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	<title>Kommentare zu: Welche Folgen hat es, als Kind geschlagen worden zu sein?</title>
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	<description>Intelligenter arbeiten. Bewusster leben.</description>
	<lastBuildDate>Tue, 27 Jul 2010 18:57:11 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Roland Kopp-Wichmann</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/319/welche-folgen-hat-es-als-kind-geschlagen-worden-zu-sein/comment-page-4#comment-8816</link>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 16:26:33 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Sonja,
Ihr Bericht hat mich berührt. Sie sind zum Glück auf einem guten Weg. Grenzen Sie sich deutlich ab von ihrer Familie, da kommt nichts Gutes. Und genießen Sie Ihr Leben mit Mann und Kind. Falls die Vergangenheit Sie noch einmal einholen sollte (Suizidgedanken oder depressive Verstimmungen) holen Sie sich professionelle Unterstützung.

Danke für Ihren Kommentar und alles Gute für Sie.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Sonja,<br />
Ihr Bericht hat mich berührt. Sie sind zum Glück auf einem guten Weg. Grenzen Sie sich deutlich ab von ihrer Familie, da kommt nichts Gutes. Und genießen Sie Ihr Leben mit Mann und Kind. Falls die Vergangenheit Sie noch einmal einholen sollte (Suizidgedanken oder depressive Verstimmungen) holen Sie sich professionelle Unterstützung.</p>
<p>Danke für Ihren Kommentar und alles Gute für Sie.</p>
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		<title>Von: Sonja</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/319/welche-folgen-hat-es-als-kind-geschlagen-worden-zu-sein/comment-page-4#comment-8815</link>
		<dc:creator>Sonja</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 15:40:29 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Herr Kopp-Wichmann,
ich bin zufällig auf diese Seite gestoßen aber das Lesen der Kommentare hier hat einige Tränen ausgelöst. Auch ich wurde in meiner Kindheit von meinem Vater regelmäßig wegen Kleinigkeiten geschlagen. Ein freches Kind war ich nie, da ich schon früh total eingeschüchtert wurde und als Fischegeborene sowieso nie zu den selbstbewußtesten Menschen gehört hätte. Ich musste viel Zeit auf dem Bauernhof meiner Großeltern verbringen, wo mein Opa einen riesigen Spaß daran hatte, seine Enkelin mit dem Taschenmesser zu bedrohen und ihr Angst einzujagen. Später wurde ich dann oft von meinem Opa vor der ganzen Familie (Geburtstage, Ostern, Weihnachten) bloßgestellt und hatte schon jedes Mal Bauchweh, wenn ich wieder zu einem Familientreffen musste.

Manchmal habe ich meine Eltern angelogen, wurde ich ertappt gab&#039;s natürliche Schläge und es wurde lautstark nachgefragt, warum ich gelogen habe. Hätte meinem Vater ich bloß einmal die Wahrheit ins Gesicht gesagt (weil ich Angst vor Dir habe). In meiner Jugend wurde es richtig schlimm. Meine Eltern stritten ständig; oft genug ging es auch um mich und ich fühlte mich immer schuldiger an der Ehe meiner Eltern. Zu meinem großen Pech bin ich der Unfall/Grund warum meine Eltern geheiratet haben. Die letzte Ohrfeige hat mir mein Vater mit ca. 14 Jahren verpasst. Da hat er mir die Nase blutig geschlagen und behauptet, er hätte mich unglücklich getroffen (komischerweise hat er danach nie wieder zugeschlagen). 

Wenn ich an meine Jugend zurückdenke, habe ich oft den Gedanken, dass mir mein Vater damals schlichtweg das Leben verboten hat. Ich gehörte zu den Kindern, die nichts durften, was sie wollten. Es gab nur Ge- und Verbote. Jahrelang habe ich ein Instrument gespielt ohne jegliche Freude daran zu haben - im Gegenteil, jede Orchesterprobe war eine Qual. Irgendwann war ich schlichtweg gar nicht mehr in der Lage Wünsche zu äußern, da ich die Antwort sowieso schon kannte. 

Als ich dann als 17-Jährige meine Ausbildung begann, hatte ich keine Freunde mehr. Zu oft hatte ich nicht mitgedurft und zu schüchtern war ich, um mich jetzt anzubiedern. Fast hätte ich vergessen zu erwähnen, dass ich als 13-/14-Jährige meine Mutter davon abhalten musste, sich vor den Augen meiner Schwestern und mir auf dem Dachboden zu erhängen (mein Vater hat uns beiden so gut er konnte das Leben zur Hölle gemacht und uns beide unterdrückt wo er nur konnte). Ich habe mir immer gewünscht, dass sie geht aber leider hat sie sich das nie zugetraut. Für mich wäre das definitiv besser gewesen. So habe ich mich auch später bei meinen Besuchen immer schuldig gefühlt, wenn ich gesehen habe, wie unglücklich sie bei meinem Vater ist. Eigentlich habe ich mich jahrelang von ihr emotional erpressen lassen.

Ich konnte mein Leben noch nie unbeschwert genießen. Meine Eltern haben mich und meine Wünsche noch nie respektiert. Für sie bin, war und werde ich immer nur der Grund für ihre Ehe sein. Vor genau 1 Jahr ist dann der große Knall passiert. Ich habe geheiratet und meine Familie hat mir den Tag versaut. Sie haben sich mir als Braut gegenüber so unmöglich benommen, dass ich mich irgendwann überhaupt nicht mehr über meinen Hochzeitstag freuen konnte. Beim Gedanken daran überkommt mich das Gefühl, regelrecht festgehalten worden zu sein, denn ich wollte ja genießen und feiern - aber ich durfte nicht, ich hätte ja einen glücklichen Moment in meinem Leben haben können. 

