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	<title>Kommentare zu: Wie Sie aus der Psychofalle Perfektionismus herausfinden.</title>
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	<description>Intelligenter arbeiten.    &#124;    Bewusster leben.   &#124;    Ein Blog von Roland Kopp-Wichmann</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 18:36:46 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Roland Kopp-Wichmann</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/132/sie-muessen-nicht-immer-perfekt-sein-neu/comment-page-1#comment-12693</link>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 17:33:08 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Herr Otte,
ich habe da ein anderes Denkmodell. In &quot;Stärken&quot; und &quot;Schwächen&quot; zu denken, führt oft nicht weiter. Und Perfektionismus ist keine Krankheit, die man heilen muss. Aus meiner Sicht ist es die beste Strategie des Perfektionisten, keine Fehler zu machen. Weil in seinem Erleben Fehler Zeichen seines völligen Versagens sind. Rational weiß er vermutlich, dass das Quatsch ist. Aber Einsicht führt selten zur Veränderung. Erst die emotionale Bearbeitung des dahinter liegenden Konflikts ermöglicht meistens neue Wege.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Otte,<br />
ich habe da ein anderes Denkmodell. In &#8220;Stärken&#8221; und &#8220;Schwächen&#8221; zu denken, führt oft nicht weiter. Und Perfektionismus ist keine Krankheit, die man heilen muss. Aus meiner Sicht ist es die beste Strategie des Perfektionisten, keine Fehler zu machen. Weil in seinem Erleben Fehler Zeichen seines völligen Versagens sind. Rational weiß er vermutlich, dass das Quatsch ist. Aber Einsicht führt selten zur Veränderung. Erst die emotionale Bearbeitung des dahinter liegenden Konflikts ermöglicht meistens neue Wege.</p>
<p>Wie gefällt Ihnen der Kommentar? <img style="padding: 0px; border: none; cursor: pointer;" onmouseover="this.width=this.width*1.3" onmouseout="this.width=this.width/1.2" id="up-12693" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/plugins/comment-rating/images/3_14_up.png" alt="Daumen hoch" onclick="javascript:ckratingKarma('12693', 'add', 'www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/plugins/comment-rating/', '3_14_');" title="Gefällt mir" /> <span id="karma-12693-up" style="font-size:12px; color:#009933;">1</span>&nbsp;<img style="padding: 0px; border: none; cursor: pointer;" onmouseover="this.width=this.width*1.3" onmouseout="this.width=this.width/1.2" id="down-12693" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/plugins/comment-rating/images/3_14_down.png" alt="Daumen runter" onclick="javascript:ckratingKarma('12693', 'subtract', 'www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/plugins/comment-rating/', '3_14_')" title="Gefällt mir nicht" /> <span id="karma-12693-down" style="font-size:12px; color:#990033;">0</span></p>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jan Thomas Otte</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/132/sie-muessen-nicht-immer-perfekt-sein-neu/comment-page-1#comment-12692</link>
		<dc:creator>Jan Thomas Otte</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 15:32:25 +0000</pubDate>
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		<description>Spannend, was Sie über Perfektionismus schreiben. Simone Janson meinte bei uns im Magazin neulich, es handele sich dabei um eine &quot;heilbare Krankheit&quot;. Vielleicht nicht ganz ernst gemeint. Was meinen Sie?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Spannend, was Sie über Perfektionismus schreiben. Simone Janson meinte bei uns im Magazin neulich, es handele sich dabei um eine &#8220;heilbare Krankheit&#8221;. Vielleicht nicht ganz ernst gemeint. Was meinen Sie?</p>
<p>Wie gefällt Ihnen der Kommentar? <img style="padding: 0px; border: none; cursor: pointer;" onmouseover="this.width=this.width*1.3" onmouseout="this.width=this.width/1.2" id="up-12692" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/plugins/comment-rating/images/3_14_up.png" alt="Daumen hoch" onclick="javascript:ckratingKarma('12692', 'add', 'www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/plugins/comment-rating/', '3_14_');" title="Gefällt mir" /> <span id="karma-12692-up" style="font-size:12px; color:#009933;">0</span>&nbsp;<img style="padding: 0px; border: none; cursor: pointer;" onmouseover="this.width=this.width*1.3" onmouseout="this.width=this.width/1.2" id="down-12692" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/plugins/comment-rating/images/3_14_down.png" alt="Daumen runter" onclick="javascript:ckratingKarma('12692', 'subtract', 'www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/plugins/comment-rating/', '3_14_')" title="Gefällt mir nicht" /> <span id="karma-12692-down" style="font-size:12px; color:#990033;">0</span></p>]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: Roland Kopp-Wichmann</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/132/sie-muessen-nicht-immer-perfekt-sein-neu/comment-page-1#comment-9243</link>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Dec 2010 13:35:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://persoenlichkeits-blog.de/article/192/sie-muessen-nicht-immer-perfekt-sein-neu#comment-9243</guid>
		<description>Hallo Herr Hölz,
wenn Sie dem Schwarz-Weiß-Denken verfallen, gibt es tatsächlich nur falsch oder richtig. Aber das ist doch Unsinn. Auch Karajan hatte solche Tage und solche. Und vor allem, ob etwas perfekt ist oder nicht, lässt sich nicht objektiv feststellen.

