Kann man Ängste und Probleme wirklich wegklopfen?

EFeft tafel xs Tom T. flickr Kann man Ängste und Probleme wirklich wegklopfen? T und MET sind die bekanntesten Formen der Klopftherapie in Deutschland. Spätestens nach der Sendung STERN-TV mit Günther Jauch vom Sept. 2009 ist die Klopftherapie einem breiteren Publikum bekannt. Doch was ist davon zu halten?

Ich habe in meinem Leben mich schon mit den unterschiedlichsten Heilmethoden befasst. Aus beruflichen aber auch aus persönlichen Gründen. So habe ich Kurse bei brasilianischen Geistheilern, tibetischen Lamas und chinesischen Therapeuten besucht. Habe jede Menge Bücher über Homöopathie, Kinesiologie, Akupunktur gelesen und mich damit behandeln lassen.

Das Gemeinsame all dieser Methoden ist ein andere Betrachtungsweise von Krankheit und Gesundheit. In der westlichen Medizin, die ich sehr schätze, werden Krankheiten vor allem durch äußere oder innere Ursachen erklärt. Abnutzungserscheinungen, Verletzungen, Bakterien, Viren, genetische Defekte, schädliche Stoffe - die Liste ist lang und wird immer länger. Das Krankheitsverständnis der zuerst genannten Verfahren ist ein ganz anderes:

Östliche Heilweisen gehen davon aus, dass negative Emotionen und Krankheiten durch ein Ungleichgewicht im Energiesystem verursacht werden.

Schon vor ca. 5000 Jahren, als es noch keine Nadeln für Akupunktur gab, noch nicht erfunden, kannten die Heiler dieser Zeit den Zusammenhang zwischen den Blockierungen im Meridiansystem und den psychischen und physischen Beschwerden in unserem Körper.

Wie ja auch die Homöopathie davon ausgeht, dass durch die Verdünnung der Mittel kein stoffliches Molekül mehr zu finden ist, aber  es eben auf die Information ankommt. Da mag es noch so viele vernichtende SPIEGEL-Artikel darüber geben, natürlich wirkt Homöopathie oft. Natürlich nicht immer, aber das tut mein Aspirin ja auch nicht.

Herhalten für solche "unerklärlichen" Wirkung muss dann immer der Placebo-Effekt. Den gibt es mit Sicherheit, übrigens auch in der westlichen Medizin. Wie z.B. in der Studie von Bruce Moseley, der Patienten mit einer Kniearthrose eine Schein-Operation vortäuschte. Mit dem Ergebnis, dass diese Patienten mit dem OP-Ergebnis genauso zufrieden waren wie die tatsächlich Operierten.

Andererseits mischen viele Bauern ihren Kühen und Schweinen homöopathische Kügelchen ins Fressen und schwören auf die heilende Wirkung. Wirkt jetzt bei den Viechern auch der Placebo-Effekt? Glaube ich nicht. Doch zurück zum Thema.

Kann man durch Klopfen Ängste und belastende Gefühle auflösen?

Das geht offenbar sehr gut. Als ich vor längerer Zeit begann, mich mit den Klopftechniken zu beschäftigten, gingen mir aber drei Dinge arg gegen den Strich:

1. Unrealistische Heilsversprechen
Von Akne, Arthrose, Diabetes über Einsamkeit bis zum Dengue-Fieber soll en sich laut der Textbibliothek von www.eft-info.com behandeln lassen.

Wahnsinn! So eine Wundermethode wünscht sich mancher. Und dann noch kostenlos, einfach zu lernen und selbst anwendbar. Aber ich werde bei solchen Versprechungen eher misstrauisch. So wie ich mein Geld auch nicht in Fonds anlege, die 40 Prozent Rendite bei Null Risiko versprechen.

2. Allzu einfache esoterische Erklärungen der Wirkung
Die Wirkungsweise der Klopftherapie erklärt der Begründer von EFT so:

“Grund aller negativen Emotionen ist eine Störung im Energiesystem des Körpers“. Und weil all unsere körperlichen Schmerzen und Erkrankungen so offensichtlich mit unseren Emotionen verbunden sind, hat sich auch die folgende Behauptung als richtig erwiesen: Unsere ungelösten negativen Emotionen sind der Hauptauslöser für die allermeisten körperlichen Schmerzen und Erkrankungen."

Das ist ja nun die bewährte Methode aller Gurus oder machtbewusster Politiker: für komplizierte Sachverhalte möglichst einfache Erklärungen nennen. Und dem Ratsuchenden oder dem Wähler gefällt es. Muss er sich doch dann nicht tiefer mit der Materie beschäftigen, bekommt eine Ursache geliefert und gleich auch ein einfaches Rezept.

3. Meine Reaktion auf einige Vertreter der Klopftherapie
Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber wenn ich mich von jemandem beraten oder behandeln lasse, muss derjenige mir kompetent vorkommen - und sympathisch sein. Egal ob es mein Steuerberater oder der Zahnarzt ist, ich achte auf die Chemie zwischen uns. Da können noch so viel Diplome an der Wand hängen.

Als ich mir einige Videos von Regina und Rainer Franke (MET) und Gabriele und Robert Rother (EFT) anschaute, also, wie soll ich es sagen ...? Es war ganz schlecht mit der Chemie.

