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	<title>Kommentare zu: Wie haben Sie die Abwesenheit Ihres Vaters erlebt?</title>
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	<description>Intelligenter arbeiten.    &#124;    Bewusster leben.   &#124;    Ein Blog von Roland Kopp-Wichmann</description>
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		<title>Von: Roland Kopp-Wichmann</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/2375/abwesenheit-des-vaters/comment-page-1#comment-12352</link>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Aug 2011 18:52:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.persoenlichkeits-blog.de/?p=2375#comment-12352</guid>
		<description>Hallo Denise,
man kann Kinder nicht zwingen, ihre Eltern zu lieben. Und man kann Eltern nicht zwingen, ihre Kinder zu lieben.
Sie wissen nicht genau, was die Motive Ihres Vaters waren, dass er so gehandelt hat. Dass Sie das Ganze aufwühlt, wütend und traurig macht, kann ich gut verstehen - aber es sieht so aus, als ob Sie eine Lösung ohne Ihren Vater schaffen müssen.

Es hilft wenig, Ihrem Vater in der Realität Vorwürfe zu machen. Statt dessen sollten Sie sich von ihm lösen. Und das vor allem innerlich, im Äußeren haben Sie das ja schon getan. 
Eine Familienaufstellung könnte Ihnen vermutlich helfen, zu verstehen, welche Dynamiken in Ihrer Familie wirken. Einfache Schuldvorwürfe helfen da nicht weiter.

Danke für Ihren Kommentar.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Denise,<br />
man kann Kinder nicht zwingen, ihre Eltern zu lieben. Und man kann Eltern nicht zwingen, ihre Kinder zu lieben.<br />
Sie wissen nicht genau, was die Motive Ihres Vaters waren, dass er so gehandelt hat. Dass Sie das Ganze aufwühlt, wütend und traurig macht, kann ich gut verstehen &#8211; aber es sieht so aus, als ob Sie eine Lösung ohne Ihren Vater schaffen müssen.</p>
<p>Es hilft wenig, Ihrem Vater in der Realität Vorwürfe zu machen. Statt dessen sollten Sie sich von ihm lösen. Und das vor allem innerlich, im Äußeren haben Sie das ja schon getan.<br />
Eine Familienaufstellung könnte Ihnen vermutlich helfen, zu verstehen, welche Dynamiken in Ihrer Familie wirken. Einfache Schuldvorwürfe helfen da nicht weiter.</p>
<p>Danke für Ihren Kommentar.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Denise</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/2375/abwesenheit-des-vaters/comment-page-1#comment-12351</link>
		<dc:creator>Denise</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Aug 2011 18:26:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.persoenlichkeits-blog.de/?p=2375#comment-12351</guid>
		<description>Hallo liebe Leute
Ich bin per Zufall auf diese Seite gestoßen, als ich herausfinden wollte, was mir denn sozusagen &quot;fehlt&quot; und weshalb ich stets Männer anziehe, die mich zwar nicht lieben können, aber mich auch nicht verlieren wollen. (wahre Aussagen der letzten paar) Hab&#039;s nicht mehr gezählt, ist mir inzwischen zu doof, aber ich hab das schon etliche Male gehört. 

Nun ist mir klar geworden: Mein Vater ist, als unsere Mutter mit meinem Bruder und mir als Zwillinge, schwanger war, einfach ins Ausland abgehauen. Zuerst kam&#039;s noch dicker, da musste meine Mutter einen Vaterschaftstest machen lassen, weil er die Vaterschaft nicht anerkannte, da er gemäß seinen Aussagen unfruchtbar war (hier sei erwähnt, dass mein Bruder und ich heute 3 Halbgeschwister in Italien haben, soviel zur Unfruchtbarkeit). 

Kurz: mein Vater hat seit unserer Geburt mit Abwesenheit geglänzt. Nicht mal versucht hat er es, den Kontakt zu uns aufzunehmen, obwohl er die ganze Zeit wusste, dass es uns gibt und dass wir ihn gerne kennenlernen würden. Wahnsinn. Dieser arme Mann, was muss der gelitten haben... denn ein Gewissen hat auch er, das weiß ich. Ich habe ihn vor ca. 7 Jahren aufgesucht in Italien. Stand plötzlich bei ihm im Laden im Dorf, wo er lebt, denn ich wusste, dass seine Familie in der Zwischenzeit von uns weiss, da ich per Zufall in der Schweiz seinen Neffen kennengelernt hatte und dieser mir sagte, das Dorf wisse über die Schweizer Kinder Bescheid. Sonst hätte ich das nicht machen können, ich hätte seine heile Familie zerstört. 

Wenn ich das jetzt so schreibe, werde ich grad verdammt sauer. Er hat in Italien ein heiles Familienleben geführt, obwohl seine Frau wie auch er seit nunmehr 33 Jahren wissen, dass es uns gibt und seit ca. 8 Jahren wissen unsere 3 Halbgeschwister auch von uns. 

