Eine erstaunliche Methode gegen Ängste, Sorgen und Grübeleien.

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Methoden

1. Teil meiner Rezension des Buches "The Tools".

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Übertriebene Sorgen und Ängste erfüllen einen unbewussten Zweck.

„Und wie werde ich meine Angst jetzt los?“

Ich weiß nicht, wie oft ich diesen Satz von Klienten in meiner Praxis in dreißig Jahren gehört habe. Meist kam diese Frage, wenn wir eine Weile gearbeitet hatten und deutlich wurde, dass es eine „alte“ Angst war.
Jemand war als Kind oder Jugendliche geschlagen oder missbraucht worden. Hatte einen dominanten Vater, dem sich die ganze Familie unterwarf. In der Herkunftsfamilie zählte nur Leistung, Fehler wurden gnadenlos als Versagen missbilligt.

Bei manchen Menschen führen solche Erlebnisse unter Stress zu enormen Ängsten als Erwachsene.

  • Sie haben panische Angst vor der anstehenden Klausur – obwohl sie bisher alle Prüfungen sehr gut bestanden haben.
  • Der Internist findet einen unklaren Befund. Bis es abgeklärt ist, kann der Patient drei Nächte kaum schlafen.
  • In der Firma gehen die Umsätze zurück und der Mitarbeiter ergeht sich in Katastrophenphantasien, wie es weitergehen soll, wenn er entlassen ist.

Fast immer findet man im Rahmen einer Psychotherapie den dazu passenden Hintergrund, woher diese übertriebene Angst stammt. Dieses Bewusstmachen bisher unbewusster Beziehungserfahrungen kann helfen,  aktuelle Ängste in der Gegenwart handhabbar zu machen.

Aber es dauert oft ziemlich lange. Und manchmal hilft es auch nicht.

Genau dieselbe Erfahrung beschreibt der US-Therapeut Barry Michels in dem gerade erschienen Buch „The Tools“. Von seinen Ausbildern und Supervisoren hörte Michels, wenn sich die Ängste des Patienten nicht veränderten,  dass man eben noch „tiefer“ den zugrunde liegenden Konflikt bearbeiten müsste. Daran zweifelte er zunehmend.

Und begegnete dann dem Psychiater Phil Stutz, der im Lauf seines Berufslebens einige erstaunliche Methoden – eben diese „Tools“ – entwickelt hatte, die einen ganz anderen Ansatz in der Behandlung von Klienten wiesen.

Dieses Buch hat mich sehr beeindruckt.

Es enthält im Wesentlichen fünf Werkzeuge, um mit Ängsten, Sorgen Unsicherheiten und Motivationsproblemen fertig zu werden. Dabei bedient es sich nicht der üblichen Methoden, sondern findet einen völlig neuen Ansatz. In den folgenden vier Wochen werde ich auch die anderen vier Tools hier vorstellen. Heute also das erste.

Hier ein Video der Autoren:

Die „Schwarze Wolke“ der Sorgen.

Die meisten Menschen sehnen sich nach innerem Frieden. Also dem Empfinden, dass alles gut ist und die Dinge ihren rechten Platz haben.Doch jeder macht sich manchmal Sorgen, entwickelt Ängste, grübelt immer wieder über die gleichen Dinge – ohne einen Ausweg zu finden.
Das Tragische dabei ist: natürlich wissen wir rational, dass die bevorstehende Prüfung nicht über Leben und Tod entscheidet.

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Unter der schwarzen Wolke sieht alles duster aus.

Dass unser Kind, nur weil es  nicht zum vereinbarten Zeitpunkt anruft, vermutlich nicht verunglückt im Straßengraben liegt. Dass der bohrende Kopfschmerz wahrscheinlich eine harmlose Ursache hat und nicht das Symptom eines Gehirntumors ist.

Aber wenn sich große Angst in uns breit macht, die grübelnden Gedanken sich im Kreis drehen oder die Sorgen um alles Mögliche nicht aufhören, dann verlieren wir diese realistische Perspektive.

Wir sind wie unter einer „schwarzen Wolke“.

Dann können wir nur noch all das ausmalen, was Schlimmes passiert ist oder noch geschehen wird. Wir sehen nur noch, was schief läuft: in unserem Leben, in der Familie, in der Firma, in der Welt.

