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	<title>Kommentare zu: Wie ich mir mit Meditation meine wissenschaftliche Karriere verbaute.</title>
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	<description>Mehr verstehen. Zufriedener leben.</description>
	<lastBuildDate>Tue, 09 Mar 2010 17:58:31 +0100</lastBuildDate>
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		<title>Von: Hüseyin Tepeli</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/1571/wie-ich-mit-meditation-meine-wissenschaftliche-karriere-verbaute/comment-page-1#comment-6650</link>
		<dc:creator>Hüseyin Tepeli</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 22:45:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.persoenlichkeits-blog.de/?p=1571#comment-6650</guid>
		<description>Hallo Frank,
wie ich sehe, scheint Meditation dich sehr anzusprechen. Wenn du meditative Praktiken nutzen möchtest, um aus deiner beruflichen Krise herrauszukommen, würde ich dir unbedingt empfehlen, dir die Arbeiten von Jon Kabat-Zinn über Mindfulness Based Stress Reduction (MBSR) und Mindfulness Based Cognitive Therapy (MBCT) anzuschauen. (Es gibt einige Bücher von Ihm zu seinem Arbeiten.) Eventuell wäre das was für dich.
Ansonsten gibt es auch die Möglichkeit dir einen Coach zur Seite zu holen, der dich in dieser schwierigen Phase unterstützen könnte.
Beste Grüße
Hüseyin</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Frank,<br />
wie ich sehe, scheint Meditation dich sehr anzusprechen. Wenn du meditative Praktiken nutzen möchtest, um aus deiner beruflichen Krise herrauszukommen, würde ich dir unbedingt empfehlen, dir die Arbeiten von Jon Kabat-Zinn über Mindfulness Based Stress Reduction (MBSR) und Mindfulness Based Cognitive Therapy (MBCT) anzuschauen. (Es gibt einige Bücher von Ihm zu seinem Arbeiten.) Eventuell wäre das was für dich.<br />
Ansonsten gibt es auch die Möglichkeit dir einen Coach zur Seite zu holen, der dich in dieser schwierigen Phase unterstützen könnte.<br />
Beste Grüße<br />
Hüseyin</p>
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	<item>
		<title>Von: Hüseyin Tepeli</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/1571/wie-ich-mit-meditation-meine-wissenschaftliche-karriere-verbaute/comment-page-1#comment-6649</link>
		<dc:creator>Hüseyin Tepeli</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 22:16:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.persoenlichkeits-blog.de/?p=1571#comment-6649</guid>
		<description>Hallo Herr Kopp-Wichmann,
vielen Dank für ihr Feedback.

Was genau nun Kabat-Zinn darüber denken würde, vermag ich nicht zu beurteilen. 

Sicherlich haben Sie recht, dass nicht jeder kranke Menschen mit der Methode von Kabat-Zinn behandelt werden sollte. Hauptsächlich werden jedoch &quot;kranke&quot; Menschen z.B. mit Herzinfarkt, Migräne, Rückenschmerzen, Krebs, Aids, Angstzustände, chronische Hauterkrankungen behandelt. 

Die Methode von Zinn scheint die Selbstheilungskräfte der Menschen durch unterschiedliche Meditationsmethoden zu unterstützen und zu fördern. Ein gesunder Menschen wird gar nicht erst krank, da er mit sich anscheinend im reinen ist und deshalb keine angeschlagene Gesundheit hat. Meditations kann hier nicht helfen, da hier auch nichts &quot;krank&quot; ist. Nichtsdestotrotz kann auch ein gesunder Menschen sicherlich von der Meditation profitieren. Doch das kann er auch durch Sport gesunde Ernährung, Verbesserung seiner Problemlösungsfähigkeiten, eine Förderung seiner sozialen Fähigkeiten, dem Aufbau von Freundschaften, der Malerei, Theater spielen, der Entwicklung von Träumen und Visionen, Tanzen und Lachen und vielem, vielem mehr, je nachdem, was seinem naturell entspricht. Viele dieser Wege bewirken auf eine naturlicher Art, was man ansonsten versucht durch Meditation zu erreichen. 

Was ist der Unterschied zwischen Denken und Gedanken? Denken ist der Prozess mit dem ich Gedanken erzeuge. Meinen Gedanken sind das Ergebnis meines Denkens. 

Was ich als &quot;falsches&quot; Denken bezeichnen, ist es den Prozess des Denkens z.B. gegen mich selbst einzusetzen in dem ich z.B. Gedanken erzeuge, wie &quot;ich bin nicht gut genug&quot;, &quot;ich bin nichts wert.&quot;, etc. Reagiert man dann auf diese Gedanken und &quot;vergisst&quot;das man diese selber durch sein Denken erzeugt, kann eine negative Abwärtsspirale der Gedanken entstehen, die sie wahrscheinliche als den &quot;ruhelosen Strom unserer Gedanken&quot; bezeichnen, der &quot;Die Quelle unserer Unzufriedenheit, vieler Probleme und Krankheiten ist&quot;.

Und hier setzt, dass an, was sie als tieferes &quot;tieferes Verstehen&quot; bezeichenen würden. Dadurch, dass wir den Gedanken beobachten, entidentifizieren wir uns uns von ihne und hören auf zu bewerten also zu denken, und unser Körper hat Zeit sich selber zu heilen, da er nicht mehr ständig mit negativen Gedanken und Bewertungen bombardiert wird. 