Ich habe diesen Mann, der mein Erzeuger und Vater ist, zweimal besucht, beim ersten Mal war alles noch ganz aufregend, wir haben gequatscht und gelacht und die Jahre fast schon versucht, aufzuholen, beim zweiten Mal war es von seiner Seite dann eher so ein Pflichttermin und das hat er mir unmissverständlich klar gemacht, seine Frau hat sogar Fernsehen geschaut im Restaurant, als wir essen waren, unsere Halbgeschwister sind schon gar nicht mehr mitgekommen. 

Da ist sie hin, die Wärme des ersten Treffens. Es ist so, dass dieser Mann fremd ist für mich, ich sehe, dass ich seine Augenfarbe und sein Lachen habe, aber mehr nicht. Ich weiss, dass italienisches Blut in meinen Adern fliesst, aber mehr nicht. Ich werde ihm sein Gewissen auch nicht beruhigen oder ihm sagen, dass ich ihn verstehe, für das, was er damals getan hat. Er hat mir seine Version erzählt und anscheinend waren zum gleichen Zeitpunkt zwei Frauen von ihm schwanger, meine Mutter war die stärkere, ältere, also ist er wieder nach Italien zur jüngeren Frau, die alleine nicht geschafft hätte, durchs Leben zu kommen. 

Was ist das für eine Begründung, dass man seine Kinder einfach im Stich lässt, nur weil da eine andere Frau ist, die es alleine nicht schafft. Und was ist mit uns, meinem Bruder und mir, meiner Mutter? Er hat gefehlt, dann, wenn es darum ging, meinem Bruder Dinge beizubringen, er hat gefehlt, dann wenn ich mal in den Arm genommen werden wollte von jemand stärkerem. Er hat gefehlt, als wir unseren Lehrabschluss beide zur selben Zeit gemacht haben, als wir vorher noch Hausaufgaben lösen musste, als es darum ging, dass wir unsere Muttersprache lernen. ER HAT GEFEHLT! ER WAR EINFACH NICHT? EINFACH WEG! So, als würde es uns nicht geben. 

Unsere Halbgeschwister leben mit ihm dieses Leben, welches er uns verweigert hat. Er wollte, als wir 5 Jahre alt waren, meinen Bruder zu sich holen, das habe ich ebenfalls vor acht Jahren erfahren. Aber mich wollte er bei unserer Mutter lassen, weil ich ein Mädchen war und er doch schon ein Mädchen hatte, sich aber dringend einen Jungen wünschte. Er wollte uns einfach auseinanderreissen.

Meine Mutter hat sich natürlich dagegen gewehrt, aber ich weiss, dass er in dieser Zeit öfters um unser Haus rumgeschlichen ist, uns also auch gesehen haben muss. Haben wir ihm denn nicht gefehlt? Es gibt so viele Fragen, die ich ihm auch gestellt habe, aber er kann sie nicht beantworten. Er weiss es nicht, sagt er. Er weiss es einfach nicht. 

So, jetzt muss ich hier stoppen. Es wühlt mich gerade sehr auf. Ich bin jetzt 33 Jahre alt, habe einen Zwillingsbruder, der selber seit zwei Jahren Papa ist, und etwas sein muss, was er selber nie erfahren hat. Ich wünsche meinem Bruder in der Vaterrolle alles Liebe. Mein Bruder will IHN nicht kennenlernen, er hat mich vor einigen Wochen nach SEINER Telefonnummer gefragt, aber er hat sich noch nicht bei ihm gemeldet. Ich hoffe, mein Bruder macht dies, bevor ER stirbt. 

So leicht darf unser &quot;Vater&quot; nicht davon kommen. So nicht... er soll ihm auch in die Augen schauen und ihm sagen, dass er dies und jenes nicht weiss. Er weiss es einfach nicht. Wie geht das bitte?