Als ich versucht habe das nach ein paar Wochen zu klären, habe ich mir von meiner Mutter und Schwester wirklich unmögliche Sachen anhören müssen. Danach bin ich nicht mehr ans Telefon und meine Mutter hat mich dann bei der Arbeit mit Telefonaten belästigt, was ich mittlerweile zum Glück abstellen konnte. Zur Zeit habe ich gar keinen Kontakt zu meinen Eltern. Das vergangene Jahr war sehr hart für mich und meinen Mann, da im Anschluß an die Hochzeit eine schwere Deppression kam, während derer ich meinen Suizid plante. Davon abgehalten hat mich letzendlich nur meine Schwangerschaft. 

Ich mag&#039; in der Lage sein Gewalt gegen mich selbst anzuwenden aber ich töte ganz bestimmt keinen anderen Menschen und schon gar nicht mein Kind (das ich mir ja gewünscht habe - da ich in meinem Leben allerdings nie bekommen habe was ICH gerne gehabt hätte, hatte ich gar nicht mit einer Schwangerschaft gerechnet). Seit ein paar Wochen geht es mir psychisch besser und ich fühle mich freier aber das habe ich letztendlich dem Kontaktabbruch zu meiner Familie zu verdanken. Würde ich den Kontakt halten, würde ich mich immer noch unterdrücken/kleinhalten lassen. 

Schuldig fühle ich mich nicht mehr, schließlich bin ich nicht diejenige, die nicht richtig verhütet hat. Mich hat auch keiner gefragt ob ich so ein Leben überhaupt haben will. Eins ist sicher, für mein Kind wünsche ich mir ein schönes Leben. Im Gegensatz zu meinem Vater ist mein Mann ein gutmütiger Mensch und ich bin mir sicher, dass wir unserem Kind ein liebevolles Zuhause ohne Schläge bieten werden (er weiß genau, dass das für mich ein Grund wäre ihn sofort zu verlassen). Ich hoffe, dass meine Wunden irgendwann richtig verheilen, denn leider hatte ich viel zu lange verdrängt, sodass meine Familie durch ihr Verhalten letztes Jahr alles wieder hochgeholt hat. Ich kann mit ihnen nicht mehr auf Heile-Welt machen, meine Welt ist nicht heil. 