Denn unser Körper verstoffwechselt nicht nur Nahrung, sondern auch Gedanken. Genauso wie schelchte Nahrung uns krank machen kann, können auch &quot;schlechte&quot; Gedanken uns krank machen.

Hier liegt aber auch eines der Probleme der Meditations. Sobald wir aufhören zu meditieren und wieder anfangen unsere alten Denkstile zu verwenden (oder wir kommen einfach wieder aus dem Kloster zurück in den Alltag) sind die alten Probleme wieder da. Die Literatur ist voll von diesem Phänomen. (Siehe z.B. Das Tor des Erwachens. Wie Erleuchtung das tägliche Leben verändert von Jack Kornfield)

Im besten Fall sind uns durch das Beobachten unserer Gedanken die zerstörerischen Denkmuster und Stile aufgefallen und wir haben aufgehört diese zu nutzen und haben welche entwickelt, die uns weiterhelfen, wenn wir diese Art der Meditation tatsächlich praktizieren. Dies ist aber nicht immer der Fall, da es viele Meditationspraktiken gibt, die einfach nur das Denken und Bewerten unterbrechen, in dem Sie empfehlen sich auf andere Prozess zu konzentrieren, wie z.B. dem Atem usw.
Vielen Dank für die anregende Diskussion.
Mit freundlichen Grüßen
Hüseyin Tepeli</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Kopp-Wichmann,<br />
vielen Dank für ihr Feedback.</p>
<p>Was genau nun Kabat-Zinn darüber denken würde, vermag ich nicht zu beurteilen. </p>
<p>Sicherlich haben Sie recht, dass nicht jeder kranke Menschen mit der Methode von Kabat-Zinn behandelt werden sollte. Hauptsächlich werden jedoch &#8220;kranke&#8221; Menschen z.B. mit Herzinfarkt, Migräne, Rückenschmerzen, Krebs, Aids, Angstzustände, chronische Hauterkrankungen behandelt. </p>
<p>Die Methode von Zinn scheint die Selbstheilungskräfte der Menschen durch unterschiedliche Meditationsmethoden zu unterstützen und zu fördern. Ein gesunder Menschen wird gar nicht erst krank, da er mit sich anscheinend im reinen ist und deshalb keine angeschlagene Gesundheit hat. Meditations kann hier nicht helfen, da hier auch nichts &#8220;krank&#8221; ist. Nichtsdestotrotz kann auch ein gesunder Menschen sicherlich von der Meditation profitieren. Doch das kann er auch durch Sport gesunde Ernährung, Verbesserung seiner Problemlösungsfähigkeiten, eine Förderung seiner sozialen Fähigkeiten, dem Aufbau von Freundschaften, der Malerei, Theater spielen, der Entwicklung von Träumen und Visionen, Tanzen und Lachen und vielem, vielem mehr, je nachdem, was seinem naturell entspricht. Viele dieser Wege bewirken auf eine naturlicher Art, was man ansonsten versucht durch Meditation zu erreichen. </p>
<p>Was ist der Unterschied zwischen Denken und Gedanken? Denken ist der Prozess mit dem ich Gedanken erzeuge. Meinen Gedanken sind das Ergebnis meines Denkens. </p>
<p>Was ich als &#8220;falsches&#8221; Denken bezeichnen, ist es den Prozess des Denkens z.B. gegen mich selbst einzusetzen in dem ich z.B. Gedanken erzeuge, wie &#8220;ich bin nicht gut genug&#8221;, &#8220;ich bin nichts wert.&#8221;, etc. Reagiert man dann auf diese Gedanken und &#8220;vergisst&#8221;das man diese selber durch sein Denken erzeugt, kann eine negative Abwärtsspirale der Gedanken entstehen, die sie wahrscheinliche als den &#8220;ruhelosen Strom unserer Gedanken&#8221; bezeichnen, der &#8220;Die Quelle unserer Unzufriedenheit, vieler Probleme und Krankheiten ist&#8221;.</p>
<p>Und hier setzt, dass an, was sie als tieferes &#8220;tieferes Verstehen&#8221; bezeichenen würden. Dadurch, dass wir den Gedanken beobachten, entidentifizieren wir uns uns von ihne und hören auf zu bewerten also zu denken, und unser Körper hat Zeit sich selber zu heilen, da er nicht mehr ständig mit negativen Gedanken und Bewertungen bombardiert wird. </p>
<p>Denn unser Körper verstoffwechselt nicht nur Nahrung, sondern auch Gedanken. Genauso wie schelchte Nahrung uns krank machen kann, können auch &#8220;schlechte&#8221; Gedanken uns krank machen.</p>
<p>Hier liegt aber auch eines der Probleme der Meditations. Sobald wir aufhören zu meditieren und wieder anfangen unsere alten Denkstile zu verwenden (oder wir kommen einfach wieder aus dem Kloster zurück in den Alltag) sind die alten Probleme wieder da. Die Literatur ist voll von diesem Phänomen. (Siehe z.B. Das Tor des Erwachens. Wie Erleuchtung das tägliche Leben verändert von Jack Kornfield)</p>
<p>Im besten Fall sind uns durch das Beobachten unserer Gedanken die zerstörerischen Denkmuster und Stile aufgefallen und wir haben aufgehört diese zu nutzen und haben welche entwickelt, die uns weiterhelfen, wenn wir diese Art der Meditation tatsächlich praktizieren. Dies ist aber nicht immer der Fall, da es viele Meditationspraktiken gibt, die einfach nur das Denken und Bewerten unterbrechen, in dem Sie empfehlen sich auf andere Prozess zu konzentrieren, wie z.B. dem Atem usw.<br />
Vielen Dank für die anregende Diskussion.<br />
Mit freundlichen Grüßen<br />
Hüseyin Tepeli</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Roland Kopp-Wichmann</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/1571/wie-ich-mit-meditation-meine-wissenschaftliche-karriere-verbaute/comment-page-1#comment-6632</link>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2009 16:58:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.persoenlichkeits-blog.de/?p=1571#comment-6632</guid>
		<description>Hallo Frank,
danke für Deinen persönlichen, anschaulichen Kommentar. Irgendwann sollte man sich eben von allen Lehren und Lehrern lösen und sein eigener Guru werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Frank,<br />
danke für Deinen persönlichen, anschaulichen Kommentar. Irgendwann sollte man sich eben von allen Lehren und Lehrern lösen und sein eigener Guru werden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Frank</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/1571/wie-ich-mit-meditation-meine-wissenschaftliche-karriere-verbaute/comment-page-1#comment-6631</link>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2009 14:56:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.persoenlichkeits-blog.de/?p=1571#comment-6631</guid>
		<description>Hallo, ich fühle mich einfach mal von der Frage, ob und wie ich meditiere, persönlich angesprochen:

Ich versuche, einmal am Tag zu Meditieren. Es werden immer optimale Zeitpunkte dazu empfohlen (morgens nach dem Aufstehen, beim Nachhausekehren von der Arbeit, abends vor dem Schlafengehen), aber eigentlich ist mein persönlicher optimaler Zeitpunkt, wenn ich nachts zwischen 2 und 5 Uhr aufwache und mein Herz und mein Verstand um die Wette rasen (ich bin derzeit in einer beruflichen Krise).

Wenn ich dann 20 Minuten sitze, versuche meinem Atem zu folgen, dann meinen ganzen Körper zu spüren und schließlich in den letzten 5 Minuten (bildlich gesprochen) am ruhigen Ufer meines immer noch rasenden Gedankenstroms zu sitzen, dann komme ich wirklich wieder mehr oder weniger &quot;zu mir selber&quot;.

Nun mag man mir vorwerfen, ich mißbrauche die Meditation, mit der man so viel erreichen könne, als Einschlafhilfe. Aber so ist es. Ich bin damit zufrieden. Und ich habe das Gefühl, subtile Änderungen (höhere Achtsamkeit, z.B. in Begegnungen mit anderen Menschen, bei emotionalen Reaktionen auf Ereignisse etc.) zu bemerken.

Eines noch: ich bin Jahre lang immer neuen Meditationsanleitungen und geführten Meditationen nachgejagt. Alle (denen ich begegnet bin) haben Ihren Wert. Aber irgendwann muß man einfach mal auch zur Ruhe kommen, einfach sitzen und achtsam sein....

Und zu den Kommentaren anderer Kommentatoren: Sport mache ich auch....

Alles Gute !
Frank</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, ich fühle mich einfach mal von der Frage, ob und wie ich meditiere, persönlich angesprochen:</p>
<p>Ich versuche, einmal am Tag zu Meditieren. Es werden immer optimale Zeitpunkte dazu empfohlen (morgens nach dem Aufstehen, beim Nachhausekehren von der Arbeit, abends vor dem Schlafengehen), aber eigentlich ist mein persönlicher optimaler Zeitpunkt, wenn ich nachts zwischen 2 und 5 Uhr aufwache und mein Herz und mein Verstand um die Wette rasen (ich bin derzeit in einer beruflichen Krise).</p>
<p>Wenn ich dann 20 Minuten sitze, versuche meinem Atem zu folgen, dann meinen ganzen Körper zu spüren und schließlich in den letzten 5 Minuten (bildlich gesprochen) am ruhigen Ufer meines immer noch rasenden Gedankenstroms zu sitzen, dann komme ich wirklich wieder mehr oder weniger &#8220;zu mir selber&#8221;.</p>
<p>Nun mag man mir vorwerfen, ich mißbrauche die Meditation, mit der man so viel erreichen könne, als Einschlafhilfe. Aber so ist es. Ich bin damit zufrieden. Und ich habe das Gefühl, subtile Änderungen (höhere Achtsamkeit, z.B. in Begegnungen mit anderen Menschen, bei emotionalen Reaktionen auf Ereignisse etc.) zu bemerken.</p>
<p>Eines noch: ich bin Jahre lang immer neuen Meditationsanleitungen und geführten Meditationen nachgejagt. Alle (denen ich begegnet bin) haben Ihren Wert. Aber irgendwann muß man einfach mal auch zur Ruhe kommen, einfach sitzen und achtsam sein&#8230;.</p>
<p>Und zu den Kommentaren anderer Kommentatoren: Sport mache ich auch&#8230;.</p>
<p>Alles Gute !<br />
Frank</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Roland Kopp-Wichmann</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/1571/wie-ich-mit-meditation-meine-wissenschaftliche-karriere-verbaute/comment-page-1#comment-6645</link>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 19:38:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.persoenlichkeits-blog.de/?p=1571#comment-6645</guid>
		<description>Hallo Herr Tepeli,
herzlichen Dank für Ihren ausführlichen Kommentar. Nur ein paar kurze Anmerkungen dazu.

