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	<title>Kommentare zu: Führungskraft fand raus, was hinter der Redeangst steckt.</title>
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	<description>Intelligenter arbeiten.    &#124;    Bewusster leben.   &#124;    Ein Blog von Roland Kopp-Wichmann</description>
	<lastBuildDate>Sat, 11 Feb 2012 10:35:08 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Roland Kopp-Wichmann</title>
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		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 05:37:18 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo K.,
ich kenne Ihre geschilderten Ängste sehr gut von etlichen meiner Coaching- und Seminarteilnehmern.
Dahinter steckt meist eine große Angst, Fehler zu machen und meistens auch ein sehr großer Perfektionismus. Perfektionisten haben ein schwarz/weiß-Denken, entweder man ist supergut oder ein totaler Versager, dazwischen gibt es nichts. Und da ist auch kein Platz für Fehler.

Es hört sich so an, als ob Sie aus jeder Rede oder Präsentation eine Prüfung machen. Eine Prüfung, bei der Sie überzeugt sind, zu versagen. Doch auch Reden und Präsentieren kann man üben. Insofern empfehle ich Ihnen ein gutes Rhetorik- oder Präsentationstraining. Dort sehen Sie, dass Sie nicht die Einzige mit diesen Ängsten sind und dass Sie diese Ängste durch Üben in den Griff bekommen können.

Danke für Ihren Kommentar.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo K.,<br />
ich kenne Ihre geschilderten Ängste sehr gut von etlichen meiner Coaching- und Seminarteilnehmern.<br />
Dahinter steckt meist eine große Angst, Fehler zu machen und meistens auch ein sehr großer Perfektionismus. Perfektionisten haben ein schwarz/weiß-Denken, entweder man ist supergut oder ein totaler Versager, dazwischen gibt es nichts. Und da ist auch kein Platz für Fehler.</p>
<p>Es hört sich so an, als ob Sie aus jeder Rede oder Präsentation eine Prüfung machen. Eine Prüfung, bei der Sie überzeugt sind, zu versagen. Doch auch Reden und Präsentieren kann man üben. Insofern empfehle ich Ihnen ein gutes Rhetorik- oder Präsentationstraining. Dort sehen Sie, dass Sie nicht die Einzige mit diesen Ängsten sind und dass Sie diese Ängste durch Üben in den Griff bekommen können.</p>
<p>Danke für Ihren Kommentar.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: K.</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/3000/wie-eine-fuehrungskraft-in-meinem-persoenlichkeitsseminar-entdeckte-was-wirklich-hinter-ihrer-redeangst-steckte/comment-page-1#comment-13218</link>
		<dc:creator>K.</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 13:40:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.persoenlichkeits-blog.de/?p=3000#comment-13218</guid>
		<description>Hallo Herr Kopp-Wichmann, 

ich verfolge schon seit längerem ihren Blog und bin soeben auf diesen älteren Artikel gestoßen. Er hat mich sehr nachdenklich gemacht und mich zum Reflektieren ermutigt. 

Ich bin keine Führungskraft, sondern Studentin. Wenn ich mir so die nächsten Monate vor Augen halte, wird mir ganz schlecht. Ich habe mich bisweilen immer vor Präsentationen gedrückt, vor Reden etc. Aber in wenigen Monaten habe ich mein Studium abgeschlossen und dann muss ich vor anderen Menschen sprechen, zwangsläufig, wohl oder übel. Ja das ist vielleicht der Kasus knaxus. Ich habe nicht nur Angst davor, nein ich leugne, lüge und versuche mich nur irgendwie aus der &quot;Misere&quot; zu ziehen, bisweilen hat es ganz gut geklappt. Ich habe meist andere Menschen für mich sprechen lassen oder habe gefehlt, mich krank gemeldet oder dergleichen. Es ist nahezu unmöglich mich solchen Situationen zu stellen. Ich hab schon sämtliche Tipps versucht umzusetzen und bin jedes Mal gescheitert. Da hilft auch kein &quot;Ich mach das jetzt einfach, ich kann das - Geplänkel&quot;. 

