong>&#8220;Switch &#8211; Veränderungen wagen und dadurch gewinnen!&#8221;</strong></em> . Die deutsche Ausgabe erscheint demnächst. Darin benutzen die Autoren eine schöne Metapher, um deutlich zu machen, wie wir mental organisiert sind:</p>
<ul>
<li>Der &#8220;<strong>Elefant</strong>&#8221; in uns steht für unsere Emotionen.</li>
<li>Der &#8220;<strong>Reiter</strong>&#8221; in uns steht für den rationalen Verstand, der abschätzen und Konsequenzen berechnen kann.</li>
<li>Der &#8220;<strong>Weg</strong>&#8221; beschreibt die Umgebung und die Schritte zu unserem Ziel.</li>
</ul>
<p>Jetzt stellen Sie sich vor, dass der kleine Reiter auf dem großen Elefant sitzt und ihn in seine Richtung lenken will. Wenn der Elefant auch in die se Richtung will, weil er sich davon angenehme Gefühle verspricht, klappt das.</p>
<p><strong>Doch Elefant und Reiter sind eben oft nicht derselben Meinung.</strong> Ihr Verstand will etwas anderes als Ihr Gefühl. Nehmen wir an, Sie wollen abnehmen. Haben sich einen Diätplan aufgestellt. Drei Tage klappt es prima. Am Ende eines stressigen Tages steht auf Ihrem Plan Tofuschnitzel mit grünem Salat. Sie öffnen den Kühlschrank, wollen nach dem Tofu greifen &#8230;</p>
<p>Sie kennen den Rest der Geschichte. In diesem Moment versucht Ihr winziger &#8220;Reiter&#8221; den &#8220;Elefanten&#8221; zu bändigen, der sich im Kühlschrank &#8211; vorbei an Magerjoghurts, fettfreiem Dressing und kalorienreduziertem Schinken &#8211; <span style="text-decoration: underline;">seinen</span> Weg sucht. Und zielsicher die Dreifach-Käse-Pizza findet. <em>&#8220;Das Ablaufdatum ist drei Tage drüber&#8221;</em>, ruft noch hilflos der Reiter &#8230;</p>
<p>Das sind die Momente, wo Sie hinterher sagen: &#8220;<em><strong>Ich </strong>wollte ja abnehmen aber <strong>es </strong>ging nicht.&#8221;</em> Deswegen scheitern auch viele Veränderungsvorhaben. Egal ob es um Ihr privates Fitnessprogramm geht. Oder um das große Change-Projekt in der Firma. Wenn es nicht gelingt, die betroffenen Menschen bei ihren Gefühlen abzuholen, helfen alle vernünftigen  Appelle meist nicht.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/02/elefant-und-reiter-privat.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-4826" title="elefant und reiter - privat" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/02/elefant-und-reiter-privat.jpg" alt="elefant und reiter privat Es gibt keine Sachentscheidungen. Letztlich entscheidet Ihr Gefühl." width="290" height="195" /></a>Der <strong>Elefant</strong> in Ihnen<strong> </strong>sucht den Weg des geringsten Widerstands. Er mag keine Experimente. Ist konservativer als der rechte Flügel der CSU. Der Elefanten-Teil in uns bevorzugt Gewohnheiten, Bedürfnisse, Instinkte oder Gefühle, wenn es um Entscheidungen geht.</li>
</ul>
<p>Ein drastisches Beispiel von vor ein paar Tagen. Es fühlt sich eben für manche Menschen gut an, zu dritt einen Passanten komareif zu treten, weil man sich dann gegenüber einem Schwächeren stark fühlt. Der &#8220;Reiter&#8221;, der weiß, dass ihn das für Jahre ins Gefängnis bringt, findet bei dem Täter kein Gehör.</p>
<p><strong>Wenn man etwas ändern will, muss man meistens raus aus der Komfortzone.</strong></p>
<p>Mit Komfortzone sind hier die gewohnheitsmäßigen Routinen im Verhalten und Fühlen gemeint. Damit Sie den &#8220;Weg&#8221; zu Ihrem Ziel gehen können, braucht es ein Zusammenspiel von Reiter und Elefant. Jeder für sich allein verliert sich nämlich in unproduktiven Verhaltensweisen.</p>
<p>Der <strong>Elefant </strong>tendiert zu spontanem, gefühlsbetontem Handeln. Ohne Rücksicht auf die Folgen. Der <strong>Reiter </strong>in uns sieht die ganze Situation, also Einsatz und Folgen, aber er verliert sich schnell in endlosem Denken und nutzlosem Analysieren.</p>
<p>Für eine Veränderung raten die Autoren deshalb zu diesen Schritten:</p>
<ul>
<li>Motivieren Sie Ihren Elefanten.</li>
<li>Geben Sie dem Reiter Informationen.</li>
<li>Passen Sie die Umgebung an.</li>
</ul>
<p>Das Buch bringt viele anschauliche Beispiele, wie man das in die Praxis umsetzen kann. Und was häufig schief läuft, wenn Veränderung nicht klappt. Die drei wichtigsten Missverständnisse:</p>
<ol>
<li><strong>Was wie ein Problem aussieht, ist oft ein Situationsproblem. </strong><br />
Also eine Folge davon, wie eine Situation gestaltet ist. Oft unterschätzen wir die Kräfte der Umgebung, die unser Verhalten beeinflussen. Verändert man die Situation, kann man oft leichter als mit flammenden Appellen erreichen, dass Menschen sich in die gewünschte Richtung bewegen.<br />
<strong><em>Der &#8220;Weg&#8221; muss dann verändert werden.</em></strong><br />
So zeigte eine Studie, dass die Menge Popcorn, die Kinobesucher futtern, nicht vom einzelnen Besucher, sondern vor allem von der Größe der Popcorn-Box abhängt.<br />
Deshalb auch der Rat, wenn man weniger essen will: kleineren Teller nehmen, nicht dabei lesen &#8211; die Veränderung der äußeren Situation hilft, sein Verhalten zu verändern.<br />
Noch ein Beispiel: Wie bringt man mehr Leute dazu, ihr Altglas zum Container zu bringen? Durch Appelle an das Umweltgewissen des &#8220;Reiters&#8221;? Oder indem man auf jede Flasche Pfand erhebt (Elefant)? Man kann auch den &#8220;Weg&#8221; des Deponierens ändern:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=zSiHjMU-MUo">http://www.youtube.com/watch?v=zSiHjMU-MUo</a></p>
</li>
<li><strong>Was wie Faulheit aussieht, ist oft Erschöpfung.<br />
</strong>Das war für mich eine der wichtigsten Informationen des Buchs:<span class="pullquote"> Selbstkontrolle ist eine Ressource, die sich erschöpft. Sie ist nicht unbegrenzt verfügbar. Deswegen scheitern auch viele Vorhaben.</span><br />
Wenn Sie ein gewohnheitsmäßiges Verhalten verändern wollen, brauchen Sie dazu viel Achtsamkeit und Selbstkontrolle durch Ihren &#8220;Reiter&#8221;. Damit erschöpfen Sie jedoch jene &#8220;mentalen Muskeln&#8221;, die für eine Veränderung gerade nötig sind. Mit anderen Worten:<br />
<em><strong>Der &#8220;Elefant&#8221; muss dann motiviert werden.</strong><br />
</em>Angenommen, Sie wollen jemandem vermitteln, dass zu viel Cola trinken nicht gesund ist, wegen dem enthaltenen Zucker. Die genaue Angabe &#8211; es sind 12 Prozent &#8211; ist korrekt, aber wenig anschaulich und wird kaum zu einer Verhaltensänderung führen. Die Zuckerangabe so zu übersetzen, dass die Gefühle angesprochen werden, kann aber auch so aussehen:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=yKZ2ZqBYlrI">http://www.youtube.com/watch?v=yKZ2ZqBYlrI</a></p>
</li>
<li><strong>Was wie Widerstand aussieht, ist oft ein Mangel an Klarheit.</strong><br />
Der &#8220;Reiter&#8221; analysiert gerne, prüft gedanklich Alternativen, wägt Kosten und Nutzen ab. Doch wenn der Reiter nicht genau weiß, in welche Richtung er gehen will, führt er den Elefanten oft im Kreis.<br />
Nicht nur Männer brauchen klare Anweisungen, wie ich das in diesem <a href="http://www.youtube.com/watch?v=TRE6sbiNA3k" target="_blank">Video</a> mal humorvoll zeigte.<br />
Sehr oft müssen wir uns selbst oder anderen deutlich sagen, was wir als nächsten Schritt wollen. Also nicht anklagen, jammern, Vorwürfe machen &#8211; sondern lösungsorientiert denken und handeln. <em><br />
<strong>Der &#8220;Reiter&#8221; braucht hier eine Richtung.</strong></em><br />
Konkret: Statt lange zu analysieren, warum etwas nicht geklappt hat, kann man danach schauen, was anders war, als es mal geklappt hat.<br />
Im systemischen Coaching nennt man diese Technik <strong>&#8220;Nach Ausnahmen fragen&#8221;</strong>.<br />
Das geht mit folgenden Fragen:<br />
<em>„Wann in den letzten Wochen bzw. Monaten gab es Zeiten, in denen das Problem nicht oder weniger stark/oft aufgetreten ist?“<br />
„Was genau war da anders?“<br />
„Was haben Sie da anders gemacht?“<br />
„Und was noch?“<br />
„Wie haben Sie das geschafft?“<br />
</em><br />
So entdeckte vor einigen Wochen eine Führungskraft im Coaching mit mir, dass sie abends viel weniger gestresst nach Hause kam, als durch die Schneeverhältnisse der Bus vom Bahnhof ausfiel und der Mann für den Heimweg eine halbe Stunde zu Fuß laufen musste.<br />
Das probierte er dann aus, indem er häufiger vier Stationen vorher aus dem Bus ausstieg und einen Spaziergang nach Hause machte.</p>
<p>Man kann auch schauen, wie es andere gemacht haben, was man selbst erreichen will. Die Autoren nennen das <em>&#8220;Don&#8217;t Solve Problems-Copy Success&#8221; </em>Hier der  <a href="http://www.fastcompany.com/magazine/142/switch-how-to-change-things-when-change-is-hard.html" target="_blank">Artikel</a> dazu.</li>
</ol>
<h3><strong>Was bedeutet das jetzt konkret?</strong></h3>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/02/ablaufdiagramm-xs-Stauke-Fotolia.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-4809" title="ablaufdiagramm xs Stauke - Fotolia" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/02/ablaufdiagramm-xs-Stauke-Fotolia.jpg" alt="ablaufdiagramm xs Stauke Fotolia Es gibt keine Sachentscheidungen. Letztlich entscheidet Ihr Gefühl." width="311" height="210" /></a>Die Metapher von Elefant, Reiter und Weg kann Ihnen helfen zu verstehen, wenn ein Vorhaben stockt oder gescheitert ist, was wohl die Gründe dafür sind.</p>
<p>In der Grafik rechts ist der Ablauf  eines Projekts schematisch dargestellt. Es gilt für berufliche Veränderungen wie auch für private Vorhaben.</p>
<p>Jetzt wissen Sie ja schon, dass bei jedem dieser Schritte nicht allein objektive Tatsachen eine Rolle spielen, sondern g<strong>efühlsmäßige Entscheidungen mindestens genauso wichtig sind</strong>. Und oft den Ausschlag bei Ihrer Entscheidung für eine Option geben.</p>
<p>Klappte es bisher nicht, können Sie nachforschen:</p>
<ul>
<li><strong>Fehlt es an Motivation für den &#8220;Elefanten&#8221;?</strong><br />
Information allein reicht meist nicht für eine Veränderung.<br />
- Wie könnten Sie sich oder andere dazu bringen, den Unterschied nicht nur zu begreifen, sondern auch zu <em>fühlen</em>?<br />
- Machen Sie die Veränderungsschritte so klein, dass der &#8220;Elefant&#8221; keine Angst mehr davor hat.<br />
- Entwerfen Sie eine starke Vision von Ihrem Ziel, mit der Sie sich oder andere identifizieren können.</li>