Ich glaube, dass John Kabat-Zinn sich heftig wehren würde, dass er vor allem kranke Menschen mit seinen Methoden behandelt. Diese Abgrenzung ist im psychischen Bereich ziemlich schwierig. Mit Sicherheit ist Meditation vor allem für Gesunde geeignet. Einem Menschen mit einer Psychose würde ich davon abraten, da ihn die Aufteilung in &quot;Zeuge&quot; und &quot;Gedanken&quot; noch mehr verwirren würde.

Sie schreiben über „den falschen“ Einsatzes unseres Denkens&quot;. Was soll denn die Unterscheidung zwischen Denken und Gedanken? Und natürlich passieren die Gedanken immer im gegenwärtigen Moment, aber der Inhalt der Gedanken ist selten auf die Gegenwart gerichtet, denn dann wäre es ja Meditation.

Das mit dem &quot;tieferen Verstehen&quot; ist so gemeint, dass man nicht die Gedanken besser versteht, sondern die Gedanken ziehen oder loslassen kann, obwohl sie da sind. Das tiefere Verstehen zielt auf die Desidentifikation von den Gedanken, was die meisten Menschen sich ja nicht vorstellen können. Getreu in der Descarteschen Tradition &quot;Ich denke, also bin ich.&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Tepeli,<br />
herzlichen Dank für Ihren ausführlichen Kommentar. Nur ein paar kurze Anmerkungen dazu.</p>
<p>Ich glaube, dass John Kabat-Zinn sich heftig wehren würde, dass er vor allem kranke Menschen mit seinen Methoden behandelt. Diese Abgrenzung ist im psychischen Bereich ziemlich schwierig. Mit Sicherheit ist Meditation vor allem für Gesunde geeignet. Einem Menschen mit einer Psychose würde ich davon abraten, da ihn die Aufteilung in &#8220;Zeuge&#8221; und &#8220;Gedanken&#8221; noch mehr verwirren würde.</p>
<p>Sie schreiben über „den falschen“ Einsatzes unseres Denkens&#8221;. Was soll denn die Unterscheidung zwischen Denken und Gedanken? Und natürlich passieren die Gedanken immer im gegenwärtigen Moment, aber der Inhalt der Gedanken ist selten auf die Gegenwart gerichtet, denn dann wäre es ja Meditation.</p>
<p>Das mit dem &#8220;tieferen Verstehen&#8221; ist so gemeint, dass man nicht die Gedanken besser versteht, sondern die Gedanken ziehen oder loslassen kann, obwohl sie da sind. Das tiefere Verstehen zielt auf die Desidentifikation von den Gedanken, was die meisten Menschen sich ja nicht vorstellen können. Getreu in der Descarteschen Tradition &#8220;Ich denke, also bin ich.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Hüseyin Tepeli</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/1571/wie-ich-mit-meditation-meine-wissenschaftliche-karriere-verbaute/comment-page-1#comment-6548</link>
		<dc:creator>Hüseyin Tepeli</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 10:20:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.persoenlichkeits-blog.de/?p=1571#comment-6548</guid>
		<description>Hallo,

die Aussagen von Herrn Feger kann ich nachvollziehen. Auch wenn ich das genannte Buch nicht gelesen habe, kenne ich andere Quelle, die von der unheilvollen Unterstützung des Japanischen Militärs durch Zen-Roshis berichten. Auch die Kultur der Samurai war sehr stark durch die Philosophie des Zen-Buddhismus beeinflusst und die Samurai waren nicht gerade für ihre Friedfertigkeit bekannt und haben &quot;Meditation&quot; als eine Technik benutzt, um im Kampf zu überleben.


Den wer im Kampf nicht voll bei der Sache ist, also keine volle Aufmerksamkeit hat, ist sehr leicht zu töten.


Nun könnte man sagen, dass es sich hier um einen Missbrauch der Meditation handelt. Und genau darauf will ich auch hinaus. Meditation in ihren vielfältigen Formen ist EIN Instrument, eine Technik (neben vielen anderen auch) durch die wir Aufmerksamkeit und Konzentration (weiter-)entwickeln können und diese Aufmerksamkeit und Konzentration kann auf vielfältige sinnvoll und hilfreich eingesetzt werden, aber auch auf vielfältige Weise missbraucht werden.


Meditation als Praxis, die uns hilft Aufmerksamkeit und Konzentration zu entwickeln, gehört der gesamten Menschheit und hat rein gar nichts mit dem religiösen und esoterischen TamTam zu tun, welches sich darum herum entwickelt hat. 


