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	<title>Der Persönlichkeits-Blog &#187; Persönlichkeit</title>
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	<description>Intelligenter arbeiten.    &#124;    Bewusster leben.   &#124;    Ein Blog von Roland Kopp-Wichmann</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 04:46:53 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Warum nicht nur an Weihnachten die Gans besser draussen als drinnen ist. - Eine Zen-Geschichte über grosse und kleine Erleuchtungen im Alltag.</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 02:57:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
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		Eine Zen-Geschichte über grosse und kleine Erleuchtungen im Alltag.Nur wenige wissen, dass ich mal Sannyasin bei dem berüchtigten Bhagwan &#8211; später Osho &#8211; war. Auf meinen spirituellen Lehr- und Wanderjahren trug ich längere Zeit eine Mala und rote Kleidung. Nicht nur meine Mutter war entsetzt. Auch meine Prüfer im Psychologischen Institut der Uni Heidelberg. Sechs [...]]]></description>
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		<h3>Eine Zen-Geschichte über grosse und kleine Erleuchtungen im Alltag.</h3><p>Nu<a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/12/goose_is_out_xs_Grizzlybaerin-Fotolia.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-7485" title="goose_is_out_xs_Grizzlybaerin - Fotolia" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/12/goose_is_out_xs_Grizzlybaerin-Fotolia.jpg" alt="goose is out xs Grizzlybaerin Fotolia Warum nicht nur an Weihnachten die Gans besser draussen als drinnen ist." width="298" height="212" /></a>r wenige wissen, dass ich mal Sannyasin bei dem berüchtigten Bhagwan &#8211; später Osho &#8211; war. Auf meinen spirituellen Lehr- und Wanderjahren trug ich längere Zeit eine Mala und rote Kleidung.</p>
<p>Nicht nur meine Mutter war entsetzt. Auch meine Prüfer im Psychologischen Institut der Uni Heidelberg. Sechs Jahre Psychologie studiert und am Ende Mitglied einer Sekte! Zum Glück waren mir meine Examensnoten ziemlich egal, denn ich wusste schon, dass ich danach eine Praxis eröffnen würde. Und Klienten fragen einen nie nach der Examensnote.</p>
<p>Bei Bhagwan hörte ich jedenfalls zum ersten Mal jene Zen-Geschichte, die eigentlich ein Koan ist. Ein Koan ist eine merkwürdige Frage, die man mit dem Verstand nicht beantworten kann. Also zum Beispiel:<span id="more-7481"></span></p>
<ul>
<li>&#8220;Was ist der Ton einer klatschenden Hand?&#8221;</li>
<li>&#8220;Wenn ein Baum umfällt und niemand ist im Wald, gibt es dann ein Geräusch?&#8221;</li>
<li>&#8220;Hat ein Hund die Buddha-Natur oder nicht?&#8221;</li>
</ul>
<p>Ja, das sind schon Fragen für lange Winterabende. Aber im Zen soll die Antwort spontan erfolgen, nicht als Ergebnis eines langen Brütens. Sie kann somit nicht durch das analytische und intellektuelle Denken gefunden werden, sondern erscheint als plötzliche Erleuchtung, das Fühlen-Sehen-<iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=praxisfurps05-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=8176210188&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=transparent&amp;bg1=transparent&amp;f=ifr&nou=1" marginheight="0" marginwidth="0" style="float:right; width:120px; margin-left:10px; height:240px; background-color:#FFFFFF; border:1px solid #000000;"></iframe>Hören-Riechen in einem plötzlichen Zustand des Erwachens.</p>
<h3><strong>Nun aber das Rätsel mit der Gans.</strong></h3>
<p>Bhagwan erzählte sie mal in seinen berühmten Darshans. Es gibt darüber ein ganzes Buch:</p>
<blockquote><p><em>Ein Schüler bat einmal den Zen-Meister, ihm das alte Koan von der Gans ist in der Flasche zu erklären. Das tat dieser:<br />
&#8220;Eine kleine Gans wird ein eine Flasche gesteckt und darin gefüttert und gemästet. Die Gans wird immer größer und größer und füllt bald die ganze Flasche aus. Jetzt ist sie zu groß, sie passt nicht mehr durch den Flaschenhals. Der Flaschenhals ist zu eng.</em><br />
<em>Wie kannst du die Gans aus der Flasche rausholen, ohne die Flasche kaputtzumachen und ohne die Gans zu töten?“</em></p></blockquote>
<p>Die Frage ist unlösbar, so scheint es.</p>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/12/gansaus-derflasche3.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-7490" title="gansaus derflasche3" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/12/gansaus-derflasche3.jpg" alt="gansaus derflasche3 Warum nicht nur an Weihnachten die Gans besser draussen als drinnen ist." width="426" height="285" /></a>So ist es ja auch mit vielen persönlichen Problemen, mit denen Menschen sich herumschlagen. Wie kann ich anstatt alles bis auf den letzten Drücker aufzuschieben, rechtzeitig anfangen?  Wie kann ich aufhören, so perfektionistisch zu sein, wo ich doch weiß, dass für die meisten Fälle ein 80-prozentiges Ergebnis völlig ausreicht? Wie kann ich aufhören, es allen recht zu machen, wo andere es doch auch nicht machen?</p>
<p>In all diesen Fällen fühlt man sich gefangen wie die Gans in der Flasche. Das Problem scheint unlösbar.</p>
<p>Und wenn uns jemand vorschlägt, wir sollten einfach mal ausprobieren, was wirklich passiert, wenn man sich anders verhält, kommt einem das vor, als würde man sein Leben riskieren, also um im Bild zu bleiben; entweder geht die Flasche kaputt oder das Tier. Und beides darf nicht passieren.</p>
<p>Dann ist die Gans in der Flasche.</p>
<p>Die dann auftauchenden Gedanken und vor allem die spürbaren unangenehmen Gefühle sind Hinweise auf ungelöste innere Konflikte.</p>
<p>Dass wir Ereignisse in einer bestimmten Weise interpretieren, läuft erst einmal automatisch. Der innere Autopilot sorgt dafür, dass wir sofort dazu eine Meinung, ein Gefühl und eine Verhaltensweise haben.</p>
<p>Dieses automatische Reagieren ist die Gans. Und die Flasche sind unsere zementierten Überzeugungen und Glaubenssysteme, die jeder von uns hat. Die wir irgendwann im Laufe unseres Lebens entwickelt haben und die wir nicht angepasst (neudeutsch: upgedated) haben.</p>
<h3><strong>Jetzt kommt die Auflösung.</strong></h3>
<p>Die Frage war: <em>„Wie kannst du die Gans aus der Flasche rausholen, ohne die Flasche kaputtzumachen und ohne die Gans zu töten?“</em></p>
<blockquote><p>In der Zen-Geschichte wird das Rätsel so aufgelöst:</p>
<p>Tagein, tagaus meditiert der Schüler angestrengt. Aber so sehr er die eine oder andere Möglichkeit abwägt, er findet keinen Weg. Das Rätsel ist auf normalem Weg nicht zu lösen. Er ist müde und völlig erschöpft.</p>
<p>Da kommt ihm plötzlich die Offenbarung.</p>
<p>Plötzlich versteht er, dass es dem Meister gar nicht um die Flasche oder die Gans gehen kann. Er muss etwas anderes meinen.</p>
<p><strong>Die Flasche ist der Verstand und du bist die Gans.</strong></p>
<p>Und wenn du dich nur mit dem Verstand identifizierst, fängst du an zu glauben, dass du drinsteckst. So wie die Gans in der Flasche.</p>
<p>Er rennt zum Meister, um zu sagen, dass die Gans raus ist. Und der Meister sagt: <em></em></p>
<p><em>“Du hast es begriffen. Jetzt lass sie draußen! Sie war nie drin!“</em></p></blockquote>
<p>Wie bitte? fragen jetzt alle bis dato Unerleuchteten. Das soll die Auflösung sein?</p>
<p>Ja, genau. Die Flasche sind unsere erzieherischen und gesellschaftlichen Konditionierungen. Unsere übernommenen und ungeprüften Überzeugungen und Werte. Sind unsere unreflektierten Vorstellungen von richtig und falsch. Was wir tun dürfen und was nicht.</p>
<p>Es ist eine Mini-Erleuchtung. Ein Erkenntnissprung. Ein spontanes Erfassen, Ein tiefes Erkennen, dass das, was Sie lange für &#8220;die Wahrheit&#8221; gehalten haben, Ihre Landkarte war &#8211; und nicht die Landschaft. Dass die Realität mit Konsequenzen antwortet aber nichr mit Bewertungen und Strafen.</p>
<p>Also zum Beispiel das gefühlsmäßige Begreifen:</p>
<ul>
<li>dass Sie ein liebenswerter Mensch auch ohne dass Sie etwas Besonderes tun, bzw</li>
<li>dass Probleme nicht wirklich existieren, sondern wir diese erschaffen durch unsere Erwartungen und Wünsche &#8211; die Natur kennt auch keine Probleme;</li>
<li>dass Sie wirklich nichts mehr beweisen müssen, bzw. wenn Sie dabei sind, etwas beweisen wollen, nie klar ist, wann es denn bewiesen wäre;</li>
<li>dass es Gut oder Böse nicht wirklich gibt, sondern nur in den Einstellungen der Menschen &#8211; auch hier hilft wieder ein Blick auf Mutter Natur, die seit Jahrmillionen wunderbar ohne diese Kategorien funktioniert, was man von der Menschheit nicht gerade sagen kann;</li>
<li>dass Gott vermutlich eine rumänische Putzfrau ist und es ihr gut geht.</li>
</ul>
<h3><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/12/gans_draussen2.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-7491" title="gans_draussen2" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/12/gans_draussen2-300x181.jpg" alt="gans draussen2 300x181 Warum nicht nur an Weihnachten die Gans besser draussen als drinnen ist." width="431" height="268" /></a><strong>Fazit:</strong></h3>
<p>Ihre Gedanken sind nur Gedanken sind, keine Wahrheiten. Auf Ihre Gedanken haben Sie keinen Einfluss.  Auf das was Sie glauben, also für wahr halten schon. Durch Achtsamkeit können wählen, welche Gedanken und Einstellungen Sie beeinflussen. Aber vergessen Sie nicht:</p>
<p>Die Gans ist draußen. Sie war nie drin.</p>
<p>Jetzt sorgen Sie dafür, dass sie auch draußen bleibt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="article 32 Warum nicht nur an Weihnachten die Gans besser draussen als drinnen ist." width="32" height="32" /> Wie sieht Ihre Gans aus?<br />
</a></h2>
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<p style="text-align: right;"><small>Die Anregung zu diesem Artikel kam von S.A.<br />
Bilder: © Grizzlybaerin Fotolia.com, RKW<br />
</small></p>
<p><object id="Player_8a98de30-a2cb-4b3d-8f7a-1c0eb224cc2b" width="500px" height="175px" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="quality" value="high" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://ws.amazon.de/widgets/q?rt=tf_cw&amp;ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fpraxisfurps05-21%2F8010%2F8a98de30-a2cb-4b3d-8f7a-1c0eb224cc2b&amp;Operation=GetDisplayTemplate" /><embed id="Player_8a98de30-a2cb-4b3d-8f7a-1c0eb224cc2b" width="500px" height="175px" type="application/x-shockwave-flash" src="http://ws.amazon.de/widgets/q?rt=tf_cw&amp;ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fpraxisfurps05-21%2F8010%2F8a98de30-a2cb-4b3d-8f7a-1c0eb224cc2b&amp;Operation=GetDisplayTemplate" quality="high" allowscriptaccess="always" /></object></p>
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<hr /><small>Copyright &copy; 2008<br /> Dieser Feed ist nur für den persönlichen, nicht-kommerziellen Gebrauch bestimmt.<br /> Das Nutzen dieses Feed auf anderen Websites oder Blogs verletzt das Urheberrecht. Wenn dieser Inhalt nicht in Ihrem Newsreader enthalten ist, verletzt das Ansehen des Inhalts Urheberrechte. (Digital Fingerprint:<br /> )</small><form action="http://5466.cleverreach.de/subscribe.php" method="post" onsubmit="return sbmgValidateFormPostPg2('email','email')"><input type="hidden" name="form_id" value="6380" /><input type="hidden" name="customers" value="23437" /><input type="hidden" name="required" id="required" value="email," /><div align="center" style="padding:6px;;"><div align="left" style="width:250px; height:auto; border:1px solid #E3E3E3; background-color:#E3E3E3; ;  padding:10px 15px 10px 15px; ">
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		<item>
		<title>Schenken Sie doch an Weihnachten mal was für die Persönlichkeit. - Einen eMailkurs, ein eBook oder ein Persönlichkeitsseminar.</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 09:29:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
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		<description><![CDATA[		<script type="text/javascript">
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		Einen eMailkurs, ein eBook oder ein Persönlichkeitsseminar.Jedes Jahr der gleiche Stress. Was schenke ich wem? Mit Kindern ist es ja noch einfach, die haben immer lange Wunschzettel. Aber Erwachsene? Die meisten haben ja fast schon alles. Okay, ein Buch passt immer oder eine CD. Aber wie wäre es mit etwas Persönlicherem? Deshalb mein nicht ganz [...]]]></description>
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		<h3>Einen eMailkurs, ein eBook oder ein Persönlichkeitsseminar.</h3><p>Je<a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/12/weihnachtsmann1_xs_Li-Bro-Fotolia.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-7472" title="weihnachtsmann1_xs_Li-Bro - Fotolia" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/12/weihnachtsmann1_xs_Li-Bro-Fotolia.jpg" alt="weihnachtsmann1 xs Li Bro Fotolia Schenken Sie doch an Weihnachten mal was für die Persönlichkeit." width="227" height="225" /></a>des Jahr der gleiche Stress. Was schenke ich wem? Mit Kindern ist es ja noch einfach, die haben immer lange Wunschzettel. Aber Erwachsene? Die meisten haben ja fast schon alles. Okay, ein Buch passt immer oder eine CD.</p>
<p>Aber wie wäre es mit etwas Persönlicherem?</p>
<p>Deshalb mein nicht ganz uneigennütziger Vorschlag: Schenken Sie doch Weihnachten mal was für die Persönlichkeit. Davon hat man ja &#8211; wie bei Büchern &#8211; nie genug. Und vor allem, es kann einem jeden Tag etwas nützen.</p>
<p>Hier meine Vorschläge:</p>
<h3><strong>Für Gestresste.</strong></h3>
<p>Egal ob die alleinerziehende Freundin mit zwei Kindern oder der hochdotierte Manager, die Krankenschwester oder der Sachbearbeiter. Gerade die Engagierten und Ehrgeizigen machen sich oft mehr Stress als nötig. Und sind vielleicht irgendwann burnout-gefährdet.<span id="more-7467"></span></p>
<p>Wenn Sie so jemanden kennen ist mein <strong>eMailkurs &#8220;Abgrenzen statt Burnout&#8221;</strong> vielleicht ein nachhaltiges Geschenk. Sie bekommen dazu einen von mir gezeichneten Seminargutschein. Der Beschenkte kann selbst bestimmen, ab wann er/sie die Emails bekommen mag.</p>
<p><a title="Zum eMailkurs gegen Burnout" href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/burnout-emailkurs" target="_blank">Hier die Infos &#8230;</a></p>
<h3><strong>Für Aufschieber.</strong></h3>
<p>Das sind vor allem die Leute, die man an Heiligabend noch in der Fußgängerzone trifft, um Geschenke einzukaufen. Oder die kurz vor der Bescherung an der Tankstelle fragen, ob es dort Geschenkpapier gibt.</p>
<p>Aufschieberitis zu ändern ist nicht leicht. Simple Tipps helfen da nicht. Denn das Aufschieben hat viel mit unbewussten Ängsten und inneren Konflikten zu tun, die man mit Aufschieben vermeiden kann.</p>
<p>Mein <strong>eMailkurs &#8220;Anpacken statt aufschieben&#8221;</strong>, der schon über 270 Mal bestellt wurde kann hier eine wertvolle, ganz andere Hilfe sein als die vielen Selbsthilfebücher zu diesem Thema. Sie bekommen dazu einen von mir gezeichneten Seminargutschein. Der Beschenkte kann selbst bestimmen, ab wann er/sie die Emails bekommen mag.</p>
<p><a title="Zum eMailkurs gegen Aufschieberitis" href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/aufschieben" target="_blank">Hier die Infos &#8230;</a></p>
<h3><strong>Für Partner und Paare.</strong></h3>
<p>Über die Jahre eine gute, befriedigende Beziehung zu führen ist nicht leicht. Einfach weil jeder seine Hypotheken aus der Herkunftsfamilie mitbringt und am Partner &#8220;abarbeitet&#8221;. Leider ziemlich unbewusst.</p>
<p>Auf diesem Blog habe ich über die Jahre etliche Artikel dazu verfasst. In meinem <strong>eBook &#8220;Beziehungen verbessern&#8221;</strong> sind die wichtigsten zusammengefasst. <a title="Zum eBook über Beziehungen" href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/store#beziehungsthemen" target="_blank">Hier die Infos &#8230;</a></p>
<h3><strong>Für Muttersöhne und Vatertöchter.</strong></h3>
<p>Ein häufiges Problem in Partnerschaften ist die fehlende Ablösung eines Partners oder beider Partner von den eigenen Eltern. Das wirkt sich fast immer auf die Partnerschaft aus.</p>
<p>Über dieses wichtige Thema habe ich 2009 ein Buch geschrieben, das viel begeisterte <a title="31 Rezensionen bei Amazon" href="http://www.amazon.de/product-reviews/3783132355/ref=dp_top_cm_cr_acr_txt?ie=UTF8&amp;showViewpoints=1" target="_blank">Zustimmung </a>erfahren hat. Das Buch verkaufte sich so gut, dass es vom Verlag diesen Sommer als Taschenbuch herausgebracht wurde. Sie können es <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3451063824/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;tag=praxisfurps05-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3451063824" target="_blank">hier bequem online bestellen</a>.</p>
<p>Falls Sie gern ein von mir signiertes Exemplar hätten, schicken Sie mir einen  Umschlag mit einem 10-Euro-Schein, an wen das Buch gehen soll und wie die Widmung aussehen soll. <a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/kontakt">Hier meine Adress</a>e.</p>
<h3><strong>Für alle, die was ändern wollen.</strong></h3>
<p>&#8220;Ich kann auch anders&#8221; ist der Titel meines zweiten Buchs. Da geht es um die zehn wichtigsten Psychofallen im Beruf:</p>
<ul>
<li>&#8220;Ich fühle mich zwischen Beruf und Familie zerrieben.&#8221;</li>
<li>&#8220;Ich kann mich nicht gut verkaufen.&#8221;</li>
<li>&#8220;Ich kann schlecht Nein sagen.&#8221;</li>
<li>&#8220;Ich bin zu perfektionistisch.&#8221;</li>
<li>&#8220;Ich habe zu viel Stress.&#8221;</li>
<li>&#8220;Ich bin so wenig motiviert.&#8221;</li>
<li>&#8220;Ich habe Probleme mit meinem Chef.&#8221;</li>
<li>&#8220;Ich habe Angst vor Konflikten.&#8221;</li>
<li>&#8220;Ich bin der Größte.&#8221;</li>
<li>&#8220;Ich betrachte alles nur rational.&#8221;</li>
</ul>
