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	<title>Kommentare zu: Ist das Harvard-Modell des Verhandelns wirklich überholt?</title>
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	<description>Intelligenter arbeiten.    &#124;    Bewusster leben.   &#124;    Ein Blog von Roland Kopp-Wichmann</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 18:36:46 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Kunar</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/2306/ist-das-harvard-modell-des-verhandelns-ueberholt/comment-page-1#comment-7682</link>
		<dc:creator>Kunar</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 13:15:36 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr geehrter Herr Kopp-Wichmann, 

zu dem Ritual der Verhandlung läßt sich noch sagen: Das &quot;Gesicht wahren&quot; und &quot;etwas beweisen müssen&quot; spielt eine große Rolle, was oft übersehen wird. Wenn der Repräsentant einer Seite oder noch schlimmer der Vermittler selbst der Meinung ist, sich selbst etwas beweisen zu müssen, sieht es ganz schlecht aus. Das gleiche gilt, wenn der Repräsentant Druck von denjenigen bekommt, die er vertreten muss. &quot;Es ist wichtig, sein Gesicht zu wahren&quot; ist ein Satz, den wir am ehesten mit dem asiatischen Kulturraum verbinden würden. Oft belächeln wir Asiaten, wenn sie mit dieser Begründung etwas nicht machen können, was wir ganz einfach tun würden. In Wirklichkeit sind wir jedoch ebenfalls - wenn auch nicht in diesem Maß oder auf andere Weise - in diesem Grundsatz gefangen oder festgelegt. Im Mittelmeerraum oder Lateinamerika würde man vielleicht von der Ehre sprechen, es ist immer wieder anders formuliert, aber doch ähnlich.

Ich habe oft erlebt, dass man selbst dann noch besser freundlich mit jemandem umgeht, wenn der einen verbal ziemlich angefahren hat und zu 100% falsch liegt. Denn man sollte sich bewusst sein, dass man auch in Zukunft miteinander auskommen muss und man selbst einmal daneben liegen kann. Es hat wenig Sinn, auf dem &quot;Ich habe vollkommen Recht!&quot; herumzureiten.