<li><strong>Geben Sie dem &#8220;Reiter&#8221; klare Anweisungen.</strong><br />
Oft fehlen klare Handlungsanweisungen für die nächsten Schritte.<br />
- Finden Sie heraus, wann es mal geklappt hat. Und wiederholen Sie dieses Verhalten.<br />
- Untersuchen Sie, wie es andere gemacht haben, die damit Erfolg hatten. Kopieren Sie deren Handlungen.<br />
- Eine Vision allein reicht oft nicht. Es braucht klare Anweisungen. (Statt: &#8220;Gesünder leben&#8221; besser sagen &#8220;Jede Stunde  ein Glas Wasser trinken.&#8221;</li>
<li><strong>Verändern Sie den &#8220;Weg&#8221;.</strong><br />
Wenn sich die Situation verändert, ändern Menschen leichter ihr Verhalten.<br />
- Wollen Sie mehr Kommunikation in der Familie, lassen Sie jeden zweiten Abend den Fernseher aus.<br />
- Verändern Sie unvorteilhafte Gewohnheiten in bessere.<br />
- Verhalten ist ansteckend. Wenn Sie kürzere, effektivere Meetings wollen, führen Sie mal eine Besprechung im Stehen durch.</li>
</ul>
<p>Wenn es keine Sachentscheidungen gibt, gibt es wenigstens <strong>Sachzwänge</strong>? Leider auch nicht. Lesen Sie <a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/1114/warum-zeitmangel-nichts-mit-der-zeit-zu-tun-hat" target="_self">hier &#8230;</a></p>
<p>Dass Veränderung mitunter nicht leicht ist, habe ich schon in etlichen Artikeln hier beschrieben. Woody Allen wusste das schon früher: <em>„Das Schwierigste am Leben ist es, Herz und  Kopf dazu zu bringen, zusammenzuarbeiten. In meinem Fall verkehren sie  noch nicht mal auf freundschaftlicher Basis.“</em></p>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/06/podcast.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-4041" title="podcast" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/06/podcast.gif" alt="podcast Es gibt keine Sachentscheidungen. Letztlich entscheidet Ihr Gefühl." width="61" height="13" /></a>Diesen Beitrag können Sie sich hier anhören oder  <a href="http://kopp-wichmann.podspot.de/post/es-gibt-keine-sachentscheidungen-letztlich-entscheidet-immer-ihr-gefuhl/" target="_blank"><b>herunterladen</b></a>.<br />
[Audio-Datei]</p>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="article 32 Es gibt keine Sachentscheidungen. Letztlich entscheidet Ihr Gefühl." width="32" height="32" /> Wie ist das bei Ihnen?<br />
</a></h2>
<p>PS: Wenn Ihnen dieser Beitrag gefiel, dann sagen Sie es doch  bitte weiter: auf Facebook, Twitter oder per Email.<br />
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<p style="text-align: right;"><small>Foto: © Helder Almeida, losif Szasz Fabian, Stauke &#8211; Fotolia.com,<br />
</small></p>
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<h1 class="parseasinTitle"><span id="btAsinTitle">Veränderungen wagen und dadurch gewinnen!</span></h1>
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		<title>Warum es Unternehmen schwerfällt, auf neue Ideen zu kommen.</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Nov 2010 20:49:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
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		&#8220;Kreativ trotz Krawatte – warum es Unternehmen so schwer haben, auf neue Ideen zu kommen&#8221; Ein Gastbeitrag des Autors des gleichnamigen Buchs, Jens-Uwe Meyer. Unternehmen haben häufig ein Problem: Die Flut der Analyseinstrumente, der Prozesse und der festen Strukturen, die sie brauchen, um das operative Geschäft voranzutreiben, hat mittlerweile das verdrängt, was Menschen wie Walt [...]]]></description>
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		<p>&#8220;<em><strong>Kr<a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/11/photocase-.marqs-xs.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-4360" title="photocase .marqs xs" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/11/photocase-.marqs-xs.jpg" alt="photocase .marqs xs Warum es Unternehmen schwerfällt, auf neue Ideen zu kommen." width="262" height="233" /></a>eativ trotz Krawatte – warum es Unternehmen so schwer haben, auf neue Ideen zu kommen&#8221; Ein Gastbeitrag des Autors des gleichnamigen Buchs, Jens-Uwe Meyer.<br />
</strong></em></p>
<p>Unternehmen haben häufig ein Problem: Die Flut der Analyseinstrumente, der Prozesse und der festen Strukturen, die sie brauchen, um das operative Geschäft voranzutreiben, hat mittlerweile das verdrängt, was Menschen wie Walt Disney, Thomas Edison und Albert Einstein ausgezeichnet hat: <strong>die Überzeugung ein Ziel zu verfolgen, an das Unmögliche zu glauben und Regeln zu brechen statt sie blind zu befolgen. </strong></p>
<h3><strong>Was die weltweit innovativsten Unternehmen anders machen.</strong></h3>
<p>Die weltweit innovativsten Unternehmen<span id="more-4359"></span> teilen ein Verständnis von Innovation, das herkömmliche Managementkonzepte auf den Kopf stellt: Klassische Unternehmen suchen nach Tools und Prozessen, die sie innerhalb bestehender Strukturen umsetzen können.</p>
<p>Doch Tools und Prozesse sind kopierbar. Die dahinterstehende Kultur nicht. Nicht umsonst heißt es über Google, die „außergewöhnliche Organisationskultur“ sei die „Seele des Unternehmens“.</p>
<p>Die kreative Grundeinstellung ist auch die Wurzel der kreativen und innovativen Unternehmensstrategie von Disney. Das Unternehmen hat ein eigenes Institut, dessen Ziel unter anderem darin besteht, Kreativität und Inspiration zu fördern.</p>
<p>Und selbst der Bankkonzern HSBC betrachtet die Gruppenkultur – die einzelnen Länder und Regionen handeln praktisch unabhängig voneinander – als Wettbewerbsvorteil.</p>
<h3><strong>Die Ebenen einer Innovationskultur</strong></h3>
<p><strong>1. Innovation. Ohne Kompromisse.</strong><br />
Können Sie sich vorstellen, dass Apple-Chef Steve Jobs eine Bühne betritt und folgenden Satz sagt? <em>„Aufgrund des generell schwierigen Marktumfelds haben wir uns entschlossen, unsere Innovationsanstrengungen zunächst einmal zurückzustellen.“ </em>Unvorstellbar. Jede Umkehr würde einem Schock gleichkommen würde.</p>
<p><strong>2. Einzigartige „magische“ Werte</strong><br />
<em>„Glaube daran, dass Du die Welt verändern kannst.“ „Leiste jeden Tag einen Beitrag.“ „Radikale Ideen sind keine schlechten Ideen.“</em></p>
<p>Was klingt wie Beschwörungsformeln sind die <strong>Grundsätze von Hewlett Packard</strong>. Bei jeder Gelegenheit werden sie ins Bewusstsein der Mitarbeiter gebracht. Mit Grundsätzen und Philosophien wie diesen werden die Strategien des Top Managements untermauert und zu einer lebendigen Kultur weiter entwickelt.</p>
<p><strong>3. Kreative Dream Teams statt Innovationsverwaltung</strong><br />
Menschen finden und so miteinander zu vernetzen, dass sie zusammen mehr erreichen als jeder von ihnen alleine – eine wesentliche Aufgabe für das Management kreativer Unternehmen.</p>
<p>Kleine bereichsübergreifende Teams mit einer Vielzahl unterschiedlicher Perspektiven, ausgestattet mit einem hohen Maß an Autonomie und klaren Zielen. Die weltweit innovativsten Unternehmen setzen auf kleine Teams, die schnell denken, schnell kommunizieren und schnell handeln.</p>
<p><strong>4. Risiko- und Experimentierkultur</strong><br />
Bei Research in Motion, den Herstellern des berühmten Blackberry, gibt es die<em> „9 von 10“-Regel</em>: <strong>Neun Mal scheitern führt zur richtigen Idee. </strong>Der indische Tata-Konzern vergibt jedes Jahr einen Preis für eine gescheiterte Innovation. Damit will das Unternehmen Mitarbeiter ermuntern, mehr Risiken einzugehen. Statt Fehler zu vermeiden setzt Google auf das Prinzip „Schneller scheitern“: Mehr Fehler in kurzer Zeit machen um aus ihnen zu lernen.</p>
<p><strong>5. Katalysatorische Führung – die neue Rolle des Managements<br />
</strong>„Befehl! Vorrücken!“ Das alte Verhältnis zwischen Chefs und ihren Mitarbeitern war vor allem von Befehl und Gehorsam geprägt. Der Vorgesetzte ordnet an, der Mitarbeiter führt aus. Diszipliniert. Korrekt. Ohne Widerspruch. Hierarchien, die an das Militär erinnern.</p>
<p>Schwer vorstellbar, dass sich Ideen auf die gleiche Art und Weise erzeugen lassen. <em>„Geistesblitze! Jetzt zünden!“</em> Kreativität und klassisches Chef-Mitarbeiter-Denken vertragen sich nur schwer miteinander. Entsprechend sind Führungskonzepte stark im Wandel. Manager als Katalysatoren neuer Ideen sind für innovative Unternehmen extrem wichtig.<br />
Die Herausforderung: Das Unternehmen der Zukunft schaffen.</p>
<p>In den nächsten Jahren werden sich mehr und mehr Manager diesen Denkansätzen stellen müssen. Denn schon heute sind Ideen das wichtigste Kapital für Unternehmen. Für das Management erfordert das auf allen Ebenen ein Umdenken.</p>
<p>Jedes Projekt, jede Arbeitsgruppe und jeder Prozess muss so gestaltet werden, dass sich Hindernisse durch kreative Lösungen schnell und unkompliziert überwinden lassen. Indem Entscheidungen schnell und unbürokratisch getroffen werden, können Ideen dann dort entstehen, wo andere Unternehmen stecken bleiben.</p>
<h3><strong>Wenn der Chef die Firma ausbremst</strong></h3>
<p>Häufig klagen Unternehmensführer, dass ihre Mitarbeiter zu wenig Ideen entwickeln, wie man Dinge besser machen kann. Dabei sind sie oft selbst ein Teil des Problems: Sie verhindern mit ihrem Verhalten das Entstehen und Umsetzen neuer Ideen. Dasselbe gilt für die Unternehmensstrukturen.</p>
<p><em>„Mitdenken? Das kannst Du vergessen. Oder gar neue Ideen entwickeln – wie man zum Beispiel Kosten sparen oder Probleme eleganter lösen kann? Das kannst Du vollkommen abhaken. Von meinen Mitarbeitern denkt kaum einer über die Kante seines Schreibtischs hinaus.“ </em></p>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/11/chef-kritisiert-mitarbeiter-xs-iStock_000013962873XSmall.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-4367" title="chef kritisiert mitarbeiter xs iStock_000013962873XSmall" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/11/chef-kritisiert-mitarbeiter-xs-iStock_000013962873XSmall.jpg" alt="chef kritisiert mitarbeiter xs iStock 000013962873XSmall Warum es Unternehmen schwerfällt, auf neue Ideen zu kommen." width="295" height="215" /></a>Solche Klagen hört man oft von Managern, wenn man mit ihnen abends beispielsweise zum Bier zusammensitzt. Dann zeichnen sie häufig von ihren Mitarbeitern ein Bild, das weitgehend dem Klischeebild des mit 30 Jahren schon auf seine Pension wartenden Beamten entspricht.</p>
