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	<title>Kommentare zu: Wie ist Ihre Beziehung zum Geld? Oder: Warum wir nie fragen: &#8220;Was verdienen Sie eigentlich?&#8221;</title>
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	<description>Intelligenter arbeiten. Bewusster leben.</description>
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		<title>Von: Roland Kopp-Wichmann</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/1152/wie-ist-ihre-beziehung-zum-geld/comment-page-1#comment-6269</link>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Mar 2009 13:39:05 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Sven,
über zu wenig Geld zu jammern ist auch deswegen weniger riskant, weil man da viele Gleichgesinnte trifft. Man kann sich auch als Opfer fühlen, das ungerecht behandelt wird.
Danke für Ihren Kommentar.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Sven,<br />
über zu wenig Geld zu jammern ist auch deswegen weniger riskant, weil man da viele Gleichgesinnte trifft. Man kann sich auch als Opfer fühlen, das ungerecht behandelt wird.<br />
Danke für Ihren Kommentar.</p>
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		<title>Von: Sven</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/1152/wie-ist-ihre-beziehung-zum-geld/comment-page-1#comment-6266</link>
		<dc:creator>Sven</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Mar 2009 09:27:04 +0000</pubDate>
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		<description>In meinem Umfeld ist es nicht Neid, sondern eher das Hamster Syndrom: Backen vollstopfen bevor der andere etwas gleichwertiges bekommen könnte.

Wenn es eine Gehaltserhöhung von 50 € gibt, wird darüber nicht gesprochen, es sogar eher verneint, weil der andere könnte ja sonst auch eine fordern. Warum sollte der andere etwas bekommen, was auch ich habe ? und vielleicht fordert und bekommt er ja auch noch etwas mehr.....

Dennoch, das Neidproblem steht mit Sicherheit an erster Stelle. Nicht selten wird ja Job A mit Job B verglichen und die Ungerechtigkeit herausgearbeitet, warum man nicht gleich viel oder mehr verdient. Dabei steht es jedem Menschen ja eigentlich frei, in einer Situation in der er sich so ungerecht behandelt fühlt, seinen Job zu wechseln. Das wird jedoch nicht gemacht, teilweise auch aus Angst sich zu verändern (ok, nicht nur teilweise, ich denke die Angst sich zu ändern überwiegt meistens...).

Im übrigen ist die Erzählung über den Urlaub auch recht nah am Neid gebaut. Nicht selten merkt man, dass gewisse Personen sich in Rage reden, wenn Sie über das Urlaubsverhalten anderer sprechen. 

Als Fazit unserer Gesellschaft bleibt : Über zuwenig Geld zu jammern ist rechtens und legitim und duldet keine Zurechtweisung, wie man etwas ändern könnte, über ausreichende Entlohnung zu sprechen bedeutet jedoch sich allen sinnigen und unsinnigen Vergleichen auszusetzen, warum das einfach nicht gerecht sein kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In meinem Umfeld ist es nicht Neid, sondern eher das Hamster Syndrom: Backen vollstopfen bevor der andere etwas gleichwertiges bekommen könnte.</p>
<p>Wenn es eine Gehaltserhöhung von 50 € gibt, wird darüber nicht gesprochen, es sogar eher verneint, weil der andere könnte ja sonst auch eine fordern. Warum sollte der andere etwas bekommen, was auch ich habe ? und vielleicht fordert und bekommt er ja auch noch etwas mehr&#8230;..</p>
<p>Dennoch, das Neidproblem steht mit Sicherheit an erster Stelle. Nicht selten wird ja Job A mit Job B verglichen und die Ungerechtigkeit herausgearbeitet, warum man nicht gleich viel oder mehr verdient. Dabei steht es jedem Menschen ja eigentlich frei, in einer Situation in der er sich so ungerecht behandelt fühlt, seinen Job zu wechseln. Das wird jedoch nicht gemacht, teilweise auch aus Angst sich zu verändern (ok, nicht nur teilweise, ich denke die Angst sich zu ändern überwiegt meistens&#8230;).</p>
<p>Im übrigen ist die Erzählung über den Urlaub auch recht nah am Neid gebaut. Nicht selten merkt man, dass gewisse Personen sich in Rage reden, wenn Sie über das Urlaubsverhalten anderer sprechen. </p>
<p>Als Fazit unserer Gesellschaft bleibt : Über zuwenig Geld zu jammern ist rechtens und legitim und duldet keine Zurechtweisung, wie man etwas ändern könnte, über ausreichende Entlohnung zu sprechen bedeutet jedoch sich allen sinnigen und unsinnigen Vergleichen auszusetzen, warum das einfach nicht gerecht sein kann.</p>
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		<title>Von: Kunar</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/1152/wie-ist-ihre-beziehung-zum-geld/comment-page-1#comment-6262</link>
		<dc:creator>Kunar</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Mar 2009 10:10:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.persoenlichkeits-blog.de/?p=1152#comment-6262</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Kopp-Wichmann,
vielen Dank für Ihr schnelle Reaktion! 