Setzen Sie fünf Kritiker in ein Konzert von Keith Jarrett und vermutlich werden nicht alle derselben Meinung über die Spielweise sein. Dem einen ist es zu perfekt glatt, dem anderen zu improvisiert, der dritte fand das letzte Konzert viel besser - und der Künstler selbst hat auch noch eine eigene Meinung über sein Spiel.

Sie können sich bei einem Konzert noch so anstrengen, Sie werden nicht bei allen Zuhörern den &quot;richtigen Eindruck des Musikstückes hinterlassen&quot;. Einfach weil das sehr subjektiv ist. Wer entscheidet denn, &quot;wie sich ein Musikstück anhören sollte&quot;? Alle siebenhundert Zuhörer? Der örtliche Musikkritiker der Zeitung? Sie als Dirigent - oder der Komponist? Man kann es nie allen recht machen und schon deshalb ist Perfektionismus eine Falle, in die man schnell reinkommt und schwer wieder raus. Tappen Sie also gelicht gar nicht rein. Sie können nicht mehr als Ihr Bestes geben. Ob das perfekt ist oder nicht, lässt sich nicht entscheiden.

Danke für Ihren Beitrag.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="background-color:#FFFFCC !important"><p>Hallo Herr Hölz,<br />
wenn Sie dem Schwarz-Weiß-Denken verfallen, gibt es tatsächlich nur falsch oder richtig. Aber das ist doch Unsinn. Auch Karajan hatte solche Tage und solche. Und vor allem, ob etwas perfekt ist oder nicht, lässt sich nicht objektiv feststellen.</p>
<p>Setzen Sie fünf Kritiker in ein Konzert von Keith Jarrett und vermutlich werden nicht alle derselben Meinung über die Spielweise sein. Dem einen ist es zu perfekt glatt, dem anderen zu improvisiert, der dritte fand das letzte Konzert viel besser &#8211; und der Künstler selbst hat auch noch eine eigene Meinung über sein Spiel.</p>
<p>Sie können sich bei einem Konzert noch so anstrengen, Sie werden nicht bei allen Zuhörern den &#8220;richtigen Eindruck des Musikstückes hinterlassen&#8221;. Einfach weil das sehr subjektiv ist. Wer entscheidet denn, &#8220;wie sich ein Musikstück anhören sollte&#8221;? Alle siebenhundert Zuhörer? Der örtliche Musikkritiker der Zeitung? Sie als Dirigent &#8211; oder der Komponist? Man kann es nie allen recht machen und schon deshalb ist Perfektionismus eine Falle, in die man schnell reinkommt und schwer wieder raus. Tappen Sie also gelicht gar nicht rein. Sie können nicht mehr als Ihr Bestes geben. Ob das perfekt ist oder nicht, lässt sich nicht entscheiden.</p>
<p>Danke für Ihren Beitrag.</p>
</div><p>Von vielen geschätzter Kommentar: <img style="padding: 0px; border: none; cursor: pointer;" onmouseover="this.width=this.width*1.3" onmouseout="this.width=this.width/1.2" id="up-9243" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/plugins/comment-rating/images/3_14_up.png" alt="Daumen hoch" onclick="javascript:ckratingKarma('9243', 'add', 'www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/plugins/comment-rating/', '3_14_');" title="Gefällt mir" /> <span id="karma-9243-up" style="font-size:12px; color:#009933;">3</span>&nbsp;<img style="padding: 0px; border: none; cursor: pointer;" onmouseover="this.width=this.width*1.3" onmouseout="this.width=this.width/1.2" id="down-9243" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/plugins/comment-rating/images/3_14_down.png" alt="Daumen runter" onclick="javascript:ckratingKarma('9243', 'subtract', 'www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/plugins/comment-rating/', '3_14_')" title="Gefällt mir nicht" /> <span id="karma-9243-down" style="font-size:12px; color:#990033;">0</span></p>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Hölz</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/132/sie-muessen-nicht-immer-perfekt-sein-neu/comment-page-1#comment-9241</link>
		<dc:creator>Hölz</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Dec 2010 05:50:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://persoenlichkeits-blog.de/article/192/sie-muessen-nicht-immer-perfekt-sein-neu#comment-9241</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Kopp-Wichmann,