<p>Umso erstaunter ist man meist, wenn man anschließend mit den so geschmähten Mitarbeitern spricht. Dann vernimmt man Aussagen wie: <em>„Unser Betrieb wird nach der Maxime geführt: Halt’ Deinen Mund und mach’ Deinen Job. Für unsere Ideen interessiert sich bei uns niemand.“</em> Wie passt das zusammen, dass in vielen Betrieben die Chefs über einen Mangel an Ideen bei ihren Mitgliedern klagen und zugleich die Mitarbeiter stöhnen <em>„Unser Chef hat für neue Ideen kein offenes Ohr“? </em></p>
<p>Ideenlosigkeit hat meist eine Vorgeschichte. Dahinter steckt in der Regel die Erfahrung der Mitarbeiter: Wenn ich meinem Chef eine Idee vortrage, dann empfängt er mich nicht mit offenen Armen. Im Gegenteil! Er signalisiert mir mehr oder minder deutlich: Was will denn der schon wieder?</p>
<p>Und wenn ich ihm ein ausgearbeitetes Konzept zum Umsetzen der Idee vorlege, dann wischt er es mit einer Bemerkung wie <em>„Das geht nicht“</em> vom Tisch. Sammeln Mitarbeiter mehrfach solche Erfahrungen, dann ziehen sich zurück. Statt mit Begeisterung neue Ideen auszubrüten, machen sie fortan Dienst nach Vorschrift.</p>
<h3><strong>Häufige Fehler der Führungskräfte </strong></h3>
<p>Führungskräfte machen im Umgang mit kreativen Mitarbeitern und ihren Ideen immer wieder folgende Fehler:</p>
<p><strong>Fehler Nummer 1: die verbale Ohrfeige. </strong><br />
Sie würgen Ideen, die nicht in ihr (Denk-)Schema passen, vorschnell und von oben herab ab. <em>„Da haben Sie sich ja was ‚Schönes’ ausgedacht.“ „Da spürt man den Theoretiker.“ </em>Eine solche Ablehnung wirkt auf Mitarbeiter wie eine Ohrfeige – insbesondere dann, wenn sie von ihrem Vorgesetzten nicht weiter begründet wird.</p>
<p><strong>Fehler Nummer 2: das Totschlagargument.</strong><br />
Oft befassen sich Vorgesetzte nicht ernsthaft mit Ideen ihrer Mitarbeiter, weil sie gerade andere Prioritäten haben. <em>„Dafür haben wir jetzt keine Zeit.“ „Hierfür fehlt uns das Geld.“ „Wir haben Wichtigeres zu tun.“ </em>Statt mit ihren Mitarbeiter zu klären, wann ein Gespräch möglich wäre und unter welchen Voraussetzungen deren Idee eventuell realisierbar wäre, schmettern sie diese sofort ab. Und der Mitarbeiter denkt sich: <em>Einmal und nie wieder.</em></p>
<p><strong>Fehler Nummer 3: die Ideen aussitzen. </strong><br />
<em>„Spannend, lassen Sie mich darüber nachdenken.“ „Sehr interessant, geben Sie mir mal das Konzept.“</em> Das sagen Führungskräfte zuweilen, wenn Mitarbeiter ihnen neue Ideen unterbreiten. Doch dann verstreicht Zeit – viel Zeit. Und der Mitarbeiter hört nie wieder etwas von seiner Idee. Und fragt er nach? Dann wird er vertröstet.</p>
<p>Das „Aussitzen“ ist ein Hauptgrund dafür, dass in vielen Unternehmen das Vorschlagswesen nicht funktioniert. Oft müssen Mitarbeiter ein, zwei Jahre warten, bevor sie eine inhaltliche Rückmeldung zu ihren Vorschlägen erhalten. Deshalb denken die Mitarbeiter zurecht: Allzu wichtig scheint dem Unternehmen unser Mitdenken nicht zu sein – selbst wenn offiziell etwas anderes verkündet wird.</p>
<p><strong>Fehler Nummer 4: die Ideen „stehlen“.</strong><br />
<em>„Geben Sie mir das. Ich stelle das mal in der Abteilungsleiterrunde vor.“ </em>Das sagen manche Chefs nicht nur, sie tun es auch. Doch leider präsentieren sie im Kollegenkreis oder bei ihren Vorgesetzten die Idee nicht als Idee ihres Mitarbeiters, sondern als eigene. Sie schmücken sich mit fremden Federn und heimsen hierfür die Lorbeeren ein.</p>
<p>Für Mitarbeiter ist eine solche Erfahrung extrem frustrierend. Und sich beschweren? Das bringt nichts. Denn hierauf reagieren die „Ideendiebe“ meist wie folgt: <em>„So neu war Ihre Idee nicht. Und wenn ich Ihr Grobkonzept nicht überarbeitet hätte, dann &#8230;“</em></p>
<p><strong>Fehler Nummer 5: den Mitarbeiter „platt machen“.</strong><br />
<em>„Haben Sie nicht besseres zu tun als &#8230;“</em> <em>„Beschäftigen Sie sich nicht mit Dingen, von denen Sie nichts verstehen.“ „Auf so eine Idee kann nur ein Controller kommen.“ „Das hätte Ihnen schon früher einfallen können.“ </em></p>
<p>Reagiert eine Führungskraft so oder so ähnlich auf die Idee eines Mitarbeiters, dann ist dies „der kreative Super-Gau“. Denn dann denkt der Mitarbeiter zurecht. <em>„Du kannst mich mal. Von dir lasse ich mich nicht mehr aufs Töpfchen setzen.“</em> Das heißt, der Mitarbeiter zieht sich in sein Schneckenhaus zurück und artikuliert nie wieder eine Idee.</p>
<p><span class="pullquote">Die genannten Fehler begehen Führungskräfte immer wieder – übrigens meist nicht bewusst, sondern weil sie selbst unter einem enormen Druck stehen.</span></p>
<p> Deshalb wischen sie Ideen oft (scheinbar) achtlos beiseite oder sie vertrösten ihre Mitarbeiter auf den Sankt-Nimmerleinstag. Denn sie sind meist selbst Teil eines Systems, das extrem ideenfeindlich ist.</p>
<p><strong><em>„Kreativität wird in den meisten Unternehmen eher getötet als gefördert“</em></strong>, schreibt die Harvard-Professorin Teresa Amabile, die seit mehr als 30 Jahren über die Themen Kreativität und Innovation forscht. Schuld daran sind ihrer Meinung nach die Strukturen: <em>„Viele Unternehmen haben Organisationsstrukturen, die systematisch Kreativität zerstören.“</em></p>
<h3><strong>Merkmale einer katalysatorischen Führung</strong></h3>
<p>Das Problem: Vielen Unternehmensführern ist nicht bewusst, dass neue Ideen keine Zufallsprodukte sind. Sie entstehen nur in einem Klima, das ein kreatives Denken fördert und auch „schlechte“, also nicht realisierbare Ideen anerkennt.</p>
<p>Für eine Studie, die an der Handelshochschule Leipzig 2010 durchgeführt wurde, wurde die Unternehmensstruktur und -kultur der 25 innovativsten Unternehmen weltweit untersucht. Ermittelt wurde, was Unternehmen wie Apple, Google, Nike und Virgin anders als ihre Mitbewerber machen.</p>
<p>Ein Ergebnis war: Führungskräfte, die Ideen blockieren, haben in ihnen keine Zukunft. Sie fordern von ihren Führungskräften, dass diese Ideen ihrer Mitarbeiter aktiv fördern. Und zwar durch einen Managementstil, der „katalysatorische Führung“ genannt wird. Er zeichnet sich durch folgende Merkmale aus.</p>
<p><strong>Merkmal 1: </strong><br />
Die Mitarbeiter sind nicht von morgens bis abends ins operative Geschäft eingebunden. Sie erhalten (zeitliche) Freiräume, um neue Ideen zu entwickeln. Und dies wird nicht als Zeitverschwendung, sondern als integraler Bestandteil ihrer Arbeit gesehen.</p>
<p><strong>Merkmal 2:</strong><br />
Die (Arbeits- und Kreativ-)Teams werden immer wieder neu und unterschiedlich zusammengesetzt, damit in ihnen keine kollektiven Denk-Routinen entstehen, die den Blick für neue Lösungen verstellen. So soll das erhalten bleiben, was beispielsweise Intel den <strong>„Outsider Advantage“ </strong>nennt – also der Vorteil, als Außenstehender mit anderen Augen auf ein Problem zu schauen.</p>
<p><strong>Merkmal 3: </strong>Außer der offiziellen Unternehmenskultur schätzen auch die Führungskräfte Kreativität als hohes Gut und verankern entsprechende Werte in ihren Teams. So lautet zum Beispiel bei Hewlett Packard eine Maxime:<em> „Glaube daran, dass Du die Welt verändern kannst.“</em></p>
<p><strong>Merkmal 4: </strong><br />
Geführt wird nach der Philosophie der offenen Tür. Kein Mitarbeiter soll davor Angst haben, zu seinem Vorgesetzten zu gehen und zu sagen: <em>„Chef, ich habe eine Idee, wie &#8230;. Wann können wir darüber reden?“ </em>Eine weitere Maxime lautet: Es gibt keine heiligen Kühe. Alles kann man irgendwie besser machen. Apple-Chef Steve Jobs hat eine regelrechte Phobie gegen <em>„Dinosaurier, die riesige Reiche errichten und nach antiquierten Methoden handeln“</em>.</p>
<p><strong>Merkmal 5:</strong><br />
Auch das Scheitern wird belohnt. Sie haben richtig gelesen. Die Chefs der innovativsten Unternehmen belohnen ihre Mitarbeiter selbst dann, wenn deren Ideen nicht funktionieren – und sei es nur mit verbaler Anerkennung.</p>
<p>Denn sie wissen: Es müssen viele Ideen geboren werden, um die eine zu finden, die Gold wert ist. Der indische Tata-Konzern prämiert sogar jedes Jahr eine gescheiterte Innovation. So will das Unternehmen seine Mitarbeiter ermutigen, weiter nach neuen Ideen zu suchen, selbst wenn sich bereits mehrere als Flops erwiesen haben.</p>
<p><strong>Sind Unternehmen, in denen ein solch kreativitätsfördernder Geist weht, ein Mitarbeiter-Paradies?</strong> Mitnichten! Denn in den weltweit innovativsten Unternehmen sind die scheinbar paradiesischen Freiräume mit hohen Zielen verknüpft. Mitarbeiter sollen nicht nur kreativ sein, sie müssen es sogar sein.</p>
<p>Und nicht nur Führungskräfte, die Ideen vernichten, haben in ihnen schlechte Karten. Dasselbe gilt für Mitarbeiter, die nur „beamten-mäßig“ ihren Dienst verrichten und sich nicht fragen, wie man Dinge noch besser machen kann. Wer die vorhandenen Freiräume nicht nutzt, hat in ihnen keine Perspektive.</p>
<p><strong>Hier eine Leseprobe:</strong></p>
<p style="text-align: center;"><object id="__sse5120850" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="477" height="510" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/doc_player.swf?doc=eb-836kreativ-trotz-krawatte-100903045000-phpapp01&amp;stripped_title=kreativ-trotz-krawatte&amp;userName=BusinessVillage" /><param name="name" value="__sse5120850" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="__sse5120850" type="application/x-shockwave-flash" width="477" height="510" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/doc_player.swf?doc=eb-836kreativ-trotz-krawatte-100903045000-phpapp01&amp;stripped_title=kreativ-trotz-krawatte&amp;userName=BusinessVillage" name="__sse5120850" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=praxisfurps05-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3869800739&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=transparent&amp;bg1=transparent&amp;f=ifr&nou=1" marginheight="0" marginwidth="0" style="float:right; width:120px; margin-left:10px; height:240px; background-color:#FFFFFF; border:1px solid #000000;"></iframe>Und hier können Sie es bestellen:</p>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="article 32 Warum es Unternehmen schwerfällt, auf neue Ideen zu kommen." width="32" height="32" /> Was ist Ihre Idee für mehr Innovation in Unternehmen?<br />