Angeben kenne ich von Leuten, die gar nicht außergewöhnlich reich sind. Sie müssen nur jeden Euro besonders zur Schau stellen. Das führt dann nicht zu Neid, sondern eher zur Frage: Warum hat der das nötig? (Eine mögliche Ursache ist mir bekannt; es würde aber zu weit führen, das jetzt hier in den Kommentaren zu diskutieren.)

Dass sich wildfremde Leute ihre Krankheiten erzählen, kann ich mir vorstellen. Ich habe schon erlebt, dass Menschen geschäftliche Besprechungen in der Bahn oder auf dem Weg vom Flugzeug gemacht haben, wo sie jeder hören konnte. Viele &lt;a href=&quot;http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/192/warum-telefonieren-menschen-in-der-bahn-mit-dem-handy&quot;&gt;telefonieren ja auch laut in der Öffentlichkeit&lt;/a&gt;. Es geht mir nur darum, dass das dennoch nicht jedermanns Sache ist.

Die Gehaltvergleiche von Amerikanern habe ich selbst noch nicht miterlebt, das jedoch in  einem sehr erhellenden Artikel über kulturelle Unterschiede gelesen, der von Amerikanern wie Deutschen sehr begrüßt wurde! Das war ungefähr so augenöffnend wie Psychologie-Artikel über unterschiedliche Denkweisen von Mann und Frau.

Meine erste Reaktion beim Lesen Ihres Artikels war: Naja, ob es immer nur Neid ist? Ich kenne zwei typische Antworten beim direkten Nennen des Gehaltes, die ich nicht mag:

a) &quot;Was, so wenig?&quot; - Es gibt immer ein paar Experten, die wissen alles besser; natürlich erst, wenn sich (vorerst) nichts mehr ändern läßt. Kaum hat man eine neue Stelle (oder eine Gehaltserhöhung), sind sie der Meinung, dass man sich da hat über den Tisch ziehen lassen.

Artverwandte von ihnen treten gerne auf, kurz nachdem man sich ein neures teures technisches Gerät gekauft hat und scheinbar endlos lange verglichen hat. Nun sagen sie Sätze wie &quot;Der hat aber nur ....&quot; (technisches Detail ergänzen) oder &quot;Da gibt&#039;s aber bessere ....&quot; (technisches Detail ergänzen). Höhepunkt ist die Floskel &quot;Da hättest Du mich aber vorher fragen können.&quot;

b) Die zweite Variante tritt bei großen Zeitungen im Internet auf. Hier kann man anhand seiner Qualifikationen ausrechnen, wieviel man verdienen &quot;müsste&quot;. Der Haken ist nur: Es ist &lt;b&gt;immer&lt;/b&gt; mehr, als man als typischer junger Berufstätiger tatsächlich bekommt. Dass Löhne regional variieren oder man im Alter mehr bekommt, wird nicht berücksichtigt. Ich bezweifle auch generell, dass die Zahlen seriös sind. Immer wenn es darum geht, Menschen das Gefühl zu geben, sie selbst täten nicht genug, nennt man fiktive hohe Löhne. Kein Redakteur kommt in die Verantwortung, selbst diese Versprechen jemals wahr zu machen.