Umso glücklicher war ich, als ich auf einem Kongress vor einiger Zeit Dr. Michael Bohne, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie,  erlebte und mein schon erlahmtes Interesse für das Klopfen plötzlich wiederbelebt wurde. Seine entmystifizierte und um wesentliche Elemente ergänzte Methode des Klopfens passte einfach besser zu meinem psychotherapeutischen Background.

Mein Unbehagen an den gängigen Klopfmethoden wurden in seinem Buch "Klopfen mit PEP" geteilt und durch bessere Konzepte ersetzt bzw. ergänzt:

Der Beziehungsaspekt steht im Vordergrund.

Die meisten Menschen, auch jene, die zum Coach oder Therapeuten kommen, wollen eigentlich "behandelt" werden und nichts selber tun. Der Therapeut soll die Ängste "wegmachen" oder soll eine Methode verraten, mit denen man "seine Gefühle wieder in den Griff bekommt."

Nicht umsonst stehen Bücher wie "Schlank im Schlaf" auf der Bestsellerliste oder ist Hypnose eine bei Patienten beliebte Behandlungsmethode.  Das medizinische Modell - Patient schildert Problem, Doktor weiß die Lösung und macht weg - ist ja Bestandteil unseres Gesundheitswesens. Doch leider funktioniert es nicht bei viele npsychologischen oder psychosomatischen Problemen.

Ein anderer Ansatz als das medizinische Modell in der Psychotherapie ist das Konzept, dass viele Schwierigkeiten im Grunde Beziehungsstörungen sind. Das macht insofern Sinn, weil ein großer Teil unseres erwachsenen Lebens sich auf Beziehungserfahrungen in Kindheit und Jugend gründet. Michael Bohne gelingt es nun sehr gut, diesen Beziehungsaspekt in die Klopfarbeit zu integrieren.

Die Wirkung wird besser erklärt.

Einfache, alles erklärende Wirkungshypothesen befriedigen zwar unseren Wunsch nach Ordnung, stimmen aber selten. Klopfen als "Akupunktur ohne Nadeln" (EFT) zu bezeichnen, klingt zwar angenehm, doch Studien in Deutschland zeigten ja, dass es für eine Wirkung egal ist, ob die "richtigen" Akupunkturpunkte genadelt werden. Sprich: vermutlich gibt es gar keine Meridiane.

Dr. Bohne hat deshalb mehrere Wirkhypothesen aufgestellt, die beim Klopfen ihre heilende Wirkung entfalten könnten:

  • Neurobiologische Wirkhypothese
    Grundlage hier ist die Neuroplastizität, also die Fähigkeit des Gehirns zum Umlernen. Hirnforscher haben herausgefunden, dass Hirnareale, wie etwa die Amygdalae, die mit negativen Empfindungen, wie z. B. Trauer, Angst und Wut, in Zusammenhang stehen, offensichtlich auch durch Liebesgefühle zum Schweigen gebracht werden können.
  • Embodimentfokussierte und neurohumorale Wirkhypothese
    Danach würden durch das Klopfen Endorphine wie Serotonin und Neurotransmitter wie Oxytocin freigesetzt. Oxytocin wirkt ja bekanntlich Stressreaktionen entgegen und wird durch sensorische Stimulationen, wie z. B. durch Berührung der Haut, freigesetzt.
  • Wirkhypothese der reziproken Hemmung
    Durch die Kombination von Klopfen, Augenbewegungen, Überkreuzübungen und tiefen Atemzügen stellt sich eine Entspannung ein, die den vorhandenen Stress reduziert. Aus der Psychotherapieforschung ist bekannt, dass man Entspannung und Stress nicht gleichzeitig erleben kann (reziproke Hemmung).
  • Positive Selbstwirksamkeitserfahrung
    Anhand eine größeren Problems erleben viele Menschen, dass sie keine Kontrolle mehr über ihre Gefühle oder Gedanken haben. Sie wollen eine Rede halten, aber "es" - die Angst - lähmt sie.
    Durch die Selbstakzeptanzmethoden  stärkt der Klient sein Selbstwertgefühl. Durch das Sich-selbst-Beklopfen und die Verbesserung der Selbstbeziehung macht er die Erfahrung von Selbstwirksamkeit. Das könnte auch zur Wirkung beitragen.

Das Aufzeigen von mehreren Wirkhypothesen ist mir sehr sympathisch. Nichts ist gefährlicher als Leute, die die Wahrheit wissen. Meist sind sie anderen Sichtweisen oder Erklärungsmodellen gegenüber wenig tolerant. das hier wird hervorgehoben Aber nach Karl Popper können wir ja die Wahrheit, also wie etwas wirklich ist, nicht beweisen, sondern lediglich nicht zutreffende Hypothesen falsifizieren.

Gründliche Leser finden mehr zu den Wirkhypothesen in dieser Leseprobe.

Humor und Leichtigkeit statt zu viel Betroffenheit.

"Wie ertragen Sie es eigentlich, sich täglich so viel Leid anhören? werde ich manchmal im privaten Kreis in Zusammenhang mit meiner Arbeit gefragt. "Nur mit Abstand und Humor!", antworte ich dann meist.