Ich kann mich einfach nicht leiden, mag meine Stimme selbst nicht hören und schon gar nicht beobachtet bzw. kritisiert werden. Ich möchte in solchen Momenten am liebsten raus wo kein Loch ist. 

Was kann ich noch tun? 

MfG K.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Kopp-Wichmann, </p>
<p>ich verfolge schon seit längerem ihren Blog und bin soeben auf diesen älteren Artikel gestoßen. Er hat mich sehr nachdenklich gemacht und mich zum Reflektieren ermutigt. </p>
<p>Ich bin keine Führungskraft, sondern Studentin. Wenn ich mir so die nächsten Monate vor Augen halte, wird mir ganz schlecht. Ich habe mich bisweilen immer vor Präsentationen gedrückt, vor Reden etc. Aber in wenigen Monaten habe ich mein Studium abgeschlossen und dann muss ich vor anderen Menschen sprechen, zwangsläufig, wohl oder übel. Ja das ist vielleicht der Kasus knaxus. Ich habe nicht nur Angst davor, nein ich leugne, lüge und versuche mich nur irgendwie aus der &#8220;Misere&#8221; zu ziehen, bisweilen hat es ganz gut geklappt. Ich habe meist andere Menschen für mich sprechen lassen oder habe gefehlt, mich krank gemeldet oder dergleichen. Es ist nahezu unmöglich mich solchen Situationen zu stellen. Ich hab schon sämtliche Tipps versucht umzusetzen und bin jedes Mal gescheitert. Da hilft auch kein &#8220;Ich mach das jetzt einfach, ich kann das &#8211; Geplänkel&#8221;. </p>
<p>Ich kann mich einfach nicht leiden, mag meine Stimme selbst nicht hören und schon gar nicht beobachtet bzw. kritisiert werden. Ich möchte in solchen Momenten am liebsten raus wo kein Loch ist. </p>
<p>Was kann ich noch tun? </p>
<p>MfG K.</p>
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	<item>
		<title>Von: Roland Kopp-Wichmann</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/3000/wie-eine-fuehrungskraft-in-meinem-persoenlichkeitsseminar-entdeckte-was-wirklich-hinter-ihrer-redeangst-steckte/comment-page-1#comment-13199</link>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 10:12:10 +0000</pubDate>
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		<description>Gratulation zu Ihren schnellen Ergebnissen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gratulation zu Ihren schnellen Ergebnissen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Uwe Hampel</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/3000/wie-eine-fuehrungskraft-in-meinem-persoenlichkeitsseminar-entdeckte-was-wirklich-hinter-ihrer-redeangst-steckte/comment-page-1#comment-13198</link>
		<dc:creator>Uwe Hampel</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 09:18:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.persoenlichkeits-blog.de/?p=3000#comment-13198</guid>
		<description>Redeangst, Prüfungsangst und Lampenfieber sind Empfindungen, die unbewusst entstehen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass durch prozessorientiertes systemisches Coaching bereits nach 2 bis 3 Sitzungen sehr gute Ergebnisse in der Veränderungsarbeit erzielt werden.

