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	<title>Kommentare zu: Wie lange braucht es, um sein Verhalten dauerhaft zu ändern?</title>
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	<description>Intelligenter arbeiten. Bewusster leben.</description>
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		<title>Von: Roland Kopp-Wichmann</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/1871/wie-lange-braucht-es-um-sein-verhalten-dauerhaft-zu-aendern/comment-page-1#comment-7607</link>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 07:26:30 +0000</pubDate>
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		<description>@&lt;a href=&quot;http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/1871/wie-lange-braucht-es-um-sein-verhalten-dauerhaft-zu-aendern/comment-page-1#comment-7560&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Angelika Stein&lt;/a&gt;: 
Vielleicht nicht immer mit Schmerzen, aber man muss schon raus aus der Komfortzone. Wobei diese Zone für viele ja erstaunlich wenig komfortabel sein kann.

Auf deutsch: viele ertragen lieber ihr gewohntes Unglück anstatt sich dem ungewissen Neuen auszusetzen. In schweren Krisen, wie Sie es erwähnen, fällt das manchmal leichter, weil man denkt: bevor ich alles verliere, probiere ich jetzt diesen neuen Weg.

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@<a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/1871/wie-lange-braucht-es-um-sein-verhalten-dauerhaft-zu-aendern/comment-page-1#comment-7560" rel="nofollow">Angelika Stein</a>:<br />
Vielleicht nicht immer mit Schmerzen, aber man muss schon raus aus der Komfortzone. Wobei diese Zone für viele ja erstaunlich wenig komfortabel sein kann.</p>
<p>Auf deutsch: viele ertragen lieber ihr gewohntes Unglück anstatt sich dem ungewissen Neuen auszusetzen. In schweren Krisen, wie Sie es erwähnen, fällt das manchmal leichter, weil man denkt: bevor ich alles verliere, probiere ich jetzt diesen neuen Weg.</p>
<p>Herzlichen Dank für Ihren Kommentar.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Angelika Stein</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/1871/wie-lange-braucht-es-um-sein-verhalten-dauerhaft-zu-aendern/comment-page-1#comment-7560</link>
		<dc:creator>Angelika Stein</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 11:07:44 +0000</pubDate>
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		<description>Ich denke auch, dass es meistens gar nicht so einfach ist, etwas zu verändern. Aber: Wenn man nur genug leidet (und das auch wahrnimmt und daran glaubt, dass eine Veränderung einen Nutzen bringt) dann kann Veränderung auch manchmal schnell gehen 
Meine Lehrerin hatte Krebs im finalen Stadium, keine Hoffnung. Sie hat das Ruder radikal herumgerissen, ihr Leben völlig verändert. Das ist vor 14 Jahren gewesen :-)
Aber sie hat eben auch daran geglaubt. Und das ist wohl der Grund, warum es so viele Menschen gibt, die lieber brav sterben, anstatt etwas zu verändern. Und Veränderung geht meistens mit Schmerzen einher.

Herzliche Grüße
Angelika Stein</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke auch, dass es meistens gar nicht so einfach ist, etwas zu verändern. Aber: Wenn man nur genug leidet (und das auch wahrnimmt und daran glaubt, dass eine Veränderung einen Nutzen bringt) dann kann Veränderung auch manchmal schnell gehen<br />
Meine Lehrerin hatte Krebs im finalen Stadium, keine Hoffnung. Sie hat das Ruder radikal herumgerissen, ihr Leben völlig verändert. Das ist vor 14 Jahren gewesen <img src='http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
Aber sie hat eben auch daran geglaubt. Und das ist wohl der Grund, warum es so viele Menschen gibt, die lieber brav sterben, anstatt etwas zu verändern. Und Veränderung geht meistens mit Schmerzen einher.</p>
<p>Herzliche Grüße<br />
Angelika Stein</p>
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	<item>
		<title>Von: Karl Hinkel</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/1871/wie-lange-braucht-es-um-sein-verhalten-dauerhaft-zu-aendern/comment-page-1#comment-7066</link>
		<dc:creator>Karl Hinkel</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Oct 2009 08:05:54 +0000</pubDate>
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		<description>@&lt;a href=&quot;#comment-7051&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Roland Kopp-Wichmann&lt;/a&gt;: 