Gefühlsmäßig geht es für den Betreffenden fürchterlich schlecht – aber nur der betreffende Mensch erlebt das so. Die Umgebung findet das Ganze maßlos übertrieben, verdreht die Augen und wendet sich irgendwann ab. Zumal der ängstliche Mensch kaum für irgendeine Art von Trost, Rat oder Hilfe erreichbar scheint.

Warum positives Denken nicht hilft.

Fast jeder, der unter Ängsten, Sorgen und Grübeln leidet, hat mal „positives Denken“ ausprobiert. Meist in Form eines Buchgeschenks, von jemandem, dem das ständige negative Denken und Klagen auf die Nerven ging: „Das hier musst Du mal lesen!“

Doch die frustrierende Erkenntnis des ängstlichen Lesers ist meist: Anders als im Buch beschrieben oder vom begeisterten Seminarleiter verkündet, scheinen die negativen Gedanken geheimnisvollerweise bei einem selbst immer stärker zu sein als die positiven!

Bei jedem positiven Gedanken, den man sich einzureden versucht, meldet  sich der innere Kritiker: „Den Unsinn glaubst du doch selbst nicht.“ Oder: „Und das soll bei dir funktionieren?“ Nach einer Weile fühlt man sich noch schlechter als zuvor, weil man – wie es sich zeigt – offenbar ein hoffnungsloser Fall ist.

Der Sinn „unsinniger“ GEdanken.

Warum ist es so schwer, mit dem „unnötigen“ Grübeln und Sorgenmachen aufzuhören? In einem ruhigen Moment erinnern wir uns daran, dass als wir uns das letzte Mal über etwas wahnsinnige Sorgen machten, das befürchtete Ereignis nicht eintrat. Warum können wir daraus nicht lernen?

Hier kommt die Antwort:

Sich Sorgen machen, gibt uns in einer
unsicheren Situation die
Illusion von Kontrolle.

Ein Beispiel: Samstagmittag finden Sie eine Benachrichtigung über ein Einschreiben im Briefkasten. Sie haben keine Ahnung, um was für einen Brief es sich handeln könnte. Die Post hat schon zu. Sie müssen bis Montag warten, um zu erfahren, um was es sich handelt.

Manche Menschen können jetzt diese Unsicherheit gut aushalten, indem sie sich sagen: „Mal schauen, was das ist. Kann ja nichts Schlimmes sein. Am Montag werde ich sehen, um was es sich handelt.“

Menschen, die zum Grübeln neigen, verarbeiten diese unsichere Situation anders. Bei ihnen geht jetzt das Katastrophenkarrussel los: Der Vermieter hat die Wohnung gekündigt. Das ist eine Vollstreckungsbescheid wegen des noch nicht gezahlten Strafzettels. Oder eine Abmahnung aus der Firma. Vielleicht der Brief eines Rechtsanwalts wegen der Kündigung des Zeitschriften-Abos …

Also eine ungewisse Situation, über die man keine Kontrolle hat. Menschen, die zum Grübeln neigen, machen sich jetzt einen Haufen Sorgen, um wenigstens etwas tun zu können. Sie haben das Gefühl, dass sie dadurch wenigstens auf alle Eventualitäten vorbereitet sind und so der Ungewissheit nicht mehr ganz so hilflos ausgeliefert sind.

Meistens löst sich die ungewisse Situation dann ganz harmlos auf. Zum Beispiel war das Einschreiben ein Brief der Online-Bank, um Ihre Personalien bei der Post zu bestätigen – und daran hatten Sie natürlich nicht mehr gedacht.

Menschen, die sich viele Ängste und Sorgen machen, haben meist in der Kindheit unsichere Situationen erlebt, die sie qualvoll ertragen mussten. Häufige Streits der Eltern und die Angst, dass die sich trennen. Die Mutter war schwer krank und die ständige Ungewissheit, ob sie wieder gesund wird oder stirbt. Der Vater, der wenn er betrunken nach Hause kommt, gewalttätig wurde.

Kinder, die in solchen Situationen nicht durch einen Erwachsenen getröstet werden, müssen sich selbst helfen. Sie stehen dann stundenlang am Fenster und glauben, dadurch beeinflussen zu können, dass die Mutter, die im Streit die Wohnung verlassen hat, wieder zurück kommt.

Das Kind kann diese Angst nicht allein verarbeiten und auch ganz schlecht aushalten. Es kann auch nicht nichts tun. Aber es kann sich Sorgen machen. Und das beruhigt etwas die Ängste.