<p>Das Buch können Sie <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3783134129/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;tag=praxisfurps05-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3783134129" target="_blank">hier online bestellen</a>. Wenn Sie eines mit Widmung wollen, schicken Sie mir 15 Euro in einem Brief und für wen die Widmung mit welchem Text sein soll. <a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/kontakt">Hier die Adresse</a>.</p>
<h3><strong>Für jemand der wirklich etwas ändern will.</strong></h3>
<p>Manchmal reicht ein Buch oder eMailkurs nicht aus, um etwas zu ändern. Es braucht dann vielleicht einen intensiveren Input. Homöopathie hilft &#8211; aber manchmal braucht es ein starkes Antibiotikum. Das darf man aber auch nicht mal nehmen und dann wieder nicht, sondern konsequent mehrere Tage lang.</p>
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<p>Dieses Seminar können Sie jemandem schenken. Überweisen Sie einfach den Betrag und ich schicke Ihnen einen von mir gezeichneten Seminargutschein per Post mit abzugsfähiger Rechnung. Der Beschenkte kann sich dann selbst einen Seminartermin aussuchen. Hier die nächsten <a title="Die nächsten Seminartermine" href="http://www.seminare4you.de/seminartermine" target="_blank">Termine &#8230;</a></p>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="article 32 Schenken Sie doch an Weihnachten mal was für die Persönlichkeit." width="32" height="32" /> Oder vielleicht wollen Sie sich selbst beschenken?<br />
</a></h2>
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						</div>	
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			<wfw:commentRss>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/7467/schenken-sie-doch-an-weihnachten-mal-was-fur-die-personlichkeit/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>An Weihnachten können Sie feststellen, wie erwachsen Sie sind. - Älter wird man von allein. Fürs Erwachsenwerden muss man was tun.</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/162/an-weihnachten-koennen-sie-feststellen-wie-erwachsen-sie-sind</link>
		<comments>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/162/an-weihnachten-koennen-sie-feststellen-wie-erwachsen-sie-sind#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 05:04:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Ablösung]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Erwachsensein]]></category>
		<category><![CDATA[Paarbeziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Rebellion]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[		<script type="text/javascript">
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		Älter wird man von allein. Fürs Erwachsenwerden muss man was tun.Nicht immer ist das Fest der Liebe ein Datum, auf das sich alle freuen. Die Kinder bestimmt noch am meisten. Aber für Erwachsene ist Weihnachten zuweilen nicht ungetrübt.  Nicht nur der Stress in den Wochen zuvor auch die Feiertage selbst sind zuweilen problembelastet. Statistiken zufolge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[		<script type="text/javascript">
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						if ( reg.test(email_fld.value) == false ) msg += '- Valid Email Required';
			if ( msg == '' ) return true;
			else alert(msg);
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		<h3>Älter wird man von allein. Fürs Erwachsenwerden muss man was tun.</h3><p>Ni<a href="http://www.postkartenparadies.de/anlaesse/weihnachten/dasspielzeugwuerdelaengerhalten.php" target="_blank"><img class="left alignright" src="http://persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/manner-spielzeug.jpg" alt="manner spielzeug An Weihnachten können Sie feststellen, wie erwachsen Sie sind." width="306" height="228" title="An Weihnachten können Sie feststellen, wie erwachsen Sie sind." /></a>cht immer ist das Fest der Liebe ein Datum, auf das sich alle freuen.</p>
<p>Die Kinder bestimmt noch am meisten. Aber für Erwachsene ist Weihnachten zuweilen nicht ungetrübt. <em></em></p>
<p>Nicht nur der Stress in den Wochen zuvor auch die Feiertage selbst sind zuweilen problembelastet. Statistiken zufolge sind Streits an Weihnachten sehr häufig und auch die Scheidungsanwälte haben in den Wochen nach dem Lichterfest mehr zu tun. Woran liegt das?</p>
<p class="MsoNormal">Ich denke, an Weihnachten zeigt sich, wie erwachsen wir geworden sind.</p>
<p class="MsoNormal">Älter wird man ja von allein. Für das Erwachsenwerden muss man etwas tun. Denn Weihnachten ist das Fest, wo die meisten Menschen mit ihrer Familie zusammen kommen und es sich zeigt, ob man im Zusammensein mit den Eltern schnell wieder zum Kind von damals wird &#8211; oder ob man inzwischen erwachsen geworden ist.</p>
<p class="MsoNormal">Doch was bedeutet &#8220;Erwachsensein&#8221;?<br />
<span id="more-162"></span></p>
<p class="MsoNormal">Meine Definition dazu ist:</p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><strong>Erwachsen sind wir, wenn wir abgelöst sind von unseren Eltern und trotzdem Kontakt mit ihnen haben können.</strong></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal"><strong> </strong>Dabei spielt die innere Ablösung immer eine größere Rolle als die äußere. Doch sich von den Eltern abzulösen, ist gar nicht so einfach. Für beide Seiten. Denn wenn das jüngste Kind (Sohn oder Tochter) über zwanzig Jahre alt ist, realisieren auch die Eltern mehr oder weniger schmerzlich, dass sie jetzt deutlich älter geworden sind und die Elternphase unwiderruflich vorbei ist. Und dass man die Kinder ziehen lassen muss.</p>
<p class="MsoNormal">Ob und wie gut das Eltern können, hängt auch davon ab, wie das Elternpaar mittlerweile seine Beziehung erlebt. Und ob und wie beide die entstehende Lücke an Zeit, Raum und Sinn füllen können.</p>
<p class="MsoNormal">Haben sich die Eltern die letzten Jahre nur als &#8220;Vati&#8221; und Mutti&#8221; erlebt &#8211; anstatt auch als Paar &#8211; kann es sein, dass die Eltern das &#8220;Kind&#8221; nicht loslassen wollen, um die sich ausbreitende Leere zwischen sich nicht so deutlich zu spüren.</p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal">Doch dieser Schritt ist wichtig. Jugendliche müssen sich von ihren Eltern lösen, damit sie intime Bindungen außerhalb der Familie eingehen können.</p>
<p class="MsoNormal">Die Aufgabe der Eltern besteht letztlich darin, den Jugendlichen zu befähigen, sie zu verlassen und sein eigenes Leben zu führen. Doch was im Tierreich seit Jahrmillionen gut klappt, ist bei Menschen &#8211; vielleicht wegen der vergleichsweise langen Kindheit &#8211; nicht so einfach.</p>
</blockquote>
<p><a href="http://www.maennerrat.de/muttersohn.htm">&#8220;Muttersohn&#8221;</a> oder die <a href="http://www.libri.de/shop/action/advancedSearch/keyword/vater_tochter_beziehung.html;jsessionid=fdc-viusc6goq81.www12" target="_blank">&#8220;Vatertochter&#8221;</a> sind Beispiele, welche Folgen unbewusste Konflikte haben können, wenn diese Ablösung nicht als eine von der Evolution vorgesehene Entwicklung gesehen wird, sondern als Angriff auf die eigene Person.</p>
<p>Etliche Bücher und Filme haben dieses Thema behandelt <em>(Loriot&#8217;s &#8220;Ödipussi&#8221;, &#8220;Meine Braut, ihr Vater und ich&#8221;, &#8220;Vater der Braut&#8221;)</em>. Auch mein Lieblingskomiker Dieter Nuhr kennt dieses Thema und berichtet hier, wie sich fehlendes Loslassen einer Mutter im Leben eines Mannes auswirken kann:</p>
<p style="text-align: center;">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=xTKpHVB81Bg">http://www.youtube.com/watch?v=xTKpHVB81Bg</a></p>
</p>
<p class="MsoNormal">Sich von den Eltern abzulösen, ist nicht einfach. Es gibt zwei Wege, die Ablösung zu vermeiden:</p>
<ol style="margin-top: 0cm;" type="1" start="1">
<li class="MsoNormal"><strong>Anpassung</strong><br />
Das sieht dann so aus, dass man als junger Mann oder Tochter es nicht eilig hat, von zu Hause auszuziehen. (Hier die neuesten Zahlen.) Denn es ist ja so bequem zu Hause bei Muttern. Das Essen im &#8220;Hotel Mama&#8221; schmeckt und die Wäsche wird auch noch kostenlos gemacht. Der Vater kümmert sich um Finanzielles,  den Versicherungskram oder die Winterreifen.Oder dem jungen Paar, das eine Bleibe sucht, bieten die Eltern eine Wohnung im eigenen Haus an oder ein Nachbargrundstück, auf dem man ein Haus bauen kann. Jeder hat einen Schlüssel zur Wohnung des anderen, im Urlaub gießt man gegenseitig die Blumen und auf das kleine Kind passt die Oma auf.</p>
<p>Alle finden das furchtbar praktisch, doch die notwendige Ablösung wird so nicht gerade einfach. Die Folgen zeigen sich oft in der Paarbeziehung, denn der Mann muss sich zwischen seiner Mutter und seiner Partnerin entscheiden (und die Frau zwischen ihrem Vater und ihrem Mann). Viele Schwiegermutter-Witze behandeln dieses Thema. Ein weiterer Weg, die Ablösung zu vermeiden, ist die</li>
<li class="MsoNormal"><strong>Rebellion</strong><br />
Um sich zu lösen, zieht man bereits im Beruf oder für das Studium mindestens 400 km weit weg, auch wenn nähere Städte ähnlich gute Studienbedingungen böten. Die Devise aber ist: <em><em>&#8220;Nichts wie weg &#8211; so weit wie möglich.&#8221;</em></em>Auch hat man eine gute Ausrede, wenn die Eltern am Telefon klagen, dass man sich so selten sieht: <em><em><em>&#8220;Ich würde Euch ja auch gern öfter besuchen, aber 400 Kilometer ist halt schon sehr weit.&#8221;</em></em></em>Etwas älter geworden, zieht man als Paar noch weiter weg. Nach London oder nach Australien. Dort kann man endlich &#8220;frei atmen&#8221; aber vor allem, die Eltern drohen einem nicht mehr mit überraschenden Wochenendbesuchen.<strong>Rebellion ist eine wichtige Phase &#8211; in der Pubertät.</strong>Dort &#8220;muss&#8221; der Jugendliche alles anders machen als die Eltern, um seine eigene Identität zu finden. In der Rebellion macht man von allem das Gegenteil. Hat der Vater kurze Haare, trägt man sie lang &#8211; und umgekehrt.</p>
<p>Doch <strong>Rebellion ist noch nichts Eigenes.</strong> Es ist Anpassung &#8211; mit umgekehrtem Vorzeichen und deshalb vorhersagbar &#8211; wie die Meinung der Opposition zu einem Vorschlag der Regierung. Und manche Menschen bleiben ein Leben lang in der Rebellion stecken.</li>
</ol>
<p class="MsoNormal">Doch was hat das jetzt alles mit Weihnachten zu tun?</p>
<p class="MsoNormal">Nun, an Weihnachten kann sich zeigen, ob und wie Sie abgelöst sind. Das merken Sie vielleicht schon an den Festvorbereitungen.</p>
<ul style="margin-top: 0cm;" type="disc">
<li class="MsoNormal"><strong>Wie feiern Sie Weihnachten?</strong><br />
<a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/11/weihnachten_streit_xs_-fritzi-braun-Fotolia.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-7446" title="weihnachten_streit_xs_ fritzi braun - Fotolia" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/11/weihnachten_streit_xs_-fritzi-braun-Fotolia.jpg" alt="weihnachten streit xs  fritzi braun Fotolia An Weihnachten können Sie feststellen, wie erwachsen Sie sind." width="165" height="248" /></a>Schon wenn ein Paar zusammenfindet, muss es ja einen gemeinsamen Festverlauf finden, der für beide passt. Denn unweigerlich bringt jeder seine gewohnten Vorstellungen mit.Liegen diese weit auseinander (<em>&#8220;Weihnachten ohne einen richtigen Christbaum ist für mich kein richtiges Weihnachten!&#8221;</em> versus <em>&#8220;Ein Plastikbaum ist doch viel praktischer &#8211; und ökologischer&#8221;</em>).</p>
<p>Jetzt muss man miteinander verhandeln und eine tragbare Lösung finden. Kommen jetzt die Eltern dazu und machen zu dem Thema Bemerkungen (<em>&#8220;Was? Ihr habt nicht mal einen richtigen Baum? Das ist bestimmt die Idee Deiner Frau!&#8221;) </em>zeigt sich schnell an der Reaktion des Mannes, wie weit er abgelöst ist.Sagt er zu seiner Frau: <em>&#8220;Siehste, meine Eltern finden den Plastikbaum auch schrecklich&#8221; </em>bevorzugt er die Koalition mit den Eltern &#8211; und riskiert in den nächsten Stunden einen Streit mit seiner Frau, weil sie spürt, dass er ihr in den Rücken gefallen ist.</p>
<p>Sagt er: <em>&#8220;Wir hatten unterschiedliche Vorstellungen und haben uns aber für diese Lösung entschieden&#8221; </em>sind die Eltern vermutlich etwas pikiert <em>(&#8220;Uns gefällt er ja nicht aber bitte, es ist Eure Entscheidung!&#8221;) D</em>enn sie spüren instinktiv, dass der Sohn eine Grenze gezogen hat. Und zwar eine notwendige Grenze &#8211; um das Paar herum.</li>
<li class="MsoNormal"><strong>Wo feiern Sie Weihnachten?</strong><br />
Auch hier zeigt sich, wie erwachsen jeder der beiden Partner geworden ist. Eine schlecht abgelöste Partnerin sagt vielleicht:<br />
<em>&#8220;Also, Weihnachten müssen wir zu meinen Eltern. Alles andere akzeptiert mein Vater nicht!&#8221;</em><br />
Oder: <em>&#8220;Am liebsten würde ich Heiligabend bei uns feiern und dass wir unsere Eltern an den Feiertagen besuchen.&#8221; </em>Darauf er: <em>&#8220;Ich kann doch meine einsame Mutter Heiligabend nicht allein lassen.&#8221;</em></li>
</ul>
<p class="MsoNormal">Verstehen Sie mich nicht falsch: natürlich ist es in Ordnung, die Wünsche aller Beteiligten zu berücksichtigen und zu versuchen, möglichst viele unter einen Hut zu bringen.</p>
<h3 class="MsoNormal"><strong>Wünsche, Erwartungen und Forderungen.</strong></h3>
<p class="MsoNormal">Das entscheidende Wort ist <strong>&#8220;Wünsche&#8221;</strong> &#8211; nicht Erwartungen oder Forderungen.</p>
<p class="MsoNormal">Letztlich kommt es darauf an, ob es <strong><em>Ihr </em></strong>Weihnachtsfest, zu dem Sie Ihre Eltern einladen. Oder ob Sie Ihre Wünsche den Erwartungen der Eltern opfern, weil Sie befürchten, dass es sonst Enttäuschung, Missstimmung und Streit gibt.</p>
<p class="MsoNormal">Wünsche kann man ablehnen oder modifizieren. Mit Forderungen (<em>&#8220;Das ist doch nicht zuviel verlangt, nach all dem, was wir für dich/euch getan haben&#8221;)</em> ist das schon schwieriger. Wenn man jetzt nicht genug abgelöst, scheint der Konflikt unlösbar und man muss sich entweder anpassen oder rebellieren.</p>
<p class="MsoNormal">Bei der <strong>Anpassung </strong>versucht man dann, es möglichst allen recht zu machen <em>(&#8220;Es ist ja schließlich Weihnachten!&#8221;) &#8211; </em>zahlt aber einen Preis dafür. Entweder indem man sich zu sehr verausgabt und einem das ganze Fest keine Freude mehr macht.</p>
<p class="MsoNormal">Oder indem man unbewusst einen Streit heraufbeschwört, weil man mehr mit den Eltern des lieben Friedens willen paktiert und der Partner aber genau spürt, dass man der heimlichen oder offenen Koalition den Vorrang eingeräumt hat.</p>
<p><span class="pullquote">In Beziehungen geht es immer auch um Loyalitäten. Finden sich Mann und Frau zu einem Paar, zu einer neuen Familie, zusammen, müssen sie, damit das Paar eine Zukunft hat, die Loyalität zur jeweiligen Herkunftsfamilie reduzieren. Diese Entscheidung ist nicht leicht &#8211; weshalb sie manche Menschen scheuen.</span></p>
<p class="MsoNormal">Bei der <strong>Rebellion </strong>versucht man, das Eigene dadurch zu finden, indem man sich den Erwartungen der Eltern verweigert oder entzieht. Wohnt das Paar sehr weit weg, <em>scheint </em>die Ablösung gelungen. <em>(&#8220;Unsere Eltern können ja nicht erwarten, dass wir nur wegen Weihnachten extra aus Neuseeland anreisen. Und die kommen aber auch nicht schnell mal vorbei!&#8221;)</em></p>
<p class="MsoNormal">Auch ein Abbruch der Beziehung<em> (&#8220;Zu meiner Mutter habe ich schon seit Jahren keinen Kontakt&#8221;)</em> ist aus meiner Sicht keine Ablösung. Denn was man stark ablehnt, an das bleibt man auch gebunden.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Letztlich geht es bei all dem um das Thema &#8220;Getrenntheit&#8221; und &#8220;Verbundenheit.</strong></p>
<ul style="margin-top: 0cm;" type="disc">
<li class="MsoNormal">Wie weit ist es mir möglich, mich in einer Beziehung auch als Individuum getrennt zu erleben <em>(verbunden &#8211; nicht gebunden)</em>?</li>
<li class="MsoNormal">Muss ich mich von den Wünschen des Anderen ganz abtrennen, um meine Identität aufrecht zu erhalten <em>(&#8220;Mir doch egal, was Du willst.&#8221;)</em></li>
<li class="MsoNormal">Oder muss ich den Wünschen des Anderen immer nachgeben, weil ich befürchte, dass der Andere mich sonst ablehnt und die Beziehung leidet? <em>(&#8220;Wenn es Dir gutgeht, geht&#8217;s mir auch gut.&#8221;)</em></li>
</ul>
<h3 class="MsoNormal"><strong>Wie würden Sie am liebsten Weihnachten feiern?</strong></h3>
<p class="MsoNormal">Wenn diese Gedanken Ihnen Sinn machen, können Sie sich ganz konkret fragen:</p>
<ol style="margin-top: 0cm;" type="1" start="1">
<li class="MsoNormal">Wie würden Sie am liebsten Weihnachten begehen (ganz konkret: Feier, Essen, Geschenke usw.) wenn es nur nach Ihnen ginge?</li>
<li class="MsoNormal">Welche Vorstellungen und Wünsche hat Ihr Partner?</li>
<li class="MsoNormal">Was befürchten Sie, wenn Sie <strong><em>Ihr </em></strong>Weihnachten so feiern würden, wie es für Sie stimmt?</li>
<li class="MsoNormal">Was sind die Konsequenzen, wenn Sie es nicht tun?</li>
<li class="MsoNormal">Wie wäre es, wenn Sie das kommende Fest zum Anlass nehmen würden, sich &#8211; sofern notwendig &#8211; ein Stück ablösen?</li>
</ol>
<p>[Audio-Datei]<br />
Diese Anleitung können Sie sich hier als Podcast anhören oder auch <a href="http://kopp-wichmann.podspot.de/post/an-weihnachten-konnen-sie-feststellen-wie-erwachsen-sie-sind/">hier herunterladen.</a></p>
<p><em>Diesen Artikel schrieb ich am 8.12.2007. Eine Lektorin des Kreuz-Verlags las ihn, rief mich an und daraus entstand mein erstes Buch. Herzlichen Dank nochmal, liebe Frau R. Ich veröffentliche hier noch einmal, weil er, glaube ich, an Aktualität nicht verloren hat.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="article 32 An Weihnachten können Sie feststellen, wie erwachsen Sie sind." width="32" height="32" /> Wie feiern Sie weihnachten?<br />
wie würden Sie gerne feiern?</a></h2>
<p>&nbsp;</p>
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<p style="text-align: right;"><small>Foto: © Postkartenparadie, &#8211; Fritzi Fotolia.com,</small></p>