Nun, lieber Herr Kopp-Wichmann - &quot;Der beste Weg, einen Freund zuhaben, ist der, selbst einer zu sein.&quot; Ralph Waldo Emerson
Und das Leben bietet ja täglich für jeden 24 Stunden, das zu üben, zu praktizieren.
Nach den geistigen Gesetzen, die wohl irgendwie auch in der Quantenphysik verankert sind, bekommen Sie und ich und jeder jeweils mehr zurück, als wir gesät haben. Und jeder einfache Bauer weiß, dass er seine Samen nicht bald wieder ungeduldig ausgraben darf, nicht zertreten, nur beschützen muß.
Natürlich geht die Oberschule weiter: Deutsch, Heinrich Mann &quot;Der Untertan&quot; - bleibt aus einem regnerisch, grauen Tag der Einheit aus Köln zu fragen: `Wieviel von diesem Diederich Heßling steckt denn immer noch im Erbe dieser Republik ? Der Kölsche Klüngel und die gepflegte Beamtenmittelschicht repräsentiert noch viel von Heßling, Buck &amp; Co. Jedenfalls muß man gehörig aufpassen, nicht zum Aktendeckel zu verkommen. Heinrich Mann liefert ja wirklich auf jeder Seite einen Knaller, was dieses Buch sicher zur Pflichtlektüre für jeden - nicht nur für Psychologen und Politologen - macht.
Verhalten ist änderbar. Tatsächlich hatte ich es persönlich sehr leicht nach dem Realschulabschluß meines Schützlings. (Oh, was meinen Sie wie stolz ich auf den jungen Mann bin, wie stolz ich auf uns bin.) Da wurde irgendwie ein Schalter gelegt, mitten in meinem Kopf - darauf die Gravur &quot;Was zählt?&quot; Es gibt seitdem keine Zigaretten mehr, keinen Alkohol [zuvor konnte ich besonders in meiner kreativen Überdrehtheit, den bipolaren Symptomen*), die mich mein Leben begleiten, spätnachmittags die erste Flasche Wein entkorken, ein paar Zigaretten, dann die zweite Flasche... Nichts mehr von all dem, von einem Tag auf den anderen, nur noch Fitnesscenter täglich, Kraft- und Ausdauersport, Achten auf Gesundheit, Autonomie und Kompetenz. (Auf einmal fällt mir danach auf, wie sehr an Suchtmitteln, pardon - sogenannten Genußmitteln - festgehalten wird, wie liebe, kluge Leute ihre Intelligenz darauf aufwenden, ihren Konsum von Dingen zu rechtfertigen, die den Tod bringen.  Genug dazu. Aber Herr Koop-Wichmann, Sie haben ja noch eine Kolumne zum Lieblingsbuch. Zu zweien möchte ich dort noch etwas schreiben: W. Dyer und D. Chopra. Für heute liebe Grüße an Sie persönlich und alle Leser Ihres tollen Blogs.