Viele Therapeuten, Coaches oder Seminarleiter sind mir oft zu ernst. Getrieben von der Idee, helfen, retten oder erlösen zu müssen,  schwingten mir manchmal zu viel Betroffenheit, Anklagen oder moralische Entrüstung in den Aussagen mit.

In meiner Arbeit hat Humor eine wichtige Rolle. Meist in Form von ironischer Übertreibung oder wertschätzender Konfrontation.  Das hat mehrere Konsequenzen. Einerseits vermittle ich damit, dass ich dem Klienten zutraue, dass er das aushält und nicht wie ein rohes Ei behandelt werden muss. Andererseits ermöglicht Humor immer auch eine Distanz zu den belastenden Erfahrungen. So entstanden viele jüdische Witze und auch ehemalige DDR-Bürger kennen dieses Ventil.

Das geht natürlich nur, wenn eine gute Beziehung zwischen meinem Gegenüber und mir besteht.

Und wie geht das Klopfen nun genau?

Es würde der Methode von Michael Bohne nicht gerecht werden, hier das genaue Vorgehen zu beschreiben. Dafür empfehle ich das nebenstehende kleine Selbsthilfebuch von ihm. Als Orientierung hier jedoch ein kurzer Überblick über den Standardablauf:

1. Man erkundet das belastende Thema und notiert die dahinter liegenden Glaubenssätze. Dann konzentriert man sich auf das belastende negative Gefühl.
2. Auf einer Skala von 1‐10 die Stärke des unangenehmen Gefühls einschätzen.
3. Dann folgen Überkreuzübung, Übung des Fingerberührens und die Imagination einer Waage.
4. Selbstakzeptanzübung (Wunder Punkt): "Auch wenn ich (dieses Problem  x habe, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin."
5. Weiter auf Problem konzentrieren und 16 Akupunkturpunkte klopfen. Die negativen Emotionen dabei intensiv vorstellen oder aussprechen.
6. Zwischenentspannung. Ein Integrationspunkt auf dem Handrücken wird fortlaufend beklopft, während man Augenbewegungen macht, etwas summt, zählt und wieder summt.

Ich weiß, für viele klingt das alles sehr seltsam. Mir ging es anfangs genauso. Auch ist es für den gesunden Menschenverstand schwer nachvollziehbar, wie das bitteschön funktionieren soll. Aber mal ehrlich: können Sie erklären, warum und wie ein Aspirin gegen Ihren Kopfschmerz wirkt? Und woher die Acetylsalicylsäure weiß, dass sie im Kopf gebraucht wird?

Aber auch wenn man nicht genau weiß, wie etwas funktioniert, darf man es benutzen. Und immer noch gilt der alte Heilpraktikerspruch "Wer heilt, hat Recht." Oder anders gesagt. Für ein persönliches Urteil müssen Sie es selbst ausprobieren und schauen, ob und was es bei Ihnen bewirkt.

Ich selbst habe mit der Klopftherapie gute Erfahrungen gemacht und einigen meiner Klienten empfohlen. Speziell die Selbstakzeptanzübungen finde ich enorm hilfreich, da fast jeder Mensch eine Eigenschaft oder ein Verhalten hat, mit dem er unzufrieden ist und in der Folge sich meist selbst abwertet.

Warum wirken Selbstakzeptanzübungen?

Das Grundmuster der Selbstakzeptanzübung ist ein Satz nach diesem Muster:

"Auch wenn ich ..., akzeptiere ich mich voll und ganz."

In den obigen Satz kann man nun einsetzen, worunter man leidet oder womit man sich schwer abfinden kann: dass man kein Abitur hat, einen zu kleinen Busen, zu wenig  Haare oder Freunde, Angst vor Hunden oder der nächsten Prüfung.  Interessant ist so ein Satz auch, um herauszufinden, ob man damit ein Problem hat. Denn Sie spüren genau, ob der Satz eben für Sie stimmig ist oder ob Sie Abwehrreaktionen dagegen haben.

Dazu ist es hilfreich, den Satz und die möglichen Reaktionen (körperlich, emotional oder gedanklich) in Achtsamkeit zu beobachten. Ich selbst arbeite seit vielen Jahren in meinen Persönlichkeitsseminaren und in der Therapie mit ähnlichen Sätzen und war ganz begeistert, als ich erlebte, dass auch andere Therapeuten diesen Wege gefunden haben und damit gute Erfahrungen machen.

Doch warum wirken diese Sätze? Ich denke, es geht dabei vor allem darum, dass ein ein bisher abgelehnter Persönlichkeitsteil integriert wird.

Ein Beispiel: Mit dem Satz "Obwohl ich manchmal geizig bin, akzeptiere ich mich voll und ganz", verfällt man dann eben nicht in strenge Selbstbeschimpfung, sondern anerkennt einerseits, dass es diesen Teil in einem gibt. Er wird also nicht geleugnet ("Ich bin überhaupt nicht geizig.") oder wegrationalisiert ("Sparsamkeit ist auch was Gutes") sondern anerkannt.

Zum anderen kann es den inneren Kampf beenden, etwas in sich zu haben, was einem nicht gefällt und es aber nicht gleich ändern zu können. Die Selbstakzeptanzübung ist somit ein persönliches Toleranztraining nach dem Motto "Auch wenn ich nicht perfekt bin - ich darf mich trotzdem akzeptieren."