leider muss ich ihren Thesen wiedersprechen.
In meinem Studium gehts es um Perfektion.

Mein Traum ist es Musiker zu werden (de facto Dirigent). 

Als Musiker habe ich während eines Konzerts nur eine einzige Chance. Entweder ich spiele falsch oder ich spiele richtig es gibt nichts dazwischen. 

Aufgrund dessen gilt es in meinem Job alles perfekt zu machen deshalb existiert kein &quot;Ich muss nicht immer perfekt sein&quot;. 

Während des Konzerts muss alles stimmenm, da ich als Musiker den Zuhörern keinen falschen Eindruck eines Musikstückes hinterlassen möchte. Sie sollen das Musikstück so hören wie sich anhören sollte und sie sollen nicht einen falschen Eindruck in Erinnerung behalten. 


Mit freundlichen Grüßen

Max Hölz</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Kopp-Wichmann,</p>
<p>leider muss ich ihren Thesen wiedersprechen.<br />
In meinem Studium gehts es um Perfektion.</p>
<p>Mein Traum ist es Musiker zu werden (de facto Dirigent). </p>
<p>Als Musiker habe ich während eines Konzerts nur eine einzige Chance. Entweder ich spiele falsch oder ich spiele richtig es gibt nichts dazwischen. </p>
<p>Aufgrund dessen gilt es in meinem Job alles perfekt zu machen deshalb existiert kein &#8220;Ich muss nicht immer perfekt sein&#8221;. </p>
<p>Während des Konzerts muss alles stimmenm, da ich als Musiker den Zuhörern keinen falschen Eindruck eines Musikstückes hinterlassen möchte. Sie sollen das Musikstück so hören wie sich anhören sollte und sie sollen nicht einen falschen Eindruck in Erinnerung behalten. </p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Max Hölz</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Roland Kopp-Wichmann</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/132/sie-muessen-nicht-immer-perfekt-sein-neu/comment-page-1#comment-7663</link>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 05:38:13 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote cite=&quot;comment-7636&quot;&gt;

&lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;#comment-7636&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Kunar&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;: Sehr geehrter Herr Kopp-Wichmann, Sie haben irgendwo in den Kommentaren folgende Formulierung empfohlen: “Kein Mensch ist perfekt – und ich muss es auch nicht sein!” Die habe ich in mein Alltagsrepertoire übernommen für Gelegenheiten, bei denen etwas nicht zu 100% perfekt war. Funktioniert sehr gut.

&lt;/blockquote&gt;
Ja, ich bin auch immer wieder erstaunt, wie sehr solche &quot;schlichten&quot; Sätze, wenn man mit ihnen arbeitet, ihre positive Wirkung entfalten können. Sie wirken anscheinened wie ein gutes Antivirenprogramm.