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<hr /><small>Copyright &copy; 2008<br /> Dieser Feed ist nur für den persönlichen, nicht-kommerziellen Gebrauch bestimmt.<br /> Das Nutzen dieses Feed auf anderen Websites oder Blogs verletzt das Urheberrecht. Wenn dieser Inhalt nicht in Ihrem Newsreader enthalten ist, verletzt das Ansehen des Inhalts Urheberrechte. (Digital Fingerprint:<br /> )</small><form action="http://5466.cleverreach.de/subscribe.php" method="post" onsubmit="return sbmgValidateFormPostPg6('email','email')"><input type="hidden" name="form_id" value="6380" /><input type="hidden" name="customers" value="23437" /><input type="hidden" name="required" id="required" value="email," /><div align="center" style="padding:6px;;"><div align="left" style="width:250px; height:auto; border:1px solid #E3E3E3; background-color:#E3E3E3; ;  padding:10px 15px 10px 15px; ">
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						</div>	
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		<title>Zum ersten Mal im Radio mit: &#8220;Das Leben ändern &#8211; aber wie?&#8221; - Zwei Stunden beantwortete ich live Hörerfragen bei Deutschlandradio Kultur.</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Nov 2011 12:48:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Opferhaltung]]></category>
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		Zwei Stunden beantwortete ich live Hörerfragen bei Deutschlandradio Kultur.Anfang September bekam ich eine Mail von einer Redakteurin des Deutschlandfunks: &#8220;Sehr geehrter Herr Kopp-Wichmann, &#8220;Warum ist es so schwer, sich zu ändern?&#8221; &#8211; Unter diesem Arbeitstitel plant Deutschlandradio Kultur eine zweistündige Live-Diskussion, in der wir einen oder zwei Experten ins Gespräch mit unseren Hörerinen und Hörern [...]]]></description>
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		<h3>Zwei Stunden beantwortete ich live Hörerfragen bei Deutschlandradio Kultur.</h3><p>An<a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/11/dlf_rol.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-7409" title="dlf_rol" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/11/dlf_rol.jpg" alt="dlf rol Zum ersten Mal im Radio mit: Das Leben ändern   aber wie?" width="342" height="291" /></a>fang September bekam ich eine Mail von einer Redakteurin des Deutschlandfunks:</p>
<p><em>&#8220;Sehr geehrter Herr Kopp-Wichmann,</em><br />
<em> &#8220;Warum ist es so schwer, sich zu ändern?&#8221; &#8211; Unter diesem Arbeitstitel plant Deutschlandradio Kultur eine zweistündige Live-Diskussion, in der wir einen oder zwei Experten ins Gespräch mit unseren Hörerinen und Hörern bringen möchten.</em></p>
<p><em>Mit Interesse habe ich auf Ihrer Internetseite gelesen, dass Sie sich genau mit diesem Thema als Psychologe und Coach beschäftigen. Nun würde ich gern persönlich mit Ihnen Kontakt aufnehmen, um mehr über  Ihre Arbeit zu erfahren.</em></p>
<p><em>Vielleicht hätten Sie ja auch Lust und Zeit, an unserer Sendung teilzunehmen?&#8221;</em></p>
<p>Natürlich war ich sofort interessiert. Ein paar Telefonate hin und her und der Sendetermin wurde bestimmt: 19. November. Am selben Tag wurde auch die <a href="http://www.dradio.de/dkultur/programmtipp/imgespraech/1607674/" target="_blank">Internetseite </a>des Deutschlandradio geschaltet. Ich fand den Text sehr gut. Man merkte, dass sich die Redakteurin ausgiebig mit meinem Buch und diesem Blog auseinandergesetzt hatte.</p>
<p>Am Abend zuvor flog ich nach Berlin. <em>&#8220;Bitte kommen Sie um 8.45 in den Sender&#8221;</em>, stand in der Email. Ich fand das ziemlich kurzfristig für eine Sendung, die um 9.05 Uhr starten sollte<span id="more-7397"></span> und man sich noch nicht kannte und auch noch nichts näher besprochen war. Was machten die mit der Sendung, wenn ich krank geworden wäre oder sonstwie verhindert?</p>
<p>Samstagmorgen machte ich mich auf den Weg zum Hans-Rosenthal-Platz. Deutschlandradio ist in einem historischen Rundbau, dem ehemaligen Gebäude von RIAS Berlin zuhause. Ich erinnerte mich, dass ich als Kind mit meinem Vater manchmal die Kabarettsendung <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Insulaner" target="_blank">&#8220;Die Insulaner&#8221;</a> von hier gehört hatte. Später hörte ich zuweilen die Theaterkritiken von <a title="Der Theaterkritiker Friedrich Luft" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Luft" target="_blank">Friedrich Luft</a>, der seine Sendung immer mit dem Spruch beendete: <em>„Wir sprechen uns wieder, in einer Woche. Wie immer – gleiche Zeit, gleiche Stelle, gleiche Welle. Ihr Friedrich Luft“.</em></p>
<p>Auch heute noch zählt der Deutschlandfunk bzw. Deutschlandradio zu meinen Lieblingssendern. Fundierte Beiträge, keine Werbung, kein Popgedudel wie auf vielen anderen Sendern, sondern in den Pausen Klassik oder Jazz.</p>
<p>Aber zurück in die Gegenwart. 8.50 Uhr schaute der Moderator Dieter Kassel kurz rein, wir plauderten fünf Minuten und um 8.59 Uhr sagte er: <em>&#8220;So, jetzt nach den Nachrichten legen wir los.&#8221;</em> Na, alles sehr entspannt hier.</p>
<p>Ich war vorher noch nie in einem Radiostudio gewesen und staunte, dass da im digitalen Zeitalter immer noch so große Bandmaschinen herumstanden, bekam ein Glas Wasser, man erklärte mir den Gebrauch der Kopfhörer &#8211; und dann begann die Sendung.</p>
<p>Ich war schon etwas nervös.</p>
<p>Vor allem hatte ich mir vorher Gedanken gemacht, welche Leute wohl anrufen würden und was die fragen könnten. Zuvor hatte ich nämlich in einem <a title="Interview mit Dieter Kassel" href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/netz/journalisten-im-dialog-interview-mit-dieter-kassel/" target="_blank">Interview</a> mit dem Moderator folgendes gelesen:</p>
<blockquote><p>Der Anfang ist ganz entscheidend. Hart formuliert kann man sagen: Ein Verrückter mittendrin ist nicht schlimm. Ein Verrückter ganz am Anfang kann einem aber die ganze Sendung kaputt machen. Nicht er allein, aber ich habe manchmal das Gefühl, das sendet ein Signal aus an die anderen etwas verrückten Menschen, die noch die Restvernunft besitzen, nicht anzurufen.</p></blockquote>
<p><span class="pullquote">Wer könnte da jetzt anrufen? Vielleicht der Alkoholiker, dessen Frau sich im Lauf einer Therapie bei mir von ihm getrennt hatte? Oder ein Alt-68er, der wortreich darlegen würde, dass an Stress und Burnout sowieso nur die kapitalistischen Strukturen schuld seien? Oder der Stammtischbruder, der mich darüber aufklären würde, dass alle Psychologen einen an der Waffel haben?</span></p>
<p>Oder noch schlimmer: niemand würde anrufen.</p>
<p>Aber es kam ganz anders. Nämlich mehr Anrufe und Fragen per Email als ich in der Sendung beantworten konnte. Zum Beispiel zum Thema nicht Neinsagen können. Was man gegen Perfektionismus machen könne. Was dahinter steckt, wenn man trotz guter Absichten zu Terminen immer zu spät komme.</p>
<p>Dieter Kassel moderierte sehr souverän und freundlich und so gewann ich auch nach einer Viertelstunde meine Gelassenheit zurück. Vor allem, nachdem mein erster gewünschter Musiktitel lief.</p>
<div style="width: 300px; height: 204px;">
<div style="width: 300px; height: 169px;"><iframe name="Clipfish Embedded Image" src="http://www.clipfish.de/embed_image/?vid=3654275" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" align="left" width="300" height="169"></iframe></div>
</div>
<p>Hier ein paar <a title="Die letzte Live-Aufnahem von Amy Winehouse" href="http://www.bild.de/unterhaltung/musik/amy-winehouse/video-der-letzten-studioaufnahmen-19886062.bild.html" target="_blank">Hintergrundinformationen </a>zu dieser besonderen Aufnahme.</p>
<p>So verging die erste Stunde im Flug. Nach den Nachrichten um 10 Uhr waren die ersten Emails eingetrudelt, die ich dann im Gespräch mit dem Moderator beantwortete. Da ich nicht alle Anfragen beantworten konnte, will ich das hier für einige nachholen.</p>
<h3><em><strong>&#8220;Sind Sanktionen zur Veränderung sinnvoll?</strong></em></h3>
<p><em>Es gibt einen kleinen Prozentsatz v.a. junger Menschen, die im Bezug von Arbeitslosengeld 2 eher 100 Prozent Sanktionen der Regelleistungen und sogar bis hin zur Wohnungslosigkeit in Kauf nehmen, bevor sie die Auflagen des Amtes erfüllen würden. Sind also Sanktionen überhaupt sinnvoll?&#8221; (Email von L.H.)</em></p>
<p>Sanktionen mögen nötig sein, sie erzeugen vielleicht Gehorsam aus Angst vor weiteren Strafen &#8211; aber man kann andere nicht motivieren zu etwas. Man kann andere bestechen, bedrohen oder bestrafen &#8211; aber das sollte man nicht Motivation nennen. Sinnvoller aus meiner Sicht wären vermutlich Gespräche, warum jemand sich diesen Auflagen widersetzt.</p>
<p><strong>&#8220;Soll man seinem Bauchgefühl folgen?</strong><br />
Ich stelle oft fest, dass mein erstes &#8220;Bauchgefühl&#8221; das richtige ist bzw. gewesen wäre. Aber ehe man sich sofort dazu entscheidet, fängt das Nachdenken an, ob es nicht doch besser wäre, es anders zu machen. Dann macht man es anders und stellt am Ende fest, dass der erste Impuls doch richtig gewesen wäre.&#8221; (Email von M.S. aus Dresden)</p>
<p>Das Bauchgefühl hat nicht immer recht. Es stimmt v.a. denn, wenn man sich auf einem Gebiet gut auskennt. Auf einem Gebiet, wo man Laie ist, ist das Bauchgefühl auch nur besseres Raten. Bei gefühlsmäßigen Dingen stimmt das Bauchgefühl deshalb oft, weil es aus dem Unbewussten kommt. Und das Unbewusste kann besser eine große Informationsmenge in kurzer Zeit sichten und entscheiden.</p>
<h3><strong>&#8220;Was ist der Unterschied zwischen Opfer und Opferhaltung?&#8221;</strong></h3>
<p><strong></strong>Dazu schreibt I.D.: <em>&#8220;Bitte erklären Sie den Hörern diesen Unterschied. Opfer ist man aufgrund (strukturell) ungleicher Machtverhältnisse. Das Einnehmen einer inneren Opferhaltung macht auf Dauer krank.&#8221;</em></p>
<p>Zum selben Thema kritischer äußert sich M.R. auf der Facebook-Seite von dkultur: <em>&#8220;opfer und opferrolle sind zwei paar schuhe. wer wirklich seinen weg geht, wird sehr schnell an echte hindernisse geraten. hier kann doch nicht ernsthaft die lösung sein, die einstellung zur eigenen opferrolle ändern und die situation zu akzeptieren. das jammern über die umstände ist doch oft eine begleiterscheinung des kämpfens gegen die umstände. was kopp-wichmann bisher vorgeschlagen hat, war stets ein ausweichen auf bequemere bahnen. ich halte das für ein fatales signal, insbesondere, wenn es nicht um individuellen kram geht, sondern größere verantwortungen dahinter stecken. einen neuen beruf suchen im sgb2-deutschland hat noch viel größere dimensionen, gerade mit familie im hintergrund.</em></p>
<p><em>mit dieser pauschalen maxime &#8220;sieh dich nicht als opfer&#8221; gäbe es keinen betriebsrat, gäbe es keine verfassungsbeschwerden, gäbe es schlußendlich keine demokratisches engagement.</em>&#8221;</p>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/11/Dramadreieck3.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-7432" title="Dramadreieck3" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/11/Dramadreieck3.jpg" alt="Dramadreieck3 Zum ersten Mal im Radio mit: Das Leben ändern   aber wie?" width="287" height="221" /></a>Beim Thema &#8220;Veränderung&#8221; ist dies das schwierigste Thema, einfach weil da meist sehr unterschiedliche Sichtweisen aufeinander treffen und da viele Gefühle drin stecken. Meine Position dazu ist so: Es gibt Dinge, die uns zustoßen und es gibt Situationen, die wir nicht kontrollieren können, aber das macht einen nicht automatisch zum Opfer. Hier ein Artikel zum <a title="Dramadreieck" href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/109/drama-dreieck-welche-rolle-spielen-sie-in-konflikten">Drama-Dreieck</a>.</p>
<p>Zum Opfer werden wir erst durch zwei Dinge:</p>
<ul>
<li>unsere Erwartungen, die anders sind als das, was eintritt,</li>
<li>unsere Einstellung, dass es im Leben gerecht zugehen müsste.</li>
</ul>
<p>Zweifellos gibt es schwierige Situationen und Leid. Doch was &#8220;schwierig&#8221; ist oder &#8220;leidvoll&#8221;, ist im Wesentlichen die Interpretation des Einzelnen und keine objektiv feststellbare Erfahrung. Diese Interpretation wird zudem stark durch Maßstäbe, an die man sich gewöhnt hat, beeinflusst.</p>
<p>Betriebsrat, Verfassungsbeschwerden und demokratisches Engagement sind ja gerade Beispiele, dass Menschen nicht die Opferhaltung einnehmen, sondern sich wehren. Und die Aufstände im arabischen Raum zeigen, dass Menschen sogar bei Androhung von brutaler Gewalt und Todesgefahr die jahrelange Opferposition verlassen können.</p>
<p>Zum gleichen Thema meint R.H. aus Bremen: <em>&#8220;Die Einlassungen des Herrn K.-W. lassen wichtige Faktoren außer acht. Rahmenbedingungen sind nicht immer zu verändern und wirken direkt auf die Menschen und ihre Hirne. Damit unterschätzt der die Nutzung wichtiger Möglichkeiten. Ich spreche aus 35 Jahren professioneller Beratungserfahrung.&#8221;</em></p>
<p>Ja, das stimmt. Rahmenbedingungen wirken auf Menschen und Hirn. Zur Zeit der Postkutsche gab es kein Internet und keine Luftverschmutzung. Die Menschen starben weniger an Herzinfarkt und Krebs, dafür an Fleckfieber, Typhus und Wundstarrkrampf.</p>
<p>Aber was gut oder gar besser für den Menschen ist, kann man &#8211; leider oder zum Glück &#8211; nicht objektiv bestimmen. Unsere Gegenwart mit all ihren Einschränkungen und Belastungen ist letztlich die &#8220;gute alte Zeit&#8221; von morgen.</p>
<h3><strong>Hier die Sendung zum Nachhören.</strong></h3>
<p>Die gesamte Sendung können Sie hier in zwei Teilen als Podcast hören. Hier rechts auf der Seite unter <a title="Link zur Sendung." href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/imgespraech/1607674/" target="_blank"><strong>&#8220;Audio demand&#8221;</strong></a> die MP3&#8242;s anhören oder herunterladen.</p>
<p>Wenn Sie in der Sendung nicht durchkamen oder einfach so eine Frage zum Thema haben, stellen Sie sie hier als Kommentar. Ich werde Ihnen hier antworten.</p>
<p>Insgesamt hat mir die Sache Spaß gemacht. Also liebe Redakteure von SWR, HR, Radio Bremen, ARD, ZDF usw. Wenn Sie eine Sendung zum Thema &#8220;Persönliche Veränderung&#8221; planen, schreiben Sie mir eine <a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/kontakt">Mail</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="article 32 Zum ersten Mal im Radio mit: Das Leben ändern   aber wie?" width="32" height="32" /> Welche Frage haben Sie zum Thema &#8220;DAs Leben ändern &#8211; Aber wie?<br />
</a></h2>
<p>PS: Wenn Ihnen dieser Beitrag gefiel, dann sagen Sie es doch bitte weiter: auf Facebook, Twitter oder per Email.</p>
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<p style="text-align: right;"><small>Foto: © privat<br />
</small></p>
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<hr /><small>Copyright &copy; 2008<br /> Dieser Feed ist nur für den persönlichen, nicht-kommerziellen Gebrauch bestimmt.<br /> Das Nutzen dieses Feed auf anderen Websites oder Blogs verletzt das Urheberrecht. Wenn dieser Inhalt nicht in Ihrem Newsreader enthalten ist, verletzt das Ansehen des Inhalts Urheberrechte. (Digital Fingerprint:<br /> )</small><form action="http://5466.cleverreach.de/subscribe.php" method="post" onsubmit="return sbmgValidateFormPostPg8('email','email')"><input type="hidden" name="form_id" value="6380" /><input type="hidden" name="customers" value="23437" /><input type="hidden" name="required" id="required" value="email," /><div align="center" style="padding:6px;;"><div align="left" style="width:250px; height:auto; border:1px solid #E3E3E3; background-color:#E3E3E3; ;  padding:10px 15px 10px 15px; ">
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						<div style="padding-bottom:7px;font-family:Trebuchet MS, sans-serif;font-size:12px;"><span style="font-size: small;">Etwa 1x im Monat erfahren Sie damit Neues aus meinem Blog und &uuml;ber spezielle Angebote. <br />Wenn Sie sich jetzt eintragen, bekommen Sie meine 7 wichtigsten Blog-Artikeln per eMail als Geschenk.</span><span style="font-size: small;"> (Sie k&ouml;nnen ihn jederzeit wieder abbestellen.)</span></div><div align="right" style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;font-size:14px; padding-bottom:5px;  margin:0px 10px 0px 5px; padding-right:15px; width:45; color:#000000;font-family:;font-weight:bold " >
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		<item>
		<title>Die 10 besten Strategien, damit sich in Ihrem Leben nichts ändert. - Über das Peter-Prinzip, Kompetenzstufen und psychische Abwehrmechanismen.</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/7130/die-10-besten-strategien-damit-sich-in-ihrem-leben-nichts-aendert</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 18:07:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
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		Über das Peter-Prinzip, Kompetenzstufen und psychische Abwehrmechanismen.Motivation, Reichtum, Glück, Abnehmen, Gesundheit, Fitness, langes Leben, zufriedene Mitarbeiter, &#8211; die Liste dessen, was Menschen ändern wollen ist lang. Auf der Buchmesse nächste Woche wird es auch wieder tausend neue Ratgeberbücher geben, die dabei unterstützen wollen. Die meisten Theorien, Tipps und Werkzeuge sind nicht neu &#8211; aber neu verpackt. Auch zu [...]]]></description>
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		<h3>Über das Peter-Prinzip, Kompetenzstufen und psychische Abwehrmechanismen.</h3><p>M<a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/10/mann_lesebrille_inkompetenz_xs_paul-prescott-Fotolia.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-7178" title="mann_lesebrille_inkompetenz_xs_paul prescott - Fotolia" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/10/mann_lesebrille_inkompetenz_xs_paul-prescott-Fotolia-300x145.jpg" alt="mann lesebrille inkompetenz xs paul prescott Fotolia 300x145 Die 10 besten Strategien, damit sich in Ihrem Leben nichts ändert." width="300" height="145" /></a>otivation, Reichtum, Glück, Abnehmen, Gesundheit, Fitness, langes Leben, zufriedene Mitarbeiter, &#8211; die Liste dessen, was Menschen ändern wollen ist lang. Auf der <a title="Zur Buchmesse" href="http://www.buchmesse.de/de/fbm/" target="_blank">Buchmesse</a> nächste Woche wird es auch wieder tausend neue Ratgeberbücher geben, die dabei unterstützen wollen. Die meisten Theorien, Tipps und Werkzeuge sind nicht neu &#8211; aber neu verpackt.</p>