*) das bleibt nicht aus, wenn man aus Franz Innerhofers &quot;Schöne Tage&quot;, Schneiders &quot;Schlafes Bruder&quot; und M. Winklers &quot;Ackermann von Kärnten&quot; die Erduldungen des jeweiligen Protagonisten zu seiner Biographie zählen muß - zumindest zu den passenden Spiegelungen. Was bleibt? Es bleibt die Echtheit, Unverzagtheit, die wahrhaftige Zuwendung, die wir täglich leben. Und es bleibt ganz bestimmt etwas, wenn wir dem Leben ein Stückchen Befreiung hinzufügen. K.H./03.10.09</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@<a href="#comment-7051" rel="nofollow">Roland Kopp-Wichmann</a>: </p>
<p>Nun, lieber Herr Kopp-Wichmann &#8211; &#8220;Der beste Weg, einen Freund zuhaben, ist der, selbst einer zu sein.&#8221; Ralph Waldo Emerson<br />
Und das Leben bietet ja täglich für jeden 24 Stunden, das zu üben, zu praktizieren.<br />
Nach den geistigen Gesetzen, die wohl irgendwie auch in der Quantenphysik verankert sind, bekommen Sie und ich und jeder jeweils mehr zurück, als wir gesät haben. Und jeder einfache Bauer weiß, dass er seine Samen nicht bald wieder ungeduldig ausgraben darf, nicht zertreten, nur beschützen muß.<br />
Natürlich geht die Oberschule weiter: Deutsch, Heinrich Mann &#8220;Der Untertan&#8221; &#8211; bleibt aus einem regnerisch, grauen Tag der Einheit aus Köln zu fragen: `Wieviel von diesem Diederich Heßling steckt denn immer noch im Erbe dieser Republik ? Der Kölsche Klüngel und die gepflegte Beamtenmittelschicht repräsentiert noch viel von Heßling, Buck &amp; Co. Jedenfalls muß man gehörig aufpassen, nicht zum Aktendeckel zu verkommen. Heinrich Mann liefert ja wirklich auf jeder Seite einen Knaller, was dieses Buch sicher zur Pflichtlektüre für jeden &#8211; nicht nur für Psychologen und Politologen &#8211; macht.<br />
Verhalten ist änderbar. Tatsächlich hatte ich es persönlich sehr leicht nach dem Realschulabschluß meines Schützlings. (Oh, was meinen Sie wie stolz ich auf den jungen Mann bin, wie stolz ich auf uns bin.) Da wurde irgendwie ein Schalter gelegt, mitten in meinem Kopf &#8211; darauf die Gravur &#8220;Was zählt?&#8221; Es gibt seitdem keine Zigaretten mehr, keinen Alkohol [zuvor konnte ich besonders in meiner kreativen Überdrehtheit, den bipolaren Symptomen*), die mich mein Leben begleiten, spätnachmittags die erste Flasche Wein entkorken, ein paar Zigaretten, dann die zweite Flasche&#8230; Nichts mehr von all dem, von einem Tag auf den anderen, nur noch Fitnesscenter täglich, Kraft- und Ausdauersport, Achten auf Gesundheit, Autonomie und Kompetenz. (Auf einmal fällt mir danach auf, wie sehr an Suchtmitteln, pardon &#8211; sogenannten Genußmitteln &#8211; festgehalten wird, wie liebe, kluge Leute ihre Intelligenz darauf aufwenden, ihren Konsum von Dingen zu rechtfertigen, die den Tod bringen.  Genug dazu. Aber Herr Koop-Wichmann, Sie haben ja noch eine Kolumne zum Lieblingsbuch. Zu zweien möchte ich dort noch etwas schreiben: W. Dyer und D. Chopra. Für heute liebe Grüße an Sie persönlich und alle Leser Ihres tollen Blogs.</p>
<p>*) das bleibt nicht aus, wenn man aus Franz Innerhofers &#8220;Schöne Tage&#8221;, Schneiders &#8220;Schlafes Bruder&#8221; und M. Winklers &#8220;Ackermann von Kärnten&#8221; die Erduldungen des jeweiligen Protagonisten zu seiner Biographie zählen muß &#8211; zumindest zu den passenden Spiegelungen. Was bleibt? Es bleibt die Echtheit, Unverzagtheit, die wahrhaftige Zuwendung, die wir täglich leben. Und es bleibt ganz bestimmt etwas, wenn wir dem Leben ein Stückchen Befreiung hinzufügen. K.H./03.10.09</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: alexander reyss</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/1871/wie-lange-braucht-es-um-sein-verhalten-dauerhaft-zu-aendern/comment-page-1#comment-7042</link>
		<dc:creator>alexander reyss</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 20:09:42 +0000</pubDate>
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		<description>Verhalten ist veränderbar, das kann ich selber bestätigen. dennoch sollte ich mir ersteinmal bewusst werden, welches Verhalten wirklich meiner Persönlichkeit am besten entspricht und welches Verhalten ich übernommen habe durch meine Umwelt, Erfahrungen etc. Manche Gewohnheiten können überlegenswichtig und gut sein, andere schädigen die Gesundeheit.
In der Reflexion dessen, was Menschen wirklich motiviert und antreibt hat der Psychologe Steven Reiss Ende der 90er Jahre in weltweiten Forschungen belegt, dass unter anderem 16 Lebensmotive für das tägliche Verhalten stark mitverantwortlich sind. Das Reiss Profile kann einem in der Arbeit, eigenes Verhalten zu überdenken und zu verändern sehr gut unterstützen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Verhalten ist veränderbar, das kann ich selber bestätigen. dennoch sollte ich mir ersteinmal bewusst werden, welches Verhalten wirklich meiner Persönlichkeit am besten entspricht und welches Verhalten ich übernommen habe durch meine Umwelt, Erfahrungen etc. Manche Gewohnheiten können überlegenswichtig und gut sein, andere schädigen die Gesundeheit.<br />
In der Reflexion dessen, was Menschen wirklich motiviert und antreibt hat der Psychologe Steven Reiss Ende der 90er Jahre in weltweiten Forschungen belegt, dass unter anderem 16 Lebensmotive für das tägliche Verhalten stark mitverantwortlich sind. Das Reiss Profile kann einem in der Arbeit, eigenes Verhalten zu überdenken und zu verändern sehr gut unterstützen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Roland Kopp-Wichmann</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/1871/wie-lange-braucht-es-um-sein-verhalten-dauerhaft-zu-aendern/comment-page-1#comment-7051</link>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 11:39:50 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Herr Hinkel,
danke für Ihren Kommentar. Ihr Beispiel aus dem Leben hat mich berührt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Hinkel,<br />
danke für Ihren Kommentar. Ihr Beispiel aus dem Leben hat mich berührt.</p>
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	<item>
		<title>Von: Karl Hinkel</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/1871/wie-lange-braucht-es-um-sein-verhalten-dauerhaft-zu-aendern/comment-page-1#comment-7032</link>
		<dc:creator>Karl Hinkel</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 11:20:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.persoenlichkeits-blog.de/?p=1871#comment-7032</guid>
		<description>Vielen Dank für die vielen und guten, sowie kompenten und offenen Kommentare! Meiner Erfahrung nach kann ich die Erfahrungen aller bestätigen und insbesondere die Knackpunkte, um die sich das Thema rankt, sind wunderbar herausgearbeitet. 
Aus einer Großfamilie auf dem Lande stammend, in welcher alles nur Denkbare erfahrbar war und ertragen werden mußte, kann ich nur die eindrucksvollen Schilderungen aller anderen bestätgigen: Betroffenheit ändert alles. 