Danke für Ihren Bericht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote cite="comment-7636">
<p><strong><a href="#comment-7636">Kunar</a></strong>: Sehr geehrter Herr Kopp-Wichmann, Sie haben irgendwo in den Kommentaren folgende Formulierung empfohlen: “Kein Mensch ist perfekt – und ich muss es auch nicht sein!” Die habe ich in mein Alltagsrepertoire übernommen für Gelegenheiten, bei denen etwas nicht zu 100% perfekt war. Funktioniert sehr gut.</p>
</blockquote>
<p>Ja, ich bin auch immer wieder erstaunt, wie sehr solche &#8220;schlichten&#8221; Sätze, wenn man mit ihnen arbeitet, ihre positive Wirkung entfalten können. Sie wirken anscheinened wie ein gutes Antivirenprogramm.</p>
<p>Danke für Ihren Bericht.</p>
<p>Wie gefällt Ihnen der Kommentar? <img style="padding: 0px; border: none; cursor: pointer;" onmouseover="this.width=this.width*1.3" onmouseout="this.width=this.width/1.2" id="up-7663" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/plugins/comment-rating/images/3_14_up.png" alt="Daumen hoch" onclick="javascript:ckratingKarma('7663', 'add', 'www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/plugins/comment-rating/', '3_14_');" title="Gefällt mir" /> <span id="karma-7663-up" style="font-size:12px; color:#009933;">1</span>&nbsp;<img style="padding: 0px; border: none; cursor: pointer;" onmouseover="this.width=this.width*1.3" onmouseout="this.width=this.width/1.2" id="down-7663" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/plugins/comment-rating/images/3_14_down.png" alt="Daumen runter" onclick="javascript:ckratingKarma('7663', 'subtract', 'www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/plugins/comment-rating/', '3_14_')" title="Gefällt mir nicht" /> <span id="karma-7663-down" style="font-size:12px; color:#990033;">0</span></p>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Roland Kopp-Wichmann</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/132/sie-muessen-nicht-immer-perfekt-sein-neu/comment-page-1#comment-7662</link>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 05:35:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://persoenlichkeits-blog.de/article/192/sie-muessen-nicht-immer-perfekt-sein-neu#comment-7662</guid>
		<description>@&lt;a href=&quot;http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/132/sie-muessen-nicht-immer-perfekt-sein-neu/comment-page-1#comment-7639&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Ingo Zacharias&lt;/a&gt;: Ja, das ist auch ein Weg, eben der spirituelle. Und der kann für manchen Menschen auch wichtig sein.

Andererseits habe ich während meiner buddhistischen Wanderjahre öfters erlebt, dass manche Menschen diesen Weg als Abkürzung wählten. Sich also nicht mit den menschlichen Prägungen durch die Eltern und Kindheit auseinandersetzen, sondern gleich zum &quot;Einssein&quot; durchstarten wollten.

Insofern unterstütze ich Ihren Hinweis, halte ihn aber nicht für eine Alternative.

Danke für Ihren Kommentar.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@<a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/132/sie-muessen-nicht-immer-perfekt-sein-neu/comment-page-1#comment-7639">Ingo Zacharias</a>: Ja, das ist auch ein Weg, eben der spirituelle. Und der kann für manchen Menschen auch wichtig sein.</p>
<p>Andererseits habe ich während meiner buddhistischen Wanderjahre öfters erlebt, dass manche Menschen diesen Weg als Abkürzung wählten. Sich also nicht mit den menschlichen Prägungen durch die Eltern und Kindheit auseinandersetzen, sondern gleich zum &#8220;Einssein&#8221; durchstarten wollten.</p>
<p>Insofern unterstütze ich Ihren Hinweis, halte ihn aber nicht für eine Alternative.</p>
<p>Danke für Ihren Kommentar.</p>
<p>Wie gefällt Ihnen der Kommentar? <img style="padding: 0px; border: none; cursor: pointer;" onmouseover="this.width=this.width*1.3" onmouseout="this.width=this.width/1.2" id="up-7662" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/plugins/comment-rating/images/3_14_up.png" alt="Daumen hoch" onclick="javascript:ckratingKarma('7662', 'add', 'www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/plugins/comment-rating/', '3_14_');" title="Gefällt mir" /> <span id="karma-7662-up" style="font-size:12px; color:#009933;">0</span>&nbsp;<img style="padding: 0px; border: none; cursor: pointer;" onmouseover="this.width=this.width*1.3" onmouseout="this.width=this.width/1.2" id="down-7662" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/plugins/comment-rating/images/3_14_down.png" alt="Daumen runter" onclick="javascript:ckratingKarma('7662', 'subtract', 'www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/plugins/comment-rating/', '3_14_')" title="Gefällt mir nicht" /> <span id="karma-7662-down" style="font-size:12px; color:#990033;">0</span></p>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ingo Zacharias</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/132/sie-muessen-nicht-immer-perfekt-sein-neu/comment-page-1#comment-7639</link>
		<dc:creator>Ingo Zacharias</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 18:40:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://persoenlichkeits-blog.de/article/192/sie-muessen-nicht-immer-perfekt-sein-neu#comment-7639</guid>
		<description>Lieber Herr Kopp-Wichmann,