<p>Auch zu mir kommen viele Menschen, die sagen, dass sie etwas ändern wollen. Aber die meisten kommen nicht. Einige sind zufrieden mit ihrem Leben, viele aber auch nicht.</p>
<p><strong>Mich hat deshalb die Frage beschäftigt, wie man Veränderung eigentlich verhindern kann.</strong> Und zwar nicht nur als Privatmensch, sondern auch als Selbständiger oder Führungskraft im Beruf, oder als Organisation.</p>
<p>Hilfreich für eine Antwort auf diese Frage ist das Modell der Kompetenzentwicklung. Danach werden vier Stufen unterschieden:</p>
<h3><strong>1. Unbewusste Inkompetenz: </strong></h3>
<p>Sie wissen gar nicht, dass Ihnen etwas fehlt bzw. dass Sie ein Problem haben.<span id="more-7130"></span></p>
<ul>
<li>Wer seinen Blutdruck nicht messen lässt, erfährt nicht, dass er vielleicht zu hoch ist.</li>
<li>Wer als 40-Jähriger noch bei seiner Mutter wohnt, weil die Mieten so teuer sind und niemand so gut kocht wie sie, verkennt, dass er noch nicht abgelöst ist.</li>
<li>Erst wer spaßeshalber die Brille eines Bekannten aufsetzt, bemerkt mitunter seine nicht wahrgenommene Kurzsichtigkeit.</li>
<li> Wer auf der Autobahn über die vielen entgegenkommenden Fahrzeuge schimpft, hört vielleicht auch nicht, dass er schon im Verkehrsfunk genannt wurde.</li>
</ul>
<p>Natürlich können Sie dann auch nichts dagegen unternehmen, weil Sie ja gar kein Problem erkennen. Dummerweise überschätzen sich solche Leute. Ersetzen also Kenntnismangel durch Selbstvertrauen.</p>
<p>Dieses Phänomen hat auch einen Namen: <a title="Dunning-Kruger-Effekt" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dunning-Kruger-Effekt">Dunning-Kruger-Effekt</a>.</p>
<ul>
<li>Viele jugendliche Motorradfahrer bezahlen diese Stufe der unbewussten Inkompetenz jedes Jahr mit ihrem Leben.</li>
<li>Wer als Führungskraft die hohe Fluktuation in seiner Abteilung ignoriert,  kann nichts dagegen unternehmen.</li>
</ul>
<h3><strong>2. Bewusste Inkompetenz:</strong></h3>
<p>Hier wissen Sie bereits um Ihre Defizite, kümmern sich aber nicht darum. Sich die entsprechenden Informationen oder Fähigkeiten anzueignen, ist Ihnen zu mühsam. Die folgenden Bemühungen ebenso. Hieran hat wohl Laurence J. Peters gedacht, als er sein berühmtes <a title="In einer Hierarchie neigt jeder Beschäftigte dazu, bis zu seiner Stufe der Unfähigkeit aufzusteigen." href="http://private.freepage.de/hame/peter.htm" target="_blank">Peter-Prinzip</a> formulierte:</p>
<p><strong>&#8220;Jeder wird befördert, bis er die Stufe seiner Unfähigkeit erreicht hat.&#8221;</strong></p>
<ul>
<li>Der begabte Chirurg wird zum Oberarzt befördert, hat aber nie gelernt, Menschen zu führen oder eine Abteilung zu leiten.</li>
<li> Oder wie Scott Adams es formuliert:<span class="pullquote">&#8220;Die Führungsetage ist ein Versuch der Natur, Idioten aus dem Produktionsprozess rauszuhalten.&#8221;</span><a href="http://www.youtube.com/watch?v=2r_u1F3IQNU">httpv://www.youtube.com/watch?v=2r_u1F3IQNU</a></li>
</ul>
<h3><strong>3. Bewusste Kompetenz:</strong></h3>
<p>Hier verstehen oder wissen Sie schon, wie sie es anpacken müssen, um Ihr Ziel zu erreichen. Aber Sie beherrschen es noch nicht, deshalb erfordert es Konzentration, Bewusstheit und geduldiges Üben.</p>
<ul>
<li>Am Klavier üben Sie ein neues schwieriges Stück ein.</li>
<li>Wenn bei der Projektarbeit es an den Schnittstellen hakt, muss immer wieder nachgeforscht und kommuniziert werden.</li>
</ul>
<h3><strong>4. Unbewusste Kompetenz:</strong></h3>
<p>Das ist die Stufe der Könner. Sie haben soviel praktische Erfahrung und Intuition mit einer Sache, dass Sie nicht mehr darüber nachdenken müssen, wie Sie etwas machen. Sie tun es einfach.</p>
<ul>
<li>Egal ob im Golf, Tennis oder einer anderen Sportart. Könner wissen unbewusst, wie sie es richtig machen müssen.</li>
<li>Oder Sie können stricken während Sie fernsehen.</li>
<li>- Doch sind das nicht immer die besten Lehrer, die ihr Wissen auch weitergeben können, denn ihr Können ist ins Unbewusste abgesunken.</li>
</ul>
<p>Dieses Kompetenzmodell macht deutlich, warum Veränderung schwierig sein kann: Ältere Verhaltensweisen, die sich im Zustand der unbewussten Kompetenz befinden, sind so sehr verinnerlicht, dass man immer wieder unbewusst darauf zurückgreift.</p>
<p>Um ein neues Verhalten zu erwerben, muss man erst alle vier Phasen durchlaufen.</p>
<p>Zu wissen, auf welcher Stufe man sich in einem Feld befindet, hilft also enorm. Hier noch einmal eine <a title="Die viert Stufen der Kompetenz" href="http://www.dbfk.de/regionalverbaende/no/about/JuPfli-Tag-2009-Luedke-Kompetenz.pdf" target="_blank">Zusammenfassung</a>.</p>
<h2>Doch wie sorgen Sie am besten dafür, dass Sie nichts ändern?</h2>
<p>Anders ausgedrückt, angenommen Sie sind Abteilungsleiter, Vorstand,  Ministerpräsident, Familienvater oder Fussballtrainerin. Und in Ihrem Laden, für den Sie verantwortlich sind, läuft es nicht gut. Ihre Mitarbeiter sagen es Ihnen. Sie lesen es in der Zeitung.</p>
<p><strong>Wie schaffen Sie es jetzt, auf Ihrer Stufe der Inkompetenz zu bleiben?</strong></p>
<p>Dabei helfen Ihnen die psychischen Abwehrmechanismen, die bereits Sigmund Freud bzw. seine Tochter Anna beschrieben haben. Abwehrmechanismen helfen Ihnen, den inneren Konflikt, dass Sie inkompetent sind, es nicht aber wissen wollen, zu lösen. Sie sind also eine wichtige Strategie, um das eigene Ego zu schützen und tragen so bei jedem von uns zur Selbststeuerung bei.</p>
<p>Dies geschieht meist völlig unbewusst, d. h. Sie glauben tatsächlich ihre – oft logisch klingenden – Begründungen für sein Verhalten.</p>
<p>Hier die wichtigsten Abwehrmechanismen.</p>
<p><strong>Identifikation</strong></p>
<ul>
<li>Man identifiziert sich mit einer bestimmten Person, einer religiösen Überzeugung oder einem x-beliebigen Objekt, um die eigene Person aufzuwerten bzw. sich zugehörig zu fühlen.<br />
<em>- Ein Opfer hat zum Beispiel großes Verständnis für die Motive des Täters, um seine Angst, Ohnmacht und Wut nicht zu spüren. Bekannt bei längeren Entführungen als &#8220;Stockholm-Syndrom&#8221;.<br />
- Der neue Vorstand verwendet auffällig oft Anglizismen in seiner Sprache. Nach einiger Zeit ist diese Vorliebe für das Angelsächsische auch bei seinen Mitarbeitern zu bemerken.    </em></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kompensation</strong></p>
<ul>
<li>Eigene Minderwertigkeitsgefühle werden durch vermeintlich besondere Leistungen oder den Besitz besonderer Attribute auf einem anderen Gebiet kompensiert.<br />
<em>– So sind zum Beispiel viele Komiker auffallend klein.</em><br />
<em> – Auch die Hersteller PS-starker Automobile oder teurer Markenkleidung profitieren von dieser menschlichen Abwehrhaltung.</em></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Projektion</strong></p>
<ul>
<li>Eigene Gefühle werden auf den anderen projiziert. Oder wie Freud es formulierte: <em>“Projektion ist das Verfolgen eigener Wünsche in anderen.”</em><br />
<em>– Ein Mann ist an einer Frau interessiert, die jedoch nichts von ihm wissen will. Daraufhin streut er das Gerücht, die Kollegin wäre mannstoll.</em><br />
<em> – Sie verfolgen interessiert das Meeting. Plötzlich fragt Sie Ihr Nachbar, warum Sie so gelangweilt gucken.</em></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Rationalisierung</strong></p>
<ul>
<li>Hier findet man einen guten Grund für sein Verhalten – anstatt des richtigen.<br />
– <em>“Wer Ordnung hält, ist nur zu faul zum Suchen”</em>, rationalisiert der Chaot.<br />
<em>- Mit dem Satz:  &#8221;Ich bin einfach zu intelligent, um befördert zu werden&#8221;, macht sich jemand das Peter-Prinzip zunutze.</em><br />
<em>- Ein Schüler erklärt seine schlechten Noten nicht mit seinem mangelnden Fleiß, sondern der Unfähigkeit des Lehrers für seinen Beruf.</em><br />
<em>– &#8220;Nicht Waffen töten Menschen, sondern Menschen töten Menschen&#8221; rationalisiert reflexhaft nach einem Massaker die US-Waffenlobby.</em><br />
<em> &#8211; So könnte dieser Börsenmakler sich rechtfertigen, dass er sich für Aktien des Playboy-Konzerns recherchiert habe:</em><br />
<em> <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ofR0kC2IuSA">httpv://www.youtube.com/watch?v=ofR0kC2IuSA</a></em></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Reaktionsbildung</strong></p>
<ul>
<li>Man tut etwas vermeintlich Wichtiges und befriedigt gleichzeitig eigene verdrängte – oft sexuelle – Bedürfnisse.<br />
<em>– Zum Beispiel startet man eine Kampagne “Gegen Pornographie im Internet” – und muss dazu natürlich jede Menge recherchieren …</em><br />
<em> – Ein Junge ist auf seine kleine Schwester eifersüchtig, verhält sich aber betont verwöhnend und rücksichtsvoll, um seinen Hass zu zügeln.<br />
- Ein Vater engagiert sich im Elternbeirat auffällig für den Ausschluss eines homosexuellen Lehrers. </em></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Regression</strong></p>
<ul>
<li>Um Minderwertigkeits-, Angst- oder Schuldgefühle abzubauen, fällt man auf ein kindliches oder jugendliches Verhalten zurück.<br />
– So schlagen erwachsene Menschen auf die PC-Tastatur ein, beißen in Lenkräder oder knallen den Telefonhörer auf.<br />
– Um als Mann ohne Gesichtsverlust regredieren zu dürfen, bietet sich Fußball an. Hier darf man andere Männer umarmen, küssen, laut schreien, sich bunt anmalen, verrückte T-Shirts tragen etc.<br />
– Um die Kränkung des Älterwerdens zu vermeiden, verliebt man sich in einen mindestens zwanzig Jahre jüngeren Partner, zwängt sich in enge Jeans und liest Benjamin Stuckradt-Barre.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Sublimierung</strong></p>
<ul>
<li>Der Wunsch nach dem Ausleben eigener Triebwünsche wird in kulturelle oder soziale Handlungen umgeleitet.<br />
<em>– “Wer eine glückliche Jugend hatte (also genug Sex and Drugs and Rock’n roll) kann kein Schriftsteller werden.” (Thomas Bernhard)<br />
</em><em>– Als Polizist darf man sich dauernd mit Verbrechen beschäftigen, kann sein Bedürfnis nach Nervenkitzel und Raufereien ausleben; ist aber auf der guten Seite.</em></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Verschiebung</strong></p>
<ul>
<li>Eigene Gefühle und aggressive Impulse werden nicht dort geäußert, wo sie hingehören, sondern auf einen Schwächeren verschoben.<br />
<em>– Statt dem Chef die Meinung zu sagen, kanzelt man die Ehefrau ab, diese schimpft mit dem Kind – und das Kind tritt die Katze.</em><br />
<em>– Die autoaggressive Variante ist, die Wut gegen sich selbst zu richten in Form von Selbstanklagen, unangemessenen Schuldgefühlen</em><br />
<em>- Bei einem gewalttätigen Schüler kommt im Elterngespräch heraus, dass der Junge seit Jahren vom Vater geschlagen wird. </em></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><br />
Ungeschehen machen</strong></p>
<ul>
<li>Um eigene “unmoralische” Gedanken Handlungen wiedergutzumachen, greift man zu einer Symptomhandlung,<br />
die das Sündhafte abwehren bzw. sühnen sollen.<br />
<em>– Waschzwang, Putzsucht, zwanghafte Ordnungsliebe gehören hierher wie der <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/23/23510/1.html" target="_blank">Macbeth-Effekt</a>.</em><br />
<em> – Wenn man in Zeiten des Klimawandels noch mit dem Flugzeug reisen will, kann man durch eine Zahlung an <a href="http://www.atmosfair.de">ATMOSFAIR</a> sein Gewissen erleichtern.</em></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><br />
Verleugnung</strong></p>
<ul>
<li><strong> </strong>Man glaubt, indem man ein Ereignis oder ein Gefühl ignoriert, würde es verschwinden und auch von anderen nicht registriert. Objektive Sinneseindrücke werden als unwahr oder nicht vorhanden hingestellt, vor allem wenn sie traumatisierend wirken.<br />
<em>– Eine Ehefrau &#8220;übersieht&#8221; die deutlichen Anzeichen des Fremdgehens ihres Mannes, um mit ihrer Angst vor Verlassenwerden nicht konfrontiert zu werden.<br />
- Die Diagnose einer lebensbedrohlichen Erkrankung wird verdrängt und mit einem Irrtum des Labors wegerklärt. </em><br />
<em>– Nach einem Burnout und einer kurzen Reha tut man so, als ob nichts Besonderes passiert und alles wieder in Ordnung sei.</em></li>
</ul>
<p>Sie sehen, damit sich nichts ändert, in Ihrem Leben, müssen Sie auch etwas tun &#8211; zum Glück geschieht das unbewusst, also ziemlich anstrengungslos.</p>
<p>Wenn Sie jetzt aber doch etwas ändern wollen, empfehle ich Ihnen meinen bekannten Satz: <strong>&#8220;Wer etwas will, findet Wege. Wer etwas nicht will, findet Gründe.&#8221;</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="article 32 Die 10 besten Strategien, damit sich in Ihrem Leben nichts ändert." width="32" height="32" /> Welche Beispiele fallen Ihnen zu diesem Thema ein?<br />
</a></h2>
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<p style="text-align: right;"><small>Foto: © Paul Prescott Fotolia.com<br />
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		<title>Was für ein Typ Vater war Ihr Vater? Und was für einer sind Sie?</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/5140/was-fur-ein-typ-vater-war-ihr-vater</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Sep 2011 05:57:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
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		Sohn und Vater. Das scheint mitunter eine schwierige Beziehung zu sein. Mit vielen abgewehrten Gefühlen. War doch über Jahrhunderte die Sozialisation eines Jungen durch die Devise &#8220;Sei stark!&#8221; geprägt. Das hat auch eine biologische Ursache, wie der Neurobiologe Gerald Hüther hier in einem Rundfunkinterview erklärt. In der Generation meines Vaters waren Körperkontakt, emotionale Nähe  oder [...]]]></description>
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		<p>S<a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/05/vater-sohn-springt-xs-iStock_000005012679.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-7055" title="vater sohn springt xs iStock_000005012679" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/05/vater-sohn-springt-xs-iStock_000005012679.jpg" alt="vater sohn springt xs iStock 000005012679 Was für ein Typ Vater war Ihr Vater? Und was für einer sind Sie?" width="296" height="216" /></a><strong><em>ohn und Vater. Das scheint mitunter eine schwierige Beziehung zu sein. Mit vielen abgewehrten Gefühlen. War doch über Jahrhunderte die Sozialisation eines Jungen durch die Devise &#8220;Sei stark!&#8221; geprägt.</em></strong></p>
<p>Das hat auch eine biologische Ursache, wie der Neurobiologe Gerald Hüther hier in einem <a title="Interview des NDR mit Gerald Hüther" href="http://www.youtube.com/watch?v=wIakU6bfrOI" target="_blank">Rundfunkinterview </a>erklärt.</p>
<p>In der Generation meines Vaters waren Körperkontakt, emotionale Nähe  oder das Zeigen von Gefühlen verpönt. So erzählt auch <a href="http://www.focus.de/magazin/archiv/mein-vater-spd-bedeutet-aerger_aid_592960.html" target="_blank">Markus Söder</a> in einem Interview: <em>&#8220;Hätte mein Vater mich jemals gefragt: „Junge, wie geht es dir?“, dann hätte ich Sorge gehabt, dass etwas nicht stimmt.&#8221;</em></p>
<p>Ja, so waren oder sollten sie sein, die Männer und Jungen vergangener Tage: <em>»Flink wie Windhunde, zäh wie Leder und hart wie Kruppstahl« </em>Dieses Männerbild Hitlers hatten die Väter des letzten Jahrhunderts verinnerlicht. Geeignet, um frohgemut in den Krieg zu ziehen, da war für Kinderkram kein Platz.</p>
<p>Auch mein Vater war so geprägt.<span id="more-5140"></span> Nie wäre es ihm in den Sinn gekommen, einen Kinderwagen zu schieben oder seinen einzigen Sohnemann ins Bett zu bringen. In einer FOCUS-Serie erzählen prominente Männern meiner Generation von ihrem Vater:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.focus.de/panorama/boulevard/mein-vater-er-haette-mich-halb-umgebracht_aid_653159.html" target="_blank">Reinhold Messner</a>, der von seinem Vater immer wieder verprügelt wurde.</li>
<li><a href="http://www.focus.de/panorama/boulevard/mein-vater-er-hat-uns-jede-jahreszahl-erklaert_aid_620718.html" target="_blank">Burkard Dregger</a>, dem sein Politikervater früh geschichtliches Denken beibrachte,</li>
<li><a href="http://www.focus.de/panorama/boulevard/mein-vater-ich-nannte-ihn-bapp_aid_648705.html" target="_blank">Wolfgang Niedecken</a>, der das Zerwürfnis mit seinem Vater bedauert.</li>
<li><a href="http://www.focus.de/panorama/boulevard/mein-vater-zuletzt-war-er-doch-stolz-auf-mich_aid_640239.html" target="_blank">Paul Maar</a>, der lange auf die Anerkennung seines Vaters wartete.</li>
<li><a href="http://www.focus.de/panorama/boulevard/mein-vater-der-traurigste-aller-komoedianten_aid_629778.html" target="_blank">Peer Juhnke</a>, der seinen Vater den &#8220;traurigsten Komödianten&#8221; fand.</li>
<li><a href="http://www.focus.de/panorama/boulevard/mein-vater-mit-zwoelf-aufgehoert-mit-ihm-zu-reden_aid_612518.html" target="_blank">Thomas Ostermeier</a>, der mit zwölf aufhörte, mit seinem Vater zu reden.</li>
</ul>
<p>Da sind viele Väter heute anders. Das Vaterbild hat sich grundlegend gewandelt. Laut der Studie <a title="Studie &quot;Männer in Bewegung&quot;" href="http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Service/Publikationen/publikationen,did=121150.html" target="_blank">&#8220;Männer in Bewegung&#8221;</a>des Bundesfamilienministeriums gehen die meisten Väter anders mit ihrem Nachwuchs um: Sie kuscheln, bringen ihn ins Bett oder schnallen ihn sich beim Spaziergang vor den Bauch. 