So stoppen Sie Ihr negatives Denken.

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Das dankbare Herz hilft gegen die grauen Gedanken.

Über die äußere Welt und eintretende Ereignisse haben Sie kaum Kontrolle. Was Sie wirklich unter Kontrolle bringen können, ist Ihr Geist, sind Ihre Gedanken.

Das erscheint Ihnen natürlich, wenn Sie über etwas ängstlich oder besorgt sind, unmöglich.

Deshalb empfehle ich Ihnen hier ein äußerst wirksames Werkzeug aus dem Buch „The Tools“.

Es heißt „Das dankbare Herz“ und es geht so:

1. Beginnen Sie damit, im Stillen bestimmte Dinge in Ihrem Leben aufzuzählen, für die Sie dankbar sind.
Es können Dinge sein, die für Sie ganz selbstverständlich sind. Dass Sie ein Dach über dem Kopf haben, sich die nächste Mahlzeit kaufen können, dass draußen die Sonne scheint oder es regnet, dass Sie einen PC und Internetanschluss haben …
Sie können auch Dinge nehmen, von denen Sie verschont geblieben sind: Krieg, Tornados, bestimmte Krankheiten, früher Tod …
Wichtig ist, dass Sie die Dankbarkeit mit der Zeit wirklich fühlen können – nicht nur denken. Finden Sie immer wieder neue Dinge, für die Sie dankbar sind.
2. Nach einer halben Minute, in der Sie Dinge aufgezählt haben, für die Sie dankbar sind, hören Sie damit auf.
Konzentrieren Sie sich jetzt auf das Gefühl der Dankbarkeit in Ihrem Körper. Mit der Zeit werden Sie spüren, dass es aus Ihrem Herzen kommt.
3. Wenn Sie die Dankbarkeit aus Ihrem Herzen spüren, stellen Sie sich vor, dass Ihre Dankbarkeit zu einer höheren Kraft gehört, die für Sie und den ganzen Planeten sorgt. Verbinden Sie sich mit dieser Quelle.

Auweia, werden jetzt ein paar Leser aufstöhnen. Jetzt ist der Kopp-Wichmann auch bei den Esoterikern gelandet! Höhere Kraft, Quelle, hömma …

Keine Sorge, mir ging es genauso, als ich das Buch „The Tools“ las. Zwei gestandene Psychoanalytiker, einer davon arbeitete als Gefängnispsychiater, schwafeln jetzt von höheren Kräften. Eine neue Eso-Methode aus Amerika. Der Nachfolger von „The Secret“.

Was gegen schnelle Vorurteile hilft, ist ja immer die eigene Erfahrung.

Sie können noch so viele SPIEGEL-Artikel über den Unsinn von Homöopathie gelesen haben. In der Nacht, wo Ihre Frau dem seit Stunden wegen Ohrenschmerzen schreienden Zweijährigen fünf Kügelchen Chamomilla gibt und sich Ihr Kind in zehn Minuten beruhigt, ändert das vermutlich Ihre Einstellung gegen Hahnemann und Söhne.

Und ich habe das Tool ausprobiert.

Obwohl ich nicht sehr zum Grübeln neige, gab es eine Sache, über die ich mir immer wieder „unnötig“ Sorgen machte, ohne wirklich handeln zu können. Am Anfang spürte ich kaum etwas. Aber man muss es öfter anwenden. Am besten immer dann, wenn die negativen Gedanken auftauchen. Und siehe da …

Barry Michels und Phil Stutz empfehlen das Tool „Das dankbare Herz“ auch bei einigen anderen unangenehmen Verhaltensweisen:

  • Es hilft bei reuevollen Gedanken über Vergangenes.
    Hätte ich doch vor einem Jahr meine ganzen Aktien verkauft. Warum habe ich nicht gleich Psychologie studiert und erst etliche Berufe ausprobiert? Wie wäre mein Leben verlaufen, wenn ich damals …?
    Sogenannte „Fehler“ in der Vergangenheit haben nur so lange einen Einfluss auf Ihre Gegenwart, solange Sie darüber nachgrübeln. Wenn Sie fühlen, was Sie alles haben und wofür Sie dankbar sind, sehen Sie plötzlich auch die Zukunft, die voller Möglichkeiten ist.
  • Sie befreit Sie von Selbsthass.
    Jeder kennt den inneren Kritiker, der zu allem und jedem, was wir tun, seinen scharfen Senf abgibt. Gegen diese innere Stimme können Sie nie gewinnen, wenn Sie sich auf eine Debatte einlassen.
    Sie brauchen etwas, das stärker ist als der „innere Kritiker“. Und das ist dieses Tool. Probieren Sie es aus.
  • Es verringert Ihr Urteilen über andere.
    Meist werten wir andere ab, wenn wir glauben, uns Ihrem störenden Einfluss nicht entziehen zu können. Dieses Urteilen merken andere meistens mit der Zeit, behandeln uns vielleicht tatsächlich unfreundlicher und fertig ist die selbsterfüllende Prophezeiung.