mit Ihrem Artikel sprechen Sie aus meiner Sicht ein Thema an, das uns als Menschen letztlich an der Basis unserer Existenz berührt. Über die Strategie „Ich muss perfekt sein“ kommen Sie zu dem Satz „Ich muss nichts beweisen“, also unserem Urbedürfnis „Ich bin wertvoll – einfach so, nur weil es mich gibt.“

Es ist sicher richtig, dass wir fast immer Menschen in unserer Biografie finden, deren Verhalten uns an diesem „Bin ich wert? Einfach so?“ hat zweifeln lassen. Und dass jetzt der innere Kontakt zu diesem Glaubenssatz ein wichtiger Schritt zu mehr innerer Freiheit ist. Andererseits hat etwa schon der Buddha vor mehr als 2500 Jahren darauf hingewiesen, dass ein zentraler Grund für menschliches Leiden, für Stress, im „bhava tanha“ liegt, also dem „Verlangen, jemand besonderes zu sein.“ Wir möchen im wahrsten Sinne des Wortes „existent“ werden.

Ich glaube, dass selbst die besten Eltern, das beste soziale Umfeld in der Kindheit nie so perfekt (!) sein wird, dass es uns fest in dem Erleben von „Wert sein – einfach so“ verankern kann. Mir scheint es sehr notwendig, dass wir uns - parallel oder als nächsten Schritt zu dem, was Sie als Weg aus dem Dilemma aufmachen -, durch ganz konkrete Übungen zu einer inneren Erfahrung, ja Gewissheit hinbewegen, die bspw. Anselm Grün so beschreibt: „Ich bin mehr als meine Lebensgeschichte, mehr als das Ergebnis meiner Erziehung und meiner Arbeit an mir selbst… Ich bin ich selber. Ich kann dieses „selber“ nicht genau definieren. Doch spüre ich, da ist etwas, dass durch niemand zerstört werden kann, mir niemand streitig machen kann.“

So bringen wir die Erfahrung der ozeanischen Verbundenheit auf eine erwachsene Ebene und können zu wirklicher innerer Ruhe kommen. Aus diesem Zentrum der Stille können wir dann gelassen, kraftvoll und kreativ in der Welt tätig sein.