Noch ein anderer Aspekt, der bei dem Geiselszenario gar nicht herüberkommt: Wenn Sie immer als knallharter Verhandlungspartner auftreten, mit dem man keine Kompromisse schließen kann, gelten Sie vielleicht als bester Ihres Faches. Aber Sie werden auch sehr einsam, weil niemand mehr mit Ihnen zu tun haben will. &quot;Mit dem XY möchte ich möglichst nicht zusammenarbeiten, der schaltet sofort auf stur, wenn es nicht ganz so geht, wie er es will!&quot; Stehen mehrere Partner zur Auswahl bei einem Projekt, wird man den &quot;harten Hund&quot; trotz seiner anerkannten Fähigkeiten nicht nehmen. Dass man immer alles herausholt, bewahrheitet sich auf lange Sicht dadurch, dass man kaum noch Projekte hat. Eine echte &quot;Patendlösung&quot;, wie Paul Watzlawick sagen würde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Kopp-Wichmann, </p>
<p>zu dem Ritual der Verhandlung läßt sich noch sagen: Das &#8220;Gesicht wahren&#8221; und &#8220;etwas beweisen müssen&#8221; spielt eine große Rolle, was oft übersehen wird. Wenn der Repräsentant einer Seite oder noch schlimmer der Vermittler selbst der Meinung ist, sich selbst etwas beweisen zu müssen, sieht es ganz schlecht aus. Das gleiche gilt, wenn der Repräsentant Druck von denjenigen bekommt, die er vertreten muss. &#8220;Es ist wichtig, sein Gesicht zu wahren&#8221; ist ein Satz, den wir am ehesten mit dem asiatischen Kulturraum verbinden würden. Oft belächeln wir Asiaten, wenn sie mit dieser Begründung etwas nicht machen können, was wir ganz einfach tun würden. In Wirklichkeit sind wir jedoch ebenfalls &#8211; wenn auch nicht in diesem Maß oder auf andere Weise &#8211; in diesem Grundsatz gefangen oder festgelegt. Im Mittelmeerraum oder Lateinamerika würde man vielleicht von der Ehre sprechen, es ist immer wieder anders formuliert, aber doch ähnlich.</p>
<p>Ich habe oft erlebt, dass man selbst dann noch besser freundlich mit jemandem umgeht, wenn der einen verbal ziemlich angefahren hat und zu 100% falsch liegt. Denn man sollte sich bewusst sein, dass man auch in Zukunft miteinander auskommen muss und man selbst einmal daneben liegen kann. Es hat wenig Sinn, auf dem &#8220;Ich habe vollkommen Recht!&#8221; herumzureiten.</p>
<p>Noch ein anderer Aspekt, der bei dem Geiselszenario gar nicht herüberkommt: Wenn Sie immer als knallharter Verhandlungspartner auftreten, mit dem man keine Kompromisse schließen kann, gelten Sie vielleicht als bester Ihres Faches. Aber Sie werden auch sehr einsam, weil niemand mehr mit Ihnen zu tun haben will. &#8220;Mit dem XY möchte ich möglichst nicht zusammenarbeiten, der schaltet sofort auf stur, wenn es nicht ganz so geht, wie er es will!&#8221; Stehen mehrere Partner zur Auswahl bei einem Projekt, wird man den &#8220;harten Hund&#8221; trotz seiner anerkannten Fähigkeiten nicht nehmen. Dass man immer alles herausholt, bewahrheitet sich auf lange Sicht dadurch, dass man kaum noch Projekte hat. Eine echte &#8220;Patendlösung&#8221;, wie Paul Watzlawick sagen würde.</p>
<p>Wie gefällt Ihnen der Kommentar? <img style="padding: 0px; border: none; cursor: pointer;" onmouseover="this.width=this.width*1.3" onmouseout="this.width=this.width/1.2" id="up-7682" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/plugins/comment-rating/images/3_14_up.png" alt="Daumen hoch" onclick="javascript:ckratingKarma('7682', 'add', 'www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/plugins/comment-rating/', '3_14_');" title="Gefällt mir" /> <span id="karma-7682-up" style="font-size:12px; color:#009933;">1</span>&nbsp;<img style="padding: 0px; border: none; cursor: pointer;" onmouseover="this.width=this.width*1.3" onmouseout="this.width=this.width/1.2" id="down-7682" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/plugins/comment-rating/images/3_14_down.png" alt="Daumen runter" onclick="javascript:ckratingKarma('7682', 'subtract', 'www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/plugins/comment-rating/', '3_14_')" title="Gefällt mir nicht" /> <span id="karma-7682-down" style="font-size:12px; color:#990033;">0</span></p>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Roland Kopp-Wichmann</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/2306/ist-das-harvard-modell-des-verhandelns-ueberholt/comment-page-1#comment-7681</link>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 12:33:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.persoenlichkeits-blog.de/?p=2306#comment-7681</guid>