Mein Fazit:

Wenn Sie nicht religiös sind, fällt es Ihnen vielleicht schwer, für Dinge dankbar zu sein, von denen Sie glauben, dass Sie sich das alles erarbeitet haben. Oder gar an eine Quelle im Universum zu glauben, die für alles sorgt.

Aber denken Sie doch mal einen Moment an Ihren Körper. Während der letzten paar Minuten entnimmt er der Luft Sauerstoff, verdaut komplexe Nahrungsmittel, ermöglicht Ihnen, das hier zu lesen und zu überdenken.

All das funktioniert erstaunlich gut, ohne dass Sie etwas dazu tun. Sie wissen vermutlich noch nicht mal, wie Ihr Körper das genau macht.

Oder denken Sie an die Erde. Obwohl wir Menschen sie nicht allzu sorgsam behandeln, versorgt sie uns täglich mit Nahrung, mit Luft zum Atmen, mit Rohstoffen, aus denen u.a. Ihr Smartphone oder Laptop gemacht wurden, auf dem Sie das hier gerade lesen.

Sie wissen das alles.

Fangen Sie an, es zu spüren. Mit Ihrem dankbaren Herzen.

kommentar Welche Erfahrungen machten Sie mit der übung?

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Ich habe alle Methoden aus dem Buch „The Tools“ auf diesem Blog vorgestellt.
Hier die Links dazu: 2. Tool, 3. Tool, 4. Tool, 5. Tool.

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Der Autor

Bloggt hier wöchentlich seit Juli 2005. Leitet intensive Persönlichkeitsseminare: 6 TN, 3 Tage, 1 Coach. Schreibt Bücher, eBooks und eMail-Kurse. Zeichnet jetzt sogar Cartoons.

45 Kommentare

  1. stahr sagt

    Der Mensch das wichtigste Individuum & doch so hilflos. Findet sich stark findet sich schwach und doch weiß es nicht was ihm fehlt. Nach was es Ausschau halten soll/muss um nach dem zu suchen was ihm unsagbar von Herzen fehlt. Doch wie kann der Mensch finden, wenn er noch nicht mal auf sein Herz hört geschweige den weiß das er atmen muss um leben zu können. So sucht er sein großes Glück im Konsum/Geld, bis eines Tages auch das Ihm genommen wird. Würde der Mensch wissen das er das wichtigste Bindeglied zw.Konsum & Geld ist. Wäre er genauso Reich/Wohlhabend wie diese Menschen die alles besitzen. Täglich ein Lächeln auf den Lippen/Zeit /Geld/Freunde/Fam./Hobbys und mehr. Nichts einfach wie das alles zu bekommen

  2. Ich habe früher eine ähnliche Methode bei mir selbst verwendet, als ich noch Angstzustände hatte. Ich habe alle Tatsachen aufgeschrieben, die für mich extistieren. Das hat das Gedankenkarusell angehalten und mir wieder Stabilität gegeben.

  3. Nur sagt

    Ja,wegen konnflikte habe ich angst entwickellt,und suchte hallt was dafür zu lesen,für den ersten schritt gute aufklärung.danke dafür dass die menchen helfen können.

  4. Gabi Folger sagt

    hallo, ein buch kann durchaus eine lösung sein aber auch ein gutes phytopharmaka kann ware wunder bewirken.
    ich habe durch medalin-forte meine lebensqualität zurück bekommen und finde es ganz toll, das es mittelchen gibt, die nicht nur gesund, sondern auch noch recht wikungsvoll sind.
    reinste natur und keine chemischen schlaferzwinger, ganz ohne nebenwirkungen. es bruhigt meinen geist und entspannt meinen ganzen körper. meine angstzustände und meine panikattacken haben sich durch die einnahme von medalin stark verringert.
    für mich eine prima alternative zu den herrkömmlichen sachen und einfach nur eine empfehlung wert.
    lg. gabi aus bochum