Alles Liebe
D.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo liebe Leute<br />
Ich bin per Zufall auf diese Seite gestoßen, als ich herausfinden wollte, was mir denn sozusagen &#8220;fehlt&#8221; und weshalb ich stets Männer anziehe, die mich zwar nicht lieben können, aber mich auch nicht verlieren wollen. (wahre Aussagen der letzten paar) Hab&#8217;s nicht mehr gezählt, ist mir inzwischen zu doof, aber ich hab das schon etliche Male gehört. </p>
<p>Nun ist mir klar geworden: Mein Vater ist, als unsere Mutter mit meinem Bruder und mir als Zwillinge, schwanger war, einfach ins Ausland abgehauen. Zuerst kam&#8217;s noch dicker, da musste meine Mutter einen Vaterschaftstest machen lassen, weil er die Vaterschaft nicht anerkannte, da er gemäß seinen Aussagen unfruchtbar war (hier sei erwähnt, dass mein Bruder und ich heute 3 Halbgeschwister in Italien haben, soviel zur Unfruchtbarkeit). </p>
<p>Kurz: mein Vater hat seit unserer Geburt mit Abwesenheit geglänzt. Nicht mal versucht hat er es, den Kontakt zu uns aufzunehmen, obwohl er die ganze Zeit wusste, dass es uns gibt und dass wir ihn gerne kennenlernen würden. Wahnsinn. Dieser arme Mann, was muss der gelitten haben&#8230; denn ein Gewissen hat auch er, das weiß ich. Ich habe ihn vor ca. 7 Jahren aufgesucht in Italien. Stand plötzlich bei ihm im Laden im Dorf, wo er lebt, denn ich wusste, dass seine Familie in der Zwischenzeit von uns weiss, da ich per Zufall in der Schweiz seinen Neffen kennengelernt hatte und dieser mir sagte, das Dorf wisse über die Schweizer Kinder Bescheid. Sonst hätte ich das nicht machen können, ich hätte seine heile Familie zerstört. </p>
<p>Wenn ich das jetzt so schreibe, werde ich grad verdammt sauer. Er hat in Italien ein heiles Familienleben geführt, obwohl seine Frau wie auch er seit nunmehr 33 Jahren wissen, dass es uns gibt und seit ca. 8 Jahren wissen unsere 3 Halbgeschwister auch von uns. </p>
<p>Ich habe diesen Mann, der mein Erzeuger und Vater ist, zweimal besucht, beim ersten Mal war alles noch ganz aufregend, wir haben gequatscht und gelacht und die Jahre fast schon versucht, aufzuholen, beim zweiten Mal war es von seiner Seite dann eher so ein Pflichttermin und das hat er mir unmissverständlich klar gemacht, seine Frau hat sogar Fernsehen geschaut im Restaurant, als wir essen waren, unsere Halbgeschwister sind schon gar nicht mehr mitgekommen. </p>
<p>Da ist sie hin, die Wärme des ersten Treffens. Es ist so, dass dieser Mann fremd ist für mich, ich sehe, dass ich seine Augenfarbe und sein Lachen habe, aber mehr nicht. Ich weiss, dass italienisches Blut in meinen Adern fliesst, aber mehr nicht. Ich werde ihm sein Gewissen auch nicht beruhigen oder ihm sagen, dass ich ihn verstehe, für das, was er damals getan hat. Er hat mir seine Version erzählt und anscheinend waren zum gleichen Zeitpunkt zwei Frauen von ihm schwanger, meine Mutter war die stärkere, ältere, also ist er wieder nach Italien zur jüngeren Frau, die alleine nicht geschafft hätte, durchs Leben zu kommen. </p>
<p>Was ist das für eine Begründung, dass man seine Kinder einfach im Stich lässt, nur weil da eine andere Frau ist, die es alleine nicht schafft. Und was ist mit uns, meinem Bruder und mir, meiner Mutter? Er hat gefehlt, dann, wenn es darum ging, meinem Bruder Dinge beizubringen, er hat gefehlt, dann wenn ich mal in den Arm genommen werden wollte von jemand stärkerem. Er hat gefehlt, als wir unseren Lehrabschluss beide zur selben Zeit gemacht haben, als wir vorher noch Hausaufgaben lösen musste, als es darum ging, dass wir unsere Muttersprache lernen. ER HAT GEFEHLT! ER WAR EINFACH NICHT? EINFACH WEG! So, als würde es uns nicht geben. </p>
<p>Unsere Halbgeschwister leben mit ihm dieses Leben, welches er uns verweigert hat. Er wollte, als wir 5 Jahre alt waren, meinen Bruder zu sich holen, das habe ich ebenfalls vor acht Jahren erfahren. Aber mich wollte er bei unserer Mutter lassen, weil ich ein Mädchen war und er doch schon ein Mädchen hatte, sich aber dringend einen Jungen wünschte. Er wollte uns einfach auseinanderreissen.</p>
<p>Meine Mutter hat sich natürlich dagegen gewehrt, aber ich weiss, dass er in dieser Zeit öfters um unser Haus rumgeschlichen ist, uns also auch gesehen haben muss. Haben wir ihm denn nicht gefehlt? Es gibt so viele Fragen, die ich ihm auch gestellt habe, aber er kann sie nicht beantworten. Er weiss es nicht, sagt er. Er weiss es einfach nicht. </p>
<p>So, jetzt muss ich hier stoppen. Es wühlt mich gerade sehr auf. Ich bin jetzt 33 Jahre alt, habe einen Zwillingsbruder, der selber seit zwei Jahren Papa ist, und etwas sein muss, was er selber nie erfahren hat. Ich wünsche meinem Bruder in der Vaterrolle alles Liebe. Mein Bruder will IHN nicht kennenlernen, er hat mich vor einigen Wochen nach SEINER Telefonnummer gefragt, aber er hat sich noch nicht bei ihm gemeldet. Ich hoffe, mein Bruder macht dies, bevor ER stirbt. </p>
<p>So leicht darf unser &#8220;Vater&#8221; nicht davon kommen. So nicht&#8230; er soll ihm auch in die Augen schauen und ihm sagen, dass er dies und jenes nicht weiss. Er weiss es einfach nicht. Wie geht das bitte?</p>
<p>Alles Liebe<br />
D.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Sammy</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/2375/abwesenheit-des-vaters/comment-page-1#comment-9169</link>
		<dc:creator>Sammy</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Nov 2010 10:56:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.persoenlichkeits-blog.de/?p=2375#comment-9169</guid>
		<description>Hallo,
ich bin auch ohne Vater aufgewachsen. Mein Bruder ist 2 Jahre nach mir auf die Welt gekommen und bereits vor seiner Geburt war er weg. All die Jahre ist er mal 2-3 Mal im Jahr für ein Wochenende zu Besuch gekommen, immer abhängig von seiner Laune und ob er gerade eine Freundin hatte oder nicht. Mal hat er versprochen zu kommen und kam dann einfach doch nicht. Er hat es nie nötig gehalten zumindest vorher anzurufen und abzusagen. Manchmal hat er uns Urlaube versprochen oder uns eingeladen hat uns Briefe geschrieben und war dann wieder monatelang von der Bildfläche verschwunden. Auf Briefe oder Anrufe hat er einfach nicht reagiert. Irgendwann hat er  uns eine Einladung von seiner Hochzeit  und ein Bild von unserer neuen Schwester geschickt. Danach haben wir gar nichts mehr von ihm gehört. 