		<description>Hallo Kunar,
danke für Ihren klugen Kommentar. 
Vor allem Ihren Gedanken zum Verhalten der Gewerkschaften stimme ich zu. Im Prinzip könnte man ja fast vor jedem Steik das Ergebnis voraussagen. Aber beide Parteien müssen erst das Ritual &quot;der harten Verhandlungen&quot; demonstrieren, weil sie sonst von ihren Mitgliedern vorgeworfen bekämen, sich &quot;zu weich&quot; verhalten zu haben. Viele Streiks oder auch Aussperrungen dienen somit mehr der eigenen Identitätssicherung als der Taktik des Verhandelns.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Kunar,<br />
danke für Ihren klugen Kommentar.<br />
Vor allem Ihren Gedanken zum Verhalten der Gewerkschaften stimme ich zu. Im Prinzip könnte man ja fast vor jedem Steik das Ergebnis voraussagen. Aber beide Parteien müssen erst das Ritual &#8220;der harten Verhandlungen&#8221; demonstrieren, weil sie sonst von ihren Mitgliedern vorgeworfen bekämen, sich &#8220;zu weich&#8221; verhalten zu haben. Viele Streiks oder auch Aussperrungen dienen somit mehr der eigenen Identitätssicherung als der Taktik des Verhandelns.</p>
<p>Wie gefällt Ihnen der Kommentar? <img style="padding: 0px; border: none; cursor: pointer;" onmouseover="this.width=this.width*1.3" onmouseout="this.width=this.width/1.2" id="up-7681" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/plugins/comment-rating/images/3_14_up.png" alt="Daumen hoch" onclick="javascript:ckratingKarma('7681', 'add', 'www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/plugins/comment-rating/', '3_14_');" title="Gefällt mir" /> <span id="karma-7681-up" style="font-size:12px; color:#009933;">0</span>&nbsp;<img style="padding: 0px; border: none; cursor: pointer;" onmouseover="this.width=this.width*1.3" onmouseout="this.width=this.width/1.2" id="down-7681" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/plugins/comment-rating/images/3_14_down.png" alt="Daumen runter" onclick="javascript:ckratingKarma('7681', 'subtract', 'www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/plugins/comment-rating/', '3_14_')" title="Gefällt mir nicht" /> <span id="karma-7681-down" style="font-size:12px; color:#990033;">0</span></p>]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: Kunar</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/2306/ist-das-harvard-modell-des-verhandelns-ueberholt/comment-page-1#comment-7680</link>
		<dc:creator>Kunar</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 12:05:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.persoenlichkeits-blog.de/?p=2306#comment-7680</guid>
		<description>Ich würde grundsätzlich nicht die Verhandlungsstrategie bei Geiselnahmen auf den &quot;normalen&quot; Alltag übertragen. Eine Geiselnahme könnte man &lt;a href=&quot;http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/1791/was-uns-die-spieltheorie-uber-einige-probleme-des-alltags-sagen-kann&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;spieltheoretisch&lt;/a&gt; modellieren. Es ist kein klassisches &quot;Gefangenendilemma&quot;, weist aber ebenfalls einen Haken auf, der verhindert, dass sich die Parteien einfach so einigen: Das wichtigste Ziel auf beiden Seiten (Freilassung der Geiseln / Entkommen) kann nicht so einfach erreicht werden. Denn die Polizei hat ein weiteres direktes negatives Ziel, nämlich &quot;Nicht-Entkommen-Lassen&quot;. Kommt dann noch Beute ins Spiel, gibt es zwei weitere Ziele, die sich ausschließen. Diese Ziele lassen sich nur binär (also &quot;ganz oder gar nicht&quot;) modellieren. Außerdem geht man davon aus, dass sich die beteiligten Parteien nicht noch einmal in dieser Situation wiedersehen.