  5. Jacqueline sagt

    Das ist mit Abstand der BESTE Artikel den ich bis jetzt gelesen habe.
    In jeder Hinsicht

  6. Fanny sagt

    Hallo,
    sehr schön und beruhigend formuliert. Ich befinde mich in einer sehr schwierigen Phase meines Lebens. Ich habe drei wunderbare Kinder und einen tollen Partner. Gerade erst ist Nummer 3 auf die Welt gekommen. Ich habe seid Kindheit einen leichten Herzfehler, der bis dato keinen Krankenheitswert hatte. Nun müssen wir noch ein paar Monate die Schwangerschaftsnachwehen abwarten, da eine leichte Verschlechterung sich eingestellt hat.
    Ich weiß das irgendwann eine OP das beste sein wird, jedoch steht jetzt noch nichts fest. Aber den ganzen Tag Kreisen meine Gedanken um diese OP. Werde ich es überleben? Werde ich meine Kinder groß werden sehen? Wie schlimm wird die Angst vor der OP? Wie schnell bin ich dann wieder fit? Und alles sowas! Ich steigere mich teilweise bis zur Todesangst rein.
    Es ist schwierig sich abzulenken. Die Zeit glcücklich zu sein, bis vielleicht irgendwann mal eine Entscheidung getroffen wird.
    Aber ich werde es noch heute mit Dankbarkeit probieren.
    Dankbare Grüße

  7. Sie haben das Buch nicht nur prima in Bezug auf die „Tools“ zusammengefasst sondern auch sehr anschaulich mit eigenen Geschichten ergänzt. Gratuliere zu dem lockeren Schreibstil.

  8. Klingt interessant, ich glaube auch dass bei verschiedenen Menschen je nach Persönlichkeitsstruktur verschiedene Wege ans Ziel führen, beim einen funktionierts für jemanden anders ist es nichts.

  9. Sie sollten klären, womit das zu tun hat, dass Ihnen immer alles zu wenig ist. Das geht aber nicht über Nachdenken, sondern vermutlich am besten im Rahmen einer Therapie.
    Dort können Sie auch herausfinden, warum sie welche Antworten hören möchten, was vermutlich mit Ihrer Biografie zu tun hat, dass Sie früher diese Antworten nicht bekommen haben.

  10. Schwebel sagt

    Guten Tag
    Ich habe wenn es um eine Beziehung geht nach einiger Zeit ca wie jetzt gerade 5Monate viele Ängste. Sehe in alles und allem das es mir zu wenig ist, fange zu diskutieren , so das das meinen Partner schon nervt, was ich auch verstehen kann. Ich enge ihn damit völlig ein, aber dadurch werden meine Ängste nicht besser sondern schlimmer.
    Das ganze ist wie ein Kreislauf, es fängt an und hört nicht mehr auf, ich mach mich völlig fertig. Ich muss aber dazu sagen es ist nicht immer so, es passiert und dann möchte ich aufgefangen werden bestimmte Antworten hören, das kann Mann mir aber nicht geben. Ich bin wirklich am verzweifeln. Finde gerade kein Ausweg um mal meinen Kopf frei zu bekommen und einfach zu leben.
    Das sind die Worte von ihm, denn es ist alles gut, meinte er und ich zerstöre dies gerade. Also was soll ich tun ????

    Ich will einfach nicht immer und immer wieder in bestimmten Abständen grübeln müssen

  11. Tina sagt

    Hallo…

    Ich bin zufällig auf ihre seite gelangt, mir gehts gar nicht gut ich mache mir nur sorgen um andere denke zuviel nach was passieren wird…solange bis ich selbst auf mich wütend bin…und mich fühle als wäre ich ohnmächtig. ..ich weiss woran es liegt an mein elternhaus wie sie beschrieben.Seit die Geburt meines kindes …sind die gedanken noch schlimmer…weil ich mein kind so liebe und keine liebe von meinen eltern hatte ist mir noch bewusster wie lieblos meine kimdheit war…Ich werde den tools anwenden.und erhoffe mir das ich endlich zufrieden bin

  12. Hallo,
    ich verwende absichtlich den Begriff „höhere Kraft“, weil dann jeder sich etwas darunter vorstellen kann, das zu ihm passt. Viele Menschen stehen mit Religionen auf Kriegsfuß und glauben nicht an Gott. Dass es aber vermutlich eine höhere Kraft gibt, ob das jetzt das Leben, etwas Höheres oder die Natur ist, darf jeder selbst interpretieren.