Das ist jetzt ungefähr 15 Jahre her. All die Zeit gab es viele Situationen in denen ich mir einen richtigen Vater gewünscht hätte aber obwohl er uns nicht nur einmal enttäuscht hat kann ich nicht sagen, dass ich ein schlechteres Leben hatte. Wir sind in einer Großfamilie aufgewachsen und es waren immer genug Leute da. Mein Bruder hat schon immer mehr darunter zu leiden gehabt. Vor 2 Jahren hat er meinen Vater aufgespürt sie haben sich getroffen und mein Vater hat ihm erzählt wie böse unsere Familie mütterlicherseits immer schon zu ihm gewesen sei er hat es dargestellt als wäre er ein Opfer. 

Wobei man sagen muss dass ihm nie irgendwelche Steine in den Weg gelegt wurden und er immer hätte kommen können. Nach diesem Treffen hat mein Vater den Kontakt mal wieder abgebrochen und somit meinem Bruder gleich nochmal bewiesen dass es allein an ihm liegt. Mein Bruder ist dieses Jahr selbst Vater geworden und trotz allem hat er es nochmal versucht...hat ihn gefragt ob er ein Bild haben will usw...aber von meinem Vater kam nichts zurück. Mein Bruder studiert jetzt und will sich Bafög beantragen und braucht somit ein paar Unterlagen von meinem Vater. Er hat eine nette Email geschrieben und ihm darum gebeten...und zurück kamen nichts weiter als Beschimpfungen. 

Vor ein paar Tagen hat der Vater von meinem Vater meinen Bruder angerufen und ihm vorgeworfen ein Schmarotzer zu sein und wann er überhaupt das letzte Mal seinen Vater Vater genannt hätte und was er auch erwartet hätte. Wir hatten zu unseren Großeltern väterlicherseits eigentlich bis vor ein paar Jahren ein recht gutes Verhältnis. Aber mein Vater erzählt seit einigen Jahren seiner Familie dass wir immer  böse zu ihm gewesen wären, wir und unsere böse Verwandtschaft. 

Mein Vater war für mich lange Zeit kein Thema mehr aber jetzt...nach den letzten Tagen frag ich mich was er sich eigentlich denkt und ob er wirklich an seine Version der Geschichte glaubt. Ich frag mich warum er uns hasst nachdem er uns (mich) seit über 15 Jahren nicht gesehen hat. Er kennt uns nicht weiß nicht wie wir aussehen er weiss nichts über uns. In solchen Momenten kommt die Wut hoch ich könnte mich nur aufregen aber vielleicht ist die einzige Antwort auf all dass das er es einfach nicht wert ist sich über ihn aufzuregen oder zu versuchen ihn zu verstehen. 

Vielleicht ist die einzige Antwort dass seine Kinder ihn nie im Entferntesten interessiert haben und er dass so nicht stehen lassen kann und deswegen die ganze Geschichte einfach umdreht. Und was meine Großeltern betrifft die ich seit mittlerweile 6 Jahren nicht gesehen hab. Vielleicht sollte ich sie einfach lassen-ich würde mich freuen wenn sie sich melden aber sie tun dass seit Jahren von allein gar nicht mehr. Sie reden genauso schlecht über meine Familie und sind generell sehr schwierige Menschen. Vielleicht sollte ich es einfach vergessen und versuchen nicht so zu werden. 