Im normalen Leben läuft es aber etwas anders:
Die Ziele müssen sich nicht ausschließen, es gibt Zwischenschritte und vor allem gilt: &quot;Man sieht sich immer zweimal im Leben&quot;. Letztere Eigenschaft ist so mächtig, dass sie sogar ein &lt;a href=&quot;http://religionswissenschaft.twoday.net/stories/4432104/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Gefangenendilemma&lt;/a&gt; auflösen kann.

Einen nichtkooperativen Stil für richtig zu erklären, mag eine Modeerscheinung sein. Praktiziert wird das jedoch schon seit mindestens 15 Jahren. 

Zum einen wird im Zeichen der Globalisierung (falsch) gepredigt, dass der eine nun einmal verlieren muss, damit der andere etwas gewinnen kann (eine Umkehrung des Prinzips der Marktwirtschaft, um entfesselte Märkte zu rechtfertigen - gut, dass das Adam Smith nicht mehr erlebt hat!). 

Zum anderen ist man in Deutschland von dem sozialen Prinzip weitgehend abgerückt. Stattdessen hört man immer, dass jeder für sich selbst alles optimieren muss und alles andere unsozial (!) wäre. Folge: Bei Tarifverhandlungen ziehen Gewerkschaften regelmäßig den kürzeren... einige Jahre lang. Irgendwann ist aber die Kriegskasse gefüllt und dann gibt es einen richtig großen, teuren Streik. Früher war in Deutschland der soziale Friede sehr gut ausgeprägt, das konnte man an den rekordmäßig niedrigen Streiktagen pro Jahr erkennen. 2007 und 2008 musste ich jedoch um meinen Sommerurlaub bangen, weil gestreikt wurde (erst Bahn, dann Lufthansa). Die nichtkooperative Strategie kann sich bei Wiederholung bitter rächen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich würde grundsätzlich nicht die Verhandlungsstrategie bei Geiselnahmen auf den &#8220;normalen&#8221; Alltag übertragen. Eine Geiselnahme könnte man <a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/1791/was-uns-die-spieltheorie-uber-einige-probleme-des-alltags-sagen-kann">spieltheoretisch</a> modellieren. Es ist kein klassisches &#8220;Gefangenendilemma&#8221;, weist aber ebenfalls einen Haken auf, der verhindert, dass sich die Parteien einfach so einigen: Das wichtigste Ziel auf beiden Seiten (Freilassung der Geiseln / Entkommen) kann nicht so einfach erreicht werden. Denn die Polizei hat ein weiteres direktes negatives Ziel, nämlich &#8220;Nicht-Entkommen-Lassen&#8221;. Kommt dann noch Beute ins Spiel, gibt es zwei weitere Ziele, die sich ausschließen. Diese Ziele lassen sich nur binär (also &#8220;ganz oder gar nicht&#8221;) modellieren. Außerdem geht man davon aus, dass sich die beteiligten Parteien nicht noch einmal in dieser Situation wiedersehen.</p>
<p>Im normalen Leben läuft es aber etwas anders:<br />
Die Ziele müssen sich nicht ausschließen, es gibt Zwischenschritte und vor allem gilt: &#8220;Man sieht sich immer zweimal im Leben&#8221;. Letztere Eigenschaft ist so mächtig, dass sie sogar ein <a href="http://religionswissenschaft.twoday.net/stories/4432104/">Gefangenendilemma</a> auflösen kann.</p>
<p>Einen nichtkooperativen Stil für richtig zu erklären, mag eine Modeerscheinung sein. Praktiziert wird das jedoch schon seit mindestens 15 Jahren. </p>
<p>Zum einen wird im Zeichen der Globalisierung (falsch) gepredigt, dass der eine nun einmal verlieren muss, damit der andere etwas gewinnen kann (eine Umkehrung des Prinzips der Marktwirtschaft, um entfesselte Märkte zu rechtfertigen &#8211; gut, dass das Adam Smith nicht mehr erlebt hat!). </p>
<p>Zum anderen ist man in Deutschland von dem sozialen Prinzip weitgehend abgerückt. Stattdessen hört man immer, dass jeder für sich selbst alles optimieren muss und alles andere unsozial (!) wäre. Folge: Bei Tarifverhandlungen ziehen Gewerkschaften regelmäßig den kürzeren&#8230; einige Jahre lang. Irgendwann ist aber die Kriegskasse gefüllt und dann gibt es einen richtig großen, teuren Streik. Früher war in Deutschland der soziale Friede sehr gut ausgeprägt, das konnte man an den rekordmäßig niedrigen Streiktagen pro Jahr erkennen. 2007 und 2008 musste ich jedoch um meinen Sommerurlaub bangen, weil gestreikt wurde (erst Bahn, dann Lufthansa). Die nichtkooperative Strategie kann sich bei Wiederholung bitter rächen.</p>
<p>Wie gefällt Ihnen der Kommentar? <img style="padding: 0px; border: none; cursor: pointer;" onmouseover="this.width=this.width*1.3" onmouseout="this.width=this.width/1.2" id="up-7680" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/plugins/comment-rating/images/3_14_up.png" alt="Daumen hoch" onclick="javascript:ckratingKarma('7680', 'add', 'www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/plugins/comment-rating/', '3_14_');" title="Gefällt mir" /> <span id="karma-7680-up" style="font-size:12px; color:#009933;">0</span>&nbsp;<img style="padding: 0px; border: none; cursor: pointer;" onmouseover="this.width=this.width*1.3" onmouseout="this.width=this.width/1.2" id="down-7680" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/plugins/comment-rating/images/3_14_down.png" alt="Daumen runter" onclick="javascript:ckratingKarma('7680', 'subtract', 'www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/plugins/comment-rating/', '3_14_')" title="Gefällt mir nicht" /> <span id="karma-7680-down" style="font-size:12px; color:#990033;">0</span></p>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Roland Kopp-Wichmann</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/2306/ist-das-harvard-modell-des-verhandelns-ueberholt/comment-page-1#comment-7585</link>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 03:22:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.persoenlichkeits-blog.de/?p=2306#comment-7585</guid>
		<description>Hallo Gerald und Herr Kern,
die beiden Artikel scheinen mir auch mehr Ausdruck der Marketingstrategie zu sein, sich zu positionieren, indem man ein bekanntes Modell für überholt erklärt. Aber wie gesagt, in dem Buch klingt es moderater.