  13. Eleonora Weingart sagt

    Ich danke Ihnen!!!
    Ich gehe seit 2 Jahren mein Leben mit Gott. Genauer mit Jesus Christus. Er und in Ihm ist diese Kraft, wo alles Gute herkommt. Ihm danke ich, wenn ich mich WIEDER GUT fühlen möchte. Also genau Ihre Methode. Sagen Sie doch einfach in Ihrem Blog: „Von GOTT“ statt von einer größeren Kraft!
    Jesus wird sich persönlich bei Ihnen bedanken und Sie werden das auch spüren. Jesus Christus ist der größte Schöpfer all unseres Daseins. Danken Sie IHM!
    Herzlichst Ihre Eleonora Weingart

  14. Kristoffer sagt

    Neben der Dankbarkeit lohnt es sich zu überlegen womit man zufrieden ist und die Momente festzuhalten in den man Glück empfunden hat.

  15. Frank sagt

    Die Methode hat mir sehr sehr gut geholfen aus dem Gedankenkarussel auszubrechen.

    Danke. Das ist das Wort was ich in Zukunft bewusster benutzen werde.

  16. Ja, möchte ich mich dem Max anschließen,
    herzlichen Dank noch mal auf diesem Wege.
    Doch nicht nur dieser oben ist so ein brillianter Bericht. Auch die zahlreichen anderen helfen beim richtigen Konfrontieren
    und Aufräumen all der Dinge, mit denen man sich doch ständig herumschlägt.
    Karl

  17. Max sagt

    Danke, für diesen und alle anderen Artikel ! Schön das Sie es gibt 🙂

  18. Kristan sagt

    …nach der Übung stellt sich ein Gefühl von Leichtigkeit ein. Ich werde versuchen dieses Gefühl immer wieder in meine Gedanken zu bringen.

  19. Sehr interessant, habe viel gelernt! „Mal ausprobieren“, wie Ralf sagt.

  20. Ivy sagt

    Klingt interessant, ich mache mich auch immer verrückt, bevor überhaupt irgendwas passiert bzw. grübele ewig über Dinge nach die in der Vergangenheit liegen und eh nicht mehr zu ändern sind.

    Dankbar zu sein statt zu grübeln hat Sinn.

    Man kennt ja die Geschichten von Menschen die dem Tod von der Schippe gesprungen sind, durch ersthafte Erkrankung oder Unfällen und anschließend erzählen sie würden jetzt bewusster und dankbarer leben.
    Natürlich möchte man nicht darauf warten bis sowas schrecklich passiert, insofern kann so ein Ratgeber praktisch sein.

  21. Manfred sagt

    ,,Tools“ gekauft auf Empfehlung von RKW, ausgelesen, immer wieder dazwischen ausprobiert. Beim Lesen dachte ich, da müßte mal jemand die Tools detailliert beschreiben…. danke dafür.
    Manfred

  22. Pingback: Wie ist Ihre Meinung zu den “Tools”? « Heilsame Informationen

  23. Liebe Frau Baehr,
    ich habe früher viel mit der Herzintelligenz gearbeitet und auch die entsprechende Software von Hearthmath benutzt. Insofern sind die Tools auch für mich eine Ergänzung bzw. Weiterentwicklung dieses Ansatzes – eben ohne Gerät.

  24. Eckard Ritter sagt

    Vielen Dank für den Tipp, habe den Artikel gelesen, gute Anregung.

  25. Pingback: The Tools von Phil Stutz und Barry Michels » Tools, Hier, Auch, Tool, Michels, Buch » Coach-im-Netz

  26. Nachricht:
    Hallo Herr Kopp-Wichmann,
    mit Freude habe ich Ihren Artikel gelesen und möchte Ihnen dazu Weitergehendes berichten. Die Technik ähnelt sehr einer der vielen HerzIntelligenz Techniken, die das HeartMath Institute in USA entwickelt hat, um mehr Stabilität in unseren Gefühlshaushalt zu bringen.

    Das Thema und die Zusammenhänge sind vom HeartMath Institute seit den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts sehr gut erforscht worden. Das ist also wirklich keine esoterische Spinnerei, über das aktive Erleben positiver Gefühle in unserem Herzen können wir unsere Gesundheit und unser Leben nachweislich positiv beeinflussen. Falls Sie das Thema näher interessiert, hier der Link zu unserem Blog: http://www.corbusiness.de.