Fast alle Therapieformen (EFT, MLP, QE, ...) beinhalten als Kern den Dreh- und Angelpunkt: Vieles ist reine Projektion, vieles sind reine Wiederholungen. Prägungen durch Traumata und frühkindliche Paradigmen sind außerordentlich stark.
Appelle von anderen, Literatur und vorgefertigte Rezepte, wiederholte Erzählungen und Dramatisierungen um welches Thema auch immer, all das bringt recht wenig. Wir wissen aus der Hirnforschung, dass Strukturen selbst durch dickere Synapsen physiologisch/biophysikalisch verankert sind.
Selbst der Weg über die Stärkung von Selbstakzeptanz, Selbstliebe, Selbstannahme - Selbstsicherheit ist bekanntlich die größte Sicherheit - auch das ist schwierig. Wir sind jeweils die Summe unserer Erfahrungen, Erlebnisse, gesammelten Gefühle. Und meine sind einzigundallein meine.
Auch ich habe trotz jahrzehntelangem Mühen kein Rezept für andere, höchstens kleine Hilfen als Vehikel. Aber großen Respekt habe ich vor allen, die Erfolge erzielen hin zu einem autonomen und selbstkompetenten Leben, die dann in ihrem Leben selbst Regie führen.
Nun, was kann ich hier noch beitragen an diesem sonnigen Wahlsonntag aus Köln? Wie war das noch?
Vor gut 7 Jahren saß mr ein 13jähriger Junge gegenüber, gleiche Geschwisterstellung in einer Großfamilie wie bei mir. Man suchte eine Nachhilfe, &quot;Das ist immer so ein trauriges Kind&quot;, sagte die Lehrerin, &quot;den tun wir auf die Sonderschule&quot;... &quot;Lassen Sie das mit der Hilfsschule, ich kümmere mich!&quot; sagte ich. Der Junge kam täglich. Mathe, Bio, Chemie, Deutsch, Englisch, Reli usw. Nach Jahren legte er sein Realschulzeugnis auf meinen Tisch, Note 2. Das war alles wie ein lebensgroßer Spiegel für mich, in Jahren blankpoliert. Und da war der Schalter in mir, irgendwo zwischen Herz und Hirn. Auf einmal funktionierten alle How-To-Books der letzten Jahrzehnte. Es gibt Schülerbafög, Kindergeld usw., so organisierte ich dem Jungen die wirtschaftliche Unabhängigkeit, er ist tüchtig und gut, macht bald sein Abitur mit 2,0! 
Den Spiegel polieren und lieben, niemals dran vorbei und reinschlagen. Das hat bei mir funktioniert. Ist nicht alles Eins? Mal ganz abgesehen von den vielen Sachthemen, Referaten zu &quot;Kabale und Liebe&quot;, Stefan Zweigs &quot;Schachnovelle&quot;, Ghanas Land und Leuten, Flora und Fauna, Einheitskreis und Quantenphysik und und und... - nach diesen sieben Jahren akzeptiere ich Worte nicht mehr, die benutzt werden wie abgegriffene Münzen, deren Wert man nicht mehr erkennt. Nachhilfelehrer bekommen gewöhnlich etwas Geld, wofür man etwas kaufen kann. Das war hier nicht so. Dafür erhielt ich ein ganzes neues Leben. Unbezahlbar.
K.H., Köln, 27.09.2009</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für die vielen und guten, sowie kompenten und offenen Kommentare! Meiner Erfahrung nach kann ich die Erfahrungen aller bestätigen und insbesondere die Knackpunkte, um die sich das Thema rankt, sind wunderbar herausgearbeitet.<br />
Aus einer Großfamilie auf dem Lande stammend, in welcher alles nur Denkbare erfahrbar war und ertragen werden mußte, kann ich nur die eindrucksvollen Schilderungen aller anderen bestätgigen: Betroffenheit ändert alles.<br />
Fast alle Therapieformen (EFT, MLP, QE, &#8230;) beinhalten als Kern den Dreh- und Angelpunkt: Vieles ist reine Projektion, vieles sind reine Wiederholungen. Prägungen durch Traumata und frühkindliche Paradigmen sind außerordentlich stark.<br />
Appelle von anderen, Literatur und vorgefertigte Rezepte, wiederholte Erzählungen und Dramatisierungen um welches Thema auch immer, all das bringt recht wenig. Wir wissen aus der Hirnforschung, dass Strukturen selbst durch dickere Synapsen physiologisch/biophysikalisch verankert sind.<br />
Selbst der Weg über die Stärkung von Selbstakzeptanz, Selbstliebe, Selbstannahme &#8211; Selbstsicherheit ist bekanntlich die größte Sicherheit &#8211; auch das ist schwierig. Wir sind jeweils die Summe unserer Erfahrungen, Erlebnisse, gesammelten Gefühle. Und meine sind einzigundallein meine.<br />
Auch ich habe trotz jahrzehntelangem Mühen kein Rezept für andere, höchstens kleine Hilfen als Vehikel. Aber großen Respekt habe ich vor allen, die Erfolge erzielen hin zu einem autonomen und selbstkompetenten Leben, die dann in ihrem Leben selbst Regie führen.<br />
Nun, was kann ich hier noch beitragen an diesem sonnigen Wahlsonntag aus Köln? Wie war das noch?<br />
Vor gut 7 Jahren saß mr ein 13jähriger Junge gegenüber, gleiche Geschwisterstellung in einer Großfamilie wie bei mir. Man suchte eine Nachhilfe, &#8220;Das ist immer so ein trauriges Kind&#8221;, sagte die Lehrerin, &#8220;den tun wir auf die Sonderschule&#8221;&#8230; &#8220;Lassen Sie das mit der Hilfsschule, ich kümmere mich!&#8221; sagte ich. Der Junge kam täglich. Mathe, Bio, Chemie, Deutsch, Englisch, Reli usw. Nach Jahren legte er sein Realschulzeugnis auf meinen Tisch, Note 2. Das war alles wie ein lebensgroßer Spiegel für mich, in Jahren blankpoliert. Und da war der Schalter in mir, irgendwo zwischen Herz und Hirn. Auf einmal funktionierten alle How-To-Books der letzten Jahrzehnte. Es gibt Schülerbafög, Kindergeld usw., so organisierte ich dem Jungen die wirtschaftliche Unabhängigkeit, er ist tüchtig und gut, macht bald sein Abitur mit 2,0!<br />
Den Spiegel polieren und lieben, niemals dran vorbei und reinschlagen. Das hat bei mir funktioniert. Ist nicht alles Eins? Mal ganz abgesehen von den vielen Sachthemen, Referaten zu &#8220;Kabale und Liebe&#8221;, Stefan Zweigs &#8220;Schachnovelle&#8221;, Ghanas Land und Leuten, Flora und Fauna, Einheitskreis und Quantenphysik und und und&#8230; &#8211; nach diesen sieben Jahren akzeptiere ich Worte nicht mehr, die benutzt werden wie abgegriffene Münzen, deren Wert man nicht mehr erkennt. Nachhilfelehrer bekommen gewöhnlich etwas Geld, wofür man etwas kaufen kann. Das war hier nicht so. Dafür erhielt ich ein ganzes neues Leben. Unbezahlbar.<br />
K.H., Köln, 27.09.2009</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Roland Kopp-Wichmann</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/1871/wie-lange-braucht-es-um-sein-verhalten-dauerhaft-zu-aendern/comment-page-1#comment-7052</link>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 19:32:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.persoenlichkeits-blog.de/?p=1871#comment-7052</guid>
		<description>Hallo Frau Ruppert,
ich denke auch, dass es wichtig ist, es nur für sich selbst zu tun und nicht für andere. Das zweite, was dazu kommen muss, ist ein guter Grund, ein Motiv - und zwar eines, das um einiges stärker ist als das Motiv, wegen dem man das alte Verhalten aufrechterhält. Aber das zu finden, und das schreiben Sie ja überzeugend, ist nicht so leicht.