Viele Grüße, Sonja</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Kopp-Wichmann,<br />
ich bin zufällig auf diese Seite gestoßen aber das Lesen der Kommentare hier hat einige Tränen ausgelöst. Auch ich wurde in meiner Kindheit von meinem Vater regelmäßig wegen Kleinigkeiten geschlagen. Ein freches Kind war ich nie, da ich schon früh total eingeschüchtert wurde und als Fischegeborene sowieso nie zu den selbstbewußtesten Menschen gehört hätte. Ich musste viel Zeit auf dem Bauernhof meiner Großeltern verbringen, wo mein Opa einen riesigen Spaß daran hatte, seine Enkelin mit dem Taschenmesser zu bedrohen und ihr Angst einzujagen. Später wurde ich dann oft von meinem Opa vor der ganzen Familie (Geburtstage, Ostern, Weihnachten) bloßgestellt und hatte schon jedes Mal Bauchweh, wenn ich wieder zu einem Familientreffen musste.</p>
<p>Manchmal habe ich meine Eltern angelogen, wurde ich ertappt gab&#8217;s natürliche Schläge und es wurde lautstark nachgefragt, warum ich gelogen habe. Hätte meinem Vater ich bloß einmal die Wahrheit ins Gesicht gesagt (weil ich Angst vor Dir habe). In meiner Jugend wurde es richtig schlimm. Meine Eltern stritten ständig; oft genug ging es auch um mich und ich fühlte mich immer schuldiger an der Ehe meiner Eltern. Zu meinem großen Pech bin ich der Unfall/Grund warum meine Eltern geheiratet haben. Die letzte Ohrfeige hat mir mein Vater mit ca. 14 Jahren verpasst. Da hat er mir die Nase blutig geschlagen und behauptet, er hätte mich unglücklich getroffen (komischerweise hat er danach nie wieder zugeschlagen). </p>
<p>Wenn ich an meine Jugend zurückdenke, habe ich oft den Gedanken, dass mir mein Vater damals schlichtweg das Leben verboten hat. Ich gehörte zu den Kindern, die nichts durften, was sie wollten. Es gab nur Ge- und Verbote. Jahrelang habe ich ein Instrument gespielt ohne jegliche Freude daran zu haben &#8211; im Gegenteil, jede Orchesterprobe war eine Qual. Irgendwann war ich schlichtweg gar nicht mehr in der Lage Wünsche zu äußern, da ich die Antwort sowieso schon kannte. </p>
<p>Als ich dann als 17-Jährige meine Ausbildung begann, hatte ich keine Freunde mehr. Zu oft hatte ich nicht mitgedurft und zu schüchtern war ich, um mich jetzt anzubiedern. Fast hätte ich vergessen zu erwähnen, dass ich als 13-/14-Jährige meine Mutter davon abhalten musste, sich vor den Augen meiner Schwestern und mir auf dem Dachboden zu erhängen (mein Vater hat uns beiden so gut er konnte das Leben zur Hölle gemacht und uns beide unterdrückt wo er nur konnte). Ich habe mir immer gewünscht, dass sie geht aber leider hat sie sich das nie zugetraut. Für mich wäre das definitiv besser gewesen. So habe ich mich auch später bei meinen Besuchen immer schuldig gefühlt, wenn ich gesehen habe, wie unglücklich sie bei meinem Vater ist. Eigentlich habe ich mich jahrelang von ihr emotional erpressen lassen.</p>
<p>Ich konnte mein Leben noch nie unbeschwert genießen. Meine Eltern haben mich und meine Wünsche noch nie respektiert. Für sie bin, war und werde ich immer nur der Grund für ihre Ehe sein. Vor genau 1 Jahr ist dann der große Knall passiert. Ich habe geheiratet und meine Familie hat mir den Tag versaut. Sie haben sich mir als Braut gegenüber so unmöglich benommen, dass ich mich irgendwann überhaupt nicht mehr über meinen Hochzeitstag freuen konnte. Beim Gedanken daran überkommt mich das Gefühl, regelrecht festgehalten worden zu sein, denn ich wollte ja genießen und feiern &#8211; aber ich durfte nicht, ich hätte ja einen glücklichen Moment in meinem Leben haben können. </p>
<p>Als ich versucht habe das nach ein paar Wochen zu klären, habe ich mir von meiner Mutter und Schwester wirklich unmögliche Sachen anhören müssen. Danach bin ich nicht mehr ans Telefon und meine Mutter hat mich dann bei der Arbeit mit Telefonaten belästigt, was ich mittlerweile zum Glück abstellen konnte. Zur Zeit habe ich gar keinen Kontakt zu meinen Eltern. Das vergangene Jahr war sehr hart für mich und meinen Mann, da im Anschluß an die Hochzeit eine schwere Deppression kam, während derer ich meinen Suizid plante. Davon abgehalten hat mich letzendlich nur meine Schwangerschaft. </p>
<p>Ich mag&#8217; in der Lage sein Gewalt gegen mich selbst anzuwenden aber ich töte ganz bestimmt keinen anderen Menschen und schon gar nicht mein Kind (das ich mir ja gewünscht habe &#8211; da ich in meinem Leben allerdings nie bekommen habe was ICH gerne gehabt hätte, hatte ich gar nicht mit einer Schwangerschaft gerechnet). Seit ein paar Wochen geht es mir psychisch besser und ich fühle mich freier aber das habe ich letztendlich dem Kontaktabbruch zu meiner Familie zu verdanken. Würde ich den Kontakt halten, würde ich mich immer noch unterdrücken/kleinhalten lassen. </p>
<p>Schuldig fühle ich mich nicht mehr, schließlich bin ich nicht diejenige, die nicht richtig verhütet hat. Mich hat auch keiner gefragt ob ich so ein Leben überhaupt haben will. Eins ist sicher, für mein Kind wünsche ich mir ein schönes Leben. Im Gegensatz zu meinem Vater ist mein Mann ein gutmütiger Mensch und ich bin mir sicher, dass wir unserem Kind ein liebevolles Zuhause ohne Schläge bieten werden (er weiß genau, dass das für mich ein Grund wäre ihn sofort zu verlassen). Ich hoffe, dass meine Wunden irgendwann richtig verheilen, denn leider hatte ich viel zu lange verdrängt, sodass meine Familie durch ihr Verhalten letztes Jahr alles wieder hochgeholt hat. Ich kann mit ihnen nicht mehr auf Heile-Welt machen, meine Welt ist nicht heil. </p>
<p>Viele Grüße, Sonja</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Karl Hinkel</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/319/welche-folgen-hat-es-als-kind-geschlagen-worden-zu-sein/comment-page-4#comment-8804</link>
		<dc:creator>Karl Hinkel</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 20:38:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://persoenlichkeits-blog.de/?p=599#comment-8804</guid>
		<description>Ja, das stimmt, heute ist alles noch viel besser, die Suchfunktionen sind wirklich hervorragend: http://www.psychotherapiesuche.de/therapeutensuche
Selbst bin ich damals einfach zur TKK rein, die waren hier in Köln direkt nebenan am Hohenstaufenring- hatte mich dann gewundert, wie hilfsbereit die waren. 
Was ich eigentlich sagen wollte, man muss irgendwann einfach losmarschieren und konkret was tun. Dann geht es ja endlich mal wirklich um mich. Bei der Traumatisierung ging es ja nicht wirklich um mich; denn wäre ich nicht da gewesen, hätten diese Verrückten sich ein anderes Opfer vorgenommen. Man bezieht das zwar schmerzlich auf sich allein. Jedoch machen sie das mit allen, auch mit sich selbst.