Dass Michael Bohne bei all dem auch noch ein sehr sympathischer Mensch ist, sehen Sie auf diesem Video von der Leipziger Buchmesse ...

Hier noch zwei Links:

article 32 Kann man Ängste und Probleme wirklich wegklopfen? Was meinen sie zum Klopfen ?
Welche Erfahrungen haben Sie schon damit gemacht?

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Foto: © - Tom T. flickr.com


 Kann man Ängste und Probleme wirklich wegklopfen?
 Kann man Ängste und Probleme wirklich wegklopfen?

Hier schreibt: Roland Kopp-Wichmann

Bloggt hier wöchentlich seit Juli 2005. Leitet intensive Persönlichkeitsseminare: 6 TN, 3 Tage, 1 Coach. Schreibt Bücher, eBooks und eMail-Kurse. Zeichnet jetzt sogar Cartoons.



37 Kommentare

  • Ja, es ist wirklich unglaublich, dass das wirken kann, aber es tut es.

  • Torsten schrieb:

    Ich wurde von einigen Jahren mit der MET-Klopftechnik konfrontiert, als es mir psychisch sehr schlecht ging. Laut Aussagen verschiedener Ärzte konnte man mir mit Methoden der Schulmedizin kaum noch weiterhelfen, deshalb öffnete ich mich für Alternativmethoden.
    Zu meinem Erstaunen funktionierte das mit dem Wegklopfen tatsächlich, für ca. 24h war ich völlig gesund. Wahnsinn. Aber dann ging de Wirkung wieder weg. Trotz der Widerkehr des alten Blockaden faszinierte mich die Wirkung des Klopfens sehr. Einige Monate später kam ich bei einer Kur an eine sehr fähige Psychologin, welche das Problem erkannte und es auflöste. Das Klopfen hatte die eigentliche, die tiefere Ursache nicht erfaßt und deshalb ging die Wirkung wieder weg.
    Einige Jahre später erinnerte ich mich wieder an die Klopftechnik und ich probierte sie in anderen Zusammenhängen wieder aus – mit faszinierender Wirkung. Etwa bei jeder 3. Sitzung lösten sich elementare Probleme, die Wirkung war sehr stark und nachhaltig. Es war wie bei einer Persönlichkeitsveränderung, Wahnsinn.
    Ich kann diese Technik nur wärmstens weiterempfehlen, weil sie sehr leicht zu erleben ist, sehr effektiv wirkt, nichts kostet und der Anwender sich selbst behandeln kann. Was will man mehr?

  • Ralf schrieb:

    Hallo,

    ich kann die Wirkung von der Klopfmethode nur bestätigen. Mein Heißhunger auf Schokolade, Chips etc. gehörte schon nach wenigen Stunden der Vergangenheit an. Dadurch habe ich in 8 Monaten ca. 14 Kilo abgenommen.

    Gruß Ralf

  • EFT_stress_ade schrieb:

    Hallo, schön dass Sie mal etwas über die Klopfmethode schreiben. Ich selber hatte sehr, sehr gute Erfahrungen (eine langjährige Agoraphobie überwunden) mit Klopfen. Seitdem ist Klopfen für mich ein “Wunder”. Aus Kursen, Büchern und all den Online-Angeboten, die es zu finden gibt, greife ich immer wieder auf neue “Sets” zu, die mich dabei unterstützen belastende emot. Zustände zu “entladen”, ob Arbeitsstress oder Traurigkeit – es gibt ja so vieles von vielen guten Trainern.

    Herr Bohnes “Bitte klopfen” ist sicher ein gutes Grundlagenbuch, aber einen Unterschied finde ich zur EFTler-Gemeinde oder Frankes MET nicht. Ist PEP nicht auch nur ein neues Gewand für EFT? (mag aber der Eigenvermarktung dienlich sein).

    Z. B. Brad Yates EFT ist toll anzuschauen (Youtube). Neulich las ich ein Buch von Donna Eden und muss entsetzt feststellen, diese Menschen haben schon vor Jahrzehnten erstaunliches über Energiemethoden veröffentlicht!

    Wirklich seltsam, wie wenig dies in der Öffentlichkeit bekannt ist. Ich hoffe, noch viele Menschen klopfen sich in bessere Zustände. Viele Grüße, W.A.

  • Robert schrieb:

    Hallo zusammen,

    ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich der Klopfmethode anfangs eher skeptisch gegenüber stand. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, wie man durch Abklopfen bestimmter Körperstellen, von seinen Ängsten befreit werden kann. Doch ich wurde eines besseren belehrt. Durch die MET-Behandlung bei Frau Dr. Nieter in Berlin (www.praxis-dr-nieter.de), wurde ich von meiner Flugangst befreit. Ich weiß, es klingt verrückt und unglaubwürdig, aber ich habe es am eigenen Körper erfahren. Probiert es einfach selbst aus. Die Praxis von Frau Dr. Nieter kann ich nur wärmstens empfehlen. Vor allem in Berlin – bei der Vielzahl an Heilpraktikern – ist es schwer, jemanden zu finden, der kompetent und erfahren auf dem Gebiet der alternativen Medizin ist. Doch Frau Dr. Nieter war eine sehr gute Wahl! Sie nimmt sich auch genügend Zeit für einen. Alles in allem eine gute Entscheidung und für mich ein sehr positives Resultat: Meine Flugangst gehört nun der Vergangenheit an.