Viele Grüße
Uwe Hampel</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Redeangst, Prüfungsangst und Lampenfieber sind Empfindungen, die unbewusst entstehen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass durch prozessorientiertes systemisches Coaching bereits nach 2 bis 3 Sitzungen sehr gute Ergebnisse in der Veränderungsarbeit erzielt werden.</p>
<p>Viele Grüße<br />
Uwe Hampel</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Blog-Leserwettbewerb: “Dieses Seminar hat mein Leben verändert.” - Veränderung, Verhalten, Transfer, Seminar, Persönlichkeit, Achtsamkeit - Der Persönlichkeits-Blog</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/3000/wie-eine-fuehrungskraft-in-meinem-persoenlichkeitsseminar-entdeckte-was-wirklich-hinter-ihrer-redeangst-steckte/comment-page-1#comment-9036</link>
		<dc:creator>Blog-Leserwettbewerb: “Dieses Seminar hat mein Leben verändert.” - Veränderung, Verhalten, Transfer, Seminar, Persönlichkeit, Achtsamkeit - Der Persönlichkeits-Blog</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Oct 2010 15:40:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.persoenlichkeits-blog.de/?p=3000#comment-9036</guid>
		<description>[...] mei­nem Blog habe ich meh­rere Beiträge auf die­sem Blog dazu ver­öf­fent­licht. Hier ein Teilnehmerbericht, hier ein Artikel über Zeitmanagementseminare, und hier Berichte von Seminarteilnehmern nach 1 1/2 [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="color: dark grey; padding: 1em; background-color: silver; margin-left: -2em; padding: 1em 1em 1em 2em;<br />
">
<p>[...] mei­nem Blog habe ich meh­rere Beiträge auf die­sem Blog dazu ver­öf­fent­licht. Hier ein Teilnehmerbericht, hier ein Artikel über Zeitmanagementseminare, und hier Berichte von Seminarteilnehmern nach 1 1/2 [...]</p>
</div>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Roland Kopp-Wichmann</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/3000/wie-eine-fuehrungskraft-in-meinem-persoenlichkeitsseminar-entdeckte-was-wirklich-hinter-ihrer-redeangst-steckte/comment-page-1#comment-8467</link>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 07:24:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.persoenlichkeits-blog.de/?p=3000#comment-8467</guid>
		<description>Hallo Herr Born,
aus meiner Sicht geht es nicht primär um das Gefühl, sondern um den unbewussten Konflikt des Klienten. Ich stimme Ihnen zu, dass dabei das Bedürfnis eine wesentliche Rolle spielt. Wenn bestimmte Grundbedürfnisse - Sie nennen &quot;Kontakt, Verbindung, Zugehörigkeit, Anerkennung, Respekt und Gemeinschaft&quot; von den primären Bezugspersonen und/oder der Umgebung nicht angemessen erfüllt werden, entsteht ein innerer Konflikt. Dafür findet der Mensch, genauer gesagt, der Überlebens-Teil des Kindes, eine Strategie, um damit umzugehen.

Ich muss mir Anerkennung verdienen, Ich mache mich ganz unabhängig von anderen, Ich muss es allen recht machen, um dazuzugehören, sind Beispiele solcher Überlebensstrategien. Das passiert natürlich unbewusst, nicht selten vorsprachlich. Deshalb sind diese als Erwachsener mit dem Verstand so scher zu identifizieren.

Diese Überlebensstrategien sind Teil des &quot;Autopilot-Systems&quot; jedes Menschen, das uns in Stress-Situationen sagt, was wir tun müssen.

Wenn Sie &quot;Grenzen ziehen&quot; als ein heikles Thema empfinden, ist das ein erster Hinweis auf einen inneren Konflikt. Mit dem Verstand wissen Sie natürlich, dass Grenzen okay sogar notwendig sind. Aber wenn man dann in der Praxis beobachtet, dass man sich unwohl fühlt beim Grenzenziehen, es vermeidet usw. ist man einem inneren Konflikt auf der Spur.

Danke für Ihren Kommentar.