Danke für Ihren Kommentar.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Frau Ruppert,<br />
ich denke auch, dass es wichtig ist, es nur für sich selbst zu tun und nicht für andere. Das zweite, was dazu kommen muss, ist ein guter Grund, ein Motiv &#8211; und zwar eines, das um einiges stärker ist als das Motiv, wegen dem man das alte Verhalten aufrechterhält. Aber das zu finden, und das schreiben Sie ja überzeugend, ist nicht so leicht.</p>
<p>Danke für Ihren Kommentar.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sandra Ruppert</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/1871/wie-lange-braucht-es-um-sein-verhalten-dauerhaft-zu-aendern/comment-page-1#comment-7025</link>
		<dc:creator>Sandra Ruppert</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 19:08:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.persoenlichkeits-blog.de/?p=1871#comment-7025</guid>
		<description>Mein Tipp, wenn man eine Verhaltensweise ändern möchte: Mache es für dich und nicht, weil andere es gerne hätten. 

Bevor ich endgültig mit dem Rauchen aufgehört habe, sind einige Versuche in die Hose gegangen. Aufhören wollte ich eigentlich nur, weil mein Lebensgefährte und einige Menschen aus meinem Bekanntenkreis es auch geschafft haben. Folglich konnte ich mir dann die typischen Sprüche von trockenen Rauchern anhören und hatte immer ein Gefühl von Neid in mir, weil ich nicht dazugehörte. Ich nahm mir vor, allen zu zeigen, dass ich genauso stark bin und keine Zigaretten brauche. In einem Nichtraucherkurs wurde mir dann zum Beispiel geraten, mir statt dem gewohnten Griff zur Zigarette eine alternative Beschäftigung zu suchen. Außerdem sollte ich anhand einer Tagesstrichliste meinen Zigarettenkonsum festgehalten. Nachdem dieser Versuch gescheitert war, habe ich noch unzählige Male versucht vom Rauchen los zukommen. Ohne Erfolg, weil es ein Problem gab. Wenn keine Zigaretten im Haus waren, trauerte ich meiner alten Liebe regelrecht hinterher. Ich fand keinen Grund, der mich richtig überzeugte, warum ich aufhören sollte. 