</a></h2>
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		<pubDate>Wed, 03 Nov 2010 14:44:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchbesprechungen]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Kundenorientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Neuromarketing]]></category>
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		Sind Sie Freiberufler oder selbständig? Sind Sie Autor oder Blogger oder haben ein Ehrenamt? Ihre Zielgruppen sind schon längst im Web 2.0. Und wo sind Sie? Durch das Internet und speziell durch die Social Media Dienste wie Facebook, Twitter und Blogs haben  Firmen sukzessive die Macht über die Wahrnehmung ihrer Produkte eingebüßt. Jetzt liegt die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[		<script type="text/javascript">
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		<p><em><strong>S<a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/11/facebook-flickr.com-CC-escapedtowisconsin.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-4322" title="facebook flickr.com CC escapedtowisconsin" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/11/facebook-flickr.com-CC-escapedtowisconsin.jpg" alt="facebook flickr.com CC escapedtowisconsin Wenn Sie etwas verkaufen, brauchen Sie jetzt Facebook." width="246" height="242" /></a>ind Sie Freiberufler oder selbständig? Sind Sie Autor oder Blogger oder haben ein Ehrenamt? I</strong></em><em><strong>hre Zielgruppen sind schon längst im Web 2.0. </strong></em></p>
<p><em><strong>Und wo sind Sie? </strong></em></p>
<p>Durch das Internet und speziell durch die Social Media Dienste wie Facebook, Twitter und Blogs haben  Firmen sukzessive die Macht über die Wahrnehmung ihrer Produkte eingebüßt.<strong> Jetzt liegt die Macht bei uns, den Verbrauchern. </strong> Und das ist Ihre Chance, wenn Sie etwas anzubieten haben oder für etwas werben wollen. Egal ob es eine Idee, eine Initiative, ein Produkt oder eine Dienstleistung ist.</p>
<p><strong>Weshalb es für Sie speziell wichtig sein kann, sich bei Facebook zu präsentieren, will ich hier beschreiben.</strong></p>
<p>Klassisches Marketingdenken &#8211; also Marketing 1.0 &#8211; hat Konkurrenz bekommen. Das bedeutete bisher, ein Produkt oder eine Dienstleistung herzustellen und dann mit viel Werbung in den Markt zu drücken.  Das ist jetzt anders. Bei Marketing 2.0 geht es nicht um große Versprechungen und coole Werbesprüche.</p>
<p><strong>Beim  neuen Marketing geht es vor allem um Beziehungsaufbau und Kommunikation.</strong> Und wenn Sie etwas zu verkaufen haben, kommen Sie meiner Ansicht nach an Facebook nicht vorbei. Denn ähnlich wie Twitter  lässt sich auch Facebook nicht mehr als neumodischer Kram für Leute mit zuviel Zeit abtun. Schauen Sie sich mal hier die <a href="http://www.facebookbiz.de/artikel/tag/facebook-nutzerzahlen-deutschland" target="_blank">wachsenden Nutzerzahlen</a> an.</p>
<h3><strong>Doch wo fängt man an und wie?</strong></h3>
<p><span id="more-4321"></span><iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=praxisfurps05-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3869800534&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=transparent&amp;bg1=transparent&amp;f=ifr&nou=1" marginheight="0" marginwidth="0" style="float:left; width:120px; margin-right:10px; height:240px; background-color:#FFFFFF; border:1px solid #000000;"></iframe>Hierfür ist das Buch <strong>&#8220;Facebook &#8211; Marketing unter Freunden&#8221;</strong> ein guter Wegweiser, sich mit dieser neuen Art von Marketing zu befassen. Ihr Hauptvorteil dabei ist: Social-Web Dienste sind passiv viral. Im Zeitalter des E-Mail musste man Informationen noch aktiv verbreiten. Musste Fotos, Videos oder Links anhängen. Virale Verbreitung heißt, jemand niest &#8211; und etliche Menschen in der Nähe werden angesteckt. Nur dass virale Werbung mehr Nutzen und Spaß bringt als ein Schnupfen.</p>
<p><strong>Bei Facebook reicht ein Klick, und sofort wird der gesamte Freundeskreis darüber informiert.</strong> Sobald Sie als Fan einer bestimmten Facebook-Seite geworden sind und auf  den &#8220;Gefällt-mir-Button&#8221; klicken, werden Sie über neue Inhalte automatisch  informiert.</p>
<p>Virales Marketing ist deshalb so wichtig und im Trend, weil im Vergleich zu klassischen Werbemaßnahmen nur etwa 14 % der Menschen den täglichen Werbebotschaften glauben. Wohingegen <strong>78 % den Empfehlungen ihres Netzwerkes vertrauen</strong>.<em> &#8220;Im Social Web zählt nicht die &#8216;nackte Reichweite&#8217; im klassischen Sinn. Hier gilt: Qualität schlägt Quantität.&#8221;</em></p>
<p>Bei Ihnen ist das doch ähnlich. Wenn Sie einen Zahnarzt oder Rechtsanwalt suchen, glauben Sie doch nicht vor allem der jeden Samstag erscheinenden zweispaltigen Anzeige im Anzeigenteil Ihres Lokalblatts. Papier ist geduldig. Aber wenn Ihr Freund oder Kollege Ihnen begeistert von der Qualität und der Freundlichkeit eines solchen Freiberuflers vorschwärmt, notieren Sie sich vermutlich den Namen oder rufen gleich an.</p>
<p><strong>Nun, mit Facebook vergrößern Sie einfach virtuell Ihren Bekanntenkreis, zeigen, was Sie anzubieten haben &#8211; und lassen sich empfehlen.</strong></p>
<p>Wenn Sie Facebook verstanden haben, können Sie sich und Ihre Angebote entsprechend positionieren und Aktionen entwerfen, die Ihre Facebook-Gemeinde nicht genervt wegklickt, sondern als wichtige Information eines geschätzten  „Freundes“ liest und &#8211; viral &#8211; weiter verbreitet. Dabei helfen u.a. die  Social Plugins von Facebook, die statische Webseiten in  interaktive Erlebnisse verwandeln, Informationen vernetzen und so  attraktiven Nutzen schaffen.</p>
<p>Und die <a href="http://facebookmarketing.de/zahlen_fakten/facebook-nutzerzahlen-im-august-2010" target="_blank">Facebook-Gemeinde</a> wird immer größer, derzeit elf Millionen in Deutschland. Die Autoren schreiben: <em><span class="pullquote">&#8220;Wenn Facebook ein Land wäre, wäre es die viertgrößte Nation der Welt.&#8221; </span></em></p>
<h3><strong>Hier die wichtigsten Tipps, </strong></h3>
<p>wie Sie sich eine Community mit möglichst treuen Freunden aufbauen:</p>
<ul>
<li><strong>Veröffentlichen Sie tägliche Statusmeldungen.</strong><br />
Sorgen Sie dafür, dass Sie wahrgenommen werden aber nerven Sie nicht. Mindestens drei aber nicht mehr als fünf Meldungen sind ein guter Schnitt. Je nützlicher und/oder unterhaltsamer Ihre Nachrichten sind, umso höher die Chance, dass diese positiv aufgenommen werden.</li>
<li><strong>Verbinden Sie die Offline-Welt mit der Online-Welt.</strong><br />
Zum Beispiel indem Sie Ihre Webadressen von Facebook, Twitter u.a. auf Ihre Website, Ihre Briefbögen, Visitenkarten etc. aufführen.</li>
<li><strong>Nutzen Sie die Social Plugins.</strong><br />
Binden Sie die &#8220;Like Box&#8221; von Facebook auf Ihrem Blog oder Ihrer Website ein. So können Besucher dort Ihre Fans werden, ohne die eigentliche Facebook-Seite aufzurufen.<br />
Übrigens: Ich kenne die Diskussion und Ängste um die Datensammelwut von Google, Facebook &amp; Co. und unterschätze sie nicht. Es kommt eben ganz darauf an, was Sie von sich ins Netz stellen. Es sollten nur Dinge sein, von denen Sie wollen, dass man sie auch noch in hundert Jahren über Sie liest.</li>
<li><strong>Richten Sie sich an Endverbraucher.<br />
</strong>Firmenkunden werden Sie schwerlich auf Facebook finden. Richten Sie deshalb Ihr Angebot direkt auf Ihre möglichen Endkunden aus. Sprechen Sie vor allem die Nutzenvorteile an, die Ihre potenziellen Kunden ansprechen könnten.</li>
<li><strong>Schalten Sie Pay-per-Click-Anzeigen.</strong><br />
Facebook versorgt Sie mit ausführlichen Statistiken über Geschlecht, Alter, Wohnort u.v.m. möglicher Nutzer. Auf diese Weise können Sie zielgruppengerechte Anzeigen für Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung schalten.</li>
<li><strong>Nutzen Sie Crossmedia.</strong><br />
Kündigen Sie Verkaufsveranstaltungen, Events, Mitgliedertreffen oder Seminare als Facebook-Event an. Und auf der Veranstaltung ermutigen Sie Besucher, Inhalte, Fotos und Videos direkt auf Facebook hochzuladen. Mit den meisten Handys geht das heute ganz einfach.</li>
</ul>
<p>In dem Buch <strong>&#8220;Facebook &#8211; Marketing unter Freunden&#8221;</strong> werden viele Kampagnen-Beispiele und Erfolgsstories von etlichen B2C Unternehmen  (Business to Consumer) beschrieben. Unter anderem von einer Klinik,  die statt Krankheiten das Thema Gesundheit in den Vordergrund stellt.</p>
<p>Hier noch einige erfolgreiche Geschichten, wie große Unternehmen Facebook-Aktionen für ihre Werbung benutzten.</p>
<p style="text-align: center;"><object id="__sse1715115" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=conceptbakery-social-media-success-stories-090713102807-phpapp01&amp;stripped_title=social-media-marketing-sucess-stories&amp;userName=conceptbakery.de" /><param name="name" value="__sse1715115" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="__sse1715115" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=conceptbakery-social-media-success-stories-090713102807-phpapp01&amp;stripped_title=social-media-marketing-sucess-stories&amp;userName=conceptbakery.de" name="__sse1715115" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Und hier Anregungen, wie ganz normale Leute diesen Weg für sich genutzt haben. Zum Beispiel für:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.facebook.com/pages/WETTEN-DASS-wir-1Mio-Frauen-finden-die-mehr-als-10-Handtaschen-haben/292540735722" target="_blank">Handtaschen </a>(okay, das ist vielleicht nicht so schwer)</li>
<li>eine <a href="http://www.facebook.com/Rechtsanwaltskanzlei.Kotz" target="_blank">Rechtsanwaltskanzlei </a>(gut gemacht mit den Videos)</li>
<li><a href="http://www.facebook.com/athome.baubiologie" target="_blank">Baubiologie </a>(etwas sprödes Thema gut umgesetzt)</li>
<li>das <a href="http://www.facebook.com/roteskreuzat" target="_blank">Österreichische Rote Kreuz</a> oder ein <a href="http://www.facebook.com/aidskampagne" target="_blank">Aktionsbündnis gegen AIDS</a><br />