  • astro-logisch schrieb:

    Hallo,
    über den “chemischen Versuch” mit Vertretern von EFT mußte ich fast laut lachen. ;-)
    Diese beiden “Platzhirsche” sind aber auch wirklich zu unsympathisch. Mit einem der beiden hatte ich eine persönliche Auseinandersetzung. Zu meinem Erstaunen wirklich unterste Schublade – auch wenn im Netz eine Darstellung als “gütige Vaterfigur” stattfinden soll.
    Zu EFT: ich weiß nicht warum und suche immer noch nach Infos im http://www., aber es funktioniert. Nicht immer, nicht bei jedem Problem, aber wenn es funktioniert, grenzt es an Wunder. Eine ausgeprägte Zahnarzt-Phobie mit extremen Angstzuständen ist seit Jahren dauerhaft verschwunden (und das ist unabhängig vom jeweiligen Zahnarzt!). Meine körperlichen Reaktionen waren so stark, daß meine Zähne vor Angst geklappert haben. Jetzt habe ich nicht mal den Anflug von Unbehagen, wenn ich eine Zahnarztpraxis betrete.
    Und es gibt schmerzhafte Erlebnisse, die jahrelang immer wieder in ihrer vollen Wucht hochgekommen sind. Beim erfolgreichen “Tappen” ist die Erninnerung noch da, aber ein Schmerz ist trotz angestrenger Versuche nicht mehr “auffindbar”.

  • Seltsam. Schreiben Sie doch mal an den Autor und schildern Sie ihm Ihre Reaktion. Vielleicht weiß er einen Tipp.

  • anna schrieb:

    Leider für mich nicht alltagstauglich.

    Mich ermüdet die Klopferei jedes mal total. Nicht der Effekt, den ich mir wünsche. Wenn ich das damit kombiniere, dass ich mich wach fühlen will, bin ich trotzdem ko. hinterher, schlecht tagsüber.

  • Und berichten Sie bitte über Ihre Erfahrungen.

  • Klopfen gegen Akne… wenn das ginge, das wäre toll. Der Artikel hat mich auf eine Idee gebracht, werde das mal ausführlich recherchieren. Danke! :)

  • Hallo Herr Bruns,
    herzlichen Dank für Ihr ausführlichen und engagierten Kommentar.
    Sicher nicht für jeden eine Technik, aber das gilt für alle Methoden. Die Selbstverantwortung und der Wille zur Veränderung – nicht nur zum pasiven Besser-Fühlen – sind die wichtigsten Voraussetzungen. Und ob etwas wissenschaftlich beweisbar ist, sagt wenig aus über die individuelle Wirksamkeit.

    Ich habe gerade eine Artikelserie über die Werkzeuge aus dem Buch “The Tools” geschrieben. Die lesen sich mindestens so schräg wie die Klopfanleitungen – und sie wirken erstaunlich. Sogar bei Skeptikern.

  • Der Beitrag und die Kommentare sind nun schon etwas älter, dennoch möchte ich gerne darauf eingehen. Meine persönlichen Erfahrungen mit der Klopftherapie begannen im Januar 2011, also bereits nach der Veröffentlichung dieses Artikels.
    Seitdem hat sich einiges geändert, hier ein paar Beispiele aus den verschiedensten Lebenssituationen:

    Meine chronische Sehnenscheidenentzündung ist geheilt
    ich habe so gut wie keine Kopfschmerzen mehr- geschweige denn Mirgräneanfälle
    ein schlechtes Gewissen und ein ganzer Tag voll Leiden nach einer Partynacht gehören der Vergangenheit an, ich nehme stattdessen den schönen Eindruck der Nacht mit in den nächsten Tag
    eine komplette berufliche Neuorientierung die viel mehr zu mir selbst passt

