Ist Talent angeboren, Schicksal oder wird es draufgschafft?

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Oder: warum ich seit drei Wochen Tausende von Kreisen zeichne.

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Wie schaffte es ein armer russischer Tennisclub mit einem einzigen Hallenplatz, dass aus ihm zwanzig weibliche Tennisstars von Weltrang kamen? Wieso brachte eine kleine ländliche Stadt in Italien ein Dutzend Maler und Bildhauer hervor, die die italienische Renaissance begründeten? Warum stammen so viele hervorragende Fußballspieler aus Brasilien?

Woher kommt dieses Talent? Vererbt? Zufall? Ein besonderes Training?

Talent ist eben gottgegeben. Oder fest in den Genen verankert. Daran lässt sich nun mal nichts ändern. Man denkt an Mozart, der schon mit sechs Jahres seine ersten Konzerte mit Klavier und Geige gab. Oder an andere Wunderkinder wie Boris Becker, der mit 17 Jahren Wimbledon gewann.

„Stimmt nicht!„, behauptet Daniel Coyle in seinem Buch „The Talent Code“. Veranlagung spiele zwar eine Rolle, aber entscheidender seien Motivation, Übung und Disziplin. Er nennt das „deep practice“.

Neue Erkenntnisse aus der Neurobiologie zeigen, dass wir viel tun können, um Spitzenleistungen zu vollbringen. Viel tun müssen. Seit dem Buch „Überflieger“ von Malcolm Gladwell geistert die 10.000-Stunden-Regel durch die Medien.

 

Aber was genau müssen wir dazu tun?

Der Autor besuchte auf der ganzen Welt Wissenschaftler und neun erfolgreiche Talentschmieden, u.a. ein Baseballcamp in der Karibik, eine Schule für klassische Musik in New York, das Futsal-Trainingslager in Brasilien, den Spartak Tennisclub in Russland, das Zephyr-Team von Skateboardern. Er wollte herausfinden, was das Geheimnis von großem Erfolg ist, egal

  • ob man eine Fußballmannschaft trainiert
  • oder ein Kind Klavier übt
  • ob Sie ein Golfprofi werden wollen
  • oder davon träumen, eine berühmte Romanautorin zu werden.

Er fand drei Schlüsselelemente heraus:

1. Tiefe Praxis
Dass viel Üben zum Erfolg dazugehört, weiß jeder. Aber es sind ganz bestimmte Übungsmethoden, die das Üben zehnmal  effektiver machen.

2. Eine Initialzündung
Um anzufangen braucht es erst mal Motivation – und dann einen hohen Grad an Selbstverpflichtung (commitment), den man auch Leidenschaft nennen kann. Dieser zündende Funke entsteht meist durch eine ganz bestimmte Erfahrung.

3. Master Coaching
Dan Coyle hat vier Eigenschaften von großartigen Coaches herausgefiltert, mit denen sie das Beste aus Ihren Coachees herausbringen.
Diese sind: 1. enorme Erfahrung über viele Jahrzehnte. 2. Eine genaue Wahrnehmung, was der Coachee tut und wie er auf Interventionen reagiert. 3. Sie halten keine langen Vorträge, sondern geben direkte, kleine Hinweise, was der Schüler jetzt anders machen soll. 4. Ehrlichkeit und das Aufzeigen von Fehlern.

 

Myelin ist das Geheimnis des Erfolgs.

Myelin ist eine weiße Substanz, die sich um unsere Nervenfasern im Gehirn legt und dafür sorgt, dass Bewegungen und Gedanken schneller und genauer ablaufen können. (Hier ein wissenschaftlicher Artikel dazu). Viel effektives Üben ist deshalb so erfolgversprechend, weil jedes Mal eine neue Schicht Myelin gebildet wird.

 Myelin umhüllt die Nervenzellen wie eine Plastikisolierung und sorgt auf diese Weise dafür, dass sich das Signal nicht verliert, sondern im Gegenteil verstärkt und beschleunigt. Auf diese Weise sorgt mehr Myelin dafür, dass wir immer schneller und besser werden. Je dicker die Myelin-Schicht, desto besser die Isolierung und umso schneller und präziser werden unsere Bewegungen und Gedanken.“

Die Erkenntnis, dass Üben hilft, ist nicht neu. Aber warum das so ist, erklärt der Buch mit vielen Beispielen sehr gut.

Durch Verstärkung, Daniel Coyle nennt es „tiefe Praxis“, vor allem, dann wenn man Fehler macht und daraus lernt, entwickelt unser Gehirn neue Pfade, die effektiver sind. Das Gehirn ist neuroplastisch. Es baut sich jeden Tag um – und zwar so wie wir es benutzen. Und der entscheidende Baustoff dabei ist das Myelin, das sich um die Neuronen legt.