So hat sich z.B. aus der Astrologie, die Astronomie entwickeln. Ich bin davon überzeugt, dass wir  gegenwärtig etwas ähnliches bei der Meditation und den meditativen Praktiken erleben (werden). John Kabat-Zinn ist u.a. einer derjenigen, der genau daran arbeiten und dabei hervorragende Ergebnisse erzielen.

Würde ich deshalb Meditation empfehlen? Nicht unbedingt, den man darf bei den Arbeiten von John Kabat-Zinn nicht vergessen, dass es sich bei den erzielten Ergebnissen um die Behandlung von „kranken“ Menschen handelt. Deshalb wird jemand, der „gesund“ ist, schon nicht auf die gleiche weise davon profitieren können.

Einem Jungen Menschen, der sich überlegt, mit Meditation zu beginnen, würde ich persönlich eher zum Sport raten als jeden Tag 30-45 min. zu meditieren. Ich glaube, dass junge Menschen mehr vom Sport und dem Kontakt mit einer Gruppe profitieren als vom täglichen meditieren.

Zu dem was Sie über Meditation sagen, möchte ich gerne auch noch folgende Anmerkungen machen.:

„Die Quelle unserer Unzufriedenheit, vieler Probleme und Krankheiten ist der ununterbrochene ruhelose Strom unserer Gedanken.“ 

Als Quelle unserer Unzufriedenheit und vieler Probleme und Krankheiten sehe ich eher den „falschen“ Einsatzes unseres Denkens, der sich in einem ruhelosen Strom unsere (negativen) Gedanken äußert. Dieser ruhelose Strom unserer Gedanken kann z.B. für einen Künstler und Schriftsteller die wunderbarste Quelle seiner Kreativität darstellen. Er lebt von ihr und wäre sehr glücklich über sie. :)

„Diese Gedanken lenken einen von der Wirklichkeit, der Gegenwart ab. Sie verschleiern unser Wesen wie Wolken den blauen Himmel.“ 

Auch hier sind es nicht die Gedanken, die das Problem sind, sondern wie wir damit umgehen. Davon ab lenken uns auch nicht unsere Gedanken ab, sondern wir lenken uns mit unseren Gedanken ab. 

„Gedanken sind nie aus der Gegenwart, sie sind immer aus der Vergangenheit oder gehen in die Zukunft.“
Gedanken sind aus meiner Sicht immer aus der Gegenwart. Gedanken können sich mit der Gegenwart, Vergangenheit und auch Zukunft beschäftigen, werde aber immer von uns im Augenblick konstruiert.

„Aus der Sicht des Verstandes ist unser Leben ein lineares, beschränktes Ereignis, das durch den Lauf der Zeit bestimmt und begrenzt wird. Diese Perspektive erschafft auch die Angst vor dem Tod. 

Aus meiner Sicht gibt es keinen „Verstand“ der eine Sichtweise hat, sondern nur der Prozess des Denkens, durch den wir versuchen zu „verstehen“. Dabei können Gedankenkonstruktion entstehen aus deren Sichtweise  „unser Leben ein lineares, beschränktes Ereignis (ist), das durch den Lauf der Zeit bestimmt und begrenzt wird.“ Diese Perspektive kann die Angst vor dem Tod erzeugen, muss es aber nicht. Aus der Sicht meiner persönlichen Gedankenkonstruktion hat diese Sichtweise auch durchaus etwas sehr tröstliches. Wenn ich z.B. davon ausgehen, dass „ich“ nicht mehr bin, wenn ich mal tot bin, dann ist da auch nichts mehr da, das darüber „traurig“ sein könnte, dass ich nicht mehr bin. :)

„Insofern ist Meditation keine Technik und braucht auch keine.
Meditation ist in erster Linie ein tieferes Verstehen.“

Meditation ist aus meiner Sicht durchaus eine Technik, die ich zum Gute als auch zum Schlechten einsetzten kann. Dabei kann ich sie als Technik einsetzen, um ein tieferes Verstehen zu entwickeln, muss es aber nicht. (Ich kann Sie auch nur als Technik einsetzen um meine Selbstheilungskräfte zu stärken, in dem ich z.B. den ruhelosen Strom von negativen Gedanken stoppe, in dem ich aufhöre zu mit Hilfe meiner Gedanken zu konstruieren.) 

Wenn man Meditation einsetzt um dabei ein „tieferes Verstehen“ zu entwickeln kann dabei auch viel Unsinn heraus kommen, wenn nicht verstanden wird, was man da gerade tut.
Einige Menschen sind schon in tiefe Meditation verschwunden und sind dann mit viel Unsinn zurückgekehrt. (siehe die Japanischen Roshi&#039;s). Was ich nicht der Meditation vorwerfe. Den als Praxis entwickele ich mit Meditation Aufmerksamkeit und Konzentration. Was ich damit mache und welche Ergebnisse ich dabei erziele, hat nichts mit der Meditation als Technik zu tun.