    Außerdem habe ich vielen anderen Menschen zusehen dürfen wie sie sich von Ängsten und anderen Leiden befreit haben. Genauso hat meine Freundin sehr von dieser Technik profitieren können als sie innerhalb von kürzester Zeit viele Tiefschläge einstecken musste und sich selbst dabei mit Hilfe der Klopftechnik aufgerichtet hat und jetzt das überwältigende Feedback von ihren Freundinnen bekommt. Kann man Ängste und Probleme also wirklich wegklopfen? Meine Antwort ist eindeutig: JA!
    Ob die Klopftechnik jetzt was für jedermann ist sei dahingestellt, definitiv empfehle ich aber es einmal auszutesten und zu schauen wie man selbst darauf reagiert. Jeder kann dies selbst austesten und bereits Erfolge testen. Wenn man es jedoch ernsthaft probieren möchte empfehle ich ein Coaching oder ein Seminar- unter Anleitung und mit einer Begleitperson sind die Fortschritte doch deutlich spürbar. Jeder der sich weiter über die Klopftechnik und die verschiedenen Techniken informieren möchte, dem empfehle ich meinen Artikel über Klopftherapie und energetische Psychologie. Dieser Artikel beschreibt die verbreiteten Formen der Klopftherapie in Deutschland und jeder kann sich sein eigenes Bild über dessen Vertreter machen. Ich persönlich habe meine Erfahrungen und meine Ausbildung bei Rainer Franke gemacht und bin sehr überzeugt von seiner Arbeitsweise. Von Dr. Michael Bohne finde ich vor allem seine Bemühungen um einen wissenschaftlichen Erklärungsansatz und somit einer breiterem Verständnis der Klopftechnik in der Öffentlichkeit spannend.
    @ Johanna: Dem kann ich nur zustimmen. Egal welches Verfahren es nun ist mit dem gearbeitet wird, so lange man darauf wartet vom Gegenüber geheilt zu werden kann man lange warten. Der Schlüssel ist die eigene Selbstverantwortung und somit auch die eigene Initiative um Veränderung und Akzeptanz bei sich zu bewirken.
    @ Wolff: Eine typische Haltung die viele Menschen einnehmen, die sich nur durch wissenschaftliche Fakten überzeugen lassen. Gegen eine gewisse skeptische Haltung ist sicherlich nichts einzuwenden. Jedoch eine grundsätzliche Verteuflung von allem Neuen sehe ich als eine Haltung, aus der ja auch nichts bei sich selbst verändert werden muss. Sprich es gibt nichts zu verlieren und man kann auch nicht enttäuscht werden, denn man probiert es ja nicht aus.
    Die Klopftherapie mit goldenen Nadeln und Edelsteinen zu vergleichen finde ich mehr als fragwürdig. Das Standardwerk über EFT lässt sich kostenlos aus dem Internet laden und es gibt diverse Videos bei Youtube mit Anleitungen die ebenfalls kostenlos sind. Der Preis von Büchern zu dem Thema beginnt bei 5 €. Sind jetzt noch Ausreden vorhanden es nicht auszuprobieren?

    Liebe Grüße
    Carsten Bruns

  • Sehr geehrte Frau Dr. Lambertz,
    sehr guter Punkt, den Sie da ansprechen. Bei vielen Placebo-Effekten spielt ja das “Medikament Arzt” die Hauptrolle. Studien zeigen, dass es Patienten schon besser geht, wenn Sie einen Termin bekommen haben oder im Wartezimmer sitzen. Die Hoffnung heilt schon ein bisschen.

    Die Beziehung zwischen Behandler und Klient ist natürlich auch ein Wirkfaktor, und zwar schon bevor die beiden sich überhaupt gegenübersitzen. Die Empfehlung wirkt, der Internetauftritt, die Begrüßung durch das Team, die Räumlichkeiten – und natürlich der Kontakt zwischen Behandler und Patient auch. Das läuft ganz subtil und Patienten können darüber auch meist nicht Auskunft geben. Aber wir Behandler sollten uns darüber im Klaren sein.

    Danke für Ihren Beitrag.

  • Dr. Irene Lamberz schrieb:

    Ich finde Ihre Stellungnahmen zur “Klopftechnik” sehr interessant. Ich mache derzeit ein kinesiologisches Coaching. Das Problem aus meiner Sicht – und so habe ich Sie auch verstanden – ist, dass zwischen dem Coach und dem Probanden auch bei einem solchen Coaching eine Beziehung entsteht, die eine eigene Dynamik entwickeln kann, jedoch häufig unterschätzt wird. Gerade durch angebliches “Löschen” negativer Erfahrungen fühlt man sich in der Ambivalenz freudiger “Erlösung” einerseits (in der Erkenntnis bzw. Akzeptanz, dass einem nicht alle Blockaden als individuelles Bewusstsein komplett zugänglich sind) und ohnmächtiger Manipulation andererseits – eine problematische Situation, die in der Coachingbehandlung eigentlich ja selbst schon angelegt ist, aber bei Menschen mit einer traumatischen Ohnmachtserfahrung natürlich total nach hinten losgehen kann. Die Reflexion an dieser Stelle wird bei vielen Therapeuten nicht wahrngenommen – ein Vorwurf, den ich nicht nur “Esoterikern”, sondern auch vielen medizinischen Psychotherapeuten mache.

  • Hallo Johanna,
    das ist auch meine Erfahrung. Je spezifischer man das Problem und das dazu gehörige Gefühl identifizieren kann, umso effektiver ist dann das Klopfen.

    Aber gerade das Auffinden ist für viele gar nicht so einfach.

    Danke für Deinen Kommentar.

  • Natürlich hilft Klopfen! Aber meines Erachtens nur im Zusammenhang mit dem Auffinden der individuellen Problematik und mit der Bereitschaft, an sich selbst “zu arbeiten” sowie der Akzeptanz, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen. Ich selbst arbeite im Rahmen meiner kinesiologischen Praxis sowohl mit “hakomischen” Gesprächen als auch mit kinesiologsichen Methoden. Manchmal kommt als Mittel der Wahl auch Klopfen für die Balance heraus und ab und zu empfiehlt sich Klopfen als “Hausaufgabe”.