Was wollen Sie lernen oder besser können? Hier ein Tipp:

Hier finden Sie noch mehr Video-Beispiele, je nachdem, was Sie trainieren wollen.

 

Was effektives Lernen ausmacht.

Jetzt wird auch klar, warum Stress, Anspannung und Perfektionismus beim Lernen nichts bringen.

Um erfolgreich zu sein muss man komplizierte Abläufe in kleine Einzelschritte zerlegen, diese in Zeitlupe üben, zwischendurch ausruhen und den Geist wandern lassen – denn unter Druck greift das Gehirn automatisch auf die alten oder fehlerhaften Gewohnheiten zurück. Und man lernt nichts Neues.

Um kreativ zu sein, müssen wir es also unserem Gehirn erlauben, neue Verbindungen abseits der üblichen Trampelpfade zu machen.

Hier die wesentlichen Fakten, warum Myelin so eine entscheidende Rolle beim Lernen spielt:

  • Eine Fähigkeit braucht Verbindungen von Neuronen im Gehirn.
  • Eine dicke Myelin-Schicht um die Axone unserer Nerven sorgt wie ein dicker Draht für die Verbindung zu anderen Neuronen.
  • Lange Zeit betrachteten Forscher das Myelin als reinen Isolator. Mittlerweile weiß man, dass diese weiße Masse Nervensignale verstärkt und schneller macht.
  • Wenn ein Neuron feuert, zieht es Zellen an (Oligodendrozyten), die neue Schichten von Myelin auftragen. Wiederholtes Feuern – wie es beim Üben geschieht – verstärkt das Myelin-Wachstum. Und mehr Myelin bedeutet bessere Fähigkeit.
  • Die graue Masse, aus Neuronen zusammen gesetzt) ist für das Denken und Abschätzen zuständig. Aber es ist die weiße Masse des Myelins, das die Übertragung der Signale steuert und damit beeinflusst, wie gut unser Gehirn funktioniert.

Das bedeutet auch, dass Talent nicht vor allem auf den Genen, der Nationalität, dem Glück oder Schicksal beruht.

Jeder von uns hat das weiße Zeug, das dazu notwendig ist, in seinem Gehirn. Wir müssen es nur dick um unsere Neuronen wickeln – durch viel kluges Üben.

Die Myelin-Forschung steckt noch ziemlich in den Kinderschuhen. Sicher sind auch andere Faktoren beim Lernen beteiligt, die erklären, warum zwei Kinder mit demselben Übungsaufwand doch unterschiedliche Ergebnisse bringen können.

Aber was ist jetzt mit den Wunderkindern

Dr. Michael Howe von der Exeter University schätzt, dass Mozart im Alter von sechs Jahren rund 3.500 Stunden unter Anleitung seines Vaters geübt hat. Boris Becker bekam mit drei Jahren seinen ersten Tennisschläger und trat mit sieben Jahren in den Tennisclub Blau-Weiß Leimen ein.

 

Warum Fehler machen gut ist.

Gerade Trainingsstunden, in den nichts klappt, sind nach dieser Theorie die wertvollsten Erfahrungen. Denn wenn man trotz der frustrierenden Erfahrung nicht aufgibt, führt das dazu, dass mehr und andere Neuronen verstärkt feuern – und dicke Myelinschichten bilden.

Und wie lernt man jetzt am besten?

Hier einige Tipps aus dem Buch:

  • Für Meisterschaft braucht es viele tausend Stunden Praxis, egal um welches Gebiet es sich handelt.
  • Häufige Wiederholungen sind der Schlüssel zum Erfolg.
  • Am meisten lernt man, indem man etwas über die Grenzen der eigenen Fähigkeiten geht, um Fehler zu machen und daraus zu lernen. So übten die Fußballspieler in Brasilien auf vereisten Hügeln, wo sie zwangsläufig viele Fehler machen mussten.
  • Fortschritt im Lernen geschieht nicht linear sondern in Sprüngen. Einfach weiter üben und sich überraschen lassen, wann man die nächste Stufe erreicht.
  • Beobachten Sie Könner Ihres Gebiets, kopieren Sie deren Verhaltensweisen eine Zeitlang.
  • Gute Coaches wissen, wie man eine emotionale Verbindung zu seinen Coachees schafft. Wann es gut ist, freundlich zu sein und wann man konfrontieren muss.
  • Große Stars hatten nicht immer einen Meister-Coach. Oft war der erste Coach ein bescheidener Mensch, der aber sein Tun sehr liebte.
  • Wer sich ein langfristiges Ziel setzt, wird mehr Zeit zum Üben finden als diejenigen, die sich nur kurzfristige Ziele setzen.

 

Und was ist das jetzt mit den Kreisen?

Ich habe einen teuren Cartoon-Zeichenkurs über sechs Monate gebucht, weil ich bessere Cartoons zeichnen will. Und was war die Aufgabe der ersten Woche?