Das Resultat meiner Bemühungen war, dass ich noch ein gesamtes Jahr weiter geraucht habe. Irgendwann habe ich mir dann mal selbst die Frage gestellt, warum ich das mache und was es mir bringt. Es ärgerte mich zum Beispiel, das ich lange keine so gute Kondition beim Training hatte wie andere, obwohl ich schon seit vielen Jahren sportlich aktiv war. Es war mir peinlich, wenn ich nach der Zigarette ein Kundengespräch hatte und nach Qualm roch. Mich überkamen auf einmal Gewissensbisse, wenn ich an meine Gesundheit dachte. Es wurde mir lästig, immer und überall die Schachtel mitzunehmen. Ich habe vor circa acht Monaten mit dem Rauchen aufgehört, weil ich mich selbst nicht mehr wohlgefühlt habe und nicht, weil ich anderen etwas beweisen wollte.

Ich bin der Meinung, wer eine Verhaltensweise ändern möchte, muss es selbst wollen und einen Sinn darin sehen. Das macht es jedenfalls einfacher, sich von alten Gewohnheiten zu lösen oder neue anzueignen. Denn das Risiko, wieder in sein altes Verhaltensmuster zurück zu fallen, ist besonders dann sehr groß, solange der Grund etwas verändern zu wollen nur darin besteht, anderen einen Gefallen zu tun oder sich einzubilden, man genießt ein besseres Ansehen, wenn man dieses oder jenes nicht mehr oder anders macht. Wer sich zu etwas zwingt, was er eigentlich nicht will, wird auf Dauer nicht zufrieden sein.