Also, nicht nur reden, nicht nur lesen, nicht grübeln, sondern projektieren, wie z.B. ein Referat oder eine Weltreise auch, einfach los, auf die Türklingel drücken und anfangen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, das stimmt, heute ist alles noch viel besser, die Suchfunktionen sind wirklich hervorragend: <a href="http://www.psychotherapiesuche.de/therapeutensuche" rel="nofollow">http://www.psychotherapiesuche.de/therapeutensuche</a><br />
Selbst bin ich damals einfach zur TKK rein, die waren hier in Köln direkt nebenan am Hohenstaufenring- hatte mich dann gewundert, wie hilfsbereit die waren.<br />
Was ich eigentlich sagen wollte, man muss irgendwann einfach losmarschieren und konkret was tun. Dann geht es ja endlich mal wirklich um mich. Bei der Traumatisierung ging es ja nicht wirklich um mich; denn wäre ich nicht da gewesen, hätten diese Verrückten sich ein anderes Opfer vorgenommen. Man bezieht das zwar schmerzlich auf sich allein. Jedoch machen sie das mit allen, auch mit sich selbst.</p>
<p>Also, nicht nur reden, nicht nur lesen, nicht grübeln, sondern projektieren, wie z.B. ein Referat oder eine Weltreise auch, einfach los, auf die Türklingel drücken und anfangen&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: Roland Kopp-Wichmann</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/319/welche-folgen-hat-es-als-kind-geschlagen-worden-zu-sein/comment-page-4#comment-8802</link>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 19:25:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://persoenlichkeits-blog.de/?p=599#comment-8802</guid>
		<description>Hallo,
kleine Ergänzung: um eine Psychotherapie zu beginnen, muss man nicht vorher zur Krankenkasse gehen. Man kann direkt zu einem Psychotherapeuten gehen, jedenfalls zu einem, der eine Kassenzulassung hat. Man braucht auch vorher nicht zu einem Arzt zu gehen, braucht keine Überweisung.
Therapeuten in der Nähe findet man über &lt;a href=&quot;http://www.therapie.de&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;www.therapie.de&lt;/a&gt; oder &lt;a href=&quot;http://www.psychotherapiesuche.de&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;www.psychotherapiesuche.de
&lt;/a&gt;
Viel Erfolg!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
kleine Ergänzung: um eine Psychotherapie zu beginnen, muss man nicht vorher zur Krankenkasse gehen. Man kann direkt zu einem Psychotherapeuten gehen, jedenfalls zu einem, der eine Kassenzulassung hat. Man braucht auch vorher nicht zu einem Arzt zu gehen, braucht keine Überweisung.<br />
Therapeuten in der Nähe findet man über <a href="http://www.therapie.de" rel="nofollow">http://www.therapie.de</a> oder <a href="http://www.psychotherapiesuche.de" rel="nofollow"></a><a href="http://www.psychotherapiesuche.de" rel="nofollow">http://www.psychotherapiesuche.de</a></p>
<p>Viel Erfolg!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Karl Hinkel</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/319/welche-folgen-hat-es-als-kind-geschlagen-worden-zu-sein/comment-page-4#comment-8801</link>
		<dc:creator>Karl Hinkel</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 18:48:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://persoenlichkeits-blog.de/?p=599#comment-8801</guid>
		<description>Hallo Andreas, 
ich kann das alles absolut nachvollziehen, was Du schilderst. Man fühlt sich damit absolut alleine gelassen. Gar denkt man, dass es das in dieser Form nicht so oft gibt. Aber das Gegenteil ist leider der Fall.
Das ist tatsächlich nichts Besonderes. Du selbst bist etwas Besonderes, weil Du da heraus willst. Und Du merkst, wie schwer das ist. Trotzdem geht das. Absolut. In Deinem Alter steckte ich gerade mitten in meinem Ingenieurstudium und hatte an einem Geburtstag rund 50 liebe Leute um mich. Alle waren allein wegen mir gekommen. Sie blieben die ganze Nacht. Allerdings kam mir erst früh morgens beim Auspacken der vielen liebevollen Geschenke der Gedanke: `oh mein lieber Scholli, das hier ist alles echt, das ist nur für mich - ich konnte das bisher nur nicht sehen, weil ich das nicht kannte´ Denn man sieht nur, was man kennt. 
Ein paar Jahre später bin ich zu einer Rückführungs-Therapie gewesen und habe die Wahrheit, den Grund für mein Dilemma gesehen. Das ungewollte Kuckuckskind. Und alles wurde mir klar. Da fielen die Groschen und die Tränen und der Mut sowie Zuversicht stiegen. 
Im Psychologieunterricht erklärte man uns den ganzen Kinsey-Report. Da drin stecken die Knackepunkte. Wenn Du das erkennst, dass das alles eigentlich nichts mir Dir zu tun hat... dass es die Defizite der Selbstakzeptanz der Eltern ist, dass es deren Problem mit ihren Hormonen ist, mit ihrer jeweiligen Disposition, Wünschen, Bedürfnissen und Fehlentscheidungen --- und gerade das Thema Sexualität macht diese Menschen dann für andere vollkommen unzugänglich - ich denke gerade, Andreas ist doch recht weit. 26 ist das richtige Alter. Irgendwie kommt da der entschlossene Willen rüber, echt was zu tun - neben Physik, wozu ich Dir alles Gute wünsche, Naturwissenschaften ist klasse - 
Zum Schluss: RKopp-Wichmann hat Recht, dass ein Therapeut unbedingt hilfreich ist. Denn wenn man &quot;geschickt&quot; wird in Veränderungen, dann klappt das viel viel besser. Ein ernster Rat: Gehe einfach zu der zuständigen Angestellten Deiner Krankenversicherung und schildere ihr Dein Anliegen allgemein, TKK, AOK, BEK... alle sind echt kooperativ und Du wirst sehen: alles wird gut. 
Nachher, wenn Du wie von selbst erkennen musst, was der wahre Grund für das Inferno war, ist das auch schon wieder fast langweilig. 
Spannend bist Du, Du mit Deinem Potenzial zur Veränderung, zum Leben.
(und dieses Blog ist auch noch etwas Besonderes {nicht gerade nur dieses Schreckensthema hier} mit seiner Echtheit und Aufrichtigkeit... schau Dich einfach um...)
Verbitterung, Haß, Groll und Passivität in der Sache ändern nichts. Da gibt es einen Therapeuten oder eine Therapeutin in Deiner Nähe. Und es gibt einen erfahrenen und achtsamen Sachbearbeiter in Deiner Krankenkasse. Einfach hingehen. Einen ganzen Tag für diese initialen Maßnahmen reservieren. Viel Glück und viel Freude beim Studium. K.H.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Andreas,<br />
ich kann das alles absolut nachvollziehen, was Du schilderst. Man fühlt sich damit absolut alleine gelassen. Gar denkt man, dass es das in dieser Form nicht so oft gibt. Aber das Gegenteil ist leider der Fall.<br />