Entschuldigung wenn dieser Text lang und wirr ist aber seit den letzten Tagen geistert mir dieser Teil meiner Familie im Kopf rum.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
ich bin auch ohne Vater aufgewachsen. Mein Bruder ist 2 Jahre nach mir auf die Welt gekommen und bereits vor seiner Geburt war er weg. All die Jahre ist er mal 2-3 Mal im Jahr für ein Wochenende zu Besuch gekommen, immer abhängig von seiner Laune und ob er gerade eine Freundin hatte oder nicht. Mal hat er versprochen zu kommen und kam dann einfach doch nicht. Er hat es nie nötig gehalten zumindest vorher anzurufen und abzusagen. Manchmal hat er uns Urlaube versprochen oder uns eingeladen hat uns Briefe geschrieben und war dann wieder monatelang von der Bildfläche verschwunden. Auf Briefe oder Anrufe hat er einfach nicht reagiert. Irgendwann hat er  uns eine Einladung von seiner Hochzeit  und ein Bild von unserer neuen Schwester geschickt. Danach haben wir gar nichts mehr von ihm gehört. </p>
<p>Das ist jetzt ungefähr 15 Jahre her. All die Zeit gab es viele Situationen in denen ich mir einen richtigen Vater gewünscht hätte aber obwohl er uns nicht nur einmal enttäuscht hat kann ich nicht sagen, dass ich ein schlechteres Leben hatte. Wir sind in einer Großfamilie aufgewachsen und es waren immer genug Leute da. Mein Bruder hat schon immer mehr darunter zu leiden gehabt. Vor 2 Jahren hat er meinen Vater aufgespürt sie haben sich getroffen und mein Vater hat ihm erzählt wie böse unsere Familie mütterlicherseits immer schon zu ihm gewesen sei er hat es dargestellt als wäre er ein Opfer. </p>
<p>Wobei man sagen muss dass ihm nie irgendwelche Steine in den Weg gelegt wurden und er immer hätte kommen können. Nach diesem Treffen hat mein Vater den Kontakt mal wieder abgebrochen und somit meinem Bruder gleich nochmal bewiesen dass es allein an ihm liegt. Mein Bruder ist dieses Jahr selbst Vater geworden und trotz allem hat er es nochmal versucht&#8230;hat ihn gefragt ob er ein Bild haben will usw&#8230;aber von meinem Vater kam nichts zurück. Mein Bruder studiert jetzt und will sich Bafög beantragen und braucht somit ein paar Unterlagen von meinem Vater. Er hat eine nette Email geschrieben und ihm darum gebeten&#8230;und zurück kamen nichts weiter als Beschimpfungen. </p>
<p>Vor ein paar Tagen hat der Vater von meinem Vater meinen Bruder angerufen und ihm vorgeworfen ein Schmarotzer zu sein und wann er überhaupt das letzte Mal seinen Vater Vater genannt hätte und was er auch erwartet hätte. Wir hatten zu unseren Großeltern väterlicherseits eigentlich bis vor ein paar Jahren ein recht gutes Verhältnis. Aber mein Vater erzählt seit einigen Jahren seiner Familie dass wir immer  böse zu ihm gewesen wären, wir und unsere böse Verwandtschaft. </p>
<p>Mein Vater war für mich lange Zeit kein Thema mehr aber jetzt&#8230;nach den letzten Tagen frag ich mich was er sich eigentlich denkt und ob er wirklich an seine Version der Geschichte glaubt. Ich frag mich warum er uns hasst nachdem er uns (mich) seit über 15 Jahren nicht gesehen hat. Er kennt uns nicht weiß nicht wie wir aussehen er weiss nichts über uns. In solchen Momenten kommt die Wut hoch ich könnte mich nur aufregen aber vielleicht ist die einzige Antwort auf all dass das er es einfach nicht wert ist sich über ihn aufzuregen oder zu versuchen ihn zu verstehen. </p>
<p>Vielleicht ist die einzige Antwort dass seine Kinder ihn nie im Entferntesten interessiert haben und er dass so nicht stehen lassen kann und deswegen die ganze Geschichte einfach umdreht. Und was meine Großeltern betrifft die ich seit mittlerweile 6 Jahren nicht gesehen hab. Vielleicht sollte ich sie einfach lassen-ich würde mich freuen wenn sie sich melden aber sie tun dass seit Jahren von allein gar nicht mehr. Sie reden genauso schlecht über meine Familie und sind generell sehr schwierige Menschen. Vielleicht sollte ich es einfach vergessen und versuchen nicht so zu werden. </p>
<p>Entschuldigung wenn dieser Text lang und wirr ist aber seit den letzten Tagen geistert mir dieser Teil meiner Familie im Kopf rum.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Roland Kopp-Wichmann</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/2375/abwesenheit-des-vaters/comment-page-1#comment-9039</link>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Oct 2010 03:48:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.persoenlichkeits-blog.de/?p=2375#comment-9039</guid>
		<description>Hallo Florian,
freut mich, dass Ihnen meine Podcasts zu dem Thema etwas geholfen haben. Oft gibt es die Tendenz, das was man erlebt hat, unbewusst in seinem eigenen Leben zu wiederholen. Insofern ist es sicher gut, wenn Sie sich Gedanken machen über Ihre eigene Vaterrolle. Falls Sie mal in Gefahr sein sollten, auch die Familie zu verlassen, ist es vielleicht hilfreich, sich professionelle Unterstützung zu holen, um zu bearbeiten, ob es wirklich Ihr eigener Entschluss ist oder mehr eine Reinszenierung einer alten Erfahrung.