<p><span class="pullquote">Wer sich heute weigert, im Geburtsvorbereitungskurs mitzuhecheln, ist als moderner Mann schnell untendurch.</span></p>
<p>Heute sollen viele Männer nicht nur der Ernährer sein, sondern sich auch aktiv am Aufwachsen ihrer Kinder beteiligen. Diese Doppelrolle erwarten heutzutage nicht nur viele Frauen, die Kinder und der gesellschaftliche Zeitgeist (Stichwort: Elterngeld).</p>
<p>Auch viele Männer selbst haben sich das zum Ziel gesetzt. Und fühlen sich manchmal dadurch auch überfordert. Die Vereinbarkeit von Karriere und Familienleben ist somit auch ein Problem für moderne Männer geworden. Für Frauen war sie das ja schon länger.</p>
<h4><strong>Welche Vater-Typen gibt es? </strong></h4>
<p>Licht ins Dunkel der verschiedenen Väter-Stile bringt eine Untersuchung von zwei Soziologen, die zeigt, wie sich die Rolle des Vaters im Lauf der Jahre gewandelt hat und wie sich das auf die Familie auswirkt.</p>
<p>Aus ihren Interviews mit über 1500 Interviews konnten sie sechs verschiedene Vater-Typen herausfiltern (hier eine Zusammenfassung der <a href="http://www.holy.or.at/texte/Bambey%20A.,%20Gumbinger%20H.-W.%20Vaterbild%20im%20Umbruch.pdf" target="_blank">Studie</a>).</p>
<p>1. <strong>Der Fassaden-Vater</strong> (25%)<br />
<em>&#8220;Dieser Typus hat nur eine sehr diffuse Vorstelllung davon, wie er als Vater sein will. Er ist in Erziehungsfragen oft überfordert und hat keine hinreichenden Lösungen, um Alltagsprobleme zu bewältigen. Hinter der Fassade des fürsorglichen, überlegenen und gewissenhaften Vaters zeigt er sich eher hilflos.&#8221; </em></p>
<p><strong>2. Der Vater am Rand</strong> (10%)<br />
<em>&#8220;Dieser Vater fühlt sich in seinem Engagement von der Mutter erheblich in Frage gestellt. Er ist davon überzeugt, dass seine Partnerin seinen erzieherischen Kompetenzen misstraut, und seiner Wahrnehmung nach möchte die Mutter ihn aus der Beziehung zum Kind sogar tendenziell ausschließen. </em></p>
<p><em>In seiner Art, sich mit dem Kind zu beschäftigen, fühlt er sich von seiner Partnerin kritisiert. Er geht ohnehin davon aus, dass die Beziehung zum Kind für seine Partnerin wichtiger ist als die Paarbeziehung.&#8221;</em></p>
<p><em></em><strong>3. Der Vater als Ebenbürtiger</strong>(29%)<br />
<em>&#8220;Diese Väter nehmen sich als partnerschaftlich, dem Kind zugewandt, geduldig und als von der Partnerin hoch akzeptiert wahr. Traditionelle Rollenklischees lehnen die ebenbürtigen Väter ab, und sie fühlen sich in ihrer Rolle sicher.</em></p>
<p><em>Dieser Vater schreibt sich selbst ein hohes Engagement und emotionale Kompetenz zu. Die Qualität der familialen Beziehungen und die der Partnerschaft bewertet er als ausgesprochen gut.&#8221; </em></p>
<p><strong>4. Der patriarchalische Vater </strong>(18%)<br />
<em><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/05/vater-20er-Jahre-xs-kinderwagen-Foto-time-photocasea-xqshrmx1.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-7056" title="vater 20er Jahre xs kinderwagen Foto time photocasea xqshrmx1" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/05/vater-20er-Jahre-xs-kinderwagen-Foto-time-photocasea-xqshrmx1.jpg" alt="vater 20er Jahre xs kinderwagen Foto time photocasea xqshrmx1 Was für ein Typ Vater war Ihr Vater? Und was für einer sind Sie?" width="256" height="256" /></a>&#8220;Er sieht seine Aufgabe insbesondere darin, für den Unterhalt der Familie zu sorgen, er verbindet damit überhaupt ein traditionelles Rollenverständnis. Für Alltagsfragen der Betreuung und Erziehung der Kinder ist in allererster Linie die Mutter zuständig, insbesondere auch für die emotionale Zuwendung. </em></p>
<p><em>Die Väter sind – auch in ihrer Selbstbeschreibung – emotional distanziert, gestalten die Beziehung zum Kind eher über gemeinsame sportliche Aktivitäten oder technische Interessen.&#8221;</em></p>
<p><strong>5. Der überforderte Vater.</strong> (13%)<br />
<em>&#8220;Der unsichere, gereizte Vater ist in seiner väterlichen Rolle stark verunsichert. Er reagiert in aller Regel ungeduldig und stark gereizt auf Bedürfnisse des Kindes und fällt </em><em>daher durch das problematischste Vater-Kind-Verhältnis der gesamten Untersuchung auf. </em></p>
<p><em>Zwar stehen diese Väter den Anforderungen, die mit dem Bild einer neu definierten Vaterschaft verbunden sind, im Grunde aufgeschlossen gegenüber, sie befinden sich jedoch oftmals mit traditionellen Orientierungen dieser Väter im Widerstreit.&#8221;</em></p>
<p><strong>6. Der Vater als Partner</strong> (6%)<br />
<em>&#8220;Diese Väter hatten keinen entschiedenen Kinderwunsch. Die Vaterschaft verändert jedoch ihre Identität grundlegend, der partnerschaftliche Vater richtet sein Leben insgesamt stark danach aus, der Fürsorge der Kinder gerecht zu werden. </em></p>
<p><em>Der Unterschied zum ebenbürtigen Vater macht sich unter anderem am gleichzeitigen Beharren an männlich geprägten Rollenvorstellungen in der Erziehung fest.&#8221;</em></p>
<p>Mit diesem Raster der verschiedenen Väter-Typen fällt es nun leichter, einige journalistische Beiträge der letzten Monate einzusortieren.</p>
<h4><strong>Haben es prominente Söhne schwerer?</strong></h4>
<p>Sich von den Eltern abzulösen, ist ja kein leichter Prozess, wie ich in mehreren Beiträgen in diesem Blog und einem Buch bereits ausführlich dargelegt habe. Doch wie ist es, wenn man der Sohn eines prominenten Mannes ist?</p>
<p>Dazu zwei Beispiele.</p>
<p><em> &#8221;Wenn ein Sohn die Firma nicht will, hat der Vater versagt.&#8221; </em>Diese Lebensweisheit verdanken wir <a href="http://www.focus.de/panorama/boulevard/und-auf-ewig-nur-der-kleine-wenn-ein-sohn-die-firma-nicht-will-hat-der-vater-versagt_aid_651212.html" target="_blank">Wolfgang Grupp</a>, 69. Sie kennen den Herrn sicher aus dem Werbespot für Trigema, wo immer vor der Tagesschau ein Affe T-Shirts empfiehlt.</p>
<p>Und der Chef mit scharfgezogenem Scheitel und hochgeschlossenem Kragen sichtlich stolz durch die Reihen seiner Näherinnen schreitet und verkündet, dass seine Firma ausschließlich in Deutschland fertige und deshalb deutsche Arbeitsplätze sichern helfe.</p>
<p>Auf die Frage im <a href="http://www.focus.de/panorama/boulevard/und-auf-ewig-nur-der-kleine-wenn-ein-sohn-die-firma-nicht-will-hat-der-vater-versagt_aid_651212.html" target="_blank">FOCUS-Interview</a> <em>&#8220;Sind Sie stolz auf Ihren Sohn?&#8221;</em> antwortet der Senior: <em>&#8220;Ich habe bis jetzt nichts Negatives erlebt.&#8221;</em></p>
<p><em></em>Mehr über diesen Vater aus dem vorigen Jahrhundert <a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,758351,00.html" target="_blank">hier&#8230;</a></p>
<p>Im Frühjahr 2011 veröffentlichte Walter Kohl sein Buch &#8220;Leben oder gelebt werden&#8221; und beschreibt darin, wie er die bekannten Familienurlaube am Wolfgangsee erlebte aber auch wie furchtbar der RAF-Terror sein schulisches Leben beeinflusste.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=ipRb5alWOY8">httpv://www.youtube.com/watch?v=ipRb5alWOY8</a></p>
<p style="text-align: left;">Hier noch die <a title="Sendung &quot;Beckmann&quot; über Väter und Söhne" href="http://www.youtube.com/watch?v=5FDvxKpjjr4" target="_blank">Sendung</a> von Beckmann über Walter Kohl und den Sohn von Joachim Gauck.</p>
<h4><strong> Man kann nicht nicht erziehen.</strong></h4>
<p>Die obigen Vater-Typen zeigen unterschiedliche Einstellungen und Verhaltensweisen von Vätern. Wichtig daran sind mir drei Dinge:</p>
<p><strong>1. Der Vater hat immer einen Einfluss.</strong><br />
<a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/05/father-son-peeing.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-7057" title="father son peeing" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/05/father-son-peeing.jpg" alt="father son peeing Was für ein Typ Vater war Ihr Vater? Und was für einer sind Sie?" width="266" height="193" /></a>Auch ein Vater, der sich nach der Geburt davonmachte oder in der Kindheit eines Jungen zwar körperlich anwesend aber emotional nicht verfügbar war, beeinflusst die Entwicklung eines Jungen.</p>
<p>Denn  durch seinen nicht eingenommen Platz lässt der Vater automatisch mehr Raum für die Mutter. Da Jungen in den frühen Jahren in Kindergarten, Grundschule und weiteren Schulen ohnehin hauptsächlich von weiblichen Autoritätsfiguren umgeben sind, kommt es bei manchen Jungen zu einer fatalen Entwicklung im Männerbild.</p>
<p>Da sie zuviel von Frauen umgeben sind und zu wenig männliche Vorbilder haben, entwickeln sie eine <strong>Umwegs-Identifikation</strong>. <a title="Der Männertherapeut Björn Süfke" href="http://www.faz.net/artikel/C30176/therapeut-bjoern-suefke-im-gespraech-ah-da-ist-ja-meine-gefuehlswelt-30488473.html" target="_blank">Björn Süfke</a> erklärt es so:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Wenn die Jungen drei oder vier Jahre alt sind, dann verstehen sie Geschlechtskonstanz, also, dass sie Jungen sind und dass sie Männer werden müssen. Deshalb suchen sie Informationen darüber, wie Männer sind – aber sie haben im Grunde gar keine reale Vorgabe: Wie sind eigentlich Männer? Ganz normale Männer aus Fleisch und Blut? </em></p>
<p><em>Dafür erleben die Jungen täglich, wie Frauen sind. Und die Frauen in ihrem Umfeld präsentieren viel von dem, was eigentlich ganz normal menschlich ist. Sie sind fürsorglich, traurig, sie sind hilflos, mal ärgerlich, mal liebevoll. </em></p>
<p><em>Und die Jungen schlussfolgern nun unbewusst, dass all diese Gefühle typisch weiblich sind, also nicht männlich. Um ein Mann zu werden, verdrängen sie diese Gefühle, spalten sie regelrecht ab. </em></p>
<p><em>Und von der Gesellschaft werden sie darin noch bestärkt. Gerade unter Jugendlichen wird ja alles, was irgendwie den Touch von Weiblichkeit hat, abgewertet, es gilt als „schwul“, als schwach, als unmännlich.&#8221; </em></p></blockquote>
<p><strong> 2. Es ist wichtig, seine eigene Vaterrolle zu finden.<br />
</strong>Die Rolle des &#8220;ebenbürtigen Vaters&#8221; (Typ 3) hat sich aus meiner Sicht als Reaktion auf das traditionelle, patriarchalische Vaterbild entwickelt, unter dem viele Männer als Kind gelitten haben.</p>
<p>Jetzt versucht man, ein besserer Vater zu sein.</p>
<p>Das ist einerseits gut, weil es den eigenen Kindern und den Männern selbst gut tut, mehr Beziehung zu erleben. Aber es kann auch zu einer Übertreibung führen, in der man sich gar nicht mehr traut, ein Machtwort zu sprechen, um bloß nicht so autoritär wie der eigene Vater zu werden.</p>
<p>Zu diesem Finden der eigenen Vaterrolle gehört aus meiner Sicht ein wichtiger Schritt dazu: <strong>die Versöhnung mit dem eigenen Vater.</strong> Das ist ja auch der Untertitel des Buches von Walter Kohl.</p>
<p>Dies kann ein langer, schmerzhafter Weg sein. Den man auch meistens alleine gehen muss, weil der reale Vater entweder nicht mehr lebt oder sich emotional weiterhin verweigert. <em>&#8220;Die öffentliche Zurschaustellung und Vermarktung meines Privatlebens durch <strong>Dritte</strong> empfinde ich als unangemessen,&#8221;</em> war die Reaktion des Altbundeskanzlers auf das Buch seines Sohnes.</p>
<p>Wie dieser Versöhnungsweg aussehen kann, habe ich <a title="Mein Blogartikel über die Aussöhnung mit dem Vater." href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/143/ein-mann-braucht-den-frieden-mit-seinem-vater">hier beschrieben</a>. Sie können auch ein <a title="Ein Mann braucht den Frieden mit seinem Vater." href="http://www.youtube.com/watch?v=seVvVzipQnA" target="_blank">Video </a>dazu ansehen.</p>
<p><strong>3. Der Quelle zum Mannsein liegt in der Beziehung zum Vater.<br />
</strong><em>&#8220;Wenn  ein Mann in der Therapie weint, ist es fast immer wegen seines Vaters&#8221;,</em> fanden die Autoren Dan Kindlon und Michael Thompson heraus, als sie das männliche Gefühlsleben untersuchten. (Zitat aus FOKUS)</p>
<p><em>&#8220;Sehr wenig rühre Männer zu Tränen. Ein Mann könne über seine gescheiterte Ehe, schwierige Kinder, Enttäuschungen im Beruf, ruinöse Geschäftsentscheidungen und körperliches Leiden mit trockenen Augen sprechen.&#8221; (Und wenn der Lieblingsverein absteigt, will ich noch ergänzen.)</em></p>
<p>Als erwachsener Mensch, egal ob Mann oder Frau, braucht man ja das Beste von beiden Eltern. Die weibliche und die männliche Seite. Wenn man als Mann eine Seite überbetont oder abspaltet, hat das gravierende Folgen für den Kontakt zu den eigenen Kindern, die Beziehung zum Partner und auf das eigene Leben.</p>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="article 32 Was für ein Typ Vater war Ihr Vater? Und was für einer sind Sie?" width="32" height="32" /> Wie war ihr vater?<br />
Und was für ein Vater sind sie?</a></h2>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Wie wichtig ist Anerkennung im Beruf und im Leben überhaupt?</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jun 2011 08:46:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Karriere]]></category>
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		Was ist Anerkennung? Laut Wikipedia ist es &#8220;die Erlaubnis einer Person oder einer Gruppe gegenüber einer anderen Person, Gruppe oder Institution, sich mit ihren derzeitigen spezifischen Eigenschaften an der Kommunikation, an Prozessen des Entscheidens oder anderen gesellschaftlichen Prozessen zu beteiligen. Der Begriff Anerkennung wird auch als Synonym für Akzeptanz, Lob oder Respekt verwendet. Gegenseitige Anerkennung [...]]]></description>
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		<p>W<a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/06/Anerkennung-Wertschaetzung-xs-contrastwerkstatt-Fotolia.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-6406" title="Anerkennung, Wertschaetzung xs contrastwerkstatt - Fotolia" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/06/Anerkennung-Wertschaetzung-xs-contrastwerkstatt-Fotolia.jpg" alt="Anerkennung Wertschaetzung xs contrastwerkstatt Fotolia Wie wichtig ist Anerkennung im Beruf und im Leben überhaupt?" width="307" height="205" /></a><em>as ist Anerkennung?</em></p>
<p><em>Laut Wikipedia ist es &#8220;die Erlaubnis einer Person oder einer Gruppe gegenüber einer anderen Person, Gruppe oder Institution, sich mit ihren derzeitigen spezifischen Eigenschaften an der Kommunikation, an Prozessen des Entscheidens oder anderen gesellschaftlichen Prozessen zu beteiligen.<span id="more-6371"></span> Der Begriff Anerkennu</em>ng <em>wird auch als Synonym für Akzeptanz, Lob oder Respekt verwendet.</em></p>
<p><em>Gegenseitige Anerkennung gilt als notwendig für jede Art von Zusammenleben, beispielsweise in der Ehe, in einer Schulklasse oder im Beruf. Wird ein Gruppenmitglied nicht anerkannt, gerät es in Gefahr, zum Außenseiter zu werden.&#8221;</em></p>
<p>Personaler und Betriebsräte denken beim Thema &#8220;Anerkennung&#8221; vor allem an diese Punkte:</p>
<ul>
<li>Bezahlung</li>
<li>Prämien als besondere Honorierung</li>
<li>Mitarbeitergespräche und Beurteilungsverfahren</li>
<li>Förderung  von  Mitarbeitern  durch  den Vorgesetzten</li>
<li>Integration durch gemeinsame Feiern (Betriebsausflug, Events etc.)</li>
</ul>
<p>In einem Vortrag des Arbeitssoziologen <a title="Ein Projekt zum Wandel der Anerkennung" href="http://www.stephan-voswinkel.de/Neuere_Projekte/Strukturwandel_der_Anerkennung/strukturwandel_der_anerkennung.html" target="_blank">Stephan Voswinkel</a>, den ich 2009 hörte, fasste er das in dem Satz zusammen: <strong><em>&#8220;Wer Anerkennung sät, wird Leistung ernten.&#8221; </em></strong></p>
<p>Doch warum ist Anerkennung so wichtig?</p>
<h3><strong>Anerkennung ermöglicht Identität.</strong></h3>
<p>Damit aus Babys keine Kaspar Hausers werden, brauchen sie ein &#8220;spiegelndes&#8221; Gegenüber. Durch einen zugewandten Elternteil erlebt das Kind im Regelfall, dass es wahrgenommen und erkannt wird.</p>