Das ist tatsächlich nichts Besonderes. Du selbst bist etwas Besonderes, weil Du da heraus willst. Und Du merkst, wie schwer das ist. Trotzdem geht das. Absolut. In Deinem Alter steckte ich gerade mitten in meinem Ingenieurstudium und hatte an einem Geburtstag rund 50 liebe Leute um mich. Alle waren allein wegen mir gekommen. Sie blieben die ganze Nacht. Allerdings kam mir erst früh morgens beim Auspacken der vielen liebevollen Geschenke der Gedanke: `oh mein lieber Scholli, das hier ist alles echt, das ist nur für mich &#8211; ich konnte das bisher nur nicht sehen, weil ich das nicht kannte´ Denn man sieht nur, was man kennt.<br />
Ein paar Jahre später bin ich zu einer Rückführungs-Therapie gewesen und habe die Wahrheit, den Grund für mein Dilemma gesehen. Das ungewollte Kuckuckskind. Und alles wurde mir klar. Da fielen die Groschen und die Tränen und der Mut sowie Zuversicht stiegen.<br />
Im Psychologieunterricht erklärte man uns den ganzen Kinsey-Report. Da drin stecken die Knackepunkte. Wenn Du das erkennst, dass das alles eigentlich nichts mir Dir zu tun hat&#8230; dass es die Defizite der Selbstakzeptanz der Eltern ist, dass es deren Problem mit ihren Hormonen ist, mit ihrer jeweiligen Disposition, Wünschen, Bedürfnissen und Fehlentscheidungen &#8212; und gerade das Thema Sexualität macht diese Menschen dann für andere vollkommen unzugänglich &#8211; ich denke gerade, Andreas ist doch recht weit. 26 ist das richtige Alter. Irgendwie kommt da der entschlossene Willen rüber, echt was zu tun &#8211; neben Physik, wozu ich Dir alles Gute wünsche, Naturwissenschaften ist klasse &#8211;<br />
Zum Schluss: RKopp-Wichmann hat Recht, dass ein Therapeut unbedingt hilfreich ist. Denn wenn man &#8220;geschickt&#8221; wird in Veränderungen, dann klappt das viel viel besser. Ein ernster Rat: Gehe einfach zu der zuständigen Angestellten Deiner Krankenversicherung und schildere ihr Dein Anliegen allgemein, TKK, AOK, BEK&#8230; alle sind echt kooperativ und Du wirst sehen: alles wird gut.<br />
Nachher, wenn Du wie von selbst erkennen musst, was der wahre Grund für das Inferno war, ist das auch schon wieder fast langweilig.<br />
Spannend bist Du, Du mit Deinem Potenzial zur Veränderung, zum Leben.<br />
(und dieses Blog ist auch noch etwas Besonderes {nicht gerade nur dieses Schreckensthema hier} mit seiner Echtheit und Aufrichtigkeit&#8230; schau Dich einfach um&#8230;)<br />
Verbitterung, Haß, Groll und Passivität in der Sache ändern nichts. Da gibt es einen Therapeuten oder eine Therapeutin in Deiner Nähe. Und es gibt einen erfahrenen und achtsamen Sachbearbeiter in Deiner Krankenkasse. Einfach hingehen. Einen ganzen Tag für diese initialen Maßnahmen reservieren. Viel Glück und viel Freude beim Studium. K.H.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Andreas</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/319/welche-folgen-hat-es-als-kind-geschlagen-worden-zu-sein/comment-page-4#comment-8800</link>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 17:24:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://persoenlichkeits-blog.de/?p=599#comment-8800</guid>
		<description>Das schlimmste war für mich aber die völlige Ignoranz der Gesellschaft. Wir haben in eimen sehr hellhörigen Doppelhaus gewohnt und ich kan nach dem oben beschriebenen Ereigniss blaugeschlagen in die Schule (1. Klasse). Nichtrs, absolut keine Reaktion von niemanden. Das bestätige dann leider die Worte meines Vaters. Ich bin nichts wert, ich mache eh alles falsch und keiner interessiert sich für mich. Überfordert von der Situation bekam ich nervöse Zuckungen (Ticksyndrom), was noch den Spott der Gesellschaft hervorruf, und meine Mutter noch trauriger machte. Mein Vater schrie mich an ich sollte gefälligst aufören doof zu zucken und bekräftigte das wieder mit schlägen.
Meinem Vater ist nicht zu helfen, aber ich würde ganz gern mal mein leben in den Griff bekommen. Eine Beziehung zu Menschen aufzubauen fällt mir nicht schwer, aber ich kann mich selten in eine bestehende Gruppe integrieren. Meine Unsicherheit und mein fehlendes Selbstwertgefühl überspiele ich oft, was aber irgendwie als Arroganz gewertet wird, woraufhin ich mich wieder vollig unterordne und teilweise selbstzerstörerisch handel und spreche, wodurch ich dann oft als Idiot gelte.
Ich will diesen ganzen Scheiße endlich mal vergessen können und ein ganz normales Leben führen. Die probleme treten beruflich und privat auf. Eine feste Bindung aufzubauen fällt mir sehr schwer. Soll ich einfach in eine Therapie gehen? Alkohol und Drogen hab ich schon versucht. Dummerweise wurden meine Depressionen auf Drogen in letzter zeit nur noch schlimmer, weshalb ich dann aufgehört habe. HILFE</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das schlimmste war für mich aber die völlige Ignoranz der Gesellschaft. Wir haben in eimen sehr hellhörigen Doppelhaus gewohnt und ich kan nach dem oben beschriebenen Ereigniss blaugeschlagen in die Schule (1. Klasse). Nichtrs, absolut keine Reaktion von niemanden. Das bestätige dann leider die Worte meines Vaters. Ich bin nichts wert, ich mache eh alles falsch und keiner interessiert sich für mich. Überfordert von der Situation bekam ich nervöse Zuckungen (Ticksyndrom), was noch den Spott der Gesellschaft hervorruf, und meine Mutter noch trauriger machte. Mein Vater schrie mich an ich sollte gefälligst aufören doof zu zucken und bekräftigte das wieder mit schlägen.<br />
Meinem Vater ist nicht zu helfen, aber ich würde ganz gern mal mein leben in den Griff bekommen. Eine Beziehung zu Menschen aufzubauen fällt mir nicht schwer, aber ich kann mich selten in eine bestehende Gruppe integrieren. Meine Unsicherheit und mein fehlendes Selbstwertgefühl überspiele ich oft, was aber irgendwie als Arroganz gewertet wird, woraufhin ich mich wieder vollig unterordne und teilweise selbstzerstörerisch handel und spreche, wodurch ich dann oft als Idiot gelte.<br />
Ich will diesen ganzen Scheiße endlich mal vergessen können und ein ganz normales Leben führen. Die probleme treten beruflich und privat auf. Eine feste Bindung aufzubauen fällt mir sehr schwer. Soll ich einfach in eine Therapie gehen? Alkohol und Drogen hab ich schon versucht. Dummerweise wurden meine Depressionen auf Drogen in letzter zeit nur noch schlimmer, weshalb ich dann aufgehört habe. HILFE</p>
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	<item>
		<title>Von: Roland Kopp-Wichmann</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/319/welche-folgen-hat-es-als-kind-geschlagen-worden-zu-sein/comment-page-4#comment-8799</link>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 17:22:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://persoenlichkeits-blog.de/?p=599#comment-8799</guid>
		<description>Hallo Andreas,
sich gegen Schläge durch die Eltern zu wehren, dass es aufhört, ist ab einem bestimmten Alter manchmal das einzige Mittel, wenn einen sonst keiner schützt.