Beste Grüße
Hüseyin Tepeli</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>die Aussagen von Herrn Feger kann ich nachvollziehen. Auch wenn ich das genannte Buch nicht gelesen habe, kenne ich andere Quelle, die von der unheilvollen Unterstützung des Japanischen Militärs durch Zen-Roshis berichten. Auch die Kultur der Samurai war sehr stark durch die Philosophie des Zen-Buddhismus beeinflusst und die Samurai waren nicht gerade für ihre Friedfertigkeit bekannt und haben &#8220;Meditation&#8221; als eine Technik benutzt, um im Kampf zu überleben.</p>
<p>Den wer im Kampf nicht voll bei der Sache ist, also keine volle Aufmerksamkeit hat, ist sehr leicht zu töten.</p>
<p>Nun könnte man sagen, dass es sich hier um einen Missbrauch der Meditation handelt. Und genau darauf will ich auch hinaus. Meditation in ihren vielfältigen Formen ist EIN Instrument, eine Technik (neben vielen anderen auch) durch die wir Aufmerksamkeit und Konzentration (weiter-)entwickeln können und diese Aufmerksamkeit und Konzentration kann auf vielfältige sinnvoll und hilfreich eingesetzt werden, aber auch auf vielfältige Weise missbraucht werden.</p>
<p>Meditation als Praxis, die uns hilft Aufmerksamkeit und Konzentration zu entwickeln, gehört der gesamten Menschheit und hat rein gar nichts mit dem religiösen und esoterischen TamTam zu tun, welches sich darum herum entwickelt hat. </p>
<p>So hat sich z.B. aus der Astrologie, die Astronomie entwickeln. Ich bin davon überzeugt, dass wir  gegenwärtig etwas ähnliches bei der Meditation und den meditativen Praktiken erleben (werden). John Kabat-Zinn ist u.a. einer derjenigen, der genau daran arbeiten und dabei hervorragende Ergebnisse erzielen.</p>
<p>Würde ich deshalb Meditation empfehlen? Nicht unbedingt, den man darf bei den Arbeiten von John Kabat-Zinn nicht vergessen, dass es sich bei den erzielten Ergebnissen um die Behandlung von „kranken“ Menschen handelt. Deshalb wird jemand, der „gesund“ ist, schon nicht auf die gleiche weise davon profitieren können.</p>
<p>Einem Jungen Menschen, der sich überlegt, mit Meditation zu beginnen, würde ich persönlich eher zum Sport raten als jeden Tag 30-45 min. zu meditieren. Ich glaube, dass junge Menschen mehr vom Sport und dem Kontakt mit einer Gruppe profitieren als vom täglichen meditieren.</p>
<p>Zu dem was Sie über Meditation sagen, möchte ich gerne auch noch folgende Anmerkungen machen.:</p>
<p>„Die Quelle unserer Unzufriedenheit, vieler Probleme und Krankheiten ist der ununterbrochene ruhelose Strom unserer Gedanken.“ </p>
<p>Als Quelle unserer Unzufriedenheit und vieler Probleme und Krankheiten sehe ich eher den „falschen“ Einsatzes unseres Denkens, der sich in einem ruhelosen Strom unsere (negativen) Gedanken äußert. Dieser ruhelose Strom unserer Gedanken kann z.B. für einen Künstler und Schriftsteller die wunderbarste Quelle seiner Kreativität darstellen. Er lebt von ihr und wäre sehr glücklich über sie. <img src='http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>„Diese Gedanken lenken einen von der Wirklichkeit, der Gegenwart ab. Sie verschleiern unser Wesen wie Wolken den blauen Himmel.“ </p>
<p>Auch hier sind es nicht die Gedanken, die das Problem sind, sondern wie wir damit umgehen. Davon ab lenken uns auch nicht unsere Gedanken ab, sondern wir lenken uns mit unseren Gedanken ab. </p>
<p>„Gedanken sind nie aus der Gegenwart, sie sind immer aus der Vergangenheit oder gehen in die Zukunft.“<br />
Gedanken sind aus meiner Sicht immer aus der Gegenwart. Gedanken können sich mit der Gegenwart, Vergangenheit und auch Zukunft beschäftigen, werde aber immer von uns im Augenblick konstruiert.</p>
<p>„Aus der Sicht des Verstandes ist unser Leben ein lineares, beschränktes Ereignis, das durch den Lauf der Zeit bestimmt und begrenzt wird. Diese Perspektive erschafft auch die Angst vor dem Tod. </p>
<p>Aus meiner Sicht gibt es keinen „Verstand“ der eine Sichtweise hat, sondern nur der Prozess des Denkens, durch den wir versuchen zu „verstehen“. Dabei können Gedankenkonstruktion entstehen aus deren Sichtweise  „unser Leben ein lineares, beschränktes Ereignis (ist), das durch den Lauf der Zeit bestimmt und begrenzt wird.“ Diese Perspektive kann die Angst vor dem Tod erzeugen, muss es aber nicht. Aus der Sicht meiner persönlichen Gedankenkonstruktion hat diese Sichtweise auch durchaus etwas sehr tröstliches. Wenn ich z.B. davon ausgehen, dass „ich“ nicht mehr bin, wenn ich mal tot bin, dann ist da auch nichts mehr da, das darüber „traurig“ sein könnte, dass ich nicht mehr bin. <img src='http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>„Insofern ist Meditation keine Technik und braucht auch keine.<br />
Meditation ist in erster Linie ein tieferes Verstehen.“</p>
<p>Meditation ist aus meiner Sicht durchaus eine Technik, die ich zum Gute als auch zum Schlechten einsetzten kann. Dabei kann ich sie als Technik einsetzen, um ein tieferes Verstehen zu entwickeln, muss es aber nicht. (Ich kann Sie auch nur als Technik einsetzen um meine Selbstheilungskräfte zu stärken, in dem ich z.B. den ruhelosen Strom von negativen Gedanken stoppe, in dem ich aufhöre zu mit Hilfe meiner Gedanken zu konstruieren.) </p>
<p>Wenn man Meditation einsetzt um dabei ein „tieferes Verstehen“ zu entwickeln kann dabei auch viel Unsinn heraus kommen, wenn nicht verstanden wird, was man da gerade tut.<br />
Einige Menschen sind schon in tiefe Meditation verschwunden und sind dann mit viel Unsinn zurückgekehrt. (siehe die Japanischen Roshi&#8217;s). Was ich nicht der Meditation vorwerfe. Den als Praxis entwickele ich mit Meditation Aufmerksamkeit und Konzentration. Was ich damit mache und welche Ergebnisse ich dabei erziele, hat nichts mit der Meditation als Technik zu tun.</p>
<p>Beste Grüße<br />
Hüseyin Tepeli</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Veit Feger</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/1571/wie-ich-mit-meditation-meine-wissenschaftliche-karriere-verbaute/comment-page-1#comment-6541</link>
		<dc:creator>Veit Feger</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2009 12:03:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.persoenlichkeits-blog.de/?p=1571#comment-6541</guid>
		<description>Hallo, Herr Kopp-Wichmann, 
 