<p>Auch der Wirtschaftstheoretiker Adam Smith und der Sozialpsychologe Herbert Mead verwandten das Bild, dass der Mensch sich &#8220;im Spiegel des Anderen&#8221; sieht. Erst wenn wir Menschen erleben, dass wir in einer Gemeinschaft wahrgenommen, aufgenommen und anerkannt werden, können wir ein <strong>Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein entwickeln</strong>.</p>
<p>Selbst Robinson Crusoe auf seiner Insel fing sich einen Papagei, um mit einem anderen Wesen sprechen zu können. Und später war es sein Gefährte Freitag. Nicht umsonst ist Isolationshaft eine Foltermethode.</p>
<p>In einem interessanten Interview der aktuellen <a href="http://www.psychologie-heute.de/archiv/2011/072011/" target="_blank">&#8220;psychologie heute&#8221;</a> sieht Voswinkel hier drei Anerkennungsformen.<br />
1. die <strong>Liebe </strong>in einer Familie oder Partnerschaft,<br />
2. den <strong>Respekt </strong>im Beruf,<br />
3. die <strong>Achtung </strong>als Staatsbürger.<br />
Demnach seien gesellschaftliche oder politische Konflikte nicht nur Kämpfe um eine bessere materielle Situation, sondern immer auch ein Kampf um Anerkennung.</p>
<p>Dies kann man ja bei vielen Minderheiten, die um ihre Unabhängigkeit und gleichzeitige Anerkennung oft über Jahrzehnte kämpfen. Sei es der Kampf der IRA, der ETA oder russischer Republiken.</p>
<h3><strong>Anerkennung beinhaltet auch Rangordnungen.</strong></h3>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/06/Muttertag_xs_jokebird_photocase.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-6402" title="Muttertag_xs_jokebird_photocase" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/06/Muttertag_xs_jokebird_photocase.jpg" alt="Muttertag xs jokebird photocase Wie wichtig ist Anerkennung im Beruf und im Leben überhaupt?" width="201" height="207" /></a>Was ist die Arbeit einer Krankenschwester im Vergleich zu einem Arzt wert? Derlei Fragen gehen bis in die Familie hinein. Ist die Arbeit des allein verdienenden Ehemanns wichtiger als die &#8220;Erziehungs- und Haushaltsarbeit&#8221; der Ehefrau?</p>
<p>Auch deshalb wird man ja auf einer Party selten gefragt: <strong>&#8220;Wer sind Sie?&#8221;</strong> oder <strong>&#8220;Was sind Sie?&#8221;</strong> sondern meistens <strong>&#8220;Was machen Sie beruflich?&#8221; </strong>Die berufliche Stellung verleiht eine gewisse stabile Identität. Wer auf die letzte Frage wahrheitsgemäß oder experimenthalber antwortet: <em>&#8220;Ich bin arbeitslos&#8221;</em> oder <em>&#8220;Ich mache gar nichts&#8221;</em> wird interessante Reaktionen bei seinem Gesprächspartner beobachten können.</p>
<p>Weil mit der Arbeit nicht nur Geld verdient sondern auch Anerkennung erworben wird, wirken mitunter eine betriebsbedingte Kündigung oder Entlassung und sogar der all die Jahre ersehnte Ruhestand mitunter auf den Betroffenen psychisch destabilisierend. Selbst wenn das Finanzielle stimmt, fehlt plötzlich die Zugehörigkeit, die das Ich stärken hilft.</p>
<p><strong>Anerkennung ist im Unternehmen fast immer hierarchisch angesiedelt.</strong> Der Vorgesetzte ist weniger von der Anerkennung seiner Mitarbeiter abhängig. Er darf es auch nicht sein, denn sonst kann er nicht mehr flexibel und unabhängig führen, wozu eben auch unpopuläre Maßnahmen gehören können.</p>
<p>Trotz des vereinzelt vorhandenen 360-Grad-Feedbacks beurteilt meist der Vorgesetzte den Mitarbeiter, was auch über die Höhe des Gehalts mitentscheidend sein kann.</p>
<h3><strong>Die Sichtbarkeit der Leistung schwindet.</strong></h3>
<p>In der zunehmenden Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft wird immer schwerer wahrnehmbar, was jemand eigentlich den ganzen Tag so macht.</p>
<p>Wer ein Sachprodukt herstellt, einen Tisch oder ein Auto kann seine Arbeit vorweisen. Schwieriger wird es mit all den anderen geistigen Leistungen, die weniger ein Sachergebnis zeitigen. Man telefoniert den ganzen Tag, sitzt in Meetings, schreibt etliche eMails. All das gehört zum Arbeitsprozess &#8211; aber was haben Sie am Ende des Tages wirklich geleistet?</p>
<p><iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=praxisfurps05-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3896699938&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=transparent&amp;bg1=transparent&amp;f=ifr&nou=1" marginheight="0" marginwidth="0" style="float:right; width:120px; margin-left:10px; height:240px; background-color:#FFFFFF; border:1px solid #000000;"></iframe> Doch nicht sichtbare Leistungen sind schwerer anzuerkennen. Das heißt für immer mehr Menschen, sie  müssen auch <strong>lernen, ihre Arbeit &#8220;besser zu verkaufen&#8221;</strong>.</p>
<p><span class="pullquote">Sonst kann es passieren, dass im Meeting die drittbeste Idee genommen wird, nur weil der Urheber diese besser darstellen konnte als die schüchterne Mitarbeiterin, die glaubt, ihre tolle Idee würde doch für sich selbst sprechen.</span></p>
<p>Fatalerweise werden Leistungen, die nicht oder fehlerhaft erbracht wurden, sofort bemerkt.</p>
<h3><strong>Wie sieht Anerkennung im Beruf aus?</strong></h3>
<p>Im Interview unterscheidet Voswinkel zwei Arten von Anerkennung:</p>
<ol>
<li><strong>Die Würdigung</strong><br />
die auf Zugehörigkeit beruht. Hier wird die langfristige Arbeitsleistung anerkannt, also das Engagement für das Team, fürs Unternehmen.</li>
<li><strong>Die Bewunderung,</strong><br />
die mehr für herausragende Leistungen, zum Beispiel einen tollen Verkaufsabschluss oder Projekterfolg gezollt wird. Hier ist eine längere Zugehörigkeit nicht notwendig, aber die Bewunderung hat auch eine kürzere Haltbarkeit.</li>
</ol>
<p>Das heißt auch: &#8220;normale&#8221; Leistungen werden nicht bewundert, aber man kann sie würdigen. Was beispielsweise in den Jubiläen zur längeren Betriebszugehörigkeit geschieht.</p>
<p>Setzt ein Unternehmen bei der Anerkennung vor allem auf Maßnahmen der Bewunderung kann das auch nach hinten losgehen. Denn wenn vor allem die High-Performer zum Beispiel als<strong> &#8220;Mitarbeiter des Monats&#8221;</strong> gekürt werden, kann das von den anderen auch so verstanden werden, dass sie nur Low-Performer sind.</p>
<p>Es kommt also auf eine Balance zwischen bewundernden und würdigenden Ritualen an. Zu einer guten Anerkennungskultur gehören nach Voswinkel v.a. drei Prinzipien:</p>
<ol>
<li><strong>Fehlertoleranz</strong><br />
Menschen sind keine Maschinen, die immer perfekt funktionieren. Der Freiraum, Fehler machen zu können, ist sogar eine Voraussetzung für neue Ideen.</li>
<li><strong>Senioritätsprinzip</strong><br />
Trotz Jugendwahn zwingt allein der demographische Faktor viele Firmen dazu, ältere Mitarbeiter mit ihrer Erfahrung und oft hoher Loyalität zum Unternehmen mehr zu schätzen.</li>
<li><strong>Life-Work-Balance</strong><br />
<a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/06/rollstuhl_xs_PhotoSuse_photocase.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-6403" title="rollstuhl_xs_PhotoSuse_photocase" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/06/rollstuhl_xs_PhotoSuse_photocase.jpg" alt="rollstuhl xs PhotoSuse photocase Wie wichtig ist Anerkennung im Beruf und im Leben überhaupt?" width="210" height="216" /></a>Das Wort ist nicht falsch, sondern nur andersherum geschrieben. Es soll ausdrücken, dass bei Mitarbeitern verstärkt auf familiäre und private Verpflichtungen Rücksicht genommen wird. Gesetze zur &#8220;Elternzeit&#8221; wie auch zur &#8220;<a href="http://www.bmg.bund.de/pflege/hilfen-fuer-angehoerige/pflegezeit.html" target="_blank">Pflegezeit</a>&#8221; wollen diesen Unterschied zur Work-Life-Balance deutlich machen.</li>
</ol>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Wir können uns Anerkennung wünschen, sie einfordern, darauf warten. Doch gilt auch hier der bekannte Spruch von Erich Kästner:<em> &#8220;Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.&#8221;</em></p>
<p>Also dann:<em><br />
</em></p>
<ul>
<li><strong>Wen könnten Sie heute anerkennen? Und wofür?</strong><br />
Denken Sie an Kollegen, Freunde, Ihren Partner, Ihre Kinder.</li>
<li><strong>Und wofür könnten Sie sich heute selbst anerkennen?</strong><br />
Das muss nichts Großes sein. Einfach für das, was Sie heute schon alles gemacht haben.</li>
</ul>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="article 32 Wie wichtig ist Anerkennung im Beruf und im Leben überhaupt?" width="32" height="32" /> Wie geht es Ihnen mit dem Thema?<br />
Bekommen Sie &#8211; geben Sie sich genug Anerkennung?<br />
</a></h2>
<p>PS: Wenn Ihnen dieser Beitrag gefiel, dann sagen Sie es doch bitte weiter: auf Facebook, Twitter oder per Email.<br />
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jokebird u. PhotoSuse photocase.com<br />
</small></p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008<br /> Dieser Feed ist nur für den persönlichen, nicht-kommerziellen Gebrauch bestimmt.<br /> Das Nutzen dieses Feed auf anderen Websites oder Blogs verletzt das Urheberrecht. Wenn dieser Inhalt nicht in Ihrem Newsreader enthalten ist, verletzt das Ansehen des Inhalts Urheberrechte. (Digital Fingerprint:<br /> )</small><form action="http://5466.cleverreach.de/subscribe.php" method="post" onsubmit="return sbmgValidateFormPostPg14('email','email')"><input type="hidden" name="form_id" value="6380" /><input type="hidden" name="customers" value="23437" /><input type="hidden" name="required" id="required" value="email," /><div align="center" style="padding:6px;;"><div align="left" style="width:250px; height:auto; border:1px solid #E3E3E3; background-color:#E3E3E3; ;  padding:10px 15px 10px 15px; ">
						<div style="padding-bottom:5px;font-family:Trebuchet MS, sans-serif;font-size:14px;"><span style="font-size: medium;"><span style="color: #0000ff;"><strong><span style="font-size: small;">M&ouml;gen Sie diese Art von Artikeln?<br />Dann abonnieren Sie doch meinen Newsletter.<br /></span></strong></span><strong><br /></strong></span></div>
						<div style="padding-bottom:7px;font-family:Trebuchet MS, sans-serif;font-size:12px;"><span style="font-size: small;">Etwa 1x im Monat erfahren Sie damit Neues aus meinem Blog und &uuml;ber spezielle Angebote. <br />Wenn Sie sich jetzt eintragen, bekommen Sie meine 7 wichtigsten Blog-Artikeln per eMail als Geschenk.</span><span style="font-size: small;"> (Sie k&ouml;nnen ihn jederzeit wieder abbestellen.)</span></div><div align="right" style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;font-size:14px; padding-bottom:5px;  margin:0px 10px 0px 5px; padding-right:15px; width:45; color:#000000;font-family:;font-weight:bold " >
							<div align="center" style="float:left; margin:0px 5px 0px 10px;">Emailadresse:&nbsp;</div>
								<input type="text" name="email" value="" id="sbmgValidateFormPostPg14_email" style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;font-size:11px;width:185px;border:1px solid #BABABA;  background-color:#FFFFFF" />
						</div>
						
						<div align="left" style="padding-bottom:8px;  padding-right:15px; padding-left:45px; margin:0px 10px 0px 5px;">
							<div style="float:left; margin:0px 5px 0px 10px;">&nbsp;</div>
								<input name="submit" type="submit" style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;font-size:13px;font-weight:bold;border:1px solid #6B4000; border-right-width:2px; border-bottom-width:2px; background-color:#FEB333; color:#03042E; font-weight:normal" value="Will ich haben" />
						</div>	
						<div style="line-height:13px;padding-bottom:5px;font-family:Trebuchet MS, sans-serif;font-size:12px;"></div><div align="center" ><a href="http://www.maxblogpress.com/go.php?offer=&pid=35" target="_blank" style="font-size:x-small;color:#000000;text-decoration:underline">Powered by Subscribers Magnet</a></div></div></div></form><div id="vgwpixel">http://vg02.met.vgwort.de/na/292347e5cc014be682862963aad2d4fa</div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sind Sie auch ein Aufschieber? Testen Sie jetzt, was dahintersteckt.</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/5914/aufschieberitis-test</link>
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		<pubDate>Sat, 28 May 2011 12:35:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Aufschieben]]></category>
		<category><![CDATA[eMail-Kurs; Aufschieberitis]]></category>
		<category><![CDATA[Prokrastination]]></category>

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		<description><![CDATA[		<script type="text/javascript">
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						var email_fld = document.getElementById('sbmgValidateFormPostPg15' + '_' + email);
			var reg = /^([A-Za-z0-9_\-\.])+\@([A-Za-z0-9_\-\.])+\.([A-Za-z]{2,4})$/;
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						if ( reg.test(email_fld.value) == false ) msg += '- Valid Email Required';
			if ( msg == '' ) return true;
			else alert(msg);
			return false;
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		Hier erstmal drei gute Nachrichten: 1. Ihr Aufschieben ist keine Faulheit. 2. Kein Mangel an Selbstdisziplin. 3. Auch keine Charaktereigenschaft. Aufschieben ist noch nicht mal Ihr Problem. Es ist Ihre Lösung! “Wie bitte?” werden Sie jetzt fragen. Aber Sie haben richtig gelesen: Aufschieben ist Ihre beste Lösung — für bestimmte Situationen. Natürlich nicht die beste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[		<script type="text/javascript">
		function sbmgValidateFormPostPg16(name,email) { 
						var email_fld = document.getElementById('sbmgValidateFormPostPg16' + '_' + email);
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		<h1 style="text-align: center;"><strong><a href="http://www.aufschieberitis-hilfe.de/wp-content/uploads/2011/05/mann-aktenstapel-iStock_000006135875XSmall.jpg"><img class="size-medium wp-image-29 alignright" title="aufschieberitis, prokrastination. istock.com" src="http://www.aufschieberitis-hilfe.de/wp-content/uploads/2011/05/mann-aktenstapel-iStock_000006135875XSmall-300x300.jpg" alt="mann aktenstapel iStock 000006135875XSmall 300x300 Sind Sie auch ein Aufschieber? Testen Sie jetzt, was dahintersteckt." width="224" height="224" /></a></strong></h1>
<h3><span style="color: #ff0000;">Hier erstmal drei gute Nachrichten:</span></h3>
<p>1. Ihr Aufschieben ist keine Faulheit.<br />
2. Kein Mangel an Selbstdisziplin.<br />
3. Auch keine Charaktereigenschaft.</p>
<p><strong>Aufschieben ist noch nicht mal Ihr Problem.</strong><br />
<strong> Es ist Ihre Lösung!</strong></p>
<p>“Wie bitte?” werden Sie jetzt fragen.</p>
<p>Aber Sie haben richtig gelesen:<br />
<strong>Aufschieben ist Ihre beste Lösung — für bestimmte Situationen.</strong></p>
<p>Natürlich nicht die beste Lösung, die man sich vorstellen kann oder die Sie sich wünschen.<br />
Aber die beste Lösung — aus dem Rahmen Ihrer Möglichkeiten.</p>
<h3><strong>Doch was steckt hinter Ihrem Aufschieben?</strong></h3>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/05/test_xs_valdis-torms-Fotolia.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-5933" title="test_xs_valdis torms - Fotolia" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/05/test_xs_valdis-torms-Fotolia-300x270.jpg" alt="test xs valdis torms Fotolia 300x270 Sind Sie auch ein Aufschieber? Testen Sie jetzt, was dahintersteckt." width="141" height="127" /></a>Das können Sie jetzt mit nur 9 Fragen in diesem Test herausfinden.</p>
<p>Gleich danach erhalten Sie die Auswertung Ihres Tests.<br />
Es ist eine von mir nach Ihren Antworten ausgewertete<strong> psychologische Analyse </strong>von 5-6 Seiten. Und zusätzlich einige konkrete Tipps. Natürlich kostenlos.</p>
<p><strong>Hier sind die neun Fragen:</strong><br />
