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Lebenskunst – oder: Wie meistern Sie Ihr Leben?

Die Anregung zu diesem Artikel stammt von Claudia Klinger, die auf Ihrem Blog zu diesem Thema ein interessantes Blogprojekt gestartet hat. Schauen Sie mal rein, was Sie und viele andere bereits dazu geschrieben haben. Wie habe ich mein Leben gemeistert?

Zehn Irrtümer über Gott.

Im Namen Gottes werden ja leider viele Dinge getan und gerechtfertigt: “Gott hat mir gesagt, ich solle Al Quaeda angreifen, und ich griff sie an, dann unterwies er mich, Saddam anzugreifen, was ich tat, jetzt bin ich dazu bestimmt, das

Was ich als 30-jähriger vor meiner Midlife Crisis gerne gewusst hätte.

Im Herbst meines Lebens (ich bin 58 Jahre alt) gelingen mir manche Dinge besser. Kann ich meine Zeit, meine Kraft und meine Energie besser nutzen, weil ich diese begrenzten Ressourcen besser einteilen kann. Warum geht das jetzt? Und nicht schon viel früher? Ich habe darüber nachgedacht und bin auf folgende Punkte gekommen. Dinge, die ich – vielleicht – schon als Vierziggjähriger gern gewusst hätte.

1. Dinge, um die ich man sich Sorgen macht, passieren meist nicht. Und um das, was einem passiert, hat man sich meist keine Sorgen gemacht.

Wie oft lag ich als Selbständiger nachts wach und machte mir Sorgen, ob finanziell alles gut gehen würde. Auch ob und in welchem Alter ich eine Glatze bekommen könnte und was man dagegen tun kann, beschäftigte mich immer wieder.
Dass bis aber einmal meine Wohnung durch einen Wasserschaden komplett verwüstet werden würde, darüber hatte ich mir keine Gedanken gemacht. Und es passierte mir dreimal – in verschiedenen Wohnungen. Auch eine üble Gallenoperation kam völlig unvorbereitet.
Das passiert auch anderen Leuten. Exkanzler Schröder machte sich ja auch Sorgen um seine Haare. Strengte gar einen Prozess an, falls jemand behaupten wollte, dass sie gefärbt seien. Dass er bald durch eine weibliche Kanzlerin abgelöst werden könnte, hatte er wohl auch kaum bedacht.

2. Es gibt nur wenige Dinge, die im Leben wirklich Bedeutung haben.

In meinen Seminaren lasse ich manchmal die Teilnehmer in einer Trancereise auf ihr Leben zurück-schauen – vom Totenbett aus. Aus dieser Perspektive rücken die Dinge des eigenen Lebens in eine ganz andere Prioritätenfolge, als wenn man mitten drin steht.
Immer das neueste Handy-Modell gehabt? Morgens immer als erster Im Büro gewesen? Immer sein Idealgewicht gehalten? Vom Totenbett aus betrachtet – alles geschenkt!
Was von da aus wirklich Bestand hat, sind meistens nur zwei Dinge. Erstens unsere Beziehungen. Und zweitens, die Erfahrung, etwas Persönliches in seinem Leben vollbracht zu haben.

3. Das Leben ist mehr als eine Sammlung von To-do-Listen.