Herzliche Grüße aus Heidelberg
Ingo Zacharias</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Kopp-Wichmann,</p>
<p>mit Ihrem Artikel sprechen Sie aus meiner Sicht ein Thema an, das uns als Menschen letztlich an der Basis unserer Existenz berührt. Über die Strategie „Ich muss perfekt sein“ kommen Sie zu dem Satz „Ich muss nichts beweisen“, also unserem Urbedürfnis „Ich bin wertvoll – einfach so, nur weil es mich gibt.“</p>
<p>Es ist sicher richtig, dass wir fast immer Menschen in unserer Biografie finden, deren Verhalten uns an diesem „Bin ich wert? Einfach so?“ hat zweifeln lassen. Und dass jetzt der innere Kontakt zu diesem Glaubenssatz ein wichtiger Schritt zu mehr innerer Freiheit ist. Andererseits hat etwa schon der Buddha vor mehr als 2500 Jahren darauf hingewiesen, dass ein zentraler Grund für menschliches Leiden, für Stress, im „bhava tanha“ liegt, also dem „Verlangen, jemand besonderes zu sein.“ Wir möchen im wahrsten Sinne des Wortes „existent“ werden.</p>
<p>Ich glaube, dass selbst die besten Eltern, das beste soziale Umfeld in der Kindheit nie so perfekt (!) sein wird, dass es uns fest in dem Erleben von „Wert sein – einfach so“ verankern kann. Mir scheint es sehr notwendig, dass wir uns &#8211; parallel oder als nächsten Schritt zu dem, was Sie als Weg aus dem Dilemma aufmachen -, durch ganz konkrete Übungen zu einer inneren Erfahrung, ja Gewissheit hinbewegen, die bspw. Anselm Grün so beschreibt: „Ich bin mehr als meine Lebensgeschichte, mehr als das Ergebnis meiner Erziehung und meiner Arbeit an mir selbst… Ich bin ich selber. Ich kann dieses „selber“ nicht genau definieren. Doch spüre ich, da ist etwas, dass durch niemand zerstört werden kann, mir niemand streitig machen kann.“</p>
<p>So bringen wir die Erfahrung der ozeanischen Verbundenheit auf eine erwachsene Ebene und können zu wirklicher innerer Ruhe kommen. Aus diesem Zentrum der Stille können wir dann gelassen, kraftvoll und kreativ in der Welt tätig sein.</p>
<p>Herzliche Grüße aus Heidelberg<br />
Ingo Zacharias</p>
<p>Wie gefällt Ihnen der Kommentar? <img style="padding: 0px; border: none; cursor: pointer;" onmouseover="this.width=this.width*1.3" onmouseout="this.width=this.width/1.2" id="up-7639" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/plugins/comment-rating/images/3_14_up.png" alt="Daumen hoch" onclick="javascript:ckratingKarma('7639', 'add', 'www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/plugins/comment-rating/', '3_14_');" title="Gefällt mir" /> <span id="karma-7639-up" style="font-size:12px; color:#009933;">1</span>&nbsp;<img style="padding: 0px; border: none; cursor: pointer;" onmouseover="this.width=this.width*1.3" onmouseout="this.width=this.width/1.2" id="down-7639" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/plugins/comment-rating/images/3_14_down.png" alt="Daumen runter" onclick="javascript:ckratingKarma('7639', 'subtract', 'www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/plugins/comment-rating/', '3_14_')" title="Gefällt mir nicht" /> <span id="karma-7639-down" style="font-size:12px; color:#990033;">0</span></p>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Kunar</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/132/sie-muessen-nicht-immer-perfekt-sein-neu/comment-page-1#comment-7636</link>
		<dc:creator>Kunar</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 11:58:53 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr geehrter Herr Kopp-Wichmann, Sie haben irgendwo in den Kommentaren folgende Formulierung empfohlen: &quot;Kein Mensch ist perfekt - und ich muss es auch nicht sein!&quot; Die habe ich in mein Alltagsrepertoire übernommen für Gelegenheiten, bei denen etwas nicht zu 100% perfekt war. Funktioniert sehr gut.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Kopp-Wichmann, Sie haben irgendwo in den Kommentaren folgende Formulierung empfohlen: &#8220;Kein Mensch ist perfekt &#8211; und ich muss es auch nicht sein!&#8221; Die habe ich in mein Alltagsrepertoire übernommen für Gelegenheiten, bei denen etwas nicht zu 100% perfekt war. Funktioniert sehr gut.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Roland Kopp-Wichmann</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/132/sie-muessen-nicht-immer-perfekt-sein-neu/comment-page-1#comment-7631</link>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 09:40:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://persoenlichkeits-blog.de/article/192/sie-muessen-nicht-immer-perfekt-sein-neu#comment-7631</guid>
		<description>Hallo,
ja, eine Deadline hilft, denn beim Perfektionismus geht es ja auch um die Schwierigkeit, sich selbst Grenzen zu setzen. Und der Abgabetermin, der ja oft von außen gesetzt ist, hilft dabei.

Zu der negativen Formulierung. Ich kenne natürlich diese Theorie, dass negative Formulierungen nicht so günstig sein sollen. Aber bei meinem Ansatz geht es ja nicht um das Erreichen eines Zieles. Es geht mehr um das Erkunden einer Erlaubnis bzw. derinneren  Barriere, die das verhindert. Was &quot;nichts mehr beweisen müssen&quot; oder &quot;nicht perfekt sein müssen&quot; bedeuten, bleibt unbestimmt. Und nach meiner Erfahrung wirken diese Formulierungen deutlich. Das heißt, sie rufen körperliche, emotionale oder gedankliche Reaktionen vor. Und darum geht bei diesem Ansatz.