In dieser Betrachtungsweise war das &quot;Schämen&quot; des Teilnehmers Teil seiner Überzeugung, ich gehören nicht dazu, bzw. wegen meiner chaotischen Familienverhältnisse muss ich mich schämen. Das zeigte sich an der Unsicherheit bei Präsentationen, aber was dahintersteckte, war ihm natürlich nicht zugänglich. Erst durch das Identifizieren des Konfliktes wurde ihm das bewusst und er bemerkte am anderen Morgen beim Frühstück, dass etwas &quot;fehlte&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Born,<br />
aus meiner Sicht geht es nicht primär um das Gefühl, sondern um den unbewussten Konflikt des Klienten. Ich stimme Ihnen zu, dass dabei das Bedürfnis eine wesentliche Rolle spielt. Wenn bestimmte Grundbedürfnisse &#8211; Sie nennen &#8220;Kontakt, Verbindung, Zugehörigkeit, Anerkennung, Respekt und Gemeinschaft&#8221; von den primären Bezugspersonen und/oder der Umgebung nicht angemessen erfüllt werden, entsteht ein innerer Konflikt. Dafür findet der Mensch, genauer gesagt, der Überlebens-Teil des Kindes, eine Strategie, um damit umzugehen.</p>
<p>Ich muss mir Anerkennung verdienen, Ich mache mich ganz unabhängig von anderen, Ich muss es allen recht machen, um dazuzugehören, sind Beispiele solcher Überlebensstrategien. Das passiert natürlich unbewusst, nicht selten vorsprachlich. Deshalb sind diese als Erwachsener mit dem Verstand so scher zu identifizieren.</p>
<p>Diese Überlebensstrategien sind Teil des &#8220;Autopilot-Systems&#8221; jedes Menschen, das uns in Stress-Situationen sagt, was wir tun müssen.</p>
<p>Wenn Sie &#8220;Grenzen ziehen&#8221; als ein heikles Thema empfinden, ist das ein erster Hinweis auf einen inneren Konflikt. Mit dem Verstand wissen Sie natürlich, dass Grenzen okay sogar notwendig sind. Aber wenn man dann in der Praxis beobachtet, dass man sich unwohl fühlt beim Grenzenziehen, es vermeidet usw. ist man einem inneren Konflikt auf der Spur.</p>
<p>Danke für Ihren Kommentar.</p>
<p>In dieser Betrachtungsweise war das &#8220;Schämen&#8221; des Teilnehmers Teil seiner Überzeugung, ich gehören nicht dazu, bzw. wegen meiner chaotischen Familienverhältnisse muss ich mich schämen. Das zeigte sich an der Unsicherheit bei Präsentationen, aber was dahintersteckte, war ihm natürlich nicht zugänglich. Erst durch das Identifizieren des Konfliktes wurde ihm das bewusst und er bemerkte am anderen Morgen beim Frühstück, dass etwas &#8220;fehlte&#8221;.</p>
<p>Wie gefällt Ihnen der Kommentar? <img style="padding: 0px; border: none; cursor: pointer;" onmouseover="this.width=this.width*1.3" onmouseout="this.width=this.width/1.2" id="up-8467" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/plugins/comment-rating/images/3_14_up.png" alt="Daumen hoch" onclick="javascript:ckratingKarma('8467', 'add', 'www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/plugins/comment-rating/', '3_14_');" title="Gefällt mir" /> <span id="karma-8467-up" style="font-size:12px; color:#009933;">0</span>&nbsp;<img style="padding: 0px; border: none; cursor: pointer;" onmouseover="this.width=this.width*1.3" onmouseout="this.width=this.width/1.2" id="down-8467" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/plugins/comment-rating/images/3_14_down.png" alt="Daumen runter" onclick="javascript:ckratingKarma('8467', 'subtract', 'www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/plugins/comment-rating/', '3_14_')" title="Gefällt mir nicht" /> <span id="karma-8467-down" style="font-size:12px; color:#990033;">0</span></p>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ralf Born</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/3000/wie-eine-fuehrungskraft-in-meinem-persoenlichkeitsseminar-entdeckte-was-wirklich-hinter-ihrer-redeangst-steckte/comment-page-1#comment-8425</link>
		<dc:creator>Ralf Born</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 09:13:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.persoenlichkeits-blog.de/?p=3000#comment-8425</guid>
		<description>Auch mich hat diese reale Geschichte und der Kommentar von Roland dazu  beschäftigt da ich versuche das geschriebene mit meinen, laienhaften Kenntnissen einzuordnen.
In diesem Beispiel geht es wesentlich um Gefühl. Ein angeborenes, teils lebenswichtiges Signalsystem das, ähnlich wie Schmerz, uns darüber informiert ob &quot;alles okay&quot; ist oder ob wir etwas tun sollten damit es uns besser geht. Gefühle machen uns auf Bedürfnisse aufmerksam, geben uns selbst Orientierung und sind somit auch und gerade beziehungsbeeinflussend.