Danke für Ihre Kommentare.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Gerald und Herr Kern,<br />
die beiden Artikel scheinen mir auch mehr Ausdruck der Marketingstrategie zu sein, sich zu positionieren, indem man ein bekanntes Modell für überholt erklärt. Aber wie gesagt, in dem Buch klingt es moderater.</p>
<p>Danke für Ihre Kommentare.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Harald Kern</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/2306/ist-das-harvard-modell-des-verhandelns-ueberholt/comment-page-1#comment-7583</link>
		<dc:creator>Harald Kern</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 00:45:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.persoenlichkeits-blog.de/?p=2306#comment-7583</guid>
		<description>Sorry, aber was ist denn das für ein Quatsch ! Als ob im Geschäftsleben nur Softies und Weicheier rumlaufen, die aus lauter Gutmenschentum die Prinzipien des Harvard-Konzepts anwenden. Tatsächlich sind die Motive zunächst rein egoistischer Natur, lediglich der Nutzen ist am größten bei einer Win-Win-Strategie. Dass dazu eine gewisse Konsequenz gehört, und gg. auch mal der Mut zum Neinsagen, ist doch klar.
Mir scheint die vorgeschlagene Sieg-Strategie eher was für Spieler zu sein, die gerne alles auf eine Karte setzen, und den möglichen kompletten Verlust des Einsatzes als Reiz sehen. das mag auch im Einzelfall mal gutgehen, auf Dauer ist der Nutzen jedoch deutlich geringer als bei der Harvard-Strategie.
Also wohl eher ein Marketing-Gag im Sinne einer &quot;neuen&quot; provokanten These, tatsächlich aber ein Rückschritt in der Erkenntnis. Trotzdem vielleicht anregend, wenn man sich mal mit anderen Konzepten beschäftigt, und sei es nur, um sie als unbrauchbar auszusortieren.

schöne Grüsse !</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sorry, aber was ist denn das für ein Quatsch ! Als ob im Geschäftsleben nur Softies und Weicheier rumlaufen, die aus lauter Gutmenschentum die Prinzipien des Harvard-Konzepts anwenden. Tatsächlich sind die Motive zunächst rein egoistischer Natur, lediglich der Nutzen ist am größten bei einer Win-Win-Strategie. Dass dazu eine gewisse Konsequenz gehört, und gg. auch mal der Mut zum Neinsagen, ist doch klar.<br />
Mir scheint die vorgeschlagene Sieg-Strategie eher was für Spieler zu sein, die gerne alles auf eine Karte setzen, und den möglichen kompletten Verlust des Einsatzes als Reiz sehen. das mag auch im Einzelfall mal gutgehen, auf Dauer ist der Nutzen jedoch deutlich geringer als bei der Harvard-Strategie.<br />
Also wohl eher ein Marketing-Gag im Sinne einer &#8220;neuen&#8221; provokanten These, tatsächlich aber ein Rückschritt in der Erkenntnis. Trotzdem vielleicht anregend, wenn man sich mal mit anderen Konzepten beschäftigt, und sei es nur, um sie als unbrauchbar auszusortieren.</p>
<p>schöne Grüsse !</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Gerald</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/2306/ist-das-harvard-modell-des-verhandelns-ueberholt/comment-page-1#comment-7579</link>
		<dc:creator>Gerald</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 18:17:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.persoenlichkeits-blog.de/?p=2306#comment-7579</guid>
		<description>Um die im Titel gestellte Frage gleich zu beantworten: Nein, das Harvard-Konzept ist nicht überholt. So lange Menschen verhandeln, werden die Prinzipien des Harvard-Konzeptes ihre Bedeutung haben.

Die Autoren des Harvard-Konzeptes haben auch bereits überzeugend dargelegt, dass es nicht um hartes oder weiches Verhandeln geht, sondern um kluges Verhandeln.

Allerdings gibt es Autoren, die das Konzept für &quot;überholt&quot; erklären, um ihr eigenes Konzept besser vermarkten zu können. Dann tauchen z.B. Leitlinien wieder auf, die auch im Harvard-Konzept dargestellt werden, nur ein klein wenig anders formuliert. Und es werden unzulässige Analogien hergestellt: Wenn man mit einem gefährlichen Bankräuber und Geiselnehmer verhandelt, dann ist es doch wohl klar, dass dieser Schwerkriminelle das Spiel nicht gewinnen darf! Ich finde das banal. 