<iframe id="oqgId" src="http://vmaxo.de/index.php/30/1245" frameborder="0" width="600" height="600"></iframe><script type="text/javascript" src="http://vmaxo.de/web/js/iframe.js"></script></p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008<br /> Dieser Feed ist nur für den persönlichen, nicht-kommerziellen Gebrauch bestimmt.<br /> Das Nutzen dieses Feed auf anderen Websites oder Blogs verletzt das Urheberrecht. Wenn dieser Inhalt nicht in Ihrem Newsreader enthalten ist, verletzt das Ansehen des Inhalts Urheberrechte. (Digital Fingerprint:<br /> )</small><form action="http://5466.cleverreach.de/subscribe.php" method="post" onsubmit="return sbmgValidateFormPostPg16('email','email')"><input type="hidden" name="form_id" value="6380" /><input type="hidden" name="customers" value="23437" /><input type="hidden" name="required" id="required" value="email," /><div align="center" style="padding:6px;;"><div align="left" style="width:250px; height:auto; border:1px solid #E3E3E3; background-color:#E3E3E3; ;  padding:10px 15px 10px 15px; ">
						<div style="padding-bottom:5px;font-family:Trebuchet MS, sans-serif;font-size:14px;"><span style="font-size: medium;"><span style="color: #0000ff;"><strong><span style="font-size: small;">M&ouml;gen Sie diese Art von Artikeln?<br />Dann abonnieren Sie doch meinen Newsletter.<br /></span></strong></span><strong><br /></strong></span></div>
						<div style="padding-bottom:7px;font-family:Trebuchet MS, sans-serif;font-size:12px;"><span style="font-size: small;">Etwa 1x im Monat erfahren Sie damit Neues aus meinem Blog und &uuml;ber spezielle Angebote. <br />Wenn Sie sich jetzt eintragen, bekommen Sie meine 7 wichtigsten Blog-Artikeln per eMail als Geschenk.</span><span style="font-size: small;"> (Sie k&ouml;nnen ihn jederzeit wieder abbestellen.)</span></div><div align="right" style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;font-size:14px; padding-bottom:5px;  margin:0px 10px 0px 5px; padding-right:15px; width:45; color:#000000;font-family:;font-weight:bold " >
							<div align="center" style="float:left; margin:0px 5px 0px 10px;">Emailadresse:&nbsp;</div>
								<input type="text" name="email" value="" id="sbmgValidateFormPostPg16_email" style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;font-size:11px;width:185px;border:1px solid #BABABA;  background-color:#FFFFFF" />
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						<div align="left" style="padding-bottom:8px;  padding-right:15px; padding-left:45px; margin:0px 10px 0px 5px;">
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								<input name="submit" type="submit" style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;font-size:13px;font-weight:bold;border:1px solid #6B4000; border-right-width:2px; border-bottom-width:2px; background-color:#FEB333; color:#03042E; font-weight:normal" value="Will ich haben" />
						</div>	
						<div style="line-height:13px;padding-bottom:5px;font-family:Trebuchet MS, sans-serif;font-size:12px;"></div><div align="center" ><a href="http://www.maxblogpress.com/go.php?offer=&pid=35" target="_blank" style="font-size:x-small;color:#000000;text-decoration:underline">Powered by Subscribers Magnet</a></div></div></div></form><div id="vgwpixel"></div>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Warum Respekt die bessere Haltung ist.</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/5819/warum-respekt-die-bessere-haltung-ist</link>
		<comments>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/5819/warum-respekt-die-bessere-haltung-ist#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 21 May 2011 16:39:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Ablösung]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[Respekt]]></category>

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		<description><![CDATA[		<script type="text/javascript">
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			if ( msg == '' ) return true;
			else alert(msg);
			return false;
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		Warum es gut ist, auch seine Feinde zu respektieren. „Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.“ Stimmen Sie dem zu? Nun, das Zitat ist schon etwas älter. Es stammt von Sokrates, 400 v. Chr. Aber jeder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[		<script type="text/javascript">
		function sbmgValidateFormPostPg18(name,email) { 
						var email_fld = document.getElementById('sbmgValidateFormPostPg18' + '_' + email);
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		<h3><span style="color: #ff0000;">Warum es gut ist, auch seine Feinde zu respektieren.</span></h3>
<p><strong><em>„D<a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/05/fuck_you_xs_CC_flickr_Moira-Fee.jpg"><img class="size-full wp-image-5826 alignright" title="fuck_you_xs_CC_flickr_Moira Fee" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/05/fuck_you_xs_CC_flickr_Moira-Fee.jpg" alt="fuck you xs CC flickr Moira Fee Warum Respekt die bessere Haltung ist." width="259" height="261" /></a></em></strong><strong><em></em></strong><strong><em>ie Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.“</em></strong></p>
<p>Stimmen Sie dem zu?</p>
<p>Nun, das Zitat ist schon etwas älter. Es stammt von Sokrates, 400 v. Chr. Aber jeder Lehrer oder viele Eltern würden diese Aussage bestätigen. Auch der Erfolg der <a title="Supernanny lehrt Respekt." href="http://rtl-now.rtl.de/die-super-nanny.php" target="_blank">TV-Serie &#8220;Super-Nanny&#8221;</a> zeigt ja, dass fehlender Respekt der Kinder für viele Eltern ein Riesenproblem ist.</p>
<p>Interessanterweise kriegt die Diplom-Pädagogin die entgleiste Situation meist schnell in den Griff. Sie hat die Einstellung, dass es Problemkinder  nicht gibt &#8211; nur schwierige Situationen. Und Eltern, die Hilfe brauchen.</p>
<p>Im Wesentlichen macht sie bei den meisten Familien dasselbe:<span id="more-5819"></span></p>
<ul>
<li>Sie führt klare Regeln für Kinder und Eltern ein.</li>
<li>Sie hält alle an, einander zu respektieren.</li>
<li>Sie arbeitet mit den Eltern an deren Konflikten miteinander.</li>
</ul>
<p>Respekt hat ja heutzutage bei vielen Menschen keinen guten Klang. Es erinnert viele an überholte Vorstellungen von Gehorsam, Klappe halten und Unterwerfung. Und Respekt wird oft mehr gefordert als gewährt. Alte verlangen Respekt von den Jungen. Die Oberen von den Unteren.</p>
<p><em>&#8220;Doch Respekt kommt in seinem lateinischen Ursprung von &#8220;respectus&#8221;, bedeutet also soviel wie &#8220;Zurücksehen&#8221; und &#8220;Berücksichtigen&#8221;. Hat also weniger mit Gehorsam und Unterordnung zu tun als mit Begriffen wie Höflichkeit, Anerkennung, Würde, Achtsamkeit, Rücksichtnahme und Fairness&#8221;,</em> schreibt Wolf Lotter in seinem lesenswerten Beitrag in <a title="Das brandeins-Heft Mai 2011 über Respekt." href="http://www.brandeins.de/archiv/magazin/respekt.html" target="_blank">brandeins</a>.</p>
<p>Er schreibt, dass vor allem Menschen mit einer <strong>&#8220;narzisstischen Persönlichkeitsstörung&#8221;</strong> oft einerseits Respekt von anderen fordern. Umgekehrt es ihnen jedoch schwer fällt, diesen anderen zu erweisen.</p>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/05/narzissmus_xs_i-make-design_photocase.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-5843" title="narzissmus_xs_i make design_photocase" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/05/narzissmus_xs_i-make-design_photocase.jpg" alt="narzissmus xs i make design photocase Warum Respekt die bessere Haltung ist." width="190" height="241" /></a>Ein Mensch mit einem solch <a title="Merkmale von stark narzisstischen Menschen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Narzissmus#ICD-10" target="_blank">neurotischen Narzissmus</a> &#8211; es gibt ja auch die gesunde Form:</p>
<ol>
<li>hat ein grandioses Verständnis der eigenen Wichtigkeit (übertreibt etwa Leistungen und Talente, erwartet ohne entsprechende Leistungen als überlegen anerkannt zu werden)</li>
<li>ist stark eingenommen von Phantasien grenzenlosen Erfolgs, Macht, Brillanz, Schönheit oder idealer Liebe</li>
<li>glaubt von sich, „besonders“ und einzigartig zu sein und nur von anderen besonderen oder hochgestellten Menschen (oder Institutionen) verstanden zu werden oder mit diesen verkehren zu müssen</li>
<li>benötigt exzessive Bewunderung</li>
<li>legt ein Anspruchsdenken an den Tag, d. h. hat übertriebene Erwartungen auf eine besonders günstige Behandlung oder automatisches Eingehen auf die eigenen Erwartungen</li>
<li>ist in zwischenmenschlichen Beziehungen ausbeuterisch, d. h. zieht Nutzen aus anderen, um eigene Ziele zu erreichen</li>
<li>zeigt einen Mangel an Empathie: ist nicht bereit, die Gefühle oder Bedürfnisse anderer zu erkennen/anzuerkennen oder sich mit ihnen zu identifizieren</li>
<li>ist häufig neidisch auf andere oder glaubt, andere seien neidisch auf ihn / sie</li>
<li>zeigt arrogante, hochmütige Verhaltensweisen oder Ansichten</li>
</ol>
<p>Ob <a title="Seine schlimmsten Entgleisungen." href="http://www.ksta.de/html/fotolines/1241185287069/rahmen.shtml?3" target="_blank">Berlusconi</a>, <a title="Die &quot;besten&quot; Sprüche des Fußballgotts" href="http://www.rp-online.de/sport/fussball/bundesliga/Die-besten-Sprueche-des-Louis-van-Gaal_bid_59130.html" target="_blank">van Gaal</a> oder <a title="Von &quot;abstrusen Vorwürfen&quot; zu &quot;schmerzlichen Schritten&quot;." href="http://www.nwzonline.de/Aktuelles/Politik/Nachrichten/NWZ/Artikel/2598389/Rueckblick-Guttenberg-Zitate-zu-der-Plagiatsaffaere.html" target="_blank">von Guttenberg</a> &#8211; der Glaube an die eigene Gottähnlichkeit macht das Eingestehen von Fehlern unmöglich. Deshalb können aufgedeckte Verhaltensweisen in deren Augen auch nur mediale Schmutzkampagnen entspringen.</p>
<p>Vielleicht ist Ihnen jetzt auch jemand aus Ihrem Berufs- oder Privatleben eingefallen, dessen Verhalten Sie schon immer störte. Aber vielleicht erkennen Sie sich auch selbst etwas in den Beschreibungen wider.</p>
<h3><strong>Es gibt zwei Arten von Respekt.</strong></h3>
<p>Die <a href="http://www.respectresearchgroup.org/respekt_110__Wissenschaft___Forschung_zu__Respekt___Respektlosigkeit___Psychologie__Philosophie__Politik____Wirtschaft_.htm" target="_blank">RespectResearchGroup</a> unterscheidet zwei Arten von <a title="Hier ein Artikel dazu." href="http://www.google.com/url?sa=t&amp;source=web&amp;cd=1&amp;ved=0CBcQFjAA&amp;url=http%3A%2F%2Ffit4management.eu%2Ffuhrungsstile%2Finterview-respekt-ist-das-soziale-schmiermittel-der-gesellschaft%2F&amp;rct=j&amp;q=ist%20respekt%20eine%20einstellung&amp;ei=J93XTazsCISe-Qa9v-CfDw&amp;usg=AFQjCNGAyFA2gzBRTIEHy1idQ4ELutJmjQ&amp;cad=rja" target="_blank">Respekt</a>:</p>
<p><strong>Horizontaler Respekt</strong><br />
entsteht auf der Grundlage wahrgenommener Gleichwertigkeit. Er drückt sich darin aus, dass man einen Anderen als prinzipiell gleichwertiges Gegenüber behandelt und daher dessen Wünsche und Wahrheitsdefinition im eigenen Handeln stets berücksichtigt.</p>
<p>Horizontaler Respekt gilt unbedingt oder absolut: Entweder man erkennt einen Anderen als gleichwertiges Gegenüber an oder man tut es nicht. Das setzt die Einsicht voraus, dass Menschen gleichwertig (nicht gleich) sind. Somit kann horizontaler Respekt erlernt werden.</p>
<p><strong><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/05/Verbeugung_Respekt_Karate_xs_iStock_000013572753XSmall.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-5828" title="Verbeugung_Respekt_Karate_xs_iStock_000013572753XSmall" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/05/Verbeugung_Respekt_Karate_xs_iStock_000013572753XSmall.jpg" alt="Verbeugung Respekt Karate xs iStock 000013572753XSmall Warum Respekt die bessere Haltung ist." width="169" height="246" /></a>Vertikaler Respekt</strong><br />
entsteht auf der Grundlage wahrgenommener positiv bewerteter Differenz. Dem Anderen werden besonderes oder größeres Wissen, besondere oder größere Fähigkeiten, besondere oder größere Leistungen oder besondere oder herausragende Eigenschaften zugeschrieben.</p>
<p>Vertikaler Respekt drückt sich darin aus, dass man einem Anderen freiwillig und gerne folgt, zumindest in den Bereichen, in denen diese positive Differenz wahrgenommen wird.</p>
<p>Vertikaler Respekt gilt bedingt oder graduell: In dem Maße, in dem man beim Anderen besondere, größere oder bessere Ausprägungen in Wissen, Fähigkeiten, Leistung oder Eigenschaften wahrnimmt, wird dieser Andere respektiert.</p>
<p>Vertikaler Respekt ist in Firmen oder Organisationen wichtig, denn dadurch funktionieren sie reibungsloser. Durch vertikalen Respekt wird signalisiert, dass man sich freiwillig unterordnet.</p>
<h3><strong>In Konflikten verlieren viele den Respekt.</strong></h3>
<p>Ein Konflikt entsteht, wenn zwischen mindestens zwei Parteien, die miteinander zu tun haben, unvereinbare Unterschiede zwischen sich oder Bedrohungen ihrer Mittel, Bedürfnisse oder Werte wahrgenommen werden.</p>
<p>Erst dann stellt sich die Frage ob der Andere im eigenen Handlungskalkül als gleichwertig berücksichtig wird. Die Aussage: <em>„Ich respektiere jeden, solange er mit mir übereinstimmt, oder mich nicht stört“</em> hat dementsprechend nichts mit Respekt zu tun.</p>
<p><strong>Keine der beiden Arten des Respekts kann man erzwingen.</strong> Die implizierte Gleichwertigkeit der Menschen im horizontalen Respekt muss selbst eingesehen werden. Die implizierte Differenz im vertikalen Respekt muss anerkannt und für richtig befunden werden.&#8221; (Ende des Zitats)</p>
<p><strong>Respekt vor dem Andersdenkenden kann man als ein Zeichen menschlicher Reife sehen.</strong> Erfordert es doch das Hintanstellen des eigenen Egos und das Akzeptieren andersartiger Meinungen, Werte und Handlungen.</p>
<p><span class="pullquote"><strong>Im Gegensatz zu Anerkennung muss man Respekt nicht erst verdienen. </strong>Respekt kann man nicht einfordern, sondern sich nur dafür entscheiden und im eigenen Denken und Handeln verankern. Respektvolles Verhalten kommt aus der inneren Haltung.</span></p>
<p>Hier eine gute <a title="Eine SWR2-Sendung." href="http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/leben/-/id=660174/nid=660174/did=6946770/yee3kk/">Radiosendung </a>über Respekt zum Anhören.</p>
<p>Das fällt fast allen Menschen auf unterschiedlichem Gebiet schwer. Denn das Beharren auf dem eigenen Standpunkt als &#8220;Wahrheit&#8221; oder &#8220;objektiver Sichtweise&#8221; stützt die eigene schwache Identität. Wer innerlich gefestigt ist, kann Andersdenkenden ihre Ansicht lassen.</p>
<p>Doch das fällt vielen Menschen, aber auch Völkern oder Religionen schwer. Hier ein Beispiel von Dieter Nuhr:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=4Tf8mZ5geEc">http://www.youtube.com/watch?v=4Tf8mZ5geEc</a></p>
<h3><strong>Was bedeutet Respekt konkret?</strong></h3>
<p>Der Autor und Berater <a href="http://www.simon-weber.de/index.php" target="_blank">Fritz Simon</a> sieht es ganz nüchtern:</p>
<p><em>&#8220;Je pragmatischer wir mit Respekt umgehen, desto besser. Ich behandle andere Leute, weil ich möglicherweise morgen was von ihnen brauche oder sie heute schon was haben, das für mich von Interesse ist. Es ist einfach unklug, respektlos zu sein.&#8221;</em></p>
<p>In einer globalen Welt, in der wir immer mehr einander und voneinander brauchen, ist das sicher ein weiser Rat. Egal ob es um Rohstoffe, Arbeitskräfte, Wissen etc. geht. Kein Land ist heute eine selbstversorgende Insel mehr.</p>
<h3><strong>Verdienen auch unsere Feinde Respekt?</strong></h3>
<p>Das kann man moralisch beantworten. Doch kann sich auch hier eine respektvolle Haltung auszahlen, vor allem dann, wenn der Feind etwas besitzt, das man haben möchte. Zum Beispiel eine bestimmte wertvolle Information.</p>
<p>In seinem Artikel<strong> <a title="Der ganze Artikel von René Borbonus" href="http://www.business-wissen.de/beruf-karriere/respekt-wie-sie-ansehen-gewinnen/" target="_blank">&#8220;Wie Sie Ansehen selbst bei Todfeinden gewinnen&#8221;</a></strong>zeigt René Borbonus am Beispiel des Verhörs Gefangener im Irak-Krieg, wie wichtig Respekt in der Kommunikation auch mit Menschen sein kann, die man lieber hassen oder verachten möchte.<br />