Danke für Ihren Kommentar und alles Gute.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Florian,<br />
freut mich, dass Ihnen meine Podcasts zu dem Thema etwas geholfen haben. Oft gibt es die Tendenz, das was man erlebt hat, unbewusst in seinem eigenen Leben zu wiederholen. Insofern ist es sicher gut, wenn Sie sich Gedanken machen über Ihre eigene Vaterrolle. Falls Sie mal in Gefahr sein sollten, auch die Familie zu verlassen, ist es vielleicht hilfreich, sich professionelle Unterstützung zu holen, um zu bearbeiten, ob es wirklich Ihr eigener Entschluss ist oder mehr eine Reinszenierung einer alten Erfahrung.</p>
<p>Danke für Ihren Kommentar und alles Gute.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Florian</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/2375/abwesenheit-des-vaters/comment-page-1#comment-9037</link>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Oct 2010 20:51:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.persoenlichkeits-blog.de/?p=2375#comment-9037</guid>
		<description>ich bin auch ohne vater aufgewachsen, habe ihn aber immer schon gekannt. meine mutter wollte das ich meinen vater gern habe und ihn nicht hasse. ich stehe der vater-sohn beziehung sehr &quot;neutral&quot; gegenüber.
vor einigen wochen habe ich wieder kontakt aufgenommen, bin aber sehr vorsichtig mit dem umgang, da ich ihn schon seit ca. 10 jahren nicht mehr gesehen oder mit ihm gesprochen habe.
die podcasts waren sehr hilfreich für mich. auch in der hinsicht übers selber vater sein. ich bin nämlich seit 6 monaten stolzer vater einer entzückenden tochter...und auch ich mache mir oft gedanken &quot;was wäre wenn...&quot; wenn ich die familie verlassen sollte, versuche natürlich alles dagegen zu tun, aber oft fällt es mir schwer...dennoch werde ich es schaffen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich bin auch ohne vater aufgewachsen, habe ihn aber immer schon gekannt. meine mutter wollte das ich meinen vater gern habe und ihn nicht hasse. ich stehe der vater-sohn beziehung sehr &#8220;neutral&#8221; gegenüber.<br />
vor einigen wochen habe ich wieder kontakt aufgenommen, bin aber sehr vorsichtig mit dem umgang, da ich ihn schon seit ca. 10 jahren nicht mehr gesehen oder mit ihm gesprochen habe.<br />
die podcasts waren sehr hilfreich für mich. auch in der hinsicht übers selber vater sein. ich bin nämlich seit 6 monaten stolzer vater einer entzückenden tochter&#8230;und auch ich mache mir oft gedanken &#8220;was wäre wenn&#8230;&#8221; wenn ich die familie verlassen sollte, versuche natürlich alles dagegen zu tun, aber oft fällt es mir schwer&#8230;dennoch werde ich es schaffen!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Michl</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/2375/abwesenheit-des-vaters/comment-page-1#comment-7899</link>
		<dc:creator>Michl</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 19:04:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.persoenlichkeits-blog.de/?p=2375#comment-7899</guid>
		<description>Hallo

mein Vater begang Selbstmord, als ich 8 Jahre alt war. 
Die ersten drei Jahre danach (von heute aus geschätzt) waren voller bitterer Traurigkeit und Hillflosigkeit. Bis ich anfing, mir auch das Weinen zu verbieten, es änderte nichts an der Situation. Mittlerweile habe ich einiges erfolgreich geschaftt, geblieben ist aber immer ein Gefühl der Hilflosigkeit</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo</p>
<p>mein Vater begang Selbstmord, als ich 8 Jahre alt war.<br />
Die ersten drei Jahre danach (von heute aus geschätzt) waren voller bitterer Traurigkeit und Hillflosigkeit. Bis ich anfing, mir auch das Weinen zu verbieten, es änderte nichts an der Situation. Mittlerweile habe ich einiges erfolgreich geschaftt, geblieben ist aber immer ein Gefühl der Hilflosigkeit</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Roland Kopp-Wichmann</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/2375/abwesenheit-des-vaters/comment-page-1#comment-7815</link>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 10:59:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.persoenlichkeits-blog.de/?p=2375#comment-7815</guid>
		<description>Hallo Defne,
wie kann man diese Lücke füllen? fragen Sie. Letztlich nur durch andere positive Erfahrungen. Entweder im realen Leben oder im Verlauf einer Psychotherapie. Ersteres ist nicht einfach, da man unbewusst sich oft jemand sucht, der das alte Muster bestätigt, wie Ihnen das wohl passiert ist.

