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	<title>Kommentare zu: Wie kann man übertriebenen Perfektionismus überwinden?</title>
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	<description>Mehr verstehen. Zufriedener leben.</description>
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		<title>Von: Roland Kopp-Wichmann</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/1554/wie-kann-man-perfektionismus-uberwinden/comment-page-1#comment-6581</link>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 10:49:54 +0000</pubDate>
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		<description>Freut mich sehr. 
Ich danke Ihnen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Freut mich sehr.<br />
Ich danke Ihnen.</p>
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		<title>Von: Angelina</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/1554/wie-kann-man-perfektionismus-uberwinden/comment-page-1#comment-6580</link>
		<dc:creator>Angelina</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 09:54:01 +0000</pubDate>
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		<description>Ich danke Ihnen herzlich für diese - für mich sehr behilflichen Texte!

Mit Respekt
Angelina</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich danke Ihnen herzlich für diese &#8211; für mich sehr behilflichen Texte!</p>
<p>Mit Respekt<br />
Angelina</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: Roland Kopp-Wichmann</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/1554/wie-kann-man-perfektionismus-uberwinden/comment-page-1#comment-6506</link>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Jun 2009 14:41:32 +0000</pubDate>
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		<description>Danke an Tim A. Bohlen und Rolf Grießhammer für Ihre Kommentare.

Für die Veränderung von bestimmten Verhaltensweisen arbeite ich manchmal mit dem &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/26/das-modell-des-inneren-teams&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Modell des &quot;inneren Teams&quot;.&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;

Dabei kann man sich den Perfektionisten als einen Figur außerhalb von sich selbst vorstellen. Am besten ganz bildlich, also z.B. einen zwanghaften Controller mit schneidender Stimme etc. Wichtig ist dabei die Desindentifikation. Dass man diesen Teil als getrennt von sich erlebt, wie einen Berater, den man engagiert hat - neben anderen Beratern, die aber ganz andere Sichtweisen und Interpretationen liefern. Und man selbst - das Ich also oder das Selbst - hört diesen unterschiedlichen Beratern zu. Denn in dem Moment, wo man sich mit dem Perfektionisten identifiziert, gibt es keine Distanz mehr zu dessen Meinung. Man wird selbst zum Perfektionisten. Kann man die Beobachtungsdistanz aufrecht erhalten, ist die Meinung dieses Teils &lt;strong&gt;eine&lt;/strong&gt; Betrachtungsweise.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke an Tim A. Bohlen und Rolf Grießhammer für Ihre Kommentare.</p>
<p>Für die Veränderung von bestimmten Verhaltensweisen arbeite ich manchmal mit dem <strong><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/26/das-modell-des-inneren-teams" rel="nofollow">Modell des &#8220;inneren Teams&#8221;.</a></strong></p>
<p>Dabei kann man sich den Perfektionisten als einen Figur außerhalb von sich selbst vorstellen. Am besten ganz bildlich, also z.B. einen zwanghaften Controller mit schneidender Stimme etc. Wichtig ist dabei die Desindentifikation. Dass man diesen Teil als getrennt von sich erlebt, wie einen Berater, den man engagiert hat &#8211; neben anderen Beratern, die aber ganz andere Sichtweisen und Interpretationen liefern. Und man selbst &#8211; das Ich also oder das Selbst &#8211; hört diesen unterschiedlichen Beratern zu. Denn in dem Moment, wo man sich mit dem Perfektionisten identifiziert, gibt es keine Distanz mehr zu dessen Meinung. Man wird selbst zum Perfektionisten. Kann man die Beobachtungsdistanz aufrecht erhalten, ist die Meinung dieses Teils <strong>eine</strong> Betrachtungsweise.</p>
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	<item>
		<title>Von: Rolf Grießhammer</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/1554/wie-kann-man-perfektionismus-uberwinden/comment-page-1#comment-6505</link>
		<dc:creator>Rolf Grießhammer</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Jun 2009 14:31:56 +0000</pubDate>
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		<description>@ Tim A. Bohlen: Der letzte Satz im Kommentar ist spannend. Wer seinen Perfektionismus perfektionistisch los werden will, ist noch in ihm gefangen. Im Grunde steckt aber der Lösungsansatz schon in der Beschreibung: eben auch mal auf das Ergebnis zu schauen und nicht nur auf die Fehler und Makel. Das Schöne wieder ins Blickfeld bekommen. Und die Selbstreflexion? Wie sehr beobachte ich mich - das wirft auch die Frage auf, wie sehr beurteile (verurteile) und bewerte ich mich (negativ?)? Wird eine Katastrophe eintreten, wenn irgend etwas nicht perfekt ist? Stecken Botschaften, Sätze aus der Sozialisation, Familie, Schule usw. dahinter, die zum Ausdruck bringen &quot;egal, was Du tust, es wird nie gut genug sein?&quot; ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Tim A. Bohlen: Der letzte Satz im Kommentar ist spannend. Wer seinen Perfektionismus perfektionistisch los werden will, ist noch in ihm gefangen. Im Grunde steckt aber der Lösungsansatz schon in der Beschreibung: eben auch mal auf das Ergebnis zu schauen und nicht nur auf die Fehler und Makel. Das Schöne wieder ins Blickfeld bekommen. Und die Selbstreflexion? Wie sehr beobachte ich mich &#8211; das wirft auch die Frage auf, wie sehr beurteile (verurteile) und bewerte ich mich (negativ?)? Wird eine Katastrophe eintreten, wenn irgend etwas nicht perfekt ist? Stecken Botschaften, Sätze aus der Sozialisation, Familie, Schule usw. dahinter, die zum Ausdruck bringen &#8220;egal, was Du tust, es wird nie gut genug sein?&#8221; &#8230;</p>
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		<title>Von: Tim A. Bohlen</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/1554/wie-kann-man-perfektionismus-uberwinden/comment-page-1#comment-6503</link>
		<dc:creator>Tim A. Bohlen</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Jun 2009 13:09:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.persoenlichkeits-blog.de/?p=1554#comment-6503</guid>
		<description>Aus Perfektionismus entsteht eine Spirale, die sich immer weiter nach oben dreht. Man schaut nicht auf das Ergebnis, sondern auf die Fehler und Makel, die das Ergebnis hat. Diese empfindet man negativ, also stellt sich eine negative Stimmung ein. Merzt man diese aus, entsteht positive Stimmung - etwas geschafft zu haben - und diese beflügelt, weiterzumachen. Hinzu kommt aber auch eine qualitative Einschätzung bei der Selbstreflektion: Wie sehr beobachte ich mich? Denn auch daraus kann wieder ein Fokussieren auf Negatives und das positive Erleben des Ausmerzens entstehen. In der Gegenwart ist man dann nicht mehr präsent, sondern in sich versunken. Die schönen Dinge könnten aus dem Sichtfeld geraten.