vor allem für ehrenamtliche Initiativen ist Marketing via Facebook eine kostenlose aber reichweitenstarke Strategie.</li>
</ul>
<p>Apropos kostenlos. Werbung über Facebook kostet wirklich kein oder kaum Geld &#8211; aber dafür viel Zeit. Denn um nützliche oder originelle Meldungen zu finden oder zu verfassen, braucht es Zeit und Sorgfalt.</p>
<p>Aber das geht.</p>
<p><iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=praxisfurps05-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3897219697&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=transparent&amp;bg1=transparent&amp;f=ifr&nou=1" marginheight="0" marginwidth="0" style="float:right; width:120px; margin-left:10px; height:240px; background-color:#FFFFFF; border:1px solid #000000;"></iframe>Als Beispiel hier meine beiden Facebook-Seiten. <a href="http://www.facebook.com/koppwichmann" target="_blank"><strong>Eine</strong></a>, die sich an ein breiteres Publikum richtet (1747 Freunde), in der ich alles Mögliche veröffentliche. Und eine <a href="http://www.facebook.com/pages/Heidelberg-Germany/Kopp-Wichmann-Personlichkeitsseminare-und-Coaching/423073550507?ref=ts" target="_blank"><strong>Fanpage</strong></a>, (113 Fans) die sich speziell an Nutzer richtet, die sich für Weiterbildung und Coaching interessieren.</p>
<p>Das Buch &#8220;Facebook &#8211; Marketing unter Freunden&#8221; ist ein idealer Einstieg für Freiberufler, Selbständige, Blogger, Trainer und jeden, der seine Dienstleistung oder eine Idee mittels Facebook strategisch verbreiten  will.  Hier eine <a href="http://www.businessvillage.de/Generic_Objects/Leseprobe/index_html?edoc_id=824" target="_blank"><strong>Leseprobe</strong></a> des Buches. Noch mehr Anregungen für Ihr Social Media Marketing finden Sie in dem nebenstehenden Buch. Wenn Sie noch  tiefer in die Materie einsteigen wollen, hier der Link zu dem 33-S.-PDF &#8220;<a href="2010 Social Media Marketing Report" target="_blank">2010 Social Media Industry Report</a>&#8220;.</p>
<p><strong>Und jetzt sind Sie dran.</strong></p>
<p>Angenommen, Sie würden es hinkriegen: für welche Ihrer Interessen, Hobbys, Produkte, Dienstleistungen, Initiativen könnte Facebook-Marketing nützlich sein?</p>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/06/podcast.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-4041" title="podcast" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/06/podcast.gif" alt="podcast Wenn Sie etwas verkaufen, brauchen Sie jetzt Facebook." width="61" height="13" /></a>Diesen Beitrag können Sie sich hier anhören oder  <a href="http://kopp-wichmann.podspot.de/post/wenn-sie-etwas-verkaufen-brauchen-sie-jetzt-facebook/" target="_blank"><b>herunterladen</b></a>.<br />
[Audio-Datei]</p>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="article 32 Wenn Sie etwas verkaufen, brauchen Sie jetzt Facebook." width="32" height="32" /> Was halten Sie von Marketing mit Facebook?<br />
</a></h2>
<p>PS: Wenn Ihnen dieser Beitrag gefiel, dann sagen Sie es doch  bitte weiter: auf Facebook, Twitter oder per Email.<br />
<a href="#respond">… oder schreiben Sie einen Kommentar.</a><br />
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						</div>
						
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							<div style="float:left; margin:0px 5px 0px 10px;">&nbsp;</div>
								<input name="submit" type="submit" style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;font-size:13px;font-weight:bold;border:1px solid #6B4000; border-right-width:2px; border-bottom-width:2px; background-color:#FEB333; color:#03042E; font-weight:normal" value="Will ich haben" />
						</div>	
						<div style="line-height:13px;padding-bottom:5px;font-family:Trebuchet MS, sans-serif;font-size:12px;"></div><div align="center" ><a href="http://www.maxblogpress.com/go.php?offer=&pid=35" target="_blank" style="font-size:x-small;color:#000000;text-decoration:underline">Powered by Subscribers Magnet</a></div></div></div></form><div id="vgwpixel"><img src="http://vg08.met.vgwort.de/na/a22fd0b464f84bcd9a35266e1f7bce44" width="1" height="1" alt=" Wenn Sie etwas verkaufen, brauchen Sie jetzt Facebook."  title="Wenn Sie etwas verkaufen, brauchen Sie jetzt Facebook." /></div>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Warum wir zu einer Exzellenzgesellschaft aufbrechen müssen.</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Oct 2010 04:54:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchbesprechungen]]></category>
		<category><![CDATA[Dienstleistung]]></category>
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			if ( msg == '' ) return true;
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		Rezension von Gunther Duecks neuem Buch. Deutschland befindet sich im Strukturwandel. Das passiert alle paar Jahrzehnte. Ausgehend von der Agrargesellschaft, befinden wir uns gegenwärtig im Übergang von der Industrialisierung zur Dienstleistungsgesellschaft. Doch ganze Branchen, die einst unsere Wirtschaftskraft ausmachten, sind vom Niedergang bedroht.  Immer mehr Arbeitsplätze für Menschen mit niedriger und mittlerer beruflicher Qualifikation werden [...]]]></description>
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		<p><strong>Rezension von Gunther Duecks neuem Buch. D<a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/10/Huhn-aus-Ei-xs-iStock_000004386812XSmall.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-4270" title="Huhn aus Ei xs iStock_000004386812XSmall" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/10/Huhn-aus-Ei-xs-iStock_000004386812XSmall-300x197.jpg" alt="Huhn aus Ei xs iStock 000004386812XSmall 300x197 Warum wir zu einer Exzellenzgesellschaft aufbrechen müssen." width="300" height="197" /></a>eutschland befindet sich im Strukturwandel. Das passiert alle paar Jahrzehnte. Ausgehend von der Agrargesellschaft, befinden wir uns gegenwärtig im Übergang von der Industrialisierung zur Dienstleistungsgesellschaft. Doch ganze Branchen, die einst unsere Wirtschaftskraft ausmachten, sind  vom Niedergang bedroht.  Immer mehr Arbeitsplätze für Menschen mit niedriger und  mittlerer beruflicher Qualifikation werden in Billiglohnländer ausgelagert.</strong></p>
<p>Auf der anderen Seite trägt ein immer größerer Anteil des Dienstleistungsbereichs zu der <a title="Wertschöpfung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wertsch%C3%B6pfung">Wertschöpfung</a> in hochindustrialisierten Volkswirtschaften bei. Ist also die Dienstleistungsgesellschaft in der Lage, jene Jobs zu schaffen, die durch das Verschwinden von Industriebetrieben und die Verlagerung von Produktionen in Billiglohnländer wegfallen?</p>
<p>Nein, sagt <a href="http://www.omnisophie.com/" target="_blank">Gunter Dueck</a>, Mathematiker, Informatiker bei IBM, und bekannter Querdenker,   und stellt mit seinem neuen Buch eine These mit provozierenden Forderungen auf:  <strong>AUFBRECHEN!: Warum wir eine Exzellenzgesellschaft werden müssen.</strong></p>
<p>Der Ruf nach Eliten oder Exzellenz ist ja kein Thema, mit dem man in Deutschland allzu großen Beifall erntet, <span id="more-4259"></span>wie der jüngste <a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,443047,00.html" target="_blank"><strong>Exzellenz-Wettbewerb</strong></a> um die besten Universitäten zeigte. Doch Gunter Dueck geht es nicht um die Exzellenz von einigen wenigen Institutionen, sondern um mehr Exzellenz für uns alle.</p>
<h3><strong><strong>Den westlichen Gesellschaften drohen Elite  und Slum. </strong></strong></h3>
<p><strong> </strong>So seine Prophezeiung. Einerseits &#8211; so seine These &#8211; wird es  in naher Zukunft vor allem wenige hoch bezahlte Jobs in der  Steuerung von Prozessen geben,  auf der  anderen Seite viele Menschen, die neue Jobs suchen, aber  keine  finden, weil sie nicht gut genug ausgebildet sind.</p>
<p>Dueck glaubt nicht an die Versprechungen der Dienstleistungsgesellschaft. Denn ganz <strong>viele Dienstleistungen werden nach den Regeln der Effizienzsteigerung entweder wegrationalisiert und vor allem automatisiert. </strong>Bereits in den letzten Jahren wurden ja immer mehr Aufgaben, für das es früher Personal gab, an den Kunden delegiert.</p>
<ul>
<li>Während meiner Sparkassenlehre gehörte zu jeder Zweigstelle ein Kassierer und etliche Angestellte, die Auszahlungsbelege ausstellten oder die Kontoauszüge überreichten. Heute holen wir unser Geld und die Auszüge vom Bankautomaten selber.</li>
<li>Erinnern Sie sich noch an die Zeit, als es Tankwarte gab? Heute findet man die nur noch an wenigen Tankstellen und den Service muss man extra zahlen.</li>
<li>Bei IKEA oder manchen Baumärkten kann man seine Waren schon selber scannen, zahlt mit der Kreditkarte &#8211; kein Personal ist nötig.</li>
<li>Fahre ich mal mit der Bahn, suche ich mir im Internet die Verbindung raus und drucke den Fahrschein selber aus. Ich finde das besser, da ich nicht in einer Schlange warten muss auf jemand am Serviceschalter, der &#8211; wie Tests zeigen &#8211; bei den vielen Preisrabatten nicht mal immer die preisgünstigste Variante weiß.</li>
<li>In ein paar Jahren werden die <a href="http://www.brandeins.de/archiv/magazin/sie-haben-die-wahl/artikel/was-ist-eigentlich-rfid.html" target="_blank"><strong>RFID-Chips</strong></a> auch die letzten Damen und Herren an den Supermarktkassen ersetzt haben. Man rollt mit seinem Einkaufswagen an einem Terminal vorbei, durch die Chips wird alles erfasst, Rechnung ausgedruckt, Betrag abgebucht fertig.</li>
</ul>
<p>Will man nicht nicht ebenso wegrationalisiert werden, muss man so viel Bildung erworben haben, dass man die  Dienstleistungen erbringen kann, die noch nicht automatisierbar sind.</p>
<p>Hier eine <strong>Leseprobe</strong>:</p>
<p><em>&#8220;Die Lage ist wirklich sehr ernst. Ich will Ihnen zeigen, wie die  Dienstleistungsberufe in den nächsten Jahren gnadenlos optimiert und  automatisiert werden. <strong>Vielleicht die Hälfte aller Deutschen wird sich  einen neuen Job suchen müssen oder in einen anderen hineinwachsen.</strong> Ja,  es gibt einen Niedergang vieler lieb gewonnener und klassischer Berufe,  aber auf der anderen Seite auch viele aufstrebende Bereiche in mehr  akademischen, technischen und kreativen Sektoren, wo es sich gut  arbeiten lässt. Den Niedergang menschlicher Berufe durch Automatisierung  halten wir nicht auf. Er vollzieht sich automatisch im Zuge von  normalen Effizienzbestrebungen, die wir langsam schon als &#8220;Sparwahn&#8221;  empfinden.</em></p>