Leider sind damit oft die Folgen solcher Traumatisierungen nicht vorbei. Was Sie an Selbstwertproblemen erleben, ist eine häufige Konsequenz. Da hilft meist nur eine innere Auseinandersetzung, am besten mit Hilfe einer professionellen Unterstützung. Das wächst sich nicht aus, sondern hat manchmal die Tendenz zu chronifizieren. Suchen Sie sich in der Nähe Ihres Wohnorts einen guten Therapeuten oder eine gute Therapeutin.

Danke für Ihren Kommentar.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Andreas,<br />
sich gegen Schläge durch die Eltern zu wehren, dass es aufhört, ist ab einem bestimmten Alter manchmal das einzige Mittel, wenn einen sonst keiner schützt.</p>
<p>Leider sind damit oft die Folgen solcher Traumatisierungen nicht vorbei. Was Sie an Selbstwertproblemen erleben, ist eine häufige Konsequenz. Da hilft meist nur eine innere Auseinandersetzung, am besten mit Hilfe einer professionellen Unterstützung. Das wächst sich nicht aus, sondern hat manchmal die Tendenz zu chronifizieren. Suchen Sie sich in der Nähe Ihres Wohnorts einen guten Therapeuten oder eine gute Therapeutin.</p>
<p>Danke für Ihren Kommentar.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Andreas</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/319/welche-folgen-hat-es-als-kind-geschlagen-worden-zu-sein/comment-page-4#comment-8798</link>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 17:06:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://persoenlichkeits-blog.de/?p=599#comment-8798</guid>
		<description>Hallo Herr Kopp-Wichmann,

die hier oft beschriebene Hölle habe ich auch in den ersten 21 Jahren meines Lebens (bin 26) mitgemacht. Mein Vater - ein Tyrann - hat jeden kleinen Fehler mit Schlägen geahndet. Zudem gab er mir deutlich zu verstehen, dass ich nichts wert bin, nichts kann und überhaupt nur im Weg bin.

Zunächst war meine Barriere gegenüber Gewalt sehr gering. Bereits in der Grundschule (1. Klasse) fing ich Schlägereien an (hab aber später verstanden, wie dumm das ist). Was einmal einen Elternbesuch zur Folge hatte. Was dann passierte, können Sie sich sicher denken. Das war allerdings das erste Mal als ich einfach nur dachte &quot;hoffentlich ist dieser Idiot bald fertig&quot;. Geschrien habe ich zu diesem Zeitpunkt nur noch in der Hoffnung, es würde die Sache verkürzen. Nachdem er auf diese Weise jede Form von Selbstwertgefühl aus mir raus prügelte, musste ich noch ansehen, wie dasselbe mit meiner Schwester und meiner Mutter passierte, wofür ich das Schwein hasse bis in den Tod.

Jahrelang konnte ich alles verdrängen, ich hatte alles über mich ergehen lassen-war mir eh egal, was mit mir passiert. Bei seinem letzten Versuch, mich zu schlagen bin ich (damals 17) ihm an den Hals gegangen, was sich als sehr nutzvoll erwies. Dieser elende Schlappschwanz, bei der geringsten Gegenwehr hörte er direkt auf. Mit 21 beschloss ich aus der Hölle auszubrechen, das Abi nachzuholen und Physik zu studieren. Eins war für mich klar: Ich werde nie wie mein Vater!
 