  • Ich finde es fantatastisch, dass Sie sich mit den Klopftechniken so intensiv beschäftigt haben. Ich habe die Methodik von dem Erfinder der Klopftechniken Dr. Roger Callaghan gelernt. Er nennt es TFT – Thought Field Therapy. Ich verwende es bei mir und vermittle es Menschen die in Ihrer Arbeit hohe emotionale Belastungen haben. Ausserdem vermittle ich es Menschen die Krebs haben und an unserem 3E-Programm (http://3E-zentrum.de)teilnehmen.
    Ich bin kein Wissenschaffler. Ich bin eher der Anwender. Und ich da kann ich aus der Anwendung bestätigen, dass es in 70% der Fälle in 3 bis 10 Minuten zu einer deutlichen Verbesserung führt.
    Nochmals vielen Dank für Ihren tollen Beitrag.
    Klaus Pertl

  • Prima, Hauptsache – es hat geholfen.

  • Hänschke, Ingo schrieb:

    … kenne Rainer Franke persönlich. Vor einigen Tagen konnte er mich von Ängsten befreien, die ich in Folge starker Rückenschmerzen häufig erfuhr (Skepsis und Angst beim Treppensteigen oder beim Einsteigen in Bahn oder Flieger). Perfekte Therapie.

  • SEHR INTERESSANT
    - ich werde der Sache mal nachgehen.

  • [...] Kann man Ängste und negative Gefühle wegklopfen? (EFT) Bei Roland Kopp Wichmann fand ich gerade den Artikel über EFT: Zum Artikel. [...]

  • Vieles, nicht alles lässt sich wegklopfen’. Man fühlt sich erst sehr bekloppt, aber die neue Perspektive bringt Spaß, Erfolg.

  • MET nutze ich regelmäßig auch bei Führungskräften. Verbindungen zu Heilströmen und auch Akupunktur sind faszinierend.

  • Danke für den aufschlussreichen Artikel. Ich wende E.F.T. selbst spielerisch an und fühle mich dabei wohl. Auf meiner Website für Montag habe ich mir ein Video zur Motivierung eingebaut, um gut in die Woche zu starten.
    Liebe Grüsse aus Thüringen

  • Hallo Wolff,
    ich vermute, in zwanzig, dreißig Jahren wird man teilweise über unsere Sichtweisen über die Entstehung von Krankheit und Heilung lachen. So wie wir uns auch schwer vorstellen können, dass die Menschen mal die Erde für eine Scheibe hielten.

    Aktuell wissen wir immer noch zu wenig über die Entstehung von Krankheiten, einfach weil wir die entsprechenden Messinstrumente – oder methoden nicht haben. Ich bin mir ziemlich sicher, dass man in ein paar Jahren darüber staunen wird, dass wir an der Wirkung von Handystrahlung oder Elektrosmog auf den Organismus zweifeln konnten. Anzeichen für beides gibt es ja schon, aber sie halten eben einer wissenschaftlichen Überprüfung mit den gegenwärtigen Methoden nicht stand.

    Aber die von Ihnen zitierten Methoden (Akupunktur, Homöopathie und auch das Klopfen) weisen ja schon in eine bestimmte Richtung. Dass bei Krankheit und Heilung Emotionen oder anders gesagt, heilende Information bei dem Thema stärker berücksichtigt werden müssen.

    Danke für Deinen ausführlichen Kommentar.

  • Mit den Heil-Methoden ist es wie mit den Management- oder Marketing-Methoden: Alle paar Monate wird eine andere Sau durchs Dorf getrieben. Und jedes Mal bewirkt das neue Wunderding angeblich ungeahnte Wirkung gegen allerlei Probleme.

    Ich habe mit dem Klopfen keine persönliche Erfahrung, kann also dazu direkt nichts sagen. Ich beobachte aber seit vielen Jahren die sogenannten alternativen Heilmethoden. Mit viel Skepsis, teilweise amüsiert, teilweise mit Kopfschütteln.

    Gemeinsam ist vielen dieser sogenannter Heilmethoden, dass sie mit viel Brimborium über die Bühne gehen: große Show, die Gefäße möglichst aus Bergkristall, allerlei Edelsteine und die Akupunkturnadeln möglichst aus Gold. Damit lässt sich dann vortrefflich ein hohes Honorar rechtfertigen.

    Ich spreche der Homöopathie, der Aktupuktur usw. ja gar nicht eine gewisse Wirkung ab. Die ist sicherlich vorhanden. Die Methoden haben nur ein gemeinsames Problem: Sie halten einer wissenschaftlichen Untersuchung nicht stand. Mit anderen Worten: Sie können nicht belegen, dass die teilweise vorhandene Heilwirkung auf das zurückgeht, was behauptet wird.

    Akupunktur wirkt auch dann, wenn Nadeln irgendwo hingestochen werden, abseits der angeblichen Meridiane. Homöopathie hat auch dann Wirkungen, wenn im ganzen Fläschchen mit Globuli wegen D23 kein einziges Atom des Wirkstoffes mehr sein kann.

    Die Heilwirkungen haben vermutlich eine ganz andere – gemeinsame – Ursache. Der Placebo-Effekt beschreibt das nur sehr grob. Dr. Bohne kommt mit seinen Wirkhypothesen der Sache wahrscheinlich schon etwas näher.

    Wir wissen ja heute aus der Neurobiologie, dass im Gehirn und damit im ganzen Körper hochkomplexe Vorgänge ablaufen. Schon der Entschluss, etwas für den eigenen Körper zu tun, es auf eine sanfte (alternative) Art und Weise zu tun, löst Neurotransmitter aus, die unsere Stimmung beeinflussen. In der Folge werden eine ganze Reihe von Hormonen entweder verstärkt oder gehemmt.