<p><em>Wir müssen mit der Entrüstung aufhören, uns verabschieden und  umorientieren. Ich könnte sagen: <strong>Deutschland als Land muss sich einen  neuen Job suchen. Den gibt es! </strong>Fragen Sie nicht immer wieder, als  wollten Sie, dass es besser keine Antwort darauf gäbe, auf die hin man  hart arbeiten muss: &#8220;Wo gibt es gut bezahlte, interessante und  erfüllende Arbeit?&#8221; Die gibt es, ganz klar: in einer  Exzellenzgesellschaft. <strong>Das muss eine Wissensgesellschaft sein, in die  wir alle mitnehmen, eine ganz und gar unelitäre Veranstaltung.</strong> Exzellenz  für alle, die wir am besten nach bewusster Entscheidung plan- und  druckvoll aufbauen müssen AUFBRECHEN! Das ist die Forderung der Zeit.  Wir dürfen nicht festkleben an alten Strukturen und müssen uns als Land  und Kultur in eine neue Zeit transformieren.</em></p>
<p><em>Internet und Computer automatisieren vieles von &#8220;uns&#8221; bis über  jede Schmerzgrenze hinaus, aber sie machen auch technisch den Weg in  eine neue Gesellschaft frei. Lassen Sie mich die Dramatik des Geschehens  durch Beispiele aus Ihrem Alltag aufhellen:</em></p>
<p><em>Erinnern Sie sich an den  letzten Besuch Ihres Versicherungsvertreters, der Ihr neues Auto  versichert hat. Er schreibt den halben Fahrzeugschein ab, ganz  gewissenhaft die ellenlange Fahrgestellnummer, und blättert in  Risikotabellen. Er diskutiert mit Ihnen, wie viele Kilometer Sie im Jahr  zurücklegen und ob die Markise vor dem Haus als schützender Carport im  Sinne der Versicherung gewertet werden kann. Zur Sicherheit schreibt er,  wie bei jedem Besuch, die Nummer des Kontos auf, von dem die  Lastschriften abgehen. Das Ganze dauert eine halbe Stunde, dazu kommen  An- und Abfahrt und die Telefonate zur <a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/10/dueck-gunter.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-4267" title="dueck gunter" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/10/dueck-gunter.jpg" alt="dueck gunter Warum wir zu einer Exzellenzgesellschaft aufbrechen müssen." width="234" height="291" /></a>Terminvereinbarung. Der Agent  fährt dann nach Hause und bucht alles richtig ein. Die Versicherung  wiederum&#8230; Verstehen Sie? Es kostet eine solide Stunde der  Versicherung, also etwa 80 Euro und eine gute Stunde von Ihnen selbst,  vielleicht 20 Euro in entgangenem Lohn, also 100 Euro. Das sind mehr als  300 Dosen Tomaten oder mehr als 65 Hähnchen!</em></p>
<p><em>Und ich sage Ihnen: In  näherer Zukunft bekommen Sie eine Autoscheckkarte beim Autokauf dazu!  Die zeigt man einem Versicherungsautomaten (der ähnlich aussieht wie die  Automaten beim Einchecken im Flughafen) oder dem &#8220;Internet&#8221;. Piep! Alle  Autodaten sind sofort im Automaten drin! Der fragt Sie: &#8220;Wollen Sie es  zu denselben Konditionen wie das alte Auto versichern? Ja? Nein?&#8221; Sie  tippen &#8220;Ja&#8221; und das wars schon. Die Kosten? 10 Cents für den Versicherer  und ein paar Euro Ihrer eigenen Zeit. Dienstleistungen wie  beispielsweise das Abschließen von Versicherungen bestehen nüchtern  besehen lediglich aus dem Erfassen und Eintippen von Daten aus einem  System in ein anderes. Solche Arbeit ist manuelle Datenverarbeitung mit  einem Lächeln dazu.</em></p>
<p><em>Dienstleistungen sind im Vergleich zur Produktivität  der Industrie atemberaubend ineffizient und werden in Zukunft durch  Computer automatisiert, eben weil sie vom Charakter her  &#8220;Datenübertragung&#8221; sind. Da drängt sich ein Computer doch direkt auf!  Und alle der Datenübertragung oder -verarbeitung ähnlichen Berufe sind  dabei zu verschwinden oder sich entscheidend zu wandeln. </em></p>
<p><span class="pullquote"><em>Der Computer  übernimmt die Arbeiten vieler, vieler Menschen! Diese Arbeiten werden  zwar nach wie vor verrichtet, aber nicht von uns!</em></span></p>
<p><em> Deshalb verschwinden  nicht die Dienstleistungen an sich. Wir werden nur keine typische  Dienstleistungsgesellschaft mehr sein, in der sehr viele von uns noch  Dienstleistungen im klassischen Sinn erbringen.&#8221;</em></p>
<h3><strong>&#8220;Studium für alle!&#8221;</strong></h3>
<p>ist eine der zentralen Forderung von für mehr Bildungsmöglichkeiten für breitere Schichten von Dueck, der nicht umsonst bei IBM &#8220;The wild duck&#8221; genannt wird:</p>
<p><strong><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/DTxzbQ3N9YE" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/DTxzbQ3N9YE"></embed></object><br />
</strong></p>
<p>Soweit die Diagnose bzw. die Vorhersage, was wir in den nächsten Jahren in Deutschland erleben werden. Doch wie sieht nach Duecks Ansicht die Therapie aus?</p>
<p>Seiner Meinung nach folgt auf die Agrar-, Industrie- und  Dienstleistungskultur <strong>die Wissenskultur.</strong> Brain-Jobs in IT-,  Umwelt-, Medizin-, Gen-, Nano- und Biotechnologie. Diese sind jetzt schon da &#8211; aber es sind zu wenige. „Berufe der Premiumservices und der Wissensgesellschaft verlangen multikompetente Menschen.“ Das geht nur über mehr und umfassendere Bildung.</p>
<p>Bildung muss wieder attraktiv und begehrenswert sein und  nicht als lästige und unbequeme Pflicht erlebt werden. Das heißt, dass schon in der Schule Lernbegeisterung mehr geweckt wird. Denn für die künftige Exzellenzgesellschaft <strong>brauchen wir multikompetente Arbeitskräfte</strong>.</p>
<p>Jeder braucht über sein Spezialgebiet hinaus Kenntnisse in anderen Bereichen. Er sollte</p>
<ul>
<li> auch gut reden und etwas präsentieren können,</li>
<li> etwas von Psychologie, Kommunikation und Führung verstehen,</li>
<li>Konflikte bewältigen und verhandeln können,</li>
<li>einen Computer bedienen,</li>
<li>Prozesse verstehen,</li>
<li>sein eigenes Lernen managen  und so weiter.</li>
</ul>
<h3><strong>Was der Staat tun muss</strong></h3>
<p>Der Autor ist überzeugt, dass der Staat für den Weg in die Exzellenzgesellschaft die Rahmenbedingungen schaffen muss. Das dürfe man nicht der freien Wirtschaft überlassen. Unser Weg in eine Exzellenzgesellschaft führt vom Subventions-  zum Investitionsstaat, der die notwendige Infrastruktur von Wissen und  Bildung bereitstellt.</p>
<p>Aus der Fülle seiner Vorschläge hier die wichtigsten:</p>
<ul>
<li>Superschnelle Datenhighways statt Fernstraßen, denn in der nahen Zukunft müssen möglichst alle mit neuen Technologien vertraut sein.</li>
<li>Das Bildungssystem muss flexibler werden, um vielfach kompetente Persönlichkeiten hervorzubringen. Vor allem die Möglichkeit für alle, das Abitur zu machen.</li>
<li> Besonders gefördert werden sollen vor allem die sogenannten  MINT-Fächer (Medizin, Ingenieurswesen, Naturwissenschaften und Technologie). Mit Spitzenkräften v.a. in diesen Disziplinen können  wir in Deutschland Wohlstand generieren.</li>
<li>Wichtig werden &#8220;Culture Technologies&#8221;. Neben der Fachkompetenz also auch Fähigkeiten im sozialen, interkulturellen und interdisziplinären Bereich, sowie Selbst-, Sprach-, Lernkompetenzen.  Diese „Culture Technologies“ können die technischen Mittel vereinigen und via Internet für umfassende Lernmöglichkeiten sorgen. So könnte Deutschland auch hier „Exportweltmeister“ von Wissen und Bildungstechnologien werden.</li>
<li>Eine Exzellenzgesellschaft muss aber auch mehr die Werte des  des Gemeinsinns und der Meisterschaft jedes Einzelnen pflegen. Eher ein t freundschaftliches Wetteifern miteinander als ein gnadenloser Konkurrenzkampf.</li>
</ul>
<h3><strong>Mein Fazit:</strong></h3>
<p><iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=praxisfurps05-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3821865148&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=transparent&amp;bg1=transparent&amp;f=ifr&nou=1" marginheight="0" marginwidth="0" style="float:right; width:120px; margin-left:10px; height:240px; background-color:#FFFFFF; border:1px solid #000000;"></iframe><strong>Aufbrechen ist ein schöner, doppeldeutiger Begriff.</strong> Wir in Deutschland müssen aufbrechen. Und zwar in eine andere Richtung. Hin zu mehr Bildung für mehr alle. Wenn man sieht, wie seit Jahren die Anzahl der Schulen und die Lehrstühle vermindert, Schul- und Studienjahre gekürzt werden, begreift man, dass wir unsere Bildungsanstrengungen verstärken müssen.  Einen Schlamper- und Betrügerstaat wie Griechenland mit Milliarden retten und aus Kostengründen  von Studenten Studiengebühren und Büchergelder fordern, passt schlecht zusammen.</p>
<p>Aufbrechen aus der Komfortzone namens &#8220;Es wird schon irgendwie gut gehen&#8221; oder &#8220;Der Staat muss mehr tun&#8221; zu mehr Selbstverantwortung für jeden Einzelnen.</p>
<p><strong>Aufbrechen müssen wir aber auch einige alte Denkstrukturen.</strong> Zum Beispiel, dass wir statt in sterbende Technologien oder tote Wirtschaftszweige mehr in Bildung investieren.</p>
<p>Das Buch rüttelt auf, legt den Finger in die Wunde und zeigt Therapiemöglichkeiten. Ich hoffe, dass es noch mehr bewegt als das Buch von Thilo Sarrazin, wo viele ja auch hofften, indem man einige unglückliche Aussagen kritisierte, man gleich die ganze Botschaft entsorgen könne.</p>
<p>Der Autor selbst ist skeptisch, ob seine Ideen Wirklichkeit werden. Es gibt keine Partei, die solch ein Programm besitzt oder es auch wirklich umsetzen will. Und selbst wenn es dieses gäbe, würde man es schnell als utopischen Versuch, Wählerstimmen zu fangen, abqualifizieren.</p>
<p>Doch um Duecks Ideen umzusetzen, ist ein Umdenken bei vielen Menschen und nicht zuletzt Politikern nötig. Am besten, Sie und ich  fangen gleich damit an.</p>
<p>Unbequemen Vor- und Querdenkern ergeht es ja meist so: erst werden Sie verlacht, dann bekämpft und dann werden Ihre Aussagen allgemeine Tatsachen.</p>
<p>Ich habe Gunter Dueck beim Mittagessen während des TEDx RheinNeckar Kongresses kennenlernt und wir unterhielten uns über die psychologischen Hindernisse bei Veränderungen. Hier sein Vortrag:</p>