Jetzt holt mich allerdings ziemlich flott meine Vergangenheit ein. Auf Autorität reagiere ich schnell feindselig und gleichzeitig ordne ich mich extrem unter. Ich habe Kommunikationsprobleme und große Versagensängste. Mein Selbstwertgefühl ist praktisch nicht vorhanden und mein Selbstbewusstsein wenn überhaupt nur eine Maske. Ich würde das sehr gern ändern, nur leider weiß ich nicht wie. Meine Eltern leben bis heute zusammen und schreien sich bis heute mit aller Kraft an. Ich hab noch gelegentlichen Kontakt zu ihnen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Kopp-Wichmann,</p>
<p>die hier oft beschriebene Hölle habe ich auch in den ersten 21 Jahren meines Lebens (bin 26) mitgemacht. Mein Vater &#8211; ein Tyrann &#8211; hat jeden kleinen Fehler mit Schlägen geahndet. Zudem gab er mir deutlich zu verstehen, dass ich nichts wert bin, nichts kann und überhaupt nur im Weg bin.</p>
<p>Zunächst war meine Barriere gegenüber Gewalt sehr gering. Bereits in der Grundschule (1. Klasse) fing ich Schlägereien an (hab aber später verstanden, wie dumm das ist). Was einmal einen Elternbesuch zur Folge hatte. Was dann passierte, können Sie sich sicher denken. Das war allerdings das erste Mal als ich einfach nur dachte &#8220;hoffentlich ist dieser Idiot bald fertig&#8221;. Geschrien habe ich zu diesem Zeitpunkt nur noch in der Hoffnung, es würde die Sache verkürzen. Nachdem er auf diese Weise jede Form von Selbstwertgefühl aus mir raus prügelte, musste ich noch ansehen, wie dasselbe mit meiner Schwester und meiner Mutter passierte, wofür ich das Schwein hasse bis in den Tod.</p>
<p>Jahrelang konnte ich alles verdrängen, ich hatte alles über mich ergehen lassen-war mir eh egal, was mit mir passiert. Bei seinem letzten Versuch, mich zu schlagen bin ich (damals 17) ihm an den Hals gegangen, was sich als sehr nutzvoll erwies. Dieser elende Schlappschwanz, bei der geringsten Gegenwehr hörte er direkt auf. Mit 21 beschloss ich aus der Hölle auszubrechen, das Abi nachzuholen und Physik zu studieren. Eins war für mich klar: Ich werde nie wie mein Vater!</p>
<p>Jetzt holt mich allerdings ziemlich flott meine Vergangenheit ein. Auf Autorität reagiere ich schnell feindselig und gleichzeitig ordne ich mich extrem unter. Ich habe Kommunikationsprobleme und große Versagensängste. Mein Selbstwertgefühl ist praktisch nicht vorhanden und mein Selbstbewusstsein wenn überhaupt nur eine Maske. Ich würde das sehr gern ändern, nur leider weiß ich nicht wie. Meine Eltern leben bis heute zusammen und schreien sich bis heute mit aller Kraft an. Ich hab noch gelegentlichen Kontakt zu ihnen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Aw</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/319/welche-folgen-hat-es-als-kind-geschlagen-worden-zu-sein/comment-page-4#comment-8658</link>
		<dc:creator>Aw</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 19:59:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://persoenlichkeits-blog.de/?p=599#comment-8658</guid>
		<description>Ich werde dann, wenn ich wieder ausziehe mir ein schöneres, besseres zu Hause bieten, eine gewaltfreie Umgebung, (seelisch als auch körperlich). Es tat mir auch gut, mich gegen meinen Ex-mann mit der ständigen seelischen Gewalt, Bedrohung und Erpressung zu währen, indem ich einfach nie wieder nach der Arbeit Heim kam und ihn einfach verließ. Er war gegen Gewalt von meiner Mutter, sagten anfangs sie wollen mir helfen. Sie seien so gegen Gewalt, nur sie beachteten dabei nicht die seelische. Doch er und seine Familie, übten jedoch diese seelische Gewalt an mir aus und die Mutter drohte mir immer, mich zu schlagen, obwohl sie wussten, das ich geschlagen wurde, wenn ich nicht nach ihrer Pfeife tanzte. Es riss also die alten Wunden in mir auf. Ich bekam starke Angstzustände, das sie ihre Drohungen, Erpressungen durchsetzen. Die Angst tatsächlich geschlagen zu werden, obwohl sie es nie taten, denn ich warnte vor, den Mann zu verlassen und zur Polizei zu gehen, das wollten sie nicht. Ich lerne also mit der Zeit, öfters Nein zu sagen, meine Grenzen richtig zu zeigen und mir nicht mehr alles bieten zu lassen, mich zu wehren, mich nicht mehr zu unterwerfen, meine Gewohnheiten zu ändern, um gar nicht mehr in solche Situationen zu geraten und gleich Stop zu sagen. Es geht mir dadurch immer besser, stärker, fühle mich dadurch wohler. Das werde ich jetzt immer so tun. Denn ich habe eine saubere Weste als sie alle, die ich nannte. Wir könnten ein Buch schreiben, wir haben so viel zu erzählen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich werde dann, wenn ich wieder ausziehe mir ein schöneres, besseres zu Hause bieten, eine gewaltfreie Umgebung, (seelisch als auch körperlich). Es tat mir auch gut, mich gegen meinen Ex-mann mit der ständigen seelischen Gewalt, Bedrohung und Erpressung zu währen, indem ich