Das sind zwei Gründe, warum ich ungern mein konkretes Gehalt nenne: Es gibt immer wieder Leute, die einem Unzufriedenheit einreden wollen. Warum soll ich das akzeptieren, wenn ich eigentlich glücklich bin?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Kopp-Wichmann,<br />
vielen Dank für Ihr schnelle Reaktion! </p>
<p>Angeben kenne ich von Leuten, die gar nicht außergewöhnlich reich sind. Sie müssen nur jeden Euro besonders zur Schau stellen. Das führt dann nicht zu Neid, sondern eher zur Frage: Warum hat der das nötig? (Eine mögliche Ursache ist mir bekannt; es würde aber zu weit führen, das jetzt hier in den Kommentaren zu diskutieren.)</p>
<p>Dass sich wildfremde Leute ihre Krankheiten erzählen, kann ich mir vorstellen. Ich habe schon erlebt, dass Menschen geschäftliche Besprechungen in der Bahn oder auf dem Weg vom Flugzeug gemacht haben, wo sie jeder hören konnte. Viele <a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/192/warum-telefonieren-menschen-in-der-bahn-mit-dem-handy">telefonieren ja auch laut in der Öffentlichkeit</a>. Es geht mir nur darum, dass das dennoch nicht jedermanns Sache ist.</p>
<p>Die Gehaltvergleiche von Amerikanern habe ich selbst noch nicht miterlebt, das jedoch in  einem sehr erhellenden Artikel über kulturelle Unterschiede gelesen, der von Amerikanern wie Deutschen sehr begrüßt wurde! Das war ungefähr so augenöffnend wie Psychologie-Artikel über unterschiedliche Denkweisen von Mann und Frau.</p>
<p>Meine erste Reaktion beim Lesen Ihres Artikels war: Naja, ob es immer nur Neid ist? Ich kenne zwei typische Antworten beim direkten Nennen des Gehaltes, die ich nicht mag:</p>
<p>a) &#8220;Was, so wenig?&#8221; &#8211; Es gibt immer ein paar Experten, die wissen alles besser; natürlich erst, wenn sich (vorerst) nichts mehr ändern läßt. Kaum hat man eine neue Stelle (oder eine Gehaltserhöhung), sind sie der Meinung, dass man sich da hat über den Tisch ziehen lassen.</p>
<p>Artverwandte von ihnen treten gerne auf, kurz nachdem man sich ein neures teures technisches Gerät gekauft hat und scheinbar endlos lange verglichen hat. Nun sagen sie Sätze wie &#8220;Der hat aber nur &#8230;.&#8221; (technisches Detail ergänzen) oder &#8220;Da gibt&#8217;s aber bessere &#8230;.&#8221; (technisches Detail ergänzen). Höhepunkt ist die Floskel &#8220;Da hättest Du mich aber vorher fragen können.&#8221;</p>
<p>b) Die zweite Variante tritt bei großen Zeitungen im Internet auf. Hier kann man anhand seiner Qualifikationen ausrechnen, wieviel man verdienen &#8220;müsste&#8221;. Der Haken ist nur: Es ist <b>immer</b> mehr, als man als typischer junger Berufstätiger tatsächlich bekommt. Dass Löhne regional variieren oder man im Alter mehr bekommt, wird nicht berücksichtigt. Ich bezweifle auch generell, dass die Zahlen seriös sind. Immer wenn es darum geht, Menschen das Gefühl zu geben, sie selbst täten nicht genug, nennt man fiktive hohe Löhne. Kein Redakteur kommt in die Verantwortung, selbst diese Versprechen jemals wahr zu machen.</p>
<p>Das sind zwei Gründe, warum ich ungern mein konkretes Gehalt nenne: Es gibt immer wieder Leute, die einem Unzufriedenheit einreden wollen. Warum soll ich das akzeptieren, wenn ich eigentlich glücklich bin?</p>
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		<title>Von: Roland Kopp-Wichmann</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/1152/wie-ist-ihre-beziehung-zum-geld/comment-page-1#comment-6259</link>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Mar 2009 04:48:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.persoenlichkeits-blog.de/?p=1152#comment-6259</guid>
		<description>Hallo Kunar,
zu 1. Es ging mir nicht um Reiche, sondern Leute mit einem normalen oder guten Einkommen, die wohl kaum Angst vor Erpressung haben. Sie bestätigen ja mit Ihren Annahmen (&quot;Protzer&quot;) meine These, dass es die Angst vor Neid ist.
zu 2. Meine Beobachtung stammt u.a. aus Wartezimmern, wo wildfremde Menschen sich ihre Krankheiten erzählen.
zu 3. Ich habe das selbst erlebt auf mehreren Parties, wo ich Menschen zum ersten Mal traf.
zu 4. Stimmt, die Zahl hat keine objektive Bedeutung, sondern vor allem eine subjektive, die mit entsprechenden Gefühlen verbunden ist, die man aber - so meine These - nicht äußern will.