Freundliche Grüße aus Weißwasser
Sandra Ruppert</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Tipp, wenn man eine Verhaltensweise ändern möchte: Mache es für dich und nicht, weil andere es gerne hätten. </p>
<p>Bevor ich endgültig mit dem Rauchen aufgehört habe, sind einige Versuche in die Hose gegangen. Aufhören wollte ich eigentlich nur, weil mein Lebensgefährte und einige Menschen aus meinem Bekanntenkreis es auch geschafft haben. Folglich konnte ich mir dann die typischen Sprüche von trockenen Rauchern anhören und hatte immer ein Gefühl von Neid in mir, weil ich nicht dazugehörte. Ich nahm mir vor, allen zu zeigen, dass ich genauso stark bin und keine Zigaretten brauche. In einem Nichtraucherkurs wurde mir dann zum Beispiel geraten, mir statt dem gewohnten Griff zur Zigarette eine alternative Beschäftigung zu suchen. Außerdem sollte ich anhand einer Tagesstrichliste meinen Zigarettenkonsum festgehalten. Nachdem dieser Versuch gescheitert war, habe ich noch unzählige Male versucht vom Rauchen los zukommen. Ohne Erfolg, weil es ein Problem gab. Wenn keine Zigaretten im Haus waren, trauerte ich meiner alten Liebe regelrecht hinterher. Ich fand keinen Grund, der mich richtig überzeugte, warum ich aufhören sollte. </p>
<p>Das Resultat meiner Bemühungen war, dass ich noch ein gesamtes Jahr weiter geraucht habe. Irgendwann habe ich mir dann mal selbst die Frage gestellt, warum ich das mache und was es mir bringt. Es ärgerte mich zum Beispiel, das ich lange keine so gute Kondition beim Training hatte wie andere, obwohl ich schon seit vielen Jahren sportlich aktiv war. Es war mir peinlich, wenn ich nach der Zigarette ein Kundengespräch hatte und nach Qualm roch. Mich überkamen auf einmal Gewissensbisse, wenn ich an meine Gesundheit dachte. Es wurde mir lästig, immer und überall die Schachtel mitzunehmen. Ich habe vor circa acht Monaten mit dem Rauchen aufgehört, weil ich mich selbst nicht mehr wohlgefühlt habe und nicht, weil ich anderen etwas beweisen wollte.</p>
<p>Ich bin der Meinung, wer eine Verhaltensweise ändern möchte, muss es selbst wollen und einen Sinn darin sehen. Das macht es jedenfalls einfacher, sich von alten Gewohnheiten zu lösen oder neue anzueignen. Denn das Risiko, wieder in sein altes Verhaltensmuster zurück zu fallen, ist besonders dann sehr groß, solange der Grund etwas verändern zu wollen nur darin besteht, anderen einen Gefallen zu tun oder sich einzubilden, man genießt ein besseres Ansehen, wenn man dieses oder jenes nicht mehr oder anders macht. Wer sich zu etwas zwingt, was er eigentlich nicht will, wird auf Dauer nicht zufrieden sein.</p>
<p>Freundliche Grüße aus Weißwasser<br />
Sandra Ruppert</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Maria Ast</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/1871/wie-lange-braucht-es-um-sein-verhalten-dauerhaft-zu-aendern/comment-page-1#comment-7020</link>
		<dc:creator>Maria Ast</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 09:29:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.persoenlichkeits-blog.de/?p=1871#comment-7020</guid>
		<description>Verändertes Verhalten muss viele Seiten in uns ansprechen: zumindest aber immer den “Kurzfrist-” und den “Langfrist-Hedonisten”.
@Steinhart. Kann ich nur bestätigen. 
Lt. Neurobiologen befriedigt das Bauchgefühl den Kurzfrist-Hedonisten, der uns eben - Achtung, gute Absicht - SOFORT was Gutes tun will. Ratio, Verstand kann langfristig planen, ob etwas auf FERNERE Sicht hedonistisch befriedigt. 