einfach nie wieder nach der Arbeit Heim kam und ihn einfach verließ. Er war gegen Gewalt von meiner Mutter, sagten anfangs sie wollen mir helfen. Sie seien so gegen Gewalt, nur sie beachteten dabei nicht die seelische. Doch er und seine Familie, übten jedoch diese seelische Gewalt an mir aus und die Mutter drohte mir immer, mich zu schlagen, obwohl sie wussten, das ich geschlagen wurde, wenn ich nicht nach ihrer Pfeife tanzte. Es riss also die alten Wunden in mir auf. Ich bekam starke Angstzustände, das sie ihre Drohungen, Erpressungen durchsetzen. Die Angst tatsächlich geschlagen zu werden, obwohl sie es nie taten, denn ich warnte vor, den Mann zu verlassen und zur Polizei zu gehen, das wollten sie nicht. Ich lerne also mit der Zeit, öfters Nein zu sagen, meine Grenzen richtig zu zeigen und mir nicht mehr alles bieten zu lassen, mich zu wehren, mich nicht mehr zu unterwerfen, meine Gewohnheiten zu ändern, um gar nicht mehr in solche Situationen zu geraten und gleich Stop zu sagen. Es geht mir dadurch immer besser, stärker, fühle mich dadurch wohler. Das werde ich jetzt immer so tun. Denn ich habe eine saubere Weste als sie alle, die ich nannte. Wir könnten ein Buch schreiben, wir haben so viel zu erzählen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: Aw</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/319/welche-folgen-hat-es-als-kind-geschlagen-worden-zu-sein/comment-page-4#comment-8657</link>
		<dc:creator>Aw</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 19:29:01 +0000</pubDate>
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		<description>Meine Mutter weinte oft nachdem sie mich schlug, sie hätte sich damit selbst wehgetan. Wäre dann böse auf sich selbst gewesen, das sie es getan hat. Bitte? Das muss man nicht verstehen. Auch nicht ihre komische Form von Liebe, denn sie weiß es einfach nicht, was Liebe eigentlich ist. Interessierte mich aber nicht, die Schäden bleiben. Ich beleidigte meine Mutter, als ich älter war, sagte zu ihr blöde Kuh, ignorierte ihre Beschwerde über mein Verhalten, verhielt mich so als sei es richtig, so wie sie es auch immer bei mir tat, zeigte ihr das Spiegelbild das ihr nicht gefiel. Ist auch richtig bei ihrem Verhalten. Es tut gut sich endlich mal zu wehren, den Mund auf zu machen, ein befreiendes Gefühl und meine Form der Verarbeitung, seit ich älter bin und bin nicht mehr das hilflose kleine Kind. Bin sogar größer und stärker als sie, hielt mal den Besen fest, sodass sie nicht zuhauen konnte und lachte sie hintern Rücken aus. Sie schlug mich dann nicht und war verwirrt, räumte den Besen weg. Werde auch wieder zum Psychologen gehen zu dem sie mich schickte. Da ich komischer als andere Kinder wäre und sie ein Problem mit mir hätte. Mein Stiefvater meinte auch ich müsste das verarbeiten, als ich ihr Vorwürfe an den Kopf warf. Theoretisch müsste ich nichts verarbeiten, hätte den Aufwand gespart, aber meine Mutter hat mich krank gemacht und sie hat null Einsicht, wird sich nie ändern. Sie glaubt nicht, das man davon krank werden kann, sie ist es schon da sie so eine Denkweise hat. Mich darüber zu streiten und zu reden, nutze ich zur Verarbeitung, es hilft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Mutter weinte oft nachdem sie mich schlug, sie hätte sich damit selbst wehgetan. Wäre dann böse auf sich selbst gewesen, das sie es getan hat. Bitte? Das muss man nicht verstehen. Auch nicht ihre komische Form von Liebe, denn sie weiß es einfach nicht, was Liebe eigentlich ist. Interessierte mich aber nicht, die Schäden bleiben. Ich beleidigte meine Mutter, als ich älter war, sagte zu ihr blöde Kuh, ignorierte ihre Beschwerde über mein Verhalten, verhielt mich so als sei es richtig, so wie sie es auch immer bei mir tat, zeigte ihr das Spiegelbild das ihr nicht gefiel. Ist auch richtig bei ihrem Verhalten. Es tut gut sich endlich mal zu wehren, den Mund auf zu machen, ein befreiendes Gefühl und meine Form der Verarbeitung, seit ich älter bin und bin nicht mehr das hilflose kleine Kind. Bin sogar größer und stärker als sie, hielt mal den Besen fest, sodass sie nicht zuhauen konnte und lachte sie hintern Rücken aus. Sie schlug mich dann nicht und war verwirrt, räumte den Besen weg. Werde auch wieder zum Psychologen gehen zu dem sie mich schickte. Da ich komischer als andere Kinder wäre und sie ein Problem mit mir hätte. Mein Stiefvater meinte auch ich müsste das verarbeiten, als ich ihr Vorwürfe an den Kopf warf. Theoretisch müsste ich nichts verarbeiten, hätte den Aufwand gespart, aber meine Mutter hat mich krank gemacht und sie hat null Einsicht, wird sich nie ändern. Sie glaubt nicht, das man davon krank werden kann, sie ist es schon da sie so eine Denkweise hat. Mich darüber zu streiten und zu reden, nutze ich zur Verarbeitung, es hilft.</p>
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