Das schwierigste für einen Perfektionisten wird wohl sein, nicht allzu perfektionistisch dabei vorzugehen, seinen Perfektionismus loszuwerden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aus Perfektionismus entsteht eine Spirale, die sich immer weiter nach oben dreht. Man schaut nicht auf das Ergebnis, sondern auf die Fehler und Makel, die das Ergebnis hat. Diese empfindet man negativ, also stellt sich eine negative Stimmung ein. Merzt man diese aus, entsteht positive Stimmung &#8211; etwas geschafft zu haben &#8211; und diese beflügelt, weiterzumachen. Hinzu kommt aber auch eine qualitative Einschätzung bei der Selbstreflektion: Wie sehr beobachte ich mich? Denn auch daraus kann wieder ein Fokussieren auf Negatives und das positive Erleben des Ausmerzens entstehen. In der Gegenwart ist man dann nicht mehr präsent, sondern in sich versunken. Die schönen Dinge könnten aus dem Sichtfeld geraten.</p>
<p>Das schwierigste für einen Perfektionisten wird wohl sein, nicht allzu perfektionistisch dabei vorzugehen, seinen Perfektionismus loszuwerden.</p>
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		<title>Von: Rolf Grießhammer</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/1554/wie-kann-man-perfektionismus-uberwinden/comment-page-1#comment-6494</link>
		<dc:creator>Rolf Grießhammer</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 May 2009 19:07:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.persoenlichkeits-blog.de/?p=1554#comment-6494</guid>
		<description>Hallo Herr Kopp-Wichmann,
Perfektionismus ordne ich als &quot;depressions- und burnoutförderndes Schema&quot; ein und komme damit zu ähnlichen Schlussfolgerungen - &quot;wegtrainieren&quot; und Selbstdisziplin greifen zu kurz, wenn sie nur auf der Verhaltensebene ansetzen. 

Mit dem Begriff &quot;Schema&quot; verbinde ich Einstellungen, Denkmuster und Fühlmuster, Ängste und Erfahrungen, die eine bestimmte Haltung prägen und gewissermaßen automatische Prozesse nach sich ziehen. Da spielen sicher Ängste eine Rolle, aber es gibt auch Situationen, in denen es um Zeit geht und Perfektionismus als Überbetonung der Qualität dazu führt, dass so manches länger dauert... 

Letzten Endes komme ich immer wieder auf Haltungsfragen und die Vorstellung zurück, dass es um eine &quot;gesunde Balance&quot; zwischen Qualität und Quantität, zwischen Leistung und Leistungsvermögen, überhaupt um möglichst viel Balance im gesamten Leben geht. Es steckt auch die problematische Einstellung dahinter, sich selbst zu stark oder ausschließlich über Leistung zu definieren. 