Exakt DA liegt aber m.E. der Knackpunkt, was Dran-bleiben an Verhaltensänderung angeht. Wenn Kopf und Bauch im &#039;Untergrund&#039; im unbewussten Wettstreit liegen, können Sie noch so viele rationale Gründe und wohlformulierte Verhaltenszielsätze für die Verhaltensänderung anführen, es wird langfristig nicht funktionieren oder in der vielgepriesenen Disziplinschiene enden, die man(n) sich dann wiederum als tollen Wert schönredet - und sich weiter quält. 
Für mich gilt: Haltungs- vor Verhaltensänderung geht einfacher und schneller als umgekehrt, da Haltung viele Ebenen beinhaltet. 

@Daniel Tuschhoff
Buchtipp für Sie: Rauchpause, Wie das Unbewusste dabei hilft, das Rauchen zu vergessen, Maja Storch, Huber. Nett und spannend geschrieben - und wirkungsvoll!
Grüße - Maria Ast</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Verändertes Verhalten muss viele Seiten in uns ansprechen: zumindest aber immer den “Kurzfrist-” und den “Langfrist-Hedonisten”.<br />
@Steinhart. Kann ich nur bestätigen.<br />
Lt. Neurobiologen befriedigt das Bauchgefühl den Kurzfrist-Hedonisten, der uns eben &#8211; Achtung, gute Absicht &#8211; SOFORT was Gutes tun will. Ratio, Verstand kann langfristig planen, ob etwas auf FERNERE Sicht hedonistisch befriedigt. </p>
<p>Exakt DA liegt aber m.E. der Knackpunkt, was Dran-bleiben an Verhaltensänderung angeht. Wenn Kopf und Bauch im &#8216;Untergrund&#8217; im unbewussten Wettstreit liegen, können Sie noch so viele rationale Gründe und wohlformulierte Verhaltenszielsätze für die Verhaltensänderung anführen, es wird langfristig nicht funktionieren oder in der vielgepriesenen Disziplinschiene enden, die man(n) sich dann wiederum als tollen Wert schönredet &#8211; und sich weiter quält.<br />
Für mich gilt: Haltungs- vor Verhaltensänderung geht einfacher und schneller als umgekehrt, da Haltung viele Ebenen beinhaltet. </p>
<p>@Daniel Tuschhoff<br />
Buchtipp für Sie: Rauchpause, Wie das Unbewusste dabei hilft, das Rauchen zu vergessen, Maja Storch, Huber. Nett und spannend geschrieben &#8211; und wirkungsvoll!<br />
Grüße &#8211; Maria Ast</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Roland Kopp-Wichmann</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/1871/wie-lange-braucht-es-um-sein-verhalten-dauerhaft-zu-aendern/comment-page-1#comment-7053</link>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 08:35:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.persoenlichkeits-blog.de/?p=1871#comment-7053</guid>
		<description>Hallo Herr Tuschhoff,
ja, alte Gewohnheiten sind nicht leicht zu ändern, u.a. weil sie neurobiologisch gebahnt sind und man für das neue Verhalten erst neue Bahnen spuren muß.

Etwas weniger wissenschaftlich hat das Mark Twain ausgedrückt: &lt;em&gt;&quot;Eine schlechte Angewohnheit kann man nicht aus dem Fenster werfen. Man muss sie die Treppe runterboxen. Stufe für Stufe.&quot; &lt;/em&gt;

Rauchen hat meiner Erfahrung auch viel damit zu tun, dass es einem hilft, Gefühle zu regulieren. Sie können das ja mal ausprobieren beim nächsten Mal. Eine Minute warten und versuchen zu spüren, welches Gefühl Sie gerade glauben, regulieren zu müssen.

Danke für Ihren Kommentar - und es freut mich, dass Ihnen mein Blog so gut gefällt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Tuschhoff,<br />
ja, alte Gewohnheiten sind nicht leicht zu ändern, u.a. weil sie neurobiologisch gebahnt sind und man für das neue Verhalten erst neue Bahnen spuren muß.</p>
<p>Etwas weniger wissenschaftlich hat das Mark Twain ausgedrückt: <em>&#8220;Eine schlechte Angewohnheit kann man nicht aus dem Fenster werfen. Man muss sie die Treppe runterboxen. Stufe für Stufe.&#8221; </em></p>
<p>Rauchen hat meiner Erfahrung auch viel damit zu tun, dass es einem hilft, Gefühle zu regulieren. Sie können das ja mal ausprobieren beim nächsten Mal. Eine Minute warten und versuchen zu spüren, welches Gefühl Sie gerade glauben, regulieren zu müssen.</p>
<p>Danke für Ihren Kommentar &#8211; und es freut mich, dass Ihnen mein Blog so gut gefällt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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