    Dort finden Sie auch den Link zum HeartMath Institute und den Zugang zu den wissenschaflichen Studien. Es würde mich freuen, wieder von Ihnen zu hören.
    Mit herzlichen Grüßen
    Martina Baehr

  27. Hallo Wolfram,
    ja, das ist auch meine Erfahrung, dass die Verbindung verloren gehen kann, wenn man sich nicht aktiv darum bemüht. Aber ist das nicht mit allen Beziehungen so?

    PS: Die anderen Tools, die ich hier vorstellen werde, sind genauso kraftvoll. Lassen Sie sich überraschen.

  28. Besonders als Mann ist man immer schnell im Kopf und vergisst sein Herz. Ich habe auch einen etwas längeren spirituellen Weg hinter mir und muss mich trotzdem immer wieder bewusst auf meine Verbindung besinnen. Dann wird man ruhiger und kraftvoller. Leider vergisst man es in Stress-Situationen zu gern.
    Bin auf die weiteren Tools gespannt.
    Schön auch Ihr Beispiel mit der Homöopathie, den Effekt habe ich bei meinen Kindern auch schon oft erlebt und jeder, der das als Placebo abtut, hat es nicht begriffen. Alle sprechen doch heute von der Informationsgesellschaft, aber bei Medikamenten funktioniert nur die Materie. Reine Information zählt da nicht.

  29. Hallo Mandy,
    jetzt verstehen Sie vermutlich besser, welche Ursache Ihr heutiges Sorgenmachen hat. Probieren Sie die Technik „Das dankbare Herz“ doch aus, vor allem immer dann, wenn grüblerische Gedanken auftauchen.

    Viel Erfolg!

  30. Mandy sagt

    Ich habe soeben den Teil dieses Blogs gelesen vom Sinn unsinniger Gedanken und ich war echt berührt.

    Es war als wenn ich meine eigene Lebensgeschichte lesen würde. Ich kenne es aus meiner Kindheit nur so, dass mein Vater betrunken heimkam und dann gewalttätig wurde. Sich meine Eltern stundenlang anschrieen und sich an den Kopf warfen: „Ja dann bring dich doch um (spring zum Fenster raus, häng dich doch auf usw.).“ Manche Tage stand ich tatsächlich ständig am Fenster und habe gewartet, dass meine Mutti heimkam, wenn es mal später wurde als ich es gewohnt war.

    Ich hatte ständig Angst meine Mama zu verlieren. Sogar eines Tages war ein roter Fleck in meinem Kinderzimmer. Ich bekam echt Panik und bin durchs Haus gelaufen um Hilfe zu holen. Ich dachte es wäre Blut. Furchtbar einfach schrecklich diese Vorstellung. Meine Mutti kam heim und sagte mir, es sei ausgelaufenes Maschinenöl aus dem Schrank. Ich fing dann an zu weinen und war echt erleichtert.

    Also demnach besteht mein ganzes Leben eher aus einem ständigem Sorgen machen. Ich lese mal weiter, mal sehen, vielleicht finde ich ja einen Ansatz, der mir hilft, denn mein Selbstbewusstsein ist nach so einem Leben schon sehr angeknackst und es fällt mir wirklich sehr schwer, welches aufzubauen. Sobald jemand gegen mich spricht, bricht das bisschen Aufgebaute zusammen wie ein Kartenhaus.

  31. Das Gehirn ist stockkonservativ und greift immer auf die alten bewährten Strategien und Muster zurück. Und es sucht auch immer den einfachsten Weg, innerhalb der Komfortzone.

    Danke für Ihren Kommentar.

  32. Grübeln und Sorgen als Methode um Kontrolle über die Situation zu gewinnen- genialer Gedanke. Werde ich mir das nächste mal vor Augen führen wenn ich grüble oder mir Sorgen mache- alleine das sollte schon eine Bewusstheit bewirken was mich wirklich unwohl fühlen lässt.

    Das Gehirn ist schon sehr genial darin die eigentlichen Konflikte geschickt zu verdrängen und auf Nebenkriegsschauplätze zu lenken.

  33. Vielen Dank für Ihren hervorragenden Beitrag über „The Tools“.
    Dankbarkeit ist eine ganz besondere Kraft!

  34. Nina Greenberg sagt

    Sehr, sehr interessant!!