Danke für Ihren Kommentar.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Kunar,<br />
zu 1. Es ging mir nicht um Reiche, sondern Leute mit einem normalen oder guten Einkommen, die wohl kaum Angst vor Erpressung haben. Sie bestätigen ja mit Ihren Annahmen (&#8220;Protzer&#8221;) meine These, dass es die Angst vor Neid ist.<br />
zu 2. Meine Beobachtung stammt u.a. aus Wartezimmern, wo wildfremde Menschen sich ihre Krankheiten erzählen.<br />
zu 3. Ich habe das selbst erlebt auf mehreren Parties, wo ich Menschen zum ersten Mal traf.<br />
zu 4. Stimmt, die Zahl hat keine objektive Bedeutung, sondern vor allem eine subjektive, die mit entsprechenden Gefühlen verbunden ist, die man aber &#8211; so meine These &#8211; nicht äußern will.</p>
<p>Danke für Ihren Kommentar.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: Kunar</title>
		<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/1152/wie-ist-ihre-beziehung-zum-geld/comment-page-1#comment-6258</link>
		<dc:creator>Kunar</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 21:15:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.persoenlichkeits-blog.de/?p=1152#comment-6258</guid>
		<description>1. Wer allzu offen über seinen Reichtum redet, empfiehlt sich als Opfer für eine Erpressung. Oder er macht sich als Protzer unbeliebt. Reichtum wirkt dann toll, wenn er nicht allzu gelebt wird wird.
2. Über Urlaubsziele mag man sich offen mit anderen Leuten unterhalten. Mit wem ich über die Arbeit oder Krankheiten rede, suche ich mir doch sehr genau aus.
3. Die Amerikaner haben eine grundsätzlich andere (keine bessere oder schlechtere) Einstellung. Sie suchen sich ihren Freundeskreis bevorzugt unter Arbeitskollegen (&quot;gleich und gleich&quot;). Da passt es gut, wenn man vorher sein Gehalt vergleichen kann.
4. Wenn man mich fragt, wieviel ich verdiene, dann ist meine Lieblingsantwort: &quot;Genug.&quot; Wenn ich mir das im Leben leisten kann, was ich will, spielt die genaue Zahl keine Rolle. Das ist so wie mit den &lt;a href=&quot;http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/1135/buch-probleme-beruf&quot;&gt;300 Euro mehr&lt;/a&gt;. Sie haben keine objektive Bedeutung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>1. Wer allzu offen über seinen Reichtum redet, empfiehlt sich als Opfer für eine Erpressung. Oder er macht sich als Protzer unbeliebt. Reichtum wirkt dann toll, wenn er nicht allzu gelebt wird wird.<br />
2. Über Urlaubsziele mag man sich offen mit anderen Leuten unterhalten. Mit wem ich über die Arbeit oder Krankheiten rede, suche ich mir doch sehr genau aus.<br />
3. Die Amerikaner haben eine grundsätzlich andere (keine bessere oder schlechtere) Einstellung. Sie suchen sich ihren Freundeskreis bevorzugt unter Arbeitskollegen (&#8220;gleich und gleich&#8221;). Da passt es gut, wenn man vorher sein Gehalt vergleichen kann.<br />
4. Wenn man mich fragt, wieviel ich verdiene, dann ist meine Lieblingsantwort: &#8220;Genug.&#8221; Wenn ich mir das im Leben leisten kann, was ich will, spielt die genaue Zahl keine Rolle. Das ist so wie mit den <a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/1135/buch-probleme-beruf">300 Euro mehr</a>. Sie haben keine objektive Bedeutung.</p>
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