Der amerikanische Verhörspezialist Matthew Alexander (Pseudonym), der Mitglied eines Spezialteams der US-Armee auf Anti-Terror-Mission im Irak war, hat in seinem Buch <a href="http://www.amazon.de/gp/product/1416573151/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;tag=praxisfurps05-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=1416573151">How to Break a Terroris</a><img class=" ecshxuchfkifvjfavafq ecshxuchfkifvjfavafq" style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=praxisfurps05-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=1416573151" alt=" Warum Respekt die bessere Haltung ist." width="1" height="1" border="0" title="Warum Respekt die bessere Haltung ist." />genau das getan.</p>
<p>Hier das Buch dazu: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3430201101/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;tag=praxisfurps05-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3430201101">Respekt! &#8211; Wie Sie Ansehen bei Freund und Feind gewinnen.</a><img class=" ecshxuchfkifvjfavafq ecshxuchfkifvjfavafq" style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=praxisfurps05-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3430201101" alt=" Warum Respekt die bessere Haltung ist." width="1" height="1" border="0" title="Warum Respekt die bessere Haltung ist." /></p>
<p>Mit überraschendem Ergebnis: Respekt ist seinen Erfahrungen nach effektiver als Folter. Alexander erreichte damit, was seinen Kollegen zuvor misslungen war. So erhielt er bei seinen Vernehmungen die Informationen, die im Sommer 2006 die Ausschaltung des irakischen al-Qaida-Führers Abu Musab al Zarqawi ermöglichten.</p>
<h3><strong>Muss man auch die Eltern respektieren?</strong></h3>
<p>In meinen <a href="http://www.seminare4you.de" target="_blank">Persönlichkeitsseminaren </a>geht es manchmal bei einem Teilnehmer um das Thema &#8220;Ablösung&#8221;.  Jemand hasst seine Eltern so sehr, dass er schon seit Jahren den Kontakt völlig abgebrochen hat oder sich sonstwie emotional distanziert hat.</p>
<p>So verständlich derlei Reaktionen sein mögen &#8211; man bleibt dadurch gebunden. Die Ablösung geschieht auch hier über den Respekt. Um das Anerkennen des anderen, egal wie der andere war oder was er getan hat.</p>
<p>Wurde jemand als Kind oder Jugendliche von einem Elternteil verprügelt oder missbraucht, fällt das immer schwer. Ein Mann berichtete, dass er angesichts seines stets betrunkenen Vaters sich als Zehnjähriger schwor, <em>&#8220;nie so ein Mann zu werden wie mein Vater&#8221;</em>.</p>
<p>Doch das Verweigern des Respekts, der Achtung macht einen nicht frei, sondern bindet einen an den vermeintlichen Feind. Darüber, wie man sich ablöst, gibt es zwei Videos von mir: <a title="Hier geht es zumm Video." href="http://www.youtube.com/watch?v=seVvVzipQnA" target="_blank">&#8220;Ein Mann braucht den Frieden mit seinem Vater.&#8221;</a></p>
<p>Mit dem Respekt kann man es aber auch übertreiben.<strong> </strong></p>
<p>Als im Konzert des Jazzpianisten <strong>Keith Jarrett</strong> in Berlin jemand hustete, hielt dieser eine Rede über die Welt draußen und ihren Mangel an Konzentration. Dann unterbrach der Maestro das Konzert, weil ein Ton ihm nicht sauber gestimmt erschien.</p>
<p>Ein Klavierstimmer musste unter Lachen und Jubel der zweitausendvierhundert Besucher auf die Bühne. Als dann ein Fan fotografierte, unterbrach Jarrett wieder und verlangte, dass er die Kamera über den Gang hinweg einem anderen gebe.</p>
<p>Manche Narzissten wollen eben nicht nur Applaus und Bewunderung, sondern freiwillige Unterwerfung.</p>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="article 32 Warum Respekt die bessere Haltung ist." width="32" height="32" /> Wie geht es Ihnen mit dem Respektiertwerden Und dem Respekt? </a></h2>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>10 Prozent der Deutschen sind gefühlsblind. Sie auch?</title>
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		<pubDate>Sat, 14 May 2011 14:04:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Emotionale Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Neurobiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Alexithymie]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühlsblindheit]]></category>

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		<p><em><strong>&#8220;V</strong></em><em><strong><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/05/pokerspieler_alexithymie_xs_Peter-Atkins-Fotolia.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-5389" title="pokerspieler_alexithymie_xs_Peter Atkins - Fotolia" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/05/pokerspieler_alexithymie_xs_Peter-Atkins-Fotolia-300x200.jpg" alt="pokerspieler alexithymie xs Peter Atkins Fotolia 300x200 10 Prozent der Deutschen sind gefühlsblind. Sie auch?" width="278" height="191" /></a></strong></em><em><strong>erkopft, verschlossen oder abgebrüht.&#8221; Bekommen Sie das öfter zu hören?</strong></em></p>
<p><em><strong>Das könnte ein Hinweis auf Alexithymie sein: die Unfähigkeit, Gefühle wahrzunehmen und auszudrücken.<br />
</strong></em></p>
<p><strong><em>Täglich haben wir es mit Menschen zu tun und müssen beruflich wie privat mit Ihnen auskommen. Ist der Kollege jetzt nur unzufrieden oder doch eher wütend? Ist die Bemerkung des Partners jetzt freundlich gemeint oder ironisch?</em></strong></p>
<p>Dabei hilft uns oft unsere Verstandes-Intelligenz nur bedingt. Doch zum Glück verfügt jeder von uns &#8211; in unterschiedlichem Ausmaß &#8211; zum Entschlüsseln menschlichen Verhaltens noch über eine andere Fähigkeit: die <em>&#8220;emotionale Intelligenz&#8221;. </em>Was ist das eigentlich?</p>
<p>Nach dem Schöpfer dieses Begriffs, <a href="http://rkwichmann.vodpod.com/?video_id=379242">Daniel Goleman</a>, umfasst die &#8216;emotionale Intelligenz&#8217; fünf Komponenten:</p>
<p><span> </span><span> </span></p>
<ul style="margin-top: 0cm;" type="disc">
<li class="MsoNormal"><strong><span>Selbstreflexion</span></strong><span><br />
Selbstreflexive Menschen kennen ihre Stärken und Schwächen, wissen über ihre Wirkung auf andere Personen und <strong>sind sich über die eigenen Gefühle      und Stimmungen und deren Konsequenzen auf das eigene Handeln oft bewusst.<span id="more-5360"></span></strong><br />
</span></li>
<li class="MsoNormal"><strong><span>Selbstkontrolle</span></strong><span><br />
Selbstkontrollierte Menschen können ihre impulsiven Gefühlsregungen so regulieren, dass sie angemessen und zielgerichtet zum Ausdruck kommen.      “Erst denken und dann handeln” ist die Maxime.<br />
</span></li>
<li class="MsoNormal"><strong><span>Motivation</span></strong><span><br />
Motivierte Menschen lassen sich weniger durch Geld oder andere externe      Faktoren beeinflussen. Zielorientierung und das absolute Bestreben, die gesteckten Ziele auch zu erreichen, sind ihre inneren Motivatoren.<br />
</span></li>
<li class="MsoNormal"><strong><span> </span></strong><span> </span><strong><span>Soziale Kompetenz</span></strong><span><br />
Sozial kompetente Menschen verfügen über ein großes Netzwerk sozialer Kontakte. Sie knüpfen schnell Kontakte und wissen, wie sie diese Kontakte      pflegen und behalten. </span><strong> </strong></li>
<li class="MsoNormal"><strong><span>Empathie</span></strong><span><br />
Empathische Menschen haben die <strong>Fähigkeit, sich in die Emotionen und die Situationen Ihrer Gesprächspartner hineinzuversetzen.</strong> Sie können durch Geschick und sensible Gesprächsführung eine Vertrauensbasis aufbauen und behandeln ihre Gegenüber mit Respekt und positiver Wertschätzung.</span></li>
</ul>
<p><span class="pullquote"> </span>Doch vielen Menschen fällt es schwer, Gefühle zu erkennen. Sowohl die eigenen wie auch die anderer Menschen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Alexithymie</strong> &#8211; oder Gefühlsblindheit &#8211; ist ein  Persönlichkeitsmerkmal, das etwa 10% der Bevölkerung betrifft. Das sind immerhin mehr als 10 Millionen Menschen in Deutschland. Einer Studie nach betrifft es mehr Männer als Frauen.</p>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/05/rot_gruen-schwaeche.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-5365" title="rot_gruen-schwaeche" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/05/rot_gruen-schwaeche.jpg" alt="rot gruen schwaeche 10 Prozent der Deutschen sind gefühlsblind. Sie auch?" width="152" height="152" /></a>Vielen &#8220;Gefühlsanalphabeten&#8221; ist ihr Problem gar nicht bewusst. Sie sind oft sehr intelligent, haben einen ausgezeichneten technischen und logischen Verstand.</p>
<p>Aber ähnlich wie ein Mensch mit einer <a title="Hier ein Test dazu." href="http://www.onmeda.de/selbsttests/rotgruenblindheit_test.html" target="_blank">Rot-Grün-Schwäche</a> (gemeint sind nicht notorische CDU-Wähler) auf diesem Bild keine Zahl erkennt, können gefühlsblinde Menschen innere Zustände keinem Gefühl zuordnen. So wie Menschen mit einer <a title="Hier ein Test zur Melodietaubheit" href="http://www.nidcd.nih.gov/tunetest/dtt.asp" target="_blank">Melodietaubheit</a> nicht tanzen können und nicht verstehen, was an Musik schön sein soll.</p>
<p>Nur im engen Kontakt mit Angehörigen oder in der Partnerschaft wird das Gefühlsdefizit schmerzlich wahrgenommen. In einem Test werden beispielsweise Versuchspersonen gefragt:</p>
<p><em>»Sie fahren über eine Brücke und sehen jemanden  außerhalb des  Schutzgitters stehen. Er schaut ins Wasser.</em><br />
<em> Wie würden  Sie sich fühlen?</em><br />
<em> Wie würde sich diese Person fühlen?«</em></p>
<p>Gefühlsblinde antworten beispielsweise: <em>»Ich wäre  irritiert. Was der andere empfindet,  weiß ich nicht.« </em>Angemessener wäre vielleicht eine Antwort wie:  <em>»Ich wäre ziemlich erschrocken  und würde überlegen, wie ich dem Menschen  am Gitter helfen kann. Er ist vermutlich verzweifelt und hat Angst.«</em></p>
<p>Alexithyme Menschen empfinden keine Freude, keine Trauer, fühlen sich in vielen emotionalen Situationen &#8220;neutral&#8221;. Manchmal gehen sie zum Arzt, weil sie sich Körperempfindungen wie Herzklopfen oder Magendrücken nicht erklären können.</p>
<p>Ein Mensch ist vielleicht total wütend, hat einen roten Kopf und geballte Fäuste und kann aber nicht kommunizieren, was er fühlt. Fragt man: <em>&#8216;Sind Sie ärgerlich? Oder haben Sie Angst?&#8217;</em>, dann sagen sie,<em> &#8216;Ich weiß, da passiert  etwas in meinem Körper, aber ich habe keine Ahnung, was es ist&#8217;.&#8221;</em></p>
<h3><strong>Wie lernen Menschen Gefühle?</strong></h3>
<p>Zwar ist jedem Menschen ist ein Repertoire  mimischer Gesichtsausdrücke  für die primären Gefühle wie Trauer, Freude oder Neugier angeboren. Doch  bis ein Kind sagen kann, <em> &#8220;Jetzt kriege ich Angst&#8221;</em>, muss es viele Male gespiegelt bekommen, was seine Empfindung bedeutet.</p>
<p>Zwei amerikanische Psychologen   entwickelte schon in den 60er Jahren  eine Klassifikation der emotionalen Gesichtsausdrücke, das <em>Facial Action Coding System</em>. Sie umfasst <strong>sieben Basisemotionen</strong>,   die kulturübergreifend bei allen Menschen in gleicher Weise erkannt  und  ausgedrückt werden. Diese Gesichtsausdrücke sind nicht kulturell   erlernt, sondern genetisch bedingt.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/07/baisemotionen.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1748" title="emotionen, gefuehle, zorn, aerger, wut, freude, ekel" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/07/baisemotionen.jpg" alt="baisemotionen 10 Prozent der Deutschen sind gefühlsblind. Sie auch?" width="252" height="217" /></a>Diese sieben Basisemotionen sind:</p>
<p style="padding-left: 30px;">1.Freude<br />
2. Wut<br />
3. Ekel<br />
4. Angst<br />
5. Überraschung<br />
6. Trauer</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Säuglinge schauen viel auf die Gesichter der Eltern und lernen dabei, ihre  Empfindungen zu benennen. Weint das Kind, hört es im besten Fall: <em>&#8220;Du weinst  ja! Hast du Aua im Bauch? Bist du traurig?&#8221;</em> Schon mittels dieser frühen Babysprache lernt  das kindliche Gehirn, körperliche Empfindungen zu  deuten und mit Wahrnehmungen  wie Angst oder Freude zu verknüpfen.</p>
<p>Dabei gelangen die  Informationen im Gehirn vom  limbischen  System, das für Emotionen zuständig ist, in den Frontalcortex, der für Kategorisierung,  Überlegung und Sprache zuständig ist.</p>
<p><strong>Zwei Ursachen für Alexithymie:</strong></p>
<ol>
<li>Jemand, der deutliche alexithyme Züge hat, konnte vielleicht als Kind  nicht alle Entwicklungsschritte durchlaufen, weil es Probleme in der Interaktion zwischen ihm und seiner Umgebung gab. Entweder weil es keine beständige Bezugsperson gab oder weil diese nicht in der Lage war, angemessen zu reagieren.<br />
Ich habe mit Klienten gearbeitet, wo ein Elternteil alkoholkrank oder  drogensüchtig war und die über lange Zeit mit sehr reduzierter  Interaktion aufgewachsen waren.<br />
Auch Eltern, die selbst an Alexithymie, an Depressionen oder   eine  labile Persönlichkeit haben, können u.U. ihrem Kind zu wenige  Erklärungen für seine Emotionen liefern. Oder es mangelt es  an den  passenden Ausdrücken, um Gefühle für sich und andere zu   benennen.</li>
<li> Eine andere Erklärung für Alexithymie ist, dass das Nichtfühlen eine Art Schutzmechanismus darstellt, mit dem ein Mensch sich vor zu vielen negativen Gefühlen unbewusst  abschirmt. Traumaforscher wissen, dass auch das  Gefühlsleben von Erwachsenen verschüttet werden kann, wenn jemand durch ein Verbrechen oder im Krieg großer  Brutalität ausgeliefert ist..</li>
</ol>
<p>Die Veränderung von Gefühlsblindheit ist nicht einfach. Neben den Unikliniken in Greifswald und Mainz gibt es in vielen anderen Kliniken Experten zu diesem Thema. Therapien, die den meisten Erfolg aufweisen, arbeiten nicht nur mit verbalen Verfahren, sondern auch mit Methoden, die das Körpererleben oder Selbsterleben anregen, wie zum  Beispiel Kunst- oder Tanztherapie.</p>
<p>Wichtig ist zuerst die Diagnose. Einen ersten Hinweis auf Alexithymie kann dieser<strong> <a title="Zum Alexithymie-Test" href="http://www.alexithymie.com/test.html" target="_blank">Online-Test</a></strong> geben:</p>
<h3><strong>Wie gut können Sie Gefühle erkennen?</strong></h3>
<p><a title="Zum Test von Mikro-Expressions" href="http://www.cio.com/article/facial-expressions-test" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-5376" title="mikroexpression_test" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/05/mikroexpression_test.jpg" alt="mikroexpression test 10 Prozent der Deutschen sind gefühlsblind. Sie auch?" width="220" height="261" /></a>Die Fähigkeit, Gefühle schnell zu erkennen und benennen zu können, ist für jede Kommunikation hilfreich. Wie sieht das bei Ihnen aus?</p>
<p>Hier können Sie testen, wie gut Sie sog. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Microexpression" target="_blank">Mikroexpressions</a> erkennen sollen. Für den Bruchteil einer Sekunde wird ein Gesichtsausdruck gezeigt und Sie sollen herausfinden, welches Gefühl damit ausgedrückt wurde.</p>
<p><a href="http://www.cio.com/article/facial-expressions-test" target="_blank">Einfach auf das Bild und auf eine Nummer klicken.</a></p>
<p><strong>Fazit: </strong>Doch auch wenn Sie jetzt feststellen, dass Sie tatsächlich Probleme haben, Gefühle wahrzunehmen, ist das kein Beinbruch.</p>
<p><span class="pullquote">In vielen Berufen ist Gefühlsblindheit kein Hindernis, wenn nicht sogar  Einstellungskriterium. Zum Beispiel als Selbstmordattentäter, englischer  Thronfolger, professioneller Pokerspieler oder Fussballtrainer bei Arminia Bielefeld.</span></p>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="article 32 10 Prozent der Deutschen sind gefühlsblind. Sie auch?" width="32" height="32" /> Und wie stehen Sie zu Gefühlen?<br />
</a></h2>
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