Im Geschäftsleben dagegen geht es darum, Win-Win-Situationen zu schaffen. Das ist gewinnbringend.

Was ich oft beobachten konnte: Wenn die Verhandler das Win-Lose-Spiel spielen (ich will gewinnen, und zwar auf deine Kosten), dann ist das Ergebnis Lose-Lose (beide Seiten verlieren).

Ich habe einige Prinzipien des Harvard-Konzeptes hier dargestellt: http://blog.my-skills.com/tag/harvard-konzept/

Herzliche Grüße!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Um die im Titel gestellte Frage gleich zu beantworten: Nein, das Harvard-Konzept ist nicht überholt. So lange Menschen verhandeln, werden die Prinzipien des Harvard-Konzeptes ihre Bedeutung haben.</p>
<p>Die Autoren des Harvard-Konzeptes haben auch bereits überzeugend dargelegt, dass es nicht um hartes oder weiches Verhandeln geht, sondern um kluges Verhandeln.</p>
<p>Allerdings gibt es Autoren, die das Konzept für &#8220;überholt&#8221; erklären, um ihr eigenes Konzept besser vermarkten zu können. Dann tauchen z.B. Leitlinien wieder auf, die auch im Harvard-Konzept dargestellt werden, nur ein klein wenig anders formuliert. Und es werden unzulässige Analogien hergestellt: Wenn man mit einem gefährlichen Bankräuber und Geiselnehmer verhandelt, dann ist es doch wohl klar, dass dieser Schwerkriminelle das Spiel nicht gewinnen darf! Ich finde das banal. </p>
<p>Im Geschäftsleben dagegen geht es darum, Win-Win-Situationen zu schaffen. Das ist gewinnbringend.</p>
<p>Was ich oft beobachten konnte: Wenn die Verhandler das Win-Lose-Spiel spielen (ich will gewinnen, und zwar auf deine Kosten), dann ist das Ergebnis Lose-Lose (beide Seiten verlieren).</p>
<p>Ich habe einige Prinzipien des Harvard-Konzeptes hier dargestellt: <a href="http://blog.my-skills.com/tag/harvard-konzept/">http://blog.my-skills.com/tag/harvard-konzept/</a></p>
<p>Herzliche Grüße!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Tweets die Ist das Harvard-Modell des Verhandelns wirklich überholt? - verhandeln, schlagfertig, Harvard - Der Persönlichkeits-Blog erwähnt -- Topsy.com</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/2306/ist-das-harvard-modell-des-verhandelns-ueberholt/comment-page-1#comment-7556</link>
		<dc:creator>Tweets die Ist das Harvard-Modell des Verhandelns wirklich überholt? - verhandeln, schlagfertig, Harvard - Der Persönlichkeits-Blog erwähnt -- Topsy.com</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 00:54:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.persoenlichkeits-blog.de/?p=2306#comment-7556</guid>
		<description>[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Immersion I/O, Tim A. Bohlen, Steffen Henkel, Steuerabenteuer, Olly Dubois und anderen erwähnt. Olly Dubois sagte: Persönlichkeits Blo Ist das Harvard-Modell des Verhandelns wirklich überholt?: Ein früherer SEK-Ei... http://bit.ly/6YI0TK by resonanzen.ch [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="color: dark grey; padding: 1em; background-color: silver; margin-left: -2em; padding: 1em 1em 1em 2em;<br />
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<p>[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Immersion I/O, Tim A. Bohlen, Steffen Henkel, Steuerabenteuer, Olly Dubois und anderen erwähnt. Olly Dubois sagte: Persönlichkeits Blo Ist das Harvard-Modell des Verhandelns wirklich überholt?: Ein früherer SEK-Ei&#8230; <a href="http://bit.ly/6YI0TK">http://bit.ly/6YI0TK</a> by resonanzen.ch [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Roland Kopp-Wichmann</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/2306/ist-das-harvard-modell-des-verhandelns-ueberholt/comment-page-1#comment-7554</link>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 18:25:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.persoenlichkeits-blog.de/?p=2306#comment-7554</guid>
		<description>Hallo Monika,
ganz meine Meinung.
Obwohl ich aus etlichen Verkaufsverhandlungen, die ich gecoacht habe, gelernt habe, dass einige der Schrannner&#039;schen Methoden manchmal hilfreich sein können.