Ich sah letzthin Ihr  KRÄFTIGES Lob der Meditation in Ihrem &quot;Persönlichkeits-Blog&quot; .
 
Ich erlaube mir, Sie darauf hinzuweisen, dass führende Meditations-Gurus aus Deutschland, jene Männer, die wohl am meisten zur Bekanntheit von meditativen Verfahren in Deutschland in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ( teils auch schon zuvor)  beigetragen haben, ziemlich &quot;braun&quot; waren. 

Das wird Ihnen nicht gefallen, denn Sie haben eine Aversion gegen Geschichte, vor allem, wie mir scheint: gegen unsere jüngere deutsche (so unvorstellbar schreckliche) Geschichte. 
Die entsprechenden sehr genauen und ausführlichen Belege können Sie nachlesen bei Victor und Victoria Trimondi, Hitler-Buddha-Krishna - Eine unheilige Allianz vom Dritten Reich bis heute, Überreuter Wien, 2002. Kapitel  &quot;Zen-Buddhismus und NS-Faschismus&quot; S. 196 ff., Da gibt es wunderschöne :-(((( Sätze von Daisetz Teitaro Suzuki, Keiji Nishitani, August Faust, Eugen Herrigel, Karlfried Graf Dürckheim.
Ein dort zitierter  Satz von Suzuki: Zen kann sich &quot;mit anarchistischen oder faschistischen, kommunistischen oder demokratischen Idealen, mit Atheismus oder Idealismus, mit jedem politischen oder wirtschaftlichen Dogma befreunden.&quot; 
 
 
Mit höflichen Grüßen
Veit Feger,</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, Herr Kopp-Wichmann, </p>
<p>Ich sah letzthin Ihr  KRÄFTIGES Lob der Meditation in Ihrem &#8220;Persönlichkeits-Blog&#8221; .</p>
<p>Ich erlaube mir, Sie darauf hinzuweisen, dass führende Meditations-Gurus aus Deutschland, jene Männer, die wohl am meisten zur Bekanntheit von meditativen Verfahren in Deutschland in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ( teils auch schon zuvor)  beigetragen haben, ziemlich &#8220;braun&#8221; waren. </p>
<p>Das wird Ihnen nicht gefallen, denn Sie haben eine Aversion gegen Geschichte, vor allem, wie mir scheint: gegen unsere jüngere deutsche (so unvorstellbar schreckliche) Geschichte.<br />
Die entsprechenden sehr genauen und ausführlichen Belege können Sie nachlesen bei Victor und Victoria Trimondi, Hitler-Buddha-Krishna &#8211; Eine unheilige Allianz vom Dritten Reich bis heute, Überreuter Wien, 2002. Kapitel  &#8220;Zen-Buddhismus und NS-Faschismus&#8221; S. 196 ff., Da gibt es wunderschöne <img src='http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> ((( Sätze von Daisetz Teitaro Suzuki, Keiji Nishitani, August Faust, Eugen Herrigel, Karlfried Graf Dürckheim.<br />
Ein dort zitierter  Satz von Suzuki: Zen kann sich &#8220;mit anarchistischen oder faschistischen, kommunistischen oder demokratischen Idealen, mit Atheismus oder Idealismus, mit jedem politischen oder wirtschaftlichen Dogma befreunden.&#8221; </p>
<p>Mit höflichen Grüßen<br />
Veit Feger,</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Simone Betka</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/1571/wie-ich-mit-meditation-meine-wissenschaftliche-karriere-verbaute/comment-page-1#comment-6516</link>
		<dc:creator>Simone Betka</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 22:01:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.persoenlichkeits-blog.de/?p=1571#comment-6516</guid>
		<description>Lieber Herr Kopp-Wichmann,

ein wertvoller Blogbeitrag. Herzlichen Dank.