In einer Therapie ist es leichter, weil man, wenn man sich den richtigen Therapeuten/Therapeutin aussucht, sicher sein kann, dass der andere es gut mit einem meint. Wird man trotzdem misstrauisch, ist es leichter zu sehen, dass es die eigenen Muster sind.

Danke für Ihren Kommentar.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Defne,<br />
wie kann man diese Lücke füllen? fragen Sie. Letztlich nur durch andere positive Erfahrungen. Entweder im realen Leben oder im Verlauf einer Psychotherapie. Ersteres ist nicht einfach, da man unbewusst sich oft jemand sucht, der das alte Muster bestätigt, wie Ihnen das wohl passiert ist.</p>
<p>In einer Therapie ist es leichter, weil man, wenn man sich den richtigen Therapeuten/Therapeutin aussucht, sicher sein kann, dass der andere es gut mit einem meint. Wird man trotzdem misstrauisch, ist es leichter zu sehen, dass es die eigenen Muster sind.</p>
<p>Danke für Ihren Kommentar.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Defne</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/2375/abwesenheit-des-vaters/comment-page-1#comment-7811</link>
		<dc:creator>Defne</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 22:19:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.persoenlichkeits-blog.de/?p=2375#comment-7811</guid>
		<description>Hallo, 

mein Vater ist der aus der Kategorie &quot;körperlich da aber emotional nicht zu erreichen&quot; Typ. 
Ich bin Türkin und wurde früh verheiratet. Mittlerweile geschieden und auf eigenen Beinen. Habe lange gebraucht um mich selbst zu finden. Durch bin ich mit meiner Geschichte noch nicht. 

Ich habe mich ein zweites mal in einen Mann verliebt, bei dem dieses Gefühl abgewiesen zu werden aktiviert wird. Dann mache ich es nicht mehr wie früher und melde meine Bedürfnisse an und sie werden jetzt zum zweiten mal nicht ernst genommen. Ich habe mich von ihm getrennt. 

Der Satz: &quot;Wie kann ich etwas vermissen, was ich gar nicht kannte?”
lässt mich kalt erstarren. Wie soll ich das sonst Verarbeiten? Wie soll ich diese Lücke füllen?