  35. Hallo Caro,
    alles ist besser als stundenlanges, zwangloses Grübeln, das sich nur im Kreis dreht. Aber einfaches Ablenken (Buch lesen, Fernsehen) hilft ja meistens nicht. Es ist schon die besondere Kraft der Dankbarkeit, die einen da rausholen kann.
    Danke für Ihren Kommentar.

  36. Caro sagt

    Hm, Dankbarkeit scheint eine Alternative zum Grübeln zu sein. Klingt sinnvoll. Jedenfalls ist es sehr angenehm, dass der Artikel fair geschrieben ist: Einfach ausprobieren statt alles als „Eso“ zu verdammen. Und das Fazit ist unheimlich überzeugend.

  37. Hallo Herr Hinkel,
    zum Thema „höhere Macht“ schreiben die Autoren: „Das Wesen der Quelle entzieht sich dem Verständnis des Menschen. Aber wir brauchen sie auch nicht ganz zu verstehen, um eine Beziehung zu ihr aufzunehmen. Alle Religionen personifizieren das Göttliche, jede auf ihre eigene Art, um das gleiche Ziel zu erreichen.
    Wir haben versucht, die Kraft dieser Beziehung nutzbar zu machen, ohne dass man notwendigerweise an eine bestimmte Philosophie, Theologie oder Religion gebunden ist.
    Danke für Ihren Kommentar.

  38. Dankbarkeit bringt uns automatisch in die richtige, positive Richtung mit dem Denken – eine Richtung mit Perspektive.
    Kurz zu der im Artikel angesprochenen „höheren Macht“: Wir existieren in Wirklichkeit nur in Gott. Alles sonst ist irgendwie Illusion.
    Zu aller Dankbarkeit gehört sicher die Anerkennung der Quelle. Die Rückkopplung, also Verbindung mit dieser Quelle erfolgt dann doch zwingend. Und dann wird alles anders, lichter, leichter. Alles Gute. Karl

  39. Hallo Birgit,
    schöne Ergänzung von Dir.
    Mit der Herzintelligenz von Doc Childre vom Heart Math Institute habe ich auch lange experimentiert. Allerdings störten mich da manchmal die (teuren) Geräte. Obwohl die auch etwas bringen.

  40. Ich habe eine ähnliche Methode über sehr lange Zeit gemacht. Ein Mantra, das mit einer Herzatmung verbunden ist. Das hat mich teilweise so aufgeladen, dass es sogar anderen Menschen auffiiel.
    Alles, was die Präsenz und die Energie ins Herz verlagert ist sehr gut! Das Herz wird immer noch unterschätzt – auch unter Psychologen.
    Es ist soviel mächtiger als der Verstand. Frieden jedweder Art entsteht in einem friedvollen Herzen. Einer meiner Lieblingssufiweisheiten ist: Die längste Reise im Leben ist die vom Kopf zum Herzen.
    Das ist wahr.
    Auch die Forschung weiß heute, dass das Herz mehr ist als eine schnöde Blutpumpe.
    Die elektrische Komponente dieses Feldes ist etwa 60-mal stärker als die des Gehirns, die magnetische sogar bis zu 5000-mal und kann noch mehrere Meter vom Körper entfernt gemessen werden, hat das Heart Math Institut herzausgefunden.

  41. Ralf Senftleben sagt

    Mal ausprobieren 🙂

  42. Hallo Herr Schwarz,
    ja, das Buch polarisiert offensichtlich und ich wunderte mich deshalb über die teilweise vernichtenden Kommentare bei Amazon nicht. Ich kenne NLP seit langem. Der Unterschied ist: dort sind es rein mentale Techniken, was oft schon einiges bewirkt. Das Besondere an diesem Buch ist jedoch, dass es eine Brücke schlägt zwischen der psychotherapeutischen Denkweise und der spirituellen Ebene. Und dies auf eine angenehm pragmatische Weise, die es vielen ermöglicht, einige Schritte auf dieser Brücke zu gehen. (Wenn man nicht schon vorher „weiß“, dass es keine Brücke geben kann.)
    Danke für Ihren Kommentar.

  43. Heute hat mir jemand das Buch „The Tools“ empfohlen, das bei Amazon recht unterschiedliche Bewertungen erhalten hat. Da freue ich mich über Ihre fundierte Rezension.
    – Klingt vielversprechend!

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