<p style="text-align: center;">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Optk-gYgFo8">http://www.youtube.com/watch?v=Optk-gYgFo8</a></p>
</p>
<p>Duecks <a href="http://www.omnisophie.com/" target="_blank"><strong>Homepage</strong></a>. Follow him on <a href="https://twitter.com/#!/wilddueck" target="_blank"><strong>Twitter</strong></a>.</p>
<p>Hier noch drei Rezensionen von anderen Querdenkern:<br />
<a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/3067/spuren-statt-staub-oder-warum-ihre-arbeit-sinn-machen-muss" target="_self"><strong>&#8220;Spuren statt Staub&#8221; &#8211; Warum Ihre Arbeit Sinn machen muss.</strong></a><br />
<a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/3987/nur-tote-bleiben-liegen-meine-rezension" target="_self"><strong>&#8220;Nur Tote bleiben liegen&#8221; </strong></a>(beide von Anja Förster und Peter Kreuz&#8221;<br />
<a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/4149/die-kunst-kein-egoist-zu-sein-rezension-des-buchs-von-richard-david-precht" target="_self"><strong>&#8220;Die Kunst, kein Egoist zu sein&#8221;</strong></a> von Richard David Precht</p>
<p>Das Neue in Unternehmen entsteht v.a. durch eine andere Form des Dialogs miteinander. Hierzu eine gute Präsentation:</p>
<div id="__ss_2942392" style="width: 425px;"><strong style="display: block; margin: 12px 0 4px;"><a title="Der Dialog" href="http://www.slideshare.net/fit4performance/der-dialog">Der Dialog</a></strong><object id="__sse2942392" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=derdialog-12638443411691-phpapp01&amp;stripped_title=der-dialog&amp;userName=fit4performance" /><param name="name" value="__sse2942392" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="__sse2942392" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=derdialog-12638443411691-phpapp01&amp;stripped_title=der-dialog&amp;userName=fit4performance" name="__sse2942392" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<div style="padding: 5px 0 12px;">View more <a href="http://www.slideshare.net/">presentations</a> from <a href="http://www.slideshare.net/fit4performance">fit4performance</a>.</div>
</div>
<p>Oder hier als lesenswerter <a href="http://dialogprojekt.de/ArtikelAdmin/File/Ehmer-Dialog-als-kreativer-Denkraum-2008.pdf">Artikel von Susanne Ehmer.</a></p>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="article 32 Warum wir zu einer Exzellenzgesellschaft aufbrechen müssen." width="32" height="32" /> Was ist Ihre Meinung dazu?<br />
</a></h2>
<p>PS: Wenn Ihnen dieser Beitrag gefiel, dann sagen Sie es doch  bitte weiter: auf Facebook, Twitter oder per Email.<br />
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<p style="text-align: right;"><small>Foto: © &#8211; istock.com, G. Dueck<br />
</small></p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Die Kunst, kein Egoist zu sein&#8221; Rezension des Buchs von Richard David Precht</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Oct 2010 07:18:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchbesprechungen]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Egoismus]]></category>
		<category><![CDATA[Führungskraft]]></category>
		<category><![CDATA[Moral]]></category>
		<category><![CDATA[Precht]]></category>
		<category><![CDATA[Spiegelneuronen]]></category>

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		Ist der Mensch gut oder schlecht? Ist er in der Tiefe seines Herzens ein Egoist oder hilfsbereit? Warum läuft so vieles schief in der Welt, wenn wir fast alle immer das Gute wollen? Ich erinnere mich noch gut an das Buch von Josef Kirschner &#8220;Die Kunst, ein Egoist zu sein&#8221; von 1976, das verkündete, die [...]]]></description>
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		<p>I<strong>st <a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/10/hai-geschäftsmann-xs-piumadaquila.com-Fotolia.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-4162" title="hai geschäftsmann xs piumadaquila.com - Fotolia" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/10/hai-geschäftsmann-xs-piumadaquila.com-Fotolia.jpg" alt="hai geschäftsmann xs piumadaquila.com Fotolia Die Kunst, kein Egoist zu sein Rezension des Buchs von Richard David Precht" width="228" height="254" /></a>der Mensch gut oder schlecht? Ist er in der Tiefe seines Herzens ein  Egoist oder hilfsbereit? Warum läuft so vieles schief in der Welt, wenn wir fast alle immer das Gute wollen?</strong></p>
<p>Ich erinnere mich noch gut an das Buch von Josef Kirschner &#8220;Die Kunst, ein Egoist zu sein&#8221; von 1976, das verkündete, die meisten Menschen würden sich zu sehr anpassen und Tipps für mehr Rücksichtlosigkeit aufzeigt.</p>
<p>Dieses Stadium haben wir offensichtlich überwunden. Vermisst werden heute allenthalben Rücksicht, Hilfsbereitschaft, Bescheidenheit und dass ein Heranwachsender im Bus mal für die direkt vor ihm stehende Oma seinen Platz räumt. Insofern hat jede Zeit ihre passenden Bücher.</p>
<p><strong>Richard David Precht</strong>, ein Shootingstar in den Medien schafft es in seinen Büchern, viele Menschen für komplizierte Themen zu interessieren, ohne flach zu werden. Das ist ihm auch mit dem neuesten Buch bestens gelungen. Diesmal mit dem Thema &#8220;Moral&#8221;, also einem hochaktuellen Thema, denn der <strong>Verlust der Werte und der Ruf nach einer neuen Moral </strong>ist das Fazit vieler Reden in Unternehmen, Verbänden und der Politik.</p>
<p>Doch Precht zeigt sehr schön auf, dass der Ruf nach Moral gut ankommt, weil er nichts kostet, <span id="more-4149"></span>denn meistens meint ja nicht sich selbst sondern die anderen &#8211; aber dass es gar nicht so einfach zu klären ist, was Moral eigentlich ist.</p>
<p>Beginnend bei Platon lesen wir seine Maxime eines guten Lebens: <strong>&#8220;Leidvermeidung statt Lustgewinn.&#8221;</strong> &#8220;Für Platon ist das Gute eine letztlich unerklärbare Essenz, die unser Leben von »von oben herab« durchwirkt; eine übergeordnete Größe, erhabener als die menschliche Existenz.&#8221; (S. 37)</p>
<h3><strong>Gutmenschen tun nicht immer Gutes.</strong></h3>
<p>Denn der Ruf nach der Moral, dem guten Handeln ist leicht. Doch müssen wir dabei nicht nur alle unsere Handlungen, sondern auch unsere &#8220;Nicht-Handlungen&#8221; berücksichtigen &#8211; und geraten damit in schwere Dilemmata.</p>
<p><strong>Ein Beispiel:</strong> <em>Haben Sie bei der letzten Flutkatastrophe in Haiti gespendet? Aber warum nicht auch für die hungernde Kinder in Ruanda? Weil Haiti öfters im Fernsehen kam?</em> Das Gute ist eben keine Tatsache, sondern eine Interpretation eines Sachverhalts. Oder anders gesagt: &#8220;Das Gute ist eine relative Sache mit einem absoluten Anspruch.&#8221;</p>
<p>Doch <strong>woher kommt unsere Moral?</strong> Über Exkurse zu <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wittgenstein" target="_blank">Wittgenstein</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Noam_Chomsky" target="_blank">Chomsky</a> wird deutlich, dass Moral und unsere Sprache untrennbar verknüpft sind. &#8220;Moral ist die Folge einer Gruppenkommunikation auf einem geteilten Hintergrund. &#8230; Als sozial intelligente Lebewesen können Menschen Absichten anderer erkennen und sich an ihnen orientieren.&#8221; (S. 85)</p>
<h3><strong>Haben Affen ein Gefühl für Fairness?</strong></h3>
<p>An der Biologie orientierte Moralphilosophen propagierten lange, dass &#8220;in der Natur&#8221; der <strong>Egoismus der Gene</strong> herrsche. Das Prinzip &#8220;Eigennutz&#8221; sei evolutionär angelegt. Das mag für Schnecken oder Haie gelten. Doch der Autor zeigt: Lebewesen, die Absichten haben und bei anderen erkennen können, verhalten sich ganz anders als Lebewesen, die das nicht können.</p>
<p>Gibt man zwei Kapuzineräffchen in getrennten Käfigen, die sich sehen können,  Spielmarken und belohnt sie, wenn sie diese zurückgeben mit einem Gurkenstück oder einer Weintraube, passiert etwas Erstaunliches.</p>
<p><iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=praxisfurps05-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3442155541&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=transparent&amp;bg1=transparent&amp;f=ifr&nou=1" marginheight="0" marginwidth="0" style="float:right; width:120px; margin-left:10px; height:240px; background-color:#FFFFFF; border:1px solid #000000;"></iframe>Behandelt man beide gleich (jeder bekommt Gurke oder Traube), ist die Kapuzinerwelt in Ordnung. Doch was passiert, wenn man dem einen fortan immer Trauben gibt und dem anderen nur Gurke? Es ist wie bei Menschen. Der &#8220;Gurken-Affe&#8221; ist ganz schnell demotiviert und verweigert bald die Teilnahme. Am schlimmsten war es, als der andere Trauben bekam <em>ohne </em>Spielmarken herauszugeben. Der Zu-Kurz-Gekommene fing an zu schreien, warf seine Marken aus dem Käfig und ging in den Streik.</p>
<p>Offensichtlich verglichen die Tiere (!) ihre eigene Belohnung mit der Belohnung des anderen.</p>
<p><span class="pullquote">Die Fähigkeit zur Fairness ist also keine kulturelle Zutat oder eine Erfindung der Engländer. Fairness wurzelt tief im Tierreich. </span></p>
<p>Moral ist also keine freundliche Tünche auf unserer ansonsten egoistischen, bösen Natur, sondern eine tief verwurzelte moralische Empfindung.</p>
<p>&#8220;Intelligente Tiere und wir Menschen haben also das Bedürfnis, nicht unfair behandelt zu werden. &#8230; Diese Erwartungshaltung ist die Grundlage des menschlichen Anspruchs auf Gerechtigkeit.&#8221; (S. 110)</p>
<h3><strong>Kommt Moral aus der Vernunft oder aus dem Gefühl? Angeboren oder erlernt?<br />
</strong></h3>
<p>Mit diese Frage befasste sich 1739 schon David Hume und auch Neuropsychologen unserer Zeit untersuchen das. Schon Babys zwischen sechs und zehn Monaten (!) fühlten sich in einem Experiment zum &#8220;Guten&#8221; hingezogen. Versuchspersonen, denen man Oxytocin in die Nase sprüht, verhalten sich sofort kooperativer.</p>
<p>Offenbar ist die Fähigkeit des Menschen zur Moral angeboren. &#8230; Intensive Bindungen und der Einfluss der Erziehung bedingen die unterschiedlichen Ausprägungen von Charakteren. Niemand kommt also &#8220;böse&#8221; auf die Welt.</p>