Die im Beispiel genannte &quot;Scham&quot; gilt, etwa in der GFK, so wie Wut, Hass und Schuld auch.. als &quot;Sekundärgefühl&quot;. Wir tragen beschuldigende Urteile (ggf. über uns selbst) in uns die das eigentliche Primärgefühl überdecken, wir machen uns das Schamgefühl sozusagen unbewusst selbst .. um uns weniger verletzlich zu fühlen. Das ursprüngliche und auf diese Art &quot;abgewehrte&quot; Primärgefühl ist nicht selten eher Angst, Schmerz oder Ohnmacht.

Gern&#039; wendet man dann auch mal eine Massnahme &quot;unmittelbarer Gefühlsverbesserung&quot; an, etwa das besagte Bierchen mehr um aufkommende, heftige Gefühle zu mildern, übersehen aber dabei, das wir dann die &quot;gute Absicht&quot; unserer Gefühle ignorieren uns auf unsere Bedürfnisse aufmerksam zu machen.

Mein Eindruck ist das der Seminarteilnehmer, mehr oder weniger wissentlich und bewusst, in ersten Kontakt mit seinem -tatsächlichen- Bedürfnis gekommen ist woraus tiefe Befriedigung entstehen kann. Interessanter Weise stiftet die reine Kenntnis/Anerkenntnis/Verbundenheit mit dem Bedürfnis schon grosse Befriedigung  ohne und unabhängig davon das unser Bedürfnis schon etwa erfüllt sein müsste.

Ich denke der Seminarteilnehmer bewertet(e) sich selbst als kritisiert, ignoriert und nicht beachtet.
Er hat(te) also ein -unerfülltes Bedürfnis nach Kontakt, Verbindung, Zugehörigkeit, Anerkennung, Respekt und Gemeinschaft :

&quot;Auf dem weiteren Weg nach Hause habe ich immer wieder  ganz laut geschrien:
HIER BIN ICH,  HIER BIN ICH,  HIER BIN ICH,  HIER BIN ICH,  HIER BIN ICH&quot;
&quot;Ich erzählte meiner Frau die komplette Geschichte und fühlte mich sehr gut dabei. Wir redeten bis mitten in die Nacht hinein. Hier bin ICH!&quot;

Das dieses Seminar geleistet hat den Teilnehmer aus seiner Isolationsblase zu holen ist unbedingt erstaunlich und aus Sicht des Teilnehmers als Erfahrung zweifelsfrei schon jetzt von unschätzbaren Wert aber auch Ansatz noch ein wenig weiter an adäquaten Strategien zur Erfüllung seiner Bedürfnisse zu arbeiten. Wow!

Gut gefallen haben mir im Kommentar die Hinweise darauf das Stress mit der fehlenden Wahlmöglichkeit &quot;Nein&quot; zu sagen zu tun hat und Zeitprobleme nichts mit Zeit sondern einem gewissen, eigenen unvermögen Grenzen zu ziehen. Gerade letzteres empfinde ich als heikles Thema.