„Zeichnen Sie jeden Tag Kreise. Mindestens eine halbe Stunde lang. Je länger um so besser. Rechtsrum, linksrum. In verschiedenen Größen. Nur Kreise.“
Okay, dachte ich, ist wohl so eine Lockerungsübung oder ein Test, um die Ausdauer zu stärken. Bestimmt geht’s in der zweiten Woche richtig los mit dem Cartoon-Zeichnen.

„Zeichnen Sie Teddybären oder ein anderes Tier – aber nur mit Kreisen, keine Linien. Mindestens eine halbe Stunde, länger ist besser.
Erst das Tier abpausen, dann kopieren und dann viele Male zeichnen – mit Kreisen.“
Meine Güte, dachte ich. Das ist aber wirklich ein Kurs für Anfänger. Abpausen! Kopieren! Und dann nachzeichnen mit Kreisen. Kann man den Kurs noch stornieren? (Nein, ging nicht.)

Und jetzt sind wir in der dritten Woche. Sie ahnen es bereits:

„Zeichnen Sie wieder jeden Tag ein Tier mit Kreisen – aber schnell! Machen Sie Fehler! Viele Fehler!“
Teil des Kurses ist es, dass man in einer Gruppe mit acht anderen eingeteilt ist und alle seine Bilder hochlädt, damit man den Link im Forum zeigen kann. Und alle die Bilder voneinander sehen und kommentieren können. (Meine sind auf Facebook).

Aber allmählich kapiere ich die Vorgehensweise. Nicht umsonst war es einer der zusätzlichen Aufgaben, das Buch „The Talent Code“ zu lesen.

Wir üben „deep practice“, obwohl es sich für mich manchmal wie „depp practice“ anfühlt, weil ich so ehrgeizig bin.

Wiederholungen. Viele Wiederholungen. Über die Fähigkeiten hinausgehen. Fehler machen. Viele Fehler machen. Das langfristige Ziel im Auge behalten.

Dabei ist das Feedback der Mentorin Alison Beere enorm hilfreich. Ich fand, dass ich  das Abpausen nicht nötig habe und zeichnete mehr frei. Aber an den falschen Proportionen meiner Bären, Känguruhs, Kamele und Nilpferde merkte ich, dass ich es eben doch nicht konnte.

„Durch Abpausen und Kopieren lernst du die Proportionen, Roland. Keep on“, schrieb sie mir. Und natürlich hatte sie recht.

If you’ve chosen a guru, trust the guru.

Und da sitze ich nun jeden Tag etwa eine Stunde oder länger und zeichne, und bin meistens unzufrieden mit dem Ergebnis. Aber manchmal entsteht doch ein seltsames Tier auf meinem Grafik-Tablett, wo ich staune, wo das herkommt.

Muss das Myelin sein.

 

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Bild: © www.cartoon4you.de

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Der Autor

Bloggt hier wöchentlich seit Juli 2005. Leitet intensive Persönlichkeitsseminare: 6 TN, 3 Tage, 1 Coach. Schreibt Bücher, eBooks und eMail-Kurse. Zeichnet jetzt sogar Cartoons.

9 Kommentare

  1. Im Großen und Ganzen kann ich dem Artikel zwar zustimmen, aber der m.M.n. wichtigste Aspekt fehlt hier (oder ich habe ihn beim Überfliegen übersehen).

    Grundsätzlich sind 98% aller Kinder nach der Geburt hochbegabt! Noch entscheidender für die Entwicklung dieser Telente als Training, Coaching und Motivation ist jedoch, wie gut sich das Kind der Verbildung unseres Schulsystems zu entziehen vermag! Denn NACH der Schulzeit sind von eben diesen 98% hochbegabten Kindern nur noch ganze 2% talentiert. Den Rest hat das Schulsystem dermaßen „standardisiert“ (=zum gehorsamen Arbeitssklaven umerzogen), daß seine Talente dermaßen in Vergessenheit geraten sind, daß er selber nicht mehr daran glaubt.

    Jeder, der Kinder hat, sollte sich mal diesen Film hier ansehen:

    http://blog.cashflowclub-magdeburg.de/alphabet-DVD bzw.
    http://blog.cashflowclub-magdeburg.de/alphabet-BD

  2. Mike sagt

    Mhm, ok … akzeptiert. Einverstanden. Auch ich über manche Dinge.

    Aber es gibt sicher auch Situationen, in denen es besser ist, einfach loszulassen und sich zu sagen: Nein. Es ist ok. Ich muss das nicht besser können. Ich muss in dieser Sache nicht gut sein. Ich muss nur ich sein. In vielen Momenten ist ein solcher Gedanke wichtiger, wie ich finde. Das ständige Verbessern ist schon ein sehr dominanter Culture Code, da scheint mir die Freiheit vom Leistungsgedanken manchmal seelisch und „sprituell“ gesünder. Diese Freiheit sollten wir uns selbst manchmal gewähren, wie ich finde.