    Es sind also höchstwahrscheinlich gar nicht die Nadeln, Edelsteine, Globuli, Tralala, die die Wirkung verursachen, sondern das Einlassen auf den eigenen Körper, das Zeitnehmen, das zur Ruhe kommen, das Entspannen etc. Dabei kann jemand von außen (Heiler, Arzt, Masseur, Partner?!) natürlich unterstützend wirken. Vorausgesetzt, die Chemie stimmt, wie Du schriebst. Dieses Suchen danach löst schon den o.g. Prozess aus.

    Ich würde mir wünschen, dass wir diese Prozesse besser verstehen und vor allem: besser anwenden. Wir kämen mit erheblich weniger Pharmaka, weniger Operationen, weniger inversiven Eingriffe aus, wenn die Ärzte (und wir selbst) mehr Zeit hätten. Leider stehen dem massive wirtschaftliche Interessen von Pharma- und Apparate-Medizin entgegen.

    Bis die Lage besser wird, kann man dem kranken Volk weiterhin informiertes Wasser, Goldblättchen und Feenstaub verkaufen. Bin gespannt auf die nächste Sau.

  • [...] Roland Kopp-Wichmanns Persönlichkeitsblog lese ich heute, was er über das Klopfen schreibt. Er tut das auf eine angenehm kritische Weise. [...]

  • Danke für all die positiven Kommentare.

    @Hanswurst: Die meisten Menschen haben ja schon Schwierigkeiten, sich voll und ganz zu akzeptieren, und das auch noch angesichts einer “Schwäche”. Sich damit auch noch zu lieben, ist dann die Königsdisziplin.

  • Es ist wahrlich seltsam, in einer Gruppe zu erleben, wie sich erwachsene Menschen gemeinsam die Arme verdrehen, sich beklopfen und zu summen anfangen. Ich fühlte mich in den Kindergarten zurück versetzt. Lange habe ich mit der Technik gehadert. Aber irgendwann konnte selbst ich ausgemachter Skeptiker nicht mehr leugnen, dass es mir hilft.

    Besonders als ich merkte, dass es nicht auf sklavisches Befolgen der einzelnen Schritte ankommt, sondern man sich sehr gut auch ganz individuell klopfen kann. Wichtig ist dabei, in sich hinein zu horchen und zu erkennen, welche Punkte am sensibelsten sind.

    Mein Therapeut, Elmar Egold aus Bad Orb, der auch nach der Bohneschen Methode arbeitet, hat uns empfohlen, uns nicht nur mit unseren Schwächen zu akzeptieren, sondern uns auch zu lieben. Der Satz heißt dann: “Auch wenn ich …, liebe und akzeptiere ich mich.” Ein wichtiger Aspekt, der die Ratio und das Gefühl gleichermaßen bedient.

  • Gefällt mir sehr gut Dein Klopfartikel!
    Viele Grüße
    Ingrid

  • Auch wenn ich nicht perfekt bin – ich darf mich trotzdem akzeptieren.Natürlich gibt es auch Dinge, bei denen EFT bislang wirkungslos blieb. Dennoch, es ist ein wunderbares Werkzeug und wie bei jedem Werkzeug hängt seine Wirkung vom zu lösendem Problem ab. Selbst mit dem besten und teuersten Schraubenschlüssel wird man kein Brett vernünftig durchsägen können.

  • Vor 5-6 Jahren war ich bei den Frankes. Mit ihm klappte es, bei ihr nicht so. Frage der Persönlichkeit? Hat einiges erreicht.

  • Meine Erfahrungen mit EFT:
    - Spinnenphobie mit EFT und Handflächentherapie komplett aufgelöst, ich habe mir sogar eine Vogelspinne als Haustier zugelegt.
    - Rauchen mit EFT aufgehört.
    - Erstaunlichstes Erlebnis war jedoch, als ich aufgrund eines Bandscheibenvorfalls nicht mehr in der Lage war aufzustehen (die Schmerzen waren unerträglich) Ich glaube es reichten 2 Klopfsequenzen und der Schmerz war weg, bis auf ein leichtes Ziehen.
    Ein Ergebnis, zu dem die wissenschaftlich exakte Schulmedizin leider nicht in der Lage war ;o)

    Natürlich gibt es auch Dinge, bei denen EFT bislang wirkungslos blieb. Dennoch, es ist ein wunderbares Werkzeug und wie bei jedem Werkzeug hängt seine Wirkung vom zu lösendem Problem ab. Selbst mit dem besten und teuersten Schraubenschlüssel wird man kein Brett vernünftig durchsägen können.

  • Eine schöne ausgewogene Zusammenfassung, ohne die eine (pro) oder andere Seite (contra) zu sehr zu gewichten. Merci.

  • Schön zusammengefasst gefällt mir. Und ja, die Vorbehalte mit der Chemie kann ich nur unterstreichen – drum prüfe jeder, wen er an sich herumklopfen lässt.

  • Tobias Raff schrieb:

    Hallo!

    Ich habe in meiner Psychotherapie mit der Klopftherapie sehr gute und hilfreiche Erfahrungen gemacht und kann es nur weiterempfehlen, um es zumindest mal auszuprobieren!

    Herzliche Grüße,

    Tobias Raff

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