Man kann sich trefflich selber ausgrenzen wenn man etwa bei Gesprächen im Freundeskreis anmerkt das nicht gut zusammen passt erst wortreich aufzuzählen was man heute alles schon gemacht hat nebst all dem heute noch kommenden &quot;Ich muss noch..&quot; um dann zu sagen &quot;Ich hab&#039; keine Zeit&quot; (;-)) Dazu wie man das geschickt handelt würde ich mir einen Beitrag wünschen.. Danke für diesen ! und Gruss, Ralf.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auch mich hat diese reale Geschichte und der Kommentar von Roland dazu  beschäftigt da ich versuche das geschriebene mit meinen, laienhaften Kenntnissen einzuordnen.<br />
In diesem Beispiel geht es wesentlich um Gefühl. Ein angeborenes, teils lebenswichtiges Signalsystem das, ähnlich wie Schmerz, uns darüber informiert ob &#8220;alles okay&#8221; ist oder ob wir etwas tun sollten damit es uns besser geht. Gefühle machen uns auf Bedürfnisse aufmerksam, geben uns selbst Orientierung und sind somit auch und gerade beziehungsbeeinflussend.</p>
<p>Die im Beispiel genannte &#8220;Scham&#8221; gilt, etwa in der GFK, so wie Wut, Hass und Schuld auch.. als &#8220;Sekundärgefühl&#8221;. Wir tragen beschuldigende Urteile (ggf. über uns selbst) in uns die das eigentliche Primärgefühl überdecken, wir machen uns das Schamgefühl sozusagen unbewusst selbst .. um uns weniger verletzlich zu fühlen. Das ursprüngliche und auf diese Art &#8220;abgewehrte&#8221; Primärgefühl ist nicht selten eher Angst, Schmerz oder Ohnmacht.</p>
<p>Gern&#8217; wendet man dann auch mal eine Massnahme &#8220;unmittelbarer Gefühlsverbesserung&#8221; an, etwa das besagte Bierchen mehr um aufkommende, heftige Gefühle zu mildern, übersehen aber dabei, das wir dann die &#8220;gute Absicht&#8221; unserer Gefühle ignorieren uns auf unsere Bedürfnisse aufmerksam zu machen.</p>
<p>Mein Eindruck ist das der Seminarteilnehmer, mehr oder weniger wissentlich und bewusst, in ersten Kontakt mit seinem -tatsächlichen- Bedürfnis gekommen ist woraus tiefe Befriedigung entstehen kann. Interessanter Weise stiftet die reine Kenntnis/Anerkenntnis/Verbundenheit mit dem Bedürfnis schon grosse Befriedigung  ohne und unabhängig davon das unser Bedürfnis schon etwa erfüllt sein müsste.</p>
<p>Ich denke der Seminarteilnehmer bewertet(e) sich selbst als kritisiert, ignoriert und nicht beachtet.<br />
Er hat(te) also ein -unerfülltes Bedürfnis nach Kontakt, Verbindung, Zugehörigkeit, Anerkennung, Respekt und Gemeinschaft :</p>
<p>&#8220;Auf dem weiteren Weg nach Hause habe ich immer wieder  ganz laut geschrien:<br />
HIER BIN ICH,  HIER BIN ICH,  HIER BIN ICH,  HIER BIN ICH,  HIER BIN ICH&#8221;<br />
&#8220;Ich erzählte meiner Frau die komplette Geschichte und fühlte mich sehr gut dabei. Wir redeten bis mitten in die Nacht hinein. Hier bin ICH!&#8221;</p>
<p>Das dieses Seminar geleistet hat den Teilnehmer aus seiner Isolationsblase zu holen ist unbedingt erstaunlich und aus Sicht des Teilnehmers als Erfahrung zweifelsfrei schon jetzt von unschätzbaren Wert aber auch Ansatz noch ein wenig weiter an adäquaten Strategien zur Erfüllung seiner Bedürfnisse zu arbeiten. Wow!</p>
<p>Gut gefallen haben mir im Kommentar die Hinweise darauf das Stress mit der fehlenden Wahlmöglichkeit &#8220;Nein&#8221; zu sagen zu tun hat und Zeitprobleme nichts mit Zeit sondern einem gewissen, eigenen unvermögen Grenzen zu ziehen. Gerade letzteres empfinde ich als heikles Thema.</p>
<p>Man kann sich trefflich selber ausgrenzen wenn man etwa bei Gesprächen im Freundeskreis anmerkt das nicht gut zusammen passt erst wortreich aufzuzählen was man heute alles schon gemacht hat nebst all dem heute noch kommenden &#8220;Ich muss noch..&#8221; um dann zu sagen &#8220;Ich hab&#8217; keine Zeit&#8221; (;-)) Dazu wie man das geschickt handelt würde ich mir einen Beitrag wünschen.. Danke für diesen ! und Gruss, Ralf.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Roland Kopp-Wichmann</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/3000/wie-eine-fuehrungskraft-in-meinem-persoenlichkeitsseminar-entdeckte-was-wirklich-hinter-ihrer-redeangst-steckte/comment-page-1#comment-8380</link>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 18:54:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.persoenlichkeits-blog.de/?p=3000#comment-8380</guid>
		<description>Hallo Kevin,
in dem Moment, wo einem der unbewusste Konflikt bewusst wird, passiert etwas innerlich. Hier verschwindet das Schamgefühl, was man ja nicht willentlich herbeiführen kann. Das bemerkt die Führungskraft erst etwas irritiert, spürt morgens, dass etwas Gewohntes fehlt und realisiert erst nach einer Weile, dass es das Schamgefühl ist.