  3. Druck, besser zu werden, ist sicher die falsche Einstellung. Aber in etwas besser wollen, weil man es besser beherrschen will und dann mehr Möglichkeiten hat, ist doch den meisten Menschen ein Anliegen.
    Klar, kann man mit zwei Fingern tippen oder sich von Pizza und Rühreiern ernähren. Aber wer beim Flohwalzer nicht stehen bleiben will, muss Klavier üben.
    Und im Beruf gilt das ja auch.
    Ich glaube, es ist ein evolutionäres Erbe. Selbst die Natur lässt die Bäume höher wachsen als im letzten Jahr.

  4. Mike sagt

    Diese Dinge sind sicherlich richtig. Wir wissen heute besser, wie das Gehirn funktioniert, wie man lernt und motiviert.
    Das ist in vielen Situationen hilfreich.
    Trotzdem beschleicht mich oft die Frage: Warum Meisterschaft? Warum besser werden? Warum der ständige Druck zur Selbstoptimierung?
    Besser? Besser als wer? Als der dort? Als ich gestern? Besser was? Und warum? Mehr Geld? Mehr Glück? Mehr Können? Besser glücklich sein? Besser geldverdienen?
    Und dann? Noch besser? Und dann als „Bester“ sterben. Was habe ich davon?
    Mehr was?
    Ich weiß nicht.

  5. Yvonne Renger sagt

    Lieber Herr Kopp-Wichmann,

    den Aussagen von Daniel Coyle ist nichts mehr hinzuzufügen. 1. Motivation – Ja, da muss der unbedingte Wille sein, etwas verändern, erreichen zu WOLLEN. A real need. Und wenig Ablenkungsmöglichkeiten, so dass man sich darauf konzentrieren kann. Eine Verdichtung quasi. Ich vergleiche das mit der Entstehung eines Rohdiamanten. Und der darf dann „geschliffen“ werden. Das verlangt 2. Üben/Praktizieren – Herausfinden, wie schleifen überhaupt geht, welche Werkzeuge, welchen Effekt erzielen und wie ich sie anwende. Und um die einzelnen Facetten ganz grazil herauszuarbeiten, sind 3. Disziplin und regelmäßige Praxis nötig. Man muss sich immer wieder daran erinnern, dass es um den Diamanten geht. (Interessant, alles was man tut, als Diamant-Gleichnis zu sehen. 🙂

  6. Hallo Herr Simon,
    für die Arbeit als Coach – wie für jede Tätigkeit – gilt das natürlich auch. Ich arbeite heute mit viel sparsameren Interventionen als Coach als früher.
    Rede weniger, beobachte und höre mehr zu als noch vor zehn Jahren. Bin entspannter, weil ich nichts mehr beweisen muss. Das sind alles Folgen von dicken Myelin-Schichten um meine Coaching-Netzwerkverbindungen im Gehirn.
    Beim Zeichnen muss ich die noch aufbauen.
    Danke für Ihre Ermunterung.

  7. Also ehrlich Herr Kopp-Wichmann,

    ich bin völlig unkünstlerisch unterwegs und finde Ihre Teddybären klasse.

    Ich habe Ihre Zeilen auf meine Arbeit als Supervisor und systemischer Berater übertragen und dachte mir, ich beschäftige mich ja immer wieder mit systemischen, zirkulären, reflexiven, lösungsorientierten, paradoxen, systemstabilisierenden und systemverändernden Fragen seit Jahren. Das ist ja in gewisser Weise auch Übung. Und ich habe mir das mal so erklärt, dass wenn ich mich viel mit der Struktur von Fragen beschäftige und ich dieselben häufig lese und selbst beantworte ich immer besser werde und Myelin bilde um die Neuronen, die damit beschäftigt sind in den aktivierten Hirnarealen.

    Ich kenne im Übrigen noch ein sehr nützliches Buch aus dem damaligen Fundus von Frau Birkenbihl. Die hatte sie immer empfohlen. Ist vielleicht ein wenig untergegangen. Der Titel: Der längere Atem v. George Leonard. Darin geht es eben auch um das Üben und das Lieben der (Lern-)Plateaus, was ich mindestens genauso wichtig finde.

    Ich wünsche weiterhin gutes Üben beim Zeichnen.

  8. Lieber Herr Kopp-Wichmann,
    es heißt eben nicht umsonst: Übung macht den Meister?!
    Ich spreche aus Erfahrung, nach mehr als 20 Jahren Meisterinnendasein. Ich lerne jeden Tag aus meinen Fehlern.;-)
    Weiterhin Geduld und gutes Gelingen wünscht Ihnen herzlich, Danièle Brown

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