Gruß 

Defne</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, </p>
<p>mein Vater ist der aus der Kategorie &#8220;körperlich da aber emotional nicht zu erreichen&#8221; Typ.<br />
Ich bin Türkin und wurde früh verheiratet. Mittlerweile geschieden und auf eigenen Beinen. Habe lange gebraucht um mich selbst zu finden. Durch bin ich mit meiner Geschichte noch nicht. </p>
<p>Ich habe mich ein zweites mal in einen Mann verliebt, bei dem dieses Gefühl abgewiesen zu werden aktiviert wird. Dann mache ich es nicht mehr wie früher und melde meine Bedürfnisse an und sie werden jetzt zum zweiten mal nicht ernst genommen. Ich habe mich von ihm getrennt. </p>
<p>Der Satz: &#8220;Wie kann ich etwas vermissen, was ich gar nicht kannte?”<br />
lässt mich kalt erstarren. Wie soll ich das sonst Verarbeiten? Wie soll ich diese Lücke füllen?</p>
<p>Gruß </p>
<p>Defne</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Karl Hinkel</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/2375/abwesenheit-des-vaters/comment-page-1#comment-7748</link>
		<dc:creator>Karl Hinkel</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 13:41:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.persoenlichkeits-blog.de/?p=2375#comment-7748</guid>
		<description>An Thorstens Stelle hätte ich mich jetzt verletzt gefühlt. Natürlich gibt es das! Und genau so, wie Thorsten das andeutet, habe ich das auch erlebt. Die Welt ist ein Gefühl. Und wenn sie das nicht ist, dann ist sie vielleicht ein Kinder-Hin-und-Her-Organisations-Planet. 
Es gibt nichts, was es nicht gibt und es gibt noch mehr!
Ein Kind kann ein willkommenes Machtvehikel für eine Mutter sein. Das gilt in viellerlei Hinsicht. Da sie sehr gut weiß, wie mächtig Gefühlssachen sind, kann sie Hergeben und Enthalten des Kindes als Belohnung und Bestrafung einsetzen. Der Vater ist dem meistens hilflos ausgeliefert. Im WWW gibt es mitlerweile Interessengruppen, Foren, Hilfen. Wenn ich wieder damit zu tun hätte, würde ich unbedingt! die angebotenen Hilfen in Anspruch nehmen. Unbedingt. Alleine ist das Wahnsinn. Immer, wenn Kinder im Spiel sind, ist das so schwer. Villeicht ist Bullemie mit im Spiel, was ich so erlebt habe. Der Mann kocht liebevoll, wird unter Stress anschließend mit dem Kinderwagen rausgeschickt, weil die Mutter das Essen schnell wegkotzen will und/oder muss. Manche Zusammenhänge bekommt man ja erst nach Jahrzehnten raus. Dann wird einem mit Sicherheit unheimlich. Wenn solche unheimlichen Heimlichkeiten dahinterstecken, dann trügt einen nicht die Schwere unter dem Brustbein, der ständige Klos im Hals oder spontanes Weinen im Dienstwagen. Lieber Herr Kopp-Wichmann, ich habe dem Thorsten seine Darstellung sofort geglaubt. Betroffenheit ändert alles. Thorsten, such Dir Hilfe, google, suche Dir unbedingt einen Verbündeten, eine Gruppe, suche die Wahrheit; denn vielleicht geht es um etwas ganz anderes. Das Kind ist ja ein Kind. Und es hat mit dem ganzen Kram in aller Regel nicht die Bohne zu tun. Blauer Himmel über Köln und allen U-Bahn-Baustellen. Spazierengehe, Pause. Alles Gute! Karl</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>An Thorstens Stelle hätte ich mich jetzt verletzt gefühlt. Natürlich gibt es das! Und genau so, wie Thorsten das andeutet, habe ich das auch erlebt. Die Welt ist ein Gefühl. Und wenn sie das nicht ist, dann ist sie vielleicht ein Kinder-Hin-und-Her-Organisations-Planet.<br />
Es gibt nichts, was es nicht gibt und es gibt noch mehr!<br />
Ein Kind kann ein willkommenes Machtvehikel für eine Mutter sein. Das gilt in viellerlei Hinsicht. Da sie sehr gut weiß, wie mächtig Gefühlssachen sind, kann sie Hergeben und Enthalten des Kindes als Belohnung und Bestrafung einsetzen. Der Vater ist dem meistens hilflos ausgeliefert. Im WWW gibt es mitlerweile Interessengruppen, Foren, Hilfen. Wenn ich wieder damit zu tun hätte, würde ich unbedingt! die angebotenen Hilfen in Anspruch nehmen. Unbedingt. Alleine ist das Wahnsinn. Immer, wenn Kinder im Spiel sind, ist das so schwer. Villeicht ist Bullemie mit im Spiel, was ich so erlebt habe. Der Mann kocht liebevoll, wird unter Stress anschließend mit dem Kinderwagen rausgeschickt, weil die Mutter das Essen schnell wegkotzen will und/oder muss. Manche Zusammenhänge bekommt man ja erst nach Jahrzehnten raus. Dann wird einem mit Sicherheit unheimlich. Wenn solche unheimlichen Heimlichkeiten dahinterstecken, dann trügt einen nicht die Schwere unter dem Brustbein, der ständige Klos im Hals oder spontanes Weinen im Dienstwagen. Lieber Herr Kopp-Wichmann, ich habe dem Thorsten seine Darstellung sofort geglaubt. Betroffenheit ändert alles. Thorsten, such Dir Hilfe, google, suche Dir unbedingt einen Verbündeten, eine Gruppe, suche die Wahrheit; denn vielleicht geht es um etwas ganz anderes. Das Kind ist ja ein Kind. Und es hat mit dem ganzen Kram in aller Regel nicht die Bohne zu tun. Blauer Himmel über Köln und allen U-Bahn-Baustellen. Spazierengehe, Pause. Alles Gute! Karl</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Roland Kopp-Wichmann</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/2375/abwesenheit-des-vaters/comment-page-1#comment-7746</link>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 17:53:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.persoenlichkeits-blog.de/?p=2375#comment-7746</guid>
		<description>Hallo Thorsten,
ich kann mir nicht so vorstellen, dass der Wettbewerb &quot;Wer ist der besser Elternteil?&quot; allein zu der Trennung geführt hat. Aber ich erlebe oft in Seminaren, wenn man etwas besser machen will als die Eltern, dass es schief gehen kann. Meist will man ja da den eigenen Kindern etwas geben, was man selbst sehr vermisst hat. Vielleicht waren Sie damit so beschäftigt, dass die Beziehung zu Ihrer Partnerin darunter zu sehr litt.
Bezüglich Ihrer Angst um die Sorgeberechtigung wäre vielleicht eine Mediation im Vorfeld sinnvoll. Damit der Paarkonflikt nicht über die Kinder ausgetragen wird.

Danke für Ihren Kommentar.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Thorsten,<br />
ich kann mir nicht so vorstellen, dass der Wettbewerb &#8220;Wer ist der besser Elternteil?&#8221; allein zu der Trennung geführt hat. Aber ich erlebe oft in Seminaren, wenn man etwas besser machen will als die Eltern, dass es schief gehen kann. Meist will man ja da den eigenen Kindern etwas geben, was man selbst sehr vermisst hat. Vielleicht waren Sie damit so beschäftigt, dass die Beziehung zu Ihrer Partnerin darunter zu sehr litt.<br />
Bezüglich Ihrer Angst um die Sorgeberechtigung wäre vielleicht eine Mediation im Vorfeld sinnvoll. Damit der Paarkonflikt nicht über die Kinder ausgetragen wird.</p>
<p>Danke für Ihren Kommentar.</p>
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