Danke für Ihren Kommentar.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Monika,<br />
ganz meine Meinung.<br />
Obwohl ich aus etlichen Verkaufsverhandlungen, die ich gecoacht habe, gelernt habe, dass einige der Schrannner&#8217;schen Methoden manchmal hilfreich sein können.</p>
<p>Danke für Ihren Kommentar.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Monika</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/2306/ist-das-harvard-modell-des-verhandelns-ueberholt/comment-page-1#comment-7553</link>
		<dc:creator>Monika</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 18:11:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.persoenlichkeits-blog.de/?p=2306#comment-7553</guid>
		<description>Hallo Herr Wichmann,

regelmäßig lese ich Ihren Blog. Vielen Dank für die praktikablen und hilfreichen Gedanken.
Diese Abschiedsvorlesung von Prof.Dr.Fr.v.Thun ist ja wirklich oberspannend.
Danke für den Link!

Zum Verhandlungsmodell: Wer Gesprächssituationen vordenkt und Strategien bereithält hat eine Chance das Gespräch zu führen und sein Anliegen gut zu vertreten. Ich finde es lohnt sich immer in Bezug auf alle Ressourcen und ist modeunabhängig. 

Es grüßt Sie freundlich
Monika</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Wichmann,</p>
<p>regelmäßig lese ich Ihren Blog. Vielen Dank für die praktikablen und hilfreichen Gedanken.<br />
Diese Abschiedsvorlesung von Prof.Dr.Fr.v.Thun ist ja wirklich oberspannend.<br />
Danke für den Link!</p>
<p>Zum Verhandlungsmodell: Wer Gesprächssituationen vordenkt und Strategien bereithält hat eine Chance das Gespräch zu führen und sein Anliegen gut zu vertreten. Ich finde es lohnt sich immer in Bezug auf alle Ressourcen und ist modeunabhängig. </p>
<p>Es grüßt Sie freundlich<br />
Monika</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: salegro Vertriebs-Blog &#187; Archiv &#187; Kopp-Wichmann über Schranner: win-win in Verhandlungen am Ende?</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/2306/ist-das-harvard-modell-des-verhandelns-ueberholt/comment-page-1#comment-7552</link>
		<dc:creator>salegro Vertriebs-Blog &#187; Archiv &#187; Kopp-Wichmann über Schranner: win-win in Verhandlungen am Ende?</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 15:31:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.persoenlichkeits-blog.de/?p=2306#comment-7552</guid>
		<description>[...] Kopp-Wichmann bespricht in seinem Persönlichkeits-Blog das neue Buch von Matthias Schranner &#8220;Teure Fehler: Die 7 größten Irrtümer in schwierigen [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="color: dark grey; padding: 1em; background-color: silver; margin-left: -2em; padding: 1em 1em 1em 2em;<br />
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<p>[...] Kopp-Wichmann bespricht in seinem Persönlichkeits-Blog das neue Buch von Matthias Schranner &#8220;Teure Fehler: Die 7 größten Irrtümer in schwierigen [...]</p>
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<p>Wie gefällt Ihnen der Kommentar? <img style="padding: 0px; border: none; cursor: pointer;" onmouseover="this.width=this.width*1.3" onmouseout="this.width=this.width/1.2" id="up-7552" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/plugins/comment-rating/images/3_14_up.png" alt="Daumen hoch" onclick="javascript:ckratingKarma('7552', 'add', 'www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/plugins/comment-rating/', '3_14_');" title="Gefällt mir" /> <span id="karma-7552-up" style="font-size:12px; color:#009933;">0</span>&nbsp;<img style="padding: 0px; border: none; cursor: pointer;" onmouseover="this.width=this.width*1.3" onmouseout="this.width=this.width/1.2" id="down-7552" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/plugins/comment-rating/images/3_14_down.png" alt="Daumen runter" onclick="javascript:ckratingKarma('7552', 'subtract', 'www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/plugins/comment-rating/', '3_14_')" title="Gefällt mir nicht" /> <span id="karma-7552-down" style="font-size:12px; color:#990033;">0</span></p>]]></content:encoded>
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