<p>Dabei ist die stärkste Antriebskraft nicht der Egoismus der Gene, sondern unsere Gier nach Belohnungen durch unsere soziale Umwelt. Unser Gehirn ist ein <em>social brain</em>.</p>
<blockquote><p><strong>Nichts aktiviert die Motivationssysteme im Gehirn  so sehr wie der Wunsch, von anderen gesehen zu werden, die Aussicht auf soziale Anerkennung, das Erleben positiver Zuwendung und &#8211; erst recht &#8211; die Erfahrung von Liebe.</strong></p></blockquote>
<p>schreibt der Hirnforscher Joachim Bauer &#8211; und erklärt damit eigentlich auch gleich den Erfolg von Facebook.</p>
<p>Das sollte sich jede Führungskraft auf den Schreibtisch stellen. Wir Menschen sind nicht nur auf unseren Vorteil aus. Wir spenden Geld, helfen im Verein, pflegen Angehörige. Nicht aus Eigennutz oder der vagen Erwartung auf eine Belohnung in der Zukunft. <strong>Nein, unser Lohn für altruistisches Verhalten ist das gute Gefühl, gut zu sein. </strong></p>
<p>&#8220;Aus der Summe der Erfahrungen, die wir auf diese Weise positiv oder negativ machen, formen wir unser Selbstbild. Die größte Gefahr für dieses Selbstbild ist der Anerkennungsverlust.&#8221; (S. 184)</p>
<h3><strong>Schwarmintelligenz und wann wir bei Rot über die Ampel gehen.</strong></h3>
<p><em>Wann gehen Sie bei Rot über die Ampel?</em> Studien von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jens_Krause_%28Verhaltensbiologe%29" target="_blank">Jens Krause</a> zeigen: Wenn es der Mensch neben uns tut! Vor allem wenn er gleich groß ist wie wir. Bei weiter entfernt stehenden Passanten müssen es mindestens zwei sein, damit wir &#8220;mitgerissen&#8221; werden.</p>
<p>Auf dem Weg zum Gepäckband auf einem fremden Flughafen orientieren wir uns meist nicht an den Hinweisschildern, sondern trotten dem Pulk der anderen Reisenden nach. Intuitiv orientieren wir uns an den anderen. Die werden schon wissen, wo&#8217;s hingeht.  Wie diese Vögel:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=y1V7jBMXLvk">http://www.youtube.com/watch?v=y1V7jBMXLvk</a></p>
<p>Krause fand heraus, <strong>dass fünf Prozent eines Schwarms ausreichen, um eine Gruppe zu führen. </strong>Wohlgemerkt, ohne dass sich die anderen dessen bewusst sind, dass sie geführt werden. (!) Wenn Sie also in einer Abteilung mit 200 Mitarbeitern sind, brauchen Sie sich nur mit neun anderen verständigen, um die ganze Meute in Ihre Richtung zu lenken.</p>
<p>Auch unsere moralischen Entscheidungen zeigen Reflexe des Schwarmverhaltens. Egal ob die wachsenden Widerstandsgruppen bei Stuttgart 21 oder die Anwerbung von Terroristen in Ausbildungslagern. In vielem orientieren wir uns an Vorgaben und am Verhalten anderer.</p>
<h3><strong>Unsere Moral ist immer eine Doppelmoral.</strong></h3>
<p><iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=praxisfurps05-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3442311438&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=transparent&amp;bg1=transparent&amp;f=ifr&nou=1" marginheight="0" marginwidth="0" style="float:right; width:120px; margin-left:10px; height:240px; background-color:#FFFFFF; border:1px solid #000000;"></iframe>Das für mich erschreckendste Beispiel in dem Buch zeigt, dass unser Moral nicht von edlen Werten und der Vernunft abhängt, sondern vor allem von Gefühlen. Und hier besonders vom Gefühl, wer &#8220;zu uns&#8221; gehört &#8211; und wer nicht. Hier das Beispiel:</p>
<p><em>&#8220;Stellen Sie sich vor, Sie stünden an einem Eisenbahngleis. Ein führerlos gewordener Wagen rollt heran. Wenn nichts passiert, fährt der Waggon geradeaus und tötet fünf Gleisarbeiter. Doch Sie stehen an einer Weiche. Wenn Sie jetzt die Weiche umstellen, leiten Sie damit den Waggon um auf ein Nebengleis und überfährt dort nur einen Gleisarbeiter.&#8221;</em></p>
<p>Was würden Sie tun?</p>
<p>Diese Frage stelle der US-Psychologe <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marc_Hauser" target="_blank">Marc Hauser</a> 300.000 Menschen weltweit. Drei Viertel der Befragten antworten, dass sie die Weiche umstellen würden. <strong>Fünf Menschenleben zählen mehr als eins.</strong></p>
<p><em>Jetzt verändern wir das Gedankenexperiment. Auf dem Nebengleis steht kein unbekannter Gleisarbeiter, sondern spielt Ihr Kind. </em>Wer würde jetzt die Weiche umstellen? Das Ergebnis ist weltweit gleich &#8211; niemand.</p>
<p>Wäre Moral vor allem vernunftbetont, ginge es in beiden Fällen um die Rechnung &#8220;fünf gegen eins&#8221;. Unsere Moral ist aber teilbar. Wir trennen stark, wer dazugehört und wer nicht. In der Tagesschau kommt die Erhöhung der HartzIV-Sätze von fünf Euro vor der Flutkatastrophe in China.</p>
<p>Auch das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stanley_Milgram" target="_blank">Milgram-Experiment</a>, das in Realität ja auch in Vietnam oder Abu Ghraib &#8220;durchgeführt&#8221; wurde, zeigt, dass ganz normale Menschen in einer Drucksituation bereit sind, Dinge zu tun, die sie eigentlich für verwerflich halten.</p>
<p><strong>Dabei spielen &#8220;shifting baselines&#8221; eine wichtige Rolle.</strong> Wenn sich die Anhaltspunkte, anhand derer wir etwas einschätzen, unmerklich verändern, nehmen wir das schlechter wahr. Preiserhöhungen durch verringerten Packungsinhalt sind so ein Beispiel. Welche Bezahlung wir für eine Tätigkeit für angemessen halten wird durch <em>shifting baselines </em>mitbestimmt.</p>
<p>Selbst schwerwiegende Verfehlungen können uns so als Anpassungen erscheinen, wenn die Verschiebung langsam geschieht. Auch die Nazis begannen nicht mit der &#8220;Endlösung&#8221;, sondern mit den Rassegesetzen von 1935. Dann brannten Synagogen. Wie beim Milgram-Experiment die steigende Voltzahl verschob in Deutschland fast ein ganzes Volk Stück für Stück seine Grenze für Recht und Unrecht.</p>
<p>In den weiteren Kapiteln des Buchs geht es u.a. um so spannende Themen wie:</p>
<ul>
<li>Woran unsere Gesellschaft krankt</li>
<li>Warum wir unseren Wohlstand falsch messen</li>
<li>Wie sich Bürgersinn fördern lässt</li>
<li>Wie die Demokratie reformiert werden könnte</li>
</ul>
<p>Das Buch ist nicht ganz leicht zu lesen. Einmal hat es 541 Seiten und zum anderen merkt man, dass <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_David_Precht" target="_blank">Richard David Precht </a>eben ein studierter Philosoph ist, der jedoch die Gabe hat, den Leser in den Stoff hineinzuziehen. <strong>Aber es lohnt sich. Vor allem, um über die eigenen moralischen Urteile etwas mehr nachzudenken.</strong> Und sie nicht als &#8220;gesunden Menschenverstand&#8221; einfach zu verbreiten.</p>
<p>Falls Sie sich wundern, warum ich das Buch schon vor dem offiziellen Erscheinungstermin hier besprechen kann &#8211; ich war vorgestern auf seinem Vortrag bei der Sparkasse Heidelberg. Dort sprach er vor Unternehmern auch über den <strong>Zusammenhang von Moral und Wirtschaftssystem</strong>. Hier ein <a href="http://www.morgenweb.de/nachrichten/videos/index.html?bcpid=62612439001&amp;bclid=72343836001&amp;bctid=626405838001&amp;refer=homepage" target="_blank"><strong>Video</strong></a> (nach 1 min. beginnt Precht)</p>
<p>Damit Marktwirtschaft funktioniere, seien Vertrauen, Wahrhaftigkeit und Fairness wichtig. Wenn man dem Geschäftspartner persönlich gegenüber säße, funktioniere das im Kleinen. Bei abstrakten, g<a href="http://www.fr-online.de/wirtschaft/krise/-idiotisch-verhalten-/-/1471908/4715682/-/view/asFirstTeaser/-/index.html" target="_blank">lobalen Finanzgeschäften</a> versagten jedoch die menschlichen Instinkte und auch die staatliche Ordnungspolitik könne dann nicht mehr greifen.</p>
<h3><strong>Mein Fazit: </strong></h3>
<p>Moralische Fragen lauern in unserem Leben überall.</p>
<ul>
<li>Ist die Protestbewegung um Stuttgart 21 jetzt ungesetzlich, weil das Projekt über 15 Jahre durch alle Gremien ordnungsgemäß legitimiert wurde? Oder: Wo kommen wir hin, wenn immer mehr parlamentarische Beschlüsse durch außerparlamentarische Oppositionen behindert oder ausgehebelt werden könnten?</li>
<li>Oder sind solche Bewegungen gerade Ausdruck einer lebendigen Demokratie? Zwar unbequem aber letztlich ein Zeichen für Engagement und gegen Politikverdrossenheit.</li>
<li>Ist das Buch von Thilo Sarrazin, das ja die wenigsten Menschen gelesen haben, ein Fingerzeig in die Wunde und welche Konsequenz hat diese Debatte für den Einzelnen?</li>
</ul>
<p>Zum letzten Punkt hatte Precht auf seinem Vortrag übrigens einen konstruktiven Vorschlag. Jeder könne in eine Schule an seinem Heimatort gehen, sich von Lehrern Schüler aus Migrantenfamilien nennen lassen, die Probleme mit der deutschen Sprache haben, und diesem Kind zweimal pro Woche eine Stunde helfen, besser lesen und schreiben zu lernen.</p>
<p><iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=praxisfurps05-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3442312183&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=transparent&amp;bg1=transparent&amp;f=ifr&nou=1" marginheight="0" marginwidth="0" style="float:right; width:120px; margin-left:10px; height:240px; background-color:#FFFFFF; border:1px solid #000000;"></iframe></p>
<p>Durch diese Initiative würde man automatisch den Kindern- neben einer besseren Schulnote -   Werte unserer Gesellschaft vermitteln. (Und das bringt dem jeweiligen Kind vermutlich mehr als die vollmundigen Worte eines Bundespräsidenten).</p>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/06/podcast.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-4041" title="podcast" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/06/podcast.gif" alt="podcast Die Kunst, kein Egoist zu sein Rezension des Buchs von Richard David Precht" width="61" height="13" /></a>Diesen Beitrag können Sie sich hier anhören oder  <a href="http://kopp-wichmann.podspot.de/post/die-kunst-kein-egoist-zu-sein/" target="_blank"><strong>herunterladen</strong></a>.<br />
[Audio-Datei]</p>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="article 32 Die Kunst, kein Egoist zu sein Rezension des Buchs von Richard David Precht" width="32" height="32" /> Was denken sie über egoismus, moral und die thesen des autors?<br />
</a></h2>
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