Danke für Ihren Kommentar.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
ja, eine Deadline hilft, denn beim Perfektionismus geht es ja auch um die Schwierigkeit, sich selbst Grenzen zu setzen. Und der Abgabetermin, der ja oft von außen gesetzt ist, hilft dabei.</p>
<p>Zu der negativen Formulierung. Ich kenne natürlich diese Theorie, dass negative Formulierungen nicht so günstig sein sollen. Aber bei meinem Ansatz geht es ja nicht um das Erreichen eines Zieles. Es geht mehr um das Erkunden einer Erlaubnis bzw. derinneren  Barriere, die das verhindert. Was &#8220;nichts mehr beweisen müssen&#8221; oder &#8220;nicht perfekt sein müssen&#8221; bedeuten, bleibt unbestimmt. Und nach meiner Erfahrung wirken diese Formulierungen deutlich. Das heißt, sie rufen körperliche, emotionale oder gedankliche Reaktionen vor. Und darum geht bei diesem Ansatz.</p>
<p>Danke für Ihren Kommentar.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Zamyat M. Klein</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/132/sie-muessen-nicht-immer-perfekt-sein-neu/comment-page-1#comment-7630</link>
		<dc:creator>Zamyat M. Klein</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 06:47:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://persoenlichkeits-blog.de/article/192/sie-muessen-nicht-immer-perfekt-sein-neu#comment-7630</guid>
		<description>Hallo Herr Kopp-Wichmann,

ja, die Perfektionismus- Falle kenne ich (wie manche andere Antreiber) selbst nur zu gut. Da wird ein Flipchart zum dritten Mal geschrieben, weil ein Schreibfehler drauf war...

Eine gute Methode, da raus zu kommen, ist auch einfach eine Deadline.
So wie ich beispielsweise bis Ende nächster Woche mein neues Buch-Manuskript fertig haben und spätestens am Freitag abschicken will.
Dabei könnte ich noch wochenlang daran rumfeilen und tausend Dinge noch mal überarbeiten, ergänzen, noch unzählige Literatur dazu lesen usw. Doch es geht einfach nicht, ich habe eh schon zu viel geschrieben und muss streichen- also sage ich einfach &quot;Stopp!&quot;. Aber es ist ganz schön schwierig! :-)

Noch eine Anmerkung: Die Sätze &quot;Ich muss nicht perfekt sein&quot;- &quot;Ich muss mir nichts mehr beweisen&quot; enthalten beide eine Verneinung. Das ist im Sinne von NLP und anderen Ansätzen, die mit Affirmationen etc. arbeiten, nicht sehr sinnvoll, weil unser Gehirn Verneinungen nicht versteht. Es hört &quot;perfekt&quot; und kann das dann nicht im Sinne von Verneinung durchstreichen.  Daher sind positive Formulierungen für tiefe innere Veränderungen wirkungsvoller.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Kopp-Wichmann,</p>
<p>ja, die Perfektionismus- Falle kenne ich (wie manche andere Antreiber) selbst nur zu gut. Da wird ein Flipchart zum dritten Mal geschrieben, weil ein Schreibfehler drauf war&#8230;</p>
<p>Eine gute Methode, da raus zu kommen, ist auch einfach eine Deadline.<br />
So wie ich beispielsweise bis Ende nächster Woche mein neues Buch-Manuskript fertig haben und spätestens am Freitag abschicken will.<br />
Dabei könnte ich noch wochenlang daran rumfeilen und tausend Dinge noch mal überarbeiten, ergänzen, noch unzählige Literatur dazu lesen usw. Doch es geht einfach nicht, ich habe eh schon zu viel geschrieben und muss streichen- also sage ich einfach &#8220;Stopp!&#8221;. Aber es ist ganz schön schwierig! <img src='http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Noch eine Anmerkung: Die Sätze &#8220;Ich muss nicht perfekt sein&#8221;- &#8220;Ich muss mir nichts mehr beweisen&#8221; enthalten beide eine Verneinung. Das ist im Sinne von NLP und anderen Ansätzen, die mit Affirmationen etc. arbeiten, nicht sehr sinnvoll, weil unser Gehirn Verneinungen nicht versteht. Es hört &#8220;perfekt&#8221; und kann das dann nicht im Sinne von Verneinung durchstreichen.  Daher sind positive Formulierungen für tiefe innere Veränderungen wirkungsvoller.</p>
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