Dem Perfektionismus halte ich dann die Vorstellung entgegen, dass Menschen &quot;an sich&quot; wertvoll sind - vor jeder Leistung und unabhängig von jeder Leistung. Von dort aus lässt sich vielleicht eine andere Haltung finden, die Leistung mehr mit Freude und dem Bedürfnis verbindet, etwas Wertvolles zustande zu bringen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Kopp-Wichmann,<br />
Perfektionismus ordne ich als &#8220;depressions- und burnoutförderndes Schema&#8221; ein und komme damit zu ähnlichen Schlussfolgerungen &#8211; &#8220;wegtrainieren&#8221; und Selbstdisziplin greifen zu kurz, wenn sie nur auf der Verhaltensebene ansetzen. </p>
<p>Mit dem Begriff &#8220;Schema&#8221; verbinde ich Einstellungen, Denkmuster und Fühlmuster, Ängste und Erfahrungen, die eine bestimmte Haltung prägen und gewissermaßen automatische Prozesse nach sich ziehen. Da spielen sicher Ängste eine Rolle, aber es gibt auch Situationen, in denen es um Zeit geht und Perfektionismus als Überbetonung der Qualität dazu führt, dass so manches länger dauert&#8230; </p>
<p>Letzten Endes komme ich immer wieder auf Haltungsfragen und die Vorstellung zurück, dass es um eine &#8220;gesunde Balance&#8221; zwischen Qualität und Quantität, zwischen Leistung und Leistungsvermögen, überhaupt um möglichst viel Balance im gesamten Leben geht. Es steckt auch die problematische Einstellung dahinter, sich selbst zu stark oder ausschließlich über Leistung zu definieren. </p>
<p>Dem Perfektionismus halte ich dann die Vorstellung entgegen, dass Menschen &#8220;an sich&#8221; wertvoll sind &#8211; vor jeder Leistung und unabhängig von jeder Leistung. Von dort aus lässt sich vielleicht eine andere Haltung finden, die Leistung mehr mit Freude und dem Bedürfnis verbindet, etwas Wertvolles zustande zu bringen.</p>
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		<title>Von: Roland Kopp-Wichmann</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/1554/wie-kann-man-perfektionismus-uberwinden/comment-page-1#comment-6493</link>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 May 2009 18:21:37 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Kunar,
die Fehler waren keine Absicht, sondern das Ergebnis der schlechten Internetverbindung in der Bahn. Ich habe sie mittlerweile korrigiert.

Natürlich ist ein 110%iger Einsatz logisch unsinnig und macht als Ergebnis nur Sinn, wenn man ihn mit einem Resultat aus der Vergangenheit vergleicht. Aber schon ein hundertprozentiger Einsatz ist ja nur für Momente erreichbar und nicht über längere Zeit leistbar.

Danke für Ihren Kommentar.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Kunar,<br />
die Fehler waren keine Absicht, sondern das Ergebnis der schlechten Internetverbindung in der Bahn. Ich habe sie mittlerweile korrigiert.</p>
<p>Natürlich ist ein 110%iger Einsatz logisch unsinnig und macht als Ergebnis nur Sinn, wenn man ihn mit einem Resultat aus der Vergangenheit vergleicht. Aber schon ein hundertprozentiger Einsatz ist ja nur für Momente erreichbar und nicht über längere Zeit leistbar.</p>
<p>Danke für Ihren Kommentar.</p>
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		<title>Von: Kunar</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/1554/wie-kann-man-perfektionismus-uberwinden/comment-page-1#comment-6489</link>
		<dc:creator>Kunar</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2009 16:39:50 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;In der neuen Ausgabe des Weiterbildungsmagazin “Managerseminare” geht die Titelgeschichte über das Thema “Karrierefalle Perfektion”. Darin behauptet die Autorin, Simone Janson, dass 80-prozentiger Einsatz oft nicht nur ausreichend sondern sogar besser als 110-prozentiger.&quot;

Ist der erste Abschnitt ein Test, um zu sehen, ob sich jemand über die kleinen Fehler aufregt? Formulierungen wie &quot;110%iger Einsatz&quot; ärgern mich immer ein wenig, weil sie unsinnig sind. Es gibt eine natürliche Grenze, die man selbst beim besten Willen nicht überschreiten kann. Außerdem suggeriert 110% bereits, dass der &quot;normale&quot; 100%ige Einsatz nicht reicht. Ich würde so etwas als Abwertung empfinden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;In der neuen Ausgabe des Weiterbildungsmagazin “Managerseminare” geht die Titelgeschichte über das Thema “Karrierefalle Perfektion”. Darin behauptet die Autorin, Simone Janson, dass 80-prozentiger Einsatz oft nicht nur ausreichend sondern sogar besser als 110-prozentiger.&#8221;</p>
<p>Ist der erste Abschnitt ein Test, um zu sehen, ob sich jemand über die kleinen Fehler aufregt? Formulierungen wie &#8220;110%iger Einsatz&#8221; ärgern mich immer ein wenig, weil sie unsinnig sind. Es gibt eine natürliche Grenze, die man selbst beim besten Willen nicht überschreiten kann. Außerdem suggeriert 110% bereits, dass der &#8220;normale&#8221; 100%ige Einsatz nicht reicht. Ich würde so etwas als Abwertung empfinden.</p>
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