Eine schöne Zeit und Grüße nach HD
Simone Betka</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Kopp-Wichmann,</p>
<p>ein wertvoller Blogbeitrag. Herzlichen Dank.</p>
<p>Eine schöne Zeit und Grüße nach HD<br />
Simone Betka</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Roland Kopp-Wichmann</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/1571/wie-ich-mit-meditation-meine-wissenschaftliche-karriere-verbaute/comment-page-1#comment-6518</link>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 12:30:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.persoenlichkeits-blog.de/?p=1571#comment-6518</guid>
		<description>Liebe Ottlie,
ich stimme Ihnen zu, dass Achtsamkeit und Einbeziehung des Körpers sich gegenseitig ergänzen und bereichern können.
Wenn ich in meinen Persönlichkeitsseminaren die Teilnehmer in Achtsamkeit führe und dann bestimmte Sätze sage als Experiment sage, sind diese - meist damit unerfahrenen - Menschen immer wieder völlig überrascht, welche deutlichen Signale und Empfindungen sie als Reaktion auf diese kleinen Experimente erleben.

Gerade, was die körperlichen Verhärtungen angeht, spürt man diese ja erst, wenn sie sich lösen. Da sie einem in der Regel aber nicht bewusst sind, kann man die Schultern nicht loslassen, auch wenn Sie hochgezogen oder angespannt sind. Wenn ich aber Teilnehmern in Achtsamkeit den Satz &lt;em&gt;&quot;Du musst nichts mehr beweisen&quot;&lt;/em&gt;, sage, senken sich bei der Hälfte der Gruppe die Schultern.

Danke für Ihren Kommentar.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Ottlie,<br />
ich stimme Ihnen zu, dass Achtsamkeit und Einbeziehung des Körpers sich gegenseitig ergänzen und bereichern können.<br />
Wenn ich in meinen Persönlichkeitsseminaren die Teilnehmer in Achtsamkeit führe und dann bestimmte Sätze sage als Experiment sage, sind diese &#8211; meist damit unerfahrenen &#8211; Menschen immer wieder völlig überrascht, welche deutlichen Signale und Empfindungen sie als Reaktion auf diese kleinen Experimente erleben.</p>
<p>Gerade, was die körperlichen Verhärtungen angeht, spürt man diese ja erst, wenn sie sich lösen. Da sie einem in der Regel aber nicht bewusst sind, kann man die Schultern nicht loslassen, auch wenn Sie hochgezogen oder angespannt sind. Wenn ich aber Teilnehmern in Achtsamkeit den Satz <em>&#8220;Du musst nichts mehr beweisen&#8221;</em>, sage, senken sich bei der Hälfte der Gruppe die Schultern.</p>
<p>Danke für Ihren Kommentar.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ottilie</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/1571/wie-ich-mit-meditation-meine-wissenschaftliche-karriere-verbaute/comment-page-1#comment-6515</link>
		<dc:creator>Ottilie</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 11:57:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.persoenlichkeits-blog.de/?p=1571#comment-6515</guid>
		<description>Um aus chronischen Schmerzen und eingeschränkter Mobilität herauszufinden, fing ich an Yoga zu praktizieren. Ein Pranayama/Meditationskurs brachte mich (auch körperlich) sehr viel weiter. Auch jetzt gehört gezielte Atemmediation zu meinem täglichen „Programm“. Doch wenn sich „innere Probleme“ dergestalt im Körperlichen niedergeschlagen haben, ist meiner Erfahrung nach Meditation hilfreich, aber noch hilfreicher ist es, diese mit gezielter und achtsamer Arbeit am Körper zu verbinden. Angeblich hat sich ja Yoga entwickelt, um den Körper auf die Meditation vorzubereiten.
Als Studentin habe ich auch ca. 2-3 Jahre TM praktiziert. Obwohl meine Erfahrungen sehr positiv waren, glaube ich, dass in meiner Ausgangssituation Meditation allein nicht reicht, bzw. mich zwangsläufig dazu führt, meine körperlichen Verhärtungen aufzuweichen.
Ein sehr interessantes Thema. Danke, dass Sie es angesprochen haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Um aus chronischen Schmerzen und eingeschränkter Mobilität herauszufinden, fing ich an Yoga zu praktizieren. Ein Pranayama/Meditationskurs brachte mich (auch körperlich) sehr viel weiter. Auch jetzt gehört gezielte Atemmediation zu meinem täglichen „Programm“. Doch wenn sich „innere Probleme“ dergestalt im Körperlichen niedergeschlagen haben, ist meiner Erfahrung nach Meditation hilfreich, aber noch hilfreicher ist es, diese mit gezielter und achtsamer Arbeit am Körper zu verbinden. Angeblich hat sich ja Yoga entwickelt, um den Körper auf die Meditation vorzubereiten.<br />
Als Studentin habe ich auch ca. 2-3 Jahre TM praktiziert. Obwohl meine Erfahrungen sehr positiv waren, glaube ich, dass in meiner Ausgangssituation Meditation allein nicht reicht, bzw. mich zwangsläufig dazu führt, meine körperlichen Verhärtungen aufzuweichen.<br />
Ein sehr interessantes Thema. Danke, dass Sie es angesprochen haben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
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