Danke für Ihren Kommentar.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Kevin,<br />
in dem Moment, wo einem der unbewusste Konflikt bewusst wird, passiert etwas innerlich. Hier verschwindet das Schamgefühl, was man ja nicht willentlich herbeiführen kann. Das bemerkt die Führungskraft erst etwas irritiert, spürt morgens, dass etwas Gewohntes fehlt und realisiert erst nach einer Weile, dass es das Schamgefühl ist.</p>
<p>Danke für Ihren Kommentar.</p>
<p>Wie gefällt Ihnen der Kommentar? <img style="padding: 0px; border: none; cursor: pointer;" onmouseover="this.width=this.width*1.3" onmouseout="this.width=this.width/1.2" id="up-8380" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/plugins/comment-rating/images/3_14_up.png" alt="Daumen hoch" onclick="javascript:ckratingKarma('8380', 'add', 'www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/plugins/comment-rating/', '3_14_');" title="Gefällt mir" /> <span id="karma-8380-up" style="font-size:12px; color:#009933;">0</span>&nbsp;<img style="padding: 0px; border: none; cursor: pointer;" onmouseover="this.width=this.width*1.3" onmouseout="this.width=this.width/1.2" id="down-8380" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/plugins/comment-rating/images/3_14_down.png" alt="Daumen runter" onclick="javascript:ckratingKarma('8380', 'subtract', 'www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/plugins/comment-rating/', '3_14_')" title="Gefällt mir nicht" /> <span id="karma-8380-down" style="font-size:12px; color:#990033;">0</span></p>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Kevin</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/3000/wie-eine-fuehrungskraft-in-meinem-persoenlichkeitsseminar-entdeckte-was-wirklich-hinter-ihrer-redeangst-steckte/comment-page-1#comment-8379</link>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 18:46:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.persoenlichkeits-blog.de/?p=3000#comment-8379</guid>
		<description>Beeidruckende Geschichte! Und dennoch, ich habe die Wendung der Geschichte nicht ganz nachvollziehen können. In einem Moment realisiert der Erzähler, dass er Energie in sich hatte, in diesem Frühstücksraum und an den Satz denkt, dass der sich für seine Herkunft schämt.

Inwiefern ist das befreiend, solange man sich noch schämt? Oder konnte das Schämen überwunden werden, durch die Einsicht des Problems?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Beeidruckende Geschichte! Und dennoch, ich habe die Wendung der Geschichte nicht ganz nachvollziehen können. In einem Moment realisiert der Erzähler, dass er Energie in sich hatte, in diesem Frühstücksraum und an den Satz denkt, dass der sich für seine Herkunft schämt.</p>
<p>Inwiefern ist das befreiend, solange man sich noch schämt? Oder konnte das Schämen überwunden werden, durch die Einsicht des Problems?</p>
<p>Wie gefällt Ihnen der Kommentar? <img style="padding: 0px; border: none; cursor: pointer;" onmouseover="this.width=this.width*1.3" onmouseout="this.width=this.width/1.2" id="up-8379" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/plugins/comment-rating/images/3_14_up.png" alt="Daumen hoch" onclick="javascript:ckratingKarma('8379', 'add', 'www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/plugins/comment-rating/', '3_14_');" title="Gefällt mir" /> <span id="karma-8379-up" style="font-size:12px; color:#009933;">0</span>&nbsp;<img style="padding: 0px; border: none; cursor: pointer;" onmouseover="this.width=this.width*1.3" onmouseout="this.width=this.width/1.2" id="down-8379" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/plugins/comment-rating/images/3_14_down.png" alt="Daumen runter" onclick="javascript:ckratingKarma('8379', 'subtract', 'www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/plugins/comment-rating/', '3_14_')" title="Gefällt mir nicht" /> <span id="karma-8379-down" style="font-size:12px; color:#990033;">0</span></p>]]></content:encoded>
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